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Prompten ist kinderleicht – nur gewusst wie. In dieser Folge zeigt Matthias Lehrke (Wirtschaftsingenieur, Berater der Lebensmittelwirtschaft und Obmann des DGQ-Arbeitskreises HACCP und Hygiene), wie sich KI im Qualitätsmanagement (QM) und in der Qualitätssicherung (QS) sinnvoll einsetzen lässt. Sein zentraler Punkt: Der Prompt ist wichtiger als das verwendete KI-Modell. Anhand konkreter Beispiel-Prompts – von der formalen Dokumentenprüfung über Gefahrenanalysen bis zur Plausibilitätsprüfung von Korrekturmaßnahmen – wird gezeigt, wo KI im Arbeitsalltag echte Zeitersparnis bringt und wo ihre Grenzen liegen. Die Folge ist ein Auszug eines Webinars der BEHR'S Akademie und richtet sich an Fachleute aus QM, QS und Lebensmittelsicherheit, die KI praxisnah und datenschutzkonform nutzen möchten. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Prompt vor Modell: Warum die Qualität des Prompts entscheidender ist als die Wahl der KI – und wie man die KI den eigenen Prompt sogar selbst verbessern lässt. Master-Prompts & Reproduzierbarkeit: Wie strukturierte Master-Prompts mit rund 15 festen Themengebieten (Rolle, Aufgabe, Quelle, Negativvorgaben u. a.) für vergleichbare, reproduzierbare Ergebnisse sorgen. Datenschutz & Grenzen der KI: Sensible Daten gehören nur in abgeschottete, datenschutzkonforme KI-Umgebungen – und trotz 80–90 % Genauigkeit braucht es immer die fachliche Kontrolle durch den Menschen. Formale Dokumentenprüfung: Verständlichkeit, Sprachniveau und Lesbarkeit von Arbeitsanweisungen automatisiert bewerten und so den blinden Fleck bei der Dokumentenerstellung beseitigen. Gefahrenanalysen & HACCP: Wie KI Gefahren je Prozessschritt auflistet, Ursachen und Auswirkungen unterscheidet und einen belastbaren Grundstock für die Gefahrenanalyse liefert. Audits & Korrekturmaßnahmen: KI zur Vorbereitung von Auditlisten inklusive typischer Schwachstellen sowie zur Plausibilitätsprüfung von Korrekturen und Korrekturmaßnahmen (z. B. im Rahmen von IFS Food 8). Timestamps für Schnellhörer: 04:10 – Datenschutz und die roten Linien: Welche Daten niemals in die KI gehören. 07:11 – Master-Prompts: Reproduzierbarkeit durch strukturierte Prompt-Vorlagen. 11:15 – Codes als Kürzel: Wie kurze Befehle lange Prompts ersetzen. 14:35 – Formale Dokumentenprüfung: Verständlichkeit und Sprachniveau bewerten. 25:22 – Ursachenanalysen mit KI: Kreative Ursachensuche statt halber Analysen. 26:51 – Daten analysieren: Mittelwert, Median und Prozessfähigkeit ohne teures Statistiktool. 28:21 – Audits vorbereiten: Auditlisten mit typischen Schwachstellen erstellen. 29:51 – Korrekturmaßnahmen prüfen: Plausibilitätscheck im Rahmen eines IFS Food 8 Audits. Unser Experte: Matthias Lehrke Wirtschaftsingenieur & Berater der Lebensmittelwirtschaft (Kernthemen: Hygiene, HACCP, Audits, IFS, Verifizierung und Validierung), Obmann des DGQ-Arbeitskreises HACCP und Hygiene E-Mail: matthias@lehrke.de
KI-Chaos-Theorie Es gibt Themen, um die man als Schreibende inzwischen einfach nicht mehr herumkommt – und die künstliche Intelligenz gehört ganz weit oben auf diese Liste. Grund genug für Carin und Christian, sich heute mal ohne Gast an den Tresen zu setzen und Tacheles zu reden: Wie nutzen wir KI eigentlich bei unserer täglichen Arbeit? Wo macht sie das Autorinnenleben leichter – und wo fängt das Chaos an? Zwischen Recherchehilfe, Brainstorming-Partner und Textknecht gibt es viel zu entdecken, aber eben auch jede Menge Fragezeichen. Wo liegen die echten Chancen, und wo lauern die Gefahren? Was darf man guten Gewissens delegieren, und wo hört der Spaß auf? Und die vielleicht wichtigste Frage: Bleibt am Ende genug vom eigenen Herzblut übrig, wenn die Maschine mitmischt? Ein Gespräch zwischen Faszination und Skepsis, mit reichlich Tresenphilosophie, ein paar handfesten Praxiseinblicken – und garantiert mehr Fragen als Antworten. Viel Spaß! Erwähnte Filme & TV-Serien: Good Omens 3 Ride or Die Project Hail Mary Sheep Detectives (Glenkill)
Vom 3. bis 5. September sorgen in der historischen Burgruine Schellenberg noch einmal international ausgewählte Formationen für Gänsehautstimmung. Pascal Seger, Produzent und Gründer des «Princely Liechtenstein Tattoos», blickt bereits mit etwas Wehmut auf die Jubiläumsausgabe: «Wir haben diese Veranstaltung mit viel Herzblut, Leidenschaft und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern aufgebaut», sagt er im Gespräch mit der SRF Musikwelle. «Wir sind wie eine Familie.» Zum Aufhören habe ihn und sein Team vor allem der steigende finanzielle Druck gebracht. Eine besondere Herausforderung ist der Austragungsort selbst. «Da oben gibt es nur ein WC-Häuschen der Pfadi, einen Brunnen und einen einfachen Stromanschluss – sonst nichts», sagt der künstlerische Leiter Jean-Luc Kühnis mit einem Schmunzeln. Infrastruktur, Technik und Material müssten jeweils aufwändig zur Burgruine transportiert werden. Gleichzeitig mache genau dieser Ort den besonderen Charakter des Tattoos aus. Was erwartet das Publikum an der zehnten und letzten Ausgabe des «Princely Liechtenstein Tattoos»? «Wir geben natürlich noch einmal Vollgas», antwortet Jean-Luc Kühnis. Es werden Formationen aus England, Schottland, den Niederlanden oder Belgien auftreten – und natürlich auch solche aus dem Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz. Bereits zur Tradition geworden ist zudem die «Princely Tattoo Parade», die am Samstag um 11 Uhr durch das Städtchen Vaduz zieht. Begonnen hat alles im Jahr 2012 mit einer spontanen Begegnung. «Ich bin durch Vaduz geschlendert und habe einen einzelnen Dudelsackspieler gehört», erinnert sich Pascal Seger. Da sei er auf die Idee gekommen, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Anfänglich fand das Tattoo jährlich, später zweijährlich statt. 2024 lockte das «Princely Liechtenstein Tattoo» (inklusive Parade) fast 8'000 Zuschauerinnen und Zuschauer ins Fürstentum Liechtenstein. Ticketverlosung World Band Festival Zudem haben Sie bei der Fiirabigmusig die Möglichkeit, zwei Festivalpässe für das World Band Festival 2026 zu gewinnen. Diese gewähren Ihnen vom 19. bis 27. September freien Eintritt zu allen Konzerten des Festivals.
Vor sieben Jahren tauschten Daniela und Georg die Schweiz gegen den Südwesten Frankreichs. Auf ihrer 30 Hektar grossen Ferme «Brasseyrou» bieten sie pensionierten Pferden ein naturnahes Zuhause, führen ein charmantes B&B und haben sich mit viel Herzblut in ihrer neuen Heimat einen Namen gemacht. Eigentlich träumten Daniela und Georg Zimmermann von einem Leben in den USA. Doch als ihre Green-Card-Pläne 2018 in letzter Minute scheiterten, nahm das Schicksal eine andere Wendung. Statt nach Amerika zog es das Paar nach Frankreich. In Dévillac im Südwesten Frankreichs fanden sie den passenden Hof für ihren lang gehegten Traum von Selbstständigkeit, Natur und einem Leben im Grünen. «Hier in Frankreich haben wir viel Platz und sind sehr happy», sagt Georg. Die Liebe zu Pferden brachten sie aus der Schweiz mit. Bereits während 18 Jahren führten sie eine Pferdepension in Gunzwil bei Beromünster im Kanton Luzern. Heute teilen sie ihre Ferme «Brasseyrou» mit 15 Pferden, zwei Hunden, zwei Katzen, fünf Schafen, 24 Hühnern und Hahn «Antoine». Gastfreundschaft mitten in der Natur Neben der Pferdepension betreiben Daniela und Georg Zimmermann ein kleines Bed & Breakfast mit drei Gästezimmern und einem Pool. Die Region Lot-et-Garonne lockt jeden Sommer Touristen an und ist ein beliebtes Ferienziel, sagt Daniela: «In der Umgebung gibt es viele historische Schlösser, Grotten und Höhlen. In den umliegenden Städtchen findet man die typischen französischen Wochenmärkte.» Mehrmals im Jahr organisiert das Paar Grill Abende, sogenannte Repas. Mit hausgemachten Bratwürsten oder Risotto über dem Feuer gekocht. «Diese Anlässe werden von unseren Nachbarn sehr geschätzt und hat uns geholfen, sich einzuleben und gute Leute kennenzulernen.»
