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Levin spricht live über seinen neuen Song und ein Stück Stäfa‑Nostalgie, Noemi Beza zeigt mit ihrer EP eindrücklich ihren Weg nach oben und George bleibt mit «Schoufänschter» der bodenständige Erzähler mit direktem Draht zum Publikum. Noemi Beza ist eine 20-jährige Thurgauer Singer-Songwriterin und arbeitet neben der Musik als Pharmaassistentin. Sie wurde als Baby aus Äthiopien adoptiert und wuchs in einer musikaffinen Familie auf. Nach ersten Erfolgen und Airplay-Platzierungen wurde sie im Juni als «SRF 3 Best Talent» ausgezeichnet – ein Titel, der den Weg für einen möglichen Swiss Music Award ebnet. Mit der EP «You'll Find Me There» verbindet sie modernen Pop mit Indie-, Folk- und Country-Einflüssen und bewegt sich thematisch zwischen persönlichem Wachstum und der Suche nach dem eigenen Platz. Der Zürcher Musiker Levin ist in der Sendung mit «Good Love Hurts So Good (8712)» präsent und spricht live über seinen neuen Song. Die «8712» steht für die Postleitzahl von Stäfa und bildet den Rahmen für eine sehr persönliche Geschichte: inspiriert von einem Jahr in Hollywood erzählt Levin von seiner Jugend am Zürichsee – und davon, dass im eigenen Dorf alle irgendwie Legenden sind. Der Bieler Seeländer George ergänzt die Sendung mit seinem Song «Schoufänschter» und steht für Bodenständigkeit und Nähe zum Publikum: «Das Leben als Buuregiel hat mich am meisten geprägt», sagt er über seinen Weg und freut besonders über ein «sehr gemischtes Publikum».
Daily Nuggets von sportradio360.de: Weltmeisterschaften, Olympia, der Betrieb auf der ATP-Tour - hier kommt der Deep Dive vom Producer Jens Huiber mit ausgewählten Experten, die mindestens knietief in der Materie stehen. Jeden Montag und Dienstag neu.
Neue Musik, grosse Namen und ein Live-Gespräch mit Mundartmusiker Simu: Diese Ausgabe von «Swissmade» verbindet aktuelle Releases mit starken Geschichten zu Songs und Schweizer Klassikern. Mit Bastian Bakers «Time to Shine» steht die Hockey-WM im Zentrum: Es ist bereits sein zweiter Anlauf für einen offiziellen WM-Song – warum es diesmal geklappt hat, erzählt er selbst in der Sendung. Neben frischen Songs von Adrian Stern («Isbluemestilli»), Frantic («Beautiful Day») oder Larry F («Fläscheposcht») sorgen auch persönliche Geschichten für Nähe: Pippo Pollina erzählt zu «Una musica anche domani», warum Musik für ihn überlebenswichtig ist. Dazu gibt es ein Live-Gespräch mit Simu, der unter anderem mit Projekten wie Bagatello, Simu & Silbermann und Pumpelpitz unterwegs war. Nebst dem Song «Goldne Thron», der dem SRF1Publikum nicht ganz unbekannt sein dürfte, hat er auch eine neue Single am Start: «Ändlose Summer».
Gene Simmons hat in einem Interview verraten, dass KISS aktuell wieder im Studio stehen. Ein neuer Song soll bereit s fertig sein. Alle Einzelheiten dazu erfahrt ihr hier!
Die Musik des 26-jährigen MYLLER aus Gießen klingt wie eine Umarmung. Dass er "der hessische Ed Sheeran" genannt wird, liegt nicht nur an seinen roten Haaren, sondern auch an dem positiven Mix aus Handgemachtem und Studiobeats. MYLLER kennt aber auch die Probleme, die Musikacts in Zeiten von Streaming, Live-Krise und einer übervorsichtigen Musikindustrie treffen: Wie kommt man im Business weiter, wenn man a) mit Musikstreams kaum noch Geld verdient und b) unheimlich viele Kosten selber stemmen muss? Hier hilft die Popmusikförderung. Zum Beispiel durch neue Fördermodelle der GEMA. Oder die vom Bund und der Musikwirtschaft finanzierte Initiative Musik. Wir sprechen mit MYLLER, dem Jury-Mitglied Mario Cetti von der Initiative Musik, dem GEMA-Experten für Kulturförderung Marco Thiedig sowie der Musikerin und GEMA-Jurorin Revelle. Und erörtern, für wen Förderung in Frage kommt, was sie leisten kann, was man mitbringen muss. Neue Musik von Myller gibt's auch. Eine Sendung von und mit Melanie Aschenbrenner
Fourty im Podcast
Zwei Finger immer auf den Tasten und im richtigen Moment auf „Record“ drücken! So haben wir in unserer Jugend neue Musik „gespeichert“. Im Sonntagstalk mit Bärbel Schäfer erinnert sich Mark Forster an seine Zeit vor Streamingdiensten. Er selbst versorgt eine Gruppe an Ersthörern über WhatsApp mit seinen neuen Songs - und wartet dann gespannt auf Feedback. Und obwohl er ein Vollprofi ist und sich intensiv damit beschäftigt, wie die Musikwelt funktioniert, ist ihm bei der neuen Single „Ein Lied“ ein echter Fail passiert.
Seit 30 Jahren veranstaltet Jürgen Grözinger im Stadthaus Ulm das KlangHaus-Festival für zeitgenössische Musik. Der Festivalmacher ist überzeugt: Neue Musik darf unterhalten und berühren.
Lucy Shelton talks about her path into singing lots of contemporary music and making her Metropolitan Opera debut at the age of 82 in the role of The Teacher in Kaija Saariaho's "Innocence". She speaks about what keeps her healthy and still singing, sharing her thoughts on Sprechstimme, acting, telling a story and learning crazy difficult pitches. Furthermore Lucy talks about her experience with Innocence, working with the Finnish composer Kaija Saariaho in developing her role.
Wenn das mal kein Einsatz ist: Gerade haben wir in knapp 24 Stunden 1000 Kilometer abgerissen, schon wird direkt noch Podcast aufgenommen.Wir erzählen euch, wie unser erstes Konzert in Bayern war, wie Songs in unserem 'Songwritingcamp' entstanden sind und wie wir dort zu Klischees gefunden haben.Außerdem gibts die Frage, die die Welt bewegt: Hast du einer Künstlerin/einem Künstler schon einmal ein Feedback zur Musik/Auftritt etc. gegeben?Neue Musik gibts natürlich auch hier: Hallo Echo Playlist Ansonsten teilt doch bitte auch alle nochmal unser Phasen Video. Das kann ein bisschen Liebe gebrauchen :)https://www.youtube.com/watch?v=r0nTDroyHmM
Michael von Hintzenstern (*1956) spricht über das von ihm gegründete Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM), seinen Einsatz für Neue Musik in der DDR, die Tage Neuer Musik in Weimar (1988-2021), das Anknüpfen an Bauhaus-Traditionen und multimediale Projekte an „besonderen Orten“. Er berichtet über seinen freundschaftlichen Kontakt mit Karlheinz Stockhausen (1970-2007), aber auch mit seinem Sohn Markus(seit 1977) sowie vielen anderen.
"Mir sind alles Waldchind", so heisst das neue Album von Marius und die Jagdkapelle, in das wir in dieser Stunde reinhören. Zudem feiern wir die Radiopremiere von Illia (13), Finalist bei The Voice Kids.
Haben wir eine neue Nr. 1 in den kronehit charts? Oder wieder Alle Farben? Das verrät dir Christian Mederitsch!
Früher war nicht alles besser, oder? Man fuhr stundenlang zum nächsten großen Plattenladen, ließ sich vom Händler des Vertrauens beraten oder bekam ein liebevoll zusammengestelltes Mixtape zugesteckt. Aber wie sieht das heute aus, in einer Welt, in der fast jeder Song der Musikgeschichte nur einen Klick entfernt ist?In dieser Folge der Tech-Lounge diskutieren Sascha Pallenberg und Don Dahlmann über das zweischneidige Schwert der Algorithmen. Während Spotify und Co. uns mit präzisen Playlisten verwöhnen, besteht die Gefahr, in der eigenen ‚Echokammer‘ hängenzubleiben. Don und Sascha verraten ihre persönlichen Strategien, um aus der algorithmischen Komfortzone auszubrechen: Von proaktivem ‚Training‘ der KI über Geheimtipps wie Bandcamp und KEXP bis hin zum nostalgischen Griff ins eigene CD-Regal.Hört rein und erfahrt, warum wir wieder mehr Eigenverantwortung für unseren Musikgeschmack übernehmen müssen und wie man heute noch echte ‚Perlen‘ abseits des Mainstreams findet.
Neue Musik von Remo Forrer. Mit «Falling» versucht der St. Galler, das Gefühl der Verliebtheit einzufangen – aber nicht etwa nur himmelhochjauchzend, sondern auf dem schmalen Grat zwischen Intensität und Zerbrechlichkeit, zwischen schönen Gefühlen und Angst, weil man sich dabei verletzlich macht.
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Hentschel, Joachim www.deutschlandfunk.de, Corso
Wir kennen das: Man wirft alles in die Waagschale für ein gemeinsames Projekt. Der Geiger Mischa Elman spielt um sein Leben – doch der Komponist Bohuslav Martinů bleibt ungerührt. Keine Regung, nur ein stiller Abgang. Ist der Traum vom eigenen Violinkonzert damit geplatzt? Von Christoph Vratz.
Ihr Lieben,in der neuen Folge dreht sich (fast) alles um unser Konzert letzten Freitag in Hamburg.Schon lange haben wir nicht mehr so einen tollen Abend und so ein unfassbares Gemeinschaftsgefühl gehabt.Wir entscheiden uns immer für Live!!Vielen lieben Dank an alle, die da waren! Neue Musik gibts natürlich auch hier: Hallo Echo Playlist Ansonsten teilt doch bitte auch alle nochmal unser Phasen Video. Das kann ein bisschen Liebe gebrauchen :)https://www.youtube.com/watch?v=r0nTDroyHmM
Lechler, Bernd www.deutschlandfunk.de, Corso
Ein Jubiläumsalbum voller bekannter Stimmen und spannender Entdeckungen Die Luzernerin Heidi Happy kommt live vorbei und stellt ihr Album «20» vor, auf dem sie mit zwanzig Persönlichkeiten je einen Song geschaffen hat. Zu den bekanntesten Mitwirkenden gehören Büne Huber, Stephan Eicher, Boris Blank, Dieter Meier und Michael von der Heide. Dazu kommen zahlreiche weniger geläufige Künstlerinnen und Künstler, Namen wie zum Beispiel Meimuna, Retriever, Egopusher oder Rykka, die die breite Vielfalt an Stimmen hörbar machen, die das Album prägen. Wie sie diese Mitwirkenden ausgesucht hat und wie die Songs entstanden sind, erzählt Heidi Happy in der Sendung – ein Blick hinter die Kulissen eines Projekts, das ihre zwanzigjährige Reise verdichtet und jeder Zusammenarbeit einen eigenen musikalischen Charakter verleiht. Die 20 Songs auf «20» von Heidi Happy könnten dabei kaum unterschiedlicher sein. Sie wechseln zwischen leisen, verspielten oder elektronisch angehauchten Stimmungen. Neue Musik gibt es auch von Baschi: Sein neuster Song heisst schlicht «Bürgin», sein Familienname. Wer ihn zu diesem sehr persönlichen Stück inspiriert hat, erzählt er live in der Sendung. Mehr neue Musik kommt im Duett von Zoë Më mit Stephan Eicher und von Gloria Amelia. Und natürlich darf am 14. Februar, dem Valentinstag, der eine oder andere passende Song nicht fehlen.
Heute sounden wir uns durch alle vier Landessprachen und freuen uns über zwei Collabos: Lo & Leduc haben sich mit To Athena zusammengetan, Zoë Më hat sich den Traum von einer Zusammenarbeit mit Stephan Eicher erfüllt. Und dann sind auch noch Annie Taylor zurück. Was für ein New Music Friday!
Neuer Freitag = neues Musikglück. Welche neuen Releases wir euch fürs Wochenende ans Herz legen, gibt es für euch in der heutigen Sendung zu entdecken. Arma Jackson gewann 2021 den Swiss Music Award in der Kategorie Best Act Romandie. Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist er auch in der Deutschschweiz ein Begriff. Zunächst geprägt von seinen älteren Brüdern und deren Begeisterung für Rap, begann er nach und nach, sich auch anderen Musikrichtungen zu öffnen. So formte er seine ganz eigene musikalische Welt – mit Einflüssen von Michael Jackson über Aznavour bis hin zu Coldplay. Und wenn man gerade dachte, er sei auf dem Peak angekommen, legt er nochmals nach – der neueste Beweis: sein fünftes Album «No Man's Land», das heute rauskam. Auch sonst mangelt es nicht an Neuerscheinungen: Baschi, Lunik, Yet No Yokai, Velvet Two Stripes und Aino Salto beglücken uns ebenfalls pünktlich zum Wochenende mit neuer Musik.
Das Eclat-Festival für Neue Musik im Theaterhaus Stuttgart ist in vollem Gange. Viele Projekte im Festival beschäftigen sich mit dem Übergang in eine ungewisse Zeit.
Neue Musik – klassisches Motto: Bei Westbam stehen sie wieder an, die Fabulous February Beats!
Michael Maria Ziffels spricht über Gesang, Neue Musik, Achtelton, Doggerland, Ulrike Draesner, KI und so vieles mehr. Er erzählt vom Wendland, Lerchen und Spaziergängen und vielen Begegnungen.
Es geht um Feminismus, ihre Zeit als YouTuberin und das spürbare Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen. Rubi spricht offen über Erfahrungen, Erwartungen, Gegenwind und warum Gleichberechtigung kein Trend, sondern notwendig ist – auch im Deutschrap-Kosmos.
Die erste Folge im neuen Jahr steckt voller Nostalgie, Emotionen und absurdem Humor: Flo und Simon lassen ihre Kindheit musikalisch und popkulturell Revue passieren – vom MTV-Konsum über gesellschaftskritische Dinos bis hin zu peinlichen Festivalmomenten mit falschem Schuhwerk im Schokopudding-Schlamm.
Wie bei der Popmusik üblich, gibt es auch im Klassik-Genre Hitlisten der Top-Titel. Erhoben werden sie vom Baden-Badener Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment, und entscheidend ist dabei die Zahl an CD-Verkäufen, Download und Streaming. Im Dezember werden dann die Top Ten des zu Ende gehenden Jahres veröffentlicht. Und 2025 fällt an dieser Liste einmal mehr auf: Die zeitgenössische Musik dominiert deutlich! Statt Bach, Mozart und Brahms belegen Komponisten der Gegenwart die Spitzenränge. Hat die Avantgarde endlich den Durchbruch geschafft? Michael Rebhahn, Redakteur für Neue Musik bei SWR Kultur, hat sich die Klassik-Top Ten genauer angesehen.
Neue Musik geht immer.Schreibt uns gerne an hi@fettundgluecklich.de
MONET192 ist am Start und redet über Thailand-Vibes, Mindset-Changes, Tour-Life und neue Musik. Wie fühlt sich Erfolg wirklich an? Was macht happy? Und warum braucht man manchmal einfach Abstand, um kreativ zu bleiben? MONET192 steht für ehrliche Songs, starke Melodien und Gefühle, die hitten. In dieser Folge gibt's Real Talk, Inspiration und richtig gute Energy. Reinhören, fühlen, vibin'.
Berlin, 1925. Vor 100 Jahren geht „Wozzeck“ zum ersten Mal über die Bühne und der Jubel ist groß. Aber wenn etwas so viel Beifall bekommt, kann es nicht gut sein, findet der Komponist Alban Berg und verlässt enttäuscht die Premiere seiner Oper … Von Ben Süverkrüp.
Vor 100 Jahren uraufgeführt, und nach wie vor die ideale Einstiegsdroge für die immer noch so genannte „Neue Musik". Mit Musikbeispielen aus der Aufnahme unter Pierre Boulez mit dem idealen Wozzeck-Interpreten Walter Berry.
(00:38) Klaus Doldinger: Nachruf auf einen einflussreichen europäischen Jazzmusiker. Weitere Themen: (05:01) Japanische Regisseurin Satoko Ichihara inszeniert antiken Stoff mit modernem Twist. Niedlich und Brutal zugleich. (09:44) Donaueschinger Musiktage: Ein ruhiger Jahrgang für Neue Musik. (14:25) Catwalks als Kunstform: Vitra Design Museum zeigt Geschichte der Modenschau. (18:35) Kölner Verlag bringt neues Buch-Label «Kiwi Space» für junge Leserinnen und Leser.
Nein, es folgt nicht Albumkritik Nummer 752.941, aber gänzlich unkommentiert können wir „The Life of a Showgirl“ natürlich auch nicht lassen. Swiftie vs. Nicht-Swiftie: Hat Taylor mit ihrem jüngsten Werk vielleicht sogar uns beide überzeugt? Wir müssen außerdem über den neuen Look von Thomas Müller sprechen! Frisch in Vancouver angekommen, zeigt er sich jetzt mit Bart und gestylten Haaren - und erinnert zumindest eine von uns damit an den Wendler (und vielleicht sogar ein bisschen an den Glööckler). Um bei neuen Looks zu bleiben: Auch Kris Jenner hat mal wieder an sich rumschrauben lassen und das Ergebnis ist so krass, dass vielleicht schon bald North West als Matriarchin der Sippe durchgehen könnte! Last but not least gibt's noch ein kleines Update zum neu entflammten Rosenkrieg zwischen Verena Kerth und Marc Terenzi und kuriose Gerüchte um die „1.80m große Blondine“ und den Ex von Kader Loth. Klingt verwirrend? No panic - wir erklären‘s euch!
Dobrinka Tabakovas Musik lädt dazu ein, sich fallen zu lassen und in sanften Harmonien zu schwelgen. Ein Album, das von der großen Neugier dieser Komponistin geprägt ist und neugierig macht, wohin ihr Weg sie wohl noch führen wird.
„So wenige Noten“, staunt der Geiger Gidon Kremer bei der Uraufführung von „Tabula rasa“. Arvo Pärt hat vor allem eines komponiert: Stille. Im Saal herrscht eine seltene Ruhe – kein Husten, kein Atmen ist zu hören ... Von Christoph Vratz.
„Der Ochse auf dem Dach“ katapultiert Darius Milhaud ins Rampenlicht: Ein Pariser Nachtclub übernimmt den Titel und macht Milhaud zum Ehrenmitglied. Doch während das Publikum feiert, stempelt die Kritik den Komponisten zum Jahrmarktsmusiker ab … Von Michael Lohse.
Luerweg, Susanne www.deutschlandfunk.de, Corso
Mit OK Cool ist hier nicht die kaltschnäuzige Antwort eines pubertierenden Kindes auf jede Fragege gemeint, sondern die musikalische Symbiose von Bridget Stiebris und Haley Blomquist aus Chicago. Und OK Cool ist hier auch nicht das Urteil über ihre Musik, sondern einfach ihr Bandname. OK Cool!
Mehr Star-Besetzung geht kaum: Jazzlegende Benny Goodman und der Shootingstar des Broadway und Konzertpodiums Leonard Bernstein spielen 1963 die Uraufführung von Francis Poulencs Klarinettensonate. Der Komponist erlebt diese Premiere allerdings nicht mehr ... Von Christoph Vratz.
Kammermusik kann tödlich enden: In einer Tolstoi-Geschichte kommen sich ein Geiger und eine Pianistin zu nahe – mit fatalen Folgen. Leoš Janáček macht daraus ein verstörendes Streichquartett. Von Michael Lohse.
Was ist Schicksal? Und wie gehen wir mit schicksalhaften Ereignissen um? Diese Fragen stellt die "Ouverture spirituelle" der Salzburger Festspiele. Und zeigt dabei, wie intensiv und existentiell Neue Musik sein kann.
Ein Theaterskandal, ein Gerichtsprozess und jede Menge Feinde. Hätte Erik Satie gewusst, worauf er sich mit der Ballettmusik "Parade" einlässt, hätte er die Finger davon gelassen. Von Michael Lohse.
Zwei kurze Opern und in der Mitte ein kleines Ballett – Igor Strawinsky durfte sich im Frühsommer 1925 gleich mit einem Triptychon eigener Werke an der Berliner Staatsoper vorstellen. Seine Geschichte vom Soldaten aus dem Jahr 1918 hatte bereits eine gewisse Aufführungsgeschichte in Deutschland (und mit schon zwei vertonten Rezensionen auch in diesem Podcast). Beim Tanzstück Pulcinella und der Reineke-Fuchs-Adaption Le Renard hingegen, erfahren wir im Hamburgischen Correspondenten vom 12. Juni, handelte es sich um deutsche Erstaufführungen – die den Rezensenten wenig überzeugten. Auch wenn eine gewisse hanseatische Differenziertheit im Urteil gewahrt bleibt, weht durch die Kritik doch ein Hauch des Kulturkampfes, den die musikalische Moderne seinerzeit fast überall umgab. Neben benennbaren künstlerischen Vorbehalten stößt sich der Text dabei ausdrücklich auch an der russischen Herkunft des Komponisten und erklärt die ‘heil'ge deutsche Kunst‘ darob für bedroht. Es liest Frank Riede.
Mörchen, Raoul www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Thank you so much for listening to this podcast and following my singign, concerts, books, etc! In this episode I talk about one of favorite topics. 7 years neue musik leben!!!!!
"Eine fröhliche Sinfonie" will Schostakowitsch 1971 schreiben. Doch daraus wird nichts. Schon von Krankheit gezeichnet, wird seine letzte Sinfonie zur ergreifenden Auseinandersetzung mit dem Tod. Er zieht noch mal alle Register seiner Kunst und gibt der Nachwelt Rätsel auf, indem er ausgiebig aus eigenen und fremden Werken zitiert. Von Michael Lohse.
Genial oder größenwahnsinnig? Diese Tondichtung von Richard Strauss aus dem Jahr 1898 polarisiert bis heute: ein Meisterstück wie ein Film: mit einem Helden, einer großen Liebe und feindlichen Widersachern. Der Komponist blickt zurück auf seinen künstlerischen Lebensweg und zieht dabei alle Register seiner facettenreichen Klangsprache. Von Martin Zingsheim.
Sibelius' letzte Sinfonie aus dem Jahr 1924 besteht aus nur einem einzigen Satz. Um den aber hat der Komponist lange gerungen. In gut 20 ergreifende Minuten packt er sein Vermächtnis als Sinfoniker. Danach verstummt der Finne zunehmend, obwohl er noch gut 30 Jahre zu leben hat. Von Christoph Vratz.