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Grell, gefährlich, teuer: Wer braucht diesen Song Contest?Am Samstag steigt mit dem Eurovision Song Contest die teuerste Party des Jahres: 36 Millionen Euro verschlingt das Megaevent – und das, obwohl 62 Prozent der Bevölkerung kein Interesse daran haben und das ganze Land sparen muss. Hinzu kommen massive Sicherheitsbedenken, Terrorwarnstufe 4 und ein schwelender Antisemitismus, der sich in Protesten gegen die Teilnahme Israels breit macht. Wird der ESC zum wirtschaftlichen Verlustgeschäft? Geht der Contest ohne Eskalation über die Bühne? Und tut er unserem Land wirklich etwas Gutes?Glaube vor Gesetz: Wie radikal ist unsere Jugend?Eine neue Studie der Stadt Wien sorgt für Aufregung: 41 Prozent der befragten muslimischen Jugendlichen stellen religiöse Regeln über österreichische Gesetze, knapp die Hälfte ist antisemitisch eingestellt, ein Viertel gilt als latent radikalisierungsgefährdet. Woher rühren die Ressentiments? Wo versagt die Integration? Und wie muss die Politik gegensteuern?Darüber diskutiert Katrin Prähauser mit den folgenden Gästen: Gerald Grosz, Bestseller-Autor und Polit-Kommentator Eric Frey, “Standard”-Journalist Beatrice Achterberg, Journalistin bei der “Neuen Zürcher Zeitung” Barbara Tóth, Redakteurin beim “Falter” Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Mein Gast ist Morten Paul. Er ist Literatur-& Kulturwissenschaftler und arbeitet am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum, wo er zu den Verbindungen von Freud' scher Psychoanalyse & Marx'scher Kritik der politischen Ökonomie forscht & lehrt. Morten ist Herausgeber des Sammelbands "Was war Faschismustheorie?", der sehr bald im Verbrecherverlag erscheint: „Das Buch richtet sich an alle, die über Faschismus nicht nur reden, sondern herausfinden wollen, wie dieses Reden beschaffen sein muss, um zu einem antifaschistischen zu werden." Mit Elena Stingl hat erdas Nachwort zu der Neuauflage von Georges Batailles 'Die psychologische Struktur des Faschismus' von 1933/34 geschrieben (Matthes&Seitz). Beide Bücher sind Thema der Sendung. „Angesichts des oft ungläubigen Erschreckens ob einer möglichen Wiederkehr des Faschismus an der Macht scheint es hilfreich, sich die angesichts seines frühen Weges eben dorthin angestellten Überlegungen ins Gedächtnis zu rufen. Es ist frappierend, wie genau viele der alten Beschreibungen die Gegenwart trefffen. Nicht abgeklärt sein und darüber zynisch werden, ohne zugleich wie das Kaninchen vor der Schlange zu erstarren oder sich empört einfach abzuwenden, bleibt die Herausforderung für die Faschismustheorie der Gegenwart. (...) Baue deine Theorie so, dass sie die Anziehungs- & Fliehkräfte des Faschismus ernst nimmt, aber seine Bewirtschaftung des Ressentiments, seine Mechanismen der Entmenschlichung, seine Hierarchisierung des Lebens & seine Feier der Vernichtung nicht reproduziert, sondern sie unterbricht. In dieser Unterbrechung setzt sie die darin gebundenen + auf Zerstörung gerichtete Kräfte für eine alternative Gestaltung von Welt frei, die dann ihre eigene Dynamik entfalten kann." Diese Aufgabe besprechen wir ausgiebig. In diesem Teil schauen wir auf einige solcher Bruchmomente und Morten beleuchtet den geschichtlichen Hintergrund, vor dem insbesondere Wilhelm Reich, Ernst Bloch und Georges Bataille ihre Faschismustheorien entwickelten. Wir beschäftigen uns mit dem Homogenen & Heterogenen in Batailles Theorie. Die Gegenwart läuft wie immer mit. Quellen und Playlist s.u. Teil 2 abrufbar auf: https://www.freie-radios.net/142423 Darin u.a.: Ob und wie lassen sich das faschistische und das emanzipatorische Heterogene voneinander unterscheiden? Was hat die kritische Theorie damit zu tun? Und: Wir tanzen in der Gegenwart ohne Zukunft kopflos Pogo und fordern mehr Demokratie.
Happy Drudenfuß und Froschbein, der Podcast über Hörspiele taucht ein in die Ressentiments einer Dorfgemeinschaft, die diese gegenüber einer rothaarigen Vertriebenen-Tochter hegt. Mit anderen Worten: Herzlich willkommen in Lerchenbach. Der liebevolle Hamster Felix Scharlau und sein Linus Volkmann machen das dazugehörige Fass für euch auf.
Deftige Kritik oder frauenfeindliche Attacke? Für zwei Verrisse erntete Moderator Denis Scheck Protest und den Vorwurf des Sexismus. Kritik dürfe scharf sein, so Publizist Johannes Franzen. Aber Scheck habe sich mit Ressentiments ins Unrecht gesetzt. Franzen, Johannes www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Zumindest der Auftritt des amerikanischen Papstes zu Ostern sorgt bei US-Redakteurin Jiffer Bourguignon für etwas Zuversicht in Zeiten voller Gewalt: „Wir haben in jeder Folge in den letzten fünf Wochen über den Iran-Krieg gesprochen und der Papst hat ein paar Worte dazu gesagt: dass wir uns jetzt an Gewalt gewöhnen – das können wir nicht tun, das dürfen wir nicht“, für Jiffer sind die Sätze zentral in der Oster-Botschaft von Leo XIV. Dass die Trump-Regierung die christliche Religion für ihre politischen Ziele zu instrumentalisieren scheint, stößt nicht nur dem Pontifex auf - einer der Eindrücke, den Ingo Zamperoni auf seiner aktuellen Drehreise in den USA gesammelt hat. Ein anderer: der TT-Moderator hat viele Ressentiments gegen alte Verbündete der USA gespürt. Denn zumindest die Trump-Erzählung, dass Europa die USA im Iran-Krieg im Stich lasse, glauben viele im Trump-Lager. „In der Regierung und bei vielen MAGA-Fans ist die Haltung, dass man sich aus der NATO verabschieden sollte“, fasst Ingo zusammen. Das Ehepaar ist sich einig in der Einschätzung, dass US-Präsident Trump nicht weiß, wie er den Konflikt beenden soll. Dass er sich zunehmend schriller äußert, besorgt die beiden. Auch die jüngste Drohung Trumps, mit den angekündigten US-Militärschlägen „werde eine ganze Zivilisation untergehen“, sei in diesem Zusammenhang zu verstehen. Emotional berührt hat Jiffer der Flug der Mondmission, die am vergangenen Mittwoch vom Kennedy Space Center gestartet ist. Und das nicht nur, weil die US-Redakteurin als Kind gerne Astronautin geworden wäre: „Die Artemis 2 Mission steht für all das, was Trump hasst: enge Kooperation mit Verbündeten, hier zwischen Kanada, den USA und Europa, dazu Vielfalt in einer internationale Crew, mit einer Frau und einem Afro-Amerikaner" , schwärmt sie und findet so zusammen mit Ingo doch noch einen positiven Aspekt der vergangenen Woche.Hier gibt es noch wenige Tickets für das SWR-Podcastfestival in Mannheim mit Jiffer und Ingo am 12.4.26https://links.190a.de/l/swr-podcastfestivalNach der Podcast-Aufzeichnung haben sich die USA und der Iran auf eine Waffenruhe für zwei Wochen geeinigt. Die Entwicklung hört ihr im Podcast "Machtfragen - das sicherheitspolitische Update":https://1.ard.de/MachtfragenUSA und Iran kündigen zweiwöchige Feuerpause anhttps://www.tagesschau.de/eilmeldung/iran-trump-feuerpause-100.htmlErfolgreiche Raumfahrtmission "Artemis 2" zum Mondhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/nasa-artemis-mondmission-mondphase-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnierenhttps://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien über Trumps Drohungenhttps://1.ard.de/Streitkraefte_und_Strategien
Stefanie Schüler-Springorum stellt erstmals die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft aus Sicht der Menschen dar, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Damit erzählt sie eine bislang weitgehend ausgeblendete Geschichte. Sie schildert die Erfahrungen von überlebenden Juden und Sinti und Roma, von ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosexuellen im westlichen Teil Deutschlands in den ersten Nachkriegsjahrzehnten. Das gängige Bild von der gelungenen Demokratisierung der Bundesrepublik bekommt durch diese Geschichten einen Riss. Die Erfahrungen der ehemals Verfolgten zeigen, dass der Hass und die Ressentiments gegen sie nicht einfach verschwanden, sie waren tief im Denken der Menschen verankert und sind es zum Teil bis heute. Die Gründe und Funktionen dieser Einstellungen mögen sehr unterschiedlich sein, doch sie haben eines gemeinsam: den Wunsch der Mehrheitsgesellschaft, dass die betroffenen Menschen nicht da sein sollten. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_verfolgte_ns_bundesrepublik_schueler_springorum
Im 250. WildMics-Special sprachen wir über die juristischen Grenzen des Sagbaren. Was genau ist eine „Beleidigung“ im juristischen Sinne eigentlich? Sollte es Hausdurchsuchungen wegen Social-Media-Postings geben? Und wenn ja, bei welchen Postings? Reicht es schon, Politiker als „Schwachkopf“ oder „Pinocchio“ zu titulieren? Was ist mit Unterstützung der Hamas und antijüdischen Ressentiments? Oder sollte sich das Gesetz da ganz heraushalten? Darüber diskutierten wir mit Ronen Steinke. Diese Sendung wurde am 17.03.2026 aufgezeichnet. Hier findet ihr Ronens neues Buch „Meinungsfreiheit“ * und hier seinen Podcast *Affiliate Link Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QR-Code für Überweisung:
Der Islam gewinnt in Österreich an Stärke. Besonders spürbar ist das in Wien: In der Hauptstadt stellen muslimische Kinder mit 41,5 Prozent mittlerweile die größte Religionsgruppe in Pflichtschulen. Gleichzeitig wird Radikalisierung immer mehr zum Problem, islamistische Hassprediger gehen im Internet gezielt auf die Jagd nach beeinflussbaren Jugendlichen. Kopftuch, Ramadan und Scharia: Zwingt uns der Islam zunehmend seine Werte auf? Oder liegt in Intoleranz und antimuslimischen Ressentiments eine größere Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt? Ist das Kopftuchverbot für Mädchen bis 14 Jahre eine Einschränkung der Religionsfreiheit? Und: Hat die Politik die Lage überhaupt noch im Griff? Oder haben wir den Kampf gegen den radikalen Islam längst verloren Darüber diskutiert Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Emrah Erken, Rechtsanwalt und Islam-Kritiker Khola Maryam Hübsch, Islam-Publizistin Susanne Wiesinger, Lehrerin in Wien Engin Catik, Schulleiter einer Berliner Brennpunktschule Liza Ulitzka, Journalistin, deren radikalisierter Ex-Mann ihre Kinder entführte Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Robert Misik im Gespräch Markus Brunner und Hans-Jürgen WirthSOZIALPSYCHOLOGIE DES AUTORITÄRENWas macht rechte Narrative für viele Menschen attraktiv?In atemberaubender Rasanz kippen die USA über den Abgrund, und auch in Europa werden autoritäre und neu-faschistische Bewegungen tonangebend. Sehr viele Analysen beschäftigen sich mit politikwissenschaftlichen und insbesondere auch mit ökonomischen Ursachen für den Aufstieg dieser Neuen Rechten. Dabei gibt es eine Vielzahl wichtiger sozialpsychologischen Faktoren, die selbst seit Jahrzehnten schon erforscht sind: Warum Menschen für autoritäre Botschaften empfänglich sind; welche Dynamiken die Selbstradikalisierung entfacht, wenn rechte Agitation auf Gesellschaften einwirkt; wie sich Menschen selbst verändern, wenn autoritäre Anlagen wachgerufen werden.Markus Brunner, Sozialpsychologe und Soziologe, untersucht in seinem Buch „Sozialpsychologie des Autoritären“ insbesondere die Autoritarismusforschung des Frankfurter Instituts für Sozialforschung und neuere Studien darüber, wie ein „rebellisch-autoritärer Charaktertyp“ entsteht und in „autoritäre Aggression“ umschlägt, und was es mit Menschen macht, wenn ein „paranoides Denken immer mehr zunimmt“.Eine massenpsychologische Perspektive ist unumgänglich, wenn man die Pathologien unserer Zeit verstehen will. Der Psychoanalytiker Hans-Jürgen Wirth untersucht seit vielen Jahren die „emotionalen Leitmotive“, die rechtspopulistische Einstellungen begünstigen wie „Wut, Hass, Rachsucht, Empörung, Ekel, Neid, Ressentiments, Verbitterung, Sarkasmus, Zynismus, Destruktivität, Empathie-Verweigerung, Feindseligkeit“. Mangelnde Anerkennung mag dazu besonders beitragen, ebenso eine „misstrauische Grundhaltung zur Welt“, die oft schon im Kindesalter genährt wird.Markus Brunner,Sozialpsychologe und Soziologe; wissenschaftlicher Leiter des Master-Studienschwerpunktes “Sozialpsychologie/Klinische Psychologie” an der Sigmund Freud Privat Universität (SFU) WienHans Jürgen Wirth, Psychoanalytiker, psychologischer Psychotherapeut und Verleger des Psychosozial-Verlages; Professor für psychoanalytische Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am MainModeration:Robert Misik, Autor und Journalist
Im Mittelpunkt dieser Jubiläumsfolge steht eine große europäische Frage: Reicht die klassische deutsch-französische Kooperation noch aus - oder erzwingen geopolitische Krisen, fiskalischer Druck und ein brüchiger Westen irgendwann einen ganz neuen Integrationsschritt? Darüber habe ich diskutiert mit Claire Demesmay vom Institut français Bonn, Jacob Ross von der DGAP und Jan Techau von der Eurasia Group. Es geht um antideutsche und antifranzösische Ressentiments, um strategische Missverständnisse zwischen Berlin und Paris, um Frankreichs finanzielle Lage, um europäische Verteidigung und um das Zukunftsszenario einer möglichen Françallemagne. Der Abend erinnerte außerdem an Norbert Glanzberg, den jüdischen Komponisten und Weggefährten Édith Piafs, dessen 25. Todestag auf den Tag der Veranstaltung fiel. Seine Musik war an diesem Abend mehr als Begleitung: Sie bildete den emotionalen Resonanzraum der Debatte. Im Podcast selbst sind aus urheberrechtlichen Gründen nur kurze Ausschnitte zu hören.
Herrlich: Überall liegen die Nerven blank, ob in Köln, Bremen, Mönchengladbach oder Wolfsburg. Nur die beiden Hosts bewahren wie immer die Ruhe und analysieren betont unparteii … Unfug, sie haben natürlich wieder unhaltbare Thesen und tief sitzende Ressentiments im Gepäck. Ansonsten geht es um die Abseitsregel in der kanadischen Liga, das irrlichternde Interview von Julian Nagelsmann, gedruckte Tickets und die innige Feindschaft zwischen Villingen und Schwenningen. Alles natürlich wie immer in verlässlicher Thai-Qualität! Jetzt reinhören! Ihr habt Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns gern an podcast@11freunde.de EXKLUSIVES NordVPN-Angebot ➼ https://nordvpn.com/zeiglerkoester Testet es jetzt risikofrei mit einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie! +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/ZeiglerundKoester +++ Eine Produktion im Auftrag von RTL+ +++ Hosts: Arnd Zeigler und Philipp Köster Redakteur: Tim Pommerenke Audioproduzentin und Sprecherin: Henni Koch Sounddesign: Ekki Maas Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de +++
Eigentlich ist Lucia Heisterkamp (Spiegel) die "Deitsche" bei Inside Austria. Dabei muss man ihren Stammbaum nur wenige Generationen zurückverfolgen, um auf österreichische Wurzeln zu stoßen. Gut, ihr Tiroler Urgroßvater ist schon in den 1920er Jahren von Kufstein nach Lateinamerika ausgewandert – aber für ihre Großmutter sollte die "Perle Tirols" noch einmal eine ganz besondere Rolle spielen. Als sie dort nämlich als junge Frau gegen den Willen ihrer Familie ihre verbotene Liebe heiratete. In dieser Folge erzählen wir die Geschichte einer Ehe, die gegen antisemitische Ressentiments geschlossen wurde, und zwar in einer kleinen Kapelle im Inntal, ausgerechnet am 14. Februar 1959, am Valentinstag. Doch wir gehen noch weiter zurück. Wir wollen verstehen, warum zigtausende Österreicher Anfang des 20. Jahrhunderts ihr Glück in Südamerika suchten. Was ihre Geschichten darüber erzählen, wie stark sich unser Blick auf Migration verändert hat, und wie Lucia Heisterkamp nun doch wieder ihre österreichischen Wurzeln in Ehren hält.
Der Politikwissenschaftler Prof. emerit. Herfried Münkler analysiert den fundamentalen Wandel der internationalen Ordnung. Die regelbasierte Weltordnung weicht einer machtbasierten – mit dramatischen Folgen für Europa und Deutschland.Russland, China und die USA agieren imperial und zerstören systematisch die nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffenen Strukturen. Putin wird von Ressentiments getrieben, Xi will Chinas historische Weltmachtposition zurück, Trump isoliert die USA territorial. Europa hat zu lange auf die Friedensdividende gesetzt und seine Verteidigungsfähigkeit vernachlässigt.Für Münkler ist klar: Europa muss in diesem aggressiven Umfeld seine Naivität ablegen und strategische Stärke beweisen.Im Gespräch mit Stefan Braun blickt Münkler auch auf die innenpolitische Lage in Deutschland – auf eine „gereizte Republik“, die sich oft überfordert fühlt.Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
“Aus Kreiskys Wohnzimmer“Tessa Szyszkowitz im Gespräch mit Carolin EmckeRESPEKT IST ZUMUTBARDer permanente Online-Auftritt, die ständige Erregtheit in Podcast- und Fernsehstudios verändert Persönlichkeiten bis zur Unkenntlichkeit, schreibt Emcke: „Um auch nur etwas politische oder mediale Aufmerksamkeit zu ergattern, werden Misstrauen und Ressentiments gegen andere abgesondert. Dabei hat sich eine Art Exhibitionismus der Kaltherzigkeit ausgebreitet, der stolz und schamlos offenbart, was an geistigem Geiz und emotionaler Impotenz lieber verborgen bliebe.“Was aber ist dieser Tiefstapelei entgegenzusetzen? Wer will schon den Rüpeln das Feld überlassen? Es ist außerdem immens wichtig, dass die Diskussionskultur sich nicht auf eine Weise radikalisiert, die ein Gespräch über gewisse Themen unmöglich macht. Carolin Emcke beobachtet dies gerade im Nahost-Konflikt, in der Auseinandersetzung zwischen Israel:innen und Palästinenser:innen – und ihren Sympathisant:innen in Deutschland und generell in Europa. Respekt als Kernkategorie kann helfen. Und noch eine zutiefst menschliche Eigenschaft, die gerade im öffentlichen Diskurs verloren zu gehen droht: die Empathie.Caroline Emcke, Studium der Philosophie, Politik und Geschichte in London, Frankfurt am Main und an der Harvard University. Von 1998–2006 Redakteurin beim Spiegel, anschließend internationale Reporterin für Die ZEIT (2007–2014). Seit 2014 Kolumnistin der Süddeutschen Zeitung und freie Publizistin. Sie kuratiert und moderiert seit 2004/05 die Diskussionsreihe „Streitraum“ an der Berliner Schaubühne und seit 2023 den SZ-Podcast „In aller Ruhe“. Jüngste Publikationen u. a.: Respekt ist zumutbar (2025), Was wahr ist. Über Gewalt und Klima (2024), Für den Zweifel (2022).Auszeichnungen (Auswahl): Otto-Brenner-Preis, Deutscher Reporterpreis, Johann-Heinrich-Merck-Preis, Lessing-Preis, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, Carl-von-Ossietzky-Preis, Glas der Vernunft (2024), Mercator-Professur (2024).Tessa Szyszkowitz, ist eine österreichische Autorin und Journalistin, die in Jerusalem, Brüssel und Moskau als Auslandskorrespondentin arbeitete, bevor sie nach London zog. Sie schreibt für den Falter, ihre Artikel erscheinen auch im Tagesspiegel und der NZZ am Sonntag. Ihr jüngstes Buch: “Echte Engländer – Britain and Brexit” (2018). Sie ist ein Distinguished Fellow at the Royal United ervices Institute in London.
27. Januar 1997: Odo nimmt ein krankes Changeling-Baby in seine Obhut, was sofort seinen "Vater" Dr. Mora auf den Plan ruft, alte Ressentiments weckt und eine Debatte um (anti-)autoritäre Erziehung auslöst. Und bei den O'Briens ist es endlich soweit – ihr Nachwuchs könnte auf die Welt kommen, wenn nur Leihmutter Kira endlich zur Ruhe käme. So lösen sich zwei lange DS9-Handlungsstränge gleichzeitig auf. In Deutschland: Das Baby, ausgestrahlt am 6. März 1998.
Die AfD hat in Umfragen mit der Union gleichgezogen und in der CDU wird man nervös. Kanzler Merz will die extrem rechte Partei nun offensiver bekämpfen und erteilt allen Annäherungsversuchen eine klare Absage. Gleichzeitig macht er eine Debatte auf voller Suggestion und Ressentiments, die Wasser auf die Mühlen der AfD sein dürfte. Was soll diese Debatte über das Stadtbild? Warum sollen wir unsere Töchter fragen? Über einen Kanzler zwischen Hilflosigkeit, Trotz und Rassismus geht es in dieser Folge des Bundestalks. Es diskutieren Gender-Redakteurin Patricia Hecht, Jasmin Kalarickal, die in der taz für Sozialpolitik zuständig ist, und Seite 1-Redakteur Lukas Wallraff. Sabine am Orde, innenpolitische Korrespondentin, moderiert.
Friedrich Merz will sich von der AfD abgrenzen. Gleichzeitig schürt er Ressentiments mit seiner »Stadtbild«-Aussage und schiebt Frauen vor, sie zu erklären. Was bewirkt er damit? »SPIEGEL Shortcut« – Schneller mehr verstehen. Wir erklären euch jeden Tag ein wichtiges Thema – kurz und verständlich. Für alle, die informiert mitreden wollen. Neue Folgen von Shortcut gibt es von Montag bis Freitag auf Spiegel.de, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Links zur Folge: Merz und die AfD: Entschiedener Schlingerkurs »Fragen Sie Ihre Töchter« – Kanzler Merz legt im Streit über »Stadtbild«-Äußerung nach Wir haben die Nachbarn von Friedrich Merz gefragt, was sie am Stadtbild stört ►►► ► Host: Maximilian Sepp ► Gast: Maria Fiedler ► Redaktion: Natascha Gmür, Florian Hofmann ► Regie: Florian Hofmann ► Redaktionelle Leitung: Marius Mestermann ► Produktion: Kim Höbel ► Postproduktion: Florian Hofmann, Philipp Fackler ► Social: Svenja Jäger ► Musik: Above Zero ►►► Lob, Kritik, Themenvorschläge? Schreibt uns: hallo.shortcut@spiegel.de +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die seit einiger Zeit in Politik und Medien vorherrschende Auffassung von Antisemitismus sorgt für Konflikte. Wissenschaftlich ist sie umstritten. Manche Kritiker warnen davor, einen »israelbezogenen Antisemitismus« zur Einschränkung von Grundrechten zu benutzen. Georg Auernheimer prüft verschiedene Definitionen und vergewissert sich, was Antisemitismus ausmacht und wie er sich äußert. Der Blick auf den christlichen Antijudaismus der europäischen Feudalgesellschaft bis hin zum Antisemitismus als Rechtfertigung des Holocaust verdeutlicht, wie tief diese Erbschaft sitzt. Und für die heutige Debatte stellt sich die Frage, wie sich das Verhältnis der Bundesrepublik zu Israel seit der Ära Adenauer entwickelt hat. Wie wandelten sich deutsche Israelbilder parallel zur Geschichte des Nahostkonflikts? Exkurse sind der DDR, jüdischem Leben unter arabischer und osmanischer Herrschaft sowie dem Zionismus gewidmet. Schließlich werden Strategien der Schuldabwehr vor allem mit Blick auf Israel thematisiert. Die Reflexion dieser Zusammenhänge ist für den Autor die Voraussetzung, um den Ressentiments gegen Jüdinnen und Juden sowie antisemitischen Narrativen erfolgreich den Boden zu entzieh Wir sind 99 ZU EINS! Ein Podcast mit Kommentaren zu aktuellen Geschehnissen, sowie Analysen und Interviews zu den wichtigsten politischen Aufgaben unserer Zeit.#leftisbest #linksbringts #machsmitlinks Wir brauchen eure Hilfe! So könnt ihr uns unterstützen: 1. Bitte abonniert unseren Kanal und liked unsere Videos. 2. Teil unseren content auf social media und folgt uns auch auf Twitter, Instagram und FB 3. Wenn ihr Zugang zu unserer Discord-Community, sowie exklusive After-Show Episoden und Einladungen in unsere Livestreams bekommen wollt, dann unterstützt uns doch bitte auf Patreon: www.patreon.com/99zueins 4. Wir empfangen auch Spenden unter: https://www.paypal.com/donate/?hostedbuttonid=NSABEZ5567QZE
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 18. August 2025! Heute kommt für euch eine Urlaubsausgabe, da ich wenig Zeit hatte, was vorzubereiten. Ich hoffe, ich habe trotzdem einige spannende Informationen für euch. Deutschlands Bundestagspräsidentin schüttelt dem Geldgeber des rechten Fake- und Hetzportals „Nius“ freudestrahlend die Hand. So weit sind wir inzwischen. Diesem Medienunternehmen, das Hetze, Desinformation u. Ressentiments verbreitet, haben einige Landesmedienanstalten nun eine Sendelizenz für den Radiobetrieb erteilt. Mit Meinungsfreiheit hat Desinformation nichts zu tun. Im Saarland, in Niedersachsen und in Teilen Hamburgs ist „Nius“ seit Juli über Digitalradio (DAB+) zu empfangen. Nun wird das menschenverachtende, migrationsfeindliche Zeug finanziert durch den CDU-nahen IT-Millionär Frank Gotthardt auch über den Äther geblasen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch in schleswig-holsteinischen Autoradios NIUS-Hetze zu hören ist. Eigentlich soll so ein Medienstaatsvertrag, dem wir auch unterliegen, sichern, dass keine extremistischen oder verfassungsfeindlichen Inhalte gesendet werden. Unsere Themen heute im Fleckenhörer: +++ IG BAU ruft Beschäftigte in der Tierhaltung zu Umfrage auf +++ Rechte Mode - Wie hat sie sich verändert? +++ Infoveranstaltung zum Familiennachzug +++ AKTION AUFSCHREI: Rüstungsexporte nach Israel außer Kontrolle Musik: Freund Hein (Hamburg) The Boy Detective (Detroit/USA) Oidorno (Hamburg) Fliehende Stürme (Stuttgart)
Jonas Lüscher ist einer der einflussreichsten politischen Schriftsteller im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit dem Besteller-Autor fragen wir uns: Wie bedrohlich ist der Aufstieg rechts-autoritärer Kräfte? Wie steht es um die Sozialdemokratie? Und ist die EU ein Hoffnungsprojekt oder ein neoliberales Unterfangen?((01:02)) Wieso äusserst du dich politisch?((02:26)) Ressentiments und Demokratieversprechen((06:04)) Angst vor Trump und Co.((09:18)) Rückkehr des gewalttätigen Maskulinismus((20:06)) Müsliriegel vs. Kinderschokolade((28:33)) Was ist los mit der Sozialdemokratie?((50:58)) EU: Hoffnung oder neoliberales Projekt?((54:30)) Eine linke Antwort
Ulf ist Autor, Journalist und Herausgeber von WELT, Politico und Business Insider. Im April 2025 erschien sein Buch “Shitbürgertum”, in dem er seine Sicht auf die sogenannte linksgrüne Woke-Bewegung darlegt. Ich wollte von ihm wissen, wie er zu dem wurde, der er heute ist, warum er immer den Weg der Provokation wählt und ob er sich selbst als radikalisiert betrachtet. Wir sprechen über Ulfs Vergangenheit auf der “anderen Seite”, es geht um Respekt, Radikalität, Ressentiments und Rechtfertigung. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://instagram.com/ulfposh/?hl=de DINGE: Ulf Poschardt - Shitbürgertum: https://westendverlag.de/Shitbuergertum/2312 Entwicklung der Einkommensungleichheit in Deutschland auf Basis des Gini-Index im Zeitraum 2012 bis 2024: https://bit.ly/3GG407n und https://bit.ly/4kWfwtc Bezahlte und unbezahlte Arbeit von Personen ab 18 Jahren in Deutschland: Zeitverwendung für bezahlte und unbezahlte Arbeit, Gender Care Gap Die Staatsquote ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis der Staatsausgaben zum Bruttoinlandsprodukt wiedergibt: https://bit.ly/452iSF4 Datenbasierte Analyse des deutschen Arbeitsmarkts und der Produktivität: https://bit.ly/452iVAK Ulf Poschardt - DJ Culture: https://bit.ly/4lINcMg Sophie Passmann - Alte weiße Männer: https://bit.ly/40zuRIZ Ludwig Erhard - Wohlstand für alle: https://bit.ly/4lNAfRo Friedrich A. Kittler - Gramophone, Film, Typewriter: https://bit.ly/4kR50mQ ZEIT-Artikel von Anna Mayr: https://bit.ly/4m1f0eg Maximilian Frisch - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Torben Becker - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein neues Fragenset: https://beherzt.net/liebe Mein neues Buch: https://bit.ly/3cDyQ18 Die Hotel Matze Suite bei Apple: https://apple.co/43V3hGq Die Hotel Matze Suite bei Spotify: https://spoti.fi/3U3ZySC Wunschgäste bitte in die Kommentare: https://apple.co/2RgJVH6 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscher LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN Twitter: https://twitter.com/hotelmatze1 Mein erstes Buch: https://bit.ly/39FtHQy Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze
Pünktlich zum 35. Jahrestag des Mauerfalls meldet sich der in Ostberlin geborene Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk mit einem provokanten Buch zu Wort: "Freiheitsschock. Eine andere Geschichte Ostdeutschlands von 1989 bis heute". Ilko-Sascha Kowalczuk schreibt an gegen eine "Normalisierung" des DDR-Systems und eine "mürrisch gepflegte Nostalgie", die er beobachtet. Warum man erst nach Freiheit verlangt und dann, wenn man sie sich erkämpft hat, wieder staatliche Betreuung fordert, ist ihm unverständlich. Und er verfolgt die Frage, warum auch in wohlhabenden Regionen der ostdeutschen Bundesländer, so viel Hass und Ressentiments wuchern. Ein etwas unbequemes Buch - und ein spannender Gesprächsgast!
Von Klemens Patek. Kritik am Gaza-Krieg oder der Politik der israelischen Regierung sei selbstverständlich möglich, sagt Historiker und Antisemitismus-Forscher Gerald Lamprecht. Doch müsse man eigene Argumente und Standpunkte immer wieder auf Ressentiments abklopfen. Neben dem Nahost-Krieg war auch die Covidpandemie ein „Trigger für antisemitische Äußerungen“.
Presseschau vom 17. bis 25. Juni 2025: Was für eine Woche! Zwischen einem G7-Gipfel in Kanada, einem US-Blitzschlag gegen den Iran zur Zerschlagung des Atomprogramms der Mullahs, einem EU-Gipfel in Brüssel, auf dem neue Sanktionen gegen Wladimir Putins Russland beschlossen wurden, und last but not least einem NATO-Gipfel am 25. Juni, der „gut verlaufen” sein soll – wie sieht die Bilanz für unsere Staatschefs aus? In der Pressekonferenz von Präsident Trump wurden einige Befürchtungen über die Zukunft der NATO und des amerikanischen Schutzschildes, wie wir es in 80 Jahren Wohlstand und gemeinsamer Sicherheit kannten, widerlegt. Morgen werden die Europäer in Brüssel, wenn sie zu einem neuen Gipfeltreffen zusammenkommen, die Gelegenheit haben, sich die unangenehmen Fragen zu stellen… Eine Gelegenheit für Bundeskanzler Merz, an seinem ersten Europäischen Rat nach einer intensiven diplomatischen Sequenz teilzunehmen! Einige sagen bereits voraus: Germany is back!
Sat, 21 Jun 2025 07:43:52 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17060804/51464595-572c-44a1-be8f-51380ffab061 51ad0c0270cdc39332b2b3173f0bb146 Wir treffen euch zum Live-Salon in Frankfurt Alles hören Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). KÄS-Termine 2025 Fr. 19.09. / Fr. 19.12. Kontakt per Mail: neuezwanziger@diekaes.de SOMMERSALON am 23. August! Tickets gibts hier 00:00:00 Aus der Garderobe Vor dem Live-Auftritt kündigen Wolfgang und Stefan das nächste Buch an, das sie besprechen werden: "Letzte Chance" von Robin Alexander. Das Buch analysiert, welche Rolle die CDU spielen muss, um die AfD zu verhindern, und bietet somit einen wichtigen Perspektivwechsel. Anschließend geben sie einen Ausblick auf die Themen des Abends: ein strategisches Gespräch zwischen Maximilian Krah und den Kubitscheks, eine kritische Auseinandersetzung mit einem Auftritt von "Hoss & Hopf", die jüngste Präsidentschaftswahl in Polen und ein Persönlichkeitsinterview mit dem Medienmanager Matthias Döpfner. 00:06:39 Live-Salon Die Show beginnt mit einer humorvollen Anspielung auf einen gemeinsamen Opernbesuch. Das Zitat aus Wagners "Parsifal" – "Die Wunde schließt der Speer nur, der sie schlug" – wird als mögliches Motto für den Podcast vorgeschlagen, da man sich hier oft intensiv mit kontroversen Persönlichkeiten auseinandersetzt, um sie zu analysieren. Die Themen des Abends werden erneut kurz vorgestellt: Krah, Kubitschek, Hoss & Hopf und Döpfner. 00:10:01 Hoss und Hopf feiern Rockefellers Weisheit Dieser Abschnitt beginnt mit einem Audio-Ausschnitt aus einer vierstündigen Live-Show von "Hoss & Hopf", in der banale Ratschläge wie die Vermeidung von Fluorid in Zahnpasta oder Schimmel im Schlafzimmer gegeben werden. Im Hauptteil wird eine Podcast-Folge der beiden analysiert, in der sie die Lebensweisheiten von John D. Rockefeller preisen. Dessen Lehren, wie "Dein Schicksal hängt von deinen Taten, nicht von deiner Herkunft ab", werden mit historischen Fakten aus einer Arte-Dokumentation konfrontiert. Diese zeigt, dass Rockefeller seinen Reichtum und seine Macht durch eine strategische Heirat und den Aufbau einer Dynastie sicherte – das genaue Gegenteil der propagierten Weisheit. Auch Rockefellers angebliche Philanthropie entpuppt sich als strategischer Schachzug zur Steuervermeidung. 00:42:46 Krah in Schnellroda Hier wird ein Streitgespräch zwischen AfD-Politiker Maximilian Krah und dem neurechten Verleger Götz Kubitschek beleuchtet. Kubitschek wirft Krah vor, nach den "Correctiv"-Recherchen eine zu liberale Haltung eingenommen zu haben, insbesondere beim Thema "Remigration". Im Zentrum der Debatte steht die Unterscheidung zwischen dem "Staatsvolk" (alle Bürger) und dem "ethnischen Volk". Krah argumentiert juristisch, dass alle Staatsbürger gleich seien, schlägt aber gleichzeitig eine Segregation vor, um eine "Durchmischung" zu verhindern und die deutsche ethnische Identität zu bewahren. Kubitschek fordert hingegen ein klares Bekenntnis zur "Schicksalsgemeinschaft des deutschen Volkes". Krahs Haltung wird als Versuch einer "Melonisierung" der AfD interpretiert – eine Normalisierungsstrategie, um Koalitionsfähigkeit zu signalisieren und einem Parteiverbot zu entgehen. 01:28:06 Dobrindt vs. Polen Thema ist die knappe Präsidentschaftswahl in Polen und deren Verbindung zur deutschen Politik. Der Sieg des nationalistischen Kandidaten, der im Wahlkampf stark auf antideutsche Ressentiments setzte, wird auf die harte Migrationspolitik der neuen deutschen Regierung unter Kanzler Merz und Innenminister Dobrindt zurückgeführt. Obwohl ein deutsches Gericht die von Dobrindt angeordneten Zurückweisungen von Asylsuchenden für rechtswidrig erklärte, hält die Regierung an der Praxis fest und bezeichnet das Urteil als "Einzelfallentscheidung". Diese Politik heizt die antideutsche Stimmung in Polen weiter an und führt zu einer Blockadehaltung im polnischen Parlament, wo dem liberalen Regierungschef vorgeworfen wird, ein "Handlanger Deutschlands" zu sein. 01:52:13 Döpfner bei Matze Der letzte Abschnitt widmet sich einem Interview von Springer-CEO Matthias Döpfner im Podcast "Hotel Matze". Das Gespräch wird dafür kritisiert, dass es den "Menschen" Döpfner in den Vordergrund stellt und dessen Macht und Einfluss als Medienmanager ausblendet. Döpfners Selbstinszenierung als naturverbundener, widerspruchsliebender und fast anti-autoritärer Charakter wird als grotesk und realitätsfern dargestellt. Als Fehler in der Causa Reichelt nennt Döpfner sein eigenes "Vertrauen". Die Analyse kommt zu dem Schluss, dass solche Interviews die wahren Machtverhältnisse verkennen und durch eine "Verkitschung" von den eigentlichen Problemen ablenken. full Wir treffen euch zum Live-Salon in Frankfurt no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 543
Hong, Elena www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Richter, Christoph D. www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Rätsel des Unbewußten. Ein Podcast zu Psychoanalyse und Psychotherapie
Vielleicht mögen in der aufgeheizten politischen Atmosphäre der letzten Jahre gewisse psychoanalytische Grundannahmen ihre Bestätigung finden: einmal, dass das menschliche Zusammenleben unausweichlich von Konflikten bestimmt ist; des Weiteren, dass das Unbewusste dabei kräftig mitmischt... Das Skript zur Folge: https://www.patreon.com/posts/121184696 Link zu Bonusfolgen: Erziehungskonzepte und ihre psychischen Folgen (u.a. mit Bedürfnisorientiert und Autoritärer Erziehung): https://www.patreon.com/collection/148943 **Literaturempfehlungen** - Hans-Jürgen Wirth (2024). Gefühle machen Politik. Populismus, Ressentiments und die Chancen der Verletzlichkeit. Gießen: Psychosozial. - Rolf Vogt (2018). Ein psychoanalytischer Blick auf die Flüchtlingskrise und den Brexit als Ausdrucksform der politischen Utopie „Europa“. Psychoanalyse im Widerspruch, 29, 9—32. - Stavros Mentzos: (1984). Neurotische Konfliktverarbeitung. Frankfurt a.M.: S. Fischer. - Arbeitskreis OPD (2023). OPD-3 – Operationalisierte Psychodynami-sche Diagnostik. Göttingen: Hogrefe. - [MEMO-Jugendstudie zur Erinnerungskultur in Deutschland](https://tinyurl.com/2s4cpb9m) - Bestellung unseres Buches über genialokal: https://www.genialokal.de/Produkt/Cecile-Loetz-Jakob-Mueller/Mein-groesstes-Raetsel-bin-ich-selbst_lid_50275662.html und überall, wo es Bücher gibt. Auch als Hörbuch (z.B. bei Audible oder Bookbeats)! - Link zu unserer Website mit weiteren Informationen: www.psy-cast.de - **Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal**: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=VLYYKR3UXK4VE&source=url - Anmeldung zum Newsletter: https://dashboard.mailerlite.com/forms/394929/87999492964484369/share
Wie schafft man es nach langen Kriegen Versöhnung herzustellen und den Frieden zu bewahren zwischen zwei ehemaligen Kriegsparteien? Wenn uralte Ressentiments noch immer wirken und Gefühle wie Neid oder Angst vorherrschen? Über dieses Thema hat Julia Weigelt in dieser Folge u.a. mit dem Mediator Dominik Barter gesprochen. Er ist geboren in Großbritannien, lebt allerdings schon lange in Brasilien und dort hat er zusammen mit den Ureinwohnern eine Methode entwickelt, wie Menschen auch nach schlimmem Gewalttaten wieder miteinander leben können. Diese Methode nennt er "restorative circles", etwa: Wiedergutmachungskreise. Es sprachen: Stefan Schad, Tilo Werner, Ralf Raths und die Autorin Ton und Technik: Christian Alpen, Nicole Graul und Teelke Uffen Regie: Nikolai von Koslowski Redaktion: Christiane Glas Produktion: NDR Info 2024 Podcast-Tipp: 63 Hektar- der Landwirtschafts-Podcast https://1.ard.de/63hektar18
In dieser Folge diskutieren Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und die US-Journalistin Jiffer Bourguignon die Auswirkungen von Donald Trumps triumphalem Comeback als 47. Präsident der USA – ein Ereignis, das sowohl in den USA als auch in Deutschland tiefe Emotionen und Ängste ausgelöst hat. Gemeinsam blicken sie auf die Gründe, warum viele Wähler trotz Trumps bekannter Skandale und Lügen erneut für ihn gestimmt haben und wie sich die gesellschaftliche Spaltung vertieft hat. Ingo berichtet von seiner Reise nach Washington, wo viele Demokraten darüber nachdenken, ob Wählergruppen wie Latinos und Schwarze zu wenig beachtet wurden. Jiffer beschreibt ihre persönliche Zerrissenheit und Wut gegenüber Trump-Anhängern, die sich offenbar vielfach durch wirtschaftliche Ängste motivieren ließen. Sie schildert das Gefühl der Distanz in ihrer eigenen Familie, da sie mit ihrem Vater Paul, einem Trump-Wähler, vorerst nicht mehr persönlich sprechen kann. Immerhin schreiben sie sich noch Textnachrichten. Das Gespräch beleuchtet Trumps bewusstes Spiel mit sexistischen und rassistischen Aussagen und wie seine Anhänger nach dem Wahlsieg nun dadurch in ihren Ressentiments gestärkt werden. Jiffer und Ingo liefern dazu eindringliche Beispiele. Das Ehepaar spricht über die Ängste, die Trumps neue Kabinettsmitglieder bei vielen Menschen auslösen. Auch die Frage, ob die Demokraten nach zwei vergeblichen Anläufen, eine Frau an die Spitze der USA zu bringen, eine andere Strategie für die nächste Wahl wählen werden, wird eingehend diskutiert. Fragen, Anregungen, Kritik an: podcast@ndr.de Die Dokumentation von Ingo Zamperoni und Birgit Wärnke: https://www.ardmediathek.de/video/wirklich-nochmal-trump-amerika/wirklich-nochmal-trump-amerika/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS85M2ZmZGQxNS00MGYyLTQ3OTUtOWYxNy02NWMxODc5OGIxYjRfZ2FuemVTZW5kdW5n Hier geht's zu einer Folge von 11KM: der tagesschau-Podcast über den Blick von Ukrainer:innen auf den designierten US-Präsidenten Trump: https://1.ard.de/11KM_Ukraine_Trump Podcast-Tipp: Wo bist du? Verschollen auf der Flucht https://1.ard.de/wo_bist_du
Herbstzeit ist Weinlesezeit, und bei Auf den Tag genau gilt das gewissermaßen sogar im doppelten Sinne des Wortes. Regelmäßig sind wir seit 2020 bzw. seit 1920 im Oktober/November in die Reben gegangen, und nach Rheingau oder Saale-Unstrut führt uns dieser Weg in diesem Jahr in Deutschlands in den Augen vieler Fachleute beste Weinregion, in die Pfalz. Forster Ungeheuer, Jesuitengarten, Kirchenstück – die Harburger Anzeigen und Nachrichten vom 4.11.1924 listen etliche Lagen, die Weinliebhaberinnen und -liebhaber auch heute noch mit der Zunge schnalzen lassen, von den Zeitgenossen damals aber wohl gerne, erfahren wir, fälschlich am Rhein vermutet wurden. Schade, dass der Autor in den Wein dieses kenntnisreichen Artikels reichlich Wasser in Form derben anti-französischen Ressentiments gießt. Frank Riede schenkt uns dennoch davon ein.
Mit dem Mauerfall erlitten die Menschen in Ostdeutschland einen „Freiheitsschock“ – meint der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk. Und nennt so sein neues Buch mit dem Untertitel „Eine andere Geschichte Ostdeutschlands von 1989 bis heute“. Den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes 1990 und die Transformation des sozialistischen Staats in eine Demokratie mit kapitalistischer Wirtschaft bezeichnet er als „Übernahme“ durch die Bundesrepublik. Mit sozialen Narben, Entwertungen von Biografien und antidemokratischen Ressentiments, die bis heute in Ostdeutschland nachwirken.
Aujourd'hui, Flora Ghebali, Charles Consigny et Didier Giraud débattent de l'actualité autour d'Alain Marschall.
Für unser Sommerspezial 2024 sind wir für Euch tief ins Archiv gestiegen und haben die besten Folgen der letzten Zeit zu einem Kessel Buntes gerührt. Oldies but Goldies. Also nicht wundern über verschiedene Texte und Trailer. Micky Beisenherz, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Louisa Neubauer, Rolf Zuckowski, Düzen Tekkal, Benno Fürmann, Jörg Kalkofe und viele mehr erinnern sich an ihre erste Reise ganz allein. Dazu tiefschürfende Interviews mit Atze Schröder, Axel Hacke und Georg Streiter. Und natürlich unsere Familiengespräche mit Hajo, Paul und Suse über Erfolg, Vater sein oder 30 Jahre Ehe. Lasst Euch überraschen! Wir hören uns. Heute mit der Klimaschutz-Aktivistin Louisa Neubauer. Europa im Kopf, Wassermelone im Bauch und einen Nationalspieler im Herzen - Klimaschutzaktivistin und Fußballerin Luisa Neubauer verrät im Sommerspezial des Mutmachpodcasts von Funke, wie sie im WM-Sommer 2014 die völkerverbindende Kraft des Fußballs erlebte, welche Ressentiments ihr begegneten und wie sie über die funktionierende Bahn in anderen Ländern staunte. Und dann ist da noch ein pikantes Geständnis. Schade, Miro Klose.
In gesellschaftlichen und politischen Diskursen ist aktuell wieder viel von Ressentiments die Rede. Ressentiments haben eine gesellschaftliche und eine politische Bedeutung. Welche Rolle spielen Ressentiments in Diskursen? Darüber diskutiert Jürgen Wiebicke mit dem Philosophen Jürgen Große. Von Ulrich Noller.
Es sind die Zwanziger Jahre, eine Krise jagt die andere, Abstiegsangst und Ressentiments machen sich breit. Rechtsextremisten erzielen Wahlerfolge, Politiker werden mit Gewalt auf der Straße konfrontiert. Weil die deutsche Demokratie auch heute unter Druck steht, werden immer wieder Vergleiche mit der Weimarer Republik gezogen. Einem System, das sich selbst nicht vor seinen Feinden schützen konnte. »Die Parallele ist wichtig als Mahnmal«, sagt Eva-Maria Schnurr, Ressortleiterin von SPIEGEL Geschichte und promovierte Historikerin. Es gebe viele Unterschiede zwischen damals und heute, die Bundesrepublik sei nach 75 Jahren Grundgesetz gefestigt. Die Gefahr, dass die Demokratie ausgehöhlt wird, existiere aber auch heute. Links zur Folge: Statement von Verfassungsschutzchef Thomas Haldenwang Statement von Wirtschaftsminister Robert Habeck Aufbruch in der Weimarer Republik: Als Deutschland von der Zukunft träumte SPIEGEL Geschichte: Die 20er Jahre +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Viele Grüne haben die pro-palästinensischen Uni-Besetzungen unterstützt. Doch wo liegt die Grenze zwischen legitimem Protest und Antisemitismus? Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone äussert sich auch zum «Mitte-Links-Deal» für Ukraine und Armee und zur (wahl-)geschwächten Situation der Partei. Zahlreiche gewählte Grüne Kantonsparlamentarierinnen und -palamentarier haben die Uni-Besetzungen unterstützt – die Jungen Grünen sogar ganz offiziell als Partei. Doch von Genf bis Zürich haben die Besetzenden Grenzen überschritten: Der brutale Terror-Angriff der Hamas auf Israel wurde fast ganz ausgeklammert. Und die Forderung nach einem Verbot jeglicher Forschungszusammenarbeit mit Israel sowie manche pro-palästinensischen Slogans wurden als antisemitisch kritisiert. Warum hat Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone die Jungpartei nicht deutlicher zur Zurückhaltung aufgefordert? Wo zieht sie die Grenze zwischen legitimem Protest gegen den Gaza-Krieg und antisemitischen Ressentiments? Lisa Mazzone hat die Parteileitung vor rund einem Monat übernommen – in schwierigen Zeiten nach den herben Wahlverlusten letzten Herbst. In der Samstagsrundschau beantwortet sie kritische Fragen zur Rolle und Positionierung der Partei? Warum hat der Grünen-Vertreter in der zuständigen Ständerats-Kommission den umstrittenen Deal für die Schweizer Armee und die Ukraine-Hilfe unterstützt? Wie wollen die Grünen ihre aktuelle Initiative für einen milliardenschweren Klima-Fonds finanzieren? Und: Wie sieht die neue Rolle der Partei aus nach den Wahlverlusten? Ergänzend zum «Tagesgespräch» finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle «Samstagsrundschau».
Vorhang auf für: Gudrun Senk, technische Geschäftsführerin der Wiener Linien. Gudrun Senk ist eine der wenigen Frauen in einem Technikberuf. "Als Frau im Technikumwelt steht man einem hohen Maß an Ressentiments gegenüber aber ich bin an dem auch gewachsen", so Senk. Heute sieht sie sich als Role Model im Technikbereich. Aufgewachsen auf dem Land in einem soliden Elternhaus hat sie Vertrauen, Mut und Leistungswillen mitgegeben bekommen. "Jeder Mensch hat Potentiale aber sie können nur durch Vertrauen freigesetzt werden", weiß Senk aus Erfahrung. "Deshalb ist es wichtig, dass man Kontrolle abgeben kann. Dann erst entfalten sich alle und jeder hat seinen Platz. Es zählt die Vielfalt.“
Im Entwurf ihres Grundsatzprogramms schlägt die CDU ein Bekenntnis zu einer deutschen „Leitkultur“ vor. Damit tut sie sich keinen Gefallen, meint Michael Köhler. Der Begriff sei zu diffus, rieche nach Stammtisch und könne Ressentiments schüren. Köhler, Michaelwww.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Vor genau zehn Jahren war die Moderatorin Jessy Wellmer schon einmal hier zu Gast, aber seitdem hat sich unser Leben, ihr Leben und auch ihre Musikliste ganz schön verändert. Seit Oktober 2023 moderiert sie die Tagesthemen, eines der Nachrichten-Flaggschiffe also. Und vorher? Die meisten von Ihnen und Euch wissen es ja, für den Rest sei kurz angerissen: 1979 im mecklenburg-vorpommerschen Güstrow geboren. Der Mauerfall bringt die damals 10-Jährige nicht wirklich durcheinander: sie ist gut in der Schule und lernt gerne. 16-jährig besucht sie eine neuseeländische Schule, studiert anschließend in Berlin, macht ein Volontariat und ist damit schon mitten hineingerutscht in den Journalismus. Als - wie sie sich bezeichnet - westdeutsches Ostkind moderierte Jessy Wellmer unterschiedliche Nachrichten- und Sportformate, die Sportschau im Ersten und drehte zwei Dokumentationen, die sich mit den noch immer - und möglicherweise immer mehr verstärkenden - Ressentiments zwischen Ost- und Westdeutschen befassen. Und weil das ein Riesenthema ist, hat sie zu diesem Thema auch ein recht aufschlussreiches Buch geschrieben. Playlist: Cheryl Lynn - Got to be Real Janelle Monae - Faster Fettes Brot - Emanuela R.E.M. - What's The Frequency, Kenneth? Dennis DJ & Apresenta - Automaticamente Sofi Tukker - Best Friend Fatboy Slim - Fucking in Heaven Bernd Begemann - Judith, mach Deinen Abschluss Sylvan Esso - The Glow Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Quellen, Verweise, Weiterführendes Studie: Die "Sardinen" in Italien 2020 gegen rechtsetxreme Parteien https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3826965 Analyse: Energiewende, Klimaschutz und Aktivismus – Empirische Analyse weitreichender Protestereignisse bis 2020, Johannes Brehm und Henri Gruhl https://ariadneprojekt.de/publikation/analyse-energiewende-klimaschutz-und-aktivismus/ Buch: Friedemann veröffentlicht am 14.3. "Was Ihr Wollt. Wie Protest wirklich wirkt." Jetzt vorbestellbar. https://www.ullstein.de/werke/was-ihr-wollt/hardcover/9783550201660 Soziologe Nils C. Kumkar, Tagesthemen Gespräch, „Programme in der öffentlichen Debatte nicht überschätzen", Nils C. Kumkar, Soziologe, zum Verhältnis von AfD und Rechtsextremismus“ https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-1298516.html So stark ist die Zahl antisemitischer Straftaten seit dem 7. Oktober gestiegen, Spiegel, https://www.spiegel.de/politik/deutschland/antisemitismus-so-stark-sind-antisemitische-straftaten-seit-dem-7-oktober-angestiegen-a-f104451d-992f-4592-8fe9-f08133854c98 “Soziologe Klaus Hurrelmann wertet Proteste gegen Rechtsextremismus als „Befreiungsschlag“”, deutschlandfunk, https://www.deutschlandfunk.de/soziologe-hurrelmann-wertet-proteste-gegen-rechtsextremismus-als-befreiungsschlag-100.html Sachsen-Monitor 2023, “Menschenfeindliche und nationalistische Einstellungen haben in der sächsischen Bevölkerung in einem erheblichen Ausmaß zugenommen. Ressentiments gibt es insbesondere gegenüber Ausländern: 64 Prozent der Bürger empfinden Deutschland als »durch Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet« (plus 24 Prozentpunkte im Vergleich zu 2021/22), die eigene Umgebung nehmen 30 Prozent als »überfremdet« wahr (plus 21 Prozentpunkte).”, https://www.staatsregierung.sachsen.de/sachsen-monitor-2023-8897.html “Kippt diese Demokratie?”, Jens Christiane Raabe im Gespräch mit Hartmut Rosa und Stephen Mau, SZ+, https://www.sueddeutsche.de/kultur/steffen-mau-hartmut-rosa-afd-1.6338787?reduced=true Filme! Poor Things Anatomie eines Falls Killers of the Flower Moon The Zone of Interest Rustin - WERBUNG - Du bekommst bei Naturstrom je 30€ Startguthaben für Ökostrom und Ökogas über diesen Link: www.naturstrom.de/piratensender Den Podcast der Kunsthalle Karlsruhe findest du [hier](https://www.kunsthalle-karlsruhe.de/podcast/kunstcouch/) und überall, wo es Podcasts gibt!
Europa als Weltmacht der Zukunft – diese Idee erlebt regelmäßig in Jahren von EU-Wahlen einen neuen Frühling. Frankreichs Präsident Macron mahnt in diesem Kontext zu einer stärkeren Kooperation im Bereich der Rüstungsindustrie. Doch diese scheitert – auch an alten Ressentiments.
Hamas-Terror in Israel, antisemitische Parolen auf deutschen Straßen: Radikale Demonstranten, oft palästinensisch- und arabischstämmig, verbreiten Hass gegen Juden und den Staat Israel. Aber auch Menschen aus dem linken Spektrum machen mit. Wie ernst ist die Lage? Wer trägt die Verantwortung? Und was ist bei der Integration falsch gelaufen? Wir fragen den Autor Ruben Gerczikow, der zu extremistischen Gefahren für jüdisches Leben in Deutschland recherchiert. Er kritisiert, dass radikale Gruppen wie »Samidoun«, die in Neukölln die Hamas feierten, nicht längst verboten sind. Und warnt zugleich davor, Ressentiments gegen Muslime zu schüren. Kein Verständnis hat Gerczikow für Linke, die im Terror der Hamas eine Art postkolonialen Widerstand sehen. Wir treffen den Israeli Aviv Koriat, der einst selbst im Libanonkrieg kämpfte und dann beschloss: »Ich sterbe hier nicht.« Heute betreibt er eine Kuchenmanufaktur in Berlin und wünscht sich, dass auch über die palästinensische Tragödie gesprochen wird. Außerdem berichtet SPIEGEL-Redakteurin Katrin Elger von ihren Recherchen in der Neuköllner Sonnenallee. Und wir hören, wie die Deutsch-Palästinenserin Jouanna Hassoun junge Menschen erreichen will, die mit Antisemitismus und Israelhass aufwachsen. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Wir springen in dieser Folge in die USA der 1930er Jahre. Die Alkoholprohibition ist gescheitert, stattdessen fokussiert sich Harry Anslinger, der Leiter des Bundesbüros für Betäubungsmittel, nun auf ein neues Rauschmittel: Cannabis. Wir sprechen in dieser Folge über seine Kampagne gegen die Droge, die mithilfe des Zeitungszaren William Randolph Hearst bestehende Ressentiments gegen Minderheiten ausnützte, um Cannabis zum "Kraut des Teufels" hochzustilisieren. //Literatur - E. L. Abel. Marihuana: The First Twelve Thousand Years. 1980. - Isaac Campos. Home Grown: Marijuana and the Origins of Mexico's War on Drugs. 2012. - Johann Hari. Chasing the Scream. 2016. - Martin A. Lee. Smoke Signals: A Social History of Marijuana - Medical, Recreational and Scientific. 2012. Im Episodenbild ist eine Cannabispflanze zu sehen. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!
Ukrainische Flüchtlinge werden in Polen mit offenen Armen aufgenommen. Gleichzeitig nehmen anti-ukrainische Ressentiments zu. Das Feature taucht ein in das traditionell schwierige und oft widersprüchliche Verhältnis zwischen Polen und der Ukraine.// Von Sebastian Meissner/ WDR 2023/ www.radiofeature.wdr.de Von Sebastian Meissner.
In Afrika schwimmen Frankreich die Felle davon, im eigenen Land brodelt es in den Banlieues und unter den Gelbwesten. Wohin steuert Frankreich? Der Politologe und Historiker Joseph de Weck ordnet ein. Frankreich ist unerwünscht in Mali, in Burkina Faso, in Niger. Menschen gehen in den Ländern auf die Strassen und wünschen sich, dass die französischen Truppen ihr Land verlassen. Auch im Maghreb wachsen antifranzösische Ressentiments. Frankreich jedoch hängt noch an seinen früheren Kolonien, sowohl wirtschaftlich als auch geopolitisch. Doch die paternalistische Politik von Emmanuel Macron kommt nicht nur in «Françeafrique» schlecht an. Auch im Inland brodelt es: In den Banlieues etwa oder bei den Gilets jaunes. Wohin steuert Frankreich aktuell? Stimmt es, dass Frankreich entdemokratisiert wird unter Emmanuel Macron?
In Afrika schwimmen Frankreich die Felle davon, im eigenen Land brodelt es in den Banlieues und unter den Gelbwesten. Wohin steuert Frankreich? Der Politologe und Historiker Joseph de Weck ordnet ein. Frankreich ist unerwünscht in Mali, in Burkina Faso, in Niger. Menschen gehen in den Ländern auf die Strassen und wünschen sich, dass die französischen Truppen ihr Land verlassen. Auch im Maghreb wachsen antifranzösische Ressentiments. Frankreich jedoch hängt noch an seinen früheren Kolonien, sowohl wirtschaftlich als auch geopolitisch. Doch die paternalistische Politik von Emmanuel Macron kommt nicht nur in «Françeafrique» schlecht an. Auch im Inland brodelt es: In den Banlieues etwa oder bei den Gilets jaunes. Wohin steuert Frankreich aktuell? Stimmt es, dass Frankreich entdemokratisiert wird unter Emmanuel Macron?
Das gerade beendete Tennisturnier war geprägt von ukrainischer Meinungsmache und nationalistisch motivierten Ressentiments. Eine ungute Tendenz hat damit ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht: Durch Instrumentalisierungen internationaler Sportevents für moralische Überheblichkeiten sind diese Events ihres wichtigen Dienstes an der Völkerverständigung beraubt: Auch die „unschuldige“ Sportbühne wird giftig politisiert. Damit wird ein (zumindest potenziell) ausgleichendes Forum, wo sichWeiterlesen
Über zwei Monate nach der Wiederholungswahl in Berlin soll heute der CDU-Politiker Kai Wegner vom Abgeordnetenhaus zum neuen Regierenden Bürgermeister gewählt werden. Doch wer ist Wegner? Und was haben er und der neue Senat vor? ZEIT-ONLINE-Politikredakteurin Lisa Caspari beantwortet im Gespräch mit Jannis Carmesin alle Fragen zum Regierungswechsel in Berlin. Es ist eine Forderung, die seit dem 24. Februar 2022 immer wieder zu hören ist: Die Ukraine und Russland sollen in Verhandlungen treten, um den Krieg zu beenden. Ein Team aus der ZEIT-Redaktion hat für die aktuelle Ausgabe recherchiert, wie Kriege enden und was das für die Ukraine bedeuten könnte. Über die Erkenntnisse berichtet Bastian Berbner, Redakteur im ZEIT-Dossier, im Podcast. Und sonst so? Mit dem Archivradio des SWR in die Vergangenheit reisen. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Johann Stephanowitz und Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Regierungsbildung in Berlin: Man könnte es eine Giffey-Koalition nennen (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-04/berlin-spd-franziska-giffey-grosse-koaliton-cdu) CDU und SPD: Groko in Berlin (https://www.zeit.de/2023/15/cdu-spd-berlin-grosse-koalition-kai-wegner) Franziska Giffey: Die Giffey-Wende (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-03/spd-berlin-franziska-giffey-koalition-cdu) Podcast: Das Politikteil / Leben in Kiew: "Luftalarm? In den Keller geht man erst, wenn man Einschläge hört" (https://www.zeit.de/politik/2023-04/leben-kiew-ukraine-krieg-russland-fruehjahrsoffensive) Ukrainische Streitkräfte: Kommt jetzt die Gegenoffensive? (https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-03/ukrainische-streitkraefte-waffenlieferungen-westen-ukraine-krieg) Friedensbewegung: "Da stecken antiwestliche und antimoderne Ressentiments dahinter" (https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2023-03/friedensbewegung-sahra-wagenknecht-ddr-david-begrich) Das Archivradio des SWR2 (https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/index.html)