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Kurz bevor Bundeskanzler Friedrich Merz seine China-Reise antritt, wurde ein Bericht der US-amerikanischen Denkfabrik Jamestown Foundation öffentlich. Dieser zeichnet ein detailliertes Bild der globalen Einheitsfrontstrategie der Kommunistischen Partei Chinas. Demnach zählt Deutschland zu den vier wichtigsten Zielstaaten – mit 347 identifizierten Organisationen. Das Netzwerk reicht von Wirtschafts- und Akademikerverbänden über Kulturvereine bis hin zu Bildungs- und Medienstrukturen. Das Ziel ist nicht die offene Konfrontation, sondern die strukturelle Einbindung.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Russlands Angriffskrieg und das Zittern um die Verlässlichkeit des Partners USA zwingen Europa, seine Verteidigung massiv auszubauen. Schätzungen sprechen von rund 250 Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr für die EU. In Paris und Rom sieht man darin den Hebel für die nächste Stufe der Schulden- und Transferunion. Doch das ist nicht der einzige Weg und für Deutschland ganz sicher nicht der beste. Wie es anders gehen kann, diskutierte Daniel Stelter in Episode 284 mit Rob Murray, Senior Fellow beim Atlantic Council und Assistant Professor of Practice an der Johns Hopkins University. Das Konzept einer Defense, Security and Resilience Bank, einer globalen Verteidigungsbank, die Verteidigungsausgaben finanziert, ohne Deutschland in eine Haftungsunion zu ziehen, erhält durch die jüngsten Debatten erneut Aktualität. Zeit für ein bto REFRESH.HörerserviceStudie Defending Europe Without the US: First Estimates of What is Needed: https://is.gd/ikTDpl Studie Guns and Growth: The Economic Consequences of Defense Buildups: https://is.gd/c67ALi Konzept Global Defense Bank: https://is.gd/OUh0i9 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Mit dem Ende des Kalten Krieges sanken die Verteidigungsausgaben in den westlichen Staaten deutlich, in Europa bis 2015 im Schnitt um rund 25 Prozent gegenüber 1990. Diese „Friedensdividende“ wurde jedoch nicht genutzt, um Staat und Abgabenlast zu reduzieren, sondern um den Wohlfahrtsstaat auszubauen. Angesichts der geopolitischen Zeitenwende liegt es auf der Hand, dass wir diese Entwicklung umkehren müssen. Die Politik müsste Sozialausgaben zugunsten von Verteidigung und Investitionen in die wirtschaftliche Basis kürzen. Doch damit tut sie sich offenkundig schwer. Stattdessen setzt man darauf, das staatliche Budget auszuweiten, um beides zu haben: den Sozialstaat und die höheren Verteidigungsausgaben. Das passt zur historischen Erfahrung: Guns-and-Butter-Rüstung obendrauf, während der Sozialstaat bleibt. Die Folge sind mehr Schulden und mehr Steuern – und das dauerhaft.Europa diskutiert über gemeinsame Schulden und neue „Safe Assets“, um Aufrüstung, Transformation und geopolitische Herausforderungen zu finanzieren. Doch wie sicher sind Staatsanleihen wirklich, wenn Staaten unter Druck geraten? Die aktuelle Forschung zeigt, dass ausgerechnet in Kriegen und in Krisenzeiten Staatsanleihen historisch häufig massive Realverluste für Gläubiger und Sparer gebracht haben.Im Expertengespräch erklärt Dr. Christoph Trebesch, Professor für Makroökonomie an der Universität Kiel und Direktor der Kiel Initiative in Geopolitics and Economics am IfW Kiel, die historischen Muster von Aufrüstung, die langfristigen fiskalischen Folgen und die Frage, ob Europa sich eine Guns-and-Butter-Politik überhaupt leisten kann.HörerserviceAnalyse Are Government Bonds Safe in Times of War and Pandemic?: https://is.gd/0qrHzV Studie Guns and Butter: The Fiscal Consequences of Rearmament and War: https://is.gd/NrTOgr beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Keine europäische Wirtschaft wuchs in den letzten Jahren so beständig und schnell wie jene Maltas. Treiber sind der Tourismus, das online-Glücksspiel, die Finanzdienstleister oder der Verkauf maltesischer Pässe an Ausländer. Getrübt wird der Erfolg allerdings durch die weit verbreitete Korruption. Malta versteht es bestens, seine Kleinstaatlichkeit in wirtschaftlichen Erfolg umzumünzen. Als kleiner Staat kann es Gesetze erlassen und damit in lukrativen Nischen hohe Gewinne erzielen. Ein Beispiel dafür ist das online-Glücksspiel. In diesem aufstrebenden Sektor ist Malta einer der Marktführer. Rund 10 Prozent der maltesischen Wirtschaftsleistung stammen aus dem sogenannten online-Gambling. Malta wurde 1964 von Grossbritannien unabhängig und ist seit 2004 Teil der EU. Die Teilhabe am Binnenmarkt, die englische Sprache oder die gut ausgebildete Bevölkerung sind weitere Faktoren, die den Boom begünstigen. Im kleinen Inselstaat entstanden in den letzten Jahren hunderttausende neue Stellen. Viele sind nur über die massive Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu besetzen. Was zunehmend Widerstand weckt. Schwere Korruptionsfälle überschatten den Erfolg. In diese sind auch Exponenten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung involviert. Augenfällig wurde dies durch den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia im Jahr 2017. Sie hatte zu Korruptionsskandalen recherchiert und bezahlte dies mit ihrem Leben.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der Ökonom Dr. Hanno Lustig, Professor für Finanzwesen an der Stanford University in Kalifornien, brachte angesichts der Eurobond-Diskussion das aktuelle europäische Finanzproblem mit zwei Sätzen auf den Punkt: „Hey Mitbewohner, ich stoße an mein Kreditkartenlimit. Sollen wir uns eine gemeinsame Kreditkarte zulegen?” (a. d. Engl.) Schon seit Jahren drängen die Eurozonen-Mitbewohner Frankreich und Italien darauf, Zugriff auf die deutsche Kreditkarte zu bekommen. Mit Erfolg, wie der „Wiederaufbaufonds“ und jüngst die Ukrainehilfe unterstreichen. Mit dem Argument, man könne doch nur mit gemeinsamen Schulden die EU „retten“ und die Verteidigungsfähigkeit herstellen, läuft jetzt der Generalangriff. Diese für Deutschland schädliche Position wird mittlerweile sogar von der Bundesbank und der Deutschen Bank unterstützt. Die Risiken einer Vergemeinschaftung der Haftung werden dabei offenbar unterschätzt. Steigende Schuldenstände in Frankreich und Italien, ungelöste Strukturprobleme im Euroraum und fehlende politische Integration werfen die Frage auf, ob gemeinsame Anleihen wirklich Stabilität schaffen – oder lediglich nationale Reformverweigerung finanzieren.Wie eine solide Finanzarchitektur des Euro aussehen könnte, hat Dr. Jörg König, Ökonom bei der Stiftung Marktwirtschaft, in Folge 242 Falsche Medizin erklärt. König erläutert Reformvorschläge für die europäischen Fiskalregeln, darunter mehr Marktdisziplin durch sogenannte Accountability Bonds, besicherte Staatsanleihen und eine geordnete Staateninsolvenz. Im Zentrum steht aber die grundsätzliche Frage, wie fiskalische Eigenverantwortung im Euroraum gestärkt werden kann – statt über gemeinsame Schulden neue Haftungsrisiken zu schaffen. Angesichts der aktuellen Eurobond-Debatte ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Keine europäische Wirtschaft wuchs in den letzten Jahren so beständig und schnell wie jene Maltas. Treiber sind der Tourismus, das online-Glücksspiel, die Finanzdienstleister oder der Verkauf maltesischer Pässe an Ausländer. Getrübt wird der Erfolg allerdings durch die weit verbreitete Korruption. Malta versteht es bestens, seine Kleinstaatlichkeit in wirtschaftlichen Erfolg umzumünzen. Als kleiner Staat kann es Gesetze erlassen und damit in lukrativen Nischen hohe Gewinne erzielen. Ein Beispiel dafür ist das online-Glücksspiel. In diesem aufstrebenden Sektor ist Malta einer der Marktführer. Rund 10 Prozent der maltesischen Wirtschaftsleistung stammen aus dem sogenannten online-Gambling. Malta wurde 1964 von Grossbritannien unabhängig und ist seit 2004 Teil der EU. Die Teilhabe am Binnenmarkt, die englische Sprache oder die gut ausgebildete Bevölkerung sind weitere Faktoren, die den Boom begünstigen. Im kleinen Inselstaat entstanden in den letzten Jahren hunderttausende neue Stellen. Viele sind nur über die massive Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu besetzen. Was zunehmend Widerstand weckt. Schwere Korruptionsfälle überschatten den Erfolg. In diese sind auch Exponenten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung involviert. Augenfällig wurde dies durch den Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia im Jahr 2017. Sie hatte zu Korruptionsskandalen recherchiert und bezahlte dies mit ihrem Leben.
