Annual music and drama festival held in Salzburg, Austria
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"Hochkultur" liegt ihnen im Blut, denn das zehnköpfige Ensemble Franui hat sich nach einer Osttiroler Almwiese benannt. Dort sind die meisten Mitglieder der Musicbanda aufgewachsen. Von der Alm auf die Bühne der Salzburger Festspiele oder der Elbphilharmonie. Das Ensemble selbst bezeichnet sich als "Umspannwerk". Denn sie transformieren klassisches Repertoire und verorten es neu zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik. Längst gilt Franui als kulturelle Instanz. Ausgezeichnet als "Österreicher des Jahres" in der Kategorie Kulturerbe. Ein Kulturerbe, das sich weigert, stillzustehen.
Im Dezember hatten die Salzburger Festspiele die Besetzung verkündet, jetzt zieht die Mezzosopranistin Elīna Garanča zurück: Zu Ariadne in Strauss‘ Oper „Ariadne auf Naxos“ finde sie keinen geeigneten Zugang, das schreibt sie in einem Statement auf Facebook. Eine valide und mutige Entscheidung für die Kunst statt für die Karriere, findet Hannah Schmidt.
Vom sogenannten „Erholungsgau“ zum „Lazarettgau“: Für den Salzburger Tourismus war die Zwischenkriegszeit geprägt von einem Auf und Ab. Mit viel Licht, wie der Gründung der Salzburger Festspiele, aber auch mit vielen Schattenseiten, wie dem früh einsetzenden touristischen Antisemitismus. Herzlich willkommen bei Museum am Sofa, dem Podcast des Salzburg Museum. Mein Name ist Josef Kirchner und wir begeben uns auch heute wieder gemeinsam in die Geschichte Salzburgs.
Als Kind in den 90er Jahren hat er liebend gerne am Computer gespielt – und dank der Musik dieser ersten grossen Videogames viel über Komposition gelernt. Aus dem kleinen Computernerd von damals ist der mehrfach Grammy-dekorierte Star Jon Batiste geworden. Im Musikmagazin erzählt er von seiner Faszination für Game-Musik, aber auch davon, wie wir Gefahr laufen uns in der Welt der Algorithmen selbst zu verlieren. 01:03 – Song of Storms & Talk Vor zwei Wochen hat Jon Batiste seine Interpretation einer Computerspiel-Melodie ins Netz gestellt – Song of Storms – und viel Aufmerksamkeit erregt damit. Im Talk erzählt er von seiner Faszination für die Game-Komponisten der 90er Jahre und davon, wie wichtig es ist, das innere Kind zu bewahren. 21:43 – Wochenrückblick Nachdem Markus Hinterhäuser gegangen ist, folgt Karin Bergmann als Interims-Intendantin der Salzburger Festspiele. Die deutsch-kolumbianische Dirigentin und Pianistin Anna Handler wird ab diesem Sommer Conductor in Residence bei den Los Angeles Philharmonic. Und wir gehen auf den Dancefloor: In der Ausstellung «No Time to Lose» des Nidwaldner Museums. 37:55 – Konzert-Tipp Das Zurich Jazz Orchestra lädt die Südkoreanische Sänger Song Yi Jeon ein – im Rahmen der «Female Composers Series» 40:38 – Neu auf meiner Playlist Die Komponistin Maria Schneider schreibt Musik, die uns allen wieder beibringen soll, zuzuhören. «American Crow» heisst ihr neuestes Werk: Anspruchsvolle aber auch heilsame Musik. 47:27 – Musikfrage Warum ist es so schwierig über Musik zu reden? Darüber hat sich der Autor Peter Kraut Gedanken gemacht. 52.08 – Mahler zum Schluss Das Basler Sinfonieorchester legt die erste Einspielung unter dem neuen Leiter Markus Porschner vor: Die 2.Sinfonie von Gustav Mahler.
Thema: Salzburg hat nach extrem turbulenten Monaten seine erste Festspiel-Intendantin.
Karin Bergmann übernimmt die Leitung der Salzburger Festspiele auf Zeit. Markus Hinterhäuser wollte gerade sie als schauspielerische Leitung besetzen. Bekommt er damit im Nachhinein Recht?
Thema: Salzburg hat nach extrem turbulenten Monaten seine erste Festspiel-Intendantin.
Nach dem Führungsstreit rund um Markus Hinterhäuser wird eine Theaterexpertin aus dem Ruhrgebiet Übergangs-Intendantin in Salzburg. Damit leitet erstmals eine Frau das künstlerische Programm des Festivals.
Machtwechsel in Salzburg. Nach Markus Hinterhäusers abruptem Abschied übernimmt Karin Bergmann als erste Intendantin die Festspiele. Die erfahrene Theatermanagerin setzt auf Würde, Respekt und Vertrauen bis mindestens 2027.
(00:00:35) Er gehörte zu den bedeutendsten Intellektuellen Deutschlands. (00:03:40) Nach 10 Jahren am Kunstmuseum Bern: Nina Zimmer wird Generaldirektorin des Belvedere in Wien. (00:05:07) Nach Führungsstreit: Intendant Markus Hinterhäuser verlässt Salzburger Festspiele. (00:06:17) 13. Schweizer Theatertreffen zeigt starke freie Szene aus allen Landesteilen. (00:10:45) Pro Helvetia feiert Wiedereröffnung des Centre Culturel Suisse in Paris. (00:15:16) Tatort Europa: Die besten Krimitouren von Marc Voltenauer und Benjamin Amiguet. (00:20:04) Ausstellung «More than Human» hat Natur im Fokus: Wie Design unsere Umwelt schützt.
Ende einer Amtszeit: Warum Markus Hinterhäuser als Intendant der Salzburger Festspiele gehen muss
Die Regierung denkt über die Abschaffung des Ehegattensplittings nach. Der Intendant der Salzburger Festspiele soll Frauen schikaniert haben. Und das Verteidigungsministerium jagt neuerdings Maulwürfe. Das ist die Lage am Donnerstagabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Klingbeil-Vorstoß: Was die Pläne zum Ehegattensplitting für Ihren Geldbeutel bedeuten können Möglicher Machtmissbrauch: Salzburger Festspiel-Intendant Hinterhäuser nach Streit beurlaubt Leak im Verteidigungsministerium: Auf der Jagd nach dem Informanten waren Pistorius’ Leute nicht zimperlich +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Der Streit zwischen Intendant Markus Hinterhäuser und dem Aufsichtsgremium der Salzburger Festspiele ist eskaliert. Wegen "unüberbrückbarer Differenzen" gehen die Festspiele und Hinterhäuser ab sofort getrennte Wege.
Gestern wurde die Eröffnungspremiere der heurigen Salzburger Festspiele „Giulio Cesarein Egitto“ zum zweiten mal gegeben. Unser Opernexperte Richard Schmitz war dabei.
(00:38) Deepfake-Pornos sind aktuell in den Schlagzeilen: Der Moderator und Schauspieler Christian Ulmen soll KI-generierte Pornos seiner Exfrau Collien Ferndandes verbreitet haben. Mit Deepfake-Pornos und gefälschten Nacktbildern kämpfen aber auch immer mehr «ganz normale» Frauen und Mädchen. Weitere Themen: (05:28) Eurokrise und ein umstrittener Kulturstaatsminister - was die Literaturbranche an der Leipziger Buchmesse beschäftigt hat. (09:47) 28 Beninbronzen aus Zürich und Genf gehören wieder Nigeria - wie die Schweiz es geschafft hat, bei der Restitution Konflikte zu vermeiden. (14:09) Streit um die Salzburger Festspiele - wer die Festspiele in der Zukunft leiten wird, ist aktuell unkklar. (19:03) Musikalischer Volltreffer - die Inszenierung der Rockoper «Jesus Christ Superstar» an den Bühnen Bern überzeugt.
Machtkampf an der Salzach: Die Salzburger Festspiele, Aushängeschild der Hochkultur, taumeln zwischen Intendantenkrise, politischem Gerangel und vernachlässigter Infrastruktur einer ungewissen Zukunft entgegen.
(00:59) Wie geht es weiter bei den Salzburger Festspielen? – Nach der Sitzung in Sachen Intendant Markus Hinterhäuser. Weitere Themen: (05:26) Meldung aus der Kultur: Bach-Stiftung St. Gallen erhält Bach-Medaille der Stadt Leipzig 2026. (06:25) Wir entdecken die dänische Dichterin Tove Ditlevsen wieder neu – bis zu ihrem Tod Mitte der 1970er Jahre war sie mit ihrem lyrischen Werk ihrer Zeit voraus. (11:03) Exilerfahrungen – das Buch «Nation of Strangers» der türkischen Autorin Ece Temelkuran. (15:51) Mittelalter in der Zentralschweiz: Ausstellung in Zug beleuchtet Alltag in der mittelalterlichen Zentralschweiz.
Kaindlstorfer, Günter www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
In der Außensicht sind wir ein Land mit lange verleugneter Nazi-Vergangenheit, das seine Verantwortung in Europa gerne hinter der Neutralität versteckt. Eine überholte Denkweise in der neuen Weltpolitik, argumentiert Ursula Plassnik. Beim Symposium der Salzburger Festspiele 2025 hielt die ehemalige ÖVP-Außenministerin eine ungewöhnliche Keynote. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Dennis Krauß gewann 2025 den Europäischen Opernregie-Preis und wurde für „Sleepless“ von Peter Eötvös am Theater Chemnitz mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet.
Ob der Druck zu Aufrüstung und Verteidigung eine neue europäische Identität erforderlich machen, diskutieren der Publizist Karl-Markus Gauß, der Journalist Misha Glenny, die Ex-Außenministerin Ursula Plassnik und der ORF-Journalist Gerald Heidegger unter Moderation Michael Kerbler, beim Symposium der Salzburger Festspiele, Teil 5. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie Österreichs EU-Beitritt mit den demokratischen Revolutionen von 1989 zusammenhängt und wie die Umwälzungen von damals Europa bis heute prägen. Es diskutieren der Schriftsteller Karl-Markus Gauß, der Journalist Misha Glenny, Außenministerin a.D. Ursula Plassnik und ORF-Journalist Gerald Heidegger, moderiert von Michael Kerbler beim Symposium der Salzburger Festspiele 2025, Teil 4. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Vorstellung von Österreich als Kulturnation entstand in Abgrenzung zu Deutschland und Deutschtum. Was war die Idee 1955 wert und was gilt sie heute? Darüber diskutieren die Schriftstellerin Maja Haderlap, Bundespräsident a.D. Heinz Fischer, der Historiker Oliver Rathkolb, der Bankmanager Andreas Treichl, die Kulturmanagerin Kathrin Zechner, moderiert von Tarek Leitner, beim Symposium der Salzburger Festspiele 2025, Teil 3. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
80 Jahre nach der Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus und dem Wiederaufbau der Salzburger Festspiele in der Zweiten Republik befindet sich die Welt auch heute in einem krisenhaften Umbruch und steuert auf eine geopolitische Neuordnung zu. Im Gespräch mit Oliver Rathkolb blickt Heinz Fischer auf die Anfänge der Ersten Republik zurück, beim Symposium der Salzburger Festspiele 2025, Teil 2. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Salzburg stellten die USA nach dem Sieg über Hitlerdeutschland die Besatzungsmacht. Die Kulturpolitik war den amerikanischen Befreiern im Westen Österreichs deutlich weniger wichtig, als den Sowjets in Wien.Wie der Umbruch schließlich doch passierte und was bis heute nachwirkt, diskutierten im Rahmen der Salzburger Festspiele bei einem Symposium besprochen eine prominente Runde mit Mavie Hörbiger, Helga Rabl-Stadler, Oliver Rathkolb, Ilija Trojanow, Danielle Spera und Aleida Assmann moderiert von Hannelore Veith. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Valery Tscheplanowa begeistert ihr Publikum, ob vor der Kamera oder auf der Bühne. Als "Buhlschaft" wurde sie im "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen gefeiert und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, etwa mit dem Kunstpreis Berlin, dem Ulrich Wildgruber-Preis und war 2017 Schauspielerin des Jahres. Geboren und aufgewachsen ist Valery Tscheplanowa im sowjetischen Kasan, kam mit acht Jahren nach Deutschland, begann mit dem Puppenspiel und wechselte dann ins Schauspielfach. Nach ihrer Ausbildung wurde sie Ensemble-Mitglied am Deutschen Theater Berlin, spielte am Schauspiel Frankfurt und am Münchener Residenztheater. Heute ist sie vor allem auch einem breiten Fernsehpublikum bekannt. Wie viele Kolleginnen und Kollegen hat auch Tscheplanowa für sich das Schreiben entdeckt. 2023 erschien ihr Romandebüt "Das Pferd im Brunnen", dem jetzt ein zweites Buch folgte: "Ist es Liebe". Darüber spricht Valery Tscheplanowa in NDR Kultur à la carte mit Katja Weise.
