Term for public official in non-English-speaking countries
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Kaum wird es bei den Salzburger Festspielen im Programm ruhiger, werden die Gerüchte lauter. Nach Bewerbungsschluss für die Nachfolge von Markus Hinterhäuser als Intendant im Juni fällt immer öfter der Name Barrie Kosky.
Achim Lenz wurde nicht nur für eine weitere erfolgreiche Spielzeit gefeiert, sondern auch für sein langjähriges inspirierendes Engagement als Regisseur und Intendant der Gandersheimer Domfestspiele. Der Schweizer Theatermacher wurde zum Spielzeitfinale mit dem Kulturpreis der Stadt Bad Gandersheim ausgezeichnet. Tina Fibiger traf Achim Lenz für unsere Reihe „Im Gespräch“: Mit einem Rückblick auf Inszenierungen, dramatische und musikalische Entdeckungen und wie er finanzielle und ...
Der verstorbene Theaterregisseur und Intendant Claus Peymann wurde 1937 in Bremen geboren und wuchs als Sohn eines NS-Parteimitglieds in der Hansestadt auf. Aus dieser Zeit erzählt er in seinem Köpenicker Garten, Geschichten, die er vorher noch niemanden erzählt hat, wie er selbst sagt.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Nicht nur Pesaro kann Belcanto. Auch in Bad Wildbad, gibt es ein hochkarätiges Opernfestival für Rossini-Fans. „Rossini in Wildbad“ präsentiert in diesem Sommer sechs Opern.
Was sagt Danger Dan über die Ausladung durch das ZDF? Was sagt Deutschlands Umweltminister über Klimaanlagen? Und was sagt Deutschlands Mann in Moskau über Putin? Das ist die Lage am Freitagabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Danger Dan über seine radikale neue Single »Keine Angst«: »Dass der Intendant des ZDF anfängt, antifaschistische Lieder zu zensieren, ist leider ein furchtbares Zeichen« Umweltminister Carsten Schneider: »Wir werden ernsthafte Konflikte um Wasser haben – auch in Deutschland« Botschafter Lambsdorff zum Ende seiner Zeit in Moskau: »Es ist fürchterlich, eine schleichende Re-Stalinisierung« Anmerkung der Redaktion: Eine Textstelle von Danger Dan wird in der Audio-Lage falsch wiedergegeben. Die Linksextremistin, um die es geht, heißt Lina, nicht Nina. Wir haben den Fehler im Text auf SPIEGEL.de korrigiert und bitten ihn hier zu entschuldigen. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Große Geschichten, starke Bilder und eine Bühne, die selbst Geschichte erzählt: In dieser Kultursonderfolge blickt Lars Reichow mit Intendant Nico Hofmann und Geschäftsführerin Petra Simon hinter die Kulissen der Nibelungen-Festspiele in Worms. Es geht um die besondere Kraft der Nibelungensage, den Wormser Dom als eindrucksvollen Mitspieler und die Frage, wie jedes Jahr ein neuer Theaterabend unter freiem Himmel entsteht. Auch die aktuelle Inszenierung „Die Hunnenkönigin“ rückt in den Fokus – mit Kriemhild als Figur zwischen Liebe, Macht, Verletzung und politischer Handlung. Und natürlich geht es um Worms selbst: eine Kulturstadt, in der Nibelungen, Dom, jüdisches Erbe, Luther, Rhein, Rahmenprogramm und Weinkultur einen Besuch gleich für mehrere Tage lohnenswert machen. Moderator: Lars Reichow ist Musiker, Kabarettist, Entertainer und Moderator. Der gebürtige Mainzer ist seit vielen Jahren auf Bühnen in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus zu Hause und führt als Moderator der Kulturreihe „Reichow hört hin“ durch die Podcastfolgen. Gast: Nico Hofmann, Film- und Fernsehproduzent, Drehbuchautor und Regisseur. Er zählt zu den prägenden Produzenten der deutschen Film- und Fernsehlandschaft und ist seit 2015 Intendant der Nibelungen-Festspiele in Worms. Gast: Petra Simon, Geschäftsführerin der Nibelungen-Festspiele in Worms. Sie begleitet die Festspiele seit vielen Jahren und verantwortet die organisatorische und strategische Umsetzung des renommierten Open-Air-Theaterereignisses vor dem Wormser Dom. Die Inszenierung der Nibelungen-Festspiele 2026 trägt den Titel „Die Hunnenkönigin“ und wird vom 17. Juli bis 2. August 2026 aufgeführt. Links zu den Nibelungen-Festspielen und weiteren Sehenswürdigkeiten in Worms: Nibelungen-Festspiele: Nibelungen-Festspiele Worms | Events Heylshofpark: Heylshofpark | POIs Worms erleben: Bühne frei für die Stadt der Helden! | Urlaub in Rheinhessen Wormser Dom: Dom St. Peter | POIs Synagoge und Mikwe: Synagoge und Mikwe: UNESCO-Welterbestätten | POIs Jüdisches Museum im Raschi-Haus: Jüdisches Museum im Raschi-Haus | POIs Jüdischer Friedhof Heiliger Sand: Jüdischer Friedhof „Heiliger Sand“ Worms | POIs Lutherdenkmal: Reformationsdenkmal „Lutherdenkmal“ | POIs
Thomas Ostermeier ist der dienstälteste Intendant an einem Berliner Theater: Seit 27 Jahren leitet er die Schaubühne und hat dort 70 Stücke und Romane selbst inszeniert. Im Ausland gilt Ostermeier als "Gesicht des deutschen Theaters" und hat zuletzt sogar mit Cate Blanchett in London gearbeitet. Dazu passt, dass der Essayband "Wer da? – Begegnungen mit Thomas Ostermeier" von einem Kanadier stammt. radio3-Theaterkritikerin Barbara Behrendt stellt das Buch von Joseph Pearson vor.
Mein Gott, was ne Woche. Das ZDF Morgenmagazin war mutig und setzt mittlerweile komplett auf Punk. Zauberhaft, dass dieses alte Schlachtschiff es noch mal wissen will und mit Ikkimel komplett auf die wilde Jugend wettet. An dem Morgen waren jedenfalls alle schlagartig wach, vor allem der Intendant. Am Ende ist das allerdings alles zweitrangig, weil Deutschland einen neuen König hat: King Kloppo der Zweite! Der Duke of Dortmund und der Earl of Early Coming. Nach so einer Woche braucht Deutschland natürlich ne Pause, aber man ist ja versöhnt. Gerade wir Boomer sagen: Ja, lacht ihr mal, ihr seid schließlich Generation Wehrdienst. Weggetreten! Danke, Bitte!Instagram:https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/⚽️ Komm in meine WM-Tippgruppe!Hol dir Finanzguru, tritt meiner Tippgruppe bei und mach bei der großen WM-Aktion mit. Insgesamt gibt es über 800.000 Preise im Gesamtwert von mehr als 250.000 € zu gewinnen.
Er liebt es, künstlerische Formate zu entwickeln und Potenziale für Lebendigkeit und Verwandlung aufzuspüren. Nun tritt der ehemalige Intendant der "Montforter Zwischentöne" und künstlerische Leiter der Programmreihe "INN SITU", sowie der "Tage der Utopie" als Autor an die Öffentlichkeit. Sein Debütroman heißt "Vatertag" und erscheint im Verlag Klett-Cotta. Im Podcaststudio bei Annette Raschner spricht Hans-Joachim Gögl über seine LIebe zur Literatur, seine Affinität für Rituale und über ein geglücktes Leben. Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 08.07.2026.
Schulz, Wilfried www.deutschlandfunkkultur.de, Rang 1
Theater als Ort der Ermutigung, der Fantasie und der Demokratie: Für André Nicke sind seine Uckermärkischen Bühnen Schwedt mehr als nur Spielstätten. Der Intendant sieht Theater eher als eine Art geistiges Fitnessstudio für mündige Bürger. Ulrike Timm www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Er steht für mutige Entscheidungen, stetigen Wandel und hat in der Corona-Pandemie Initiative gezeigt: Was auf viele Ärztinnen und Ärzte zutrifft, gilt auch für Dr. Christian Kuhnt. Der Intendant des Schleswig-Holstein Musikfestivals war kurz vor dem Start des diesjährigen Festivals zu Gast der Ärztekammer. Im Gespräch mit der ärztlichen Geschäftsführerin Dr. Gisa Andresen ging es nicht nur um die zahlreichen Schnittmengen von Musik und Medizin.
Regisseur und Intendant Zeno Stanek, im Gespräch mit Alice Herzog
Intendant und Regisseur Klaus Schumacher im Gespräch mit ByteFM-Moderatorin Paula Bühler über seinen Werdegang und seine Arbeit am Jungen SchauSpielHaus Hamburg.
Zum Beginn der Ferien freue ich mich, Ihnen eine ganz besondere Episode mit dem Titel »Freiheit oder Sicherheit« präsentieren zu dürfen. Eine besondere Episode deshalb, weil mein Gast Prof. Konrad Paul Liessmann ist. Konrad Paul Liessmann ist emeritierter Professor für Philosophie an der Universität Wien. Aber er ist nicht nur wissenschaftlich äußerst erfolgreich. Er steht auch seit Jahrzehnten als herausragender Beobachter und wichtiger Kritiker der kulturellen und politischen Landschaft in der Öffentlichkeit. Öffentlichkeit meint damit dutzende Bücher, unzählige Artikel in Zeitungen und Magazinen sowie Auftritte in Fernsehen, Radio und Veranstaltungen aller Art. Für die Hörer dieser Episode möchte ich besonders die folgenden Bücher hervorheben: Theorie der Unbildung Lauter Lügen Was nun? Eine Philosophie der Krise . Prof. Liessmann ist auch Intendant des Philosophicums Lech, das im September unter dem Titel »Betreutes Denken« stattfindet. Ein Thema, das perfekt zu diesem Podcast passt; ich hoffe, Ihnen dazu im Herbst noch mehr Informationen bieten zu können. Für mich persönlich war es eine ganz besondere Freude, dass Prof. Liessmann sich Zeit für ein Zukunft-Denken-Gespräch genommen hat, da ich seine Artikel und Bücher seit mindestens 30 Jahren mit großer Bereicherung lese. Hinzu kommt, dass er seine fundierte Kritik etwa am Bildungssystem oder an der Universität schon als aktiver Wissenschafter deutlich vorgetragen hat, im Gegensatz zu vielen anderen, die dies nur hinter vorgehaltener Hand tun. Viele Themen die wir in diesem Gespräch ansprechen, diskutiere ich auch in meinem neuen Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise. Ich beginne das Gespräch mit der grundlegenden Frage: Was ist der Mensch? Ist der Mensch von Natur aus gut und wird verführt oder von der Natur her schlecht und muss eingehegt werden? »In der Antike wird der Mensch als Wesen betrachtet, das zwischen Extremen hin und her pendeln kann. Aber gleichzeitig durch seine Vernunftbegabung die Möglichkeit hat, das Bessere zu wählen und das Schlechtere zu vermeiden.« Was hat sich in der Betrachtung des Menschen von der klassischen Tugendlehre bis heute verändert? »Wenn wir ein Naturwesen sind — was ist die Natur?« Einer der häufig genannten Denker in diesem Themenfeld ist Thomas Hobbes: »Im Naturzustand ist der Mensch dem Menschen ein Wolf.« Liegt der Ursprung der Konflikte darin, dass wir gleich sind? Ist der Mensch gar von Natur aus gut, wie Jean-Jacques Rousseau annimmt? Gibt es folglich keinen zivilisatorischen Fortschritt oder wird gar das Bild eines vermeintlich »edlen Wilden« verherrlicht? Behindern also, konsequent weitergedacht, Wissenschaft und Kunst die Humanität und führen zu Rückschritt statt Fortschritt? Oder sollten wir uns eher an Immanuel Kant orientieren? »Der Mensch ist nicht von Natur aus böse, er ist aber auch nicht von Natur aus gut. Er ist ein Wesen, das verschiedene Motivlagen in sich hat.« Aber all diese Fragen scheinen nur Sinn zu ergeben, wenn wir handlungsfähige Wesen sind. Verfügen wir nun über Handlungs- und Willensfreiheit? Unterliege ich also meinen Neigungen oder bin ich in der Lage, mich zu entscheiden, diese zu verändern? Folgen wir wieder Immanuel Kant? »Man kann natürlich darüber diskutieren, ob der Mensch ein freies Wesen ist. Tatsache ist, wir müssen uns das wechselseitig unterstellen und tun es auch.« Gilt die kühne These der politischen Geschichte: »Das Problem war nie, ob Menschen frei sind, sondern das Problem war immer, wie kann ich ihnen diese Freiheit nehmen.« Ist also der Mensch von Natur aus frei? Damit sind wir im Gespräch beim Begriff der Freiheit angelangt. Wie hat sich dieser Begriff auch über die vergangenen Jahrhunderte verändert? »By liberty, was meant protection against the tyranny of the political rulers.« John Stuart Mill (1859) Was war die programmatische Rolle der Französischen Revolution? Kann die Romantik und damit die Idee der romantischen Liebe als frühes Emanzipationsmodell gesehen werden? Was sind die Ideen der Freiheit des 19. Jahrhunderts von John Stuart Mill über Karl Marx bis Hegel? »Freiheit ist [nach Mill] etwas, das sich gegen jetzt nicht mehr legitimierbare Herrschaftsansprüche richtet. Das muss man wieder in Erinnerung rufen, weil wir das vergessen haben. Die Erklärung der Menschenrechte war eine Erklärung von Abwehrrechten. Man hat versucht, die Zugriffe des Staates auf den einzelnen Bürger abzuwehren. Menschenrechte waren immer Individualrechte, nie Kollektivrechte.« Freiheit bezieht sich also unter anderem auf Eigentum, freie Religionsausübung, freies Denken, Bewegungsfreiheit, wirtschaftliche Freiheit. Heute sprechen viele hingegen, als ginge es um Anspruchsrechte. Wie hat sich das verändert? Wie ist dieser unglaubliche Paradigmenwechsel, der die Idee der Menschenrechte neu definiert, in den letzten Jahrzehnten zustande gekommen? »Wir waren die ersten, die erklärt haben, daß die Freiheit des Individuums um so mehr beschränkt werden muß, je komplizierter die Zivilisation wird.« Benito Mussolini Hat diese Idee des Faschismus bis in die heutige Zeit Wirkmacht? So manche Äußerung von Intellektuellen scheint in diese Richtung zu deuten? »Ich bin extrem vorsichtig und skeptisch gegenüber allen Konzeptionen, die mit der angeblichen Komplexität der Welt versuchen, die Freiheit des Menschen einzuschränken, beziehungsweise Strategien argumentieren, dass der Mensch geleitet, gelenkt und in ein Kollektiv eingebunden werden muss. […] Das hat immer schon den Keim des Totalitären in sich.« Auch hier stellt sich wieder die alte Kantische Frage: woher wissen diejenigen, die leiten wollen, die uns bevormunden wollen, was »das Richtige« ist? Wie lässt sich diese Problematik auf die aktuelle Diskussion um die Nutzung sozialer Netzwerke, sowohl von Jugendlichen wie auch von Erwachsenen, anwenden? Welche besonderen Fähigkeiten besitzen diejenigen, die im Gegensatz zu uns Normalsterblichen so genau wissen, was richtig und falsch ist, und damit unseren Zugang zu Information — zu unserem Wohle — beschneiden wollen? »Offensichtlich ist die Welt nur für eine bestimmte Art von Menschen komplex, andere haben den Durchblick.« Wenn nun aber möglicherweise der »Normalbürger« von der Komplexität der Welt überfordert ist und bei jedem Schritt von »Experten« an die Hand genommen werden muss, welchen Sinn ergibt dann überhaupt Demokratie? Wer entscheidet, wer als Experte gilt? Geht es da nur um »unsere Demokratie« oder hat diese Problematik eine längere Geschichte? Wie verändert sich das Verhalten von Menschen in Gruppen? »Demokratie steht immer vor diesem paradoxen Problem, auf der einen Seite den Bürgern tatsächlich alle Rechte zu geben und sie zum Souverän zu machen, und auf der anderen Seite nach Verfahren und Regeln zu suchen, wo man die Abgründe dieses Souveräns, seine Irrtumsanfälligkeit, auch seine Gehässigkeit in geregelte Bahnen lenkt.« Die Rolle von Verfassungen und rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen? Was ist dann etwa davon zu halten, wenn nach Wahlen ein Teil des Volkes das Wahlergebnis nicht akzeptieren möchte? Betrachtet man die Gruppe der »Experten«, der Akademiker, der Unis — sind dort keine Gruppenphänomene zu betrachten? Handelt es sich nur um rein rationale Denker auf der Suche nach Wahrheit oder kommt es auch dort zu opportunistischen Irrwegen? Was folgt daraus? »Die Expertokratie ist kein Gegenmodell […] man muss in den sauren Apfel beißen.« Ab wann wäre also man gebildet und erwachsen genug, um an der Demokratie teilnehmen zu können, und noch wichtiger: wer beurteilt das. “The most basic question is not what is best but who shall decide what is best.”, Thomas Sowell Damit wird eine der schwierigsten Fragen aufgeworfen: Was ist der Zusammenhang zwischen Expertise und Entscheidungsfindung in einer Demokratie? »Auch die kommunistischen Staaten haben sich auf dem Boden einer materialistischen Wissenschaft gewähnt. Sie haben auch geglaubt, sie bauen ihre zukünftige Gesellschaft auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse auf.« Zu welchen totalitären Exzessen hat dies geführt?! »Die Rassentheoretiker und Anthropologen der Nazis haben sich als Wissenschaftler gefühlt, nicht als Ideologen.« Neue Erkenntnisse und die Veränderung des Wissens scheinen die Konstante zu sein und nicht »die Wissenschaft« als Begründung für vermeintlich alternativlose Entscheidungen...? »Das Spannende an der Wissenschaft ist ja genau das Prinzip der Vorläufigkeit.« Was ist von Popper und dem Prinzip der Asymmetrie zu halten, und zwar sowohl in Politik wie Wissenschaftstheorie? »Der friedliche Regierungswechsel gehört zum Wesen der Demokratie.« Macht tendiert immer dazu, sich selbst über alle Maßen bestätigen zu wollen. Was sind die grundlegenden Prinzipien und Ideen, ja das Wesen der Demokratie? »Demokratie läuft auch immer Gefahr, sich selbst aufzuheben.« Kommen wir nun zum Begriff der Sicherheit — wie steht Sicherheit im Wechselspiel oder gar im Gegensatz zu Freiheit? Leben wir in Zeiten radikaler Unsicherheit — was bedeutet das überhaupt und was sind die Folgen davon? Wie hat sich das Gefühl der Sicherheit und die Sicherheit, was der nächste Tag bringt, über die Zeit verändert? Der Wunsch nach dem Blick in die Zukunft hat die Menschen immer angetrieben, wir erinnern uns an das Orakel von Delphi und die zahlreichen (teuren) Institute, die sich um Wirtschaftsprognosen bemühen. »Die Unsicherheit der Zukunft gegenüber zu beklagen, hieße genauso darüber zu klagen, dass wir keine determinierten Maschinen sind.« Wie hängt der mögliche oder unmögliche Blick in die Zukunft mit unserem Gefühl der Sicherheit im Hier und Jetzt zusammen? »Wir sind eine zukunftsversessene Gesellschaft. Wir fragen immer 'Was kommt?', nie 'Was ist?'« Sind Sicherheit und Freiheit nun Gegensätze oder vielmehr einander bedingende Prinzipien? Kann ein Leben in Sicherheit gerade durch die Bedingungen dieser Sicherheit ein nicht-lebenswertes Leben sein? Was ist die Rolle des Staates in diesem Wechselspiel oder Gegensatz? Hat sich der Staat um das Glück seiner Bürger zu kümmern? Welche philosophischen Ideen stehen sich hier gegenüber? Welche Rolle spielen Meinungsfreiheit und individuelle Werte in dieser Diskussion? »Das Problem ist nicht, dass es das Unverfügbare oder das Neue gibt, sondern das Problem ist, mit welcher Ausstattung und welcher Einstellung, mit welchen Möglichkeiten und Fähigkeiten treten wir dem gegenüber.« Was bedeutet dies für Bildung, Schule und Universität? »Wir müssen lernen, wieder mit dem Problem der Offenheit umzugehen, aber gleichzeitig Geschichtsfatalismus vermeiden. […] Wir trauen uns sowohl als Individuum als auch als Gesellschaft nicht mehr zu, tatsächliche Entscheidungen zu treffen.« Was können wir aus früheren Krisen lernen? »I am more concerned by what the Bomb is doing already.«, C. S. Lewis (1958) »Human life has always been lived on the edge of a precipice. Human culture has always had to exist under the shadow of something infinitely more important than itself. If man had postponed the search for knowledge and beauty until they were secure, the search would never had begun. […] Life has never been normal.«, C. S. Lewis (1939!) Gehen wir auf der einen Seite in vielen politischen und gesellschaftlichen Bereichen große Risiken ein, aber dort, wo es wirklich zählt — etwa beim Denken — wird es immer eindimensionaler? Kann der Staat zugleich schwach und übermächtig sein? Kann der Staat somit einerseits ohnmächtig sein, andererseits versuchen, seine Macht in den verbleibenden Bereichen übermäßig auszuspielen, und wer ist eigentlich »der Staat«? »Müssen mündige Bürger wirklich ständig darauf hingewiesen werden, was sie zu essen haben, vor was sie sich in Acht nehmen sollen...?« Gilt nicht der Satz von Wilhelm von Humboldt immer noch: »Was nicht von dem Menschen selbst gewählt, worin er auch nur eingeschränkt und geleitet wird, das geht nicht in sein Wesen über, das bleibt ihm ewig fremd, das verrichtet er nicht eigentlich mit menschlicher Kraft, sondern mit mechanischer Fertigkeit.« Wer entscheidet folglich in komplexen Fragen, deren Ausgang höchst unklar ist? »In diesem Wechselspiel von Risiko, Sicherheit und Freiheit taucht selten das Problem der Verantwortlichkeit auf.« Diese Frage muss, wie so manche anderen, offen bleiben oder vertagt werden... »Man muss ja nicht auf alle Fragen gleich eine Antwort finden!« Andere Episoden Episode 153: Potent Stuff, A Conversation with Prof. Jacob Howland Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 133: Desinformiere Dich! Ein Gespräch mit Jakob Schirrmacher Episode 126: Schwarz gekleidet im dunklen Kohlekeller. Ein Gespräch mit Axel Bojanowski Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 122: Komplexitätsillusion oder Heuristik, ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 106: Wissenschaft als Ersatzreligion? Ein Gespräch mit Manfred Glauninger Episode 103: Schwarze Schwäne in Extremistan; die Welt des Nassim Taleb, ein Gespräch mit Ralph Zlabinger Episode 91: Die Heidi-Klum-Universität, ein Gespräch mit Prof. Ehrmann und Prof. Sommer Episode 88: Liberalismus und Freiheitsgrade, ein Gespräch mit Prof. Christoph Möllers Episode 72: Scheitern an komplexen Problemen? Wissenschaft, Sprache und Gesellschaft — Ein Gespräch mit Jan David Zimmermann Episode 44: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Philipp Blom Episode 28: Jochen Hörisch: Für eine (denk)anstössige Universität! Referenzen Konrad Paul Liessmann: Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissensgesellschaft, Paul Zsolnay Verlag (2006) Lauter Lügen. Und andere Versuche, die Wahrheit zu sagen, Paul Zsolnay Verlag (2015) Was nun? Über die Zukunft. Eine Philosophie der Krise, Paul Zsolnay Verlag (2021) Immanuel Kant, Die Metaphysik der Sitten (1797) Platon, Politeia John Stuart Mill, On Liberty, John W. Parker and Son (1859) Benito Mussolini, Rede vor dem Gran Consiglio del Fascismo (1929), zitiert in Friedrich von Hayek, Der Weg zur Knechtschaft, Eugen Rentsch Verlag (1945) [engl. Original: The Road to Serfdom, Routledge (1944)] Immanuel Kant, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784) Elias Canetti, Masse und Macht, Claassen Verlag (1960) Alexis de Tocqueville, Über die Demokratie in Amerika (De la démocratie en Amérique, 1835/1840) Thomas Sowell, Knowledge and Decisions, Basic Books (1980) Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (The Open Society and Its Enemies, Routledge (1945)) Orakel von Delphi C. S. Lewis, Is Progress Possible? Willing Slaves of the Welfare State (1958), in: God in the Dock, Eerdmans (1970) C. S. Lewis, Learning in War-Time (1939), in: The Weight of Glory and Other Addresses, Macmillan (1949) Wilhelm von Humboldt, Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen (verfasst 1792, posthum erstveröffentlicht 1851 bei Eduard Trewendt, Breslau). Philosophicum Lech Philosophicum Lech — Abenteuer (2025)
Mit der Zweier-Komödie „Romeo und Julia an der Jukebox“ und der großen Produktion „Cabaret“, einem Musical über das Berlin der 1920er Jahre, und in eigener Regie eröffnete Frank Martin Widmaier die erste Spielzeit. Hausautor Kai O. Schubert entwickelte den Stadtspaziergang „Polizeiruf Eisleben“, bei dem die ganze Stadt zur Theaterbühne wird. Für Kinder gab es die Stücke „Das kalte Herz“ und „Was rappelt in der Kiste“ und auch der Tag des Grundgesetzes wurde am Theater begangen. Die zentrale Feier im Land Sachsen-Anhalt am 23. Mai richteten das Theater Eisleben und die Stiftung gegen Rassismus aus. Zum Ende der ersten Spielzeit inszenierte Frank Martin Widmaier „Münchhausen. Das MusiKal“. Uraufführung war am 6. Juni im Europa-Rosarium in Sangerhausen. Ein bewußtes Signal, sagt der Intendant. „Mit der Uraufführung in Sangerhausen schlagen wir eine Brücke in die Region. Wir möchten damit zeigen, daß unser Regionaltheater überall im Landkreis Mansfeld-Südharz zu Hause ist“. Am 19.06. feierte „Münchhausen. Das MusiKal“ Premiere im Theater Eisleben und kommt am 27.06. noch einmal zu Aufführung. Vor der Sommerpause gibt es dann am 4. Juli das große Theatersommerfest im Theatergarten. Für die kommenden Spielzeit sind weniger Premieren geplant, dafür aber wird eine lange vakante zehnte Stelle im Schauspiel wieder besetzt. Mit dem „NEINhorn“ von Marc-Uwe Kling für Menschen ab Vier wird die kommende Saison eröffnet. Enden soll sie mit einem Dokumentartheater über den Zusammenhang von Bergbau und Luther. Damit soll im Juni 2027 auch eine neue Probebühne eingeweiht werden. In Sindelfingen in Baden-Württemberg wurde Frank Martin Widmaier 1962 geboren. Er studierte Evangelische Theologie, Musikwissenschaft und Germanistik in Tübingen, München und den USA. Während des Studiums konzertierte Frank Martin Widmaier weltweit in der Gächinger Kantorei unter Hellmuth Rilling und wirkte in vielen Opernproduktionen der Ludwigsburger Festspiele mit. Sein erstes Festengagement erhielt er ab 1994 mit einer eigenen Inszenierung an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. 1997 wurde er Künstlerischer Produktionsleiter am Berliner Ensemble und übernahm selbige Position mit Verpflichtung zur Spielleitung an der Oper Frankfurt. Ab 1997 inszenierte Frank Martin Widmaier in Wien, Berlin, München, Frankfurt/ Main, Monte Carlo, Freiburg/ Breisgau, Montpellier und Halle/ Saale. Er arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Götz Friedrich, Harry Kupfer, August Everding u.a. zusammen, war Meisterschüler von Ruth Berghaus. Frank Martin Widmaier erarbeitete immer wieder auch verschiedene Produktionen mit aktiv mitwirkenden Kindern und Jugendlichen, um sie an das professionelle Theater heranzuführen und übernahm Lehrtätigkeiten bei den Salzburger Festspielen in der Masterclass für Nachwuchskünstler. Moderation Karoline KnappeRedaktion: Angelika Zapf
Vergangene Woche wurde beim ORF ein neuer Intendant gewählt: Clemens Pig, langjähriger Geschäftsführer bei der Nachrichtenagentur APA, soll den Sender ab Januar 2027 führen. Die Wahl stand im Schatten eines Skandals, der den ORF seit Monaten beschäftigt. Im März trat der damalige Generaldirektor Roland Weißmann zurück, weil eine Mitarbeiterin ihm Belästigung vorgeworfen hatte. Es ist nicht die einzige Affäre, die den ORF in jüngerer Vergangenheit erschüttert hat. Vor wenigen Wochen wurde ein gut bezahlter Manager im Unternehmen vom Dienst freigestellt, angeblich, weil er während seiner Krankschreibung Honorare als freiberuflicher Berater einkassiert haben soll. In den vergangenen Jahren gab es mehrfach Fälle im Sender rund um sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch. Für den ORF kommen solche Skandale zur Unzeit. Wie in vielen Ländern steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch in Österreich stark unter Druck. Die FPÖ würde ihn am liebsten abschaffen. Wie will der neue Intendant es schaffen, das verlorene Vertrauen vieler Menschen in den Sender wiederherzustellen? Darum geht es in der dritten Folge der Inside Austria-Podcastserie über den jüngsten ORF-Skandal. Außerdem sprechen wir mit einer Mitarbeiterin, die selbst Belästigung im Sender erlebt hat. Und mit einer Redakteurin, die die Missstände nicht länger hinnehmen will.
Wellendorf, Sebastian; Fries, Stefan www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Opernsänger und Intendant Clemens Unterreiner, im Gespräch mit Ursula Pucher
Wie wird aus einem Hamburger Studenten der Philosophie, Literatur und Kunstgeschichte ein Stuttgarter Theaterintendant? In dieser Folge von SPRICH:STUTTGART ist Axel Preuß zu Gast, Intendant der Schauspielbühnen Stuttgart (Altes Schauspielhaus und Komödie im Marquardt). Er spricht über prägende Theatererlebnisse, seinen ungewöhnlichen Bildungsweg und die Faszination der Bühne als Ort unmittelbarer Begegnung. Außerdem erklärt er, warum Theater in Zeiten von KI, Social Media und Streaming wichtiger werden könnte als je zuvor. Ein weiterer Schwerpunkt sind die aktuellen Kürzungen im Kulturbereich und die Frage, welche Bedeutung Kultur für eine demokratische Gesellschaft hat. Preuß ordnet im Podcast in diesem Kontext ein: „ Je unwahrer die Welt wird, desto wichtiger werden die Orte, an denen Menschen einander unmittelbar begegnen”.Hosts dieser Folge sind die Master-Studentin Chiara Breuninger, Teilnehmerin des Qualifikationsprogramms Moderation am Institut für Moderation (imo) an der Hochschule der Medien und Institutsdirektor Prof. Stephan Ferdinand. SPRICH:STUTTGART – der Podcast für und über Stuttgart: www.sprichstuttgart.de und auf Instagram @sprichstuttgart_podcast (aufgezeichnet am 8.6.2026, online ab 12.06.2026).
40 Jahre "Kissinger Sommer": Intendant Alexander Steinbeis stellt das diesjährige Festival unter das Motto "Mazel Tov" und rückt jüdische Kultur ins Zentrum des Events.
Der Künstler und Intendant Werner Auer im Gespräch mit Alice Herzog.
Mehr als drei Jahrzehnte war er am Theater Parchim zu Hause: Thomas Ott-Albrecht. Die letzten 23 Jahre nicht nur als Regisseur, sondern auch als Intendant. Jetzt geht er in den Ruhestand. NDR-Kulturredakteur Axel Seitz im Gespräch mit Thomas Ott-Albrecht.
Drei Monate ist es her, dass der Chef des öffentlich-rechtlichen Senders ORF in Österreich zurückgetreten ist. Eine Mitarbeiterin hatte ihm vorgeworfen, sie sexuell belästigt zu haben. Chatnachrichten und Bilder sollen die Anschuldigungen belegen. Der gefallene Intendant, Roland Weißmann, bestreitet die Vorwürfe. Bis heute tobt ein Kampf um die Deutung des Falls: Wer ist hier das Opfer, wer der Täter? In dieser und der nächsten Folge von »Inside Austria« wollen wir herausfinden, was wirklich zwischen Weißmann und der Mitarbeiterin passiert ist. Warum Weißmann von einer Intrige gegen sich spricht. Und es geht um die Frage, ob der ORF ein Sexismusproblem hat. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Christoph Dittrich, Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz, hatte 2015 die Idee, dass Chemnitz sich als Kulturhauptstadt 2025 bewerben sollte, saß später in den vorbereitenden Gremien und war zwei Jahre Interimsgeschäftsführer der Kulturhauptstadt GmbH. 2021 übernahm Stefan Schmidtke. Zusammen gebaren sie bereits damals die Idee sich für die Ausrichtung des Festivals „Theater der Welt“ im Jahr 2026 zu bewerben. Vom 18. Juni bis 05. Juli nun findet es statt, ausgerichtet von den Theatern Chemnitz, der Festival Academy Brüssel und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH. Deutschlands größtes internationales Festival für zeitgenössische Bühnenkunst wird seit 1981 alle drei Jahre in einer anderen Stadt ausgetragen. An 18 Festivaltagen werden in diesem Jahr in Chemnitz 33 Produktionen von Künstlerinnen und Künstlern aus allen Kontinenten zur Aufführung kommen. Erstmals in der Geschichte des Festivals teilte sich ein neunköpfiges internationales Kuratoren-Team die künstlerische Leitung. Fragen von Identität, Herkunft, Machtverhältnissen und Sichtbarkeit ziehen sich durch zahlreiche Produktionen. Eröffnet wird das Festival am 18. Juni mit „Paper Planet“ des australischen „Polyglot Theatre“ und mit der europäischen Erstaufführung von „Split Tooth: Saputjiji“ von der kanadischen Künstlerin Tanya Tagaq.In Dresden wurde Christoph Dittrich 1966 geboren. Bereits während der Schulzeit erhielt er einen Instrumental-. Gesangs- und Chorleiter-Ausbildung. Von 1986 bis 1991 studierte er an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden Tuba, Gesang und Musikpädagogik. Zudem nahm er Kammermusik-Unterricht in der Meisterklasse von Prof. Ludwig Güttler. 1987 gründete Christoph Dittrich das Blechbläser-Ensemble „Dresden Brass Quintet“, mit dem er zahlreiche Konzert gab, Festivals besuchte und CDs aufnahm. Von 1991 bis 2002 war er Musiker und dramaturgischer Mitarbeiter der Elbland Philharmonie Sachsen und von 2002 bis 2012 deren geschäftsführender Intendant. Ab 2006 gab es eine Zusammenarbeit mit dem Theater Junge Generation Dresden. Christoph Dittrich hielt zudem Gastvorlesungen an der TU Dresden und der Dresden International University und promovierte 2008 im Bereich Musikwissenschaften zu Komponisten der 1960er bis 1980er Jahre. Im gleichen Jahr übernahm er die Leitung der Meissner Burgfestspiele. Mit der Spielzeit 2013/2014 wurde Christoph Dittrich Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz. Er ist über diese Tätigkeit hinaus Vorstandsmitglied des Landesverbandes Sachsen des Deutschen Bühnenvereins, den er von 2010 bis 2019 als Vorsitzender führte. 2020 wurde Christoph Dittrich zum Präsidenten der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gewählt. Moderation: Carsten TeschRedaktion: Angelika Zapf
Matthias Lilienthal plant einen Neuanfang für die Volksbühne in Berlin. Zum Auftakt lässt er vor dem Theater ein Schwimmbecken aufbauen, kostenlos und offen für alle - mehr als ein PR-Coup, versichert der neue Intendant. Lilienthal, Matthias www.deutschlandfunkkultur.de, Rang 1
Große Festoper mit nationalistischen Abstürzen: Kay Metzger, Intendant des Theaters Ulm, inszeniert zum Abschied Wagners „Meistersinger“. Ein Kunstfest für das Haus und die Stadt.
Thema: Zur Kontroverse nach der Ausladung von Peter Thiel zu den Wiener Festwochen
Anne Lenk kennt Hamburg, hat viele Male schon am Thalia Theater inszeniert, auch schon als Joachim Lux dort noch Intendant war, zuletzt Lessings "Emilia Galotti". Seit der Spielzeit 2025/26 aber ist sie nun leitende Regisseurin am Thalia Theater. Die erste Saison von Sonja Anders hat sie ganz klassisch mit Shakespeares "Was ihr wollt" eröffnet. Klassiker "entstauben" gehört zu den Spezialitäten von Anne Lenk. Jetzt steckt sie gerade mitten in den Proben für ein zeitgenössisches Stück: "The Boys Are Kissing" von Zak Zarafshan. Anfang Juni ist Premiere und deutsche Erstaufführung. Das Stück ist eine scharfsinnige, bissige Komödie und wurde bereits mit großem Erfolg in London gefeiert. Über die großen Klassiker der Bühne, über Sprache und Gattungen spricht Anne Lenk in NDR Kultur à la carte mit Katja Weise.
Mit Sebastian Nordmann übernimmt ein erfahrener Musikmanager die Leitung eines der renommiertesten Klassikfestivals der Welt. 16 Jahre lang war er Intendant des Berliner Konzerthauses und Konzerthausorchesters. Davor war er Intendant der „Festspiele Mecklenburg-Vorpommern“.
Einen dramatischen und musikalischen Kontrast setzen die Händel-Festspiele neben der Opernproduktion und dem Oratorium mit dem Musiktheaterszenario „Die Geschichte des Soldaten“ von Igor Strawinsky. Am Deutschen Theater inszeniert Intendant Erich Sidler die Geschichte des Soldaten, der sich dem Teufel verschreibt und seine Geige gegen ein Zauberbuch tauscht, das ihn reich und einsam macht. „Sie wird gelesen, gespielt und getanzt“ hatte Strawinsky für sein musikalische Vision ...
Kasch, Georg www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Karin Bergmann übernimmt die Leitung der Salzburger Festspiele auf Zeit. Markus Hinterhäuser wollte gerade sie als schauspielerische Leitung besetzen. Bekommt er damit im Nachhinein Recht?
Ende einer Amtszeit: Warum Markus Hinterhäuser als Intendant der Salzburger Festspiele gehen muss
Die Regierung denkt über die Abschaffung des Ehegattensplittings nach. Der Intendant der Salzburger Festspiele soll Frauen schikaniert haben. Und das Verteidigungsministerium jagt neuerdings Maulwürfe. Das ist die Lage am Donnerstagabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Klingbeil-Vorstoß: Was die Pläne zum Ehegattensplitting für Ihren Geldbeutel bedeuten können Möglicher Machtmissbrauch: Salzburger Festspiel-Intendant Hinterhäuser nach Streit beurlaubt Leak im Verteidigungsministerium: Auf der Jagd nach dem Informanten waren Pistorius’ Leute nicht zimperlich +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Fuchs, Jörn-Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Kaindlstorfer, Günter www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Norbert Himmler ist alter und neuer Intendant des ZDF. Vergangenen Freitag wurde er – ohne Gegenkandidaten – vom ZDF-Fernsehrat für weitere fünf Jahre bestimmt. In seiner skandalösen Rede zu dem Anlass teilte er die Gesellschaft ein: Auf der einen Seite stehen die Guten, die „unsere Werte auch gemeinsam teilen“. Auf der anderen Seite steht „derWeiterlesen
A musical monument becomes a movement: With Messa da Requiem, the Queensland Ballet is bringing a ballet version of Giuseppe Verdi's masterpiece to an Australian stage for the first time from the end of March. The choreography is by Christian Spuck, director of the Staatsballett Berlin, who entrusts his work to an Australian company for the first time. Even before he arrives in Brisbane, two close confidants Spucks rehearse the production: Daniel Mulligan and Katja Wünsche. They know his signature exactly — and bring the impressive interplay of music, dance and existential questions to the stage. - Ein musikalischer Urknall wird zur Bewegung: Mit Messa da Requiem bringt das Queensland Ballet ab Ende März erstmals eine Ballettfassung von Giuseppe Verdis Meisterwerk auf eine australische Bühne. Die Choreografie stammt von Christian Spuck, Intendant des Staatsballett Berlin, der sein Werk erstmals einer australischen Compagnie anvertraut. Noch vor seiner Ankunft in Brisbane proben zwei enge Vertraute Spucks die Inszenierung ein: Daniel Mulligan und Katja Wünsche. Sie kennen seine Handschrift genau – und bringen das eindrucksvolle Zusammenspiel aus Musik, Tanz und existenziellen Fragen auf die Bühne.
Jahrelang haben Richter am Zürcher Sozialversicherungsgericht zu viel Lohn erhalten. Jetzt hat die zuständige Justizkommission des Kantonsrats ihre Untersuchung abgeschlossen und prüft, ob die Richter einen Teil des Lohns zurückzahlen müssen. Weitere Themen: · Verkehrsunfallstatistik Kanton Schaffhausen · 4 Millionen Franken Schaden bei Explosion in Illnau-Effretikon · Graubünden ist der diesjährige Gastkanton am Sechseläuten · Wie bewährt sich der neue Intendant des Opernhauses, Matthias Schulz?
Zwischen Igor Levit, junger Avantgarde und orchestraler Wucht zeigt das Heidelberger Festival seine neue Klangvision - ein Labor für Zukunftsmusik, das Klassik, Experiment und gesellschaftlichen Diskurs bündelt.
Die Dirigentenlaufbahn des heute 25-jährigen Aurel Dawidiuk entwickelt sich gerade rasant. Seit 2024 ist er Gastdirigent des Concertgebouw Orchestra in Amsterdam. Zur Spielzeit 2026/27 tritt er die Nachfolge von Tung-Chieh Chuang als Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker und Intendant des Anneliese Brost Musikforum Ruhr an. Am 6. und 7. März präsentieren Dirigent Aurel Dawidiuk und die Indie-Pop-Band JEREMIAS bei den Phil & Chill-Konzerten im NDR Konzerthaus Hannover das Beste aus zwei Welten. Zunächst steht die 1. Sinfonie von Gustav Mahler auf dem Programm, dann folgt ein besonderer Live-Act. Wie sich beide Konzertteile verbinden lassen, wie Aurel Dawidiuk über musikalische Grenzen denkt und wie man es schafft, eben auch junges Publikum für Klassik zu begeistern, darüber spricht der Pianist, Organist und Dirigent mit Beate Scheibe in NDR Kultur à la carte.
Kaindlstorfer, Günter www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Perzess wegen Sucht: Zuckerberg stellt sik achter Meta +++ Trump sien Fredensraat sitt dat eerste Mal tohoop +++ Bremer Sozial-Deputatschoon snackt över Bargen vun Andrääg un to veel Arbeit +++ De ne'e Intendant för dat Theater Bremen steiht fast +++ Umweltverbänn hoolt de Hand över Voslapper Groden +++ Dat Weer
08.02.2026 – Prof. Dr. Volker Boehme-Neßler (Staatsrechtler, Uni Oldenburg), Philip Hopf (Unternehmer und Podcaster) sowie Dr. Ferdinant Wegscheider (Satiriker und ehem. Intendant von ServusTV, Österreich) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über den Kampf der Regierenden und ihrer Altmedien gegen die Sozialen Medien, über den privaten Fernsehauftritt eines Ministerpräsidenten und ein verwirrtes Verwaltungsgericht, das mit Amt und Person jongliert, sowie über die tausendfältigen Fragen, Vermutungen, Verbrechen, Verleumdungen, Erkenntnisse, Befürchtungen, Grässlichkeiten und Machtspiele im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein.
Um Kunst aus Afrika, Asien und Lateinamerika zu präsentieren, eröffnete Bonaventure Soh Bejeng Ndikung 2009 in Berlin eine Galerie. Heute ist der 48-Jährige Intendant im Haus der Kulturen der Welt. Er gilt als Versöhner in postkolonialen Debatten. Britta Bürger www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Mit 11 Jahren entdeckte Siegfried Böhmke in seiner Nachbarschaft ein Marionettentheater und nach dem Besuch des Stücks "Raketenkasperl" war es um ihn geschehen. Heute leitet er seit 25 Jahren das Münchner Marionettentheater.