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Ausgerechnet zum 150-Jahr-Jubiläum 2026 speist Intendantin Katharina Wagner das Publikum mit einem Spar-Ring ab: KI-Projektionen statt Bühnenbild und Inszenierung. Kann die Musik den Abend retten?
Psychologie statt romantischem Meeresrauschen: Die Inszenierung des "Fliegenden Holländers" bei den Bayreuther Festspielen zeigt den Holländer nicht als Verdammten der Weltmeere, sondern als Opfer eines Familientraumas.
Ihren Geburtstag verbringen manche Sänger immer am gleichen Ort! So ist es auch beim Dresdner Bassbariton Theo Adam: Jahrelang hält er sich am 1.August, seinem Geburtstag, bei den Bayreuther Festspielen auf. Heute würde Adam 100 Jahre alt.
Schmitz, Christoph www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Zum 150. Jubiläum des "Ring des Nibelungen" präsentiert Bayreuth einen ungewöhnlichen "Ring": mit KI-generierten Projektionen statt klassischer Bühnenbilder. Geht dieses Experiment auf? Gestern hatte "Das Rheingold" Premiere.
Einladung, Ausladung Wiedereinladung: Das Hin und Her im Vorfeld der Bayreuther Festspiele quittiert Michel Friedman mit einer fulminanten Rede beim Gedenkkonzert "Verstummte Stimmen". Ein Plädoyer für Weitsicht, Reflektion und Vielfalt.
Krone, Tobias www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Krone, Tobias www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Einladung, Ausladung Wiedereinladung: Das Hin und Her im Vorfeld der Bayreuther Festspiele quittiert Michel Friedman mit einer fulminanten Rede beim Gedenkkonzert "Verstummte Stimmen". Ein Plädoyer für Weitsicht und Reflektion.
"Rienzi" war nie vorgesehen für das Bayreuther Festspielhaus, Wagner hat sich ausdrücklich von dieser frühen Oper distanziert. Zum 150-jährigen Jubiläum der Festspiele kommt die Oper nun als Eröffnungspremiere auf dem Grünen Hügel zur Aufführung.
Teil 4 von 5: Mit der Götterdämmerung geht Wagners Tetralogie zu Ende. Zu hören sind Ausschnitte aus dem ersten Stereo-Mitschnitt einer Aufführung bei den Bayreuther Festspielen unter Joseph Keilberth (1955) in legendärer Besetzung: Wolfgang Windgassen ist der Siegfried, Astrid Varnay die Brünnhilde.
Zum 150. Jubiläum stolpern die Bayreuther Festspiele über Wagners Antisemitismus, das NS-Erbe und eine abgesagte Gedenkfeier - bis Katharina Wagner zurückrudert und Michel Friedman doch auftritt. Ein vermeidbares Ärgernis.
Sir Donald McIntyre war oft bei den Bayreuther Festspielen zu erleben, unter anderem als "Wotan". Am 13. November ist der neuseeländische Opernsänger im Alter von 91 Jahren in München verstorben.
Der finnische Bassist Mika Kares, ein Sänger mit Donnerstimme! Und mit einer inzwischen steilen internationalen Karriere. Nach seiner Zeit als Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe ist er mittlerweile weltweit in der Opernszene gefragt, im deutschen Fach vor allem bei den Salzburger und Bayreuther Festspielen. Nach über 80 Rollen auch endlich in der Traumrolle als Boris Godunow.
Als die Bayreuther Festspiele 1924 zum ersten Mal nach dem Weltkrieg wieder über die Bühne gingen, machten sie vor allem mit chauvinistischen Demonstrationen Schlagzeilen: Auf dem Dach des Festspielhauses wehte die schwarz-weiß-rote Flagge der Republikfeinde und unten im Parkett beantwortete die Festspielgemeinde die nationalistischen Worte der Schlussansprache des Hans Sachs in den Meistersingern von Nürnberg stehend mit dem Absingen aller drei Strophen des Deutschlandliedes. Auch 1925 öffnete sich der Vorhang über dem mystischen Abgrund wieder und lud zur Pilgerfahrt nach Bayreuth. Unter den Zuschauern befand sich auch der angehende Musiklehrer Otto Daube, der seinerzeit dem Bayreuther Bund deutscher Jugend vorstand und dessen Festspielbericht von der Premierenwoche am 5. August im Hamburgischen Correspondenten durchaus erahnen lässt, dass es mit dem restaurativen, um nicht zu sagen: reaktionären Geist in Bayreuth auch im zweiten Jahr nach Wiedereröffnung nicht vorbei war. Für uns auf dem grünen Hügel umgesehen und umgehört hat sich Frank Riede.
Als letzte Premiere gab's bei den diesjährigen Bayreuther Festspielen gestern Abend die Wiederaufnahme von "Tristan und Isolde". Die Inszenierung des isländischen Regisseurs Thorleifur Örn Arnarsson war bei der Premiere vor einem Jahr bei der Kritik auf wenig Gegenliebe gestoßen. Am Pult stand wieder Semyon Bychkov, neubesetzt sind in diesem Sommer die Partien von Brangäne und Kurwenal.
Drama, Verrat und eine brennende Welt: Bei der Bayreuther "Götterdämmerung"-Premiere ging es heiß her. Trotz brillanter Musik und Gesang von Forster und Vogt, sorgt Regisseur Valentin Schwarz für Diskussionen. Mehr dazu auf BR-Klassik.de.
Christian Thielemann ist wieder da, mit allem wofür Bayreuth ihn immer geliebt hat und die "Lohengrin"-Inszenierung von Yuval Sharon im blauen Traum von Rosa Loy und Neo Rauch kann's auch noch. Eine Kritik von den Bayreuther Festspielen.
Der umstrittene "Ring" von Regisseur Valentin Schwarz geht ins vierte Jahr und kann deshalb nicht mehr enttäuschen. Den Abend auf Bayreuth-Niveau hebt dafür Anna Kissjudit als Erda.
In seiner "Walküre"-Interpretation scheitert Regisseur Valentin Schwarz trotz des berührenden Schlussbildes an der eigenen Arroganz. Die musikalische Leistung von Simone Young, des Orchesters und der Solistinnen und Solisten hingegen ist Weltklasse.
Mit einer Neuinszenierung der „Meistersinger von Nürnberg“ sind die Bayreuther Festspiele 2025 eröffnet worden. Eindrücke von SWR Kultur Opernredakteur Bernd Künzig.
Exzellente Sänger, nette Regie: Matthias Davids präsentiert Wagners "Meistersinger" bei den Bayreuther Festspielen als humoristische Sommer-Revue. Und Dirigent Daniele Gatti sucht den deutschen Tiefsinn.
Der weltberühmte Opernsänger Georg Zeppenfeld eröffnet die diesjährigen Festspiele in Bayreuth als Hans Sachs in "Die Meistersinger von Nürnberg". Besonders berühre ihn, dass das Publikum in Bayreuth genau so für die Sache brenne wie das Ensemble. Von WDR5.
Was Baritenor Michael Spyres über seine Rollen bei den Bayreuther Festspielen denkt und wieso er 2000 Biere kennt, erfahren Sie in dieser Folge von „Erstklassisch mit Mischke“
Nanoviola erobert die Szene im Sturm und weiß es wie keine andere Künstlerin klassische Musik mit Techno, EDM, Hardtechno und vielen weiteren Elementen zu vereinen. Seit dem 6. Lebensjahr wurde sie an der Bratsche und der Geige in St. Petersburg, Rostock und Bremen in der klassischen Musik ausgebildet und spielte auf Veranstaltungen wie den Bayreuther Festspielen. Wie sie trotzdem zur elektronischen Musik gekommen ist, wie sie den Leistungsdruck in jungen Jahren erlebt hat und vieles mehr, hört ihr bei Bassgeflüster auf SUNSHINE LIVE.
Er war einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts und der Moderne: der Komponist und Dirigent Pierre Boulez. Mehrere Ensembles hat er gegründet, Institutionen ins Leben gerufen, hat die großen Orchester der Welt geleitet und bei internationalen Festivals wie den Bayreuther Festspielen für Furore gesorgt. Für einige war der Einfluss dieses Verfechters der musikalischen Moderne auch zu groß. Sie warfen ihm sogar diktatorisches Verhalten vor. Was bleibt von seinem Vermächtnis? Welche Rolle spielt Boulez' für eine Musik der Zukunft in unserer Gegenwart? Bernd Künzig diskutiert mit Angela Ida de Benedictis – Paul-Sacher-Stiftung Basel; Cornelius Meister – Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart; Mark Sattler – Dramaturg Lucerne Festival Contemporary
Wenn Autokraten das Steuer übernehmen, gerät die Kultur unter Druck. Zu beobachten ist das aktuell in den USA. Donald Trump greift in den Kulturbetrieb ein und hat kurzerhand das renommierte Kennedy Center in Washington übernommen. Der Spielplan wird jetzt nach Trumps Vorstellungen gestaltet. Ein Kinder-Musical über Inklusion hat darin keinen Platz mehr. Unter dem Druck der US-Regierung beenden immer mehr Kultureinrichtungen ihre Programme für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion. Beobachter sprechen von einem Kulturkampf. Was in den USA passiert, erleben auch andere Länder mit autokratischen und nationalistischen Regierungen: Die Kultur verliert ihre Freiheit, wird abgeschafft oder in den Dienst der Herrschenden gestellt. Was bedeutet das für Künstler und Künstlerinnen? Und für die offene und vielfältige Gesellschaft? Darüber sprechen wir mit Jörg Schumacher vom Goethe-Institut in New York, mit der Schriftstellerin und Wahl-Venezianerin Petra Reski und dem Journalisten Peter Laudenbach, der in seinem Buch „Volkstheater“ Angriffe der AfD auf den Kulturbetrieb dokumentiert. Podcast-Tipp: NDR Kultur à la carte Traumjob an der New Yorker Met: Chordirektor Tilman Michael Es war sein Traum und für ihn hat sich dieser Traum erfüllt: Tilman Michael ist seit Neuestem Chordirektor am berühmtesten Opernhaus der Welt, an der Metropolitan Opera in New York. Damit hat der gebürtige Stuttgarter die Nachfolge von Donald Palumbo, der rund 17 Jahre den Chor der Met leitete, angetreten. Zuvor war Tilman Michael zehn Jahre Chorleiter an der Oper in Frankfurt, hat an Häusern in Mannheim, Dresden, Moskau, Wien oder Buenos Aires gearbeitet, war Assistent bei den Bayreuther Festspielen, und direkt nach dem Studium hatte er ein Engagement an der Staatsoper in Hamburg. Jetzt hat er seine erste Spielzeit an der Met gestartet. Auf dem Programm steht Beethovens "Fidelio", die Oper, die am Sonnabend, 15. März, live übertragen wird. Und natürlich erlebt er die politischen Veränderungen in den USA mit Sorge, blickt aber von New York aus nach Hamburg und beobachtet aus der Ferne die Pläne für ein neues Opernhaus. Auch darüber spricht Tilman Michael in "NDR Kultur à la carte" mit Friederike Westerhaus. https://www.ardaudiothek.de/episode/ndr-kultur-la-carte/traumjob-an-der-new-yorker-met-chordirektor-tilman-michael/ndr-kultur/14276277/
Wenn Autokraten das Steuer übernehmen, gerät die Kultur unter Druck. Zu beobachten ist das aktuell in den USA. Donald Trump greift in den Kulturbetrieb ein und hat kurzerhand das renommierte Kennedy Center in Washington übernommen. Der Spielplan wird jetzt nach Trumps Vorstellungen gestaltet. Ein Kinder-Musical über Inklusion hat darin keinen Platz mehr. Unter dem Druck der US-Regierung beenden immer mehr Kultureinrichtungen ihre Programme für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion. Beobachter sprechen von einem Kulturkampf. Was in den USA passiert, erleben auch andere Länder mit autokratischen und nationalistischen Regierungen: Die Kultur verliert ihre Freiheit, wird abgeschafft oder in den Dienst der Herrschenden gestellt. Was bedeutet das für Künstler und Künstlerinnen? Und für die offene und vielfältige Gesellschaft? Darüber sprechen wir mit Jörg Schumacher vom Goethe-Institut in New York, mit der Schriftstellerin und Wahl-Venezianerin Petra Reski und dem Journalisten Peter Laudenbach, der in seinem Buch „Volkstheater“ Angriffe der AfD auf den Kulturbetrieb dokumentiert. Podcast-Tipp: NDR Kultur à la carte Traumjob an der New Yorker Met: Chordirektor Tilman Michael Es war sein Traum und für ihn hat sich dieser Traum erfüllt: Tilman Michael ist seit Neuestem Chordirektor am berühmtesten Opernhaus der Welt, an der Metropolitan Opera in New York. Damit hat der gebürtige Stuttgarter die Nachfolge von Donald Palumbo, der rund 17 Jahre den Chor der Met leitete, angetreten. Zuvor war Tilman Michael zehn Jahre Chorleiter an der Oper in Frankfurt, hat an Häusern in Mannheim, Dresden, Moskau, Wien oder Buenos Aires gearbeitet, war Assistent bei den Bayreuther Festspielen, und direkt nach dem Studium hatte er ein Engagement an der Staatsoper in Hamburg. Jetzt hat er seine erste Spielzeit an der Met gestartet. Auf dem Programm steht Beethovens "Fidelio", die Oper, die am Sonnabend, 15. März, live übertragen wird. Und natürlich erlebt er die politischen Veränderungen in den USA mit Sorge, blickt aber von New York aus nach Hamburg und beobachtet aus der Ferne die Pläne für ein neues Opernhaus. Auch darüber spricht Tilman Michael in "NDR Kultur à la carte" mit Friederike Westerhaus. https://www.ardaudiothek.de/episode/ndr-kultur-la-carte/traumjob-an-der-new-yorker-met-chordirektor-tilman-michael/ndr-kultur/14276277/
Es war sein Traum und für ihn hat sich dieser Traum erfüllt: Tilman Michael ist seit Neuestem Chordirektor am berühmtesten Opernhaus der Welt, an der Metropolitan Opera in New York. Damit hat der gebürtige Stuttgarter die Nachfolge von Donald Palumbo, der rund 17 Jahre den Chor der Met leitete, angetreten. Zuvor war Tilman Michael zehn Jahre Chorleiter an der Oper in Frankfurt, hat an Häusern in Mannheim, Dresden, Moskau, Wien oder Buenos Aires gearbeitet, war Assistent bei den Bayreuther Festspielen, und direkt nach dem Studium hatte er ein Engagement an der Staatsoper in Hamburg. Jetzt hat er seine erste Spielzeit an der Met gestartet. Auf dem Programm steht Beethovens „Fidelio“, die Oper, die am Sonnabend, 15. März, live übertragen wird. Auch darüber spricht Tilman Michael in „NDR Kultur à la carte“ mit Friederike Westerhaus.
Es war sein Traum und für ihn hat sich dieser Traum erfüllt: Tilman Michael ist seit Neuestem Chordirektor am berühmtesten Opernhaus der Welt, an der Metropolitan Opera in New York. Damit hat der gebürtige Stuttgarter die Nachfolge von Donald Palumbo, der rund 17 Jahre den Chor der Met leitete, angetreten. Zuvor war Tilman Michael zehn Jahre Chorleiter an der Oper in Frankfurt, hat an Häusern in Mannheim, Dresden, Moskau, Wien oder Buenos Aires gearbeitet, war Assistent bei den Bayreuther Festspielen, und direkt nach dem Studium hatte er ein Engagement an der Staatsoper in Hamburg. Jetzt hat er seine erste Spielzeit an der Met gestartet. Auf dem Programm steht Beethovens "Fidelio", die Oper, die am Sonnabend, 15. März, live übertragen wird. Und natürlich erlebt er die politischen Veränderungen in den USA mit Sorge, blickt aber von New York aus nach Hamburg und beobachtet aus der Ferne die Pläne für ein neues Opernhaus. Auch darüber spricht Tilman Michael in "NDR Kultur à la carte" mit Friederike Westerhaus.
Karriere gemacht hat er nicht mit einschmeichelnden Liebesliedern, sondern mit scharf gezeichneten psychologischen Rollenportraits: Der Wiener Heinz Zednik wurde zum Inbegriff des Charaktertenors. In aller Welt von Bayreuth bis zur New Yorker Metropolitan Opera versuchte man ihn zu engagieren, wenn man einen Loge oder Mime für Wagners „Ring des Nibelungen“ einen Herodes für Richard Strauss' „Salome“ oder einen Monostatos für Mozarts „Zauberflöte“ suchte. Mit dem legendären „Jahrhundertring“ von Pierre Boulez und Patrice Chereau bei den Bayreuther Festspielen 1976 schafft ihr das Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper den internationalen Durchbruch. Seine Heimatstadt ist Zednik dennoch immer treu geblieben – auch musikalisch. „Presse“- Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz würdigt den Künstler im aktuellen Musiksalon aus Anlass von dessen 85. Geburtstag.
Er war Jude - und dennoch ein Freund Richard Wagners. Hermann Levi dirigierte bei den Bayreuther Festspielen, lebte in München und fand in Garmisch seine letzte Ruhe. Trotzdem erinnert in Bayern heute kaum noch etwas an ihn.
Okka von der Damerau gehört zu den vielseitigsten Mezzosopranistinnen, war viele Jahre Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover und an der Bayerischen Staatsoper in München. Die gebürtige Hamburgerin wurde immer wieder für Wagnerpartien in der Alt- oder Mezzosopranlage engagiert, hat an Opernhäusern in Chicago, Wien oder Stuttgart gearbeitet. In diesem Jahr ist sie wieder bei den Bayreuther Festspielen, mittendrin im Wirbel auf dem Grünen Hügel und singt im Ring der Nibelungen die Erda, tritt also im Siegfried und im Rheingold auf. Vorher ist sie zu Gast in "NDR Kultur à la carte".
Schon wieder ein neuer "Tristan" in Bayreuth: Nach nur zwei Jahren ersetzt Festspielchefin Katharina Wagner die überzeugende Inszenierung von Roland Schwab durch eine Neuproduktion. Ob sich der isländische Regisseur Thor Arnarsson mit seiner Lesart dagegen behaupten kann? Am 25. Juli wurden damit die Bayreuther Festspiele 2024 eröffnet.
Kritik über die einzige Neuinszenierung bei den diesjährigen Festspielen / Die Schau "Der ältere Holbein" im Schaetzlerpalais in Augsburg / Das Nürnberger Bardentreffen beginnt
Kamala Harris wird im Netz zugleich gefeiert und als kinderlose Frau geschmäht. Benjamin Netanyahu hält eine Rede vor dem US-Kongress. Und: Denglisch-Kult bei den Bayreuther Festspielen. Das ist die Lage am Mittwochmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe: Protest am Flughafen vor Netanyahus Abreise in die USA Mehr Hintergründe: Wer wird Kamala Harris' Vize? Die ganze Geschichte hier: Was Neues wagen in Wagners Welt +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Gesangslegenden wie Martha Mödl, Wolfgang Windgassen und Hans Hotter gefällig? Das CD-Label hänssler Profil setzt seine Edition historischer Aufnahmen von den Richard-Wagner-Festspielen fort: Vom 12. August 1955 stammt der gerade veröffentlichte Bayreuther "Siegfried". Joseph Keilberth dirigiert.
(00:00:50) Kommende Woche beginnen die Wagner Festspiele in Bayreuth. Seit ein paar Jahren nehmen die Nebengeräusche jedoch zu – das Jahr 2024 könnte nun ein Entscheidendes werden für die Bayreuther Festspiele. (00:05:09) Eine Freiluftausstellung inmitten einer malerischen Schlossumgebung im waadtländischen Vullierens. (00:10:05) Ein rosa Fuss, der Wasser spuckt. Wie lustvoll Konsumkritik sein kann, das zeigt die Argentinierin Mika Rottenberg im Museum Tinguely. (00:14:20) Das neue, essayistische Reisebuch «Über allem ein weiter Himmel. Nachrichten aus Europa» von Matthias Nawrat hat Osteuropa im Fokus.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth sorgte kürzlich mit einer Aussage für Wirbel, dass Schluss sein solle mit dem Wagner-Monopol bei den Bayreuther Festspielen. Mit einer solchen Öffnung solle "junges Publikum" angelockt werden. Staatsminister Markus Blume nimmt dazu im Interview mit BR Klassik-Moderatorin Sylvia Schreiber Stellung und verrät die Haltung des Bayerischen Kunstministeriums. Außerdem äußert er sich zu der Vertragsverlängerung mit der Bayreuther Opernregisseurin Katharina Wagner.
Helms, Franz-Paul www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Er singt in London und Mailand, in Frankfurt und Hamburg, bei den Salzburger und Bayreuther Festspielen: der Tenor Daniel Behle. Als lyrischer Mozart-Sänger hat er seine steile Karriere begonnen und mit dem Tamino in der Zauberflöte geglänzt. Inzwischen singt er als Lohengrin Wagners "Gralserzählung" mit geschmeidiger Stimme und großer Musikalität. Auch Posaune hat er studiert und Komposition. (Wdh. vom 13.03.2024)
Seit dem 13. Mai ist es bekannt: Katharina Wagenr bleibt bei den Bayreuther Festspielen. Ein General Manager kümmert sich um die Verwaltung, Katharina Wagner konzentiert sich auf die Kunst. Kann das gut gehen?
Die Mezzosopranistin Okka von der Damerau ist ein Star bei den Bayreuther Festspielen - das schwere, dramatische Fach ist ihr Steckenpferd. Am 8. Mai ist sie zu Gast bei den Münchner Philharmonikern und präsentiert Musik von Gustav Mahler.
Er singt in London und Mailand, in Frankfurt und Hamburg, bei den Salzburger und Bayreuther Festspielen: der Tenor Daniel Behle. Als lyrischer Mozart-Sänger hat er seine steile Karriere begonnen und mit dem Tamino in der Zauberflöte geglänzt. Inzwischen singt er als Lohengrin Wagners "Gralserzählung" mit geschmeidiger Stimme und großer Musikalität. Auch Posaune hat er studiert und Komposition.
Bei den Bayreuther Festspielen 2024 werden erstmals mehr Frauen als Männer am Pult stehen. Mit Simone Young wird in diesem Jahr erstmals eine Dirigentin bei den Bayreuther Festspielen Richard Wagners Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" dirigieren. Philippe Jordan habe zu seinem Bedauern wegen anderer Verpflichtungen die Dirigate des Bayreuther Ringes absagen müssen. Die Australierin Young dirigiert an den führenden Opernhäusern weltweit. Bernhard Neuhoff hat mit ihr über die Herausforderungen in Bayreuth und ihre langjähige Erfahrung gesprochen.
Nur gut ein halbes Jahr vor der Premiere im Sommer 2022 erhielt Roland Schwab die Anfrage, "Tristan und Isolde" für Bayreuth zu inszenieren. Am 3. August feierte jetzt die Wiederaufnahme Premiere. Nächstes Jahr gibt es schon wieder einen neuen "Tristan". Grund genug, jetzt noch einmal genauer hinzuhören und -zusehen.
Es gibt noch Karten für jede der "Ring"-Vorstellungen. Die Kritiken des vergangenen Jahres und der Sturm der Entrüstung beim Publikum nach dem "Ring" in der Inszenierung von Valentin Schwarz haben Wirkung gezeigt. Diesmal dirigiert der junge Finne Pietari Inkinen, und Regisseur Schwarz hat versprochen, in der Inszenierung nachzuschärfen, um Unklarheiten zu beseitigen. Franziska Stürz mit ihrer Sicht auf das "Rheingold" von 2023.
Als Barrie mit sieben Jahren zum ersten Mal Puccinis "Madame Butterfly" hört, passiert etwas mit ihm. Stundenlang spielt der Junge Klavier oder schnappt sich die chinesischen Ess-Stäbchen, um in seinem Zimmer im australischen Melbourne große Phantasie-Orchester zu dirigieren. Noch in der Schule inszeniert er sein erstes Theaterstück. Mit zwölf begleitet Barrie Kosky seine Eltern auf einer Reise in die DDR und verbringt einen Abend in der Komischen Oper Berlin, deren Intendant er bis Juli 2022 ist. Dazwischen liegen zahlreiche Stationen. Los ging es 1990 mit einer eigenen Theater Company, er geht ans Wiener Schauspielhaus, an die Berliner, dann an die Wiener Staatsoper. 2006 inszeniert er in Essen Wagners Fliegenden Holländer, überhaupt lässt ausgerechnet Wagner ihn nicht los, seine Inszenierung der "Meistersinger von Nürnberg" bei den Bayreuther Festspielen im letzten Jahr wurde bejubelt. Alle wollen Barrie - vielleicht auch, weil das "Schwule Jüdische Känguru" - wie er sich selbst beschreibt - auf die Unterscheidung zwischen U und E in der Klassischen Musik pfeift. Nach zehn Jahren Intendanz gibt Barrie Kosky nun sein Amt ab an die Doppelspitze von Susanne Moser und Philip Bröking. Er bleibt der Komischen Oper aber als Hausregisseur erhalten. Ein Glück! | Playlist: Nina Simone - I put a Spell on you // Sarah Vaughn - The Man I Love // Barbra Streisand - Yentl - "Papa can you hear me" // Carmen McRae - Love for Sale // Richard Wagner/Tristan und Isolde - Der Liebestod // Judy Garland - The Men that got away // Umm Kulthumm - Enta omry // Gustav Mahler - Das Lied von der Erde | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.