In der Podcast-Folge #152 von Klartext HR spricht Stefan Scheller mit Dr. David Bausch zum Thema „Silodenken im HR auflösen“. Silodenken belastet die Performance von Organisationen. Und nahezu jedes Unternehmen kämpf mehr oder minder damit. Allerdings gibt es Wege und Maßnahmen, um das Silodenken zu lockern bzw. aufzulösen. Mit David diskutiere ich unter anderem darüber, * was genau man unter „Silodenken“ versteht * warum Silos in Organisationen so ausgeprägt sind * welche Ausgangsvoraussetzungen HR in diesem Zusammenhang hat, um sich in Richtung „One HR“ zu entwickeln. * inwiefern Teambuilding und identitätsstiftende Abteilungsevents hilfreich oder kontraproduktiv sind, um Silos aufzulösen * welche Ansatzpunkte es gibt, um Silodenken zu überwinden * ob es Hacks oder sogenannte „Low Hanging Fruits“ gibt, zur Auflösung von Silos Ein spannender Talk als 15-Minuten-Impuls. Klartext HR - Informieren. Inspirieren. Lernen. Viel Spaß damit! Dr. David Bausch ist ist promovierter Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, dessen Forschungen als Schwerpunkt digitale Veränderungen von Arbeitsplätzen und deren Auswirkungen (insb. digitaler Stress) auf Mitarbeitende thematisieren. Er ist einer der führenden Experten für die digitale Stressbelastung in Deutschland. Parallel zu seinen Forschungen und Publikationen ist er stellv. Abteilungsdirektor in der Commerzbank AG und seit 2016 in unterschiedlichen HR-Funktonen tätig. Darüber hinaus gründete er 2020 Digi2place, eine Management-Beratung, die für digitalen Stress sensibilisiert, ihn misst und analysiert sowie Maßnahmen entwickelt, wie digitaler Stress reduziert werden kann. Er ist ausgebildeter systemischer Organisationsberater und Mitglied in verschiedenen Expertennetzwerken (bspw. Münchner Leadership Institut & Coaching Lions). Er ist Mitglied im Beirat des Instituts für Führungskultur im digitalen Zeitalter. Abseits dieser Tätigkeiten lehrt Dr. David Bausch an der Hochschule Mainz in Bachelor- und Masterstudiengängen und ist regelmäßig als Keynote Speaker und Trainer akiv. >> LinkedIn-Profil von Dr. David Bausch: https://www.linkedin.com/in/dr-david-bausch-4098a01ba >> Buch „Das Ende der Arbeitswelt wie wir sie kannten“: https://amzn.to/4r7yvV2 >> weitere Folgen Klartext HR: https://persoblogger.de/klartext-hr >> Lernen Sie auch das Podcast-Format YOUR HR STAGE von Stefan Scheller kennen: https://persoblogger.de/your-hr-stage
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Deutschland erlebt eine Zeitenwende der Kommunalfinanzen. Haben die Kommunen zwischen 2015 und 2022 noch über 40 Milliarden Euro an Überschüssen erzielt, fahren Städte und Gemeinden seit 2023 immer größere Defizite ein. Für 2025 und die kommenden Jahre werden Defizite von über 30 Milliarden pro Jahr erwartet. Die wesentliche Verantwortung für die Misere trägt dabei die Bundespolitik, die den Kommunen viele Aufgaben überträgt, ohne für die Kosten aufzukommen. Doch die Probleme gehen nicht primär auf sinkende Einnahmen zurück, sondern auf eine explosive Ausgabendynamik. Besonders anschaulich wird das Thema am Beispiel der Stadt Erlangen. Eine vermeintlich wohlhabende Wissenschafts- und Industriestadt, getragen von Großunternehmen wie Siemens, kippt innerhalb weniger Monate in eine Haushaltsnotsituation. Der Grund ist allerdings kein Schicksalsschlag, sondern eine Mischung aus Einnahmenillusion und Ausgabenexpansion – und damit ist die Situation in Erlangen symptomatisch für die Republik. Im Gespräch mit Daniel Stelter erklärt der Kommunalpolitiker und OB-Kandidat für Erlangen Prof. Dr. Holger Schulze, wie ambitionierte Klimapolitik, teure Infrastrukturprojekte und ein plötzlicher Einbruch der Gewerbesteuer die Stadt an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht haben. Schulze zeigt am konkreten Beispiel, wie Kommunen immer mehr Aufgaben übertragen bekommen, ohne dass deren Finanzierung und Prioritätensetzung gesichert sind. HörerserviceBertelsmann-Stiftung Kommunaler Finanzreport 2025: Knappe Kassen, große Aufgaben: https://is.gd/0Neo7x Prof. Schulzes Buch zur Kommunalwahl 2026: Erlangen, das Klima & die StUB – Wege in die Haushaltskrise und wieder heraus: https://is.gd/aJehDj beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge von Drei Generationen – Eine Zukunft sprechen Stefan Wally (Gen X), Carmen Bayer (Gen Y) und Miriam Nichtl (Gen Z) über das Buch „Stadt unter Druck“ – welches einen klugen Blick auf die aktuellen Herausforderungen urbaner Räume wirft und untersucht, wie Städte in Zukunft gestaltet werden können. Im zweiten Teil unterhält sich Stefan mit Sebastian Haumann über die Frage, wie Wissenschaftler:innen gemeinsam mit Bewohner:innen Stadtgeschichte schreiben können. Denn die Geschichte der eigenen Stadt, des eigenen Stadtteils oder des eigenen Dorfes ist vielen Menschen wichtig. Aber wer schreibt diese Stadtgeschichten eigentlich? Ein Blick in die Praxis zeigt, dass es hier viele unterschiedliche Akteure gibt: Wissenschaftler:innen, aber auch Kommunen mit ihren Museen und Archiven, und vor allem engagierte Bürger:innen in Geschichtsvereinen und erinnerungskulturellen Initiativen. Obwohl diese „Arbeitsteilung“ in der Stadtgeschichte eine lange Tradition hat, ist es oftmals eher ein Nebeneinander als ein Miteinander. Hier kann Citizen Science neue Impulse setzen. Der Univ. Prof. für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte Sebastian Haumann erzählt, worauf es dabei ankommt. Input: Sebastian Haumann: Univ. Prof. für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte Shownotes: Buchtipp | Die resiliente Stadt | Elke Mertens | Birkhäuser Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/default-baadaff78d Buchtipp | Stadt, Land, Klima | Gernot Wagner | Brandstätter Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/stadt-land-klima Buchtipp | Sind Flüsse Lebewesen | Robert Macfarlane | Ullstein Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/sind-fluesse-lebewesen Buchtipp | Stadt unter Druck | Maria Auböck | Picus Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/stadt-unter-druck Buchtipp | The 15-Minute City | Carlos Moreno | Alexander Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/the-15-minute-city Buchtipp | Autokorrektur: Mobilität für eine lebenswerte Welt | Katja Diehl | S. Fischer Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/6-themen-6-buecher JBZ TV | Was Stadtplanung mit Ihrer Gesundheit zu tun hat https://jungk-bibliothek.org/2024/07/04/ilonka-horvath-johannes-horak-was-stadtplanung-mit-ihrer-gesundheit-zu-tun-hat-jbz-tv/ Sachbuchmagazin: https://www.prozukunft.org/ Weitere Informationen zur JBZ: https://jungk-bibliothek.org/
