Podcasts about englischen

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blauschwarzberlin: Letzte Lektüren - Podcast
blauschwarzberlin. Der Literaturpodcast Folge #81 Februar 2026

blauschwarzberlin: Letzte Lektüren - Podcast

Play Episode Listen Later Feb 22, 2026 54:50


In Folge 81 sprachen wir über: Warsan Shire: (aus dem Englischen von Muna AnNisa Aikins, Mirjam Nuenning und Hans Jürgen Balmes): Haus Feuer Körper (S. Fischer) Res Sigusch: Unbegründete Ängste (Berlin Verlag) Jorge Barón Biza (aus dem Spanischen von Frank Wegner): Die Wüste und ihr Samen (Suhrkamp) Son Lewandowski: Die Routinen (Klett-Cotta) Maggie Nelson (aus dem Englischen von Cornelius Reiber): Pathemata. Die Geschichte meines Mundes (Hanser Berlin) Nino Haratischwili: Europa, wach auf! Texte und Reden (Frankfurter Verlagsanstalt) Esther Becker: Notfallkontakte (Verbrecher Verlag)

Gedanken zum Tag
Überwinden der Einsamkeit

Gedanken zum Tag

Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 1:28


Ein (...) Ansatz, der uns beim Überwinden der Einsamkeit behilflich sein kann, ist die Erkenntnis, dass Menschen verschieden sind. Entnommen aus: Olivia Remes "Mood Hacks", aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Schmalen, dtv Verlag, München 2022

hr2 Neue Bücher
Molly Keane: Das gute Benehmen (Roman)

hr2 Neue Bücher

Play Episode Listen Later Feb 6, 2026 6:54


Molly Keane: Das gute Benehmen (Roman) | aus dem Englischen von Bettina Abarbanell | Kjona Verlag 2026 | Preis: 26 Euro Gespräch mit Andrea Tuscher von der hr2-Partnerbuchhandlung „Buchladen am Markt“ in Offenbach

Orte und Worte
Mit Asal Dardan im Rathaus Schöneberg

Orte und Worte

Play Episode Listen Later Feb 5, 2026 47:29


Die "Frau, Leben, Freiheit"-Proteste sind noch gut im Gedächtnis. 2022 gingen nach dem Tod der Studentin Jina Mahsa Amini Hunderttausende auf die Straße. Die Reaktion des islamischen Mullah-Regimes war brutal und blutig. Nila, eine Autorin aus Teheran, die zu ihrem Schutz anonym bleiben muss, war damals dabei. Ihr Buch "Auf den Straßen Teherans" erzählt davon. Vor dem Hintergrund der neuesten Proteste im Iran, und ihrer grausamen Niederschlagung ist die Lektüre bedrückend aktuell. Nadine hat sich mit Nilas Berliner Übersetzerin Asal Dardan getroffen, die in Teheran geboren wurde und in Deutschland und Schottland aufgewachsen ist. Im Gespräch erzählt sie, wie es ist, hier im sicheren Deutschland für jemanden zu sprechen, der permanent in Lebensgefahr ist, wie die Übersetzung zustande kam und warum Nilas Buch viel mehr ist als ein bloßer Bericht über eine Protestbewegung. Für das Gespräch hat Asal das Rathaus Schöneberg ausgesucht, wo 1967 ein Teil der Studentenproteste gegen den persischen Schah stattfanden. Das Buch Nila: "Auf den Straßen Teherans" Übersetzt aus dem Englischen von Asal Dardan, mit einem Vorwort von Natalie Amiri, Pfaueninsel Verlag, 144 Seiten. Nadine empfiehlt Ece Temelkuran: "Nation of Strangers. Unsere Heimat sind wir" Asal Dardan empfiehlt Naomi Klein: "Doppelgänger. Eine Analyse unserer gestörten Gegenwart" Übersetzt von Peter Robert und Rita Seuß, S. Fischer, 496 Seiten Maryam Aras: "Dinosaurierkind", Claassen, 192 Seiten Der Ort Das Rathaus Schöneberg, Berlin Der Gast Asal Dardan ist Autorin und Übersetzerin. Sie wurde 1978 in Teheran geboren und ist in Köln, Bonn und Aberdeen aufgewachsen. Sie lebt abwechselnd in Berlin und Schweden. Ihr Essayband "Betrachtungen einer Barbarin" (2021) war für den Deutschen Sachbuchpreis den Clemens-Brentano-Preis nominiert. Zuletzt erschien "Traumaland. Eine Spurensuche in Deutscher Vergangenheit und Gegenwart" (2025). Sie übersetzt Literatur aus dem Englischen ins Deutsche, u.a. von Chimamanda Ngozi Adichie.

M - Das Audiomagazin der Münchner Stadtbibliothek
Folge 65: Fasching, Fake, Freundschaft und der Tod – Lesezeichen Junior im Februar

M - Das Audiomagazin der Münchner Stadtbibliothek

Play Episode Listen Later Feb 4, 2026 36:30


Heute ist Carina zu Gast, die in ihrer Bibliothek viel mit Kinderbüchern arbeitet. Silke, Anja und sie stellen zwei Bilderbücher, einen Kindercomic, ein erzählendes Kinderbuch, ein Kindersachbuch sowie einen Jugendroman vor. Ihr erreicht uns per Mail: podcast.msb@muenchen.de - Wir freuen uns über Anregungen, Meinungen und Lesetipps. Viel Spaß beim Anhören! Vorgestellte Titel: ab 02:17: „Karneval im Hühnerstall“ von Kerstin Hau und Christine Thau, Baumhaus Verlag, 32 ungezählte Seiten, ab 4 Jahren ab 05:40: „Ist Amsel tot?“ von Olivier Tallec, aus dem Französischen von Ina Kronenberger, Gerstenberg, 40 ungezählte Seiten, ab ca. 5 Jahren ab 11:57: „Zwei sind eine Bande“ von Jasmin Schaudinn, illustriert von Martina Schachenhuber, dtv Verlag, 155 Seiten, ab ca. 8 Jahren ab 17:52: „Fake : ein Buch für alle Kinder, die sich nicht veräppeln lassen wollen!!“ von Sybille Hein, Fischer Sauerländer, 48 ungezählte Seiten, ab ca. 8 Jahren ab 25:47: „Trio total fatal: Superkräfte für die Tonne“ (Band 1) von Swapna Haddow, illustriert von Minky Stapleton, aus dem Englischen von Jan Möller, Fischer Sauerländer, 192 Seiten, ab 8 Jahren ab 30:20: „Red Flags : Was, wenn die falsche Person die richtige ist?“ von Sophie Jo, aus dem Englischen von Jana Körner, Insel Verlag, 349 Seiten, ab 13 Jahren Alle Titel können bei uns entliehen werden: bit.ly/msb_Katalog

Nadel verpflichtet
Von englischen Patienten und deutschem Indie-Funkeln

Nadel verpflichtet

Play Episode Listen Later Feb 1, 2026 65:36


Nele ist leider krank, aber die liebe Juliane Streich springt erfreulicherweise ein: Die Autorin der Musikerinnen-Buchreihe "These Girls" kennt sich bestens aus im Popkosmos - und bringt eine Indierock-Expertise ein, bei der Tim mal ganz ordentlich die Lauscher spitzen muss.

NachDenkSeiten – Die kritische Website
„Ein Völkermord ist auch Selbstmord“ – über die Auflösung der israelischen Gesellschaft

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Jan 23, 2026 18:34


Was wird aus Israel? Unser Gastautor Shir Hever berichtet in diesem Artikel über den Zustand des Landes und gibt eine Übersicht über die verheerenden wirtschaftlichen und psychischen Folgen des Krieges auch für die eigene Bevölkerung – von „Super-Sparta“, dem Zerbrechen der eigenen Erzählung, über Drogensucht bis zur massiven Auswanderung. Aus dem Englischen übersetzt von MaikeWeiterlesen

Orte und Worte
Mit Magdalena Schrefel in der Akademie der Künste

Orte und Worte

Play Episode Listen Later Jan 22, 2026 44:39


Wie soll man einen Roman über ein so komplexes Thema wie den Klimawandel schreiben? Diese Frage hat sich die Dramatikerin und Hörspielautorin Magdalena Schrefel gestellt. Sie hat sich dazu entschieden, in ihrem Debütroman "Das Blaue vom Himmel" nur einen ganz kleinen Ausschnitt zu beleuchten. Durch eine Geoengineering-Maßnahme soll die Erde heruntergekühlt werden. Der Preis dafür: Der Himmel wird in Zukunft nie wieder blau sein. Was bedeutet das für die Menschen? Magdalena Schrefel verzahnt in ihrer Geschichte die Entstehung einer Kunstausstellung, die Klimakrise und eine Familiengeschichte miteinander. Wie sie auf diese ungewöhnliche Idee kam, ob ihr Roman Climate Fiction ist, und warum sie beim Schreiben eher aufs Finden als aufs Suchen setzt, hat Magdalena Schrefel mit Nadine in der Akademie der Künste besprochen. Die Autorin: Magdalena Schrefel schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Erzählungen. Zuletzt den Band "Brauchbare Menschen" (2022). Für ihre Arbeiten wurde sie schon mehrfach ausgezeichnet. Sie wurde 1984 geboren und ist in Wien aufgewachsen. Dort hat sie Europäische Ethnologie studiert und in Leipzig Literarisches Schreiben. "Das Blaue vom Himmel" (2026) ist ihr erster Roman. Das Buch Magdalena Schrefel: "Das Blaue vom Himmel", Suhrkamp, 268 Seiten. Nadine empfiehlt Marion Poschmann: "Die Winterschwimmerin. Verslegende", Suhrkamp, 80 Seiten. Magdalena Schrefel empfiehlt Dorothee Elmiger: "Die Holländerinnen", Hanser Verlag, 160 Seiten. Und für die, die mehr über die Geschichte der Wettervorhersagen und Geoengineering wissen möchten: Holly Jean Buck: "After Geoengineering. Climate Tragedy, Repair, and Restoration", Verso Books. Peter Moore: "Das Wetter-Experiment. Von Himmelsbeobachtern und den Pionieren der Meteorologie", aus dem Englischen von Michael Hein, Mare Verlag, 560 Seiten. Der Ort Die Akademie der Künste im Hanseatenweg in Berlin Tiergarten.

SWR2 Kultur Info
Mörderische Teenagerinnen in einer englischen Küstenstadt

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Jan 21, 2026 4:09


Drei Teenagerinnen ermorden in einer englischen Küstenstadt ihre Mitschülerin – das ist bester True-Crime-Stoff. Findet auch der Journalist Alec Z. Carelli. Aber seine Methoden sind nicht lauter – und „Penance“ ist kein True-Crime-Roman. Rezension von Sonja Hartl

Literatur - SWR2 lesenswert
Mörderische Teenagerinnen in einer englischen Küstenstadt

Literatur - SWR2 lesenswert

Play Episode Listen Later Jan 21, 2026 4:09


Drei Teenagerinnen ermorden in einer englischen Küstenstadt ihre Mitschülerin – das ist bester True-Crime-Stoff. Findet auch der Journalist Alec Z. Carelli. Aber seine Methoden sind nicht lauter – und „Penance“ ist kein True-Crime-Roman. Rezension von Sonja Hartl

BuchZeichen
Aktuelle Buchempfehlungen: Julian Barnes und Helga Schubert

BuchZeichen

Play Episode Listen Later Jan 20, 2026 27:44


Der britische Schriftsteller Julian Barnes und die deutsche Schriftstellerin Helga Schubert haben einiges gemeinsam: mit achtzig oder über achtzig Jahren sind sie beide in fortgeschrittenem Alter. Und sie haben beide ein Buch veröffentlicht, in dem sie Rückschau halten und über das Leben nachdenken. Julian Barnes ist einer der bedeutendsten britischen Schriftsteller und Booker-Preisträger. Er wird 80 und verabschiedet sich vom Schreiben. Mit «Abschied(e)» legt er sein letztes Buch vor: eine Mischung aus Liebesgeschichte, Erinnerungen und Gedanken über Vergänglichkeit und Leben. Julian Barnes erzählt von einer Jugendliebe, die nach 40 Jahren neu beginnt, von seiner eigenen Krankheit und vom Rätsel der Erinnerung. An seiner Seite: Jimmy, ein Hund, der ihn über Bewusstsein bei Mensch und Tier nachdenken lässt. Jennifer Khakshouri stellt das Buch vor. In der DDR schrieb die Psychologin und Schriftstellerin Helga Schubert jahrzehntelang bespitzelt und ohne Anerkennung. Als sie 1980 zum Ingeborg-Bachmann-Preis eingeladen war, durfte sie nicht ausreisen. 2020 kam die zweite Einladung. Mit 80 Jahren gewann Helga Schubert sensationell den Preis, der eigentlich für Newcomer gedacht ist. Seither ist sie aus der deutschen Literatur nicht mehr wegzudenken. In ihrem jüngsten Buch «Luft zum Leben. Geschichten vom Übergang» zieht sie Bilanz - mit einer Sammlung neuer und alter Texte aus ihrem ganzen Schaffen. Ein berührendes und beflügelndes Buch, findet Literaturredaktorin Franziska Hirsbrunner. Buchhinweise: Julian Barnes. Abschied(e). Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. 256 Seiten. Kiepenheuer&Witsch, 2026. Helga Schubert. Luft zum Leben. Geschichten vom Übergang. 288 Seiten. dtv, 2025.

blauschwarzberlin: Letzte Lektüren - Podcast
blauschwarzberlin. Der Literaturpodcast Folge #80 Januar 2026

blauschwarzberlin: Letzte Lektüren - Podcast

Play Episode Listen Later Jan 17, 2026 54:49


In Folge 80 sprachen wir über Sjón: Nachtarbeit. (aus dem Isländischen von Jón Thor Gíslason und Wolfgang Schiffer). Elif Joan Didion: Notizen für John. (aus dem Englischen von Antje Ravik Strubel). Ullstein Christopher Isherwood: Leb wohl, Berlin. (aus dem Englischen von Kathrin Passig und Gerhard Henschel, mit Illustrationen von Christine Nippoldt.) Büchergilde Gutenberg. Jacqueline Kornmüller: 6 aus 49. Galiani David Wojnarowicz: Waterfront Journals. (Aus dem Englischen von Marcus Gärtner). Suhrkamp Yulia Marfutova: Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel. Rowohlt Stephanie Catani, Sonja Schmalenberger, David Selzer (Hg.): Literatur und Podcast. Inszenierungsformen - Rezeptionsmodelle - Wissenskommunikation. J.B. Metzler

Feuilletonscout
Krimi mit Mallorca-Feeling: "Das Teufelshorn" von Anna Nicholas

Feuilletonscout

Play Episode Listen Later Jan 17, 2026 4:39


„Das Teufelshorn“ der britischen Autorin Anna Nicholas ist ein echter Feel-Good Krimi. Als profunde Malllorca-Kennerin, die seit Jahren auf der Baleareninsel lebt, weiß die Autorin ihre Leserschaft für das mallorquinische Lebensgefühl zu begeistern. Anna NicholasDas TeufelshornAus dem Englischen von Eva Regul undAlexandra BerlinaDiogenes VerlagZürich 2025bei amazonbei ThaliaRezension lesen

Sprachpfade
5.7 Anatomie des Sprachensterbens – vom völligen Verschwinden von Sprachen und wie man sie retten kann

Sprachpfade

Play Episode Listen Later Jan 16, 2026 62:47


Alle 2 Wochen stirbt eine der etwa 7000 gesprochenen Sprachen dieses Planeten aus. Am Ende unseres Jahrhunderts, im Jahr 2100, so die pessimistischsten Schätzungen, werden gerade einmal 700 Sprachen übrig sein - weltweit. In dieser Folge spricht Jakob über das, was passiert, wen niemand mehr eine Sprache spricht: sie stirbt aus. Wie es soweit kommen kann, wie genau das abläuft und welche Folgen das für uns Menschen als Ganzes hat, erfahrt ihr in dieser Woche. Das Gute vorab: bedrohte Sprachen können gerettet werden.Ein Podcast von Anton und Jakob. Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Literatur: Nicholas Evans (2014): Wenn Sprachen sterben. Und was wir mit ihnen verlieren, aus dem Englischen übersetzt von Robert Mailhammer, München.Christopher Moseley (Hrsg.) (2010): UNESCO Atlas of the World's Languages in Danger, 3. völlig durchgesehene, erweiterte und aktualisierte Auflage, https://unesdoc.unesco.org/ark:/48223/pf0000187026.Christopher Moseley (2019): „Why do languages die?“, in: Caroline Myrick & Walt Wolfram (Hrsg.): The 5-Minute Linguist. Bite-sized Essays on Language and Languages, 3. Auflage, Toronto, S. 163-166.Arnfrid Schenk & Stefan Schnell (2025): Atlas der vom Aussterben bedrohten Sprachen. Von Nordfriesland bis nach Amazonien, Köln. – Große Empfehlung für alle Interessierten, auch ohne linguistische VorbildungAlle Literatur ausleihbar in deiner nächsten Bibliothek! ___ Links:Gesellschaft für bedrohte Sprachen: https://gbs.uni-koeln.de/. Auf der Seite gibt es auch eine gut ausgearbeitete Broschüre für alle Interessierten und einen Spendenlink.Tagesschau-Artikelt über Zwangsinternate in den USA und Kanada von 2022: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-indigene-kinder-101.html.___Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6

Literaturclub: Zwei mit Buch
Julian Barnes über «Abschied(e)»

Literaturclub: Zwei mit Buch

Play Episode Listen Later Jan 16, 2026 32:56


Booker-Preisträger Julian Barnes wird 80 und legt mit «Abschied(e)» sein letztes Buch vor. Er erzählt von Liebe und Tod, Erinnerung und Endlichkeit – und davon, was geschieht, wenn eine Jugendliebe nach 40 Jahren fortgesetzt wird. Ein letztes Buch, eine Liebesgeschichte, ein Hund und grosse Gedanken: In «Abschied(e)» blickt Julian Barnes zu seinem 80. Geburtstag noch einmal auf die Themen, die sein Werk geprägt haben: Erinnerung, Vergänglichkeit, Liebe und Tod. An seiner Seite: Jimmy, ein Hund, der den Erzähler über Bewusstsein bei Mensch und Tier nachdenken lässt. Julian Barnes spricht über das Schreiben und seine Leserschaft sowie über seine Bewunderung für Roger Federer, der für ihn der beste Tennisspieler aller Zeiten ist. Wer «Abschied(e)» liest, begegnet nicht nur einem Autor am Ende seines Schreibens, sondern erfährt, wie sehr seine früheren Bücher Teil eines grossen, zusammenhängenden Ganzen sind. _______________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Julian Barnes. «Abschied(e)». 256 Seiten. Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Kiepenheuer & Witsch, 2026. _______________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch _______________________ In dieser Episode zu hören - Julian Barnes, Schriftsteller _______________________ Weiterführende Informationen - Das ganze Gespräch auf englisch gibt es zu hören unter srf.ch/audio/literaturclub-interview _______________________ - Host: Jennifer Khakshouri _______________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

Krimi
«Fuchsjagd» von Agatha Christie + Gespräch

Krimi

Play Episode Listen Later Jan 8, 2026 97:16


Ein ältere Frau wird in London ermordet. Der Täter: auf der Flucht. Ausgerechnet an diesem Abend eröffnet das Ehepaar Ralston seine Pension. Ist der Mörder unter den Gästen? Und vielleicht auch sein zukünftiges Opfer? Es schneit ohne Ende und bald ist die Pension von der Aussenwelt abgeschnitten ... (00:00) Beginn Episode (02:14) Beginn Hörspiel (75:19) Gespräch ____________________ Mit: Fritz Haneke (Jack Ralston), Eva Maria Duhan (Mollie Ralston), Klaus Höring (Christopher Wren), Ebba Johannsen (Mrs. Boyle), Arnold Putz (Captain Metcalf), Eileen Leibbrand (Miss Casewell), Marc Doswald (Mr. Arturo Paravicini), Amido Hoffmann (Sergeant Trotter), Krikor Melikjan (Radiosprecher) und Felix Klee (Vortragender im Radio) _________________ Aus dem Englischen von Kurt Nachmann – Musik: Hans Moeckel – Hörspielfassung: Tilde Binder – Regie: Felix Klee ____________________ Produktion: SRF 1958 ____________________ Neue Fälle für Miss Marple nach Agatha Christie könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-1-das-boese-in-kleinen-ortschaften?id=AUDI20251211_NR_0004 https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-2-die-jadekaiserin?id=AUDI20251218_NR_0005 https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-3-miss-marples-weihnachten?id=AUDI20251225_NR_0009 https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-4-eine-toedliche-hochzeit?id=AUDI20260101_NR_0003

