POPULARITY
Categories
Vom 5. bis 7. Juni findet in Sursee das Schweizerische Trachtenchorfest 2026 statt. Es ist ein besonderer Anlass: Zum ersten Mal überhaupt wird das Fest in der Innerschweiz durchgeführt. Gleichzeitig feiert die Schweizerische Trachtenvereinigung ihr 100-jähriges Bestehen. Passend dazu widmet sich di Trachtenchöre haben in der Schweiz eine andere Herkunft als viele Jodelchöre. Während letztere meist im Eidgenössischen Jodlerverband verwurzelt sind, stammen Trachtenchöre aus dem Trachtenwesen und sind häufig in der Schweizerischen Trachtenvereinigung organisiert. Trotzdem gibt es zahlreiche Berührungspunkte: Auch Trachtenchöre pflegen das Schweizer Liedgut und tragen dazu bei, Traditionen und Brauchtum lebendig zu halten. In dieser Sendung erklingen Aufnahmen von Trachtenchören aus verschiedenen Regionen der Schweiz. Sie zeigen die Vielfalt dieser Chorkultur – von traditionellen Volksliedern bis hin zu neueren Kompositionen. Damit entsteht ein musikalischer Querschnitt durch eine Sparte, die zwar weniger im Rampenlicht steht als das Jodelwesen, aber seit vielen Jahrzehnten fest zur Schweizer Volkskultur gehört. Das Schweizerische Trachtenchorfest verwandelt Sursee während drei Tagen in einen Treffpunkt für Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Schweiz. Chorvorträge, Tanz- und Singfeste, ein Festumzug sowie zahlreiche Begegnungen stehen im Zentrum. Die «Fiirabigmusig» stimmt auf diesen besonderen Anlass ein und bringt die Klangwelt der Trachtenchöre ins Radio.
Musikalische Soirée zum Gedenken an die Bücherverbrennung Im Mittelpunkt stehen Leben und Werk von Erich Kästner: Die eher unpolitischen Verse – frech, leicht frivol, manchmal böse … Und seine oftmals sehr politischen Texte – unbequem, gesellschaftskritisch, meist links … Unterhaltsam, voll bissigem Humor, mitreißend interpretiert und musikalisch ausgestaltet. · Ursula Kurze, Kompositionen, Gesang, Konzertgitarre
Die australische Performer:in, Flötist:in und Komponist:in Phoebe Bognár prägt die experimentelle Musikszene in Basel. International spielt sie an Festivals sowie mit namhaften Ensembles. Ihre multimedialen Performances verbinden Klang, Körper, Raum und Bewegung. Talk (03:17): Ich treffe Phoebe Bognár am Hundestrand im Basler Quartier St. Alban. Sie liebt Hunde und das Sitzen am Rhein – zu jeder Jahreszeit. Das Ufer passt zu ihr. Als Performer:in an der Flöte und mit Elektronik beschäftigt sie sich in ihrer Arbeit mit Fluss, Luft und Strom. Sie erzählt, dass sie ursprünglich gar nicht Flöte spielen wollte und dass ihre Kompositionen immer mit Texten beginnen, die Menschen gewidmet sind. So auch zwei Stücke für ihre Grossmütter in Hongkong und Ungarn. Wochenrückblick (25:22): Ein Blick auf Richard Wagner und seine Zeit in Luzern. Ausserdem: der Zürcher Kunstpreis geht an die Musikerin und Performancekünstlerin Erika Stucky. Im Filmbereich sorgt der neue Kinofilm «Primavera, Vivaldi und ich» für Aufmerksamkeit – eine poetische Auseinandersetzung mit Musik, Erinnerung und Identität. Neu in meiner Playlist (40:25): Die Basler Singer-Songwriterin Cori Nora präsentiert ihr neues Album «Pleasure and Focus». Darin verbindet sie Jazz-Einflüsse mit Indie-Pop und versteht Musik als offenen, gemeinsamen Raum – intim, atmosphärisch und zugleich kraftvoll. Mit ihrer ruhigen, klaren Stimme und verspielten Beats schafft sie ein musikalisches Mantra: sich Zeit nehmen, durchatmen und den Fokus nach innen richten. Konzerttipp (45:36): Der niederländische Pianist Joep Beving, eine feste Grösse der Neoklassik, bringt seine minimalistisch-poetischen Klavierstücke in die Tonhalle Zürich. Ein Abend der leisen Töne – am Dienstag, 19. Mai. Musikfrage der Woche (48:58): Was ist das lauteste Instrument der Welt? Schlagzeug, Orgel, Trompete oder Piccolo? Eine Frage rund um Lautstärke, Klangphysik und Wahrnehmung von Musik. Jaronas Scheurer mit Isabel Münzner, Kuratorin der Musikinstrumentensammlung des historischen Museums Basel.
Volksmusik rund um das Eidgenössische Musikfest in Biel. Vom 14. bis 17. Mai steht Biel ganz im Zeichen der Blasmusik: Am 35. Eidgenössischen Musikfest treffen sich rund 25'000 Musikantinnen und Musikanten aus der ganzen Schweiz. Über 550 Vereine treten an diesem Grossanlass auf 15 Bühnen in verschiedenen Kategorien und Stärkeklassen an. Dazu werden über 100'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Diese «Fiirabigmusig» greift das Eidgenössische Musikfest auf – mit einem Blick auf die Verbindung von Blasmusik und Jodelgesang. Zwar steht am Eidgenössischen Musikfest die Blasmusik im Mittelpunkt, doch seit vielen Jahren gibt es zahlreiche Berührungspunkte zum Jodeln. Verschiedene Komponisten haben Werke geschaffen, in denen sich Jodelgesang und Blasmusik ergänzen. Genau solche Aufnahmen sind in dieser Sendung zu hören – mal konzertant und feierlich, mal volkstümlich und bodenständig. Die Sendung zeigt, wie eng die beiden Musiktraditionen vielerorts verbunden sind – sei es bei gemeinsamen Auftritten, Festanlässen oder in speziellen Kompositionen für Jodelchor und Blasorchester. Damit entsteht eine musikalische Brücke zwischen dem Eidgenössischen Musikfest und der Welt des Jodelns.
Musik und akustische Impressionen von der Münchener Biennale für neues Musiktheater 2026, Kompositionen von Hans Werner Henze, Piyawat Louilarpprasert, Zara Ali, Asia Ahmetjanova und Monthati Masebe, Impressionen von der Klanginstallation vor der Freiheitshalle und dem Kicker-Event "Foosball" sowie ein Interview mit Dr. Corina Toledo, Gründerin des Vereins Frau - Kunst - Politik
Es ist ein Wochenende ganz im Zeichen einer einzigen Künstlerpersönlichkeit. Das Mainzer Komponist*innen-Porträt stellt jedes Jahr eine prägende Person der Gegenwartsmusik mit Konzerten, Gesprächen und Einblicken in ihr Schaffen in den Mittelpunkt. In diesem Jahr ist es der griechischen Dirigentin und Komponistin Konstantia Gourzi gewidmet. Ihr Werk reicht von Orchester- und Kammermusik bis hin zu Musiktheater und moderner Filmmusik. 2023 wurde sie als Komponistin des Jahres mit dem Opus Klassik ausgezeichnet. Im Gespräch erzählt sie über die Konzerte beim Porträt und wie es ist, als Dirigentin und Komponistin die eigenen Kompositionen an andere Dirigenten abzugeben.
Der Mai gilt seit jeher als Monat des Aufbruchs und der Lebensfreude: Jetzt werden Musik und Traditionen wieder besonders lebendig. Der Mai bringt nicht nur wärmere Tage, sondern auch ein spürbares Erwachen der Natur. In vielen Regionen wird dieser Monat mit volkstümlichen Bräuchen gefeiert – vom Maibaum über Frühlingsfeste bis hin zu musikalischen Begegnungen unter freiem Himmel. Die heutige Fiirabigmusig lädt dazu ein, den Wonnemonat nicht nur draussen auszukosten, sondern auch akustisch zu genießen – mit den schönsten Kompositionen aus unserer vielfältigen Volksmusik.
Der Song “New Generation” ist bei weitem ja nicht der erste Song des erst 28jährigen Singer-Songwriters Timo Schniering, der schon sehr früh anfing zu komponieren – teilweise für sich selbst, teilweise auch für andere Künstlerinnen und Künstler. Seinen Werken ist gemein, dass sie alle im positiven Sinne “reif” wirken, das betrifft sowohl die Kompositionen wie auch die Themen. Und Timo entwickelt sich auch immer weiter und so steht sein aktueller Song schon wieder sinnbildlich für Neues: Aufbruch und Veränderung, eigentlich sogar schon eine Art “Befreiung” werden sowohl im Song und als auch im Video thematisiert.Im März 2026 sprachen wir mit Timo Schniering – nicht nur über den Song. Es wurde ein spannendes Gespräch, das Ihr jetzt nachhören könnt.