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Staatsschulden sind nicht per se schlecht – entscheidend ist, wofür sie eingesetzt werden. Aber wofür darf der Staat Schulden machen und wofür nicht? Ist das Ende von Sparzwang und schwarzer Null ein Freibrief für Staatsschulden? Können Staatsschulden nicht positiv wirken? Kann der Staat überhaupt ohne Schulden auskommen? Darüber hat Daniel Stelter im April 2022 in Folge 132 mit dem Titel Gefährlicher (Aus)Weg mit dem amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Barry Eichengreen von der University of California in Berkeley gesprochen. Eichengreen ist einer der Autoren des Buches “In Defense of Public Debt” (dt. “Zur Verteidigung von Staatsschulden”). Der Ökonom ordnete historisch ein, wann und warum Staatsschulden Wachstum und Stabilität fördern können – und wo ihre Grenzen liegen. Er erklärte, weshalb Schulden in der Vergangenheit oft produktiv eingesetzt wurden, warum dies heute zunehmend schwieriger wird und welche Risiken entstehen, wenn steigende Verschuldung nicht mit Investitionen in Produktivität und Zukunftsfähigkeit einhergeht. In Zeiten explodierender Defizite und nachlassender Zukunftsinvestitionen gewinnt dieses Gespräch neue Aktualität. Zeit für ein bto REFRESH!Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die derzeitige Führungsspitze der OSZE versucht, diese als Instrument für Frieden in der Ukraine ins Spiel zu bringen. Doch dafür scheint sie wenig zu taugen.Ein Kommentar von Tilo Gräser.Die Suche nach Frieden für die Ukraine geht weiter, doch ein Ende des Krieges scheint nach nun fast vier Jahren nicht in Sicht. Die Bemühungen des US-Präsidenten Donald Trump haben immerhin für mehrere Gesprächsrunden gesorgt. Doch die westlichen Staaten, die sich in der „Koalition der Willigen“ zusammengeschlossen haben, verhindern eine Friedenslösung. Sie stützen weiter mit finanziellen und militärischen Mitteln den Kurs des ukrainischen Präsidentendarstellers Wolodymyr Selenskyj, den Krieg gegen Russland fortzusetzen.Zugleich torpedieren sie fortgesetzt mit Vorschlägen wie dem, nach einem Waffenstillstand westliche Truppen in der Ukraine als „Sicherheitsgarantie“ zu stationieren, eine mögliche Einigung. Das geschieht, obwohl bekannt ist, dass Moskau jegliche westlichen Truppen in der Ukraine ablehnt und einer solchen „Lösung“ nicht zustimmt. Die zunehmende Einbindung der Ukraine in westliche Militärstrukturen wie der NATO und die damit verbundene Missachtung russischer Sicherheitsinteressen gehören zu den Kriegsursachen. Letztere werden von den westlichen Regierungen, auch der USA, nicht ernsthaft angegangen. Würden sie das tun, müssten sie zumindest eingestehen, welche Rolle sie dabei spielten, dass aus dem Ukraine-Konflikt ein nunmehr fast vierjähriger Krieg wurde.Dabei gibt es eigentlich eine internationale Organisation, die genau das hätte verhindern sollen und formal auch können: die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Sie entstand 1991 aus der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Die OSZE mit ihren 57 Mitgliedsländern in Europa, Asien und Amerika stützt sich auf die zehn Prinzipien der KSZE-Schlussakte von Helsinki 1975. Die reichen von der Achtung der Souveränität der Mitgliedsstaaten über die Nichtanwendung von Gewalt und die Unverletzlichkeit der Grenzen bis zur Nichteinmischung und Zusammenarbeit. Dabei geht es vor allem um westliche Werte, ein Relikt des Kalten Krieges. Eine weitere Arbeitsgrundlage sind drei Dimension: die menschliche Dimension, die Wirtschafts- und Umweltdimension und die politisch-militärische Dimension. Die Entscheidungen werden nach dem Konsens-Prinzip getroffen, was jedem Mitglied ein Veto ermöglicht.Die OSZE wurde regelrecht beiseitegeschoben, als die NATO 1999 Jugoslawien überfiel. Seitdem wurde sie mit ihren Beobachtungsmissionen oftmals als Feigenblatt missbraucht und geriet zunehmend ins Abseits, ignoriert vor allem von den westlichen Regierungen.Das zeigte sich deutlich im Konflikt in der Ukraine, wo die Entwicklung vom Staatstreich 2014 über den von Kiew ausgelösten Bürgerkrieg zum russischen Einmarsch ab dem 24. Februar 2022 von der OSZE nicht verhindert wurde. Sie durfte zwar von 2014 bis 2022 Beobachter entsenden, um die ausgehandelten Waffenstillstände und die Minsker Abkommen zu überwachen. Aber ihre Rolle wird zunehmend kritisch gesehen, bis hin zu Spionagevorwürfen....https://apolut.net/osze-als-friedensmacht-fur-die-ukraine-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die Ausgaben des Bundes sind seit 2014 um 70 Prozent gestiegen – deutlich schneller als die Wirtschaftsleistung, die nominal um rund 50 Prozent zugelegt hat. Das viele Geld floss dabei nicht in Investitionen oder Bildung, sondern in den Ausbau des Sozialstaates und in den Schuldendienst. Trotz der Veruntreuung der eigentlich für Investitionen gedachten Sondervermögen klaffen in der Haushaltsplanung große Löcher. Nun soll die Schuldenbremse so „reformiert” werden, dass sich die Lücken mit noch mehr Schulden stopfen lassen. Damit stellt die Regierung laufenden Konsum weiterhin vor Investition in die Zukunft. Auch die meisten anderen europäischen Staaten geben zu viel Geld für die Gegenwart aus – und zu wenig für die Zukunft. Die sogenannte Future Ratio oder auch Zukunftsquote misst, wie stark Staatshaushalte auf die Zukunft ausgerichtet sind. Das ernüchternde Ergebnis einer Studie des ZEW Leibniz-Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung: Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien liegen nur im Mittelfeld oder darunter, während die baltischen Staaten, Schweden und die Schweiz deutlich zukunftsorientierter agieren. Besonders alarmierend ist der klare Zusammenhang, den die Studie findet: Je höher die Staatsschuldenquote, desto niedriger die Zukunftsquote. Hohe Schulden sind also nicht Ausdruck vorausgedachter Investitionspolitik, sondern Indikator politischer Gegenwartsorientierung – Schulden werden genutzt, um laufende Ausgaben und Versprechen zu finanzieren, nicht, um die Basis für künftigen Wohlstand zu legen.Im Gespräch mit Daniel Stelter erläutert Prof. Dr. Friedrich Heinemann vom ZEW in Mannheim, wie man mehr Zukunftsorientierung bewirken könnte.HörerserviceZEW-Report The Future Ratio: A New Metric for Forward-Looking Fiscal Policy in Europe: https://is.gd/JMUJIU beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
KSW Upcast - Podcast der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
“Wirtschafts- und Sozialpolitik müssen gemeinsam gedacht werden“ Der KSW Upcast Spezial begleitet diesmal den Neujahrsempfang der Kammer am 28. Jänner 2026. Moderatorin Ina Sabitzer führt durch den Abend, der im feinen Ambiente der Säulenhalle des Museum für Angewandte Kunst (MAK) stattfand. In der Begrüßung weist KSW-Präsident Philipp Rath auf die zentrale Rolle des Berufstandes als aktive Mitgestalter:innen wirtschafts- und steuerpolitischer Reformen hin: „Wir sind Ideensammler und Impulsgeber". Zum Talk war Peter McDonald zu Gast. McDonald, der seit Anfang 2025 dem Verwaltungsrat der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) vorsteht, stellt sich aktuellen Herausforderungen und wünscht sich eine Verfassungsreform, eine Stimulierung der Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit und eine Fortsetzung der Digitalisierung und Entbürokratisierung. Er sagt klar: „Wirtschafts- und Sozialpolitik müssen gemeinsam gedacht werden“. Rath und McDonald betonen die Bedeutung einer Zusammenarbeit, um „Vorschläge gemeinsam weiterzuentwickeln, die im Interesse des Berufsstandes und der Unternehmerinnen und Unternehmer sind – und die Wirtschaft pushen“. Hören Sie gern rein und erfahren Sie was die Kammer und die ÖGK beschäftigt, welche Kooperationsmöglichkeiten und Ideen bereits jetzt angedacht sind und eine positive Entwicklung vorantreiben werden.
