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Nach der Sommerpause trifft sich die Bundesregierung zur ersten Klausur nach dem Kabinettsumbau im brandenburgischen Schloss Neuhardenberg. Der Kanzler fordert Disziplin, aber die Konflikte belasten die Koalition weiterhin merklich. Rasmus Buchsteiner liefert dazu die ersten Einschätzungen direkt aus Neuhardenberg. Im 200-Sekunden-Interview stellt sich der SPD-Fraktionschef Matthias Miersch den Fragen zum politischen Herbst. Er zeigt sich überzeugt, dass Friedrich Merz trotz aktuell schlechter Umfragen bis zum Ende der Amtszeit Kanzler bleibt. Außerdem ordnet er die Rentenpläne und die Umfragewerte der AfD in Sachsen-Anhalt ein. Nachdem ein pauschales Social-Media-Verbot für Jugendliche in Frankreich gescheitert ist, sortiert Larissa Kögl von POLITICO PRO „Technologie & KI am Morgen“ die teils unübersichtliche Debatte in Deutschland und der EU. Dabei zeigen sich auch deutliche Differenzen zwischen der zuständigen Ministerin Karin Prien und weiten Teilen der Union. Nun wird auf klare Richtlinien aus Brüssel und erste Zeichen von Ursula von der Leyen gehofft. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbHAxel-Springer-Straße 65, 10888 BerlinTel: +49 (30) 2591 0information@axelspringer.deSitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 BUSt-IdNr: DE 214 852 390Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache“ setzt Nico das Gespräch mit Ronny Bodach fort. Ronny ist Professor für IT-Sicherheit und Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida und war mehr als 15 Jahre bei der Kriminalpolizei tätig, zuletzt in der Leitung der IT-Forensik.Nachdem es im ersten Teil um Spurensicherung, flüchtige Daten und gerichtsfeste Beweise ging, richtet sich der Blick nun auf die Fälle, in denen die entscheidenden Daten nicht mehr auf einer lokalen Festplatte liegen. Was passiert, wenn sich der digitale Tatort in einer Cloud befindet, der Anbieter im Ausland sitzt oder verschlüsselte Kommunikation den Zugriff verhindert?Ronny erklärt, welche Möglichkeiten Ermittler über Cloud-Konten, Zugriffstokens und internationale Rechtshilfe haben und wo selbst ein identifizierter Täter unerreichbar bleiben kann. Manchmal kennen die Ermittler den Namen, die Straße und sogar die Hausnummer, können aber nicht zugreifen, weil das betreffende Land nicht mit deutschen Behörden zusammenarbeitet.Auch die politische Debatte über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird bewusst nicht ausgespart. Strafverfolgungsbehörden benötigen Möglichkeiten zur Aufklärung schwerer Straftaten. Gleichzeitig schafft jede technische Hintertür ein neues Risiko für Unbefugte und gefährdet die Vertraulichkeit privater Kommunikation. Eine einfache Antwort gibt es nicht.Im weiteren Verlauf geht es um die Frage, wie lange Unternehmen ihre Logs aufbewahren sollten, warum eine möglichst große Datenmenge nicht automatisch zu besseren Ermittlungen führt und weshalb schlecht konfigurierte Systeme entscheidende Spuren innerhalb kürzester Zeit überschreiben können.Ein weiterer Schwerpunkt ist die internationale Strafverfolgung. Ronny berichtet, wie sich die Zusammenarbeit über Europol und gemeinsame Ermittlungsgruppen verbessert hat, weshalb große Operationen gegen Ransomware-Gruppen trotzdem Monate oder Jahre benötigen und warum Unternehmen auch dann Strafanzeige erstatten sollten, wenn der laufende Betrieb zunächst wichtiger erscheint.Zum Abschluss sprechen Nico und Ronny über eine neue Herausforderung: KI-generierte Bilder, Videos, Dokumente und digitale Spuren. Deepfakes und künstlich erzeugte Inhalte machen es zunehmend schwieriger, die Echtheit vermeintlicher Beweismittel zu beurteilen. Wer versteht, wie Forensiker nach Artefakten suchen, kann theoretisch auch versuchen, passende Spuren zu legen.Im Gespräch geht es außerdem um:Warum gelöschte oder überschriebene Spuren nicht immer endgültig verloren sindWie schnell Logfiles durch Fehlkonfigurationen unbrauchbar werden könnenWelche Möglichkeiten Cloud-Tokens bei einer laufenden Durchsuchung eröffnenWarum verschlüsselte Cloud-Daten über ein sichergestelltes Endgerät teilweise doch zugänglich werdenDas Spannungsfeld zwischen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Privatsphäre und StrafverfolgungWeshalb es keine allgemeingültige Aufbewahrungsfrist für Logs gibtWarum mehr gesammelte Daten nicht automatisch bessere Forensik bedeutenWie Europol und internationale Ermittlungsgruppen die Strafverfolgung verändert habenWas passiert, wenn Name und Adresse eines Täters bekannt sind, aber kein Zugriff möglich istWarum Unternehmen nach einem Cyberangriff trotzdem Strafanzeige erstatten solltenWie sich Beweissicherung und die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs miteinander vereinbaren lassenWie KI, Deepfakes und manipulierte Artefakte die digitale Forensik verändernWarum eine theoretisch mögliche Manipulation noch lange keine plausible Erklärung für Tausende Dateien istEine Folge für Geschäftsführungen, IT- und Security-Verantwortliche, Ermittler, Krisenteams und alle, die verstehen wollen, wo digitale Forensik an technische, rechtliche und internationale Grenzen stößt.Das ist Teil 2 des Gesprächs. Teil 1 ist bereits im Podcast-Feed verfügbar.____________________________________________
Schuldenkrise, steigende Zinsen und der Plan des US-Finanzministers. Thomas Romig von Assenagon im GesprächIn dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die steigenden Zinsen an den Anleihemärkten, die wachsende Staatsverschuldung und die Frage, wo Anleger in diesem Umfeld noch Chancen finden.Ich spreche mit Thomas Romig, Chief Investment Officer Multi Asset bei Assenagon Asset Management. Er ordnet ein, warum die Debatte um eine Schuldenkrise gerade jetzt hochkocht und weshalb der Vorstoß von US-Finanzminister Scott Bessent, langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen und sich kurzfristig zu refinanzieren, an den Märkten nur kurz gewirkt hat.Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob ein Finanzministerium überhaupt die Rolle einer Zentralbank übernehmen kann. Thomas Romig erklärt, warum eine Kontrolle der Zinskurve ohne die Feuerkraft der Notenbank kaum durchzuhalten ist und welcher Interessenkonflikt entsteht, wenn die Fed ihre Bilanz eigentlich verkleinern will.Außerdem geht es um die Aktienmärkte. Thomas Romig erläutert, warum sein Haus stärker in Europa und eher wertorientiert investiert ist, weshalb der Abstand zwischen Nasdaq, S&P 500 und Dow Jones in diesem Jahr kleiner ist als der Newsflow vermuten lässt und warum der deutsche Aufschwung vor allem von Staatsausgaben getragen wird.Auch die künstliche Intelligenz steht im Fokus. Europa hat von der KI-Euphorie bisher wenig profitiert. Die Chance liegt aus Sicht von Thomas Romig in der zweiten Welle, also in der industriellen Anwendung.Außerdem im Podcast:Warum steigende Zinsen selbst Politiker unter Druck setzenWeshalb der Rückkauf langlaufender Anleihen nur kurz gewirkt hatWarum eine Kontrolle der Zinskurve ohne die Notenbank kaum funktioniertWelche Rolle der Debasement Trade und die Stärke des Dollars spielenWeshalb Value-Werte und Europa derzeit im Vorteil sindWo Europa bei der Anwendung von KI aufholen kannEin Gespräch über Anleihen, Zinsen, Staatsverschuldung, Yield Curve Control, Aktienmärkte, Value und Growth, künstliche Intelligenz und den Ausblick auf die letzten Monate des Jahres.
Kommt Island in die EU? Island stimmt über die Wiederaufnahme der EU-Beitrittsgespräche ab. Unsere ARD-Korrespondentin Jana Sinram war vor Ort und zeigt im neuen Weltspiegel Podcast, warum die Debatte das Land spaltet und Island bisher nicht zur EU gehören wollte: zwischen Unabhängigkeit, Fischereirechten und dem Wunsch nach mehr Sicherheit in einer unsicheren Welt. Politikwissenschaftler Prof. Dr. Maximilian Conrad von der Universität Island erklärt, warum ausgerechnet Trumps Grönland-Pläne und die Rolle der NATO Island in die EU treiben könnte. ------ Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ------ Weltspiegel Doku: Island – Die Macht der Influencer https://1.ard.de/Island_Macht_der_Influencer_WeltspiegelDoku?p=wsp ------ Podcast-Tipp: Ready for Lift Off https://1.ard.de/ready-for-liftoff?cp=weltspiegel ------ Feedback & Themenvorschläge gerne an: weltspiegel.podcast@ard.de ------ Moderation: Natalie Amiri Redaktion: Julia Schuster, Judith Schacht Mitarbeit: Caroline Mennerich, Dennis Filimonow, Roman Maruhn Produktion: Wolfgang Lösch Redaktionsschluss: 20.08.2026
Der Arbeitsmarkt sendet zwei Signale, die sich zu widersprechen scheinen. Lufthansa streicht 4.000 Stellen, BMW 8.000, bei BASF sind 7.000 Jobs bereits weg, und pro Jahr verschwinden nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit rund 200.000 Arbeitsplätze, ohne nachbesetzt zu werden. Gleichzeitig sind die Auftragsbücher der Industrie so voll wie nie seit Beginn der Erfassung 2015. [01:26]Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed DACH, erklärt im Gespräch mit Alexander Wiedmann, warum das Geschäft der weltgrößten Jobplattform sich von der Zahl der Stellenanzeigen entkoppelt hat. Den stärksten Rückgang sieht er in der Softwareentwicklung, während Handwerk und Gesundheitsberufe stabil bleiben, und von der Debatte über eine Lockerung des Kündigungsschutzes erwartet er vor allem mehr Verunsicherung. [06:35] VDA-Präsidentin Hildegard Müller hält es für zu kurz gegriffen, die Verantwortung für die Lage der deutschen Wirtschaft beim Kanzler abzuladen. Sie fordert einen Kraftakt der gesamten Gesellschaft. Die Autoindustrie jedenfalls leiste ihren Teil. Allein in den nächsten vier Jahren würden 320 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und weitere 220 Milliarden in den Um- und Aufbau von Werken gesteckt. [13:50]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 21.8.2026++Wasser ist wegen des Klimawandels auch in Österreich- in einem der wasserreichsten Länder Europas - nicht mehr überall und jederzeit selbstverständlich verfügbar. Das wirft auch ethische Fragen auf. Maria Harmer++In der Debatte um die Reform der Sozialhilfe fordert der Wiener Caritas Direktor Klaus Schwertner mehr Tempo am Weg zur Umsetzung. Die Reform soll ja 2027 kommen, ein konkreter Fahrplan und Details zum Verhandlungsstand liegen aber nicht vor. Die Armutskonferenz kritisiert die Reform der Sozialhilfe in den Bundesländern als "beschämenden Wettlauf nach unten zu Lasten Hilfesuchender". Andreas Mittendorfer
In dieser Folge aus der Reihe „Drei Generationen, eine Zukunft“ dreht sich alles um das Thema Gesundheit und die Frage, wie wir in Zukunft gesund bleiben können. Die Diskussion beleuchtet eine stark technologische Perspektive auf die Medizin und stellt zur Debatte, wie KI-gestützte Entwicklungen und die Verbindung von Mensch und Maschine unser Verständnis von biologischer Existenz verändern könnten. Als theoretische Grundlage dient den Podcast-Hots Johannes Haunschmid, Miriam Nichtl und Stefan Wally das Buch „Die nächste Stufe der Evolution“ von Ray Kurzweil. Darin prognostiziert der Autor die bevorstehende technologische Singularität und die Verschmelzung menschlicher Biologie mit digitaler Technologie. Die Runde diskutiert dabei sowohl faszinierende medizinische Visionen wie Nanobots zur Krebsbekämpfung als auch soziale Verteilungskonflikte, ökologische Krisen und ethische Risiken dieser rasanten Entwicklung. Im anschließenden Deep Dive wird die praktische und gesellschaftliche Perspektive im Hier und Jetzt vertieft. Carmen Bayer unterhält sich dafür mit Wolfgang Reiger, dem Vorsitzenden des Landesstellenausschusses der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) in Salzburg, über den Ärztemangel, den demografischen Wandel und den Ausbau von Primärversorgungseinrichtungen. Zudem erläutert die Wahlphysiotherapeutin Edith Rauchfuß (Schwerpunkt ganzheitliche Therapie und Salutogenese) ihren Arbeitsalltag sowie den wissenschaftlich belegten, enormen Nutzen von Bewegung zur aktiven Gesundheitsvorsorge im Alter. Impuls: Wolfgang Reiger: Vorsitzender des Landesstellenausschusses der Landesstelle Salzburg der Österreichischen Gesundheitskasse Edith Rauchfuß: Wahlphysiotherapeutin in Salzburg Shownotes: Buchtipp | Die nächste Stufe der Evolution | Ray Kurzweil | Piper Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/die-naechste-stufe-der-evolution Buchtipp | Wir segeln in unerforschten Gewässern | Julia Böllhoff und Nicole Wiedinger (Hrsg.) | Metropolis Verlag https://www.metropolis-verlag.de/Wir-segeln-in-unerforschten-Gewaessern/1007/book.do Buchtipp | Die Zukunft der Menschheit | Nick Bostrom | Suhrkamp Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/die-zukunft-der-menschheit-2 Filmtipp | The Assessment | https://www.imdb.com/de/title/tt32768323/ Der DeepDive ist im Rahmen einer thematischen Initiative der Sozialen Stadt Salzburg und des Teams Vielfalt entstanden.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine tobt in seinem fünften Jahr. Der Krieg hat sich verändert - in letzter Zeit beschießen beide Seiten insbesondere die gegenseitige Infrastruktur, Warenlager und zivile Einrichtungen. Offenbar mit dem Ziel, den Gegner wirtschaftlich und moralisch in die Knie zu zwingen. Die Ukraine hat keine militärischen Mittel, um die ballistischen Raketen Russlands abzuwehren. Und für die russische Bevölkerung bedeutet die neue Phase, dass der Krieg inzwischen überall spürbar ist. Manche meinen, das sei der lange prognostizierte Abnutzungskrieg im Endstadium. In Russland finden im September Wahlen zur Duma statt. Jabloko, die wichtigste verbliebene Stimme gegen den Krieg, ist allerdings von der Teilnahme ausgeschlossen. Viele rechnen damit, dass unmittelbar nach der Wahl eine neue Mobilisierung für die Front beginnen könnte. In der Ukraine verbietet die Verfassung die Durchführung von Wahlen in Kriegszeiten. Das hält den vor einem Monat geschassten ehemaligen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow allerdings nicht davon ab, genau das zu fordern. Immerhin: Im Unterschied zu Russland ist eine offene Debatte darüber möglich, inklusive Demonstrationen. Aber die Zwangsrekrutierung junger Männer zur Armee führt zu immer heftigeren Konflikten. Wie sind die zerstörerischen Angriffe auf zivile, wirtschaftliche und Infrastrukturziele von Russland und der Ukraine zu bewerten? Welche Auswirkungen hat diese Form der Eskalation auf die europäischen Partner der Ukraine - insbesondere auf Deutschland? Wenn Russland weiterhin erfolgreich die ukrainische Energie-Infrastruktur zerstört, müssen wir dann zum Herbst/Winter hin mit größeren Fluchtbewegungen Richtung Deutschland rechnen? Und wenn ja, was heißt das? Wie vertragen sich die Perspektiven des Ukraine-Kriegs mit der extrem angespannten politischen Lage und den Landtagswahlkämpfen in Deutschland? Über all das diskutiert [Bernd Pickert](https://taz.de/Bernd-Pickert/!a3/) aus der Auslandsredaktion der taz mit dem freien Korrespondenten [Mathias Brüggmann](https://taz.de/Mathias-Brueggmann/!a212995/), Auslands-Ressortleiterin [Barbara Oertel](https://taz.de/Barbara-Oertel/!a1/) und Inlands-Fachredakteur [Frederik Eikmanns](https://taz.de/Frederik-Eikmanns/!a45283/).
Mit seiner Selbstverbrennung vor einer Kirche in Zeitz erschütterte der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz am 18. August 1976 die DDR. Sein Protest richtete sich gegen die Unterdrückung von Christen. Er löste eine Debatte aus, die bis heute anhält. Bernhard, Henry www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Der Regen sorgt nach den trockenen und heissen Wochen vielerorts für Erleichterung. Doch für Natur, Landwirtschaft, Wälder und Trinkwasserreserven ist damit wohl noch nicht alles ausgestanden. Was braucht es, damit sich die Lage nachhaltig entspannt? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:11) Reicht der Regen gegen die Trockenheit? (05:31) Nachrichtenübersicht (10:02) Wahlen in Russland: Ausschluss von Partei schürt Unmut (14:21) Trumps Nordkorea-Kurs löst Debatte in den USA aus (19:47) Zwischen Flucht und Gewalt: Das Leben junger Frauen in Ceuta (24:36) Brasilien: Präsidentschaftswahlkampf hat begonnen (29:18) El Nino könnte Wetterextreme weltweit verschärfen (34:03) Echo Wissen: Männlichkeit auf Rezept – der Hype um Testosteron
Baetz, Brigitte www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Wenn wir an Streiks und Gewerkschaften in der Metall- und Elektroindustrie denken, haben wir oft ein klassisches Bild vor Augen: das Fließband, die Werkshalle, den traditionellen Autobauer. Doch die Arbeitswelt wandelt sich – und mit ihr auch der Arbeitskampf. Zu sehen war das unlängst im beschaulichen Roßdorf südlich von Darmstadt. Dort standen Menschen mit IG-Metall-Fahnen und roten Westen auf der Straße, die beispielsweise promovierte Chemiker sind, die Software entwickeln und Hochtechnologie-Lösungen für die globale Halbleiterindustrie entwickeln. Sie arbeiten für Zeiss SMT, eine Sparte des Optik-Konzerns, die vom gegenwärtigen KI-Boom profitiert. Und trotzdem – oder gerade deshalb? – knirscht es dort gewaltig. Die Belegschaft fordert einen Tarifvertrag und die 35-Stunden-Woche. Wir erzählen, was dahintersteckt. Was passiert, wenn Start-up-Kultur auf Konzernstrukturen trifft und warum dieser lokale Konflikt symptomatisch für die aktuelle Debatte um Arbeitszeiten in Deutschland ist.
Nach den Geschehnissen auf Ceuta hat sich auch in Deutschland erneut eine Debatte über die Flüchtlingspolitik entfacht. Die Bilder treffen hierzulande auf die Erfahrungen von 2015 und auf eine AfD, die sich diese Erfahrungen zunutze macht. Bundesweit liegt die Partei seit längerem in den Umfragen vorn, bei den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland hat sie beste Chancen, stärkste Kraft zu werden. Doch politische Erfolge lassen sich nicht nur in Prozentpunkten messen. Es gibt noch einen anderen Maßstab. Welcher das ist und warum die AfD trotz ihrer zunehmenden inneren Radikalisierung weiter an Zustimmung gewinnt, darum geht es in dieser Folge von Machtwechsel. Zuvor blicken Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander auf die Steuerreformpläne des Bundesfinanzministers, die in der Union für Ärger sorgen. Aber ist dieser Ärger tatsächlich berechtigt? –––– Machtwechsel live in Hamburg: Am 1. Oktober 2026 diskutieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben: 2027 geht es mit weiteren Live-Shows quer durch Deutschland. –––– Holen Sie sich jetzt den exklusiven NordVPN-Deal inkl. 4 Bonusmonaten mit dem Code Machtwechsel oder unter https://nordvpn.com/machtwechsel Holen Sie sich jetzt Ihre persönlichen Daten mit Incogni zurück - 60% Rabatt auf den Incogni-Jahresplan: https://incogni.com/machtwechsel Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Deutschlands Wasserball-Nachwuchs steht im Mittelpunkt von Waterpolo Weekly #003. Wir ziehen Bilanz bei den U16-Weltmeisterschaften der Frauen und Männer sowie bei den U20-Frauen, schauen auf die laufende U20-EM der Männer und sprechen über die Diskussion rund um das TPI-System bei Nachwuchsturnieren.
Die Wall Street startet freundlich in den Handel, nachdem die Verbraucherpreise für Juli im Rahmen der Erwartungen lagen und sich gegenüber Juni abgekühlt haben. Damit bleibt die erhoffte Disinflation intakt und das Risiko einer Zinsanhebung der Fed im September nimmt weiter ab, was insbesondere Tech und Wachstumswerten Rückenwind gibt. Bereits vor den Daten führten Halbleiter- und KI-Aktien die Futures an. Im KI-Sektor bestätigen die Quartalszahlen gleichzeitig eine enorme Nachfrage, aber auch den gewaltigen Kapitalbedarf: Supermicro überrascht mit einem extrem starken Ausblick, Lumentum schlägt die Erwartungen und profitiert vom Ausbau optischer Infrastruktur, während CoreWeave zwar wachsende Nachfrage meldet, für 2026 aber Investitionen von 35 bis 39 Milliarden US Dollar bei lediglich 12,4 bis 13,2 Milliarden US Dollar Umsatz plant. Ein ähnliches Bild liefert Nebius: Der Umsatz steigt um 454 Prozent und das EBITDA übertrifft die Erwartungen deutlich, gleichzeitig explodieren die Investitionen auf rund 5,65 Milliarden US Dollar, fast das Zehnfache des Quartalsumsatzes. Für Diskussionen sorgt weiterhin Nvidias 500 Milliarden US Dollar Finanzierungspaket: Berichten zufolge könnte Nvidia entgegen der ursprünglichen Darstellung bis zu 25 Prozent einzelner Projekte absichern, womit die Debatte über zirkuläre Finanzierung und die Nachhaltigkeit des KI-Booms an Fahrt gewinnt. Unterm Strich bekommt die Wall Street heute genau das, was sie sehen wollte: nachlassenden Inflationsdruck bei gleichzeitig weiterhin außergewöhnlich starker KI-Nachfrage. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Entdecke den exklusiven NordVPN Deal! Jetzt risikofrei testen mit einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie: https://nordvpn.com/wallstreet * ► Erhalte einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily eSIM Datentarife! Lade die Saily-App herunter und benutze den Code wallstreet beim Bezahlen: https://saily.com/wallstreet * +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung
Der Dow Jones gibt nach dem Opening die Gewinne ab, mit dem Nasdaq unter den Tageshochs. Obwohl die Verbraucherpreise im Juli abgekühlt sind, reagieren die Renditen der Staatsanleihen kaum. Im KI-Sektor bestätigen die Quartalszahlen eine enorme Nachfrage, aber auch den gewaltigen Kapitalbedarf: Supermicro überrascht mit einem extrem starken Ausblick, Lumentum schlägt die Erwartungen und profitiert vom Ausbau optischer Infrastruktur, während CoreWeave zwar wachsende Nachfrage meldet, für 2026 aber Investitionen von 35 bis 39 Milliarden US Dollar bei lediglich 12,4 bis 13,2 Milliarden US Dollar Umsatz plant. Ein ähnliches Bild liefert Nebius: Der Umsatz steigt um 454 Prozent und das EBITDA übertrifft die Erwartungen deutlich, gleichzeitig explodieren die Investitionen auf rund 5,65 Milliarden US Dollar, fast das Zehnfache des Quartalsumsatzes. Für Diskussionen sorgt weiterhin Nvidias 500 Milliarden US Dollar Finanzierungspaket: Berichten zufolge könnte Nvidia entgegen der ursprünglichen Darstellung bis zu 25 Prozent einzelner Projekte absichern, womit die Debatte über zirkuläre Finanzierung und die Nachhaltigkeit des KI-Booms an Fahrt gewinnt. Unterm Strich bekommt die Wall Street heute genau das, was sie sehen wollte: nachlassenden Inflationsdruck bei gleichzeitig weiterhin außergewöhnlich starker KI-Nachfrage. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Während Bundeskanzler Merz zur Drohnengefahr schweigt, unterbrach Bundesinnenminister Dobrindt seinen Urlaub und sprach allgemein von „fremden Mächten“, die dahintersteckten. Einige leiten daraus ab, dass Russland in Leipzig einen Anschlagsversuch unternommen habe. Moskau dementiert. Welche politische Debatte löst der Drohnenfund von Leipzig in Deutschland aus?
Was passiert mit Demokratie, wenn Kompromisse nicht mehr als notwendiger Teil politischer Aushandlung verstanden werden? Thilo Mischke trifft Matthias Lieschke, Unternehmer, Kommunalpolitiker und AfD-Mitglied. Zunächst geht es um die Themen, mit denen Lieschke vor Ort Wahlkampf macht: Mittelstand, Bürokratie, fehlende Auszubildende, Handwerk und die Frage, was Politik in den Dörfern konkret verändern kann. Lieschke sagt, er wolle sich nicht in eine politische Schublade stecken lassen – und zugleich, dass er mit der AfD nicht hadere. Im weiteren Verlauf wird das Gespräch grundsätzlicher. Es geht um die AfD als Partei, um politische Kompromisse, öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Familienpolitik, Gleichberechtigung und die Frage, wie weit ein Politiker für Positionen seiner Partei mitverantwortlich ist, auch wenn sie nicht zu seinem eigenen Fachgebiet gehören. Besonders zugespitzt wird die Debatte beim Thema Konsens: Lieschke erklärt, bei einer eigenen Mehrheit gebe es „keine Kompromisse“ und man könne sich den Konsens sparen. Redaktionelle Einordnung: Im Gespräch fasst Thilo einige Positionen der AfD bewusst zugespitzt zusammen. Nicht jede Formulierung ist dabei eine wörtliche Wiedergabe des Parteiprogramms. Das betrifft insbesondere Schwangerschaftsabbruch, Familienpolitik und die sogenannte Demokratie- und Patriotismuserklärung. Letztere bezieht sich im Programm auf Vereine, die staatliche Förderung erhalten wollen – nicht pauschal auf jeden neu gegründeten Verein. Auch beim Thema Schwangerschaftsabbruch geht die Programmatik nicht so weit wie ein generelles Verbot, sondern sieht unter anderem den Verbleib der Regelung im Strafrecht und Änderungen bei Beratung und Schutz des ungeborenen Lebens vor. Am Ende bleibt eine Frage, die über dieses einzelne Gespräch hinausgeht: Wie reden wir miteinander, wenn schon die Vorstellung davon auseinandergeht, wie viel Konsens eine Demokratie braucht?
