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In der «Fiirabigmusig» am Dienstag tauchen wir musikalisch ein in die vielseitige Schweizer Volksmusik. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Heute präsentiert Volksmusikredaktor Ueli Stump zwei kürzlich erschienene neue Tonträger. Die «Örgeli-Chnächte Honeri» pflegen den urchigen Innerschwiizer-Stil und sind seit 2025 «20 Johr zäme onderwägs». Dieses wichtige Jubiläum feierte das aufgestellte Quartett mit einer abwechslungsreich zusammengestellten CD. Darauf zu hören sind nebst Stücken bekannter Volksmusikgrössen wie Josef Stump, Balz Schmidig oder Arthur Brügger auch fünf Eigenkompositionen. Ihrem unverwechselbaren Stil treu geblieben sind die «Hujässler». Auf ihrer neuesten Produktion «Naturtrüeb» präsentiert sich die Innerschweizer Kultformation mit 16 neuen Titeln aus der Feder von Dani Häusler, Markus Flückiger und Sepp Huber jun. Es ist dies bereits der dreizehnte Tonträger der vier innovativen Musiker seit der Gründung ihrer Kapelle im Jahr 1998.
In dieser intensiven und zugleich ruhigen Episode spricht Flo mit Petros, dem Kopf hinter dem Projekt Nine Month Summer, über Live-Erlebnisse, Natur als Inspirationsquelle und die Realität des Musikbusiness für unabhängige Künstler.Zwischen Post-Rock-Atmosphäre, persönlichen Geschichten und ehrlichen Einblicken wird deutlich: Musik ist mehr als Streamingzahlen. Sie entsteht aus Emotion, Umgebung und Begegnung – und lebt besonders auf der Bühne.Petros erzählt von der Entstehung seines Projekts, von der Balance zwischen Solo-Arbeit und Band-Dynamik sowie von den Herausforderungen, die Künstler heute meistern müssen – von physischen Releases bis zur Sichtbarkeit im digitalen Raum.
Der Möglichmacher Podcast mit Jan Schmiedel - Erkennen ist krasser als tun!
In der letzten Folge spreche ich mit Christian Holzhausen „Wann genüge ich?" über Selbstzweifel, Glaubenssätze und innere Maßstäbe. Dieses Gespräch hat in mir weitergearbeitet. Neben meiner Arbeit als Podcaster wirke ich als Music Creator. Aus den Gedanken, Bildern und Emotionen dieser Episode ist ein Song entstanden. Eine musikalische Verdichtung der Frage nach Genügen, Identität und innerer Klarheit. In dieser Bonusfolge teile ich dieses Lied mit dir. Worte werden Klang. Reflexion wird Rhythmus. Zweifel bekommen eine Stimme. Wenn du Lust hast, mehr von meiner Musik zu hören, findest du hier zusätzlich den YouTube-Link mit weiteren Songs und Projekten. Ich wünsche dir viel Freude mit diesem Stück. Hier geht es zum Youtubekanal: https://www.youtube.com/@JanOdinson
Das Cuarteto SolTango ist mehr als einfach nur Tango. Rhythmus, Erotik, Melancholie und Sinnlichkeit mischen sich bei den vier Musikern mit Brillanz und Präzision. Markenzeichen der vier ist ihr unverwechselbarer kammermusikalischer Klang, mit Violine, Bandoneon, Violoncello und Klavier. Gegründet hat sich das Ensemble 2008, seitdem schlägt es eine Brücke zwischen klassischer Konzertkultur und der intensiven Emotionalität des argentinischen Tangos.
Nicolas Senn begrüsst die Zuschauerinnen und Zuschauer aus dem traditionsreichen Restaurant Weisses Kreuz in Brienz. Das Berner Oberland steht für urchige und zugleich gepflegte Ländlermusik – und in Brienz kommt man an einem Namen nicht vorbei: Popstar Trauffer. Die Region rund um den Brienzersee bietet reichlich Stoff für eine vielschichtige Ausgabe von «Potzmusig». Marc Trauffer ist in der Region aufgewachsen, tief verwurzelt und lebt bis heute im Berner Oberland. Neben seiner Karriere als Musiker führt er in dritter Generation die Trauffer Holzspielwaren Werkstatt, wo die bekannten hölzernen «Chüeli» hergestellt werden. Auf der Bühne schlägt Trauffer vermehrt Brücken zur Volksmusik und arbeitet mit deren Vertreterinnen und Vertretern zusammen. Erst im November stand er gemeinsam mit den Rusch Büeblä, Maja Brunner, Beatrice Egli und dem Heimweh Chor im Zürcher Hallenstadion auf der Bühne. In «Potzmusig» musiziert Trauffer mit den Fribourger Jodlerinnen Geschwister Monney, dem Julian von Flüe Trio und Gastgeber Nicolas Senn. Im Gegenzug wagt sich Nicolas Senn in Trauffers Werkstatt ans Chüeli-Schnitzen. Weitere einheimische Klänge liefert das Schwyzerörgeli-Trio Haslital mit Roland Brog, ehemals Mitglied des Schwyzerörgeliquartetts Hüsner Böben. Gemeinsam mit der Schwyzerörgeli-Spielerin Sue Zaugg und der Bassistin Judith Furrer entsteht ein kraftvoller, traditioneller Klang. Auch Chantal Reusser hat keine weite Anreise: Die gebürtige Westschweizerin lebt in Meiringen und tritt mit ihrer Schwester Brigitte als Les Soeurettes auf. Die beiden musizieren seit ihrer Kindheit zusammen. Begleitet von Ruedi Reusser am Kontrabass und Edwin Burri am Klavier bringt die Formation welschen Charme ins Berner Oberland. In der Gaststube könnte es zudem eng werden, wenn der Jodlerklub Hasle-Rüegsau mit über 25 Jodlern Platz nimmt. Der Chor präsentiert eine Komposition seines Dirigenten Hannes Fuhrer. Abgerundet wird die Sendung durch eine Eigenkomposition des Julian-von-Flüe-Trios sowie durch die eindrucksvollen Stimmen der Geschwister Monney, die das Restaurant Weisses Kreuz in Brienz zum Klingen bringen.
Was passiert, wenn ein Mastering-Engineer nach über 20 Jahren Stereo plötzlich wieder dieses Gefühl von Neugier spürt?In dieser Episode spreche ich mit Kai Blankenberg, Inhaber der Skyline Tonfabrik in Düsseldorf und einer der renommiertesten Mastering-Engineers Deutschlands, über die Zukunft von Dolby Atmos – und vor allem über dessen emotionale Dimension.Wir sprechen darüber, warum Atmos für ihn kein kurzfristiger Trend ist, wie sich immersive Mischungen wirtschaftlich einordnen lassen und welche Chancen sich für Künstler:innen und Produzent:innen ergeben. Kai erklärt, warum Atmos mehr ist als „Sound von hinten“, weshalb Apple das Format aktiv fördert und warum Spotify zum Gamechanger werden könnte.Außerdem geht es um seine Dolby-Atmos-Installation für Udo Lindenberg in der LUDWIGGALERIE Oberhausen, um Binauralität, Headtracking, Autos als Hörraum – und um die Frage, warum Stereo trotzdem nicht verschwinden wird.Ein Gespräch über Klang als Raum, Emotion als Entscheidungsgrundlage – und darüber, wie Technik musikalische Visionen unterstützen kann.Sound&Recording-Magazin | Studiosofa PodcastWebsite: soundandrecording-magazin.deWebinare: soundandrecording-magazin.de/webinareWhatsApp-Gruppe: soundandrecording-magazin.de/whatsappInstagram: @soundandrecording.magazinYouTube: @StudiosofaPodcastTikTok: @soundandrecording.mag
Schwesig, Oliver www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.
