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Der Fall Richard Schuh beschließt eine Epoche und steht am Anfang einer neuen Republik. Während der Parlamentarische Rat in Bonn 1948/49 über das künftige Grundgesetz berät und darüber, wie die Todesstrafe verfassungsrechtlich in Deutschland zu behandeln sei, sitzt der Raubmörder Schuh in Tübingen ein und wartet auf die Vollstreckung seines Urteils: Tod durch das Fallbeil. Auf der einen Seite die Debatten über Menschenwürde und staatliche Macht, auf der anderen die letzte Hinrichtung unter geltendem Recht. Zwischen Nachkriegschaos, Justiztradition und politischem Neubeginn entsteht ein Fall, der bis heute Fragen offenlässt. Vielen Dank an Historikerin und Stadtarchivarin Vera Pelters, die für uns die Quellenlage im Stadtarchiv Tübingen aufbereitet.
Themen u.a.: Die Todesstrafe ist zutiefst unmenschlich - und für Abschreckung sorgt sie auch nicht. Und: Historiker Kiran Klaus Patel warnt vor schleichendem Werteverlust in der EU, obwohl er auch beeindruckt von deren historischen Entwicklung ist. Von WDR 5.
Amnesty International veröffentlicht den jährlichen Bericht zur weltweiten Anwendung der Todesstrafe. Ein Gespräch mit Generalsekretärin Julia Duchrow. Anna Osius über den Nahen Osten. Benedikt Scheper zur Lage in den USA. Von WDR 5.
Von Christa Zöchling. Israels Parlament hat mit knapper Mehrheit ein rassistisches, nur für Palästinenser geltendes, Todesstrafen-Gesetz beschlossen. Der Mörder des einstigen israelischen Ministerpräsidenten Jitzak Rabin wäre damit nicht erfasst worden. Auch nicht die bewaffneten, gewalttätigen Siedler. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Avidan, Igal www.deutschlandfunkkultur.de, Aus der jüdischen Welt
Das neue Gesetz zur Todesstrafe in Israel benutzt Recht, um Rachegeist und Vergeltung zu entfesseln. Die Einführung der Todesstrafe für Zivilisten im Raum der Militärgerichtsbarkeit steht im Widerspruch zu jeglicher rechtsstaatlichen Praxis. Zudem wirkt das Gesetz selektiv: Im Gebiet unter militärischer Jurisdiktion schließt es israelische Staatsbürger und israelische Bewohner ausdrücklich aus dem Kreis der BetroffenenWeiterlesen
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana hat Italien die Aufarbeitung durch die Schweizer Behörden stark kritisiert und gar den Botschafter aus Bern abgezogen – eine ungewöhnlich scharfe Massnahme. Nun kehrt Gian Lorenzo Cornado nach Bern zurück. Doch offene Fragen bleiben. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:56) Nachrichtenübersicht (05:32) Italiens Botschafter kehrt zurück nach Bern – Fallstricke bleiben (09:39) Todesstrafe in Israel: «Unvereinbar mit Rechtsstaats-Prinzipien» (16:19) Wieso «Down Under» für Schweizer Firmen zusehends wichtiger wird (22:16) Wie junge Menschen auf die Zukunft der humanitären Hilfe blicken
Verenkotte, Clemens www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Verenkotte, Clemens www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Zu Beginn der heutigen Folge richten wir den Blick auf das Westjordanland, wo eine zunehmende Zahl von Opfern durch radikale israelische Siedler zu beobachten ist. Außerdem sprechen wir über Zwangsräumungen in Ost-Jerusalem sowie die von der Knesset beschlossene Einführung der Todesstrafe, die sich vor allem gegen Palästinenser richtet. Anlässlich des Todes des einflussreichen deutschen Philosophen Jürgen Habermas widmen wir uns anschließend dem Spannungsverhältnis zwischen Moderne und Postmoderne in der politischen Gegenwart und fragen, ob Ideale wie der herrschaftsfreie Diskurs in Zeiten des Postfaktischen noch zu retten sind. Zum Abschluss geht es nach Ungarn: Dort hat der Oppositionspolitiker Péter Magyar derzeit gute Chancen, Viktor Orbán im Amt des Premierministers herauszufordern. Wie konnte es zu diesem potenziell historischen Moment kommen – und wie realistisch ist ein Machtwechsel in einem System, das in den vergangenen Jahren zunehmend zugunsten Orbáns umgebaut wurde? Außerdem diskutieren wir, welche Lehren sich daraus für andere Länder ziehen lassen. Hier kannst du die Episode kommentieren.
Diesmal: Viagra in Lebensmitteln, Jahresverdienst der Deutschen, Wahl in Ungarn, Finanzkommission Gesundheit, Sham Jaff zu den Auswirkungen des Iran-Kriegs, Israels Todesstrafe, Long Covid und Litauen. Mit einem Faktencheck von Ismahan Azzaitouni und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
Erneut will eine Volksinitiative Schweizer Grosskonzerne dazu verpflichten, den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt zu respektieren. Dem Bundesrat geht diese zweite Konzernverantwortungsinitiative zu weit. Er hat einen indirekten Gegenvorschlag vorgestellt. Alle Themen: (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:10) Bund mit Gegenvorschlag zur neuen Konzernverantwortungsinitiative (05:31) Nachrichtenübersicht (10:09) London: Aussenminister beraten virtuell über Strasse von Hormus (15:47) Irankrieg: welche Taktik zahlt sich besser aus? (21:36) Israels Wiedereinführung der Todesstrafe bereitet Schweiz Sorge (26:04) Bundesanwaltschaft will effizientere Rechtshilfe (30:46) Chip-Krise verteuert Handys und Computer (35:38) Über die Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit der Schweiz
Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Interviews
Reform des Gesundheitssystems, Lage-App und Angebot für Android-Nutzende, Israel führt Todesstrafe für Palästinenser ein, Feedback: Sollen RichterInnen politisch entscheiden?, Reform der Altersvorsorge gelingt, Dynamische Netzentgelte
Der israelische Historiker Moshe Zimmermann rechnet damit, dass das Oberste Gericht das neue Gesetz zur Todesstrafe für Terroristen, das faktisch auf Palästinenser abzielt, als verfassungswidrig einstuft. Das Gesetz ist für ihn politisch motiviert. Prof. Dr. Zimmermann, Moshe www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Rottscheidt, Ina www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Israel führt die Todesstrafe ein, de facto nur für Palästinenser. Israel-Korrespondentin Mareike Enghusen über die politischen Hintergründe des diskriminierenden Gesetzes.
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Erstmals seit Beginn der US-Blockade Ende Januar hat ein Tanker mit russischem Rohöl an Bord einen Hafen in Kuba erreicht. Kommentiert wird auch der Krieg im Iran. Doch zunächst Stimmen zur Ausweitung der Todesstrafe in Israel. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Israels Parlament, die Knesset, stimmt für die Wiedereinführung der Todesstrafe. Künftig sollen palästinensische Terroristen zum Tode verurteilt werden. Für jüdische Täter gilt die Verschärfung nicht. Was es damit genau auf sich hat, ob das nicht allen Grundsätzen der Gleichheit vor der Justiz widerspricht und ob das israelische Höchstgericht das Vorhaben noch kippen könnte, erklärt Maria Sterkl. Sie ist Korrespondentin in Israel für DER STANDARD.
Leichter als bisher können israelische Militärgerichte die Todesstrafe für palästinensische Häftlinge verhängen. Rechtsextremisten feiern diesen Schritt. Und: Wegen des Iran-Kriegs wird in vielen Ländern Energie knapp, das Leben wird eingeschränkt. Stephanie Rohde
Der Kanzler legt sich nicht auf genaue Zahlen für die Rückführung von Syrern fest. Israels Parlament beschließt die Todesstrafe – allerdings nur für Palästinenser. Und an Wal und Wolf zeigt sich die ungleiche Verteilung unserer Tierliebe. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Verwirrung um Kanzler-Aussage: Merz will sich 80-Prozent-Ziel für Rückkehrer nach Syrien nicht zu eigen machen Knesset beschließt Todesstrafe: Die Abgeordneten mit den Strang-Ansteckern jubeln Sorgenkinder aus der Wildnis: Der gute Wal und der böse Wolf +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Israel will die Todesstrafe vollstrecken, doch von dem neuen Gesetz sind de facto nur Palästinenser betroffen. Menschenrechtler sind entsetzt.
In Israel soll es für Terroristen künftig die Todesstrafe geben. Das hat das Parlament beschlossen. Es hat dazu ein Gesetz verabschiedet. Kritikerinnen und Kritiker sehen das Gesetz als rassistisch an, weil es faktisch nur Palästinenser betrifft. Weitere Themen: · Über 60'000 Cyberangriffe wurden letztes Jahr dem Bundesamt für Cybersicherheit gemeldet, wie ein neuer Bericht zeigt. Hoffnung soll nun ausgerechnet künstliche Intelligenz bieten. · In Mitholz wird das ehemalige Munitionsdepot geräumt. Ein Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle zeigt nun: Die Räumung wird die Region stärker verändern, als bisher angenommen.
Israel führt die Todesstrafe für Terroristen ein – ein Gesetz, das sich faktisch vor allem gegen Palästinenser richtet, warnen Experten. Der internationale Protest ist heftig: Amnesty International nennt es «extrem diskriminierend» und fordert die Rücknahme. In Israel selbst ist man geteilter Meinung. Denn eine Mehrheit jüdischer Israelis unterstützt die Todesstrafe laut Umfragen seit Jahren. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Gisela Dachs, Journalistin in Tel Aviv - Beat Gerber, Amnesty International ____________________ Team Moderation: Salvador Atasoy Produktion: Marc Allemann Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Butscha: Erinnern an Opfer des Massakers, Israel: Knesset für Todesstrafe, Wolf beißt Frau in Hamburg, Das Wetter
Die Themen von Matthis und Minh Thu am 31.03.2026: (00:00:00) Rettungsaktion aus der Binnenalster: Wie ein Wolf mitten in Hamburg sein Unwesen getrieben hat. (00:01:35) "80% der syrischen Geflüchteten sollen zurück": Was Syrerinnen und Syrer in Deutschland zu Merz' Aussage sagen. (00:06:08) Krankenkassen sollen sparen: Welche Vorschläge eine Expertenkommission macht und wo wir die Maßnahmen merken würden. (00:12:48) Todesstrafe in Israel: Warum die Strafe de facto nur für Palästinenser gelten wird und von welchen Länder Kritik kommt. Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de – und kommt gern in unseren WhatsApp-Channel: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Israels Parlament hat die Todesstrafe für palästinensische Terroristen beschlossen. Medico-Nahostreferent Riad Othman sieht darin die Institutionalisierung einer Politik, die Palästinenser rassistisch benachteiligt. Härte schaffe keine Sicherheit. Heinlein, Stefan www.deutschlandfunk.de, Interviews
Suizid-Prävention ist ein Thema von gesellschaftlicher Relevanz - besonders in der Generation 65+, sagen Seniorenvertreter:innen ++ Morgen bricht für das Jüdische Museum Hohenems eine neue Ära an ++ In Israel wollen unter anderen die "Rabbis für Menschenrechte" gegen jenes Gesetz klagen, das die Todesstrafe für palästinensische Terroristen vorsieht ++Moderation: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 31.03.2026
Einige ausländische Zeitungen beschäftigen sich in ihren Kommentaren mit einer möglichen Bodenoffensive der USA im Iran. Daneben geht es um das vom israelischen Parlament verabschiedete Gesetz zur Ausweitung der Todesstrafe auf verurteilte palästinensische Terroristen. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Leichter als bisher können israelische Militärgerichte die Todesstrafe für palästinensische Häftlinge verhängen. Rechtsextremisten feiern diesen Schritt. Und: Wegen des Iran-Kriegs wird in vielen Ländern Energie knapp, das Leben wird eingeschränkt. Stephanie Rohde
Hunderte US-Soldaten sind offenbar in der Golfregion angekommen.│ Die USA und Israel haben den Iran in der Nacht wieder massiv angegriffen. │ Der Iran fordert Mautgebühren für die Öffnung der Meerenge von Hormus. │ Das israelische Parlament hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der eine Ausweitung der Todesstrafe vorsieht.
Der Axpo-Chef zerstört die Wasserstoff-Träume der Linken. Ein Europäer sagt, dass die EU das Problem für Europa ist. Israel will die Todesstrafe einführen, so einfach ist das nicht. Der Zoo streckt seine Bratwürste mit Erbsen.
Butscha: Erinnern an Opfer des Massakers, Israel: Knesset für Todesstrafe, Wolf beißt Frau in Hamburg, Das Wetter
Reformvorschläge für Krankenkassen: Milliarden einsparen und neue Belastungen für Patienten, Bundeskanzler Merz empfängt Syriens Übergangspräsident al-Scharaa, Israelische Knesset berät über Todesstrafe für Terroristen, Zunehmende Eskalation im Krieg zwischen Iran und Israel, Spanien sperrt Luftraum für am Iran-Krieg beteiligte US-Militärflugzeuge, Iran-Krieg treibt Inflationsrate in Deutschland deutlich nach oben, Gemäldediebstahl in Italien im Gesamtwert von rund neun Millionen Euro, Veirrter Wal hängt weiter vor Wismar fest, Das Wetter
Eine Kommission für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen hat Empfehlungen vorgelegt, um neue Beitragserhöhungen zu vermeiden. Das Gremium benennt 66 Vorschläge, die bis zu 42 Milliarden Euro jährlich einsparen könnten.
Krankekassen geben mehr Geld aus als sie haben, Umstrittener Besuch: Syrischer Präsident al-Scharaa zu Gast in Berlin, Israel diskutiert Todesstrafe für Terroristen, Veirrter Wal steckt weiter vor Wismar fest, Das Wetter
Syriens Übergangspräsident al-Scharaa zu Besuch in Berlin. Die Linke hält den Empfang des Islamisten für falsch. │ Die meisten syrischen Flüchtlinge sollen Deutschland wieder verlassen, das sagt Bundeskanzler Merz. │ Al-Scharaa wirbt um Investitionen deutscher Firmen und sagt Rechtssicherheit zu. │ Iran fürchtet eine US-amerikanische Bodenoffensive und mobilisiert die Bevölkerung. │ Israels Parlament berät über die Todesstrafe für Terroristen, Menschenrechtler sehen darin eine Diskriminierung von Palästinensern.
Krankekassen geben mehr Geld aus als sie haben, Umstrittener Besuch: Syrischer Präsident al-Scharaa zu Gast in Berlin, Israel diskutiert Todesstrafe für Terroristen, Veirrter Wal steckt weiter vor Wismar fest, Das Wetter
Am 14. Mai 1985 verlassen vier Mädchen während der Mittagspause ihre Schule in Gary im US-Bundesstaat Indiana. Unter ihnen ist die 15-jährige Paula Cooper. Im Laufe des Nachmittags entwickeln sie einen Plan, um an Geld zu kommen. Ihr Ziel wird die 78-jährige Ruth Pelke, die allein in der Nachbarschaft lebt. Unter einem Vorwand verschaffen sich die Mädchen Zugang zu ihrem Haus. Kurz darauf eskaliert die Situation. Ruth Pelke wird getötet. Die Ermittlungen beginnen unmittelbar. Hinweise, Aussagen und erste Vernehmungen führen schnell zu den Jugendlichen.
2026 Live Tour: 17.10.26 Mainz, 23.10. und 24.10.26 Berlin - Tickets unter www.wahreverbrechen-podcast.deIn manchen Fällen kommt die Todesstrafe am Ende. In diesem Fall kommt sie wie ein Wunschzettel: Carroll Cole verzichtet auf Rettungsversuche, auf Rechtsmittel – und drängt darauf, dass der Staat ihn tötet. Warum will ein Mensch sein eigenes Urteil beschleunigen? Und was sagt das über ihn aus – und über ein System, das genau dafür gebaut ist, zu prüfen, zu bremsen, zu zweifeln?Triggerhinweis: Diese Folge enthält Themen wie sexualisierte Gewalt, Frauenmorde/Femizide, Seriengewalt, Alkohol- und Suchtproblematik, psychische Erkrankung.*Enthält Werbung*Enthält Affiliate-Links*++++Unser Buch: DIE ZEUGEN - Fiktive Ich-Erzähler berichten über ihre Begegnungen mit der dunklen Seite der Täter.
Ref.: Houssein, geflüchteter Christ aus Afghanistan Im Afghanistan gilt seit 2001 mit der Machtergreifung der Taliban das islamische Recht der Scharia. Religiöse Minderheiten sind stark benachteiligt und seit 2001 wird vermehrt von Schikanen und Unterdrückung von Nicht-Muslimen berichtet. So steht auch auf die Konversion vom Islam zu Christentum die Todesstrafe. Ein Gesicht der Christenverfolgung ist auch Housein, ein ehemaliger Clan-Chef, der Christ wurde. In dieser Sendung erzählt er seine Geschichte.
„Es geht nicht um Strafe – es geht um Rache.“ So lautet das Fazit von Itamar Mann, israelischer Professor für Völkerrecht, Menschenrechte, Umweltrecht und Rechtstheorie an der Universität Haifa, das er in einem im vergangenen November bei Legal Tribune Online (LTO) erschienenen Artikel zieht.[1] Darin analysiert er einen im selben Monat in derWeiterlesen
Am 17. Juli 1987 schafft die DDR die Todesstrafe ab. Nach dem sie sie zuvor zumeist heimlich verkündet und angewendet hatte. Wie kommt es zu diesem Sinneswandel? der Strafrechtler Arnd Koch mit einer Bestandaufnahme und einer Begründung. Arnd Koch ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Risiko- und Präventionsstrafrecht sowie Juristische Zeitgeschichte an der Universität Augsburg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der deutschen und europäischen Strafrechtsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Seinen Vortrag mit dem Titel "'Wahrhaft menschlich' – Theorie und Praxis der Todesstrafe in der DDR" hat er am 7. Januar 2026 im Rahmen der "Greifswalder Rechtsgespräche" an der Universität Greifswald gehalten, in der Reihe "Recht im Sozialismus". *********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Wissenschaft +++ DDR +++ Todesstrafe +++ Nachkriegsdeutschland +++ Sowjetunion +++ Arnd Koch +++ Universität Augsburg +++ Universität +++ Strafrecht der DDR +++ **********In dieser Folge mit: Moderation: Katja Weber Vortragender: Arnd Koch, Strafrechtler, Universität Augsburg**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:16 - Beginn des Vortrages, Vorbemerkung4:09 - Überblick: Abschaffung der Todesstrafe in europäischen Staaten7:15 - Zahlen, Anwendungsbereiche & Arten der Vollstreckung in der DDR21:52 - Zur Unsichtbarkeit der Todesstrafe in der DDR26:05 - Haltung der ostdeutschen Rechtswissenschaft zur Todesstrafe30:01 - Gründe für die Abschaffung der Todesstrafe34:05 - Spezifische Besonderheiten**********Quellen aus der Folge:Hinrichtung von Werner Teske am 26. Juni 1981: Der letzte NahschussTod eines Stasi-Offiziers – BundesarchivMuseum in der "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker. Bürgerkomitee Leipzig e.V.: Hinrichtungsstätte**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Heavy Metal in der DDR: Wie die Szene an ihre Musik kamSoziologie: Warum es immer noch Ost und West gibtDoping in der DDR: Pillen auch für Kinder und Jugendliche**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Zwölf Jahre lang hat die Wettbewerbskommission (WEKO) Manipulationen im internationalen Finanzmarkt untersucht. Insgesamt 20 Banken waren an diesen Manipulationen beteiligt, unter ihnen auch Schweizer Banken. Jetzt hat die Kommission Bussen von fast 240 Millionen Franken verhängt. Weitere Themen: Für Menschenrechte gab es innerhalb der UNO schon früher verhältnismässig wenig Geld. In Zukunft kommt von den Mitgliedstaaten noch weniger. Gleichzeitig erhalten Organisationen, die sich gegen Freiheitsrechte einsetzen, mehr Geld. 46 Männer wurden in diesem Jahr in den USA hingerichtet. Damit hat sich die Zahl zu letztem Jahr fast verdoppelt. Die meisten Hinrichtungen fanden dabei im Bundesstaat Florida statt; dessen republikanischer Gouverneur Ron DeSantis ein eifriger Befürworter der Todesstrafe ist.
Jan Weiler denkt darüber nach, für welche Zeitgenossen die Abschaffung der Todesstrafe wieder abgeschafft werden sollte...
Die elektronischen Identitätskarte, die E-ID, wurde nur hauchdünn angenommen. Die Vox-Analyse zur Nachwahlbefragung zeigt nun, je linker die Stimmenden waren, desto grösser war die Zustimmung zur E-ID. Beim Ausfüllen der Stimmzettel spielte das Vertrauen in die Behörden eine Rolle. Weitere Themen: In dreissig afrikanischen Staaten sind homosexuelle Handlungen verboten; es drohen lange Haftstrafen, in Uganda im Extremfall gar die Todesstrafe. Darf die Schweiz Homosexuelle in diese Länder wegweisen? Mit dieser Frage hat sich das Bundesgericht befasst und einen wegweisenden Entscheid gefällt. (PE.2024.0042) Die Verhandlungen an der Klimkonferenz im brasilianischen Belém kommen vielen zu langsam voran. Deshalb versuchen Organisationen der Zivilgesellschaft mit lautstarken Protesten und Demonstrationen Druck zu machen.
Als Julian und sein Sohn C.J. Lewis am Morgen des 30. Oktober 2002 erschossen in ihrem Wohnwagen gefunden werden, wirkt alles wie ein Raubüberfall. Doch der Verdacht richtet sich schnell gegen eine, die trauern müsste: Teresa Lewis. Sie soll zwei junge Männer beauftragt haben, ihre Familie zu töten – aus Habgier. Ein Fall, der Amerika spaltet: War Teresa eine berechnende Mörderin oder eine manipulierbare Frau, die selbst Opfer wurde?
Im Fall des tödlichen Attentats auf den konservativen US-Influencer Charlie Kirk hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag formell Anklage gegen den 22-jährigen Tyler Robinson erhoben. Neben Mord in einem besonders schweren Fall wirft man ihm weitere schwere Straftaten vor. Der Angeklagte sitzt in Untersuchungshaft und muss mit der Todesstrafe rechnen.
Nachdem der Trump-Influencer Charlie Kirk bei einer öffentlichen Veranstaltung auf offener Bühne erschossen worden ist, fahndete die Polizei fieberhaft nach dem Verdächtigen. Schlussendlich wurde der 22-jährige Tyler R. festgenommen. Bianca Blei aus der STANDARD-Außenpolitikredaktion erklärt, was man bislang über das Motiv des Mannes weiß, wie es zu dem Mord kommen konnte und warum dem mutmaßlichen Schützen bei einer Verurteilung die Todesstrafe droht