Der amerikanische Musiktheoretiker Jeremy Eichler sagt, wer Musik hört, lässt sich auf einen Dialog mit der Geschichte ein. Die Erinnerung über den Weg der Musik sei in Phasen historischer Brüche besonders wichtig. Ein Vortrag beim Symposium der Salzburger Festspiele 2025.Hinweis: Die Rede wurde in englischer Sprache gehalten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Die Salzburger Festspiele 2025 enden mit einer "Abschiedssymphonie": Die Berliner Philharmoniker spielen unter Kirill Petrenko Gustav Mahlers Neunte. Sie war eigentlich die Zehnte. Die Musikbeispiele dirigiert der Dirigent der Uraufführung der Symphonie, Bruno Walter (CBS).
Seit 1920 lockten die federführend von Max Reinhardt und Hugo von Hofmannsthal gegründeten Salzburger Festspiele allsommerlich ein illustres Publikum an die Salzach zwischen Mönchs- und Kapuzinerberg. Nachdem der Festspielbetrieb 1923 nur sehr eingeschränkt und 1924 aus finanziellen Gründen gar nicht aufrechterhalten werden konnte, war 1925 das Jahr der Trendwende. Neben diversen Konzerten und drei Opernproduktionen wies der Spielplan auch gleich drei große Schauspielneuinszenierungen auf, die allesamt in der in nur vier Monaten zum ersten Salzburger Festspielhaus umgebauten alten fürsterzbischöflichen Großen Winterreitschule über die Bühne gingen. Die meiste Aufmerksamkeit zog zweifellos die zur Eröffnung gegebene Premiere von Hofmannsthals Salzburger großen Welttheater in der Regie Reinhardts auf sich. Sie steht auch im Zentrum des Festspielberichtes von Leonhard Adelt im Hamburger Anzeiger, den sich für uns Frank Riede angeschaut hat.
Sommerpause in Opern- und Konzerthäusern, doch die Festspiele florieren. Die Salzburger Festspiele 2025 bieten eine düstere und bewegende Bilanz. Jörn-Florian Fuchs beleuchtet die Höhepunkte und Kontroversen dieser Saison.
Raphaël Pichon und sein Pygmalion Chor und Orchester sind mittlerweile bekannt für ausgefallene Neuinterpretationen. Für die Salzburger Festspiele haben sie sich nun in einer halbszenischen Neuproduktion Mozarts Opernfragment "Zaide" und der Kantate "Davide penitente" gewidmet. Kombiniert mit anderen Ausschnitten aus Mozarts Œuvre und Texten des libanesisch-kanadischen Schriftstellers Majdi Mouawad entsteht in dieser "Zaide" eine dramatische Geschichte über den Kampf um Freiheit und das Recht zu lieben und zu leben.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Wie der Mann aus Neapel zur Ikone der Salzburger Festspiele und zum prägenden Dirigenten der Wiener Philharmoniker wurde. Im Musiksalon verfolgen wir die erstaunliche Repertoire-Bandbreite des Dirigenten anhand von Aufnahmen aus Wien, Berlin, Mailand, Philadelphia und Chicago.
Nebel, Hexen, Mord und Finsternis: Giuseppe Verdi's Macbeth verzaubert erneut die Salzburger Festspiele. Mit Wladyslaw Solimski und Asmik Grigorian in den Hauptrollen verspricht die Produktion von Krzysztof Warlikowski düstere Magie.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Marion Eigl berichtet über einen Riesenerfolg für die Sängerinnen Lisette Oropesa und Kate Lindsey. Antonello Manacorda dirigiert, Ulrich Rasche inszeniert.
(00:00:51) Es ist die letzte Ausgabe unter der Schauspieldirektorin Marina Davydova. (00:04:51) Ein Tauchgang mit Tiefgang in Basel: Die Ausstellung «Midnight Zone» von Julian Charrière im Museum Tinguely. (00:09:19) Wie weit wird Donald Trump noch gehen? Dieser Frage widmet sich Elmar Thevessen in seinem Buch «Deadline». (00:13:46) Willhelm Tell goes international: Funktioniert die Neuverfilmung «William Tell»? (00:17:22) Die Gesellschaft wird älter - die grosse Frage ist, wie wir möglichst lange gesund bleiben.
Orzessek, Arno www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Wöß, Christoph www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Was ist Schicksal? Und wie gehen wir mit schicksalhaften Ereignissen um? Diese Fragen stellt die "Ouverture spirituelle" der Salzburger Festspiele. Und zeigt dabei, wie intensiv und existentiell Neue Musik sein kann.
Am 18. Juli beginnen die Salzburger Festspiele. Bis zum 31. August stehen allein zwölf Musiktheaterwerke auf dem Programm, flankiert von Schauspielpremieren sowie Konzerten der weltweit besten Orchester und Solisten. Als Leitthema wählte der Intendant der Festspiele, Markus Hinterhäuser, ein Zitat aus Samuel Beckets "Endspiel": "Ich werde in den Tod geboren."
Hans-Werner Henzes Oratorium "Das Floß der Medusa" aus dem Jahr 1968 eröffnet die diesjährigen Salzburger Festspiele. Mit dabei: der BR-Chor, der WDR Rundfunkchor, der Salzburger Festspiel-Kinderchor und das ORF Radio Symphonieorchester. Franziska Stürz hat die Chorproben Anfang der Woche in München besucht.
Alles außer Politik: Peter Filzmaier und Helga Rabl-Stadler über die Unwahrscheinlichkeit, Präsidentin der Salzburger Festspiele zu werden und es 26 Jahre lang zu bleiben. Ein Podcast vom Pragmaticus. Das Thema:Helga Rabl-Stadler setzte sich in ihrer nach wie vor andauernden Karriere immer dort durch, wo ungeschriebene Regeln besonders gut bewacht werden – im Journalismus, in der Wirtschaft, in der Politik und in der Kultur: „Gerade da sind viele sehr intolerant. Wenn du nicht in dem Biotop immer daheim warst, dann hast du ungeheure Gegner, die sagen ‚ja darf sie denn das überhaupt?‘. Dass ich das überwunden habe freut mich.“ Aber wie hat sie das geschafft? In der 7. Folge von Alles außer Politik sprechen Peter Filzmaier und Helga Rabl-Stadler über Strategien des Aufstiegs für Außenseiter und Quereinsteiger und die Rolle der Kultur für die Demokratie. Unser Gast in dieser Folge: Helga Rabl-Stadler stammt aus Salzburg. Als sie 1995 zur Präsidentin der Salzburger Festspiele ernannt wurde, war Österreich gerade Mitglied der Europäischen Union geworden und die Festspiele konnten auf eine bereits 95jährige Tradition zurückblicken. Eine Tradition, in der Frauen in Führungsrollen nicht vorgesehen waren, was die promovierte Rechts- und Politikwissenschaftlerin auch immer wieder zu spüren bekam. Rabl-Stadler war die erste Frau an der Spitze der Salzburger Festsipiele und kann die längste Amtszeit aller Präsidentschaften vorweisen: 26 Jahre. Wie ist ihr das gelungen? Der Podcast Alles außer Politik mit Peter FilzmaierIn „Alles außer Politik“ vollzieht der Politikwissenschaftler und Polit-Analyst Peter Filzmaier den Drahtseilakt im Gespräch mit Wissenschaftlern und Experten alles zu bereden und doch nicht bei der Politik anzustreifen. Gar nicht so leicht. Und doch ein weites Feld: Jeden 3. Donnerstag im Monat also Gespräche über Alltag, Leben, Philosophie, Kultur und neue Ideen abseits des Politzirkus.Was bisher besprochen wurde: Das Geld mit Gabriel FelbermayrDie Gesundheit mit Katharina Reich Der Marathon mit Julia Mayer Das Land mit Lisz Hirn Die Demokratie mit Oliver RathkolbDie Sicherheit mit Bruno HofbauerDer Host, Peter FilzmaierPeter Filzmaier stammt aus Wien und ist der Politanalyst des Landes. Die Frequenz seiner Auftritte in den Nachrichtensendungen des ORF kann als Indikator für die Intensität einer politischen Krise dienen. Filzmaier formuliert dann im berühmten Schnellsprech präzise Einschätzungen zur Lage der Parteien und zum Urteil der Wähler. Der Politikwissenschaftler forscht und lehrt ansonsten an den Universitäten Graz und Krems, wo er Professuren für Politische Kommunikation sowie Politikforschung innehat. Und er ist Leiter des Instituts für Strategieanalysen (ISA) in Wien. Alles außer Politik ist der einzige Podcast, in dem er nicht über Politik spricht.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Das Archiv der Salzburger Festspiele ist eines der umfangreichsten Theaterarchive in Österreich. Seit dem Umzug in eine hübsche kleine Villa in der Neutorstraße von Salzburg ist das Archiv dienstags und donnerstags für die Öffentlichkeit zugänglich.
Heute Mailand, morgen Salzburg, dann Paris oder Berlin. Dort, wo Regula Mühlemann auftritt, brilliert sie mit ihrem lyrischen Koloratursopran, in den Mozart-Opern, in Verdis Rigoletto oder im Rosenkavalier von Strauss. Liederabende, Konzerte, CD-Produktionen gehören zu ihrem Programm wie das Leben auf der Opernbühne. Aufgewachsen ist Regula Mühlemann in der Schweiz, in einem musikalischen Umfeld. Ihre Zeit in der Luzerner Kantorei war der Grundstein für ihre Karriere. Mit Mitte 20 hatte Regula Mühlemann ihr Debut bei den Salzburger Festspielen, ein paar Jahre später folgten Engagements an der Mailänder Scala und der Wiener Staatsoper. Häuser, die heute zu ihrer künstlerischen Heimat geworden sind. Besonders ihre Mozart-Interpretationen haben für viel Aufsehen gesorgt. Mozart, ein Komponist zu dem sie eine besonders enge Beziehung hat. "Mozart werde ich immer singen, es hält die Stimme jung." Für ihr Debutalbum mit Mozart-Arien ist sie mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet worden. Weitere Preise folgten: 2018 erhielt sie z.B. den OPUS Klassik als "Nachwuchskünstlerin des Jahres". Die aktuelle Saison führte Regula Mühlemann u.a. an die Staatsoper Berlin und an das Théâtre des Champs-Élysées in Paris in der Rolle der Sophie in Strauss‘ Rosenkavalier. Gerade stand sie auf dem Programm der Hamburger Elbphilharmonie mit Herbert Blomstedt und Bachs Kantate: "Jauchzet Gott in allen Landen". Beate Scheibe spricht mit Regula Mühlemann in NDR Kultur à la carte über eine beeindruckende Karriere.
Pesl, Martin Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Künstler verlassen die Mozartstadt, die Arbeiter rücken an. Das Festspiel-Areal wird erweitert. Es ist eine Investition in einen Wirtschaftsmotor, argumentiert das Festival. https://gjw.one/rnugfc