Normalerweise klingt der Sound, wenn sich die Studienräte in der Schule gegenübersitzen, etwas hallend, weil Klassenräume nun einmal hoch und groß sind. Diesmal treffen sich die Herren am Elternsprechtag, der witzigerweise an ihrer Schule auch Lehrersprechtag genannt wird. Unwitzigerweise ist irgendetwas mit Martins Mikrofon nicht richtig eingestellt gewesen und so hat er nicht nur einen Hall, sondern ein veritables Echo. Alex hat in der Postproduktion alles versucht, aber mehr war nicht möglich. Sorry! Worum geht's in der Folge: Martin ist ein ganz okayer Minigolfer, Alex ist ein vermeintlicher Ladendieb, die AfD betreibt Vetternwirtschaft und die Regierung denkt über ein Social Media Verbot für Kinder nach. Martin fügt dem noch eine Obergrenze hinzu. Außerdem entwickeln die Herren in der Folge eine korrekturfreundliche Klausuralternative. In der Mündlichen Prüfung wird eine alte Rubrik aus der Ursuppe des Podcasts wiederbelebt und Martin empfiehlt ein berühmtes Trading Card Game, das man auch ohne zu traden gamen kann. Alles in allem also eine ganz okaye Folge, sorry nochmal für den Klang...
Sucht ihr einen Bluetooth-Lautsprecher mit gutem Klang, Lichteffekten und einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis? Der Soundcore Boom 2 von Anker, der bei Amazon erhältlich ist, bietet eine starke Leistung zu einem deutlich besseren Preis als Modelle von Bose, Teufel oder JBL.
In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.
Dedicamos la primera parte del programa al repaso de los tres discos favoritos de Mundofonías de febrero del 2026, que nos traen los músicos malienses Neba Solo & Benego Diakité, el francés migratorio Jocelyn Mienniel y los italianos del Canzoniere Grecanico Salentino. Continuamos en Italia, con un homenaje al músico y profesional de otros ámbitos de la música Erasmo Treglia, para desembocar en la crónica del festival Sur Jahan, en Bengala Occidental, en la India, escuchando músicas ibéricas, bengalíes, letonas y danesas que sonaron por allí. We devote the first part of the programme to a review of Mundofonías’ three favourite albums of February 2026, brought to us by the Malian musicians Neba Solo & Benego Diakité, the French migratory artist Jocelyn Mienniel and the Italian group Canzoniere Grecanico Salentino. We continue in Italy with a tribute to the musician and professional in other areas of music Erasmo Treglia, before moving on to a chronicle of the Sur Jahan festival in West Bengal, in India, listening to Iberian, Bengali, Latvian and Danish music that was played there. Favoritos de febrero February favorites - Neba Solo & Benego Diakité - Kodonaw - A djinn and a hunter went walking - Jocelyn Mienniel - Mina zuki - Les instruments migrateurs - Canzoniere Grecanico Salentino - A mmera a Lecce - Il mito Erasmo Treglia y Sur Jahan Erasmo Treglia and Sur Jahan - Acquaragia Drom - Tammuriata del camafro - Mister Romanò - Vigüela - La tía Pitita (peretas) - We - Girish Mandal - Ami jar ghare bas kori - Baul vol. 1: a compilation of Baul songs [V.A.] - Saucējas - Prūjom juoīt, prūjom juoīt - Trīci, munu ustabeni! - Svøbsk - Den langfingrede - Sorgenfri - Zafir - Citywalk-women's talk - Klang i natten Crónica: Report: - Sur Jahan (IN) In memoriam: - Erasmo Treglia
Klingen deine Töne beim Singen oft gequetscht oder angestrengt? Hast du das Gefühl, dass du nur mit Druck singst – besonders bei höheren Tönen oder wenn du lauter werden willst? In dieser Podcastfolge zeige ich dir konkrete Übungen zum Mitmachen, mit denen du sofort weniger Druck beim Singen spüren kannst. Diese Folge ist ideal für dich, wenn deine Töne schnell eng oder gepresst klingen Singen sich anstrengend anfühlt du das Gefühl hast, „zu machen", statt zu singen du lernen willst, mit weniger Druck und mehr Klang zu singen Die in der Folge erwähnten Links und weitere hilfreiche Links: Podcastfolge #81 Wenn Singen nur mit Druck funktioniert – so kommst du da raus Podcastfolge #18 Deshalb braucht auch deine Stimme SOVT Podcastfolge #5 Singsnacks – so trainierst du deine Stimme, ohne wirklich zu üben Hier geht's zum Übe-Kompass für 0 € Hier geht's zu dem PDF 21 Singsnacks – Häppchen für Zwischendurch Schau dir das Podcastvideo auch auf Youtube sehen Meine Webseite Folge mir auf Instagram Titelsong "Sing, sing, sing, sing": words & music by Dani S. Erndwein
Hej och varmt välkommen till ett nytt avsnitt. Idag vill jag bjuda in dig till en inre resa. En resa genom ljud, stillhet, rörelse, och kanske allra mest – en resa inåt till din viktiga kropp och dig själv. Jag kommer prata om klangskålsmeditation – eller klangbad som det också kallas – och hur ljudets vibrationer kan påverka dina celler, din kroppsvätska och ditt nervsystem. Jag vill också utforska kroppens egen läkande kraft, den fria dansens betydelse, och varför sensing yoga blivit en så viktig väg i mitt liv – och kanske kan bli det i ditt. Kanske är det här avsnittet just den påminnelse du behöver – att din kropp bär visdomen, kroppen vet vad du behöver, och att du redan har det du söker, inombords. Om du lär dig att lyssna på kroppen. Mindfulness Retreat 21 februari i StockholmDu som fångas av innehållet i dagens avsnitt, vill jag också bjuda in till Mindfulness Retreat i Stockholm. Här får du uppleva allt det jag pratat om i dagens dag på riktigt i verkligheten. Missa inte detta!Under dagen kommer du att få:- Grundande Sensing yoga övningar, efter din kropps förmåga- Dansa skön frigörande dans i mindfulness- Kreativa övningar, reflektion och delningar- Guidad meditation & skön avslappning- Avslutning med Klangbad, med ljudvibrationer från klangskålar. Det är begränsat antal platser så anmäl dig direkt om du vill vara med!Läs mer anmäl dig här: https://www.ingridthorngren.se/dansdag För dig som vill ha ännu mer, välkommen till mitt VårRetreat, helgen 8-10 maj, på Löfsta BrukUnder retreaten kommer du få möta hela dig - kroppen, själen, tankarna och känslorna. Du kommer att få lyssna inåt för att hitta tillbaka till dig själv och höra din egen inre sanna röst genom upplevelser såsom- Djupgående och lugnande yogapass- Mindfulessövningar & guidade meditationer- Frigörande dans i mindfulness- Kreativt skapande utan prestation – material ingår- Klang, gong och sound healing- Stillhet, tid för reflektion och tystnad- Verktyg som skapar balans i din varda- Gemenskap och samtal i en trygg och liten grupp Begränsat antal, läs mer och anmäl dig här: https://www.ingridthorngren.se/magiskt-lofsta-bruk Så tills vi hörs igen, tag hand om dig och din bästa vän, dig själv ❤️/Ingrid
In der neuen Folge von „Die Wahrheit irgendwo hier drinnen“ ist Katharina zu Gast bei Emma. Katharina ist nicht nur ausgebildete Musikerin, sondern auch Musiktherapeutin an der KJK – und sie nimmt uns mit in die Welt der Klang- und Musiktherapie. Musik als Heilmittel ist dabei keine moderne Erfindung: Schon in der Antike setzten die alten Griechen Musik gezielt zur Heilung ein. Für Katharina ist Klang vor allem eines: Schwingung. Körper kommen in Resonanz, Beziehung entsteht – zu sich selbst und zu anderen. Musik wirkt dabei auf einer Ebene, für die Worte manchmal fehlen. Oder, wie sie es beschreibt: Musik kann Dinge aussprechbar machen, die zuvor nicht aussprechbar waren. Gleichzeitig räumt Katharina mit einem Missverständnis auf: Musiktherapie ist keine Wohlfühl-Esoterik und keine „Globuli der Fachtherapie“, sondern ein wissenschaftlich fundiert und evidenzbasiert. Und ja – manchmal braucht es Überzeugungsarbeit, bis Patient:innen sich auf Klänge und Musik einlassen können. Doch oft lohnt sich genau dieser Schritt. Warum Musik direkt das limbische System berührt, was Klang auf Beziehungsebene bewirken kann und weshalb Musiktherapie in der Psychiatrie so viel mehr ist als Hintergrundmusik – darüber sprechen Emma und Katharina in dieser Folge.
