Inspiration für den Alltag. Momente, die einen anderen Blickwinkel eröffnen. Die "Gedanken zum Tag" laden zum Meditieren ein. Texte von Autorinnen und Autoren, voller Lebensweisheit und Spiritualität. Jetzt als Podcast abonnieren!

Die japanische Shinto-Göttin Ame-no-Uzume-no-Mikoto ist wie der sprichwörtliche frische Wind. Entnommen aus: Elizabeth Foley, Beth Coates "You Goddess!", Ludwig Verlag, München 2025

Man kann nicht ständig genießen. Aber immer wieder. Wer etwas genießt, spürt: Alles stimmt in diesem Moment für mich, Äußeres und Inneres. Entnommen aus: Rudolf Walter "Genießen - was schön ist und gut tut", Herder Verlag, Freiburg 2024

Von Erde sind wir genommen und zu Erde werden wir wieder. Erde ist kein Dreck. Muttererde, so nennen wir fruchtbaren Boden. Entnommen aus: Ralf-Uwe Beck "Augenblick mal. Zwei-Minuten-Texte, die den Alltag durchkreuzen", Wartburg Verlag, Weimar 2020

Die amerikanische Ethnologin Margret Mead (...) soll einmal gefragt worden sein, welcher Gegenstand ihrer Meinung nach auf menschliche Zivilisation hindeutet. Entnommen aus: Christian Firus "Sieben Sachen für die Seele", Patmos Verlag, Ostfildern 2025

Nicht alles zwischen Himmel und Erde muss und kann durch den Verstand erklärt werden. Es sind kleine oder große Ereignisse. Entnommen aus: Georg Juckel/Paraskevi Mavrogiorgou-Juckel "Wie die Seele wieder Frieden findet", Bonifatius Verlag, Paderborn 2023

Wer über die Liebe schreiben will, verstellt sie, macht sie zu einer Ware, die sich erst bewerben muss, um verkauft zu werden. Entnommen aus: Ahmad Milad Karimi "Die Schönheit des Judentum", Patmos Verlag, Ostfildern 2026

Kein Mensch klingt wie der andere. Das Wort Person kommt, wie ich bei dem Gesangsforscher Gunter Kreutz gelernt habe, vom lateinischen per sonare. Entnommen aus: Ulrich Fichtner "Die Macht der Musik", DVA Verlag, München 2025

Weshalb wir in der Natur seelisch aufatmen, rührt ja auch daher, dass wir beim Anblick des Atlantiks oder auf einer Bergspitze von etwas unfassbar Großem sind. Entnommen aus: Bas Kast "Kompass für die Seele", C. Bertelsmann Verlag, München 2023

Eine Methode, um Zugang zur Spiritualität zu finden, besteht darin, hinauszugehen und die Verbindung zur Natur zu suchen. Entnommen aus: Olivia Remes "Mood Hacks", aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Schmalen, dtv Verlag, München

Wenn du das Gefühl hast, dass Hektik und Stress deinen Alltag bestimmen, dann versuche ganz bewusst, gegenzusteuern. Entnommen aus: Anselm Grün "Das kleine Buch der Stille. Zur eigenen Mitte finden", Herder Verlag, Freiburg 2025

Ich glaube: (...) [Zärtlichkeit] ist selbst dann erfahrbar, wenn ich kaum Berührungen erlebe. Selbst dann kann die Haut Wohltaten erfahren. Entnommen aus: Georg Magirius "Leuchte. Wachse. Gehe deinen Weg", Coppenrath Verlag, Münster 2026

Stell dir ein Radio vor, das kein Signal empfängt. Ein ziemlich nutzloses Gerät, nicht wahr? Viele Menschen leben genau so. Entnommen aus: Rochelle Fox "Magnetic. Die Kraft deiner Gedanken", Integral Verlag, München 2025

Manchmal fühle auch ich mich allein. Ich habe den Eindruck, dass andere mich nicht verstehen. Oder die wollen ständig etwas von mir. Entnommen aus: Anselm Grün "Stille im Rythmus des Lebens", Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2013

Was immer uns bedrückt, uns belastet, uns zum Problem geworden ist - alles zieht vorbei. Entnommen aus: Sascha Veitl "Alles wird gut. Vitamine für jeden Tag", Herder Verlag, Freiburg

Ich habe das Girren wieder gehört. Erst meinte ich, mich verhört zu haben, es war doch noch Winter. Dann sehe ich die Straße weiter unten einen Vater mit seinen zwei Kindern. Entnommen aus Ralf-Uwe Beck "Augenblick noch mal", Wartburg Verlag, Weimar 2022

"Auf einer Kreisbahn kann jeder Anfangspunkt auch ein Endpunkt sein". (...) Heraklit wusste, dass die Wirklichkeit sich uns selten in klar abgegrenzter Form präsentiert. Entnommen aus: Roger von Oech "Was würde Heraklit tun?", O. W. Barth, München, 2002

Oft führt der Versuch, alles abarbeiten zu wollen, dazu, dass nichts fertig wird, weil wir überfordert und gestresst sind. Entnommen aus: Olivia Remes "Mood Hacks. 50 Sofort-Strategien gegen Stress, Angst, Liebeskummer", dtv Verlag, München

"Gefühlsmanagement" ist seit jeher eine schwierige Angelegenheit. Schon die antiken griechischen Philosophen erkannten der Mensch unterscheidet sich vom Tier durch die Vernunft. Entnommen aus Rolf Dobelli "Die Not-to-do-Liste", Piper Verlag, München 2025

Sind Probleme nicht auf gewohnte Art zu lösen, müssen wir kreativ werden. (...) Wie allerdings der schöpferische und lösende Einfall zustande kommt, bleibt geheimnisvoll. Verena Kast "Lebenskrisen werden Lebenschancen", Herder Verlag, Freiburg 2014

Die Ansage eines Anrufbeantworters bringt mich zum Schmunzeln. "Bitte hinterlassen sie gute Nachrichten nach dem Pfeifton", sagt da eine sonore Stimme. "Auf alle anderen Mitteilungen können wir verzichten". Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Wir unterschieden Stille von Schweigen. Schweigen ist ein Weg, Stille ist ein Zustand. Stille ist einfach da. Der Wald ist still, eine Kirche ist still. Entnommen aus: Anselm Grün "Das kleine Buch der Stille", Herder Verlag, Freiburg 2025

Im Winter sehe ich an den Zweigen unmerklich winzige Knospen. Sie aber deuten Großes an. Dann, wenn es wärmer wird, öffnet sich die erste Knospe. Entnommen aus: Georg Magirius "Leuchte. Wachse. Gehe deinen Weg", Coppenrath Verlag, Münster 2026

Ich möchte (...) betonen, wie wichtig es ist, auf die kleinen Momente des Glücks zu achten, die im Alltagsleben verborgen sind. Entnommen aus: Rhee Kun Hoo "Wenn du schon hundert wirst, kannst du genauso gut auch glücklich sein", Rowohlt Vrlg, Hamburg 2024

Was wollen wir machen? Das haben wir uns - früher, als Kinder - an Ferientagen oft gefragt. "Was wollen wir machen?" Entnommen aus: Ralf-Uwe Beck "Augenblick mal. Zwei-Minuten-Texte, die den Alltag durchkreuzen, Wartburg Verlag, Weimar 2021

Man kann nicht ständig genießen. Aber immer wieder. Wer etwas genießt, spürt: Alles stimmt in diesem Moment für mich, Äußeres und Inneres. Entnommen aus: Rudolf Walter "Genießen - was schön ist und gut tut", Herder Verlag, Freiburg 2024

In der ausländischen Presse liest man immer wieder über Die German Angst. Das ist ein feststehender Begriff. Entnommen aus: Anjana Gill "Die 12 Geheimnisse der Lebensfreude", Wilhelm Heyne Verlag, München 2025

Ein (...) Ansatz, der uns beim Überwinden der Einsamkeit behilflich sein kann, ist die Erkenntnis, dass Menschen verschieden sind. Entnommen aus: Olivia Remes "Mood Hacks", aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Schmalen, dtv Verlag, München 2022

Erasmus von Rotterdam sagt: "Der Kern des Glücks: der sein zu wollen, der du bist." In meiner Jugend habe ich berühmten Vorbildern nachgeeifert. Entnommen aus: Anselm Grün "Das große Buch der Lebenskunst", Herder Verlag, Freiburg 2012

Ambivalenz-Kompetenz ist die Fähigkeit, gut mit Ambivalenzen, Widersprüchlichkeiten und Mehrdeutigkeiten umzugehen. Entnommen aus: Tamara Dietl "Die Seele bleibt Fußgänger. Vom gelingenden Leben in einer Welt im Wandel, btb Verlag, München 2025

"Etwas lernen. Etwas leisten. Etwas auf die hohe Kante legen": Mit diesem ziemlich freudekargen Dreisatz zum rechten Leben sind viele groß geworden. Entnommen aus: Rudolf Walter "Genießen - was schön ist und gut tut", Herder Verlag, Freiburg 2024

Liebe zum Feind und Gewaltlosigkeit, wie Jesus sie fordert, bedeuten: Schau dir deinen Gegner gut an. Entnommen aus: Jörg Zink "Erst die Liebe zum Feind schafft Frieden", Hrsg. Margot Käßmann, Konstantin Wecker, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2015

Ihre Oma, so erzählte mir kürzlich eine Bekannte, sei eine äußerst modebewusste Dame. Auch im Alter von 92 Jahren lege sie größten Wert auf ihr Äußeres. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Für mich sind es ganz außergewöhnliche Weihnachten. Meine zwei Patenkinder sind beide vor kurzem Väter geworden. Vor einigen Tagen haben sie mir bei einer Familienfeier voller Stolz ihre Kinder gezeigt. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Am Zugfahren schätze ich vor allem die Ruhe. Richtig gehört. Seit ich einen Kopfhörer mit "noise cancelling" - also Lärmauslöschung besitze, fahre ich noch lieber mit der Bahn. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Vor kurzem war ich zur Wiedereröffnung einer Schlosskapelle eingeladen. Nach jahrzehntelanger Renovierung war es engagierten Frauen und Männern gelungen, aus einer Ruine wieder ein Gotteshaus entstehen zu lassen. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Um 14 Uhr schließen heute die Geschäfte. Für jeden Zehnten heißt es dennoch nicht, dass nun Weihnachten anbrechen kann. Ärzte, Sozialarbeiter, Bedienstete der Verkehrsbetriebe - sie alle sorgen dafür, dass auch am Hl. Abend nicht alles still steht. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Haben sie auch einen Adventskalender? Jeder zweite, so habe ich gelesen, nutzt auf dem Weg zur Weihnacht diese spezielle Art von Kalender. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

In den kommenden Tagen sind wohl die Haushaltsgeräte stark im Einsatz, vor allem einer dürfte besonders fleißig durch die Wohnung gleiten: der Staubsauger. Das Wohnzimmer soll von Milben und Fusseln gereinigt sein, wenn die Kinder ihre neuen Spielsachen auf dem Boden auspacken. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Ich bin gerne gut vorbereitet. Improvisation ist nicht so mein Ding - lieber ist es mir, wenn ich die Dinge im Griff habe und weiß, was kommt. Das ist bei Weihnachten, auf das wir mir Riesenschritten zusteuern, genauso. Susanne Breit-Keßler / unveröffentlichter Text

In einem furiosen Sketch von Loriot feiert die Familie Hoppenstedt Weihnachten. Dazu gehört allerlei Klamauk - bis hin zu einem Riesenberg heruntergerissenem Geschenkpapier, das nach dem Öffnen der Wohnungstür auf den Hausflur geworfen werden soll. Susanne Breit-Keßler / unveröffentlichter Text

Wir sind in Südvietnam und sitzen auf der Terrasse unseres Hotels. Es ist wunderbar warm und wir freuen uns, dass wir der deutschen Kälte entronnen sind. Der junge Kellner, der uns bedient, steht still neben dem Tisch. Susanne Breit-Keßler / unveröffentlichter Text

Heute ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Sexarbeiterinnen. Ein wenig adventliches Thema. Susanne Breit-Keßler / unveröffentlichter Text