Jan Weiler berichtet über Selt- und Wundersames aus dem ganz normalen Irrsinn seines Alltags: spitz und überhöht, manchmal aber auch meinungsstark und entschieden, geistreich und immer neugierig in der Beobachtung seiner eigenen Erlebniswelt – und der der Hörerinnen und Hörer.

Jan Weiler steht am Bahnhof und passt plötzlich auf ein fremdes Fahrrad auf. Vielleicht ein geklautes Rad? Ist er nur freundlich oder doch naiv und wird gleich verhaftet? Das Gedankenkarussell beginnt sich zu drehen...

Was haben ein Apfel, ein Aal, Jan Weilers Tochter, Oma Schmidt und Alexander Dobrindt gemeinsam? Die Antwort auf diese Frage kennt nur unser Kolumnist Jan Weiler. Und versprochen: Sie wird Sie überraschen.

Es gibt Formulierungen, die man zwar häufig liest oder hört, aber selbst niemals verwendet. Dazu gehört die Aufforderung: "Karte erneut präsentieren". Dies widerfährt unserem Kolumnisten, wenn er seine Kreditkarte beim Edeka falschrum reinsteckt hat falsch hinhält. "Karte erneut präsentieren" also. Immer, wenn das auf einem Display steht, stellt sich Jan Weiler vor, wie er beim Edeka eine Powerpoint-Präsentation inszeniert und sie mit einem Beamer oberhalb der Wursttheke projiziert. Immer wieder erneut präsentieren zu müssen, sei aber nicht nur ein Wesensmerkmal von verstockten Kreditkarten, sondern auch Bestandteil seines Lebens als "Person der Zeitgeschichte"...

Gibt es etwas unromantischeres, als bei einem One-Night-Stand einen Vortrag über Zahnpflege zu bekommen? Ja, gibt es, eine Freundin von Jan Weiler hat es erlebt.

Wir Bayern kennen uns ja aus mit Staatenlenkern, deren Zurechnungsfähigkeit zweifelhaft erscheint. "Kini" Ludwig II. war so ein bedauerlicher Fall. Donald Trump entzieht sich unserer Zuständigkeit. Aber für Außenstehende wirkt Trump nicht immer voll auf der Höhe. Man fragt sich zudem, ob das ansteckend sein könnte.

Zwischen "komplex" und "kompliziert" besteht ein großer Unterschied. Unser Kolumnist verdeutlicht ihn, und zeigt uns, wo welche Bezeichnung passt, und sogar in unserem Alltag lauert.

Johanna und ihr Neuer - das ist schon wieder Geschichte. Und Jan Weiler war daran nicht ganz unschuldig.

Jan Weilers Silvester-Party war eher mittelmäßig. Vorsichtig ausgedrückt. Er kann dem ganzen Desaster aber trotzdem etwas Gutes abgewinnen. Was angesichts dieser Feier nun wirklich überrascht.

Eigentlich plant der Mann ja nicht weit in die Zukunft. Aber: 2024 wird Jan Weilers Jahr. Behaupten zumindest die Sterne und irgendwelche Aszendenten. Und die müssen es ja wissen.

Zum Abschluss seiner Texte über die Pubertiere ist Jan Weiler auf große Lesereise gegangen. An Neujahrstag um 10 und um 17 Uhr senden wir eine seiner Lesungen.

Einst holte sie die Beatles auf Überraschungstour nach Deutschland. Ihr Dr. Sommer half Teenagern durch die rätselhafteste Phase ihres Heranwachsens. Jetzt ist es sehr still geworden um die "BRAVO". Aber: Es gibt sie noch!

Zurzeit ist unser Kolumnist eingeschränkt, was seine Mobilität betrifft. Er hinkt stark, Treppen sind schwierig - mühsam halt! Aber da muss Jan Weiler jetzt durch, nachdem er in den evangelischen Krankenanstalten Bethel in Bielefeld auf die Schnelle ein neues Bein erhalten hat. Und das kam so: Er war mal wieder auf Reisen und plötzlich schmerzte das rechte Knie. Es tat es so weh, dass er kaum mehr laufen konnte und erst recht nicht schlafen. Erst wollte er das Ende seiner Lesetour abwarten, aber es wurde immer schlimmer und schließlich fuhr er ins Krankenhaus. Das war dann so eine Sache und jetzt hat Jan Weiler zwei linke Knie...aber es gibt Schlimmeres...

Jan Weiler hat ein zugegeben Luxusproblem: Er hat kein Gefühl für die 26. Was bei ihm allerdings zu drastischen Konsequenzen führt. Eine Neue Zeit bricht an.

Jan Weiler denkt darüber nach, für welche Zeitgenossen die Abschaffung der Todesstrafe wieder abgeschafft werden sollte...

Kurzes philosophisches Teach-In unseres Kolumnisten Jan Weiler: Zeit vergeht immer gleich schnell. Außer im menschlichen Empfinden. Da dehnen sich nominell gleichlange Zeitabschnitte in unterschiedliche Richtungen aus. Vergangenes wird kürzer, Zukünftiges scheint weiter entfernt zu sein. Oder umgekehrt.

Mein Leben als Mensch: Frittiertes Hirn

Jan Weiler ist als Mundwerker entschieden talentierter als als Handwerker. Aber das hilft nicht, wenn die Klospülung kaputt ist.

Nicht nur Menschen, auch Erkältungsviren erleben im Verlauf eines Kalenderjahres gewisse Höhepunkte, meint Jan Weiler. Und manchmal, so glaubt er, würden diese Höhepunkte sogar bei Mensch und Virus zur selben Zeit stattfinden. Im Herbst, könnten sich zum Beispiel Erkältungsviren aus der ganzen Welt in Deutschland bei zwei internationalen Fachkongressen treffen. Die Viren kommen ins Gespräch, tauschen sich aus, verbessern gemeinsam ihre Performance und stürzen sich auf unseren Kolumnisten, weil der ein prima Viren-Wirt ist. Weil er dessen aber gewahr ist, weiß er sich zu wehren...

In Frankfurt am Main herrscht in den Messenhallen ein derartiges Gedrängel, und auf den Parties ein solches Aneinander-Vorbeisehen, ob hinten noch jemand Wichtigeres stehen könnte, dass unser Autor - als Romancier alljährlicher Gast auf der Messe - vorschlägt, das Geschen schon während der Anreise nach Frankfurt abzuhalten. Im Zug, wo eh schon alles versammelt ist.

Lars Klingbeil hat gesagt, der Hauptgegner der Bundesregierung sei die Laune, Aber er hat nicht gesagt, welche. Kann sein, dass er die gute Laune meint. Dann hat er seit Amtsantritt schon eine ganze Menge dafür getan, gegen sie zu gewinnen.

Während des "Kalten Kriegs" bauten sich manche Überlebenswillige einen Schutzbunker im Garten. Die Zeiten sind vorbei. Heute muss man mit schleichender Unterwanderung rechnen oder schlicht mit Invasion. Daher gilt fürs ultimative Survival-Kit: Es muss unbedingt tragbar und mobil sein.

Dass der Mensch nicht nur aus logischem Denken heraus handelt, gibt seinen Mitmenschen oft Rätsel auf. Das heißt aber nicht, dass diese Mitmenschen selbst davor gefeit wären, sich der Logik zu verschließen. Zum Beispiel in ihrer Reaktion auf offenkundiges Unlogisches.

Nicht nur manche Eltern atemen auf, weil jetzt kein Ferienprogramm mehr organisiert werden muss. Auch der Sohn unseres Wochenkolumnisten ist erleichtert, denn er musste seine Großeltern bespaßen.

Weg sein von zu Hause - schön und gut. Aber wer kümmert sich in der Zwischenzeit um Post und Blumen? Dafür hat man doch Kinder, denkt sich unser Kolumnist Jan Weiler. Und tüftelt daran, wie man die junge Generation motiviert, alle drei Tage und nicht nur alle drei Wochen den Briefkasten leerzuräumen

Die Aussichten sind düster: Bald schon könnten wir mit unzähligen neuen Modern Talking-Songs überschwemmt werden. Jan Weiler könnte Gebrauchsanweisungen für Backöfen intonieren, während wir an seiner Stelle Heidi Klum auf Bayern 2 hören. Immerhin: Eine Tasse Kaffee lässt Jan Weiler positiv in die Zukunft blicken.

Der reiche Teil der Welt ertrinkt im Überfluss der Dinge. Alle wollen Altes loswerden. Nur das ermöglicht den Neukauf. So ist es üblich geworden, Sperrmüll zum Geschenk zu erklären und ihn vors Haus zu stellen.

Die Macht des Lärms - unser Kolumnist Jan Weiler sinniert unterhaltsam über Chöre die stören (wollen), der akustischen Folter im Sport bis hin zur psychologischen Kriegsführung durch K-Pop oder AC/DC.

Was ist normal? fragt sich unser Kolumnist. Das ist, nicht nur für Jan Weiler, eine sehr schwere Frage, denn, ist nicht heute vieles normal, was noch vor wenigen Jahren völlig undenkbar war? Und andersrum, ist nicht Vieles nicht mehr normal, was früher als selbstverständlich galt? Zurücktreten zum Beispiel... Eigentlich habe der Fraktionsvorsitzende der CDU im Bundestag genug Mist gebaut, um sich freundlich winkend zu verabschieden. Macht Jens Spahn aber nicht. Das wäre noch vor zwei Jahrzehnten vermutlich anders gewesen. Da traten zum Beispiel sowohl Cem Özdemir als auch Gregor Gysi wegen vergleichsweise geringer Verfehlungen von allen Ämtern zurück. Aber vielleicht sollte Jens Spahn auch gar nicht zurücktreten, weil, ja weil...

Es sei immer ein Vergnügen, sich auf Reisen mit Menschen aus anderen Gegenden der Welt zu unterhalten, bekennt unser Kolumnist. Man lerne dabei so viel, es erweitere den Horizont, es sei herrlich! Da stand Jan Weiler also letzte Woche an einem Tisch in einem irischen Pub, trank regionales Bier und kam mit zwei Amerikanerinnen ins Gespräch. Die eine hieß Amy und habe erzählt, dass der Apfelkuchen in Dublin ganz ähnlich sei wie jener, den sie sonntags immer für ihre Enkel backe. Jan Weiler mochte Amy...

Bewährte Abkühl-Strategie an Hitzetagen: Ab ins Kino. Bei Jan Weiler hat ein Filmklassiker mit Tom Cruise allerdings nicht für einen kühlen Kopf gesorgt, eher im Gegenteil.

Nur Vandalen, Banausen und seelisch stark Erkrankte beschädigen Kunstwerke absichtlich. Verwechslungen und Missverständnisse sind dennoch nicht ausgeschlossen. Wie unser Wochenkolumnist aus eigener Erfahrung weiß.

Als Telefon verwenden die Jungen ihre Smartphones eigentlich nur noch für den Anruf bei den Eltern - die halten ein I-Phone immer noch für einen Fernsprecher. Womit Eltern besonders nerven, ist aber, wenn sie nicht rangehen bei Anrufen der Kinder. Bloß, weil das ungekehrt zur Gewohnheit geworden ist.

"Und wenn man doch mal für eine Weile nicht mitmacht?" überlegt sich Jan Weiler und denkt, ein wenig neidisch, an Freundin Henriette, die seit 30 Jahren nur übers Festnetz zu erreichen ist und auch nur dann, wenn sie wirklich will. Er, unser leidgeprüfter Kolumnist, der freilich immer am Puls der Zeit vibriert, ärgert sich darüber, dass er sich den lieben langen Tag mit Donald Trump herumschlagen muss...

Unser Kolumnist hat zwei neue Untermieter: Liberace und Honecker. Als sich zu dieser sowieso schon heterogenen Gesellschaft auch noch der übellaunige Thorsten gesellt, kennt Jan Weilers Erheiterung keine Grenzen mehr.

Unser Wochenkolumnist auf den Spuren der letzten großen Geheimnisse der Menschheit: Warum gibt es in Italien keinen anständigen Apfelsaft und wer hat im ersten Wahlgang nicht für Friedrich Merz gestimmt?

Italien und der Glaube. Innig, aber doch pragmatisch wie Kolumnist Jan Weiler hautnah erfährt. Beim Thema "Glaube und Humor" hört der Spaß aber auf, oder?

Weg sein von zu Hause - schön und gut. Aber wer kümmert sich in der Zwischenzeit um Post und Blumen? Dafür hat man doch Kinder, denkt sich unser Kolumnist Jan Weiler. Und tüftelt daran, wie man die junge Generation motiviert, alle drei Tage und nicht nur alle drei Wochen den Briefkasten leerzuräumen.

Jemanden aus dem Stimmungstief zu holen, fällt in diesen Zeiten zugegebenermaßen schwer. Selbst ausgewiesene Humoristen wie unser Wochenkolumnist Jan Weiler beißen sich an depressiven Verstimmungen die Zähne aus. Sie müssen, bei Lichte betrachtet, sogar darauf achten, nicht selbst auf der Talsohle der eigenen Laune zu landen.

Unser Kolumnist ist das Reisen gewöhnt. Und trotzdem verzettelt er sich jedes Mal ums Neue, wenn es darum geht sich auf eine neue Reise vorzubereiten. Es gibt Dinge, die lernt man wohl nie.

Die wöchentliche Wortklauberei unseres Kolumnisten dreht sich heute um sich selbst - kleine Wörter und große Worte, gelassen ausgesprochen.

Jan Weiler macht sich Sorgen: Woran liegt es wohl, fragt er sich, dass Friedrich Merz, dieser Riesentyp, mit seinen fast zwei Metern, immer ein wenig beleidigt und so gar nicht staatsmännisch souverän wirkt? Vielleicht, mutmaßt unser Kolumnist, weil Merz das Siegen nie gelernt hat...