Hoppe Hoppe Scheitern - Der Eltern Real Talk mit Evelyn Weigert
Die dritte Highlight-Episode zu unserem Schwerpunkt-Thema „Schule”: Herr Reff (November 2025) Zuhören, hinschauen, vertrauen… Herr Reff ist der lebende Beweis dafür, dass ein Lehrer mit Herzblut, Mut und Kreativität einen extrem wertvollen Einfluss auf das Leben von Schüler:innen haben kann – und dafür von ihnen gefeiert wird! Wie hat er seine Berufung entdeckt? Was ist das Geheimnis seines Unterrichts? Wie kam er selbst zu Social Media und welche Haltung hat er diesbezüglich für seine Kids? Im Gespräch mit Evelyn gibt Herr Reff nicht nur Einblicke in seinen ungewöhnlichen persönlichen Weg. Sondern er erzählt auch, wie er als (Vertrauens-)Lehrer Kinder in einem oft schwierigen Umfeld tagtäglich unterstützt und stärkt. Gewalt, Armut, Ängste – leider Alltag in Teilen seiner Schülerschaft. Auf beeindruckende Weise findet Herr Reff einen besonderen Zugang zu „seinen“ Kindern. Wie er das schafft? Er erzählt es in dieser neuen Folge „Alle meine Eltern“! Absolut hörenswert! Auf Instagram ist Herr Reff hier zu finden: https://www.instagram.com/herrreff/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/AllemeineEltern Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Liebevoll eingerichtete Ferienwohnungen begeistern Gäste – oder etwa doch nicht? In dieser Folge geht es um die feine Grenze zwischen persönlichem Geschmack und erfolgreicher Vermietung. Du erfährst, warum außergewöhnliches Design manchmal Buchungen kostet, weshalb der Perspektivwechsel zum Gast so entscheidend ist und wie Du Deine Ferienwohnung so gestaltest, dass sie nicht nur Dir, sondern auch Deinen Wunschgästen gefällt. 00:00 Die Liebe zur Ferienwohnung 02:49 Design und Gästewünsche 05:56 Perspektivwechsel und Zielgruppenanalyse 12:01 Die richtige Kommunikation mit Gästen 18:04 Fazit und Ausblick auf zukünftige Kurse Hey, Fewo-Vermieter
Zwischen Käsekessi, Kuhglocken und Harmonie sprechen wir mit Gabi Elmer-Freuler über ihre Sommer auf der Alp. Der Tag auf der Alp Empächli beginnt früh. Wenn Gabi Elmer-Freuler morgens um fünf Uhr den Stall betritt, warten 43 Kühe darauf, gemolken zu werden. Zwölf Schweine möchten gefüttert – und natürlich gekrault werden. Später wird Käse gemacht, gemistet, geputzt und wieder gemolken. Bis am Abend um 22 Uhr reiht sich eine Arbeit an die nächste. Seit zehn Sommern verbringt Gabi Elmer-Freuler gemeinsam mit ihrem Mann Christian die Alpsaison auf der Alp Empächli oberhalb von Elm. Aus der frischen Milch entstehen hier rund 900 Laibe Alpkäse sowie Mutschli und Glarner Alpkäse AOP. Damit aus Milch ein hochwertiger Käse wird, braucht es viel Erfahrung, sauberes Arbeiten und höchste Sorgfalt – jeden einzelnen Tag. Doch der Musikwelle Brunch zeigt noch eine andere Seite der Älplerin. Gabi kennt jede ihrer Kühe. Sie merkt sofort, wenn es einer nicht gut geht. Beim Melken wird nicht einfach gearbeitet – sie beobachtet, fühlt und hört hin. Beim Käsen wird jeder Handgriff zum Ritual. Harmonie, sagt sie, sei wichtig. Sie zeichnet mit dem Käselab eine liegende Acht in die Milch, lebt bewusst im Hier und Jetzt und vertraut oft auch auf die Kraft der Homöopathie. Dabei spricht sie offen über das Leben auf der Alp. Darüber, was ihr sprichwörtlich manchmal «stinkt», warum sie den Duft des Stalls trotzdem liebt, weshalb sie am Abend müde, aber glücklich ins Bett fällt – und warum sie sich nach einem intensiven Alpsommer ebenso auf den Herbst im Tal freut. Denn unten wartet ein ganz anderer Beruf auf sie: Als ComeS-Therapeutin begleitet sie Menschen mit derselben Ruhe, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, die sie auch auf der Alp lebt. Der Musikwelle Brunch begleitet Gabi Elmer-Freuler auf der Alp – vom Melken über das Käsen bis zu den zwölf neugierigen Hausschweinen, ihren ganz persönlichen «Followern». Es ist eine Begegnung voller Humor, Ehrlichkeit und eindrücklicher Einblicke in einen Alltag, der oft romantisiert wird, in Wirklichkeit aber viel Einsatz, Verantwortung und Herzblut verlangt. Am Montag, 3. August, meldet sich die Musikwelle direkt von Bergrestaurant Ämpächli mit dem traditionellen Älpler-Wunschkonzert.
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Food Defense verbindet man zuerst mit Erpressungen und vergifteten Lebensmitteln im Supermarkt – doch es gehört viel mehr dazu, was Unternehmen schaden kann. Dr. Norbert Kolb, Lebensmitteltechnologe mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Lebensmittelindustrie und im Qualitätsmanagement, erklärt in dieser Folge, welche typischen Food-Defense-Fälle es gibt, welche Risikominimierungsmaßnahmen notwendig sind und was der IFS Food 8 konkret fordert. Ein besonderer Fokus liegt auf einem oft vergessenen Bereich: der IT-Sicherheit als Bestandteil eines vollständigen Food-Defense-Systems. Für Fachkräfte aus Qualitätsmanagement und Lebensmittelproduktion liefert die Folge einen kompakten Überblick vom TACCP-Plan über die Risikobewertung bis zu Eindringtests. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Food Defense im Alltag: Kamerasysteme, geschlossene Tore, eingezäunte Gelände, elektronische Zugangs- und Besucherregelungen – die klassischen Schutzmaßnahmen für Gebäude, Gelände und Produkte. IT Defense als blinder Fleck: Warum der Schutz des IT-Systems vor Sabotage und Spionage zwingend in das Food-Defense-System integriert gehört. Typische Fälle aus der Praxis: Absichtliche Kontamination aus Rache- oder Erpressungsgründen, Diebstahl, ein Drohnenvorkommen bei einer süddeutschen Brauerei (2016) sowie ein massiver IT-Angriff auf eine spanische Brauerei (2021) mit tagelangem Produktionsstillstand. Anforderungen des IFS Food 8: Verfahren mit klaren Verantwortlichkeiten, Identifikation und Lenkung kritischer Bereiche sowie Kontrollmaßnahmen – analog zur Systematik von FSSC 22000. TACCP-Plan und Risikobewertung: Dokumentation kritischer Stellen, Lenkung, Überwachungsfrequenz – inklusive ausgelagerter Prozesse wie Co-Packer, Spediteure und externe Lagerhäuser. Wirksamkeit nachweisen: Eindringtests, Auswertung von Kameraaufzeichnungen, Betriebsrundgänge und interne Audits als Beleg für ein funktionierendes System. Supply Chain im Blick: Warum Food Defense nicht erst im eigenen Haus beginnt und Lieferantenaudits mit Food-Defense-Schwerpunkt sinnvoll sind. Timestamps für Schnellhörer: 01:57 – Vorstellung Dr. Norbert Kolb und Einordnung von Food Defense im QM-System. 02:47 – Klassische Schutzmaßnahmen für Gebäude, Gelände und Produkte. 03:30 – IT Defense: Sabotage und Spionage als unterschätzte Risiken. 04:22 – Typische Food-Defense-Fälle: Kontamination, Diebstahl, Drohnen- und Cyberangriffe. 05:55 – Was Unternehmen tun sollten: Blick in die QM-Standards und Anforderungen des IFS Food 8. 07:00 – IFS Food Defense Guidelines, behördliche Quellen und eigene Erfahrungen nutzen. 07:45 – Eindringtests als Wirksamkeitsnachweis. 09:38 – Der TACCP-Plan: Aufbau, kritische Bereiche und ausgelagerte Prozesse. 11:20 – Risikobewertung: Besucher, Fremdhandwerker, Fremdfahrer im Lagerbereich. 13:00 – Supply Chain, Lieferantenaudits und Wachdienst-Organisationen. 14:40 – Fazit: Lebensmittelunternehmen als Teil der kritischen Infrastruktur. Unser Experte: Dr. Norbert Kolb Lebensmitteltechnologe, Experte im Qualitätsmanagement, langjährig tätig bei der Worlée Naturprodukte GmbH; Mitglied in deutschen und europäischen Industrieverbänden mit Leitungsfunktionen einzelner Arbeitsgruppen; Berater und Referent zu Qualitätssicherungssystemen (HACCP, Lieferantenmanagement, Bioprodukte); führt weltweit externe Audits durch E-Mail: Norbert_Kolb@web.de
Sie engagieren sich seit vielen Jahren mit Herzblut für den Kindergottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Nassau – und genau dafür wurden Manuela Kühnau, Ulrike Matzat und Sarah Minor mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Wow! Doch was bewegt Menschen eigentlich dazu, sich über so viele Jahre ehrenamtlich einzusetzen? Was bedeutet es, Kindern den Glauben nahezubringen? Und warum ist ehrenamtliches Engagement heute wichtiger denn je? In dieser Folge sprechen die drei Geehrten über ihre Motivation, unvergessliche Erlebnisse aus dem Kindergottesdienst, die Kraft von Gemeinschaft und darüber, warum sich jeder investierte Moment gelohnt hat. Ein Gespräch über Glauben, Verantwortung und die Menschen, die unsere Gesellschaft nachhaltig prägen.
Während wir diese Zeilen schreiben, wird in Zell am See-Kaprun gerade fast alles gleichzeitig fertig. Jemand sortiert Startnummern nach Nachnamen, jemand anders sucht seit zwanzig Minuten denselben Kabelbinder. Verpflegungskisten wandern von A nach B und kurz darauf wieder zurück. Ein Streckenposten fehlt noch in einer Excel-Liste, irgendwo piept ein Funkgerät, und mindestens ein Banner hängt bereits perfekt, nur leider am falschen Ort. Ganz normaler Ausnahmezustand. Mitten im Aufbau haben wir uns drei Menschen geschnappt, ohne die der The North Face Großglockner Ultra-Trail heute nicht das wäre, was er ist. Lisa Loferer kennt den GGUT aus Sicht einer Gastgeberin. Als Geschäftsführerin von Zell am See-Kaprun Tourismus. Und als jemand, der selbst lieber in Trailrunning-Schuhen unterwegs ist als in Besprechungsräumen. Johannes Überbacher begleitet den Sport seit Jahren. Nicht nur als Brand Manager von The North Face DACH, sondern als einer, der die deutschsprachige Trailrunning-Szene mit aufgebaut hat. Lange bevor sie überhaupt Szene genannt wurde. Und Markus Amon? Der hat beim GGUT schon so ziemlich alles gemacht. Er gewann die erste Ausgabe, kennt das Rennen seit seinen Anfängen und trägt heute als Race Director eine Verantwortung, die deutlich über Streckenprofile und Startzeiten hinausgeht. Wenn am Berg das Wetter kippt, Wege gesperrt werden oder Entscheidungen schnell fallen müssen, landet vieles bei ihm. Klingt weniger romantisch. Ist aber der wichtigste Job des Wochenendes. Wir sprechen darüber, warum Menschen so viel Zeit, Energie und Herzblut in ein Rennen stecken. Was sich im Trailrunning verändert hat. Was besser geworden ist. Was schwieriger. Und warum ein gutes Event meistens schon lange vor dem Startschuss beginnt. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass ein Rennen nie nur aus Kilometern und Höhenmetern besteht. Sondern aus vielen Menschen, die sich darum kümmern, dass andere für einen Tag einfach nur laufen dürfen.
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Klassisches Abteilungsreiten passt einfach nicht mehr in unsere Zeit. Genau darüber spreche ich in der heutigen Podcastfolge mit unserer Rideucation® Trainerin Sandra Abend @ponystall_abend.
In dieser Folge nehmen wir Abschied von Rebecca. Nach fünf Jahren voller Herzblut, Lachen und tiefgründigen Gesprächen dreht sie ihre letzte Runde mit uns. Gemeinsam blicken wir zurück auf bewegende Momente, lustige Anekdoten und all die Themen, die uns als drei Frauen aus drei Religionen jedes Mal ein Stück näher zusammengebracht haben. Wir sprechen über die Herausforderungen, über Freundschaft und über das, was uns als Team stark gemacht hat. Rebecca, we love you!!! Schreibt uns doch bitte eure schönsten Momente mit Rebecca. Wir werden eure Mails oder Nachrichten auf Insta in den nächsten Sendungen vorlesen. Zum Glück ist Rebecca nicht aus der Welt. Ihr könnt ihr natürlich weiter auf Insta folgen: @rebecca_dora . Und sie wird auch immer mal wieder im House of One vorbeischauen. Rebeccas Abschied ist aber kein Ende. Natürlich geht es nach unserer Sommerpause wieder weiter. Mit uns, Kübra und Maike und... Ja, mit wem denn nun? Das verraten wir euch in dieser Sendung. Hört rein, schwelgt mit uns in Erinnerungen und erfahrt, warum dieser Podcast für uns – und wir hoffen auch für euch – ein Herzensprojekt ist. Termin-Tipp: Wir gehen wieder live – und zwar am 29. September um 18 Uhr im Centrum Judaicum in Berlin. Das wird noch einmal eine Aufnahme zusammen mit Rebecca sein. Der Abend ist in Kooperation mit der Muslimischen Kulturwoche, Hillel e.v. und dem Centrum Judaicum entstanden. Wir freuen euch, wenn ihr vorbeischaut. Bitte anmelden unter: 331podcast@house-of-one.org *** Wenn ihr mehr von uns und unserer Arbeit rund um den Podcast erfahren wollt, besucht uns gern auf unserem Insta-Profil: **@331_podcast ** ❤️ Schreibt uns, liked uns, empfehlt uns gerne weiter. ❤️ Fragen und Kommentare könnt ihr auch direkt an unsere Mail schicken
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Bei den Allergen-Grenzwerten ist weiterhin viel in Bewegung – oder werden es am Ende doch nur Orientierungswerte? Arno Langbehn spricht in dieser Folge mit Jürgen Schlösser (Lebensmitteltechnologe, Schloesser Consult, Gründungsmitglied des Runden Tisches Allergenmanagement) über den Stand der Codex-Alimentarius-Arbeiten zur Allergenspuren-Deklaration, über die quantitative Spurenberechnung und über die noch immer uneinheitlichen Grenzwerte in der EU. Denn solange Tschechien, die Niederlande, Spanien oder England unterschiedliche Regeln anwenden, wird jede mehrsprachige Verpackung zum Risiko – bis hin zum öffentlichen Rückruf. Für alle, die in Qualitätssicherung, Produktentwicklung und Export tätig sind, gibt Jürgen Schlösser eine Einschätzung, was bis zur erwarteten Harmonisierung gilt und warum ein Leitfaden zur Risikobewertung nach HACCP-Vorbild dringend nötig wäre. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Codex-Arbeiten seit 2019: Warum die Expertengruppe seit sieben Jahren an Regeln für die Allergenspuren-Deklaration arbeitet und nun in die Schlussphase geht. Grenzwerte oder Orientierungswerte: Der Vorschlag, aus starren Grenzwerten Orientierungswerte zu machen – und bei Überschreitung statt eines öffentlichen Rückrufs zunächst ein Behörden-Audit des Allergenmanagementsystems durchzuführen. Grenzen der quantitativen Berechnung: Praxisbeispiele, in denen eine quantitative Spurenberechnung schlicht nicht möglich ist, sowie die Fehleranfälligkeit der Analytik (u. a. bei der Glutenbestimmung). Leitfaden zur Risikobewertung: Warum der HACCP-Leitfaden 2022/C 355 mit seinen drei Anhängen – inklusive Beschreibung der behördlichen Überprüfung – ein Vorbild für das Allergenmanagement sein sollte. Flickenteppich EU: Unterschiedliche Regeln in Tschechien, den Niederlanden, Spanien, Dänemark und England, das Problem mehrsprachiger Verpackungen und die Gefahr der Verbrauchertäuschung. Zeitplan der Harmonisierung: Kommissionsvorschlag bis Jahresende, anschließende Anhörungsphase – realistisch wird eine einheitliche Regelung eher bis Ende 2028. Timestamps für Schnellhörer: 02:19 – Codex Alimentarius: Stand der Arbeiten zur Allergenspuren-Deklaration seit 2019. 04:42 – Grenzwert oder Orientierungswert? Einschätzung der Chancen und die Rolle von VITAL 3 und VITAL 4. 06:52 – Der HACCP-Leitfaden als Vorbild: Was ein guter Leitfaden zur Risikobewertung leisten müsste. 10:37 – Unterschiedliche Grenzwerte in der EU: Tschechien, Niederlande, Spanien – und das Problem mehrsprachiger Verpackungen. 13:00 – Wenn die Analytik nicht mitspielt: Warum quantitative Berechnung und Analyse oft nicht zusammenpassen. 15:53 – Was gilt bis zur Harmonisierung? Der Blick auf die kommenden zwei Jahre. 17:28 – Export in EU-Länder: Praxisfall aus England und ein zurückgezogener Rückruf. Unser Experte: Jürgen Schlösser Lebensmitteltechnologe & Fachberater für die Lebensmittel-Industrie, Schloesser Consult Gründungsmitglied des Runden Tisches für Allergenmanagement und des Fachausschusses Allergenmanagement beim Lebensmittelverband Postfach 102401, 33524 Bielefeld E-Mail: info@schloesser-consult.de
Zwischen Schweizer Bodenständigkeit und kamerunischer Lebensfreude haben Theo und Suzanne Koch ihren Lebenstraum verwirklicht. Mit ihrem Projekt «Tin Ele» schaffen sie Perspektiven in einem Land voller Gegensätze. Reich an Kultur und Ressourcen, aber geprägt von Armut. Theo und Suzanne Koch verbinden zwei Welten. Der ehemalige Landwirt aus Meggen (LU) wollte vor seiner Pensionierung ein sinnstiftendes Projekt im Ausland starten. Suzanne Koch engagierte sich in der Schweiz für die Integration junger Frauen mit afrikanischen Wurzeln. Gemeinsam haben sie vor drei Jahren in der Nähe der Küstenstadt Kribi im Süden Kameruns das Projekt «Tin Ele» erschaffen. Mit viel Herzblut bauten sie eine Parkanlage mit Tieren auf, die weit mehr als ein persönlicher Rückzugsort ist: «Sie soll Menschen zusammenbringen, Perspektiven schaffen und die nachhaltige Entwicklung der Region fördern», sagt Theo Koch. Dabei setzen sie auf den Austausch zwischen ihrer Schweizer und ihrer kamerunischen Heimat. «Kribi ist eine lebendige Küstenstadt am Atlantik und ist bekannt für ihre traumhaften Strände, die spektakulären Lobé-Wasserfälle und ihre tropische Natur.» Kamerun ein Land der Gegensätze Kamerun gilt als eines der vielfältigsten Länder Afrikas. Reich an Kulturen, Sprachen, Naturschätzen und landschaftlicher Schönheit. Gleichzeitig kämpfen viele Menschen trotz des Rohstoffreichtums des Landes mit Armut und schwierigen Lebensbedingungen: «Genau hier möchten wir einen Beitrag leisten und mit unserem Engagement vor Ort positive Impulse setzen.»
Zeit schenkenToni Zulauf, Initiator Wort zum Tag, Ranflüh BEHerzlichen Dank für die vielen Spenden und die grosse Unterstützung für das Wort zum Tag. Jede einzelne freut mich und zeigt: Diese täglichen Gedanken begleiten Menschen.Mit der Zeit ist mir etwas bewusst geworden: Das Wertvollste, was wir verschenken können, ist nicht Geld oder Besitz – sondern Zeit.Ein offenes Ohr. Ein Gespräch. Ein Besuch. Ein paar Minuten, die wir einem Menschen schenken.Vielleicht ist genau das heute das schönste Geschenk, das wir weitergeben können.Spendenaufruf:Das Wort zum Tag wird mit viel Herzblut täglich vorbereitet und lebt auch von Ihrer Unterstützung. Herzlichen Dank für jede Spende:https://wortzumtag.ch/unterstuetzenZeit, Dankbarkeit, Begegnung, Zuhören, Wort zum Tag, Gemeinschaft#wortzumtag #zeitschenken #dankbarkeit #begegnung #gemeinschaft #glaubeimalltag #emmental
Noch einmal ins Kino mit Steven Seagal. Wir sprechen über "Machete“ aus dem Jahr 2010. Nachdem seine Familie von einem Drogenbaron ermordet wurde, landet der ehemalige Polizist Machete (Danny Trejo) in Texas und gerät dort in eine politische Verschwörung, die ihn zum meistgesuchten Mann des Landes macht.Wir sprechen über Robert Rodriguez' Grindhouse-Hommage, den prominenten Cast mit Robert De Niro, Jessica Alba, Michelle Rodriguez und natürlich Steven Seagal in einer seiner seltenen Schurkenrollen. Außerdem diskutieren wir, warum der Film trotz seiner kultigen Ausgangslage, seines Staraufgebots und seiner bewusst überdrehten Machart bei uns nur bedingt zünden konnte. Über Actionkult:Dominik stammt aus der Region Basel und hostet seit 2021 mit viel Herzblut den ACTIONKULT-Podcast. Seit 2007 vertieft er sich intensiv in die Welt des Actionfilms, zuerst als Blogger, später zehn Jahre lang als Autor für das Schweizer Filmmagazin KULT. 2023 gewann er mit seinem Fussball-Podcast YYNEDRUGGT den Suisse Podcast Community Award.LinktreeJan stammt aus dem Ruhrgebiet und beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren leidenschaftlich mit dem Actionkino. Seine Reise begann als Blogger, wo er auch erstmals digital auf Dominik traf. Seit den Pandemiejahren ist er als Podcaster aktiv. Sein Format GLOTZENDE ZIMBELAFFEN gilt als besonders kreativ und vielseitig.LinktreeDas Actionkult-Intro"Cracked Shell" by Furlong Furlong auf den Sozialen MedienFacebook InstagramFrüher wurde über Filme geschrieben (kult.ch), heute wird darüber gesprochen. Meine Gäste und ich freuen uns immer über Feedback oder sonstige Anmerkungen und Ideen. Kontaktieren könnt ihr uns auf Instagram, Facebook, Bluesky, Threads - oder herrlich old school via E-Mail: actionkult@gmail.com.
Was als Partnerschaft des evangelischen Dekanats Nassauer Land mit Mabira in Tansania begann, wurde zu einer Mission mit einem großen Ziel: Es soll eine Schule für Kinder mit Beeinträchtigung entstehen – damit die „Schattenkinder“ von Tansania eine echte Chance auf Bildung und damit auf eine bessere Zukunft bekommen. In dieser Folge des HÖRlokals erzählen Sabine und Dietmar Menze von ihrem Projekt „MaJua“, von bewegenden Begegnungen, den Herausforderungen vor Ort und dem Moment, in dem ihnen klar wurde: Wir wollen eine Schule bauen! Mit viel Herzblut berichten die beiden, warum sie sich entschieden haben, den Bau einer Schule zu unterstützen, welche Hürden auf dem Weg noch zu meistern sind, weshalb dieses Projekt weit mehr ist als nur ein Gebäude und warum es IHRE Unterstützung braucht! Die Folge zeigt eindrucksvoll, dass Engagement keine Frage der Entfernung ist. Ein Gespräch über Menschlichkeit, Verantwortung und die Kraft, gemeinsam Zukunft zu schaffen.
Noch läuft die Fußball-WM – obwohl Deutschland längst ausgeschieden ist. Dennoch fesselt das Turnier weiterhin ein Millionenpublikum – auch Christen! Doch wo verläuft hier die Grenze? Handelt es sich um gelebte christliche Freiheit oder bereits um eine ungesunde Abhängigkeit, eine Sucht des Fleisches? Wir wollen wesentliche Prinzipien aus Gottes Wort beleuchten, die uns als Maßstab für eine biblisch fundierte Orientierung dienen. Gleichzeitig gilt: Jeder steht in der Verantwortung, eine persönliche, reife Entscheidung zu treffen – frei von den Erwartungen anderer. Dieses Video formuliert keine starren Verbote oder Gesetze, sondern legt zeitlose Grundsätze des Wortes Gottes dar. Sind wir bereit, unser Verhalten an dem biblischen Maßstab zu messen? Hier der Fußball-Flyer vom CSV (Christliche Schriftenverbreitung, Hückeswagen)
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Vom Bülacher Sekundarlehrer zum Brückenbauer zwischen Kulturen. Pascal Affolter gründete in Kolumbien eine heilpädagogische Schule für Kinder mit Behinderungen und leitet heute die traditionsreiche Schweizerschule in Barcelona. Mitten in einer der vielseitigsten Städte Europas. Eigentlich wollte Pascal Affolter Diplomat werden. Stattdessen wurde der Bülacher Lehrer und zu einem Botschafter für Bildung. 1996 zog es ihn für ein Sozialprojekt nach Kolumbien. Dort erkannte er, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen kaum Zugang zu Bildung hatten. Mit viel Engagement gründete er in Cartagena de Indias die heilpädagogische Institution «ALUNA» und baute sie mit viel Herzblut auf. Pascal Affolter lebte achtzehn Jahre in Kolumbien. 2007 übernahm er die Leitung der Schweizer Schule in Bogotá. Heute lebt er mit seiner Familie in Barcelona und steht als Direktor an der Spitze der renommierten Schweizer Schule «Escuela Suiza de Barcelona». Die Schule blickt auf eine über hundertjährige Geschichte zurück und verbindet Schweizer Bildungsqualität mit internationaler Offenheit. Sie steht nicht nur Schweizer Familien offen, sondern fördert auch den Austausch mit der lokalen Bevölkerung. «Hier treffen viele Kulturen aufeinander», sagt Pascal Affolter: «Das macht unsere Schule zu einem besonderen Lern- und Begegnungsort.» Barcelona als Lebensgefühl Mit seiner Familie lebt Pascal Affolter in der Nähe der Schule. An Barcelona schätzt er die kulturelle Vielfalt, die Nähe zum Meer, die ausgezeichnete Gastronomie und das mediterrane Klima: «Barcelona ist wie ein lebendiges Freilichtmuseum, in dem sich Menschen aus aller Welt begegnen.» Für ihn ist die katalanische Metropole der ideale Ort, um internationale Bildung und kulturellen Austausch zu leben.
KataHaifisch Podcast Special moosen @ Fusion Festival 2026 I Palapa Bar Heute bei uns zu Gast ist moosen mit seinem Set von der FUSION. Es war ein viel zu heißer Samstag mittag in der Palapa Bar trotz schweißgebadeten Fingern wurde mit viel Spaß an Knöpfen gedreht. Bei moosens famoosen Klangglomeraten merkt man in jeder Sekunde, dass all sein Herzblut hineinfließt, sanft pulsieren aus der ferne diese Moosezeichen! Sphärisch, hypmootisierend, sanft-verspielt aber niemals langweilig: seine Sets erzählen eigene Geschichten und berühren die tiefsten Emotionen, so tut es auch diese Aufnahme. Lasst euch drauf ein, werdet verzaubert und macht euch bereit, Lauscher auf, Fühler raus und: fühlen! ✨moosen SC: https://soundcloud.com/mo_moosen IG: https://www.instagram.com/mo_moosen ✨philia.kollektiv SC: https://soundcloud.com/philia-leipzig IG: https://www.instagram.com/philia.kollektiv/ ✨KataHaifisch SC: @katahaifisch IG: www.instagram.com/katahaifisch_ofc/
Mit elf Jahren hörte Eon Awa an einer Pfadi-Waldweihnacht erstmals «All I Want For Christmas Is You» – und war sofort überwältigt von Mariah Careys Stimme. «The rest is history», sagt er. Eon Awa wollte ursprünglich Trickfilmzeichner werden. Auslöser waren die Geier aus «Das Dschungelbuch»: «Ich war fasziniert von allem, was fliegen konnte», erzählt er lachend. «Wenn die Geier ihre Flügel ausbreiteten, drückte ich den Pausenknopf und zeichnete sie ab.» Später entdeckte er Mariah Carey und tauschte den Zeichenstift gegen das Mikrofon. Seither verfolgt er konsequent seine musikalische Vision. Mit viel Herzblut, DIY-Spirit und Unterstützung seines Kindheitsfreundes Ben produziert der 26-Jährige aus Zofingen seine Songs noch immer zuhause – mal im Keller, mal im Kinderzimmer – und arbeitet unermüdlich an seinem Durchbruch.
In dieser Folge gibt Arno Langbehn (Geschäftsführer BEHR'S) einen kompakten Überblick über die aktuellen Änderungen im Lebensmittelrecht – von neuen MOAH-Regelungen ab 2027 über die abgelehnte Health Claim zu Kreatin bis hin zur erneuerten Genehmigung des Pflanzenschutz-Wirkstoffs Paraffinöl. Außerdem beleuchtet er die sogenannte „Frühstücksrichtlinie" mit ihren Anpassungen bei Konfitüren, Honig sowie Frucht- und Erfrischungsgetränken und stellt zwei richtungsweisende Urteile vor: zu Schädlingsausscheidungen in Läden und Lagern sowie zur irreführenden Auslobung „ohne Zucker". Den Abschluss bildet eine Übersicht frei verfügbarer Quellen, die für die tägliche Marktbeobachtung relevant sind. Die Folge ist ein Auszug aus einem Webinar der BEHR'S...AKADEMIE und richtet sich an Fachleute, die rechtssicher handeln und schnell reagieren müssen. Die wichtigsten Themen dieser Folge: MOAH-Regelungen: Neue EU- und Bundesvorschriften für Mineralölbestandteile ab dem 01. Januar 2027 – einige Werte gelten kurzfristig, andere erst ab 2030. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit Analytik und Grenzwerten lohnt sich. Health Claim Kreatin: Die Kommission hat entschieden, dass die Angabe zur Verbesserung der kognitiven Funktion durch Kreatin nicht in die Unionsliste aufgenommen wird – die EFSA sah keinen kausalen Zusammenhang. Pflanzenschutz & Paraffinöl: Aktualisiertes Kontrollprogramm für Pestizidrückstände (2026–2028) sowie die erneuerte Genehmigung des Wirkstoffs Paraffinöl. Frühstücksrichtlinie: Redaktionelle und kennzeichnungsbezogene Anpassungen bei Konfitüren-, Honig- sowie Fruchtsaft- und Erfrischungsgetränke-Verordnung, u.a. zur Herkunftsangabe und zu „von Natur aus vorkommendem Zucker". Aktuelle Urteile: EuGH zu Spuren und Ausscheidungen von Schädlingen (Verordnung (EG) 852) sowie ein OLG-Urteil zur irreführenden Auslobung eines Erdbeer-Produkts „ohne Zucker". Quellen für die Marktbeobachtung: Überblick über frei verfügbare Quellen und Warnsysteme, die täglich zu sichten sind – und warum Automatisierung sinnvoll sein kann. Timestamps für Schnellhörer: 01:05 – Neue Rechtsvorschriften: MOAH-Regelungen ab 2027 (EU & Bundesrecht) 01:38 – Änderung der Biozid-Verordnung (VO 528/2012) 02:03 – Health Claim Kreatin: keine Aufnahme in die Unionsliste 02:33 – Kontrollprogramm Pestizidrückstände & Wirkstoff Paraffinöl 03:07 – Die Frühstücksrichtlinie: Konfitüren, Honig, Fruchtsaft 04:57 – Aktuelle Urteile zum Lebensmittelrecht 05:05 – EuGH: Ausscheidungen von Schädlingen in Läden und Lagern 05:54 – OLG-Urteil: Erdbeer-Produkt „ohne Zucker" und Irreführung 06:38 – Frei verfügbare Quellen für die tägliche Sichtung Unser Experte: Dr. Arno Langbehn Geschäftsführer der BEHR'S Verlagsgruppe (BEHR'S Digital, BEHR'S Verlag, BEHR'S Akademie) E-Mail: akademie@behrs.de
Die Ethnologin Salome Schad hat in ihrem Leben über fünfzig Länder bereist. Seit zwei Jahren arbeitet die Baslerin in Ecuador an einer deutschen Auslandschule, hoch oben in den Anden. Als Lehrerin, Künstlerin, Dichterin und Weltenbürgerin verbindet sie Schulalltag, Kultur und Nachbarschaftsleben. Salome Schad hat viele Orte dieser Welt gesehen. Mit ihrer Tochter lebte sie unter anderem in Italien, Spanien, kurze Zeit in den USA und viele Jahre in Bolivien. Heute ist Ecuador ihre Heimat. In Cuenca, hoch oben in den Anden, unterrichtet die Ethnologin, Lehrerin und Künstlerin mit viel Herzblut an einer deutschen Auslandschule. Das weitläufige Schulareal ist umgeben von Bergen und wilder Natur, sagt die 52-Jährige: «Der Weg vom Klassenzimmer zur Bibliothek gleicht einer kleinen Wanderung.» Neben dem klassischen Unterricht verbindet Salome Musik und Malerei: «Die Kinder hören Beethoven und malen, was die Musik in ihnen auslöst. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.» «In Cuenca kann man richtig entschleunigen» Ihr Alltag ist intensiv umso wichtiger ist ihr die Zeit draussen. In der grünen Andenstadt, umgeben von Bergen, Flüssen und Thermalquellen, hat sie Nahe eines Waldstücks ein Zuhause gefunden: «Ich verbringe viel Zeit im Garten, grilliere mit meinen lieben Nachbarn, schreibe oder mache Kunst.» In der Nachbarschaft ist Salome inzwischen auch für ihre besondere Hundewasch-Aktion bekannt: «Viele Tiere haben Flöhe und Parasiten, also trommle ich jede Woche alle Hunde zusammen und wasche sie.»
Brandschutz To Go - News, Tipps und Anekdoten aus der Sicherheitstechnik
Wie wird man eigentlich Geschäftsführer in der Sicherheitstechnik? Nicht immer führt der klassische Weg über große Titel, perfekte Karrierepläne oder einen komplett durchgeplanten Lebenslauf. In der neuen Folge von Brandschutz To Go von Stephan Wenzel spricht Stephan mit Oliver Noerdlinger, Geschäftsführer der simax electronics GmbH. Es geht um seinen Weg aus der Praxis, über spannende Projekte, viele Jahre Erfahrung in Brandmeldeanlagen, Sprachalarmanlagen und Sicherheitstechnik bis hin zur Geschäftsführung bei einem Hersteller. Besonders spannend: Oliver zeigt sehr ehrlich, dass Entwicklung oft nicht durch einen festen Plan entsteht, sondern durch Einsatz, Kontinuität und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Ein Gespräch über Praxiswissen, persönliche Weiterentwicklung, große Projekte, mutige Entscheidungen und darüber, warum Leistung, Erfahrung und Herzblut manchmal mehr zählen als der perfekte Titel auf dem Papier.
❤️ Hilf mit, dass Selbstwort weiterbestehen kann. Seit über sechs Jahren entsteht dieser Podcast unabhängig und mit viel Herzblut. Wenn dir die Gespräche Halt geben oder gegeben haben, freue ich mich sehr, wenn du Teil des Förderkreises Selbstwort wirst. Schon 2 € im Monat helfen dabei, dass Selbstwort auch in Zukunft ein kostenloser Ort für Betroffene, Angehörige und alle Interessierten bleibt.
Monika Kaelin, Förderin der Schweizer Unterhaltungsszene, und Extremalpinist Roger Schäli, der zwischen Traum und Grenzerfahrung lebt, treffen sich bei Michèle Schönbächler. Monika Kaelin Monika Kaelin ist eine vielseitige Schweizer Künstlerin: Entertainerin, Moderatorin, Sängerin, Schauspielerin, Komponistin und Texterin. Darüber hinaus prägt sie als Theater- und Musikproduzentin, TV-Produzentin sowie Event-Organisatorin die Kulturlandschaft nachhaltig. Geboren und aufgewachsen in Schwyz, entdeckte sie schon früh ihre Leidenschaft für die Bühne. Bereits als Kind stand sie im Stück «Heidi» auf der Bühne. Nach einem Hauswirtschaftsjahr bei Ordensschwestern in Fribourg liess sie sich als Kindergärtnerin ausbilden. Die junge Frau zog es nach Zürich, wo sie das pulsierende Stadtleben und die Vielfalt der Bühnenwelt für sich entdeckte. Diese Erfahrungen legten den Grundstein für ihre umfassende Karriere im Showbusiness. Ihr Talent zeigte sich schon damals: Obwohl sie beim ersten Casting heiser antrat, überzeugte sie mit ihrer Hartnäckigkeit und erhielt die Rolle dennoch. Privat wuchs Monika Kaelin in einem bodenständigen Umfeld auf – ihr Vater war Polizist. Mit dem ehemaligen Fussballnationalspieler Fritz Künzli verband sie eine grosse, lebensprägende Liebe. Gemeinsam führten sie mehrere Jahre ein Restaurant und waren als bekanntes Schweizer Glamourpaar auf zahlreichen Anlässen präsent – eine Verbundenheit, die für Monika Kaelin bis heute weiterlebt. Bis heute engagiert sie sich mit grosser Leidenschaft für die Schweizer Unterhaltungskultur. Mit viel Herzblut und Beharrlichkeit organisiert sie den renommierten Prix Walo und setzt sich dabei besonders für die Förderung von Nachwuchstalenten ein. Ihr Engagement macht sie zu einer wichtigen Förderin und Botschafterin der Schweizer Künstlerinnen- und Künstlerszene. ________________________________________ Roger Schäli «Träume sind mir lieber als Erinnerung» – dieser Satz steht sinnbildlich für das Leben von Roger Schäli, einem der herausragenden Schweizer Alpinisten seiner Generation. Aufgewachsen in Sörenberg gemeinsam mit zwei Schwestern, fand Schäli früh den Bezug zur Natur und zu den Bergen. Zunächst erlernte er den Beruf des Zimmermanns. Doch ein Schlüsselmoment veränderte seinen Lebensweg grundlegend: Beim Aufbau eines Hauses mit Blick auf die legendäre Eigernordwand fasste er den Entschluss, selbst hinaufzusteigen. Aus dieser Vision wurde eine Leidenschaft – und schliesslich eine aussergewöhnliche Karriere. Heute hat Roger Schäli die Eigernordwand über 50 Mal durchstiegen und dabei nicht nur bestehende Routen wiederholt, sondern auch neue Wege erschlossen. Unter anderem die Route «Merci la vie», die sinnbildlich für seine Haltung zum Leben steht. Ein schwerer Unfall im Alter von 16 Jahren, der ihn mit erheblichen Verletzungen zurückliess, brachte ihn früh dazu, sein Tun zu reflektieren. Dieses Erlebnis prägte seinen Umgang mit Risiko und Verantwortung in den Bergen nachhaltig. Bereits mit 21 Jahren schloss er die Ausbildung zum Bergführer ab und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Seine Erfahrungen sind geprägt von Extremsituationen: eisige Kälte, Grenzerfahrungen und der Verlust von Seilpartnern. Diese Erlebnisse haben ihm gezeigt, wie wichtig es ist, innezuhalten. Als Athlet habe er gelernt, dass man allzu oft vergesse, dankbar zu sein für das Wesentliche – für die eigene Gesundheit und für das Leben selbst. _________________ Moderation: Michèle Schönbächler Monika Kaelin und Roger Schäli zu Gast im Persönlich am Sonntag, 21. Juni 2026 im Kleintheater Luzern in Luzern. Türöffnung ist um 9 Uhr. Das Publikum ist gebeten, bis 9.30 Uhr einzutreffen. ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
In dieser Folge gibt Arno Langbehn (Geschäftsführer der BEHR'S Verlagsgruppe) einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen im Lebensmittelrecht – von neuen Rechtsvorschriften über zahlreiche ALS-Stellungnahmen bis hin zu praxisrelevanten Gerichtsurteilen. Behandelt werden unter anderem gesundheitsbezogene Werbung, neuartige Lebensmittel, die Verkehrssicherungspflicht im Handel sowie Fragen rund um Kennzeichnung und biologischen Anbau. Die Folge ist ein Auszug aus einem Webinar der BEHR'S Akademie und zeigt zugleich, wie sich Fachleute mit aktuellen, konsolidierten Rechtsquellen den Arbeitsalltag erleichtern können. Für Verantwortliche in Qualitätsmanagement, Lebensmittelrecht und Überwachung liefert die Folge konkrete Orientierung bei sich häufig ändernden Vorgaben. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Neuartige Lebensmittel: Warum Fliegenpilzpulver auch als „Räucherwerk" rechtlich ein neuartiges Lebensmittel im Sinne der Verordnung (EU) 2015/2283 bleibt – und was das für die Zweckbestimmung bedeutet. Gesundheitsbezogene Angaben (Health Claims): Die Angabe „Immunkraft" ist nicht gleichbedeutend mit der zugelassenen Aussage „trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei" und nach der Health-Claims-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 unzulässig. Verkehrssicherungspflicht im Handel: Ein Urteil zum ausgerutschten Salatblatt zeigt, dass ein dokumentiertes Reinigungs- und Kontrollsystem entscheidend ist – mit direkter Relevanz für das Hygienesystem in Lebensmittelbetrieben. Aktuelle Praxisfragen: Welche Themen Fachkräfte derzeit beschäftigen – von EmCo-Richtlinie und Entwaldungsverordnung über Aromen und Zusatzstoffe bis zu Bioprodukten und KI im Lebensmittelrecht. Tägliche Rechtsquellen: Welche Quellen sich für die laufende Recherche eignen (u.a. BMEL, EFSA, Lebensmittelklarheit, Untersuchungsamt Baden-Württemberg) und wie sich diese gebündelt nutzen lassen. Datenbankgestütztes Arbeiten: Warum aktuelle und konsolidierte Rechtstexte, Kommentare und Meldungen aus Sicht des Hosts heute kaum noch ohne Datenbank-Lösung sinnvoll zu bewältigen sind. Timestamps für Schnellhörer: 01:12 – Einordnung: Die Folge als Auszug aus einem Webinar der BEHR'S Akademie. 01:23 – Fliegenpilzpulver als neuartiges Lebensmittel – Zweckbestimmung trotz „Räucherwerk". 02:19 – Health Claim „Immunkraft": Warum die Bezeichnung unzulässig ist. 02:44 – Salatblatt-Urteil: Verkehrssicherungspflicht und Reinigungs-/Kontrollsystem. 06:24 – Aktuelle Themen im Lebensmittelrecht aus Sicht der Hörerschaft. 07:54 – Empfehlenswerte tägliche Rechts- und Informationsquellen. 11:35 – Online-Seminar-Serie „Update Lebensmittelkennzeichnung". 12:19 – Datenbankgestütztes Arbeiten und KI-Unterstützung (BEHRKI). Unser Experte: Arno Langbehn Geschäftsführer der BEHR'S Verlagsgruppe (BEHR'S Digital, BEHR'S Verlag und BEHR'S Akademie) E-Mail: podcast@behrs.de
Viele Unternehmer stecken monatelang Herzblut, Zeit und Kapital in die perfekte Entwicklung eines Produkts, um am Tag X festzustellen, dass der Markt nicht darauf gewartet hat.In dieser kurzen Folge räume ich mit einem der teuersten Denkfehler im Business auf. Warum du den Vertrieb nicht erst am Ende anknipsen darfst, wie du den Markt von Anfang an einbeziehst und warum echtes Kundenfeedback die beste Entwicklungsgarantie ist.Kompakt-Info:Länge: 6 MinutenFokus: Gründung, Unternehmensführung, Product-Market-Fit, VertriebsstrategieFür wen: Gründer, Unternehmer und alle, die ihr zu lange in der Theorie am Produkt schrauben und nicht über LOS gehen (für alle Monopoly Spieler unter Euch).
Mehrere in der Westschweiz verkaufte Gartenerden enthalten Kunststoffrückstände. Mikroplastik kann in Pflanzen gelangen und so auch in die Nahrungskette. +++ Weiteres Thema: Mit viel Herzblut betreiben Private eine Website für Wassertemperaturen in Badis.
In dieser Folge spricht Arno Langbehn auf den 10. Hamburger Kosmetiktagen mit Dr. Stephanie Reinhart (Rechtsanwältin und Partnerin der Kanzlei REINHART Rechtsanwälte) über die aktuellen rechtlichen Entwicklungen, auf die sich die Lebensmittelbranche einstellen muss. Vom Trend, Humankosmetik künftig auch als Tierkosmetik zu vermarkten, über den Status der Green Claims Directive und die Umsetzung der EmpCo-Richtlinie bis hin zur neuen Verpackungsverordnung (PPWR) und dem erweiterten Bezeichnungsschutz für Fleischprodukte – Dr. Reinhart ordnet ein, was rechtlich verbindlich wird und wo Auslegungsspielräume bleiben. Für Fachleute aus Lebensmittelrecht, Qualitätsmanagement und Produktentwicklung ein kompakter Überblick über die Themen, die Hersteller und Wettbewerber in den kommenden Monaten beschäftigen werden. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Human- als Tierkosmetik: Warum Kosmetikfirmen Produkte wie Shampoos zunehmend auch für Haustiere vermarkten – und welche rechtliche Lücke entsteht, weil die Vorschriften für Humankosmetik auf Tierkosmetika nicht anwendbar sind (Stichwort Sicherheit, Zusammensetzung, Kennzeichnung und Gefahrensymbole). Green Claims Directive & EmpCo-Richtlinie: Die Green Claims Directive liegt derzeit auf Eis, während die EmpCo-Richtlinie bereits neue Definitionen und Vorgaben zu Umweltaussagen bringt – anwendbar ab dem 27. September 2026, mit Auswirkungen vor allem auf Nachhaltigkeitssiegel und das UWG. Aufbrauchfristen & Wettbewerb: Warum es keine Aufbrauchfristen gibt, wie sich Behörden voraussichtlich verhalten und weshalb das eigentliche Risiko in wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzungen liegen könnte. PPWR – die neue Verpackungsverordnung: Konformitätsbewertung und -erklärung, erweiterte Herstellerverantwortung, besorgniserregende Stoffe (PFAS, Schwermetalle) sowie das Minimierungsgebot mit der 50-Prozent-Leerraumgrenze – inklusive der Frage nach dem „erforderlichen Mindestmaß". Bezeichnungsschutz Veggie/Vegan: Der Kompromiss beim Bezeichnungsschutz – warum der Veggie-Burger zulässig bleibt, während Bezeichnungen für Fleischstücke wie Steak und Filet künftig geschützt werden. Artikel-8-Verfahren: Was hinter dem Verfahren der Anreicherungsverordnung steckt, warum Pflanzenstoffe im Fokus stehen und welche Rolle die Liste der Heads of Agencies bei der Prüfung möglicher besorgniserregender Stoffe spielt. Timestamps für Schnellhörer: 02:03 – Human- als Tierkosmetik: neues Marktsegment und die rechtliche Lücke 03:30 – Green Claims auf Warteschleife: Verknüpfung mit der EmpCo-Richtlinie 05:14 – Aufbrauchfristen, Behördenpraxis und das Wettbewerbsrisiko 07:34 – PPWR: Konformität, Herstellerverantwortung und Anwendungsfristen 09:30 – Minimierungsprinzip und die Frage nach dem erforderlichen Mindestmaß 11:22 – Veggie/Vegan: Bezeichnungsschutz für Fleischstücke und der gefundene Kompromiss 12:44 – Das Artikel-8-Verfahren und die Liste der Heads of Agencies Unsere Expertin: Dr. Stephanie Reinhart Rechtsanwältin & Partnerin der REINHART Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, München E-Mail: info@reinhart.legal
Vom Kampf ums Frauenstimmrecht bis zur Erlebniswelt «Verkehrshaus»: Beatrix Grüter, ehemalige Lehrerin/Politikerin und Martin Bütikofer, langjähriger Direktor «Verkehrshaus der Schweiz» haben mit Haltung, Herzblut, Mut und Visionen viel erreicht. Beatrix Grüter (82), ehemalige Lehrerin und Politikerin Schon als Schülerin störte sich Beatrix Grüter an der Ungleichbehandlung von Mädchen und Knaben. Während die Buben mehr durften und ihnen mehr zugetraut wurde, sollten die Mädchen still, brav und bescheiden sein. Für sie war früh klar: Das ist ungerecht. Während ihrer Zeit am Lehrerseminar engagierte sie sich bereits für das Frauenstimmrecht. Später, als Ehefrau eines Metzgermeisters, verteilte sie nachts anonym Flyer in Briefkästen. Eine Freundin stand jeweils Wache, damit niemand sie erwischte. Nach ihrer Ausbildung zur Primarlehrerin arbeitete sie nur wenige Jahre im Beruf. Es folgten die Jahre als Familienfrau. Dann wurde sie in den damaligen «Luzerner Grossen Rat» gewählt. Während zwölf Jahren widmete sich die dreifache Mutter der Politik. Erst später kehrte sie in ihren geliebten Beruf zurück. Bis zum 65. Altersjahr arbeitete sie als Primarlehrerin. Später bot sie Förder- und Nachhilfekurse für Jugendliche und Erwachsene an. Sie liebte das Fördern von Talenten und das Weitergeben von Wissen – mit Konsequenz, Humor und viel Herzblut. Beatrix Grüter ist gerne aktiv. Sie fährt weiterhin selbst Auto, ist neugierig auf die Welt geblieben und hat in den letzten Jahren mit einem langjährigen Weggefährten ab und zu Reisen unternommen. ______________________________________________________________ Martin Bütikofer (64), langjähriger Direktor Verkehrshaus der Schweiz Schon als Kind war für Martin Bütikofer das Verkehrshaus in Luzern ein magischer Ort. Als er als Bub einmal eine Jahreskarte des Verkehrshauses geschenkt bekam, war es um ihn geschehen. Stundenlang ist er zwischen Lokomotiven, Flugzeugen und Modellen verschwunden. Eine Faszination, die ihn nie mehr losgelassen hat. Bütikofer wurde Elektro- und Wirtschaftsingenieur und arbeitete eine kurze Zeit lang in den USA und in England. Sein Weg führte ihn in der Schweiz, dann in die Welt des öffentlichen Verkehrs. Er arbeitete für den Kanton Zug, später für die Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee und schliesslich bei den SBB. Überall ging es um Bewegung und darum, Systeme und Menschen zu verstehen und weiterzuentwickeln. 2010 übernahm er die Leitung des Verkehrshauses in Luzern. Unter seiner Führung wurde aus dem klassischen Museum immer mehr ein Erlebnisort: weniger Vitrinen, mehr Geschichten, mehr Interaktion. «Spielend lernen» wurde zum Prinzip – und das Publikum kam in Scharen.Martin Bütikofer hat das Verkehrshaus der Schweiz während sechzehn Jahren geprägt und zu einem der erfolgreichsten Museen des Landes gemacht. Ende Februar 2026 ging er in Pension. ________________________________________________ Moderation: Dani Fohrler
Servus, griaß di und hock di her – diesmal aber nicht in Garmisch-Partenkirchen, sondern unterwegs. Mit „Hoagartn auf Reisen“ gibt es eine Premiere: David Stiehler nimmt das Mikrofon mit auf den Weg und spricht mit Menschen, denen er begegnet – Menschen mit Ideen, Leidenschaften und Geschichten, die erzählt werden wollen. Für die erste Folge geht es nach Thüringen, genauer gesagt nach Oberstadt, in die Werkstatt von Christian Barfuß. Christian ist Kfz-Meister und Karosseriebaumeister. Doch in dieser Folge geht es nicht um den klassischen Werkstattalltag oder das Instandsetzen von Unfallschäden, sondern um das, was ihn wirklich antreibt: Sonderfahrzeugbau. Seit rund drei Jahren arbeitet Christian an einem außergewöhnlichen Projekt: einem Dodge Cab-Over-Engine Pickup aus dem Jahr 1936, in den ein Dodge-Viper-Motor aus dem Jahr 2004 eingebaut wird. Ein altes Fahrzeug, ein wilder Motor, unzählige Arbeitsstunden – und dahinter eine Geschichte von Handwerk, Leidenschaft und der Frage, warum man sich so ein Projekt überhaupt antut. In dieser Folge spricht David mit Christian darüber, wie die Idee entstanden ist, wie viel Arbeit bereits in dem Fahrzeug steckt, was Christian als seine Mission sieht und welche Pläne er noch hat. Die Folge gibt es auch als Videofolge auf YouTube. Viel Spaß beim Zuhören – und willkommen bei Hoagartn auf Reisen.
Fast alles ist bei Lebensmitteln in Vorschriften geregelt – fast. Wo Spielräume und Unklarheiten bestehen, landen Streitfälle vor Gericht, und die Urteile prägen anschließend die Auslegung der Vorschriften für die gesamte Branche. In dieser Folge spricht Arno Langbehn am Rande der 10. Hamburger Kosmetiktage mit Dr. Andreas Reinhart (Rechtsanwalt, REINHART Rechtsanwälte München und Lehrbeauftragter für Lebensmittelrecht an der TU München) über aktuelle Entscheidungen rund um Kundenrezensionen, Hinweispflichten bei Health Claims, High-Protein-Aussagen, die Lebensmittelsicherheit aus Sicht eines österreichischen Vorlageverfahrens sowie die Bio-Einstufung von Nahrungsergänzungsmitteln. Für Fachleute aus Lebensmittelrecht, Qualitätsmanagement und Produktentwicklung ein kompakter Überblick darüber, welche Verfahren derzeit beim EuGH und BGH anhängig sind – und wo schon heute Vorsicht geboten ist. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Kosmetik vs. Lebensmittel: Parallelen und Unterschiede zwischen den beiden Rechtsbereichen, vom LFGB über das Irreführungsverbot bis hin zu Mogelpackungs-Regelungen und der „Ein-Drittel-Regelung". Kundenrezensionen und Testimonials: BGH-Entscheidung zu Amazon-Bewertungen (keine Zurechnung) gegenüber der aktuelleren OLG-München-Entscheidung – sobald ein Unternehmen auf seiner Webseite auf solche Rezensionen verlinkt, werden sie wie eigene Werbeaussagen behandelt. Hinweispflichten bei Health Claims: Zwei beim EuGH anhängige Vorlageverfahren zu Art. 10 Abs. 2 HCV (BGH-Vorlage aus Deutschland) und Art. 14 HCV (Vorlage aus Belgien) – die Schlussanträge der Generalanwälte deuten auf eine eng ausgelegte, für die Werbepraxis günstige Linie hin. Sicherheit von Lebensmitteln (Art. 14 LMBVO): Österreichisches Vorlageverfahren zur Frage, wann ein Lebensmittel für den menschlichen Verzehr „ungeeignet" ist – mit unmittelbarer Relevanz auch für die deutsche Auslegung von § 12 LFGB. High-Protein-Claims: Negative Entscheidungen der OLG Stuttgart, Hamburg und München; der BGH hat das Verfahren dem EuGH vorgelegt. Wichtig: Die häufig zitierte Nestlé-Schweden-Entscheidung betraf Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (LBmZ), nicht herkömmliche Lebensmittel – und ist daher kein Maßstab. Bio-Nahrungsergänzungsmittel und „organic": Aktuelle Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts – Bio-Lebensmittel dürfen grundsätzlich nicht mit isolierten Vitaminen oder Mineralstoffen angereichert werden, was Nahrungsergänzungsmittel praktisch vom Bio-Status ausschließt. Mannose-Urteil des EuGH: Häufig falsch dargestellt – die Entscheidung betraf die Abgrenzung Arzneimittel/Medizinprodukt im konkreten Fall einer medizinischen Zweckbestimmung und macht D-Mannose als Lebensmittel nicht automatisch zum Funktionsarzneimittel. Timestamps für Schnellhörer: 02:04 – Parallelen Kosmetik- vs. Lebensmittelrecht: LFGB, Irreführungsverbot, Mogelpackung. 03:55 – Kundenrezensionen und Testimonials: Wann sind sie dem Unternehmen zuzurechnen? 04:39 – BGH zu Amazon-Bewertungen und OLG München zu verlinkten Rezensionen. 06:19 – Hinweispflichten bei Health Claims: EuGH-Vorlagen zu Art. 10 Abs. 2 und Art. 14 HCV. 07:52 – Sicherheit von Lebensmitteln: Vorlageverfahren aus Österreich zu Art. 14 LMBVO. 10:22 – High-Protein-Claims: OLG-Rechtsprechung, BGH-Vorlage und der Nestlé-Schweden-Irrtum. 12:40 – Bio-Nahrungsergänzungsmittel: BVG-Entscheidung zu „organic" und zum Anreicherungsverbot. 15:04 – Mannose-Urteil des EuGH: Funktionsarzneimittel oder klassisches Lebensmittel? Unser Experte: Dr. Andreas Reinhart Rechtsanwalt & Partner der REINHART Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, München Lehrbeauftragter für Lebensmittelrecht an der TU München Schwerpunkte: Beratung und anwaltliche Vertretung von Unternehmen der Kosmetik- und Lebensmittelbranche – sowohl bei der Entwicklung neuer Produkte als auch bei der Erarbeitung neuer Marketingkonzepte. REINHART Rechtsanwälte Partnerschaft mbB Ehrengutstraße 1b 80469 München Tel.: +49 89 41 11 282 00 Fax: +49 89 41 11 282 22 E-Mail: info@reinhart.legal
Alles begann 2016 mit einer Motorradtour in den hohen Norden. Karin und Stefan Bolliger entdeckten Litauen und verliebten sich Hals über Kopf. Heute leben sie in der Nähe der Stadt Anykščių im Osten des baltischen Landes. Sie führen ein Hotel und engagieren sich mit Herzblut für die Gemeinde. Litauen ist das grösste der drei baltischen Länder und ist bekannt für seine traumhaften Küsten, Seenlandschaften und barocken Städte. Es war eher Zufall als Planung, als Karin und Stefan Bolliger 2016 auf einer Motorradtour Richtung Skandinavien durch Litauen fuhren. Doch schon nach kurzer Zeit war klar, dieses Land liess sie nicht mehr los, erinnert sich Karin Bolliger: «Die Weite, der Himmel, die Ruhe, all das fühlte sich für uns intensiver an als alles, was wir aus der Schweiz kannten.» Zurück in Hüntwangen (ZH) liess sie Litauen nicht mehr los. Sie kehrten zurück und kauften ein Stück Land. Heute leben Karin und Stefan Bolliger in der kleinen Ortschaft Mačionių, mitten in der Natur. Das Paar betreibt ein kleines Hotel und Restaurant direkt an einem See. Inzwischen führen sie auch eine lokale Manufaktur, die sich auf hochwertige Leinenbettwäsche spezialisiert hat. Soziales Engagement Was als persönliche Liebesgeschichte zu einem Land begann, ist längst auch ein gemeinschaftliches Projekt geworden. Karin und Stefan Bolliger sind tief in der Gemeinde verwurzelt und setzen sich gezielt für sozial benachteiligte Menschen ein, sagt Stefan: «Wir schaffen Arbeitsplätze in unserem Hotel und Restaurant und geben den Leuten so neue Perspektiven.» Karin wurde gar in den Gemeinderat gewählt: «Uns ist es wichtig, Teil der Gemeinde zu sein und uns zu engagieren!»
Warum halten so viele noch an ihrem Konzernjob fest, obwohl sie spüren, dass Sicherheit eine Illusion ist? Stephanie Sgura steht für das, worüber andere nur auf LinkedIn posten: Systemwechsel – mit echtem Mut und klarem Nein zum Status-Bla-Bla. Wer bereit ist, eigene Narrative zu zerlegen, knackt Wachstum, das mehr liefert als neue Stellentitel. Warum du Product-Market-Fit zuerst in echten Kundengesprächen suchst – und kein noch so feingeschliffenes Workbook je ersetzt, was der Markt wirklich kauft. Preis-Angst? Wie falsche Glaubenssätze dich systematisch sabotieren – und warum billiger nie Wert stiftet, sondern dich garantiert in den Burn-out verkauft. Keine Lust auf Mitarbeiter-Chaos? Wie Solopreneurship dir radikale Klarheit und unternehmerische Freiheit verschafft – ohne auf Umsatz zu verzichten. Ehrliches Unternehmertum verlangt brutal einfache Prinzipien. Nicht das nächste "Manifestieren! Mehr Content! Noch ein Statussymbol!"-Bullshit-Bingo. Wer Orientierung sucht und Substanz verträgt, bleibt dran – am Blog findest du die nächste Schippe Praxis: https://theangryteddy.com Mehr zu Stephanie findest du unter: https://www.solopreneurslife.com/ ________________________________ Du möchtest einen Überblick über den Einstieg ins Business Podcasting. Hol dir meinen 37-seitigen Podcast Guide. Jetzt herunterladen:
Inhalt: Wieder gibt es viele Änderungen bei Rechtsvorschriften und interessante Urteile, die für die Lebensmittelbranche relevant sind. In dieser Folge gibt Arno Langbehn (Geschäftsführer, BEHR'S Verlagsgruppe) einen kompakten Überblick: von neu genehmigten neuartigen Lebensmitteln über aktualisierte Wirkstoff-Genehmigungen bis hin zu spannenden Gerichtsentscheidungen rund um Essig-Spray, Preisreduzierungen, gesundheitsbezogene Angaben und ein folgenreiches Salatblatt-Urteil aus dem Supermarkt. Die Episode ist ein Auszug aus einem Webinar der BEHR'S Akademie und zeigt, warum es sich lohnt, bei Gesetzgebung und Rechtsprechung am Ball zu bleiben. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Aktuelle EU-Rechtsvorschriften: Eine weitere Änderung der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 zu vorübergehend verstärkten amtlichen Kontrollen und Sofortmaßnahmen bei bestimmten Waren aus Drittländern. Neuartige Lebensmittel: Im Verfahren der Verordnung (EU) 2015/2283 wurden Pulver aus entfetteten Rapssamen und Lacto-N-Tetraose (aus einem abgeleiteten Stamm von E. coli) neu genehmigt; die Verwendungsbedingungen für pasteurisierte Akkermansia muciniphila wurden geändert. Tiergesundheits- und Bußgeldgesetz: Mit der Änderung zum 10. März wurde u. a. die Obergrenze der Geldbußen im Tiergesundheitlichen Bußgeldgesetz von 40.000 auf 50.000 Euro angehoben. Zugelassene Wirkstoffe: Erneuerung der Genehmigung für Maltodextrin, Spinosad und Pyrimethanil zum 1. April; Änderung der Bedingungen für Maleinsäurehydrazid mit Wirkung vom 5. März. Neue Leitsätze: Neufassung der Leitsätze für weinähnliche, perlweinähnliche und schaumweinähnliche Getränke, Änderung der Leitsätze für Brot und Kleingebäck sowie Neufassung der Leitsätze für Kartoffelerzeugnisse. Urteil Essig-Spray (Biozidprodukt): Auslegung der Verordnung (EU) 528/2012 – ein Produkt fällt auch dann unter den Biozidbegriff, wenn der biozide Zweck gegenüber anderen Zwecken nur akzessorisch ist; Reinigungs- und Desinfektionsmittel für Lebensmittel sind dagegen ausgenommen. Urteil OLG Nürnberg – Preisreduktion wegen abgelaufenem MHD: Die Ausnahmeregelung der Preisangabenverordnung setzt voraus, dass der Verbraucher in geeigneter Weise über den drohenden Verderb bzw. Haltbarkeitsablauf als Grund informiert wird – ein roter Aufkleber mit reiner Prozentangabe genügt nicht; ein knapper Hinweis wie „kurz vor MHD-Ablauf" reicht aus. Urteil „Immunstark"-Bonbons & „Immunkraft": Schlagwortartige Aussagen wie „Immunstark" sind unspezifische gesundheitsbezogene Angaben (VO (EG) 1924/2006) und nur zulässig, wenn ihnen eine spezifische, wissenschaftlich abgesicherte Angabe beigefügt ist – ein Sternchenhinweis auf die Verpackungsrückseite reicht für die räumliche Nähe nicht aus. Die Bezeichnung „Immunkraft" wurde als unzulässig synonym zur zugelassenen Aussage „trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei" eingestuft. Urteil Fliegenpilzpulver: Auch ein als „Räucherwerk" vertriebenes Fliegenpilzpulver kann ein neuartiges Lebensmittel im Sinne der Verordnung (EU) 2015/2283 sein – die subjektive Zweckbestimmung des Unternehmens wird durch die objektive Frage korrigiert, ob die orale Aufnahme vernünftigerweise erwartet werden kann. Urteil Salatblatt im Supermarkt: Die Verkehrssicherungspflicht des Lebensmittelhändlers kann durch ein funktionierendes, dokumentiertes Reinigungs- und Kontrollsystem (z. B. Unterschriftenliste) erfüllt werden – relevant auch für herstellende Unternehmen mit eigenem Hygienesystem. Timestamps für Schnellhörer: 00:37 – Begrüßung und Überblick zur Folge. 01:14 – Aktuelle EU-Rechtsvorschriften und Sofortmaßnahmen für Drittlandwaren. 01:30 – Neu genehmigte neuartige Lebensmittel: Rapssamenpulver, Lacto-N-Tetraose, Akkermansia muciniphila. 02:16 – Änderungen im Tiergesundheits-, Tierarzneimittel- und Bußgeldgesetz. 02:39 – Wirkstoff-Genehmigungen: Maltodextrin, Spinosad, Pyrimethanil, Maleinsäurehydrazid. 03:18 – Neue Leitsätze für weinähnliche Getränke, Brot und Kartoffelerzeugnisse. 04:22 – Urteil Essig-Spray: Auslegung der Biozidprodukte-Verordnung 528/2012. 05:14 – OLG Nürnberg: Preisreduktion bei abgelaufenem MHD und Hinweispflicht. 05:50 – „Immunstark"-Bonbons: spezifische vs. unspezifische gesundheitsbezogene Angaben. 06:49 – Fliegenpilzpulver als neuartiges Lebensmittel – auch wenn es als „Räucherwerk" beworben wird. 07:51 – „Immunkraft": Synonym zu zugelassener Health Claim und damit unzulässig. 08:15 – Salatblatt-Urteil: Verkehrssicherungspflicht und dokumentiertes Reinigungssystem. Unser Experte: Arno Langbehn, Geschäftsführer BEHR'S Verlagsgruppe, E-Mail: podcast@behrs.de
Esther Gröble lebt am Golf von Neapel. Mit viel Herzblut und grossem historischem Wissen arbeitet die Thurgauerin als Reiseleiterin und zeigt ihren Gästen Sehenswürdigkeiten rund um Neapel – von Pompeji über Sorrent und entlang der Amalfi Küste. Ihr Zuhause liegt direkt am Fusse des Vesuv. Esther Gröble aus Amriswil (TG) kam der Liebe wegen nach Italien: «Bei einem Sprachaufenthalt in Lugano lernte ich meinen Mann Luigi aus Pompeji kennen.» Seit über 50 Jahren lebt die Thurgauerin nun schon am Golf von Neapel und arbeitet mit Leidenschaft als selbständige Reiseleiterin. Ob in Pompeji, Sorrent, an der Amalfiküste oder auf Capri, ihr Wissen hat sie sich über Jahrzehnte angeeignet: «Es ist wie ein Mosaikbild, man legt Steinchen um Steinchen, bis man sich das Wissen aneignet.» Mit ihrem Erfahrungsschatz, Humor und tiefer Verbundenheit zu Land und Leuten, begeistert die 73-Jährige bis heute tausende von Touristen. Leben in der «Zona Rossa» Esther Gröble wohnt in Boscotrecase, einer kleinen Stadt nahe Pompeji, am Fusse des Vesuvs. Ihr Haus liegt an der einzigen Strasse, die zum Vulkan führt, in der sogenannten «Zona Rossa», der roten Zone: «Der Vesuv ist aktiv, im Ernstfall müssten rund 700'000 Menschen aus der ganzen Umgebung evakuiert werden.» In ihrem Keller spürt man die Geschichte buchstäblich. Er besteht aus Lavaresten des Ausbruchs von 1906. Trotz aller Risiken fühlt sich Esther hier zuhause.
In dieser Folge spricht Arno Langbehn mit Dr. Damian Klimke (Experte und Business Developer bei Taxy.io) darüber, wie KI-Tools im Lebensmittelrecht sowie in Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung sinnvoll eingesetzt werden können. Im Zentrum stehen die grundlegende Funktionsweise von KI, der Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Systemen – insbesondere beim Datenschutz – sowie konkrete Tipps für bessere Prompts und zuverlässigere Ergebnisse. Dr. Klimke erklärt, warum Halluzinationen entstehen, wie sich fehlerhafte Antworten erkennen lassen und warum die Zukunft in proaktiven, agentischen KI-Lösungen liegt. Eine praxisnahe Einordnung für alle, die KI verantwortungsvoll im regulatorischen Umfeld einsetzen möchten. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Funktionsweise von KI: Wie neuronale Netze menschliches Denken kopieren und Antworten auf Basis von Wahrscheinlichkeiten „erraten". Datenschutz & Systemwahl: Warum offene Modelle aus Nutzereingaben lernen – und was das für vertrauliche Unternehmensdaten bedeutet (inklusive des Currywurst-/Wolfsburg-Beispiels). Agentisierung statt „eierlegende Wollmilchsau": Warum spezialisierte, auf Nischen fokussierte KI-Systeme bessere Ergebnisse liefern als generische Allround-Tools. Prompting richtig lernen: Sachverhalte statt Schlagworte, viel Kontext („wie mit einem dreijährigen Kind sprechen") und der Tipp, die KI den Auftrag erst zusammenfassen zu lassen. Halluzinationen erkennen: Warum in offenen Systemen erfundene Gesetze wie eine „Marzipanverordnung" auftauchen und wie Quellenprüfung vor Fehlentscheidungen schützt. Zukunftsausblick: Proaktive KI als Sparringspartner und „Vorarbeiter" in Produktions- und QS-Workflows. Timestamps für Schnellhörer: 01:30 – Taxy.io: Künstliche Intelligenz und Fachwissen vereinen. 02:32 – Wie funktionieren KI-Tools? Neuronale Netze und Wahrscheinlichkeiten. 06:04 – Datenschutz als Knackpunkt: offene vs. geschlossene KI-Modelle. 08:09 – Das Currywurst-Beispiel aus Wolfsburg: Wenn KI ungewollt Zusammenhänge herstellt. 11:49 – Agentisierung & Nischenfokus: Warum spezialisierte KI bessere Ergebnisse liefert. 14:33 – Prompting-Tipps: Mit der KI sprechen wie mit einem dreijährigen Kind. 17:02 – Die häufigsten Fehler beim Prompting: Schlagworte, Rechtschreibung, zu hohe Erwartungen. 22:02 – Wie prüfe ich KI-Antworten richtig? Das Gütekriterium Quelle. 23:48 – Halluzinationen: Erfundene „Marzipanverordnungen" und wie man sie erkennt. 26:12 – Blick in die Zukunft: Proaktive KI-Agenten im QS-Workflow. 31:51 – Drei Vorteile zum Mitnehmen – KI als Sparringspartner. Unser Experte: Dr. Damian Klimke Experte und Business Developer bei Taxy.io GmbH Jülicher Straße 72a, 52070 Aachen E-Mail: klimke@taxy.io
Ruedi Gmür lebt mit seiner bolivianischen Frau und deren Töchter in San Ignacio de Valesco im Osten von Bolivien. Die Familie betreibt die Wäscherei «Lavanderia Suiza» und eine kleine Backstube: «Wir führen hier ein buntes, fröhliches Leben zwischen Backofen, Waschmaschinen und tropischer Natur.» Der 52 jährige Toggenburger hat Bolivien früh ins Herz geschlossen. Als gelernter Maschinenmechaniker besuchte er einst seinen Bruder in Santa Cruz de la Sierra und war sofort fasziniert vom südamerikanischen Lebensgefühl: «Sonne, Lebensfreude und Chaos, das passt zu mir!» Seit 2016 lebt er mit seiner Partnerin Miriam und den Mädchen Lorena und Liliana in San Ignacio de Velasco, nahe der brasilianischen Grenze. Kleines Familienimperium Mit viel Herzblut hat sich die Familie in den Jahren ein vielseitiges Geschäft aufgebaut. Neben der Wäscherei «Lavanderia Suiza», bäckt Ruedi Gmür täglich frisches Brot in seiner Backstube und vermietet Stellplätze an Wohnmobiltouristen: «Wir sind ein super Team. Alle packen mit an!»
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Suizid und sexualisierte Gewalt, auch gegen Jugendliche. Christiane ist in ihrer kleinen norddeutschen Gemeinde bekannt wie ein bunter Hund. Ihre Töpferkunst fertigt sie mit viel Herzblut an und lässt sich bei ihren geliebten Spaziergängen immer wieder von der Natur inspirieren. Gemeinsam mit ihrem Sohn und ihrem Bruder wandert sie eines Winters über frostüberzogene Wiesen und Feldwege – bis sie plötzlich zusammenbricht und keinen Schritt mehr gehen kann. Eine folgenschwere Diagnose bestimmt fortan ihren Alltag. Unverhofft tritt wenig später Holger in ihr Leben. Zunächst lindert er durch Akupunktur ihre Schmerzen, doch schon bald wird er zum Mittelpunkt ihres Lebens. Holger eröffnet schon bald seine eigene Naturheilkundepraxis in Christianes Haus – ein Ort, der einige Jahre später wegen eines grausamen Verdachts komplett auf den Kopf gestellt wird. Was dabei ans Licht kommt, ist ein menschlicher Abgrund, der gleich mehrere Opfer in die Tiefe gerissen hat. In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ geht es um ein über Jahre hinweg sorgfältig aufgebautes Lügenkonstrukt, das wohl niemals aufgeflogen wäre – hätte nicht eine Person ihr Schweigen gebrochen und damit alles zum Einsturz gebracht. **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Marisa Morell Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Urteil Landgericht Flensburg vom 12.06.2024 - Aktenzeichen I Ks 106 Js 19856/22 Spiegel: https://t1p.de/2xp2h sh:z: https://t1p.de/f9rlw NDR: https://t1p.de/yb2jh **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio