Inspiration für den Alltag. Momente, die einen anderen Blickwinkel eröffnen. Die "Gedanken zum Tag" laden zum Meditieren ein. Texte von Autorinnen und Autoren, voller Lebensweisheit und Spiritualität. Jetzt als Podcast abonnieren!

Worüber Menschen Jahrhunderte lang gestaunt haben, was vor 2000 Jahren eine Sensation war, das scheint gerade zur Normalität zu werden: das Wunder von Pfingsten. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Am Beginn des Jahres hatte ich Gelegenheit die Azoren zu besuchen. Ich muss gestehen, dass mir die Inselgruppe im Atlantik zuvor nur als Namensgeber für das Azorenhoch bekannt war. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Mein Opa ist zum Ende seines Lebens fast erblindet. Wer jedoch meint, er hätte sich deshalb nicht mehr im Alltag zurechtgefunden, irrt. Sogar beim Einkauf wusste er genau wieviel Geld er in der Hand hatte. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Fragt man Kinder, welcher Feiertag für sie der wichtigste ist, dann nennen sie meist Weihnachten und ihren Geburtstag. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo vor allem der Namenstag gefeiert wurde. Max Kronawitter / unveröffentlichter Text

Es wird erzählt, dass sich die 24 weisesten Philosophen und Philosophinnen der Welt versammelten und eine lange Zeit gründlich über alle großen Fragen der Menschheit nachdachten. Entnommen aus: Rainer Oberthür "Die Gottsucher", Kösel Verlag, München 2023

Wir können Freude nicht befehlen, aber wir können uns durchaus für die Freude entscheiden. Entnommen aus: Anselm Grün "Was Freude schenkt", Vier Türme Verlag, Münsterschwarzach 2024

Jeder ist ein Einzelner. Aber nicht jeder ist damit einverstanden und bereit, etwas daraus zu machen. Es kommt stets darauf an, wie der Einzelne die Probleme annimmt. Entnommen aus: Rüdiger Safranski "Einzeln sein", Fischer Taschenbuch, Frankfurt 2023

Wer den Weg der Kontemplation geht, macht oft relativ bald tiefgreifende Erfahrungen: die Einheit von allem mit allem, Glückseligkeit, Erleuchtung. Entnommen aus: Tilman Haberer "Kirche am Ende", Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2023

Zu einem Einsiedler, der in der Zurückgezogenheit der Berge lebte, kamen eines Tages Menschen. "Sonderbar, wie du lebst", sagten sie. Entnommen aus: Klaus Nagorni "Zum Frühstück ein Stück Hoffnung", edition chrismon, Leipzig 2026

Der Erfolg kommt über Nacht, wenn man sich einer Sache circa drei Jahre lang ernsthaft gewidmet hat. Entnommen aus: John Strelecky "Wenn du Orangen willst, such nicht im Blaubeerfeld", Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2015

Der Atem ist der Anker der Achtsamkeit, der hilft, uns in der Gegenwart zu zentrieren. Manchmal ist er auch das, was die Seeleute einen "Treibanker" nennen. Entnommen aus: Christophe André "Die schöne Kunst des Innehaltens.", Kailash Verlag, München 2012

Das Mahlen von Kaffeebohnen mit einer Handmühle ist für mich ein wichtiges und meditatives Morgenritual. Entnommen aus: Reetta Ranta "Die Magie nordischer Rituale", Goldmann Verlag, München 2025

Manchmal ist es schwer, mit dem Gefühl der eigenen Unvollkommenheit fertigzuwerden. Wo sich doch überall der Wunsch nach Perfektion bemerkbar macht. Entnommen aus: Klaus Nagorni "Zum Frühstück ein Stück Hoffnung", edition chrismon, Leipzig 2026

Tue Gutes! Fast jede Religion, nahezu jede philosophische Ethik kennt dieses Gebot. Niemand wird ihm widersprechen. Entnommen aus: Klaus Nagorni "Zum Frühstück ein Stück Hoffnung", edition chrismon, Leipzig 2026

Unsicherheit macht Angst: Jede Form von Angst lässt sich letztlich zurückführen auf die mangelnde Fähigkeit, Unsicherheit hinzunehmen. Entnommen aus: Christophe André "Die schöne Kunst des Innehaltens", Kailash Verlag, München 2012

"Etwas lernen. Etwas leisten. Etwas auf die hohe Kante legen": Mit diesem ziemlich freudekargen Dreisatz zum rechten Leben sind viele groß geworden. Entnommen aus: Rudolf Walter "Genießen - was schön ist und gut tut", Herder Verlag, Freiburg 2024

Im Wünschen erträumen wir uns eine Zukunft, die zutiefst mit unserem Wesen verbunden ist; und das ist wichtig, denn manche Wünsche kommen uns ja nicht in den Sinn. Entnommen aus: Verena Kast "Auf dem Weg zu sich selbst", Patmos Verlag, Ostfildern 2015

Liebe. Sie kennt keinen Gegensatz. Darin besteht ihre Weite und Tiefe, weil sie vor nichts und niemandem Halt macht. Liebe kennt keine Grenzen. Entnommen aus: Ahmad Milad Karimi "Die Schönheit des Judentums", Patmos Verlag, Ostfildern 2026

Weder soll ein junger Mensch zögern, sich mit Philosophie zu befassen, noch soll ein alter Mensch damit aufhören. Entnommen aus: Epikur "Über das Glück", aus dem Altgriechischen und Hrsg von Sévereine Gindro und David Vitali, Diogenes Verlag, Zürich 2011

Einen Augenblick lang - Manchmal, in seltenen Stunden, spürst du auf einmal, nahe dem Herzen, am Schulterblatt, an der uns, vor Zeiten ein Flügel bestimmt, war. Entnommen aus: Lothar Zenetti "Auf Seiner Spur", Schwabenverlag, Ostfildern 2026

Viele Menschen bereiten sich ständig nur darauf vor, wirklich leben zu können, anstatt das Leben zu ergreifen, das schon da ist. Entnommen aus: Anselm Grün "Jeder Tag ein Weg zum Glück", Hrsg. von Rudolf Walter, Herder Verlag, Freiburg 2010

Mose erhielt den göttlichen Auftrag, der ihn zum berühmten Retter des Volks Israel machen sollte, beim Schafehüten in der Steppe. Er sah einen dornigen Busch in Flammen stehen. Werner Küstenmacher / unveröffentlichter Text

Pech ist eine schwarze, teerartige Masse. Heißes Pech wurde im Mittelalter als Waffe verwendet und verursachte schreckliche Verbrennungen. "Pech gehabt" sagen wir, wenn etwas sehr misslungen ist. Werner Küstenmacher / unveröffentlichter Text

Marion Gräfin Dönhoff, Journalistin und später Herausgeberin der Wochenzeitung "Die Zeit", schreibt in ihren Lebenserinnerungen über die Kindheit im gräflichen Schloss. Werner Küstenmacher / unveröffentlichter Text

Die Idee einer universellen Verantwortung beruht auf der einfachen Tatsache, dass im Allgemeinen alle anderen die gleichen Wünsche haben wie ich selbst. Entnommen aus: Dalai Lama "Ein menschlicher Weg zum Weltfrieden", Lotos Verlag, München 2025

Glaube nicht, dass Erfolg etwas ist, was man von außen deutlich sehen kann. Sondern begreife, dass er etwas ist, was du deutlich empfinden kannst. Entnommen aus: Brianna Wiest "Great Callings", Piper Verlag, München 2026

Die japanische Shinto-Göttin Ame-no-Uzume-no-Mikoto ist wie der sprichwörtliche frische Wind. Entnommen aus: Elizabeth Foley, Beth Coates "You Goddess!", Ludwig Verlag, München 2025

Man kann nicht ständig genießen. Aber immer wieder. Wer etwas genießt, spürt: Alles stimmt in diesem Moment für mich, Äußeres und Inneres. Entnommen aus: Rudolf Walter "Genießen - was schön ist und gut tut", Herder Verlag, Freiburg 2024

Von Erde sind wir genommen und zu Erde werden wir wieder. Erde ist kein Dreck. Muttererde, so nennen wir fruchtbaren Boden. Entnommen aus: Ralf-Uwe Beck "Augenblick mal. Zwei-Minuten-Texte, die den Alltag durchkreuzen", Wartburg Verlag, Weimar 2020

Die amerikanische Ethnologin Margret Mead (...) soll einmal gefragt worden sein, welcher Gegenstand ihrer Meinung nach auf menschliche Zivilisation hindeutet. Entnommen aus: Christian Firus "Sieben Sachen für die Seele", Patmos Verlag, Ostfildern 2025

Nicht alles zwischen Himmel und Erde muss und kann durch den Verstand erklärt werden. Es sind kleine oder große Ereignisse. Entnommen aus: Georg Juckel/Paraskevi Mavrogiorgou-Juckel "Wie die Seele wieder Frieden findet", Bonifatius Verlag, Paderborn 2023

Wer über die Liebe schreiben will, verstellt sie, macht sie zu einer Ware, die sich erst bewerben muss, um verkauft zu werden. Entnommen aus: Ahmad Milad Karimi "Die Schönheit des Judentum", Patmos Verlag, Ostfildern 2026

Kein Mensch klingt wie der andere. Das Wort Person kommt, wie ich bei dem Gesangsforscher Gunter Kreutz gelernt habe, vom lateinischen per sonare. Entnommen aus: Ulrich Fichtner "Die Macht der Musik", DVA Verlag, München 2025

Weshalb wir in der Natur seelisch aufatmen, rührt ja auch daher, dass wir beim Anblick des Atlantiks oder auf einer Bergspitze von etwas unfassbar Großem sind. Entnommen aus: Bas Kast "Kompass für die Seele", C. Bertelsmann Verlag, München 2023

Eine Methode, um Zugang zur Spiritualität zu finden, besteht darin, hinauszugehen und die Verbindung zur Natur zu suchen. Entnommen aus: Olivia Remes "Mood Hacks", aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Schmalen, dtv Verlag, München

Wenn du das Gefühl hast, dass Hektik und Stress deinen Alltag bestimmen, dann versuche ganz bewusst, gegenzusteuern. Entnommen aus: Anselm Grün "Das kleine Buch der Stille. Zur eigenen Mitte finden", Herder Verlag, Freiburg 2025

Ich glaube: (...) [Zärtlichkeit] ist selbst dann erfahrbar, wenn ich kaum Berührungen erlebe. Selbst dann kann die Haut Wohltaten erfahren. Entnommen aus: Georg Magirius "Leuchte. Wachse. Gehe deinen Weg", Coppenrath Verlag, Münster 2026

Stell dir ein Radio vor, das kein Signal empfängt. Ein ziemlich nutzloses Gerät, nicht wahr? Viele Menschen leben genau so. Entnommen aus: Rochelle Fox "Magnetic. Die Kraft deiner Gedanken", Integral Verlag, München 2025

Manchmal fühle auch ich mich allein. Ich habe den Eindruck, dass andere mich nicht verstehen. Oder die wollen ständig etwas von mir. Entnommen aus: Anselm Grün "Stille im Rythmus des Lebens", Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2013

Was immer uns bedrückt, uns belastet, uns zum Problem geworden ist - alles zieht vorbei. Entnommen aus: Sascha Veitl "Alles wird gut. Vitamine für jeden Tag", Herder Verlag, Freiburg

Ich habe das Girren wieder gehört. Erst meinte ich, mich verhört zu haben, es war doch noch Winter. Dann sehe ich die Straße weiter unten einen Vater mit seinen zwei Kindern. Entnommen aus Ralf-Uwe Beck "Augenblick noch mal", Wartburg Verlag, Weimar 2022

"Auf einer Kreisbahn kann jeder Anfangspunkt auch ein Endpunkt sein". (...) Heraklit wusste, dass die Wirklichkeit sich uns selten in klar abgegrenzter Form präsentiert. Entnommen aus: Roger von Oech "Was würde Heraklit tun?", O. W. Barth, München, 2002