Was wir hören, entscheidet darüber, was wir aufnehmen – und am Ende auch darüber, wie ein Mix klingt. Doch genau dieses bewusste Hören kommt im Studioalltag oft zu kurz. Statt einer klaren Klangvorstellung dominieren Routinen, Genre-Schubladen oder technische Abkürzungen.Leo Elsner kommt ursprünglich aus der klassischen Musik und hat früh gelernt, Klang als räumliches, physisches Erlebnis zu begreifen. Heute arbeitet er als Audio Engineer in Frankfurt an HipHop-, Pop- und Band-Produktionen – zunehmend auch in immersiven 3D-Formaten. Sein Ansatz verbindet musikalische Prägung, saubere Aufnahmearbeit und eine sehr klare Haltung zum Thema Mixing: Technik ist Mittel zum Zweck, entscheidend ist die Idee vom Klang.In dieser Episode geht es darum, wie sich musikalische Vorstellung in konkrete Aufnahmen und Mischungen übersetzen lässt, warum Genre-Offenheit das Gehör schärft und welchen Stellenwert eine gute Aufnahme wirklich hat. Eine Folge über Haltung, Hören – und darüber, warum der Mix oft schon entschieden ist, bevor der erste Fader bewegt wird.Sound&Recording-Magazin | Studiosofa PodcastWebsite: soundandrecording-magazin.deWebinare: soundandrecording-magazin.de/webinareWhatsApp-Gruppe: soundandrecording-magazin.de/whatsappInstagram: @soundandrecording.magazinYouTube: @StudiosofaPodcastTikTok: @soundandrecording.mag
In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.
Robert Schumanns Kinderszenen op. 15 (1838) gehören zu den poetischsten Klavierzyklen der Romantik. Trotz ihres Titels sind sie nicht primär als Musik für Kinder gedacht, sondern als Musik über Kindheit. Schumann selbst sprach von «Rückspiegelungen eines Älteren für Ältere». Im Zentrum steht also Erinnerung: eine idealisierte, innere Vorstellung von Kindheit. Der Zyklus umfasst 13 Miniaturen, jede mit einem poetischen Titel wie Von fremden Ländern und Menschen, Hasche-Mann oder Träumerei. Die Musik entstand zuerst, die Überschriften wurden später ergänzt und sind daher eher assoziativ als streng programmatisch. Schumann wählt eine bewusste Einfachheit: klare Melodien und überschaubare Formen. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der technischen Virtuosität, sondern im Ausdruck – in feiner Dynamik, nuancierter Artikulation und lyrischem Klang. Besonders die berühmte Träumerei wurde zum Sinnbild sanfter Melancholie: nicht sentimental, sondern «innig». In der Diskothek werden sechs Interpretationen von Schumanns Kinderszenen verglichen. Wie unterschiedlich kann diese scheinbar einfache Musik klingen? Und wie viele Freiheiten darf sich eine Interpretin oder ein Interpret nehmen, ohne den Charakter dieser Miniaturen zu verlieren? Gäste von Eva Oertle sind die Musikwissenschaftlerin Cristina Urchueguía und der Pianist Manuel Bärtsch.
In dieser zutiefst berührenden Folge spreche ich mit Nicole Predehl, Mutter von drei Kindern und Gründerin sowie 1. Vorsitzende des Vereins Lenis Garten e.V.Nicole erzählt die Geschichte ihrer jüngsten Tochter Leni. Leni hatte ein Neuroblastom und hat den Kampf gegen den Krebs nicht überlebt. Ihr kleiner Körper war am Ende zu schwach für die schwere Behandlung. Leni wurde nur drei Jahre alt.Nach Lenis Tod brach für Nicole und ihre Familie eine Welt zusammen. In der Zeit nach der Beerdigung, waren sie jeden Tag am Grab ihrer Tochter. Um diesem Ort einen anderen Klang zu geben, einen Ort der nicht nur Schmerz, sondern auch Nähe bedeutet, nannten sie ihn nicht mehr Grab, sondern Lenis Garten.Und dieser Garten wurde mehr als ein Ort der Trauer.Er wurde ein Ort der Begegnung, der Erinnerung – und der Hoffnung.Kinder dürfen dort spielen. Sogar Lenis Kindergartengruppe war schon dort. Zwischen Blumen, Bäumen und leisen Momenten beginnt etwas zu heilen.Nicole teilt offen, dass sie in dieser Zeit ihren Glauben verloren hatte. Doch während sie immer wieder in Lenis Garten saß, kamen Vögel näher, Eichhörnchen huschten vorbei. Langsam, ganz vorsichtig, konnte sie sich wieder über Kleinigkeiten freuen.Immer wieder setzten sich Schmetterlinge auf sie – und in ihr wuchs das Gefühl, dass Leni ihr Zeichen schickt.So fand Nicole Schritt für Schritt ihren Glauben zurück.Aus diesem Ort der Liebe, des Schmerzes und der Hoffnung entstand der Verein Lenis Garten e.V.Ein Ort, der Kraft schenkt.Ein Ort, der verbindet.Ein Ort, an dem Erinnerungen weiterleben dürfen.Diese Folge ist eine Einladung, hinzusehen, mitzufühlen – und zu glauben, dass selbst im größten Verlust etwas Neues wachsen kann.Ein Gespräch über Abschied, Liebe, Zeichen – und die leise Hoffnung, die bleibt.
Eine Begegnung von Duft und Musik: zwei Sinneswelten, die uns berühren, bevor wir Worte finden. In dieser Episode sprechen wir über Resonanz, Erinnerungen, Klangfarben und Duftnoten – und darüber, warum beides innere Bilder auslöst, die schwer zu beschreiben, aber leicht zu fühlen sind. Hören Sie rein und lassen Sie sich überraschen!
Allyship ist mehr als ein wohlmeinender Hashtag – es ist eine Praxis, die im Alltag der Musikbranche aktiv gelebt werden muss. Wie können wir als Künstler:innen, Booker:innen, Veranstaltende, Label-Leute oder Musikjournalist:innen echte Verbündete sein – für FLINTA, BIPoC, queere Personen, Menschen mit Behinderung und andere marginalisierte Gruppen? [ThemaTakt-Newsletter abonnieren](https://www.thematakt.de/about) [ThemaTakt auf Instagram ](https://www.instagram.com/thematakt/) [ThemaTakt per PayPal unterstützen](https://www.paypal.me/thematakt) In dieser Folge diskutieren JNNRHNDRXX, Tina Wedmann, Fikri Anıl Altıntaş & Yannick Niang, was es bedeutet, ein:e gute:r Ally zu sein – jenseits von symbolischer Solidarität. Es geht um Handlungen, nicht nur um Haltungen. Wir sprechen über konkrete Schritte: von fairer Bezahlung über diversere Line-ups bis hin zu sichereren Räumen. Das Panel beleuchtet praktische Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze. Und es stellt die Frage: Wie sieht eine Musiklandschaft aus, in der Allyship nicht die Ausnahme, sondern der Standard ist? Diese Folge haben wir als Live-Podcast auf der Most Wanted: Music-Konferenz 2025 aufgenommen. Entschuldigt bitte, dass der Sound teils etwas schlechter ist. Der Inhalt ist dafür Top! In dieser Folge: JNNRHNDRXX Mit 26 Jahren hat die in Berlin lebende JNNRHNDRXX ein vielschichtiges Gesamtwerk geschaffen, das weit über Klang hinausgeht. Sängerin. Songwriterin. Autorin. Schauspielerin. Model. Vor allem aber ist sie eine Stimme, die trans* und queere Communities nicht nur repräsentiert – sondern sie kompromisslos lebt. Tina Wedmann Sie organisiert seit über zehn Jahren verschiedene kulturelle Veranstaltungen und ist gesellschafts-politisch aktiv. Geboren in Leipzig, lebt sie heute zwischen Hamburg und Berlin und reist leidenschaftlich zu Festivals in ganz Deutschland und darüber hinaus. Seit 2017 setzt sie ihren Fokus auf Geschlechtergerechtigkeit in der Musikbranche und später gezielt auf kritische Männlichkeiten. Ende 2023 gründete sie gemeinsam mit drei weiteren Festivalmacher*innen die genderkritische Plattform collective spotlight. Ziel der Plattform ist es, Räume männlicher Dominanz zu hinterfragen und zu verändern. Fikri Anıl Altıntaş Er lebt und arbeitet in Berlin und veröffentlicht unter anderem Texte in Die Zeit und der taz, in denen er sich mit Männlichkeit und Antifeminismus auseinandersetzt. 2023 erschien sein Debütbuch „Im Morgen wächst ein Birnbaum“. 2024 folgte der Lyrikband „Geografie der Unruhe“. Sein jüngster Roman „Zwischen uns liegt August“ erschien im Sommer 2025. Daran schlossen sich Beiträge für Deutschlandfunk Kultur und das ZDF, Auftritte am Schauspiel Hannover sowie Texte für verschiedene Theaterbühnen an, darunter das Berliner Ensemble. Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich als #HeForShe Deutschland-Botschafter für UN Women Deutschland. Yannick Niang Er ist ein in Berlin lebender Musikjournalist, DJ und Content Creator, der Hip-Hop, Kultur und Storytelling miteinander verbindet. Als Autor und Interviewer ist er bekannt für tiefgehende Gespräche, die Underground- und Mainstream-Szenen mit authentischer kreativer Tiefe zusammenführen. Ihr hört ihn auch in diesem ThemaTakt-Interview: https://open.spotify.com/episode/6YIvdQzLsqEgspfelL3pCo?si=peZ-vQDPSNeTOFe436DQgQ Kapitel: 00:00 Intro 00:02:29.867 Wann hat Allyship in der Musikindustrie funktioniert 00:08:41.247 Echte Allyship 00:15:32.992 Allyship in der Praxis 00:20:14.971 Awareness Teams nur Schein? 00:27:51.767 Diverses Festivalbooking 00:35:20.080 Support untereinander Genannte Namen: Stadt ohne Meer-Festival Cristiano Ronaldo Feine Sahne Fischfilet Tupoka Ogette Ski Aggu Roskilde-Festival Fuchsbau-Festival Skandalös-Festival Lina Burghausen Wa22ermann Babyjoy Apsilon Haftbefehl Ikkimel Schwesta Ewa Nura Luciano Samra Cosmo Kiss FM
IM GESPRÄCH - Verleger, Autoren und Freunde des Westend Verlags im Podcast
Katrin Glatz Brubakk hat einen Monat als Ärztin im Nasser-Krankenhaus in Gaza gearbeitet. Dort bangen Kinder täglich um ihr Leben und das ihrer Liebsten - und zeigen zugleich eine unglaubliche Stärke. Inmitten von Angst und Zerstörung entstehen dennoch auch Momente voller Menschlichkeit: das befreiende Lachen eines Kindes, die Hilfsbereitschaft unter Fremden, das Teilen der letzten Ressourcen. "Ich habe den Klang des Krieges gehört. Nicht in Form von Bombenexplosionen, sondern als schmerzhafte Angstschreie traumatisierter Kinder. Schreie, die so durchdringend sind, dass sie den gesamten Schmerz Gazas verkörpern", sagt Katrin Glatz Brubakk. Sie zeigt Gaza mit diesem Tagebuch jenseits der Schlagzeilen. Sie erzählt von Schmerz, aber auch von Mut, Freude und Hoffnung. Das Buch ist bewegendes Zeugnis darüber, wie selbst kleine Gesten den Kindern helfen können, weiterzuleben - und wie die Menschlichkeit selbst im Krieg nicht untergeht.
Der georgische Pianist Giorgi Gigashvili verbindet auf seinem neuen Album «With All My Breath and All My Blood» radikale musikalische Intensität mit politischer Realität. Die Prokofjew Kriegssonaten, entstanden im Zweiten Weltkrieg, spiegeln für ihn die Spannungen in seiner Heimat Georgien, wo seit über einem Jahr Menschen gegen den autoritären Kurs der Regierung protestieren. Gigashvili versteht Musik als Ausdruck von Widerstand, Verletzlichkeit und persönlicher Verantwortung 02:18 – Aktuell Ralph Towner hat die Musikwelt geprägt – und sogar den Weltraum erreicht. Auf der Apollo 15 Mission 1971 hörten die Astronauten seine Musik, zwei Mondkrater tragen bis heute die Namen seiner Kompositionen Icarus und Ghost Bread. Über fünf Jahrzehnte formte Towner zudem den charakteristischen Klang des ECM Labels. Am 18. Januar 2026 ist er in Rom im Alter von 85 Jahren verstorben. (Roman Hošek) 11:06 – Talk Giorgi Gigashvili spricht über sein neues Album «With All My Breath and All My Blood», über die Wucht und Aktualität von Prokofjews Kriegssonaten und darüber, warum diese Musik für ihn untrennbar mit der politischen Situation in Georgien verbunden ist. Ein Gespräch über Kunst als Haltung, über Mut, Verletzlichkeit und die Frage, wie ein junger Pianist Klang in gesellschaftliche Verantwortung verwandelt. (Elisabeth von Kalnein) 30:26 – Neuerscheinungen • Hayato Sumino: Chopin Orbit, Sony • Hujässler: Naturtrüeb, HujGroup (Lea Hagmann) 52:00 – Swiss Corner Ausstrahlung des neuen Dokumentarfilms Musik im Glück - Michael Haefliger, Festivalmacher über Michael Haefliger, den langjährigen Intendanten des Lucerne Festival, realisiert von Bettina Ehrhardt und Graziella Contratto. Ein filmischer Blick auf Vision, Führung und die Entwicklung eines der bedeutendsten Musikfestivals der Schweiz. Sonntag 25. Januar – Sternstunde Musik
VocalEspresso - Antje Langnickel's Kurzpodcast für deine Stimme beim Singen und Sprechen
So reicht dir endlich die Luft beim Singen – der PraxisteilIn der letzten Podcast-Episode haben wir darüber gesprochen, welche typischen Fehler Sänger:innen machen, wenn ihnen die Luft beim Singen nicht reicht – und warum genau diese Strategien das Problem oft noch verstärken, statt es zu lösen. Mehr Druck, mehr Kontrolle, mehr Nachdenken über den Atem … und am Ende noch mehr Atemstress.Wenn du diese Folge noch nicht gehört hast, hör dort unbedingt zuerst rein. Sie erklärt, warum gut gemeinte Atemtipps oft nach hinten losgehen und schafft die Grundlage für das, was wir heute praktisch angehen.In dieser Episode geht es um die Umsetzung.Du lernst eine konkrete Technik kennen, mit der dein Körper Schritt für Schritt neu lernt, wie er mit Atem umgehen kann, sodass dir beim Singen zuverlässig die Luft reicht. Nicht durch zusätzliche Kontrolle, sondern durch ein anderes körperliches Zusammenspiel.Das Ziel ist nicht, „besser zu atmen“.Das Ziel ist, kein Atemthema mehr zu haben.Denn wirklich befreites Singen fühlt sich nicht nach Technik an.Es fühlt sich so an, als würde der Atem einfach laufen – leise, automatisch, unauffällig – während du dich voll auf Klang, Ausdruck und Musik konzentrierst.
Govinda Bolo Hare Gopala Bolo Erlebe pure Hingabe und spirituelle Präsenz mit dem mitreißenden Kirtan „Govinda Bolo, Hare Gopala Bolo“. Die Aufnahme mit Vallabha stammt aus einem Samstagabend Satsang bei Yoga Vidya in Bad Meinberg. Mit jeder Wiederholung dieses kraftvollen Mantras öffnen sich Herz und Geist. Govinda und Gopala rufen dich zu Liebe, Freude und göttlicher Nähe auf. Diese Aufnahme lädt dich ein, mitzusingen, hineinzuhören oder einfach im Klang zu verweilen. Perfekt für Meditation, Chanting oder Momente der inneren Einkehr. Möge die Schwingung dieses Gesangs dein Herz berühren, Frieden bringen und deine Verbindung zum Göttlichen stärken. Der gesungene Text Govinda Der Beitrag Govinda Bolo Hare Gopala Bolo Kirtan mit Vallabha erschien zuerst auf Yoga Vidya Blog - Yoga, Meditation und Ayurveda.
Was passiert, wenn Musik nicht mehr nur ressoniert, sondern auch spiegelt, wie überfordert unsere Welt sein kann? Wenn Dissonanz nicht nur ein Klangphänomen ist, sondern ein gesellschaftlicher Zustand? In dieser Folge sprechen wir mit James aka Born in Flamez und Michail aka Opium Hum aus dem CTM-Kurator:innen-Team darüber, was das Festival 2026 inhaltlich bietet: über politische Spannungen, Gleichzeitigkeit, Krieg, ökologische Krisen – und darüber, warum Kunst manchmal unbequem sein muss. Wir reden über ein Festival, das längst mehr Menschen erreicht als nur Szene-Insider.:innen und geben eine kleine Programmschau auf ein Umfang- und Facettenreiches Event. Freut euch auf ein Gespräch über Klang als Seismograf unserer Zeit – zwischen Überforderung, Resonanz und der Suche nach Verbindung.
A.S. Fanning kehrt mit seinem neuen Album "Take Me Back To Nowhere" zurück – mit mehr Hoffnung im Klang, ohne seine düstere Tiefe zu verlieren. Vom irischen Pub‑Wunderkind zum Berliner Songwriter, der in Schweden an seinem Sound feilt: Im Interview erzählt er, warum sein neuer Ton heller wird.
A.S. Fanning kehrt mit seinem neuen Album "Take Me Back To Nowhere" zurück – mit mehr Hoffnung im Klang, ohne seine düstere Tiefe zu verlieren. Vom irischen Pub‑Wunderkind zum Berliner Songwriter, der in Schweden an seinem Sound feilt: Im Interview erzählt er, warum sein neuer Ton heller wird.
Ein Fest für das Hören will das hr2 Hörfest sein. Und das seit einem Vierteljahrhundert! 25 Jahre hr2 Hörfest werden in der kommenden Woche gefeiert, wie immer in Wiesbaden, ein Erlebnis für Ohren Hirn und Herz. Wir feiern mit und blicken voraus auf die Highlights des Programms - vor allem auf den Eröffnungsabend in der Lutherkirche Wiesbaden zum Thema „Vom Glück, im Chor zu singen“ - im Gespräch mit dem Autor Stefan Moster. Moderation: Christoph Scheffer
Besessen vom Klang, fast wahnsinnig vor Hingabe: Gitarrist Ralph Towner formt aus Nylon- und Stahlsaiten eine eigene Klangsprache und verbindet Jazz, Weltmusik und Klassik zu kammermusikalischer Intensität.
Nach der Winterpause tauchen Ralf Schumacher und Peter Hardenacke in die anstehende Formel 1 Saison 2026 mit den größten F1 Regeländerungen aller Zeiten ein! Sie besprechen die Vorbereitungen der Teams und analysieren heiße Themen: Audis vielversprechender Test in Barcelona, der neue Hoffnung für den deutschen Hersteller weckt; das Chaos bei Ferrari – im Team von Lewis Hamilton geht es drunter und drüber – noch bevor der erste Grand Prix startet; und frische Spekulationen um Max Verstappens Zukunft, die vor Saisonbeginn aufkommen. Ralf äußert dazu seine klare, unmissverständliche Meinung. Highlight: Exklusiver Gast Peter Bayer, CEO der Racing Bulls (VCARB)! Live aus Detroit berichtet er vom ersten Car Launch der 2026-Vorsaison von Red Bull und Racing Bulls. Bayer schwärmt vom Sound der neuen F1-Autos – erklärt, warum dieser Klang sein Herz höher schlagen lässt – und teilt tiefe Einblicke in die Problemzonen der Teams. Dazu seine Favoriten für 2026 und spannende Prognosen! Diese Episode ist ein Muss für alle Formel 1 Fans: Voller Insider-Infos, kontroverser Meinungen und Vorschauen auf die revolutionären Änderungen. Hört rein und seid bestens vorbereitet auf den Saisonstart!
Das Schweizer Künstlerkollektiv Projektil zeigt in der Kirche Sankt Markus die Show "Infinity". Mit Licht, Projektionen und Klang wollen sie Gedanken zum Thema Unendlichkeit anstoßen.
Der Schweizer Jodel ist mehr als Musik: Er ist Ausdruck von Identität, Gemeinschaft und gelebter Tradition. In der Spezialausgabe von «Potzmusig» steht das Jodeln im Zentrum, die Generationen verbindet – und seit Dezember 2025 offiziell zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit zählt. Was bedeutet die Aufnahme des Schweizer Jodels in die Unesco-Liste konkret? «Potzmusig Spezial» geht dieser Frage nach und taucht tief ein in die Welt des Jodels – von seinen historischen Wurzeln bis zu seiner lebendigen Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei stets die menschliche Stimme: als Instrument, als Gebet, als Kommunikationsmittel über Täler hinweg. Die Sendung begleitet Jodlerinnen und Jodler aus der ganzen Schweiz, die mit grossem Engagement und viel Herzblut dazu beigetragen haben, dass diese Tradition internationale Anerkennung erfährt. Träger des Dossiers sind unter anderem der Eidgenössische Jodlerverband, die Hochschule Luzern – Musik, das Roothuus Gonten sowie die Interessengemeinschaft Volkskultur. Doch die treibende Kraft hinter dem Erfolg sind die Menschen, die den Jodel tagtäglich leben und weitergeben. Bekannte Namen der Szene kommen zu Wort – ebenso wie weniger bekannte Stimmen, die zeigen, dass Jodeln heute für viele junge Menschen ein Lebensgefühl ist: Es geht nicht nur ums Singen, sondern um Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Freude am gemeinsamen Klang. Mit dabei sind unter anderen Nadja Räss, Jodlerin und Fachverantwortliche der Volksmusik HSLU, Karin Niederberger, Präsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes oder Melanie Oesch, eine der bekanntesten Jodlerinnen im Land. Weiter sind der Komponist und Jodler Hannes Fuhrer, die Jodelgrössen Emil Wallimann, Arlette Wismer, Daria Occhini, Natascha Monney oder der «Juuzer» und «Heimweh»-Sänger Bernhard Betschart mit dabei. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchs: In Workshops, Schulprojekten und Jugendlagern wird aufgezeigt, wie der Jodel wieder vermehrt in Klassenzimmer und in den Alltag junger Menschen zurückfinden kann. Fachpersonen und engagierte Vermittlerinnen und Vermittler zeigen, welches Potenzial in der Nachwuchsförderung steckt und wie Tradition und Innovation miteinander verschmelzen. Der Höhepunkt ist der historische Moment vom 11. Dezember 2025, als der Schweizer Jodel in Neu-Delhi offiziell in die Unesco-Liste aufgenommen wird – ein Meilenstein für die Schweizer Volkskultur, der wenige Tage später gemeinsam mit der Jodelszene in der Schweiz gefeiert wird. Am 1. Tag des Jodelns, im Mythenforum Schwyz. «Potzmusig Spezial – Jodeln wird Weltkulturerbe» ist eine emotionale Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Jodels – und ein Plädoyer für den Mut, die eigene Stimme zu finden und weiterzutragen.
Jaya Shiva Shankara Lausche einem Kirtan gesungen von Shambhunath mit Yogalehrer:innen aus Bamberg und Bayreuth während eines Samstagabend Satsangs bei Yoga Vidya in Bad Meinberg. Jaya Shiva Shankara richtet sich an Shiva in seinem freundlichen liebevollen Aspekt: Shiva heißt gütig, Shankara ist derjenige, der Gutes bewirkt. Bham, auch Bhum, ist der Klang von Shivas Trommel. Hara bedeutet wegnehmen – möge Shiva alles wegnehmen, was sich seiner Erfahrung trennt. Shiva ist aber auch Ati Sundara, überaus schön. Er ist Parameshwara, höchster Gott. Daya Karo, Oh Shiva, bitte habe Mitleid mit uns Menschen. Der gesungene Text Jaya Shiva Shankara,Bam Bam Hara Der Beitrag Shambhunath mit Yogalehrer:innen aus Bamberg und Bayreuth singen Jaya Shiva Shankara erschien zuerst auf Yoga Vidya Blog - Yoga, Meditation und Ayurveda.
Jaya Shiva Shankara Lausche einem Kirtan gesungen von Shambhunath mit Yogalehrer:innen aus Bamberg und Bayreuth während eines Samstagabend Satsangs bei Yoga Vidya in Bad Meinberg. Jaya Shiva Shankara richtet sich an Shiva in seinem freundlichen liebevollen Aspekt: Shiva heißt gütig, Shankara ist derjenige, der Gutes bewirkt. Bham, auch Bhum, ist der Klang von Shivas Trommel. Hara bedeutet wegnehmen – möge Shiva alles wegnehmen, was sich seiner Erfahrung trennt. Shiva ist aber auch Ati Sundara, überaus schön. Er ist Parameshwara, höchster Gott. Daya Karo, Oh Shiva, bitte habe Mitleid mit uns Menschen. Der gesungene Text Jaya Shiva Shankara,Bam Bam Hara Der Beitrag Shambhunath mit Yogalehrer:innen aus Bamberg und Bayreuth singen Jaya Shiva Shankara erschien zuerst auf Yoga Vidya Blog - Yoga, Meditation und Ayurveda.
Mehr Vogelstimmen? Ihr habt gefragt, wir liefern! Winter ist keineswegs still: Auch jetzt zwitschert und ruft es überall. Aber wie erkennt man Wintergäste am Klang? Wie unterscheiden sich Berg- und Buchfink oder die verschiedenen Zeisige? Und wo verstecken sich die Drosseln? Das neue Jahr läuft, eure Birding-Listen wachsen. Zeit für ein Upgrade! Fabian & Martin, eure beiden Schneeflöckchen, bringen euch die coolsten Winter-Sounds direkt ins Ohr. Also: Kopfhörer auf, raus in die Natur oder gemütlich aufs Sofa und los geht's! Diese Folge wird von [Orniwelt.de](http://Orniwelt.de) gesponsert – dem Fachgeschäft für Vogelbeobachtung. Mit dem Code „Reingezwitschert“ erhaltet ihr 5 % Rabatt auf alle Produkte im Warenkorb – gültig bis Jahresende.Neu im Sortiment: [Birdfy-Vogelhäuschen mit Kamera](https://orniwelt.de/p/201998-birdfy-feeder-ai-futterhaus-mit-kamera-1-5l-mit-unbegrenzter-bestimmungs-ki) – für Live-Schnappschüsse direkt aufs Smartphone. Damit entgeht euch nichts! Viel Freude beim Neujahrs-Shoppen :) Alle Links und Infos zu den Themen dieser Folge findet ihr wie immer unter: NABU.de/vogelpodcast Wenn euch der Podcast gefällt, abonniert ihn, empfehlt uns weiter und hinterlasst gerne eine Bewertung. Fragen, Feedback oder einfach ein nettes Hallo? Schreibt uns an: vogelpodcast@NABU.de Damit ihr keine Folge verpasst: Aktiviert die Benachrichtigungen in eurer Podcast-App!
Das «Amerikanische» Streichquartett von Antonín Dvořák gehört zu seinen beliebtesten Werken. In nur wenigen Tagen hat er es in den USA komponiert – in den Sommerferien auf dem Land, wo ihn das Gezwitscher seltener Vögel und die Melodien der indigenen Bevölkerung inspirierten. Damals war Antonín Dvořák Direktor des New Yorker Konservatoriums. Er sollte den dortigen Musikstudierenden zu einem «amerikanischen Volkston» verhelfen. Ob in seinem Streichquartett F-Dur op. 96 nun eher indigene amerikanische oder tschechische Melodien zu hören sind – oder der damals neue Jazz in New York – ist nicht zweifelsfrei zu klären. Die Mischung aus all dem ergibt auf jeden Fall den so reizvollen Dvořák-Klang. Jenny Berg diskutiert fünf Aufnahmen des Streichquartetts mit der Bratschistin Joanna Michalak und dem Musikjournalisten Christian Wildhagen.
Unser heutiger Gast war einer der Ersten, der in unserem Podcaststudio Platz nahm. In Folge 23 (!) sprachen wir über die Kraft der Disziplin, die Magie von Soundtracks und darüber, wie man in Hollywood überhaupt ernst genommen wird, wenn man aus Nordhorn kommt. Heute, 501 Folgen später, ist er zurück. Und es ist kein Interview, sondern ein Gespräch, das wir bei uns und er in seinem Podcast HUNGRY streamen Er ist Komponist, Musiker, Unternehmer und Gründer von 2WEI Music, einem der weltweit gefragtesten Studios für Trailer-, Werbe- und Game-Musik. Von Fluch der Karibik bis Wonder Woman, von Porsche bis Pepsi, von Hamburg bis Los Angeles. Sein Team arbeitet an der Schnittstelle von Emotion, Technologie und Klang. Und das mit einem Anspruch, der weit über Awards und Plays hinausgeht: Musiker:innen Bedingungen zu geben, so dass sie von ihrer Musik leben können. In dieser gemeinsamen Jahresrückblick-Folge sprechen wir über Themen, die uns beide 2025 bewegt haben. Was bedeutet Partnerschaft in einer Welt, in der alles schneller und unpersönlicher wird? Warum ist es so wichtig, sich auch angemessen aus Partnerschaften zu verabschieden, die nicht mehr funktionieren? Wie verändert künstliche Intelligenz (kreative) Prozesse und wie begegnet man der Angst vor dem Kontrollverlust? Und was braucht es, um ein Unternehmen aufzubauen, das nicht nur erfolgreich ist, sondern auch Haltung hat? Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in über 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich verändert hat und was sich noch verändern muss. Heute nehmen wir euch mit in ein Gespräch, das persönlicher ist als sonst, in dem auch Tränen fließen und das trotzdem, oder vielleicht genau deshalb, voller Erkenntnisse steckt. Ihr seid bei On the Way to New Work und bei Hungry, in einem Weihnachtsgespräch, das wir ab jetzt jedes Jahr führen wollen. Wir? Das sind der wunderbare Simon Heeger und ich, Michael Trautmann [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
In dieser Folge des WELTKUNST-Podcasts „Was macht die Kunst?“ spricht Lisa Zeitz mit der Künstlerin Annika Kahrs über Klang, Gemeinschaft, Instrumente, Frequenzen jenseits der Hörgrenze. Kahrs, bekannt für ihre Video- und Soundarbeiten, beschäftigt sich mit dem sozialen, poetischen und politischen Potential von Musik. Ihre Werke entstehen oft in enger Zusammenarbeit mit Musiker*innen, Performer*innen oder auch Tieren – wie etwa Giraffen, die im nächtlichen Infraschall kommunizieren. Im Gespräch geht es um Musik als soziales und sinnliches Ereignis, um performative Prozesse, raumspezifische Arbeiten und um das Verhältnis zwischen neugierde, wissenschaftlicher Recherche und künstlerischer Intuition. Wer die Arbeiten live erleben möchte: Die Ausstellung Off Score ist noch bis zum 14. Januar 2026 im Hamburger Bahnhof in Berlin zu sehen.
Was bedeutet eigentlich Heimat? Ist es ein Ort, ein Gefühl oder vielleicht ein Klang? In dieser Episode sprechen wir über die Leidenschaft zum Horn, über Tradition, Herkunft und den ganz persönlichen Weg zur Musik. Christian erzählt offen und warmherzig, wie er zum Horn gekommen ist, warum ihn dieses Instrument bis heute nicht mehr loslässt und welche Rolle Familie, Brauchtum und regionale Verwurzelung dabei gespielt haben. Es geht um erste musikalische Schritte, prägende Begegnungen und darum, wie Tradition nicht einengt, sondern Inspiration sein kann. Mehr Informationen zu Bayern auf erlebe.bayern Bild: erlebe.bayern - Peter von Felbert
In dieser Folge spricht Alex mit Anke über die Kraft von Sound Healing. Anke, eine erfahrene Soundhealerin aus Köln, teilt ihre persönliche Reise zur Klangheilung und erklärt die verschiedenen Aspekte und Potenziale von Sound Healing. Die beiden sprechen u. a. über die Unterschiede zwischen klassischen und Naturinstrumenten, die Wirkung von Klang auf Körper und Geist sowie die Bedeutung von Frequenzen. Die Episode bietet dir einen tiefen Einblick in die Welt der Klangreisen und deren wachsende Relevanz in unserer modernen und dauergestressten Gesellschaft.
Alphornklänge im Münchner Olympiapark - ein Hauch Alpen mitten im Feierabendverkehr. Christian Eichhorn und sein Trio verwandeln die Unterführung in einen Konzertsaal. Die Akustik? Ein magischer Klang, der die Stadt belebt.
► Hier findest du alle Infos zu CassMae: https://www.cassmae.com/► Das neue Release "Save Soil" kommt am 05. Dezember du kannst es dir hier schon vormerken:https://bfan.link/save-soil-1► Ich freue mich sehr, dir in dieser besonderen Episode eine junge Frau vorzustellen, die mich tief berührt hat. CassMae ist Sängerin, Komponistin und eine spirituelle Pionierin – und obwohl sie seit ihrer Geburt blind ist, sieht sie auf eine Weise, die uns alle inspiriert.In unserem Gespräch nehmen wir dich mit auf eine außergewöhnliche Reise durch Klang, Kultur und Bewusstsein. CassMae singt in über zwölf indischen Sprachen, verbindet EDM mit klassischer indischer Musik und öffnet mit ihrer Stimme Räume jenseits der Worte. Ihre Musik wurde nicht nur millionenfach gehört – sie wurde sogar vom indischen Premierminister Narendra Modi in seinem Podcast erwähnt und persönlich eingeladen.Wir sprechen über…ihre tiefe Verbindung zu indischer Musik und Spiritualitätihre ganz eigene Wahrnehmung der Welt jenseits des Sehensihren mutigen Weg als blinde Künstlerin in der Musikindustrieihre Begegnungen mit Modi und Sadhguruund über ihre Vision, Kulturen durch Musik zu verbindenWas mich an CassMae besonders berührt hat, ist ihre Fähigkeit, gleichzeitig ganz geerdet und doch zutiefst verbunden zu sein – mit sich selbst, mit einer höheren Kraft und mit der Mission, die sie durch ihre Musik verkörpert.Wenn dich Musik, Spiritualität, Authentizität und gelebte Berufung interessieren, dann ist diese Folge für dich. In Verbundenheit,Veit► Über CassMae:CassMae ist Sängerin, Komponistin und Produzentin. Seit ihrer Geburt blind, lässt sie sich nicht von Grenzen aufhalten – im Gegenteil: Mit ihrer Stimme überwindet sie sie. CassMae vereint westliche und indische Musik, singt in verschiedenen Sprachen und berührt mit ihren Songs weltweit Millionen von Menschen. Ihre Mission: Musik als Brücke zwischen Kulturen und Herzen.Alles zu CassMae:► Instagram: https://www.instagram.com/cassmaeofficial/► TikTok: https://www.tiktok.com/search?q=cassmaeofficial&t=1761819610858► YouTube: https://www.youtube.com/@CassMae► Alles zu Veit Lindau: https://go.veitlindau.com/bold-impact► Instagram: https://www.instagram.com/veit.lindau/► Facebook: https://www.facebook.com/veitlindau► Hier geht's zu homodea: http://go.homodea.com/hd191► Instagram: https://www.instagram.com/homodea/► Facebook: https://www.facebook.com/homodea► Schon abonniert? Hier geht's zum Podcast Alles Menschen: https://go.veitlindau.com/allesmenschenIT► Du kannst dir den Podcast überall auf Apple Podcasts, Spotify, meinem Blog, YouTube, SoundCloud und allen Podcastapps kostenlos anhören.► Wir freuen uns sehr, wenn dich die Folge inspiriert. Schreibe uns sehr gern unter podcast@veitlindau.com deine Wünsche für Gäst:innen.► Du möchtest etwas Gutes für die Welt beitragen? Die ichliebedich-Stiftung fördert weltweit integrale Projekte der Potenzialentfaltungund der Kultur des Mitgefühls, besonders für Kinder und Jugendliche.https://ichliebedich-stiftung.de/ich liebe dich-Stiftunghttps://www.paypal.com/paypalme/ichliebedichoderIBAN: DE37 6625 0030 0030 0711 46BIC: SOLADES1BAD#CassMae #HumanFutureMovement #SpirituelleMusik #VeitLindauPodcast#BerufungLeben
Trotz Waffenruhe endet die Gewalt im Gazastreifen nicht. Wie erleben Kinder diese brüchige Pause? Kinderpsychologin Katrin Glatz Brubakk war für Ärzte ohne Grenzen vor Ort. Sie sagt: Seifenblasen sind magisch, wenn man mit traumatisierten Kindern arbeitet. Wieso? Die Deutsch-Norwegerin Katrin Glatz Brubakk hat für Ärzte ohne Grenzen als Kinderpsychologin und Trauma-Therapeutin im Nasser-Krankenhaus in Gaza gearbeitet. Dort erlebte sie Kinder, die täglich um ihr eigenes Leben und das ihrer Familien fürchten. Sie sagt: „Ich habe den Klang des Krieges gehört – nicht als Explosion, sondern als Angstschrei traumatisierter Kinder.» Und: „Die am häufigsten sterbende Gruppe sind Fünfjährige. Der Grund ist tragisch simpel: Sie sind bereits zu gross, um von ihren Eltern im Ernstfall schnell hochgehoben und weggetragen zu werden – aber ihre Beine sind noch zu kurz, um selbst rechtzeitig fliehen zu können.“ Ihre Eindrücke hat sie in ihrem Tagebuch aus Gaza festgehalten. Katrin Glatz Brubakk ist zu Gast bei David Karasek.
Sie gilt als «Grande Dame der Klarinette»: Seit den frühen 1980er-Jahren prägt Sabine Meyer das internationale Konzertleben entscheidend mit, als Solistin wie als Kammermusikerin. Mit ihrem warmen Klang und ihrem grossen Gestaltungswillen hat sie dem Instrument weltweit zu mehr Sichtbarkeit verholfen und war für viele junge MusikerInnen ein grosses Vorbild. Im Dezember beendet sie nun ihre musikalische Karriere. Sabine Meyer hat viele Werke uraufgeführt, aber auch Mozarts Klarinettenkonzert auf der Bassettklarinette neu zum Leben erweckt, und sie hat gezeigt, welche Kraft und Vielseitigkeit in der Klarinette steckt. Gleichzeitig kennt sie den hohen Druck des Musikerinnenlebens: Disziplin, Erwartungshaltungen, die ständige Suche nach Perfektion. Umso wichtiger waren ihr Rückzugsorte abseits der Bühne – der Garten, die Pferde und vor allem ihre Familie. Diese Balance ermöglichte ihr, über so viele Jahre künstlerisch präsent zu bleiben und trotz enormem Erfolg nicht abzuheben. Sie ist ein Star ohne jegliche Allüren. Nun verabschiedet sie sich bewusst, «solange sie noch fit ist». Auf die Zeit danach freut sie sich sehr: keine anstrengenden Konzertreisen mehr, ohne Sorge im Garten arbeiten, schwimmen gehen und unbeschwert mit den Enkeln spielen. In «Musik für einen Gast» spricht Sabine Meyer über ihr Leben auf der Bühne, ihre Liebe zur Kammermusik, die Belastung von jährlich über hundert Konzerten – und darüber, wie befreiend es ist, sich künftig all dem widmen zu können, was neben der Klarinette immer zu kurz kam. Die Musiktitel: Der Einspieler: W.A.Mozart – Klarinettenkonzert – Sabine Meyer, Bassklarinette / Staatskapelle Dresden / Hans Volk, Dirigent 1. Benny Goodman & His Orchestra - Clarinet À La King 2. Heinz Holliger - Marin Marais: "Folies d'espagne" aus der Suite für Viola da gamba und Basso continue, Nr.1 d-Moll - Eigenaufnahme RTS Espace 2 (Genf, 2003) 3. Wolfgang Amadeus Mozart – Adagio für Glasharmonika C Dur (Bearbeitung für 3 Bassetthörner) Trio di Clarone (Reiner Wehrle / Wolfgang Meyer / Sabine Meyer) 4. Fatma Said – El helwa di (Das ist so süss ) (Komponist: Sayed Darwish) 5. Gustav Mahler – 7. Sinfonie, e-Moll: 2. Nachtmusik Lucerne Festival Orchestra / Riccardo Chailly, Leitung Eigenaufnahme SRF, Eröffnungskonzert 2024
Klang und Musik sind seit Urzeiten tief in unserer Kultur verwurzelt – zur Unterhaltung, beim Feiern, aber auch zum Heilen! In dieser besonderen Episode 105 von VWFNOM tauchen Roland und Gerry tief in die Kraft von Klang, Tönen, Atem und Achtsamkeit ein. Die beiden besuchen MARC IWASZKIEWICZ in seinem Laden "Traumkraft" in Bochum, der in Deutschland einzigartig ist und sein 25-jähriges Jubiläum feiert! Marc erklärt u.a. wie die eigene Stimme und der Atem – essentiell beim Didgeridoo-Spielen und Singen – eine wichtige Rolle für Heilung spielen. Und wie Klang auch massieren kann. Mit echten Klangbeispielen direkt vor Ort! Traumkraft: https://www.traumkraft.de/ Unsere Website: https://vielewegefuehrennachom.com/
Singen begleitet uns seit Urzeiten - als Ausdruck von Emotion, Gemeinschaft und Lebensfreude. Und doch fällt es vielen schwer, ihre Stimme zu erheben. Warum kann es uns so tief berühren und glücklich machen? Eine Reise zu einem ganz ursprünglichen Glück.
Nur eine Lampe steht auf dem Tisch am Ende des Raumes. Ihre Birne macht die letzten Atemzüge und flackert ihrem Ende entgegen. Vor mir sitzt im Halbdunkel Klaas Heufer-Umlauf. Mit einer Kreditkarte teilt er einen Berg Kokain in vier Reihen. Die goldene Amex schabt und kratzt dabei über den Tisch. „Nur ein Spinnenbeinchen, Schmitti“…haucht er mit erschöpfter Stimme. Seine Stimmbänder ermattet wie die Glut der Birne, sein Klang nasal und leer. Blut tropft auf das weiße Pulver, färbt es rot. Gegen den Widerstand der zähen Flüssigkeit aus der Nase, zieht der Moderator, das Pulver irgendwie hoch. Über die Schleimhäute gelangt es ins Gehirn und Klarheit legt sich sanft über die Selbstzweifel, alle Unsicherheit wird erstickt. Vakuum für die Gedanken, die Gefühle erfrieren. Während Klaas schwebt, zieht Schmitti das „Spinnenbein“, dazu die roten Reste. Auch er verschwindet in der eigenen Unendlichkeit. Inneres Exil. Wie eine Lupe wirken die Tränen vor meinen Augen. Sie vergrößern das Elend vor mir. Zwei Freunde, zu Eis erstarrt. Aus Klaas Nase tropft das Blut. Schmittis Tätowierungen eitrig. Die Zigarette in seiner Hand glimmt in die Haut seines Zeigefingers. Wo hatte dieser Zerfall begonnen? Ich wühle in meiner Erinnerung. Mein Herz stoppt. Es war die Aufnahme der Folge „Kokstaxi wider Willen“ als wir beschlossen hatten, drogenabhängig zu werden, damit wir unserem langweiligen Leben eine für eine Netflix Dokumentation spannende Wendung verpassen. Eben jene Wendung, die den Zuschauern die Pupillen weiten und den Atem stocken lassen. Der Beifall des geifernden Publikums ist nun gewiss. Potenzierter Voyeurismus. Stunde Null für den Spannungsbogen. Die Asche für den Phoenix. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin