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In Sozialen Medien werden Menschen aufs übelste beschimpft und gedemütigt. Hier verbreiten sich Falschinformationen wie ein Lauffeuer und ganze Gesellschaften werden aufeinandergehetzt. In den Echo-Kammern radikalisieren sich Jugendliche und greifen teilweise im echten Leben zur Gewalt. All das und noch mehr spielt sich auf den weltweit bekannten und verwendeten Plattformen ab. Die Digitalisierungsexpertin Ingrid Brodnig hat ein neues Buch über Online-Hass gegen Frauen geschrieben. In „Feindbild Frau“ beschäftigt sie sich mit Politikerinnen und anderen bekannten weiblichen Persönlichkeiten, die im Netz bedrängt, beschimpft und ausgeschlossen werden. Von ihr wollen wir heute wissen, warum wir den Zustand, in dem sich Soziale Medien befinden, offenbar einfach akzeptieren, wie wir aus der Spirale aus Wut, Hass und Übergriffen wieder herauskommen und ob die Welt ohne diese Plattformen nicht besser dran wäre.
In dieser Episode des Podcasts besprechen wir die letzte Folge der dritten Staffel von „The Orville“. Gemeinsam mit meinen Co-Moderatoren Alexa und Alexander reflektieren wir die verschiedenen Wendungen und Themen der Episode. Zu Beginn erinnern wir uns an Ed, der sich aus einer humorvollen, aber auch ernsthaften Perspektive in der dynamischen Interaktion mit den anderen Charakteren bewegt. Besonders spannend ist seine Empfehlung, die Perspektiven der Kinder zu bedenken, was uns zu tiefergehenden Diskussionen über Themen wie soziale Bewertung und die Konstruktion eines Zusammenlebens führt. Im Fokus steht die Wiederbegegnung mit Lysella, einer Figur, die in der ersten Staffel eine zentrale Rolle spielte und nun um Asyl bittet. Diese Wendung ist der Ausgangspunkt für tiefgreifende Überlegungen zur Fluchtbewegung, zur sozialen Bewertung und zur Frage, wie unsere Gesellschaften funktional und fair miteinander umgehen. Hier zeichnen wir mehrere Parallelen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen, wie zum Beispiel die Überwachung und Kontrolle durch Regierungen und den Einfluss persönlicher Beziehungen auf die Entscheidungsfindung. Ein wesentlicher Aspekt unserer Diskussion ist die Faszination und Skepsis gegenüber der Vorstellung einer utopischen Zukunft, in der das Geld abgeschafft ist und stattdessen der soziale Ruf das wertvollste Gut darstellt. Wir beleuchten die Herausforderungen dieser Vision und bringen Gedanken ein, wie dies in der Praxis aussehen könnte, ohne dazu greifbare Antworten zu geben. Interestingly, das Gespräch schafft es, philosophische Fragestellungen aufzuwerfen, die sich mit der menschlichen Motivation, dem Streben nach Glück und dem Bedürfnis nach sozialer Interaktion befassen. Die Episode enthält zudem humorvolle Szenen, die durch die Interaktionen zwischen Isaac und den anderen Crewmitgliedern geschaffen werden. Hierbei bereitet Isaacs geplanktes Date mit Kelly einige unvergessliche Momente, die sowohl komisch als auch ernst wirken, da sie die kulturellen Unterschiede und Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz thematisieren. Abschließend stellt sich die Frage nach der Tragfähigkeit von Beziehungen in einer Welt ohne monetäre Anreize und wie trotz alle dem tiefere zwischenmenschliche Verbindungen entstehen können. Wir streifen auch den Punkt, dass soziale Schichtung und Vorurteile in dieser neuen Realität möglicherweise nicht völlig eliminiert werden können. Letztendlich beschließen wir die Episode mit dem Wunsch, die Geschehnisse und philosophischen Fragestellungen der Erzählungen weiter zu ergründen, während wir uns auf die nächste Episode vorbereiten.
1492 ... ein Jahr globaler Verflechtungen & ein Jahr wie ein Knoten! Das Jahr 1492 ist nicht nur Geschichte, es ist ein Brennglas auf das Jetzt. Denn das Jahr 1492 markiert nicht nur einen der symbolträchtigsten Wendepunkte der europäischen Geschichte, sondern steht sinnbildlich für das Aufbrechen weltweiter Ordnungen und die Neubegründung geopolitischer Machtverhältnisse. Was damals begann, bestimmt unsere Welt bis heute, so z.B. • in den Staatsgrenzen, • unsere diversen Länder-Sprachen, • unsere Konflikte miteinander & untereinander • aber auch in unseren Chancen auf eine gerechtere, vernetzte und vielfältige Zukunft. Im folgenden Gespräch gehe ich mit Frieder Löhrer zum Jahr 1492 in den tieferen Austausch. Frieder Löhrer konzentriert sich nach vielen spannenden Jahren als Unternehmer und Manager nun auf sein und auch ein Lebensprojekt, nämlich seine Leidenschaft für kulturelle, religiöse, spirituelle und naturwissenschaftliche Themen. Als Autor und Vortragender teilt er seine persönlichen Erfahrungen, Gedanken und Erkenntnisse z.B. aus seinen Pilgerreisen mit seinen Zuhörenden. Spannend und wissend, denn er liebt es, in jeder Form durch die Welt zu ziehen, Abenteuer zu sammeln und seine Eindrücke zu teilen. Darüber hinaus streut er Impulse, weckt Neugierde und baut Wissens-Brücken zwischen Religionen, Geschichte und Menschheit. Klingt das interessant für Sie? Sind Sie neugierig geworden? Ja? Dann lauschen Sie gerne dem folgenden Gespräch … Hier einige meiner Fragen an Frieder Löhrer • Was macht das Jahr 1492 zu einem „Knotenpunkt“ der Weltgeschichte? • Welche historischen Mythen prägen unser Bild von 1492 bis heute? • Inwiefern kann man 1492 als Beginn der Globalisierung verstehen? • Wie gehen heutige Gesellschaften mit dem kolonialen Erbe um, das damals seinen Ursprung nahm? • Was können wir aus der Geschichte dieses Jahres für heutige Konflikte lernen? • Welche blinden Flecken haben europäische Erinnerungskulturen im Hinblick auf 1492? • Ist 1492 eher ein Beginn oder ein Ende, oder beides? • Wenn 1492 ein „Knotenpunkt“ war, stehen wir heute wieder an einem? • Welche Verantwortung hat Europa heute im Umgang mit dem historischen Erbe von 1492? Viel Freude & Kurzweil beim Lauschen unseres Gesprächs … … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
Im Januar hat die syrische Regierung unter Ahmad al-Scharaa die kurdische Selbstverwaltung Rojava in Nordostsyrien angegriffen. Der syrische Präsident will die Kontrolle über das gesamte Land erlangen, während die kurdische Führung zwar zu einer Integration bereit ist, aber ihre Autonomie teilweise bewahren will. Da man in monatelangen Verhandlungen zu keiner Einigung kam, wollte al-Scharaa offenbar seine Verhandlungsposition militärisch verbessern und die kurdische Seite in die Ecke drängen. Und genau das scheint gelungen zu sein. In nur wenigen Tagen nahmen die syrischen Regierungstruppen große Teile der kurdisch kontrollierten Gebiete ein. Circa 150.000 Menschen mussten in einer ohnehin prekären humanitären Situation fliehen. Die kurdische Führung lenkte ein, es kam zu einem Waffenstillstand und schließlich zu einem Abkommen zwischen der Selbstverwaltung und der syrischen Regierung. In dieser Folge spricht Pauline Jäckels mit der Soziologin und Kurdistan-Expertin Rosa Burç. Darüber, warum viele Kurd*innen in Syrien zwar den Sturz des Assad-Regimes bejubelten, aber von Beginn an skeptisch gegenüber Ahmad al-Scharaas neuer Übergangsregierung waren. Über al-Scharaas Militäroffensive und was der Wandel der geopolitischen Interessenlagen in Syrien damit zu tun hat. Und darüber, was das neue Abkommen für die Zukunft der Selbstverwaltung bedeutet. Rosa Burç arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM). Sie hat am Center on Social Movement Studies an der Scuola Normale Superiore in Florenz promoviert. In ihrer Arbeit untersucht sie, wie Narrative und Repertoires des Widerstands über Zeit und Raum hinweg überliefert werden, insbesondere unter Kurd*innen und anderen staatenlosen und marginalisierten Gesellschaften. Schreibt uns an: weltunordnung@rosalux.org
Was gehört wirklich dazu, wenn man nach Dubai auswandern will – insbesondere als Unternehmerin mit eigenen Gesellschaften? In der neuen Folge von „Ich will da mal weg“ sprechen wir mit Kimberly Elsholz, die ihren Lebensmittelpunkt nach Dubai verlagert hat, und Omer Dotou vom BDAE. Dabei geht es um die persönliche Entscheidungsfindung, die Unterschiede zwischen Weltreise, digitalem Nomadentum und echter Auswanderung, um unternehmerische Umstrukturierungen vor dem Wegzug sowie um die Frage, ob man tatsächlich in 30 Tagen auswandern kann – und ob das überhaupt sinnvoll ist.
Religion ist immer auch politisch. Sie prägt Fragen von Autorität, Legitimität und Gesellschaftsordnung. In dieser Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht PD Dr. Julia Schwanholz mit der preisgekrönten Schriftstellerin und Essayistin Nora Bossong über den politischen Einfluss religiöser Deutungen in Vergangenheit und Gegenwart. Ausgehend von Bossongs theologischer Ausbildung und ihrer literarischen Arbeit diskutieren die beiden, warum religiöse Narrative im politischen Raum wieder an Bedeutung gewinnen und wie Kirche als Institution historisch wie heute in politische Strukturen eingebunden ist. Im Zentrum stehen dabei auch innerkirchliche Hierarchien und geschlechtsspezifische Ausschlüsse, die bis heute fortwirken. Der Blick richtet sich zudem auf internationale Entwicklungen, etwa den wachsenden Einfluss religiöser Akteure in der US-amerikanischen Politik, sowie auf die Frage, wie Religion als identitätsstiftende Ressource politisch mobilisiert wird. In Bezug auf Bossongs Roman Reichskanzlerplatz sprechen Schwanholz und Bossong außerdem über die Rolle der Kirche im Nationalsozialismus und über ihre Verantwortung in der Gegenwart. Vor dem Hintergrund des Erstarkens rechtsextremer Kräfte diskutieren sie, welche Lehren aus der Geschichte zu ziehen sind und welche Verantwortung religiöse Akteure heute tragen. Ein Gespräch über Religion als politische Ressource, historische Kontinuitäten und die Frage, wie demokratische Gesellschaften mit Glauben, Macht und Erinnerung umgehen.
Ist der Westen am Ende?Diese Frage stellen sich gerade viele – aus Frust, Angst oder Wut.In diesem Video geht es nicht um Untergangsfantasien, sondern um eine nüchterne Bestandsaufnahme:innere Spaltung, politische Erschöpfung, wirtschaftlicher Druck – aber auch um die realen Stärken offener Gesellschaften.Der Westen ist nicht besiegt.Er steht vor einer Entscheidung.
Wenn das Leben bedroht ist: Wann wird das Recht zu verteidigen zur Pflicht — und wann bleibt es ein falscher Trost? ♥️ Falls euch cogitamus gefällt, lasst bitte ein Abo da und/oder empfehlt uns weiter.
ALS HOMOSEXUELLER AUF SUCHTTHERAPIE – zwischen Scham, Anpassung und WahrheitSucht macht keinen Unterschied.Gesellschaften schon.Als homosexueller Mensch in einer Suchtherapie bist du oft doppelt exponiert:Du kommst wegen der Abhängigkeit –und landest in einem System, das Heteronormativität, Rollenbilder und Schweigen voraussetzt.In diesem Video geht es nicht um Opferposen.Sondern um reale Erfahrungen, über die kaum jemand spricht.Ich spreche über:– Scham und Selbstverleugnung als Suchtverstärker– warum viele Therapien „neutral“ tun, aber nicht neutral sind– das Gefühl, sich wieder anpassen zu müssen, um dazuzugehören– warum Offenheit heilsam sein kann – und manchmal gefährlich– und weshalb Sucht oft nicht trotz, sondern wegen gesellschaftlichem Druck entstehtKeine Ideologie.Kein Aktivismus.Keine falsche Rücksicht.Nur die Frage:Kann Heilung funktionieren, wenn ein Teil von dir weiter versteckt bleiben soll?⸻Wenn du betroffen bist oder mitdiskutieren willst:
Budde, Joachim www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
„Norwegen bereitet sich auf Enteignungen von Eigentum in Kriegszeiten vor“ – so lautet eine aktuelle Schlagzeile, die aufzeigt: Die Vorbereitungen auf einen Kriegsfall gehen reihum. Polen, Deutschland, Dänemark, Schweden usw.: Überall bereiten Politiker Länder und Gesellschaften auf das schier Undenkbare vor. Längst entwickelt sich eine Normalität des Ungeheuerlichen – mitWeiterlesen
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Regulierung und Verrechtlichung prägen moderne Gesellschaften im Zeitalter digitaler Algorithmen. Soziologe Hartmut Rosa beschreibt die Schattenseiten dieser Entwicklung. Sie führen zu Verlust an Handlungsmacht und wachsender Frustration. Rosa, Hartmut; Newmark, Catherine www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
Angst vor Arbeitslosigkeit, Krieg oder dem Klimawandel - Ängste beeinflussen Individuen und Gesellschaften. Welche Auswirkungen haben Ängste, und wie sollte die Politik darauf reagieren? Darüber spricht Moderatorin Sarah Zerback mit der Psychologin Tanja Michael, der Soziologin Susanne Martin und dem Politikberater Johannes Hillje. Lesetipps und das Transkript finden Sie hier: www.bpb.de/574056
"Pogofähigkeit" von Gitta Peyn … .. das ist u.a. ein Buch, das sich mit der Fähigkeit beschäftigt, in komplexen, polarisierten und ideologisierten Gesellschaften konstruktiv und mutig zu kommunizieren. Der Begriff "Pogofähigkeit" steht dabei für die Fähigkeit, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sie aktiv und offen anzugehen – ähnlich wie beim Pogo-Tanzen, bei dem es um Bewegung, Aus-druck und das Aushalten von Kontakt und auch "blauen Flecken" geht. Gitta Peyn, eine deutsche Kybernetikerin und Systemforscherin, entwickelt im Buch einen kybernetischen Ansatz, um Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Organisationen zukunftsfähig zu gestalten. Es geht darum, echten Austausch zu fördern, Kritik zuzulassen und die eigene Komfortzone zu verlassen, ohne in oberflächliche "Wertschätzungskulturen" zu verfallen. Das Buch wird als herausfordernd, aber auch als inspirierend und praxisnah beschrieben, das zum Nachdenken und Diskutieren anregt. Also ein Buch, das keine einfache Anleitung, sondern als Einladung zum Mitdenken und Ausprobieren konzipiert ist. Es fordert die Lesenden heraus, eigene Denkmuster zu hinterfragen und neue Wege für Dialog und Diskurs zu finden und vor allem zu wagen, d.h. auch zu begehen …. In diesem Podcast ist Gitta Peyn mein Gast und wir sprechen über Pogofähigkeit, Pogo-Herzen, Pogo-Tanz und Konfliktsysteme … Neugierig? Na dann, ab in den Podcast, Ohren auf, Hirn an … und lassen Sie sich von Gitta Peyns Antworten & Gedanken inspirieren! Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz
Herzlich willkommen zu einem wunderschönen Nachmittag. Heute zu Gast im Podcast Ergebnisorientiert: Prof. Dr. Georg Kraus. Lieber Georg, vielen herzlichen Dank für deine Zeit. Du bist jemand, der immer macht und tut. Was treibt dich an? Viele sprechen von Work-Life-Balance, aber bei dir habe ich das Gefühl, du bist immer „on fire". Work-Life-Balance ist ein ambivalenter Begriff, weil er Arbeit und Leben als Gegensätze darstellt. Arbeiten oder leben – das ist eigentlich traurig. Denn es suggeriert, dass Arbeit etwas ist, das man möglichst vermeiden sollte. Ich habe einmal ein philosophisches Buch gelesen, das Arbeit neu definiert hat: Alles, wofür wir Energie einsetzen, ist Arbeit. Ob wir Geld verdienen, uns ehrenamtlich engagieren, Freundschaften pflegen, lernen, Familie leben oder Zeit für uns haben – all das ist Arbeit. Wenn alles Arbeit ist, gibt es kein Leben ohne Arbeit. Diese Sichtweise hilft mir sehr, bewusster zu entscheiden, wo ich meine Energie investiere. Dann ist es auch kein Problem zu sagen: Ich arbeite viel. Was soll ich sonst tun? Arbeit ist Leben. Wenn man mich fragt, wann ich in Rente gehe, sage ich: Rente ist für mich ein schreckliches Wort. Nichts mehr zu tun – das wäre doch schade. Diese Trennung zwischen Arbeit und Leben ist historisch neu. Erst seit der industriellen Revolution gibt es sie. Früher war der Beruf Teil des Lebens – oft sogar der Familienname. In Deutschland wird Arbeit immer weiter reduziert, während in anderen Ländern deutlich mehr gearbeitet wird. Das kommt aus der Haltung, dass Arbeiten etwas Negatives sei. Ein Beispiel: Jemand bastelt stundenlang an seinem Oldtimer. Für ihn ist es keine Arbeit, sondern Freude. Die gleiche Tätigkeit kann – je nach innerer Haltung – Belastung oder Erfüllung sein. Der Angler nennt es Freizeit, der Fischer nennt es Arbeit. Nicht die Tätigkeit entscheidet, sondern die Haltung. Gesellschaften verkünsteln oft das natürliche Lebensumfeld des Menschen. Wir leben – oder halten uns selbst – häufig nicht artgerecht. Du hast ein Unternehmen mit rund 130 Mitarbeitenden aufgebaut. Hattest du das geplant? Nein. Größe war nie ein Ziel. Es ging um Neugier, interessante Projekte und die Frage: Kriege ich das hin? Es gab keinen Businessplan, sondern einen Entwicklungsprozess: Was kann ich gut? Wo liegen meine Talente? Wie entsteht daraus Mehrwert? Ich bin seit 1987 selbstständig, also seit 38 Jahren. Studiert habe ich Wirtschaftsingenieurwesen und später in Psychologie promoviert – zum Thema Arbeitszufriedenheit. Mein Weg war eher zufällig: Ein Praktikum bei Daimler führte mich in die Beratung. Ich wusste damals nicht einmal, was Unternehmensberatung ist. Eigentlich wollte ich Pilot werden, wurde aber wegen Kurzsichtigkeit nicht genommen. Also bin ich einen anderen Weg gegangen – durch Chancen und Menschen, die an mich geglaubt haben. Auch die Selbstständigkeit war kein spontaner Entschluss, sondern eine Entwicklung. Schau dir jede Chance an – sie könnte die Chance deines Lebens sein. #Podcast2951 #Prof.Dr.GeorgKraus #Ergebnisorientiert #ArbeitIstLeben #WorkLifeBalance #Unternehmertum #Philosophie #Selbstständigkeit #Motivation #Durchhaltevermögen #Ernstcrameri Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 7. Speakercruise Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Mit der Zukunftsforscherin Florence Gaub und mit ihrer Zuversicht beginnt das neue Podcast-Jahr. Die Politologin Gaub meint, dass schwierige Zeiten ein guter Moment für Utopien sei. Nach einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung haben 70% der Deutschen positive Vorstellungen für ihre eigene Zukunft. Aber was ist mit den Visionen für die Gesellschaft? Chinesen oder auch Finnen sind optimistische Gesellschaften. „Ist Pessimismus eine typische deutsche Befindlichkeit?“ fragt Markus Lanz. „Moralismus und Schwarzseher ist mit der deutschen Seele sehr verknüpft“, meint Richard David Precht. „Deutsche haben eine hohe Intoleranz gegenüber Unsicherheit,“ so erklärt es die Politologin Gaub. Wir müssen mehr „über das Tun nachdenken“, denn Zukunft, so Gaub, ist vor allem ein Gefühl.
