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Ein Mitarbeiter leert die Rattenfallen nicht. Steht in seiner Aufgabenbeschreibung, alle anderen machen es, er nicht. Seit Monaten. Als ich diesen Fall im Webinar auf den Tisch gelegt habe, kam dieselbe Antwort, die immer kommt: Der verweigert die Arbeit. Dann stellte eine Teilnehmerin eine Frage, und die ganze Sache sah anders aus. Was du aus dieser Folge mitnimmst → Warum die meisten schwierigen Gespräche schon kippen, bevor sie angefangen haben → Der Unterschied zwischen einer Deutung und einer Tatsache, und warum du ihn im Alltag nicht bemerkst → Warum ausgerechnet fachlich starke Leute als Führungskraft härter aufschlagen → Was Führung mit einem Handwerk zu tun hat und warum dir das nie jemand gezeigt hat Das Live-Webinar: Führen mit Klarheit Dienstag, 22. September und Mittwoch, 23. September, jeweils 8 bis 10 Uhr. Zwei Vormittage, bevor dein Arbeitstag richtig losgeht. Du machst dein KAIROS Entscheiderprofil und siehst über acht Dimensionen, wie du unter Druck tatsächlich entscheidest. Danach kommt das Handwerk: Delegation, schwierige Gespräche nach dem Drei-Ebenen-Modell aus Harvard, Führung nach oben. Am zweiten Tag baue ich live einen KI-Coach, der dein Profil kennt. Gearbeitet wird an deinem eigenen Fall. Nicht an Beispielen. Beide Tage bauen aufeinander auf. Am Ende von Tag 2 stelle ich mein Leadership Programm vor und mache ein Angebot. Das Handwerk nimmst du mit, egal wie du dich danach entscheidest. → Hier anmelden: https://online-training.mitarbeiterfuehren.com/live-webinar-september
Manche Beziehungen kosten Kraft, aber sie bringen dich weiter, wenn beide bereit sind, hinzuschauen. Andere kosten Kraft und bringen dich nirgendwohin, egal wie viel du gibst. Der Unterschied zwischen beidem entscheidet, ob es sich lohnt zu bleiben, oder ob es Zeit ist zu gehen. In dieser Folge nehme ich dich mit in zwei Beziehungsszenarien, dessen Unterscheidung sehr wichtig ist. Das erwartet dich in dieser Folge:
Worum es gehtIch rede heute über Partnerschaft, nicht Beziehung. Der Unterschied? In einer Beziehung beziehen wir etwas vom anderen, brauchen die bessere Hälfte, um ganz zu sein. In einer Partnerschaft schaffen wir gemeinsam Dinge, die alleine nicht möglich wären. Ich zerklauber Wortbedeutungen, erzähle von meiner Van-Reise und davon, warum die Filmindustrie uns Bullshit über Schmetterlinge im Bauch verkauft hat.KernideeDu bist schon ganz. Nicht gebrochen, nicht eine Hälfte. Eine Partnerschaft ist kein Projekt, in dem du den anderen heilst oder komplett machst. Sie ist ein Raum auf Augenhöhe, in dem zwei vollständige Menschen gemeinsam Off-Balance gehen können.Was du mitnimmstDu überprüfst die Grundintention, mit der du in Verbindungen gehst. Suchst du im Außen, was du dir im Innen selbst geben könntest? Brauchst du Aufmerksamkeit, um deinen Wert zu spüren? Das Bewusstsein allein, dass es anders geht als Film und Musik es suggerieren, öffnet eine neue Bandbreite an Möglichkeiten.Zwischenmenschliche Dynamiken und beruflicher Stress hängen zusammen. Beyond Busy ist nicht nur Performance im Job. Es geht um die wahrhaftige Verbindung zwischen Menschen, die KI nicht ersetzen kann.MehrWie angesprochen, das Instagramprofil von Annika:https://www.instagram.com/annikahiller.datingÜber den Host:Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/Teile diese Folge mit jemandem, der gerade im Außen sucht, was im Innen schon da ist.
Künstliche Intelligenz hat längst Einzug ins Recruiting gehalten – auf beiden Seiten. Jobsuchende nutzen KI, um ihre Bewerbungen zu optimieren. Gleichzeitig setzen Personalabteilungen KI beim Screening und bei Interviews ein. Das klingt effizient, aber es entstehen neue Fragen: Werden Bewerbungen zu standardisiert? Übersehen Unternehmen gute Kandidaten? Und wie entscheidet man noch fair, wenn KI im Spiel ist? Oder wird gerade deshalb der Prozess fairer? Oliver Kasper, Experte für Workforce Transformation, AI & People Analytics an der HWZ Zürich, zeigt in dieser Episode, dass es nicht darum geht, wer schneller mit KI aufrüstet, sondern wer sie klüger einsetzt. Denn die Wahrheit ist: KI kann Rekrutierung besser machen, oder schlechter. Der Unterschied liegt in der Gestaltung. Weitere Fragen dieser Episode Warum investieren Unternehmen massiv in KI, sehen aber bisher wenig messbaren Wert? Wie wird KI heute wirklich im Recruiting eingesetzt, und wo sind die Unterschiede zwischen Bewerbern und Arbeitgebern? Warum verliert das Motivationsschreiben an Bedeutung, und was tritt an seine Stelle? Wie können HR-Abteilungen gute Kandidaten erkennen, wenn alle Bewerbungen standardisierter werden? Was braucht es konkret für eine verantwortungsvolle KI-Governance im Recruiting? LinkedIn Profil Oliver Kasper Neben Apple Podcast kannst du unseren Podcast auch bei Spotify, SoundCloud, Google und anderen Podcast Apps hören. Über Dein Feedback und Deine Anregungen zu dieser Episode freuen wir uns sehr. Besuche uns auf unseren Websites Deloitte Schweiz und Deloitte Deutschland Oder schreibe uns auf LinkedIn: LinkedIn Alexander Börsch LinkedIn Michael Grampp
Die Manifestorin - Der holistische Human Design und Mindset Podcast
Du liest etwas über dich, und bei einem Satz hältst du an. Woher wissen die das? Genau dieser Moment ist 1949 bei neununddreißig Menschen gleichzeitig passiert.Bertram Forer gab seinen Studenten dieselbe Persönlichkeitsbeschreibung, zusammengesetzt aus einer Astrologie-Spalte. Sie bewerteten die Treffsicherheit im Schnitt mit 4,26 von 5. Das nennt man heute den Barnum-Effekt, und genau darauf stützt sich der Vorwurf, Human Design sei ein Horoskop mit besserem Marketing.Ich nehme diesen Vorwurf ernst. Ich bin ein kritischer Mensch, und für mich verifiziert sich ein System erst dann, wenn es einen Angriff aushält.Du erfährst, wie der Barnum-Effekt funktioniert und woran du eine Barnum-Aussage in Sekunden erkennst. Du bekommst drei Prüffragen für jeden Satz über dich selbst, egal aus welchem System er stammt. Und du gehst mit mir durch ein Chart wie durch ein Haus, von der Haustür über Autorität und Profil bis zu Zentren, Kanälen, Toren und Linien, damit du siehst, wie fein dieses System unterscheidet.Dazu kommt die Forschung, die jede Persönlichkeitsschublade ins Wanken bringt. William Fleeson hat 2001 an der Wake Forest University gemessen, wie stark ein einzelner Mensch im Alltag schwankt. Das Ergebnis: Der typische Mensch zeigt regelmäßig fast alle Ausprägungen fast aller Eigenschaften. Der Unterschied in dir selbst ist so groß wie der Unterschied zwischen dir und einem Fremden.Am Ende steht die Frage, mit der du künftig jedes System prüfst: Sagt mir das, was ich tun kann?Kapitel:Der Moment, in dem ein Satz dich trifftWie der Barnum-Effekt funktioniertDrei Prüffragen für jede Aussage über dichEin Chart als Haus: was hinter der Haustür liegtWilliam Fleeson und das Ende der SchubladeVom Etikett zum WerkzeugFalls du Teil 1 verpasst hast, hör ihn dir gerne zuerst an. Da geht es um deine Art, loszugehen, und um das Gefühl, das an deinem Ärmel zieht.Mehr von mir:Homecoming, dein Weg zum Sinn hinter deiner Existenz: https://www.qaura.de/pages/homecomingEndlich Klarheit, das Workbook zur QAURA Methode: https://www.qaura.de/pages/homecoming-newsletterMental Parfüms, dein Duft als Anker im Alltag: https://www.qaura.de/pages/mental-parfumsInstagram: https://www.instagram.com/die_manifestorin/Impressum: https://www.qaura.de/policies/legal-noticeÜber mich:Ich bin Jessica Mergel, Manifestorin mit Profil 4/6 und Gründerin von QAURA. In "Ich sehe dich" geht es um Human Design, Astrologie und Selbstfindung für Menschen, die nach außen funktionieren und innerlich spüren, dass da mehr ist.
Warum entsteht Freude nicht dann, wenn alles läuft – sondern dann, wenn wir innehalten? In dieser Folge erzähle ich von „Das Buch der Freude" von Dalai Lama und Desmond Tutu, den acht Säulen der Freude und drei Übungen, die nur zwei Minuten dauern.
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis BinderIn dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wie eng Marketing und Vertrieb tatsächlich zusammenhängen, von Marktorientierung über Marktforschung bis zur Verkaufsförderung. Außerdem klären wir, ob Unternehmen ihren Vertrieb besser selbst aufbauen oder auslagern sollten, welche 4 Kriterien dabei entscheidend sind und welche 3 Verkaufsformen es gibt: persönlich, distanzpersönlich und unpersönlich.____________________________________________Marketing-News der Woche:Creator werden Teil der GEO-Strategie von MarkenCreator Marketing bekommt eine neue Aufgabe: Sichtbarkeit in ChatGPT und anderen Kl-Systemen. Marken prüfen zunehmend, welche Creator und Inhalte von Large Language Models aufgegriffen und als Quellen verwendet werden. Es geht darum Creator-Daten mit Analysen aus Kl-Antworten zu verbinden. Ein glaubwürdiger Creator-Beitrag kann nicht nur Menschen erreichen, sondern später auch beeinflussen, welche Marken ein Kl-Assistent empfiehlt. Für Influencer-Marketing entsteht damit eine zusätzliche KPI neben Reichweite und Engagement. Es geht um die Frage, ob Content langfristig in der Kl-Suche sichtbar wird. Microdramas könnten der nächste große Werbekanal werdenMinutenlange Serien im 9:16-Format entwickeln sich vom asiatischen Trend zum internationalen Medienmarkt. Die Downloads von Microdrama-Apps stiegen im ersten Halbjahr 2026 weltweit um 95,5% gegenüber dem Vorjahr. Auch in Deutschland wächst das Interesse. Das Format ist spannend, weil es die Mechanik von TikTok mit klassischem seriellen Storytelling verbindet. Kurze Episoden, Cliffhanger und hohe Frequenz. Werbung kann als klassischer Spot, Product Placement oder Teil der Handlung integriert werden.Fandom wird für Marken wichtiger als reine ReichweiteMarketing-Verantwortliche interessieren sich zunehmend für Fandoms statt nur für klassische Zielgruppen. Der Unterschied liegt in der Intensität. Fans konsumieren Inhalte nicht nur, sondern diskutieren, produzieren eigenen Content und halten Themen über längere Zeit relevant. Marken versuchen deshalb, Teil bestehender Communities rund um Sport, Musik, Gaming oder Entertainment zu werden. ABER: Fandom lässt sich nicht einfach über Media-Budget kaufen. Marken müssen einen glaubwürdigen Beitrag zur Community leisten. Cultural Marketing wird damit weniger zu einer einzelnen Kampagne und stärker zu einer langfristigen Beziehung zwischen Marke und Kultur.Automatisierte Werbung macht Brand Safety wieder zum ThemaProgrammatic Werbung auf YouTube bringt Marken immer wieder in Umfelder, die sie eigentlich vermeiden wollen. Unternehmen wie dm, Aldi und P&G reagieren auf einen Campact-Vorstoß gegen Kanäle mit menschenverachtenden Inhalten. Das ist medienstrategisch interessant. Je automatisierter Werbung ausgespielt wird, desto wichtiger werden Ausschlusslisten, Inventarkontrolle und Brand-Safety-Prozesse. Reichweite und günstige TKPs reichen nicht, wenn die Marke in einem Umfeld auftaucht, das dem eigenen Anspruch widerspricht.____________________________________________Vernetz dich gerne auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/luisbinder/ Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com Die Website zum Podcast findest du hier. [https://bit.ly/2WN7tH5]
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Gregor Lietz spricht mit Norman Müller darüber, warum die Akte durch KI plötzlich wieder zu einem strategischen Thema wird. Im Zentrum steht die Frage, ob KI-Agenten Organisationen wirklich souveräner machen oder nur die Unordnung automatisieren, die vorher nie gelöst wurde. Es geht um Dokumentenmanagement, Wissensmanagement, digitale Souveränität, demografischen Wandel und die Frage, wie Unternehmen ihr vorhandenes Wissen endlich nutzbar machen. Gregor zeigt, warum KI nicht nur beim Ablegen hilft, sondern zur Grundlage besserer Entscheidungen und wissensbasierter Prozesse werden kann.* 00:00 Warum die Akte durch KI wieder relevant wird* 01:01 Vom Ablageproblem zum neuen Dokumentenmanagement* 05:40 Autonomes Ablegen statt besserer Chatbot* 07:52 Wissen als Machtzentrum in Organisationen* 11:03 Digitale Souveränität und geschützte Unternehmensdaten* 14:14 Warum klassische Systeme das Wissensproblem nicht lösen* 17:57 Von Dokumenten zu wissensbasierter Prozesssteuerung* 20:29 Warum KI Ordnung nicht ersetzt, sondern ermöglicht* 24:03 Demografischer Wandel und der drohende Wissensverlust* 29:45 Warum KI für Menschen arbeiten muss* 36:23 Der konkrete Nutzen für CEOs* 43:19 Haftung, Human in the Loop und Verantwortung* 52:48 Gregors Antwort auf die SchlussfrageEs gibt Begriffe, die klingen nach Kellerregal, Behörde und Faxgerät. Die Akte gehört dazu. Sie riecht nach Verwaltung, nicht nach Zukunft. Nach Vorgang, nicht nach Transformation. Und doch führt ein ernsthaftes Gespräch über künstliche Intelligenz in Organisationen genau dorthin zurück.Nicht zur Akte als Papierstapel. Sondern zur Akte als Struktur. Als Gedächtnis. Als Ort, an dem Entscheidungen, Verträge, Vorgänge, Mails, Fachwissen und Verantwortung zusammenlaufen. Wer über KI-Agenten spricht, ohne über Akten, Dokumente und Wissensbestände zu sprechen, spricht oft über Automatisierung ohne Fundament.Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Sein Ausgangspunkt für Agile Office war erstaunlich unspektakulär: zu viele Dokumente, zu viel tägliche Ablage, zu wenig brauchbare Werkzeuge. Die Aufgabe klang klein. Ein System sollte helfen, Dokumente richtig abzulegen und später wiederzufinden. Doch aus dieser Alltagsfrage wurde eine strategische Frage: Was muss eine Organisation wissen, damit KI sinnvoll in ihr arbeiten kann?Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Ablage ist noch kein WissenDer Unterschied ist entscheidend. Viele Unternehmen setzen KI noch wie einen besseren Assistenten ein. Der Mensch sagt, wohin ein Dokument gehört. Das System nimmt ein paar Klicks ab. Das ist bequem, aber keine Transformation. Der eigentliche Sprung beginnt dort, wo ein System selbst versteht, was ein Dokument ist, in welchen Zusammenhang es gehört und welches Wissen daraus für die Organisation entsteht.Lietz spricht deshalb von autonomer Ablage, autonomem Finden und selbstständigem Arbeiten. Nicht als Showeffekt, sondern als Antwort auf ein sehr reales Problem: Organisationen wissen oft nicht, was sie wissen. Der alte Siemens-Satz fällt im Gespräch: Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß. Er trifft bis heute nicht nur Konzerne, sondern Mittelständler, Verwaltungen, Verbände und gewachsene Institutionen.Das Wissen liegt nicht an einem Ort. Es liegt in Postfächern, DMS-Systemen, ERP-Systemen, Fachverfahren, Laufwerken, Archiven, Tickets, Angeboten, Verträgen und Protokollen. Jeder Bereich hat seine eigenen Töpfe. Jeder Bereich hat seine eigene Suchlogik. Und oft gibt es Personen, deren Macht genau darin liegt, dass nur sie wissen, wo etwas liegt.KI verändert diese Machtstruktur. Nicht automatisch zum Guten, aber grundsätzlich. Wenn ein intelligentes System verteilte Dokumente erschließen, verbinden und befragbar machen kann, wird Wissen weniger abhängig von einzelnen Personen. Das ist kein kleines Effizienzthema. Es berührt Führung, Verantwortung und Souveränität.Demografie macht Wissensmanagement dringendBesonders stark wird das Gespräch dort, wo es um den demografischen Wandel geht. Viele Organisationen verlieren in den nächsten Jahren erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit ihnen verschwindet nicht nur Arbeitszeit. Es verschwindet implizites Wissen, das nie sauber dokumentiert wurde. In Verwaltungen und Unternehmen ist das kein Zukunftsproblem, sondern ein laufender Prozess.KI kann hier helfen, aber nur unter einer Bedingung: Sie muss mit dem richtigen Wissen versorgt werden. Agenten, die Prozesse unterstützen, Angebote vorbereiten, Qualitätssicherung beschleunigen oder Vorgänge einschätzen sollen, brauchen Kontext. Lietz beschreibt Agile Office deshalb auch als eine Art Onboarding-Maschine für KI-Agenten. Neue digitale Mitarbeiter müssen befähigt werden, bevor sie sinnvoll arbeiten können.Das ist eine bemerkenswerte Verschiebung. KI-Agenten werden nicht einfach angeschaltet. Sie werden eingebunden. Sie brauchen Rollen, Regeln, Zugriff, Grenzen und Wissen. Genau hier trennt sich echte KI-Transformation von Spielerei.Wenn erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen, verschwindet nicht nur Arbeitskraft. Es verschwindet Kontext. Es verschwinden Entscheidungslogiken. Es verschwinden informelle Abkürzungen, die nie dokumentiert wurden.Der Mensch bleibt der MaßstabGleichzeitig warnt Lietz vor einer KI-Euphorie, die sich von menschlichen Zielen löst. Nicht alles, was glänzt, ist nützlich. Nicht jeder Agent braucht den nächsten Agenten, der ihm Arbeit liefert. Der Empfänger der KI-Arbeit muss der Mensch bleiben. Sonst entsteht eine absurde Ökonomie aus Systemen, die Angebote schreiben, lesen, ausführen und bewerten, ohne dass klar bleibt, welchem menschlichen Zweck das dient.Die Haftungsfrage zeigt, wie wichtig diese Grenze ist. Wenn ein KI-Agent Dokumente falsch einordnet oder eine Entscheidung auf unvollständiger Aktenlage vorbereitet, wer trägt Verantwortung? Lietz verweist auf Kennzeichnungspflichten und den EU AI Act, bleibt aber pragmatisch: Der Mensch muss in der Verantwortung bleiben. KI soll vorbereiten, beschleunigen und verbessern. Sie soll nicht heimlich die Entscheidung übernehmen.Für CEOs ist die Botschaft unbequem und klar. Wer KI ernsthaft nutzen will, muss nicht zuerst fragen, welches Tool gerade modern ist. Er muss fragen: Wo liegt unser Wissen? Wer kann darauf zugreifen? Welche Systeme sprechen nicht miteinander? Welche Entscheidungen treffen wir heute auf unvollständiger Informationsbasis? Und wie schaffen wir eine Struktur, in der KI-Agenten produktiv arbeiten können, ohne Kontrolle und Verantwortung zu verlieren?Die alte Akte war ein Verwaltungsinstrument. Die neue Akte könnte ein strategischer Wissensraum werden. Nicht, weil Dokumente plötzlich sexy sind. Sondern weil jede Organisation nur so intelligent handeln kann, wie ihr Wissen zugänglich, verlässlich und nutzbar ist.KI macht aus Unordnung keine Strategie. Aber sie kann Organisationen helfen, ihre verborgene Ordnung zu finden. Genau darin liegt die Chance.ShownotesIn dieser Folge des Venture AI Podcasts spricht Norman Müller mit Gregor Lietz über Dokumentenmanagement, Wissensmanagement und die Frage, warum KI-Agenten ohne saubere Informationsgrundlage kaum sinnvoll in Organisationen arbeiten können.Gregor Lietz beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Dokumenten, Geschäftsprozessen und Verwaltungsdigitalisierung. Aus einem persönlichen Ablageproblem entstand bei ihm die Plattform Agile Office. Im Gespräch geht es darum, wie KI Dokumente nicht nur schneller verarbeitet, sondern verteiltes Organisationswissen erschließen, nutzbar machen und für bessere Entscheidungen verfügbar machen kann.Zentrale Themen der Folge:* Warum Dokumentenmanagement durch KI strategisch neu relevant wird* Der Unterschied zwischen Ablage, Suche und echtem Wissensmanagement* Warum viele Unternehmen zwar Dokumente besitzen, aber ihr Wissen nicht aktiv nutzen* Wie KI-Agenten in Organisationen fachlich onboarded werden müssen* Was demografischer Wandel und Wissensverlust für Unternehmen und Verwaltungen bedeuten* Warum SharePoint, Mailboxen und DMS-Systeme allein noch kein Gesamtbild liefern* Welche Rolle Konnektoren, Prozessplattformen und wissensbasierte Steuerung spielen* Warum der Mensch trotz KI in der Verantwortung bleiben muss* Was CEOs aus alten Dokumentenbeständen für bessere Entscheidungen gewinnen könnenKontakt:* Gregor Lietz bei LinkedIn* A & O Software GmbH: https://a-and-o.comNicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe
Wie oft sind wir schon wieder auf dem Weg zum nächsten Ziel, während wir mitten in einem Leben stehen, das wir uns irgendwann einmal genauso gewünscht haben? Wir Menschen sind unglaublich gut im Wollen. Wir setzen uns Ziele, haben Visionen, manifestieren, planen und erschaffen. Und kaum ist etwas erreicht, wandert unser Blick schon wieder weiter. Zum nächsten Projekt. Zur nächsten Veränderung. Zu dem, was noch fehlt.Aber wie gut sind wir eigentlich darin, das zu **genießen, was längst da ist?**In dieser sehr persönlichen Episode nehme ich dich mit in einen Prozess, der bei mir durch die 300. Episode von Sparkle & Shine ausgelöst wurde. Ich spreche darüber, warum mich die ausbleibende Resonanz mehr getroffen hat, als ich zunächst wahrhaben wollte, und welche unbequemen Fragen dadurch plötzlich aufgetaucht sind: Warum erschaffe ich eigentlich? Wie viel Anerkennung brauche ich von außen? Und welche meiner Wünsche entstehen wirklich aus Freude – und welche vielleicht aus der Hoffnung, dass etwas im Außen mir endlich ein bestimmtes Gefühl gibt? Dabei bin ich auf eine Frage gestoßen, die seitdem sehr viel mit mir macht: **Wie viel von meinem heutigen ganz normalen Leben war eigentlich einmal ein Wunsch?* Vielleicht brauchen wir gar nicht weniger Wünsche. Vielleicht dürfen wir nur wieder lernen, unsere erfüllten Wünsche zu bemerken. Zu erkennen, wo wir längst angekommen sind, ohne deshalb aufzuhören zu träumen. Und vielleicht bedeutet Zufriedenheit auch gar nicht, dass wir nichts mehr verändern wollen. Vielleicht können wir lieben, was da ist, und uns trotzdem nach etwas Neuem sehnen.Diese Episode ist deshalb auch eine Einladung, für einen Moment nicht weiter nach vorne zu schauen, sondern dich in deinem eigenen Leben umzusehen. Und zu genießen, was längst da ist. ✨ Highlights dieser Episode* Warum mich die Resonanz auf die 300. Podcast-Episode so tief getroffen hat* Die unbequeme Frage, aus welchem inneren Ort unsere Wünsche wirklich entstehen* Was Anerkennung mit unserem Erschaffen machen kann* Der Unterschied zwischen **Wollen und Genießen*** Warum wir uns so schnell an erfüllte Wünsche gewöhnen* Die Frage: Wie viel von deinem heutigen Leben hast du dir früher einmal gewünscht?* Warum Zufriedenheit nicht bedeutet, dass alles perfekt sein muss* Wie Wertschätzung und der Wunsch nach Veränderung gleichzeitig existieren können* Warum ich im September eine bewusste Pause einlege* Was ich auf meiner Reise mit meinen Töchtern nach Bali und Japan wieder lernen möchte: wirklich dort zu sein, wo ich gerade bin
Folge 19 · Staffel 2 —
DIE KUNST, DEIN DING ZU MACHEN: Erfolg, Motivation und wie Du das Beste aus Deinem Leben machst.
„Du zwingst dich nicht zu einem neuen Leben. Du wirst der Mensch, für den dieses Leben ganz normal ist." Disziplin gilt als die Lösung für alles. Mehr Willenskraft, mehr Zähne zusammenbeißen, mehr durchhalten. Und trotzdem scheitern die meisten Vorsätze nach wenigen Tagen. Das Problem ist nicht deine Disziplin. Das Problem ist, dass du Willenskraft als Ressource benutzt, die jeden Tag aufgebraucht wird und nie zu echter Veränderung führt. Darum geht es in dieser Folge:
Die letzten 20 Yards. Der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage. Zwischen 7 und 3 Punkten. Was macht diese Zone so besonders - und welche Strategien funktionieren wirklich?
Zwei Ingenieure, gleicher Fleiß, gleiches Können.Der eine bekommt ständig Projekte, Angebote, Chancen. Der andere wartet.Der Unterschied ist nicht Talent – es ist die Anzahl der Angeln im Wasser.Man nennt das Luck Surface Area: Glück lässt sich nicht erzwingen, aber die Zahl der Situationen, aus denen es entstehen kann.Eine lange Liste sehr konkreter Dinge, die deine Surface Area sofort vergrößern – und die eine Zutat, die es dafür braucht: darüber spreche ich in dieser Folge.Show Notes:>> Mentoring für Ingenieure: skool.com/mentorwerk>> No Zero Days – Buch für Ingenieure: nozerodays.de/buch>> Mentornotes Newsletter: mentorwerk.de/newsletter>> Tim bei YouTube: youtube.com/@schmaddebeck>> Tim bei LinkedIn: linkedin.com/in/timschmaddebeck>> Tims Buchempfehlungen: mentorwerk.de/buecherStichworte zur Folge:Glück im Beruf, Glück ist kein Zufall, Luck Surface Area, Zufälle nutzen, Chancen erkennen, Chancen nutzen, mehr Chancen im Job, proaktiv handeln, proaktiv im Job, Eigeninitiative, Initiative ergreifen, Sichtbarkeit im Job, sichtbar werden, Netzwerk aufbauen, Netzwerken für Ingenieure, LinkedIn für Ingenieure, Kontakte knüpfen, Feedback einholen, Verantwortung übernehmen, Komfortzone verlassen, Mut im Beruf, Beförderung, befördert werden, Führung übernehmen, Führungskraft werden, vom Ingenieur zur Führungskraft, Ingenieur Karriere, ambitionierte Ingenieure, Intrapreneurship, Podcast für Ingenieure
Du hast geschlafen. Sieben Stunden, vielleicht sogar acht. Und trotzdem liegt da diese Schwere in den Schultern, noch bevor der Tag richtig angefangen hat.Müdigkeit und Erschöpfung fühlen sich am Anfang gleich an. Sind sie aber nicht. Der eine Zustand verschwindet nach einer ruhigen Nacht. Der andere sitzt im Nervensystem, nicht im Schlafdefizit.In der neuen Folge erkläre ich, was in deinem Nervensystem passiert, wenn aus Müdigkeit Erschöpfung wird, und was Schlaf allein nicht reparieren kann.Müde oder erschöpft? Der Unterschied, den niemand erklärtDu schläfst genug und bist trotzdem erschöpft. In dieser Folge zeige ich dir, warum das kein Zeichen von Schwäche ist, sondern ein Nervensystem, das seit Wochen oder Monaten im Alarmzustand feststeckt.Das erwartet dich:Der Unterschied zwischen Müdigkeit und Erschöpfung, ganz konkret erklärtVier Anzeichen, an denen du erkennst, dass mehr als eine ruhige Nacht fehltEine Atemübung, die du sofort ausprobieren kannstWenn du merkst, dass eine einzelne Übung bei dir schon lange nicht mehr reicht: STARK durch Achtsamkeit und Resilienz begleitet dich acht Wochen lang, live, dabei, wieder anzukommen statt nur zu funktionieren. Noch bis zum 28. August für 333 €, danach 599 €.Link zum Kurs
Mehr als Sprüche klopfen - Der Unterschied der alles verändert (Raphael Moor)
Wie entsteht echter Erfolg? Nicht über Nacht. Nicht durch Talent. Sondern durch eine klare Vision, konsequentes Dranbleiben und den Mut, immer wieder loszugehen. Gemeinsam mit Philipp Nägele spreche ich darüber, warum viele Menschen ihre Ideen nie umsetzen, weshalb Sichtbarkeit so wichtig ist und wie man auch nach Rückschlägen wieder aufsteht. Außerdem geht es um Selbstverantwortung, Unternehmertum, Motivation und die Frage, wie du dein Potenzial wirklich ausschöpfst, ohne perfekt sein zu müssen. Wenn du manchmal zweifelst, ob du den nächsten Schritt gehen sollst, dann ist diese Folge genau das Richtige für dich. Links zu Philipp: https://worldofmindstyle.com/ https://mindstylefestival.com/ https://mindstyle.academy/ Links zu Juliana: Melde dich jetzt kostenfrei zu den nächsten Transformation Days an: https://go.julianakaefer.at Instagram: https://www.instagram.com/juliana_kaefer/ Website: https://julianakaefer.at/ Das 'Create your Life' Journal - Dein Coach in Buchform: https://julianakaefer.at/produkt/create-your-life-journal/
Ein Sommer-Transfer als Fallstudie: Warum sich zwei Zahlen über 50 Mio. trotzdem nicht treffen. Beide Seiten reden von 50 Millionen. Beide nicken. Trotzdem kommt kein Deal zustande. Diese Folge nimmt den Transferpoker um Said El Mala zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln auseinander – nicht aus Fan-, sondern aus Verhandlungsperspektive. Anhand der öffentlich bekannten Angebote zeige ich, warum ZOPA (Zone of Possible Agreement) nie nur eine Zahl ist, sondern immer aus mehreren Dimensionen besteht: u.a. Betrag, Sicherheit, Timing. Rechnerisch lag Dortmunds Gesamtpaket über Kölns Forderung. Trotzdem: keine Einigung. Warum diese Rechnung in die Irre führt und was das für deine eigene nächste Verhandlung bedeutet, hörst du in dieser Episode. Themen: – Was eine ZOPA wirklich ausmacht (und warum die meisten sie falsch verstehen) – Der Unterschied zwischen "über 50 Mio." und "50 Mio. fix" – Warum Zero-ZOPA manchmal das beste Ergebnis ist. – Die Rolle von BATNA, wenn beide Seiten Alternativen haben Quellen: Sky Sport, Bild, Express, Goal, Get German Football News – Angaben basieren auf öffentlicher Medienberichterstattung, Stand Sommer 2026. Mein Freund Chris Wermke (den Du auch hier schon gehört hast) hat mittlerweile seinen eigenen Podcast!
Geld verdienen mit KI … so klappt es wirklich! Unglaubliche 93 % (!) aller Führungskräfte scheitern mit KI. Nicht an der Technologie. Am Menschen. Das klingt hart – ist aber die Wahrheit, die dir keiner sagt, solange du brav dein ChatGPT-Abo zahlst und Prompts ausprobierst, die nichts bringen. KI ist kein Selbstläufer. Wer glaubt, ein Tool reicht, der irrt. Der Unterschied zwischen denen, die gerade mit KI-Vermögen aufbauen, und denen, die nur zuschauen – ist kein Werkzeug. Es ist ein Plan. Im Gespräch mit Thomas Bröker – KI-Experte, Gründer des KI Kompass und mein persönlicher Chief AI Officer – schauen wir genauer hin: - Warum scheitert KI bei den meisten – obwohl alle drüber reden? - Warum reicht es nicht, einfach Tools auszuprobieren? - Warum arbeiten echte KI-Profis komplett anonym – ohne Datenschutzrisiko? - Warum verlieren Selbstständige und Unternehmer gerade ihren Vorsprung – und v. a. wie du ihn zurückholst? - Was braucht es bei uns nur 4 Monate, um von 0 auf 1 Mio. Umsatz zu kommen? Schau rein. Dieses Video könnte die Weichenstellung sein, die du diese Woche triffst. Dies und mehr in der heutigen Tipp-Ausgabe von Faszination Freiheit.
Erschaffe die beste Version von dir: Ernährung, Fitness, Gesundheit, Entspannung, Abnehmen
Abnehmen und schlank werden – ist das nicht dasselbe? Nein, absolut nicht. In dieser Folge zeige ich dir anhand eines ganz konkreten Beispiels (gleiches Körpergewicht, komplett unterschiedliches Ergebnis), warum die Zahl auf der Waage nichts über deine Gesundheit oder deine Optik aussagt. Ich nehme dich mit auf die vier Stufen vom reinen Gewichtsverlust bis zur echten Körpertransformation: Kalorien runter, Eiweiß rauf, Krafttraining rein, Kohlenhydrate gezielt timen. Plus: warum das für Männer und Frauen gleichermaßen gilt – und meine eigene Erfahrung aus Ausdauersport- und CrossFit-Zeiten.
Abnehmen und schlank werden – ist das nicht dasselbe? Nein, absolut nicht. In dieser Folge zeige ich dir anhand eines ganz konkreten Beispiels (gleiches Körpergewicht, komplett unterschiedliches Ergebnis), warum die Zahl auf der Waage nichts über deine Gesundheit oder deine Optik aussagt. Ich nehme dich mit auf die vier Stufen vom reinen Gewichtsverlust bis zur echten Körpertransformation: Kalorien runter, Eiweiß rauf, Krafttraining rein, Kohlenhydrate gezielt timen. Plus: warum das für Männer und Frauen gleichermaßen gilt – und meine eigene Erfahrung aus Ausdauersport- und CrossFit-Zeiten.
Ein 1:1 wirkt unspektakulär. Ist aber eines der am meisten unterschätzten Führungstools, das du hast. In dieser Solo-Folge erzähle ich dir, warum ich mein 1:1 mit meinem Team nie verschiebe, was das Verschieben unausgesprochen signalisiert und wie du aus einem reinen Status-Update ein Gespräch machst, das wirklich Vertrauen aufbaut. Das erwartet dich in dieser Folge: Eine persönliche Geschichte über Klarheit statt Vorbereitungszeit Warum ein verschobenes 1:1 immer eine Botschaft sendet, ob du willst oder nicht Der Unterschied zwischen einem Status-Gespräch und echter Reflexion Wie Vertrauen durch Kontinuität entsteht, nicht durch ein einzelnes gutes Gespräch Die Methode „Solution Focused Rating" und was sie fürs wöchentliche 1:1 bedeutet Warum Stille aushalten wichtiger ist als sofort nachzufragen Diese Folge ist für dich, wenn ... ... deine 1:1s regelmäßig den anderen Terminen weichen ... du das Gefühl hast, deine 1:1s sind reine Status-Updates statt echter Austausch ... du merken willst, wie sehr Verlässlichkeit dein Führungsverhalten prägt ... du nach einer einfachen Methode suchst, die dir mehr Tiefe in Gesprächen bringt Meine Reflexionsfragen für dich: · Wie oft in den letzten 8 Wochen 1:1 verschoben und von wem ging es aus? · Wie viel % der 1:1-Zeit ist Status vs. echte Reflexion? · Hast du für dein nächstes 1:1 ein Ziel (Satz, kein Thema)? · Gibt es ein 1:1, das zur Formsache geworden ist? Was würde es beleben? Plötzlich Chefin! Die nächste Runde startet am 7.–9. Oktober 2026 Du bist reingerutscht in die Führungsrolle und stehst jetzt da mit tausend Fragen, die dir vorher keiner gestellt hat. Wie führe ich, ohne mich zu verstellen? Wie bleibe ich klar, auch wenn's unbequem wird? Wie finde ich meinen eigenen Stil statt den von irgendwem zu kopieren? Genau dafür ist meine kostenfreie Masterclass Plötzlich Chefin. Drei Tage, zwei Live-Sessions und ein Tag ganz für dich allein: mit Impulsen, echten Coaching-Geschichten und Übungen, die dich nicht überfordern, sondern weiterbringen.
Beyond Breakup - Der Podcast für Liebeskummer, Trennung & Eifersucht
„Ich habe ihr Handy kontrolliert. Ich habe nicht aufgehört zu fragen, wo sie ist. Ich konnte ihr nicht trauen — obwohl sie nichts getan hat." Wenn du diese Worte kennst — wenn du erkennst, dass deine Angst, sie zu verlieren, genau das verursacht hat, das du befürchtet hast — dann ist diese Folge für dich. Wir erklären, warum deine Verlustangst sich als Kontrolle verkleidet — und warum genau das die Liebe zerstört. In dieser Folge von „Zurück ins Beziehungsglück" erklären Ralf Hofmann und Felix Heller das psychologische Muster hinter Kontrolle und Eifersucht. Du erfährst, warum deine Überwachung genau das verursacht, das du befürchtest — und wie du wieder Sicherheit aufbaust statt ständig zu überprüfen.
KI-Innovationsrahmen: 6 W-Fragen für jedes KI-Projekt Sechs W-Fragen, die den Auftrag für jedes KI-Projekt sauber definieren – bevor irgendeine Umsetzung startet. Birgit zeigt, wie du nach dem ersten gewonnenen Projekt Klarheit auf Geschäftsleitungsebene schaffst und warum das Framework ohne gute Moderation wertlos bleibt. Wer die Fragen nicht aktiv führt, bekommt als Antwort: „alles disruptiv und sofort." Wie du das verhinderst, hörst du in dieser Folge. Die Lücke, in die du als Berater gehst Die meisten Unternehmen wissen schlicht nicht, was mit KI heute schon möglich ist. Birgit nennt das die Lücke zwischen dem, was Unternehmen kennen, und dem, was technisch bereits machbar ist. Genau dort setzt der KI-Berater an: Er bringt Einordnung und Orientierung in ein Feld, das für Entscheider oft unübersichtlich wirkt. Das Framework greift in dem Moment, in dem du das erste Projekt gewonnen hast – also nicht beim Erstkontakt, sondern wenn der eigentliche Transformationsauftrag beginnt. Der KI-Innovationsrahmen ist das Werkzeug, das aus dieser Ausgangssituation einen klaren, umsetzbaren Projektrahmen macht. Die sechs W-Fragen im Überblick Der Rahmen besteht aus genau sechs Fragen: Warum überhaupt KI – was ist das übergeordnete Ziel? Wen soll KI nutzen – Mitarbeiter, Kunden, Partner oder das Unternehmen als Ganzes? Welche Lösungen – evolutionär (das Vorhandene verbessern), revolutionär (einzelne Bereiche grundlegend verändern) oder disruptiv (komplett neu denken, auf der grünen Wiese starten)? Wann – welcher realistische Zeitrahmen gilt, bis wann was erreicht sein soll? Wo – welche konkreten Bereiche und Prozesse sind im Scope dieses ersten Vorhabens? Und schließlich: Woran messen wir Erfolg – welche KPIs und welcher ROI gelten als Maßstab? Am Ende dieser sechs Fragen steht ein Dokument, das den Auftrag des KI-Projekts eindeutig definiert. Warum evolutionär, revolutionär und disruptiv keine Semantik ist Beim dritten W – „Welche Lösungen?" – liegt eine der häufigsten Fallen. Evolutionär bedeutet: bestehende Prozesse mit KI verbessern, kleiner Scope, überschaubares Risiko. Revolutionär heißt: einzelne Bereiche werden fundamental verändert, der Zeitplan wird länger, die Erwartungen steigen. Disruptiv meint bei Birgit ausdrücklich nicht, alles kaputtzumachen, was bisher galt – sondern das Privileg zu nutzen, Dinge komplett neu zu denken, weil die technischen Möglichkeiten das erstmals erlauben. Die Wahl zwischen diesen drei Stufen bestimmt unmittelbar Scope, Zeitplan und Erwartungsmanagement des gesamten Projekts. Wer das nicht früh klärt, kämpft später mit unkontrollierbaren Erwartungen. Das Moderationsproblem: Warum die Fragen allein nichts bewirken Birgit ist in diesem Punkt direkt: Die sechs Fragen sehen einfach aus. Sind sie ohne gute Moderation aber nicht. Wenn Unternehmen erstmals sehen, was KI leisten kann, lautet die typische Antwort auf fast alle Fragen: „alles und sofort." Überall einführen, maximal disruptiv, am besten gestern. Ein solches Ergebnis ist, wie Birgit es formuliert, „das Papier nicht wert, auf dem die Antworten stehen." Die entscheidende Kompetenz ist deshalb die Fähigkeit, die Runde – auf Geschäftsleitungsebene – so zu führen, dass am Ende ein realistischer und umsetzbarer Innovationsrahmen steht. Menschen sollen inspiriert werden, sich auf Augenhöhe austauschen und ein gemeinsames Fundament schaffen – nicht gelangweilt mit den Händen auf den Tisch klopfen. Fazit: Struktur statt blindes Experimentieren Der KI-Innovationsrahmen löst ein konkretes Problem: Unternehmen experimentieren im Moment vielfach blind, verlieren sich in vagen Ideen und starten ohne messbare Ziele. Die sechs W-Fragen erzwingen Klarheit – und zwar bevor eine einzige Stunde Umsetzungsarbeit beginnt. Birgit vergleicht das Framework mit den Kugelstrukturen der Sydney Opera: Sie sind dazu da, Struktur zu geben, damit das eigentliche Bauwerk entstehen kann. Woran messen wir Erfolg ist dabei die vielleicht wichtigste Frage – weil ohne vorab definierte KPIs und ROI jedes KI-Vorhaben am Ende subjektiv bleibt. Wer diesen Rahmen sauber moderiert, sichert sich nicht nur ein besseres Projektergebnis, sondern auch die Glaubwürdigkeit als Berater auf Entscheiderebene. Das nimmst du mit: • Die sechs W-Fragen – Warum, Wen, Welche Lösung, Wann, Wo, Woran messen – definieren den vollständigen Auftrag eines KI-Projekts, bevor irgendeine Umsetzung startet. • Ohne aktive Moderation liefern die Fragen keine verwertbaren Antworten: Unternehmen tendieren dazu, alles als disruptiv und sofort umsetzbar einzustufen. • Der Unterschied zwischen evolutionär, revolutionär und disruptiv ist keine Wortklauberei – er legt Scope, Zeitplan und Erwartungsmanagement des gesamten Projekts fest. • KPIs und ROI müssen am Anfang definiert werden, nicht am Ende – sonst bleibt jedes KI-Vorhaben subjektiv und nicht messbar. • Der Innovationsrahmen verhindert blindes Experimentieren und schafft auf Geschäftsleitungsebene ein gemeinsames Fundament für die KI-Transformation. • Die Lücke zwischen dem, was Unternehmen über KI wissen, und dem, was technisch möglich ist, ist dein konkreter Einstiegspunkt als Berater. Kapitel: 02:40 Was ist der KI-Innovationsrahmen? 03:22 1. W: Warum überhaupt KI? 03:41 2. W: Für wen soll KI einen Nutzen bringen? 04:02 3. W: Welche Lösungen — evolutionär, revolutionär oder disruptiv? 05:07 4. W: Wann — realistischer Zeitrahmen 06:16 5. W: Wo soll KI eingeführt werden? 06:53 6. W: Woran messen wir Erfolg? 07:20 Warum Moderation der entscheidende Skill ist Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 16:30 bis 18:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 16:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
Warum bauen manche Menschen über Jahrzehnte Vermögen auf, während andere trotz harter Arbeit finanziell kaum vorankommen? Der Unterschied liegt selten im Einkommen. Er liegt in der Art zu denken, Entscheidungen zu treffen und Kapital einzusetzen. Erfolgreiche Unternehmer und vermögende Investoren folgen dabei einigen Prinzipien, die sich immer wieder beobachten lassen: Sie investieren in Vermögenswerte statt in Statussymbole, denken langfristig, nutzen ihre Zeit gezielt und lassen ihr Kapital für sich arbeiten. Du erfährst: ✔ Warum Vermögenswerte wichtiger sind als Statussymbole ✔ Weshalb langfristiges Denken kurzfristige Trends schlägt ✔ Warum Zeit die wertvollste Ressource erfolgreicher Unternehmer ist ✔ Wie Vermögen durch Cashflow statt durch Hoffnung entsteht ✔ Weshalb Krisen oft die größten Chancen für Investoren sind ✔ Warum Investitionen in Wissen häufig die höchste Rendite bringen ✔ Wie Du Dein Geld langfristig für Dich arbeiten lässt Vermögen entsteht nicht durch Glück. Es entsteht durch konsequente Entscheidungen, ein funktionierendes System und die Bereitschaft, langfristig zu denken. Genau dieses Denken vermittle ich seit über 25 Jahren Unternehmern, Selbstständigen und ambitionierten Anlegern. ▬▬▬ Dein nächster Schritt ▬▬▬ Du möchtest sehen, wie ich diese Prinzipien mit meinem eigenen Kapital umsetze? Im Echtgeldexperiment dokumentiere ich transparent meine Investmententscheidungen, meine Strategie und die Entwicklung meines Depots, mit echtem Geld und nachvollziehbaren Entscheidungen.
Vibe Engineering statt Vibe Coding: Mit Thomas Brunner und Axel Beckert Rund 90 % seiner neuen Projekte löst Axel Beckert heute direkt über Code – nicht mehr über Workflow-Tools wie n8n oder Make. Im Gespräch mit Thomas Brunner erklärt er, warum der Unterschied zwischen Vibe Coding und Vibe Engineering über Erfolg oder Absturz entscheidet. Wer verstehen will, wie KI-generierter Code den Weg in den echten Betrieb schafft, sollte diese Folge hören. Vom Workflow-Tool zum Code: Was hinter dem 90-%-Shift steckt Axel Beckert hat seine Arbeitsweise radikal umgestellt. Wo früher n8n oder Make die erste Wahl waren, greift er heute bei rund 90 % aller neuen Projekte direkt zum Code. Das klingt nach einer technischen Präferenz – ist aber eine strategische Entscheidung. Workflow-Tools stoßen schnell an Grenzen, sobald Logik komplexer wird, Fehlerbehandlung nötig ist oder mehrere Systeme eng zusammenspielen müssen. Code ist flexibler, testbar und langfristig wartbarer. Der Wechsel ist kein Selbstzweck, sondern folgt einem klaren Prinzip: Das Werkzeug soll dem Problem dienen, nicht umgekehrt. Vibe Coding vs. Vibe Engineering: Der entscheidende Unterschied Vibe Coding beschreibt das explorative, schnelle Entwickeln mit KI-Unterstützung – Ideen werden direkt in Code übersetzt, der Prototyp entsteht in Minuten. Das hat seinen Wert in der frühen Phase. Doch Vibe Coding ignoriert systematisch, was danach kommt: Fehlerfälle, Sicherheitslücken, Monitoring, Betrieb. Genau hier setzt Vibe Engineering an. Es fügt dem schnellen Ergebnis die Schichten hinzu, die aus einem Experiment ein echtes Produkt machen: automatisierte Tests, Code-Analyse, Sicherheitslayer und Monitoring. Die Geschwindigkeit bleibt – aber das Ergebnis ist produktionsreif. Der Unterschied ist nicht akademisch. Er entscheidet, ob eine KI-Lösung im Unternehmen wirklich läuft oder nach dem ersten Fehler wieder verschwindet. Intent als eigentlicher Hebel: Problem, Zielbild, messbares Ergebnis Axel Beckert benennt einen zentralen Engpass, der oft übersehen wird: der formulierte Intent. Gemeint ist die knappe, präzise Beschreibung von Problem, Zielbild und messbarem Ergebnis – bevor eine einzige Zeile Code entsteht. Dieser Intent ist mehr als ein Briefing. Er wird zum Maßstab, gegen den sich jede einzelne Funktion prüfen lässt. Ist ein Feature wirklich nötig? Löst es das ursprüngliche Problem? Ein sauber formulierter Intent schafft Durchgängigkeit von der Strategie bis zur Software – und verhindert, dass KI-Systeme in Richtungen wachsen, die niemand bestellt hat. Wer hier investiert, spart später erheblich an Korrekturen. Agentisches Coding: Mehrere KI-Agenten, parallel, koordiniert Ein weiterer Beschleuniger in Axels Praxis ist agentisches Coding: Statt einer KI, die sequenziell arbeitet, übernehmen mehrere Agenten parallel unterschiedliche Aufgaben – einer analysiert, einer schreibt Tests, einer implementiert. Das verändert das Tempo der Umsetzung spürbar. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Koordination und Struktur. Wer agentisch arbeiten will, braucht einen klaren Intent (siehe oben) und definierte Schnittstellen zwischen den Agenten. Die Technologie ist kein Selbstläufer – aber in der richtigen Umgebung ein echter Multiplikator. Fazit: Lieber gut angefangen als perfekt nichts gemacht Axel Beckerts Abschlusssatz trifft den Kern: „Lieber gut angefangen als perfekt nichts gemacht." Das ist kein Aufruf zu schludriger Arbeit – sondern zur realistischen Einschätzung, dass Perfektion vor dem ersten Schritt die größte Bremse ist. Vibe Engineering gibt dir den Rahmen, um schnell zu starten und trotzdem solide zu bauen. Der Intent hält die Richtung. Die Engineering-Schichten machen das Ergebnis haltbar. Wer beides kombiniert, kann KI-Projekte liefern, die nicht nur beeindrucken, sondern wirklich im Betrieb bestehen. Das nimmst du mit: • 90 % der neuen Projekte lassen sich heute direkt über Code lösen – Workflow-Tools wie n8n oder Make sind oft nicht mehr die beste erste Wahl. • Vibe Coding ist ein nützlicher Startpunkt, aber ohne Tests, Sicherheitslayer und Monitoring kein tragfähiges Produktionssystem. • Vibe Engineering ergänzt die Geschwindigkeit von KI-generiertem Code um genau die Schichten, die echten Betrieb erst möglich machen. • Ein präzise formulierter Intent – Problem, Zielbild, messbares Ergebnis – ist der wichtigste Hebel für Durchgängigkeit von der Strategie bis zur Software. • Agentisches Coding mit parallel arbeitenden KI-Agenten beschleunigt die Umsetzung erheblich, setzt aber klare Struktur und definierte Schnittstellen voraus. • Der pragmatische Einstieg schlägt das Warten auf die perfekte Lösung – solide starten und iterieren ist die produktivere Strategie. Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 16:30 bis 18:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 16:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... 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Der Unterschied im Markt sind die Menschen. Rolf Sünderbruch, Vorstandsvorsitzender der Weser-Elbe Sparkasse, hat im Gespräch mit Patrick Neumann konkrete Praxiseinblicke in den Veränderungsweg der WESPA geteilt: von Vertrauen und Freiräumen über die veränderte Führungsrolle bis hin zu Kundenzentrierung und der neuen Leuchtturmstruktur. 3 Kernbotschaften aus dem Interview:
Kernbotschaft formulieren Shownotes Wie kannst Du eine Kernbotschaft formulieren, die Dein Markt sofort versteht? Genau darum geht es in Episode 958 von TomsTalkTime. Viele Unternehmer, Selbstständige und Experten wissen genau, was sie können. Sie haben Erfahrung, liefern gute Ergebnisse und helfen ihren Kunden wirklich weiter. Trotzdem fällt es ihnen schwer, ihr Angebot in wenigen klaren Worten zu erklären. Das Problem ist häufig nicht fehlende Kompetenz. Es ist eine Botschaft, die zu kompliziert, zu breit oder zu stark aus der eigenen Fachperspektive formuliert ist. Wenn Du eine Kernbotschaft formulieren möchtest, die Kunden erreicht, musst Du deshalb nicht möglichst viel erklären. Du musst das Richtige verständlich machen. Zusammenfassung und Stichpunkte In dieser Episode erfährst Du, wie Du Deine Leistung so beschreibst, dass Dein Markt schnell erkennt, warum sie relevant ist. Gute Arbeit braucht eine klare Botschaft: Dein Markt kann nur verstehen, was Du deutlich benennst. Kompetenz allein sorgt noch nicht dafür, dass potenzielle Kunden Dein Angebot richtig einordnen. Beginne mit dem Problem: Menschen hören aufmerksam zu, wenn sie ihre eigene Situation wiedererkennen. Deshalb sollte Deine Botschaft nicht zuerst Deine Methode erklären, sondern das Problem ansprechen, das Dein Kunde bereits spürt. Sprich über das Ergebnis: Kunden möchten wissen, was sich für sie verbessert. Methoden, Prozesse und Werkzeuge sind wichtig, aber das gewünschte Ergebnis ist emotional näher und leichter verständlich. Formuliere einfach: Eine verständliche Botschaft ist nicht oberflächlich. Sie hilft Deinem Gegenüber, schneller zu erfassen, ob Dein Angebot zur eigenen Situation passt. Teste Deine Aussage: Eine Kernbotschaft sollte im Gespräch, auf Deiner Website und in Deinen Inhalten funktionieren. Echte Reaktionen zeigen Dir, ob Deine Formulierung klar genug ist. Nutze eine einfache Struktur: Zielgruppe, Problem und Ergebnis bilden das Grundgerüst einer starken Kernbotschaft. Vielleicht hast Du bisher versucht, jede Facette Deiner Arbeit in einem einzigen Satz unterzubringen. Genau dadurch wird Deine Aussage aber schnell kompliziert. Eine starke Kernbotschaft muss nicht alles erklären. Sie soll Interesse wecken, Relevanz zeigen und die richtige Person dazu bringen, genauer hinzuhören. Wenn Du eine Kernbotschaft formulieren möchtest, beginne deshalb mit drei Fragen: Wem hilfst Du? Welches konkrete Problem löst Du? Was wird für Deinen Kunden danach besser? Diese Fragen helfen Dir, Deine Leistung aus der Sicht Deines Marktes zu betrachten. Denn Dein Kunde interessiert sich nicht zuerst für Deine Methode. Er interessiert sich für seine eigene Situation. Das heißt, Du musst Deine Expertise nicht kleiner machen. Du musst sie nur in eine Sprache übersetzen, die Deine Zielgruppe versteht. Je klarer Deine Botschaft ist, desto leichter kann Dein Markt Dich einordnen, sich an Dich erinnern und erkennen, warum Dein Angebot relevant ist. Diese Episode zeigt Dir, wie Du eine Kernbotschaft formulieren kannst, ohne in leere Werbesprache zu rutschen. Du darfst klar, direkt und verständlich sprechen. Genau dadurch wird Deine Kommunikation stärker. Shownotes und Episodendetails Viele Unternehmer, Selbstständige und Experten kennen ihr Thema sehr genau. Sie haben Erfahrung, lösen echte Probleme und liefern gute Ergebnisse. Trotzdem verstehen potenzielle Kunden häufig nicht sofort, was ihr Angebot besonders macht. Genau hier wird eine klare Kernbotschaft entscheidend. Wenn Du eine Kernbotschaft formulieren möchtest, musst Du Deine gesamte Arbeit nicht in einen einzigen Satz pressen. Deine Botschaft soll nicht alles erklären. Sie soll dafür sorgen, dass die richtige Person erkennt: „Das betrifft mich." Warum Fachwissen allein nicht ausreicht Gute Arbeit ist natürlich wichtig. Aber Dein Markt kann nur das wahrnehmen, was Du verständlich kommunizierst. Wenn Du Dein Angebot mit Fachbegriffen, komplexen Abläufen und langen Erklärungen beschreibst, hören potenzielle Kunden vielleicht höflich zu. Sie erkennen aber nicht immer, warum Deine Leistung für sie relevant ist. Das heißt, Sichtbarkeit beginnt nicht erst bei Social Media, Werbung oder Reichweite. Sichtbarkeit beginnt mit einer klaren Aussage. Wenn Du eine Kernbotschaft formulieren willst, solltest Du deshalb zuerst aus der Perspektive Deines Kunden denken. Beginne mit dem Problem des Kunden Viele Experten beginnen ihre Beschreibung mit der eigenen Methode: „Ich biete strategische Beratung." „Ich entwickle ganzheitliche Prozesse." „Ich arbeite mit einem individuellen Coaching-Ansatz." Diese Aussagen können fachlich korrekt sein. Sie zeigen dem Kunden aber noch nicht, welches konkrete Problem gelöst wird. Eine verständlichere Botschaft könnte lauten: „Ich helfe Unternehmern, ihre internen Abläufe zu vereinfachen, damit weniger Zeit verloren geht." Der Unterschied liegt in der Perspektive. Der Kunde erkennt sein Problem und versteht, was sich für ihn verändern kann. Das Ergebnis ist emotional näher Kunden kaufen selten eine Methode, weil sie die Methode besonders spannend finden. Sie kaufen eine Verbesserung ihrer Situation. Ein Coach verkauft nicht nur Gespräche. Er hilft vielleicht dabei, klarere Entscheidungen zu treffen. Ein Marketingberater verkauft nicht nur Kampagnen. Er hilft dabei, mehr passende Anfragen zu gewinnen. Ein Podcast-Berater verkauft nicht nur Technik und Episodenplanung. Er hilft dabei, Vertrauen, Sichtbarkeit und Reichweite aufzubauen. Wenn Du eine Kernbotschaft formulieren möchtest, sollte deshalb das gewünschte Ergebnis klar erkennbar sein. Einfach bedeutet nicht beliebig Viele Unternehmer fürchten, dass eine einfache Formulierung ihre Leistung kleiner oder oberflächlicher wirken lässt. Das Gegenteil ist häufig der Fall. Wer ein komplexes Thema einfach erklären kann, zeigt damit echtes Verständnis. Klarheit ist kein Zeichen fehlender Tiefe. Klarheit zeigt, dass Du Dein Wissen so übersetzen kannst, dass andere Menschen es verstehen. Vermeide deshalb unnötige Fachbegriffe und allgemeine Aussagen wie „ganzheitliche Transformation" oder „innovative Lösungen". Sage konkreter, wem Du hilfst, welches Problem Du löst und welches Ergebnis möglich wird. Teste Deine Kernbotschaft im Alltag Eine gute Formulierung entsteht selten nur am Schreibtisch. Nutze Deine Botschaft in Gesprächen, auf Deiner Website, in Social Media und in Deinem Podcast. Beobachte anschließend die Reaktionen. Verstehen Menschen sofort, worum es geht? Fragen sie interessiert nach? Oder musst Du Deine Aussage jedes Mal ausführlich erklären? Besonders wertvoll ist die Sprache Deiner Kunden. Welche Worte benutzen sie, wenn sie über ihr Problem sprechen? Welche Veränderung wünschen sie sich? Diese Formulierungen helfen Dir oft mehr als künstliche Werbesprache. Eine einfache Formel für Deine Botschaft Du kannst mit dieser Struktur beginnen: „Ich helfe [Zielgruppe], [Problem] zu lösen, damit [Ergebnis]." Zum Beispiel: „Ich helfe Selbstständigen, ihre Kernbotschaft klar zu formulieren, damit potenzielle Kunden sofort verstehen, warum ihr Angebot relevant ist." Diese Formel ist kein starres Gesetz. Sie gibt Dir aber eine klare Grundlage. Du kannst Deine persönliche Haltung ergänzen, zum Beispiel: „Ohne komplizierte Sprache, künstliche Selbstdarstellung oder aggressive Verkaufsmethoden." So wird Deine Botschaft nicht nur verständlich, sondern auch unterscheidbar. Wenn Du eine Kernbotschaft formulieren möchtest, konzentriere Dich auf das Wesentliche. Deine Botschaft soll die Tür öffnen. Die ausführlichen Erklärungen folgen danach. Weitere Episoden und die Möglichkeit, Tom eine persönliche Sprachnachricht zu senden, findest Du unter https://tomstalktime.com/. Klicke dort am Bildschirmrand auf „Frag Tom". Das Hörbuch über die wichtigsten persönlichen Eigenschaften erfolgreicher Multi-Millionäre findest Du unter https://tomstalktime.com/eigenschaften. Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. Jetzt hier zum kostenlosen Podcast-Workshop anmelden: https://Podcastkurs.com +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ So fing alles an. Hier geht´s zur allerersten Episode von TomsTalkTime.com – DER Erfolgspodcast. Und ja, der Qualitätsunterschied sollte zu hören sein. Aber hey, das war 2012…
Hast du schon mal daran gedacht, dass hinter übermäßigem Essen, exzessivem Handy-Scrollen oder einem plötzlichen Zuckerkonsum vielleicht mehr steckt, als du dachtest?In dieser Folge spricht Anja mit der wunderbaren Carola Wasserberg, Coach für Suchtverlagerung und emotionales Essen. Carola lebt selbst abstinent und weiß aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, einen Schritt in die Freiheit zu machen – und trotzdem zu merken, dass der Körper sich neue Wege sucht.Ein Gespräch, das mehr Menschen betrifft, als man vielleicht denkt.Das erwartet dich in dieser Folge:
Du musst gar nichts.„Ich muss zur Arbeit. Ich muss einkaufen. Ich muss Sport machen." Wir sagen das zwanzig-, dreißigmal am Tag — und nehmen uns mit jedem „muss" ein Stück Freiheit.Bei der Marine gab es einen Spruch: „Ich muss gar nichts — außer treu dienen." Ausgerechnet dort. Und genau das gilt für dein ganzes Leben.In dieser Folge zeige ich dir, warum fast nichts in deinem Leben ein echtes „muss" ist, wie du mit einem kleinen Wort deine Freiheit zurückholst — und wie du mit drei einfachen Fragen jeden hartnäckigen „Muss"-Satz auflöst.Das nimmst du mit:– Warum „ich muss" dich zum Befehlsempfänger deines eigenen Lebens macht– Der Unterschied zwischen Zwang und Entscheidung– Wie „ich darf" und „ich entscheide mich" dir die Kraft zurückgeben– Die 3 Fragen, die fast jedes „muss" auflösen: Wer sagt das? Wo steht das? Was passiert wirklich, wenn nicht?– Warum ein großer Teil deines Stresses nicht vom Tun kommt — sondern vom Gefühl, tun zu müssen„Du musst gar nichts. Du entscheidest dich. Und das ist der größte Unterschied der Welt."
Lass nicht zu, dass ein schwerer Tag dich glauben lässt, du wärst auf dem falschen Weg. Klingt unterstützend. Ist aber ein Verbot: Hör nicht auf dein Gefühl! Bleib einfach dran. Ich erzähl‘ dir, warum dieser Satz einer der gefährlichsten in der Motivations-Bubble ist, wann Schwere tatsächlich ein Signal ist, und wie du den Unterschied erkennst zwischen einem schlechten Tag und einem falschen Weg.Was du in dieser Folge mitnimmst:* Warum “bleib dran, egal was kommt” keine Unterstützung ist. * Der Unterschied zwischen Schwere von außen und Schwere von innen. * Und warum du dafür dein eigenes System kennen musst, nicht noch mehr Motivation.
Der Powerlifter, der Buddhist und die HYROX-AthletinEin Powerlifter, der nur noch für den nächsten PR lebt. Eine HYROX-Athletin, die nicht mehr weiß, ob das noch das Richtige für sie ist. Und ein Mönch, der mit Sport nichts am Hut hat.Drei Menschen, ein Mechanismus. Und nur der Dritte sieht ihn wirklich klar, beschrieben vor 2500 Jahren, ohne je eine Langhantel berührt zu haben.Es geht um zwei Wörter, die fast gleich klingen und über alles entscheiden: Commitment und Attachment. Das eine macht dich stärker. Das andere frisst dich langsam auf.Am Ende nehme ich mich selbst als Coach an die Angel. Denn genau diese Falle habe ich lange selbst gebaut.Bleib bis zum Schluss. Was du mitnimmst, macht nicht nur dein Training leichter, sondern eine ganze Menge in deinem Leben.---Wenn du dein Training strukturierter, athletischer und nachhaltig gestalten willst:→ Everyday Athletes Programm: https://www.kaindl-athletic-system.com/everyday-athletes-programWenn du selbst Coach bist und dein Coaching auf das nächste Level bringen willst:→ Mentoring für Coaches: Email kontakt@kaindl-athletic-system.deMehr Inhalte:
Diskriminierung, Angst vor Ablehnung, sichere Räume im Alltag oder Bezugspersonen, die fehlen – das kann queere Menschen einsam machen. Was man dagegen tun kann.**********Ihr hört in dieser "Eine Stunde Liebe":00:00:26 - Alisha Denk über einen queeren Erweckungsmoment00:01:57 - Der Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein00:02:46 - Aufwachsen auf dem Land in Bayern00:04:58 - Warum queere Menschen anders von Einsamkeit betroffen sind00:10:08 - Einsamkeit und Aktivismus00:23:12 - Zugehörigkeit zur queeren Community00:29:51 - Liebestagebuch mit Caro über einen Besuch im Stripclub**********Quellen aus der Folge:Geringere Chancen auf ein gesundes Leben für LGBTQI*-Menschen, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Juni 2021Einsamkeitsbarometer 2025 – Einsamkeitsfokusanalyse zu LSBTIQ*-Personen: Lebenslagen und Resilienzfaktoren, Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Juni 2025**********Empfehlungen aus der Folge:Herberhold, Lennart. (2026). Queere Einsamkeit – Queere Gemeinschaft: Wie wollen wir leben?. Querverlag. Erscheinungstermin: 15. April 2026 **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Psychische Gesundheit: HilfsangeboteMental Health: Wie wir der Einsamkeit entkommenImmer Ablenkung: Wie sind wir besser mit unseren Gedanken alleine?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Guten Morgen! In Berlin hat Bundeskanzler Friedrich Merz sein Kabinett umgebaut und zentrale Ministerien neu besetzt. Steffen Bilger, ein erfahrener Experte, übernimmt das Verkehrsministerium, während der Volkswirt Carsten Linnemann als neuer Gesundheitsminister fachliches Neuland betritt. Zudem rückt Nina Warken als Kanzleramtschefin auf. Die ehemalige Fußballnationalspielerin Nadine Keßler wird neue Staatsministerin für Sport. Gleichzeitig fordern massive Waldbrände in Südwesteuropa die Einsatzkräfte. Bei Bordeaux kämpfen 2.500 Feuerwehrleute und 1.500 Soldaten gegen die Flammen. Die Behörden gehen davon aus, dass die Löscharbeiten noch Monate andauern könnten. Auch in Spanien bleibt die Lage ernst, besonders in den Regionen um Madrid, Ávila und Toledo. Wegen der verheerenden Feuer in Frankreich und Spanien mussten bereits über 300.000 Menschen evakuiert werden.
"Ich hab einfach Angst zu scheitern." "Was, wenn nur fünf Leute kommen?" "Ich darf keine Angst haben, sonst schaffe ich das nie." Diese Gedanken kennst du vielleicht. Aber was, wenn Angst gar nicht dein Feind ist? Diese Folge ist eine Fokusfolge – das bedeutet, das Gespräch existiert bereits in voller Länge, wurde hier aber neu aufbereitet und auf die wertvollsten Erkenntnisse destilliert, damit du das Wesentliche kompakt und direkt mitnehmen kannst. In dieser Folge spreche ich mit Biyon Kattilathu, Autor, Speaker und Seelenbruder, darüber, wie er gelernt hat, seine Angst neu einzukleiden. Nicht als etwas, das überwunden oder ausgetrickst werden muss, sondern als treue Begleiterin, die anklopft, um ihm etwas mitzuteilen. Die Angst ist bei allen Menschen gleich präsent, auch bei denen, die mutig wirken. Der Unterschied ist nicht ihre Abwesenheit, sondern wie wir mit ihr umgehen. Biyon erzählt von seinem eigenen Weg: Von einer Karriere, die Sicherheit versprach, aber sein Herz verhungern ließ. Von dem Moment, in dem er alles verlor, was er sich erspart hatte und trotzdem weiterging, weil er wusste, das ist sein Weg. Er spricht darüber, warum man durch die Angst hindurchgehen muss, um Mut zu entwickeln, statt sie zu umgehen. Du wirst in dieser Folge verstehen: Angst ist kein Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft. Sie ist ein Wegweiser dorthin, wo Wachstum beginnt. Wenn sie anklopft, öffne ihr die Tür. Und geh trotzdem weiter. +++ Mein neues Buch "Heute hör ich auf zu zweifeln": https://amzn.to/4veLpms Melde dich kostenfrei zum Newsletter an: https://sarahdesai.de/mindful-minute Meine Ausbildung und Kurse findest du hier: https://sarahdesai.de Biyon's Webseite: https://biyon.me
Ich war vielleicht vier oder fünf. Saß am Küchentisch, hatte gerade das letzte Stück Banane ergattert – und war einfach nur stolz. Bis ein einziger Satz meiner Stiefmutter alles verändert hat. Was in diesem Moment passiert ist, hat mein Selbstbild geprägt. Und mein Körper erinnert sich bis heute daran. In dieser neuen Folge erzähle ich dir, was diese Szene mit Scham zu tun hat, warum sie nicht in deinem Kopf sitzt, sondern in deinem Nervensystem – und warum genau das unglaublich gut erklärt, dass Verstehen allein nie reichen wird. Das erwartet dich in dieser Folge:
Wie du im Selfpublishing erfolgreich mit Dienstleistern und Dienstleisterinnen zusammenarbeitest In dieser Folge spreche ich über ein zentrales Thema im Selfpublishing: die Zusammenarbeit mit Dienstleister:innen. Ob große Konzerne wie Amazon und BOD oder individuelle Profis wie Coverdesignerinnen, Lektoren und Buchsetzerinnen – die Art der Kommunikation und die Qualität der Zusammenarbeit sind entscheidend für den Erfolg deines Buchprojekts. Ich teile meine Erfahrungen aus über 15 Jahren in der Buchbranche und zeige dir, worauf du achten solltest, wie du Missverständnisse vermeidest und mit welchen Strategien du das Beste aus der Zusammenarbeit herausholst. Außerdem erfährst du, warum klare Abmachungen, Vertragsdetails und Respekt im Umgang miteinander so wichtig sind – und wie du langfristige, vertrauensvolle Beziehungen aufbauen kannst. Ob du gerade erst startest oder schon mehrere Bücher veröffentlicht hast: ‚Auch diese Folge bietet dir wertvolle Tipps und Impulse für deinen eigenen Weg im Selfpublishing! Hier die wichtigsten Aspekte, die ich in dieser Folge anspreche: # Die 10 wichtigsten Erkenntnisse aus der Folge 1. Zwei Hauptgruppen von Dienstleistern Die Zusammenarbeit im Selfpublishing unterscheidet sich stark zwischen großen Firmen (wie Amazon, BOD, Tolino) und Einzeldienstleister:innen (z.B. Coverdesigner:innen, Lektor:innen). Diese beiden Gruppen erfordern jeweils unterschiedliche Kommunikationsstrategien. 2. Großunternehmen sind nicht für Autor:innen da, sondern für den eigenen Profit Eine zentrale Erkenntnis ist, dass große Unternehmen wie Amazon & Co. primär auf Gewinn ausgerichtet sind und nicht existieren, um Autor:innen zu helfen, ihre Bücher zu veröffentlichen. 3. Kommunikation verläuft oft über Filter und Automatisierungen Der Kontakt mit Großunternehmen verläuft meist unpersönlich und automatisiert. Persönlicher Kontakt findet nur selten statt – und selbst dann sind die Mitarbeitenden an Vorgaben gebunden. 4. Respekt und Freundlichkeit sind grundlegend Ich kann es nicht oft genug wiederholen, sowohl im Umgang mit Großunternehmen als auch Einzeldienstleister:innen lohnt es sich stets respektvoll und freundlich zu bleiben, aber dabei auch bestimmte Anliegen klar und bestimmt zu äußern. 5. Kommunikation und Austausch mit Kolleg:innen ist wertvoll Der Austausch mit anderen Selfpublisher:innen hilft, gemeinsame Probleme zu erkennen und Lösungsansätze zu finden. Oft treten dieselben Schwierigkeiten bei mehreren gleichzeitig auf. 6. Geduld und Vorbereitung sind wichtig Gerade bei großen Firmen muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Es ist hilfreich, sich vor Anfragen bereits in den Hilfetexten und Angeboten zu informieren, um gezielt nachfragen zu können. 7. Vertragsprüfung ist unerlässlich Du musst die Vertragsbedingungen und AGBs der Dienstleister:innen unbedingt genau lesen, insbesondere was Rechte, Exklusivität und nicht beabsichtigte Klauseln (z.B. Hörbuchrechte) betrifft. 8. Schriftliche Abmachungen mit Einzeldienstleister:innen sind essenziell Für alle Leistungen – vom Coverdesign bis zum Lektorat – brauchst du klare, schriftliche Abmachungen darüber, was geleistet wird und wie die Bezahlung geregelt ist, um Missverständnisse zu vermeiden. 9. Präzises Briefing ist erfolgsentscheidend Je genauer und spezifischer die eigenen Vorstellungen an Dienstleister:innen kommuniziert werden, desto besser werden die Ergebnisse. Unklare Angaben führen zu schlechten Resultaten und langwierigen Prozessen. 10. Klare Absprachen zu Kommunikation und Bezahlung schaffen Sicherheit Vereinbarungen über Kommunikationswege und Zahlungsmodalitäten sollen von Anfang an geklärt werden. Auch Authentizität, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit sind Schlüssel für langfristig erfolgreiche Beziehungen. Zusammenarbeit mit Dienstleister:innen im Selfpublishing – Warum, wie und worauf du achten solltest Wenn du dein Buch im Selfpublishing veröffentlichen willst, kommst du nicht drum herum: Du musst mit Dienstleister:innen zusammenarbeiten. Das klingt erstmal stressig, kann aber richtig Spaß machen – wenn du ein paar Dinge beachtest. In Folge 334 vom Mission Bestseller Podcast dreht sich alles um das Thema: Wie läuft die Zusammenarbeit mit Dienstleister:innen ab? Welche Fettnäpfchen kannst du vermeiden? Und wie sorgst du dafür, dass dein Buch-Projekt nicht zur Katastrophe wird? Hier bekommst du den Überblick – locker-flockig und mit einem Augenzwinkern. Zwei Sorten Dienstleister:innen – und warum das wichtig ist In der Selfpublishing-Welt unterscheiden sich grob zwischen zwei Arten von Dienstleister:innen: die großen Konzerne (Amazon, BOD, Tolino, Nova MD etc.) und die Einzeldienstleister:innen wie Cover-Designer:innen, Lektor:innen oder Buchsetzer:innen. Und ganz ehrlich: Der Unterschied könnte größer nicht sein! Die großen Firmen sind deine Eintrittskarte in den Buchmarkt. Ohne sie läuft nichts - sie drucken, distribuierten, listen und liefern deine Buchbabys aus. Aber Achtung: Die machen das nicht für dein Wohl, sondern für den Profit. Liebe Autor:in, falls du dachtest, Amazon und Co. existieren nur, um deinen Traum vom Bestseller zu realisieren – sorry, da muss ich die Seifenblase platzen lassen. Sie wollen Geld verdienen, und zwar so viel wie möglich. Respekt und Professionalität – auch bei den Großen Was heißt das für die Zusammenarbeit? Erstmal: Bleib freundlich! Die Menschen (und Bots), die dir bei den großen Dienstleister:innen begegnen, hängen auch nur in ihrem Arbeitskorsett und können nicht zaubern. Aufregen bringt nix, Respekt hingegen kommt immer gut an. Kommunikation ist das A und O – und manchmal leider auch ein Geduldsspiel. Mach dir klar: Die Wartezeiten können lang werden, gerade bei BOD oder Nova MD. Amazon antwortet zwar schnell, aber meistens bekommst du erstmal Standardantworten à la FAQ-Bot 3000. Da hilft: Sich mit anderen Autor:innen austauschen, nachfragen, ob dein Problem ein Einzelfall ist oder ob gleich eine ganze Meute betroffen ist. So fühlst du dich weniger allein und kommst eventuell schneller voran. Ganz, ganz wichtig: Lies dir die Vertragsbedingungen durch! Und ja, ich weiß, das ist so spannend wie Steuererklärung, aber du willst nicht plötzlich alle Hörbuchrechte bei einem Dienstleister eingebucht wissen, nur weil du aus Versehen ein Häkchen falsch gesetzt hast. Die Einzeldienstleister:innen – Lektorat, Cover, und Co. Kommen wir zum zweiten Team in deinem Autor:innen-Leben: die Einzelkämpfer:innen, die sich liebevoll um deinen Text, dein Cover oder das Korrektorat kümmern. Hier ist der Umgang oft persönlicher – aber gerade deshalb sollte alles Schwarz auf Weiß geregelt sein. Verträge schützen beide Seiten. Das klingt nach Anwalt und Stress, ist aber oft das, was am Ende Freundschaften rettet. Wer übernimmt was, zu welchem Preis und in welcher Frist? Das klärst du unbedingt schriftlich. Und wenn dir jemand für ein Komplett-Korrektorat 50 Euro anbietet, dann investiere das Geld lieber in einen Espresso und nutze eine Textmaschine – Ernsthaftigkeit sieht anders aus. Gute Arbeit hat ihren Preis, und das ist auch sinnvoll, schließlich möchtest du, dass die Leute von ihrer Arbeit leben können. Sei ehrlich zu dir selbst: Was ist dir dein Buch wert? Ein gutes Cover ist kein Fiverr-Schnäppchen und ein ordentliches Lektorat kostet Zeit und Geld. Klar kommunizieren – macht alles leichter Egal, ob Cover-Design oder Buchsatz: Je klarer du beschreibst, was du willst, desto glücklicher sind am Ende alle. Vage Angaben führen nur zu Frust und endlosen Korrekturrunden. Rot und Gelb sind für dich vielleicht Farben, für Grafiker:innen aber ein ganzes Universum. Je genauer dein Briefing, desto besser das Ergebnis! Und wenn mal etwas nicht passt – sei ehrlich. Freundlich, aber ehrlich. Nur so kommt ihr gemeinsam ans Ziel. Sprich auch Kommunikationskanäle ab. Wenn du nur E-Mail magst, sag es. Wenn du WhatsApp nicht ausstehen kannst, dann sag's auch. Das erspart vielen Beteiligten das große: „Wie war nochmal der letzte Stand?" Und zu guter Letzt: Bleib flexibel. Nicht jedes Dienstleister:innen-Abenteuer wird ein Match made in Heaven. Jede:r hat schon die eine oder andere Enttäuschung erlebt – das gehört dazu. Offenheit, Respekt und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen, bringen dich immer weiter. Das Miteinander macht den Unterschied Selfpublishing ist Teamarbeit. Du hast die Kontrolle, klar – aber ohne gute Zusammenarbeit mit Dienstleister:innen wird's schnell ein einsames, frustiges Unterfangen. Also: Verträge machen, respektvoll (und mit einer Prise Humor) kommunizieren, Budgets realistisch kalkulieren – und immer wieder mit anderen austauschen. So wird dein Buchprojekt nicht nur erfolgreich, sondern auch angenehm für alle, die an ihm mitarbeiten. Und falls du doch mal mit eine:r Dienstleister:in streitest – denk daran: Jede Anekdote ist potenzieller Stoff für dein nächstes Kapitel.
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Viele Frauen glauben, ein neues Business heißt: wieder unten anfangen, wieder kleine Preise. Aber vielleicht gibt es gar keinen Neustart. In dieser Folge geht es darum, warum Weiterentwicklung deinen Wert erhöht, nicht senkt.In dieser Folge geht es um:Der Unterschied zwischen Neustart und WeiterentwicklungWarum alles im Leben eine Phase sein darf, auch dein altes BusinessDer Weg des geringsten Widerstands: wie Ziele anders kommen als gedachtWarum Jeanine ihre Preise nicht gesenkt hat, sondern die Dauer angepasstPreise und Selbstwert: welche Preise erlaubst du dir?Wichtige Links:
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Jeanine geht zurück nach Deutschland — in das Land, das sie einst nur noch verlassen wollte. Denn Entscheidungen aus „weg von"-Energie holen dich irgendwann ein. In dieser Folge geht es um die Wahrheit unter dem Neuanfang.In dieser Folge geht es um:Der Unterschied zwischen „weg von" und „hin zu" — und warum er alles verändertWarum Flucht-Entscheidungen dich zurück an den Anfang bringen (Full Circle)Was der Ruf zurück zu den Wurzeln mit deinem Business zu tun hatWarum Wahrheit und Fülle auf derselben Frequenz liegenDie Frage, wo du in Wahrheit eigentlich hinwillstWichtige Links:
Insolvenzwellen außer Kontrolle, wirtschaftliche Starre und kollektive Zukunftsangst – die Schlagzeilen im Außen überschlagen sich. Wenn dann auch noch das eigene Business eine Delle bekommt und der geplante 10k-Monat oder der jüngste Launch nicht die gewünschten Zahlen bringt, rutschen die meisten Unternehmerinnen ungebremst in den Keller. In dieser Folge knüpfen wir nahtlos an die letzte Episode an und blicken tief hinter die Kulissen der weiblichen Business-Psychologie. Denn ein „Kack-Launch“ ist emotionaler und körperlicher Ausnahmezustand. Ich zeige dir, warum dein Verstand in solchen Momenten keine Chance gegen die Biologie deines Körpers hat und warum das radikale Annehmen des Markt-Feedbacks die einzige Abkürzung zu echtem, siebenstelligem Wachstum ist. In der heutigen Folge erfährst du: - Aufzählungs-TextDein Launch ist gefloppt — was das wirklich über dich aussagt, wird dich überraschen - Manche Frauen wachsen an schlechten Ergebnissen. Andere zerbrechen daran. Der Unterschied ist nicht was du denkst - Es gibt eine Reaktion auf einen schlechten Launch, die mehr kostet als der Launch selbst — und die meisten tappen blind rein Hör genau hin: Wenn du lernen willst, deine Wunden zu lecken, die Emotionalität aus deinen KPIs herauszufiltern und die Unternehmerinnen-Achterbahn strategisch zu meistern, ist diese Folge dein Fundament.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Wahre Präsenz beginnt nicht im Geist, sondern im Körper. Iva Samina bringt das Unsichtbare zur Sprache: Wie Verletzungen, Grenzüberschreitungen und früh erlernte Muster uns den Kontakt zu uns selbst rauben. Im Fokus steht der zarte Moment, in dem das Nervensystem Sicherheit erfährt und der Kopf ruhig wird. Embodiment wird zum neuen Zuhause – ein Raum, in dem Wut, Angst und Freude mutig gefühlt werden dürfen. Das Leben entfaltet eine andere Tiefe, wenn Sinnlichkeit und Verletzlichkeit Platz finden. Du erfährst... …wie Embodiment hilft, den Kopf zu beruhigen und im Körper präsent zu sein. …welche Rolle Sinnlichkeit und Körperwahrnehmung im Alltag spielen. …wie Gedanken, Emotionen und Körperzustände miteinander verknüpft sind. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
What the AI?! ist live! Der neue Baby got Business Podcast für alle, die KI wirklich verstehen und sinnvoll nutzen wollen. Jetzt hier anhören! Mit „What the AI?!“ startet Baby got Business ein neues Podcast-Format rund um künstliche Intelligenz. Host ist Viktoria Rode, die als KI-Expertin mit Marken, Agenturen und Teams arbeitet und genau weiß, wo die größten Hürden im Alltag liegen. In dieser ersten Folge geht es nicht um Tools oder Hacks, sondern um den entscheidenden Denkfehler beim Einstieg in KI. Zwischen Überforderung, falschen Erwartungen und echtem Effizienzpotenzial wird klar, warum Klarheit wichtiger ist als jedes Tool und wie man KI sinnvoll in den eigenen Workflow integriert. Darüber wird gesprochen: * Warum „einfach anfangen“ beim Thema KI oft der falsche Ansatz ist * Wie man KI konkret in wiederkehrende Aufgaben integriert * Der Unterschied zwischen KI nutzen und mit KI arbeiten * Vikis Weg von ersten Experimenten mit Midjourney zur KI-Expertin * Aktuelle Entwicklungen bei ChatGPT, Claude, Gemini und Co. Hier die erste Folge anhören! Hier findest du mehr über uns: Website Instagram TikTok LinkedIn Impressum Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
DIE KUNST, DEIN DING ZU MACHEN: Erfolg, Motivation und wie Du das Beste aus Deinem Leben machst.
„Wenn Du darauf wartest, dass Dich endlich jemand sieht, wirst Du immer wieder enttäuscht sein." Nicht einmal. Nicht zweimal. Immer wieder. Dein Partner. Dein Chef. Deine Eltern. Deine Freunde. Dein Coach. Keiner von ihnen kann Dir geben, was Du Dir selbst noch nicht erlaubst. Das klingt hart. Ich weiß. Aber es ist die einzige Wahrheit, die Dich wirklich frei macht. Denn solange Du auf den einen Menschen wartest, der Dich endlich sieht, sitzt Du im Wartezimmer Deines Lebens – während das Leben da draußen ohne Unterbrechung an Dir vorbeizieht. In dieser Podcast-Folge zeige ich Dir, warum dieses Gefühl fast immer eine alte Geschichte ist – und wie Du aufhörst, auf Erlaubnis von außen zu warten. Darum geht es in dieser Podcast-Folge:
Sebastian Hotz, besser bekannt als El Hotzo, gehört zu den prägendsten Stimmen der deutschen Social-Media- und Meme-Kultur. Mit politischem Humor, scheinbar klarer Haltung und enormer Reichweite hat er sich in wenigen Jahren vom anonymen Twitter-Account zur festen Größe in den Medien entwickelt. In dieser Folge geht es um die Kehrseite des Erfolgs: Fehler, öffentliche Kritik, Shitstorms und die Frage, wie viel Fallhöhe man sich selbst erschafft. Sebastian spricht offen über Ego, Verantwortung, Therapie, verlorene Jobs und darüber, warum es ihm heute wichtiger ist, wieder einfach nur gute Witze zu schreiben, statt möglichst groß zu werden. Worüber gesprochen wird: *Wie Reichweite das eigene Selbstbild verändert und warum Erfolg schnell zur Verzerrung führt *Der Unterschied zwischen öffentlicher Haltung und privatem Verhalten *Shitstorms, Hate-Kommentare und warum sie oft mehr über andere aussagen als über einen selbst *Warum Cancel Culture als Konzept für ihn nie wirklich existiert hat *Der bewusste Schritt zurück: weniger Zynismus, weniger Ego, mehr Fokus auf das Handwerk Credits Cover: © Max Sand Timecodes: 00:00:00 - 00:05:05 Intro 00:05:05 - 00:10:22 Zwischen Igel-Feed und Privatperson 00:10:22 - 00:14:49 Warum sollten Frauen ihm noch zuhören? 00:14:49 - 00:19:01 Gibt es Cancel Culture überhaupt? 00:19:01 - 00:23:20 Wenn Privatleben öffentlich wird 00:23:20 - 00:31:36 Bekanntheit, Projektion und Ego 00:31:36 - 00:39:44 Ein Tweet und seine Folgen 00:39:44 - 00:56:51 Wie Erfolg einen verändert 00:56:51 - 01:05:11 Outro: Was heute von El Hotzo bleibt Werbung: Hier findet ihr alle aktuellen Supporter unseres Podcasts & aktuelle Rabattcodes. Neu: Baby got Business Club Mehr als nur eine Kommentarspalte: Im Baby got Business Club findest du einen geschützten Space für Austausch, ehrliches Feedback und echtes Networking. Freu dich auf monatliche Social Media Sprechstunden mit dem BGB-Team, exklusive Podcastfolgen, virtuelle Lunch Talks, eine digitale Goodie Bag und Community-Austausch – digital und in ausgewählten Städten auch IRL. Für 14,90€ im Monat bist du dabei. PayPal Shoppe online mit PayPal – mit verschlüsselten Zahlungen und Käuferschutz bei berechtigten Käufen. Jetzt mehr erfahren! Käuferschutz ist nur bei berechtigten Einkäufen verfügbar. Es gelten die Bedingungen. Es gelten Fristen und andere Bedingungen. Weitere Informationen findest du im Abschnitt Käuferschutz deiner lokalen Nutzungsbedingungen. Hier findest du mehr über uns: Website Instagram TikTok LinkedIn Impressum YouTube Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices