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Everyone Counts by Dr. Jürgen Weimann - Der Podcast über Transformation mit Begeisterung
Die Zinsen verschieben sich, KI verändert das Finanzwissen deiner Kunden, und der erste Reflex ist: Zielkarte überarbeiten, Vertriebstraining buchen, Kunden neu segmentieren, alle wieder zurück ins Büro. Vertraute Werkzeuge, vertraute Routinen und genau das ist die Falle. „Mehr vom Alten" bringt dich nicht in die Zukunft. Diese Folge ist eine Einladung zur ehrlichen Inventur und zu vier Schritten, die echten Fortschritt von Aktionismus trennen. Das nimmst du mit: Berufserfahrung als Erfahrungsgefängnis. Wir greifen zu Lösungen, die wir kennen und lieben, weil sie Sicherheit geben. Die Metapher: Wer früher in Stresssituationen geraucht hat, sollte nicht wieder anfangen, nur weil heute der Druck steigt. Werkzeuge sind richtig, wenn der Anlass passt. Kunden neu segmentieren, Zielkarten ausmisten, hybride Arbeit neu denken: alles sinnvoll. Aber nur, wenn es einer Vision folgt, nicht einem Reflex auf nachlassende Absatzzahlen. Vier Schritte statt Rückwärtsgang: 1. Ehrliche Inventur: was haben wir in den letzten fünf Jahren genau dieser Maßnahmen schon gemacht, und was hat es gebracht? 2. Emotionales Zielbild im Alleingang erarbeiten, in ganzen Sätzen, ohne Bullet Points, beim Spaziergang oder am Schreibtisch bei Kerzenschein. 3. Gemeinsam mitgestalten, am Besten in großen Räumen an neuen Orten, mit Agenden, die Zeit für Dialog lassen. 4. Freude am Tun: wie bei einer Bergtour, wo das klare Gipfelbild durch die schweren Passagen trägt. Diese Woche ein Experiment: Bevor die nächste Maßnahme beschlossen wird, geh allein spazieren und beschreibe in ganzen Sätzen, wie sich dein Institut in fünf Jahren anfühlen soll. Erst dann der Abgleich mit der geplanten Initiative. Wenn dir die Folge weiterhilft, abonniere „Everyone Counts" und teile sie mit Kolleginnen und Kollegen, die gerade vor ähnlichen Entscheidungen stehen. Lass uns verbinden: [LinkedIN](https://www.linkedin.com/in/juergenweimann/) Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich über Deine Bewertung mit 5 Sternen bei Apple Podcasts und wenn Du meinen Podcast weiterempfiehlst. Mail mir gerne Deine Gedanken zur Folge unter jw@juergenweimann.com. Liebe Grüße, Jürgen [Abonnier hier meinen Newsletter.](https://juergenweimann.com/juergen-weimann-newsletter/)
In dieser Folge erklärt Joachim Müller, wie ein Brandschutznachweis in einem denkmalgeschützten Bestandswohngebäude wegen fehlender Bestandsaufnahme massiv ins Rutschen geraten ist und zu Termin- sowie Umsetzungsdruck geführt hat. Du erfährst, welche Folgen es hat, wenn Brandschutz „vom Schreibtisch“ mit Neubau-Textbausteinen geplant wird, statt die reale Bausubstanz mit Deckenaufbau, Treppenanlagen und Türqualitäten sauber zu erfassen. Außerdem zeigt Joachim Müller, welche Learnings sich daraus für Architekt und Bauherr ergeben – von der zwingenden Bestandsaufnahme über die Bedeutung von Qualifikation vor Preis bis hin zu einer projektzielorientierten Zusammenarbeit mit Prüfsachverständigen und Behörden. Schau rein ins Video, bleib dran und vergiss nicht, den Kanal zu abonnieren! Brauchst Du einen zuverlässigen Prüfsachverständigen für Brandschutz? Oder brauchst Du einen hervorragenden Brandschutzplaner für die Planung des Brandschutzes für Dein Gebäude? Dann sichere Dir JETZT Dein kostenloses Erstgespräch unter: https://www.tub-brandschutz.com/ Vernetze Dich mit mir auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/joachim-m%C3%BCller-a28a7b86/ Disclaimer: Die Inhalte und Aussagen in den Videos dieses Kanals sind keine Rechtsberatung und ersetzen auch keine individuelle Planung / Prüfung des Brandschutzes für ein Gebäude. #Brandschutz #VorbeugenderBrandschutz #Brandschutzkonzept #Bestandsschutz #Denkmalschutz #Pruefsachverstaendiger #TuBBrandschutz #PruefSVBrandschutz
Lisa Rühl & Eli Peter von KarlMeise: Von Zwergschafen, Kinderbüchern und krassen Ideen Manche Geschichten beginnen nicht am Schreibtisch, sondern auf einem Hoagartn-Bankerl. So war es auch bei Lisa Rühl und Eli Peter. Kennengelernt haben sich die beiden im Rahmen eines Baugemeinschaftsprojekts – vermutlich zwischen Kabelkanälen, Abwasserrohren und vielen praktischen Fragen des gemeinsamen Bauens. Später saßen sie zusammen, sprachen über Zwergschafe – und aus einer eher ungewöhnlichen Idee wurde nach und nach etwas Größeres: eine Freundschaft, eine kreative Zusammenarbeit und schließlich KarlMeise, das gemeinsame Kreativbüro in Garmisch-Partenkirchen. Dort verbinden die Illustratorin Eli Peter und die Texterin Lisa Rühl Text, Gestaltung, Konzeption und Charakterdesign – immer mit einer besonderen Idee im Gepäck. In dieser Folge erzählen Lisa und Eli, wie aus echten Zwergschafen, einer Portion Fantasie und viel Durchhaltevermögen ihr erstes Kinderbuch entstanden ist: „Die krasseste Herde – oder der Tag, an dem der Zaun krachte“. Das Bilderbuch ist im Knesebeck Verlag erschienen, richtet sich an Kinder ab fünf Jahren und erzählt von Zwergschafen und Bergschafen, von Unterschiedlichkeit, Zusammenhalt, Vorurteilen und davon, wie man als Herde über sich hinauswachsen kann. Wir sprechen darüber, wie krass es wirklich ist, ein Kinderbuch zu schreiben, Figuren zu entwickeln, Illustrationen entstehen zu lassen und am Ende einen Verlag zu finden, der an diese Geschichte glaubt. Außerdem geht es um Bologna, um kreative Umwege, um Mut, ums Dranbleiben – und natürlich um die Frage, was echte Schafe mit einem Buchprojekt zu tun haben. Eine Folge über Freundschaft, Unternehmergeist, Kinderbuchzauber und die Kraft einer Idee, die erst einmal ganz klein wirkt – und dann plötzlich eine ganze Herde in Bewegung bringt. Hier gibt´s das Buch: https://karlmeise.de/kaufen/ https://www.instagram.com/karl_meise/ https://www.instagram.com/hoagartn_podcast/ https://www.instagram.com/gerd_styler/
Dein Schreibtisch ist voll und Du interpretierst das als „Ich bin wichtig“? Genau das ist der Denkfehler, der Dich im Tagesgeschäft gefangen hält. In dieser Episode zeige ich Dir, warum ein voller Schreibtisch ein Symptom ist: fehlende Regeln, Wissen im Kopf statt im System und Führung, die zu Erledigung wird. Du bekommst konkrete Beispiele und eine 10-Minuten-Übung, mit der Du sofort anfängst, Zeitfresser® zu eliminieren und Unternehmerfreiheit aufzubauen.
Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
„Es ist erstmal schmerzhaft, seinen eigenen Schreibtisch herzugeben.“: Marie Seliger, Innenarchitektin und Head of Consulting und Transformation bei bkp, beschreibt damit einen Punkt, der in vielen Projekten unterschätzt wird. Veränderung ist nicht sofort positiv erfahrbar, auch wenn die Bilder, Grundrisse und Konzepte längst überzeugen. „Da triggert der Raum viel, aber am Ende muss sich die Kultur verändern.“ Über die perfekten Arbeitswelten wurde schon viel gesprochen, wir alle kennen die perfekten Visualisierungen. Deshalb habe ich mir das Headquarter des Bauunternehmens MFB in Meppen ausgesucht: mit Blick ins Grüne, Tiny-Houses und einem Team, das selbst mitbaute. Damit es eben kein Verwaltungs-Elfenbeinturm wird. Nur: Wie kommt man dahin? „Partizipation heißt nicht, basisdemokratisch alles mit allen zu entscheiden.“ Stattdessen, so Marie, brauche es Leitplanken und Entscheidungen, die für die Organisation anschlussfähig sind. Befindlichkeiten Einzelner dürfen keine Rolle spielen. Irgendwie ist es wie immer im Leben: den Raum gibt es oft, aber die Unternehmenskultur hat noch Nachholbedarf. Wie man das vermeiden kann: Marie Seliger verrät es.
Wie hat dir die Folge gefallen?Gut
ACHTUNG: NUR BIS 7.6.2026 gibt's 15% auf UGreen Devices hier: https://amzn.to/4uK3fxD — Basti hat zwei Magic Arme mit dabei: Strom & Späne – und die Scheiß Glocke ist Scheiß wichtig! Naseweis Geld verdienen mit dem NAS-Device ist heute das Motto, in dem Zuge sprechen wir auch über Home Assistant, Paperless, OpenClaw usw, auch wenn Ben fragt: Willst du es nicht mal mit ehrlicher Arbeit probieren? Natürlich nicht, daher verschenken wir heute wieder tonnenweise (!) Lizenzen, versuchen weiterhin einen Schreibtisch zu kaufen und schauen den ganzen Tag Videoschnitt-Programme.
In dieser Folge 177 des Heinefunks interviewen Emma und Isabelle (mit Franzi an der Technik) unsere neue Lehrerin Frau Knack vor, die seit Anfang Mai am Heine Mathematik und Chemie unterrichtet und direkt die Klassenleitung der 5a übernommen hat.Sie erzählt von ihrem Weg zum Lehramt, von sozialen Projekten, Nachhilfe, ihrer Entscheidung zwischen sozialer Arbeit und Schule und davon, warum Mathe für sie schon früh nahelag. Außerdem geht es um ihre ersten Eindrücke am Heine, ihren chaotisch-perfektionistischen Schreibtisch, Kaffee, Tennis, Brettspiele, Dungeons & Dragons und Urlaube zwischen Bergen und Meer. Auch Bücher, Hörspiele, Taylor Swift, Soundtracks und die Frage, was am Lehrerberuf besonders schön und besonders schwierig ist, kommen zur Sprache. Am Ende beantworten wir wie immer unsere „Psycho-Fragen“ – mit Zeitreisen, Wunsch-Schulfächern und einem Nobelpreis für die eigene Oma.Eine Heinefunk-Folge über neue Anfänge, gute Fragen, Mathe, Chemie und jede Menge persönliche Einblicke.
Geschichten, die verkaufen - Mehr Umsatz durch Content Marketing
Drei Wochen lang habe ich hier keine neue Folge veröffentlicht. Nicht aus Faulheit. Nicht aus Zeitmangel. Sondern weil ich dem hinterhergelaufen bin, was viele Unternehmer kennen: der ständigen Suche nach etwas Neuem. In dieser Folge erzähle ich dir, wie ich gestern Abend allein an meinem Schreibtisch saß, mit mir selbst brainstormen wollte und mir Uwe gefehlt hat. Wie ich gemerkt habe, dass ich den Fokus auf mein wichtigstes Asset verloren hatte: diesen Podcast. Und wie ein einziges Gespräch mit meiner Frau und meinem AI-Sparringspartner Within mich zurück in die Klarheit gebracht hat. Du erfährst, warum Klarheit skalieren immer besser ist, als Unklarheit zu skalieren. Warum dein Kernkanal mehr Aufmerksamkeit verdient als der nächste neue. Und warum echtes, hartes Feedback aus deinem Umfeld das wertvollste Werkzeug ist, das du in deiner Strategie hast. Eine persönliche Folge mit einem Learning, das jedem Unternehmer, jeder Führungskraft und jeder Selbstständigen weh tut und genau deshalb wichtig ist. "Wenn du unklar bist in dem, was du tust, dann kann eine Skalierung doch nur mehr Unklarheit bringen." – Bernhard Kalhammer
Ein Kommentar von Claudia Töpper.Prof. Stefan Hockertz, Toxikologe und Immunologe sprach am Samstag, den 23. Mai 2026 in einem Interview mit dem Chefredakteur der österreichischen Nachrichtenplattform AUF1, Stefan Magnet darüber, dass sich der US-Gesundheitsminister, Robert F. Kennedy Jr. in die juristische Verfolgung der deutschen Ärzte einmischt, die ihre Patienten vor der Regierung während der Plandemie schützten. (1) Hierbei wird eine Briefkorrespondenz zwischen Kennedy Jr. und der aktuellen deutschen Gesundheitsministerin, Nina Warken thematisiert, welche bereits im Januar 2026 stattfand, jedoch weitestgehend unbemerkt blieb.Wörtlich erklärte Hockertz:„Christian Ösch [Präsident von „Schweizerischer Verein WIR“] und ich [haben uns dazu] entschlossen, zunächst auf einen Brief, den ich an Robert Malone geschrieben habe, den ich aus früheren Zeiten sehr gut kenne, letztendlich drei Briefe zu verfassen. […] Einen an Robert F. Kennedy [Jr.] – direkt an das Ministerium, einen an Trump - man hat uns belächelt, […] dass wir direkt an Donald Trump [dem US-Präsidenten] einen Brief verfasst haben und abgeschickt haben und natürlich an den Bundesrat der Schweiz, weil wir gesagt haben, wir nehmen die natürlich mit ins Boot. [Der] Inhalt der Briefe war immer zweigeteilt. […] Ein Thema war das Spiez und die Zustände in dem Labor dort. [Sprich] -Gain of Function-Forschung dort auf der Ebene der Schweiz. Das andere Thema war drangehängt, quasi an meinen Brief an Malone, den haben wir einfach sozusagen dem Robert Kennedy und auch dem Trump mit angehängt, [in dem es um] meine Situation [geht], die dazu geführt hat, dass ich in Deutschland komplett arretiert [festgelegt] bin. Das ist alles bekannt, dass muss ich nicht noch mal ausführen: Hausdurchsuchung, komplette Arretierung des Vermögens und nach fünf Jahren bis heute kein Verfahren. Das heißt also, keine Möglichkeit mich zu rechtfertigen oder auch Recht zu bekommen."Kennedy Jr. schreibt Brief an WarkenWeiter führt er aus: „Diese Fakten haben wir geschickt und ja, diese Briefe sind tatsächlich sowohl bei Kennedy [Jr.] als auch bei Trump auf dem Schreibtisch gelandet. Das war erstaunlich aber wir haben einen deutlichen Hinweis. Denn Robert Kennedy [Jr.] hat daraufhin einen Brief an die deutsche Gesundheitsministerin geschrieben, Nina Warken. Das ist die Nachfolgerin von Jens Spahn und Karl Lauterbach, also das ist ja schon eine tolle Abfolge.Nina Warken, bislang völlig unbekannt, hat tatsächlich einen Brief von Robert Kennedy [Jr.] bekommen, in dem Robert Kennedy [Jr.] schreibt, dass „[die] Zustände in der Verfolgung der Coronakritiker, Ärzte, Wissenschaftler, Mediziner […] in einer inakzeptablen juristischen Situation stattfinden.“ Er spricht vom „heiligen Verhältnis zwischen Arzt und Patient“, er spricht davon, „dass es nicht möglich sein darf und kann, in einer Demokratie, die die Bundesrepublik Deutschland ja vorgibt zu sein, dass hier Menschen in dieser Art verfolgt werden“. Also ein starker Vorwurf, als ausländischer Diplomat, mir ist es jetzt ganz wichtig, weil ich darauf gleich Bezug nehme, und Frau Warken hat es sich nicht nehmen lassen, zu antworten."Hockertz erklärt weiter: „Und zwar hat sie nicht geantwortet, wie ich es eigentlich erwartet hätte, denn im klassischen diplomatischen Umfeld hätte sie folgendes antworten müssen:„Sehr geehrter Herr Minister Kennedy, ich danke Ihnen für Ihre Hinweise. Ich weise Sie daraufhin, dass es eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Bundesrepublik Deutschland ist. Mit freundlichen Grüßen, Warken.“Macht sie aber nicht. Wir können gern darüber spekulieren, warum sie es nicht gemacht hat, denn ich denke mir, Herr Kennedy hätte dann gesagt, das sind meine inneren Angelegenheiten, liebe Frau Warken, um das mal klar zu stellen....https://apolut.net/kennedy-jr-retter-fur-verfolgte-mutarzte-von-claudia-topper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wer sich nach Gelegenheiten sucht, um sich von Arbeit und Schreibtisch fortzuschleichen, kann im besten Fall sein zoologisches Wissen erweitern. So geschah´s unserem Wochenkolumnisten Jan Weiler, als er in seinem Ferienhaus in Umbrien mit dort ansässigem Geflügel Bekanntschaft machte
Daniel Schöberl hat getan, wovon viele träumen: Job gekündigt, Wohnung aufgegeben, mit einem 40-Liter-Rucksack durch Thailand, Bali und Marokko gearbeitet. Doch irgendwann war das Fliegen wie Busfahren – und er merkte, dass er längst vergessen hatte, wofür er eigentlich aufgebrochen war. Was passiert, wenn Freiheit zur Gewohnheit wird? Und wie fühlt es sich an, mutig nach Hause zurückzukehren?Das beste Zitat der Folge„Ich hatte total verloren, wofür ich eigentlich mal gestartet bin – und alles war völlig Routine, nichts mehr Neues."— Daniel SchöberlWas dich in dieser Folge erwartetDaniel Schöberl betreibt seit fast 18 Jahren den Blog rucksackträger.com und war von 2016 bis 2020 als digitaler Nomade selbstständig unterwegs. In dieser Folge erzählt er, wie er den Absprung gewagt hat, warum er ihn irgendwann bereute – und was es brauchte, um wirklich anzukommen. Wer sich fragt, ob das Leben als digitaler Nomade hält, was es verspricht, bekommt hier eine der ehrlichsten Antworten, die es dazu gibt.Das sind die Highlights der Folge
Kapitel 62Spike wird aus Garre abberufen, da sich im Fall des Grünen Bogenschützen nichts bewegt. Auch Featherstone mss zurück nach London, da sich einige andere Fälle auf seinem Schreibtisch stapeln. Da bekommt Spike einen Hinweis auf einen neuen Geist und er untersucht daraufhin ein Haus im nahe gelegenen Wald. Vorgelesen von Rainer Schuppe; aufgenommen und bearbeitet im Coworking Space Rayaworx, Santanyí, Mallorca.
Potzblitz, Kreuz, Birnbaum und Hollerstauden! Da ist mir doch glatt mein Kaffee auf die Schreibmaschine gekippt. Ist ja auch wirklich blöd mit nur zwei gekrallten Krallenfüßen cool am Schreibtisch zu sitzen und Kaffe trinkend zu tippen, das erfordert ernorme Flugkünste, die ich zweifelsohne beherrsche (ich habe dreimal den Geiersturzflug-Ehrenpreis gewonnen in meinen besten Jahren) – aber ich war eben abgelenkt von dieser famosen Sendung. Um Unglück soll es also gehen: Wie es in die Welt kam, wieso wir fürs Glück auch Unglück brauchen und was das alles mit Literatur zu tun hat. Und Freilich, unsere beiden Radioritter des Glücks, Eisi und Meisi fangen ganz von vorne an: Natürlich im Griechenland, dem Land der Tragödien, wo man schon früh wusste: Man kann nicht immer Glück haben, das Orakel hat immer recht und jetzt friss deine Souvlaki auf, du Bengel! Auch Goethe hatte Pech, als er auf Kreuzfahrt in einen Sturm gekommen war. Und natürlich müssen wir auch wieder ganz schön viel über Schiffe reden, diese fiesen Biester, die eh nur untergehen oder schwimmen können. Was haben sie jemals für uns getan? Abgerundet wird diese Irrfahrt durch einen riesen Haufen verhängnisvoller Texte aus unserem original EBMD-Autor:innenpool, die literarisch Scherben zu Gold spinnen. Hals und Beinbruch wünscht Pappy, der Redaktionspapagey Die Autor:innen - Janika Wehmann - Andreas Prucker - David Telgin - Christian Knieps - Bastian Kienitz - Andreas Dietz - Alexander Rachmann Die Sprecher:innen - Verena Schmidt - Katrin "ohneh" Rauch - Andii Meret Weber
In dieser Episode von „Digitales Unternehmertum“ spricht Thomas mit Jochen Bloß über die Frage, was Gründer und Unternehmen heute wirklich erfolgreich macht. Jochen bringt über 20 Jahre Erfahrung als Gründungsberater, Business Coach und Unternehmer mit. Er hat zahlreiche Gründer begleitet, mehrere Unternehmen mitgegründet und kennt die typischen Muster, an denen Start-ups, Grown-ups und etablierte Unternehmen immer wieder scheitern. Worum geht es in der Episode?Die Folge beginnt mit Jochens persönlichem Weg ins Unternehmertum. Er erzählt, wie er über eine Bankausbildung, ein BWL-Studium und einen Zufall beim Tischtennis in die Gründungsberatung kam. Seitdem arbeitet er mit großer Leidenschaft mit Gründerinnen, Gründern und innovativen Geschäftsideen. Danach geht es um die Veränderungen der vergangenen 20 Jahre. Jochen beschreibt, wie sich der Markteintritt von Flyern und Pressearbeit über SEO und Social Media bis hin zu KI-gestützten Geschäftsmodellen verändert hat. Die Möglichkeiten sind größer geworden, aber auch die Ablenkungen. Genau deshalb wird Fokus zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Zentrale Themen der FolgeVertrieb als Gründeraufgabe Jochen erklärt, warum Vertrieb am Anfang nicht delegiert werden darf. Wer nicht selbst mit Kunden spricht, versteht den Markt nicht. Produktentwicklung passiert am Markt – nicht allein am Schreibtisch. Warum Perfektionismus gefährlich ist Viele Gründer entwickeln zu lange, bevor sie testen. Jochen zeigt, warum ein MVP, ein One-Pager oder ein Smoke Test oft besser sind als monatelange Produktentwicklung ohne Marktfeedback. Lean Startup und schnelles Lernen Die Folge zeigt, warum Build, Measure, Learn für Gründer so wichtig ist. Wer früh testet, reduziert Risiko und bekommt schneller heraus, ob ein Angebot wirklich funktioniert. Effectuation als unternehmerischer Ansatz Jochen stellt die fünf Effectuation-Prinzipien vor: Bird in Hand, Crazy Quilt, Lemonade, Affordable Loss und Pilot in the Plane. Es geht darum, mit vorhandenen Mitteln zu starten, Netzwerke zu nutzen, Rückschläge als Chancen zu sehen, Verluste zu begrenzen und selbst am Steuer zu bleiben. Persönlichkeit und Unternehmertum Ein weiterer Schwerpunkt ist die persönliche Entwicklung. Unternehmer müssen Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und auch unangenehme Situationen aushalten. Jochen spricht über internale Kontrollüberzeugung, Klarheit und die Bedeutung des persönlichen Umfelds. Netzwerke als Wachstumstreiber Jochen macht deutlich, dass Netzwerke nicht nur für Kontakte wichtig sind, sondern auch für Unterstützung, Austausch und unternehmerisches Denken. Wer wachsen will, braucht Menschen, die Chancen sehen und Probleme lösen wollen. KI als neuer Effizienzhebel Die Episode geht ausführlich darauf ein, wie KI den Alltag von Gründern, C-Level und Management verändert. Tools wie Claude, Gemini oder ChatGPT können Prozesse beschleunigen, interne Anwendungen ermöglichen und Entscheidungen vorbereiten. Gleichzeitig bleibt kritisches Denken wichtig. Fun, Fame und Fortune Jochen nutzt diese drei Kategorien, um den Fokus zu schärfen. Manche Aktivitäten machen Spaß, andere bringen Sichtbarkeit, aber entscheidend ist am Ende, was Umsatz bringt und das Geschäft wirklich voranbringt. Fördermittel und ihre Schattenseite Auch Förderprogramme werden kritisch betrachtet. Sie können helfen, aber auch bremsen, wenn Gründer zu viel Zeit in Anträge investieren und zu wenig Zeit am Markt verbringen.
Janne liebt ihren Job bei der Post. Sie sieht sich als Briefdetektivin, die dafür sorgt, dass unzustellbare Briefe doch noch den Menschen erreichen, für den sie gedacht waren. Dafür darf Janne die Briefe öffnen und Nachforschungen anstellen. Doch dann wird sie daran erinnert, dass sie schon viel zu lange keinen Kontakt mehr zu ihrem eigenen Großvater hat. Ein an ihn adressierter Brief landet auf ihrem Schreibtisch. Die Adresse stimmt, aber warum ist er unzustellbar? Und wer ist Rieke Hubert, die den Brief geschrieben hat? Janne beschließt, das herauszufinden. Ein einfühlsames Buch darüber, wie schwer und wichtig es ist, die richtigen Worte zu finden.
Mehr Zeit am See, weniger Zeit am Schreibtisch. Marie und Gregor zeigen, welche Routineaufgaben KI heute schon übernehmen kann - von der To-Do-Liste bis zum Kontoauszug.
Rüdiger hat gebastelt – und Tobi hat ein Podcastometer auf dem Schreibtisch. Was als Geburtstagsgeschenk begann (ein winziger 3D-gedruckter Sinclair ZX Spectrum plus selbstgebautes Raspberry-Pi-Display im Retro-Look), wird zur Ode ans Basteln und an die Nostalgie der frühen Heimcomputer-Ära. Dann wird's sicherheitstechnisch: Der JDownloader wurde am 6. und 7. Mai kompromittiert – wer das Tool genau in diesen zwei Tagen heruntergeladen hat, hat möglicherweise Malware auf dem Rechner. Klassische Supply Chain Attack über eine ungepatchte Schwachstelle im Webserver. MD5-Prüfsummen? Nützen nix, wenn auch die geändert wurden. Amazon schaltet erste Kindle-Generationen ab – keine neuen Bücher mehr ab 20. Mai. Verständlich aus Security-Sicht, aber ein schlechtes Signal für Langlebigkeit von Hardware. Google Chrome installiert still und leise 4 GB für das lokale KI-Modell Gemini Nano – ohne zu fragen, schwer zu löschen, DSGVO-relevant, und laut Berechnungen des Datenschutzforschers Alexander Hanff verantwortlich für 6.000 bis 60.000 Tonnen CO2 durch das massenhafte Ausrollen. Googles neues QR-Code-Captcha auf Android zwingt de facto alle Nutzer von DeGoogled-Systemen wie GrapheneOS ins Abseits – Kollateralschaden eines anti-KI-Bot-Schutzes. Fake-Captchas sind das nächste Level: Malware-Seiten kopieren per Klick Code in die Zwischenablage und fordern den User auf, ihn im Terminal auszuführen. Bitte niemals machen. Meta Ray-Ban: 1.100 Kenia-Mitarbeiter, die Videos für das KI-Training kategorisiert haben, wurden gefeuert – obwohl sie exakt das gemacht haben, was Meta wollte. Das Modell ist scheinbar fertig. OpenAI unterstützt in Illinois den AI Safety Act – einen Gesetzentwurf, der KI-Entwickler bei katastrophalen Schäden (100+ Tote, 1 Mrd. USD Schaden) aus der Haftung entlässt, sofern kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Sicherheitsnetz oder Freifahrtschein? Der US Firearm Printing Prevention Act will 3D-Drucker dazu zwingen, keine Waffen zu drucken – technisch kaum umsetzbar, wenn man einfach Einzelteile druckt. Und zum Schluss: Tobis KI-Reiseplaner-Vergleich. Nancy (via Ivo) schlägt ChatGPT und Perplexity klar – inklusive richtiger Hotelbuchungen, die Tobi tatsächlich schon gemacht hatte. -- Links zur Folge immer auf https://podcast.ichglaubeeshackt.de/ Wenn Euch unser Podcast gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung! Feedback wie z.B. Themenwünsche könnt Ihr uns über sämtliche Kanäle zukommen lassen: Email: podcast@ichglaubeeshackt.de Web: podcast.ichglaubeeshackt.de Instagram: http://instagram.com/igehpodcast
Warum wühlt dich das Gespräch mit einem Mitarbeiter manchmal so extrem auf, dass du es noch tagelang mit nach Hause nimmst? Rational weißt du, dass es „nur“ ein geschäftliches Problem ist – aber emotional fühlt es sich an wie ein Großbrand.Die Antwort liegt oft nicht im Hier und Jetzt, sondern in deiner Kindheit. In dieser Folge erkläre ich dir die Psychologie dahinter und warum dein inneres Kind oft unbewusst mit am Schreibtisch sitzt.In dieser Folge erfährst du:Warum scheinbar kleine Konflikte im Job massive emotionale Stressreaktionen auslösen.Die Psychologie der Übertragung: Was dein Mitarbeiter unbewusst in dir triggert.Wie veraltete Überlebensmuster aus deiner Kindheit heute deinen Chefinnen-Alltag sabotieren.Wie du diese Muster erkennst und im Alltag gelassener reagierst.Wenn du verstehst, wer da in stressigen Momenten wirklich die Kontrolle übernimmt, kannst du endlich wieder sachlich und entspannt führen und arbeiten.
Thu, 30 Apr 2026 19:13:55 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17328805/4286fb37-e984-4511-b66c-d118233fbf6c eae3ddd69bdffd1e6ced4f2e6e889b38 Stefan und Wolfgang besprechen den April 2026 Werbung Präsentiert von Surfshark. Geht auf surfshark.com/zwanziger oder nutzt den Code ZWANZIGER an der Kasse und bekommt 4 zusätzliche Monate Surfshark VPN gratis – plus 30 Tage Geld-zurück-Garantie. Salon Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos dazu: neuezwanziger.de Es war April 2026 (00:00) Auftakt der Monatsendfolge. Der Wahl (00:51) Wir hangeln uns am Wahltheater entlang – und einigen uns darauf, dass Kevin Gensheimers Interview mit Caroline Wahl in der Berliner Zeitung der einzig angemessene Beitrag dazu war. Alles andere blendet Wolfgang lieber aus, Stefan ohnehin. Nebenbei der einzige Kandidat, dessen Take Stefan interessiert hätte: Alexander Kluge. Unterstützung (07:12) Zwei technische Erweiterungen: Olivia liefert ab sofort einen täglichen Audio-Briefing-Podcast aus Forum und YouTube-Kommentaren (RSS-Button auf neuezwanziger.de). Und auf Stefans Seite gibt es jetzt das Clip-Transkript-Archiv mit über 7.000 Clips ab Januar 2024. Außerdem: Tickets für den Sommersalon am 22. August im Saalbau Bornheim (nicht in der Käs!) sind buchbar. Salonlektüre im Mai: Florian Butollo, „Das knappe Gut Arbeit". Rot-rot-grüner Podcast (09:05) Heidi Reichinnek, Ricarda Lang und Rasha Nasr treffen sich in „Heidi trifft" – das von Stefan ausgerufene Lager hat seinen Podcast. Wolfgang sortiert: Spaßfaktor ja, inhaltlich aber problematisch. Die Forderung, Plattformen wie Redaktionen zu behandeln (Section-230-Logik), wäre faktisch das Ende des freien, kleinen Internets. Stefan kontert mit Mamdani als Gegenmodell zu Kumbaya-Politik: Konflikt ist Treiber, nicht Schwäche – siehe Tucker Carlsons Trump-Distanzierung oder Merkel/Seehofer. KI & Recht (46:05) Christian Uhle (bei Yves Bossart) und OpenAI-Präsident Greg Brockman argumentieren erstaunlich deckungsgleich: KI befreit von Bildschirmarbeit, mehr Mensch-zu-Mensch. Die Anwaltskanzlei-KI Legora wirbt mit Jude Law unter dem Slogan „Face up" – passend zu Daniel Markovits' Befund, dass Partner heute 2.400 Billable Hours leisten müssen. Folge: Wenn die KI die Recherche übernimmt, bleibt nur noch Face-Up-Hour beim Kunden – Frankfurt wird voller, nicht leerer. Spitzenkanzleien werden zu Boutiquen, der Wald-und-Wiesen-Anwalt wird industriell ersetzt. SLAPP (1:00:27) SLAPP = Strategic Lawsuit Against Public Participation: Einschüchterungsklagen gegen Journalist:innen, Blogger:innen, Engagierte. Anlass ist die EU-Richtlinie 2024/1069, die bis 7. Mai in deutsches Recht überführt werden muss – aber gerade erst die erste Lesung im Bundestag hatte. Justizministerin Stefanie Hubig erinnert an Daphne Caruana Galizia (48 anhängige Verfahren bei ihrer Ermordung). Stefan zeigt die Ausschussanhörung mit Sachverständigen – inklusive eines BGH-Richters, dessen Vortrag klingt wie ein Notar, der einem den Vertrag vorliest. Mit Verweis auf Luhmann (Recht als Immunsystem) und Julia Enders (Balance, sonst Autoimmun) – hier droht das Immunsystem gegen den eigenen Körper zu kämpfen. Hinweis auf die Initiative NoSLAPP.de. Ukraine (1:47:52) Wir steigen ein über Miriam Meckels Anekdote (Vertrauensfrage Afghanistan 2001, Applaus im Wasserwerk) – paradigmatisch für eine Elite, die nichts dazugelernt hat. Ole Nymoen vs. Arthur Weigand („Für euch würde ich kämpfen") – Comedy-Gold, weil der Autor selbst seinen Buchtitel offenbar nicht durchdacht hat. Christina Dunz (RND) plädiert für die Rückkehr ukrainischer Männer im wehrfähigen Alter als „Frage der Fairness" – Wolfgang seziert, wie hier aus Konjunktiv Pflicht zum Sterben wird. Dazu der Reservistenverbandsvorschlag „Dienst bis 70" als Hebel zur Rentenaltererhöhung. Stefan zur Methode: Texte gibt er Alcina, die ihm Anlass, Kernaussage, Protagonisten und Zitate destilliert – Werbefilter gegen Dunz-Prosa. Iran (2:21:49) Was Trump im Iran veranstaltet, ist die Hölle – auch wenn wir wenig Bilder sehen. Die New York Times (Eric Schmitt, Jonathan Swan) hat die US-Munitionsbestände durchgezählt: über 1.100 JASSMs, ~1.000 Tomahawks, 1.200 Patriot-Interceptors verschossen – teils 30–50 % des Bestandes. Eine Milliarde Dollar Munition pro Tag. Justizministerin Hubig nennt Trumps Drohung „verstörend" – beim Thema Ramstein und Völkerrecht aber: nicht zuständig. Kein Ton vom Außenminister Wadephul. Ungarn (2:46:12) Péter Magyar und seine Tisza-Bewegung überholen Fidesz – wir sortieren mit Oliver Soos (Deutschlandfunk), Politologin Eszter Kovács und einem Guardian-Text von Tibor Dessewffy. Magyars Erfolgsformel: bis zu acht Auftritte pro Tag, native Social-Media-Sprache, Bekehrungsgeschichte als Erlaubnisstruktur (Lehrstück für eine Post-Trump-USA). Ungarns Rahmen: krasser Bevölkerungsverlust, wirtschaftlicher Abstieg, parlamentarisch nur noch Fidesz, Tisza und Neonazi-Partei – linke Kräfte sind zerrieben. Im SWR-Forum darf Gerhard Papke (FDP) erklären, Orbán sei der „Leuchtturm gegen Brüsseler Linke" – Wolfgang widerspricht: Die EU ist längst ein rechtes Projekt, in dem sich Meloni pudelwohl fühlt. Der Papst (3:58:08) Theologe Thomas Schüller fasst zusammen, warum Trump im Konflikt mit dem Papst nur verlieren kann: letzte moralische Instanz, multilateral, unbestechlich durch Zölle. Leo XIV. geht einen eigenen Weg – Respekt vor der Kurie statt Wirbel à la Franziskus, deshalb auch Nein zur Segnung homosexueller Paare. Stefan kündigt seine erste Vatikan-Tour im Mai an und einen 22.000-Wörter-Text aus Rom zu KI und menschlicher Intelligenz – Salonlektüre. Ankündigung: Wenn der Papst Räume für die KI definiert, unterwirft sich Stefan. Robin Alexander erklärt Debatten (4:08:26) Nachwehen der Klingbeil-Rede im „Machtwechsel"-Podcast: Robin Alexander und Dagmar Rosenfeld feiern Klingbeils „Schröder-Moment" (den außer Journalist:innen niemand so nennt). Inhaltlich: Rente an Lebensarbeitszeit koppeln (gegen Akademiker), nicht-erwerbstätige Ehefrauen aus der GKV kegeln – Bürgergeldempfänger und Geflüchtete bleiben drin („Verhetzungspotenzial"). Diagnose der Sendung: „Es hat sich ausgewumst, das Geld ist alle" – während für Aufrüstung weiter Sondervermögen entstehen. Modern Monetary Theory? Komplett abgeräumt. „You'll never walk alone" wird zu „You will walk alone – an die Front." Abschluss (4:36:32) Zum Schluss Bush und Michelle Obama als Wir-verstehen-uns-doch-Kuschelnummer trotz Irakkrieg – exakt das Modell, in das auch Deutschland zurückwill (alle dürfen mit allen, nur nicht mit der AfD). Passend dazu: Fabian Köster und Philipp Amthor stehen jetzt gemeinsam auf der Bühne im Ernst-Reuter-Saal – Stefans alte Prognose ist eingetreten. Trostpflaster: amerikanische Late Night (Stewart, Kimmel, Colbert) bleibt konfrontativ, weil sie es muss. Salon-Vorschau (4:43:13) Im Mai-Salon: Florian Butollo, „Das knappe Gut Arbeit" (Suhrkamp) als KI-Gegenthese zur Massenarbeitslosigkeit. Dazu der neue Vatikan-Text zu KI, „Kybernetik und Kritik" (punktuell), eine demografische Studie auf Basis der UN World Population Prospects 2024 (Wendepunkt: weltweit erstmals mehr Geburten von Frauen als von Männern – mit Folgen für Manosphäre und Rechtsruck) und das Niu-Wörterbuch (Reichelt, Hartmann, Thurn und Taxis), das Stefan schon physisch auf dem Schreibtisch liegen hat. Salon abonnierbar via Patreon, Steady oder Apple auf neuezwanziger.de. Live-Salon: 22. August, Saalbau Bornheim. full Stefan und Wolfgang besprechen den April 2026 no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 17415
Letztens saß ich am Schreibtisch und dachte: Moment, warum mach ich das eigentlich noch so wie früher im Job?tja: Muss ich nicht.Aber manchmal vergesse ich das.In dieser Folge spreche ich darüber, wie du Selbstvertrauen aufbaust, wenn dein Weg anders aussieht als bei anderen. Wenn du keine Blaupause hast. Wenn du's auf deine Art machst und nicht weißt, ob's klappt.Und ja, es geht auch um Buchhaltung (die ich hasse), darum, dass ich mittlerweile Podcasterin, Marketerin und zwischendurch Buchhalterin bin (obwohl ich eigentlich Beraterin bin), und darum, wie du dir deine Selbstständigkeit so gestaltest, dass sie zu deinen Werten passt. Nicht zu denen von anderen.Falls du mehr von mir lesen möchtest, mein Newsletter kommt jeden Sonntag. → https://app.hiphie.at/widget/form/a2XpzY07rYAoSa7nJjD9Und falls du merkst: Ja, ich will tiefer gehen, dann halt die Augen offen. Irgendwann bald (wann genau weiß ich noch nicht, aber sicher irgendwann) wird's dazu eine Begleitung geben. Infos dazu kommen dann im Newsletter.
Supplements überall: Kreatin im Gym, Vitamin D auf'm Schreibtisch, und TikTok-Hypes, die dir Energie, Fokus oder Glow versprechen. Aber was davon wirkt wirklich? In dieser Folge räumen wir mit Mythen auf, checken die Fakten und klären: Für wen lohnt sich was und wann ist es nur Marketing? Zu Gast ist Dr. Frank Hülsmann. Er ist Sportwissenschaftler, Nährstoff-Experte und der perfekte Guide, um den Dschungel aus Studien, Social-Media-Trends und Influencer-Mythen zu durchschauen. Also lehnt euch zurück, nehmt euch 'nen Kaffee – oder euer Lieblingssupplement – und lasst uns den Mythos vom „Wundermittel in der Kapsel“ gemeinsam aufdröseln.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
"Erst wird gegessen, dann sehen wir weiter“, sagt Karlheinz. Ein Deutscher, der irgendwann über die Grenze in Belgiens Wallonie gezogen ist und nie mehr zurückwollte. Das Herver Land wird auch eure Gaumen und Herzen erobern. Schon die traumhaften kleinen Dörfer, die über die idyllische Landschaft gesprenkelt sind, wirken viel zu zauberhaft dafür, dass Jochen gerade mal eine Stunde von seinem heimischen Schreibtisch entfernt ist - inmitten einer anderen Welt, geprägt von Genuss, Entspannung, Schönheit, kleinen Kapellen im Nichts sowie einer beeindruckenden Abtei mit einer Aura und Stille, die man fast körperlich spürt. Ebenfalls in dieser Folge: die besten Restaurants, Brauereien und Cafés der gesamten Region.—
Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Du willst komplexe B2B Deals gewinnen und fragst dich, warum so viele Angebote im Nirvana verschwinden? Was glaubst du, ist eigentlich der häufigste Grund, warum du Aufträge verlierst? Der Wettbewerb? Der Preis? Dein Produkt? Falsch. Denn der häufigste Grund ist, dass dein Kunde sich gar nicht entscheidet. Er sagt also nicht „Nein, wir nehmen den anderen". Stattdessen sagt er: „Wir warten erst mal ab." Genau hier liegt das Problem, das deine Pipeline aufbläht und außerdem deine Marge frisst. 40 bis 60 Prozent aller qualifizierten B2B-Pipelines enden in „No Decision". Das ist also zwei- bis dreimal so viel, wie du an den Wettbewerb verlierst. Folglich zeige ich dir in dieser Folge, warum das so ist und wie du als Verkäufer im Mittelstand vom ahnungslosen Hoffnungsverkäufer zum gefragten Entscheidungsarchitekten wirst. Wir reden über Buying Center, über die drei Phasen jeder Kaufentscheidung und außerdem über die eine Frage, die du stellen musst, bevor du jemals wieder ein Angebot rausschickst. Warum 60 % deiner Pipeline im komplexen B2B Vertrieb in „No Decision" enden Lass uns ehrlich sein. Du steckst Tage, manchmal sogar Wochen in ein Angebot. Dein Team ist beschäftigt. Die Kalkulation steht. Außerdem hat dein Vertrieb das Ding gefühlt schon im Sack. Und dann? Funkstille. Kein Auftrag, keine Absage, einfach nichts. Das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Studien zeigen seit Jahren das gleiche Bild: Der größte Wettbewerber im B2B ist nicht der Anbieter um die Ecke. Vielmehr ist es die Nicht-Entscheidung. Der Kunde verschiebt, vertagt oder vergisst. Manchmal hat er auch intern einfach keinen Konsens erreicht, was er überhaupt will. Gartner hat 2025 untersucht, wie B2B-Buying-Committees ticken. Das Ergebnis: 74 Prozent dieser Buying-Teams zeigen einen ungesunden Konflikt während des Entscheidungsprozesses. Das ist also keine produktive Meinungsverschiedenheit, sondern lähmender Stillstand. Forrester legt sogar noch nach: 86 Prozent aller B2B-Käufe kommen in den frühen Phasen ins Stocken, bevor überhaupt ein Lieferant ausgewählt wird. Wenn du also brav wartest, bis der Kunde mit einer Anfrage auf dich zukommt, bist du nicht im Spiel. Im Gegenteil: Du bist Teil des Problems. Tote Pferde reiten – das große Pipeline-Märchen Viele Verkäufer im Mittelstand reiten tote Pferde. Sie haben Pipelines, die voll aussehen, aber zu 80 Prozent aus Angeboten bestehen, die niemals einen Auftrag werden. Das frisst Zeit, Geld und außerdem deine Brainpower. Folglich lenkt es dich von den wenigen, wirklich relevanten Deals ab. Eine Not-to-do-Liste ist hier oft wirksamer als jede Akquise-Kampagne. Welche Angebote schreibst du nicht? Wo investierst du keine Stunde mehr? Im transaktionalen Geschäft („Schick mir mal eine Kiste Schrauben") magst du mit Masse arbeiten. Aber im komplexen B2B Vertrieb, in dem dein Kunde mit der Entscheidung ein echtes Risiko eingeht, gilt das Gegenteil. Die drei Phasen jeder B2B-Kaufentscheidung Damit du komplexe B2B Deals gewinnen kannst, musst du zuerst verstehen, wie eine Kaufentscheidung beim Kunden überhaupt entsteht. Es sind drei Phasen, und in keiner davon stehst du als Verkäufer automatisch im Mittelpunkt. Phase 1: Das Problem erkennen und priorisieren Bevor irgendetwas passiert, muss intern jemand sagen: „So kann es nicht weitergehen." Ein Beispiel: Der Vertriebsleiter merkt, dass die Daten über seinen Vertriebsprozess nicht reichen. Folglich kann er sein Team nicht steuern. Erst wenn dieses Problem benannt und priorisiert ist, entsteht überhaupt Handlungsdruck. Ohne diesen Druck passiert gar nichts. Null. Nada. Phase 2: Den Lösungsweg wählen Jetzt wird es spannend. Der Kunde überlegt nämlich, wie er das Problem lösen kann. Stellt er jemanden ein? Nimmt er ein neues CRM-System? Oder beauftragt er eine Beratung? Hier sitzt plötzlich nicht mehr nur der Vertriebsleiter am Tisch. Stattdessen kommen IT, Controlling, Marketing und Geschäftsführung dazu. Genau hier entsteht das Buying Center B2B – das Einkaufsgremium, das gemeinsam entscheidet. Und genau hier scheitern die meisten Projekte. Nicht etwa, weil die Leute böse sind, sondern weil sie sich intern nicht einig werden, was die beste Lösung ist. Phase 3: Den Lieferanten auswählen Das ist die einfachste Phase – aber nur für den Kunden. Er hat sich entschieden, was er will. Jetzt googelt er, vergleicht und holt drei Angebote ein. Genau hier kommen die meisten Verkäufer ins Spiel. Allerdings zu spät. Wenn du erst in Phase 3 auftauchst, sind die Kriterien schon definiert. Folglich bist du austauschbar. Es geht nur noch um Preis und Spezifikation. Damit bist du einer von vielen, der eine Ausschreibung beantwortet. Willkommen also in der Margenhölle. Buying Center B2B: Mit wem du wirklich sprechen musst Verkaufst du komplexe Lösungen, verkaufst du nie an „den Entscheider". Vielmehr verkaufst du an ein Gremium. Forrester hat in einer Studie aus 2025 nachgewiesen: An einer typischen B2B-Kaufentscheidung sind 13 interne Stakeholder und 9 externe Beteiligte involviert. Das ist also kein Meeting mehr, sondern eine Konferenz. Jeder dieser Stakeholder hat andere Prioritäten: Der Einkauf denkt an Kosten und Compliance. Der Fachbereich will Funktionalität und außerdem einen einfachen Alltag. Die IT denkt an Integration, Sicherheit und ihren ohnehin schon vollen Schreibtisch. Die Geschäftsführung will den strategischen Wert sehen. Legal will Verträge prüfen, die nicht zur Falle werden. Diese Leute reden oft gar nicht miteinander. Außerdem haben sie unterschiedliche Risikoprofile, Budgetverantwortungen und manchmal sogar unterschiedliche Zeitzonen. Das Ergebnis ist meistens nicht „Wir machen es nicht", sondern „Wir warten ab". Und genau das ist No Decision. Die gute Nachricht im Chaos des Buying Center B2B Wenn ein Buying Center es schafft, einen Konsens zu erreichen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Deal auch wirklich durchgezogen wird, 2,5 Mal so hoch. Das heißt: Wenn du es schaffst, dem Gremium beim Konsens zu helfen, hast du einen riesigen Hebel. Genau das ist heute deine Aufgabe als Verkäufer im Mittelstand. Nicht charmant lächeln. Sondern moderieren, strukturieren und vor allem führen. Komplexe B2B Deals gewinnen: Vom Hoffnungsverkäufer zum Entscheidungsarchitekten Hier kommt der entscheidende Mindset-Shift, den du im Kopf machen musst. Ein Angebot ist nämlich kein Akquise-Tool. Vielmehr ist ein Angebot die Bestätigung eines gemeinsam erarbeiteten Lösungswegs. Es gehört auf Stufe 3. Wenn Stufe 1 und 2 nicht abgeschlossen sind, macht ein Angebot überhaupt keinen Sinn. Der Hoffnungsverkäufer schreibt 50 Angebote pro Quartal und betet, dass eines davon zurückkommt. Der Entscheidungsarchitekt dagegen schreibt 10 Angebote, von denen 7 gewonnen werden – weil er vorher gemeinsam mit dem Kunden den Boden bereitet hat. Welcher von beiden willst du sein? Früh rein, statt spät reagieren: Der Challenger-Ansatz für komplexen B2B Vertrieb Die wirklich starken Verkäufer im Mittelstand sind nicht die, die schnell Angebote rausballern. Im Gegenteil: Es sind die, die früh beim Kunden auf der Matte stehen. Idealerweise, bevor der Kunde das Problem überhaupt erkannt hat. Stell dir vor, du gehst zu einem potenziellen Kunden und sagst: „Bei euch läuft im Vertrieb scheinbar alles super. Aber wusstet ihr, dass euer Wettbewerb längst Datenmodelle nutzt, mit denen er eure besten Kunden gezielt abfischen kann? Wenn ihr da nicht in den nächsten zwölf Monaten nachzieht, habt ihr ein massives Problem." Das ist die Idee hinter dem Challenger Sale. Du provozierst, du bringst neue Perspektiven und außerdem schaffst du den Handlungsdruck, der intern noch fehlt. Und – by the way – du bist der Anbieter, der das Problem lösen kann. So bist du nicht mehr Teilnehmer einer Ausschreibung, sondern Architekt der Entscheidung. Bevor du das nächste Angebot schreibst: Diese Fragen MUSST du stellen Wenn ein Kunde sagt „Schicken Sie uns mal ein Angebot", ist das der Moment, in dem 80 Prozent der Verkäufer den größten Fehler ihrer Woche machen. Sie sagen nämlich begeistert „Ja, mache ich!" und verschwinden zwei Wochen in der Angebotsstube. Mach das bitte nicht. Stell stattdessen Fragen. Diese hier: Gibt es ein definiertes Budget oder zumindest einen Investitionsrahmen? Gibt es einen konkreten Zeitdruck oder ein Critical Event (z. B. auslaufende Lizenzen, neue Mitarbeiter, regulatorische Frist)? Wer ist am Entscheidungsprozess beteiligt? Wie läuft so eine Entscheidung typischerweise bei euch ab? Wer wird das am Ende unterschreiben – und was ist für diese Person besonders wichtig? Was passiert, wenn ihr nichts tut? Welche Konsequenz hat die Nicht-Entscheidung? Wenn dein Ansprechpartner diese Fragen nicht beantworten kann oder will, ist das ein Signal. Entweder bist du beim falschen Menschen. Oder du bist zum falschen Zeitpunkt da. Beides ist also wichtig zu wissen, bevor du Tage in ein Angebot investierst, das nie kommen wird. Übrigens: Manchmal steckt hinter „Schick uns ein Angebot" schlicht die Botschaft: „Geh mir nicht auf den Sack und verpiss dich." Auch das musst du herausfinden. Mit Fragen. Die Stakeholder-Map: Dein wichtigstes Werkzeug im B2B Entscheidungsgremium Um das B2B Entscheidungsgremium wirklich zu verstehen, brauchst du eine Stakeholder-Map. Das ist eine Karte, auf der du gemeinsam mit deinem Ansprechpartner aufzeichnest, wer in welcher Rolle an der Entscheidung beteiligt ist. Wer ist Promoter, wer ist Blocker, wer ist Mobilizer und wer ist Gatekeeper? Amerikanische Studien zeigen: Unternehmen, die systematisch eine Stakeholder-Influencer-Map aufstellen, haben fast 40 Prozent höhere Gewinnchancen in ihrer Pipeline. Logisch. Wenn nämlich irgendwo im Unternehmen jemand sitzt, der dich blockiert, wird dein Angebot nicht gewinnen, egal wie schön es ist. Die richtigen Fragen für deine Stakeholder-Map Stell deinem Ansprechpartner diese Fragen, um die Map gemeinsam zu bauen: Mit diesen Fragen baust du eine belastbare Stakeholder-Map und kannst komplexe B2B Deals gewinnen. Wer muss bei einer Investition in dieser Größenordnung mit am Tisch sitzen? Damit findest du Einkauf, IT, Legal, Fachbereich und außerdem die Geschäftsführung. Gab es in der Vergangenheit ähnliche Projekte, die intern gescheitert sind? Woran lag das? Damit erkennst du Haken und Ösen, bevor du reintappst. Wer könnte interne Bedenken haben – und welche? Damit identifizierst du Blocker, bevor sie aktiv werden. Wer hat zuletzt eine ähnliche Entscheidung erfolgreich intern durchgebracht? Wie hat er das gemacht? Damit findest du den Mobilizer – die Person, die intern verkaufen kann. Was passiert, wenn ihr nichts tut? Damit machst du den Schmerz der Nicht-Entscheidung greifbar. Wenn du diese Map gemeinsam mit deinem Ansprechpartner erstellst, passiert etwas Magisches. Erstens: Du siehst sofort, wie tief er selbst im Thema drin ist. Zweitens: Er commitet sich automatisch stärker, weil er aktiv mitgearbeitet hat. Und drittens: Du kannst plötzlich viel besser einschätzen, ob und wann das Angebot kommt – und außerdem, woran es vielleicht hängt. Mobilizer finden – die Geheimwaffe, um komplexe B2B Deals zu gewinnen Im Buch The Challenger Customer beschreiben Brent Adamson und Matthew Dixon eine Rolle, die im Buying Center alles entscheidet: den Mobilizer. Das ist nämlich die Person, die intern andere überzeugen kann. Die Veränderung treiben will. Die nicht nur nett zuhört, sondern das Projekt aktiv durchdrückt. Talker und Blocker gibt es genug. Mobilizer dagegen sind selten. Aber wenn du einen findest und ihn richtig ausstattest – mit Argumenten, mit Daten und außerdem mit einer klaren Story – wird er für dich intern arbeiten. Das ist also der einzige Hebel, der „Unhealthy Conflict" in einem Buying Committee aufbrechen kann. Quick Takeaways: Was du sofort umsetzen kannst 40 bis 60 Prozent aller B2B-Angebote enden in No Decision – das ist also dein größter Wettbewerber, nicht der Mitbewerber. Eine Kaufentscheidung läuft in drei Phasen ab: Problem erkennen, Lösungsweg wählen und außerdem Lieferant auswählen. Sei früh dabei, nicht erst in Phase 3. 13 interne und 9 externe Stakeholder sind im Schnitt an einer komplexen B2B-Entscheidung beteiligt – verkaufe also nie an „den einen Entscheider". 74 % der Buying-Teams erleben ungesunden Konflikt – folglich ist es deine Aufgabe, Konsens zu moderieren. Ein Angebot ist kein Akquise-Tool, sondern die Bestätigung eines gemeinsam erarbeiteten Lösungswegs. Stelle die fünf Killer-Fragen (Budget, Critical Event, Buying Center, Unterzeichner, Konsequenz der Nicht-Entscheidung), bevor du auch nur eine Excel-Zeile für ein Angebot tippst. Bau eine Stakeholder-Map mit deinem Ansprechpartner – das erhöht deine Win-Rate um bis zu 40 %. Pragmatismus zum Schluss Musst du das bei jedem Angebot durchziehen? Nein. Wenn du einen Bestandskunden hast, der seit Jahren zuverlässig kauft und dir Aufträge zuschiebt – dann mach es einfach. Aber selbst dann lohnt es sich, regelmäßig zu hinterfragen: Habe ich wirklich alles erfasst? Verkaufe ich nur an meinen einen Ansprechpartner – oder gibt es da intern noch jemanden, an den ich verkaufen könnte? Sehr viele Verkäufer lassen genau hier viel Geld liegen. Die Regel: Bei jedem komplexen Deal, bei dem es um Risiko, Investition und Veränderung geht, stell die Fragen. Bau die Map. Werde zum Architekten. Sonst bleibst du Hoffnungsverkäufer. Fazit: Komplexe B2B Deals gewinnen ist eine Frage der Methode Wenn du im Mittelstand komplexe B2B Deals gewinnen willst, hilft dir kein neues CRM-System und auch keine geschliffene Verkaufsphrase. Was dir wirklich hilft, ist ein anderes Selbstverständnis. Du bist nicht mehr der Anbieter, der ein Angebot abgibt. Vielmehr bist du der Architekt, der einem Buying Center hilft, eine Entscheidung zu treffen, die alle tragen. Das ist Arbeit. Außerdem ist es mehr Zeit pro Deal. Aber es ist die einzige Methode, mit der du raus aus dem No-Decision-Sumpf kommst und endlich wieder planbar gewinnst. Folglich steigt deine Win-Rate, deine Marge auch – und nebenbei hörst du auf, tote Pferde zu reiten. Frag dich heute Abend: An welchen drei Deals in meiner Pipeline arbeite ich gerade, ohne wirklich zu wissen, wie der Kunde entscheidet? Dann ruf morgen früh dort an. Stell die Fragen. Bau die Map. Und falls du dabei Unterstützung brauchst – mein Team und ich helfen Vertriebsleitern und Unternehmern im Mittelstand genau dabei. Buch dir hier dein kostenloses Strategiegespräch und wir schauen uns deine Pipeline gemeinsam an: Termin mit Chris vereinbaren. FAQ – Komplexe B2B Deals gewinnen Was bedeutet „No Decision" im komplexen B2B Vertrieb? „No Decision" heißt, dass ein Kunde sich am Ende eines Verkaufsprozesses gar nicht entscheidet – weder für dich noch gegen dich. Statt eines Auftrags oder einer Absage passiert: nichts. Studien zeigen, dass 40 bis 60 % aller qualifizierten B2B-Pipelines so enden. Folglich ist das im komplexen B2B Vertrieb der größte Verlustgrund – größer als jeder Wettbewerber. Was ist ein Buying Center B2B? Ein Buying Center B2B (auch Einkaufsgremium oder B2B Entscheidungsgremium) ist die Gruppe von Personen, die im Unternehmen eines Kunden gemeinsam über einen Kauf entscheidet. Im Schnitt sind das 13 interne und außerdem 9 externe Stakeholder. Dazu gehören Fachbereich, Einkauf, IT, Legal und Geschäftsführung – jede Rolle mit eigenen Prioritäten. Wie viele Personen sind an einer B2B-Kaufentscheidung beteiligt? Forrester hat 2025 ermittelt, dass an einer typischen komplexen B2B-Kaufentscheidung im Schnitt 13 interne und 9 externe Stakeholder beteiligt sind. Frühere Studien sprachen dagegen von 5,4 Personen – die Zahl ist in den letzten Jahren also massiv gestiegen, weil Risiken, Compliance und Digitalisierung mehr Abteilungen einbinden. Welche Fragen muss ich stellen, um komplexe B2B Deals gewinnen zu können? Mindestens fünf: Gibt es ein konkretes Budget? Gibt es einen Critical Event mit Zeitdruck? Wer ist im Buying Center? Wer unterschreibt am Ende und was ist diesem Menschen wichtig? Und außerdem: Was passiert, wenn der Kunde nichts tut? Wer diese Fragen nicht beantwortet bekommt, schreibt das Angebot oft umsonst. Was ist ein Mobilizer im komplexen B2B Vertrieb? Ein Mobilizer ist eine Person im Buying Center, die intern Veränderung treiben kann und auch will. Er überzeugt Kollegen, räumt Widerstände aus und treibt das Projekt zum Abschluss. Im Buch „The Challenger Customer" wird er als entscheidender Hebel beschrieben, um komplexe B2B Deals gewinnen zu können – weil ohne ihn der interne Konsens kaum entsteht. Was nimmst du mit? Welche Frage aus dieser Folge wirst du beim nächsten komplexen Angebot zuerst stellen? Schreib es gerne in die Kommentare auf YouTube oder schick mir eine Nachricht auf LinkedIn. Und wenn dir die Folge geholfen hat: Teile sie mit einem Vertriebskollegen, der gerade mal wieder ein Angebot in den Wind schreibt. Das ist nämlich die beste Hilfe, die du ihm heute geben kannst.
Kennst du das auch? Du sitzt stundenlang am Schreibtisch… und dein Kopf denkt sich: „Das kann doch nicht alles sein?!"
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Du hast Dir Schreibzeit freigeschaufelt, sitzt am Schreibtisch – und 20 Minuten später hast Du noch keinen Satz geschrieben. Stattdessen: Mails, Handy, Scrollen. Das liegt nicht an mangelnder Disziplin, sondern daran, dass Dein Gehirn einen bewussten Moduswechsel braucht. Vier einfache Schritte helfen Dir, die ersten 10 Minuten so zu gestalten, dass Du danach wirklich im Schreiben bist.
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/verbrechenvonnebenan_podcast Im Video-Podcast "Nebenan Weltweit" beleuchten Philipp Fleiter und Franziska Singer jeden letzten Freitag im Monat internationale Kriminalfälle: https://on.rtlplus.com/24/nebenanweltweit Dieser mysteriöse Fall beschäftigt Ermittler und die Öffentlichkeit mehr als 40 Jahre lang: Günter Stoll wird schwer verletzt und nackt auf dem Beifahrersitz seines Autos gefunden. Offenbar wurde er von einem anderen Wagen überrollt. Kurz vorher soll Stoll sich verfolgt gefühlt und eine mysteriöse Botschaft aufgeschrieben haben. In dieser Folge spricht Philipp mit Tanina über einen Fall, der jahrzehntelang als unlösbar galt, bis eine junge Polizistin die Akte auf ihren Schreibtisch bekommt. +++ Produzent und Host: Philipp Fleiter Mischung und Schnitt: Christoph Scheidel - 79 Sound Redaktionelle Mitarbeit: Lea Jager Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
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WERBUNG | Wer viel Zeit am Schreibtisch verbringt – egal ob im Homeoffice oder beim Zocken – weiß, wie wichtig ein gutes Setup ist! Bei CLOUVOU findest Du ergonomisch komfortable Lösungen: [Link weiter unten] ! Von höhenverstellbaren Schreibtischen bis hin zu individuell anpassbaren Bürostühlen – passe alles flexibel an Deine Needs an. Dein Körper wird Dir für dieses Upgrade danken! /WERBUNG Gregor, Fabian und Gaststar Gunnar haben SUPER MEAT BOY 3D gespielt. Gelingt dem flinken Fleischwürfel endlich ein Comeback? Horror in unterschiedlichsten Formen gibt's bei TOXIC COMMANDO, CRISOL und THE OCCULTIST. Gerast wird in SCREAMER, gerätselt in LIFE IS STRANGE: REUNION. Eine Portion Senf zum neuen SUPER MARIO-Film rundet diesen GAME TALK ab, viel Spaß! Rocket Beans wird unterstützt von Clouvou. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Besser als KI? Da wird man neugierig, gilt doch die Künstliche Intelligenz als das ganz heiße Ding dieser Tage. Und es ist ja in der Tat erstaunlich, was mit KI so möglich wird - etwa ein Praxis-Song, der die Praxis von Dr. med. Sybille Freund in warmen Worten besingt, wenn auch mit manchmal ungelenken Reimen. Haben Sie den Song in unserer vorherigen Folge gehört? Pünktlich zum 1. April war der uns auf den Schreibtisch geflattert und wir haben spontan entschieden, ihn als Aprilscherz zu veröffentlichen. Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in Gesundheitsfragen ist aber kein Scherz - und vor allem alles andere als unbedenklich! Volker Pietzsch und Dr. med. Sybille Freund sprechen darüber, was passieren kann, wenn man statt zu Dr. Google jetzt zu Dr. ChatGPT geht… Alle Podcastfolgen und ein ausführliches Stichwortverzeichnis finden Sie hier: https://doktorfreund.de/podcast
Nachdem uns letzte Folge das 300-jährige Jubiläum durchgerutscht ist brauchten wir eine kurze Pause. Klar dass man als Legende auch mal durchatmen muss. Trotzdem waren wir fleißig und haben tolle Jokes im Erste-Hilfe-Kurs geerntet, sodass wir uns fragen müssen: Wieso hängt bei uns am Schreibtisch keine lustige Postkarte? Zum Ende hin wird es dann doch ein bisschen ernster - Wir geben unsere professionelle Einschätzung zu Let's Dance ab.
WERBUNG | Wer viel Zeit am Schreibtisch verbringt – egal ob im Homeoffice oder beim Zocken – weiß, wie wichtig ein gutes Setup ist! Bei CLOUVOU findest Du ergonomisch komfortable Lösungen: [Link weiter unten] Von höhenverstellbaren Schreibtischen bis hin zu individuell anpassbaren Bürostühlen – passe alles flexibel an Deine Needs an. Dein Körper wird Dir für dieses Upgrade danken! /WERBUNG Volles Haus, viel zu bereden. Zum Beispiel DER ASTRONAUT - PROJEKT HAIL MARY, der ein großes Thema unter den Kolleginnen und Kollegen ist, die heute bei unserem WAS HAST DU ZULETZT GESEHEN-XXL mit dabei sind. Daneben gehts aber auch noch mal um 28 YEARS LATER, den Colin endlich mal nachholen konnte, oder THE HOLY BOY, der Kuro beim Fantasy Filmfest wohl ganz schön in den Sitz gedrückt hat.. Oder um NUR NOCH EIN EINZIGES MAL, den sich Lucca gegeben hat, was einen kleinen Talk zum ganzen Shitstorm rund um die Produktion zur Folge hat und um CRIME 101, den Schröck jetzt endlich mal nachholen konnte. Darüber hinaus will sich Kuro noch von André und Daniel versichern lassen, dass er GOOD LUCK, HAVE FUN, DON'T DIE nicht umsonst ziemlich gut fand, während Luca mal wissen will, was die beiden noch über HOOK denken, da er sich Spielbergs Peter Pan-Abenteuer zuletzt noch mal auf die Netzhaut gelegt hat, nachdem er ebenfalls DER ASTRONAUT gesehen hatte. Und bevor du denkst, dass das doch eigentlich eine ganz abwechslungsreiche Runde war, kommt Matthias noch mit SCRUBS und HANNAH MONTANA - DER FILM um die Ecke. Abgerundet durch ein wenig Teenie-Blut, da André schon THE WHISTLE sehen konnte, sowie ein wenig Modell-Blut, da Schröck zudem noch BLUTIGE SEIDE von Mario Bava erstmals gesehen hat. Wir hoffen, da ist eine Menge für Eure Watchlisten dabei oder zumindest eine nette Plauderei rund um unser Lieblingsthema. In diesem Sinne: Tschüss, bleibt gesund und gut drauf und was habt Ihr denn zuletzt so gesehen? Rocket Beans wird unterstützt von Clouvou. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
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In dieser Folge tauchen wir gemeinsam mit Nico Greiner, dem selbsternannten "Dokumentenkanzler" von der PPI AG, tief in die Welt der Dokumentenprozesse in der Versicherungsbranche ein. Dominik Badarne spricht mit ihm darüber, warum Dokumentenmanagement in Versicherungen nach wie vor entscheidend – und oft unterschätzt – ist. Die beiden gehen der Frage nach, ob wir wirklich schon digital sind oder immer noch nur Papierstapel als PDF speichern, und wie Künstliche Intelligenz hier echte Veränderungen herbeiführen kann.Freut euch auf spannende Einblicke darüber, wie sich der Umgang mit Dokumenten weiterentwickelt, welchen Stellenwert die Customer Experience dabei spielt und warum Mut und Pragmatismus entscheidend für die digitale Transformation sind. Außerdem erwartet euch der ein oder andere Blick hinter die Kulissen: Von den größten Dokumenten-Fails bis hin zu mutigen Prognosen, wie unser Versicherungsalltag 2035 aussehen könnte.Also, ideal für alle, die wissen wollen, wie die Zukunft der Versicherungswelt aussieht, wenn aus Dokumenten echte Daten und Prozesse werden!Schreibt uns gerne eine Nachricht!PPI – Inspired by Simplicity. PPI verbindet Fach- und Technologie-Know-how, um komplexe Finanzprojekte in der Versicherungs- und Bankenwelt unkompliziert umzusetzen. Mit über 800 Expert:innen, europaweit führenden Lösungen im Zahlungsverkehr und der Vision „From Paper to Pixels“ begleitet PPI ihre Kunden erfolgreich in die digitale Zukunft.
Nikolai Hilz hat momentan alle Hände voll zu tun: Er ist Designer im Team von Aesir Studios, die Anfang März einen ungewöhnlichen Open-World-Titel veröffentlicht haben - The Legend of Khiimori. In diesem Spiel reiten wir als Kurierin durch die Mongolei des 13. Jahrhunderts, überbringen Nachrichten oder Geschenke und müssen währenddessen darauf achten, dass es unserem Pferd möglichst gut geht. Futter, Wasser, Medizin, ein bequemer Sattel, alles muss stimmen, damit wir sicher und gut am Ziel ankommen. Und all diese Dinge kosten wiederum Geld - wie viel genau, das bestimmt Nikolai Hilz, der die Wirtschaft der Spielwelt von seinem Schreibtisch in München aus kontrolliert. Im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott erzählt Nikolai von seinem täglichen Versuch, genau die richtigen Preise festzulenken und muss dafür geradezu tiefenpsychologisch Beschwerden und Wünsche von SpielerInnen analysieren. Bevor die beiden dazu kommen, gibt's außerdem eine kleine Reise in die Vergangenheit des Designers, die ihn nach England, zu Travian Games und dem ambitionierten Versuch führte, ein eigenes Studio auf die Beine zu stellen.
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Mit 30 der Kick: Ein Joint, ein kaputtes Studium, ein paar Rechner unterm Schreibtisch und plötzlich beginnt Sascha Pallenbergs radikaler Weg aus dem Chaos – von Bundeswehr-Hierarchie bis taiwanischer Tech-Revolution. Zwischen Burnout und Neugier prallen Sinnsuche, ADHS und Digitalsucht aufeinander. Was bleibt, ist der Mut, die eigenen Regeln immer wieder zu sprengen. Ein Gespräch über Grenzgänge, das Gefühl für genug und den Lernweg einer Generation, die niemals stillsteht. Du erfährst... …wie Sascha Pallenberg die Bedeutung von Ausbildung und Hierarchien neu bewertet. …warum der Wechsel ins Ausland Saschas Leben und Perspektive revolutionierte. …wie Sascha den Weg von einer "immer mehr" zu einer "genug" Welt fand. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Geschätzte Lesedauer: 10 Minuten Herzlich Willkommen zum Vertriebsfunk! Heute sprechen wir über den absoluten Kern des Verkaufens. Folglich geht es um eine Frage, die richtig wehtut: Wie viel Zeit verbringen wir im Vertrieb eigentlich noch wirklich mit dem Kunden? Wenn du deine Vertriebseffizienz steigern willst, musst du deshalb genau hier ansetzen. Zwar drehen sich viele Vertriebsorganisationen im Kreis, dennoch gibt es Auswege. Die Kalender der Verkäufer sind randvoll und die Mitarbeiter arbeiten bis spät in die Nacht. Trotzdem stimmt der Output einfach nicht. Warum? Weil sie sich mit allem beschäftigen – nur leider nicht mit der aktiven Marktbearbeitung. Zunächst müssen wir folglich das System fixen, damit dein Vertrieb wieder richtig angreift! Der 1-Stunden-Verkäufer: Die bittere Realität im B2B-Vertrieb Laut dem "State of Sales"-Report von Salesforce verbringen Verkäufer weltweit im Schnitt nur etwa 40 % ihrer Arbeitszeit mit echtem Verkaufen. Das allein ist schon kein Ruhmesblatt. Darüber hinaus glaube ich, dass es im deutschen Mittelstand bei komplexen B2B-Lösungen noch viel düsterer aussieht. Wenn du demzufolge deine Vertriebseffizienz steigern möchtest, müssen wir uns die nackten Zahlen ansehen. Die harte Mathematik der Vertriebszeit Lass uns dafür mal eine einfache Rechnung aufmachen: Erstens haben wir einen Top-Verkäufer mit einer 38-Stunden-Woche. Ziehen wir davon 30 Tage Urlaub, im Schnitt 15 Krankheitstage in Deutschland und etwa 10 Feiertage ab. Somit landen wir bei rund 1.500 Nettostunden Arbeitszeit im Jahr. Jetzt stellt sich die entscheidende Frage: Wie viel von diesen 1.500 Stunden verbringt dieser Verkäufer proaktiv beim Kunden? Meine Schätzung für die meisten mittelständischen Unternehmen lautet: Es sind deutlich unter 20 Prozent. Infolgedessen sprechen wir von gerade einmal 300 Stunden im Jahr. Das sind lächerliche 6 Stunden in der Woche oder genau 1 einzige Stunde am Tag, in der wirklich verkauft wird. Der ganze Rest verschwindet stattdessen in einem vertriebsorganisatorischen Niemandsland. Wir sprechen hierbei explizit nicht von faulen Mitarbeitern! Vielmehr handelt es sich um extrem fleißige Verkäufer, die jedoch in einem furchtbar ineffizienten System gefangen sind. Wenn du den B2B Vertrieb optimieren willst, musst du erkennen: Die Kalender sind zwar voll, aber die Marktwirkung ist schlichtweg nicht vorhanden. Warum Verkäufer nicht verkaufen: Die Support-Falle Im deutschen B2B-Umfeld packen wir unseren Verkäufern außerdem immer mehr Aufgaben auf den Schreibtisch, die absolut nichts mit der Kundenkontaktzeit zu tun haben. Beispielsweise koordiniert der Vertriebler im Maschinenbau plötzlich Serviceeinsätze oder klärt Zollprobleme. Im IT-Systemhaus mutiert der Verkäufer nach dem Abschluss oftmals zum Projektleiter. In der Pharmabranche geht wiederum unendlich viel Zeit für regulatorische Abstimmungen drauf. Das Resultat? Die Mitarbeiter kommen abends völlig erschöpft nach Hause. Obgleich sie "super busy" waren, haben sie sich faktisch nicht mit dem Markt beschäftigt. Es gab demnach keine Neukundenakquise, kein strategisches Prospecting und keinen echten Fortschritt in der Pipeline. Lost Opportunity Costs: Der unsichtbare Profitkiller Wenn wir darüber sprechen, die Vertriebseffizienz zu steigern, müssen wir zwangsläufig über Kosten reden. Die höchsten Kosten in deinem Vertrieb sind nämlich nicht die Gehälter deiner Key Account Manager. Es sind ebensowenig die Firmenwagen oder die teuren CRM-Lizenzen. Stattdessen sind die höchsten Kosten die sogenannten Lost Opportunity Costs. Das Verrückte daran ist: Diese Kosten tauchen in keiner Bilanz und in keiner GuV auf. Kein Dashboard der Welt zeigt dir den 2-Millionen-Euro-Deal, den ihr nie gewonnen habt, weil dein Verkäufer schlichtweg keine Zeit hatte, den Kunden überhaupt anzurufen. Das Geschäft, das uns folglich entgeht, weil wir intern feststecken, ist der wahre Preis für mangelnde Vertriebseffizienz. Tooth-to-Tail-Ratio: Was wir vom Militär lernen können Lass uns infolgedessen einen Blick auf das Militär werfen. Dort gibt es die sogenannte "Tooth-to-Tail-Ratio" (Zahn-zu-Schwanz-Verhältnis). Man schaut sich an, wie die Truppe verteilt ist: Wie viele Soldaten sind vorne an der Front ("Tooth") und kämpfen, und wie viele Leute sorgen im Hintergrund ("Tail") durch Support dafür, dass die Frontkämpfer überhaupt zubeißen können? Im Irakkrieg hatte die US-Armee beispielsweise teilweise eine Quote von 1 zu 8. Das heißt konkret: Auf einen kämpfenden Frontsoldaten kamen acht Support-Soldaten. Diesen Gedanken müssen wir unbedingt auf den Vertrieb übertragen! Wie schaffst du es demzufolge, deine Verkäufer "vorne an der Front" – also beim Kunden – zu halten? Welchen Support kannst du ihnen geben, damit sie aktiv den B2B Vertrieb optimieren können? Der A-Player-Tax-Effekt Ein weiteres massives Problem stellt der A-Player-Tax-Effekt dar. Deine besten Verkäufer bekommen naturgemäß die größten, wichtigsten und schwierigsten Kunden. Sobald sie diese Kunden gewinnen, behalten sie sie selbstverständlich auch in der Betreuung. Das Problem daran: Diese komplexen Großkunden verursachen extrem viel interne Arbeit, wie etwa Abstimmungen oder Projektmanagement. Dies führt letztlich dazu, dass deine absolut besten Jäger nach einiger Zeit zu den bestbezahltesten Sachbearbeitern deines Unternehmens degradiert werden. Sie managen infolgedessen nur noch den Bestand und haben keine Zeit mehr für Angriffe auf neue Ziele. 3 Hebel, um sofort die Vertriebseffizienz zu steigern Wie kommen wir nun aus dieser Falle heraus? Es funktioniert jedenfalls nicht, wenn du dich einfach vor die Mannschaft stellst und rufst: "Leute, ihr müsst jetzt mehr Termine machen!" Das System muss zuerst gefixt werden. Deshalb sind hier drei erprobte Hebel, die du diese Woche noch umsetzen kannst. Hebel 1: Die radikale Not-To-Do-Liste Mache zunächst mit deinem Team eine Kalenderübung: Schaut euch die Termine der letzten vier Wochen an. Was davon war wirklich "Outbound" und somit proaktive Marktbearbeitung? Wenn das unter 20 % liegt, habt ihr folglich ein massives Problem. Ihr müsst stattdessen dringend Freiräume schaffen. Dazu erzähle ich gerne die Geschichte von John McMahon (Autor von "The Qualified Sales Leader"). Als er eine neue Position als Vertriebsleiter antrat, fand er den Schreibtisch seines gefeuerten Vorgängers überladen mit Formularen und internen Anforderungen vor. Was hat er daraufhin getan? Er holte den Hausmeister mit einer riesigen Mülltonne und hat schlichtweg alles weggeschmissen. Der Fokus auf das Wesentliche Er hat sich anschließend einen großen Mülleimer unter sein Posteingangsfach gestellt. Danach ist er raus zu seinen Leuten gefahren, um sie beim Verkaufen zu unterstützen. Immer wenn er zurückkam und interne Formulare im Eingang lagen, kippte er sie konsequent in den Müll. Wenn sich schließlich jemand beschwerte, fragte er: "Ist das wirklich wichtig für mich, um mein Vertriebsziel zu erreichen?" Meistens lautete die Antwort darauf: Nein. Merke dir aus diesem Grund diesen Satz: Umsatz ist der ultimative Schutz gegen Bürokratie. Wenn die Umsätze und die Marge stimmen, sind alle anderen Probleme im Unternehmen zumeist leicht zu lösen. Schmeiß deswegen die sinnlosen internen Meetings raus und baue eine harte Not-To-Do-Liste! Hebel 2: Realistische Kapazitätsplanung Du kannst die Vertriebseffizienz obendrein nicht steigern, wenn die Verteilung der Accounts keinen Sinn ergibt. Wenn du einem Verkäufer beispielsweise 500 Accounts ins Gebiet gibst, wird er diese niemals proaktiv bearbeiten können. Selbst wenn er 80 % Kundenkontaktzeit hätte, ist das physisch völlig unmöglich. Du musst dementsprechend Kapazitäten planen und knallharte Prioritäten setzen. Erinnere dich diesbezüglich an das Beispiel der Firma Würth: Setz jemanden in ein Gebiet. Wenn er die Ziele erreicht hat, teile das Gebiet in der Mitte durch, setz einen zweiten Verkäufer rein und gib beiden das gleiche Umsatzziel wie vorher. Plötzlich müssen und können sie sich viel intensiver mit den Kunden beschäftigen, weil die Kapazitäten nun passen. Hebel 3: Sales Cadence (Der Vertriebsrhythmus) Der wichtigste Hebel, um die Kundenkontaktzeit zu erhöhen, ist schließlich die Sales Cadence. Der Vertriebsleiter gibt dabei den Takt vor. Das bedeutet jedoch nicht "noch mehr Meetings", sondern vielmehr wenige, aber extrem verlässliche Rituale. Ein starkes Ritual ist hierbei das Monday-Sheet. Am Montagmorgen füllt jeder Verkäufer folgende Punkte aus: Welche neuen Kunden (Logos) werde ich diese Woche proaktiv angehen? Welche laufenden Deals werde ich diese Woche aktiv einen Schritt in der Pipeline nach vorne bringen? Wie viel neues Pipeline-Volumen werde ich aufbauen? Was werde ich diese Woche final abschließen? Was ist mein absolutes Top-Ziel für diese Woche? Dieses Sheet geht transparent an das Team und an andere Abteilungen, um Synergien zu nutzen. Das schafft folglich ein ganz anderes Commitment. Zudem musst du wöchentliche 1-on-1-Gespräche führen: Wo blockiert es? Führe obendrein einen Pipeline Generation Day ein: Das ganze Team blockt sich einen halben Tag. Es gibt in dieser Zeit keine E-Mails, und Handys werden umgeleitet. Alle machen nichts anderes als Akquise. Das wirkt schlichtweg wahre Wunder! Der Flywheel-Effekt: Wenn das Schwungrad greift Wenn du diese Schritte gehst, wirst du bald den Flywheel-Effekt (Schwungrad-Effekt) erleben. Am Anfang kostet es zwar wahnsinnig viel Energie, die alten Muster aufzubrechen und das Schwungrad in Gang zu setzen. Es ist anstrengend, "Nein" zu internen Meetings zu sagen. Aber wenn das Schwungrad erst einmal in Gang ist, baut ihr rasch Momentum auf. Plötzlich wächst die Pipeline merklich. Die Calls machen Spaß, außerdem feuern sich die Leute gegenseitig an. Ihr bekommt Termine bei Accounts, bei denen ihr jahrelang abgeprallt seid. Das System läuft fast von alleine, und die Energie im Team explodiert regelrecht. Befreie daher deine besten Verkäufer aus der Sachbearbeiter-Falle. Entlaste sie durch kluge Vorqualifizierung oder Sales Enablement. Sorge letztendlich dafür, dass sie wieder angreifen können. Lass uns was draus machen! Guck dir deinen Kalender für nächste Woche an und streiche gnadenlos alles raus, was nicht dem Kundenkontakt dient. Deine Kunden werden es dir danken – natürlich mit mehr Umsatz. Gib alles! Bis zum nächsten Mal, Dein Christopher Funk Ausgewählte Links zur Episode Lass uns reden: Dein kostenloses Strategiegespräch mit Chris Alle weiteren Folgen vom Vertriebsfunk Podcast Personen in dieser Folge Christopher Funk bei LinkedIn
Dass Fußball mal keine Rolle in seinem Leben gespielt hat – daran kann sich Joti Chatzialexiou wahrscheinlich gar nicht mehr erinnern. Von den Straßen in Frankfurt Sachsenhausen über die Plätze der Eintracht bis zum Deutschen Fußballbund hat er immer mit dem Fußball in verschiedenen Funktionen zu tun gehabt: als Spieler, Trainer, Funktionär. Seit Mai 2024 ist der 50-Jährige Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg. Im Gespräch mit Frank spricht er über seine linke Klebe und seine Lieblingsspieler, welches Lebensgefühl er in Griechenland hat und wo er seine DfB-Medaillen lagert. Über wertvolle Mundpropaganda, anstrengende Nebenjobs und den Geschmack seiner Kindheit. (03:10) Passkontrolle (07:40) Klischee-Check (17:40) Unbekümmerte Kindheit: "Ganove mit Auge" (29:35) Teenagerjahre & Studium: "Ich habe immer viel gearbeitet! (44:25) Mentoren, Bauchgefühl & "Migrationsquote" beim DFB (01:02:15) Fußball: Straße & Schreibtisch (01:18:00) Vorstand beim 1. FC Nürnberg: "Ein Blumenstrauß an Themen" SUPPORT: Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ Paypal: frank@halbekatoffl.de Steady: https://steady.page/de/halbekatoffl/about Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de | Stichwort: KONTO PODCAST WORKSHOP & BERATUNG https://halbekatoffl.de/workshops/
Ja, da sind schon einige Augenbrauen hochgegangen, als Nintendo eine Neuauflage des Virtual Boy angekündigt hatte. Und zwar nicht nur als Emulation für die Switches, sondern sogar als optisch originalgetreuer Nachbau, der wirklich viel Platz auf dem Schreibtisch wegnimmt. What the ...?1995 ließ Nintendo dieses Experiment ursprünglich auf den Markt, geboren aus dem Einfallsreichtum des visionären Erfinders Gunpei Yokoi und Nintendos Hang zu riskanten Hardware-Hits. Attiila und Micha schauen sich im Podcast beide Seiten der Medaille an: Auf der einen Seite Yokois low-cost-3D-Magie mit roten LEDs - quasi ein VR-Vorreiter, der Game Boy-Philosophie auf Steroide setzte. Auf der anderen der bittere Flop: 770.000 Einheiten, Kopfschmerzen inklusive, bis der Stecker 1996 gezogen wurde.Im Podcast sprechen wir über die neue Nintendo Switch Online-Auflage, inklusive der bisher verfügbaren Titel wie Wario Land. Aber es geht gleichermaßen um die Historie: Warum Yokois Experiment (sein letztes vor dem Tod '97) trotz Scheitern Kultstatus hat, und wie sich der Nachbau mit dem Original vergleichen lässt. Erfahrt, warum der Virtual Boy kein reiner Fehlschlag war, sondern Funke für die Zukunft. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Zettelwirtschaft – Briefe, Urlaubskarten und Prospekte – alles durcheinander: Wenn der Schreibtisch so oder so ähnlich aussieht, herrscht eine Zettelwirtschaft.
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
In dieser Episode teilt Peter Bluhm die wichtigsten Erkenntnisse aus vier intensiven Gesprächen mit Entscheidern und Experten: von der AXA Schweiz über einen mittelständischen Maschinenbauer bis hin zu akademischen Spezialisten für Unternehmensplanung und Data Governance. Die 5 zentralen Learnings: Datenstrategie entwickelt sich in Phasen – nicht als Big Bang Der Pareto-Ansatz bei Datenqualität: 80/20 statt 100% Perfektion Datenqualität ist kontextabhängig – ohne Verwendungszweck keine sinnvolle Messung Erwartungstreue Planwerte statt ambitionierte Wunschszenarien Data Governance – der größte Fehler ist, nichts zu tun Zentrale Erkenntnisse aus den Gesprächen: Die AXA Schweiz entwickelte ihre Datenstrategie über 10 Jahre – von explorativen Ansätzen mit einem Server unter dem Schreibtisch bis zur Data Mesh-Architektur. Learning by Doing statt Masterplan. Mehrer Compression startete mit 80 Prozent Datenqualität und verbesserte iterativ. Das Ergebnis: Die Liefertreue stieg von 77 Prozent auf über 95 Prozent, ohne jahrelange Datenbereinigung. Erfolgreiche Datenarbeit erfordert keine Perfektion, sondern eine realistische, pragmatische Herangehensweise. Themen: Business Intelligence | Datenstrategie | Data Governance | Datenqualität | Unternehmensplanung | KI-Projekte | Controlling | Performance Management Die Gesprächspartner: Dr. Kathrin Braunwarth, Mitglied der Geschäftsleitung, AXA Schweiz Jens Elfert, Bereichsleiter Finanzen, Mehrer Compression Prof. Dr. Werner Gleißner, TU Dresden Dr. Christiana Klingenberg, IDIGMA Prof. Dr. Christine Weber, TH Würzburg-Schweinfurt
Freiheit Deluxe ist zurück im neuen Jahr mit einer Folge, die den Blick auf den Aufruhr in der Welt und Europa lenkt - Trump streckt die Finger nach Grönland aus. Putin führt weiter Krieg in der Ukraine. Was wird aus Europa in diesen Zeiten? Jagoda Marinić hat sich für diese Frage einen Gast eingeladen, der sich schon lange damit beschäftigt, wie sich das Gleichgewicht der Mächte verschiebt: Herfried Münkler. Der Politikwissenschaftler beschreibt die Lage Deutschlands und Europas in seinen Büchern wie „Macht im Umbruch“ und „Welt in Aufruhr“ aber auch in Zeitungsartikeln, Essays und als Gast in Talkshows. Für ihn ist Theorie der Politik nicht nur etwas, was auf dem Papier passiert - das hat er als Kommunalpolitiker in seiner Heimatstadt Friedberg selbst erfahren. Und dann ist es doch wieder das Papier, mit dem Herfried Münkler versucht, Ordnung in die Welt zu bringen - morgens, nachdem er die Nachrichten gelesen hat und mit einem Stift am Schreibtisch das Beziehungsgeflecht der Welt aufmalt. Im Podcast mit Jagoda Marinić spricht Herfried Münkler ungewohnt persönlich darüber, wie er mit den Herausforderungen und schlechten Nachrichten dieser Zeit umgeht. Außerdem sprechen sie über die Frage, was Europa tun muss, um nicht als Fußabtreter von Russland, den USA oder China zu enden. Herfried Münkler sieht sich dabei als Trainer, der ein Hochsprunggerät aufstellt und damit zeigt, wie hoch Europa springen müsste, um seine Freiheit nicht zu verlieren. Hier hört ihr: welches Freiheitszitat Herfried Münkler in den Podcast mitgebracht hat (02:57) warum er nicht so gerne in manchen Talk-Shows sitzt (13:14) wer die großen Weltveränderer sind (26:05) wie er bei schlechten Nachrichten wieder zur Ruhe kommt (30:47) dass er ein Trainer für Europa ist (43:22) warum ein Europa der Nationalstaaten nicht die bequeme Lösung ist (52:46) warum Feindschaft produktiv sein kann (01:17:52) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Juliane Orth und Marit Tesar Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Unser Podcast-Tipp diesmal: Verurteilt! Der Gerichtspodcast Verurteilt! Der Gerichtspodcast · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!
Als am 11. September 1973 die Panzer vor dem Präsidentenpalast aufrollen, setzt sich Salvador Allende an den Schreibtisch und hält seine letzte Rede. 1970 gewählt, wollte er Chile auf demokratischem Weg zum Sozialismus führen. Doch stattdessen versinkt die polarisierte chilenische Gesellschaft im politischen Chaos, nicht zuletzt, weil die CIA gezielt Propaganda gegen Allende betreibt. Dann, bevor eine demokratische Lösung gefunden werden kann, beginnt Chiles Militär den Putsch. Der 11. September wird der letzte Tag Salvador Allendes und das Ende der chilenischen Demokratie……….Das Folgenbild zeigt Salvador Allende, der ein letztes Mal aus der Tür des Palastes tritt. Foto: Hans Peters / Anefo, „World Press Photo (1974)“, Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 (CC BY-SA 3.0). Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/…….Literatur:Streeter, Stephen M.: „Uncool and Incorrect in Chile”. The Nixon Administration and the Downfall of Salvador Allende, Jefferson 2023.Rinke, Stefan: Kleine Geschichte Chiles, München 2007.Hagen, Waltraud; Jacobs, Peter: Salvador Allende. Eine Chronik, Berlin 2008.……PREMIUM - testet einen Monat lang gratis!His2Go unterstützen für tolle Vorteile - über Steady!Klick hier und werde His2Go Hero oder His2Go Legend……WERBUNGDu willst dir die Rabatte unserer weiteren Werbepartner sichern? Hier geht's zu den Angeboten!…….UNTERSTÜTZUNGFolgt und bewertet uns bei Spotify, Apple Podcasts, Podimo oder über eure Lieblings-Podcastplattformen.Wir freuen uns über euer Feedback, Input und Vorschläge zum Podcast, die ihr uns über das Kontaktformular auf der Website, Instagram und unsere Feedback E-Mail: kontakt@his2go.de schicken könnt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an jede einzelne Rückmeldung, die uns bisher erreicht hat und uns sehr motiviert.…….COPYRIGHTMusic from https://filmmusic.io: “Sneaky Snitch” by Kevin MacLeod and "Plain Loafer" by Kevin MacLeod (https://incompetech.com) License: Creative Commons CC BY 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Für die meisten Angestellten ist der Schreibtisch der Ort, an dem sie die meiste wache Zeit verbringen. Trotzdem widmen wir diesem Ort oft nur sehr wenig Aufmerksamkeit: Falsch platzierte Bildschirme und ungünstig platzierte Tastaturen verleiten zu schädlicher Haltung, das ewige Sitzen zwingt Körper und Geist in die Knie und unter dem Tisch schränkt der Kabelsalat die Beinfreiheit ein. Eine gute Arbeitsumgebung kann nicht nur die Produktivität steigern, man fühlt sich auch wohler und spart sich körperliche Problemchen. Wie der Arbeitsplatz aussehen sollte, mit welchen Faustregeln und kleinen Tricks der Alltag angenehmer wird und worauf vor allem im Homeoffice zu achten ist, das hören Sie in der neuen Folge von "Besser leben".
Bianca hat Ärger mit ihrem Chef. Der will, dass sie ihre Weihnachtsdeko vom Schreibtisch im Autohaus entfernt. Aber wo soll Bianca damit hin? Alles steht voll mit Weihnachtspaketen, die sich die Mitarbeiter auf Arbeit schicken lassen.
10 Jahre lang war Madeleine Betschart Direktorin des Centre Dürrenmatt in Neuenburg. Nun geht sie per Ende Jahr in Pension. Ein Tagesgespräch über Friedrich Dürrenmatt und darüber, wie es ist, sich jahrelang mit einem einzigen Künstler zu befassen. Vor 35 Jahren ist Friedrich Dürrenmatt gestorben, kurz nachdem er die Schweiz noch einmal aufgerüttelt hat, als er sie in einer Rede mit einem Gefängnis verglich. Was hat uns der politisch engagierte Schriftsteller heute noch über die Schweiz zu sagen? Und was zur unübersichtlichen Weltlage? Im Centre Dürrenmatt steht der Schriftsteller zusammen mit dem Maler und Zeichner im Zentrum. Auch wenn er mit seinen Theaterstücken und Büchern berühmt wurde, war das Bildnerische für Dürrenmatt genauso wichtig. «Das zeigt sich darin, dass auf Dürrenmatts Schreibtisch stets zwei Stapel Papier lagen – ein Stapel Schreibpapier, ein Stapel Zeichnungspapier», sagt Madeleine Betschart. Die langjährige Museumsdirektorin wird per Ende Jahr pensioniert. Wir blicken zurück auf eine Laufbahn, welche die Archäologin vom Museum Schwab in Biel über das Alimentarium in Vevey nach Neuenburg zum Centre Dürrenmatt gebracht hat und fragen, welches Ausstellungsstück sie gerne nach Hause mitnehmen würde.