Der Ausspruch "Der Mann verdient das Geld und die Frau gibt es aus" spiegelt stereotype Geschlechterrollen wider, die in vielen traditionellen Gesellschaften verbreitet waren. Diese Rollen teilten die finanzielle Verantwortung auf, wobei der Mann oft als Haupternährer angesehen wurde und die Frau die Ausgaben des Haushalts verwaltete. Mit gesellschaftlichem Wandel und der Bewegung hin zu Gleichberechtigung und Diversität werden solche Stereotype zunehmend hinterfragt und sind weniger verbreitet als früher. Väter verbringen heutzutage mehr Zeit mit ihren Kindern. Andersherum sind Mütter heutzutage oftmals berufstätig. Somit müssen beide Elternteile mit vielfältigeren Anforderungen umgehen können. Dies bedeutet einen erhöhten Zeitbedarf und mitunter auch ein erhöhtes Stressaufkommen. Dennoch sind die Vorteile aus finanzieller Sicht eindeutig. Beide Elternteile tragen zum Haushaltseinkommen bei und dadurch sinkt das finanzielle Risiko für einen Einkommensausfall. Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche.
2025 war ein Ausnahmejahr. Die Welt taumelte zwischen technologischem Fortschritt und geopolitischer Unsicherheit, zwischen KI-Euphorie und wachsendem Zweifel. Während im Monatsrhythmus neue Large-Language-Modelle (LLM) vorgestellt wurden, verdichtete sich zugleich das Gefühl, dass wir als Gesellschaft kaum noch hinterherkommen. Weder mit Denken noch mit Regulieren.Jetzt steht 2026 vor der Tür. Ein Jahr, das viele Antworten liefern muss: Wird KI zum Wirtschaftsmotor oder zur Luftnummer? Was passiert mit dem deutschen Industriemodell? Und kann Europa im globalen Tech-Wettbewerb überhaupt noch mitreden?Sascha Pallenberg hat keine Lust mehr auf Hype. Der Tech-Experte, Ex-Daimler-Manager und langjährige Blogger lebt mittlerweile im südlich gelegenen Taichung in Taiwan "Etwas ländlicher, zwei Millionen Einwohner, größtes Kohlekraftwerk der Welt", wie er trocken bemerkt. Von dort aus beobachtet er, wie sich Deutschland und Europa durch ein Jahr voller technologischer Umbrüche, geopolitischer Spannungen und industriepolitischer Fehlentscheidungen manövriert haben.Sein Fazit: Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel, aber feiern noch immer die falschen Dinge."Zwei Wochen nach dem Release von ChatGPT 5.02 rief die Welt: Das ist jetzt das beste KI-Modell der Welt! Drei Wochen vorher rief sie das über Gemini 3 von Google. Und nächstes Jahr geht das wieder so los", sagt Pallenberg. Für ihn ist Künstliche Intelligenz längst keine disruptive Sensation mehr, sondern eine technologische Normalität mit massiven Nebenwirkungen. "Wir müssen uns das einfach mal abgewöhnen. Das ist nichts mehr weltbewegend Neues.""Warum bauen die so verdammt gut Autos?"Deutlich fällt seine Kritik an der deutschen Autoindustrie aus. Seiner Meinung nach hat sie die digitale Transformation verschlafen. Während man in Wolfsburg und Stuttgart die Modelle von gestern verteidigt, nehmen chinesische Hersteller wie BYD mit Tempo und Tech-Offensive Europa ins Visier. "Wir hätten uns schon damals fragen müssen: Warum bauen die so verdammt gute Autos?"Dass BYD bis 2030 ein Händlernetz auf Audi-Niveau in Deutschland aufbauen will, sei kein Zufall, sagt Pallenberg. Es ist eine Kampfansage. Der frühere Daimler-Manager glaubt, dass es nicht nur um Technologie geht, sondern auch um Denkweisen: Während in Europa immer noch vom Lenkrad aus gedacht wird, verstehen chinesische Hersteller das Auto längst als Teil eines vernetzten Ökosystems. Das Smartphone auf Rädern ist dort Realität. Und Deutschland? "Hier reden wir immer noch über Radioempfang".Auch in der geopolitischen Großwetterlage sieht er Europa an einem Scheideweg. Die EU dürfe sich nicht erpressbar machen, wenn es um ihre Digitalgesetze wie den DMA oder DSA geht. "Das Regelwerk der EU ist das stabilste, was wir weltweit haben. Das ist aus gutem Grund so".Dass die USA Strafzölle als Druckmittel einsetzen, um Lockerungen zu erreichen, hält er für brandgefährlich. Sein Ausblick? Ernüchternd, aber klar: "2026 wird heftig für unsere Gesellschaften, für unsere Industrien und für unseren Arbeitsmarkt."Und trotz aller Tech-Begeisterung bleibt ihm ein Wunsch für die nächsten Jahre: Er wolle keine KI, die sich seine Texte schnappt, sondern eine, "die meine Küche aufräumt".Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.deUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Heute werde zwar viel über Rassismus und Sexismus gesprochen, aber viel zu wenig über Klasse. Das meint der Philosoph Hanno Sauer. Olivia Röllin spricht mit ihm über Statussignale und jene feinen Unterschiede, die viel über unsere Klassenzugehörigkeit sagen. Fast alles, was wir tun, ist ein Statussignal. Das zumindest behauptet der Philosoph Hanno Sauer. Klasse sei nicht nur eine ökonomische Kategorie, sondern auch Bildung, Wohnort, Netzwerke und Geschmack entscheiden darüber, wer oben und wer unten steht. Schon an Aussprache, Körperhaltung oder scheinbar banalen Höflichkeitsgesten lasse sich ablesen, wo jemand in der sozialen Hierarchie rangiert. Dieser Hierarchisierung sei kein Fehler des Systems, sondern Teil unseres menschlichen Wesens. Deshalb argumentiert Sauer, dass es moderne Gesellschaften ohne Klassenunterschiede nicht geben kann. Für ihn stellt sich nicht die Frage, wie man Klassen abschafft, sondern wie sich mit sozialer Ungleichheit und Ungerechtigkeit leben lässt, zumal Klassenunterschiede immer wichtiger werden. Im Gespräch mit Olivia Röllin erklärt er, warum Klassismus die vielleicht meistübersehene Form der Diskriminierung ist, was geschieht, wenn zu viele Personen eine Rolex tragen und wie selbst moralische Haltungen zu Mitteln des Statuswettbewerbs geworden sind.
Heute werde zwar viel über Rassismus und Sexismus gesprochen, aber viel zu wenig über Klasse. Das meint der Philosoph Hanno Sauer. Olivia Röllin spricht mit ihm über Statussignale und jene feinen Unterschiede, die viel über unsere Klassenzugehörigkeit sagen. Fast alles, was wir tun, ist ein Statussignal. Das zumindest behauptet der Philosoph Hanno Sauer. Klasse sei nicht nur eine ökonomische Kategorie, sondern auch Bildung, Wohnort, Netzwerke und Geschmack entscheiden darüber, wer oben und wer unten steht. Schon an Aussprache, Körperhaltung oder scheinbar banalen Höflichkeitsgesten lasse sich ablesen, wo jemand in der sozialen Hierarchie rangiert. Dieser Hierarchisierung sei kein Fehler des Systems, sondern Teil unseres menschlichen Wesens. Deshalb argumentiert Sauer, dass es moderne Gesellschaften ohne Klassenunterschiede nicht geben kann. Für ihn stellt sich nicht die Frage, wie man Klassen abschafft, sondern wie sich mit sozialer Ungleichheit und Ungerechtigkeit leben lässt, zumal Klassenunterschiede immer wichtiger werden. Im Gespräch mit Olivia Röllin erklärt er, warum Klassismus die vielleicht meistübersehene Form der Diskriminierung ist, was geschieht, wenn zu viele Personen eine Rolex tragen und wie selbst moralische Haltungen zu Mitteln des Statuswettbewerbs geworden sind.
Feuilletöne - Der Podcast mit wöchentlichem Wohlsein, der den Ohren schmeckt
Warum halten wir uns an Regeln? Und warum gibt es Religion eigentlich immer noch, selbst in aufgeklärten Gesellschaften? Der französische Philosoph Henri Bergson hatte darauf vor fast 100 Jahren eine überraschend aktuelle Antwort. In seinem Werk Die zwei Quellen der Moral und der Religion unterscheidet er zwischen einer Moral, die uns zusammenhält, und einer, die uns in Bewegung bringt. In dieser Folge sprechen wir über Gruppendruck und Gewohnheit, über Mystik ohne Kirche, über offene und geschlossene Gesellschaften – und über die Frage, warum Moral ohne Inspiration schnell kalt wird. Eine Folge über Regeln, Vorbilder und die Kraft von Menschen, die mehr tun, als sie müssen.
In dieser Folge nehmen wir uns gemeinsam mit dem Soziologen Armin Nassehi die vielleicht wichtigste Frage unserer Zeit vor: Warum wissen wir so genau, was sich ändern muss – und scheitern dennoch regelmäßig an der Umsetzung? Wir starten mit der Diagnose einer kollektiven Transformationsmüdigkeit. Klimawandel, Digitalisierung, geopolitische Verschiebungen – die Ziele sind formuliert, die Probleme benannt, die Dringlichkeit unbestritten. Und doch passiert gefühlt zu wenig. Armin zeigt, dass dieses Gefühl kein individuelles Versagen ist, sondern tief in den Strukturen moderner Gesellschaften verankert liegt. Dabei müssen wir klar zwischen Organisationen und Gesellschaften unterscheiden. Unternehmen funktionieren, weil sie die „Fiktion der Steuerbarkeit“ aufrechterhalten: klare Ziele, klare Verantwortlichkeiten, definierte Erfolgsparameter. Gesellschaften hingegen sind keine Firmen. Wer versucht, sie mit denselben Logiken zu führen, landet bei überbordender Bürokratie, Kontrollillusionen oder – historisch betrachtet – autoritären Tendenzen. Wir sprechen auch darüber, warum die große politische Gesten zwar mobilisieren, aber selten transformieren. Warum echte Veränderung nicht aus moralischen Appellen entsteht, sondern aus mühsam ausgehandelten, kleinteiligen Schritten – und weshalb Win-win-Konstellationen zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen entscheidender sind als jede Sonntagsrede. Zum Schluss wird es grundsätzlich: Wir ordnen KI und Digitalisierung als Medienbruch ein, vergleichbar mit dem Buchdruck. Daten werden zur eigentlichen Wirklichkeit, KI spiegelt uns unser eigenes Denken als Muster-Rekombination – und stellt damit unsere klassische Vorstellungen von Expertise in Frage. Der neue Experte ist nicht mehr derjenige, der alles weiß, sondern derjenige, der mit diesen Systemen kritisch und produktiv umgehen kann. Armin Nassehis Blick hilft, Transformation nicht länger zu romantisieren oder managen zu wollen, sondern sie als das zu begreifen, was sie ist: ein komplexer, konfliktreicher, sozialer Prozess, der uns alle betrifft – im Unternehmen, im Privaten und in der Gesellschaft.
Was bedeutet es, arm zu sein in Zeiten multipler Krisen? Warum vererbt sich Ungleichheit, und wie beeinflusst sie Chancen, Gesundheit und Demokratie? Stefan Wally, Carmen Bayer und Miriam Nichtl verbinden die wissenschaftlichen Analysen aus dem Buch "Armut in der Krisengesellschaft" mit den alltagsnahen Perspektiven aus Rosa Lyons Buch „Mehr als Geld“, um die drängenden Fragen unserer Zeit zu stellen: Wie leben wir zusammen? Und was brauchen wir wirklich, um solidarisch zu sein? Im Deep Dive ist einer der Herausgeber:innen des Sammelbandes "Armut in der Krisengesellschaft" zu Gast und unterhält sich mit Carmen Bayer über die wesentlichen Inhalte und Erkenntnisse der Publikation. Input: Martin Schenk ist als Sozialexperte bei der Diakonie Österreich tätig und Mitbegründer der Armutskonferenz. Außerdem ist er Psychologe und Lehrbeauftragter am FH Campus Wien für Soziale Arbeit. Shownotes Buchtipp | Knappheit: Was es mit uns macht, wenn wir zu wenig haben. | Mullainathan, Sendil; Shafir, Eldar | Campus https://www.prozukunft.org/buecher/knappheit Buchtipp | The Darwin Economy. Liberty, Competition, and the Common Good | Frank, Robert H. | Princeton University Press https://www.prozukunft.org/buecher/darwin-economy Buchtipp | Gleichheit ist Glück. Warum gerechtere Gesellschaften für alle besser sind. | Wilkinson, Richard; Pickett, Kate | Tolkemitt-Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/gleichheit-ist-gluck Buchtipp | The Inner Level. How More Equal Societies Reduce Stress, Restore Sanity and Improve Everyone‘s Well-being. | Richard Wilkinson, Kate Pickett | Allen Lane https://www.prozukunft.org/buecher/the-inner-level Buchtipp | Verteidigung der Demokratie | Tamara Ehs | ÖGB Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/verteidigung-der-demokratie Buchtipp | Mehr als Geld | Rosa Lyon | Brandstätter https://www.brandstaetterverlag.com/buch/mehr-als-geld/ Buchtipp | Armut in der Krisengesellschaft | Nikolaus Dimmel, Karin Heitzmann, Martin Schenk, Christine Stelzer-Orthofer (Hg.) | Löcker Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/armut-in-der-krisengesellschaft Unser Sachbuchmagazin: https://www.prozukunft.org/ Weitere Informationen zur JBZ: https://jungk-bibliothek.org/
Das Ende der Meinungsfreiheit in DeutschlandAm 19. Dezember 2025 stimmte der Deutsche Bundesrat mehrheitlich der Verschärfung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) zu. Die Änderungen, die auf Beschlüssen der WHO aus dem Jahr 2024 beruhen, treten 2025 für jene Mitgliedstaaten in Kraft, die ihnen nicht ausdrücklich widersprochen haben. Kritiker sehen darin einen tiefgreifenden Eingriff in nationale Entscheidungsprozesse und warnen vor möglichen Folgen für Grundrechte und den öffentlichen Diskurs in Deutschland.Ein Kommentar von Claudia Töpper.Am Freitag hat der Deutsche Bundesrat innerhalb von 20 Sekunden mehrheitlich die Verschärfung der IGV beschlossen. Von den insgesamt 16 Bundesländern haben lediglich die zwei Bundesländer, Brandenburg und Thüringen, dagegen gestimmt. (1)Inhalt der ÄnderungenLaut der offiziellen Seite der WHO handelt es sich um folgende Änderungen: „Im Jahr 2024 verabschiedeten die WHO-Mitgliedstaaten auf der siebenundsiebzigsten Weltgesundheitsversammlung in Genf im Konsens Änderungen. Eine der Neuerungen ist die Einführung einer neuen globalen Alarmstufe – eines sogenannten „Pandemienotstands“ –, um eine stärkere internationale Zusammenarbeit auszulösen, wenn sich ein Gesundheitsrisiko über einen gesundheitlichen Notfall von internationaler Tragweite (PHEIC) hinaus verschärft und das Risiko besteht, dass es zu einer Pandemie wird oder bereits eine Pandemie geworden ist, mit weitreichenden Auswirkungen auf die Gesundheitssysteme und erheblichen Störungen der Gesellschaften.Die Änderungen sehen außerdem die Einrichtung nationaler IGV-Behörden durch die Regierungen vor, um die Umsetzung der Internationalen Gesundheitsvorschriften zu koordinieren. Darüber hinaus enthalten sie Bestimmungen zur Stärkung des Zugangs zu medizinischen Produkten und zur Finanzierung auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Solidarität. […]Die Stärkung der Internationalen Gesundheitsvorschriften stellt ein historisches Bekenntnis dar, künftige Generationen vor den verheerenden Auswirkungen von Epidemien und Pandemien zu schützen“, sagte WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus. „Wir wissen, dass niemand sicher ist, solange nicht alle sicher sind. Die IGV-Änderungen bekräftigen unsere gemeinsame Verantwortung und Solidarität angesichts globaler Gesundheitsrisiken.Neben den geänderten IGV verabschiedeten die Mitgliedstaaten auf der diesjährigen Weltgesundheitsversammlung auch das WHO-Pandemieabkommen und verhandeln derzeit aktiv über einen Anhang zu diesem Abkommen zum Zugang zu Krankheitserregern und zum Vorteilsausgleich. […]“ (2) .... https://apolut.net/das-ende-der-meinungsfreiheit-von-claudia-topper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Nahe Osten steht Synonym für eine, auf ewig von Krieg und Elend zerrüttete Region, in der Gesellschaften unter extremistischem Druck kollabieren.Der Orientalist und Nahost Experte Daniel Gerlach ist Chefredakteur des Zenith Magazins und Direktor der Candit Foundation und bietet mit seinem neuen Buch »Die Kunst des Friedens - Eine andere Geschichte des nahen Ostens« eine neue Perspektive auf die historische Vergangenheit und komplexe Gegenwart einer Region, der eine Zukunft zu Unrecht abgesprochen wird.Ein Gespräch über die arabische Halbinsel, das Levante und den fruchtbaren Halbmond, über Kontinuitäten zwischen antiken Kulturen und wie antike Herrschaftsformen auf das Heute einwirken, über das Verhältnis von Religion und Rechtsprechung, Syrien und Vermittlungsarbeit, über den Konflikt zwischen Palästina und Israel und warum die Zwei-Staaten-Lösung ein Ausgangspunkt für, und nicht das Ergebnis von Verhandlungen ist.Zur FolgeDaniel Gerlach im NetzBuch »Die Kunst des Friedens - Eine andere Geschichte des nahen Ostens«Zenith MagazinCandid FoundationPodcast HomepageUnterstützung
Geht uns etwas verloren, wenn wir aufhören zu trinken? Das fragen sich Leon Windscheid und Atze Schröder in einer kürzlichen Ausgabe ihres Podcasts »Betreutes Fühlen«. Und wir haben natürlich auch ein paar Fragen.»Drunk« von Edward Slingerland»Warum Trinken Menschen – Die Drunk Hypothese« von Betreutes Fühlen (8.12.25)Max Planck Gesellschaft zur Überprüfung der »Drunk Hypothese«:»Politische Eliten [könnten ]Alkohol als Mittel eingesetzt haben, um Arbeitskräfte zu mobilisieren, Allianzen zu schmieden sowie Macht und Autorität zu erlangen und zu festigen. „Andererseits deutet das relativ schwache Signal darauf hin, dass Alkoholkonsum wahrscheinlich nicht der Hauptgrund für die Entstehung komplexer Gesellschaften war“, sagt [der Initiator der Studie] Hrnčíř.«Meinungsartikel »Should PHD Students drink more?« von Michael InzlichtMias Text »Die Pein mit dem Wein (und der Alkoholberichterstattung) (21.1.24)« und»Die Pein nach dem Wein« von Werner Bartens in der SZ (21.11.23)Unterstütze uns auf Steady und erhalte unseren wöchentlichen Newsletter:https://steadyhq.com/de/sodaklub/Mehr über Mia GatowMias Buch: »Rausch und Klarheit«Mias Newsletter: Romanzen und FinanzenMehr über Mika DöringRecovery Deutschland e.V. Mikas Kunst Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was für den einen schon Elite ist, ist für die andere noch Durchschnitt. Wie wird man Teil einer Elite? Ist das überhaupt erstrebenswert oder eher lästig, weil elitär nicht zwingend gleichzusetzen ist mit sympathisch? Der Biologe Peter Turchin macht Eliten gar dafür verantwortlich, dass Gesellschaften untergehen. Klaus-Jürgen Grün und Irina Kummert im Gespräch über eine Gruppe von Menschen, die etwas Besonderes sind oder sein wollen.
Send us a textAm 14. Dezember gab es wieder einen schrecklichen islamistischen Terroranschlag, dieses Mal in Sydney. Insgesamt wurden 15 Menschen dabei aus antisemitischen Gründen ermordet. Motiviert waren die Täter durch die Ideologie des islamischen Staates. Wenn wir uns die Schriften des Islams anschauen, wird darin ganz deutlich zur Tötung der Juden aufgerufen. Ist es überhaupt möglich, dass Juden und Muslime friedlich miteinander/nebeneinander leben können? Auf diese Frage und was das für uns in den westlichen Gesellschaften bedeutet, wollen wir heute eingehen. Seid gesegnet! Schalom!Feedback und Anregungen könnt ihr gerne an prophetic.apostolic.ministry@gmail.com schicken. Music credit for podcast:Epic Cinematic Trailer | ELITE by Alex-Productions | https://onsound.eu/ Music promoted by https://www.free-stock-music.com Creative Commons / Attribution 3.0 Unported License (CC BY 3.0) https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en_US
Paperwings Podcast - Der Business-Interview-Podcast mit Danny Herzog-Braune
In dieser Episode spreche ich mit Herbert Saurugg, einem der renommiertesten Blackout- und Krisenvorsorge-Experten im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam tauchen wir tief in die Realität systemischer Risiken ein und beleuchten, warum moderne Gesellschaften die Gefahr eines großflächigen Stromausfalls oft unterschätzen. Wir diskutieren, wie fragile unsere kritischen Infrastrukturen wirklich sind, welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen ein Blackout hätte und was jeder Einzelne tun kann, um vorbereitet zu sein. Dabei geht es nicht um Panikmache, sondern um realistische Risikoanalyse, Eigenverantwortung und praktische Strategien für mehr Resilienz. Wenn du wissen willst, wie du dich und dein Umfeld wirksam schützen kannst, solltest du diese Folge nicht verpassen.
An den Außengrenzen der EU floriert russische Propaganda. Wie wehren sich Moldau und Rumänien? Ein Podcast mit Florian Kührer-Wielach von Pragmaticus.Das Thema:Als Russland noch Sowjetunion war, war die Republik Moldau Teil jenes Imperiums, das der russische Präsident Wladimir Putin wiederbeleben will. Mit gezielter Propaganda versucht er, Wahlen in den Ländern Südosteuropas zu beeinflussen. Durch Desinformation, Stimmenkauf, Kirchenpropaganda und gekaufte Politiker. Mit dieser Strategie ist er unterschiedlich erfolgreich. Der Südosteuropa-Experte Florian Kührer-Wielach, Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) berichtet in diesem Podcast, wie sich die Republik Moldau und Rumänien gegenüber dem Aggressor Russland positionieren. Er analysiert, mit welchen Argumenten die russische Propaganda punktet und wie sie es schafft, Gesellschaften zu polarisieren. Das, was an den Außengrenzen der EU passiert, zeigt immer auch, welche Herausforderungen der gesamte Kontinent zu stemmen hat und ist insofern ein Einblick in Sicherheit, Minderheitenpolitik und die Anstrengungen für eine liberale Weltordnung. Die gute Nachricht: Die Europäische Union kann sich als Gegenpol noch gut positionieren. Wie lange noch? Unser Gast in dieser Folge: Florian Kührer-Wielach stammt aus Horn im Waldviertel in Österreich. Der auf die Geschichte Südosteuropas spezialisierte Historiker ist der Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS). Für den Pragmaticus schrieb er zuletzt eine Analyse über die Republik Moldau nach den Wahlen und ist in diesem Podcast über die Situation in der Republik Moldau und Rumänien zu hören.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Die Philosophin weiß, was es bedeutet, wenn Gewissheiten verschwinden. Als Jugendliche erlebte sie in Albanien das Ende des Kommunismus und den Zusammenbruch staatlicher Strukturen. Ihr literarisches Debüt „Frei“ wurde ein Bestseller und gerade ist ihr neues Buch „Aufrecht“ erschienen. Als Professorin für politische Theorie an der London School of Economics denkt Lea Ypi größer und grundsätzlicher als andere nach über die Herausforderungen unserer Zeit. Sie beklagt die Ungleichheit, die der Neoliberalismus erzeugt und was das für unsere Gesellschaften bedeutet. Sie wünscht sich ein neues politisches Projekt, das nicht auf die Stärke des einzelnen Staates setzt, sondern auf Zusammenarbeit und gleiche Rechte für alle. Bei FREIHEIT DELUXE diskutieren Jagoda Marinić und Lea Ypi darüber, warum Menschen an der Demokratie zweifeln, welche Anziehungskraft eine von Krisen geschwächte EU noch hat, dass Grenzen nur für bestimmte Menschen gelten und warum Angst beim Schreiben von Literatur ein wichtiger Faktor ist. Hier hört ihr… was die wahre Bedeutung von Freiheit ist (5:17) warum viele Ostdeutsche nicht an die Demokratie glauben (12:06) warum die Vorstellung vom Nationalstaat ein Mythos ist (23:57) dass die EU ein neues politisches Projekt braucht (44:42) was die Berliner Mauer und die Grenze zwischen Mexiko und den USA unterscheidet (51:51) dass die Erzählung vom kriminellen Migranten die wahren Probleme ausblendet (1:00:29) warum Literatur zu schreiben so schwer ist und warum sie es trotzdem tut (1:08:49) Liebe Freiheit-Deluxe-Community, uns gibt es jetzt schon eine ganze Weile: 100 Folgen von Freiheit Deluxe werden es bald sein. Danke dafür! Und es sollen noch mehr werden. Nach dieser gemeinsamen Zeit wüssten die Redaktion und ich gerne ein bisschen mehr über Euch. Wer Ihr seid, was Euch beschäftigt und bewegt und was Euch an Freiheit Deluxe besonders gut gefällt. Deshalb ein Aufruf in eigener Sache: Hier der Link zu einer kleinen Umfrage. https://response.questback.com/www/avumtfb1mr Sie dauert nur 10 Minuten und wir würden uns freuen, wenn ihr euch die Zeit nehmt! FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Andrea Geißler, Juliane Orth und Christoph Scheffer Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Wollt Ihr noch mehr hören und erfahren? Hier unser Podcast-Tipp: https://1.ard.de/urban-pop
Philipp Staab zur Systemkrise und den Legitimitätsproblemen im grünen Kapitalismus. Shownotes Philipp an der Humboldt-Universität zu Berlin: https://www.sowi.hu-berlin.de/de/lehrbereiche/zukunftarbeit/mitarbeiter_innen/pstaab Philipp am Einstein Center Digital Future: https://www.digital-future.berlin/ueber-uns/professorinnen/prof-dr-philipp-staab/ Philipps persönliche Website: https://philippstaab.de/ Staab, P. (2025). Systemkrise. Legitimationsprobleme im grünen Kapitalismus. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/philipp-staab-systemkrise-t-9783518128237 Staab, P. (2022). Anpassung. Leitmotiv der nächsten Gesellschaft. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/philipp-staab-anpassung-t-9783518127797 Staab, P. (2019). Digitaler Kapitalismus. Markt und Herrschaft in der Ökonomie der Unknappheit. Suhrkamp https://www.suhrkamp.de/buch/philipp-staab-digitaler-kapitalismus-t-9783518075159 zur Kritischen Theorie: https://de.wikipedia.org/wiki/Kritische_Theorie Hawel, M., & Blanke, M. (Hrsg.). (2012). Kritische Theorie der Krise. Karl Dietz Verlag Berlin. https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Publ-Texte/Texte_72.pdf zu Claus Offe: https://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Offe Offe, C. (2006). Strukturprobleme des kapitalistischen Staates. Aufsätze zur Politischen Soziologie. Campus Verlag. https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wissenschaft/soziologie/strukturprobleme_des_kapitalistischen_staates-2412.html zu Jürgen Habermas: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Habermas Habermas, J. (1973). Legitimationsprobleme im Spätkapitalismus. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/juergen-habermas-legitimationsprobleme-im-spaetkapitalismus-t-9783518106235 Hoffman, O. (2025). Polykrise. Anatomie eines globalen Zusammenbruchs. Warum alle Krisen zusammenhängen - und was das für unsere Zukunft bedeutet. Königshausen & Neumann. https://verlag.koenigshausen-neumann.de/product/9783826093883-polykrise/ zur Great Depression: https://de.wikipedia.org/wiki/Great_Depression zur Westdeutschen Studentenbewegung der 1960er Jahre: https://de.wikipedia.org/wiki/Westdeutsche_Studentenbewegung_der_1960er_Jahre zu den K-Gruppen: https://de.wikipedia.org/wiki/K-Gruppe zu den Bauernprotesten am Brandenburger Tor: https://www.deutschlandfunk.de/tausende-landwirte-demonstrieren-vor-dem-brandenburger-tor-100.html zu den Protesten gegen das Heizungsgesetz: https://www.deutschlandfunk.de/tausende-menschen-demonstrieren-gegen-geplantes-heizungsgesetz-102.html zum Inflation Reduction Act (IRA): https://de.wikipedia.org/wiki/Inflation_Reduction_Act zu Ulrich Beck: https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Beck Beck, U. (1986). Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/ulrich-beck-risikogesellschaft-t-9783518113653 Huber, M. T. (2022). Climate Change as Class War. Building Socialism on a Warming Planet. Verso. https://www.versobooks.com/products/775-climate-change-as-class-war Thompson, E. P. (1987). Die Entstehung der englischen Arbeiterklasse. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/edward-p-thompson-die-entstehung-der-englischen-arbeiterklasse-t-9783518111703 zur Flut im Ahrtal 2021 und den politischen Reaktionen darauf: https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/522893/nach-der-flut-an-der-ahr-2021/ zu Ingolfur Blühdorn: https://de.wikipedia.org/wiki/Ingolfur_Bl%C3%BChdorn Blühdorn, I. et al. (2019). Nachhaltige Nicht-Nachhaltigkeit. Warum die ökologische Transformation der Gesellschaft nicht stattfindet. transcript. https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4516-3/nachhaltige-nicht-nachhaltigkeit/ zum Pariser Klimaabkommen von 2015: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbereinkommen_von_Paris Boltanski, L. & Chiapello, È. (2006). Der neue Geist des Kapitalismus. Herbert von Halem Verlag. https://www.halem-verlag.de/produkt/der-neue-geist-des-kapitalismus/ Lazzarato, M. (2007). Die Missgeschicke der „Künstlerkritik“ und der kulturellen Beschäftigung. transversal texts. https://transversal.at/transversal/0207/lazzarato/de Jaeggi, R. (2023). Fortschritt und Regression. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/rahel-jaeggi-fortschritt-und-regression-t-9783518587140 Brand, U. & Wissen, M. (2024). Kapitalismus am Limit. Öko-imperiale Spannungen, umkämpfte Krisenpolitik und solidarische Perspektiven. oekom Verlag. https://www.oekom.de/buch/kapitalismus-am-limit-9783987260650 Schaupp, S. (2024). Stoffwechselpolitik. Arbeit, Natur und die Zukunft des Planeten. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/simon-schaupp-stoffwechselpolitik-t-9783518029862 zum Leninismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Leninismus Neupert-Doppler, A. (2019). Die Gelegenheit ergreifen. Eine politische Philosophie des Kairos. mandelbaum. https://www.mandelbaum.at/buecher/alexander-neupert-doppler/die-gelegenheit-ergreifen/ zu Robert Mugabe: https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Mugabe zu den Sandanisten: https://de.wikipedia.org/wiki/Frente_Sandinista_de_Liberaci%C3%B3n_Nacional zu den Zapatistas: https://de.wikipedia.org/wiki/Ej%C3%A9rcito_Zapatista_de_Liberaci%C3%B3n_Nacional zum Kollapscamp 2025: https://kollapscamp.de/ Baumann, Z. (2017). Retropia. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/zygmunt-bauman-retrotopia-t-9783518073315 zu Max Weber: https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Weber Weber, M. (2019). Typen der Herrschaft. Reclam. https://www.reclam.de/produktdetail/typen-der-herrschaft-9783150195383 zu Deutsche Wohnen & Co Enteignen: https://dwenteignen.de/ zur Behauptung, dass haitianische Immigrant*innen in Springfield Haustiere essen würden: https://en.wikipedia.org/wiki/Springfield_pet-eating_hoax zu Habermas‘ Theorie der Kolonialisierung der Lebenswelt: https://philosophischeberatung.berlin/die-verwaltung-des-wohls-ein-widerspruch-in-sich/ zu Karl Polanyi: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Polanyi Polanyi, K. (1973). The Great Transformation. Politische und ökonomische Ursprünge von Gesellschaften und Wirtschaftssystemen. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/karl-polanyi-the-great-transformation-t-9783518278604 Amlinger, C. & Nachtwey, O. (2025). Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/zerstoerungslust-t-9783518432662 Future Histories Episodes on Related Topics S3E52 | Alexander Neupert-Doppler zu Kairos und verbindender Organisation https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e52-alexander-neupert-doppler-zu-kairos-und-verbindender-organisation/ S03E46 | Rahel Jaeggi zur Krise des Liberalismus, Fortschritt als Prozess und sozialistischem Utopisieren https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e46-rahel-jaeggi-zur-krise-des-liberalismus-fortschritt-als-prozess-und-sozialistischem-utopisieren/ S03E43 | Steen Thorsson zu Psychoanalyse, Klimakrise und Kapitalismus https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e43-steen-thorsson-zu-psychoanalyse-klimakrise-und-kapitalismus/ S03E33 | Tadzio Müller zu solidarischem Preppen im Kollaps https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e33-tadzio-mueller-zu-solidarischem-preppen-im-kollaps/ S03E32 | Jacob Blumenfeld on Climate Barbarism and Managing Decline https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e32-jacob-blumenfeld-on-climate-barbarism-and-managing-decline/ S03E30 | Matt Huber & Kohei Saito on Growth, Progress and Left Imaginaries https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e30-matt-huber-kohei-saito-on-growth-progress-and-left-imaginaries/ S03E17 | Klaus Dörre zu Utopie, Nachhaltigkeit und einer Linken für das 21. Jh. https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e17-klaus-doerre-zu-utopie-nachhaltigkeit-und-einer-linken-fuer-das-21-jh/ S03E08 | Simon Schaupp zu Stoffwechselpolitik https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e08-simon-schaupp-zu-stoffwechselpolitik/ S02E30 | Philipp Staab zu Anpassung https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e30-philipp-staab-zu-anpassung/ S01E26 | Philipp Staab zu digitalem Kapitalismus https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s01/e26-philipp-staab-zu-digitalem-kapitalismus/ --- Bei weiterem Interesse am Thema demokratische Wirtschaftsplanung können diese Ressourcen hilfreich sein: Demokratische Planung – eine Infoseite https://www.demokratische-planung.de/ Sorg, C. & Groos, J. (eds.)(2025). Rethinking Economic Planning. Competition & Change Special Issue Volume 29 Issue 1. https://journals.sagepub.com/toc/ccha/29/1 Groos, J. & Sorg, C. (2025). Creative Construction - Democratic Planning in the 21st Century and Beyond. Bristol University Press. [for a review copy, please contact: amber.lanfranchi[at]bristol.ac.uk] https://bristoluniversitypress.co.uk/creative-construction International Network for Democratic Economic Planning https://www.indep.network/ Democratic Planning Research Platform: https://www.planningresearch.net/ --- Future Histories Kontakt & Unterstützung Wenn euch Future Histories gefällt, dann erwägt doch bitte eine Unterstützung auf Patreon: https://www.patreon.com/join/FutureHistories Schreibt mir unter: office@futurehistories.today Diskutiert mit mir auf Twitter (#FutureHistories): https://twitter.com/FutureHpodcast auf Bluesky: https://bsky.app/profile/futurehistories.bsky.social auf Instagram: https://www.instagram.com/futurehpodcast/ auf Mastodon: https://mstdn.social/@FutureHistories Webseite mit allen Folgen: www.futurehistories.today English webpage: https://futurehistories-international.com Episode Keywords #PhilippStaab, #JanGroos, #Interview, #FutureHistories, #DemokratischeWirtschaftsplanung, #DemokratischePlanwirtschaft, #Kapitalismus, #Liberalismus, #Polykrise, #SozialökologischeTransformation, #GrünerKapitalismus, #ÖkologischeModernisierung, #Anpassung, #Transformation, #Organisation, #Gesellschaft, #Klimakollaps, #DWE, #Faschisierung, #Faschismus, #ÖkologischeTransformation, #Zukunft
17.500 Teenager drücken jedes Jahr für einige Monate im Ausland die Schulbank. Dabei lernen sie viel über andere Schulsysteme, andere Gesellschaften und jede Menge Neues über sich. Autorin: Sylvie Liebsch-Küster Von Sylvie Liebsch.
In der aktuellen Folge von Wirtschaft Düsseldorf Unplugged spricht Moderatorin Andrea Greuner mit Joerg Mühlen, Geschäftsführer der AWISTA GmbH, AWISTA Kommunal GmbH und der REMONDIS Rhein-Wupper GmbH & Co. KG, die wesentlicher Bestandteil des abfallwirtschaftlichen Unternehmensverbunds der Stadtwerke Düsseldort AG und der REMONDIS GmbH & Co. KG, Köln, sind. Alle drei Unternehmen sind im Bereich der Abfallwirtschaft in und um Düsseldorf tätig, dies allerdings zum mehr oder weniger großen Teil in unterschiedlichen Märkten bzw. für unterschiedliche Kunden und auch auf unterschiedlichen Wertschöpfungsstufen. Joerg Mühlen ist seit früher Studienzeit in der Abfallwirtschaft tätig – als Student und auch nach Beendigung des Studiums viele Jahre in der Verwaltung, ab 2011 auch in der operativen Verantwortung für REMONDIS im Rheinland. Seit 2018 ist er als Geschäftsführer für die AWISTA GmbH und die REMONDIS Rhein-Wupper GmbH & Co. KG in Düsseldorf tätig und hat hier die Neuausrichtung der kommunalen Abfallwirtschaft in Form der AWISTA Kommunal GmbH in Düsseldorf begleitet, die nunmehr als gemeinsame Gesellschaft mit der Stadt Düsseldorf die haushaltsnahe Entsorgung und Straßenreinigung im Auftrag der Stadt organisiert und durchführt. Nicht nur sein Ziel, sondern das aller Gesellschaften ist die Sicherstellung der Entsorgungssicherheit im kommunalen Umfeld aber auch für die gewerblichen Kunden des Unternehmensverbundes – und dies mit einer hohen Qualität unter Berücksichtigung aktueller Recyclingstandards. Joerg Mühlen berichtete über seinen Werdegang, der zur Boom-Zeit der Abfall- bzw. Recyclingwirtschaft begann, über bspw. den Stand der Mülltrennung in Düsseldorf, die Relevanz der Kreislaufwirtschaft auch für Produktionsprozesse und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Kulturen in kleinen Teams.
Unsere Welt ist im Umbruch – doch die eigentliche Ursache vieler Krisen liegt tiefer: im kollektiven Trauma.In diesem bewegenden Gespräch mit Mystiker und Bestsellerautor Thomas Hübl erfährst du, wie sich unverarbeiteter Schmerz auf Gesellschaften, Demokratien und unser Nervensystem auswirkt – und was es braucht, um echte Heilung einzuleiten.Wir sprechen über globale Intimität, kollektive Verantwortung und warum Transformation bei dir selbst beginnt.Eine Folge für alle, die den Wandel wirklich verstehen und mitgestalten wollen._____► Kostenlose Achtsamkeitsmeditation für tiefere Verbundenheit und mehr Klarheit: https://start.patrickreiser.com/meditation_____► Kostenloser Klarheitstest: https://klarheitsquiz.com_____► In 12 Wochen zu tiefer Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Lebensfreude: Hier geht es zu meinem Mentoring: https://patrickreiser.com/human-elevation-mentoring______► Das exklusive Retreat in den Schweizer Bergen, welches die Grenzen deine Wahrnehmung sprengt und dich in eine zielgerichtete Umsetzung deiner Vision bringt: https://patrickreiser.com/retreat______► Jetzt Patricks neues Buch versandkostenfrei bestellen
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
Gleichberechtigung verändert ganze Gesellschaften. Auf dieser Annahme basieren viele politische Förderprogramme weltweit. Studien zeigen: Das gilt zum Beispiel dann, wenn nicht nur Frauen aus ohnehin privilegierten Schichten mehr Macht bekommen. Walch-Nasseri, Friederike; Köster, Bettina www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Gleichberechtigung verändert ganze Gesellschaften. Auf dieser Annahme basieren viele politische Förderprogramme weltweit. Studien zeigen: Das gilt zum Beispiel dann, wenn nicht nur Frauen aus ohnehin privilegierten Schichten mehr Macht bekommen. Walch-Nasseri, Friederike; Köster, Bettina www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Ref.: Josef Epp, Religionspädagoge, Seelsorger und Autor, Bad Grönenbach Seelische Belastungen nehmen in unseren modernen westlichen Gesellschaften rasant zu: Immer mehr Menschen klagen über Angststörungen, Depressionen, Antriebsschwäche oder innere Unruhe. Die Medien sind voll mit Heilsversprechen - doch der erfahrene Seelsorger Josef Epp vermisst dabei den Blick auf die seelischen Grundbedürfnisse des Menschen. Dazu zählt er zum Beispiel Selbstwert, Zugehörigkeit und Sinn. Und gerade hier bietet der christliche Glaube einzigartige Antworten. In der Lebenshilfe zeigt Epp die Fundamente einer gefestigten Persönlichkeit auf.
Energieabhängigkeit bedeutete seit den Ölkrisen der 1970er Jahre in der Bundesrepublik vor allem: Die Abhängigkeit vom Öl aus dem Nahen Osten, und diese galt es zu verringern. Doch dazu mehr sibirisches Erdgas aus der Sowjetunion, und dann ausgerechnet für die Energieversorgung des eingeschlossenen West-Berlins? Im verschärften Kalten Krieg nach Ende der Entspannungspolitik warf diese Frage Mitte der 1980er Jahre elementare Sicherheitsinteressen auf. Nicht zuletzt gab es die technische Herausforderung, wie man eigentlich eine Pipeline durch die Berliner Mauer baut. Mit der Berliner Erdgasversorgung beleuchtet der Vortrag einen entscheidenden Abschnitt in der langen Geschichte der deutsch-sowjetischen/russischen Energiebeziehungen mit Nachwirkungen bis in die Gegenwart. Referent Martin Lutz ist Professor für Geschichte moderner Gesellschaften an der Universität Bielefeld.