Helfried Carl im Gespräch mit Judith Kohlenberger und Michael SoderHITZIGE DEBATTENMigrationspanik und KlimakriseBei den Themen Migration und Klima dauert es nie lange, bis die nächste Debatte losbricht. Aus Ideen werden Vorwürfe, aus Diskussionen endlose Grabenkämpfe. Am Ende bleibt oft nur eine Unübersichtlichkeit, wie gesellschaftliche Ziele erreicht werden könnten.Die renommierte Migrationsforscherin Judith Kohlenberger und der Sozioökonom Michael Soder analysieren in ihren aktuellen Büchern „Migrationspanik“ und „Hitzige Debatten“ die aktuellen Entwicklungen eines Diskurses, der in eine beginnende und in Teilen schon vollzogene autoritäre Wende, die auch das bürgerliche Milieu ergriffen hat, zu münden scheint. Und beide zeichnen nach, wie der Blick von Gesellschaft und Politik wieder auf das Wesentliche gerichtet werden kann.Judith Kohlenberger leitet das Forschungsinstitut für Migrations- und Fluchtforschung und -management (FORM) an der WU Wien, ist Senior Researcher am Österreichischen Institut für Internationale Politik (oiip) und in Berlin am Jacques Delors Centre sowie am Einstein Center Digital Future assoziiert. Ihre Arbeit wurde mit dem Kurt-Rothschild-Preis und dem Anas-Schakfeh-Preis für Verdienste im Bereich der Menschenrechte, der Demokratie und der Förderung der Rechtsstaatlichkeit ausgezeichnet. Sie ist Mitglied des Integrationsrats der Stadt Wien und Mitherausgeberin der Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung. Ihr Buch Das Fluchtparadox (2022) war österreichisches Wissenschaftsbuch des Jahres 2023 und für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert.Michael Soder studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und Sozioökonomie an der Wirtschaftsuniversität Wien und promovierte zur politischen Ökonomie der sozial-ökologischen Transformation. Aktuell arbeitet er in der Abteilung Wirtschaftspolitik der Arbeiterkammer Wien zu den Themen des grünen Strukturwandels, der grünen Industriepolitik, der Gestaltung eines gerechten Übergangs (Just Transition) sowie zu Forschung, Innovation und Technologie. Außerdem lehrt er an der Wirtschaftsuniversität Wien und der Hochschule Campus Wien sowie der FH des BFI Wien.Moderation:Helfried Carl, österreichischer Diplomat; 2014 bis 2019 österreichischer Botschafter in der Slowakei und ehemaliger Büroleiter der Nationalratspräsidentin Barbara Prammer; seit 2019 Partner des von ihm mitbegründeten Innovation in Politics Institute in Wien und Gründer der Initiative European Capital of Democracy. Carl ist Vorstandsmitglied im Bruno Kreisky Forum und in der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik ÖGFE.
In der aktuellen Folge von Wirtschaft Düsseldorf Unplugged spricht Moderatorin Andrea Greuner mit Christina Sontheim-Leven über ein Thema, das oft moralisch verhandelt wird, aber in Wahrheit ein knallharter Wirtschafts- und Governance-Faktor ist: Macht in Organisationen und was sie u.A. mit Performance und Talentbindung macht. Christina ist Co-Autorin des Buches „Machtgebiete“ und arbeitet seit Jahren an der Schnittstelle von Führung, Transformation und Digitalisierung. In der Folge geht es nicht um Empörung, sondern darum Muster offenzulegen: Wie und an welchen Sollbruchstellen informelle Machtmechanismen darüber entscheiden, ob Unternehmen Potenzial heben oder es verlieren. Im Podcast sprechen sie über: ✅ Warum uns das jährlich 9% unseres BIP als Wirtschaftsstandort kostet. ✅ Wie Talent-Leakage entsteht: wenn Top-Leistung da ist, aber der Zugang zu Einfluss fehlt. ✅ Welche Rolle Vorstände, Aufsichtsräte und Führungskräfte bei echter Veränderung spielen. ✅Konkrete Beispiele von Top-Managerinnen aus dem Buch ✅ Welche Hebel in Unternehmen, di etwas verändern wollen, sofort wirken Eine Folge für alle, die neue Impulse für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftesicherung suchen.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Deutschland investiert seit Jahren zu wenig. Das gilt gleichermaßen für den Staat wie die Privatwirtschaft. Der Kapitalstock ist mittlerweile älter als in Frankreich und Italien und beinahe schon auf dem schlechten Niveau Großbritanniens. Eine Folge der ausbleibenden Investitionen ist, dass unser Wachstumspotenzial immer schlechter wird. Das müssten wir schnellstens ändern, doch leider passiert viel zu wenig. Und das, was passiert, geschieht mit falschen Prioritäten, in mangelhafter Umsetzung und immer noch zu spät. Die Substanz erodiert und die Unternehmen wandern weiterhin ins Ausland ab. Das alles und die ausbleibenden Produktivitätsfortschritte gefährden unsere Wettbewerbsfähigkeit und langfristig unseren Wohlstand.Wie es um den deutschen Kapitalstock bestellt ist, diskutierte Daniel Stelter in Episode 196 mit Dr. Claus Michelsen, Leiter Wirtschaftspolitik beim Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa). Michelsen erklärte, warum öffentliche Investitionen entscheidend für Produktivität und industriellen Kern sind, wie stark Deutschlands Kapitalstock an Modernität verloren hat und weshalb Bürokratie und politische Unsicherheit den strukturellen Wandel zusätzlich bremsen. Mit einer aktuellen Einordnung ist es Zeit für ein bto REFRESH!HörerserviceStudie Wirkungen öffentlicher Investitionen auf Unternehmen in Deutschland vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW): https://is.gd/q4FQOg Die Studie Alternder Kapitalstock: Wettbewerbsfähigkeit steht auf der Kippe vom Verband der Forschenden Arzneimittelhersteller (vfa): https://is.gd/48QgX2 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Der Goldpreis hat ungeahnte Höhen erreicht. In der letzten Januarwoche 2026 sind 5.000 US-Dollar pro Feinunze Gold überschritten worden. Ist das eine spekulative Blase oder sehen wir das finale Alarmsignal eines kollabierenden Schuldenzyklus? In dieser Episode geht es um das “Schuldenendspiel” und die Erosion des Vertrauens in Papierwährungen. Darüber spricht Daniel Stelter mit einem der führenden Experten für Edelmetall-Assets, Ronald-Peter Stöferle. Er ist Managing Partner bei der Incrementum AG und Autor des In-Gold-We-Trust-Reports. Stöferle macht deutlich, warum Gold in Zeiten hoher Verschuldung und geldpolitischer Unsicherheit wieder als monetärer Anker wahrgenommen wird, wie sich Gold von Silber und anderen Edelmetallen unterscheidet und ordnet die historische Rallye des Goldpreises und die drohende Instabilität des globalen Finanzsystems ein.Zunächst geht es aber um die wirtschaftliche Umbruchphase in Deutschland, in der weniger der Stellenabbau als vielmehr das Ausbleiben neuer Jobs zum Problem wird. Daniel Stelter konstatiert eine Erneuerungskrise: Sinkende Investitionen, schwache Gründungsdynamik und unsichere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen bremsen die Entstehung neuer Wertschöpfung. Stelter diskutiert anhand der Analysen von Prof. Dr. Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs "Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen" am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg und Lehrstuhlinhaber für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Regensburg, ob eine pro-kompetitive Industriepolitik helfen kann, den Neuaufbau zu fördern oder ob staatliche Eingriffe eher Teil des Problems sind.HörerserviceIn-Gold-We-Trust-Report 2025: https://is.gd/YgktM1Incrementum Bitcoin-Kompass: https://is.gd/xt0RhI Beitrag Die Erneuerungskrise von Enzo Weber im Online-Wirtschaftsmagazin Makronom: https://is.gd/hk6jQf Beitrag Pro-kompetitive Industriepolitik für eine erfolgreiche Transformation der Wirtschaft von Monika Schnitzer und Enzo Weber: https://is.gd/Yg09wC beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit. Unter dieser Überschrift wollte die Wirtschafts- und Mittelstandsunion einen Antrag für den anstehenden CDU-Bundesparteitag einbringen. Das sorgt allerdings nicht nur bei SPD, Grünen und Linken für Kritik, sondern auch innerhalb der Union. Dabei ist es der Kanzler selbst, der immer wieder betont: Die Deutschen müssen mehr und effizienter arbeiten. Warum die Anti-Teilzeit-Initiative trotzdem nicht in die Schrittfolge der CDU-Führung passt – darum geht es in dieser Folge von „Machtwechsel“. Außerdem sprechen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander über die Ergebnisse der Kommission zur Sozialstaatsreform, wie weit Schwarz-Rot gehen könnte – und warum die Linkspartei dabei eine entscheidende Rolle spielen würde. Und: Es geht um Jens Spahn und seine Rolle als Fraktionsvorsitzender. Das neue Buch von Robin Alexander „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001.
Der Koalitionsausschuss liefert wenig Schlagzeilen, aber möglicherweise etwas Entscheidenderes: Union und SPD rücken enger zusammen, konzentrieren sich auf Wirtschafts- und Sozialreformen und vermeiden offene Kulturkämpfe. Jetzt kann was entstehen. Eine Analyse von Gordon Repinski. Im 200-Sekunden-Interview erklärt Sandra Detzer, wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen, warum Planungssicherheit, Strompreise und fairer Wettbewerb mit China entscheidend sind und wo sie der Regierung Versäumnisse vorwirft. Sicherheitspolitisch richtet sich der Blick nach Litauen: Die Panzerbrigade 45 wird heute aufgestockt, zwei Bataillone werden offiziell unterstellt. Bundeskanzler Merz empfängt die litauische Premierministerin Inga Ruginienė. Rixa Fürsen berichtet. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski.POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Das Zeitalter der „Kriegswirtschaft“ macht ein seit Jahrzehnten vor allem hierzulande vernachlässigtes Thema wieder hochaktuell: die wirtschaftspolitische Staatskunst, auch als Geoökonomie bezeichnet. Zum Begründer dieser Disziplin wurde der deutschstämmige Ökonom Albert O. Hirschman, der 1945 unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik vor dem Zweiten Weltkrieg das Buch mit dem Titel „National Power and the Structure of Foreign Trade“ veröffentlichte. Was aus Hirschmans Buch zu lernen ist und vor allem welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, diskutierte Daniel Stelter mit Professor Jesse Schreger von der Columbia Business School in New York in Folge 290. Angesichts der atemberaubenden geopolitischen Veränderungen ist es Zeit für ein bto REFRESH! HörerserviceStudie zum Thema Geoeconomics: https://is.gd/ZVRfp9 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Das Theater um Grönland und die Reden in Davos haben es erneut gezeigt: Die Europäer haben immer noch nicht erkannt, wie fundamental sich die Weltordnung geändert hat. Seit etwa zehn Jahren verfolgt China eine Strategie, die systematisch und bewusst jeden bedeutenden Produktions-Bottleneck der Welt kontrolliert. China hat sich so systematisch auf einen neuen Kalten Krieg vorbereitet. Wie erfolgreich das war, musste Donald Trump mit seinen Zöllen feststellen. China hatte eine deutlich bessere Verhandlungsposition und die USA mussten einlenken.Darauf reagieren die USA nun, nachdem sie den Aufstieg des strategischen Rivalen viel zu lange unterschätzt haben. Was Donald Trump gerade macht, bestätigt: Wir leben in einer Kriegswirtschaft, in der nicht mehr der Markt, sondern die Kontrolle über Produktionsengpässe die Macht definiert. Trump geht es nicht um ein “Stück Eis” im hohen Norden. Es geht um 43 der 50 von den USA als kritisch eingestuften Mineralien.Über die These der Kriegswirtschaft diskutiert Daniel Stelter mit David Baverez, Autor des 2024 erschienenen Buches Welcome to the War Economy!HörerservicePaper des Center for Strategic & International Studies (CSIS): https://is.gd/b3LtVu David Baverez' Buch WELCOME TO THE WAR ECONOMY!: https://is.gd/zcEiHr beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Umgang des US-Präsidenten mit Grönland und eine Zwischenbilanz nach dem ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit. – Erst wollte der US-Präsident Dänemark und dessen europäische Unterstützer mit Zöllen zwingen, Grönland an die USA zu verkaufen. Jetzt hat er diese Drohung wieder zurückgenommen. Was ist von diesem Vorgehen zu halten? Wie könnte der Streit um Grönland dauerhaft gelöst werden? Und sitzt Trump gegenüber Europa am längeren Hebel? – Wir hatten 2025 bereits viel Zolltheater erleben müssen. Wie sehr hat dies der deutschen Wirtschaft geschadet? Und müssen wir uns für 2026 auf noch mehr Zolldrohungen einstellen? – Vor einem Jahr, am 20. Januar 2025, hat Trump seine zweite Amtszeit angetreten. Welche Bilanz lässt sich jenseits der Geopolitik ziehen? Und wie hat Trump die US-Politik verändert? – Ein Blick auf wichtige wirtschaftliche Kennzahlen für die USA: Wie hat sich die US-Konjunktur seit der Rückkehr Trumps entwickelt? Wie sieht es bei der Inflation aus? Und wie steht es um die Staatsschulden in den USA? – Hohe Staatsschulden sind dies- und jenseits des Atlantiks ein Problem. Droht den USA eine Schuldenkrise? – Innenpolitisch sind die USA ein tief gespaltenes Land. Weisen die Wirtschaftsdaten auch auf eine zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich hin? – Trump hat an Zuspruch verloren. Was folgt daraus für die Zwischenwahlen im November. Und welchen Einfluss könnten die absehbaren Wahlergebnisse auf die Wirtschafts- und Finanzpolitik in den USA haben?
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Migration ohne Wohnungen zu bauen, bürokratisierte Bauauflagen und Überregulierung des Wohnungsmarktes haben Deutschland in die Wohnungsnot geführt. Doch statt daraus Schlüsse zu ziehen, überbieten sich die Parteien mit Interventionsphantasien, die bis zur Enteignung reichen.Dabei wäre es besser, sich auf den Markt zu besinnen, wie Professor Dr. Steffen Sebastian, Lehrstuhlinhaber für Immobilienfinanzierung an der Universität Regensburg und Vorsitzender der Mietspiegel-Kommission der gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. in Folge 187 erklärt hat: Mieten freigeben, Bedürftige gezielter mit Wohngeld unterstützen und den Markt arbeiten lassen. Ein radikaler Vorschlag, den Mangel an Wohnraum in Deutschland zu bekämpfen. Angesichts der Not ist es Zeit für ein bto REFRESH!Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die USA drohen schon wieder mit einem Wirtschaftsbattle und die EU hat keine Lust, sich kleinzumachen. Viele sagen: wir könnten das sogar gewinnen! Wo dieses Selbstbewußtsein herkommt, was das mit Betonpumpen und Eisbrechern zu tun hat, das klärt Host Niels Walker im Gespräch mit Astrid Kühn aus der NDR-Info Wirtschaftsredaktion.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die weltweite Verschuldung erreicht neue Rekordstände und die Risiken verlagern sich zunehmend in einen Bereich, der lange als sicher galt: die Staatsanleihemärkte. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürften die Staatsschulden der entwickelten Volkswirtschaften bis 2030 auf durchschnittlich knapp 120 Prozent des BIP steigen. Nicht wenige Staaten weisen schon heute Schuldenniveaus auf, die früher nur nach Kriegen erreicht wurden. Ohne echte Konsolidierung könnte die Staatsverschuldung in den Industrieländern bis 2050 auf rund 170 Prozent des BIP steigen. Ende November 2025 hat Pablo Hernández de Cos, Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), in einer bemerkenswerten Rede vor einer neuen Finanzkrise gewarnt. Ursächlich ist eine grundlegende Verschiebung der Staatsfinanzierung seit der globalen Finanzkrise. Besonders problematisch ist dabei der wachsende Einfluss von Nichtbanken-Finanzinstituten wie Hedgefonds, die mit hohen Hebeln Staatsanleihen finanzieren und damit neue systemische Verwundbarkeiten schaffen. Die Notenbanken sind heute weniger handlungsfähig als in früheren Krisen und klassische Auswege wie Inflation, Wachstum oder finanzielle Repression tragen kaum noch. Daniel Stelter im Gespräch mit Christian Schütte, leitender Redakteur beim manager magazin und Autor des Buches Die Schuldenbombe, über die womöglich bevorstehende Finanzkrise 2.0.HörerserviceRede von Pablo Hernández de Cos, General Manager der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ): https://is.gd/GxNec0 Buch Die Schuldenbombe von Christian Schütte: https://is.gd/Yp6AY8 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Heute wollten wir eigentlich über die Mehrwertsteuer auf Essen oder Föderalismus reden. Wir sind dann aber bei der Sozialpartnerschaft und den (Wirtschafts- und Arbeiter-)Kammern gelandet. Es soll nichts Schlimmeres passieren. Außerdem ging es um Grenada!.
In der Podcast-Folge #150 von Klartext HR spricht Stefan Scheller mit Julia Becker und Dr. Elvira Radaca zum Thema „Kostspielige Meetingkultur“. Alle kennen die Situation, dass der Alltag vollgestopft ist mit Meeting-Terminen, oftmals dicht an dicht. Auf die Situation angesprochen, äußern sich Mitarbeitende häufig eher negativ über die Meetingkultur im Unternehmen. Zu viele Besprechungen, zu unnütz, zu eng getaktet, nicht effektiv und vieles mehr. Mit Julia und Elvira diskutiere ich unter anderem darüber, * was sie beide mit dem Thema Meetingkultur verbindet * wie viel Zeit Mitarbeitende durchschnittlich pro Jahr in Meetings verbringen * worum ein Großteil der investierten Zeit nicht wirklich produktiv genutzt wird * wie sich Digitalisierung und künstliche Intelligenz auf die Meetingkultur auswirken * wie Meetings sinnvollerweise vermieden werden können * welche weiteren Praxistipps und Best Cases zur Optimierung der Meetingkultur die beiden haben Ein spannender Talk als 20-Minuten-Impuls. Klartext HR - Informieren. Inspirieren. Lernen. Viel Spaß damit! Julia Becker hat Wirtschaftswissenschaften und Maschinenbau studiert und ist Führungskraft bei E.ON Energie Deutschland. Sie arbeitet seit vielen Jahren in hybriden sowie standort- und bereichsübergreifenden Teams. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Organisation, Prozessen und Veränderung, um für Unternehmen und Teams echten Mehrwert zu schaffen. Als Mutter von zwei kleinen Kindern sind moderne Arbeitsmodelle für sie ein wichtiger Schlüssel für Produktivität und Innovation. Dr. Elvira Radaca ist Wirtschaftspsychologin, Unternehmerin und Expertin für psychologische Transformationsprozesse in Organisationen. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Veränderung. Sie begleitet Unternehmen und Führungskräfte in Entwicklungsprozessen und ist als Dozentin und Impulsgeberin an Hochschulen, in Unternehmen und auf Konferenzen tätig. >> LinkedIn-Profil von Julia Becker: https://www.linkedin.com/in/julia-becker-80255ab2 >> LinkedIn-Profil von Dr. Elvira Radaca: https://www.linkedin.com/in/elvira-radaca >> Der im Podcast angesprochene Artikel der beiden: https://persoblogger.de/2025/12/15/warum-ki-das-meeting-problem-verschaerft-bevor-sie-es-loest >> weitere Folgen Klartext HR: https://persoblogger.de/klartext-hr >> Lernen Sie auch das Podcast-Format YOUR HR STAGE von Stefan Scheller kennen: https://persoblogger.de/your-hr-stage
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
In dieser Episode sprechen Marco Herack, Bettina Kohlrausch und Dorothee Spannagel über den Verteilungsbericht 2025 des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI). Sie analysieren die Einkommensverteilung, die gesellschaftlichen Konsequenzen von Ungleichheit und Armut sowie die Methodik der Datenerhebung. Die Gesprächspartner*innen beleuchten die Entwicklung der Ungleichheit sowie deren Einfluss auf die politische Teilhabe und das Vertrauen in Institutionen. Abschließend wird die zukünftige Verteilungspolitik und die Herausforderungen für die Gesellschaft thematisiert.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Man musste kein Hellseher sein, um die Entscheidung der EU-Staats- und Regierungschefs vorauszusehen: Sie entschieden im Dezember 2025, dass nicht etwa russisches Vermögen für die weitere Ukraine-Hilfe mobilisiert wird, sondern die deutschen Steuerzahler. Erneut führten die EU-Staatsoberhäupter gemeinsam mit der EU-Kommission das gut eingeübte Stück “Deutschland zahlt” auf. Dabei wurde doch hoch und heilig versprochen, der sogenannte “Wiederaufbaufonds” sei eine absolute Ausnahme und sogar das deutsche Bundesverfassungsgericht hat sich dieser Auffassung – naiv oder mutwillig – angeschlossen.Eine gute Gelegenheit, noch einmal zu beleuchten, wie kritisch man das BVerfG-Urteil aus dem Jahr 2022 sehen muss. Im Mittelpunkt der heutigen Episode steht das Interview mit Bruno Schönfelder, Universitätsprofessor emeritus für Volkswirtschaftslehre an der TU Bergakademie Freiberg. Im Gespräch mit Daniel Stelter erläutert er, warum selbst diese – erneute – Überschreitung der eigentlich gesetzten Grenzen dem Euro nur Zeit kaufen kann. Zeit für ein bto REFRESH!HörerserviceKommentar vom Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/mZwBSH Kommentare von Robin Brooks: https://is.gd/XpbWiz beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Mehr als zehn Jahre liegt die Eurokrise nun zurück. Der Europäischen Zentralbank (EZB) und den Regierungen ist es vordergründig gelungen, den Euro zu stabilisieren und Zweifel am Fortbestand der Währungsunion zu zerstreuen. Und nicht nur das, die Eurozone scheint weiterhin attraktiv zu sein, wie der Beitritt Bulgariens Anfang des Jahres 2026 belegt.Kritiker würden anmerken, dass es nicht unbedingt ein Zeichen von Attraktivität ist, wenn wirtschaftlich schwache und politisch instabile Länder beitreten, während wirtschaftlich erfolgreiche Staaten, wie Polen und Tschechien, die eigentlich verpflichtet wären, einzutreten, nicht einmal daran denken.Die Eurozone ist zu einer Haftungs- und Transferunion geworden – genau das, was der Vertrag von Maastricht verhindern sollte. Warum sollte man da freiwillig mitmachen, wenn man sich wohl in der Rolle des Finanziers wiederfindet?Genauso muss man sich aber fragen, ob man weiter mitmachen sollte, wenn man sich inzwischen genau in dieser Rolle befindet. Darüber diskutiert Daniel Stelter mit dem Ökonomen Robin Brooks, Senior Fellow bei der Brookings Institution, der offen fordert: Deutschland muss den Euro verlassen, um Europa wieder handlungsfähig zu machen.HörerserviceKommentar vom Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/mZwBSH Kommentare von Robin Brooks: https://is.gd/XpbWiz beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
2025 war für die deutsche Industrie erneut kein gutes Jahr mit stabilem Wachstum. Welche Chancen und Risiken eröffnen sich Wirtschaft und Börse im neuen Jahr? Vor welchen Herausforderungen stehen Unternehmen und Verbraucher? Von Johannes Frewel
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der demografische Wandel tritt in den kommenden Jahren mit voller Wucht ein. Damit das Sozialsystem diese Herausforderung bewältigen kann, müsste es heute in einem sehr stabilen Zustand sein. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Schon heute sind die Kosten für Rente, Gesundheit und Pflege völlig ausgeufert. Die Politik fokussiert sich derweil darauf, neue Einnahmequellen für ein ineffizientes und ineffektives System zu erschließen. Sie sollte sich stattdessen besser daran machen, das Gesundheitssystem grundlegend zu reformieren.Wo die Probleme liegen und was dagegen zu tun wäre, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, in Folge 282. Angesichts drastischer Beitragssteigerungen in diesen Wochen ist es höchste Zeit für dieses bto REFRESH!HörerserviceDr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr!beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge blicken wir auf eine Hansestadt im Ausnahmezustand: Während der nächste heftige Wintereinbruch droht, entbrennt ein politischer Streit über den Sparkurs beim Winterdienst. Außerdem gibt es gute Nachrichten für den Geldbeutel der Hamburger, wir sprechen über eine neue Spezialeinheit am Landgericht für mehr Opferschutz und klären, warum der HSV Grund zum Jubeln auf dem Transfermarkt hat. Von der Hafenkante bis zur Gründerszene – das ist das Wichtigste vom Tage.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Wir leben in einer Zeitenwende. Aber in einer ganz anderen als von der Politik proklamiert. Es ist nicht nur ein geopolitischer, sondern ein fundamentaler ökonomischer Bruch. Während die Netzwerkökonomie – KI und Plattformen – zu einer „Winner-takes-most“-Verteilung führt und den Wohlfahrtsstaat unter Druck setzt, versuchen die Staaten, ihre explodierenden Schulden durch finanzielle Repression zu entwerten. Besonders kritisch ist die Lage in der Eurozone: Frankreichs Dysfunktionalität wird durch den Euro kaschiert, während Deutschland als fiskalischer Anker zunehmend selbst schwächelt.Über den Ernst der Lage diskutiert Daniel Stelter mit Prof. Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute und ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank. HörerserviceDr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr!beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Das Jahr 2025 ist bald Geschichte. 2026 verspricht ein mindestens genauso spannendes (Podcast-)Jahr zu werden. Doch zunächst kommt der zweite Teil unseres Jahresrückblicks mit einer Auswahl der interessantesten Gespräche zur Ära Trump 2.0 und den Veränderungen in der Geopolitik, zu Verteidigung und Sicherheit in Europa, zur Geldordnung, zum Euro und den Schulden, aber auch zu Innovation und Zukunftstechnologien.Mit dabei sind Unternehmer, Ökonomen, Wissenschaftler und Experten aus vielen Bereichen – Prof. Rüdiger Bachmann, Prof. Gabriel Felbermayr, Prof. Kirsten Wandschneider, Prof. Werner Plumpe, Prof. Guntram Wolff, Rob Murray, Prof. Kenneth Rogoff, Steffen Murau, Daniel Lacalle, Michael Sonenscher, Oliver Coste, Yann Coatanlem, Prof. Carl Benedikt Frey, Prof. Helmut Schönenberger. HörerserviceDr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr!beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Das Jahr 2025 ist auf der Zielgeraden angekommen. Nur noch ein paar Tage oder ein paar letzte Meter – um im Bild zu bleiben – und wir stehen vor einem neuen Jahr, dessen Herausforderungen schon deutlich erkennbar sind. Doch zunächst ist jetzt traditionell die Zeit für einen Blick zurück auf überaus spannende zwölf Podcast-Monate. Im heutigen ersten Teil des Rückblicks geht es um die wirtschaftliche Lage, die neue Bundesregierung, die Energiepolitik, die Sozialsysteme und um die Infrastruktur.Mit dabei sind Unternehmer, Ökonomen, Wissenschaftler, Künstler und Experten aus vielen Bereichen – Vince Ebert, Prof. Hans-Werner Sinn, Prof. Hubertus Bardt, Prof. Stefan Kooths, Jan Emblemsvåg, Anna Veronika Wendland, Dr. David Bothe, Ivan Savin, Jeroen van den Bergh, Prof. Bernd Raffelhüschen, Dr. Jens Baas, Prof. Andreas Peichl, Prof. Friedrich Heinemann, Prof. Sarah Necker, Prof. Alexander Markowetz, Dr. Arnim Rosenbach. Der zweite Teil folgt am kommenden Sonntag. HörerserviceDr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr!beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA geht mit Europa hart ins Gericht. Dabei ist es falsch, von einer „Scheidungsurkunde“ zu sprechen, wie es der eine oder andere Politiker und Kommentator tat. Die neue Sicherheitsstrategie ist vielmehr so zu sehen wie das Schreiben eines sehr besorgten Freundes, der darauf hinweist, dass der Lebenswandel nicht geeignet ist, ein langes und gesundes Leben zu sichern. Die Antwort aus deutscher und europäischer Sicht kann nur lauten: den unbequemen Rat annehmen und die Aspekte, an denen man noch etwas ändern kann, ändern. Dabei geht es um den Dreiklang von wirtschaftlicher Stärke, militärischer Macht und politischem Gewicht.Militärische Autonomie ist eine große Herausforderung, stecken doch in vielen Waffensystemen “Made in EU” zahlreiche kritische Komponenten aus den USA. Wie Europa zu strategischer Autonomie finden kann, erklärt Prof. Guntram Wolff im Gespräch mit Daniel Stelter. Wolff ist Ökonom an der Solvay Brussels School, Senior Fellow bei Bruegel und Kiel Institute Fellow. Er war von August 2022 bis Februar 2024 Direktor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). General a.D. Christian Badia beschreibt im zweiten Teil die operative Realität der Bundeswehr: vorhandene Kampfkraft, aber große strukturelle Defizite und ein enormer Modernisierungsbedarf.HörerserviceStudie Europe's dependence on US foreign military sales and what to do about it des Bruegel Think-Tank: https://is.gd/tG30rN beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Erneut hat die Politik in ihren Augen die Rente „sicher gemacht“, indem sie mal wieder ein Versprechen abgegeben hat, nämlich dass die Rente sicher sei. In Wirklichkeit haben die politisch Verantwortlichen aber nur versprochen, anderen Menschen mehr Geld abzunehmen, um es an die Rentner weiterzugeben. Das entspricht einem ordentlichen Ponzi-Schema, bei dem es darum geht, genug Einnahmen zu erzielen, um die Ansprüche der Leistungsempfänger – in diesem Fall der Rentner – zu befriedigen. Letztere stellen angesichts des demografischen Wandels die Mehrheit der Wähler, was erklärt, warum die Politik sich immer stärker an den Interessen der Rentner orientiert. Doch das geht nicht ewig gut, denn es droht nicht nur die Überlastung der Wirtschaft, sondern auch die logische Wirkung der aktuellen Demografie und damit der Kollaps des Systems. Schließlich müssen immer weniger Junge die Versorgung von immer mehr Alten gewährleisten. Genau auf diese Weise scheitert ein Ponzi-Schema. In Episode #203 sprach Daniel Stelter mit Dr. Tobias Kohlstruck. Er leitet bei der Stiftung Marktwirtschaft, einem unabhängigen und überparteilichen wirtschaftspolitischen Thinktank, den Bereich Steuern und Staatsfinanzen. Angesichts des Rentenbeschlusses des Bundestags im Herbst 2025 ist es Zeit für dieses bto REFRESH!Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer begrüßt auf der Bühne:-- Martin Ortner, Sprecher der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft-- Stefan Melichar, profil-Chefreporter-- Marina Delcheva, profil-Wirtschaftschefin-- Jakob Winter, profil-Digitalchef Das musikalische Rahmenprogramm bot Ankathie Koi. Unbequeme Wahrheiten55 Jahre profil.55 Jahre Enthüllungsjournalismus, der das Land veränderte.
Wirtschafts- und Regierungskrisen waren während der 1920er Jahre in vielen europäischen Ländern an der Tagesordnung. Unter Aleksandar Skrzyński nahm im November 1925 etwa bereits das dreizehnte Kabinett der sieben Jahre zuvor begründeten Zweiten Polnischen Republik seine Arbeit auf und sah sich neben vielen drängenden politischen Fragen mit Problemen einer galoppierenden Inflation konfrontiert. Für den Wandsbeker Boten, der sich am 3. Dezember der finanziellen Nöte im Nachbarland annahm, war die Hauptursache klar: ein überzogener Militärhaushalt, der die staatliche Handlungsfähigkeit in anderen Bereichen dramatisch einschränkte. Frank Riede liest für uns einen Text – von dem man wirklich nicht behaupten kann, dass die Geschichte ihm Recht gegeben hätte. Rosa Leu ist leider aktuell verhindert und wird erst ab dem 9.12. wieder lesen.
Opiumkriege, Sonderzölle und blockierte Handelswege: Konflikte und Kriege sind historisch betrachtet ein Bestandteil des weltweiten Handels und des Kapitalismus. Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe über die Geschichte von Wirtschaftskriegen und ihre Bedeutung bis in die Gegenwart. Werner Plumpe ist emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seinen Vortrag hat er in der Reihe vhs.wissen live gehalten, einem Gemeinschaftsprojekt von rund 300 Volkshochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Italien. ********** Hörtipp: Wenn ihr euch für Geschichte interessiert und dafür, wie unsere Vergangenheit mit unserer Gegenwart zusammenhängt, dann hört auch mal in unseren Podcast Eine Stunde History rein. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++Hörsaal +++ Vorträge +++ Wissenschaft +++ Geschichte +++ Wirtschaft +++ Ökonomie +++ Wirtschaftsgeschichte +++ Wirtschaftskriege +++ Handel +++ Handelskonflikte +++ Globalisierung +++ Kapitalismus +++ China +++ USA +++ Donald Trump +++ Zölle +++ Deal-Politik +++ Machtpolitik +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragender: Werner Plumpe, Wirtschaftshistoriker, emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Goethe Universität Frankfurt am Main**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Klimawandel: Kapitalismus – Unser System kommt an seine GrenzenSicherheitspolitik: Deutschland und Europa im WeltordnungskonfliktZoll-Deal mit Trump: Wie Europa sich abziehen lässt**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Thema: Regierung verspricht neues Gesetz für billigeren Strom
Polnische Legionäre kämpften im 19. Jahrhundert für die Kolonialmacht Frankreich im heutigen Haiti. Polen selbst war damals kein souveräner Staat. Ein Vortrag der Historikerin Anka Steffen über die ambivalente Rolle Osteuropas im Kolonialismus. Anka Steffen ist Historikerin am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien und forscht dort zu Globalgeschichte. Ihren Vortrag "Im Namen der Freiheit. Eine Fallstudie zu den polnischen Legionären auf Haiti" hielt sie am 12. September 2025 im Rahmen des Workshops Transversales Denken und Handeln - Kulturwissenschaftliche Paradigmen im Kontext der transatlantischen Versklavungsgeschichte an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Wir senden den Vortrag in leicht gekürzter Fassung. Korrektur-Hinweis: Bei Minute 15:03 spricht Anka Steffen von "Jan Pepłowski"; an dieser Stelle ist jedoch "Jan Pachoński" gemeint. Die Erwähnung von "Jan Pepłowski" davor ist korrekt.Bei Minute 17:30 sagt Anka Steffen, dass Haiti 1801 seine Unabhängigkeit proklamierte. Das korrekte Datum ist 1804.**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Gesprächspartnerin: Anka Steffen, Historikerin, Universität Wien**********HörtippHörsaal über die Haitianische Revolution**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:37 - Vortrag: Polnische Legionäre auf Haiti2:29 - Historischer Überblick8:11 - Was erlebten die polnischen Legionäre auf Haiti?20:49 - Eine osteuropäische Perspektive in der globalen Kolonialgeschichte**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Politikwissenschaft: Die Haitianische RevolutionHerero und Nama: Die Rolle des Hamburger Hafens im kolonialen VölkermordKolonialismus in Haiti: Ein Inselstaat kämpft um seine Unabhängigkeit**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Die Fahrstuhlfahrer lesen auch den Wirtschaftsteil: Google kündigt Milliarden-Investitionen in Deutschland an und Christian Lindner geht unter die Gebrauchtwagenhändler. Von Tobias Brodowy.
In seinem Buch „Die Ökonomie des Hasses“ zeigt Alexander Hagelüken, warum Rechtspopulisten die Volkswirtschaften ihrer Länder zerstören. Als Mittel gegen Rechts plädiert der Wirtschaftsjournalist für eine Kehrtwende in Wirtschafts- und Sozialpolitik. Dolderer, Winfried www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Wer nur die Meldungen der „Tagesschau” zum drohenden Produktionsstopp beim Automobilkonzern VW verfolgt, könnte glatt denken, die deutsche Automobilindustrie sei Opfer einer willkürlichen chinesischen Handelspolitik. Doch wer den Wirtschafts- und Politthriller um den niederländischen Chiphersteller Nexperia aufmerksamer verfolgt, muss zu anderen Schlüssen kommen. Die Krise ist eine direkte Folge des US-Wirtschaftskrieges gegen China undWeiterlesen