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Ebola in Berlin – diese Schlagzeile löst bei vielen Menschen sofort Bilder von einer drohenden Katastrophe aus. Doch wie schlimm wäre ein Ebola-Ausbruch hierzulande? Wie sieht die Behandlung eines Patienten hier aus? Und wie fühlt es sich an in Ebola-Quarantäne zu sitzen? Laura und Kai sprechen mit dem Arzt Patrick La Rochelle, der nach einem möglichen Ebola-Kontakt in Prag in Quarantäne ist, mit dem Mediziner Leif-Erik Sander, der einen Ebola-Patienten in Berlin behandelt, und mit Craig Spencer, der Ebola überlebt hat. Außerdem erzählt Christian Drosten, was die Labordiagnostik mit dem Brötchenbacken gemeinsam hat. Eine Folge über Evakuierungen, Angst und die Frage, warum moderne Therapien oft nicht dort verfügbar sind, wo sie am dringendsten gebraucht werden.
Evolution Radio Show - Alles was du über Keto, Low Carb und Paleo wissen musst
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Ließen sich die zuletzt von mir rezensierten Bücher eher storyorientiert an, ging es vor allem um Effekt und Fortgang, sind wir mit Robert Seethalers “Der Trafikant” endlich wieder beim Gefühl. Wir lesen von der großen Liebe einer alleinerziehenden Mutter zu ihrem Sohn, die völlig ohne inzestiöse Gedanken daherkommt, obwohl die beiden in der tiefen Einsamkeit eines Bergdorfes am Rand der Alpen leben, der Sohn jetzt schon siebzehn Jahre zählt und die Mutter nicht unsexy daherkommt. Letzteres hilft ein bisschen, denn wir sind im Jahr 1937, und da reicht das Einkommen einer alleinstehenden Mutter in einem Dorf im Salzkammergut nie im Leben für einen Zweipersonenhaushalt, egal ob als Bäuerin oder Kellnerin im lokalen Gasthaus. In der Saison ist man auf die Zuwendungen des einen oder anderen Touristen angewiesen, im Winter ist Franzens Mutter froh, dass der Gastwirt, der reichste Mann im Dorf, ein Auge auf sie hat. Zum Glück ist er halbwegs ein Kavalier, zumindest nicht knausrig, er isst gern, trinkt dazu seine 8 Biere und 4 Schnäpse und stinken tut er auch nicht, ist er doch ein leidenschaftlicher Schwimmer im kristallklaren Bergsee, direkt vorm Haus der Kleinstfamilie. Leider isst er gern, trinkt Biere und Schnäpse und hatte, von dem bisschen Sturm, der gerade überm Dorf tobt, unbeeindruckt die Hosen runtergelassen und war mit starken Zügen bis in die Mitte des Sees geschwommen, als aus dem Un- ein Gewitter wurde und nun ist er tot, wie die Mutter ihrem Sohn berichtet, und beiden ist augenblicklich klar, dass es das war mit Franzens Kindheit, bei allen Widrigkeiten wohlbehütet wie sie war. Die Mutter habe da eine alte Bekanntschaft, ein bisschen geheimnisvoll, ein Mann auf alle Fälle, alleinstehend, der sich bereit erklärt hat, den Jungen aufzunehmen, auszubilden gar, in Wien, wo Herr Trsnjek wohnt und von Beruf ein Trafikant sei.Rein sprachlich weiß man instinktiv, dass das im deutschen Deutschen komplett unbekannte Wort “Trafikant” aus dem österreichischen kommen muss. Die zeitlich wie geographisch enorme Ausdehnung der K&K Monarchie macht das Wiener Idiom zum Paradies für die Freunde des Lehnwortes. Sorry, Paradeis, natürlich! Beim “Trafikant”, denkt man Verkehr, denkt an “traffic”, an Eisenbahnen von Reichenbach bis Sarajevo, an Dampflokomotiven, Frauen in Rock und Hut, Männer, die sich noch schnell eine Schachtel Zigarillos holen, um die Reise von Wien bis an die Adria zu überstehen, dazu eine Morgen- oder Abendausgabe, je nachdem, wann der Zug geht - und man liegt ziemlich genau richtig. Der Trafikant ist ein Zeitungs- und Tabakwarenverkäufer und zumindest zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen, habe ich regelrecht noch drei solcher Läden hier in Laufweite, auch wenn die in Ostdeutschland “Lottoabgabestellen” heißen oder einfach nur “Zeitungsladen” - nicht mehr lange, muss man fürchten.Waren die ersten siebzehn Jahre für Franz von der Liebe zu seiner Mutter und der Alpenlandschaft geprägt, ist der Umzug in das Wien von 1937 durchaus schockierend. Aber man kommt nicht umhin, dem Jungen Respekt zu zollen, er findet sich schnell rein, lernt von Otto, dem Besitzer des Ladens, das Handwerk. Das besteht neben einer Grundbildung Tabakwaren vor allem aus einer Fähigkeit: dem Zeitunglesen. Denn nur so versteht man die Kundschaft, die so vielfältig ist wie die Zeitungslandschaft in der Noch-Österreichischen-Hauptstadt.Während das Vorkriegs-Warschau des letztens hier besprochenen Buches “Der Boxer” geprägt war von tiefem Rassismus, wirtschaftlicher Ungleichheit und (daraus resultierender) extremer Gewalt, erscheint das Wien der neunzehnhundertdreißiger Jahre zivilisiert, anständig und freundlich. Als Hauptstadt eines paneuropäischen Kaiserreiches über die Jahrhunderte hinweg, ist die Gesellschaft immunisiert, denkt man, gegen die Extreme des Nationalismus, es geht einem gut, man kommt aus miteinander. Aber der Wiener Schmäh verklebt einem die Augen und die Ohren - bis wir Franz begleiten, wie er sich auf die Suche begibt nach einer ganz außerordentlich lebensfrohen Böhmin, die ihm auf dem Prater den Kopf verdreht hat und er sie schließlich in einem abgefuckten Wohnhaus findet, eine Etage über einem illegalen Schweinestall, zusammen mit dreißig anderen Tschechinnen hausend, in einer einzigen Wohnung. Bis wir den Fleischemeister aus dem Laden gegenüber des Trafikanten kennenlernen, ein grundlos neidvoller Wutbürger, der Typus, der sich acht Jahrzehnte später über die ganze Welt verbreiten sollte. Bis wir die feineren Damen der Gesellschaft im Laden über die Juden reden hören. Mit diesen Vignetten zieht uns Robert Seethaler ganz nebenbei in den Strudel des Nationalsozialismus, so wie dieser die ganze Welt in den seinen sog, damals und heute. Denn eigentlich begleiten wir Franz doch nur auf seinem Weg und Weh ins Leben, wie er so furchtbar unglücklich verliebt ist, in die Anezka, die Bier liebt und Gulasch und Tanzen und Sex aber halt nicht den Franzl, wie er selbst bald merkt, dass das nicht gut gehen wird, aber, wie das so ist mit siebzehn ist, es geht nich ohne sie, die Welt geht unter ohne sie und er einfach nicht mehr weiter weiß.Da betritt in einem wirklich unerwarteten what-the-f**k Moment Siegmund Freud die Szene: “Ja, klar, Wien, natürlich!”, schlägt man sich die Hand vor die Stirn, natürlich lebte dort Siegmund Freud und zwar gleich die Straße hoch vom Trafikanten und wie Franz lernt, ist der ein berühmter Doktor, der den Leuten den Kopf wieder richtet. Und ein Jud. Aber was es mit denen auf sich hat, war Franz noch nie so recht klar, sind doch ganz normale Leute, was haben alle nur..Was für eine Wendung, waren wir doch bisher nicht ganz klar, worum es im “Trafikanten” gehen soll. Für einen Heimatroman haben wir die Alpen zu schnell verlassen, für ein coming of age Buch gibt es zu viel Kulisse und jetzt steht da auch noch der fast neunzigjährige Freud in der Tür, beziehungsweise geht gerade raus aus ihr und Franz denkt sich, wenn der Mann so viel vom Verrücktwerden versteht, kann er ihm vielleicht helfen, denn er wird doch gerade sehr verrückt wegen seiner Liebe zu Anezka. Also steckt er sich eine Handvoll Zigarren Freuds Lieblingsmarke “Hoyo de Monterrey” ins Jacket, folgt dem berühmten Herrn Doktor und setzt sich auf die Bank vor seinem Haus. Irgendwann muss der ja mal wieder rauskommen und dann kann er ihn vielleicht fragen, was er machen soll mit der Anezka, ist ja sein Job.All diese Szenen sind geschrieben in unaufgeregter wunderschöner Prosa und obwohl wir ahnen, worum es bald gehen wird - worum soll es schon gehen, in Wien, ein Jahr vor dem Anschluss - ist doch alles irgendwie normal. Es ist normal aus der heutigen Sicht auf die Welt, unterscheidet die sich doch leider nicht sehr von der in 1937. Arbeiter, Doktoren, Tagelöhner, reiche Witwen geben sich die Klinke in die Hand, beim Trafikanten, der kennt jeden und alle, sie sich untereinander jedoch nur aus der Zeitung. Jeder lebt in seiner kleinen Blase und die Weisheiten über die Welt stehen im “Volksblatt” für den Arbeiter (die Juden sind schuld), dem “Kleinen Blatt” für die Dame (die Juden sind schuld) und in der “Wiener Zeitung” für den feinen Herrn (die Juden, ditto). Und so braucht es nicht lange bis die Scheiben vom Trafikanten beschmiert werden. Zwar lebt hier gar kein Jude, aber so richtig koscher ist Otto Trsnjek mit seinem einem Bein (das andere blieb im Weltkrieg, dem ersten, logischerweise) auch nicht, man weiß es nicht. Und von hier an lassen wir dem Leser ein bisschen die Story entdecken, denn sie zu lesen ist nicht nur erwartbar traurig, sie ist auch sehr schön und sie ist ein bisschen wichtig.lZu sehr erinnert das seltsame Nebeneinanderherleben aller in diesem Wien, in diesem untergegangenen Kaiserreich an das heutige Deutschland, denn da war so ein Österreicher, der da beeindruckend für Ordnung sorgte in Berlin, wie man schon neidlos anerkennen muss - so die meisten Wiener. Zu sehr erinnert der Gröfaz von damals an so manche Lokalpolitiker heute, einen aus Thüringen zum Beispiel, den man jetzt offiziell einen Nazi nennen darf und dessen Partei in diesem Herbst dennoch mehr als 40% der Leute wählen wollen (in Sachen-Anhalt). In den Zeitungsläden von Magdeburg und Halle liegen vielleicht weniger verschiedene Zeitungen aus als in Wien, 1937, aber gemein ist ihnen, dass diese Zeitungen den gleichen Prinzipien wie damals auf den Leim gehen: es muss laut sein, es muss eine einfache Lösung versprechen und es braucht einen Sündenbock - und ob das ein Jude oder ein Afghane ist, ist dem Nazi wurscht und für beide Opfer ist es jeweils egal, ob sie einen Baseballschläger über den Schädel oder hochoffiziell von einem Polizisten per Flugzeug den staatlich verordneten Totschlag per Abschiebung bekommen.Und keinen kümmert es so recht, hat man das Gefühl, steht ja alles in der Zeitung oder beim Tiktoker und wenn es alle ok finden, isses schon ok. Statt sich kurz zu fragen, wie es der Frisörin, dem Zeitungsverkäufer, dem Geflüchteten heute geht, tun wir das genausowenig wie sich die Leute damals um die Leben und Gefühle der Fleischer oder der Trafikanten oder der weltberühmten Psychologen scherten.Rufen möchte man! Ob man vielleicht mal kurz den Kopf heben kann, bittschön?! Den Spiegel/Freitag/Junge Freiheit weglegen und selbst denken und bedenken, was die Konsequenzen sind, wenn man das so lange nicht tut, bis es zu spät ist!All das tut Robert Seethaler mit seiner Erzählung, vordergründig in einer gelassenen Schönheit, dass man zunächst zweifelt, ob das so angebracht sei und man dann merkt, dass das der Trick ist, nicht nur uns Leserinnen bei der Stange zu halten, sondern die erschreckende banale Schönheit kurz vor der Katastrophe zu malen, auf das wir diesmal vielleicht die Zeichen der Zeit rechtzeitig sehen. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Katastrophe in Crans-Montana VS: Barbetreiber gemeinsam befragt, Kanton Graubünden: 59. Eidgenössisches Schützenfest beginnt, Kanton Zürich: Freiwillige helfen beim Amphibien-Monitoring
Miriam Arndts verlor am 3. Juni 1998 beim Zugunglück von Eschede, bei dem 101 Menschen starben, ihre Mutter. Erst zwanzig Jahre danach beginnt sie mit ihren beiden Schwestern, die jüngste selbst Überlebende des Unfalls, über die familiären Auswirkungen der Katastrophe zu sprechen ... Dieses Feature lebt von seiner zärtlichen emotionalen Intelligenz. Die Durchdringungstiefe des Traumas durch die drei Schwestern ist bemerkenswert und frei von jedem Jargon. Das Schlimmste, was einem passieren kann, wird hier besprochen. Eine radikale Verweigerung des Schweigens. Eine Sendung wie ein großer Trost. Von Miriam Arndts NDR/RBB 2019
So will Deutschland die Bevölkerung schützen – In Deutschland sind viele Menschen im Notfall noch nicht ausreichend geschützt. Deshalb will die Regierung jetzt Milliarden in den Bevölkerungsschutz investieren, um besser auf Krisen vorbereitet zu sein.
Angehörige machen den TÜV für die Katastrophe von 2019 mitverantwortlich, weil er den Damm kurz vorher geprüft hatte. Sie fordern deshalb rund 600 Millionen Euro Schadenersatz. Außerdem in den Wirtschaftsnews aus Bayern: Die Beschäftigten beim Autozulieferer Mahle in Neustadt an der Donau sind in den unbefristeten Streik getreten. Und auch bei der Postbank stehen neue Warnstreiks bevor.
"Calvex ist ein dunkler Ort und wenn man ohne ein Zuhause ist, noch viel mehr. Unsere Helden deckten eine seltsame Operation auf, die Obdachlose indoktriniert, um wer weiß was damit zu tun. Neben der Tatsache, dass Gravitrons gute Bekannte Chem mit in der Sache steckt, gab es auch ein brutales Gefecht mit dem Iron Jester und Gravitron selbst wurde psychologisch manipuliert. Doch daneben überschattet eine weitere Gefahr die Stadt. Eine geheime Gilde aus Magiern scheint Calvex im Visier zu haben und die Kaiserin scheint involviert. Bevor die Helden sich jedoch um derart große Probleme kümmern können, lösen sie zunächst eine Geiselsituation auf der Calvex-Bridge, welche in einer Katastrophe enden könnte. Heute dabei sind Alter Ego (gespielt von Alex), Nizoni Hill, Wendigo (gespielt von Lydorf), Gravitron (gespielt von Manu) und Vortex (gespielt von Daniel). --- Regelsystem: Stalwart (Black Hack) Podcast | Rollenspielpodcast (neomancerrpg.wixsite.com) https://www.patreon.com/1W3Rollenspieler Music by: Tabletop Audio - Ambiences and Music for Tabletop Role Playing Games Intro Music by: Dawn Of Legends - Epic Trailer Orchestra; ShadowsAndEchoes Cover by Gemini
Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern polarisiert die Menschen auch in Europa. Das konnte man zuletzt beim Eurovision Song Contest erleben, der zur Projektionsfläche wurde: Zwischen Boykott und Solidarität, Antisemitismus- und Rassismusdebatten prallen in Europa unterschiedliche Wahrnehmungen aufeinander. Aber auch in Israel, wo bei vielen Menschen das Gefühl herrscht, international isoliert zu sein und wieder andere auf mehr Druck von außen gegen die Regierung Netanjahus hoffen. Gleichzeitig erleben die Menschen in Gaza eine humanitäre Katastrophe zwischen zerstörter Infrastruktur und fehlender Versorgung. Die Lage ist verfahren: Trumps Friedensplan und die Entwaffnung der Hamas sind bisher gescheitert. Die Hisbollah-Miliz ist weiter aktiv und Leidtragende sind die Menschen, die gerne in Frieden leben würden. In dieser Gemengelage ringt auch Deutschland um eine Haltung zwischen historischer Verantwortung, diplomatischer Vorsicht und wachsender Kritik. Hadija Haruna-Oelker spricht über die Situation, mögliche Lösungen und Versöhnung mit Ofer Waldman von der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv, unserer EU-Korrespondentin Sabrina Fritz, Christian Katzer, Geschäftsführer von “Ärzte ohne Grenzen”, dem Chefredakteur des Magazins „zenith“ Daniel Gerlach und der Deutsch-Palästinenserin Jouanna Hassoun, die sich mit ihrem Verein “Transaidency” für politische Bildung einsetzt. Podcast-Tipp: Machtfragen Russlands Krieg gegen die Ukraine, das Pulverfass Nahost, der unberechenbare Kurs von Donald Trump: Was geschieht gerade in den Brennpunkten und der Welt, wo drohen neue Krisen, gibt es Perspektiven, und was sind die Konsequenzen - auch für uns in Deutschland? In Zusammenarbeit mit "Streitkräfte und Strategien" berichtet die Nachrichtenredaktion von NDR Info in diesem Podcast über militärische Lagen und sicherheitspolitische Fragen. https://www.ardsounds.de/sendung/machtfragen-das-sicherheitspolitische-update/urn:ard:show:538f5e6323217a4b/
Ebola im Kongo, Hanta auf einem Kreuzfahrtschiff: Die Angst vor der nächsten Pandemie ist wieder da. Was fehlt, sind Medikamente, die schnell genug wirken, bevor ein Ausbruch zur Katastrophe wird. Ein Forscher aus Göttingen arbeitet genau daran, und sein Ansatz ist so simpel wie ehrgeizig.
Neutral geht gar nicht - Debattenpodcast der Politischen Meinung
Weltweit nehmen Krisen und Notlagen zu. Zugleich haben viele Länder ihre humanitären Zuwendungen drastisch gekürzt. So auch Deutschland: von rund drei Milliarden Euro auf eine Milliarde Euro. Wir sprechen im Podcast Menschenrechte: nachgefragt mit Helena Lüer vom International Rescue Committee Deutschland. Sie berichtet, welche Auswirkungen diese Mittelkürzungen für die Menschen in Krisengebieten haben. 1933 initiierte Albert Einstein die Gründung des International Rescue Committee (IRC), um Menschen zu helfen, die vor dem Nationalsozialismus fliehen mussten. Er selbst war von einer Reise in die USA nicht nach Nazideutschland zurückgekehrt und entging so der Verfolgung. Heute unterstützt das IRC in mehr als 40 Ländern Menschen, die vor Klimakrisen, Krieg und Verfolgung fliehen. Sie stellen in den Aufnahmegesellschaften Nahrungsmittel, sauberes Wasser und Notunterkünfte zur Verfügung, kümmern sich um die Gesundheitsversorgung und machen Bildungsangebote. Seit 2016 ist IRC auch in Deutschland vertreten, mit etwa 200 Mitarbeitende in allen Bundesländern. Mit Helena Lüer haben wir ausführlich über die Lage im Sudan gesprochen. Dort spielt sich derzeit eine riesige humanitäre Katastrophe ab, die international immer noch zu wenig Beachtung findet. Das International Rescue Committee setzt den Sudan seit drei Jahren auf Platz eins seiner jährlich veröffentlichten Watchlist. Nicht zuletzt deswegen hat man dem Land auf der im April in Berlin stattgefundenen Sudankonferenz erhebliche Mittel zugesagt. Hört rein – überall wo es Podcasts gibt.
Sie ist bis heute ein Mythos, die Titanic. Einst als das sicherste Schiff der Welt berühmt wurde es bald das Grab für 1.500 Menschen, die beim Untergang ihr Leben verloren. Aber ist das alles so abgelaufen, wie wir heute glauben zu wissen? Seit Jahrzehnten halten sich hartnäckige Gerüchte, dass das Schiff absichtlich versenkt wurde, oder, dass gar nicht die Titanic, sondern ihr Schwesterschiff Olympic im Atlantik gesunken wäre. War diese Katastrophe ein abgekartetes Spiel um Versicherungsgeld? Die Fake Busters versuchen das heute zu klären…Bleibt skeptisch, aber hört uns gut zu...Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Finde uns auch auf Instagram.Abonniere uns auf Apple Podcasts oder Spotify und hinterlasst uns einen Kommentar oder eine Bewertung.Mehr unserer Podcasts gibt es unter kurier.at/podcasts Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Angenommen, die Welt stürzt in eine totale Katastrophe – so wie damals, als die Dinosaurier ausstarben. Welche Spezies könnte so etwas überleben und warum? Wie funktioniert Leben überhaupt und was macht es so flexibel?
Die Themen dieser Folge: - Menschlich und sportlich daneben? Nagelsmann will Neuer als Nummer 1 - Warum die WM eine Katastrophe wird - Die Relegation - schlimmer geht's nicht - Trainerwechsel: Wer kommt für Riera? - Endlich Transferphase - geht's vor der WM schon ab? - Bayern gegen Stuttgart: Wer macht's?
Sie kauern sich zusammen. Sie krallen sich an Treppen fest. Sie umarmen ihre Kinder, als sie von Glutlawinen begraben werden. Die Toten von Pompeji: Die weltberühmten Gipsabgüsse zeigen Menschen im Moment, als die römische Stadt vom Vulkanausbruch getroffen wurde. Für Archäologen ein Glücksfall: Die Asche konservierte Pompeji während des Untergangs. Noch heute bringen Ausgrabungen neue Geheimnisse und Schätze ans Licht. Sie erzählen vom Leben in der antiken Stadt, kurz bevor das Alltag im Jahr 79 nach Christus abrupt und brutal unterbrochen wurde. Ein Podcast von Jasper Riemann (BR 2026)
In Wien wird das Klima wie in Skopje (Mazedonien). Was machen wir? Das habe ich die Ökonomin Sigrid Stagl gefragt. Was der Klimawandel mit der österreichischen Wirtschaft macht – und wir uns an ihn anpassen und dadurch wohlhabender und unabhängiger werden.
ONLINE-GESPRÄCH MIT OLKESIY RADYNSKI Im Anschluss an SPECIAL OPERATION (SPETSIALNA OPERATSIA) DO 30.4. 18:30 Ko-Moderation: Philine Bickhardt und Olexii Kuchanskyi, auf Englisch, 30' «Als russische Truppen das ukrainische Atomkraftwerk Tschornobyl am 24. Februar 2022, in den ersten Stunden der allumfassenden Invasion der Ukraine, besetzten, wurde ihre Aktion von Überwachungskameras aufgezeichnet. Im Zuge des Versuchs, die nur hundert Kilometer entfernte ukrainische Hauptstadt Kyjiw einzunehmen, verwandelten sie das Gelände des Atomkraftwerks in eine Militärbasis. Die meisten ihrer kriminellen Aktivitäten während der fünf Wochen, die sie in dem radioaktiven Gebiet festsassen, wurden vom Überwachungssystem des Atommeilers aufgezeichnet. Special Operation basiert auf diesen Aufnahmen, die am Ort der verheerendsten Nuklearkatastrophe der Geschichte entstanden sind, und entwirft eine nahezu entkörperlichte Untersuchung militärischer Logik. Jede Einstellung ist ein Beweisstück für das Kriegsverbrechen des nuklearen Terrors.» (Berlinale, Feb 2025) TSCHORNOBYL: ALLTAG UND BESATZUNG. DAS MUSEUM STRAUHOF ZU GAST Anlässlich des 40. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschornobyl (russ. Tschernobyl) zeigt das Museum Strauhof eine Ausstellung zur belarussischen Autorin und Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch und ihrem Buch «Tschernobyl. Chronik der Zukunft». In Kooperation mit dem Strauhof zeigen wir zwei Filme über diese Katastrophe; die Ausstellung an der Augustinergasse 9 in Zürich läuft vom 17. April – 24. Mai.
Am 26. April 1986 - also vor 40 Jahren ist der Atomreaktor im ukrainischen Tschernobyl explodiert - der befürchtete Super-GAU war Wirklichkeit geworden. Heute - 40 Jahre nach der Katastrophe ist das Gebiet um das havarierte AKW alles andere als verwaist.
Es war eine Katastrophe mit Ansage, dennoch starben 57 Menschen, als der Mount St. Helens im US-Bundesstaat nicht einfach ausbrach, sondern förmlich explodierte.
Das Great Barrier Reef ist ein einzigartiges Ökosystem, doch heute sind die berühmten Korallenriffe aufgrund der Erderwärmung in Gefahr. Raine Island im Norden ist der weltweit grösste Nistplatz der Grünen Meeresschildkröte. Wissenschaftler versuchen das Naturparadies zu retten. Das Great Barrier Reef ist eines der sieben Weltwunder der Natur und gehört zum Weltnaturerbe der Unesco. Wie alle Korallenriffe bildet es ein einzigartiges Ökosystem, dessen Artenvielfalt für das Gleichgewicht der Ozeane unerlässlich ist. Doch heute ist es aufgrund der Erderwärmung in Gefahr. Ein Team von engagierten australischen Wissenschaftlerinnen setzt alles daran, dieses Naturparadies zu retten. Die Herausforderung ist riesig und die Zeit drängt. Raine Island im Norden des Great Barrier Reef ist der weltweit grösste Nistplatz der Grünen Meeresschildkröte. Jedes Jahr kommen mehr als 60'000 Tiere auf die kleine Insel. Sie sind für das ökologische Gleichgewicht der Korallenriffe wichtig, denn sie ernähren sich von Algen, die die Korallen befallen und ersticken können. Doch der Anstieg des Meeresspiegels und zunehmende Stürme zerstören die Inselufer und machen den Nestbau immer schwieriger. Wenn die Schildkröten es trotzdem schaffen, laufen sie Gefahr, dass ihre Eier weggeschwemmt werden und absterben. Fünf Jahre lang arbeitet ein Team von engagierten Helferinnen daran, die Strände umzugestalten, anzuheben und wieder zugänglich zu machen. Bald ist Brutzeit. Wird es den Wächtern des Great Barrier Reef gelingen, dieses Naturparadies zu retten und die Katastrophe abzuwenden?
Das Great Barrier Reef ist ein einzigartiges Ökosystem, doch heute sind die berühmten Korallenriffe aufgrund der Erderwärmung in Gefahr. Raine Island im Norden ist der weltweit grösste Nistplatz der Grünen Meeresschildkröte. Wissenschaftler versuchen das Naturparadies zu retten. Das Great Barrier Reef ist eines der sieben Weltwunder der Natur und gehört zum Weltnaturerbe der Unesco. Wie alle Korallenriffe bildet es ein einzigartiges Ökosystem, dessen Artenvielfalt für das Gleichgewicht der Ozeane unerlässlich ist. Doch heute ist es aufgrund der Erderwärmung in Gefahr. Ein Team von engagierten australischen Wissenschaftlerinnen setzt alles daran, dieses Naturparadies zu retten. Die Herausforderung ist riesig und die Zeit drängt. Raine Island im Norden des Great Barrier Reef ist der weltweit grösste Nistplatz der Grünen Meeresschildkröte. Jedes Jahr kommen mehr als 60'000 Tiere auf die kleine Insel. Sie sind für das ökologische Gleichgewicht der Korallenriffe wichtig, denn sie ernähren sich von Algen, die die Korallen befallen und ersticken können. Doch der Anstieg des Meeresspiegels und zunehmende Stürme zerstören die Inselufer und machen den Nestbau immer schwieriger. Wenn die Schildkröten es trotzdem schaffen, laufen sie Gefahr, dass ihre Eier weggeschwemmt werden und absterben. Fünf Jahre lang arbeitet ein Team von engagierten Helferinnen daran, die Strände umzugestalten, anzuheben und wieder zugänglich zu machen. Bald ist Brutzeit. Wird es den Wächtern des Great Barrier Reef gelingen, dieses Naturparadies zu retten und die Katastrophe abzuwenden?
40 Jahre nach der Atomkatastrophe kehrt Maryna Peter zum ersten Mal nach Prypjat, an den Ort ihrer Kindheit zurück. Als vierjähriges Mädchen musste sie 1986 überstürzt fliehen. (Wiederholung) Die sozialistische Musterstadt Prypjat, drei Kilometer vom einstigen Atomkraftwerk Tschernobyl entfernt, liegt in einer Sperrzone, und seit dem russischen Angriff 2022 ist auch der Katastrophentourismus eingestellt worden. Für einen Besuch benötigt man heute eine spezielle Bewilligung. Eine Drohne des Wachtpersonals verfolgt uns. Auf den Spuren der Familiengeschichte besucht Maryna Peter ihre alte Wohnung und das stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl, den Kontrollraum von Reaktor 4, wo die Crew ahnungslos auf den verhängnisvollen Knopf drückte und den sogenannten Sarkophag, unter dem die verstrahlten Trümmer der Explosion liegen. Ihr Vater Anatolii Varbanets arbeitete 1986 als Strahlenschutzingenieur im Atomkraftwerk und schildert seine Erlebnisse und Gedanken im Moment der Katastrophe. (Wiederholung) ____________________ In dieser Episode zu hören: · Maryna Peter musste als vierjähriges Mädchen von einem Moment auf den anderen fliehen und kehrt 40 Jahre nach der Atomkatastrophe erstmals in die Stadt Prypjat zurück, in der die Angestellten des Atomkraftwerks und ihre Familie wohnten. · Anatolii Varbanets ist der Vater von Maryna Peter und arbeitete von 1974-1988 als Strahlenschutzingenieur im Atomkraftwerk Tschernobyl. ____________________ Link zu weiteren Folgen von Tschernobyl 1986 von SRF-Geschichte: - Wie es zur Katastrophe kam: https://www.srf.ch/audio/geschichte/tschernobyl-1986-wie-es-zur-katastrophe-kam?id=AUDI20260324_NR_0001 - Auswirkungen auf die Schweiz: https://www.srf.ch/audio/geschichte/tschernobyl-1986-die-auswirkungen-auf-die-schweiz?id=AUDI20260421_NR_0007 ____________________ Autor: Peter Voegeli, Technik: Lukas Süess
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Im Kulturkonsum in Loitz trifft Heike Mayer eine lustige Runde an. Frauen aus Loitz erwarten unsere Klönkist-Reporterin dort, Frauen, die Kinder haben und von der einen oder anderen Katastrophe zu berichten wissen. Aber auch von vielen Glücksmomenten mit Söhnen, Töchtern und mittlerweile auch mit den Enkeln. Und natürlich erinnern sich die Gastgeber auch daran, was sie von ihren Müttern gelernt haben. Was macht das Mutter-Sein aus, sind Enkel wirklich die Belohnung für den Stress, den Eltern haben und wie ist es, wenn Kinder aus dem Haus gehen - Antworten auf diese und viele andere Fragen hören Sie in dieser Klönkist.
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Am 26. April 1986 kam es im vierten Block des Kernkraftwerks Tschernobyl in der heutigen Ukraine (damals UdSSR), zu einem schweren Unfall, dem ersten, der auf der internationalen Störfallskala (INES) mit der höchsten Stufe, nämlich 7, bewertet wurde.
In dieser ersten Folge einer kleinen Ausgeglaubt-Trilogie sprechen Manuel und Stephan über Katastrophenangst und neue Apokalyptik. Wer wissen will, wie über Weltende, Antichrist, Rettung und Untergang gesprochen wird, sollte nicht zuerst in dogmatische Lehrbücher schauen, sondern ins Silicon Valley… Ausgangspunkt ist die Beobachtung: Die Gegenwart denkt sich selbst wieder unter Endzeitdruck. Klimakollaps, Atomkrieg, Pandemie, künstliche Intelligenz, globale Überwachung und zerfallende Demokratien erzeugen eine Atmosphäre permanenter Dringlichkeit. Aber diese neue Apokalyptik ist selten klassisch religiös. Sie fragt nicht zuerst, was Gott verheisst, sondern wer die Katastrophe verhindern kann, wer die Systeme kontrolliert und wer im Ausnahmezustand entscheiden darf. Eine zentrale Figur ist dabei Peter Thiel. Der Tech-Investor spricht über den Antichristen, über René Girard, Carl Schmitt, den Weltstaat und die Gefahr globaler Gleichschaltung. Das klingt zunächst bizarr, berührt aber eine reale Frage: Was geschieht, wenn Menschen aus Angst vor Katastrophen bereit werden, Freiheit gegen Sicherheit einzutauschen? Und was passiert, wenn Rettung nur noch als Kontrolle denkbar ist? Manuel und Stephan diskutieren, warum Thiels Warnung vor totaler Verwaltung ernst zu nehmen ist – und warum seine eigenen Antworten trotzdem tief in Kontroll-, Monopol- und Souveränitätsphantasien verstrickt bleiben. Es geht um demokratische Langsamkeit, um die Versuchung des Ausnahmezustands, um Tech-Religion, um politische Theologie und um eine reformierte Eschatologie, die das Ende ernst nimmt, ohne es verfügbar zu machen. Die Pointe: Vielleicht brauchen wir heute nicht weniger Eschatologie, sondern bessere Eschatologie. Eine Hoffnung, die wach bleibt, aber nicht panisch wird. Eine Sprache für Gefahr, Gericht und Zukunft, die nicht sofort nach Kontrolle, Machtsteigerung und autoritärer Entscheidung greift. Denn das Letzte kommt – aber es kommt nicht aus unserer Hand. Im Hallelujah verrät Manu ausserdem, dass er einen wirklich fesselnden Kinobesuch erlebt hat. Und im Stossgebet muss Stephan bekennen, dass er am Backofen versagt hat. Eine Folge über Tech-Apokalyptik, Katastrophenangst, Peter Thiel, reformierte Hoffnung – und ein Lob auf die Langsamkeit.
Wir veröffentlichen hier in den nächsten Wochen 10 ausgewählte Folgen aus dem letzten Jahr. Willst du noch mehr von Steffi und Maren hören? Bei Podimo gibt es inzwischen über 300 "Menschen und Monster" Fälle. Einfach die Podimo App runterladen und loshören. Mit dem Link podimo.de/menschenundmonster kannst du Podimo 30 Tage kostenlos testen. ________________________ Willkommen zurück, liebe Monstis :) Am 1. Dezember 2020 ist die Innenstadt von Trier nicht so voll, wie sonst um diese Jahreszeit - die Corona-Pandemie macht einen Weihnachtsmarkt unmöglich. Dennoch sind einige Menschen mit Masken und genügend Abstand in der Fußgängerzone unterwegs, als sich die Stimmung um 13.46 Uhr von vorweihnachtlich in blankes Entsetzen umschlägt. Ein grauer SUV biegt in die Fußgängerzone ein und beschleunigt auf bis zu 80 km/h. Dabei fährt er im Zickzack, um möglichst viele Menschen zu erfassen, wie es scheint. Am Ende dieses Tages sind fünf Menschen gestorben und 23 verletzt. Zwei weitere Personen versterben im Laufe der nächsten Monate. Wir sprechen in dieser Folge über diese unfassbare Tat und den Täter, über das Leid der Opfer und der Angehörigen und die Frage, wie eine Stadt nach einer solchen Katastrophe weitermachen kann. ________________________ Schreibt uns bei Instagram: https://www.instagram.com/menschen_und_monster Spannende Cold Cases hört ihr bei "Kaltblütig - die Spur der Killer" https://share.podimo.com/s/LCeFGJVU Eine neue Folge von Menschen und Monster hört ihr jeden Mittwoch.
Die Vereinigung der Journalisten im Weißen Haus lädt zur Presse-Gala. Diese eigentlich humorvolle Veranstaltung ist meist von launigen Reden von Journalisten, Comedians und Politikern geprägt. Doch diese Veranstaltung wird zur Katastrophe. Es fallen Schüsse, Trump und sein Team müssen evakuiert werden, ein mutmaßlicher Angreifer wird festgenommen. Handelt es sich hier also um einen weiteren Attentatsversuch auf Trump? Wie konnte das passieren und nimmt die politische Gewalt in den USA zu? Darüber sprechen wir mit Manuel Escher aus der STANDARD -Außenpolitikredaktion.
40 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl wünschen sich viele Deutsche den Atomstrom zurück. Ist das die Lösung für die Energiekrise?
Zweifel am Sicherheitskonzept im Luxushotel nach Schüssen bei Gala-Dinner mit Trump, Diskussion über Kerosin- und Energiesicherheit als Folge des Iran-Kriegs, Wie in West- und Ostdeutschland die nukleare Katastrophe in Tschernobyl aufgearbeitet wurde, Sport im Überblick, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Marathon und Bundesliga" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Vor 40 Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich in Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl, einem der größten sowjetischen Kernkraftwerke, ein folgenschwerer Reaktorunfall. Die Katastrophe war das Ergebnis eines unzulässigen und nicht nur ungenügend vorbereiteten, sondern auch nicht genehmigten Experiments. Obwohl ein derartiges Unglück in Deutschland unmöglich war, führte es letztlich zum Komplett-Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie, zum Einstieg in die sogenannte Energiewende und zu einem signifikanten Anstieg der Stromkosten hierzulande, bei gleichzeitig zunehmender Importabhängigkeit vom Ausland. Damit ist die deutsche Wirtschaft Jahrzehnte später zu einem der großen Verlierer des Unglücks geworden. Zu den späteren Folgen der Entscheidungen nach dem Desaster von Tschernobyl zählt auch die Zahl der Toten aufgrund fortgesetzter Luftverschmutzung des vermehrten Einsatzes von Kohlekraftwerken. Sie wird auf etwa 19.200 und die der schweren Erkrankungen auf 177.000 geschätzt.Aus Anlass des Jahrestags der Katastrophe spricht Daniel Stelter mit dem langjährigen Technikvorstand der EnBW Kraftwerke AG, Ulrich Gräber. Der ehemalige Energiemanager ist nicht nur ein technischer Insider, sondern hat Planung, Bau, Betrieb und politische Rahmensetzung der Atomenergie in erster Reihe miterlebt. Er beschreibt, wie irrational die Ausstiegsdiskussion geführt wurde und welche negative Rolle dabei auch die Unionsparteien gespielt haben.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStrommarktreport Zukunftspfad Stromversorgung – Perspektiven zu Systemkosten, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit bis 2035 von McKinsey: https://is.gd/SAbAoo Studie Role of Nuclear in Germany's Decarbonisation des Beratungsunternehmens Quantified Carbon für WePlanet DACH: https://is.gd/7oUraZ Beitrag Der Schatten des Atomausstiegs wird länger von Ulrich Gräber im Magazin Cicero: https://is.gd/7VNnpR Report Deutschlands Atomausstieg – Die wahren Kosten für Menschen, Klima und Wirtschaft von WePlanet und Anthropocene Institute: https://is.gd/q44iji Buch Kniefall vor der Unvernunft von Ulrich Gräber: https://is.gd/MAbGRY beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Tschornobyl (ukrainische Schreibweise für Tschernobyl) kam es am 26. April 1986 zu einer der grössten Nuklearkatastrophen der Geschichte. Der Reaktor in Tschornobyl explodierte, Hunderttausende Menschen wurden umgesiedelt oder flüchteten. Tausende starben an den direkten oder langfristigen Folgen des nuklearen Unfalls. Nun jährt sich die Katastrophe zum 40. Mal. Das ehemals sowjetische Kernkraftwerk gehört heute zur Ukraine und ist seit dem russischen Angriffskrieg wieder in den Schlagzeilen: Letztes Jahr hat eine Drohne die Schutzhülle des Kernkraftwerks beschädigt. Diese wurde zwar notdürftig geflickt, doch langfristig besteht das Risiko, dass radioaktive Strahlung freigesetzt wird. Neue Sorgen um Tschornobyl Auslandredaktorin Clara Lipkowski hat sich kürzlich ein Bild der Situation vor Ort gemacht. Sie ist nach Tschornobyl gereist, hat das Epizentrum der Katastrophe besucht und einen Zeitzeugen von damals getroffen, der sich heute grosse Sorgen macht. Was hat sie in Tschornobyl erlebt? Wie berichtet der Zeitzeuge von den Ereignissen damals? Und wie gross ist das Risiko eines erneuten atomaren Unfalls? In der neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Clara Lipkowski, was von der Katastrophe in Tschornobyl geblieben ist. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Die Reportage von Clara Lipkowski über ihre Reise nach Tschernobyl Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Am 26. April 1986 kam es im vierten Block des Kernkraftwerks Tschernobyl in der heutigen Ukraine (damals UdSSR), zu einem schweren Unfall, dem ersten, der auf der internationalen Störfallskala (INES) mit der höchsten Stufe, nämlich 7, bewertet wurde.
(00:35) Am 26. April 1986 ist in Tschernobyl ein Atom-Reaktor in die Luft geflogen. In den ersten Tagen der Katastrophe schweigt die Sowjet-Presse. Zum 40. Jahrestag des Reaktorunglücks zeigt das Museum Strauhof in Zürich Materialien aus dem Videoarchiv zur unsichtbaren Katastrophe. Weitere Themen: (05:19) Musik zum Leben erwecken war ihm heilig: US-amerikanischer Dirigent Michael Tilson Thomas stirbt 81jährig. (06:35) Beethovens Violinkonzert auf dem Akkordeon: Schweizer Musikerin Viviane Chassot spielt im Stadtcasino Basel mit Collegium Musicum Basel. (11:19) Musikalischer Schatz schlummert im Kloster Saint-Maurice: 40'000 Tonträger suchen ein neues Zuhause. (15:04) Wie ehrlich sind Filme über Musik-Stars? Was «Bipocs» dürfen und was nicht.
Plötzlich bist du ein »ausländischer Agent« – das bedeutet: Du verlierst die Kontrolle über dein Leben an den russischen Staat. Und das könnte erst der Anfang sein. Ein Gericht könnte deine Organisation für unerwünscht, extremistisch – oder gar terroristisch – erklären. Die Folge: jahrelange Haft. Die Gesetze sind bewusst schwammig gehalten, sodass sie jeden treffen könnten. Das jüngste Opfer: die Menschenrechtsorganisation Memorial. Die Angst geht um in Russland. Der Staat und die Geheimdienste erfinden überall neue Bedrohungen und Gefahren – und bekämpfen sie mit Gewalt und Repression. Viele besinnen sich auf alte sowjetische Regeln: Trau keinem Fremden, sag nicht das Falsche, heb den Kopf nicht aus der Menge. Die Mehrheit flieht in die Passivität, so wie schon ihre Vorfahren zu überleben versucht haben. Über Putins Herrschaft, die auf Angst gebaut ist, sprechen Michael Thumann und Alice Bota in dieser Folge des Ostcasts. Denn die Furcht, die Putin verbreitet, kennt er selbst: Ein zutiefst ängstlicher Mann, der sich hinter Virendetektoren und in Bunkern verbarrikadiert. Aber er und seine Helfer exportieren diese Angst. Und drohen den Europäern immer wieder mit der ultimativen Katastrophe: dem Nuklearschlag. Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Themen von Flo und Matthis am 23.04.2026: (00:00:00) Umbenennung: Wie die Ukraine die Region Donbass angeblich nennen wollte, um Trump bei Laune zu halten. (00:01:40) Militärstrategie: Was Deutschland sich in Sachen Verteidigung vorgenommen hat und warum Besuche der Bundeswehr an Schulen gerade kritisiert werden. (00:08:41) Ukraine-Hilfen: Wie viel Geld die Ukraine jetzt von der EU bekommt und warum Ungarn und die Slowakei die Pläne bisher blockiert hatten. (00:11:14) Podcast-Tipp: Welche gesellschaftlichen und politischen Folgen die Katastrophe von Tschernobyl hat und wie es Menschen geht, die damals mit dabei waren. Das hört ihr im Doku-Podcast „Tschernobyl. Die Katastrophe und wir.“ https://1.ard.de/sounds-tschernobyl (00:12:38) Zuhause ausziehen: Wann junge Menschen in Europa von Zuhause ausziehen und wie ihr es macht. (00:17:31) Housekeeping: Warum wir die letzten Podcastfolgen zu einer anderen Uhrzeit aufgezeichnet haben. Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de Kommt auch gerne in unseren WhatsApp Channel https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Hier könnt ihr per QR-Code rein: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Wie viele Menschen sind durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wirklich gestorben? Über die "richtige" Zahl wird immer noch gestritten. Die UN-Organisation UNSCEAR spricht von gerade einmal 30 bestätigten Todesfällen, Anti-Atomkraft- und Umweltschutzorganisationen von mehreren Hunderttausend Toten! Wie kann das sein? Die Science Cops prüfen, warum die Zahlen so weit auseinandergehen. Von Mathias / Focke Tertilt, Maximilian Jonathan / Doeckel.
Sudan erlebt die größte humanitäre Krise unserer Zeit. Es herrschen Tod, Vertreibung sowie Hunger. Und kaum jemand spricht darüber. Seit mehr als drei Jahren tobt im Sudan ein Bürgerkrieg. Die beiden verfeindeten Parteien, die Rapid Support Forces (RSF) und die sudanesischen Streitkräfte, bekämpfen sich mit allen Mitteln. Die Vereinten Nationen beschreiben die aktuelle Lage in Sudan als die »schlimmste humanitäre Krise der Welt«. Bereits im Jahr 2003 war der sudanesische Bundesstaat Dafur Schauplatz grausamer Massaker. Nun drohen sich die Ereignisse zu wiederholen. In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Muriel Kalisch, die für den SPIEGEL über diesen Konflikt berichtet. Wie ist es zu einer Situation gekommen, in der mehr als 20 Millionen Menschen nicht genug Nahrung haben? Welche Rolle spielen die zwei verfeindeten Generäle, die diesen erbarmungslosen Krieg vorantreiben? Und welche unheilvolle Rolle spielen die Vereinten Arabischen Emirate in diesem Konflikt? Mehr zum Thema:(S+) Das Massensterben, das alle kaltlässthttps://www.spiegel.de/ausland/sudan-das-massensterben-das-alle-kalt-laesst-kommentar-a-303ea00f-ba77-4b7a-a266-884b8e3ec453 (S+) Deutschland sichert dem Sudan weitere 20 Millionen Euro zu https://www.spiegel.de/ausland/sudan-deutschland-sichert-weitere-20-millionen-euro-zu-a-93152b01-a0ce-4919-96da-f950ebf76c81 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In europäischen Gefängnissen kommt es wieder zu mehr Misshandlungen. Das dokumentiert der soeben erschienene Bericht des Antifolterkomitees des Europarats. Mitgearbeitet an diesem Bericht hat Hans Wolff, Chefarzt der Gefängnismedizin am Universitätsspital Genf. Bis Ende letztes Jahr war Hans Wolff der Schweizer Vertreter im Anti Folter Komitee, zuletzt als dessen Vizepräsident. Im Tagesgespräch erzählt er, wieso er nach einem Gefängnisbesuch mit Schuhen und Veston unter die Dusche ging, wann Gefängnis krank macht und wieso eine Haftstrafe in Norwegen eine Chance sein kann. Seit Jahrzehnten setzt sich Hans Wolff, Professor für Gefängnismedizin am Universitätsspital Genf, für bessere Haftbedingungen ein - auch in Schweizer Gefängnissen. Doch die Überbelegung vieler Gefängnisse, insbesondere in der Westschweiz, macht angemessene Haftbedingungen oft unmöglich. «Überbelegung ist eine Katastrophe für ein Gefängnis», sagt Wolff. Sie trage dazu bei, dass Gefangene eine so viel schlechtere Gesundheit haben als die Durchschnittsbevölkerung. Besonders verbreitet unter Gefangenen sind psychische Krankheiten. Suizide von Gefangenen sind zwanzig Mal so häufig wie ausserhalb, bei Einzelhaft bis zu hundert Mal. Wolff, der auch Präsident der Konferenz der schweizerischen Gefängnisärzte ist, sagt: «In Teilen der Schweiz werden die Empfehlungen des Anti-Folter-Komitees zur Einzelhaft noch immer nicht umgesetzt.» Roman Fillinger hat mit dem Gefängnismediziner gesprochen.
Ein geheimnisvolles Tier verschwindet – und mit ihm ein Stück Natur. Doch während der Europäische Aal ums Überleben kämpft, boomt ein globales Geschäft, das aus seiner Seltenheit Profit schlägt. Aus jahrelanger Recherche ist "BILLION DOLLAR BABIES – Der Aal und die Gier" entstanden, ein Podcast für ZDFkultur. Er basiert auf einem Dokumentarfilm für Arte / ZDFkultur und BBC Eye. Beide erzählen die Geschichte der Glasaale, die von Europas Flüssen über Schwarzmärkte und Schmuggelrouten bis nach Asien gelangen. Es ist eine Geschichte von Gier, Gewalt und einer ökologischen Katastrophe, die längst begonnen hat. Im Podcast begleitet Katja Riemann als Stimme des Aals diese Reise durch eine verborgene Welt, erzählt von Mythos und Bedrohung, von der Faszination dieser uralten Spezies und von ihrem drohenden Verschwinden. Eine packende Investigation über Profit, organisierte Kriminalität und die Frage, wie weit Menschen gehen, wenn ein Lebewesen zur Ware wird.
Der Krieg im Sudan ist selten in den Schlagzeilen, doch er gilt als die grösste humanitäre Katastrophe unserer Zeit. An einer Geberkonferenz in Berlin sagten nun zahlreiche Staaten Hilfe zu. Die Kriegsparteien waren allerdings nicht dabei. Einzelheiten von Afrika-Korrespondentin Sarah Fluck. · Deutschland und die Ukraine rücken militärisch näher zusammen. Die beiden Länder wollen gemeinsame Rüstungsprojekte verfolgen und dabei auch neue Unternehmen gründen. Sicherheitsexperte Markus Ziener über die neue Rolle der Ukraine in militärischen Partnerschaften. · Coop streicht die mittelpreisige Marke Qualité & Prix aus dem Sortiment. Die Produkte werden neu unter dem schlichten Label «Coop» verkauft und bekommen neue Verpackungen. Auch Konkurrentin Migros hat ihr Sortiment kürzlich umgestellt. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch hat sich die Regale der Detailriesen genauer angeschaut. · Die Schachwelt hat einen neuen Star: Javokhir Sindarov. Beim Kandidatenturnier für die Schach-WM sorgte der 20-jährige Usbeke für Aufsehen. Noch nie hat ein Spieler bei diesem Turnier mehr Partien gewonnen. Schachgrossmeister Niclas Huschenbeth, warum Sindarov so dominierte.
Flucht, Hunger, Ausnahmezustand. Für Millionen Menschen im Sudan tägliche Realität. Warum dieser Bürgerkrieg bei uns fast vergessen ist. Und: Und: Reform der Gesetzlichen Krankenkassen - Wie Schwarz-Rot 20 Milliarden Euro einsparen will. Barbara Schmidt-Mattern
Die Menschen im Sudan durchleben seit Langem die größte humanitäre Katastrophe der Welt. Doch Berichte aus dem Inneren des Landes sind selten. NZZ-Afrika-Korrespondent Samuel Misteli ist es gelungen, über den Südsudan in die Nuba-Berge vorzudringen. Dort trifft er auf eine Bevölkerung, die sich vor ständigen Drohnenangriffen schützt, und spricht mit Menschen, deren Leben durch körperliche und sexuelle Gewalt zerstört wurden. Er lernt aber auch die andere Seite kennen und begegnet jungen Kämpfern der berüchtigten RSF-Miliz, denen schwerste Kriegsverbrechen und Völkermord vorgeworfen werden. In dieser Samstagsfolge von _sprechen wir über einen Krieg, der trotz Millionen hungernder Kinder weitgehend im Schatten der Weltöffentlichkeit stattfindet. Gast: Samuel Misteli, NZZ-Korrespondent für Afrika Host: Simon Schaffer Mehr über Samuel und eine Übersicht seiner Texte findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/samuel-misteli-ld.1499022). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
Wirtschaftsministerin Reiche geht Finanzminister Klingbeil hart an - und verärgert Bundeskanzler Merz. Israel will Gespräche mit Libanon - Warnung vor humanitärer Katastrophe. Radverkehrsplan NRW. Moderation: Katrin Schmick. Von WDR 5.
In Woche fünf des Kriegs gegen den Iran spitzt sich die Lage weiter zu. Bislang läuft der Krieg von Israel und den USA gegen den Iran ja nur aus der Luft. Militärische Infrastruktur, Anlagen zur Aufarbeitung von nuklearem Material und auch die Spitzen des Regimes sind das erklärte Ziel der Angreifer. Immer öfters berichten Medien jetzt aber von möglichen Bodentruppen, die im Iran eingesetzt werden sollen. Trump selbst würde gerne die Kontrolle über das Öl im Iran übernehmen. Welche Szenarien es für den Einsatz von Bodentruppen im Iran geben würde und in welcher Katastrophe das enden könnte, erklärt Militärexperte Gerald Karner.
Hat eine kosmische Katastrophe vor 13.000 Jahren die Mammuts und eine steinzeitliche Kultur ausgelöscht? Spoiler: Nein. Warum manche trotzdem glauben, dass das passiert ist, rfahrt ihr in der neuen Folge der Sternengeschichten. STERNENGESCHICHTEN LIVE TOUR in D und Ö: Tickets unter https://sternengeschichten.live Wer den Podcast finanziell unterstützen möchte, kann das hier tun: Mit PayPal (https://www.paypal.me/florianfreistetter), Patreon (https://www.patreon.com/sternengeschichten) oder Steady (https://steadyhq.com/sternengeschichten) Sternengeschichten-Hörbuch: https://www.penguin.de/buecher/florian-freistetter-sternengeschichten/hoerbuch-mp3-cd/9783844553062
Der Angriff der Terrororganisation Hisbollah auf Israel hat Libanon in den Krieg geführt. Für die Menschen vor Ort ist das eine Katastrophe. Die Wut der Bevölkerung auf die Hisbollah steigt und die Sorge vor einer israelischen Besatzung ist gross. Meret Michel ist freie Journalistin in Beirut. Der Libanon stürzt innerhalb von nur anderthalb Jahren erneut ins Chaos, nachdem die schiitische Hisbollah-Miliz Angriffe auf Israel gestartet hat. Für die Bevölkerung vor Ort bedeutet das eine verheerende Situation. Israel intensiviert seine Luft- und Bodenoffensive im Libanon: Im ganzen Land schlagen Bomben ein, Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht, und täglich steigt die Zahl der Opfer. Gleichzeitig wächst die Angst vor einer möglichen israelischen Besatzung. Wird es dazu kommen? Und könnte die Hisbollah dadurch wieder an Stärke gewinnen und sich als Widerstandskraft gegen Israel festigen? Die freie Journalistin Meret Michel lebt seit drei Jahren in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Aufgrund der aktuellen Kämpfe hält sie sich mit ihrer vierjährigen Tochter vorübergehend aus Sicherheitsgründen in der Schweiz auf. Wie hat die kleine Familie den Kriegsbeginn erlebt? Darüber spricht Meret Michel im Gespräch mit David Karasek.
Wir springen in dieser Folge nach Algerien, wo im Jahr 1880 zwei fanzösische Expeditionen aufbrechen, um eines der ambitioniertesten Technologieprojekte des 19. Jahrhunderts vorzubereiten. Anfängliche Euphorie weicht aber bald der Erkenntnis, dass die Sahara weitaus gefährlicher und unwirtlicher ist, als in den Ministerien und Salons in Paris angenommen. Wir sprechen in dieser Folge über Paul Flatters und die nach ihm benannten Expeditionen durch die Sahara, die nicht nur in einer Katastrophe enden, sondern den Mann auch lange Zeit in Vergessenheit geraten lassen. // Erwähnte Folgen - GAG542: Eine Kaiserin der Franzosen - https://gadg.fm/542 - GAG408: Das kurze und tragische Leben des Évariste Galois - https://gadg.fm/408 - GAG496: Sophie Germain - https://gadg.fm/496 - GAG272: Am Ende der Welt - Napoleons letzte Jahre im Exil - https://gadg.fm/272 - GAG417: Auf der Suche nach den Quellen des Nils - https://gadg.fm/417 - GAG100: Der Fall der „Mignonette“ und seine Folgen - https://gadg.fm/100 - GAG525: HB04 – Tödliche Abkürzung & Die Seekuh, die kam und verschwand - https://gadg.fm/525 - GAG472: Die Antoninische Pest - https://gadg.fm/472 // Literatur - Bernard, Frédéric (1851-1927). Deuxième Mission Flatters : Historique et Rapport Rédigés Au Service Central Des Affaires Indigènes / Avec Documents à l'appui et Une Carte Dressée Par M. Bernard,… ; Gouvernement Général de l'Algérie. - Brower, Benjamin Claude. A Desert Named Peace: The Violence of France's Empire in the Algerian Sahara, 1844–1902. Columbia University Press, 2011. - Douglas Porch. The Conquest of the Sahara. Macmillan, 2005. - „John Strachan, Murder in the Desert: Soldiers, Settlers and the Flatters Expedition in the Politics and Historical Memory of European Colonial Algeria, 1830-1881“. The George Rudé Society, 29. August 2017. https://h-france.net/rude/vol4/strachan4/. Das Episodenbild zeigt Flatters um 1880. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio