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Die Ernährung mit Kohlenhydraten (Weizen, Kartoffeln, Zucker etc.) hat es Gesellschaften ermöglicht, massive Leistungssprünge zu machen. Laufen wir hier in eine Sackgasse? Explore yourself – Thinking at the Edge Diese Audio-Anleitung führt dich in 15 Podcastfolgen (je ca. 30 Minuten Länge) Schritt für Schritt durch den TAE-Prozess, der von Gendlin und Hendricks entwickelt wurde: vom ersten, noch vagen Spüren einer Idee über sprachliche Schärfung, poetische Verdichtung und fallbasierte Exploration bis hin zur Modellbildung. Du lernst, implizites Wissen zugänglich zu machen, präzise und resonante Begriffe zu finden, Paradoxien produktiv zu nutzen, Muster in Erfahrungen zu erkennen und durch gezieltes Kreuzen frische Einsichten zu gewinnen. https://zks-medien.de/produkt/explore-yourself-thinking-at-the-edge/ Wissen & Werkzeuge für Menschen mit Feingefühl Veränderungsprozesse kreativ begleiten: Unsere Tools sind dafür geschaffen, aus einem soliden Freiraum heraus tief in Problematiken einzutauchen und den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen. So ermöglichen wir Arbeit mit Substanz – im indivduellen Alltag und im Training von Menschen, die im sozialen und im therapeutischen Feld tätig sind. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig: von Konfliktmoderation über berufliche Profilbildung bis hin zur Klärung von Krisensituationen. Unsere Tools sind geeignet, um am Ball zu bleiben und das Gespür für die stimmige Spur zu behalten und zu vertiefen. https://zks-medien.de
Tipping Points schaffen neue Realitäten - was sich langsam anbahnte, definiert auf einmal Unternehmen, Märkte und Gesellschaften neu. Tipping Points pirschen sich leise an. Um dann auf einmal durchzustarten, oder auch eben manchmal nicht. Und plötzlich kippt alles gleichzeitig. Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen, Kundenbedürfnisse werden nicht mehr von Menschen, sondern von Agenten verhandelt, ganze Wertschöpfungsketten lösen sich auf, Plattformen kämpfen um Souveränität, und die Frage, wie viel Mensch in der Schleife noch nötig ist, wird drängender denn je. Vor zehn Jahren haben wir mit #digdeep begonnen, diese digitalen Veränderungen unter die Lupe unseres Podcasts zu nehmen. Wie ein Seismograph zu schauen, was und wer die Digitalisierung vorantreibt. Und wir haben einige Prognosen gewagt: Vor fünf Jahren haben wir in unserem Buch "Die digitale Herausforderung" fünf Tipping Points formuliert, die aus unserer Sicht die Zukunft verändern. Aber lagen wir mit unser Einschätzung richtig? Zeit also, einen Blick zurück und nach vorne zu werfen. Und wir haben fünf Podcast-Gäste eingeladen, uns einen kurzen Blick auf das zu werfen, was sich bei ihnen verändert hat und verändern wird. Irene Kilubi, Julia Urbahn, Manuel Eugster und Walter Rademacher melden sich mit persönlichen Botschaften - und die KI. Denn wir waren der erste deutschsprachige Podcast, der ChatGPT im Postcast als Gast hatte. Und da wollen wir doch wissen: Brauchen wir in Zukunft überhaupt noch menschliche Podcast-Hosts wie uns? Wir sind gespannt, was euer Feedback dazu ist. Welche Themen wollt ihr in #digdeep hören?Was können wir besser machen? Welche Gäste sollen wir einladen? Wir freuen uns auf den Dialog mit euch - ihr seid der Grund für #digdeep!
Scheinbar unaufhaltsam formen Aufrüstung und Kriegsvorbereitung unsere Gesellschaften um. Der Sammelband "Verweigert Euch!" der Interventionistischen Linken (IL) spürt dem vielfältigen Widerstand gegen Krieg und Militarisierung nach. Wie lassen sich die Interessen hinter der vermeintlich alternativlosen Kriegsertüchtigung verstehen und kritisieren? Und warum braucht es jetzt einen antimilitaristischen Grundkonsens? Darüber sprechen wir im Dissens Podcast mit Chrissi aus dem Herausgeber*innen-Kollektiv der IL Frankfurt und Co-Autor Raul Zelik.
Marco Mattes hat aus einer leerstehenden 8.000 qm Lagerhalle eine Immobilien-Gruppe mit 31 Objekten, 40 Gesellschaften und 25 Mitarbeitern gebaut. In diesem Refresh zeigt er, wie aus Notlagen Deals werden und warum Timing über deinen Erfolg als Immobilieninvestor entscheidet.Das nimmst du aus der Folge mit:Warum sein erstes Objekt ausgerechnet ein 8.000 qm Gewerbe-Leerstand war und was die Kernsanierung ihn über Projektentwicklung gelehrt hatWieso er zwei Jahre fast nichts kaufte und ab Ende 2022 antizyklisch auf 25 Bankpartner und starkes Wachstum skalierteWeshalb er zuerst die Downside minimiert und Wert zu Preis über die reine Mietrendite stelltMarco Mattes ist Gründer der Mattes Immobilien Unternehmensgruppe aus Bad Kreuznach und Autor des Buchs Erfolg durch Intuition.---
Kapitaldienstfähigkeit ist die eine Kennzahl, an der jede Immobilienfinanzierung steht oder fällt.In Teil 2 mit Nick wird es praktisch: wie du Objekte so entwickelst, dass die Bank mitgeht, und wie ein einziges Mietergespräch die Miete spürbar hebt.Darum geht es konkret:Warum die Bank zuerst auf die Kapitaldienstfähigkeit des Objekts schaut und wie du mit Track Record und 18 Monaten Tilgungsaussetzung trotzdem finanziert bekommstWie einvernehmliche Mietergespräche die Miete weit über die ortsübliche Vergleichsmiete heben, manchmal für rund 200 Euro MaterialeinsatzWarum Buchhaltung und Steuerthemen bei acht bis neun Gesellschaften zum größten Engpass beim Skalieren werdenNick hat neben dem Konzernjob über 150 Einheiten aufgebaut und ist zusätzlich als Berater bei mieteinander aktiv.---
260708PC Ich komm umsonst reinMensch Mahler am 8.7.2026Heute gehen wir in die Heilig-Geist-Kirche. Da kenn ich den Pfarrer, da komm ich umsonst rein. Alter Witz – neu aktualisiert. 12 Euro kostet der Eintritt in den Kölner Dom. Und er ist damit in guter Gesellschaft: Die Sagrada Familia in Barcelona und die Westminster Abbey in London nehmen über 20 Euro. Vergleichen mit den großen Museen dieser Welt wahre Schnäppchen. Und da sind wir am Kern: Kirchen sind nicht mehr nur Stätten der Anbetung Gottes. Sie gehören in säkularisierten Gesellschaften zum historischen Kulturgut und sind nichts anderes als Museen. Immerhin: der Gläubige darf in Köln noch in einer Seitenkapelle des Doms kostenlos beten oder so tun, als ob er beten würde. Das große Kirchenschiff ist dem zahlenden Publikum aus aller Welt vorbehalten. Am Tag sind es 20-30.000 Menschen. Vorwiegend Touristen aus der ganzen Welt, die Kosten für Wachdienste – so ein Selfie auf dem Altar kommt bei Insta gut – Putzdienste und diverse andere Dienste einfordern. 44.000 Euro pro Tag verschling der Unterhalt des Doms, den wir gerne in Kölle lasse. Was sagt das aus? Ich muss unwillkürlich an den peitschenschwingenden Jesus im Tempel in Jerusalem denken. „Mein Haus soll ein Bethaus sein – ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht“ ruft er den Händlern und Geldwechslern zu. Der als sanft geltende Jesus in unheiligem Zorn. Manchmal hilft eben nur die Sanftwut. Und ein anderes Wort fällt mir ein, wenn ich die kühlen, prunkvollen Museen kirchlicher Macht sehe; Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Erhalten der Glut. Mehr Glut in der Kirche! Das wäre das Gebot der Stunde. Da, wo die Glut gelebt wird, brummt es auch. In Afrika, Lateinamerika und in Freikirchen auch hierzulande. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Auftrag nach unserer 800. Sendung ist klar: Wir brauchen neuen Optimismus und frischen Zukunftsglaube. Darum stellen wir uns die Frage: Welche Technologien stehen in den Startlöchern, die den Lauf der Menschheit in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten in eine neue – nämlich bessere – Richtung lenken könnten? Wir unternehmen diesen Blick in die Zukunft nicht blauäugig. Die KI lehrt uns derzeit, dass selbst eine Technologie mit riesigem Potenzial nicht automatisch zum Nutzen aller eingesetzt wird. Nein, natürlich handeln manche Unternehmen ohne Rücksicht und Verantwortung, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Es gibt Oligarchen, die dank der neuen Möglichkeiten auch ihre politischen und gesellschaftlichen Vorstellungen durchdrücken wollen. Neue Erfindungen können leicht zu einer Waffe im Kampf der Systeme werden. Und schliesslich müssen Gesellschaften, Arbeitsmärkte und wir alle die Veränderungen verkraften, die der Wandel mit sich bringt. Diesen berechtigten Einwänden zum Trotz bringen wir heute einen Toast auf den Fortschritt aus: auf die Genschere, die KI in der Medizin, die CO₂-Abscheidung als Mittel gegen den Klimawandel, die Fusionsenergie, neue Batterien und Nanobots, die uns von innen reparieren. Und hat jemand Quantencomputer gesagt? Und ja, natürlich ist es völlig unmöglich, all diesen wissenschaftlichen Feldern in einer Sendung gerecht zu werden. Weil uns das völlig bewusst ist, setzen wir noch einen drauf und liefern in den Shownotes nebst vielen Links zu den Themenfeldern auch knapp zwei Dutzend Kurztipps für Bücher, in denen der Fortschritt nicht unkritisch, aber dennoch positiv besprochen wird. PS: Der Titel der heutigen Sendung ist natürlich eine Anspielung an «The Future's So Bright, I Gotta Wear Shades» von Timbuk 3 von 1986. Und ja, wir wissen um die Ironie in diesem Song.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Machtfragen und historische Wendepunkte. Politische Ereignisse entfalten ihre Wirkung oft weit über den Moment hinaus. Auf dem AfD-Parteitag in Erfurt zeigte sich eine Partei im Umbruch: Programmatische Debatten traten in den Hintergrund, um Personalfragen für eine mögliche Regierungsbeteiligung zu klären. Alice Weidel festigte dabei souverän ihre Position als stärkste Figur, während die knappen Wahlausgänge das Ringen um künftigen Einfluss innerhalb der Partei offenbarten. Das Treffen wurde von Protesten und Angriffen auf Journalisten überschattet, die parteiübergreifend verurteilt wurden. Gleichzeitig blickten die USA am Vorabend ihres 250. Unabhängigkeitstages auf eine lange Tradition der Freiheit zurück. Präsident Donald Trump nutzte seine Rede am Mount Rushmore, um ein „Goldenes Zeitalter Amerikas” heraufzubeschwören und vor einer kommunistischen Bedrohung zu warnen. Beide Ereignisse, so unterschiedlich sie auch sein mögen, verdeutlichen, wie intensiv Gesellschaften derzeit über ihre Identität, ihre Werte und ihren zukünftigen Kurs debattieren.
