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Ausgabe 141 des Science Busters Podcasts ist Teil 8 unserer Sommerserie. Anhand von 10 Ausgaben von "Frag die Science Busters", unserer monatlichen Frage & Antwortsendung auf Radio FM4, wollen wir in den kommenden Wochen dokumentieren, wie viel besser unsere Chancen vor 2 Jahren noch waren, etwas gegen die laufende Klimakatastrophe zu unternehmen. Und wir sehr wir es vergackt haben. Kabarettist Martin Puntigam,Barbara Laa, Verkehrswissenschaftlerin (TU-Wien) und Reinhard Steurer, Prof. f. Klimapolitik (BOKU Wien) besprechen u.a. wie sich CO2-Ausstoß und CO2-Konzentration unterscheiden, was so schlimm an einem Zehntel Grad mehr ist, dass die Klimakatastrophe schneller und ärger kommt als gedacht, wieso man sich mit ppm auskennen sollte, dass die Atmosphäre der Müllplatz der Industriegesellschaft ist, warum Landsenken keine Lust mehr haben zu senken, wieso sprunghafter Anstieg der CO2-Konzentration eine noch schlechtere Nachricht ist, als sie klingt, für wen 1,5 Grad 3-4 Grad bedeuten, warum das Meer der Wiener nicht reicht, um die Temperatur zu senken, worin die Vorteile der Verleugnung liegen, dass Klimaschutz kaum stattfindet, wenn er nicht budgetiert ist, wie schlecht das österreichische Budget auf die Klimakatastrophe reagiert, dass klimaschädliche Förderungen quasi unter Naturschutz stehen, wo klimaschädliche Subventionen überall versteckt sind, warum die Stellplatzverpflichtung hauptsächlich Platz verstellt, dass man das Bauen von Tiefgaragen bleiben lassen sollte, warum es verlässlicher immer schlimmer wird, wenn Rechtsradikale was zu sagen haben, dass man mit einem Heizungsgesetz sehr viel Geld sparen hätte können, warum sich Rechtsradikale sogar über Steuererhöhungen freuen, wenn sie dem Klimaschutz schaden, wieso Bäume aufgeben, wenn sie zu wenig Wasser haben, was vom Klimafahrplan des Bundeslands Wien zu halten ist, dass eher die Regeln zugunsten von SUV geändert werden, als die Stadt lebenswerter für Menschen zu machen, wieso so ein Klimafahrplan wertlos ist, wenn gleichzeitig neue Autobahnen gebaut werden, warum (katastrophale) 2 Grad globale Temperaturerhöhung mittlerweile schon wünschenswert wären, das mit Verlust zu rechnen ist, warum von den USA lerne heißt, Faschismus vermeiden zu lernen, weshalb Flugbenzin immer noch steuerfrei ist, warum im öffentlichen Raum keine Autos mehr stehen dürfen sollten & warum Österreichs Goldmedaillenchancen im Klimazieleverfehlen tadellos intakt sind
"Heinz Rühmann war in der NS-Elite tief verankert und vernetzt. Er hat alles mitgemacht", sagt Alexander van Dülmen. Der Filmproduzent kommt aus München und ist Anfang des Jahres nach 30 Jahren Berlin nach Bozen in Südtirol gezogen. Jetzt verfilmt er das Leben der deutschen Schauspielikone Heinz Rühmann, der nicht nur ein riesengroßer Opportunist war, sondern auch NS-Sympathisant und die Verkörperung der Abgründe des "kleinen Mannes". Im artechock-Gespräch sprechen Alexander van Dülmen und Rüdiger Suchsland über Rühmanns Karriere, seine tränenreiche Rührung über sich selbst, den Faschismus im schrecklich beliebten Film "Die Feuerzangenbowle" sowie Parallelen und Unterschiede zur sogenannten Wim-Wenders-Debatte.
Mon, 10 Aug 2026 17:35:33 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17411667/adb24889-d501-458f-85d5-fbd807c3cba5 5b661f5f01ac8421929a8c531d62e863 Wolfgang und Stefan treffen sich vorm Salon Werbung: Incogni Hol dir deine persönlichen Daten zurück mit Incogni! Nutzt den Code ZWANZIGER über den Link unten und erhaltet 60% Rabatt auf das Jahresabo: https://incogni.com/zwanziger Salon Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos dazu: neuezwanziger.de Shownotes Theo Bakers Stanford-Buch „How to Rule the World" als Hauptbuch. Dazu: zwei Romane, eine Phänomenologie des Narzissmus, drei Lesarten von Nolans „Odyssee", die Romantik-Flaute, ukrainisches Kriegsmarketing, KI-Firmen als Buchkäufer — und Schubert. 00:00:00 Vor dem Salon Wegen der Hitze wird remote aufgenommen; beide erinnern an ihr Plädoyer für Klimaanlagen. Wolfgang beschreibt die Drohne am Leipziger Flughafen als Hybridisierung des Krieges und geht die Parteien durch, von denen keine die Eskalation aufhalten wolle. Stefan nennt den Flughafen eine Killing Zone. Sommersalon Hinweis auf den Live-Salon am 22. August in Frankfurt im Saal Bornheim; es gibt noch Karten. 00:25:21 Salon-Lektüre Wolfgang kündigt Baker als Hauptbuch an, mit dem Vorbehalt, der Autor sei Teil des Problems. Danach stellen beide ihre Kurzlektüren vor. 00:33:25 Salon für Juli 2026 Anmoderation zum Salon, der von Stanford über Romane und Krieg bis zu Schubert führt. 00:34:19 Theo Baker: How to Rule the World Baker kommt mit 17 nach Stanford und bringt mit seiner Recherche über manipulierte Abbildungen den Universitätspräsidenten Marc Tessier-Lavigne zu Fall. Stefan liest das Buch als Milieustudie: Auswahl durch Milliardäre statt durch Leistung. Wolfgang kritisiert, dass Baker das Herrschen nicht in Frage stelle, sondern nur beanstande, dass die Falschen es tun. 02:15:26 Theo Baker in einer Minute Stärken und Schwächen, weil der Autor Teil des Problems ist — empfohlen als Milieustudie zwischen Corona und ChatGPT. 02:17:11 Ruth-Maria Thomas: Die zweitgrößte Liebe Michelle arbeitet nach der Pleite ihres Schmuckladens als Rezeptionistin, Henry verwaltet Vermögen anderer. Die Autorin rechnet die ökonomische Lage durch, bis zu den 280 Euro am Monatsende — und fragt, ob Geld die Klassenschranke aufheben oder nur verschieben würde. 02:31:56 Faith Hill: Die große Romantik-Flaute Hills Text steigt bei einer bezahlten Kennenlern-Veranstaltung ein: 100 Dollar für eine Umarmung, 4.750 fürs Matching. Stefan sieht eine Umkehrung — früher war die Ehe der Startpunkt der Lebensgestaltung, heute der Gipfel einer gelungenen Erwerbsbiografie. 02:46:17 Fuchs / Arnold: Das unersättliche Selbst Die Phänomenologie unterscheidet Körper und Leib: Narzissten sähen ihren Körper, spürten aber ihren Leib nicht. Zugrunde liege keine übermäßige Selbstliebe, sondern ein Seinsmangel. Dazu Passagen zu Trump und zur Nähe von Narzissmus und radikal rechter Präferenz. 03:02:48 Nolans Odyssee: Merchant, Wilson, Parrales Merchant liest den Film als Technikkritik und vermisst die Phäakenschiffe. Wilson hält entgegen, dass darin weder gebaut noch überlistet werde. Parrales liest ihn als Erzählung über Rache und Reue. 03:29:09 Nguyễn Egger: Vielleicht im Sommer Sommer 2007: Der 15-jährige Kian flieht aus einem Heim, trifft Marco, beide schlagen sich von Bielefeld ans Meer durch. Kurze Sätze, wenig Dialog. 03:34:53 Jermolenko: Habermas und der Krieg Agora und Agon müssten in Balance stehen — eine reine Agon-Gesellschaft ende im Faschismus, eine reine Agora-Gesellschaft sei wehrlos. Stefans Kritik gilt der Redaktion, die dem Gespräch eine Habermas-Abrechnung auflädt. 03:52:53 Sonja Zekri: Concept-Stores der Militärverbände Ukrainische Verbände wie das Asow-Korps treten als Marken auf: Stores mit Espresso und Kleidung mit Drohnenaufdruck, eigene Marketingstäbe. Dazu Brave1 Market, wo Einheiten verifizierte Treffer in Punkte umrechnen. 04:01:49 Alex Reisner: Are AI Companies Destroying Books? Belegt ist der Buchkauf samt Vernichtung für Anthropic, weitere Verdachtsfälle führen ins Leere. Gekauft werden Handbücher von 1970 bis 1990 — gefragt, weil nachweislich vor 2022 entstanden. Gemessen am Entkleiden der Autorschaft wirke die Zerstörung beinahe putzig. 04:12:46 Hasselhorn / Bushakevitz: Schubert-Lieder Das dritte Schubert-Album des Baritons Samuel Hasselhorn, mit „An Silvia". Mitunter sehr opernhaft — Wolfgang rät zum Vergleich mit Prey oder Fischer-Dieskau. full Wolfgang und Stefan treffen sich vorm Salon no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 2225
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Islamisten und Rechtsextremisten? Beide wollen Frauen und Anderslebende unterdrücken. Lasst uns dagegen kämpfen, Keine Angst!
„Keine Angst“ lautet der Slogan, mit dem der Rapper Danger Dan zum antifaschistischen Widerstand gegen „Nazis und Konsorten“ aufruft. Das umstrittene Polit-Chanson trifft mit seiner Botschaft bei vielen einen Nerv. Denn die Angst ist da. Vor dem Erfolg der AfD, vor dem Szenario, dass die Rechtsaußen-Partei in Sachsen-Anhalt an die Macht kommt. Wie begründet ist die Angst vor der AfD? Und was ist von der Warnung zu halten: Wer jetzt nicht handele, wache morgen in einem „neuen Faschismus“ auf? Michael Risel diskutiert mit Maria Fiedler – Journalistin „Der Spiegel“; Prof. em. Dr. Eckhard Jesse – Politikwissenschaftler; Ilko-Sascha Kowalczuk – Historiker
Ein brutales Grenzregime, Einschränkung von Grundrechten und Angriffe auf die Zivilgesellschaft: Vor unseren Augen vollziehen die Parteien der Mitte eine autoritäre Wende - und das ganz ohne die Regierungsbeteiligung der AfD, sagt Politikwissenschaftler und Aktivist Arne Semsrott. Was sich dieser Verrohung der politischen Mitte etwas entgegenhalten lässt, darum geht es in seine neuen Buch "Gegenmacht". Ein Gespräch über den Rechtsruck und Möglichkeiten, wie die kritische Zivilgesellschaft zurückschlagen kann.
Die Weimarer Republik war keinesfalls eine Demokratie ohne Demokraten. Viele Menschen erkannten rechtzeitig die wachsende faschistische Gefahr und riskierten ihr Leben im Kampf zur Abwehr einer Hitlerdiktatur. Dazu gehörten die Angehörigen einer zu Unrecht vergessenen, parteiübergreifenden Organisation, des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, das sich selbst als „Schutztruppe der Republik“ verstand. Der Historiker Hans-Rainer Sandvoß von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand hat sich in jahrelanger akribischer Forschungsarbeit mit deren Wirken in Berlin und Brandenburg befasst und nun eine beeindruckende Monografie vorgelegt, die aufrechte Antifaschisten und Antifaschismus würdigt, der auch heute wieder dringend notwendig ist. Moderation: Karlen Vesper
Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk ist Autor von Werken wie »Die Übernahme«, »Freiheitsschock«, einer zweibändigen Biografie über Walter Ulbricht und ein wiederkehrender Gast in diesem Podcast.Sein neues Buch »Faschismus ist keine Meinung« ist im Beck Verlag erschienen.Ein Gespräch über die Abwesenheit von kulturkritischen Debatten, das Verbot der Sesamstraße und warum es nie eine Anklageschrift gegen Ernst Thälmann gab, über die Geschwindigkeit der Neuerungen, warum ein Kampf um die Zukunft auch immer ein Kampf um die Vergangenheit ist und das Lied “Keine Angst” von Danger Dan und den Umgang des ZDF damit.Zur FolgeIlko-Sascha Kowalczuk bei InstagramBuch »Faschismus ist keine Meinung«Weitere Folgen mit Ilko-Sascha KowalczukFolge .254 bei Apple Podcasts . bei SpotifyFolge .234 bei Apple Podcasts . bei SpotifyFolge .217 bei Apple Podcasts . bei SpotifyFolge .234 bei Apple Podcasts . bei SpotifyFolge .217 bei Apple Podcasts . bei SpotifyFolge .203 bei Apple Podcasts . bei SpotifyFolge .179 bei Apple Podcasts . bei SpotifyFolge .177 bei Apple Podcasts . bei Spotifywww.ausrede-podcast.de
Seit einiger Zeit wird wieder breiter über Begriffe von Faschismus diskutiert, die gesellschaftlichen und inbesondere medialen Entwicklungen standhält. Monatlich erscheinen neue Bücher, Beiträge und Diagnosen. Kaum jemand erinnert sich, dass noch 2020, mit dem Ende der ersten Amtszeit Donald Trumps, die Diagnose, dass wir uns in einem umfassenden, transnationalen, globalisierten Faschisierungsprozess befinden, breit zurückgewiesen worden. Dabei ist die politische Funktion von Faschismen, in kapitalistischen Gesellschaftsordnungen multiple systemische Krisen zu stabilisieren, in linker Perspektive auch 2020 offenkundig gewesen: Die Verteilungskämpfe um ungleiche Zugänge zu Fürsorge, sozialer Sicherheit bis hin ungesicherten Überlebensmöglichkeiten werden nach Innen und Außen über die stereotypen Sündenböcke verdeckt. Entlang gewachsener Achsen der Ungleichheit wie Race, Gender, Sex, Class und Ability werden immer wieder und immer neue Figuren der Anderen als Bedrohungen installiert, die die Spaltungen und Segregationen nach Innen wie Außen vorantreiben – und hiervon sind linke Räume und Organisationsformen selbstverständlich auch betroffen. Längst wird deutlich, dass Gewalt als Strukturprinzip zeitgenössische liberale, imperiale und koloniale Prozesse transnational sichert – an Europas Außengrenzen, in neuen wie alten Kriegen ebenso wie in den europäischen Migrationsgesellschaften. In Geschichte wie Gegenwart erscheint Faschismus als Feld heterogener, sozialer, politischer und medialer Bewegungen. Deren Ideologien der Ungleichheit und Gewaltorientierung, des Völkischen und der Vormacht nationaler Reinheit und Wiedergeburt der Nation erfahren gerade ausgerechnet im Kontext eines hegemonialen Wirtschaftsmodells techfaschistischer Oligarchien transnational Auftrieb und treiben eine sich globalisierende Faschisierung voran. im Rahmen der Reihe: Kommt der Faschismus heute aus dem Internet?
Ein jüdischer Student flüchtet aus Nazi-Deutschland – und erschiesst in der «sicheren» Schweiz einen NSDAP-Funktionär. Ist der Mord eine Affekt-Handlung, die Tat eines verwirrten Mannes? Oder ein Stück politischen Widerstand gegen den erstarkenden Faschismus in Deutschland?
Heute vor 90 Jahren ist der Spanische Bürgerkrieg ausgebrochen. Der Schriftsteller Erich Hackl erinnert diese Woche in seinen „Gedanken für den Tag“ an jene Österreicherinnen und Österreicher, die als Freiwillige nach Spanien gegangen sind, um gegen den Faschismus zu kämpfen. Und an den jüngste von ihnen, an seinen Freund Hans Landauer, der in jahrzehntelanger Arbeit die Biographien der österreichischen Spanienkämpfer zusammengetragen hat. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17.07.2026
Lesung und Gespräch. Freiheit und Demokratie geraten immer mehr in Gefahr. In Buchgefühl ruft der Historiker auf zum Kampf gegen die autoritären Bewegungen - mit der Friedlichen Revolution von 1989 im Rücken. Er will Mut machen.
Weltweit nehmen autoritäre und anti-demokratische Tendenzen politisch zu, die Anzahl der demokratischen Länder liegt mittlerweile wieder bei unter 50 Prozent. Johannes Czwalina, Leiter der Holocaust-Gedenkstätte in Riehen und Autor mehrerer Bücher, sieht darin ein Wiedererstarken des Faschismus. Im Talk mit Livenet-CEO Florian Wüthrich analysiert er aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und zeigt die Gefahr dahinter auf.Wir verlosen viermal das Buch «Die Rückkehr des Faschismus. Alte Dämonen in neuer Zeit» von Johannes Czwalina! Schreibe uns bis zum 31. August 2026 eine Mail mit deinem Namen und deiner Adresse an redaktion@livenet.ch - und mit etwas Glück gehört eines der Bücher bald dir.Weiterhin viel Spass beim entdecken unserer Talks!Das Buch von Johannes Czwalina:https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/A1077464237Zum Buch «Trügerische Heimat» von Leo Neuman:https://www.fontis-shop.ch/products/trugerische-heimatBist du oder ist jemand, den du kennst, von den sensiblen Themen in diesem Video betroffen? Wir ermutigen dich, darüber zu reden! Hier findest du Hilfe: www.livenet-beratung.ch (Seelsorge, Gebet, Adressen usw.)Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Am Freitag sind es 90 Jahre, dass der Spanische Bürgerkrieg ausgebrochen ist. Der Schriftsteller Erich Hackl erinnert diese Woche an einige der Männer und Frauen aus Österreich, die als Freiwillige in Spanien gegen den Faschismus gekämpft haben. „Gedanken für den Tag“ von Erich Hackl. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 15.07.2026
Kampf gegen rechts – mit dem Markenrecht – Rechtsextreme verdienen viel Geld mit Nazi-Artikeln. Dafür nutzen sie Codes, denn zahlreiche Begriffe sind in Deutschland verboten. Eine Kampagne aus Hamburg nutzt das Markenrecht kreativ, um dagegen vorzugehen.
Am kommenden Freitag jährt sich der Ausbruch des Spanischen Bürgerkrieges zum 90. Mal. Das nimmt der österreichische Schriftsteller Erich Hackl zum Anlass, um an jene Frauen und Männer zu erinnern, die sich damals unter Einsatz ihres Lebens dem Faschismus entgegengestellt haben. Diese Woche in den „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 13.07.2026
Klaus Brinkbäumer hat sich einem ambitionierten Projekt hingegeben. Durch die Sprunghaftigkeit des US-Präsidenten wurde das Buch von Ereignissen überholt, kaum war es erschienen.
Klaus Brinkbäumer hat sich einem ambitionierten Projekt hingegeben. Durch die Sprunghaftigkeit des US-Präsidenten wurde das Buch von Ereignissen überholt, kaum war es erschienen.
Die Demokratie ist weltweit unter Druck. Warum das mit der digitalen Transformation zusammenhängt, erklärt der Philosoph Ziad Mahayni in seinem Vortrag. Ziad Mahayni ist Professor für Angewandte Ethik an der Hochschule Karlsruhe und Leiter des Zentrum für ethische Fragen im 21. Jahrhundert. Der Vortrag von Ziad Mahayni heißt "'I no longer believe that freedom and democracy are compatible' – Zum Stand der Demokratie im Digitalzeitalter". Er hat ihn am 29.10.2025 im Rahmen der Ringvorlesung "'Schöne neue Welt? Welche Zukunft sieht die Digital-Oligarchie für uns vor?" gehalten. Veranstalter der Ringvorlesung sind das Zentrum für ethische Fragen im 21. Jahrhundert und das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ KI +++ Künstliche Intelligenz +++ Digitale Transformation +++ Big Tech +++ Solutionismus +++ Demokratie +++ Kriese +++ Freiheit +++ Unternehmerische Freiheit +++ Informationen +++ Wahrheit +++ Debatte +++ Diskurs +++ Partikularisierung +++ Konsens +++ Zentralismus +++ Daten +++ Datenschutz +++ Regulierung +++ Macht +++ Machtkonzentration +++ Beschleunigung +++ Postwachstum +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragender: Ziad Mahayni, Philosoph, Hochschule Karlsruhe**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:38 - Einleitung8:28 - Krise der Demokratie23:27 - Digitale Transformation und Demokratie25:30 - Zentralistische Struktur von KI30:59 - Desinformation und Demokratie40:39 - Die Psycho-Krise44:36 - Beschleunigung in der Moderne52:41 - Gesellschaftsvorstellungen des Big Tech58:22 - Tech-Solutionismus1:00:14 - Wege aus der Krise der Demokratie**********Quellen aus der Folge:Edelman Trust BarometerKörber Stiftung: Demokratie in der KriseThe Education of a Libertarian**********Empfehlungen aus der Folge:Ziad Mahayni, Mensch-Sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz, Stuttgart: Kohlhammer 2025Rainer Mühlhoff, Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus, Stuttgart: Reclam 2025Hartmut Rosa, Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstruktur in der Moderne, Frankfurt a. Main: Suhrkamp 2005 **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Digital-Oligarchie: Der Rechtsruck der Big-Tech-BossePopulismus als Waffe: Wie Big Tech Demokratie und Öffentlichkeit kaputtmachtDigital-Oligarchie: Elon Musk, Peter Thiel und der Transhumanismus**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
„Die AfD darf es nicht geben und sie hat auch kein Recht sich zu treffen und in Parlamenten zu sein. Faschisten dürfen in dieser Gesellschaft keinen Raum bekommen. Dieser Parteitag war nicht legitim und eine faschistische Regierung ist es noch viel weniger." , so „Bündnis Widersetzen“ in Erfurt. Die linksextreme Gruppe lässt damit jegliche Maske fallen. Es geht ihr nicht mehr um legitimen Protest oder sachliche Kritik– es geht um die offene Infragestellung demokratischer Institutionen und einer gewählten Partei, kommentiert Klaus-Rüdiger Mai. In dieser Folge von "Der Irrsinn der Woche" analysieren Mai und Prof. Volker Boehme-Neßler die radikalen Forderungen einer linken NGO, und einer Gesellschaft, in der Demokratie nur für links gelten soll. Sie diskutieren die Gefahren dieser Selbstermächtigung für den Rechtsstaat und kritisieren das Schweigen staatlicher Institutionen zu diesen totalitären Tendenzen. Dazu Klaus-Rüdiger Mai: „Dieser Vorgang der Selbstermächtigung ist der erste Schritt, um überhaupt totalitär zu denken". (...) „Man glaubt, das Gute zu wollen, und erklärt deshalb jeden Gegner zum Feind, den man mit allen Mitteln bekämpfen darf.“ Und Prof. Volker Boehme-Neßler: „Die Leute des Bündnisses Widersetzen zeigen ein totalitäres, ein autoritäres Denken, was überhaupt nichts mit Demokratie zu tun hat. Sie sprechen Andersdenkenden schlichtweg das Existenzrecht ab, das Recht, sich politisch zu betätigen.“ Wenn Ihnen diese Folge gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/ #erfurt #demokratie #politik #freiheit #tichyseinblick
In seinem neuen Buch „Faschismus ist keine Meinung. Stabil bleiben in autoritären Zeiten“ bescheibt der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk einen Epochenwechsel hin zu einem autoritären Zeitalter und ruft dazu auf, Demokratien selbstbewusst zu verteidigen.
Der Journalist Klaus Brinkbäumer warnt vor einem neuen "Faschismus made in USA". Historikerin Christina Morina hält indes falsche Vergleiche für problematisch. Beide diskutieren, was Deutschland von der amerikanischen Zivilgesellschaft lernen kann. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der Journalist Klaus Brinkbäumer warnt vor einem neuen "Faschismus made in USA". Historikerin Christina Morina hält indes falsche Vergleiche für problematisch. Beide diskutieren, was Deutschland von der amerikanischen Zivilgesellschaft lernen kann. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die scheinheilige Empörungswelle nach den unglücklichen Faschismus-Aussagen des neuen Linken-Chefs Luigi Pantisano bietet auch eine Chance für die Linke, meint Parteistratege Mario Candeias. Nämlich dass die Linke lernt, Gegenwind auszuhalten und noch glaubwürdiger den Bruch mit dem Status quo zu verkörpern – den Bruch mit einer verrohten Mitte, deren Politik die AfD erst stark gemacht habe. Nicht einfach wenn gleichzeitig der Druck auf die Partei wächst, zur Verhinderung der AfD eben dieses Zentrum bis zur Selbstaufgabe zu stützen, zum Beispiel ausgerechnet eine CDU-Minderheitenregierung nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Warum die Linke gut beraten ist, eine Zusammenarbeit gegen die AfD an Bedingungen zu knüpfen und wie sich das Momentum für einen sozialen Antifaschismus von unten vorbereiten lässt, darüber spricht Mario Candeias in der aktuellen Folge Dissens.
Der Faschismusvorwurf wird oft sehr leichtfertig erhoben. In seinem Buch zeigt Mark Terkessidis, warum das ein Problem der aktuellen Debatte ist.
Der Faschismusvorwurf wird oft sehr leichtfertig erhoben. In seinem Buch zeigt Mark Terkessidis, warum das ein Problem der aktuellen Debatte ist.
Der neue Co-Vorsitzende der Linkspartei, Pantisano, warf der CDU vor, sie mache "faschistische" Politik wie die AfD. Er hat sich entschuldigt. Aber WDR 2 Satiriker Florian Schroeder ist besorgt: Brandmauern hätten überall Risse, aber die Querfront zwischen rechtsaußen und linksaußen stehe. Von Florian Schroeder.
Themen u.a.: Wir müssen unsere Herangehensweise an Fake News überdenken, meint unser Gast, der Professor für Kommunikationsmanagement Christian Pieter Hoffmann. Und: Zahlen die Jungen den Preis für die Rentenreform? Von WDR 5.
Hamberger, Katharina www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Budapest 1938: Vittorio Giardinos Comic-Klassiker „Ungarische Rhapsodie“ erzählt vom schleichenden Sieg des Faschismus in Europa. Im Zentrum steht der jüdische Tabakhändler und Ex-Geheimagent Max Friedman, der zeigt, wie Menschen in dunklen Zeiten Haltung bewahren. Jetzt erscheint der hochaktuelle Comic in einer Neuauflage.
Ein weitgehend vergessenes Kapitel des Zweiten Weltkrieges: Tessinerinnen und Tessiner unterstützten italienische Partisanen im Kampf gegen den Faschismus. Der Tessiner Historiker Rues spricht im Tagesgespräch mit Iwan Santoro über diese damals verbotene grenzüberschreitende Hilfe in Kriegszeiten. Rund zwei Jahre lang, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, kämpften Partisanen im Gebiet um Domodossola nahe der Schweizer Grenze gegen italienische Faschisten und die deutsche Wehrmacht. Kurz vor Kriegsende entstand dort für wenige Wochen die freie Partisanenrepublik Ossola. Auch Tessinerinnen und Tessiner unterstützten den Widerstand. Sie schmuggelten Waffen über die Grenze und versteckten Partisanen vor den Faschisten. In der neutralen Schweiz war diese Form der Nachbarschaftshilfe jedoch verboten. Viele der Helferinnen und Helfer wurden deshalb bestraft. Mehr als 80 Jahre später sollen sie nun für ihr Engagement offiziell rehabilitiert werden. Der Nationalrat hat bereits zugestimmt. Der Ständerat dürfte der Rehabilitierung nächste Woche zustimmen. Der Tessiner Historiker Raphael Rues hat die Ereignisse in seinem Buch «Kampfzone Ossola» aufgearbeitet. Im Tagesgespräch mit Iwan Santoro erzählt er, wie nah die Wirren des Zweiten Weltkriegs damals an die Schweizer Grenze heranrückten.
Die AfD will in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit erreichen und die Umfragen zeigen sie auf dem besten Weg dorthin. Was würde eine AfD-Regierung für das Land bedeuten? Das radikale "Regierungsprogramm" gibt bereits einen Vorgeschmack auf das, was die Strategen der Partei planen. Aber wären wirklich alle in der Partei begeistert, wenn die AfD an die Macht käme. Manch einer fürchtet schon jetzt, dass das der Rechtsaußen-Partei auch schaden könnte. Die Gründe dafür sollten auch den Gegnern der AfD zu denken geben.
Woop! Woop! Heute habe ich gleich drei Gäste – und zwei Bücher, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch beide dieselbe Frage stellen: Was tun wir, wenn die Demokratie unter Druck gerät? Zuerst spreche ich mit Christian Goeschel und Daniel Hedinger. Die beiden Historiker haben mit „München 38" (C.H.Beck) ein Buch über drei Tage geschrieben, die die Welt verändert haben. September 1938 – Chamberlain, Daladier, Hitler. Appeasement statt Widerstand. Krieg trotzdem. Warum dieser Moment so viel über unsere Gegenwart sagt, darüber reden wir. Und dann ist Arne Semsrott zu Gast. Aktivist, Journalist, SPIEGEL-Bestsellerautor – und jemand, der sich mit Ohnmacht schlicht nicht abfindet. In „Gegenmacht" (Droemer) zeigt er, wie die Zivilgesellschaft zurückschlägt. Nicht irgendwann. Jetzt. Geschichte als Warnung. Und ein Manifest für den Moment. Schön, dass ihr dabei seid. Enjoy!^^
Dietmar Dath zu narrativem Utopisieren. zur Veranstaltung ‘Creative Construction and the Struggle over Progress – Democratic Planning in the 21st Century' am 11.06.2026, 19:00 Uhr im NACHTASYL Hamburg: https://www.thalia-theater.de/de/stuecke/creative-construction-and-the-struggle-over-progress-democratic-planning-in-the-21st-century/361 Groos, J. & Sorg, C. (2026). Creative Construction. Demokratische Planung im 21. Jahrhundert. Brumaire. https://brumaireverlag.myshopify.com/products/creative-construction Saito, K. (2026). Am Ende des Fortschritts: Überleben in den Ruinen des Kapitalismus. dtv. https://www.dtv.de/buch/am-ende-des-fortschritts-28534 Shownotes Dietmar Dath Dietmar Dath bei der Frankfurter Allgemeinen: https://www.faz.net/redaktion/dietmar-dath-200002914.html Staab, P. (2025). Systemkrise. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/philipp-staab-systemkrise-t-9783518128237 zum Kohei Saito Zitat “The future is collapsed. The future is barbarism”: https://thenew.institute/en/people/kohei-saito zu Peter Hacks: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118544330.html#dbocontent zu Kohei Saito: https://www.u-tokyo.ac.jp/focus/en/people/k0001_04217.html zu Wachstum bei Kohei Saito: Saito, K. (2024). Slow Down: How Degrowth Communism can save the Earth. W&N. https://www.weidenfeldandnicolson.co.uk/titles/kohei-saito/slow-down/9781399612975/ zur Debatte zwischen Karl Kraus und Bertold Brecht: New Brecht Research. (2017). Karl Kraus und Bertolt Brecht: Über die Vergleichbarkeit des Unvergleichlichen. Cambridge University Press. https://www.cambridge.org/core/books/abs/brecht-yearbook-das-brechtjahrbuch-40/karl-kraus-und-bertolt-brecht-uber-die-vergleichbarkeit-des-unvergleichlichen/2A44E347B63B3D9CA03BA5B176595BAF zu Kim Stanley Robinson: https://www.penguin.de/autoren/kim-stanley-robinson/108810 Bogdanow, A. (1908 [2023]). Der rote Stern. Ein utopistischer Roman. Hofenberg. https://www.morawa.at/detail/ISBN-9783743742567/Bogdanow-Alexander/Der-rote-Stern zu Sokrates Diktum ‘Das unerforschte Leben ist nicht lebenswert': https://de.wikipedia.org/wiki/Das_unerforschte_Leben_ist_nicht_lebenswert Dath, D. (2008). Die Abschaffung der Arten. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/dietmar-dath-die-abschaffung-der-arten-t-9783518461457 zum Arno Schmidt Zitat „Friß Deine Knackwurst, Sklav, / und halt Dein Maul!“: Schmidt, A. Deutsches Elend. Haffmans. https://www.abebooks.de/9783251001729/Deutsches-Elend-3251001728/plp?srsltid=AfmBOoq3TGqF7mNkpjPkajJW59Tayz53LjBrISop2z66e3143yl5nzM7 Wells, H. G. (2025). Die Zeitmaschine. Anaconda. https://www.penguin.de/buecher/h-g-wells-die-zeitmaschine-roman/lederausgabe/9783730615621 Das vollständige Zitat von Marx & Engels: “(...) - während in der kommunistischen Gesellschaft, wo Jeder nicht einen ausschließlichen Kreis der Tätigkeit hat, sondern sich in jedem beliebigen Zweige ausbilden kann, die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden”. Marx, K. & Engels, F. (1845-1846 [2025]). Die deutsche Ideologie. Dietz Berlin. https://dietzberlin.de/produkt/mew-marx-engels-werke-band-3-2/ Marx, K. (1867-1894 [2020]). Das Kapital I-III. Nikol Verlag. https://nikol-verlag.de/products/das-kapital zu Deng Xiaoping: https://www.bpb.de/themen/asien/china/44262/portraet-deng-xiaoping/ zur Internationalen Arbeiterassoziation (IAA): https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Arbeiterassoziation Arendt, H. (1968 [2012]). Menschen in finsteren Zeiten. Piper. https://www.piper.de/buecher/menschen-in-finsteren-zeiten-isbn-978-3-492-27491-3 zur Pascalschen Wette: https://www.philomag.de/artikel/blaise-pascals-wette-auf-gott zum Film ‘Zwei zu eins' von Natja Brunckhorst: https://de.wikipedia.org/wiki/Zwei_zu_eins zu den ‘Innsbrucker Brillenversuchen': https://ulb-dok.uibk.ac.at/ZuFo/periodical/pagetext/3390118 Vogl, J. (2020). Oikodizee. In J. Vogl & B. Wolf (Ed.), Handbuch Literatur & Ökonomie (pp. 224-226). Berlin, Boston: De Gruyter. https://www.degruyterbrill.com/de/document/doi/10.1515/9783110516821-043/html?srsltid=AfmBOooZTqBa7NJlVlREfgACbQtOhaXHMT0kvM18najxaXGB1MTAiEkZ zu Palantir und Peter Thiel: https://de.wikipedia.org/wiki/Palantir_Technologies https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Thiel Godwin, T. (1954). The Cold Equations. Astounding Magazine. https://www.lightspeedmagazine.com/fiction/the-cold-equations/ zu Peter Wessel Zapffe und sein Buch ‘Der letzte Messias': https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Wessel_Zapffe https://en.wikipedia.org/wiki/The_Last_Messiah https://philosophynow.org/issues/45/The_Last_Messiah Thiel, P. & Masters, B. (2014). Zero to One: Wie Innovation unsere Gesellschaft rettet. Campus. https://campus.de/wirtschaft-gesellschaft/wirtschaftssachbuch/zero-to-one/CAM50160?srsltid=AfmBOorr-gSCbflqzy12O7H4p9byHg3veREUThkWa7umEYx_vAOcYacp Beckett, L. X. (2019). Gamechanger. https://www.lxbeckett.com/gamechanger/ zur 68er Bewegung: https://www.bpb.de/themen/zeit-kulturgeschichte/68er-bewegung/ zu Louis Pasteur: https://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Pasteur zu Obschtschina (russische Dorfgemeinschaft) und Marx: https://www.telepolis.de/article/Britischer-Kolonialismus-und-russische-Dorfgemeinde-Zerstoerung-und-Ueberlebenshoffnung-4000616.html?seite=all Dath, D. )2019). Niegeschichte: Science Fiction als Kunst- und Denkmaschine. Matthes & Seitz. https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/niegeschichte.html zum Third World Network-Africa: https://www.twnafrica.org/ zur 14. WTO-Ministerkonferenz in Yaoundé, Kamerun: https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/576435/14-wto-ministerkonferenz-in-yaounde/ von Redecker, E. (2026). Dieser Drang nach Härte. Über den neuen Faschismus. S. Fischer. https://www.fischerverlage.de/buch/eva-von-redecker-dieser-drang-nach-haerte-9783103977240 Relevante Future Histories Folgen S03E55 | Kim Stanley Robinson on Real Utopian Futures https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e55-kim-stanley-robinson-on-real-utopian-futures/ S03E53 | Philipp Staab zur Systemkrise https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e53-philipp-staab-zur-systemkrise/ S03E45 | Luise Meier zu kommunisitischem Utopisieren https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e45-luise-meier-zu-kommunistischem-utopisieren/ S02E38 | Eva von Redecker zu Bleibefreiheit und Demokratischer Planung https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e38-eva-von-redecker-zu-bleibefreiheit-und-demokratischer-planung/ S01E25 | Joseph Vogl zur Krise des Regierens https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s01/e25-joseph-vogl-zur-krise-des-regierens/ — Future Histories Kontakt & Unterstützung: Wenn euch Future Histories gefällt, dann erwägt doch bitte eine Unterstützung auf Patreon: https://www.patreon.com/join/FutureHistories Schreibt mir unter: office@futurehistories.today Instagram: https://www.instagram.com/futurehpodcast/ Mastodon: https://mstdn.social/@FutureHistories Website mit allen Folgen: https://www.futurehistories.today/ Episode Keywords #DietmarDath, #JanGroos, #Interview, #FrankfurterAllgemeine, #FutureHistories, #SciFi, #ScienceFiction, #Fantasy, #Utopie, #Markt, #Zukunft, #Kommunismus, #Sozialismus, #Demokratie, #Imagination, #Gesellschaft, #Literatur, #Marxismus, #Marx, #Engels, #Solidarität, #Narrative, #Geschichte
Alle reden von der Krise der Demokratie, der Politikwissenschaftler Philip Manow analysiert sie. Und fragt nach den Ursachen für die Popularität der Rechten. Seine Diagnose: Der schrumpfende staatliche Handlungsspielraum, Brüssel statt Berlin, Recht statt Politik und der gefühlte Kontrollverlust machen die AfD stark. Um die Rechten und Rechtsextremen zu bekämpfen, müsse die liberale Demokratie ihre eigenen Schwachstellen erkennen. Von Prognosen über einen neuen Faschismus hält er nichts. Ist sich aber sicher: „Die AfD geht nicht mehr weg.“
Der Rechtsruck, den wir erleben, ist weniger Ergebnis einer spontanen Revolte der Abgehängten, als ein gezielt vorangetriebenes Klassenprojekt. Der Sammelband "Oben rechts" lenkt den Blick auf extrem rechte Politiker-Unternehmer wie Trump, Berlusconi oder Tino Chrupalla, bei denen sich Hardcore-Neoliberalismus, Autoritarismus und ein gutsherrenartiger Politikstil verbinden. Co-Autor Thomas Biebricher spricht über die elitären Interessen hinter dem Aufstieg der extremen Rechten, Menschenverachtung als Bindeglied zwischen Boss und Beschäftigten und Lehren für Antifaschisten.
Ein Gespräch mit Jonas von "Deutschland 33/45" über die Gefahren der Steigbügelhalterei im 21. Jahrhundert.
In vielen Teilen der Welt gewinnen rechtsnationale und autoritäre Kräfte an Einfluss – und immer öfter steht die Frage im Raum: Ist das schon Faschismus? Wo liegen die Ursachen dieses Rechtsrutsches und gibt es faschistische Tendenzen nur auf der rechten oder auch auf linker Seite? Die Schweiz ist in einer neuen Realität angekommen: Zum ersten Mal ist sie von Staaten umgeben, in denen Parteien die Umfragen anführen, die die Politikwissenschaft als «radical right» einordnet: Von Italien über Österreich bis nach Frankreich und Deutschland verschiebt sich das politische Koordinatensystem nach rechts. Treibende Kraft der neuen Rechten sind nicht zuletzt rechtsextreme Jugendgruppen: Sie organisieren sich über Plattformen wie Instagram, Tiktok oder Telegram und verknüpfen ihre rechtsextreme Ideologie mit Themen wie Ernährung, Sport und Natur. Haben wir es heute mit einer Art «Lifestyle-Faschismus» zu tun? Auch auf der linken Seite nehmen gewalttätige Ausschreitungen von Jugendgruppen zu. Woher kommen diese Entwicklungen? Und wie sinnvoll ist es, die Frage zu stellen: «Ist das schon Faschismus?» Hängt von ihrer Beantwortung überhaupt etwas ab? Barbara Bleisch spricht mit der Philosophin und Bestsellerautorin Eva von Redecker und dem Historiker und Rechtsextremismusforscher Damir Skenderovic.
In vielen Teilen der Welt gewinnen rechtsnationale und autoritäre Kräfte an Einfluss – und immer öfter steht die Frage im Raum: Ist das schon Faschismus? Wo liegen die Ursachen dieses Rechtsrutsches und gibt es faschistische Tendenzen nur auf der rechten oder auch auf linker Seite? Die Schweiz ist in einer neuen Realität angekommen: Zum ersten Mal ist sie von Staaten umgeben, in denen Parteien die Umfragen anführen, die die Politikwissenschaft als «radical right» einordnet: Von Italien über Österreich bis nach Frankreich und Deutschland verschiebt sich das politische Koordinatensystem nach rechts. Treibende Kraft der neuen Rechten sind nicht zuletzt rechtsextreme Jugendgruppen: Sie organisieren sich über Plattformen wie Instagram, Tiktok oder Telegram und verknüpfen ihre rechtsextreme Ideologie mit Themen wie Ernährung, Sport und Natur. Haben wir es heute mit einer Art «Lifestyle-Faschismus» zu tun? Auch auf der linken Seite nehmen gewalttätige Ausschreitungen von Jugendgruppen zu. Woher kommen diese Entwicklungen? Und wie sinnvoll ist es, die Frage zu stellen: «Ist das schon Faschismus?» Hängt von ihrer Beantwortung überhaupt etwas ab? Barbara Bleisch spricht mit der Philosophin und Bestsellerautorin Eva von Redecker und dem Historiker und Rechtsextremismusforscher Damir Skenderovic.
Wir haben gemeinsam auf YouTube die Serie "Die Steigbügelhalter" diskutiert. Hier ist das Ergebnis zum Nachhören.
Neonazis in Berlin: Die Gewalt nimmt zu – Deutschland wird gefährlicher: Das spüren viele Frauen, queere Menschen, Migrantinnen und Migranten und politisch Engagierte. Denn Alltagsrassismus und rechte Gewalt nehmen zu – auch in Berlin.
Wir treffen unser Urteil: Tragen die Konservativen die eigentliche Schuld am Faschismus? Und was bedeutet die Antwort für uns heute? Der fünfte und letzte Teil von "Die Steigbügelhalter"
In Wien wird das Klima wie in Skopje (Mazedonien). Was machen wir? Das habe ich die Ökonomin Sigrid Stagl gefragt. Was der Klimawandel mit der österreichischen Wirtschaft macht – und wir uns an ihn anpassen und dadurch wohlhabender und unabhängiger werden.
Der amerikanische Kriegsfotograf Robert Capa wusste bereits vor knapp 100 Jahren: „Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.“ Getrieben von dieser Weisheit und der Erkenntnis, dass auf der Terrasse sitzen und dem Mähroboter bei seiner Arbeit zugucken für die nächste Ausgabe Baywatch Berlin vermutlich nicht genug Lebenserfahrung abwirft, durchzuckt es Schmitti noch einmal wie ganz früher. Zur Überraschung aller im Haushalt Anwesenden verkündet er kämpferisch, dass er sich die diesjährigen Maikrawalle nicht schon wieder einfach so entgehen lassen wird, streckt die rote Faust in den Himmel und nimmt sich vor, all den jungen Revoluzzern da draußen noch ein letztes Mal zu zeigen, dass der alte Wolf das Heulen nicht verlernt hat. Also setzt er sich seinen Pilzkopfhelm auf, hängt sich die Leica um den Hals, ruft ein letztes Mal „Hasta la victoria siempre!“ in die Reihenhaussiedlung und düst mit elektrisch geräuschlosen 46 km/h Richtung Arbeiterfront. Wer wissen will, ob Schmitti an diesem Tag den Faschismus, das Kapital und das sogenannte „System“ ausgeschaltet hat oder der Tag doch etwas anders verlaufen ist, muss sich die neue Folge namens „Schmitti Gets the Blues“ anhören. Klaas & Jakob haben erfrischend andere Probleme vorzutragen. Der eine hat Ärger mit der Jet-Ski-Mafia und der andere weiß nicht, wie man sich vernünftig und würdevoll von jemandem verabschiedet, den man im Kerker einer alten Burg zurücklassen muss. So hat jeder seinen eigenen Stress, nech? Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Wie sprechen wir über die Kapitulation Deutschlands und das Kriegsende vor 81 Jahren? Das Wort von der "Befreiung" passt nicht mehr, denn es verschleiert, dass Hitler durch Wahlen an die Macht kam und der deutsche Faschismus eine Massenbewegung war. Ein Kommentar von Milan Procyk www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Was passiert, wenn Drachen mal groß müssen?Hat nix mit dem Kapitel zu tun, aber haben wir uns trotzdem gefragt.Fred und George hinterlassen ein Quatsch-Vakuum, das der Rest der Schülerschaft versucht zu füllen, deshalb hagelt es Streiche. Aber was die Weasley-Zwillinge noch hinterlassen: Einen Sumpf. Und Filch wird zum Fährmann, der die Schüler*innen zum Unterricht transportieren muss. "Nen Weasley machen" wird zum geflügelten Wort und wir fragen uns: Was wären wir, wenn wir Verben wären?Hogwarts hat sich geradezu in eine Unterwasserlandschaft verwandelt: Alle Schüler*innen tragen Tauchglocken, weil es überall nach Furz stinkt. Es ist das große Aufbegehren gegen den Faschismus in Hogwarts. Und damit gehen Grüße raus an die Band Versengold! Falls ihr Lust auf Hoffnung und Empathie habt, hört mal rein. Auch Peeves hat endlich mal wieder einen Auftritt: Er ist der Anführer aller Streiche-Spieler*innen und macht Dinge, die dem Schmetterling-Fan Ron Weasley den Tag wahrscheinlich ganz schön vermiesen. Und wir lüften das Geheimnis und sagen euch endlich, was wir neulich gemacht haben: Wir waren bei dem Podcast "Battle of the Nerds"! Und sind schier ausgeflippt, was wir uns aber natürlich nicht haben anmerken lassen, weil wir dafür viel zu cool sind. (Definitiv haben wir vor Ort aufm Klo kurz stumm geschrien.)Eure zweitwichtigste Aufgabe diese Woche: Teilt in den Kommentaren ein Lied oder eine Band, die bei euch ein wohlig-warmes Gefühl der Hoffnung und Zuversicht hervorrufen!Und jetzt viel Spaß beim Zuhören!Hier geht's zu unserem Whatsapp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029VbB8C00CRs1obJUivo2ZWir haben auch eine Patreon-Seite!Schaut doch mal vorbei, es gibt Bonus-Episoden, Sticker und andere aufregende Dinge! Besucht uns auf den sozialen Netzwerken, unserer Webseite und erzählt euren Freunden von uns! Vielleicht haben die ja auch Lust auf einen Harry-Potter-Podcast!Webseite: www.Happy-Potter.netPatreon: www.patreon.com/happypotterDiscord: https://discord.gg/4abpmA3UFacebook: www.facebook.com/happypotterpodcastInstagram: @happypotterpodUnd wir haben jetzt auch Playlists mit unseren Lieblingssongs:Martins Playlist:https://open.spotify.com/playlist/2IBxDsPVm1UdNBiW2QkgEJ?si=rU6HLkoFQfGGjvab8g8yEQ&pi=e-bKuIHap7RWCuSophias Playlist:https://open.spotify.com/playlist/0kuOP0TujMhrqOWzLwUH1O?si=9LIZkc2nQTOajHPaqpP_RA&pi=e-tc6w0NgQRo-WMadame Rosmerta empfiehlt diesen Podcast! (Angeblich.)Wer das liest, ist bezaubernd.
Stövesand, Catrin www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Die Geschichte des Aufstiegs des Nationalsozialismus beginnt im Chaos von 1918. Und im von Berlin weit entfernten Rom. Teil 1 von "Die Steigbügelhalter".
Wer hat Hitler an die Macht gebracht? „Die Steigbügelhalter" erzählt in fünf Folgen, wie Konservative den Faschismus erst ermöglichten.