Im Gespräch zwischen Stefan Kaltenbrunner und Harry Bergmann geht es um Israels Situation nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2024 und den Versuch, Frieden oder zumindest Stabilität zu erreichen. Bergmann schildert, wie der Antisemitismus in Europa stark zugenommen hat und jüdisches Leben zunehmend unsichtbar wird. Er beschreibt die israelische Gesellschaft als von Dauerkriegen und Angst geprägt, wodurch Mitgefühl gegenüber Palästinensern erschwert wird. Besonders kritisch äußert er sich zu sozialen Medien, die antisemitische Narrative verstärken und junge Menschen beeinflussen. Die Diskussion beleuchtet die Grenzen zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus sowie die Unfähigkeit, differenziert über den Konflikt zu sprechen. Bergmann fordert, die Hamas als zentrales Hindernis für Frieden zu beseitigen, sieht aber keine kurzfristige Lösung. Er betont, dass der jüdische Antisemitismus längst Teil westlicher Gesellschaften geworden ist. Am Ende bleibt seine Sorge um die Juden außerhalb Israels größer als seine Hoffnung auf politischen Wandel. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Rahmlow, Axel www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Hanno ist Philosoph, Autor und Professor für Philosophie. In seinem Buch “Klasse” untersucht er, wie unsere Vorstellungen von Status und Klasse unser Miteinander prägen und unsere Gesellschaften formen. Ich wollte von Hanno wissen, auf welche Weise sich Statussignale unterscheiden und woher sie kommen, wie man die “geheimen Codes” der Elite erkennt und warum Klassismus in unserer Gesellschaft eine so prägende Rolle spielt. Wir sprechen über Vorurteile, Ungleichheit und Klassenkampf. Es geht um den von Hanno geprägten Begriff “Aretokratie”, um sozial konstruierten Überfluss und die Umsetzbarkeit von Sozialismus in unserer heutigen Gesellschaft. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://hannosauer.com/ DINGE: Hanno Sauer - Klasse: https://piper.de/buecher/klasse-isbn-978-3-492-07141-3 Thorstein Veblen - Theorie der feinen Leute: https://bit.ly/4nUDyHo Paul Ricoeur - Über Psychoanalyse: https://psychosozial-verlag.de/programm/2000/2100/2394-detail Johannes Haushofers “CV of Failure”: https://bit.ly/4n4Nyww Film “Triangle of Sadness”: https://bit.ly/4nPqSkS “Der Hass auf Martin Shkreli”: https://bit.ly/4hm0oVR Alexander Stößlein - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ 12.10.2025 – Leipzig – Kupfersaal Leipzig 13.10.2025 – München – Muffathalle München 17.11.2025 – Stuttgart – Liederhalle Mozartsaal 18.11.2025 – Köln – Volksbühne am Rudolfplatz 06.12.2025 – Berlin – Deutsches Theater Berlin MEIN ZEUG: Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Meine Spendenaktion: https://machmit.wellfair.ngo/hotel-matze-spendenaktion-2025 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
Der Gazakrieg polarisiert auch die Gesellschaften des Westens. Wie manövrieren wir zwischen Solidarität mit Notleidenden und aufkochendem Antisemitismus? Eine Diskussion mit der ehemaligen Präsidentin der Jüdischen österreichischen Hochschüler:innen, Sashi Turkof, der Nationalratsabgeordneten Muna Duzdar (SPÖ) und Tim Cupal (ORF), moderiert von Eva Konzett.Hinweis: Das Gespräch wurde am 8. Oktober 2025, im Rahmen der FALTER Arena im Wiener Stadtsaal aufgezeichnet. In der darauffolgenden Nacht auf den 9. Oktober stimmten Israel und die Hamas der ersten Phase des Trump'schen Friedensplans zu. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Geldbildung.de - Finanzielle Bildung über Börse und Wirtschaft
Die US-Regierung hat sich in den letzten Wochen bereits an vier börsennotierten Gesellschaften beteiligt. An der Börse folgte jeweils ein Kursfeuerwerk bei den betreffenden Aktien. Warum kauft die US-Regierung immer mehr Aktien? Was ist die Intention? Warum reagiert die Börse derart euphorisch auf die Staatseinstiege? In dieser Folge besprechen wir auch, warum Geldbildung weitere Aktienkäufe der US-Regierung erwartet. Wir besprechen in dieser Folge auch die Risiken und Chancen aus dieser Vorgehensweise und wie wir davon profitieren können. Geld sicher in Eigenregie in Anleihen anlegen: Online-Präsentation am 25.10.2025 von 14:00 Uhr - 16:00 Uhr via Zoom: Jetzt Platz sichern Jeden Sonntag mehr Geldbildung direkt in Dein E-Mail-Postfach. Seit 2014. Schließe Dich über 10.000 cleveren Geldbildern an: Jetzt Teil der sonntäglichen Community werden Werde Teil des ICs von Geldbildung, hole Dir Geldbildung als Sparringspartner an Deine Seite und lerne regelmäßig spannende Investment-Cases kennen: Jetzt Mitglied werden Hinweis: die in dieser Podcast Folge genannten Informationen sind zu keinem Zeitpunkt als Anlageempfehlung zu verstehen.
Trumps "20-Punkte-Plan" macht die Aussicht auf Frieden im Nahen Osten so greifbar wie lange nicht - doch global hat der 7. Oktober und die Reaktionen des Staates Israel viele Gesellschaften entzweit. Wie schaffen wir es, die Risse wieder zu heilen und Spaltung zu überwinden? Diskussion mit Shai Hoffmann und Moderatorin Elif Şenel. Von WDR5 Funktion.
Im Mittelalter waren Gewürze mehr als nur edle Lebensmittel – sie waren Symbol für Wohlstand, Arzneimittel und wurden teils über tausende Kilometer gehandelt. Wir begeben uns auf die Spuren von Pfeffer, Safran & Co. und fragen, wie exotische Aromen nach Europa gelangten, welche Handelsrouten sie prägten und welche politischen wie wirtschaftlichen Interessen daran hingen – dabei werden wir vor allem den Handel in Venedig und Nürnberg genauer unter die Lupe nehmen. Von strengen Qualitätskontrollen über Fälschungen bis hin zu Konflikten um Monopole: Entdeckt, wie der Gewürzhandel Gesellschaften veränderte, Europas Geschichte mitbestimmte und letztlich den Impuls für die (Wieder)Entdeckung Amerikas gab.Am 12. Oktober erscheint die szenische Podcast-Folge zur Entdeckung Amerikas durch Kolumbus bei Wild&Fremd: Christoph Kolumbus' große Fahrt Unsere erste Kooperation mit Wild&Fremd findet ihr hier: geschichtspodcasts.de (Wild&Fremd Episode 74)Erwähnte Podcast-Folgen:Marco Polo. Reisen und Handel im MittelalterFlache Erde im Mittelalter. Ein IrrglaubeDschingis Khan und die Anfänge der MongolenUnterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalLiteratur zum Weiterlesen:Berg, Thomas Reinertsen: Die Geschichte der Gewürze. Genuss, Gier und Globalisierung. Bern 2023Vaupel, Elisabeth: Gewürze. Acht kulturhistorische Porträts. München 2002Epochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch#europa #asien #deutschland # mittelalter #NeuereUndNeuesteGeschichte #handelBild: Stadtbibliothek im Bildungscampus Nürnberg, Amb. 317.2°, Folio 75 recto (PDM 1.0) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Maskulinität wird in liberalen Gesellschaften heute am liebsten gemieden. Rechtsextreme und andere Rattenfänger besetzen diese Leerstelle nur zu gern. Warum wir dringend wieder einen positiven Männlichkeitsbegriff brauchen. Ein Essay von Anatol Vitouch, gelesen von Sebastian Loudon (aus der DATUM Ausgabe 9/2025).
Viele Menschen glauben, Trauma betrifft nur andere – doch oft zeigen sich die Folgen viel subtiler: Ständige Anspannung, Schlafprobleme, Erschöpfung, innere Leere, Scham, Schuldgefühle oder Beziehungsprobleme. In dieser Folge erkläre ich dir, was Trauma wirklich ist, warum nicht das „schlimme Ereignis“, sondern die fehlende Verarbeitung ursächlich ist, und wie du typische Trauma-Anzeichen im Alltag erkennst – auch wenn du „objektiv“ nichts Dramatisches erlebt hast.
„Die Trennung von Außen-, Sicherheits- und Innenpolitik ist überholt“ und: „Russland will unsere freien Gesellschaften schleichend destabilisieren.“ Dies sind aktuelle Aussagen von Friedrich Merz. Verstehen alle, was sie bedeuten? Wir gehen in eine politische Richtung, die brandgefährlich ist – und aller Voraussicht nach für Land und Gesellschaft fatal sein wird. Merz verkündet hierWeiterlesen
Gesellschaften sterben nicht zuerst an der Gewalt. Sie sterben an der Furcht, dass niemand mehr widerspricht. Sie sterben, wenn das Ausgeschlossene verstummt, wenn das Neugierige verdrängt, wenn das Abweichende verdächtig wird. Sie sterben, wenn Courage – dieses alte Wort – nur noch wie ein Relikt klingt.