Nach der umsatzsteuerlichen Organschaft wird es diesmal ertragsteuerlich: Was passiert, wenn Gewinne und Verluste rechtlich selbständiger Gesellschaften beim Organträger landen? Wir erklären, wann eine Organschaft funktioniert, warum der Ergebnisabführungsvertrag der Dreh- und Angelpunkt ist – und weshalb vermeintliche Steuertricks oft an den Details scheitern.Und hier finden SIe weitere spannende Themen:Folge 049: So sparen Sie Einkommensteuer und Erbschaftsteuer mit einem Familienpool!Folge 006: Die Holding ist kein Statussymbol!Folge 143: Organschaft, aber freiwillig? Was sich bei der Umsatzsteuer ändern soll.Fischer & ReimannDu bist Steuerberater*in und willst Dich selbst verwirklichen? Dann informiere Dich auf https://kanzlei-pfalz.de/karriere.htmlSteuerberater gesucht?Von der Lohn- und Finanzbuchhaltung, über den Jahresabschluss und die Steuererklärungen bis hin zur Steuerberatung: Bei uns werden ausschließlich Steuerberater*innen tätig.Lernen Sie uns kennen und machen Sie künftig keine Kompromisse mehr: https://kanzlei-pfalz.de/index.html
Änderungen in den Altersstrukturen der westlichen Gesellschaften sowie die Entwicklung künstlicher Intelligenz ziehen neue Herausforderungen nach sich. Feinfühlige und insbesondere personzentriert-experienziell arbeitende Menschen sind heute mehr gefragt denn je. Explore yourself – Thinking at the Edge Diese Audio-Anleitung führt dich in 15 Podcastfolgen (je ca. 30 Minuten Länge) Schritt für Schritt durch den TAE-Prozess, der von Gendlin und Hendricks entwickelt wurde: vom ersten, noch vagen Spüren einer Idee über sprachliche Schärfung, poetische Verdichtung und fallbasierte Exploration bis hin zur Modellbildung. Du lernst, implizites Wissen zugänglich zu machen, präzise und resonante Begriffe zu finden, Paradoxien produktiv zu nutzen, Muster in Erfahrungen zu erkennen und durch gezieltes Kreuzen frische Einsichten zu gewinnen. https://zks-medien.de/produkt/explore-yourself-thinking-at-the-edge/ Wissen & Werkzeuge für Menschen mit Feingefühl Veränderungsprozesse kreativ begleiten: Unsere Tools sind dafür geschaffen, aus einem soliden Freiraum heraus tief in Problematiken einzutauchen und den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen. So ermöglichen wir Arbeit mit Substanz – im indivduellen Alltag und im Training von Menschen, die im sozialen und im therapeutischen Feld tätig sind. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig: von Konfliktmoderation über berufliche Profilbildung bis hin zur Klärung von Krisensituationen. Unsere Tools sind geeignet, um am Ball zu bleiben und das Gespür für die stimmige Spur zu behalten und zu vertiefen. https://zks-medien.de
Der Papst knüpft sich in einer neuen Lehrschrift das Menschenbild des Silicon Valley vor. US-Vizepräsident J.D. Vance hat ein Buch geschrieben, indem er seine Konversion zum Katholizismus erklärt. Vor ein paar Jahren dachte man noch, Religion spiele in der Politik der westlichen Gesellschaften keine Rolle mehr. Aber es kam anders: Die Kirche steht aktuell im Zentrum der politischen Debatten über die großen Fragen unserer Zeit. Und prägende Köpfe auf der Rechten entdecken ihren Glauben neu. In der neuen Folge des Wahlkreis-Podcasts beschäftigen sich unsere Hosts Lisa Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Enzyklika Magnifica Humanitas von Papst Leo XIV und diskutieren, wie es sein kann, dass J.D. Vance in Communion so anrührend von seiner Rückkehr zum Glauben erzählt, und gleichzeitig eine Politik macht, die sich so ganz und gar nicht mit der katholischen Soziallehre in Einklang bringen lässt. Shownotes Die Enzyklika des Papstes in deutscher Übersetzung "Freundlich im Ton, kompromisslos im Inhalt": ZEIT-Analyse zur Enzyklika The Atlantic über den Papst und die KI Carlotta Voß über den Wertewandel des JD Vance JD Vance über seine Konversion: "How I joined resistance" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Warum scheitert Veränderung so oft – obwohl alle wissen, dass sie nötig ist? Mit Wolf Lotter, Mitgründer der brand eins und Autor von „Echt“ sowie „Digital erwachsen“, geht es um die unbequemen Fragen hinter Transformation, Digitalisierung und wirtschaftlichem Wandel. Ein Gespräch über Selbsttäuschung, Verantwortung und die Kunst, Zukunft nicht mit Planung zu verwechseln.Wir sprechen darüber, warum Unternehmen und Gesellschaften so schwer loslassen können, weshalb Effizienz oft mit Fortschritt verwechselt wird und welche Rolle KI tatsächlich spielt. Außerdem geht es um das „Echte“ in einer digitalen Welt, den Wert von Entscheidungen und die Frage, wie Menschen und Organisationen erwachsener mit Unsicherheit umgehen können.
Bei der Wehrdienstreform wird jetzt ein Kompromissvorschlag diskutiert // Der Landesrechnungshof sieht eine Überförderung bei landesnahen Gesellschaften
Wie schaffen wir es, in einer immer komplexeren Welt wieder echte Verbundenheit zu erleben? Für diese Episode der Flowgrade Show habe ich mit der Kulturanthropologin Bettina Ludwig gesprochen. Bettina erforscht seit vielen Jahren die großen Fragen des Menschseins und lebte mehrere Monate bei den Ju/'hoansi San in der Kalahari-Wüste Namibias, einer der letzten Jäger-und-Sammler-Gesellschaften der Welt.Wir sprechen darüber, warum Zugehörigkeit ein menschliches Grundbedürfnis ist, weshalb Einsamkeit zu den größten Herausforderungen unserer Zeit gehört und was moderne Gesellschaften von traditionellen Gemeinschaften lernen können.Außerdem geht es um bedingungsloses Geben, Gemeinschaft, den Umgang mit Zeit, künstliche Intelligenz und die Frage, wie wir wieder mehr Menschlichkeit in unseren Alltag bringen können.Für mich war dieses Gespräch eine Erinnerung daran, dass wir Menschen füreinander gemacht sind.Viel Freude beim Zuhören.Go for Flow!► Mehr zu Bettina:• Website: https://www.bettinaludwig.at• Instagram: https://www.instagram.com/bettinaludwig_at/► flowFEST 2026 powered by MITOcare & Quantum UpgradeCOME ALIVE 3.–5. Juli 2026 – Avalon Kraftwerk, München. Ein Festival für Menschen, die wieder lebendig sein wollen.
Wie sieht Buchhaltung aus, wenn man nicht nur einzelne Konten, sondern ganze internationale Gesellschaften betreut? Lea und Patrick geben im Jobcast Einblicke in ihren Alltag in die internationale Buchhaltung beim Süßwarenhersteller STORCK. Es geht um SAP, Prozessoptimierung, globale Steuervorgaben und darum, warum Buchhaltung heute deutlich mehr ist als reine Zahlenarbeit.welche Unterschiede internationale Steuervorgaben mit sich bringen, etwa zwischen Kanada und den USA und wie Projekte, wie die XML-Rechnungsumstellung, nach belgischem Recht umgesetzt werden Für wen ist das interessant?• Fachkräfte aus Buchhaltung, Rechnungswesen und Finance• Menschen mit Interesse an internationalem Accounting und globalen Prozessen• Personen, die sich für SAP, Prozessoptimierung und Automatisierung interessieren• Alle, die verstehen möchten, wie moderne Buchhaltung in einem international tätigen Industrieunternehmen funktioniertDein nächster Schritt:Über die STORCK-Karriereseite bekommst du weitere Infos.Wir wünschen dir viel Erfolg bei deiner persönlichen wie beruflichen Entwicklung!---Über den OHRBEIT Jobcast-Channel:Wenn du bis hier gelesen hast, bist du reif uns eine 5-Sterne-Bewertung dazulassen und dem Channel zu folgen :-)Unser Ziel: Jobs so zeigen, wie sie wirklich sind.Was Jobcasts möglich machen:• Ehrliche Einblicke statt Hochglanz• Bessere Entscheidungen für Bewerbende• Mehr Sichtbarkeit für Arbeitgeber• Verständliche Einblicke in echte Aufgaben• Recruiting ohne FloskelnDu bist selbst im Recruiting oder HR unterwegs?Dann schau auf unserer
Wer durch Zukäufe wächst, steht früher oder später vor derselben Frage: integrieren und Synergien heben oder die übernommenen Firmen eigenständig weiterlaufen lassen? Die meisten Käufer entscheiden sich für Vereinheitlichung. Ein Konzern mit über 400 Gesellschaften und mehr als 20 Milliarden Euro Umsatz macht es konsequent anders und hält sogar Töchter, die seit Jahren keine Gewinne mehr schreiben, ganz bewusst im Portfolio.Meine Gäste sind Noah Leidinger von OMR und Florian Adomeit, Co-Founder von DEALCIRCLE. Mit ihnen werfe ich den M&A-Blick auf WÜRTH, das Familienunternehmen aus Künzelsau. Wir sprechen über die radikal dezentrale Steuerung der Beteiligungen, über die Logik hinter den Verlustbringern im Konzern, über den vertrauensbasierten Einstieg bei LIQUI MOLY und über die Frage, welche Roll-up-Chance im C-Teile-Markt liegen geblieben sein könnte. Die ganze WÜRTH-Story hört ihr außerdem im Carrytale-Podcast: https://open.spotify.com/episode/1GUCE9OxaaR790Cv7bXyEy?si=8eCqwTO8TpuCLz1BM32DGQ.Wir beleuchten in dieser Episode:warum WÜRTH dezentral führt,wie Zukäufe auch vertrauensbasiert entstehen,weshalb WÜRTH schwache Töchter im Konzern behält,wie WÜRTH fast ohne Prozess bei LIQUI MOLY einstieg,warum der C-Teile-Markt von Investoren unterschätzt wird,und vieles mehr...Viel Spaß beim Hören!***Timestamps(00:00:00) Intro(00:02:12) Begrüßung & Carrytale(00:03:39) Warum WÜRTH(00:05:18) M&A-Fokus statt Firmengeschichte(00:06:34) Eckdaten WÜRTH(00:08:41) Konzernstruktur & Dezentralität(00:10:54) Kritik an Inhouse-Konkurrenz(00:13:32) Firmenpolitik oder Zufall(00:14:34) Zentralisierung & PAP-Handbuch(00:17:55) PE-Sicht auf Buy-and-Build(00:22:42) Dezentralität & Familienunternehmen(00:23:58) Verlustbringer als Trainingsground(00:27:34) Elektronik & Profitdruck(00:30:52) LIQUI-MOLY-Deal(00:34:46) Einstieg ohne Prozess(00:37:36) Verpasste Roll-up-Chance(00:39:56) C-Teile-Management erklärt(00:43:33) C-Teile als PE-Case(00:49:25) Takeaways für Käufer(00:51:42) Reinhold Würth als Dealmaker***Alle Links zur Folge:Kai Hesselmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kai-hesselmann-dealcircle/CLOSE THE DEAL auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/closethedeal-podcastNoah Leidinger auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/noah-leidinger-55737419b/OMR auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/officiallyomr/Florian Adomeit auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/florian-adomeit/DUB auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/deutsche-unternehmerb-rse/Carrytale Podcast: https://open.spotify.com/show/7vtyXbsQUzRp2kPDWyryVC?si=d8eed47178e24991Website CLOSE THE DEAL: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/***DUB.de und AMBER sind die Plattformen für sichere Unternehmensnachfolgen. Schaut vorbei, wenn ihr euer Unternehmen schnell, sicher und kostenfrei zum Verkauf inserieren wollt oder als Käufer auf der Suche nach passenden Deals seid:www.dub.dewww.amber.deals***Du bist M&A-Berater im Small- oder Midcap-Segment und suchst einen Überblick über alle relevanten Deals? Jetzt schnell den
Müssen wir wirklich zwischen Ethik und Rendite wählen? In dieser Folge von »Wandel mit Wirkung« spreche ich mit Lars Conrad, Chief Investment Officer von Arete Ethik Invest. Lars blickt auf mehr als 25 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten zurück und stellt eine provokante These auf: Die eigentliche Frage lautet nicht Ethik oder Rendite, sondern Zukunftsfähigkeit oder Zukunftsunfähigkeit.Wir sprechen darüber, warum Nachhaltigkeit und ESG in den vergangenen Jahren an Strahlkraft verloren haben, weshalb Greenwashing dem Thema geschadet hat und warum Unternehmen heute stärker denn je auf ihre langfristige Widerstandsfähigkeit achten müssen. Außerdem diskutieren wir die Rolle von Künstlicher Intelligenz, Rohstoffknappheit, Kreislaufwirtschaft und Energieunabhängigkeit. Lars erklärt, warum Recycling längst kein Umweltthema mehr ist, sondern eine wirtschaftliche und geopolitische Notwendigkeit. Besonders eindrücklich ist seine Überzeugung, dass wir als Gesellschaft meist nicht durch Weisheit, sondern durch Schmerz lernen. Ein Gespräch über Kapitalmärkte, Verantwortung, Ressourcen, Innovation und die Frage, wie wir Unternehmen und Gesellschaften zukunftsfähig gestalten können. Kapitel 02:16 Wer ist Lars Conrad? 08:15 Ethik oder Rendite – warum die Frage zu kurz greift 10:21 ESG, Kapitalmärkte und die Nullzinsphase 16:49 Warum Nachhaltigkeit Gegenwind bekam 19:02 Greenwashing und die Glaubwürdigkeitskrise 21:18 Zukunftsfähigkeit statt ESG 25:22 Was bedeutet Investmentethik? 30:38 Zukunftsfähigkeit und Künstliche Intelligenz 33:06 KI als Megatrend und Investmentthema 38:02 Klimarisiken und unternehmerisches Risikomanagement 42:03 Energieunabhängigkeit als Wettbewerbsvorteil 45:23 Recycling, Rohstoffe und Kreislaufwirtschaft 52:02 Schlussfragen Empfehlungen Buch Material Matters von Thomas Rau und Sabine Oberhuber https://www.ullstein.de/werke/material-matters/hardcover/9783430210751 Kontakt Lars Konrad https://www.linkedin.com/in/konradlars/ Wandel mit Wirkung Der Newsletter zum Podcasts: https://www.trimpact.net/news/anmelden/ Das Booklet zum Podcast (gratis Download) https://www.trimpact.net/podcast/booklet/ Kooperationen https://www.trimpact.net/beratung/ Mein Gastbeitrag zur nachhaltigen Geldanlage im Buch Green Finance https://fazbuch.de/produkt/green-finance/ref/1485/?utm_campaign=green-finance Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/stella_dombrowsky/ YouTube: www.youtube.com/@Podcast-WandelmitWirkung Musik: https://elements.envato.com/documentary-film-DR358CU Item License Code: 5AM8J6RLKQ https://app.envato.com/item/f73d3698-6015-4bb4-abeb-4479e4a26f2a Item License Code: 4B3D7YCP85 Botschafterin der Ecosign Erhalte einen Rabatt von 50 Euro mit dem Code Stella50! Hier ist der Link zu deiner Zukunft: https://www.ecosign.de/weiterbildung/?crmid=aBbOBocOcKaAaAaKRaA Das ist dein Kontakt für deine Zukunft: weiterbildung@ecosign.de Ich wünsche dir viel Erfolg! Kooperationsanfragen & Kontakt: Stella Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net
Deep Dive - Folgen mit Tiefgang In dieser Folge begeben wir uns auf eine Reise durch die Geschichte des Satanismus – von den ersten Vorstellungen des Teufels als Gegenspieler Gottes über okkulte Zirkel des 19. Jahrhunderts bis hin zur Gründung der Church of Satan und den modernen satanistischen Bewegungen unserer Zeit. Wir werden dabei feststellen, dass Satanismus oft weniger mit dem Teufel zu tun hat, als viele Menschen glauben, und dass die Geschichte dieser Weltanschauung zugleich eine Geschichte von Angst, Projektion und gesellschaftlicher Panik ist. Die Frage ist also nicht nur, was Satanisten glauben. Sondern auch, warum Gesellschaften über Jahrhunderte hinweg immer wieder überzeugt waren, Satanisten überall dort zu sehen, wo es nie welche gegeben hat. Ist Satanismus vielleicht nur ein Symptom einer zunehmend säkularen Gesellschaft? ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf Flaconi: Bei Flaconi sparen Hörerherzchen mit unserem Code STIMMEN10 bis zum 15.07.2026 10% auf ihren Einkauf. Das Angebot gilt natürlich auch für Österreich über flaconi.at und für die Schweiz über flaconi.ch – Code und Gültigkeit bleiben dabei genau gleich. KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Erdnusssauce: Pro Portion ca. 30g Erdnussmus, mit Zitronensaft, einem EL Sojasauce, einem TL Reisessig und Salz abschmecken. Möhren, Avocado und Gurke raspeln oder in schmale Streifen schneiden. Tofu anbraten und Reisnudeln kochen. Anschließend das Reispapier mit allen Zutaten belegen und mit Minze, Koriander und der Erdnusssauce toppen. Fertig! :) Taxfix: Spart als Neukunden unter http://taxfix.de mit dem Code KOPF26 bis zum 30.08.2026 15% auf eure Steuererklärung mit Taxfix! // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // TBA
Diese Woche gab es viel Talk um Superreiche. Zum einen war da der Tech-Milliardär Elon Musk, der mit dem Börsengang seines Raumfahrt- und Technologie-Unternehmens SpaceX so viel Geld eingesammelt hat, dass er jetzt der erste Dollar-Billionär der Welt ist. Viele sagen, dass er damit der Allmacht noch ein Stück nähergekommen ist. Zumindest der Allmacht auf Erden; die Raketen, die er ins All schickt, stürzen regelmäßig ab. Doch nicht nur in den USA nimmt Musk immer häufiger Einfluss auf die ganz reale Politik. Und das kann er, weil er superreich ist. Es entsteht ein Kult um die Schamlosigkeit der Superreichen. Ich frage mich, ob demokratische Gesellschaften dem noch etwas entgegenzusetzen haben, oder ob am Ende alle sein wollen wie die Superreichen. Wie sie sind, das zeigte eine andere superreiche Familie. Das Ehepaar Ivanka Trump und Jared Kushner will die albanische Insel Sazan zu einem schicken Hotel-Ressort ausbauen. Das wollen ziemlich viele Albaner aber nicht und gehen deswegen Tag um Tag auf die Straße in der Landeshauptstadt Tirana. Weil in der Lagune vor der Insel Flamingos rasten, sind die Proteste als „Flamingo-Proteste“ weltweit in die Schlagzeilen geraten. Die Proteste werden bewundert, doch können die Demonstranten noch etwas bewegen gegen die Macht der Ultrareichen? Die albanische Regierung unter Rama schwärmt weiter über das Projekt und wie es Albanien voranbringen könnte - eine unheilige Allianz zwischen Oligarchen und Regierungen? Zum gemeinsamen Nachdenken habe ich Klimaaktivistin Luisa Neubauer eingeladen, die zuletzt gesagt hat, dass es "eine andere Art des Aktivismus" braucht, um zu gewinnen. Mich interessiert: Welche könnte das sein? Und kann man gegen die Macht der Superreichen überhaupt noch etwas ausrichten? Shownotes: Bücher, Studien, Texte, die ich erwähne: Julia Friedrichs: „Crazy Rich“ erschienen bei Piper 2024 Lea Ypi im Guardian am 8. Juni 2026: www.theguardian.com/commentisfree/2026/jun/08/albania-jared-kushner-protests-europe Gresa Hasa für die Rosa Luxemburg Stiftung über „Albaniens Flamingo-Revolution“ www.rosalux.de/news/id/54911/albaniens-flamingo-revolution MARINIĆs FREIHEIT mit Jagoda Marinić ist ein Podcast von hr, Radio Bremen, SWR und WDR. Redaktionsteam: Simone Thielmann, Jagoda Marinić und Lukas Fleischmann Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de
"Rohdaten" –Jan-Eike Hornauer spricht mit dem Autor Ulf Großmann – Lyrik on Stage(Hördauer ca. 77 Min. Wir bitten die technisch bedingte Tonqualität zu entschuldigen)Waldröslein Text @Ulf Großmann. Musik@Doc U unter Verwendung von SUNO (Hördauer ca. 2 Minuten)Da scheint jemand nicht ganz hineinzupassen, immer alles irgendwie unfertig zu sein, ein Fremdeln mit der Welt als beachtenswerter Grundzustand vorzuliegen. So wirkt es beim Lyriker Ulf Großmann, der etwa formuliert »ich proste lichtscheu / Silberfischchen zu« und nun zu Gast ist bei Jan-Eike Hornauer in »Lyrik on Stage«, der Poesiepodcast-Reihe von Literaturradio Hörbahn.Doch mit Lakonie, Witz auch sowie poetischer Sprache schafft Großmann es, die Welt zumindest auszuhalten – und sein Sein so zu beschreiben, dass der Leser ihm gerne folgt, Verständnis spürt, inhaltlich und ästhetische bereichert wird und auch schmunzeln darf. Von einem in den anderen Freistaat gelangt (in Sachsen geboren, in Bayern sesshaft), auf dem Bau ebenso daheim wie in Verwaltungsbüros und literarischen Redaktionsstuben, bietet der Endfünfziger mit ungeradem Lebenslauf dabei auch Einblicke in unterschiedliche Systeme oder Gesellschaften – die jeweils auch Verlorenheit, Melancholie und einen ganz eigenen Aberwitz des Daseins im Angebot haben.Im Gespräch über das Ich in der Welt, das Lyrikschreiben und das Literaturzeitschriftenmachen sowie vieles mehr wird Ulf Großmann natürlich auch etliche Gedichte zu Gehör bringen, vor allem aus seinem neuen Lyrikband »Rohdaten«, doch auch etwa aus dessen Vorgänger »Nachtränder«.Ulf Großmann, geboren 1968 in Freiberg (Sachsen), lebt, nach Stationen als Baufacharbeiter und als Verwaltungsfachangestellter in sächsischen Landesministerien, heute als Autor und Herausgeber in Fuchstal (Bayern). Ehemals langjähriger red. Mitarbeiter der Literaturzeitschrift Ostragehege. Zusammen mit Axel Helbig Herausgabe von »Skeptische Zärtlichkeit. Junge deutschsprachige Lyrik« (Leipziger Literaturverlag 2009).Zahlreiche Veröffentlichungen von Gedichten, Kurzgeschichten und Rezensionen in Literaturzeitschriften (etwa in außer.dem, Wortwerk, Lichtungen) und Anthologien. Mehrere literarische Preise (u. a. Kammweg-Förderpreis 2011 und 2017, Preis der Berner Bücherwochen 2011 und ebenda Sonderpreis 2019) sowie Stipendien (u. a. Arbeitsstipendium des Freistaates Sachsen 2020). Zuletzt erschienen sind von Großmann der Erzählungsband »Bescherung« (Zwiebook 2017) und der Lyrikband »Nachtränder« (Elif 2018) und »Rohdaten« (Thelem 2026).Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum. Moderation Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Konzerne bestehen regelmäßig aus vielen Gesellschaften, die grundsätzlich einzeln besteuert werden. Um den Konzern auch steuerlich als Einheit zu betrachten, stellt das deutsche Steuerrecht die sogenannte Organschaft zur Verfügung. In diesem Podcast geht es um die umsatzsteuerrechtliche Variante der Organschaft, die mit dem Jahressteuergesetz 2026 einer grundlegenden Reform unterzogen werden soll. Hans-Hinrich von Cölln erläutert im Gespräch mit Roland Nonnenmacher, worin die Vorteile der geplanten Neuregelung bestehen und wie sich die Steuerpflichtigen auf das neue System vorbereiten sollten.
Wo es Menschen gibt, gibt es Müll. Dementsprechend unterschiedlich gingen im Laufe der Jahrhunderte die Gesellschaften mit Müll um. Ein Podcast von Martin Trauner.
Eine Hoffnung weckende Zeile las ich in einem Buch, welches ich vor einiger Zeit in den Händen hielt: „Warum Milliardäre zu wenig Steuern zahlen und wie wir das ändern.“ Der Satz stammt von Gabriel Zucman, ein französischer Ökonom, der in seiner Publikation „Reichensteuer – Aber richtig!“ die Verteilungsungerechtigkeit in den kapitalistischen, westlichen Gesellschaften kritisiert. ZucmanWeiterlesen
In dieser Folge sprechen Stephan und Manuel über die neue Religion der Sicherheit. Ausgangspunkt ist ein merkwürdiges Paradox: Moderne Gesellschaften sind in vieler Hinsicht sicherer geworden als frühere Generationen – und doch wächst das Bedürfnis nach noch mehr Absicherung, Kontrolle und Prävention. Je mehr Risiken wir erkennen, desto stärker scheint die Angst zu werden, dass etwas übersehen, falsch eingeschätzt oder nicht verhindert werden könnte. Dabei fragen wir, ob Sicherheit heute mehr ist als ein politisches Ziel oder ein persönliches Bedürfnis. Wird sie zu einem säkularisierten Heilsversprechen? Versuchen moderne Gesellschaften, mit Versicherungen, Präventionslogiken, Resilienzprogrammen und Schutzkonzepten etwas zu leisten, was früher religiös verhandelt wurde: Trost, Geborgenheit, Kontingenzbewältigung, vielleicht sogar Erlösung vom Bösen? Theologisch wird es dort spannend, wo der christliche Glaube nicht einfach zusätzliche Sicherheit verspricht. Im Gegenteil: Die reformatorische Tradition unterscheidet zwischen falscher Sicherheit und Glaubensgewissheit. Glaube bedeutet nicht, alles im Griff zu haben, sondern sich dem Unverfügbaren anzuvertrauen. Nicht Kontrolle steht im Zentrum, sondern Geborgenheit. Nicht die Vermeidung jedes Verlusts, sondern die Hoffnung, dass der Verlust nicht das letzte Wort hat. Eine Folge über Angst und Vertrauen, Prävention und Freiheit, Sicherheit und Geborgenheit – und über die Frage, ob eine Gesellschaft, die jedes Risiko vermeiden will, noch lieben, hoffen und gerecht handeln kann.
Bill Gates sagte voraus: „Es wird in Zukunft zwei Gesellschaften geben: hochbezahlte Wissensarbeiter und niedrigbezahlte Dienstleistungsarbeiter.“ Der Satz „Wissen ist Macht“ ist wahr. Im geistlichen Bereich ist er sogar noch bedeutungsvoller. Je mehr du über Gott weißt, desto mehr Zuversicht wirst du haben. Die Kenntnis von Gottes Wort kann Klarheit in die verwirrenden Fragen des […]
Warum erscheint Natur in modernen Gesellschaften häufig als etwas, das dem Menschen gegenübersteht? In „Kapitalismus im Lebensnetz“ (2015) entwickelt Jason W. Moore eine grundlegende Kritik an der herkömmlichen Trennung zwischen Natur und Mensch/Gesellschaft. Dieser Dualismus, so Moore, verleitet uns dazu, Natur als etwas Externes zu begreifen: als passive Materie und Ressource, die es für ökonomische Zwecke zu klassifizieren, zu verwerten und – wenn es sein muss – auch zu zerstören gilt. Doch der Mensch und die Gesellschaft sind der Natur nicht äußerlich, sondern immanenter Teil von ihr. Vor diesem Hintergrund muss auch die Geschichte des Kapitalismus als untrennbar von der Geschichte der Natur begriffen und analysiert werden. Der Kapitalismus, so seine These, operiert schließlich nicht jenseits von Natur, sondern ist selbst eine Weise, (menschliche und nichtmenschliche) Natur zu organisieren. Die Entstehung des Kapitalismus verortet Moore daher nicht primär in Fabriken oder Märkten, sondern in historischen Prozessen der Erschließung sogenannter „billiger Natur“: Arbeitskraft (und ihrer Reproduktion), Nahrung, Energie und Rohstoffe. Die Logik kapitalistischer Akkumulation habe zu den ökologischen Umwälzungen geführt, die heute in der Klimakatastrophe sichtbar werden. Wer trägt also die Verantwortung für die ökologische Katastrophe: die Menschheit als Ganze oder eine spezifische Form gesellschaftlicher Organisation? Zu Gast bei Alex Demirović ist in dieser Folge der Forstwissenschaftler Oliver Pye. Kontakt, Kritik, Feedback: theoriepodcast@rosalux.org
260601PC Bitte keine Nachkommen!Mensch Mahler am 01.06.2026Die Geburtenrate ist weltweit auf einem Tiefststand. Und das hat Gründe.1. Das Streben nach Selbstverwirklichung: Mit dem Ausbau von Verhütungsmitteln und der Gleichberechtigung ist Elternschaft zu einer bewussten Option statt einer Lebensnotwendigkeit geworden. Viele genießen ihre persönliche Unabhängigkeit und wollen ihre Zeit, Karriere und finanzielle Freiheit nicht für eine 24/7-Betreuung 2. Ökonomische Hürden und Wohnraum: Kinder sind zu einem massiven Kostenfaktor geworden. Insbesondere in industrialisierten Regionen wie Deutschland (oder generell in der westlichen Welt) sind die Lebenshaltungskosten hoch. Die Sorge, dem Kind keinen ausreichenden Lebensstandard oder keine sichere Wohnsituation bieten zu können, wiegt schwer. 3. Klimawandel und Weltuntergangsszenarien: Eine prominente Haltung besagt, dass es moralisch verwerflich sein kann, Kinder in eine von Krisen und Umweltkatastrophen gezeichnete Welt zu setzen. Die Angst vor den Lebensbedingungen der nächsten 80 Jahre lässt viele zögern. 4. Gleichberechtigung und Karriere: Vor allem in Ländern mit unzureichenden Betreuungsstrukturen stehen Frauen oft vor der Entscheidung zwischen Karriere und Familie. Viele entscheiden sich (auch wegen drohender Altersarmut durch Teilzeitarbeit) gegen ein Kind. 5. Wegfall des sozialen Zwangs: Früher galt die Familiengründung als gesellschaftliche Pflicht und als Absicherung im Alter. Heute ist Kinderlosigkeit gesellschaftlich weitaus akzeptierter, und Paare ohne Kinder werden nicht mehr als unvollständig betrachtet. Fazit: Der Verzicht auf Kinder ist im 21. Jahrhundert kein Zeichen von kollektiver Resignation, sondern oft eine rational abgewogene Entscheidung für das eigene Wohlbefinden und die eigene Lebensqualität. Gesellschaften stehen dadurch vor der Herausforderung, mit dem demografischen Wandel umzugehen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge unsere Soundshot-Podcasts sprechen Zeno Grabmayr und Markus Aigner aus den Bereichen Corporate sowie Banking & Finance über die rechtlichen Rahmenbedingungen von Cash Pooling im Konzern.Im Mittelpunkt steht die Funktion von Cash Pooling als Instrument des konzerninternen Liquiditätsmanagements. Dabei erläutern sie die Unterschiede zwischen effektivem und fiktivem Cash Pooling und zeigen auf, wie sich diese Modelle in der Praxis auf Liquiditätsflüsse, Risikoverteilung und Finanzierungsstrukturen innerhalb von Unternehmensgruppen auswirken.Ein besonderer Fokus liegt auf der gesellschaftsrechtlichen Zulässigkeit, insbesondere im Spannungsfeld der Kapitalerhaltungsvorschriften. Dabei wird hervorgehoben, dass stets das Interesse der einzelnen Gesellschaft maßgeblich ist und das Konzerninteresse allein nicht ausreicht.Darüber hinaus diskutieren Zeno Grabmayr und Markus Aigner zentrale Voraussetzungen für zulässige Cash-Pooling-Strukturen: etwa eine angemessene Verzinsung, die Einräumung von Kündigungs-, Kontroll- und Informationsrechten sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Liquiditätsnachteilen oder einer Existenzgefährdung einzelner Gesellschaften. Auch Fragen der Haftung, Organpflichten sowie der Einbindung von Gesellschafter:innen und Aufsichtsorganen werden beleuchtet.Erfahren Sie, worauf es bei der rechtssicheren Gestaltung von Cash-Pooling-Vereinbarungen ankommt – und welche Herausforderungen und Risiken in der Praxis besonders relevant sind.Die Episode ist auf Deutsch verfügbar – auf unserer Website sowie bei Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music unter dem Titel Wolf Theiss Soundshot.Für weitere Informationen oder individuelle Rückfragen erreichen Sie uns unter soundshot@wolftheiss.com.
Das geplante Neunte Gesetz zur Änderung des Steuerberatungsgesetzes wurde vom Bundesrat zunächst gestoppt – unter anderem wegen der vorgesehenen steuerfreien 1.000-Euro-Krisenprämie. Inhaltlich besonders relevant sind jedoch die geplanten Änderungen im Berufsrecht der Steuerberater. Im Fokus steht vor allem § 55a StBerG: Künftig soll klargestellt werden, dass sich EU-/EWR-Abschlussprüfergesellschaften nur dann an deutschen Steuerberatungsgesellschaften beteiligen dürfen, wenn sie selbst die berufsrechtlichen Anforderungen des deutschen Steuerberatungsgesetzes erfüllen. Hintergrund ist die zunehmende Beteiligung von Private-Equity-Investoren an Steuerkanzleien. Laut Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke sind bereits 57 Steuerkanzleien von PE-Investoren betroffen. Diskutiert wird außerdem, ob bestehende Beteiligungsmodelle künftig von den Steuerberaterkammern widerrufen werden könnten. Außerdem soll mit dem neuen § 4e StBerG die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen erweitert werden. Steuerliche Nebenleistungen sollen künftig zulässig sein, wenn sie im Zusammenhang mit einer anderen beruflichen Tätigkeit stehen. Davon könnten unter anderem Hausverwaltungen, Versicherungsvermittler, Banken oder Unternehmensberater profitieren. Parallel dazu wird die unentgeltliche Hilfeleistung in Steuersachen nach § 6 Nr. 2 StBerG ausgeweitet – insbesondere mit Blick auf sogenannte „Tax Law Clinics“. Ebenfalls geplant ist der Wegfall des bisherigen Leitungserfordernisses bei weiteren Beratungsstellen, sodass nicht mehr an jedem Standort ein Steuerberater in räumlicher Nähe tätig sein muss. Daneben sprechen wir über die geplante Anhebung des Mindesthebesatzes bei der Gewerbesteuer auf 280 %. Besonders betroffen wären Gemeinden wie Monheim am Rhein und Leverkusen mit derzeit 250 % Hebesatz oder Zossen mit 270 %. Auch bei der Grunderwerbsteuer sind Änderungen vorgesehen: Bei Share Deals mit grundbesitzenden Gesellschaften soll die bisherige Doppelbelastung durch Signing und Closing entschärft werden. In den Hörerfragen diskutieren wir schließlich ein aktuelles Gestaltungsmodell rund um Luxusfahrzeuge und GmbH-Vermietungen. Ausgangspunkt ist die Frage, ob bei der Vermietung eines privat gehaltenen Fahrzeugs an die eigene GmbH eine Betriebsaufspaltung entstehen kann. Dabei geht es insbesondere um die Voraussetzungen der personellen und sachlichen Verflechtung sowie die Frage, ob ein Luxus-PKW oder Wohnmobil noch als wesentliche Betriebsgrundlage beziehungsweise Gegenstand des täglichen Bedarfs einzustufen ist. Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Du willst deine Einkommensteuererklärung selbst über ELSTER machen, aber dabei keinen Cent liegen lassen? Dann sicher dir das neues Buch: „Sei doch nicht besteuert“ (Erweiterte & aktualisierte Ausgabe 2026) https://amzn.eu/d/0aKeCQmB Mit Widmung: www.rombach.de/steuerfabi Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de
Während medizinische Systeme weltweit noch immer primär auf die Behandlung von Krankheiten ausgerichtet sind, entwickeln sich Datenanalytik, künstliche Intelligenz und prädiktive Modelle rasant weiter. Die zentrale Frage lautet deshalb nicht mehr, ob Prävention technologisch möglich ist, sondern warum Gesundheitssysteme weiterhin überwiegend reaktiv handeln.In dieser Folge von „MehrEinsatzWagen“, aufgenommen auf der HIMSS Europe 2026 in Kopenhagen, spricht Digital-Health-Journalist Artur Olesch mit Ran Balicer über die Transformation von kurativer hin zu prädiktiver und präventiver Medizin.Balicer gehört zu den international bekanntesten Vordenkern der datengetriebenen Gesundheitsversorgung. Als Chief Innovation Officer von Clalit Health Services, Israels größter Gesundheitsorganisation, arbeitet er seit Jahren daran, KI-gestützte Präventionsmodelle in die Routineversorgung zu integrieren. Im Gespräch erklärt er, warum viele Gesundheitssysteme trotz technologischer Möglichkeiten weiterhin im Krisenmodus agieren, weshalb Vergütungsmodelle Innovationen oft bremsen und wie sich prädiktive Versorgung wirtschaftlich und klinisch skalieren lässt.Die Episode beleuchtet, wie KI, longitudinale Gesundheitsdaten und neue Versorgungsmodelle dazu beitragen können, Krankheiten früher zu erkennen, Interventionen gezielter einzusetzen und Gesundheitsversorgung langfristig nachhaltiger zu gestalten. Gleichzeitig geht es um die Herausforderungen: das Vertrauen von Ärztinnen und Ärzten, regulatorische Hürden, Überdiagnostik und die Frage, wie Prävention umgesetzt werden kann, ohne unnötige Ängste bei Patientinnen und Patienten auszulösen.Diese Folge ist Teil der Reihe „Healthcare Foresight“ und richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider, die verstehen wollen, wie Prävention von einem politischen Schlagwort zu einem skalierbaren Versorgungsmodell werden kann.Warum diese Episode wichtig istGesundheitssysteme weltweit stehen unter wachsendem Druck: alternde Gesellschaften, steigende Zahl chronischer Erkrankungen, Fachkräftemangel und begrenzte finanzielle Ressourcen. Gleichzeitig ermöglichen KI und datengetriebene Analysen erstmals eine Medizin, die Risiken erkennt, bevor Krankheiten entstehen oder eskalieren.Diese Folge zeigt, dass Prävention nicht an fehlender Technologie scheitert, sondern häufig an Strukturen, Vergütungsmodellen und kulturellen Widerständen. Das Gespräch mit Ran Balicer liefert konkrete Einblicke darin, wie Gesundheitssysteme den Übergang von reaktiver Versorgung hin zu einer vorausschauenden, personalisierten Medizin gestalten können.Stay connectedWenn ihr die Diskussion über KI, Präventionsmedizin und die Zukunft datengetriebener Gesundheitsversorgung weiterverfolgen möchtet, vernetzt euch mit uns auf LinkedIn und folgt der Reihe „Healthcare Foresight“.Schreibt uns Eure Kommentare gerne an MehrEinsatzWagen@healthcarefuturists.com und vernetzt euch mit uns auf unseren Social-Media-Kanälen.
Was passiert, wenn man KI-Agenten nicht nur Minuten, sondern Wochen lang gemeinsam leben lässt? Emergence World ist eines der faszinierendsten KI-Experimente der Gegenwart: virtuelle Städte voller autonomer Agenten, mit Politik, Beziehungen, Hunger, Gesetzen – und Gewalt. Einige Welten entwickeln stabile Demokratien. Andere enden in Brandstiftung, Manipulation und totalem Kollaps. In dieser Folge von Shape of Tomorrow geht es um KI-Gesellschaften, emergentes Verhalten, toxische Normen und die vielleicht wichtigste Frage der nächsten Jahre: Was passiert, wenn künstliche Intelligenzen anfangen, ihre eigenen Kulturen zu entwickeln?
Die re:publica 2026 stand unter dem Motto „Never Gonna Give You Up“ – und selten wirkte die Konferenz für die digitale Gesellschaft gleichzeitig so ernst, politisch und nachdenklich. In dieser Ausgabe von 9vor9 spricht Lars mit Stefan über seine Eindrücke von der diesjährigen re:publica: War sie wirklich nur noch ein selbstreferenzielles Klassentreffen der Netzszene? Oder gerade jetzt ein wichtiger Ort für kritische Debatte, Hoffnung und digitalen Widerstand? Im Mittelpunkt stehen die großen Themen der Konferenz: KI, digitale Souveränität, Europas Rolle zwischen den Tech-Giganten aus den USA und China sowie die Frage, wie demokratische Gesellschaften auf Polarisierung und Plattformmacht reagieren können. Außerdem geht es um den Auftritt von Digitalminister Karsten Wildberger, kontroverse Diskussionen über Social-Media-Verbote und die Stimmung in der Netzgemeinde.
Kultur lebt vom stetigen Austausch zwischen den Gesellschaften, sagt Martin Puchner. Er ist Professor für Englische und Vergleichende Literaturwissenschaft in Harvard und mehrfach preisgekrönter Buchautor. In seinem aktuellen Buch »Kultur – eine neue Geschichte der Welt« erklärt er anhand von detaillieren Beispielen, wie sich Kultur entwickelt, wandelt und vom Austausch profitiert. Brigitte Winkelmann vom Kortizes-Team sprach mit Puchner über Steinzeitmalerei, K-Pop und respektvolles Miteinander. Links: • Martin Puchners Homepage • Martin Puchners Substack • Das aktuelle Buch von Martin Puchner: »Kultur – eine neue Geschichte der Welt«, Klett-Cotta 2025. Der Beitrag Podcast-Gespräch • Martin Puchner • Augenhöhe (22): Kultur und ihre »Aneignung« – eine neue Geschichte der Welt erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.
Kriegsertüchtigung, Aufrüstung und Wehrpflicht: Konfrontiert mit Russlands verbrecherischem Krieg treiben weite Teile der Politik und der Medien eine unverhältnismäßige Militarisierung unserer Gesellschaften voran, sagt Johannes Varwick. In seiner Streitschrift “Stark für den Frieden” kritisiert der Sicherheitsexperte den Rüstungswettlauf und die Einstimmung der Menschen auf Krieg. Ein Gespräch über das einseitige Setzen aufs Militär, die Kopflosigkeit Europas in der Ukraine und Alternativen in der Sicherheitspolitik.
In einer Welt, die gleichzeitig gereizt, überfordert und brandgefährlich wirkt, stellt sich eine zentrale Frage: Wie behält man noch einen klaren Blick auf das, was gerade geschieht? In dieser Folge spricht t-online-Chefredakteur Florian Harms mit der Friedens- und Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff darüber, was die aktuellen Kriege und Krisen über den Zustand der internationalen Ordnung verraten und warum nicht nur die Konflikte selbst Anlass zur Sorge geben, sondern auch die politische und gesellschaftliche Erschöpfung, die sie begleiten. Es geht um Donald Trump und die Folgen seiner Politik, um den Krieg in der Ukraine, um Iran, Israel und die USA — aber auch um die Frage, warum so viele Gesellschaften heute zwischen Kontrollverlust, Nostalgie und Überforderung schwanken. Nicole Deitelhoff erklärt, warum "Pflaster auf Wunden" nicht mehr reichen, was Europa und der Westen über Jahre versäumt haben und wo trotz allem noch Raum für Hoffnung bleibt. Eine Folge über Krieg, Ordnung, Angst, politische Lähmung und darüber, warum gerade jetzt Klarheit, Mut und ein längerer Atem gebraucht werden. Anmerkungen, Meinungen oder Fragen gern per Sprachnachricht an: podcasts@t-online.de Transkript: Alle Folgen der Diskussion am Wochenende finden Sie in einer Playlist auf Spotify hier: https://open.spotify.com/playlist/1d0dXXtJNcYAF7jQ3oRPg9?si=0f24794f3fe14a27 Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag – am Wochenende in einer längeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
In der 358. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Robin Eberle von Advant Beiten. Der Rechtsanwalt gibt Einblicke in seinen Weg zum Steuerrecht und den kombinierten Studiengang in Mannheim. Die beiden beleuchten die Besonderheiten der Besteuerung der öffentlichen Hand und die Abgrenzung zu privaten Unternehmen. Robin erklärt, weshalb Zucker steuerlich privilegiert ist und wie sich die Mehrwertsteuer in der Gastronomie auswirkt. Zudem thematisieren sie die Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen und die Vorteile einer juristischen Vorbildung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Restrukturierung großer Konzerne und der Mitnahme steuerlicher Verlustvorträge. Wie gestaltet man komplexe Unternehmensstrukturen bei über einhundert beteiligten Gesellschaften optimal? Welche Rolle spielen politische Erwägungen neben rein rechtlichen Vorgaben bei großen Mandaten? Worauf achten Kanzleien im Bewerbungsgespräch und was macht ein pfiffiges Motivationsschreiben aus? Weshalb werden Soft Skills und Kommunikationsfähigkeit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz immer bedeutender? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
500 Milliarden Euro Sondervermögen, steigende Verteidigungsausgaben, massive Infrastrukturinvestitionen – Deutschland plant so viel auszugeben, wie selten zuvor. Unabhängig davon, ob das Geld tatsächlich zweckgerichtet investiert wird, steht die Frage: Reicht das für mehr Wachstum? Eine neue Studie des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zeigt, dass in alternden Gesellschaften mit strukturell engen Arbeitsmärkten staatliche Investitionen kontraproduktiv wirken können – es sei denn, sie werden von Strukturreformen begleitet.Daniel Stelter analysiert die demografischen Grenzen des deutschen Wachstums und erklärt, warum das Potenzialwachstum gegen null tendiert. Im Expertengespräch mit ESM-Ökonom Kai Behrens geht es um einen zentralen Aspekt: Kann der Staat das Wachstum künstlich über das Potenzial hinaus treiben – oder braucht es einen fundamentalen Kurswechsel? Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal oder überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceESM-Studie Public investment in ageing societies: rethinking fiscal stimulus in structurally tight labour markets: https://is.gd/nPzfh1 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Können wir noch miteinander reden – oder haben wir längst verlernt, einander wirklich zuzuhören? In dieser Folge sprechen wir über Jürgen Habermas, einen der einflussreichsten Philosophen unserer Zeit. Kaum jemand hat so eindringlich beschrieben, dass moderne Gesellschaften davon leben, dass Menschen einander Gründe geben, Argumente austauschen – und bereit sind, sich infrage stellen zu lassen. Doch genau das scheint heute immer schwieriger zu werden. Öffentliche Debatten verhärten sich, Positionen radikalisieren sich, und oft geht es weniger um Verständigung als darum, recht zu behalten. Was heisst das für die Demokratie? Und was bedeutet das für Religion? Habermas hat nie gefordert, dass Glaube verschwindet. Im Gegenteil: Religiöse Traditionen können wichtige moralische Intuitionen in die Gesellschaft einbringen. Gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung, ihre Überzeugungen in einer pluralistischen Öffentlichkeit zur Sprache zu bringen – ohne sich selbst zu verlieren. Wir sprechen über die Spannung zwischen Glaube und Wissen, über die Idee der „Übersetzung“ religiöser Sprache – und darüber, ob es vielleicht auch andere Wege gibt, miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine Folge über Wahrheit, Streit und die Frage, ob Verständigung heute noch möglich ist.
Was hat der Feminismus eigentlich Gutes gezeitigt - schaut man sich die aktuelle Welt an? Geburtenschwund, sterbende Gesellschaften im Westen und eine offenbar politisch gewollte Frauen/Männer Apartheid. Heere von GenderwissenschaftlerINNEN arbeiten daran, Frauen einzureden, wie unterdrückt sie sind. Heute gelten die Frauen als "befreit", doch machen Quoten sie wirklich glücklicher und hilft es der Gesellschaft insgesamt? Und der woke Salon-Feminismus von heute, was bewirkt der eigentlich? Ilka Hein ist im Gespräch mit Gabriele Gysi und Bernhard Lassahn. Achgut unterstützen: https://www.achgut.com/seite/achgut_u... Mit Paypal unterstützen: https://www.paypal.com/paypalme/achgutAchgut Pate werden: https://paten.achgut.comAchgut Buch-Shop: https://shop.achgut.comAchgut Newsletter bestellen: https://newsletter.achgut.com
Weltweit verschlechtert sich die Lage der Frau dramatisch: Abtreibungsverbote, Bildungsverbote, brutales Vorgehen gegen Demonstrantinnen. Ausgerechnet in dem Moment, in dem Frauen besser ausgebildet sind und mehr Rechte einfordern, droht der antifeministische und autoritäre Backlash. Ob auf den Barrikaden, in geheimen Netzwerken oder mit leiser Beharrlichkeit – Frauen prägen weltweit Revolutionen. Und aktuell kämpfen sie vielerorts im Umfeld autoritärer, antifeministischer Gesellschaften: gegen Abtreibungsverbote in Teilen der USA und in Polen, gegen Bildungsverbote und massive Einschränkungen für Frauen in Afghanistan oder brutales Vorgehen gegen Demonstrierende im Iran. Zum Internationalen Frauentag rückt ihr oft übersehener Einfluss ins Zentrum. Die Frauen sind laut, vernetzt und unaufhaltsam. Die Autorin und Journalistin Shila Behjat («Frauen und Revolution») vermutet trotzdem einen Übergang in ein neues, ein weibliches Zeitalter. Überall dort, wo heute um Demokratie gerungen wird, sind Frauen an der Front. Und Autokraten scheinen die Freiheit der Frauen ebenso zu fürchten wie die Freiheit selbst. Die Historikerin, Journalistin und Autorin Leonie Schöler («Beklaute Frauen – Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte») zeigt zugleich, wie systematisch weibliche Geschichte verdrängt wurde. Wäre überliefert, was Frauen in Revolutionen, Wissenschaft, Kunst und Alltag tatsächlich geleistet haben, wäre das alte Bild vom überlegenen Mann und natürlichem Hausherrn so mächtig geblieben? Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März spricht Olivia Röllin mit den beiden darüber, was dieses weibliche Zeitalter sein soll, wie die Welt aussehen kann, wenn diese Freiheitsbewegungen erfolgreich wären, wo die solidarischen Männer sind und wie sich die Zukunft verändern würde, wenn Frauen sichtbarer wären.
Weltweit verschlechtert sich die Lage der Frau dramatisch: Abtreibungsverbote, Bildungsverbote, brutales Vorgehen gegen Demonstrantinnen. Ausgerechnet in dem Moment, in dem Frauen besser ausgebildet sind und mehr Rechte einfordern, droht der antifeministische und autoritäre Backlash. Ob auf den Barrikaden, in geheimen Netzwerken oder mit leiser Beharrlichkeit – Frauen prägen weltweit Revolutionen. Und aktuell kämpfen sie vielerorts im Umfeld autoritärer, antifeministischer Gesellschaften: gegen Abtreibungsverbote in Teilen der USA und in Polen, gegen Bildungsverbote und massive Einschränkungen für Frauen in Afghanistan oder brutales Vorgehen gegen Demonstrierende im Iran. Zum Internationalen Frauentag rückt ihr oft übersehener Einfluss ins Zentrum. Die Frauen sind laut, vernetzt und unaufhaltsam. Die Autorin und Journalistin Shila Behjat («Frauen und Revolution») vermutet trotzdem einen Übergang in ein neues, ein weibliches Zeitalter. Überall dort, wo heute um Demokratie gerungen wird, sind Frauen an der Front. Und Autokraten scheinen die Freiheit der Frauen ebenso zu fürchten wie die Freiheit selbst. Die Historikerin, Journalistin und Autorin Leonie Schöler («Beklaute Frauen – Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte») zeigt zugleich, wie systematisch weibliche Geschichte verdrängt wurde. Wäre überliefert, was Frauen in Revolutionen, Wissenschaft, Kunst und Alltag tatsächlich geleistet haben, wäre das alte Bild vom überlegenen Mann und natürlichem Hausherrn so mächtig geblieben? Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März spricht Olivia Röllin mit den beiden darüber, was dieses weibliche Zeitalter sein soll, wie die Welt aussehen kann, wenn diese Freiheitsbewegungen erfolgreich wären, wo die solidarischen Männer sind und wie sich die Zukunft verändern würde, wenn Frauen sichtbarer wären.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Der beste Sonnenuntergang, der leckerste Nachtmarkt, ein indigenes Dorf hoch in den Bergen und dazwischen die Geschichte einer jungen Demokratie. Taiwan ist eine hochspannende Insel und genau JETZT ist die Zeit, um sie zu entdecken. Die Stadt Kenting im Süden riecht nach Meer und Streetfood. Oolong Tee dampft in kleinen Holzhäusern, Eis schmeckt plötzlich nicht süß, sondern geröstet und frisch. Nur eine Stunde weiter ändert sich die Welt komplett. Die Straße windet sich durch grünes Bergland, Steinhäuser stehen zwischen Bananenstauden und Familien bewahren ihre indigene Tradition. Man sitzt zusammen, probiert Wildschwein und Hirse, hört alte Mythen und spricht am Ende plötzlich über Popmusik. Vergangenheit und Gegenwart liegen in Taiwan oft nur ein paar Meter auseinander. Außerdem bekommt ihr in dieser Folge die bewegte Geschichte eine der freiesten Gesellschaften im chinesischen Sprachraum. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus Gelassenheit, Widerstandskraft und Lebensfreude, die diese Reise so besonders macht. Kommt mit in den Süden Taiwans. Es lohnt sich.—Unsere Werbepartner findet ihr hier.Kommt zu unserer LIVE-Show:11.4.2026 Mannheim (SWR Podcastfestival)Tickets gibt es HIER.Mehr Reisen Reisen gibt es bei Instagram und in unserem Newsletter-Magazin.–Süden & KentingKentingEntspannter Küstenort im Süden Taiwans mit tropischem Flair, Surferszene und warmem Meer. Perfekter Ausgangspunkt für Strandtage und Nationalpark-Erkundungen.https://www.instagram.com/kenting.tw/Kenting National ParkTaiwans einziger tropischer Nationalpark mit Klippen, Regenwald, Palmenstränden und spektakulären Sonnenuntergängen. Ideal für Küstenwanderungen und Wassersport.https://www.instagram.com/kentingnationalpark/Baishawan BeachFeiner Sand, türkisfarbenes Wasser und entspannte Atmosphäre. Einer der schönsten Strände im Süden der Insel.https://www.instagram.com/baishawan_beach/Longpan ParkWindumtoste Klippenlandschaft mit weitem Blick aufs Meer. Perfekt für Sonnenuntergänge und Panoramaaufnahmen.https://www.instagram.com/longpanpark/Kenting Night MarketLebendiger Nachtmarkt mit Streetfood, kleinen Spielständen und Bars. Bunt, laut, gesellig – besonders am Wochenende ein Treffpunkt für Einheimische.https://www.instagram.com/kenting_nightmarket/Hido HostelUnkomplizierte Unterkunft mit Meerblick in Kenting. Ideal für Backpacker, die entspannt wohnen möchten.https://www.instagram.com/hidohostel/TeekulturLu Shui TangKleiner, atmosphärischer Teeladen mit traditioneller Oolong-Zubereitung und überraschend modern interpretierten Teekreationen wie Tee-Eis.https://www.instagram.com/lushuittang/AlishanBerühmte Hochlandregion für Oolong-Tee und spektakuläre Sonnenaufgänge über Nebelwäldern.https://www.instagram.com/alishan_nsa/Indigene KulturPaiwanEines der 16 anerkannten indigenen Völker Taiwans mit eigener Sprache, Symbolik und Hierarchiestruktur. Ihre Traditionen prägen bis heute Teile des Südens der Insel.Taiwan ToursAnbieter geführter Touren, unter anderem zu indigenen Dörfern und in die Bergregionen im Süden.https://www.instagram.com/taiwantours/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Sozialen Medien werden Menschen aufs übelste beschimpft und gedemütigt. Hier verbreiten sich Falschinformationen wie ein Lauffeuer und ganze Gesellschaften werden aufeinandergehetzt. In den Echo-Kammern radikalisieren sich Jugendliche und greifen teilweise im echten Leben zur Gewalt. All das und noch mehr spielt sich auf den weltweit bekannten und verwendeten Plattformen ab. Die Digitalisierungsexpertin Ingrid Brodnig hat ein neues Buch über Online-Hass gegen Frauen geschrieben. In „Feindbild Frau“ beschäftigt sie sich mit Politikerinnen und anderen bekannten weiblichen Persönlichkeiten, die im Netz bedrängt, beschimpft und ausgeschlossen werden. Von ihr wollen wir heute wissen, warum wir den Zustand, in dem sich Soziale Medien befinden, offenbar einfach akzeptieren, wie wir aus der Spirale aus Wut, Hass und Übergriffen wieder herauskommen und ob die Welt ohne diese Plattformen nicht besser dran wäre.
Budde, Joachim www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
„Norwegen bereitet sich auf Enteignungen von Eigentum in Kriegszeiten vor“ – so lautet eine aktuelle Schlagzeile, die aufzeigt: Die Vorbereitungen auf einen Kriegsfall gehen reihum. Polen, Deutschland, Dänemark, Schweden usw.: Überall bereiten Politiker Länder und Gesellschaften auf das schier Undenkbare vor. Längst entwickelt sich eine Normalität des Ungeheuerlichen – mitWeiterlesen
Mit der Zukunftsforscherin Florence Gaub und mit ihrer Zuversicht beginnt das neue Podcast-Jahr. Die Politologin Gaub meint, dass schwierige Zeiten ein guter Moment für Utopien sei. Nach einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung haben 70% der Deutschen positive Vorstellungen für ihre eigene Zukunft. Aber was ist mit den Visionen für die Gesellschaft? Chinesen oder auch Finnen sind optimistische Gesellschaften. „Ist Pessimismus eine typische deutsche Befindlichkeit?“ fragt Markus Lanz. „Moralismus und Schwarzseher ist mit der deutschen Seele sehr verknüpft“, meint Richard David Precht. „Deutsche haben eine hohe Intoleranz gegenüber Unsicherheit,“ so erklärt es die Politologin Gaub. Wir müssen mehr „über das Tun nachdenken“, denn Zukunft, so Gaub, ist vor allem ein Gefühl.
Heute werde zwar viel über Rassismus und Sexismus gesprochen, aber viel zu wenig über Klasse. Das meint der Philosoph Hanno Sauer. Olivia Röllin spricht mit ihm über Statussignale und jene feinen Unterschiede, die viel über unsere Klassenzugehörigkeit sagen. Fast alles, was wir tun, ist ein Statussignal. Das zumindest behauptet der Philosoph Hanno Sauer. Klasse sei nicht nur eine ökonomische Kategorie, sondern auch Bildung, Wohnort, Netzwerke und Geschmack entscheiden darüber, wer oben und wer unten steht. Schon an Aussprache, Körperhaltung oder scheinbar banalen Höflichkeitsgesten lasse sich ablesen, wo jemand in der sozialen Hierarchie rangiert. Dieser Hierarchisierung sei kein Fehler des Systems, sondern Teil unseres menschlichen Wesens. Deshalb argumentiert Sauer, dass es moderne Gesellschaften ohne Klassenunterschiede nicht geben kann. Für ihn stellt sich nicht die Frage, wie man Klassen abschafft, sondern wie sich mit sozialer Ungleichheit und Ungerechtigkeit leben lässt, zumal Klassenunterschiede immer wichtiger werden. Im Gespräch mit Olivia Röllin erklärt er, warum Klassismus die vielleicht meistübersehene Form der Diskriminierung ist, was geschieht, wenn zu viele Personen eine Rolex tragen und wie selbst moralische Haltungen zu Mitteln des Statuswettbewerbs geworden sind.