Inspiration für den Alltag. Momente, die einen anderen Blickwinkel eröffnen. Die "Gedanken zum Tag" laden zum Meditieren ein. Texte von Autorinnen und Autoren, voller Lebensweisheit und Spiritualität. Jetzt als Podcast abonnieren!

Oft führt der Versuch, alles abarbeiten zu wollen, dazu, dass nichts fertig wird, weil wir überfordert und gestresst sind. Entnommen aus: Olivia Remes "Mood Hacks. 50 Sofort-Strategien gegen Stress, Angst, Liebeskummer", dtv Verlag, München

"Gefühlsmanagement" ist seit jeher eine schwierige Angelegenheit. Schon die antiken griechischen Philosophen erkannten der Mensch unterscheidet sich vom Tier durch die Vernunft. Entnommen aus Rolf Dobelli "Die Not-to-do-Liste", Piper Verlag, München 2025

Sind Probleme nicht auf gewohnte Art zu lösen, müssen wir kreativ werden. (...) Wie allerdings der schöpferische und lösende Einfall zustande kommt, bleibt geheimnisvoll. Verena Kast "Lebenskrisen werden Lebenschancen", Herder Verlag, Freiburg 2014

Die Ansage eines Anrufbeantworters bringt mich zum Schmunzeln. "Bitte hinterlassen sie gute Nachrichten nach dem Pfeifton", sagt da eine sonore Stimme. "Auf alle anderen Mitteilungen können wir verzichten". Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Wir unterschieden Stille von Schweigen. Schweigen ist ein Weg, Stille ist ein Zustand. Stille ist einfach da. Der Wald ist still, eine Kirche ist still. Entnommen aus: Anselm Grün "Das kleine Buch der Stille", Herder Verlag, Freiburg 2025

Im Winter sehe ich an den Zweigen unmerklich winzige Knospen. Sie aber deuten Großes an. Dann, wenn es wärmer wird, öffnet sich die erste Knospe. Entnommen aus: Georg Magirius "Leuchte. Wachse. Gehe deinen Weg", Coppenrath Verlag, Münster 2026

Ich möchte (...) betonen, wie wichtig es ist, auf die kleinen Momente des Glücks zu achten, die im Alltagsleben verborgen sind. Entnommen aus: Rhee Kun Hoo "Wenn du schon hundert wirst, kannst du genauso gut auch glücklich sein", Rowohlt Vrlg, Hamburg 2024

Was wollen wir machen? Das haben wir uns - früher, als Kinder - an Ferientagen oft gefragt. "Was wollen wir machen?" Entnommen aus: Ralf-Uwe Beck "Augenblick mal. Zwei-Minuten-Texte, die den Alltag durchkreuzen, Wartburg Verlag, Weimar 2021

Man kann nicht ständig genießen. Aber immer wieder. Wer etwas genießt, spürt: Alles stimmt in diesem Moment für mich, Äußeres und Inneres. Entnommen aus: Rudolf Walter "Genießen - was schön ist und gut tut", Herder Verlag, Freiburg 2024

In der ausländischen Presse liest man immer wieder über Die German Angst. Das ist ein feststehender Begriff. Entnommen aus: Anjana Gill "Die 12 Geheimnisse der Lebensfreude", Wilhelm Heyne Verlag, München 2025

Ein (...) Ansatz, der uns beim Überwinden der Einsamkeit behilflich sein kann, ist die Erkenntnis, dass Menschen verschieden sind. Entnommen aus: Olivia Remes "Mood Hacks", aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Schmalen, dtv Verlag, München 2022

Erasmus von Rotterdam sagt: "Der Kern des Glücks: der sein zu wollen, der du bist." In meiner Jugend habe ich berühmten Vorbildern nachgeeifert. Entnommen aus: Anselm Grün "Das große Buch der Lebenskunst", Herder Verlag, Freiburg 2012

Ambivalenz-Kompetenz ist die Fähigkeit, gut mit Ambivalenzen, Widersprüchlichkeiten und Mehrdeutigkeiten umzugehen. Entnommen aus: Tamara Dietl "Die Seele bleibt Fußgänger. Vom gelingenden Leben in einer Welt im Wandel, btb Verlag, München 2025

"Etwas lernen. Etwas leisten. Etwas auf die hohe Kante legen": Mit diesem ziemlich freudekargen Dreisatz zum rechten Leben sind viele groß geworden. Entnommen aus: Rudolf Walter "Genießen - was schön ist und gut tut", Herder Verlag, Freiburg 2024

Liebe zum Feind und Gewaltlosigkeit, wie Jesus sie fordert, bedeuten: Schau dir deinen Gegner gut an. Entnommen aus: Jörg Zink "Erst die Liebe zum Feind schafft Frieden", Hrsg. Margot Käßmann, Konstantin Wecker, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2015

Ihre Oma, so erzählte mir kürzlich eine Bekannte, sei eine äußerst modebewusste Dame. Auch im Alter von 92 Jahren lege sie größten Wert auf ihr Äußeres. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Für mich sind es ganz außergewöhnliche Weihnachten. Meine zwei Patenkinder sind beide vor kurzem Väter geworden. Vor einigen Tagen haben sie mir bei einer Familienfeier voller Stolz ihre Kinder gezeigt. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Am Zugfahren schätze ich vor allem die Ruhe. Richtig gehört. Seit ich einen Kopfhörer mit "noise cancelling" - also Lärmauslöschung besitze, fahre ich noch lieber mit der Bahn. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Vor kurzem war ich zur Wiedereröffnung einer Schlosskapelle eingeladen. Nach jahrzehntelanger Renovierung war es engagierten Frauen und Männern gelungen, aus einer Ruine wieder ein Gotteshaus entstehen zu lassen. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Um 14 Uhr schließen heute die Geschäfte. Für jeden Zehnten heißt es dennoch nicht, dass nun Weihnachten anbrechen kann. Ärzte, Sozialarbeiter, Bedienstete der Verkehrsbetriebe - sie alle sorgen dafür, dass auch am Hl. Abend nicht alles still steht. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Haben sie auch einen Adventskalender? Jeder zweite, so habe ich gelesen, nutzt auf dem Weg zur Weihnacht diese spezielle Art von Kalender. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

In den kommenden Tagen sind wohl die Haushaltsgeräte stark im Einsatz, vor allem einer dürfte besonders fleißig durch die Wohnung gleiten: der Staubsauger. Das Wohnzimmer soll von Milben und Fusseln gereinigt sein, wenn die Kinder ihre neuen Spielsachen auf dem Boden auspacken. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Ich bin gerne gut vorbereitet. Improvisation ist nicht so mein Ding - lieber ist es mir, wenn ich die Dinge im Griff habe und weiß, was kommt. Das ist bei Weihnachten, auf das wir mir Riesenschritten zusteuern, genauso. Susanne Breit-Keßler / unveröffentlichter Text

In einem furiosen Sketch von Loriot feiert die Familie Hoppenstedt Weihnachten. Dazu gehört allerlei Klamauk - bis hin zu einem Riesenberg heruntergerissenem Geschenkpapier, das nach dem Öffnen der Wohnungstür auf den Hausflur geworfen werden soll. Susanne Breit-Keßler / unveröffentlichter Text

Wir sind in Südvietnam und sitzen auf der Terrasse unseres Hotels. Es ist wunderbar warm und wir freuen uns, dass wir der deutschen Kälte entronnen sind. Der junge Kellner, der uns bedient, steht still neben dem Tisch. Susanne Breit-Keßler / unveröffentlichter Text

Heute ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Sexarbeiterinnen. Ein wenig adventliches Thema. Susanne Breit-Keßler / unveröffentlichter Text

Die Schriftstellerin Jane Austen hat heute ihren 250. Geburtstag. Sie schrieb großartige Gesellschaftsromane. Viele von ihnen wurden inzwischen verfilmt. Susanne Breit-Keßler / unveröffentlichter Text

Im Advent sitze ich gerne bei einer Tasse Tee. Dazu selbstgebackene Plätzchen, ein saftiger Stollen, Kerzenlicht - herrlich. Da zieht fast automatisch Ruhe in die eigene Seele ein. Susanne Breit-Keßler / unveröffentlichter Text

Das ist es: Erwartung und Sehnsucht nach dem Kind! Menschwerdung Gottes hat mit meiner eigenen Menschwerdung zu tun. Es geht um eine andere Wahrnehmung, nämlich das "Verkosten von innen". Pater Andreas Batlogg / unveröffentlichter Text

Es gibt Menschen, die sind permanent "auf dem Sprung": Sie sind Getriebene. Ihre innere Unruhe überträgt sich leider leicht auf diejenigen, die das mitbekommen. Pater Andreas Batlogg / unveröffentlichter Text

"Gottvorkommen", schreibt der Theologe und Autor Gotthard Fuchs, "ist ein anderes Wort für Advent." Er erinnert dabei an rohstoffreiche Gebiete. Pater Andreas Batlogg / unveröffentlichter Text

Im Juli, fünf Monate vor Adventsbeginn, musste ich einen Text für einen Adventskalender abliefern. Mein Vorsatz damals: im Advent keine Abendtermine annehmen. Pater Andreas Batlogg / unveröffentlichter Text

Im "Gotteslob" findet sich ein modernes Marienlied von Peter Gerloff. Zunächst evangelischer Gemeindepfarrer, konvertierte er 1990 mit seiner Familie und wurde fünf Jahre später zum Priester geweiht. Pater Andreas Batlogg / unveröffentlichter Text

Driving home for Christmas - das hätten auch Maria und Josef schon singen können. Oder "riding home" auf einem Esel. Nach Hause zu kommen, und wenn es nur einmal im Jahr ist, das ist Menschen wichtig. Werner Küstenmacher / unveröffentlichter Text

Wer klug plant, hat heute zum Dezemberanfang schon alle Weihnachtsgeschenke beisammen. Oder fängt heute damit an. Werner Küstenmacher / unveröffentlichter Text

Kurz und direkt zu sein, ist vielleicht effektiver und professioneller, aber wenn wir nur automatisch handeln. Entnommen aus: Jay Shetty "Ruhe in dir. Zeitlose Weisheit für ein selbstbestimmtes Leben", Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg 2024

Kleines verspricht Großes. Das ist ein Beispiel für das Himmlische, das auf Erden erfahrbar ist. Entnommen aus: Georg Magirius "Leuchte. Wachse. Gehe deinen Weg. Bibelbotschaften, die dich stärken und begleiten", Coppenrath Verlag, Münster 2026

Ganz wichtig, aber oft vernachlässigt, ist die Frage: Hast du Spaß auf deiner Reise? Entnommen aus: Carina Thiemann "Kindheit ohne Gepäck. Wie du alte Muster durchbrichst und mit deinem Kind neue Wege gehst", Kösel Verlag, München 2025

Am Anfang steht nichts anderes als ein gesenkter Blick, der zum Bösen wird. Entnommen aus: Friedrich Schorlemmer "Den Frieden riskieren", in: Entrüstet Euch! Hrsg. Margot Käßmann, Konstantin Wecker, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2015

Die Gottlosen sollten verschwinden, denn ohne sie wäre die Welt ein Garten Gottes. Entnommen aus: Jörg Zink "Erst die Liebe zum Feind schafft Frieden", in: Entrüstet Euch! Hrsg. Margot Käßmann, Konstantin Wecker, Gütersloher Verlagshaus, 2015

Dankbarkeit hilft uns auch, die Bitterkeit und den Schmerz zu überwinden, die wir alle mit uns herumtragen Entnommen aus: Jay Shetty "Ruhe in dir. Zeitlose Weisheit für ein selbstbestimmtes Leben", Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg 2024

Wie reagierst du, wenn du merkst, dass jemand Kummer und Sorgen hat? Entnommen aus: Shunmyo Masuno "Lass los, das Leben darf leicht sein. 99 Impulse eines Zen-Mönchs", aus dem Englischen von Ursula Bischoff, Lotos Verlag, München 2025