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Die Übertragung von sehr großem Betriebsvermögen kann kompliziert werden. Es lohnt sich aber, sich dieser Komplexität zu stellen. Denn im besten Fall ist die Übertragung komplett steuerfrei möglich, selbst wenn es sich um ein Milliardenvermögen handelt.Nachfolgend finden Sie Links zu den entsprechenden Gesetzen:Zum Verwaltungsvermögen: § 13b ErbStGZum Verschonungsabschlag von 100%: § 13a Abs. 10 ErbStGZum Verschonungsabschlag bei Vermögen > 26 Mio. Euro: § 13c ErbStGZur Verschonungsbedarfsprüfung: § 28a ErbStGHier geht es zum aktuellen LinkedIn-Beitrag: https://www.linkedin.com/posts/andreas-reichert-berlin_steuerberatung-fischerreimann-activity-7432333666439249920-CQuKSteuerberater gesucht? Von der Lohn- und Finanzbuchhaltung, über den Jahresabschluss und die Steuererklärungen bis hin zur Steuerberatung: Bei uns werden ausschließlich Steuerberater*innen tätig. Lernen Sie uns kennen und machen Sie künftig keine Kompromisse mehr: https://kanzlei-pfalz.de/index.html Andreas Reichert auf LinkedIn Vernetzen Sie sich gerne mit mir über https://www.linkedin.com/in/andreas-reichert-berlin/
Schickt uns euer Feedback zur EpisodeWas passiert, wenn ein Netzwerk zur Lebensader wird? Das Internet war mal eine utopische Idee – ein Versprechen von grenzenlosem Wissen und demokratischer Teilhabe. Mittlerweile ist es selbstverständliche Infrastruktur. Und leider eben auch ein hart umkämpftes Schlachtfeld.In dieser Folge haben sich Mary-Jane und Patrick die Tech-Journalistin und Co-Host des ARD-Podcasts „Der KI Podcast", Marie Kilg, eingeladen – und zusammen schauen wir uns an, was da gerade schiefläuft, aber auch, wo echte Chancen liegen.Wir ziehen die Linie von Brockhaus zu Wikipedia und von dort zu algorithmischen Feeds, die Aufmerksamkeit belohnen und Wut verstärken, während Konsens leise verschwindet. Wir reden über Medien zwischen Rendite und Aufklärung, über Selbstzensur, Machtdrift und polarisierende Anreize, die Debatten verformen, bis niemand mehr fragt, was stimmt – sondern nur noch, was klickt.Dann drehen wir die Perspektive: Kann dieselbe KI, die das anheizt, uns auch helfen? Offene Modelle, Datensouveränität, transparente Trainingsdaten – das klingt nach Nerd-Hobby, ist aber die Voraussetzung dafür, dass Unternehmen, Verwaltungen und Zivilgesellschaft Kontrolle und Werte zurückgewinnen. Wir schauen auch dahin, wo KI ganz praktisch einen Unterschied machen kann – etwa in Verwaltungen, die mit wachsender Komplexität und knappen Ressourcen umgehen müssen. Gleichzeitig reden wir Klartext über Grenzen: Energie, Chips, reale Kosten und die Frage, ob agentische Systeme echte Wertschöpfung liefern – oder nur neue Abhängigkeiten.Die Zukunft ist nicht determiniert. Zwischen Plattformmacht und Gemeinwohl entscheidet sich gerade, was wir heute bauen, regulieren und fördern. Es liegt an uns.
Viele Unternehmensgruppen verwalten heute zahlreiche rechtliche Einheiten – mit Kosten, Komplexität und Risiken. Ziel der Legal Entity Rationalization ist eine schlankere Struktur, bessere Steuerbarkeit und höhere M&A Fähigkeit – praxisnah, verständlich und auf das Wesentliche fokussiert. In dieser Folge sprechen wir über: - Die Legal Entity Rationalization (LER) – von der Bestandsaufnahme über klare Kriterien für verzichtbare Entities bis zu Vorgehensmodellen für Liquidation oder Merger - Governance, Steuer- und Rechtsaspekte - Typische Stolpersteine - Eine kompakte Fallstudie mit klaren Handlungsempfehlungen
Der Titel der heutigen Episode ist: Digitale Kolonie oder Souveränität? Europa steckt in einer Reihe von Herausforderungen, eine davon ist, wie wir die immer durchdringendere Digitalisierung zu unserem Vorteil nutzen und die damit verbundenen Risiken minimieren können. Ich freue mich besonders, für dieses sehr wichtige Thema zwei Gesprächspartner zu haben: Wilfried Jäger und Kevin Mallinger. Wilfried hat in Wien technische Physik studiert und anschließend eine Postdoc-Stelle im Bereich „Industrial Policy” am MIT in den USA angenommen. Danach war er als Berater mit Schwerpunkt IT-Einsatz tätig. Seine Konzernlaufbahn konzentrierte sich auf physische Infrastrukturen, zunächst im Bereich Eisenbahn und später im Rechenzentrumsbetrieb. Diese Tätigkeit hatte er auch in der Verwaltung inne, bis er vor ca. 8 Jahren den Schwerpunkt auf KI in der Verwaltung legte. Seine Interessensschwerpunkte sind digitale Infrastrukturen und Open-Source-Software. Neben der beruflichen Tätigkeit, und dies ist für diese Episode ebenfalls sehr wichtig, hat er vor mehr als 15 Jahren den Verein OSSBIG mitgegründet, der das Thema Unabhängigkeit und Souveränität auf unterschiedlichen Ebenen propagiert. Kevin ist Leiter der Forschungsgruppe Complexity and Resilience und verantwortlich für die anwendungsorientiere Forschung im Forschungszentrum SBA Research in Wien.Er ist im Bereich der Informatik und Komplexitätsforschung mit einem besonderen Schwerpunkt auf nachhaltige Technologien. Außerdem leitet er bei der Österreichischen Computer Gesellschaft die Arbeitsgruppe Informatik und Nachhaltigkeit. Digitale Souveränität ist aktuell in aller Munde, besonders in Europa, aber ist es schlicht ein Buzzword, alter Wein in neuen Schläuchen oder relevant und wichtig? Ich nehme in diesem Podcast von Buzzword-Themen Abstand. Daher ist es aus meiner Beobachtung eine wesentliche Diskussion, die wohl seit mindestens 25 Jahren schwelt, und gerade wieder gehyped wird, dennoch aber von fundamentaler Bedeutung ist. Aber zunächst gehen wir einen Schritt zurück: Viele Zuhörer sind keine Techniker — warum ist Software und digitale Souveränität überhaupt ein Thema? Vor einigen Jahrzehnten war es noch schwer, die gesellschaftliche Bedeutung in der Breite der Gesellschaft klar genug zu machen, auch wenn die technisch/ökonomische schon einigen klar war. So erklärt sich unter anderem auch die Gründung der OSSBIG, von der Wilfried erzählt. Digitalisierung hat nun die gesamte Gesellschaft sehr offensichtlich in jeder alltäglichen Dimension durchdrungen — damit werden auch Abhängigkeiten und Gefahren in der Breite deutlicher. Was ist somit unter der Plattformisierung digitaler Infrastrukturen zu verstehen? Was sind die Folgen? Die gesamte Prozesskette ist ungleich komplexer geworden und damit natürlich auch die Fortpflanzung von Fehlern und Abhängigkeiten ausgeprägter. Hinzu kommt der evolutionäre Aspekt von Technik, das heißt, Neues wird immer auch auf Altem aufgebaut, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Diese Situation ist eben keine rein technische mehr, sondern ist zu einer komplexen Gemengelage aus technischen, geopolitischen, militärischen und wirtschaftlichen Themen geworden. Das macht die Sache natürlich nicht einfacher. Wie sehen wir digitale Souveränität und Autonomie? Wer ist souverän, in welcher Hinsicht? Welche Rolle spielen andere Schlagworte in diesem Umfeld, etwa Komplexität, Open Source und Open Protocol, Netzwerkeffekte? Ein Indikator für die Explosion an IT-Services und Diensten und daraus folgender Komplexität: »Wir haben IPV6 eingeführt, weil wir mussten — das hat mehr IP-Adressen als es Atome im Weltall gibt.« Welche Rolle spielen Marktmechanismen in diesem Kontext? Wie werden neue Technologien eingeführt? Was können wir aus der Vergangenheit lernen? »Aus Spaß wird Ernst und aus Ernst wird Infrastruktur.« Technik ist meist ein zweischneidiges Schwert: »Auf der einen Seite gewinnen wir Freiheiten, auf der anderen Seite schaffen wir Abhängigkeiten auf einer anderen, meist systemischen Ebene.« Diese Abhängkeiten, diese Infrastruktur muss heute sogar global betrachtet werden. Single Points of Failure sind nicht mehr theoretisch, sondern immer wieder zu beobachten. »Durch die Komplexität verlieren wir den Überblick.« Abhängigkeiten gehen weit über die IT hinaus und sind teiweise zirkulär. Was bedeutet dies konkret? Software ist zwar ein virtuelles Gut, aber wird dadurch noch schneller weltumspannend wirksam. Wie wirkt Evolution in der Software? innerhalb einer Organisation marktwirtschaftlicher Wettbewerb zwischen Unternehmen Open Source — wir funktioniert Evolution hier? Welche Auswirkungen hat das auf Eigentumsrechte, Verantwortlichkeit, Motivation, Zentralität vs. Dezentralität? Wer hat noch Kontrolle über die Systeme, die entwickelt werden und die sich evolutionär weiterentwickeln? Es kommen wieder die häufig genannten Fragen auf: Wo findet Steuerung und Kontrolle statt und wo soll sie vernünftigerweise stattfinden? Kann man Komplexität überhaupt sinnvoll zentralisieren? »Der Steuerungsmechanismus kann nicht weniger komplex sein als das System selber.« Kehren wir also wieder zu den frühen kybernetischen Erkenntnissen und Problemen zurück? Das wurde von W. Ross Ashby (und Stafford Beer) als Law of Requisite Variety bezeichnet. Was ist Edge Computing? Wie können verteilte Ansätze hier weiterhelfen? Aber wie schafft man die Abwägung zwischen größeren strategischen Überlegungen und operativen taktischen Entscheidungen? Wie lösen wir das Koordinationsproblem? Warum ist es weiter problematisch, Open Source und kommerzielle Software klar trennen zu wollen? Was ist nun die Überlappung zwischen Open Source/Protocol und Souveränität? »Souveränität bedeutet, dass ich genügend Handlungsoptionen in einem komplexen Umfeld habe. Jeder Mechanismus, der mir das ermöglicht, erhöht meine Souveränität.« Was sind Software-agnostische Daten? Was sind Protokolle und warum sind solche, die sich als Standard etabliert haben, kaum mehr wegzubekommen? Was bedeutet dies im Kontext der digitalen Souveränität? Software — alles schnell, Programme von gestern spielen keine Rolle mehr, jeden Tag eine neue App? Oder läuft wesentliche Software über Jahrzehnte, oder noch länger? Und die Daten, mit denen operiert wird, haben noch wesentlich längere Lebenszyklen. Wie gehen wir im Zeitalter der Digitalisierung damit um? Es gibt auch in der Privatindustrie Beispiele, wo Geschäftsfälle Daten und Code über ein Jahrhundert gewartet und betrieben werden müssen. Was bedeutet dies vor allem auch für die gesellschaftliche Kontrolle dieser Infrastrukturen. Ich provoziere: Wenn wir aber der Realität der letzten Jahrzehnte ins Auge blicken so sind wir (in Europa) nicht längst eine digitale Kolonie und versuchen jetzt den Zwergenaufstand? Kein einziges der weltweit größten 25 Unternehmen (die ersten zehn fast ausschließlich IT-Unternehmen) ist europäisch und auch in einer Bewertung kritischer Technologien und deren Führerschaft spielt Europa keine Rolle. Haben wir also in Europa in allen wesentlichen Aspekten den Anschluss verloren? Was gibt es überhaupt noch zu tun? Wilfried bringt die »Gegenprovokation«: »Jedes System erlebt, bevor es zusammenkracht, seine große Blüte.« Wer wird gewinnen? Der Tyrannosaurus Rex oder die Säugetiere? Ist diese Metapher zutreffend? Welche unserer Provokationen gewinnt?