Unser heutiger Gast war bereits vor gut drei Jahren bei uns. Damals fiel sie vielen Menschen zum ersten Mal auf. Heute gehört sie zu den wichtigsten Stimmen einer neuen Generation von Leadership-Expertinnen in Deutschland. Sie begann ihre Laufbahn mit einem dualen Studium bei REWE und übernahm dort schon früh Führungsverantwortung. Mehr als 13 Jahre arbeitete sie im Konzern in unterschiedlichen Rollen rund um Führung, Personalentwicklung und Organisationsentwicklung. Anschließend wechselte sie in die Welt schnell wachsender Start-ups, bevor sie sich selbstständig machte. Heute begleitet sie Unternehmen, Führungskräfte und Teams auf dem Weg zu einer neuen Form der Zusammenarbeit. Mit ihrem Buch „New Leadership“ hat sie eine Debatte angestoßen, die aktueller kaum sein könnte. Im Zentrum ihrer Arbeit steht eine Überzeugung: Gute Führung beginnt nicht bei Prozessen oder Organigrammen, sondern beim Menschen. Bei Vertrauen statt Kontrolle. Bei echter Selbstreflexion. Bei der Fähigkeit, andere wachsen zu lassen. Und bei der Frage, wie wir in einer Welt voller Unsicherheit, künstlicher Intelligenz und permanenter Veränderung Organisationen schaffen, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten können. Seit über neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In mittlerweile 570 Folgen haben wir mit mehr als 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich weiter verändern muss. Warum wird menschliche Führung gerade im Zeitalter von KI wichtiger statt unwichtiger? Wie gelingt es Führungskräften, Leistung und Menschlichkeit miteinander zu verbinden, ohne in alte Muster von Kontrolle zurückzufallen? Und was muss sich in Unternehmen verändern, damit deutlich mehr Menschen morgens mit Freude zur Arbeit gehen und ihr Potenzial wirklich entfalten können? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute zum zweiten Mal mit Laura Bornmann. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Nach dem Vorfall mit einer Drohne am Leipziger Flughafen läuft eine Debatte über die Sicherheit der kritischen Infrastruktur. Denn die aktuellen Maßnahmen reichen nicht aus.
Lettenbauer, Susanne www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Die Schweiz erlebt gerade die vierte Hitzewelle diesen Sommer. In mehreren Städten kratzten die Temperaturen an 40 Grad. Seen und Flüsse sind zu warm, die Pegel zu tief. Den Kühen auf der Alp geht das Wasser aus, jene im Tal leiden unter Fieber und Durchfall. Und die Menschen schwitzen, lüften – und kaufen so viele Ventilatoren und Klimaanlagen wie noch nie. Diesen Sommer wird (wieder) klar: Die Hitzewellen haben auch eine politische Seite. Die Bauern verlangen Unterstützung vom Bundesrat, die Grünen wollen Albert Rösti das Umweltdepartement entziehen. Nimmt man den Klimawandel in der Schweizer Politik ernst genug? Wie verändert dieser Hitzesommer die Debatte darüber? Und wer könnte davon politisch profitieren? Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble diskutieren in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» darüber, was der Hitzesommer 2026 politisch bedeutet. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser. Ihr hört die Folge als Bonus im «Apropos»-Feed. Produzent: Noah Fend Mehr zur politischen Debatte über die Hitze: Albert Rösti im Interview: «Eine derart heftige Hitze hätte ich nicht erwartet» Klimaszenarien auf einen Blick: Ein solcher Extremsommer wird schon bald normal sein Tausende Kühe werden krank – jetzt soll der Bundesrat die Notlage ausrufen «Die Erde erleidet einen Hitzschlag», warnt die bekannteste Schweizer Klimaforscherin Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Eine Enquetekommission des Deutschen Bundestages soll die Pandemiepolitik aufarbeiten. Die Juristin Dr. Beate Sibylle Pfeil berichtet über die Arbeit des Gremiums, interne Konflikte und die Frage, welche Lehren tatsächlich gezogen werden. In St. Gallen stößt der geplante Bau einer Großmoschee auf Widerstand. Die Kritik an dem Projekt und die politische Debatte in der Schweiz stellt SVP-Kantonsrat Sascha Schmid vor. Deutschland nimmt so viele Steuern ein wie nie zuvor und steckt dennoch immer tiefer in finanziellen Schwierigkeiten. Der Volkswirt Prof. Fritz Söllner erläutert, wie es dazu kommen konnte und welche Folgen die wachsende Verschuldung haben wird. Rechtsanwalt Dirk Schmitz kommentiert das von mehr als tausend Juristen geforderte Verbotsverfahren gegen die AfD.
Debatte nach Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle, Lebenslange Haft nach Auto-Anschlag auf Verdi-Demo in München, Schifffahrtsverbände besorgt wegen Niedrigwasser, Klimawandel: Extreme Hitze in Europa belastet die Menschen, In Ceuta suchen Hunderte Angehörige nach ihren vermissten Familienangehörigen, Russland setzt Angriffe gegen die Ukraine fort, Gedenken in Hiroshima für die Opfer der Atombombe im Jahr 1945, Millionenverluste bei Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen durch fragwürdige Anlagen, Verletzte bei Straßenbahnunfall in Gelsenkirchen, Schwimm-EM in Paris, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Schwimm-EM" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Die aktuellen Vorgänge um den US-Immunologen Anthony Fauci haben in den USA die Debatte um die destruktive Corona-Politik neu entfacht. Auch in Deutschland wäre eine neue Debatte zu den Verwerfungen dieser Zeit und dazu, wer dafür die Verantwortung trägt und wie eine Wiederholung verhindert werden kann, sehr wünschenswert. Ein Kommentar von Tobias Riegel.Dieser Beitrag istWeiterlesen
Der Freiwilligendienst sollte im Familienministerium stärker im Fokus stehen, sagt Caritas-Präsidentin Welskop-Deffaa. Sie sorgt sich, dass die Debatte über einen neuen Zivildienst da falsche Akzente setzt und ungleiche Verhältnisse schafft. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Am 19. Juli 2026 hat der Industrieexperte Prof. Dr. Harro Heilmann bei n-tv ein bemerkenswertes Interview gegeben. Der Titel: „Das ist kein Niedergang, sondern eine Veränderung“. Seine Kernthese: Die Deindustrialisierung Deutschlands sei überzeichnet, der Rückgang des Industrieanteils am BIP von 21,9 auf 20,6 Prozent zwischen 2023 und 2025 sei kein Drama. Der Produktionsindex werde „missbräuchlich“ verwendet, die Bruttowertschöpfung sei der bessere Maßstab, und die deutsche Wirtschaft schlage sich resilient.Acht Tage später, am 27. Juli 2026, haben Dr. Alexander Schiersch und Prof. Dr. Alexander Kritikos vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin genau das Gegenteil dargelegt: Deutschlands Deindustrialisierung ist hausgemacht, sie ist real, und sie ist strukturell – Investitionsschwäche, Bürokratie, Verwaltungsversagen. Beide argumentieren mit denselben makroökonomischen Daten, kommen aber zu entgegengesetzten Schlüssen. Wer hat recht?Im bto-Archiv liegt ein Konzept, an dem sich die ganze Debatte entzündet: die Unterscheidung von Produktion und Bruttowertschöpfung, die Prof. Dr. Timo Wollmershäuser vom ifo Institut Ende 2024 in Episode 271 unter dem Titel „Deindustrialisierung nur ein Mythos?“ erklärt hat. Wollmershäusers These – damals mit dem entscheidenden Wörtchen „noch“ versehen – ist heute die Grundlage der Heilmann-Argumentation. Was daran stimmt und was heute anders zu beurteilen ist, klären wir in dieser Folge. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceInterview Das ist kein Niedergang, sondern eine Veränderung (19. Juli 2026) mit Prof. Dr. Harro Heilmann bei n-tv: https://tinyurl.com/mrk3fb84 Medienbeitrag Warum Deutschland zurückfällt (28. Juli 2026) von Dr. Alexander Schiersch und Prof. Dr. Alexander S. Kritikos: https://tinyurl.com/4eyb3mhx Analyse Struktureller Wandel im Verarbeitenden Gewerbe: Produktion unterzeichnet Bruttowertschöpfung (Februar 2024) von Dr. Robert Lehmann und Prof. Dr. Timo Wollmershäuser in ifo Schnelldienst: https://tinyurl.com/mtyd9tuz beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt ordnet ein, was aktuelle Wirtschafts- und Politikthemen konkret bedeuten – klar, relevant und auf den Punkt – und jetzt zum Vorteilspreis: 12 Monate lang mit 50 % Rabatt. Ein Angebot für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken wollen. Für kurze Zeit unter: handelsblatt.com/rabatt50. Werbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gabor Steingart präsentiert das Morning Briefing.
Der Ansturm von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta hat in der EU die Debatte über den Schutz der Aussengrenzen neu entfacht. Dies nur wenige Wochen, nachdem die europäische Asylreform in Kraft getreten ist. Daniel Thym, Spezialist für europäisches Migrationsrecht, schätzt die Lage ein. (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:09) Zeigt Ceuta, wie verwundbar die EU-Aussengrenze ist? (08:40) Nachrichten (14:31) Legionellen-Ausbruch bereitet der Stadt Basel Sorgen (18:38) Genfer Feuerwehrmann erzählt vom Kampf gegen die Flammen (22:14) Verschmelzen die Kriege in der Ukraine und im Iran? (28:01) Die palästinensische Autonomiebehörde kämpft gegen den Bankrott
Paul Ronzheimer meldet sich aus Tel Aviv und spricht mit Filipp Piatov über die wichtigsten politischen Entwicklungen der Woche. Im Mittelpunkt stehen Donald Trumps überraschende Kehrtwende im Konflikt mit dem Iran, die Folgen für Israel und die Frage, warum der angekündigte Deal mit Teheran zunehmend unter Druck gerät.
Kein Kanton trennt Staat und Religion so konsequent wie Genf. Im Juni hat das Stimmvolk einer Verfassungsänderung zugestimmt, die Genfer Parlamentariern und Parlamentarierinnen das Tragen sichtbarer religiöser Symbole verbietet – darunter Kopftücher, Kippas oder Kreuze. Nun wird das Gesetz juristisch angefochten. Die muslimische Politikerin Ela Öztürk hat Beschwerde eingereicht. Unterstützung erhält sie auch aus christlichen Kreisen. Warum sorgt das Kopftuchverbot für so heftige Diskussionen? Könnte das Genfer Modell Signalwirkung für die ganze Schweiz haben? Und wie weit soll Trennung von Staat und Kirche gehen? Benno Tuchschmid, Romandie-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», hat mit Befürwortern und Gegnern des Gesetzes gesprochen. In der neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt er, weshalb der Streit über religiöse Symbole über Genf hinausreicht. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Debatte um religiöse Symbole Kopftuchverbot Genf: Ela Öztürk kämpft vor Gericht Kopftuch im Unterricht: Lehrerin wehrt sich gegen Verbot Kopftuchverbot St. Gallen: Regierung will Verbot an Schulen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Finthammer, Volker www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Heute unter anderem mit Stimmen zu der von US-Präsident Trump verkündeten Vereinbarung über eine Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen. Im Mittelpunkt steht jedoch eine neue Debatte über den Umgang mit Migranten in Europa. Auslöser ist die Ankunft von zwischenzeitlich zehntausenden Menschen aus Marokko in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Der Anschlag auf den Berliner CSD hat neben der Trauer auch eine Debatte um den Schutz vor islamistischen Anschlägen ausgelöst. Was wird gefordert und wie plausibel sind die Vorschläge? Hamberger, Katharina; Pindur, Marcus; van Laak, Claudia; Geuther, Gudula
Guten Morgen! Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ist zu Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump nach Washington gereist. Beide zeigten sich sehr zufrieden mit ihrem Austausch. Nach den vorherigen Spannungen nicht unbedingt selbstverständlich. Das wichtigste Zeichen des Treffens dürfte gewesen sein, Einigkeit zu demonstrieren – sowohl gegenüber dem Iran als auch gegenüber der Hisbollah im Libanon. In Deutschland geht derweil die Debatte um Fußfesseln, Präventivhaft und ein strengeres Strafrecht für Gefährder. Diese drei Punkte brachte Innenminister Dobrindt nach dem Anschlag in Berlin ins Gespräch. Als solch ein Gefährder wurde Abdul B. schon vor seines Attentats eingestuft. Laut einem Sprecher des Bundeskriminalamtes (BKA) gibt es bereits gesetzlich die Möglichkeit einer elektronischen Aufenthaltsüberwachung, sprich einer Fußfessel, auch schon vor einer Straftat. Dies wurde bisher jedoch noch nie angewandt.
Ein Jahr nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad gelten mehr als 160.000 Menschen als vermisst. Bisher geheime Fotos und Dokumente werfen ein neues Licht darauf, wie Mitglieder des Assad-Regimes systematisch gefoltert und getötet haben sollen, unter anderem im syrischen Militärkrankenhaus Harasta. Die Daten stammen unter anderem von einer bisher geheimen Festplatte, die aus Syrien geschmuggelt und dem NDR zugespielt worden ist. In dieser 11KM-Folge nimmt uns NDR Investigativ-Journalist Amir Musawy vom internationalen Rechercheprojekt „Damascus Dossier“ mit auf die Spur dieser Festplatte. Es geht um eine geheime siebte Etage und um das Ausmaß von Assads Tötungsmaschinerie. Der NDR hat die Daten mit dem ICIJ und mit internationalen Medienpartnern geteilt. An dem Projekt beteiligt sind neben NDR, WDR und SZ, Daraj Media (Libanon), ARIJ (Syrien), Le Monde (Frankreich), Washington Post (USA), Yle (Finnland), SVT (Schweden), Times of London (Großbritannien), El Pais (Spanien), CBC (Kanada).Diese Folge ist ein 11KM Classic und lief zum ersten Mal am 04.12.2025.Mehr Hintergründe und Infos zum Rechercheprojekt “Damascus Dossier” unter Federführung des NDR hier: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/syrien-assad-verbrechen-damascus-dossier-102.htmlHier geht es zum Panorama-Film "Das Damascus Dossier - Anatomie eines Verbrechens": https://1.ard.de/Panorama_Damascus_Dossier In dieser früheren 11KM-Folge geht es um das Gefühl, nicht willkommen zu sein und die hitzige Debatte in der deutschen Politik, in der Betroffene kaum zu Wort kommen: „Syrer in Deutschland: Nicht mehr willkommen?“: https://1.ard.de/11KM_Syrer_in_Deutschland An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Marc Hoffmann Mitarbeit: Lisa Hentschel Host: Elena Kuch Produktion: Fabian Zweck, Christiane Gerheuser-Kamp, Christine Frey und Alexander Gerhardt Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Nach dem islamistischen Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin dreht sich die politische Debatte um die Mittel des Rechtstaats und die Frage: Hätte der Anschlag verhindert werden können? Ein 21 Jahre alter Deutscher war am späten Samstagabend mit einem Kleintransporter wenige Meter neben dem Festivalgelände in eine Menschengruppe gefahren und hatte dabei eine Frau getötet und mehr als 30 Menschen zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Einen Tag später erschossen Polizisten den Täter beim Versuch ihn festzunehmen. Inzwischen haben die Ermittler auf dem Smartphone des Attentäters Abdul B. ein Bekennervideo gefunden, in dem sich B. zum Islamischen Staat bekannte. Den Behörden war die Gefahr, die von ihm ausging, bekannt. Doch die Schwachstellen des deutschen Behördenapparates ermöglichten ihm, seine Tat umzusetzen. In dieser Folge von NZZ Akzent erklärt NZZ-Deutschland-Redaktor Nathan Giwerzew, an welchen Stellen das Justiz- und Polizeisystem falsch programmiert ist und wie sich diese Mängel beheben lassen. Gast: Nathan Giwerzew, Redaktor NZZ Deutschland Host: Dominik Schottner Redaktion: Simon Schaffer Nathans Analyse zum Nachlesen findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/der-terrorist-und-der-naive-staat-deutschland-versagt-im-kampf-gegen-islamismus-ld.10017142). Einen Liveticker mit dem neuesten Stand der Ermittlungen haben wir ebenfalls [auf unserer Seite](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/anschlag-in-berlin-offene-fragen-zu-mittaeter-und-stichwaffe-polizei-fahndet-nach-dem-taeter-ld.10017025). O-Ton Material von [Tagesthemen](https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1621132.html) und [Deutschlandfunk](https://www.deutschlandfunk.de/terrorabwehr-und-aktionsplan-queer-interview-konstantin-von-notz-gruene-100.html). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Der Tag in 2 Minuten – vom 28.7.
Gabor Steingart präsentiert das Morning Briefing.
Nach dem Terroranschlag am Wochenende kocht die Debatte über den Umgang mit islamistischen Gefährdern hoch. Nicht nur die CDU fordert einen härteren Kurs.
Donald Trump droht mit neuen Zöllen. Der Kanzler sucht einen Minister. Boris Pistorius wirbt für ein AfD-Verbotsverfahren. Das ist die Lage am Samstagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Google muss eine EU-Rekordstrafe von 890 Millionen Euro zahlen Bundesregierung sucht Verkehrsminister / Verkehrsministerin So drängen prominente Politiker auf ein AfD-Verbotsverfahren +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Wegen Jens Spahns Vaterschaft wird nun über Leihmutterschaft debattiert. Warum sie bisher in Deutschland verboten ist – und wie sie erlaubt werden könnte.
Bei einem kürzlichen Angriff der Ukraine wurden Wasserfahrzeug, Bodenroboter und Luftaufklärung zu einem gemeinsamen militärischen Vorgang verbunden. Die Soldaten bleiben dabei auf Abstand, die Maschinen bringen sich gegenseitig ins Kampfgebiet. Kriege verändern ihren Charakter – und es gibt Berichte, Deutschland beteilige sich an der Finanzierung von 50.000 Angriffsdrohnen für die Ukraine. Eine angemessene parlamentarische DebatteWeiterlesen
Grey hair in men is often considered attractive and sovereign — but among women, it is still a source of discussion. An Instagram video by British-Australian actress Rachel Ward has sparked a debate worldwide about beauty ideals, images of age and social pressure on women. Why is aging rated so differently? - Graue Haare bei Männern gelten oft als attraktiv und souverän – bei Frauen sorgen sie dagegen noch immer für Diskussionen. Ein Instagram-Video der britisch-australischen Schauspielerin Rachel Ward hat weltweit eine Debatte über Schönheitsideale, Altersbilder und den gesellschaftlichen Druck auf Frauen ausgelöst. Warum wird das Älterwerden so unterschiedlich bewertet?
Wir haben diese Woche ein bisschen was anderes vorbereitet und sprechen über eine Debatte, die schon lange im Gang ist - so lange, dass man manchmal das Gefühl haben kann: Ich hab den Einstieg verpasst. Wie finde ich da jetzt Orientierung? Wer fängt nochmal kurz ganz vorne mit mir an? Mir persönlich ging es so mit der Frage eines AfD-Verbotsverfahrens. Aber wie realistisch ist es überhaupt, dass es zu einem Verfahren kommt?Der Rechtsanwalt Dr. Bijan Moini hat diese Diskussion vor ein paar Wochen nochmal angefacht, als er und sein Team von der Gesellschaft für Freiheitsrechte ein Gutachten über die AfD vorgelegt haben. Über ein Jahr lang haben sie öffentlich zugängliche Reden, Parlamentsprotokolle, Wortmeldungen und Social-Media-Posts der AfD ausgewertet und kommen zu dem Schluss, dass die Partei verfassungswidrig sei. Heißt das also, dass sie auch bald verboten wird?Nicht unbedingt. Wir sprechen über die juristische und politische Dimension von so einem Verbotsverfahren. Welche Bedingungen müssten dafür erfüllt sein? Wie würde das ablaufen? Was sind die Argumente dafür und dagegen? Hier kommt eine gute Stunde mit Bijan Moini!►►►Deutschland3000 Instagram: @deutschland3000 https://www.instagram.com/deutschland3000 https://www.youtube.com/deutschland3000 Bijan MoiniInstagram: @bijan_moini/https://www.instagram.com/bijan_moini/ Eva Schulz Instagram: @evaschulzhttps://www.instagram.com/evaschulz/ ►►►Dieses Interview wurde am 10.07.26 aufgezeichnet. Bei einer aktuellen Debatte kommt es vor, dass nach Redaktionsschluss (17.07.26) neue Informationen oder auch, wie in unserem Fall, neue Kritiken zum Gutachten erscheinen – z.B. dieser FAZ-Artikel mit der Kritik von der Inhaberin des Lehrstuhls für Strafrecht und -prozessrecht, Rechtsphilosophie und -vergleichung an der Uni Köln und Mitglied des Deutschen Ethikrats Prof Dr. Frauke Rostalski:https://www.faz.net/premium/einspruch/exklusiv/afd-gutachten-der-gff-warum-zweifel-bleiben-accg-201030192.htmlQuellen:Rechtsgutachten der GFF „Ist die Alternative für Deutschland verfassungswidrig?“ https://freiheitsrechte.org/uploads/publications/Demokratie/GFF_AfD-Gutachten.pdfLinks zu den beiden Zweitgutachten: von Prof. Dr. Sophie Schönberger: https://freiheitsrechte.org/uploads/publications/Demokratie/Gutachten-Prof.-Dr.-Sophie-Schoenberger.pdfStellungnahme von Prof. Dr. Christoph Möllers zum Gutachten der GFF: https://freiheitsrechte.org/uploads/publications/Demokratie/Gutachten-Prof.-Dr.-Christoph-Moellers.pdfDatenbank zum Gutachten (GFF): https://fragdenstaat.de/aktionen/afd-datenbank/ Beitrag mit Link zum Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutz:https://www.tagesschau.de/inland/afd-medien-publizieren-verfassungsschutz-gutachten-100.htmlPodcast-Folge von „Die Justizreporter*innen“ - Neues AfD-Gutachten: Ist ein Verbot doch möglich? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:551d5f4c1c776a7d/„Deutschland3000“ ist ein Podcast von N-JOY (NDR) und dem BR für die ARD.
Mitte Juli hat das japanische Parlament mit einem neuen Gesetz die männliche Thronfolge abgesichert. Damit soll eine lange Debatte enden. Aber viele wollen Prinzessin Aiko als Kaiserin - und, dass generell Frauen den Männern gleichgestellt sind. Lill, Felix www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Die Befürworter der Leihmutterschaft melden sich zu Wort. Der AfD-Bundesvorstand schickt Prüfer nach NRW. Und: Wie in Downing Street jeder Tag zum Triumph wird. Das ist die Lage am Dienstagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Die ganze Geschichte hier: Brosius-Gersdorf für Legalisierung von Leihmutterschaften Mehr Hintergründe: In internen Chats vergleichen sie Weidel mit Merkel Mehr Hintergründe: JD Vance sucht nach der richtigen Dosis Trump +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Weltmeisterschaft ist vorüber, Spanien hat triumphiert und nach Knicks-Trubel und 250-Jahre-Jubiläum kommen wir in New York ein wenig zur Ruhe. Wir ziehen deshalb ein Fazit zu den WM-Wochen: Welche politischen Themen standen etwas im Hintergrund und kommen jetzt wieder nach vorne? Neben Fußball geht es in dieser Folge von Amerikanische Zustände um die Fragen: Wie wichtig ist der Tod von Senator Lindsey Graham? Hat Trump neue Ideen für den Irankrieg? Wie gefährlich war seine Rede zur Sicherheit von Wahlen? Welche neue Debatte entflammt um die Einwanderungsbehörde ICE? Zur WM-Bilanz (ab 38:50) haben wir außerdem einen tollen Gast: Deana Rohlinger ist Soziologin an der Florida State University und blickt mit uns darauf, wie die WM-Wochen dem Land möglicherweise zu einem neuen Selbstbild verholfen haben. Kann die Freude an der Gastfreundschaft vielleicht sogar ein wenig über die tiefen Gräben der Gesellschaft hinweghelfen? Mehr über ihre Arbeit steht unter: http://www.deanarohlinger.com/ Mit ihr probieren wir etwas Neues aus: In unserer Folge gibt es das Gespräch mit ihr im englischen Original, aber wir haben auch eine übersetzte Version erstellt. Dafür haben wir unsere Fragen nachträglich noch einmal auf Deutsch eingesprochen und Rohlinger von einer KI übersetzen lassen. Diese deutschsprachige Version gibt es von 1:08:35 bis 1:32:50. Falls Ihr Meinungen oder Anregungen zu diesem Aufbau habt, erreicht Ihr uns gerne unter amerikanischezustaende@gmail.com.
Acht Jahre Sicherheitshalber. Vier davon unter dem Eindruck des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Ein Anlass zum Feiern ist das eigentlich nicht. Also steigen die vier Podcaster mal ins Archiv hinab, um in alten Folgen zu wühlen und den einen oder anderen Clip aus der Vergangenheit zu hören. Es geht dabei unter anderem um europäische Souveränität, die NATO und die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland - klingt vertraut? Natürlich, das sind alles Dinge, die heute ebenso aktuell sind wie vor acht Jahren – wenn nicht aktueller. Aber hat sich der Blick auf all das im Vergleich zu vor acht Jahren stark verändert? Welche Entwicklungen wurden in den ersten Folgen des Sicherheitspod vorausgesehen, welche nicht? Wenigstens im zweiten Teil wird es dann ein ganz klein wenig heiterer: Es geht anhand von Fragen der Hörerinnen und Hörer um historische Persönlichkeiten, Filme, Musik, Karrierewege, Schokolade und Gin. Danke an dieser Stelle an alle treuen Hörerinnen und Hörer, die sich den Sicherheitshalber Podcast regelmäßig auf die Ohren packen und vielleicht sogar mit einer Spende unterstützen. Der Sicherheitspod kommt nach der Sommerpause wieder überall da hin, wo es Podcasts gibt - und aller Voraussicht nach im Herbst auch wieder live auf die Bühne. Abstieg ins Archiv: 00:05:16 Hörerfragen: 01:04:33 Mail: mail@sicherheitspod.de Web: https://sicherheitspod.de/ Shop: https://sicherheitshalbershop.myspreadshop.de/ Patreon: https://www.patreon.com/sicherheitspod Bitte beachten! Neues Spendenkonto: Sicherheitshalber Podcast IBAN DE81 1001 8000 0995 7654 77 FNOMDEB2 Finom Komplette Shownotes unter: https://sicherheitspod.de/2026/07/19/sicherheitshalber-spezial-8-geburtstag-abstieg-ins-archiv-und-hoererfragen/
Bundesregierung legt Aktionsplan gegen Steuerbetrug und Finanzkriminalität vor, Vaterschaft von Spahn löst Debatte über Leihmutterschaft aus, Proteste in der Ukraine gegen die Absetzung des Verteidigungsministers Fedorow, USA und Iran attackieren gegenseitig Ziele in der Golfregion, Urteile nach verheerendem Brückeneinsturz im italienischen Genua gefallen, Recherchen decken neue Methoden von Drogenschmugglern auf, Einsatzkräfte kämpfen weiterhin gegen Feuer im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern, Argentinien zieht nach Sieg gegen England ins Finale der Fußball-WM ein, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Fußball-WM" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. In der TS20 vom 16.7.26 hatten wir eine Moderation zum Thema Fußball WM: Darin haben wir gemeldet, Argentinien könnte als erste Nation den Titel verteidigen. Das ist nicht korrekt. Italien und Brasilien war dies bereits vor Jahrzehnten gelungen. Wir haben die Meldung entsprechend korrigiert.