Thu, 09 Apr 2026 17:06:03 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17316553/e01aa72e-ebd5-44a0-b01f-ec71e45af6f8 122584b759af0854a3ec7475b1921647 Stefan und Wolfgang treffen sich vor dem Salon Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos: neuezwanziger.de Shownotes Wolfgang und Stefan blicken auf die aktuelle Nachrichtenlage und diskutieren das Ausbleiben einer Positionierung der Bundesregierung zur US-Politik im Iran sowie zu Israels militärischem Vorgehen im Libanon. Stefan berichtet von einer Reise ins Saarland und zieht Parallelen zwischen den Kriegerdenkmälern der Schlacht bei Spichern und der gegenwärtigen geopolitischen Situation. Zudem ordnen sie die neu eingeführten Meldepflichten für wehrfähige Männer in Deutschland ein. Salon Zur vollständigen Ausgabe 00:28:27 Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben Wolfgang und Stefan diskutieren anhand von Peter Sloterdijks neuem Buch die Rückkehr autokratischer Führungsfiguren. Sie erläutern, wie Sloterdijk Parallelen zu Machiavellis „Der Fürst“ zieht, um Politiker wie Donald Trump oder Wladimir Putin einzuordnen. Stefan beleuchtet die These, dass moderne Politik zunehmend durch eine kalkulierte „Fernethik“ geprägt sei, während Wolfgang herausarbeitet, inwiefern der Autor ein fatalistisches Bild der gegenwärtigen Demokratie zeichnet. 02:22:53 Sloterdijk in 1 Minute Wolfgang und Stefan fassen die Kernargumente aus Peter Sloterdijks Buch „Der Fürst und seine Erben“ zusammen. Sie resümieren die Diskussion über das Verhältnis von Volk, Macht und autokratischen Tendenzen innerhalb liberaler Demokratien. 02:24:04 Adrian Daub: Was das Valley herrschen nennt Das Gespräch wendet sich Adrian Daubs Analyse der Machtstrukturen im Silicon Valley zu. Wolfgang skizziert, wie Technologie-Milliardäre ihre Plattformen nutzen, um gesellschaftliche Diskurse zu dominieren. Stefan erläutert Daubs Unterscheidung zwischen sogenannten „Caretakern“ und „Creeps“ und wendet diese auf Personen wie Elon Musk an. Gemeinsam betrachten sie die elitäre Abkapselung und die ideologischen Fundamente der Technologiebranche. 03:33:19 Daub in 1 Minute In einem kurzen Fazit bündeln Wolfgang und Stefan die Hauptargumente aus Adrian Daubs Buch. Sie rekapitulieren die vorgebrachte Kritik an der unregulierten Machtausübung und dem Demokratieverständnis der Silicon-Valley-Akteure. 03:34:29 Ben Lerner: Transkription Wolfgang stellt den Roman „Transkription“ von Ben Lerner vor, in dem ein fiktives Interview mit einem 90-jährigen Mentor namens Thomas im Zentrum steht. Er ordnet ein, dass diese Figur stark an den deutschen Autor Alexander Kluge angelehnt ist. Das Gespräch beleuchtet die erzählerischen Ebenen des Buches, insbesondere den Umgang mit Erinnerungen und das Verhältnis der Generationen zueinander. 03:42:13 Haberman, Swan: How Trump Took the U.S. to War With Iran Ausgehend von einem Artikel der New York Times rekonstruieren Wolfgang und Stefan die regierungsinternen Prozesse in den USA, die zum Krieg mit dem Iran führten. Stefan schildert die Treffen im Situation Room und die Dynamiken zwischen Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Beratern wie Marco Rubio. Sie analysieren die Entscheidungsfindung der US-Administration und vergleichen diese Vorgänge mit der zuvor besprochenen Machtanalyse von Sloterdijk. 03:52:26 Jörg Baberowski: Am Volk vorbei Wolfgang präsentiert Jörg Baberowskis Buch „Am Volk vorbei zur Krise der liberalen Demokratie“ als Gegenentwurf zum gängigen Diskurs über den Schutz staatlicher Institutionen. Er gibt Baberowskis These wieder, dass liberale Institutionen und Gerichte den demokratischen Souverän zunehmend entmachten würden. Stefan und Wolfgang debattieren die Kritik des Autors, wonach sich die politische Klasse durch Verrechtlichung vor dem Volkswillen abschirme. 04:08:00 Timothy Snyder: The Next Coup Attempt – And How to Stop It Stefan analysiert einen Text des Historikers Timothy Snyder, der fünf mögliche Szenarien für einen erneuten Putschversuch von Donald Trump skizziert. Stefan bewertet Snyders Ansätze teilweise als realitätsfern, insbesondere im Kontext der parallelen US-Militärhandlungen im Iran. Wolfgang und Stefan vergleichen Snyders Fokus auf den Schutz der Institutionen abschließend mit der zuvor diskutierten Staatskritik von Baberowski. 04:17:28 Roman Widder: »War mir so nicht bewusst« Wolfgang bespricht einen Artikel von Roman Widder aus der Zeitschrift Merkur, der die mediale Rolle deutscher Militärexperten wie Carlo Masala thematisiert. Er referiert Widders Argument, dass der deutschen Öffentlichkeit die tatsächliche innenpolitische und gesellschaftliche Dynamik der Ukraine oftmals vorenthalten bleibe. Stefan und Wolfgang sprechen über die beschriebene Kluft zwischen westeuropäischen Projektionen und den Realitäten innerhalb der ukrainischen Gesellschaft. 04:27:13 Anna Holmes: The People Who Shun Super-Popular Pop Culture Stefan greift einen Text von Anna Holmes aus The Atlantic auf, in dem die Autorin ihre bewusste Vermeidung von Popkultur-Hypes beschreibt. Er erläutert Holmes' Argumentation, dass diese Aversion eine Reaktion auf den Verlust gemeinschaftlicher Seherlebnisse im Streaming-Zeitalter sei. Wolfgang ergänzt die Diskussion durch seine eigene Perspektive zur Allverfügbarkeit von Filmen und Serien. 04:32:33 Fanny Pigeaud: The DRC's security-for-minerals bargain Wolfgang fasst eine Reportage aus Le Monde Diplomatique über den Abbau von Mineralien in der Demokratischen Republik Kongo zusammen. Er beschreibt die marktbeherrschende Stellung Chinas bei Rohstoffen wie Kobalt und Lithium sowie die Versuche der USA, sich über private Initiativen Anteile zu sichern. Zudem verortet er die rohstoffpolitischen Interessen in dem anhaltenden bewaffneten Konflikt in der afrikanischen Region. 04:37:09 Alexander Malofeev: forgotten melodies Zum Abschluss verweist Wolfgang auf das Doppelalbum „Forgotten Melodies“ des Pianisten Alexander Malofeev. Er beschreibt die Werkauswahl, die Stücke von exilierten russischen Komponisten wie Nikolai Medtner und Sergej Rachmaninow umfasst. Zudem geht er kurz auf die musikalische Ausführung und die Hintergrundgeschichte der Kompositionen ein. Literatur Die Zeit der "großen" Männer ist keineswegs vorüber: Peter Sloterdijk schlägt für sein Buch "Der Fürst und seine Erben" Machiavellis "Der Fürst" auf und entdeckt deutliche Parallelen zu unserer Gegenwart mit Putin, Musk und Trump. https://www.suhrkamp.de/buch/peter-sloterdijk-der-fuerst-und-seine-erben-t-9783518001363 Peter Thiel, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg sind die ungekrönten Könige des Silicon Valley. Der Literaturwissenschaftler Adrian Daub analysiert in "Was das Valley herrschen nennt" die Macht und die Ideologie der Tech-Milliardäre sowie den Vibe-Shift. https://www.suhrkamp.de/buch/adrian-daub-was-das-valley-herrschen-nennt-t-9783518128695 Kurz vor Alexander Kluges Tod hat ihn der Schriftsteller Ben Lerner in seinem Roman "Transkription" verewigt: https://www.suhrkamp.de/buch/ben-lerner-transkription-t-9783518432754 Die NYT-Reporter Jonathan Swan und Maggie Haberman rekonstruieren in einem Vorabdruck aus ihrem im Erscheinen begriffenen Buch "Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump", wie Donald Trump in drei Situation-Room-Sitzungen im Februar entschieden hat, sich Israels Iran-Schlag anzuschließen: https://www.nytimes.com/2026/04/07/us/politics/trump-iran-war.html Der Historiker und streitbare Geist Jörg Baberowski sieht die Demokratie nicht in Gefahr - und zwar nicht trotz, sondern wegen des Populismus. In seinem Buch "Am Volk vorbei" kritisiert er die liberale Demokratie und ihre Verfechter: https://www.chbeck.de/baberowski-volk-vorbei/product/40038683 Der Yale-Historiker Timothy Snyder buchstabiert in einem viel gelesenen Substack-Essay fünf historische Drehbücher durch, nach denen Trump im Schatten des Iran-Kriegs einen Putsch versuchen könnte - und was dagegen zu setzen wäre: https://snyder.substack.com/p/the-next-coup-attempt Der Schriftsteller Roman Widder rechnet mit den Ukraine-Experten in den deutschen Medien ab: https://www.merkur-zeitschrift.de/artikel/war-mir-nicht-so-bewusst-a-mr-80-3-54/ Die Atlantic-Autorin Anna Holmes wundert sich über ihre eigene Abneigung gegen alles, was gerade alle gucken müssen - "The Pitt", "Severance", "Slow Horses" - und kommt nach Gesprächen mit drei Sozialpsychologen zu einer überraschenden Diagnose: Nicht der Hype stört sie, sondern die einsame, asynchrone Rezeption, die das Streaming hinterlassen hat: https://www.theatlantic.com/culture/2026/03/pop-culture-hype-aversion/686312/ Fanny Pigeaud schreibt in "Le Monde diplomatique" über den Mineralienabbau im Kongo: https://mondediplo.com/2026/03/09DRC Der Pianist Alexander Malofeev widmet sich auf seinem Debütalbum "forgotten melodies" russischen Komponisten, die im Exil lebten: https://www.sonyclassical.com/releases/releases-details/forgotten-melodies full Stefan und Wolfgang treffen sich vor dem Salon no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 1807
Mit seinen grossartigen Kompositionen und seinem virtuosen Können ist er für viele noch heute ein grosses Vorbild: Der Basler Akkordeonist Harry Strebel feiert am 11. April seinen 90. Geburtstag. Seine Tänze heissen «Hasejagd», «Die roti Bäsi» oder «Im Alpenclub z'Engelberg» und haben es in sich: Mit seinem unverkennbaren Stil hat Harry Strebel nicht nur ein breites Publikum begeistert, sondern auch Generationen von Akkordeonisten beeinflusst. Bereits als Teenager mauserte sich der begabte Solist in den frühen 50er Jahren zum virtuosen Akkordeonspieler. Im Laufe der Zeit vereinigte er sich mit verschiedenen Akkordeon-Grössen zu beliebten Handorgel-Duos. Davon zeugen klingende Namen wie Strebel-Buser, Strebel-Wanderon oder Strebel-Prisi. Von der grossen Bühne hat sich Harry Strebel schon seit längerem zurückgezogen. Vielmehr galt sein Wirken während Jahrzehnten seinem Restaurant «Hammer» in Basel, das er zu einem beliebten Musikanten-Treffpunkt ausbaute. Zu Ehren seines Geburtstages ertönen in der «Fiirabigmusig» Harry Strebels schönste Kompositionen.
Mit über 50 Alben als Solokünstler zählt der Saxophonist Benjamin Herman zu den produktivsten Musikern der Niederlande. Außerdem ist er bekannt dafür, dass er auf unkonventionelle Art und Weise Jazztraditionen mit modernen Einflüssen verbindet. Für sein neues Album ist Benjamin Herman mit dem Bassisten Thomas Pol und dem Schlagzeuger und Produzenten des Albums, Jimmi Jo Hueting, nach Tokio gereist. Dort haben sich die drei Musiker in der Underground-Musikszene umgesehen und zahlreiche Konzerte von Noise-Künstlern und Free-Jazz-Musikern besucht. Für die Produktion des Albums hat Herman dann einige japanische Musiker ins Studio eingeladen. Herausgekommen sind meisterhafte Kompositionen, die einen in sein Japan-Universum reinziehen, schwärmt unsere Jazzkritikerin Marlene Küster.
Ob auf der Bühne als Musiker oder hinter den Kulissen als Musikproduzent und Musikjournalist – Stefan Schwarz hat die Schweizer Volksmusikszene aktiv mitgeprägt. Als kreativer Kopf bei vielen Kompositionen, als Musiker bei Ohalätz, Schabernack und Wybergstürm beispielsweise oder als Journalist beim Brauchtums-Magazin «Typisch» – Stefan Schwarz lebt die Volksmusik. In den letzten Jahren hat sich aber einiges im Leben des Musikers verändert. CD's und Printmedien haben an Bedeutung verloren, entsprechend ist ein Teil seines Geschäfts heute nicht mehr so gefragt. «Die Digitalisierung hat mich eingeholt», sagt Stefan Schwarz im SRF Musikwelle Brunch. Den Kopf deswegen in den Sand stecken? Nein, das ist nicht Stefan Schwarz. Er hat neue Ideen und Pläne, die er jetzt umsetzen möchte. Und mehr Zeit zu haben, hat ja auch Vorteile. Zum 60. Geburtstag erzählt Stefan Schwarz von den Veränderungen und er verrät, warum die Formation Schabernack nach sechsjähriger Pause wieder «auf Zack» ist. Ein spannendes Gespräch mit einem Menschen, der sein Leben der Musik gewidmet hat.
Früher war die Welt der Parfums für mich etwas ganz Besonderes. Es ging um Entdeckung und um dieses gewisse Gefühl zwischen Duftstreifen und Flakons, das heute oft verloren scheint. Genau darum geht es in dieser Folge. Warum sich der Designermarkt so stark verändert hat, warum viele Releases inzwischen austauschbar wirken und echte Kreativität immer seltener wird, während die Preise gleichzeitig steigen.Dabei stellt sich eine entscheidende Frage. Wie wollen sich klassische Designerhäuser in Zukunft überhaupt noch behaupten, wenn es gleichzeitig immer mehr spannende Alternativen gibt, die oft günstiger sind und deutlich mehr Charakter bieten. Genau darüber spreche ich in dieser Episode. Ehrlich, persönlich und auch ein bisschen kritisch, aber immer mit der Liebe zum Duft im Hintergrund.Im zweiten Teil wird es dann besonders spannend. Ich zeige euch drei kreative Nischenhäuser und ihre Kompositionen, die für mich genau das verkörpern, was vielen Designer-Releases fehlt. Mut, Charakter und eine klare Handschrift. Und das Beste daran ist, dass viele dieser Düfte sogar deutlich günstiger sind als die meisten Designerdüfte, die man aus den Kaufhäusern kennt. Zu jeder Nischenmarke stelle ich euch meine drei Favoriten vor und gebe euch einen Einblick, warum sie sich wirklich lohnen.Viel Spaß bei einer neuen, kontroversen Folge Parfümwelt! Alle Infos zu Luke/Parfümwelt:https://wonderl.ink/@parfuemwelt Diese Folge enthält Werbung. Es werden Marken und Produkte genannt. Einige der vorgestellten Düfte könnten mir kostenfrei zur Verfügung gestellt worden sein oder Teil einer Kooperation sein. Alle Meinungen sind meine eigenen und unabhängig.
Die Künstlerin Marianne Aue ist in Deutschland nahezu unbekannt. Sie wirkte im Umkreis der bekannten Künstlergruppe „ZERO“. Diese wollte Anfang der 1960-er Jahre die Kunst neu erfinden und bei „null“ anfangen. Marianne Aue schuf aus feinen Holzstäbchen Kompositionen, die an Silhouetten einer Großstadt, an weite Landschaften oder an musikalische Kompositionen erinnern. Eine Entdeckung!
Es ist eine der merkwürdigsten Kompositionen von Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze. Keine Passionsmusik nach einem Evangelium, wie die von Bach und vielen anderen, sondern ein eigenes Genre. Und ist es überhaupt eine Komposition? Denn es gibt von Haydn mehrere Versionen. Die aufwändigste, als Oratorium, hat der RIAS Kammerchor neu eingespielt. Albrecht Selge hat sich diese Aufnahme angehört.
Im Rahmen des 20. Jubiläums der Kooperation mit dem Münchner Rundfunkorchester bringt Regisseur Ingo Kerkhof zwei einaktigen Opern von Darius Milhaud und Nino Rota, ergänzt durch weitere Kompositionen aus dem frühen 20. Jahrhundert, in einem Musiktheaterabend zusammen.
Boris Giltburg gehört zu den herausragenden Pianisten seiner Generation. Geboren in Moskau, wuchs er nach der Auswanderung seiner Familie in Israel auf. Trotz der politischen Spannungen fühlt er sich der russischen Kultur und Musik weiterhin eng verbunden. Besonders die Werke von Sergej Rachmaninow liegen ihm am Herzen – ihnen hat er in den vergangenen Jahren mehrere viel beachtete Soloaufnahmen gewidmet. Jetzt ist eine neue CD erschienen, diesmal mit frühen Kompositionen seines Lieblingskomponisten. Vor seinen Konzerten mit dem Orchester der Warschauer Philharmonie hat Jakub Kukla den Pianisten getroffen.