M - Das Audiomagazin der Münchner Stadtbibliothek
Folge 64: Tierchen jeder Art, Künstliche Intelligenz und eine Wiederkehrerin – Lesezeichen Junior im Januar

M - Das Audiomagazin der Münchner Stadtbibliothek

Play Episode Listen Later Jan 7, 2026 34:04


Unsere Kollegin Luisa ist heute mal wieder zu Gast und hat gleich drei Bücher dabei. Zusammen mit Diana gibt es in der ersten Folge des neuen Jahres also zwei Bilderbücher, zwei Jugendromane sowie zwei Kinder- und Jugendsachbücher. Ihr erreicht uns per Mail: podcast.msb@muenchen.de - Wir freuen uns über Anregungen, Meinungen und Lesetipps. Viel Spaß beim Anhören! Vorgestellte Titel: ab 03:04: „Rutsch doch, Dachs!“ von Susanne Straßer, Hammer Verlag, 26 ungezählte Seiten, ab 2 Jahren ab 08:00: „Hilfe, in diesem Buch steckt ein Löwe!“ von Brooke Hartman, illustriert von Anna Süßbauer, aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Leuthardt, dtv Verlag, 32 Seiten, ab 4 Jahren ab 14:04: „Kein Entkommen“ (Band 1 der Reihe „Bite Risk“) von S.J. Wills, aus dem Englischen übersetzt von Maren Illinger, dtv Verlag, 300 Seiten, ab 13 Jahren ab 20:30: „Stein schlägt Papier“ von Christina Erbertz, Beltz & Gelberg, 143 Seiten, ab 14 Jahren ab 24:15: „Läuse: Handbuch zum Überleben auf Menschen“ von Berta Páramo, aus dem Spanischen übersetzt von Stefanie Kuballa-Cottone, Helvetiq Verlag, 197 Seiten, ab 6 Jahren ab 29:18: „Alles, was du über KI wissen musst: ein Leitfaden für neugierige Kids“ von Brian David Johnson, aus dem Englischen übersetzt von Cornelia Panzacchi, rotfuchs Verlag, 216 Seiten, ab 9 Jahren Alle Titel können bei uns entliehen werden: bit.ly/msb_Katalog

Hörspiel
«Fuchsjagd» von Agatha Christie

Hörspiel

Play Episode Listen Later Jan 2, 2026 73:27


Klassischer Locked-In-Krimi der Grossmeisterin. Seit über 70 Jahren wird «The Mousetrap» (Originaltitel) jeden Abend im Londoner West End aufgeführt und ist damit eines der erfolgreichsten Theaterstücke der Welt. Ursprünglich war es allerdings ein Hörspiel! Eine wahre Trouvaille aus dem Archiv. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 02.01.2026, 19.30 Uhr, Radio SRF 1 Digital ab 08.01.2026 im Krimipodcast In der eingeschneiten und von der Umwelt abgeschlossenen Pension «Monkswell Manor» wird ein Gast ermordet. Im Haus verbleiben das Gastgeberehepaar, drei gebuchte Gäste, ein Fremder und ein Sergeant. Indizien weisen in unterschiedliche Richtungen, die meisten in die Vergangenheit. Es beginnt eine Fuchsjagd, bei der auch der Fuchs selbst jagt. Und so kann sich Agatha Christie's genial konstruierte Geschichte in all ihren skurrilen Details aufs Vergnüglichste entfalten. Lust auf neue Fälle von Miss Marple? Unter «Mehr zum Thema» finden Sie weitere Miss Marple-Geschichten. https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/miss-marples-weihnachten-von-ruth-ware?id=AUDI20251226_NR_0005 ____________________ Mit: Fritz Haneke (Jack Ralston), Eva Maria Duhan (Mollie Ralston), Klaus Höring (Christopher Wren), Ebba Johannsen (Mrs. Boyle), Arnold Putz (Captain Metcalf), Eileen Leibbrand (Miss Casewell), Marc Doswald (Mr. Arturo Paravicini), Amido Hoffmann (Sergeant Trotter), Krikor Melikjan (Radiosprecher) und Felix Klee (Vortragender im Radio) _________________ Aus dem Englischen von Kurt Nachmann – Musik: Hans Moeckel – Hörspielfassung: Tilde Binder – Regie: Felix Klee ____________________ Produktion: SRF 1958 ____________________ Dauer: 73′

BuchZeichen
Aktuelle Buchempfehlungen: Salman Rushdie und Philippe Collin

BuchZeichen

Play Episode Listen Later Dec 30, 2025 28:15


Der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie zeigt in seinem neuen Buch einmal mehr, was für ein wunderbarer Erzähler er ist. Und dem französischen Autor Philippe Collin gelingt zugleich ein fesselnder Thriller und ein eindringliches Zeitdokument. Salman Rushdie ist zurück. Zum ersten Mal seit der Messerattacke vom Sommer 2022 und nach dem «Aufarbeitungsbuch» «Knife» knapp zwei Jahre später erscheint jetzt wieder ein fiktionales Werk des Schriftstellers. Darin nähert er sich in fünf unterschiedlichen Erzählungen dem Thema Tod, mit dem er ja eine ziemlich intime Begegnung gehabt hat, wie Rushdie selber kürzlich in einem Interview sagte. Eine wunderbare Rückkehr eines grossen Erzählers, meint Literaturredaktor Michael Luisier, und eine Wiederbegegnung mit all den Orten, an denen Rushdies Geschichten von jeher spielen: Indien, England und die USA. Der Roman «Der Barmann des Ritz» spielt im legendären Pariser Hotel Ritz während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Im Zentrum steht der Barmann Frank Meier, eine reale Figur, die zwischen den Fronten agiert: Er bedient Nazis, Spione, Künstler und Widerstandskämpfer – und wird selbst Teil eines gefährlichen Spiels aus Loyalität, Verrat und Überleben. Die Geschichte verbindet historische Fakten mit einer spannenden, atmosphärischen Erzählung. Ein Buch, das zugleich fesselnder Thriller, eindrückliches Zeitdokument und aufschlussreiche Charakterstudie ist, findet SRF-Literaturredaktorin Annette König. Buchhinweise: Salman Rushdie. Die elfte Stunde. Fünf Erzählungen. Aus dem Englischen von Bernhard Robben. 288 Seiten. Penguin, 2025. Philippe Collin. Der Barmann des Ritz. Aus dem Französischen von Amelie Thoma. 447 Seiten. Insel, 2025.

SWR2 am Samstagnachmittag
Zoodles - erklärt von Annette Klosa-Kückelhaus

SWR2 am Samstagnachmittag

Play Episode Listen Later Dec 27, 2025 7:07


Zoodles ist ein Lehnwort aus dem Englischen, ein sogenanntes Kofferwort, gebildet aus zucchini (Zucchini) und noodles (Nudeln) und markiert einen Foodtrend - weniger industriell gefertigte Teigprodukte, mehr Gemüse. In Gebrauch ist das Wort seit Mitte der Zehnerjahre. Von Zoodles spricht man, wenn mit einem Spiralschneider aus Gemüse dünne nudelartige Streifen geschnitten werden, die man wie Spaghetti weiter zubereiten kann. Der Begriff nahm zwar von Zucchini seinen Ausgang, lässt sich aber auch auf anderes Gemüse wie Möhren und Kohlrabi übertragen.

Hörspiel
«Miss Marples Weihnachten» von Ruth Ware

Hörspiel

Play Episode Listen Later Dec 26, 2025 4:44


Neue Fälle für Miss Marple. Agatha Christies legendäre Detektivin kehrt zurück – mit brandneuen Geschichten, geschrieben von renommierten Autorinnen. Die britische Krimiautorin Ruth Ware lässt ihre Geschichte ganz traditionell in St. Mary Mead spielen - dem Dörfchen, in dem Miss Marple lebt. Die ist an Weihnachten zu Nachbarn eingeladen. Was gibt es Schöneres als auf eine dicke Schneeschicht im englischen Garten zu schauen, während man selbst unter Mistelzweigen am Kaminfeuer sitzt und sich auf Roastbeef und Plumpudding freut? Wären da nicht diese lauten Dashwoods, die ebenfalls zu den Gästen zählen. Und das Unglück, das über die Weihnachtsgesellschaft hereinbricht.... Diese Lesung hören Sie im «Krimi»-Podcast. Den Link zum Audio finden Sie unten bei «Mehr zum Thema». In Ruth Wares Geschichte gibt es für alle Miss Marple-Kenner ein Wiederhören mit alten Bekannten: So ist Miss Marples heiss geliebter Neffe Raymond mit von der Partie, zusammen mit seiner Frau Joan. Auch der Scotland Yard-Beamte Sir Henri Clithering taucht in Agatha Christies Marple-Geschichten immer wieder auf. Und die Bantrys, die Gastgeber, kennen eingefleischte Miss Marple-Fans natürlich auch noch aus dem Dienstagabend-Club, der in den allerersten Marple-Geschichten gemeinsam schwierige Rätsel knackte. «There is no detective in England equal to a spinster lady of uncertain age with plenty of time on her hands.» Mit diesem Satz schuf Agatha Christie eine Figur, die bis heute fasziniert: Miss Marple. Die schüchterne, blitzgescheite Jungfer aus dem fiktiven Dörfchen St. Mary Mead ist keine Detektivin der spektakulären Methoden. Stattdessen setzt sie auf stille Beobachtung ihrer Umgebung, profunde botanische Kenntnisse und ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber der menschlichen Natur. Und löst so jeden Fall präzise, unspektakulär und doch verblüffend treffsicher. 1927 trat sie erstmals in einer Kurzgeschichte auf, später folgten zwölf Romane und zahlreiche weitere Geschichten. 1979 erschien der letzte Band – Miss Marple überlebte ihre Schöpferin damit um drei Jahre. Nun erlebt die berühmteste Hobbydetektivin eine Renaissance: Zwölf zeitgenössische Krimiautorinnen aus England und den USA haben neue Geschichten geschrieben – ganz im Geiste Agatha Christies und oftmals mit vielen Verweisen auf den «Miss Marple-Kosmos». Aber auch mit Themen, die in den Krimis der grossen Autorin weniger zum Tragen kamen: Rassismus im Commonwealth, sozialer Snobismus oder die gesellschaftlichen Umbrüche in den 1960er Jahren. SRF hat vier ausgewählte Geschichten als Lesungen mit Musik produziert. Aus «Miss Marple: Zwölf neue Kriminalgeschichten», erschienen im Hoffmann und Campe Verlag, © 2022 Agatha Christie Limited. Alle Rechte vorbehalten. AGATHA CHRISTIE und MARPLE sind eingetragene Marken von Agatha Christie Limited im Vereinigten Königreich und darüber hinaus. Publiziert mit freundlicher Genehmigung von Agatha Christie Limited. __________ aus dem Englischen von Alexander Weber gelesen von Nikola Weisse Komposition: Lukas Fretz Tontechnik: Tom Willen Einrichtung: Susanne Janson Produktion: SRF 2025 Dauer: 78' Hier geht es zu allen Lesungen "Neue Fälle für Miss Marple" https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-1-das-boese-in-kleinen-ortschaften?id=AUDI20251211_NR_0004 https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-2-die-jadekaiserin?id=AUDI20251218_NR_0005 https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-3-miss-marples-weihnachten?id=AUDI20251225_NR_0009 https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-4-eine-toedliche-hochzeit?id=AUDI20260101_NR_0003

BuchZeichen
Aktuelle Buchempfehlungen: Von Freundschaft und Familienbanden

BuchZeichen

Play Episode Listen Later Dec 23, 2025 30:47


Die Wienerin Lili Körber erzählt persönlich grundiert von einem Paar, das nach New York auswandert. Stefan Hertmans widmet sich einer berührenden platonischen Freundschaft zwischen zwei Männern. Und Elisa Shua Dusapin beschreibt mit grosser Zartheit die ambivalente Beziehung zweier Schwestern. Ein Roman, der vor 80 Jahren geschrieben wurde und erst heute erscheint: «Abschied von gestern». Die Wienerin Lili Körber (1897-1982) erzählt darin autobiografisch grundiert vom Exil. Schauplatz ist New York. Dorthin konnte sich ein gutbürgerliches jüdisches Ehepaar um 1940 vor den Nazis flüchten. Aber vom alten Leben ist ihnen nichts geblieben. Der Roman beginnt mit einer demütigenden Zimmersuche. Die Ignoranz Menschen gegenüber, die alles verloren haben, ist omnipräsent. Ein berührend zeitloses Buch über Flüchtlingsschicksale, findet SRF-Literaturredaktorin Franziska Hirsbrunner. Mit «Dius» legt der flämische Autor Stefan Hertmans seinen vierten Roman in deutscher Übersetzung vor. Einmal mehr sei Hertmans damit ein herausragendes Stück Literatur gelungen, findet Felix Münger. Es schildert eine Freundschaft zwischen zwei Männern, fernab von aller Erotik und Sexualität. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein – ein junger emotionaler Künstler und ein etwas älterer Intellektueller, welcher der rationalen Analyse zuneigt. Doch beide finden im Gegenüber jenen fehlenden Teil des eigenen Ichs, der sie beide zu ganzen Menschen macht. Agathe, Drehbuchautorin in New York, kehrt nach fünfzehn Jahren ins französische Périgord zurück, um mit ihrer Schwester Véra das Elternhaus auszuräumen. Neun Tage lang suchen die beiden Nähe – und stoßen auf Distanz. Alte Erinnerungen brechen auf, an die Kindheit, ans Schweigen. Denn Véra spricht seit ihrem sechsten Lebensjahr nicht mehr. Elisa Shua Dusapin inszeniert ein Kammerspiel von großer Intensität über die zerbrechliche Beziehung zweier Schwestern. Ihr Stil ist knapp, elliptisch, voller Pausen. Das Ungesagte wird zum Resonanzraum für Emotionen. Ein leiser, eindringlicher Roman, der im französischen Sprachraum begeistert aufgenommen wurde. Buchhinweise: Stefan Hertmans. Dius. Aus dem Niederländischen von Ira Wilhlem. 352 Seiten. Diogenes, 2025. Lili Körber. Abschied von gestern. Herausgegeben von Peter Graf. Aus dem Englischen von Beate Swoboda. 320 Seiten. Das Kulturelle Gedächtnis. Elisa Shua Dusapin. Damals waren wir unzertrennlich. Aus dem Französischen von Andreas Jandl. 144 Seiten. Kein & Aber, 2025.

Studio B - Lobpreisung und Verriss (Ein Literaturmagazin)

Buchempfehlungen sind eine Unmöglichkeit und zu unterlassen! Es gibt 170 Millionen Buchtitel, aktuell, und jedes Jahr kommen 2,2 Millionen hinzu. Es gibt 8,3 Milliarden Menschen auf der Welt und jeder ist dem anderen fremd. Wie kann man da auf die Idee kommen, jemand könne jemandem anderen halbwegs kompetent sagen, was er als nächstes lesen solle? Jeder weiß das und alle ignorieren es.Spätkapitalistischen Wirtschaftsunternehmen verzeiht man das Generve noch, ihr einziger Existenzgrund ist, Dir S**t zu verkaufen. Literaturnewsletter und -podcasts sind da schon grenzwertiger, wie viel Sendungsbewusstsein ist zu viel Sendungsbewusstsein? Jedes. Immerhin ist das Abonnement freiwillig. Aber Freunde sollten es besser wissen. Und dennoch empfiehlt unser ehemaliger Rezensent für das Studio B, Heiko Schramm, mir unerschrocken immer wieder Bücher, die sicher hervorragend, nützlich und vergnüglich sind, wenn man, sagen wir, vorhat, einen mittelgroßen Karibikstaat geheimdienstlich zu unterwandern oder, sicher auch nützlich zu wissen, als Außenminister der Vereinigten Staaten 3-Letter-Word-Agencies gegeneinander ausspielen möchte. Kurz, ich bin begeistert, es wärmt mir das Herz, dass mir zugetraut wird, den Nahostfriedensprozess entscheidend voranzubringen, aber mir fehlt einfach die Zeit, mich in die oft kiloschweren Werke einzuarbeiten; der Mord an JFK bleibt vorerst ungeklärt.Entsprechend erfreut und reserviert war ich, als Mr. Schramm mir vor meiner Exkursion nach Japan zwei Bücher auf die Leseliste setzte, die ich bitte in Asien beginnen möge. Kein “vielleicht”, kein “wenn es passt”, es war eine Anweisung, der ich besser Folge leiste. Immerhin waren die Titel japanisch, die Autoren bekannt:“Shibumi” von Trevanian (Das Pseudonym von Rodney William Whitaker, einem Mid-Century Bestsellerautor)und“Satori” von Don Winslow, genau dem, der Untertitel lautet “A Novel based on Trevanian's Shibumi” - interessant.“Shibumi” fängt spektakulär an. Heftig überzeichnetes CIA-Personal - der Veteran, Zigarre im Mundwinkel; der intrigierende Chef mit seinem an seinen Rockzipfeln hängenden Assistent, jedes Wort mitschreibend - werten eine “Aktion” aus. Auf einem Flughafen in Rom gab es eine Schießerei und wir verstehen die Worte, aber nicht wirklich den Zusammenhang - Geheimdienste halt. Zunächst werden zwei Israelis erschossen, dann die Schützen, die Japaner sind (?) aber irgendwie für die PLO arbeiten und dann doch für die CIA und wiederum von derselben erledigt werden, inklusive zwei, drei italienischen Kindern und Opas. Krass. Was geht ab?!Unklar. Was nicht an der Beschreibung liegt. Die ist brillant, vorstellbar, actionorientiert und trotz des vielen Blutes irgendwie fast “leicht”. Wir sehen das ganze aus den Augen der beteiligten Agenten, die das wiederum auf einem richtigen Zelluloidfilm sehen, aufgenommen von CIA-Agenten speziell für das Debriefing. Das gibt uns einen ersten Hinweis auf die Ära, in der wir uns befinden. Da ich wie immer komplett ahnungslos ins Buch gegangen bin, ist für mich noch unklar, wann es geschrieben wurde. Der erste Hinweis sind die sehr “Achtziger”-Meinungen des Veteranen-Agenten hinsichtlich des ihm zugeteilten Wingman. Dieser ist der Sohn eines Palästinenserführers, er wird im gesamten Buch als “Ziegenhüter” beschrieben werden. Das geht heute natürlich nicht mehr. Nicht weil heutzutage Rassismus gecancelt ist, sondern weil ein solch offensichtlicher Sarkasmus heute nicht mehr funktioniert. Entgegen der allgemeinen Annahme ist die Ursache aber nicht, dass wir jetzt alle supersensibel sind oder gar woke, sondern weil spätestens seit 9/11 antimuslimischer Rassismus hoffähig geworden ist und als Reaktion darauf ein solcher Sarkasmus gekennzeichnet werden muss, in rot, plus Warnung auf dem Cover und Herausgabe des Buches an Deutsche Linke nur gegen Ausweis. Trevanian, als Meister der Ironie, ist dankbarerweise in 2005 gestorben und musste den ganzen Quatsch nicht mehr miterleben, wir, als Leserinnen eines Buches aus 1981, müssen uns erst wieder einarbeiten. Die Ironie ist nicht nur an der offensichtlich übertriebenen Wortwahl zu erkennen, Trevanian legt seinem weltgewandten und weit rumgekommenen Haupthelden starke Thesen zu allen möglichen internationalen Akteuren in den Mund, jeder bekommt sein Fett weg.Bis der Japanschwerpunkt, wegen dessem mir das Buch ins Handgepäck beordert wurde, ins Spiel kommt, vergehen ein paar Seiten und zwar bis unser Protagonist, Mr. Hel (ein L) eingeführt wird. Das traf sich, kam doch auch ich erst recht spät in Japan zum Lesen und so koinzidierte die Jugend von Mr. Hel, als Sohn einer Russin und eines Deutschen, aufwachsend im Japan der späten 2. Weltkriegsjahre (mit den bekannten verheerenden Auswirkungen) mit meiner Reise durch die Stätten ebendieser Geschichte, kulminierend mit einem Besuch des Friedensmuseums in Hiroshima just zu dem Zeitpunkt, als im Buch die erste Liebe von Mr. Hel dahin zu ihren Eltern zurückkehrt, Anfang August 1945. Das wirkt.Beschrieben wird im Roman, seltsam schwebend zwischen Action und Betrachtung, die Suche eines weißen, kulturellen Japaners nach Shibumi. Shibumi ist eines dieser klassischen unübersetzbaren japanischen Worte, die darauf hinauslaufen, dass Du am Ende vor deinem Steingarten im Regen sitzt und meditierst.Bis er diesen Zustand findet, muss Nicolai Hel irgendwie Geld verdienen und, ausgebildet in exotischen Kampfkünsten, dem Brettspiel Go und gesegnet mit einer (minderen) Superpower, beschließt er, Terroristen zu jagen. Das macht er gegen Geld, aber, wenn es ihm in die Moral passt, auch Pro Bono. Dass er dabei einer erklecklichen Zahl von Akteuren auf die Füße tritt, kommt mit dem Terrain und, wie er selbst bemerkt, hat er eine Menge negatives Karma angehäuft. Zum Killen braucht es neben Geschick auch Glück und das hält nicht ewig, weshalb Nico mit fünfzig im Ruhestand ist und ein altes Schloss im Baskenland renovierend um einen japanischen Garten erweitert, was man so macht, als Auftragsmörder a.D. Aber natürlich ist das nicht das Ende des Romans, womit die Spoiler enden.Das alles ist genauso leicht geschrieben wie hier rezensiert, hier wird nicht viel ernst genommen und die Story eher zum Anlass, das ganze Geheimdienstgewerbe samt ihrer staatlichen Auftraggeber zu kommentieren, auszulachen, zu kritisieren und dass da niemand lebend rauskommt, dafür ist Rodney William Whitaker aka Trevanian bekannt. Man amüsiert sich köstlich, es erinnert, nicht nur wegen der epikuräischen Einschübe, an Simmels “Es muss nicht immer Kaviar sein” und im Stil ein bisschen an die “Neal Carey”-Serie von Don Winslow, die, na was für ein Zufall, zur selben Zeit rauskam. Deren Markenzeichen waren eingeschobene dutzendseitenlange Essays zu eher obskuren Themen (Chinesische Geschichte, Punks in London). Das macht Trevanian auch gern, hier in “Shibumi” ist es das Höhlenklettern, im Englischen so schön “Spelunking” genannt, dass bis zum letzten Seilknoten beschrieben wird. Trevanian schafft es dann gerade noch, den Essay zum Thema mit einem späten Plotpoint sinnvoll zu machen, aber selbst ohne dieses Kunststück ist dieser Stil ein sehr angenehmer Throwback in eine Zeit vor den formalistischen Serientrillern des industriellen Whodunnitzeitalters: alle Bücher 360 Seiten lang und genau bei 180 Seiten muss der Midpoint, die entscheidende Wendung, passiert sein. In “Shibumi” philosophiert der Autor zu dem Zeitpunkt noch gelassen über die Herkunft der Baskischen Sprache und wir freuen uns über die Unberechenbarkeit der Be- und Entschleunigung. Es ist alles ein bisschen japanisch. Ach né.Gleichzeitig ist es ein interessanter Blick in das Mindset der Achtzigerjahre und abgesehen von der nicht vorhandenen Scheu, Araber, Briten, Amis und alle anderen Drumrum ein bisschen aufs Klischéeis zu führen, ist es durchaus frappierend, wie viele der Aussagen zum Zustand der Politik hellseherisch wirken, bis man merkt, dass man das verkehrtherum sieht - ja, die Politik war schon immer korrupt, lange bevor Techbros dem Präsidenten einen Goldenen Ballsaal bauten, weil der so gut nach ihrer Pfeife tanzen kann.Ich sag: “Danke, Heiko, Top Treffer, Spitzenbuch!” und somit auch Nichtjapanreisenden empfohlen.Das sah um 2011 herum auch der große Don Winslow so. Irgendwann zwischen den brillanten beiden “Savages” Büchern (damals besprochen von Irmgard Lumpini) meinte old Don noch ein Buch einschieben zu müssen, das man heute gemeinhin als Fanfic definiert. Er schreibt in “Satori” die Geschichte von Nicholai Hel weiter, oder genauer, er füllt die Lücken in der Biografie, wie wir sie in “Shibumi” lasen. Und das macht zunächst durchaus Sinn, der Autor des Originals ist lange tot und die erfundene Figur damit verdammt zu einem einzigen Auftritt, was liegt näher als ihm einen weiteren zu geben, und warum nicht von Don Winslow, der, siehe oben, seine schriftstellerische Karriere in ähnlichem Stil begann.Leider/zum Glück, je nach Perspektive, hat sich Don Winslow stilistisch weiterentwickelt. Dramaturgisch sind seine Romane deutlich komplexer aber auch zielstrebiger geworden - etwas, was man von “Shibumi” nicht wirklich behaupten kann. Entsprechend groß ist der Bruch, wenn man “Satori” direkt im Anschluss liest. Wo Trevanian sich Zeit nimmt für einen Ausflug in Kommentare zur Weltpolitik oder die gefährliche Welt des Spelunking, füllt Don Winslow die Lücken im Lebenslauf des Nicolai Hel auf und es ist, sorry, “Malen nach Zahlen”. Wo Trevanian uns in Hel's Lebensgeschichte mit albernem Nonsens unterhält, zum Beispiel der Story, wie Hel zum “Lover der Stufe IV” wurde, inklusive der Beschreibung, was Stufe I bis III sind und wie man diese Skills als Waffe einsetzen kann - und ich muss nicht erklären, dass das alles lustiger Blödsinn ist - langweilt uns Don Winslow mit einer peinlichen Sexszene, die wohl in die Vita von Nico Hel passt, aber leider komplett das Sujet des Originalromans “intelligente Spionagekomödie” verfehlt. Das liegt natürlich daran, dass Don Winslow seit der Neal Carey Reihe ein brillanter Schriftsteller und Storyteller geworden ist, dabei aber an Humor eingebüßt hat. In seinen Spätwerken fallen mir ein paar Szenen mit Sean Callan und Stevie O'Leary, den Teenager-Gangstern aus Hell's Kitchen in “Tage der Toten” ein, die ein bisschen Slapstick machten, bis alles in ernsthaft blutigen Massakern versank und damit war Schluss mit Lustig.Genauso geht Don Winslow auch an “Shibumi” heran und das ist dann halt ziemlich langweilig, Fanfic halt, und ich bin nach einem Viertel im Buch ernsthaft gelangweilt und kann das alles nicht empfehlen.Dafür, wie gesagt, umso mehr Trevanians Original “Shibumi”, denn was wäre die Welt ohne Buchempfehlungen?! This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com

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Orte und Worte
Orte & Torte – Weihnachtsempfehlungen und Jahresrückblick in Stephans Wohnzimmer

Orte und Worte

Play Episode Listen Later Dec 18, 2025 43:12


Ein Jahr voller Bücher und Begegnungen geht zu Ende. Weihnachten steht vor der Tür und Anne-Dore, Nadine und Stephan empfehlen ihre Lieblingsbücher für alle, die noch Weihnachtsgeschenke suchen. Außerdem blicken sie zurück auf nachhallende Lektüren und Treffen mit Autorinnen und Autoren 2025. Stephan kocht in seiner Berliner Küche ein vegetarisches Menü und die mittlerweile traditionelle Torte gibt's natürlich auch. Die Bücher, über die wir im Podcast reden Anne-Dore empfiehlt: Georgi Gospodinov: "Der Gärtner und der Tod", aus dem Bulgarischen übersetzt von Alexander Sitzmann, Aufbau Verlag, 240 Seiten. Alhierd Bacharevič: "Europas Hunde", aus dem Belarussischen übersetzt von Thomas Weiler, Voland & Quist, 744 Seiten. Annett Gröschner: "Schwebende Lasten", C.H. Beck, 282 Seiten. Nadine empfiehlt: Ocean Vuong: "Der Kaiser der Freude", aus dem Englischen übersetzt von Anne-Kristin Mittag und Nikolaus Stingl, Hanser, 527 Seiten. Lisa Kränzler: "Individualverkehr", Verbrecher Verlag. Daniela Dröscher: "Junge Frau mit Katze". Victor Schefé: "Zwei, drei blaue Augen", dtv. Ulli Lust: "Die Frau als Mensch: Am Anfang der Geschichte", Reprodukt, 256 Seiten. Stephan empfiehlt: Dimitré Dinev: "Zeit der Mutigen", Kein & Aber, 1152 Seiten. Dimitrij Kapitelman: "Russische Spezialitäten", Hanser, 192 Seiten. Vernesa Berbo: "Der Sohn und das Schneeflöckchen", FVA, 331 Seiten. Neuerscheinungen 2026, auf die sich das Orte & Worte Team freut: Siri Hustvedt: "Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung", aus dem Englischen übersetzt von Uli Aumüller und Grete Osterwald, Rowohlt, 13. März 2026. Judith Hermann: "Ich möchte zurückgehen in der Zeit", S. Fischer, 25. Februar 2026. Ulli Lust: "Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen", Reprodukt, Februar 2026. Daniel Zipfel: "Walküre", Leykam, 3. Februar 2026. Ingeborg Bachmann: "Malina", Suhrkamp, 383 Seiten, neu aufgelegt zum 100. Bachmann-Geburtstag, erscheint im Februar 2026. Und so viele, viele mehr … Der Ort bei Stephan Ozsváth zu Hause Podcast-Tipp: Donau-Flaschenpost - der Podcast zum Fokus-Thema der Leipziger Buchmesse 2026: "Donau - Unter Strom und zwischen Welten". Host und Kurator: Stephan Ozsváth.

BuchZeichen
Aktuelle Buchempfehlungen: David Szalay und Jane Austen

BuchZeichen

Play Episode Listen Later Dec 16, 2025 24:35


Gleich zwei grosse Namen vereinigt dieses BuchZeichen eine gute Woche vor Weihnachten: Den des aktuellen Booker Prize-Träges David Szalay und den der britischen Literaturikone Jane Austen. Vor einem Monat gewann der 51jährige kanadisch-ungarisch-britische Autor David Szalay den Booker Prize. Es ist der wichtigste britische Literaturpreis, und Szalay bekam ihn für ein Buch, das im Original den provozierenden Titel «Flesh» (menschliches Fleisch) trägt und von einem vermurksten Männerleben erzählt. Der deutsche Titel, «Was nicht gesagt werden kann», trifft es aber auch. Szalays Held ist ein Mann ohne Worte. Er ist eine Leerstelle und eine Projektionsfläche, insbesondere für die Frauen. Sein Lone-Wolf-Gebaren gefällt ihnen – bis sie ihn wieder loshaben wollen. Schillernd und schroff erzählt David Szalay davon, was es heissen kann, ein Mann zu sein. Ihre Romane wie «Stolz und Vorurteil», «Emma» oder «Überredung» haben sich in den literarischen Kanon und auch in die Herzen vieler Lesenden eingeschrieben. Doch Jane Austens Leben war nicht ganz so rosig, wie die Happy Ends ihrer Bücher. Sie blieb bis zu ihrem frühen Tod unverheiratet und kämpfte um Anerkennung für ihr Schreiben. Die Graphic Novel von Austen-Expertin Janine Barchas, illustriert von Isabel Greenberg bietet einen einzigartigen Einblick in Austens Biografie. Wir lernen, wo Austen auf Gegenwind traf, wo sie Inspiration fand und wo ihre Unterstützerinnen. leichter Einstieg für angehende Austen-Fans und ein Muss für Austen-Begeisterte meint Ariane Schwob. Buchhinweise: David Szalay. Was nicht gesagt werden kann. Aus dem Englischen von Henning Ahrens. 384 Seiten. Classen, 2025. Janine Barchas und Isabel Greenberg. Jane Austen. Ihr Leben als Graphic Novel. Aus dem Englischen von Eva Bonné. 144 Seiten. Penguin, 2025.

Was liest du gerade?
Das Unheimliche wird alltäglich

Was liest du gerade?

Play Episode Listen Later Dec 13, 2025 39:55


In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts „Was liest du gerade?“ stellen Iris Radisch und Adam Soboczynski  eine moderne Naturheilige vor, die in Marion Poschmanns Verslegende „Die Winterschwimmerin“ den ganzen Winter über in Seen und Flüssen badet und überhaupt eine beeindruckende Großstadtnixe ist. Außerdem wollen wir wissen, was die Geschichten in Samantha Schweblins Erzählungsband „Das gute Übel“ so magisch und intensiv macht. Sind es die unheimlichen Tiere und die überraschenden Todesfälle? Oder liegt es an der genial verrutschten Perspektive, aus der die in Berlin lebende argentinische Autorin von den verrücktesten Ereignissen erzählt? In jeder Folge wird auch ein Klassiker der Weltliteratur vorgestellt: Heute ist es der aktuell neu entdeckte Exilroman „Abschied von gestern“ von Lily Körber, der sehr authentisch von der Aufbruchsstimmung und der Mentalität der europäischen Emigranten in New York während des Zweiten Weltkriegs erzählt.  Unser Zitat des Monats kommt aus dem Roman der Pariser Journalistin Adèle Van Reeth „Das gewöhnliche Leben“, der eine echte Entdeckung ist. Außerdem: Geschenktipps zu Weihnachten.  - Marion Poschmann: Die Winterschwimmerin. Suhrkamp Verlag - Samantha Schweblin: Das gute Übel, Suhrkamp Verlag - Lily Körber: Abschied von Gestern; aus dem Englischen von Beate Swoboda, Verlag das kulturelle Gedächtnis - Adèle Van Reeth: Das gewöhnliche Leben, aus dem Französischen von Joachim Unseld, Frankfurter Verlagsanstalt Das Team von "Was liest Du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

Orte und Worte
Mit T.C. Boyle am Potsdamer Platz (englische Originalfassung)

Orte und Worte

Play Episode Listen Later Dec 11, 2025 45:22


Diese Fassung enthält das englische Original-Interview mit T.C. Boyle ab Minute 6'24! Große Prominenz diesmal in Orte und Worte, Nadine hat sich mit T.C. Boyle in Berlin getroffen - der US-Amerikaner war mit seinem neuen Roman "No Way Home in Deutschland und Österreich auf Tour. Seine Fanbase hierzulande ist riesig, seine Bücher erscheinen mittlerweile oft zuerst auf Deutsch, so auch im Fall von "No Way Home". T.C. Boyle erzählt vordergründig eine Dreiecksgeschichte zwischen zwei Männern und einer Frau zwischen L.A. und der Wüste Nevadas. Unter der Oberfläche geht es um ein Gefühl des Unbehaustseins, die Suche nach Sinn und lauernde Gewalt. Wie sich die "katastrophalste Wahl in der Geschichte der USA" , wie Boyle sie nennt, in das Buch eingeschlichen hat, obwohl es nicht direkt um Politik geht, was mit ihm beim Schreiben passiert und was er braucht, um sich zu Hause zu fühlen, darüber haben sich Nadine und T.C. unterhalten. Das Buch T. C. Boyle: "No Way Home", Hanser, 384 Seiten, 28,00 Euro. Nadine Kreuzahler empfiehlt Jeffrey Eugenides: "Middlesex", 736 Seiten, Aus dem Englischen von Eike Schönfeld, dtv Taschenbuch. T.C. Boyle empfiehlt Rick Atkinson: "The Revolution Trilogy", ("The British are Coming", Band 1; "The Fate of The Day", Band 2, 2025; dritter Band steht noch aus). Der Ort The Mandala Hotel am Potsdamer Platz Der Autor T.C. Boyle hat mit seinen Romanen weltweit Bestseller gelandet. "Wassermusik", "World’s End", "América", "Drop City", "Die Terranauten", "Blue Skies", und nun "No Way Home", um nur einige zu nennen. Insgesamt hat er bisher 32 Bücher veröffentlicht, sein 33., ein Kurzgeschichtenband, erscheint im Frühjahr 2026. T. Coraghessan Boyle hat gerade seinen 77. Geburtstag gefeiert. Er lebt mit seiner Frau in Santa Barbara, Kalifornien.

Orte und Worte
Mit T.C. Boyle am Potsdamer Platz

Orte und Worte

Play Episode Listen Later Dec 11, 2025 45:49


Große Prominenz diesmal in Orte und Worte, Nadine hat sich mit T.C. Boyle in Berlin getroffen - der US-Amerikaner war mit seinem neuen Roman "No Way Home" in Deutschland und Österreich auf Tour. Seine Fanbase hierzulande ist riesig, seine Bücher erscheinen mittlerweile oft zuerst auf Deutsch, so auch im Fall von "No Way Home". T.C. Boyle erzählt vordergründig eine Dreiecksgeschichte zwischen zwei Männern und einer Frau zwischen L.A. und der Wüste Nevadas. Unter der Oberfläche geht es um ein Gefühl des Unbehaustseins, die Suche nach Sinn und lauernde Gewalt. Wie sich die "katastrophalste Wahl in der Geschichte der USA" , wie Boyle sie nennt, in das Buch eingeschlichen hat, obwohl es nicht direkt um Politik geht, was mit ihm beim Schreiben passiert und was er braucht, um sich zu Hause zu fühlen, darüber haben sich Nadine und T.C. unterhalten. Das Buch T. C. Boyle: "No Way Home", Hanser, 384 Seiten, 28,00 Euro. Nadine Kreuzahler empfiehlt Jeffrey Eugenides: "Middlesex", 736 Seiten, Aus dem Englischen von Eike Schönfeld, dtv Taschenbuch. T.C. Boyle empfiehlt Rick Atkinson: "The Revolution Trilogy", ("The British are Coming", Band 1; "The Fate of The Day", Band 2, 2025; dritter Band steht noch aus). Der Ort The Mandala Hotel am Potsdamer Platz Der Autor T.C. Boyle hat mit seinen Romanen weltweit Bestseller gelandet. "Wassermusik", "World’s End", "América", "Drop City", "Die Terranauten", "Blue Skies", und nun "No Way Home", um nur einige zu nennen. Insgesamt hat er bisher 32 Bücher veröffentlicht, sein 33., ein Kurzgeschichtenband, erscheint im Frühjahr 2026. T. Coraghessan Boyle hat gerade seinen 77. Geburtstag gefeiert. Er lebt mit seiner Frau in Santa Barbara, Kalifornien.

hr2 Neue Bücher
Mirinae Lee: Die acht Leben der Frau Mook (Roman)

hr2 Neue Bücher

Play Episode Listen Later Nov 28, 2025 6:05


Mirinae Lee: Die acht Leben der Frau Mook | Aus dem Englischen von Karen Gerwig | Unionsverlag 2025 | Preis: 24 Euro Von der hr2-Partnerbuchhandlung „Eulenspiegel“ in Hochheim

hr2 Neue Bücher
Mirinae Lee: Die acht Leben der Frau Mook (Roman)

hr2 Neue Bücher

Play Episode Listen Later Nov 28, 2025 6:05


Mirinae Lee: Die acht Leben der Frau Mook | Aus dem Englischen von Karen Gerwig | Unionsverlag 2025 | Preis: 24 Euro Von der hr2-Partnerbuchhandlung „Eulenspiegel“ in Hochheim

blauschwarzberlin: Letzte Lektüren - Podcast
blauschwarzberlin. Der Literaturpodcast Folge #78 November 2025

blauschwarzberlin: Letzte Lektüren - Podcast

Play Episode Listen Later Nov 22, 2025 53:13


In Folhe 78 unseres Podcasts sprachen wir über: Nancy Hünger: Wir drehen dem Meer unsere Rücken zu. (Edition Azur) Daniel Schreiber: Liebe. Ein Aufruf. (Hanser Berlin) Andrea Newerla: Wie Familie nur besser. (Kösel) Eva Baltasar (aus dem Katalanischen von Petra Zuckmann): Mammut. (Schöffling & Co.) Kaśka Bryla: mein vater der gulag die krähe und ich. (Residenz) Lina Scheynius (aus dem Englischen von Eva Bonné): Tagebuch einer Trennung. (Aki) Paula Fürstenberg, Alisha Garmisch & Raphaëlle Red: No Scribes. (SuKultur)

Gedanken zum Tag
Kummer und Sorgen

Gedanken zum Tag

Play Episode Listen Later Nov 20, 2025 1:32


Wie reagierst du, wenn du merkst, dass jemand Kummer und Sorgen hat? Entnommen aus: Shunmyo Masuno "Lass los, das Leben darf leicht sein. 99 Impulse eines Zen-Mönchs", aus dem Englischen von Ursula Bischoff, Lotos Verlag, München 2025

Amerika, wir müssen reden!
Trumps Wende bei den Epstein-Akten

Amerika, wir müssen reden!

Play Episode Listen Later Nov 17, 2025 48:08


Seit Monaten prägt der Streit um die sogenannten Epstein-Files die amerikanische Politik. Die Ermittlungsakten sollen auch Verbindungen zwischen Donald Trump und dem verstorbenen New Yorker Geschäftsmann Jeffrey Epstein dokumentieren, seit Monaten wehrt sich der US-Präsident gegen deren Veröffentlichung. Doch jetzt hat Trump überraschend eingelenkt. Die Gründe dafür sieht Tagesthemen Moderator Ingo Zamperoni vor allem im Stimmungswechsel innerhalb seiner Partei: "Ich glaube, er wollte dem zuvorkommen, dass gegen seinen Willen Republikaner und Demokraten gemeinsam eine Veröffentlichung durchgesetzt hätten im Kongress." Vor allem die ganz rechten Anhänger aus der MAGA-Bewegung, die Donald Trump bisher vorbehaltlos unterstützt haben, wenden sich bei diesem Thema gegen ihr Idol: „Es gibt diesen schönen Begriff, das Sprichwort im Englischen, that's the straw that broke the camel's back“, schätzt Jiffer Bourguignon die Lage ein. Es fühle sich an wie der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht habe. Außerdem sprechen Jiffer und Ingo mit Ralf Borchard, der bis September in Washington als ARD-Korrespondent gearbeitet und danach einen Podcast über einen typischen Familienstreit veröffentlicht hat. In diesem Fall geht es um den Rancher und Radiomoderator Paul aus Montana, der schon dreimal Trump gewählt hat. Seine Schwester Joyce ist Politikprofessorin in Washington und lehnt die MAGA-Bewegung ab. Die Geschichte erinnert an die endlose Diskussion, die Jiffer mit ihrem verstorbenen Vater Paul geführt hat, und zeigt, wie sehr das Land noch immer gespalten ist. Fragen und Feedback bitte an podcast@ndr.de Trump nun doch für Freigabe der Epstein-Akten https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-epstein-110.html Rekord-Shutdown ist beendet https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-kongress-haushalt-shutdown-ende-100.html Podcast-Tipp: Trump, meine Schwester und ich (Die Entscheidung/BR) https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d508d780f6f1c12e/

Was liest du gerade?
Lost in Venedig

Was liest du gerade?

Play Episode Listen Later Nov 15, 2025 40:24


In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts "Was liest du gerade?" diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski über einen der besten deutschsprachigen Romane des Herbstes. Nämlich Katerina Poladjans kurzer, aber ungeheuer dichter Roman "Goldstrand". Eine junge Frau geht 1922 auf der Überfahrt von Odessa nach Konstantinopel über Bord und begründet damit ein familiäres Trauma von Verlust und Verlorenheit, das sich in ihrer Familie durch viele Generationen und viele Länder ziehen wird.  Zudem sprechen wir über das neue Werk des irischen Altmeisters John Banville mit dem Titel "Schatten der Gondeln" – ein Krimi und Schauerroman um einen Londoner Schriftsteller und seine eigentlich schwerreiche, aber leider enterbte Gattin, die nach dem gewaltsamen ehelichen Sex im Winter 1899 spurlos in Venedig verschwindet. John Banville kombiniert routiniertes Storytelling mit gänzlich überraschenden Wendungen der Ereignisse. Es kommt immer alles ganz anders, als man denkt.  Unser monatlicher Klassiker ist Virginia Woolfs Roman "Die Fahrt zum Leuchtturm" aus dem Jahr 1927. Hier tauchen wir tief ein in den herrlich chaotischen und bewegenden Bewusstseinsstrom einer englischen Familie, die Ferien macht und gerne eine Fahrt zum Leuchtturm unternehmen würde – ein Vorhaben, das erst ein Jahrzehnt später und ganz am Ende des legendären Romans zu einem glücklichen Ende kommt.   Unser Zitat des Monats stammt aus dem neuen Erzählungsband von Harper Lee "Das Land der süßen Ewigkeit".  Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.   Literaturangaben: - Katerina Poladjan: Goldstrand. S. Fischer Verlag, gebunden, 160 Seiten, 22,00 Euro - John Banville: Schatten der Gondeln; aus dem Englischen von Elke Link; Ki&Wi Verlag, 384 Seiten, 25,00 Euro - Harper Lee: Das Land der süßen Ewigkeit; aus dem Amerikanischen von Nicole Seifert; Penguin Verlag, 208 Seiten, 25,00 Euro - Virginia Woolf: Die Fahrt zum Leuchtturm, diverse Ausgaben [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

Buchkritik - Deutschlandfunk Kultur
Literatur - Tiefer Einblick in die Epoche der englischen Renaissance

Buchkritik - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Nov 3, 2025 15:24


Umbruch und Modernisierung verbindet der Anglist Manfred Pfister vor allem mit der englischen Renaissance. In seinem neuen Buch zeigt er, wie sich diese Begriffe in den verschiedenen kulturellen Feldern im 16. Jahrhundert entwickelten. Pfister, Manfred www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

Lesart - das Literaturmagazin - Deutschlandfunk Kultur
Literatur - Tiefer Einblick in die Epoche der englischen Renaissance

Lesart - das Literaturmagazin - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Nov 3, 2025 15:24


Umbruch und Modernisierung verbindet der Anglist Manfred Pfister vor allem mit der englischen Renaissance. In seinem neuen Buch zeigt er, wie sich diese Begriffe in den verschiedenen kulturellen Feldern im 16. Jahrhundert entwickelten. Pfister, Manfred www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

Gedanken zum Tag
Schlüsselerkenntnisse

Gedanken zum Tag

Play Episode Listen Later Oct 29, 2025 1:32


"Erst Krankheit macht Gesundheit so angenehm und gut, erst Hunger die Sättigung". Entnommen aus: Roger von Oech "Was würde Heraklit tun? Griechische Weisheit für den Alltag", aus dem Englischen von Bernd Seligmann, O. W. Barth Verlag, München 2002

Literatur - SWR2 lesenswert
Katriona O'Sullivans Lebensgeschichte „Working Class Girl“

Literatur - SWR2 lesenswert

Play Episode Listen Later Oct 28, 2025 4:09


Katriona O'Sullivan erinnert sich in „Working Class Girl“, wie sie mit Mut, staatlicher Unterstützung und zugewandten Menschen aus prekären Verhältnissen zur Universitätsprofessorin aufstieg. Aus dem Englischen von Silvia Spatz Kjona (256 Seiten, 25 Euro) ISBN 978-3-9103-7252-8 16. September 2025

hr2 Neue Bücher
Arundhati Roy: Meine Zuflucht und mein Sturm

hr2 Neue Bücher

Play Episode Listen Later Oct 15, 2025 5:11


Arundhati Roy: Meine Zuflucht und mein Sturm | Aus dem Englischen von Anette Grube | S. Fischer Verlag 2025 | Preis: 26 Euro

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Arundhati Roy: Meine Zuflucht und mein Sturm

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Play Episode Listen Later Oct 15, 2025 5:11


Arundhati Roy: Meine Zuflucht und mein Sturm | Aus dem Englischen von Anette Grube | S. Fischer Verlag 2025 | Preis: 26 Euro

Zeitsprung
GAG524: Lancelot "Capability" Brown und die Erfindung des englischen Gartens

Zeitsprung

Play Episode Listen Later Oct 8, 2025 62:23 Transcription Available


Wir springen in dieser Folge ins 18. Jahrhundert, und sprechen über Lancelot Brown, jenen Mann, der das Antlitz Englands für immer verändern wird. Weg von den streng reglementierten Gärten der vorherigen Jahrhunderte, wird "Capability" Brown, wie er in die Geschichte eingehen wird, die Natur zum Vorbild der aristokratischen Gärten heranziehen. Dabei scheut er auch nicht davor zurück, Sümpfe trockenzulegen, ganze Seen anzulegen und zehntausende Bäume zu pflanzen. Ein Umstand, der ihn zwar zum Revolutionär des englischen Gartens macht, aber wie bei Revolutionen so üblich, nicht immer ohne Widerspruch. //Erwähnte Folgen - GAG173: Der gefährliche Garten von Vaux-le-Vicomte – https://gadg.fm/173 - GAG464: Die Entstehung des Central Parks – https://gadg.fm/464 //Literatur - Jane Brown. Lancelot „Capability“ Brown, 1716-1783. Random House, 2013 - Steffie Shields. Moving Heaven and Earth. Unicorn Publishing Group, 2017 Das Episodenbild zeigt einen Teil der großen Brücke von Blenheim Palace. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio

Krimi
«Falsch verbunden» von Lucille Fletcher + Bonus!

Krimi

Play Episode Listen Later Oct 2, 2025 73:23


100 Jahre Schweizer Hörspiel! Mit einem der besten Krimis, die man hören kann! Und der spielt nur am Telefon: Mrs. Stevenson wird falsch verbunden und hört zufällig mit, wie ein Mord geplant wird. Sie versucht, die Polizei zu erreichen, dann ihren Mann – und schwebt selbst in Gefahr ... (00:00) Beginn Episode (03:29) Beginn Hörspiel (37:08) Gespräch (45:14) «Kulturplatz-Talk» mit Wolfram zu 100 Jahre Schweizer Hörspiel ____________________ Mit: Brigitte Horney (Mrs. Elbert Stevenson), Adolf Spalinger (erste männliche Stimme), Hans Berg (zweite männliche Stimme), Diana Elisabeth Teutenberg (Auskunft), Tilli Breidenbach (Störungsdienst), Monika Gubser (Aufsicht) u.a. ____________________ Aus dem Englischen von Heinz Liepmann – Regie: Kurt Bürgin ____________________ Produktion: SRF 1954

SWR2 Hörspiel
Merlin Holland: Oscar Wilde im Kreuzverhör

SWR2 Hörspiel

Play Episode Listen Later Sep 28, 2025 89:02


Am 18. Februar 1856 hinterließ der Marquis von Queensberry im Albemarle Club eine Karte, die an „Oscar Wilde, den posierenden Homosexuellen“ gerichtet war. Hintergrund dieser Beleidigung war die Affäre des fast 40-jährigen Dichters mit Lord Alfred Douglas, dem dritten Sohn des Marquis. Anstatt die Karte zu ignorieren, strengte Wilde ein Verleumdungsverfahren gegen Queensberry an, damit nahm das Verhängnis seinen Lauf. Zwei Kriminalprozesse, die seinen Lebenswandel aufs Peinlichste bloßlegten, brachten Wilde zwei Jahre Zuchthaus und Zwangsarbeit ein sowie den Verlust von Gesundheit und Ruf. Nach der ersten vollständigen Niederschrift des Queensbury-Prozesses Von Merlin Holland Mit: Marcus Kiepe, Ulrich Noethen, Christian Redl, Wolfgang Kaven u.a. Aus dem Englischen von Henning Thies Komposition: Wolfgang Florey Musik: Ludmilla Muster (Harfe) Hörspielbearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer NDR/SWR 2004

hr2 Neue Bücher
Charlotte McConaghy: Die Rettung (Roman)

hr2 Neue Bücher

Play Episode Listen Later Sep 26, 2025 6:41


Charlotte McConaghy: Die Rettung (Roman) | Aus dem Englischen von Jan Schönherr | S. Fischer Verlag 2025 | Preis: 24 Euro

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Charlotte McConaghy: Die Rettung (Roman)

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Play Episode Listen Later Sep 26, 2025 6:41


Charlotte McConaghy: Die Rettung (Roman) | Aus dem Englischen von Jan Schönherr | S. Fischer Verlag 2025 | Preis: 24 Euro

Was liest du gerade?
Die Leiden der jungen Wahl

Was liest du gerade?

Play Episode Listen Later Sep 20, 2025 49:24


In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts "Was liest du gerade?" diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski über das neue Buch von Caroline Wahl und den Streit, der im deutschen Feuilleton und im Netz über die Bestsellerautorin ausgebrochen ist. Außerdem geht es um ein echtes Meisterwerk: Ian McEwans neuer Roman "Was wir wissen können". Es spielt in der Zukunft: Großbritannien ist ein Inselmeer, Hamburg und London sind nach einem Atomunfall untergegangen, Deutschland gehört zu Russland. Warum, fragen sich die jungen Leute im Jahr 2119, war die vergangene Zivilisation so bescheuert, einfach unterzugehen? Für sie sind wir nicht weniger beschränkt als die Menschen, die sich im Dreißigjährigen Krieg gegenseitig abgeschlachtet haben. Aber sie bewundern auch unsere Freiheit und unseren Luxus, denn ihre Lebenserwartung liegt nur noch bei 62 Jahren. Und leckeres Essen gibt es auch nicht mehr. Außerdem geht es um Dorothee Elmigers Roman "Die Holländerinnen", der es auf die Shortlist zum Deutschen Buchpreis geschafft hat. Eine Theatergruppe reist auf den Spuren eines echten Kriminalfalls durch Panama, wo im Jahr 2014 zwei Holländerinnen im Urwald verschwunden sind. Es wird eine Expedition ins "Herz der Finsternis", auch wenn es nur eine Kunstaktion ist, ein Reenactment. Die Autorin erzählt besonders kunstvoll und mit vielen literarischen und philosophischen Anspielungen von der Faszination des Menschen für das abgrundtief Entsetzliche. Unser Klassiker ist Goethes Longseller "Die Leiden des jungen Werther", das schönste und traurigste Buch über die erste ganz große Liebe eines jungen Mannes. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Caroline Wahl: Die Assistentin. Roman. Rowohlt Verlag. 368 S., 24 Euro. - Ian McEwan: Was wir wissen können. Roman. Diogenes Verlag. Aus dem Englischen übersetzt von Bernhard Robben. 480 S., 28 Euro. - Dorothee Elminger: Die Holländerinnen. Roman. Hanser Verlag. 160 S., 23 Euro. - Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werther.   [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

hr2 Neue Bücher
T.C. Boyle: No Way Home (Roman)

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Play Episode Listen Later Sep 16, 2025 5:19


T.C. Boyle: No Way Home (Roman) | Aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren | Hanser Verlag 2025 | Preis: 28 Euro

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T.C. Boyle: No Way Home (Roman)

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Play Episode Listen Later Sep 16, 2025 5:19


T.C. Boyle: No Way Home (Roman) | Aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren | Hanser Verlag 2025 | Preis: 28 Euro

Was liest du gerade?
Dein Körper, deine Klasse

Was liest du gerade?

Play Episode Listen Later Sep 6, 2025 43:18


Sie ist wieder da, nach elf Jahren und acht Millionen verkauften Büchern: Giulia Enders hat nach ihrem Weltbestseller Darm mit Charme ihr zweites Buch geschrieben. Hat Organisch wie ihr Erstling das Zeug zum Megaerfolg? Darüber diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann in der neuen Sachbuch-Folge von "Was liest du gerade?" Enders will den Leserinnen und Lesern Wissen über den menschlichen Körper vermitteln, den wir immer noch zu wenig kennen. Was daran ist die typische Enders-Mischung, was macht die 35-jährige Medizinerin diesmal anders? Seit einigen Jahren diskutieren wir wieder stärker über soziale Ungleichheit, Herkunft und ungerecht verteilte Lebenschancen. Da kommt der Philosoph Hanno Sauer mit seinem Buch Klasse. Die Entstehung von Oben und unten gerade richtig: Warum existieren Klassen überhaupt und wie erkennt man sie? Soll man sie abschaffen oder lieber nicht – und was ist an ihnen eigentlich so schlimm? Die Rubrik "Der erste Satz" dreht sich diesmal um ein Gefühl, das wir alle kennen: Nostalgie. Die britische Historikerin Agnes Arnold-Forster erkundet seine Geschichte im Laufe der Jahrhunderte als private und gesellschaftliche Emotion – mal als Warnung, mal als Verteidigung. Die Klassikerin ist diesmal Margaret Fuller: Die 1850 im Alter von nur 40 Jahren verstorbene amerikanische Essayistin, glänzende Literaturkritikerin und Reporterin gehört zu den bahnbrechenden Figuren des frühen Feminismus, vor allem mit ihrem Buch Frauen im 19. Jahrhundert. Jetzt kann man sie in dem Band Die Freiheit ist weiblich mit ihren besten Texten endlich auf Deutsch wiederentdecken. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.  Literaturangaben: - Agnes Arnold-Forster: "Nostalgie. Geschichte eines gefährlichen Gefühls". Aus dem Englischen von Christiane Burkhardt, 304 Seiten, Reclam, 28 Euro - Hanno Sauer: "Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten". 368 Seiten, Piper, 26 Euro - Giulia Enders: "Organisch". Illustriert von Jill Enders, 338 Seiten, Ullstein, 24,99 Euro - Margaret Fuller: "Die Freiheit ist weiblich. Schriften zur Romantik und Revolution". Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von Lisa Kunze, 368 Seiten, Wallstein, 34 Euro     [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

Speedlearning - die Erfolgstechniken für Beruf, Schule und mehr
Mit dieser Methode lernst du Sprachen schneller als bisher

Speedlearning - die Erfolgstechniken für Beruf, Schule und mehr

Play Episode Listen Later Aug 21, 2025 22:16


möchtest du fit in Fremdsprachen werden? Dann bekommst du heute ein konkretes Vorgehen von mir! Kurz vor Vorgeschichte: Heute spreche ich über 20 Sprachen, obwohl ich in der Schule nie besonders gute Noten in Fremdsprachen hatte. Ich war sowohl dreimal bei einem Schüleraustausch in England als auch einmal in den USA und wurde dort für meine Englischkenntnisse gelobt, aber kaum war ich zuhause, schrieb ich in der nächsten Englischarbeit eine 4. Also versuchte ich herauszufinden, wo das Problem lag. Die Antwort war relativ einfach: Der Schulunterricht hatte nicht das Ziel, mich auf das Sprechen vorzubereiten, sondern darauf, schriftliche Texte zu verstehen. Im Lateinunterricht haben wir in 7 Jahren nicht ein einziges Gespräch geführt und im Spanischunterricht lernte ich schneller, weil es eine AG mit 7 Schülern war, als in der Englischklasse mit 30 Schülern. Es müsste demnach im Einzeltraining noch schneller gehen. Logisch. Die Lösung Also begann ich mit handelsüblichen Sprachkursen aus der Buchhandlung mir selbst Italienisch und Schwedisch beizubringen und zwar mit einer speziell von mir entwickelten Methode. Ich fand nämlich heraus, dass es sehr viele Wörter lateinischen Ursprungs gab, die im Deutschen, Englischen, Französischen, Spanischen, Italienischen, Schwedischen und sogar im Russischen (damals kam im Fernsehen ein Russischkurs im 3. Programm) gleich oder annährend identisch waren. Ich fing also an, den internationalen Wortschatz zu extrahieren, was das Lernen deutlich beschleunigte. Außerdem merkte ich, welches die wichtigsten Verben der jeweiligen Sprache waren und wie mir Modalverben in allen sieben Sprachen halfen, Sätze zu bilden, ohne Verben konjugieren zu müssen. Das war für mich ein Quantensprung beim Lernen von Fremdsprachen. Das Vorgehen Nimm dir also einem handelsüblichen Sprachkurs oder lass dir von der KI helfen. Zunächst suchst du die Übersetzung der Verben "sein" und "haben" in deiner Zielsprache und trainierst sie in der Gegenwartsform und Vergangenheitsform. Damit du die ersten Sätze bilden kannst, verwende das internationale Vokabular, also Wörter, die auf Deutsch und in deiner Zielsprache identisch oder ähnlich sind wie z.B. Hotel, Taxi, Restaurant, Internet. Daraus entstehen dann Sätze wie: "Ich bin im Internet", "ich habe ein Taxi", "er ist im Hotel", "wir haben ein Restaurant", usw. Sobald du mit den Formen dieser beiden Verben vertraut bist, suchst du dir die Modelverben heraus, also "wollen", "können", "dürfen", "sollen" und "müssen". Dann lernst du diese Verben und bildest Sätze mit internationalen Verben. Das sind in der Regel die Verben, die im Deutschen auf "-ieren" enden, z.B. "motivieren", "informieren", "reservieren", "diskutieren", usw. Daraus wird dann z.B. "Ich möchte im Hotel diskutieren" oder "wir müssen ein Hotel im Internet reservieren". Das Tolle an Modalverben ist, dass ihnen immer ein Verb im Infinitiv folgt, also in der Grundform. Somit kannst du jedes Verb in deiner Zielsprache mithilfe eines Modalverbs anwenden, ohne wissen zu müssen, wie man es konjugiert. "Ich möchte fragen/ helfen/ fahren/ kaufen/ usw." Das erleichtert schon einmal einiges. Sobald du das erreicht hast, kannst du die KI bitten, dir entsprechende Gesprächssituationen auf Basis dieser Vokabeln zu erstellen, die dir in deinem Alltag helfen. Dann fleißig praktisch üben und schon machst du schnell große Fortschritte. Falls dir das jetzt unglaublich aufwendig vorkommt, kannst du auch ein fertiges Kurskonzept für Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch oder Russisch bekommen. Das haben wir normalerweise für 149,- EUR in unserem Shop, aber wenn du auf den Link hier klickst, dann bekommst du den Kurs für 79,- EUR. https://www.speedlearning.academy/power-sprachkurs/ Und ich schenke dir noch etwas dazu: Wenn du bis 31. August einen Powerkurs einer Sprache deiner Wahl bestellst, dann bekommst du noch ein 30-Minütiges 1:1 Online-Coaching mit mir persönlich dazu!