Entscheidungen gehören für Product Owner:innen zum Alltag. Sie priorisieren Features, balancieren technische Schulden gegen neue Chancen und diskutieren mit Stakeholdern über Roadmaps und Budgets, meist unter Unsicherheit und Handlungsdruck. Genau daran zeigt sich, wie professionell wir entscheiden. Eine Entscheidung verkleinert den Raum der Möglichkeiten. Sie schafft Orientierung, bedeutet aber auch Verzicht, weil Alternativen bewusst losgelassen werden, und genau das ist oft der eigentliche Schmerzpunkt. In frühen Phasen von Produktideen ist Unsicherheit besonders hoch. Wir wissen wenig über Markt, Zielgruppe oder Zahlungsbereitschaft, und selbst nach Interviews, Prototypen und Daten bleibt ein Restrisiko. Entscheidungen sind deshalb Wetten auf plausible Annahmen. Struktur hilft, damit umzugehen. Paarweise Vergleiche reduzieren Komplexität, Szenarien machen Chancen und Risiken sichtbar, und das Einschätzen von Wahrscheinlichkeiten führt zu besseren Urteilen als reines Bauchgefühl. Zusätzlich lohnt der Blick auf Zeithorizonte, weil kurzfristige Entlastung langfristig schaden kann, während heutiger Aufwand morgen Stabilität schafft. In echten Dilemmata gibt es keine perfekte Lösung, nur Optionen mit Nebenwirkungen. Dann ist entscheidend, das Problem präzise zu formulieren und Kriterien sowie Entscheidungslogik transparent zu machen. Vertrauen entsteht über Nachvollziehbarkeit, nicht über Einigkeit. Ob eine Entscheidung gut war, hängt nicht nur vom Ergebnis ab, sondern von den Informationen und Risiken zum Zeitpunkt der Entscheidung. Wer Entscheidungen regelmäßig reflektiert, baut Urteilsfähigkeit auf. Professionelle Produktverantwortung heißt, Annahmen offenzulegen und Unsicherheit als Teil der Arbeit anzunehmen.
In dieser Folge ist Caspar Schlenk wieder zu Gast. Wir sprechen über seine Predictions für 2026, den aktuellen Marktblick auf Fintech und Banking und darüber, was bei der Finance Forward Konferenz im OMR-Umfeld Anfang Mai in Hamburg zu erwarten ist. Caspar ordnet ein, warum Neo-Brokerage 2026 weiter ein zentrales Thema bleibt, wie sich daraus Private-Market-Angebote und „Brokerage as a Service“ entwickeln und warum er Upvest als Kandidaten für das nächste deutsche Fintech-Unicorn sieht. Außerdem schauen wir auf Krypto: Stablecoins als Transaktions-/Remittance-Thema und Prediction Markets als möglicher neuer Wachstumsbereich, den sich auch europäische Broker anschauen dürften, trotz regulatorischer Komplexität. Ein weiterer Block: IPO-Markt und Börsenfenster. Wir sprechen darüber, warum der Klarna-IPO zwar ein Signal war, aber kein Selbstläufer, wer als nächster Kandidat gelten könnte (SumUp als konkrete Wette) und welche Unternehmen in den Startlöchern stehen. Zum Schluss geht es um KI im Banking: Vibe Coding, neue Produkt-Experimente, und die Frage, wie sich Markenvertrauen verändert, wenn Beratung und Entscheidungen stärker von KI geprägt werden. Viel Spaß beim Hören! Fragen, Anregungen und Feedback sehr gerne an mail@plaudertaschen-podcast.de Euer Plaudertaschen-Team Dieser Podcast wird präsentiert von: => Sparkassen Personalberatung - Top-Talente finden, statt lange suchen => S Broker AG & Co. KG - Innovative und bedarfsorientierte Lösungen „as a Service“ für das Wertpapiergeschäft der Sparkassen. => Sparkassen Consulting GmbH - Wir. Beraten. Sparkassen. Folge direkt herunterladen
Recycling gilt oft als Königsweg im Umgang mit gebrauchten Batterien. Doch ist das wirklich immer die beste Lösung? In dieser Podcast-Folge geht es um die Frage, warum Second-Life-Anwendungen für Batterien aus Elektroautos in vielen Fällen sinnvoller sein können als ein frühzeitiges Recycling. Dr. Nam Truong, Co-Founder und CEO von Stabl Energy, erklärt, warum Batterien heute deutlich länger halten als ursprünglich prognostiziert und weshalb der Markt für Second-Life-Batterien noch vor strukturellen Herausforderungen steht. Wir sprechen über begrenzte Recyclingkapazitäten in Europa, regulatorische Vorgaben, wirtschaftliche Zielkonflikte und die technische Komplexität der Batteriealterung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf industriellen Batteriespeichern: Welche Rolle spielen modulare Speicherlösungen, wie lassen sich gebrauchte Batterien zuverlässig weiterverwenden und warum können Second-Life-Konzepte zur Stabilisierung von Stromnetzen beitragen? Zudem ordnen wir ein, warum Recyclingquoten langfristig möglicherweise angepasst werden müssen und welche Bedeutung Batteriespeicher für die Energiewende haben. Die Folge richtet sich an alle, die sich mit Elektromobilität, Batteriespeichern, Kreislaufwirtschaft und der Zukunft des Energiesystems beschäftigen – praxisnah, kritisch und fundiert.
In dieser Episode spreche ich mit Marcus Presich, Head of Data, Analytic & AI, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-WienWir sprechen über folgende Themen:-Wie startet man eine erfolgreiche Data- & AI-Strategie im Unternehmen von Grund auf?-Warum sollten Unternehmen bei KI-Projekten vom Business-Value statt von der Technologie ausgehen?-Welche Datenprodukte bringen Banken und Unternehmen den größten wirtschaftlichen Mehrwert?-Wie priorisiert man KI-Use-Cases richtig nach Business Impact und technischer Komplexität?-Welche Rolle spielen Fachbereiche beim Aufbau von Machine-Learning- und AI-Modellen?-Warum scheitern viele KI-Initiativen ohne sauberes Datenfundament?-Wie verändert Generative AI und Large Language Models den Kundenservice und Vertrieb?-Welche organisatorische Struktur braucht ein Unternehmen für erfolgreiche AI-Implementierung?-Wie bereitet man Mitarbeiter konkret auf den Einsatz von KI im Unternehmen vor?-Welche KI-Use-Cases bringen kurzfristige Quick Wins und welche sind langfristige Investments?Erhalte jede Woche aktuelle Strategien in dein E-Mail Postfach: https://www.stateofprocessautomation.com/Podcast-Moderator: Christoph PacherLinkedInInterviewgast: Marcus Presich, Head of Data, Analytic & AI, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-WienLinkedIn
Seit vielen Jahren prägen Verletzungen die San Francisco 49ers mehr als andere Teams der NFL. David und Lars haben in den letzten Wochen etwas genauer recherchiert und bieten euch in dieser Folge ein neues Format im Outside Zone Talk an: Im ersten Teil der Episode werden die Rechercheergebnisse zu den Verletzungen bei den 49ers zusammengetragen. Alle Aspekte und Komponenten, die in solche Verletzungen mit einfließen können, werden dabei dargelegt. Im zweiten Teil der Folge diskutieren die beiden dann über diese Erkenntnisse und ziehen daraus Schlüsse für die kommende Saison. Während der Folge geht es dabei um folgende Aspekte: Verletzungen in der NFL/bei den 49ers Der Impact während einer Karriere in der NFL Training Camp, Training während der Saison und das Scheme unter Kyle Shanahan Die zunehmende Selbstverwaltung der Spieler Die Electrical Substation am Levi's Stadium Die NFLPA Report Cards Der Staff der 49ers ...und viele weitere kleinere Aspekte In dieser Folge wollen wir euch über die Komplexität des Themas Verletzungen in der NFL aufklären und eine weitere Grundlage für zukünftige Diskussionen schaffen. Viel Spaß beim Hören und denkt gern an eine Bewertung in eurem Podcast-Portal!
In dieser Episode der Star Trek Talk-Runde diskutieren Nils, Arne und Frank die dritte Folge der dritten Staffel von "Star Trek: Strange New Worlds" mit dem Titel "Shuttle nach Kenfuri". Der Hauptfokus liegt auf der spannenden, aber auch kritischen Betrachtung der Folge, die Zombies und Klingonen in eine verworrene Handlung einführt. Wir beginnen mit einer aufmerksamen Zusammenfassung der Schlüsselszenen, in denen der Arzt Joseph Mbenga und Captain Christopher Pike sich auf eine gefährliche Mission begeben, um eine rare Chimärenblüte zu finden, die Marie Bettel, eine zentrale Figur der Folge, retten könnte. Doch die Herausforderung ist nicht nur die gefahrvolle Reise in die No-Flight-Zone, die von den Klingonen bewacht wird, sondern auch die Präsenz von Zombies, die auf dem Planeten umherstreifen und eine unerwartete Bedrohung darstellen. Nils, Arne und Frank äußern ihre Bedenken über die an den Haaren herbeigezogene Zombie-Elemente in der Episode und kritisieren, dass diese nicht den typischen Star Trek-Kanon repräsentieren. Arne betont die Unlogik, dass es plötzlich Zombies in einer ansonsten wissenschaftlich fundierten Welt gibt, während Nils anmerkt, dass solche Horror-Elemente in Star Trek oft fehlen und die Storyline unnötig kompliziert machen. Sie diskutieren die Dramaturgie um die Beziehung zwischen Pike und Mbenga sowie die moralischen Dilemmata, die sich daraus ergeben, und enden mit der Meinung, dass die Handlung teils vorhersehbar und enttäuschend war. Zusätzlich fällt die interessante Analyse der Charaktere, insbesondere der Insurbordination von Erika Ortegas, die in dieser Folge durch ihre PTSD nach einem Vorfall mit den Gorn in eine rebellische Haltung gerät. Frank und Arne sind sich einig, dass diese Wendung einer der wenigen Lichtblicke in der Handlung darstellt, während gleichzeitig die Komplexität des Themas nicht ausreichend behandelt wird. Die Episode wird schließlich mit einem Fazit abgeschlossen, in dem die drei ihre Top- und Flop-Szenen auswählen und über die potentielle Richtung der Serie spekulieren. Die knappe Zusammenfassung der Kritik an der Episode lässt aufhorchen und lädt die Hörer ein, ihre eigenen Meinungen und Gedanken im Discord zu teilen.
In seinem Buch „How to Think Like a Philosopher“ bietet Julian Baggini 13 Orientierungspunkte für “gutes Denken”. Das besondere ist, dass er diese Punkte nicht von einem theoretisch-systematischen Ideal ableitetet, sondern aus einer pragmatischen Sicht auf die Realität und Komplexität der Welt. Unter diesen Bedingungen will er uns helfen “gut” zu denken.
In dieser Ask-Me-Anything-about-OKR-Episode des Murakamy Podcasts geht es um konkrete Spannungsfelder der OKR-Praxis: um den Unterschied zwischen Outcome und Output, um Tagesgeschäft versus Wandel und um Verantwortung in organisationaler Unschärfe. Wir diskutieren, warum „as measured by“ kein harmloser Shortcut, sondern ein Bruch in der OKR-Logik ist. Es geht darum, wie mit 80 Prozent Tagesgeschäft umzugehen ist, die Ressourcen binden, aber keine Verbesserung versprechen. Und wir fragen, was mit Zielen passiert, wenn sich Rollen, Aufbauorganisation und Verantwortlichkeiten permanent verändern. Die Folge macht deutlich, warum saubere Zielarbeit immer eine Führungsfrage ist – und weshalb OKRs dort scheitern, wo Entscheidungen vertagt oder delegiert werden.
In dieser Folge kommen Duri Bonin und Gregor Münch zunächst auf das Buch von Anne Brorhilker zum Cum-Ex-Komplex zu sprechen und schlagen dann den Bogen zur Reaktion des Verteidigers von Hanno Berger zu ihrem Podcast '#753 Kriegt der Staat die dicken Fische nicht? Cum-Ex und das Auslieferungsverfahren gegen Hanno Berger in der Schweiz'. Zu Beginn geht es um eine Grundfrage der Strafverfolgung: Werden Ressourcen richtig eingesetzt? Fahren Staatsanwaltschaften „mit dem Lamborghini durch die Kleinkriminalität“, während bei komplexen Wirtschaftsstrafverfahren die Manpower fehlt? Ist es eine Frage von Priorisierung, Kompetenz oder gesetzgeberischer Überfrachtung? Ein zweiter Diskussionspunkt betrifft die Vernehmungspraxis: Warum werden Einvernahmen immer noch so protokolliert, dass Dynamik und Erkenntnisgewinn leiden? Wieso wird trotz technischer Möglichkeiten weiterhin in Echtzeit getippt statt aufgezeichnet und transkribiert? Und was bedeutet das für Komplexitätsreduktion, Spontaneität und Wahrheitsfindung? Sodann greifen Duri und Gregor die E-Mail des damaligen Schweizer Verteidigers von Hanno Berger auf. Dieser schildert seine Sicht auf das Auslieferungsverfahren: Schutzschrift ohne erkennbare Wirkung, keine aktive Information über Auslieferungsersuchen oder Verhaftung, eingeschränkte Akteneinsicht im Rechtshilfeverfahren. Davon ausgehend, stellen sie praktische Überlegungen zur Verteidigungstaktik an: - Sinn oder Unsinn einer Schutzschrift bei drohender Strafanzeige - frühzeitige Kontaktaufnahme mit der Staatsanwaltschaft - strategische Offenlegung oder Zurückhaltung - Telefonate mit Staatsanwälten und deren heikle Position zwischen Amtsgeheimnis und Begünstigungsvorwurf - Haftverfahren und selektive Aktenvorlage Zentral wird der Wendepunkt beim zweiten Auslieferungsersuchen: Ein zunächst als nicht auslieferungsfähiges Fiskaldelikt qualifizierter Sachverhalt wird nach neuer sprachlicher Einordnung („arglistige Täuschung“) als auslieferungsfähiger Betrug betrachtet. Unveränderter Lebenssachverhalt – neue rechtliche Einordnung. Diskutiert werden in diesem Zusammenhang: - die materielle Prüfungsdichte im Auslieferungsverfahren - der völkerrechtliche Vertrauensgrundsatz - die Rolle des Bundesamts für Justiz - politische Sensibilität im internationalen Rechtshilfeverkehr - das Spannungsverhältnis zwischen Kooperation und Rechtsstaatlichkeit Zusammengefasst geht es in dieser Episode um - Ressourcensteuerung in komplexen Wirtschaftsstrafverfahren - Opportunitätsprinzip vs. Untersuchungsgrundsatz - Einvernahmetechnik und Protokollierungsproblematik - Schutzschrift und Verteidigungstaktik im Vorfeld von Zwangsmassnahmen - Haftverfahren und selektive Aktenvorlage - Informationsaustausch zwischen Staaten und fehlende Dokumentation - Fiskaldelikte, doppelte Strafbarkeit und Umqualifikation Diese Folge ist für Strafverteidiger:innen, die mit internationaler Rechtshilfe und Wirtschaftsstrafrecht befasst sind. Für Jurist:innen, die sich mit Vernehmungspraxis, Haftverfahren und Ressourcensteuerung in der Strafverfolgung auseinandersetzen. Und für alle, die verstehen wollen, wie politisch aufgeladene Verfahren rechtsstaatlich eingehegt werden können – oder eben nicht. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Diese Woche haben wir wie versprochen endlich wieder Verstärkung. Es sitzt dieses Mal die Gen X mit am Tisch. Mit Raphael Gielgen, Trendscout Future of Work bei Vitra, haben wir jemanden im Gespräch, der weltweit beobachtet, wie Arbeit sich tatsächlich verändert. Raphael sieht jedes Jahr hunderte Organisationen. Er spricht mit Führungsetagen, Start-ups, Forscher:innen. Dabei stellt er eine einfache Frage: Wer gestaltet die Zukunft der Arbeit und wer reagiert nur? Wir sprechen über fünf neue Realitäten: 1. Zukunft ist eine Verteilungsfrage. Innovation existiert längst. Sie ist nur ungleich verteilt. Einige Organisationen arbeiten bereits im Jahr 2028. Andere kämpfen noch mit 2012. 2. Technologie multipliziert Denkqualität. KI verstärkt, was da ist. Struktur wird produktiver. Chaos wird schneller. Wer Prozesse nicht klärt, beschleunigt nur Verwirrung. 3. Räume sind Strategie. Das Büro ist kein Pflicht Ort, sondern ein Entscheidungsinstrument. Wer Begegnung bewusst gestaltet, gewinnt Geschwindigkeit und Vertrauen. 4. Fokus ist die neue Währung. Meetings, Kanäle, Sichtbarkeit: alles skaliert. Wirkung entsteht dort, wo Prioritäten klar sind. Lautstärke beeindruckt, wirkt aber nicht immer nachhaltig. Klarheit hingegen performed und ermöglicht echte Veränderung. 5. Führung entscheidet über Energie. Der Stil ist Geschmacksache, aber die Wirkung ist messbar. Gute Führung schafft Orientierung, reduziert Komplexität und erhöht Entscheidungsqualität. Teams spüren das sofort. Unser Fazit nach dieser Folge: / Die Zukunft der Arbeit wird nicht durch Tools entschieden. Sie wird durch Haltung, Priorisierung und Mut entschieden. Und dabei ist Zukunft jeden Tag aufs Neue eine bewusste Entscheidung. Zum Schluss ein paar Fragen Fragen an euch: / Wo arbeitet ihr bereits in der Zukunft und wo verwaltet ihr noch Vergangenheit? / Und welche Entscheidung würde eure Organisation sofort beschleunigen, wenn ihr sie morgen treffen würdet? / Schreibt uns, teilt die Folge mit Menschen, die gestalten wollen, und gebt uns gerne 5 Sterne auf der Podcastplattform Eurer Wahl
Gute Software braucht kein großes Team, sondern ein gutes Verständnis. Alex & Chris beantworten zwei Fragen von Christian: Warum funktionieren kleine Teams oft besser als große? Und was macht Software eigentlich „intuitiv“?Wir sprechen über Kommunikation als Schlüssel zur Komplexität, über Verantwortung im Designprozess und die Bedeutung von Unabhängigkeit und Ownership. Und wir schauen auf Intuition, nicht als mystisches Bauchgefühl, sondern als Zusammenspiel aus Wahrnehmung, kultureller Prägung und gelerntem Verhalten.Was wirkt natürlich, was ist anerzogen und wie lassen sich diese Prinzipien bewusst nutzen, um Produkte zu gestalten, die sich „einfach richtig“ anfühlen?Mehr Eigenverantwortung im Team und mehr Intuition im Interface wünschen …Alex & Chrisvon https://wahnsinn.design Das ist Besser mit Design, ein Wahnsinn Design PodcastVielen Dank fürs Zuhören
Ob Stromnetze, Krankenhäuser, Logistikzentren oder Rechenzentren – nahezu alle kritischen Infrastrukturen sind heute digital vernetzt und damit unmittelbar vom Internet abhängig. Cyberangriffe, Ransomware, Desinformationskampagnen oder gezielte Angriffe auf Lieferketten zeigen, dass Verwundbarkeit längst nicht mehr nur physisch, sondern vor allem digital entsteht. Mit dem KRITIS-Dachgesetz und der Umsetzung der NIS2-Richtlinie reagiert Deutschland auf diese veränderte Bedrohungslage. Ziel ist es, kritische Einrichtungen systematisch gegen Cyberangriffe, hybride Bedrohungen und systemische IT-Ausfälle abzusichern. Doch stärkt der neue Rechtsrahmen tatsächlich die Resilienz im digitalen Raum oder erhöht er vor allem die regulatorische Komplexität für Unternehmen und Behörden? In dieser Folge von „Das Ohr am Netz“ diskutieren Sidonie Krug und Sven Oswald die sicherheitspolitischen, regulatorischen und operativen Dimensionen des neuen Gesetzes. Klaus Landefeld, Vorstand bei eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., ordnet das Gesetz ordnungspolitisch ein: Handelt es sich um einen Paradigmenwechsel oder primär um einen Ordnungsrahmen? Welche Risiken entstehen durch parallele Compliance-Strukturen mit NIS2? Und droht eine formale Pflichterfüllung statt echter Resilienz? Die operative Perspektive bringt Lisa Fröhlich, Corporate Communications bei Link11, ein. Sie analysiert die aktuelle DDoS-Bedrohungslage und erläutert, warum Webseiten längst geschäfts- und versorgungskritische Infrastruktur sind. Im Fokus stehen Prävention, Reaktionsfähigkeit und die organisatorische Verantwortung für IT-Resilienz. Die sicherheitspolitische Einordnung übernimmt Oberst Guido Schulte, Chief Information Security Officer bei der Bundeswehr. Er erklärt, welche Rolle KRITIS im Kontext gesamtstaatlicher Verteidigungsfähigkeit spielt, wie hybride Bedrohungen „unterhalb der Schwelle“ wirken und wie Bundeswehr, Wirtschaft und Behörden im Ernstfall zusammenarbeiten. Die Folge beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Regulierung und strategischer Resilienz – und fragt, wie belastbar Deutschlands Schutzschild tatsächlich ist. --- Redaktion: Erik Jödicke, Christin Müller, Irmeline Uhlmann, Anja Wittenburg Schnitt: David Grassinger Moderation: Sidonie Krug, Sven Oswald Produktion: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
Während Unternehmen an Überlastung, Komplexität und Burnout scheitern, organisieren sich Ameisen, Frösche und ganze Ökosysteme seit Milliarden Jahren effizient, anpassungsfähig und resilient und das sogar ganz ohne Meetings. - Warum dient die Natur als ein herausragendes Vorbild? - Wieso ist die Natur seit 3,8 Mrd. Jahren das erfolgreichste Unternehmen der Welt? Aus dieser Folge werden Sie mitnehmen, wie Sie die Beispiele der Natur für Ihren eigenen Führungsalltag nutzen können. (00:00) Einführung in die Weisheit der Natur (02:32) Die Ameisen: Meister der Zusammenarbeit (03:34) Die Froschgeschichte: Eine Lektion zur Anpassung (07:02) Die Lehren der Natur auf Führung anwenden (07:49) Weiterführende Einblicke: Nature Inc. Buch (09:50) Fazit und nächste Schritte ___ **Links zur Folge:** Website: https://www.galileo-institut.de/froesche-und-burnouts/ https://www.galileo-institut.de/die-klugheit-der-natur/ Link zur NL-Anmeldung: https://www.galileo-institut.de/newsletter/ ___ Sie sind neu an der Unternehmensspitze oder kämpfen bereits mit scheinbar unlösbaren Herausforderungen? Vielleicht klemmt es gerade in der Transformation? Vielleicht läuft sogar alles gut und Sie sind dennoch unzufrieden? In meinem kostenfreien Onlinecoaching zeige ich Ihnen Lösungen für diese Herausforderungen.
Kennst du diese Situation im Team: Jemand sagt "das skaliert nicht", und plötzlich steht der Datenbankwechsel schneller im Raum als die eigentliche Frage nach dem Warum? Genau da packen wir an. Denn in vielen Systemen entscheidet nicht das nächste hippe Tool von Hacker News, sondern etwas viel Grundsätzlicheres: Datenlayout und Zugriffsmuster.In dieser Episode gehen wir einmal tief runter in den Storage-Stack. Wir schauen uns an, warum Row-Oriented-Datastores der Standard für klassische OLTP-Workloads sind und warum "SELECT id" trotzdem oft fast genauso teuer ist wie "SELECT *". Danach drehen wir die Tabelle um 90 Grad: Column Stores für OLAP, Aggregationen über viele Zeilen, Spalten-Pruning, Kompression, SIMD und warum ClickHouse, BigQuery, Snowflake oder Redshift bei Analytics so absurd schnell werden können.Und dann wird es file-basiert: CSV bekommt sein verdientes Fett weg, Apache Parquet seinen Hype, inklusive Row Groups, Metadaten im Footer und warum das für Streaming und Object Storage so gut passt. Mit Apache Iceberg setzen wir noch eine Management-Schicht oben drauf: Snapshots, Time Travel, paralleles Schreiben und das ganze Data-Lake-Feeling. Zum Schluss landen wir da, wo es richtig weh tut, beziehungsweise richtig Geld spart: Storage und Compute trennen, Tiered Storage, Kafka Connect bis Prometheus und Observability-Kosten.Wenn du beim nächsten "das skaliert nicht" nicht direkt die Datenbank tauschen willst, sondern erst mal die richtigen Fragen stellen möchtest, ist das deine Folge.Bonus: DuckDB als kleines Taschenmesser für CSV, JSON und SQL kann dein nächstes Wochenend-Experiment werden.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
In dieser Kurzfolge von RaDiHum20 bereiten wir euch auf die DHd2026 in Wien vor und stellen eine weitere Stimme aus der Wiener Digital-Humanities-Landschaft vor. Wir sprechen diesmal mit Andreas Baumann, der an der Universität Wien im Bereich der digitalen Linguistik tätig ist. Im Gespräch geht es vor allem um ein zentrales Thema: Sprachvielfalt. Andreas erklärt, wie sich Sprache über verschiedene Zeiträume verändert, von Jahrhunderten bis zu wenigen Jahrzehnten, und warum Variation, Vielfalt und Komplexität dabei wichtig sind. Er untersucht diese Vielfalt sowohl innerhalb der Sprache, zum Beispiel bei Bedeutungsvarianten oder Synonymen, als auch außerhalb, etwa in verschiedenen Regionen, Sprachräumen und weltweiten Entwicklungen.
Antiintuitiv - der Podcast für systemisches Denken in der Wirtschaft
In dieser Folge von „Antiintuitiv“ dreht sich alles um Software-Einführung aus systemischer Sicht. Host Holger Schlichting lädt zwei Praktiker:innen ein, die Digitalisierung aus dem Alltag kennen. Zu Gast ist Svenja Buckow, systemische Organisationsentwicklerin und Agile Coach bei Praxisfeld. Außerdem dabei: Tim Bohlen, Geschäftsführer von Mind Act Consulting & Content GmbH. Gemeinsam räumen sie mit der Idee auf, „die Mitarbeitenden müssten sich nur mehr anstrengen“. Denn Software scheitert selten am Können – sondern an Erwartungen, Rollen und Rahmenbedingungen. Digitalisierung erhöht zunächst die Komplexität: mehr Möglichkeiten, mehr Schnittstellen, mehr Druck. Svenja berichtet aus einer DMS-Einführung mit vielen Einheiten, Regionen und Stakeholdern. Dabei wird sichtbar, wie Prozessvielfalt erst durch Software wirklich „aufpoppt“. Im Fokus: Projektorganisation statt Heldentum – mit klaren Rollen, Gremien und Routinen. Ein Schlüssel: schneller technischer Support und zügiges Beheben von Kinderkrankheiten. Tim zeigt, warum Appelle an „Haltung (Mindset)“ oft ins Leere laufen. Stattdessen: Anwendungsfälle, die den konkreten Nutzen für Anwender:innen greifbar machen. Ein Leitbild ist das Nutzen-Dreieck aus Organisation, Mitarbeitenden und Kundschaft. Wer nur den Organisationsnutzen optimiert, riskiert Ablehnung und Schattenprozesse. Typische Spannungen werden benannt: Standardisierung versus Individualisierung. Oder: Prozesskorrektheit versus Effizienz – und was das für Entscheidungen heißt. Auch wichtig: Messbarkeit ist kein Automatismus, sie macht oft erst Unsicherheit sichtbar. Am Ende zählt, welche neuen Routinen im Alltag wirklich anschlussfähig werden. Eine Folge für alle, die IT-Projekte als Changeprozess verstehen wollen.
In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Fabrice Kathmann, CEO und Co-Founder von Nanuq, über die Elektrifizierung von Lkw-Flotten – und warum nicht der E-Lkw selbst das größte Problem ist. Schnell wird klar: Die eigentlichen Hürden liegen bei Ladeinfrastruktur, Netzanschluss und Energiemanagement, also genau dort, wo viele Logistiker keine eigenen Kompetenzen aufbauen wollen oder können. Fabrice erklärt, wie Nanuq mit einem Full-Service-Ansatz inklusive Truck Charging as a Service diese Komplexität reduziert und warum das Modell ohne Vorab-Investitionen für Mittelstand und Konzerne attraktiv ist. Wir sprechen über reale Wirtschaftlichkeit, Break-even-Berechnungen, typische Vorurteile gegenüber E-Lkw und die Bedeutung von Routenprofilen und langfristiger Planung. Auch politische Unsicherheit, fehlende Klarheit bei Förderungen und der Blick auf konkrete Projekte wie einen öffentlichen Megawatt-Ladepark in Bochum kommen zur Sprache. Am Ende wird deutlich: Die Elektrifizierung im Logistikbereich ist weniger eine Technikfrage als eine Frage von Umsetzung, Planung und klaren Entscheidungen.
Was wäre, wenn Politik endlich rechnen würde – statt reden? Und was, wenn KI der bessere Kanzler wäre? In dieser Folge sprechen Dr. Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann und Ekkehard Schmider mit Axel Stellbrink über eine Idee, die erst wie Science-Fiction klingt – und dann verdammt logisch wird.Politik fühlt sich oft an wie Dauer-Talkshow. Große Worte. Kleine Wirkung. Und am Ende bleibt dieses Gefühl: Da fehlt doch was. Hier kommt der Perspektivwechsel.Demokratie wird nicht emotional diskutiert – sondern analysiert. Was ist wirklich das Problem? Wo beginnt die Ursache? Und warum reden wir so oft über Symptome?Mit KI im Gepäck kippt die Diskussion. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Meinungen – sondern um Struktur, Wahrscheinlichkeiten, Szenarien. Und dann fällt dieser Gedanke: Wenn KI Komplexität besser verarbeiten kann als wir – warum sitzt sie nicht längst mit am Tisch?Warum du reinhören solltestWeil KI den Nebel aus politischen Debatten ziehen kann. Fakten prüfen. Muster erkennen. Wahrscheinlichkeiten berechnen – nüchtern, schnell, ohne Applaus.Weil wir zu oft über Symptome reden. KI zwingt uns, an die Ursache zu gehen – und das tut manchmal weh.Weil Ohnmacht kein Naturgesetz ist. Mit den richtigen Tools fühlt sich Politik plötzlich wieder gestaltbar an.Weil KI unser Wirtschaftsmodell auf den Kopf stellt. Wenn Maschinen Jobs übernehmen, können wir nicht einfach weitermachen. Arbeitund Einkommen gehören neu gedacht. Nicht später. Jetzt.Weil Wahrheit überprüfbar sein kann. Faktencheck in Echtzeit. Keine Ausreden mehr.Spannende Momente aus der FolgeKI als Selbstwirksamkeits-Booster: Dieses „Ich kann wieder was bewegen“-Gefühl, wenn KI in Minuten liefert, wofür man früher Wochen gebraucht hätte.Die rote Ampel für Lügen: Die Idee, politische Aussagen in Echtzeit sichtbar zu überprüfen – klar, nüchtern, ohne Empörung. Bias? Ja. Aber messbar. KI ist nicht perfekt. Aber ihre Verzerrungen lassen sich testen – und offenlegen.Komplexität auf Knopfdruck: Politik erklärt auf deinem Level. Kurz. Tief. Mit Diagramm. Ohne Nebel. Die radikale Frage: Wenn KI bessere Entscheidungen simulieren kann als Politiker – warum wählen wir dann noch Politiker? „AI for President“ – und plötzlich wird aus einem Gedankenspiel eine echte Vision.Was du aus der Folge mitnimmstDemokratie braucht aktive Bürger – keine Zuschauer.KI kann helfen, Politik evidenzbasierter zu machen.Viele Probleme sind komplexer als sie erzählt werden.Verändert KI Politik und Arbeit, verändert sie unser ganzes System – Einkommen, Regeln, Chancen: alles wird neu gedacht.Wer Zukunft gestalten will, muss sich mit KI beschäftigen. Wegducken ist keine Option. AI for President klingt verrückt. Bis man merkt, dass es logisch ist. Keine Sorge.Es ist nur ein Gedankenspiel. Oder? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Immobilienpreise bleiben schweizweit hoch. Profiteure sind vor allem die Eigentümer, zunehmend institutionelle Investoren. Gründe dafür sind die wachsende Komplexität von Bauprojekten und der hohe Kapitalbedarf, den Private immer seltener stemmen können, so Raiffeisen-Analyst Francis Schwartz. SMI: +0.5 %
In dieser Episode sprechen Patrick und Joerg über die Herausforderungen im indirekten Vertrieb von B2B Software, insbesondere im Kontext von AI, Cloud Computing und sich verändernden Geschäftsmodellen. Sie diskutieren, warum Vertriebspartner heute mehr Verantwortung übernehmen müssen und weshalb klassische Partnerstrukturen zunehmend an ihre Grenzen stossen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Komplexität moderner Preismodelle, AI Tools und Handelsplätze, sowie auf der Frage, wie Transparenz und Struktur im Vertrieb geschaffen werden können. Die beiden beleuchten zudem, warum systematische Herangehensweisen und klare Rollenverteilungen entscheidend sind, um Transformationen erfolgreich zu gestalten. Die Episode zeigt, dass Vertrieb nicht nur eine operative Aufgabe ist, sondern tief im Geschäftsmodell und dessen Struktur verankert sein muss.
Micro Habits für starke Teams – so geht's.In dieser Folge des New Leadership Podcast spricht Sebastian Morgner mit Dr. Denniz Dönmez, Swisscom-Manager, Coach und Wissenschaftler.Sein Spezialgebiet: Wie kleine Gewohnheiten (Micro Habits) die Zusammenarbeit im Team optimieren – und Teams auf ein neues Leistungsniveau heben.
In diesem Leadership Espresso teile ich die drei entscheidenden Kompetenzen, die du als Führungskraft 2026 brauchst, um Menschen durch Komplexität, Unsicherheit und Veränderung zu begleiten:▶️ Fachliche Kompetenz – dein Eintrittsticket▶️ Sozial-emotionale Kompetenz – dein Hebel für Vertrauen, Feedback und Konfliktfähigkeit.▶️ Methoden- & Innovationskompetenz – deine Zukunftsfähigkeit in Zeiten von KI und Wandel.Es geht heute um innere Stabilität, Klarheit und den Mut, dich selbst ehrlich zu reflektieren, besonders in Krisen. Ein Reminder für deinen inneren Nordstern. Denn nachhaltige Führung beginnt bei dir.Viel Freude beim Hören!#allesliebeerika#SelfLeadership#ConsciousLeadership#HörAufZuFunktionieren#FührenBeginntInDir#LeadershipMitHaltung#KlarStattHarmonisch#Loslassen#ZwischenDenJahren#InnereKlarheit#FührungNeuDenkenNähere Informationen zu Dr. Erika Maria Kleestorfer:Website: www.kleestorfer.comInstagram: https://www.instagram.com/erikamariakleestorfer/?hl=deLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-erika-maria-k-a18426/Buch: Purpose: How Decisions in Life are Shaping Leadership JourneysLove-Cards: https://produkte.kleestorfer.com/love-cardsEmail: office@kleestorfer.com Dieser Podcast wurde bearbeitet von: Denise Berger https://www.movecut.at
Im Presseclub begrüßen Ali und Björn dieses Mal Heike Schwerdtfeger. Heike ist Finanzkorrespondentin bei der „WirtschaftsWoche“ und beschäftigt sich bereits seit über 20 Jahren mit Fonds und ETFs. Ihre beachtliche Historie als Fondsexpertin wird allerdings von ihrem Arbeitgeber regelrecht gezwergt: Die „WirtschaftsWoche“ feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Zur Gründung 1926 in Berlin firmierte die Zeitschrift noch unter dem Namen „Der deutsche Volkswirt“. Im Gepäck hatte Heike zwei Themen. Zum einen beschäftigt sie sich seit Langem mit der komplexen Welt der Fondstranchen, über die sie sich häufig ärgert. Viele Fonds haben nicht selten zehn, zwanzig oder mehr unterschiedliche Tranchen, die verschiedene Gebührenstrukturen, Währungen und Mindestanlagebeträge aufweisen. Heike fordert hier mehr Einfachheit und Transparenz im Sinne einer besseren Handhabbarkeit für Anleger. Der zweite Themenblock beschäftigt sich mit dem Altersvorsorgedepot. Die entsprechende Gesetzesinitiative hat das Bundeskabinett verlassen und wird nun im Bundestag diskutiert. Unsere drei Diskutantinnen und Diskutanten haben sich mit der Komplexität, der Handelbarkeit sowie der Frage auseinandergesetzt, wer am Ende das Rennen macht. Fest steht, dass das Standardprodukt, das immer im Repertoire sein muss, für kleinere und mittlere Anbieter eine Herausforderung darstellen wird. Zum Schluss gab es natürlich auch Literaturtipps. Heike empfiehlt das Buch „Die Jahre“ von Annie Ernaux. In der unkonventionellen Autobiografie der späteren Nobelpreisträgerin verschränkt Ernaux ihr eigenes Leben von der Nachkriegszeit bis ins frühe 21. Jahrhundert mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Frankreichs. Außerdem hat sie beim Ausmisten ein älteres Buch des Investigativjournalisten Hans Leyendecker wiederentdeckt: „Die Lügen des Weißen Hauses“, eine Reportage über Täuschungen und Machtmissbrauch in der US-Politik, die zeigt, wie sehr politische PR und Realität bereits lange vor der Trump-Administration auseinanderklafften. Björn empfiehlt „Die nächste Stufe der Evolution“ von Ray Kurzweil. Der Zukunftsforscher und Tech-Visionär beschreibt darin, wie technologische Innovationen in Sprüngen verlaufen und welche gesellschaftlichen Umwälzungen sich aus Künstlicher Intelligenz, Biotechnologie und Digitalisierung ergeben. Ali hat sich das Buch „1929: Die große Spekulation“ von Andrew Ross Sorkin neben das Bett gelegt – eine historische Abhandlung über die große Finanzkrise und die Mechanismen der Spekulation, die bis heute nachwirken.
Die taktische KI-Ebene: Wie aus Analyse umsetzbare Anwendungsfälle werden Nachdem wir uns mit der operativen Ebene beschäftigt haben, wird jetzt klar, warum sie allein nicht reicht. Wenn du KI nicht nur einsetzen, sondern sinnvoll nutzen willst, brauchst du eine Ebene dazwischen. Die taktische Ebene ist genau der Ort, an dem entschieden wird, was wirklich umgesetzt werden soll. Hier entsteht Klarheit darüber, welche Themen Substanz haben und welche reine Beschäftigungstherapie sind. Torsten Körting auf LinkedIn: LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/torstenkoerting/ Prozesse, Produkte und Kundenerlebnisse gezielt analysieren Auf der taktischen Ebene geht es darum, systematisch hinzuschauen. Drei Perspektiven sind dabei besonders wirkungsvoll: Prozesse, Produkte beziehungsweise Dienstleistungen und Kundenerlebnisse. In Prozessen erkennst du Engpässe, Wiederholungen und Reibungsverluste. Bei Produkten und Services prüfst du Nutzen, Wertversprechen und Wirtschaftlichkeit. In der Customer Journey wird sichtbar, wo Vertrauen entsteht – oder unnötig verspielt wird. Diese Analysen sind kein Selbstzweck. Sie schaffen ein gemeinsames Verständnis und legen offen, wo echter Handlungsbedarf besteht. Erst wenn klar ist, was heute gut läuft und was nicht, kann KI sinnvoll unterstützen. Vom Chaos zur Klarheit: Anwendungsfälle richtig ableiten Aus der Analyse entsteht zunächst Vielfalt. Ideen, Möglichkeiten und potenzielle Anwendungsfälle schießen gleichzeitig hoch. Genau das ist normal. Entscheidend ist, wie du damit umgehst. Ein sauber formulierter Anwendungsfall folgt einem einfachen Kern: Welches Problem soll gelöst werden, welchen Nutzen soll es bringen und welches Ergebnis wird erwartet? Anschließend braucht es Bewertung und Entscheidung. Aufwand versus Nutzen, Komplexität versus Wirkung. Nicht jeder Anwendungsfall ist sofort umsetzbar, manche müssen zerlegt werden, andere bewusst warten. Taktische Arbeit heißt hier: priorisieren, strukturieren und vorbereiten… damit die operative Ebene später liefern kann. Fazit: Taktik entscheidet über Wirkung oder Spielerei Die taktische Ebene ist der Ort, an dem aus Ideen echte Vorhaben werden. Ohne sie bleibt KI entweder Theorie oder hektisches Ausprobieren. Mit ihr entsteht ein klarer Übergang von Analyse zu Entscheidung und von Entscheidung zu Umsetzung. Wenn du KI wirksam einsetzen willst, dann starte nicht beim Tool, sondern bei der taktischen Klarheit. Sie sorgt dafür, dass operative Umsetzung nicht zufällig passiert, sondern gezielt Wirkung entfaltet. Im nächsten Schritt wird genau dieser Rahmen strategisch abgesichert, denn ohne Leitplanken verliert auch die beste Taktik ihre Richtung. Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 08:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonstJede Woche Mittwoch um 08:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 2800 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spanne
In Folge #131 spricht Christian mit Beatriz Soria León darüber, wie KI-Agenten und strategische Partnerschaften den modernen FM-Einkauf revolutionieren und die Komplexitätsfalle aus ESG und Kostendruck lösen. Beatriz verrät, wie Facility Management als „lebendes System“ über die reine Preislogik hinausgeht und warum Datenintelligenz zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird. Ein von ihr mitentwickelter „Tender Agent“ vereinfacht Ausschreibungsprozesse durch KI radikal. Den Link zum neuen Newsletter, alle Infos & alle Folgen (auch die alten) gibts unter www.innofm.de. Diese Folge wird unterstützt von - Die Möglichmacher – Facility Management. ____________________________________ Der InnoFM Podcast war über viele Jahre untrennbar mit dem Namen Markus Thomzik verbunden. Mit großer Leidenschaft, tiefem Fachwissen und echter Neugier hat er Gespräche geführt, die die Facility-Management- und Immobilienbranche bewegt haben. Leider ist Markus 2025 verstorben. Sein viel zu früher Tod hinterlässt eine große Lücke – nicht nur in der Podcast-Landschaft, die er mit InnoFM geprägt hat, sondern vor allem in der Community, die er mit aufgebaut und inspiriert hat. Ab September 2025 wird der InnoFM Podcast von DIGITALWERK produziert. Mit Christian Schlicht als neuem Host gewinnt das Format eine neue Stimme – die den Geist von InnoFM bewahrt und zugleich neue Impulse setzt. Wir danken Markus für seine inspirierende Arbeit – und führen sie in seinem Sinne weiter. InnoFM ist eine Produktion von DIGITALWERK/The Accelerate Company. 00:00 – Darum gehts in der Folge 04:09 – Die Komplexitätsfalle: Warum klassisches Procurement im FM scheitert 07:23 – ESG als Compliance-Funktion: Von der Scorecard zur Kreislaufwirtschaft 13:00 – Resilienz durch Partnerschaft: Lieferanten als Strategiegeber 17:11 – Revolution im Einkauf: Der Einsatz von KI-Agenten & Tender Agent 25:24 – Mensch vs. Maschine: Neue Kompetenzen und die Angst vor der Automatisierung 33:05 – Datenintegration: Single Source of Truth als Fundament für KI 37:11 – Fazit & Tipps: So gelingt der Start in die digitale Transformation
Autos werden zu softwaredefinierten Plattformen. Funktionen, Updates und neue Services entstehen nicht mehr allein in der Hardware, sie werden kontinuierlich weiterentwickelt und „over the air“ ins Fahrzeug gespielt. Im Podcast sprechen unsere Partner Paul Jana und Sebastian Küchler darüber, warum Software zum zentralen Differenzierungsmerkmal wird. Sie zeigen, wie sich Fahrzeuge entlang von Technologiezyklen statt klassischer Modellzyklen entwickeln. Welche strategischen und organisatorischen Veränderungen sind notwendig, damit Hersteller Geschwindigkeit, Qualität und Komplexität in Einklang bringen, und wie lässt sich dadurch neuer Wert schaffen?See www.mckinsey.com/privacy-policy for privacy information
Konzernen sagt man oft nach, dass sie bürokratisch, kompliziert und behäbig sind. Keine gute Voraussetzung für schnelles, datengetriebenes Marketing … könnte man jedenfalls meinen. Aber das ist ein Irrtum und bei weitem nicht immer der Fall! In dieser Folge spreche ich mit Marco Jenzer, Team Lead Digital Marketing bei Würth Schweiz. Würth ist ein internationales Handelsunternehmen mit nationalen Landesgesellschaften und verkauft Schrauben (und alles andere, was Handwerksbetriebe so brauchen). Marco bringt daher eine super spannende Perspektive mit! Denn das Konzernumfeld ist in vielerlei Hinsicht komplex: viele Teams, Infrastrukturen und Best Practices. In dieser Episode geht es also darum, wie Marketing-Teams es schaffen, Komplexität zu reduzieren und auf Basis ihrer Daten wirklich handlungsfähig zu werden - ohne Over-Engineering, ohne riesige Dashboards und super komplizierte Excel-Modelle. Wir sprechen über: - warum ein pragmatisches 80/20-Vorgehen oft der bessere Weg ist - wie sich die Konzernstruktur auf die Arbeit mit Daten auswirkt - wie Würth es schafft, Best Practices über Ländergesellschaften hinweg zu entwickeln - wie Marketing-Teams herausfinden, wo sie starten sollen - wie „Funnel Thinking“ und das “Pirate Framework” dabei helfen können Am Ende geht es darum, Komplexität zu strukturieren und herunterzubrechen - bis die Quintessenz übrig bleibt und wir wissen, was zu tun ist. Timestamps: (00:00) Einführung und Vorstellung von Marco Jenzer (01:57) Erkenntnisse aus der Arbeit mit Daten (05:56) Die Bedeutung von Daten im Marketing (09:58) Strategien zur Datenanalyse und KPI-Definition (13:51) Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Datenverständnis (17:57) Best Practices und Lessons Learned (21:54) Zukünftige Herausforderungen und Entwicklungen (25:57) Empfehlungen für andere Teams Hier findest du Marco Jenzer auf Linkedin: [https://www.linkedin.com/in/marcojenzer/](https://www.linkedin.com/in/marcojenzer/) Connecte dich mit mir auf LinkedIn: [https://www.linkedin.com/in/mlmatysik/](https://www.linkedin.com/in/mlmatysik/) Unsere Website findest du hier: [https://analyticsfreaks.com/](https://analyticsfreaks.com/) Ich freu mich immer über Anmerkungen, Fragen oder einfach deine Gedanken zum Podcast! :) Schreib mir gern eine Mail an marialena.matysik@analyticsfreaks.com oder auf Linkedin [https://www.linkedin.com/in/mlmatysik/](https://www.linkedin.com/in/mlmatysik/)
Send a textLeitlinien sind ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung in der Intensivmedizin – ihre konsequente Umsetzung im klinischen Alltag bleibt jedoch eine Herausforderung. In dieser Episode diskutieren wir eine multizentrische Studie aus Critical Care Medicine, die ein interoperables, automatisiertes System zur Überwachung der Leitlinienadhärenz auf Intensivstationen evaluiert.Lichtner G, Schiefenhövel F, Gashi B, et al.Multicenter Evaluation of an Interoperable System for Automated Guideline Adherence Monitoring in ICUs.Critical Care Medicine. 2026;54:119–128.DOI: 10.1097/CCM.0000000000006961Die Umsetzung evidenzbasierter Leitlinien auf Intensivstationen ist durch hohe klinische Komplexität, heterogene IT-Strukturen und inkonsistente Dokumentation limitiert. Manuelle Adhärenzprüfungen sind zeitaufwendig, fehleranfällig und kaum skalierbar. Ziel der vorliegenden multizentrischen Beobachtungsstudie war die Entwicklung, Validierung und Anwendung eines interoperablen Systems zur automatisierten Überwachung der Leitlinienadhärenz in der Intensivmedizin.In fünf universitären Zentren wurden retrospektiv über 82 000 Intensivaufenthalte (entsprechend mehr als 2,2 Millionen Patiententagen) analysiert. Sechs exemplarische Empfehlungen aus insgesamt 41 intensivmedizinischen Leitlinien wurden in ein standardisiertes, computerinterpretierbares Format überführt. Die Leitlinienrepräsentation erfolgte mittels HL7 FHIR, während klinische Routinedaten aus den Krankenhausinformationssystemen über das OMOP Common Data Model harmonisiert wurden. Für ausgewählte Zeiträume erfolgte zusätzlich eine manuelle Adhärenzbewertung durch erfahrene Intensivmediziner:innen, die als Referenz diente.Das automatisierte System identifizierte Anwendbarkeit und Adhärenz der Leitlinienempfehlungen mit einer Genauigkeit von 97 % und übertraf damit signifikant die manuelle Bewertung durch Ärzt:innen (86,6 %). Gleichzeitig zeigte sich ein massiver Effizienzgewinn: Während manuelle Reviews etwa 2 Patiententage pro Minute erlaubten, verarbeitete das System mehr als 2000 Patiententage pro Sekunde. Die Analyse offenbarte erhebliche Unterschiede in der Leitlinienadhärenz zwischen Zentren, Empfehlungen und Zeitverläufen, wobei Dokumentationsqualität, sich wandelnde Evidenz (z. B. während der COVID-19-Pandemie) und unpräzise formulierte Empfehlungen zentrale Einflussfaktoren waren.Die Studie zeigt, dass interoperable, automatisierte Systeme eine hochskalierbare und valide Grundlage für kontinuierliche Qualitätsmessung in der Intensivmedizin bieten. Gleichzeitig unterstreichen die Ergebnisse die Notwendigkeit strukturierter Dokumentation und klar operationalisierbarer Leitlinien, um das volle Potenzial digitaler Qualitätsinstrumente auszuschöpfen.Heute im Studio: Jochen Gandowitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie am UKHD
Migration wird in Unternehmen noch immer unterschätzt. Zu oft wird sie als technisches Upgrade verkauft – und endet als organisatorisches Minenfeld. In dieser Folge von AI or DIE sprechen Andreas, Janine und Volker von Opitz darüber, warum Migration nie nur ein Tool-Thema ist, sondern immer ein Eingriff in Prozesse, Kultur und Machtverhältnisse. Es geht um die harten Wahrheiten aus der Praxis: Warum selbst kleine Upgrades zu Großprojekten werden können. Weshalb Frontend-Migrationen regelmäßig eskalieren, während Backend-Wechsel leise, aber gefährlich sind. Und warum Migration fast nie an Technologie scheitert – sondern an Menschen, Widerständen und fehlender Wertschätzung für bestehendes Wissen. Die Folge macht klar: Migration ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein kontinuierlicher Anpassungsprozess. Wer glaubt, man könne „mal eben“ von On-Prem in die Cloud wechseln, neue Tools einführen oder alte Systeme abschalten, ohne Fachbereiche mitzunehmen, wird scheitern. Diese Episode liefert Orientierung für alle, die Migration realistisch planen, sauber kommunizieren und strategisch umsetzen wollen – ohne Hochglanzfolien, aber mit Haltung.  Timestamps 00:00 – Einstieg: Warum Migration jahrelang verdrängt wurde 00:46 – Was Migration wirklich ist: Update vs. Upgrade vs. Migration 02:12 – Wenn ein Upgrade plötzlich zur Migration wird 03:28 – Tool-, Datenbank- und Frontend-Wechsel eingeordnet 03:50 – On-Prem → Cloud als häufigster Treiber 04:41 – Lift & Shift oder echter Architekturbruch 05:09 – Typische Auslöser für Migrationsentscheidungen 06:13 – Legacy-Systeme, Fachkräftemangel, KI-Blockaden 07:55 – Fachbereiche als Migrationstreiber 08:45 – Warum Migration kein Nebenprojekt ist 09:33 – Der Klassiker: Halbfertige Migrationen 10:09 – Frontend-Migrationen als größtes Risiko 11:50 – Backend-Migration: weniger sichtbar, nicht weniger gefährlich 12:52 – Data Integration & Orchestration tauschen 14:21 – Klare Zielbilder im Backend 14:41 – Migration scheitert selten an Technik 15:12 – Menschen, Anforderungen und Komplexität 15:39 – Abhängigkeiten zwischen BI, ERP und Operativsystemen 17:06 – Data Culture als kritischer Erfolgsfaktor 17:46 – Neue Technologien vs. bestehendes Expertenwissen 18:37 – Warum „alt = schlecht“ ein fataler Denkfehler ist 19:55 – Widerstände als Normalzustand 21:01 – Warum Redesign fast immer nötig ist 21:37 – Wertschätzung für Legacy-Expert:innen 22:44 – Zwei-Welten-Problem: Alt-System vs. neuer Stack 23:42 – Migration ≠ klassisches Projekt 25:23 – Berater als Coaches statt Projektabwickler 26:28 – Architekturverständnis vs. Tool-Expertise 28:33 – Interdisziplinäre Teams als Schlüssel 29:31 – Wann Migration trotzdem ein klar definiertes Projekt sein muss 30:16 – Migration ist immer nur der Anfang 31:37 – Flexibilität schlägt Tool-Spezialisierung 33:41 – Fazit Janine 34:14 – Schlusswort Volker 34:48 – Ende der Folge
In diesem Nugget nimmt dich Michael mit in einen harten Perspektivwechsel: Viele Führungsmodelle stammen noch aus der Fabriklogik – „Maschine läuft, Mensch bleibt dran“. Damals wurden Mitarbeiter wie Zahnräder gedacht: Was kann der? Was muss der tun? Motivation, Werte, Haltung – zweitrangig. Heute funktioniert das nicht mehr. Weil Organisationen längst nicht mehr mechanisch sind, sondern lebendige Systeme: Beziehung, Interaktion und Beziehungsfähigkeit werden zum eigentlichen Erfolgsfaktor.Michael erklärt, warum Selbstführung die neue Basis ist:Führung hat sich vom mechanischen Modell zu einem organischen, transformativen Modell entwickeltFührungskräfte müssen im Wandel voraus sein – „drei Minuten schneller tauchen“ reicht, aber du musst vorne seinSinn, Selbstverwirklichung und Orientierung sind neue Erwartungen – und viele haben nie gelernt, den eigenen Sinn überhaupt zu klärenInformation Overload, KI und fluide Rahmenbedingungen erhöhen die Komplexität: Außen wird unzuverlässiger, innen wird wichtigerWork und Life verschmelzen: Rollen werden fragmentierter, klassische Jobbeschreibungen verlieren an Stabilität – Michael skizziert dafür ein „Aktivitätstickets“-Denken statt starrer RollenFührung ist heute Beziehungsarbeit – und gleichzeitig Spiegelarbeit: Wie viel von deiner Kritik ist eigentlich Projektion? Welche Muster wiederholst du, ohne es zu merken?Zum Schluss macht Michael den Bogen größer: Nicht nur Generationen prallen aufeinander, sondern ganze Wertesysteme. Je nach Kontext funktionieren unterschiedliche Logiken – Sicherheit, Dominanz, Selbstentfaltung, innere Stabilität. Moderne Führung heißt dann: verstehen, welches „Betriebssystem“ gerade am Werk ist – bei dir selbst und im Team – und daraus handlungsfähig bleiben, statt an alten Regeln festzuhalten.Wenn du das ernst nimmst, wird klar: Tools helfen. Aber ohne Selbstreflexion führen sie dich nicht.
Bewährte Strukturen, stabile Märkte, klare Abläufe –viele Organisationen waren damit über Jahre erfolgreich. In dieser Podcast-Folge betrachten Christian und Franziska den Moment, in dem dieses Bewährte nicht mehr trägt. Anhand eines konkreten Praxisbeispiels zeigen sie, wie veränderte Kundenanforderungen, steigende Komplexität und neue Technologien ein etabliertes Unternehmen herausfordern – und wie sie mithilfe ihres Future Readiness Checks den Status quo strukturiert analysieren und klare Prioritätenfür eine Neuausrichtung ableiten. Im Fokus steht dabei ein zentraler Hebel: das Führungsteam als gemeinsamer Steuerungskern, um Orientierung, Klarheit und Umsetzungsstärke zurückzugewinnen und gezielt Zukunftsfähigkeit aufzubauen.Expedition Zukunft - der Podcast für Organisationsentwicklung von WE THINK FUTURE (www.we-think-future.de)Musik lizenziert über Canva
n dieser Folge sprechen wir mit Anna Kopp, Director Microsoft Digital Germany, über eine der zentralen Fragen unserer Zeit: Wie bringen wir technologische Innovation – insbesondere KI und Agenten – sinnvoll mit menschlicher Arbeit zusammen? Anna blickt auf über 20 Jahre bei Microsoft zurück und beschreibt eindrucksvoll, wie sich Arbeit seit der Pandemie verändert hat: mehr Meetings, mehr E-Mails, mehr Komplexität – bei gleichbleibenden Zielen. Wir diskutieren, warum KI für viele Wissensarbeiter inzwischen unverzichtbar ist, wo ihre Grenzen liegen und weshalb Governance, Datenqualität und Unternehmenskultur entscheidender sind als einzelne Tools. Ein besonderer Fokus liegt auf Agentic AI: Was Agenten heute schon leisten, warum sie eher wie neue Kolleginnen und Kollegen als wie Apps zu verstehen sind und weshalb Unternehmen jetzt lernen müssen, mit Tausenden von Agenten strukturiert umzugehen. Anna erklärt, warum gute Daten die Grundlage jeder KI-Nutzung sind und weshalb Innovation immer von echten Problemen ausgehen sollte – nicht von Technologiebegeisterung allein. Wir sprechen außerdem über digitales Mindset, Lernkultur, Verantwortung der Geschäftsführung und darüber, warum Transformation ohne Zeit zum Nachdenken nicht funktionieren kann. Eine Folge über Technologie – und vor allem über Menschen. Darum geht es in dieser Folge: Die Rolle von KI in der Arbeitswelt Mensch vs. Maschine: Die Zukunft der Arbeit Agenten und ihre Rolle in der Unternehmenswelt Governance und Sicherheit in der digitalen Welt Teamarbeit und Ergebnisse Kultur und Lernumgebung Digitales Mindset und Transformation Innovationsansätze und Problemlösungen Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI
In Teil 1 dieser Mini-Serie ging es um die innere Ebene von Evergreen. Um Entscheidungen, Klarheit und mentale Führung. In dieser Folge schauen wir jetzt auf das Außen von Evergreen und die Optimierungsfalle, in die vor allem erfahrene UnternehmerInnen leicht tappen. Es geht um Strukturen, Systeme und die Frage, warum sich ein Business immer schwerer anfühlen kann, obwohl du viel Erfahrung hast und sehr viel umsetzt. Wann Optimieren nicht mehr genug ist und warum dein Business dann einen Strategiewechsel braucht | Teil 2Diese Episode ist für erfahrene UnternehmerInnen, deren Business zwar läuft, aber bei denen trotzdem immer deutlicher wird, dass ständiges Optimieren keine echte Leichtigkeit mehr bringt. In der Folge geht es um diese Themen:Was es mit der Optimierungsfalle auf sich hat und warum vor allem erfahrene UnternehmerInnen gefährdet sind. Woran du erkennst, dass Optimieren zur Beruhigungsstrategie wird und keine Wachstumsstrategie mehr ist. Die Phase, in der dein Business läuft, du umsetzt, optimierst und aktiv bist und es sich trotzdem immer schwerer anfühlt. Warum ständiges Feintuning an Funnel, Angeboten oder Seiten oft mehr Komplexität erzeugt, aber keine Stabilität. Weshalb Evergreen häufig genau dann schwer wird, wenn du eigentlich schon weit bist und jede Menge Erfahrung hast. Die Frage, die viele lange vermeiden: Brauche ich gerade wirklich mehr Optimierung oder brauche ich eigentlich eine andere Struktur. Wie du spürst, dass ein Strategiewechsel sinnvoller ist als weiteres Drehen an Stellschrauben.
Estimated reading time: 9 Minuten Provisionssysteme im Vertrieb sind für viele Unternehmen jedes Jahr wieder ein Riesenthema – besonders dann, wenn Jahreswechsel, Planungszyklus und der Klassiker „Wir müssen die Mannschaft motivieren" zusammenkommen. Natürlich kannst du mit Provisionssystemen im Vertrieb brutal gute Anreize setzen, weil du damit Fokus schaffst, Leistung belohnst und Orientierung gibst. Genauso schnell kannst du jedoch das Gegenteil auslösen: Misstrauen, Deal-Verschieberei, KPI-Theater – und am Ende kaufst du Frieden mit Geld. Meine Erfahrung: Rund 70% der Provisionssysteme im Vertrieb, die ich da draußen sehe, haben deutliche Mängel. Deshalb bekommst du hier die 7 häufigsten Fehler – und außerdem ein simples Framework, mit dem du dein Provisionsmodell Vertrieb wieder zu einem echten Führungsinstrument machst. Kurz erklärt: Was sind Provisionssysteme im Vertrieb? Provisionssysteme im Vertrieb regeln, wie variable Vergütung entsteht – also welche Leistung belohnt wird und wie stark. Das kann klassisch als Vertriebsprovision (z. B. pro Auftrag) laufen. Alternativ arbeitest du mit Zielprämien oder einem Mix. Viele nennen das Ganze auch einfach Vertriebsbonus System, weil am Ende „Bonus" draufsteht – egal, wie es gebaut ist. Entscheidend ist nicht der Name, sondern die Wirkung: Was macht dein Provisionsmodell Vertrieb im Alltag mit Verhalten, Fokus und Prioritäten? Warum Provisionssysteme im Vertrieb oft mehr schaden als nutzen Viele behandeln Vergütung wie einen Lichtschalter: „Mehr Geld = mehr Leistung." Das klingt logisch, funktioniert aber nur, wenn drei Dinge gleichzeitig stimmen. Verständlich: Jeder kapiert es sofort. Beeinflussbar: Der Verkäufer kann es wirklich steuern. Zielgenau: Es belohnt exakt das, was du wirklich willst. Fehlt nur einer dieser Punkte, optimieren Menschen das System. Und zwar nicht den Kunden, nicht den Umsatz, sondern die Mechanik. Typische Symptome schlechter Provisionssysteme im Vertrieb sind deshalb: Top-Performer fühlen sich ausgebremst und gehen. Deals werden verschoben („Wartet mal bis nächstes Quartal…"), weil es sich rechnet. Es wird an Aktivitäten geschraubt, obwohl Ergebnisse fehlen. Am Jahresende wird gestritten – und du zahlst, damit Ruhe ist. Die 7 Fehler bei Provisionssystemen im Vertrieb – und wie du sie vermeidest Fehler 1: Fleißige werden nicht spürbar belohnt (High Performer zu wenig Unterschied) Ist der Unterschied zwischen „solide erfüllt" und „richtig abgeliefert" zu klein, programmierst du Mittelmaß ein. Das ist hart, aber es ist so. Fix: Bau eine Kurve, bei der Mehrleistung spürbar mehr bringt. Nicht symbolisch, sondern wirklich spürbar. Sonst ist dein Provisionsmodell Vertrieb kein Antrieb, sondern Deko. Fehler 2: Der Bonus ist nicht beeinflussbar Ein Klassiker: Bonus auf Konzern-Kennzahlen, EMEA-Ergebnis, EBIT-Logiken oder andere Größen, die ein Verkäufer oder Vertriebsleiter kaum steuern kann. Genau deshalb entsteht Zynismus statt Motivation. Fix: Trenne sauber: Performance-Anreiz (rollennah, beeinflussbar) Erfolgsbeteiligung (optional, on top, „Mitunternehmertum") Wenn es nicht beeinflussbar ist, motiviert es nicht – sondern es nervt im Excel. Fehler 3: Du bezahlst Aktivitäten statt Ergebnisse „CRM-Pflege", „Anzahl Termine", „Anzahl Angebote" – ich verstehe den Gedanken. Trotzdem gilt: Wer Aktivitäten bezahlt, bekommt Aktivitäten. Umsatz kommt dadurch nicht automatisch. Fix: Bezahle Outcomes (Umsatz, DB, Neukunden, Verlängerung – je nach Rolle). Standards gehören dagegen in Führung und Ausbildung, nicht in Vergütung. Merksatz: Kommt ein Profi-Fußballer ohne Turnschuhe zum Spiel, baust du dafür kein Bonus-Modul. Du sagst: Entweder Turnschuhe – oder Bank. Fehler 4: Dein Provisionssystem ist zu komplex oder intransparent Sagt jemand am Jahresende: „Ich habe Bonus bekommen – keine Ahnung wofür", hast du keine Steuerung. Dann hast du Zufall. Fix: Drei Regeln für Provisionssysteme im Vertrieb: In 60 Sekunden erklärbar (ohne Excel-Zauberei) Jeder sieht jederzeit seinen Stand (Dashboard statt Gerüchte) Wenige Ziele, dafür die richtigen Fehler 5: Ziele sind nicht sauber hergeleitet (Top-down ohne Bottom-up) Viele Ziele werden „von oben" runtergebrochen. Dadurch entsteht Widerstand, es gibt Diskussionen – und irgendwann beginnt der Kampf um Zielsenkung. Fix: Ziele brauchen beides: Top-down: Unternehmensziel → Vertriebsziel → Team → Individuum Bottom-up: Markt-Realität, Pipeline, Einschätzung der Teams Ja, das ist manchmal Konflikt. Allerdings beginnt genau da Führung – und dafür wirst du bezahlt. Fehler 6: Auszahlung kommt zu spät Jahresbonus kann funktionieren, allerdings ist er oft zu weit weg von der Leistung. Dadurch fehlt unterwegs die Energie, obwohl die Ziele hart sind. Fix: Bau Zyklen passend zum Geschäft: Kurze Sales Cycles: monatlich oder quartalsweise Lange Sales Cycles: Meilensteine + Zwischenfeedback + klare Regeln Leistung → Feedback → Belohnung. Je näher, desto stärker. Fehler 7: Die Belohnung ist zu gering – oder gedeckelt 95% fix, 5% variabel? Das ist kein Steuerungsinstrument, sondern Trinkgeld. Gleichzeitig sind Deckelungen oft der Turbo für „Deal ins nächste Jahr". Fix: Wirksamer variabler Anteil (damit es überhaupt wahrgenommen wird) Wenige Ziele (nicht 12 Mini-Ziele, die sich nach nichts anfühlen) Kein harter Deckel – und wenn du begrenzen musst, dann lieber weich (abflachende Kurve statt Mauer) Framework: Provisionssysteme im Vertrieb in 5 Schritten verbessern Wenn du dein Provisionsmodell Vertrieb sauber aufstellst, brauchst du keine Magie. Dafür brauchst du Klarheit – und zwar Schritt für Schritt. 1) Zweck klären Was soll das System tun? Leistung pushen, Neukunden forcieren, Marge schützen oder Bestand halten? Schreib es in einen Satz, damit alle das gleiche Zielbild haben. 2) 1–3 Erfolgsgrößen definieren Weniger ist mehr, weil Fokus gewinnt. Nimm deshalb das, was wirklich zählt – und was die Rolle auch beeinflussen kann. 3) Kurve bauen (Ziel, Übererfüllung, Accelerator) Mehrleistung muss spürbar mehr bringen. Sonst lohnt sich „Mehr" nicht, und dann bekommst du „Genug". 4) Transparenz schaffen Kennt das Team den eigenen Stand nicht, wird nicht gesteuert. Transparenz macht aus einem Vertriebsbonus System ein Führungsinstrument. 5) Einführung wie ein Change-Projekt Kommunikation, Training, Pilot, Feedback, Nachschärfen – und dann konsequent leben. Denn ein System ist nur so gut wie seine Umsetzung. 3 Praxisbeispiele: So wirkt ein Provisionsmodell Vertrieb im Alltag Beispiel 1: Der „KPI-Bonus" Du bezahlst CRM-Pflege, Termine, Angebote. Ergebnis: CRM ist voll, Termine sind drin, Angebote auch – nur Umsatz kommt nicht automatisch. Besser: Standards über Führung. Geld über Ergebnis. Dann wird CRM ein Werkzeug und nicht ein Bonus-Spiel. Beispiel 2: Deckelung ab 100% Der Verkäufer ist bei 110%, der Bonus ist gedeckelt. Also verschiebt er den Deal. Nicht weil er böse ist, sondern weil er rational ist. Besser: Keine harte Mauer. Wenn nötig, flache die Kurve ab – aber setz niemals „Stopp". Beispiel 3: Konzern-Bonus für alle Deutschland läuft top, EMEA läuft schlecht, Bonus fällt aus. Ergebnis: Zynismus. Besser: Team-/Rollenlogik + beeinflussbare Ziele. Konzern-Erfolg höchstens als kleiner, separater Anteil. Checkliste: Provisionssysteme im Vertrieb schnell prüfen Kann jeder Verkäufer das System in 60 Sekunden erklären? Ist die Variable spürbar oder nur Symbolik? Belohnen wir Ergebnisse (Outcome) statt Aktivitäts-KPIs? Ist alles beeinflussbar – oder zahlen wir auf „Wetter"? Gibt es eine klare Kurve für Übererfüllung? Haben wir eine Deckelung? Und wenn ja: Welche Nebenwirkungen erzeugt sie? Wie transparent ist die Vertriebsprovision bzw. das Vertriebsbonus System im Alltag? Wie oft zahlen wir aus – und passt das zum Sales Cycle? Quick Takeaways Provisionssysteme im Vertrieb müssen Mehrleistung spürbar belohnen. Was nicht beeinflussbar ist, motiviert nicht – und wird deshalb zum Problem. Bezahle Outcomes, während du Standards über Führung sicherstellst. Komplexität killt Wirkung, wohingegen Transparenz Vertrauen schafft. Deckelungen fördern Deal-Verschiebung. Ein Provisionsmodell Vertrieb ist Führung in Zahlenform. Fazit: Mach dein Provisionssystem wieder einfach, fair und wirksam Ein gutes System ist kein Excel-Kunstwerk. Stattdessen ist es ein Verstärker: für Fokus, für Leistung und für die richtigen Prioritäten. Wenn dein aktuelles Setup Diskussionen produziert, Misstrauen triggert oder „Gaming" auslöst, liegt das selten an den Menschen. Meistens ist es ein Systemproblem. Bring es zurück auf drei Dinge: klar, beeinflussbar und zielgenau. Dann funktionieren Provisionssysteme im Vertrieb wieder so, wie sie sollen: als Hebel für Performance. ➡️ Strategiegespräch vereinbaren Dein Feedback Wie sieht euer Provisionsmodell Vertrieb aktuell aus? Und wo würdest du sagen: „Da verlieren wir Geld" – oder „da passiert Deal-Verschiebung"? Wenn dir der Beitrag geholfen hat, teile ihn gern im Team. Gerade bei Vertriebsprovision und Vertriebsbonus System spart Klarheit am Ende richtig Geld. Wie hoch sollte die variable Vergütung bei Provisionssystemen im Vertrieb sein? Sie muss spürbar sein. Ist der variable Anteil zu klein, wirkt er kaum. Entscheidend sind Rolle, Zyklus und Risiko – aber „wirksam" schlägt „symbolisch". Was ist der Unterschied zwischen Vertriebsprovision und Vertriebsbonus System? Vertriebsprovision ist meist direkt am Deal orientiert (z. B. Prozentsatz pro Auftrag). Ein Vertriebsbonus System arbeitet häufiger mit Zielprämien oder Mischmodellen. Wichtig ist vor allem, ob das richtige Verhalten belohnt wird. Sollte man Provisionen deckeln? Harte Deckel fördern Deal-Verschiebung und Demotivation. Wenn du begrenzen musst, arbeite lieber mit einer abflachenden Kurve statt einer „Mauer". Wie verhindere ich, dass Verkäufer das Provisionsmodell Vertrieb „hacken"? Bezahle Outcomes statt leicht manipulierbarer Aktivitäten, definiere klare Spielregeln (Attribution, Storno, Zahlungsziele) und sorge für Transparenz. Standards gehören in Führung, nicht in Vergütung. Monatlich oder quartalsweise auszahlen – was ist besser? Je näher an der Leistung, desto stärker die Wirkung. Bei kurzen Sales Cycles funktionieren monatliche oder quartalsweise Zyklen gut. Bei langen Zyklen helfen Meilensteine und Zwischenfeedback. So verbesserst du Provisionssysteme im Vertrieb in wenigen klaren Schritten – ohne Excel-Overkill und ohne Ziel-Zirkus. Zweck klären: Was soll das System konkret bewirken? Erfolgsgrößen wählen: 1–3 beeinflussbare Kennzahlen pro Rolle. Kurve bauen: Ziel + Übererfüllung + spürbare Mehrleistung (ohne harte Deckel). Transparenz schaffen: Jeder sieht jederzeit seinen Stand (Dashboard statt Gerüchte). Regeln festlegen: Attribution, Storno, Zahlungsziele, Fairness-Logik. Einführen wie Change: Pilot, Feedback, Nachschärfen – und danach konsequent leben. Review: Quartalsweise prüfen: Was steuert – und was schadet?
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Die erste Rechtsform bringt Kontrolle, die zweite öffnet Märkte – doch der Weg an die Börse fordert Familienunternehmen mit Verzicht, Wandel und Hoffnung. Steuerberater Lucas Wessels und Rechtsanwalt Dr. Sebastian Bednarz zeigen, wie Einfluss trotz IPO gewahrt bleibt, welche Fallstricke hinter Sperrfristen und Umwandlungen lauern und warum das falsche Timing existenzielle Folgen haben kann. Komplexität trifft Familiengeschichte, kleinste Details über Wohl und Risiko. Du erfährst... ...welche steuerlichen und rechtlichen Fallstricke beim Börsengang lauern. ...wie Familienunternehmen ihren Einfluss trotz Börsengang sichern können. ...welche strategischen Schritte den Weg an die Börse erleichtern. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
In dieser Folge von Mikroökonom beschäftigen sich die Moderatoren Marco Herack und Jens mit drei Hauptthemen, beginnend mit der Kontroverse um digitale Trinkgelder. Marco äußert seine Ablehnung gegenüber dem zunehmenden Druck, bei digitalen Transaktionen Trinkgeld zu geben, und argumentiert, dass dies eher einer Forderung als einer Wahl gleichkomme. Er hebt die psychologischen Auswirkungen dieses Trends hervor, insbesondere wie er sich auf das Kundenerlebnis und die Wahrnehmung der Dienstleistung auswirkt. Die Diskussion geht in eine breitere Analyse der Trinkgeldkultur in Deutschland über, wo sie die Auswirkungen steigender Preise und des Mindestlohns auf das Trinkgeldverhalten untersuchen und einen Rückgang dieser Praxis in verschiedenen Dienstleistungsbranchen aufzeigen. Das Gespräch wendet sich dann der politischen Landschaft in den USA zu und konzentriert sich auf Donald Trumps Strategien im Vorfeld der Zwischenwahlen. Jens skizziert Trumps Versuche, die wirtschaftlichen Bedingungen zu manipulieren, um sein Image zu stärken, darunter der Druck auf die Federal Reserve, die Zinssätze zu senken, und das Eintreten für niedrigere Kreditkartenzinsen. Die Moderatoren diskutieren die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Wirtschaft und die möglichen Folgen für die amerikanischen Verbraucher und betonen dabei den transaktionalen Charakter von Trumps Regierungsstil. Insgesamt bietet die Folge eine kritische Betrachtung sowohl der Trinkgeldkultur als auch der politischen Manöver im Kontext wirtschaftlicher Zwänge. In dieser Folge tauchen Marco Herack und Jens in die Komplexität der US-Politik ein und konzentrieren sich dabei insbesondere auf die Auswirkungen von Trumps Außenpolitik und die bevorstehenden Zwischenwahlen. Sie diskutieren die gemischten Gefühle der Wähler gegenüber Trumps Maßnahmen, insbesondere unter evangelikalen Gruppen, und die möglichen Auswirkungen von Taktiken zur Unterdrückung von Wählern auf das Engagement der Demokraten. Das Gespräch wendet sich dann wirtschaftlichen Themen zu, wobei sie die aktuelle Lage der US-Wirtschaft, die Inflation und die Rolle der Federal Reserve unter Trumps Einfluss analysieren. Sie äußern sich skeptisch über die Nachhaltigkeit des Wirtschaftswachstums und die Risiken einer übermäßigen Abhängigkeit von Konjunkturmaßnahmen, die zu einem Vertrauensverlust in Finanzinstitute führen könnten. Die Diskussion geht dann über zur Gig Economy, insbesondere zu den jüngsten Änderungen der Mindestlohngesetze für Lieferfahrer in New York. Marco hebt die unbeabsichtigten Folgen dieser Gesetze hervor, wie z. B. einen Rückgang der Trinkgelder und eine Verringerung der aktiven Fahrer, während Jens die weiterreichenden Auswirkungen auf Gig-Economy-Plattformen betont. Sie schließen mit Überlegungen zur sich wandelnden Natur von Arbeit und Vergütung im digitalen Zeitalter und betonen die Notwendigkeit eines tieferen Verständnisses dafür, wie sich diese Veränderungen sowohl auf Arbeitnehmer als auch auf Verbraucher auswirken. (Zusammenfassung von Riverside AI)
Zwischen "komplex" und "kompliziert" besteht ein großer Unterschied. Unser Kolumnist verdeutlicht ihn, und zeigt uns, wo welche Bezeichnung passt, und sogar in unserem Alltag lauert.
In dieser Folge gibt es eine Sonderausgabe im Rahmen des Sockenkalenders 2025. Thorsten Hahn (BANKINGCLUB), Marlen Schenk (S-Communication Services GmbH) und Malte Lange (msg for banking ag) diskutieren die Frage, welche Rolle finanzielle Bildung in einer zunehmend technologisierten Welt noch spielt. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Künstliche Intelligenz immer mehr Finanzthemen vorbereitet, erklärt und teilweise automatisiert entscheidet, während Betrugsmaschen professioneller werden und Scam-Fälle stark zunehmen. Im Gespräch geht es um Finanz-Avatare, KI-gestützte Empfehlungen, Sprachsteuerung im Banking und das Prinzip „Human in the Loop“. Deutlich wird, dass sich finanzielle Bildung verändert: weg von reinen Fachbegriffen und Produktlogiken, hin zur Fähigkeit, Empfehlungen einzuordnen, Transparenz einzufordern und Manipulation zu erkennen. Die drei diskutieren, warum Vertrauen, persönliche Beratung und emotionale Absicherung gerade bei großen finanziellen Entscheidungen weiterhin eine zentrale Rolle spielen und welche Verantwortung Banken, Technologieanbieter und neutrale Institutionen dabei tragen. KI kann Komplexität reduzieren, Orientierung geben und im Alltag unterstützen. Die eigentliche Entscheidung, das Verständnis für Risiken und das Bewusstsein für Betrug bleiben jedoch menschliche Aufgaben. Gerade deshalb braucht es in Zukunft nicht weniger, sondern eine andere Form von finanzieller Bildung. Mehr zur Sockenkalender-Aktion 2025 gibt es hier: https://lnkd.in/eSzPpBNG Ein großes Dankeschön an alle Partner, die wieder dabei sind – und an alle neuen, die dieses Jahr mitmachen: S-Communication Services GmbH | SCHUFA Holding AG | IBM | Sopra Financial Technology | msg for banking AG | Sachwert Invest GmbH | ÖRAG Rechtsschutzversicherungs-AG | S Broker AG & Co. KG | Capnamic | Sparkassen Innovation Hub | KYCnow | Jürgen Weimann | Flow Factory | Sparkassen-Personalberatung GmbH | Stadtsparkasse Düsseldorf | Star Money | Mittelbrandenburgische Sparkasse | Volksbank Lahr eG | Sparkasse im Landkreis Cham Und danke an unsere Medienpartner: BANKINGCLUB | Finance Forward | Payment & Banking | Finance She Can | VersicherungsTech Magazin | S-FiF Frauen in Führung | 3x3=10 Podcast Viel Spaß beim Hören! Fragen, Anregungen und Feedback sehr gerne an mail@plaudertaschen-podcast.de Euer Plaudertaschen-Team Dieser Podcast wird präsentiert von: => Sparkassen Personalberatung - Top-Talente finden, statt lange suchen => S Broker AG & Co. KG - Innovative und bedarfsorientierte Lösungen „as a Service“ für das Wertpapiergeschäft der Sparkassen. => Sparkassen Consulting GmbH - Wir. Beraten. Sparkassen. Folge direkt herunterladen
Der Winterkrieg von 1939 bis 1940 gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele für den Widerstand eines kleinen Staates gegen eine militärisch weit überlegene Großmacht. Finnland befand sich zu Beginn des Konflikts in einer geopolitisch nahezu aussichtslosen Lage: politisch isoliert, materiell schlecht ausgestattet und ohne verlässliche Unterstützung durch andere Mächte. Dennoch gelang es dem Land, den Vormarsch der Roten Armee über Monate hinweg zu verzögern und dem Angreifer empfindliche Verluste zuzufügen. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Verteidigungsstellung auf der Karelischen Landenge, die später als Mannerheim-Linie bekannt wurde. Obwohl sie militärisch weit weniger stark ausgebaut war, als es ihr legendärer Ruf vermuten lässt, entwickelte sie sich zu einem Sinnbild finnischer Entschlossenheit und Widerstandskraft. Zugleich offenbarte der Verlauf des Krieges, wie eng politische, militärische und gesellschaftliche Faktoren miteinander verflochten sind. Der Winterkrieg verdeutlicht die Komplexität des Zusammenspiels von militärischer Abwehr, internationaler Diplomatie und innerer Stabilität – und mahnt, historische Erfahrungen nicht vorschnell oder unreflektiert auf gegenwärtige Konflikte zu übertragen.
Hunderte Moleküle, viele davon unbekannt: Ein Glas Wein ist ein gutes Beispiel dafür, wie groß die Lücken in unserem chemischen Wissen sind. Werden neue KI-Modelle das ändern? Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:00:51) Begrüßung Verena Tang (00:01:49) Welchen Wein habt ihr analysieren lassen? (00:02:18) Welche Rolle spielen die Molekühle? (00:04:30) Komplexität chemischer Gemische (00:06:19) Viele Molekühle auf der Erde noch unbekannt (00:08:43) Wie funktioniert die Analyse? (00:14:09) Wo gibt es noch Verbesserungspotential? (00:16:37) Das Projekt Dendral (00:18:03) KI und Machine Learning (00:22:57) Bleibt der Mensch da noch relevant? >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-wein-chemie-ki
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Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
Forschung sollte ergebnisoffen sein. Wer danach fragt, wann das nicht so ist, kommt bei diesen Punkten an: Komplexität, gesellschaftliche Folgen von Forschung und auch persönliche Einstellungen. Kühn, Kathrin; Waltz, Manuel www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Forschung sollte ergebnisoffen sein. Wer danach fragt, wann das nicht so ist, kommt bei diesen Punkten an: Komplexität, gesellschaftliche Folgen von Forschung und auch persönliche Einstellungen. Kühn, Kathrin; Waltz, Manuel www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Künstliche Intelligenz ist eines der meistdiskutierten Themen unserer Zeit – und gleichzeitig eines der am häufigsten missverstandenen. Zwischen Tool-Hype und Pilotprojekten geht oft verloren, worum es wirklich geht: nachhaltigen, wirtschaftlichen Mehrwert.Im Gespräch mit Carsten Puschmann spricht Dr. Teo Pham, KI-Experte und Gründer von http://TEO.AI , darüber, warum KI nicht als Experiment, sondern als strategische Grundlage moderner Unternehmen verstanden werden muss. Es geht um Klarheit statt Aktionismus, Skalierung statt Insellösungen und den gezielten Einsatz von Technologie dort, wo sie Prozesse verbessert und Entscheidungen unterstützt.Die Folge zeigt, warum KI kein Kostentreiber sein muss, sondern – richtig eingesetzt – Effizienz schafft, Komplexität reduziert und Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Gleichzeitig wird deutlich, warum erfolgreiche KI-Transformation weniger eine technologische als eine Führungsaufgabe ist.Wir reden über:
Ante Spittler, Mitgründer von Moss, spricht über die Learnings aus seinem ersten Startup Move24. Er teilt, warum sie bei Moss bewusst auf technologische Komplexität setzen, wie sie von Consumer-Marktplätzen zu B2B-Fintech kamen und warum manchmal das Businessmodell wichtiger als das Timing ist . Was du lernst: Warum Komplexität als Differenzierung dient Die Evolution vom ersten zum zweiten Startup Wie man aus Fehlern die richtigen Schlüsse zieht Den richtigen Mix aus Vision und Realität ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://stan.store/fabiantausch Ante Spittler LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/ante-spittler-241654116 Moss: https://www.getmoss.com/ Join our Founder Tactics Newsletter: 2x die Woche bekommst du die Taktiken der besten Gründer der Welt direkt ins Postfach: https://www.tactics.unicornbakery.de/