Für sein neuestes Projekt hat der Jazztrompeter Nils Wülker die gewohnte Komfortzone verlassen. Statt wie bis dato alles bis ins kleinste Detail zu planen, nimmt er in nur drei Tagen alle elf Kompositionen für sein Album "Zuversicht" auf - mit drei Mitmusikern, die noch nie gemeinsam gespielt haben. Herausgekommen ist ein fantastisches Ergebnis. Es gibt feinfühlige Balladen und funkigen Groove - ein Indiz für die Vielseitigkeit Wülkers, der schon seit 20 Jahren zu den besten Jazzmusikern Deutschlands zählt.
Schon als Kind hat der Saxophonist Paul Scheugenpflug seine erste Jazz-Combo gegründet. Inzwischen gewinnt der junge Musiker einen Jazzpreis nach dem anderen, hat vor Kurzem sein Debüt-Album mit eigenen Kompositionen veröffentlicht und geht mit seinem Paul Scheugenpflug Quartett auf Tour. Über seine außergewöhnliche Biografie und die allumfassende Liebe zur Musik spricht er mit Jörg Lengersdorf.
Chorlieder von Komponistinnen sind rar. Die Frauenstimmen St. Gallen präsentieren nun mit ihrem Konzertprogramm «A Woman Takes Power» ausschliesslich Kompositionen von Frauen. Im Chor Frauenstimmen St. Gallen singen rund 20 junge Frauen. Die meisten von ihnen haben die Grundausbildung in der St. Galler Singschule genossen. Schon länger wollten sie ein Konzert gestalten, das ausschliesslich Bearbeitungen und Kompositionen von Frauen enthält. Mit «A Woman Takes Power» ist ihnen das nun gelungen. Die Kompositionen, die gesungen werden stammen aus ganz unterschiedlichen Zeitepochen. Der Bogen spannt sich mit Hildegard von Bingens Lied «Caritas abundat» vom Mittelalter bis hin zu «In this heart» der irischen Songwriterin Sinéad O'Conner. In dieser «Fiirabigmusig» spielt Chormusikredaktor Guido Rüegge ausschliesslich Kompositionen, die von Frauen geschrieben wurden. Zudem erzählt Vera Blaser, die bei den Frauenstimmen St. Gallen im Alt 2 singt, was ihnen am Repertoire wichtig ist und wie sie sich auf der Bühne präsentieren.
Er war einer der prägendsten Schweizer Komponisten. Am 25. Februar jährt sich sein Todestag zum 25. Mal. «Mich beeindruckt der Tiefgang in Paul Hubers Musik. Das ist keine Alltagskost», sagt Thomas Trachsel im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Der Komponist und Präsident der Musikkommission des Schweizer Blasmusikverbands bezeichnet sich selbst als «glühenden Verehrer» des St. Galler Komponisten. Paul Huber (1918–2001) hat ein vielfältiges Werk hinterlassen. Neben Blasmusik schrieb er unter anderem auch Chor-, Orgel- oder Kammermusik. Rund ein Viertel seiner Kompositionen sind geistliche und liturgische Werke. Ihn einfach als «Blasmusikkomponisten» zu bezeichnen, greift daher zu kurz, sagt Trachsel. Er erinnert sich an eine Begegnung mit Paul Huber: «Das war ein prägendes Erlebnis für mich.» Der damalige Student schrieb seine Abschlussarbeit über den St. Galler Komponisten und erinnert sich: «Paul Huber hat sich viel Zeit für mich genommen, er war ein sehr warmherziger Mensch.» Zum 25. Todestag von Paul Huber findet am 25. Februar 2026 um 19:00 Uhr eine öffentliche Gedenkfeier in der Kathedrale St. Gallen statt.
Zu Gast ist susannmarleen – based in Karlsruhe bei powerdream tattoo und regelmäßig in Berlin bei sticks and stones berlin. Ihr Stil ist klar erkennbar: kraftvolle Blackwork-Elemente, ornamental inspirierte Linienführung, florale Kompositionen mit starker Kontur und viel Negativraum. Arbeiten, die grafisch funktionieren und gleichzeitig weich auf dem Körper liegen. Das schönste Kompliment für sie: „Man erkennt, dass das von dir ist.“
Der Schweizer Künstler Marius Lüscher malt seit Jahrzehnten abstrakte Kompositionen und fotografiert auf den Straßen großer Städte - ebenfalls mit dem Blick auf Farben und Formen. Nun zeigt der Kunstverein Heilbronn seine farbsatten Bildwelten.
Auf seinem aktuellen Album «Sälbschtversorger» spielt sich Schäbyschigg virtuos durch vielfältige eigene Kompositionen. «Sälbschtversorger» ist das dritte Album von Schäbyschigg. Die fünf Musiker befassen sich darauf unter anderem mit den grossen Themen der heutigen Zeit: Überkonsum, Globalisierung und Klimawandel. «Wir wollen nicht moralisch sein oder mit dem Zeigefinger auf jemanden zeigen», sagt Tobi Zwyer von Schäbyschigg dazu. «Wir möchten aber mit einigen Liedern ein bisschen zum Nachdenken anregen.» Zum Thema «Sälbschtversorger» passen aber nicht nur globale, sondern auch ganz persönliche Themen. «Ich erinnere mich, wie wir auf dem Bauernhof meiner Grosseltern früher Äpfel und Birnen geerntet und daraus Most gemacht haben», erzählt Tobi Zwyer im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Dies habe ihn dazu inspiriert, das Stück «Moschtä» zu schreiben. Während andere Formationen ihre Musik inzwischen vorwiegend auf digitalen Plattformen verbreiten, hat Schäbyschigg bewusst auch eine CD produziert: «Für uns hat es einen Mehrwert, wenn wir etwas physisch in den Händen halten und auch weitergeben können», sagt Tobi Zwyer und schmunzelt: «In diesem Punkt schwingt bei uns halt auch ein bisschen Nostalgie mit.»
Die schönsten Liebes-Jodellieder zum Vorabend des Valentinstags. Der Valentinstag, der jedes Jahr am 14. Februar begangen wird, geht auf den heiligen Valentin zurück, der als Schutzpatron der Liebenden gilt. Heute steht dieser Tag weltweit als Zeichen für Liebe, wobei er für die einen wichtiger – für andere vorwiegend ein kommerzieller Tag ist. Die Sendung präsentiert eine Auswahl aus den vielen Liebes-Jodelliedern der Volksmusik. Zu hören sind unter anderem «Es Härz voller Liebi» von Jakob Ummel, «Liebha» von Emil Grolimund, «Du gisch mer d Hand» von Marie-Theres von Gunten sowie «Mit dir» von Peter Künzi. Diese älteren wie auch neueren Kompositionen stehen beispielhaft für die unterschiedlichen Arten, wie Liebe besungen wird. In dieser Stunde gibt es zudem ein Interview mit Patrick Roth aus Schwyz, der am Samstag an der Mitgliederversammlung des Zentralschweizerischen Jodlerverbandes zum neuen Präsidenten gewählt wurde. Nach einem Jahr ohne Präsidium spricht er über seine Motivation für das Amt sowie über die Herausforderungen bei der Suche nach Austragungsorten für kommende Jodlerfeste.
2026 feiert Global Kryner (ESC 2005) ihr Comeback – mit neuer Single, neuem Album und einer Tour. Wir haben Christof Spörk zum Gespräch getroffen. Außerdem moderieren Victoria Swarovski und Michael Ostrowski den ESC 2026 in Wien. Auch sie haben wir vorab getroffen und interviewt.Christof Spörk hat eigentlich Politikwissenschaft studiert und spielte daneben Klarinette mit der Band „Die Steirische Landstreich“. Nach absolviertem Studium arbeitet er kurz als Redakteur und konzentriert sich daneben auf das Schreiben von Songs – anfangs mit "Landstreich", ab den frühen 2000er Jahren auch für das Projekt "Global Kryner". 2004 erscheint das erste Global Kryner-Album, die Band wird zum Geheimtipp. Beim österreichischen Vorentscheid findet die Öffentlichkeit, dass die Global Kryner dem Trend zum Ethno-Pop perfekt entsprechen. Sie dürfen Österreich beim Eurovision Song Contest 2005 in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw vertreten. Mit dem autobiographischen "Y Asi", einem Lied über eine Kubanerin, die einen Österreicher kennen lernt, schaffen die Global Kryner es nicht ins Finale. Im Zuge des schlechten Abschneidens verliert die Öffentlichkeit laut Spörk das Interesse an den Global Krynern, es gab viele Auftritte und es erscheinen noch einige Alben – unter anderem ein Album gemeinsam mit den Rounder Girls. Zur gleichen Zeit beginnt Spörk seine erfolgreiche Karriere als Musik-Kabarettist. 2013 gehen die Global Kryner auf Abschiedstournee. 10 Jahre später haben sich vier der ursprünglichen Mitglieder neu formiert, unterstützt von jüngeren Musikern. Das neue Album heißt "Second Love" und kombiniert Cover und eigene Kompositionen, die zweite Veröffentlichung daraus ist "Unchain My Heart", Konzerte gibt es ab Februar in ganz Österreich.Die traditionellen Fragen am Schluss muss Christof Spörk natürlich auch beantworten: Vom Song Contest 2025 liebt er JJs "Wasted Love" und sein absoluter Lieblings-Song-Contest-Song ist "Amar Pelos Dois" von Salvador und Luísa Sobral, den Gewinnern von Kyjiw 2017.Simon und Alkis plaudern über die Moderation des 70. Eurovision Song Contests in Wien. Die Wahl fiel auf Victoria Swarovski und Michael Ostrowski. Swarovski ist bekanntermaßen Moderatorin in Deutschland, der ESC wird ihre erste Moderation einer großen Show in Österreich sein. Ostrowski ist bekannt für seine unkonventionelle Arbeit auf der Bühne (vor allem mit dem Grazer Theater im Bahnhof) und im Film. Marco hatte die Chance bei der Präsentation, mit beiden zu sprechen.In der Kleinen Geschichte am Schluss zählt Alkis von Eins bis Vier. Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Sonja Riegel & Simon GraserMerci Chérie Online:www.MerciCherie.atFacebook: MerciCheriePodcastInstagram: mercicherie.atTikTok: @merci_cherie_podcastbluesky: @mercicherie.atBitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.
Cindy ist eine echte Powerfrau und genauso außergewöhnlich ist auch ihre Duftgarderobe. Von polarisierenden, würzigen Kompositionen bis hin zu verführerischen Luxus-Düften bewegt sie sich selbstbewusst zwischen Extremen. Ihre Duftgeschichten, in denen Kunst, Musik und Sinnlichkeit immer wieder ineinandergreifen, teilt sie auf ihrem Instagram-Account cindy.fragrance.In dieser Folge tauchen wir tiefer in Cindys persönliche Duftentwicklung ein. Wir sprechen darüber, wie sich ihr Duftgeschmack verändert hat, welche Grenzen sie bewusst überschreitet und warum sie sich immer stärker zu intensiven und charakterstarken Düften hingezogen fühlt. Außerdem geht es um die neue Artisan-Marke Maison Jaxob, die mit ihrem Duft Devil's Breath aktuell für viel Aufmerksamkeit sorgt.Für diese Episode habe ich Cindy mehrere ausgewählte Duftproben geschickt. Ohne zu wissen, was sie erwartet, testet sie diese blind und teilt ihre ehrlichen Eindrücke, Assoziationen und Emotionen. Wir sprechen darüber, was starke Düfte auslösen können und warum sie oft genau die richtige Wahl für starke Frauen sind.Freut euch auf eine neue Folge Parfümwelt, der Podcast. Eine intensive, ehrliche und duftstarke Episode voller Frauenpower mit Cindy.Zum Instagram von Cindy:https://www.instagram.com/cindy.fragrance/Maison Jaxob auf Parfumo:https://www.parfumo.de/Parfums/maison-jaxobZur Internetseite von Maison Jaxob:https://maisonjaxob.com/Werbekennzeichnung:Diese Podcastfolge enthält Werbung. Im Rahmen der Berichterstattung wurde ein Samplekit unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Es erfolgte keine Vergütung oder sonstige geldwerte Gegenleistung. Die redaktionelle Gestaltung sowie die geäußerten Meinungen bleiben hiervon unbeeinflusst.
Fabian Freytag zählt zu den spannendsten Stimmen des zeitgenössischen Interior Designs: furchtlos, verspielt und radikal eigen. Seine Räume sind keine Kompositionen aus Regeln, sondern aus Mut, Emotion und Geschichten, die sich jeder zeitlichen Einordnung entziehen. Wie entsteht Wohnen, das sich der zeitlichen Zuordnung entzieht und trotzdem voller Gegenwart steckt? Welches Feld eröffnet sich hier für tiefe Erzählungen, individuelle Logiken und das Erforschen dessen, was Menschen in ihren Räumen wirklich brauchen? Welche Rolle spielen Patina, Vintage und die Freude am Unperfekten und warum enthält der entschiedene Mix oft mehr Wahrheit als perfekte Ordnung? Darüber sprechen wir heute im JUNG Talk Podcast mit Fabian Freytag: über Räume, die leben, überraschen und berühren, und darüber, warum man manchmal einfach „dem weißen Hasen folgen“ sollte. Und natürlich über die KI, die für ihn kein Feind ist, sondern ein kreativer Urknall, der das Design in neue ästhetische Sphären katapultiert.
Dieser Mann hat Jazzgeschichte geschrieben – als Komponist, Kontrabassist und Orchesterleiter drückte der Franzose unzähligen Stücken seinen Stempel auf. Einige seiner Kompositionen sind schon jetzt Klassiker des Genres. Mit fast 81 Jahren blickt Texier musikalisch zurück und serviert mit einem exquisit besetzten Quintett seine Lieblingstitel. Allesamt außergewöhnlich interpretiert, alle mit zeitloser Tiefe sagt unser Jazzspezialist Georg Waßmuth und spricht eine eindeutige Hörempfehlung aus.
Manche Experimente zahlen sich aus, manche nicht. Das zeigt das Album von Hayato Sumino. Es nennt sich "Chopin orbit", darauf umrundet er Chopins Werke mit eigenen Kompositionen und Improvisationen und spielt auch einige Chopin-Werke im Original. Doch es fehlt an Dramatik und Tiefe, findet SWR Kultur Kritikerin Christine Lemke-Matwey.
ROSE LOWDER: FILM ALS ÖKOLOGISCHE PRAXIS Die Kunsthalle Zürich zu Gast Di 2.12. 18:30 Gespräch zwischen Rose Lowder (Filmemacherin) und Emmanuel Lefrant (Direktor, Lightcone Paris), in Englisch Seit den späten 1970er-Jahren entwickelte Rose Lowder ein arbeitsintensives Einzelbildverfahren, das sie über Jahrzehnte fortgeführt und perfektioniert hat. Dabei arbeitet sie mit einer 16-mm-Bolex-Kamera, die es ihr ermöglicht, jedes Bild einzeln aufzunehmen – ohne sich dem Regime der traditionellen Filmsequenz unterordnen zu müssen. Indem sie einzelne Frames überspringt und unbelichtet lässt, den Film anschliessend wieder zurückspult, um erneut zu filmen und die noch leeren Frames zu bespielen, entwickelt Lowder ohne jegliche Nachbearbeitung komplexe Kompositionen, in denen Farben, Texturen, Perspektiven, Zeiten und Orte überlagert und miteinander verwebt werden. Ihr Objektiv richtet sie dabei oftmals auf die sie umgebende Landschaft sowie die Pflanzen- und Tierwelt an ausgewählten Orten (etwa in Gärten oder auf Bauernhöfen) in Südfrankreich, Italien oder auch der Schweiz. Lowders eigenes ökologisches Denken zeigt sich an vielen Stellen ihrer Praxis: in ihrer ressourcenschonenden Produktionsweise ebenso wie in ihrem Engagement für ökologische Landwirtschaft – ein integraler Bestandteil ihres Eintretens für alternative, nachhaltige Lebens- wie auch Filmweisen.
Der 70-jährige Komponist und Pianist Ludovico Einaudi polarisiert: Seine schlichten, repetitiven Kompositionen berühren viele Menschen tief, während Kritiker sie als zu gefällig oder monoton bezeichnen. Doch sein internationaler Erfolg ist unbestritten. 01:40 – Aktuell Er galt als einer der bedeutendsten Flötisten des 20. Jahrhunderts: Peter-Lukas Graf. Bis ins hohe Alter von über 90 Jahren übte er täglich und reiste um die Welt, um Meisterkurse zu geben und Konzerte zu spielen. Am 31. Dezember ist Peter-Lukas Graf im Alter von 96 Jahren verstorben. (Eva Oertle) 13:04 – Talk Er sprengt Klassikcharts, füllt Konzertsäle, Sportstadien und öffentliche Plätze: Ludovico Einaudi, italienischer Komponist und Pianist, spricht über seine Musik, Inspirationen und seinen aussergewöhnlichen Erfolg. (Gabrielle Weber) 29:43 – Neuerscheinungen Julian Farino und Alice Seabright: Amadeus. Sky Original Dramaserie. Jeneba Kanneh-Mason: Jane Austen's Piano. Sony Classical. (Elisabeth Baureithel) 53:03 – Swiss Corner PHONEM Festival (ehemals Zwei Tage Zeit): Festival für radikale Sounds im Kunstraum Walcheturm Zürich vom 23. bis 25. Januar. Kuratorin Marina Tantanozi gibt Auskunft.
Das deutsche Powerobst hat seinen eigenen Feiertag: Am 11. Januar ist der „Tag des deutschen Apfels“. Der Feiertag geht auf eine Initiative von „Deutschland – Mein Garten“ aus dem Jahr 2010 zurück. Allzu lange wird der „Tag des deutschen Apfels“ also noch nicht gefeiert. Umso länger schon wird der Apfel in der Musik aber besungen, auch wenn die Musikgeschichte nicht gerade voll ist mit Musik zum oder über den Apfel. Ab und zu aber hat er seinen Weg in Kompositionen gefunden. Julia Gaul hat sich auf die Suche gemacht.
In dieser abwechslungsreichen Episode von Leise war gestern tauchen Flo, Kai sowie Mats und Matthias von Saviourself tief ein in ihre musikalischen Erinnerungen – genauer gesagt: in Alben, die mit dem Buchstaben R beginnen!
In dieser Folge vergleichen Alex und Max ihre persönlichen Jahresauswertungen – von Musik-Streaming-Daten bis hin zu Parfumo-Statistiken. Ausgangspunkt ist die Frage, ob sich emotionale Stimmungen, musikalische Vorlieben und Duftentscheidungen gegenseitig widerspiegeln. Schnell wird klar: Ja, zumindest teilweise. Max spricht über seine stark getrackten Parfumo-Daten, seine meistgetragenen Düfte und darüber, wie sich sein Geschmack weg von süßen, lauten Kompositionen hin zu klareren, seifigeren und strukturierteren Düften entwickelt hat. Exit the King sticht dabei klar als sein Duft des Jahres hervor – nicht als Hype, sondern als echter Alltagsanker. Alex dagegen reflektiert, warum seine Parfumo-Daten kaum Aussagekraft haben, sein Duftgeschmack sich aber dennoch deutlich geschärft hat. Düfte wie Kalan tauchen wieder auf, wirken reifer, ernster und passender als noch vor ein paar Jahren. Parallel dazu vergleichen beide ihre Musik-Recaps. Unterschiedliche Streaming-Gewohnheiten, Genres und „musikalisches Alter“ werden Duftbildern gegenübergestellt. Melancholische, künstlerische Musik findet ihr Pendant in komplexen, sich wandelnden Parfums wie Pine oder Ganymede. Alte Klassiker stehen für Stabilität, neue Entdeckungen für Entwicklung – ohne den Zwang, jedem Trend zu folgen. Im Laufe der Folge wird deutlich: Zahlen können Impulse geben, aber sie ersetzen kein Bauchgefühl. Geschmack wird ruhiger, selektiver und persönlicher. Weniger Hype, mehr Substanz. Ein ruhiger, reflektierter Jahresabschluss – irgendwo zwischen Statistik, Philosophie und ehrlicher Duftliebe.Hier findet ihr uns auf Parfumo: Alex: https://www.parfumo.de/Benutzer/Yoshi187 Max: https://www.parfumo.de/Benutzer/Parfumax DISCLAIMER: In unserem Podcast teilen wir nur unsere persönliche Meinung. Es handelt sich nicht um bezahlte Werbung. Manchmal stellen wir gesponserte Produkte vor und sagen das auch klar.
Der Titel dieses Albums ist doppeldeutig: Es geht nicht nur um Weihnachtslieder für Frauenstimmen - auch die Mehrzahl der Kompositionen stammt von Frauen. Mit seiner Stimmkultur singt sich das Ensemble Altera in die oberste Liga.
Bernd Stegmann war über 30 Jahre Professor für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg und hat jetzt seinen zweiten Gedichtband herausgebracht. Ebenfalls erschienen ist eine CD mit eigenen Kompositionen, darunter eine kleine Messe. In SWR Kultur berichtet Stegmann, wie er zum Dichten gekommen ist und warum er in seiner Messe ein Akkordeon eingesetzt hat.
(00:58) 275 Jahre nach dem Tod des Komponisten sind zwei Kompositionen für Orgel neu Johann Sebastian Bach zugeschrieben worden. Weitere Themen: (06:15) Band für eine Stunde – für den SRF Showcase haben drei Musikerinnen und Musiker aus den Sparten Jazz, klassische Musik und Hip-Hop zusammengearbeitet. (10:48) Einer der einflussreichsten Denker unserer Zeit: Zygmunt Bauman hat die grossen Brüche des 20. Jahrhunderts am eigenen Leib erfahren hat – und sie in die Sprache der Gegenwart übersetzte. Vor 100 Jahren ist er geboren. (14:54) Alice Ceresa. Sie galt zeitlebens als eine der bedeutenden Autorinnen der italienischen Avantgarde. Dabei war Ceresa Schweizerin - jetzt ist eines ihrer Werke auf Deutsch erschienen. (20:39) Comic für Alt und Jung – seit 40 Jahren stellen «Calvin und Hobbes» die kleinen und grossen Fragen des Lebens.
Für Katharina Ernst greifen alle Kunstformen ineinander und sind untrennbar miteinander verwoben. Die gebürtige Wienerin und jetzige Wahl-Berlinerin ist Schlagzeugerin, Komponistin, Malerin und Performerin – am liebsten alles gleichzeitig. Ob sie mit KI oder mit Bau-Kränen arbeitet: ihr ist es wichtig, durch ihre polyrhythmischen Kompositionen neue (Hör-)Erlebnis-Räume zu öffnen.
Musikalische Sommerferien in München: An der Hochschule für Musik und Theater wird trotz Semesterferien fleißig geübt. Jonas Bohlein widmet sich seiner Tuba, während Jonas Dorn innovative Kompositionen für die GEMA erstellt. Ein kreativer Sommer.
Von 1706 bis 1710 hielt sich Georg Friedrich Händel in Italien auf. In den Monaten, die in er Rom verbrachte, entstanden einige seiner schönsten Kompositionen. "Händel in Rom" heißt eine Ausstellung im Händel-Haus Halle, die sich genau mit dieser Zeit beschäftigt.
Sie ist eine der prägendsten Figuren des zeitgenössischen Jazz: Die Schlagzeugerin Terri Lyne Carrington hat als Wunderkind begonnen, wird später als erste Frau überhaupt mit einem Grammy für das beste instrumentale Jazzalbum geehrt. Und setzt sich als Dozentin für eine gendergerechte Musikszene ein Mit fünf trommelt Terri Lyne zum ersten Mal auf einer Profibühne, mit elf bekommt sie ein Stipendium für das renommierte Berklee College of Music. Mit knapp zwanzig gehört sie zu den gefragtesten Jazz-Drummern weltweit, spielt jahrelang mit Legenden wie Wayne Shorter und Herbie Hancock. Später tut sie sich mit der Innovatorin Esperanza Spalding zusammen und gründet mit «The Mosaic Project» eine weibliche Supergroup. Als Dozentin setzt sich Carrington für einen Jazz ohne Patriarchat ein. Am Berklee College gründet sie das «Institute of Jazz and Gender Justice» und gibt dort unter anderem ein neues Realbook heraus, diesmal exklusiv mit Kompositionen von Frauen. Etwa die Hälfte der Studierenden an Carringtons Institut sind Männer. Denn für einen «Jazz ohne Patriarchat» braucht es eine gerechtere Zukunft für alle Geschlechter. In der Jazz Collection diskutiert Annina Salis mit Eva Klesse. Die Leipziger Schlagzeugerin hat gerade den Deutschen Jazzpreis als «Künstlerin des Jahres» erhalten und war im Bereich Jazz die erste weibliche Instrumentalprofessorin Deutschlands überhaupt. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album/Label) - Herbie Hancock: Cotton Tail (Gershwin's World / Verve 1998) - Terri Lyne Carrington: St. Thomas (TLC & Friends / Candid Records 2023, rec. 1981) - Terri Lyne Carrington: Blackbird (Real Life Story / Verve Forecast 1989) - Terri Lyne Carrington: Echo (Mosaic Project / GrooveJazz Media 2010) - Terri Lyne Carrington: Grass Roots (Money Jungle. Provocative in Blue / Concord Jazz 2013) - Terri Lyne Carrington & Social Science: Pray the Gay Away (Waiting Game / Motéma) - Terri Lyne Carrington: Throw It Away (New Standards Vol. 1 / Candid Productions 2022) - Terri Lyne Carrington & Christie Dashiell: Freedom Day (Part 1) (We Insist 2025! / Candid Productions 2025)
Mit "Pet Sounds" wollten The Beach Boys rund um Brian Wilson das größte Rockalbum aller Zeiten schaffen. Bis heute gilt es als wegweisender Meilenstein der Musikgeschichte. "Pet Sounds" erschien am 16. Mai 1966 als elftes Studioalbum der Beach Boys. Die kalifornische Band bestand aus den Brüdern Brian, Dennis und Carl Wilson, ihrem Cousin Mike Love und dem Schulfreund Alan Jardine. Mit "Pet Sounds" entfernten sie sich von ihrem sommerlichen Surfsound und wandten sich vielschichtigen, komplexen Kompositionen mit lyrischer Tiefe zu. Während der Produktion des Albums war ein Großteil der Beach Boys eigentlich gar nicht dabei. Die Band tourte gerade durch Japan. Nur Brian Wilson, der kreative Kopf der Gruppe, blieb zurück in Kalifornien, um sein Ziel zu erreichen, das beste Rockalbum aller Zeiten zu komponieren. Dabei orientierte er sich am Album "Rubber Soul" von den Beatles, das ein Jahr zuvor erschienen war. Brian Wilson war ein großer Fan des amerikanischen Produzenten Phil Spector, der für die Komposition dichter und orchestraler Klangflächen bekannt wurde, der sogenannten "Wall Of Sound". Spector war unter anderem am Song "Be My Baby" aus dem Jahr 1963 von den Ronettes beteiligt. Wilson bezeichnete das Lied als das beste Popstück, das je geschrieben wurde. Tief beeindruckt von Spectors Arbeit, wollte Wilson ihn jedoch nicht einfach nachahmen. Sein Anspruch war, ihn zu übertreffen. Neben der neuartigen Kompositionsweise finden sich auf "Pet Sounds" viele interessante Instrumente, oder eher Alltagsgegenstände, die zu Instrumenten umfunktioniert wurden. Im gleichnamigen Titelsong "Pet Sounds" spielte der Schlagzeuger die Percussions am Anfang mit zwei leeren Cola-Dosen ein. In "You Still Belive In Me" kommt eine Fahrradhupe zum Einsatz. An anderen Stellen klingen Löffel als Rhythmusinstrumente mit und der letzte Song des Albums, "Caroline, No", endet mit Hundegebell und einem vorbeifahrenden Zug. "Pet Sounds" ist ein einzigartiges Album, das die Musikwelt bis heute prägt. Bei seiner Veröffentlichung blieb der große Erfolg jedoch zunächst aus. Es schien, als hätte Brian Wilson sein Ziel, das größte Rockalbum aller Zeiten zu schreiben, verfehlt. Die Enttäuschung traf den Musiker damals tief. __________ Über diese Songs vom Album "Pet Sounds" wird Podcast gesprochen (22:43) – "Wouldn't It Be Nice"(36:25) – "Pet Sounds"(39:26) – "You Still Believe In Me"(40:07) – "Caroline, No"(45:53) – "Sloop John B"(51:37) – "God Only Knows"(01:02:31) – "I Just Wasn't Made For These Times" __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge: linkhttps://1.ard.de/the-beach-boys-pet-sounds __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert "Meilensteine – Alben, die Geschichte machten"! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Interpreten: PhilharmonixLabel: Supreme Music GroupEAN: 4028098000784Bisher waren die Philharmonix bekannt für die absolute Abwechslung in ihren Programmen. „Von bis“ hieß die Devise. Auf ihrem neuen Album Baltic sind sie nun ausschließlich mit Kompositionen ihres geigenden Gruppenmitgliedes Sebastian Gürtler zu erleben. Auch so natürlich absolut abwechslungsreich und sehr „philharmix'isch“, findet Michael Gmasz.Zuletzt, auf Volume 3, reichte die Palette noch von Requiem for Falco, über einen Tanz der Salome bis hin zum Odessa Bulgar. Nun heißen die Stücke Noriet Saula Vakarā, Laumas Kāzas oder Tumša Nakte und sind allesamt an lettische Melodien, Volksweisen und sogar Kinderlieder angelehnt. Sebastian Gürtler, auch familiär mit Lettland verbandelt, hat für sich und seine sechs Philharmonix Kollegen neun Stücke geschrieben. Eine bunte Mischung an melancholischen, tänzerischen, sanglichen und manchmal spröden Klängen bieten in einer knappen Dreiviertelstunde eine Abwechslung an Stimmungen, wie immer originell arrangiert und auf allerhöchstem musikalischen Niveau gespielt.Wippende Rhythmen, ungewohnte Harmonien, breite Klangflächen usw. all das ist es, was die Musik des Baltikums oft ausmacht. Und auch Sebastian Gürtler hat sich bei vielen dieser Merkmale für seine eigenen Werke bedient. Jedes der neun Stücke erzählt seine Geschichte, vom galoppierenden Reiter auf der Suche nach seiner Braut, oder eben jener, genannt Lauma, deren Gefühlswelt vor ihrer Trauung zu einem nachdenklichen und doch fröhlichen Klanggemälde wird, oder vom Fischer, der nachts auf dem Wasser sowohl Mond- als auch Polarlicht genießt. Sebastian Gürtler hat seinen Zyklus im Philharmonix Stil arrangiert, sodass seine Kollegen Noah Bendix-Balgley, Thilo Fechner, Daniel Ottensamer, Christoph Traxler, Stephan Koncz und natürlich Ödön Rácz auch auf ihre Kosten kommen. Die Stücke sind zwar stilistisch ähnlich komponiert und dann doch wieder so unterschiedlich, dass ich selbst nach mehrmaligem Hören noch keinen Favoriten festgelegt habe. Wobei die Hymne an die Sommersonnenwende, Laumas Hochzeit und des Waisenkindes Dudelsäcke schon ganz oben stehen. Oder doch die Reiter oder der nächtliche Fischerausflug? (mg)
Interpreten: Budafok Dohnányi Orchestra, Guido MancusiLabel: paladino musicEAN: 9120040731397Zeitgenössisches erklingt auf unserer CD der Woche, die Michael Gmasz wieder aus den vergangenen CD Empfehlungen ausgewählt hat. Darauf ist mit Guido Mancusi der Komponist und musikalische Leiter der Aufnahme in Personalunion zu erleben. Auch so kann Musik des 21. Jahrhunderts klingen.Regelmäßige Konzert- und Opernbesucherinnen und -besucher kennen Guido Mancusi wahrscheinlich eher in seiner Funktion als Dirigent. Dass er aber auch schon seit Beginn seiner Musikkarriere selbst komponiert, haben wohl nicht alle auf dem Schirm. Nachdem seine erste „Personale“ mit eigenen Orchesterwerken nun bereits zehn Jahre zurückliegt, ist es an der Zeit gewesen, sich wieder mit dem eigenen Oevre auseinanderzusetzen. Mancusi ist dabei in seiner Funktion als erster Gastdirigent des Budafok Dohnányi Orchesters zu erleben, dem er mit dem eröffnenden Scherzo zum 30-jährigen Bestandsjubiläum auch gleich das erste Werk gewidmet hat.Darauf folgt ein Feuerwerk an kürzeren und längeren Kompositionen, vorwiegend dem Tanzmusikbereich zuzuordnen. Walzer, Polkas, Galoppe und mit dem Zahlendreher auch „fast“ ein Marsch, irgendwie. Mancusi verschweigt in seinen Kompositionen seine Vorbilder gar nicht, sondern setzt diese, wie John Williams im angesprochenen Scherzo, sogar fulminant in Szene. Seine jahrzehntelange Erfahrung als Dirigent der Wiener Tanzmusik à la Strauss, Lanner, Lehár und co. kommt ihm auch bei seinen eigenen Werken zugute. So transportiert er die Stilistik des ausgehenden 19. Jahrhunderts elegant ins 21., in dem er sich sowohl mit der Wahl der Titel als auch mit seinem musikalischen Material zeitgenössischen Phänomenen widmet. Sie kennen die Tonleiter, die beim Losfahren eines Railjet Zuges erklingt? Mancusi hat sie für seine Schnellpolka Railjet Express im Jahr 2022 für eine rasante musikalische Zugfahrt nach Salzburg verarbeitet. Inklusive mozartscher Anspielungen … An legendäre Nächte in Bukarest mit seinem Schloss Schönbrunn Orchester erinnert der gleichnamige Walzer von 2007, an mit weißem Käse gewürzten Bauernsalat, der offenbar bis heute Eindruck hinterlassen hat, seine Polka Schnell Shopska Salata…s „alla bulgara“. Eine abwechslungsreiche CD, schmissig gespielt und somit auch ein schöner, zeitgemäßer Beitrag zum Strauss-Jahr 2025! (mg)
Die Liste der Bands, Projekte und Musiker*innen, mit denen der 1952 in Berlin-Charlottenburg geborene Lutz Graf-Ulbrich, genannt Lüül, bereits zusammengearbeitet und -gespielt hat, ist lang. Exemplarisch sei die von ihm Mitte der Sechziger mitbegründete Gruppe Agitation Free genannt, mit der er dabei war, als auch in Deutschland eine spannende Musik-Szene zwischen Kraut-, Prog- und Experimental-Rock entstand, ebenso gemeinsame Konzerte und Aufnahmen mit seiner einstigen Lebensgefährtin Nico und deren The Velvet Underground-"Kollegen" John Cale. Langjähriges Mitwirken bei den 17 Hippies steht ebenso in seiner Vita wie sein Engagement bei Ash Ra Tempel bzw. deren Ablegern Ashra. Dort kreuzte er in den Siebzigern auch die Wege eines gewissen Manuel Göttsching, was uns quasi ins Hier und Jetzt bringt: Diesem 2022 verstorbenen Pionier der elektronischen Musik ist Graf-Ulbrichs unlängst erschienenes neues Solo-Album "Lüüls Lab" gewidmet. Bei einer Gedenkveranstaltung zu Ehren Göttschings spielte Lüül das Stück "Oasis", das die beiden ursprünglich für das gemeinsame Album "Correlations" aufgenommen hatten. Dies war die Keimzelle, aus der nun "Lüüls Lab" entstanden ist. Denn daraus erwuchs der Gedanke, um dieses Stück herum ein Album mit neuen Kompositionen zu schreiben, "das sowohl Göttschings Einfluss als auch Lüüls eigene musikalische Vision verkörpert." Dabei beschreibt der 72-Jährige das Unterfangen als "musikalische Abenteuerreise" in quasi unbekanntes Terrain, denn was sein Wirken in Sachen Krautrock betrifft, sagt er: "Mein Gitarrenspiel bei Agitation Free, Ash Ra Tempel / Ashra war ja immer ein Produkt einer Zusammenarbeit gewesen". Erstmals in dieser Hinsicht auf sich allein gestellt, kreierte er ein vielschichtiges Werk, bei dem er die elektrische Gitarre ins Zentrum rückt und ihre Klänge um elektronische Elemente ergänzt. Bei einem Konzert am 14. Juni im Terzo Mondo am Savignyplatz wird Lüül das Album vorstellen, bereits heute Abend sprechen wir im studioeins mit ihm darüber und hören natürlich auch das ein oder anderen Stück live.
Das neue Album des Pianisten Benyamin Nuss steht ganz im Zeichen eigener Kompositionen, die vom Jazz inspiriert sind.
Light sensors, lasers and hand signals are just a few unusual elements that the German-Austrian composer Brigitta Muntendorf includes in her compositions. On April 12, 'Weight & Load', the world premiere of her latest work, will be performed in Sydney. Brigitta explains what it all means in a telephone conversation from the early morning ICE to Berlin. - Lichtsensoren, Laser und Handzeichen, das sind nur einige ungewöhnlichen Elemente, die die deutsch-österreichische Komponistin Brigitta Muntendorf in ihre Kompositionen aufnimmt. Am 12. April kommt ‘Weight & Load‘, die Weltpremiere ihres neusten Werks, in Sydney zur Aufführung. Was das alles bedeutet, erklärt Brigitta in einem Telefongespräch aus dem morgendlichen ICE nach Berlin.
#290 Paul Schrader | Von Paragraphen zu Pinseln | KünstlerPaul Schraders farbenfrohe Rebellion: Wie ein Jurist zum Künstler wurde und die Kunstwelt im Sturm erobertTauche ein in eine Welt, in der Farben explodieren und Leinwände zu Leben erwachen! In dieser Episode des Startcast Podcasts nimmt dich Host Max Ostermeier mit auf eine faszinierende Reise durch das Leben und Schaffen des Künstlers Paul Schrader.Stell dir vor: Du bist erfolgreicher Anwalt, hast jahrelang studiert und eine vielversprechende Karriere vor dir. Und dann? Dann hörst du auf den Ruf deiner kreativen Seele und wirst zum international gefeierten Maler. Genau das ist Paul Schraders Geschichte, und sie ist so bunt und überraschend wie seine Gemälde.Höre, wie Paul den mutigen Schritt vom Gerichtssaal ins Atelier wagte und dabei eine künstlerische Explosion auslöste. Er erzählt von seinen ersten zaghaften Pinselstrichen bis hin zu monumentalen 3x2 Meter großen Leinwänden, die heute Sammler und Galerien weltweit begeistern.Aber Paul ist mehr als nur ein Maler – er ist ein Geschichtenerzähler mit Farbe. Erfahre, wie er Emotionen und Erlebnisse in abstrakte Kompositionen übersetzt und dabei eine ganz eigene visuelle Sprache entwickelt hat. Von explosiven Farbsymphonien bis hin zu meditativen schwarzen Flächen – Paul nimmt dich mit in seinen kreativen Kosmos.Lass dich inspirieren von Pauls Philosophie, dass Fehler oft die schönsten Kunstwerke hervorbringen. Höre, wie er den perfekten Balanceakt zwischen künstlerischer Freiheit und kommerziellen Kooperationen meistert – von Gucci bis Porsche, ohne dabei seine Authentizität zu verlieren.Tauche ein in die Welt der Kunstmärkte, Galerien und Sammler. Paul gibt dir einen exklusiven Blick hinter die Kulissen seiner Ausstellungen von Hamburg bis Los Angeles und teilt seine Vision für die Zukunft der Kunst im digitalen Zeitalter.Diese Episode ist ein Muss für alle Kunstliebhaber, Kreative und jeden, der davon träumt, seinen Leidenschaften zu folgen. Paul Schrader zeigt, dass es nie zu spät ist, sein Leben radikal zu ändern und dabei erfolgreich zu sein.Also, schnapp dir deine Kopfhörer, such dir eine gemütliche Ecke und lass dich von Paul und Max auf eine Reise mitnehmen, die deine Sicht auf Kunst, Kreativität und Karriere für immer verändern wird. Diese Folge des Startcast Podcasts ist wie ein Schrader-Gemälde: vielschichtig, überraschend und garantiert unvergesslich!Und wer weiß? Vielleicht inspiriert dich dieses Gespräch dazu, selbst zum Pinsel zu greifen oder deinen ganz persönlichen kreativen Weg zu finden. Denn wie Paul beweist: Manchmal braucht es nur den Mut, die erste Farbe auf die Leinwand des Lebens zu setzen.Citations:[1] https://ppl-ai-file-upload.s3.amazonaws.com/web/direct-files/35326567/fce4164a-9620-4efb-a4af-683419759fc7/paste.txt[2] https://ppl-ai-file-upload.s3.amazonaws.com/web/direct-files/35326567/2cf0f299-e51b-4396-ad5f-82ff43ca723d/paste-2.txt[3] https://www.instagram.com/marenschiller/?hl=de[4] https://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Schrader[5] https://storiesandfaces.com/2018/09/24/interview-mit-kuenstler-paul-schrader/[6] https://www.saatchiart.com/en-de/paul.schrader[7] https://www.interviewmagazine.com/film/paul-schrader-on-faith-facebook-and-bisexual-awareness[8] https://podquake.com/art-podcast-name-ideas[9] https://kajabi.com/ideas/music-podcast-name-ideas[10] https://nuogallery.de/artist/paul-schrader/ Get bonus content on Patreon Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nicht weniger als "Hörer*innen aus gewohnten Hörmustern zu reißen" hat sich Sophia Bicking alias Sophe auf die Fahnen geschrieben. Dies gelingt ihr auf ihrer aktuellen, zweiten EP "Hey, Calm Down" indem sie ihre Jazz-Ausbildung auf unkonventionelle Art einbringt und mal beispielsweise Eighties-Synthies auf Breakbeats treffen lässt, mal ganz auf die Kraft ihrer einprägsamen Stimme setzt und diese hypnotisierend über komplex verwobenen Background-Vocals schweben lässt. So begeisterte sie mit ihren Klangwelten zwischen Pop und Rock, Jazz, Indie und sogar freier Vokalimprovisation unter anderem bereits das Publikum beim Storkower Alínæ Lumr-Festival im vergangenen Jahr. Derzeit arbeitet sie nach zwei EPs an ihrem Debütalbum, das 2025 erscheinen soll und sich thematisch intensiv mit ihrer ostdeutschen Sozialisation auseinandersetzt. Wir sind gespannt auf die "faszinierende Fusion aus Neuinterpretationen und Samples des DDR-Rock-, Pop- und Jazz-Repertoires sowie ihren eigenen Kompositionen, die sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch gesungen werden" sowie besonders auf das, was uns Sophe darüber heute im Interview erzählen wird. Vielleicht wird sie auf der kleinen Bühne des studioeins gemeinsam mit ihrer Band auch schon den ein oder anderen Song daraus vorstellen – auf jeden Fall dürfte ihr heutiger Besuch Appetit machen auf ihr nächstes Konzert, das Sophe am 15.1. in der Orangerie Neukölln als Support von Laura Grandy geben wird.