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Der weitere Verlauf der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran könnte nicht in Islamabad, sondern in Wien entschieden werden. Denn in der österreichischen Hauptstadt befindet sich der Sitz der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA). Auf dem Juni-Treffen seines Gouverneursrats beschloss dieser erneut eine Resolution, die von vielen als „anti-iranisch“ bezeichnet wurde. Von Dieter Reinisch (Wien).Dieser BeitragWeiterlesen
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Gestern bin ich für eine Heimfahrt in den ICE gestiegen, habe es mit auf einem Fensterplatz gemütlich gemacht und hatte mehr als zwei Stunden Zeit bis zum nächsten Umstieg. Also habe ich mein Strickzeug aus der Tasche genommen und fröhlich drauflos gestrickt. Und dann habe ich so nach und nach Gespräche ringsum mitbekommen. Links hinter mir hat eine junge Frau ihrer Freundin, die ihr gegenübersaß, den weiteren Verlauf ihres Studiums erklärt und welche Module sie noch machen muss für den Bachelorabschluss. Und als die Freundin gefragt hat, wozu das denn gut sein soll hat die geantwortet: Das weiß ich auch nicht so genau, aber es wird für schon für irgendetwas gut sein. Naja, habe ich gedacht, dass ist ja mal ein Vertrauen ins Nichtwissen. Und dann begann der Herr vor mir mit einer Videokonferenz zur Vorbereitung eines Meetings, das in drei Stunden stattfinden sollte, und für das irgendwie die Abläufe noch nicht so klar waren. Und von all dem, was er da erzählt hat, habe ich echt nichts verstanden. Ich habe zwar die Worte verstanden, aber nicht den Inhalt. Es ging um betriebswirtschaftliche Vorgaben und Anweisungen und es fielen so viele Fremdworte, dass mir Hören und Sehen vergangen ist. Und dann habe ich gedacht, dass das garantiert auch Menschen so geht, die mit unserem normalen katholischen Kirchenvokabular in Kontakt kommen und zwar Worte hören, aber nicht verstehen, worum es da echt geht. Also, zum Beispiel: Absolution oder Epistel, Pontifikat oder Offizium, Gnade oder Eucharistie. Ich denke schon, dass wir schon ein bisschen schauen können, welche Binnenkirchensprache heute noch Leute außerhalb unserer katholischen Babbel anspricht und wie wir einfacher und in heutiger Wortwahl agieren können. Und dann hat der Meetingvorbereiter vor mir mit einem Kunden telefoniert und mit ihm geklärt, dass sie die Gestaltung der Kücheninsel und der Sitzgruppe für seine Küche seinen Wünschen anpassen werden und ihm noch heute einen geänderten Plan schicken wird. Ah ja, dachte ich, da kann ich wieder verstehen, worum es geht.
Es ist sicher eine schlimme Erfahrung, wenn man irgendwann im Verlauf seiner Kindheit, Jugend oder auch später erfährt, ein unerwünschtes Kind, nicht gewollt zu sein, und eigentlich abgetrieben hätte werden sollen. Die Arte-Journalistin Miriam Carbe, die 1967 als Kind einer Deutschen und eines Nigerianers in Gießen geboren wurde, hat diese Erfahrung gemacht. Die Familie ihrer Mutter wollte ein schwarzes Kind unbedingt verhindern, und nicht zuletzt ausgehend von der eigenen Geburt und wie es dazu kam, hat Miriam Carbe nun einen Roman über ihre Familie geschrieben: "Unerwünschte Töchter". Gerrit Bartels hat den Roman gelesen.
Künstliche Intelligenz revolutioniert die Forschung: Sie liefert mittlerweile Ergebnisse, auf die kein Mensch je gekommen wäre. Doch was macht das mit der Wissenschaft? Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft (00:00:00) Intro (00:01:57) Verschiedene Nutzungen von KI in Wissenschaft (00:04:32) Wissensstand KI gegenüber Forschenden (00:07:22) Der weitere Verlauf aus Erkenntnissen des Könnens von KI (00:10:59) Bedeutung für die Wissenschaft (00:12:43) Risiken beim Nutzen von Technologien mit unbekannten Prinzipien (00:14:18) Veränderung der Rolle von Wissenschaftler*innen (00:16:36) Gratwanderung zwischen Dystopie und Utopie (00:18:15) Regeln für KI in der Forschung ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-ki-forschung
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CONTENT WARNUNG SIEHE UNTEN Das geschrumpfte Investigatorenteam erhält frische Verstärkung und widmet sich einer neuen Spur in Ägypten. Vordergründig soll die Gruppe eine fragwürdige Grabungsstätte auditieren, doch in Wahrheit sollen dort heimlich weitere Hinweise auf die Bestie gesucht werden. Der Weg dorthin ist jedoch weit und die Feinde sehr nah. CONTENT WARNUNG: Wir möchten euch darauf hinweisen, dass die in diesem Podcast dargestellten Ereignisse, Charaktere und Szenarien rein fiktiv sind und ausschließlich der Unterhaltung dienen. Unsere Spielrunde ist geprägt von Offenheit und Inklusivität. Wir sind bestrebt, eine einladende und respektvolle Atmosphäre für alle Zuhörerinnen und Zuhörer zu schaffen. Sollten im Verlauf des Spiels Äußerungen oder Darstellungen vorkommen, die heutzutage als problematisch eingestuft werden könnten, so dienen diese ausschließlich der authentischen Darstellung der historischen Epoche und sind nicht Ausdruck unserer persönlichen Ansichten oder Werte. Wir nehmen unsere Verantwortung als Schöpfer von Inhalten ernst und sind uns der Sensibilität solcher Themen bewusst. Daher möchten wir betonen, dass jegliche potenziell problematischen Inhalte kritisch betrachtet und im Kontext der Spielwelt und ihrer Zeit behandelt werden. Unser Ziel ist es, ein spannendes und zugleich respektvolles Spielerlebnis zu bieten. Vielen Dank für euer Verständnis und viel Spaß beim Zuhören! Genutztes Regelwerk: Cthulhu 7te Edition Podcast | Rollenspielpodcast (neomancerrpg.wixsite.com) https://www.patreon.com/1W3Rollenspieler Music by: Tabletop Audio - Ambiences and Music for Tabletop Role Playing Games
Hanna und Adam schleichen sich durch geheime Streamingtunnel nach Washington, D.C., um die die finale Staffel von Amazon Prime Videos überaus erfolgreicher Superhelden-Satire „The Boys“ in einer besonderen Besprechung noch einmal unter die Laseraugen-Lupe zu nehmen. Wir schauen uns die Streaming-Zahlen im Verlauf der Staffeln an, stellen Euch unsere High- und Low-Lights vor, was Figuren, Stimmung, Storylines, Momente und Kämpfe angeht und lassen die Serie als Gesamtkunstwerk noch einmal Revue passieren.Außerdem erlauben wir uns einen kleinen Exkurs zur Frage, ob die Serie zu den enttäuschenden Serienfinals gehört oder nicht und verraten auch, was unserer Meinung nach einige der besten Final-Folgen sind. Einen Ausblick auf die Spin-offs wird es ebenfalls geben. Natürlich sind wir weiterhin auf Eure Meinung gespannt und probiert doch mal das SJ-Podcast-Binge beim Hören aus. (https://www.instagram.com/p/DY1vwrJCFox/) ANZEIGE: RTL+: Dein Plus für Serien & Filme. ( https://plus.rtl.de/) Neuer SJ Instagram-Kanal:https://www.instagram.com/serienpodcast/Hanna Bluesky: https://bsky.app/profile/mediawhore.bsky.social Instagram: https://www.instagram.com/mediawhore Adam: Twitter/ X: https://twitter.com/AwesomeArndt Instagram: https://www.instagram.com/awesomearndt/ YouTube: https://www.youtube.com/@AwesomeArndt Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Reformstau, Deep Tech und Commerzbank – Philipp Herrmann und Thomas Schweppe im GesprächIn dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach stehen Deutschlands Reformstau, die Innovationskraft im Bereich Deep Tech sowie der weitere Verlauf im Übernahmepoker um die Commerzbank im Mittelpunkt.Ich spreche mit Philipp Herrmann, Geschäftsführer von Bryck, über die Frage, wie Deutschland wieder mehr wirtschaftliche Dynamik entwickeln kann. Warum braucht es eine klare Agenda, mehr Umsetzungsstärke und bessere Rahmenbedingungen für Gründerinnen, Gründer und Investoren? Welche Rolle spielen Deep Tech, Forschung, Kapital und Skalierung? Und weshalb droht Deutschland trotz starker Grundlagenforschung bei der industriellen Umsetzung den Anschluss zu verlieren?Im zweiten Teil der Folge spreche ich mit Thomas Schweppe von 7 Square über die Hauptversammlung der Commerzbank und die Rolle von UniCredit. Warum ist UniCredit der Hauptversammlung ferngeblieben? Wie groß ist der tatsächliche Anteil der Italiener an der Commerzbank? Welche taktischen und kapitalmarktrechtlichen Überlegungen stecken hinter dem Vorgehen? Und wie könnte es mit einer möglichen Zusammenführung der beiden Banken weitergehen?Außerdem im Podcast:Warum Deutschland eine klare wirtschaftspolitische Agenda brauchtWeshalb Deep Tech für Wachstum, Wohlstand und Zukunftsfähigkeit entscheidend istWarum Forschung in Deutschland oft nicht erfolgreich skaliert wirdWelche Rolle Kapital, Wagniskapital und steuerliche Anreize spielenWas Deutschland und Europa bei Gründung, Digitalisierung und Skalierung besser machen müssenWie die Hauptversammlung der Commerzbank einzuordnen istWarum UniCredit ferngeblieben sein könnteWelche Rolle Beteiligungsschwellen, Aktionäre und Kapitalmarktrecht spielenWie es mit UniCredit und Commerzbank weitergehen könnteEin Gespräch über Reformen, Deep Tech, Innovationskultur, Start-ups, Kapital, Europa, Commerzbank, UniCredit und die Frage, wie Deutschland wirtschaftlich wieder stärker werden kann.Vielen Dank fürs Zuhören!Themenvorschläge gerne an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.deAnnette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?Kontaktinformationen unter:LinkedInWebpageBleiben Sie dran für weitere spannende Inhalte!
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In meiner 80-sten Folge von doc-on-air berichte ich über die Krankheiten COPD und Asthma.Das sind chronische Lungenerkrankungen, die oft ähnliche Symptome wie Atemnot, Husten und Auswurf zeigen, sich jedoch in Ursachen, Verlauf und Behandlung deutlich unterscheiden.Die Diagnose erfolgt primär durch ein lungenfachärztliche Anamnese, Untersuchungen, Lungenfunktionstest, Labor, Röntgen und Ultraschall.COPD, im Volksmund oft Raucherlunge genannt, ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen. In Österreich sind etwa 800.000 Menschen über 40 Jahren betroffen. Kardinalsymptome Husten, Auswurf, Atemnot wegen dauerhaft verengten Atemwegen und zerstörtem Lungengewebe (Lungenemphysem). Patienten bekommen die Luft nicht aus der die Lunge.Hauptursache ist Rauchen, entwickelt sich meist erst im höheren Alter (> 40 Jahre). Schreitet langsam voran, Symptome verschlechtern sich stetig, die Atemwegsverengung ist nicht umkehrbar.Therapie: Rauchstopp und Hilfe für die Raucherentwöhnung, Medikamente zur Erweiterung der Atemwege, Sauerstoff, Atemtherapie, körperliches Training.---DOC-ON-AIR - Der Podcast für den Umgang mit medizinischen Notfällen im Alltag von Dr. Joachim Huber.Weitere Informationen auf doc-on-air.comDas Gesicht zur Stimme unter www.drjoachimhuber.atBei Fragen oder Hinweisen zur aktuellen Folge schreibt mir gerne ein Email unter podcast@doc-on-air-com#notfallmedizin #ersthilfe #teambuilding #alleswirdgut---Meinen Kurs "autogenes Training" findet Ihr auf www.ohne-stress.com - mit dem Gutscheincode PODCAST20 um 20% günstiger!
Am kommenden Wochenende wartet bereits das nächste Highlight: Ironman 70.3 Aix-en‑Provence. Für Marcus steht dort sein erstes Rennen der IRONMAN Pro Series an. Im Talk erzählt er, warum er bereits zum fünften Mal an die Côte d'Azur zurückkehrt, weshalb ihn die Strecke in der Provence besonders reizt und welche Ziele er sich für das Rennen gesetzt hat. Voller Vorfreude blicken wir gemeinsam auf ein spannendes Wochenende voraus. Christian Kallus analysiert im weiteren Verlauf seinen starken Saisonstart beim Ironman 70.3 Mallorca und spricht offen über seine Leistung. Dabei erklärt er auch, warum er im Wechsel aktuell noch hin und wieder ein paar Sekunden liegen lässt. #Ironman703Mallorca #Ironman703AixEnProvence #IronmanProSeries #Triathlon #SwimBikeRun #RaceRecap #RoadToAix #TriathlonPodcast #Marcus #ChristianKallus #MallorcaRecap #AixEnProvence #ProSeries #TriathlonLife #EnduranceSports **ALOHA KALLE Website Coaching** https://aloha-kalle.de **Steady:** http://steadyhq.com/aloha-kalle **ALOHA KALLE Strava-Club:** https://www.strava.com/clubs/aloha-kalle **ALOHA KALLE Instagram:** https://www.instagram.com/aloha_kalle/ **Marcus Herbst Instagram** https://www.instagram.com/marcus.herbst/
#DTalk #DNEWS24 #NicoLange #Ukrainekrieg #Drohnen #KI #Bundeswehr #Taurus #Wehrpflicht Die Ukraine greift gezielt mit selbstentwickelten und selbstgebauten Drohnen und Mittelstreckenraketen Energieversorgungsanlagen und Militärstützpunkte weit im russischen Hinterland an. Dazu kommen Angriffe durch selbststeuernde Bodenroboter in der Killingzone im Frontbereich. Was bedeutet das für den weiteren Verlauf des Ukrainekrieges? und: wie sinnvoll rüstet die Bundeswehr auf?DTalk mit dem Politikwissenschaftler und Militärexperten Nico Lange.
Wenn aus einem Paar eine Familie wird, verändern sich manche (oft auch viele) Dinge grundlegend, nicht erst mit der Geburt des Kindes, oftmals bereits in der Schwangerschaft. Eine der größten Herausforderungen ist es wohl, trotz Elternschaft ein Paar zu bleiben, sich emotionale Intimität und körperliche Nähe zu bewahren, offen Ängste und Sorgen zu kommunizieren. Nur allzu häufig verlieren sich Paare über ihre neuen Rollen als Mütter und Väter aus dem Blick. Die Folge: sukzessive Entfremdung, Lust- und Sprachlosigkeit, zunehmende Konflikte - und manchmal steht am Ende sogar eine Trennung. Weil man zwar ein tolles Paar war, aber als Eltern nicht harmonierte. Wie lässt sich dieser Verlauf rechtzeitig bremsen, bzw. was braucht es, damit junge Eltern gar nicht erst in diesen Strudel aus Überlastung und Frustration geraten? Darüber sprechen Ann-Marlene und Caro heute mit der Hebamme und Sexologin Ines Rudolph, die diese vulnerable Lebensphase aus sämtlichen Perspektiven kennt.
J.R.R. Tolkien hatte die Gelegenheit, den Herrn der Ringe mit dem zweitbesten Einleitungssatz der Literaturgeschichte beginnen zu lassen. Stattdessen wird der Beginn des ersten Buches durch Erläuterungen über Briefträger und Pfeifenkraut verzögert.Für diejenigen, die diese 23 Seiten korrekterweise ab dem 1. Reread überspringen, werden wir die Inhalte des Prologs nochmal gemeinsam durchgehen und dabei unerbittlich über Sinn und Unsinn von Kapitel Null diskutieren.Hier geht es zu unserer Webseite.Show NotesDas Vorwort [Ardapedia] | Tolkien GatewayDie „Überlieferung“ (Das Rote Buch der Westmark usw.) [Ardapedia]Allegorie und Anwendbarkeit"Was die tiefe Bedeutung oder ‚Botschaft‘ des Buches angeht, so hat es nach Absicht des Autors keine. Es ist weder allegorisch, noch hat es irgendeinen aktuellen Bezug. […] Ihr Ursprung sind Dinge, die mir schon lange im Sinn lagen oder in einigen Fällen schon niedergeschrieben waren, und wenig oder nichts wurde durch den Krieg, der 1939 begann, oder durch seine Folgen verändert. […] Der wirkliche Krieg hat weder in seinem Verlauf noch in seinem Ausgang eine Ähnlichkeit mit dem Krieg der Sage. […] Denkbar wären auch Deutungen gemäß den Vorlieben oder Ansichten derjenigen, die auf allegorische oder aktuelle Bezüge Wert legen. Doch die Allegorie in allen ihren Formen verabscheue ich von Herzen, und zwar schon immer, seit ich alt und argwöhnisch genug bin, ihr Vorhandensein zu bemerken. Geschichte, ob wahr oder erfunden, mit ihrer vielfältigen Anwendbarkeit im Denken und Erleben des Lesers ist mir viel lieber. Ich glaube, dass ‚Anwendbarkeit‘ mit ‚Allegorie‘ oft verwechselt wird; doch liegt die eine im freien Ermessen des Lesers, während die andere von der Absicht des Autors beherrscht wird.“ [meine Hervorhebung]" Aus dem Vorwort Tolkiens zur revidierten Ausgabe von 1966.Die Funktion eines Prologs [Wikipedia]Das Vorwort als PDF [Hobbitpresse]Epische Vorausdeutung [Wikipedia]
Ciao RAGAZZI liebe Radsportfreunde, MOININGER und ein herzliches Willkommen zum (hoffentlich täglichen) Stiefel-Update zum Giro d'Italia 2026 der JAN ULLRICH ULTRAS.Kurz und knapp für zwischendurch.Also rein in die Pedale und ab über den Brenner doooooo!***Stiefel-Update 5.0 - Regen in Italien***Die 5. Etappe des Giro d'Italia 2026 war eine Chaos-Etappe dieser Rundfahrt - und gleichzeitig eine der spektakulärsten der bisherigen Saison. Über 203 Kilometer ging es von Praia a Mare nach Potenza, mitten durch das bergige Inland Süditaliens. Mit rund 4.100 Höhenmetern, Regen und einem extrem schwierigen Finale war schon vor dem Start klar, dass diesmal nicht die Sprinter um den Sieg fahren würden. Schon früh setzte sich eine große Ausreißergruppe ab. Das Hauptfeld ließ die Gruppe lange gewähren, weil viele Teams ihre Kräfte sparen wollten und die Gesamtfavoriten keinen offenen Schlagabtausch planten. Dadurch wuchs der Vorsprung der Fluchtgruppe auf mehrere Minuten an. Besonders aktiv präsentierten sich dabei der Spanier Igor Arrieta vom Team UAE Emirates-XRG und der Portugiese Afonso Eulálio von Bahrain Victorious.Die Etappe wurde vor allem durch das schlechte Wetter geprägt. Immer wieder gab es Stürze auf den nassen Straßen, viele Fahrer hatten Probleme in den Abfahrten und selbst erfahrene Profis wirkten am Ende komplett erschöpft. Sowohl Arrieta als auch Eulálio gingen im Verlauf des Rennens zu Boden, kämpften sich aber jedes Mal wieder zurück. Der entscheidende Abschnitt begann am schweren Anstieg zur Montagna Grande di Viggiano – dem härtesten Berg der ersten Giro-Woche mit Rampen bis zu 15 Prozent. Dort zerfiel die Spitzengruppe endgültig. Arrieta attackierte mehr als 60 Kilometer vor dem Ziel und fuhr zunächst allein an der Spitze. Später konnte Eulálio zu ihm aufschließen. Gemeinsam bauten die beiden ihren Vorsprung auf das Feld immer weiter aus. Das Finale in Potenza war dann kaum zu glauben. Zunächst stürzte Eulálio rund sieben Kilometer vor dem Ziel, konnte aber weiterfahren. Kurz danach verlor wiederum Arrieta in einer Kurve beinahe die Orientierung und bog auf den letzten zwei Kilometern sogar kurz falsch ab. Dadurch entstand eine kleine Lücke, und es sah bereits so aus, als würde Eulálio die Etappe gewinnen. Doch Arrieta mobilisierte seine letzten Kräfte, schloss die Lücke auf den letzten Metern tatsächlich noch einmal und zog im Sprint kurz vor der Ziellinie vorbei. Für den 23-jährigen Arrieta war es der erste Etappensieg bei einer Grand Tour und gleichzeitig der erste spanische Tagessieg bei diesem Giro. Nach dem Ziel war er völlig entkräftet und sichtlich emotional. Viele Zuschauer und Fans bezeichneten die Schlussphase sofort als eines der verrücktesten Giro-Finals der letzten Jahre. Trotz der Niederlage im Sprint hatte Eulálio am Ende ebenfalls Grund zum Feiern: Durch den großen Vorsprung auf das Hauptfeld übernahm er das Rosa Trikot des Gesamtführenden. Der bisherige Leader Giulio Ciccone verlor über sieben Minuten und fiel in der Gesamtwertung deutlich zurück. Hinter Eulálio liegt nun Arrieta auf Rang zwei, Christian Scaroni ist Dritter der Gesamtwertung. Was erwartet uns auf der fünften Etappe?Morgen folgt die 6. Etappe Richtung Neapel. Nach dem schweren Tag heute rechnen viele Experten wieder mit einer Sprintankunft – allerdings könnten die Strapazen und das schlechte Wetter erneut eine Rolle spielen.Wo kann man es sehen (u.a.)?Eurosport ab 14.00 Uhr (Änderungen möglich).*** Ihr wollt uns unterstützen? ***Bewertet uns, folgt uns, kommentiert und und und ... Spotify, Amazon, Apple - egal wo! Ihr für uns, wir für Euch! Das Leben ist schön!Eure JAN ULLRICH ULTRAS.
J.R.R. Tolkien hatte die Gelegenheit, den Herrn der Ringe mit dem zweitbesten Einleitungssatz der Literaturgeschichte beginnen zu lassen. Stattdessen wird der Beginn des ersten Buches durch Erläuterungen über Briefträger und Pfeifenkraut verzögert.Für diejenigen, die diese 23 Seiten korrekterweise ab dem 1. Reread überspringen, werden wir die Inhalte des Prologs nochmal gemeinsam durchgehen und dabei unerbittlich über Sinn und Unsinn von Kapitel Null diskutieren.Hier geht es zu unserer Webseite.Show NotesDas Vorwort [Ardapedia] | Tolkien GatewayDie „Überlieferung“ (Das Rote Buch der Westmark usw.) [Ardapedia]Allegorie und Anwendbarkeit"Was die tiefe Bedeutung oder ‚Botschaft‘ des Buches angeht, so hat es nach Absicht des Autors keine. Es ist weder allegorisch, noch hat es irgendeinen aktuellen Bezug. […] Ihr Ursprung sind Dinge, die mir schon lange im Sinn lagen oder in einigen Fällen schon niedergeschrieben waren, und wenig oder nichts wurde durch den Krieg, der 1939 begann, oder durch seine Folgen verändert. […] Der wirkliche Krieg hat weder in seinem Verlauf noch in seinem Ausgang eine Ähnlichkeit mit dem Krieg der Sage. […] Denkbar wären auch Deutungen gemäß den Vorlieben oder Ansichten derjenigen, die auf allegorische oder aktuelle Bezüge Wert legen. Doch die Allegorie in allen ihren Formen verabscheue ich von Herzen, und zwar schon immer, seit ich alt und argwöhnisch genug bin, ihr Vorhandensein zu bemerken. Geschichte, ob wahr oder erfunden, mit ihrer vielfältigen Anwendbarkeit im Denken und Erleben des Lesers ist mir viel lieber. Ich glaube, dass ‚Anwendbarkeit‘ mit ‚Allegorie‘ oft verwechselt wird; doch liegt die eine im freien Ermessen des Lesers, während die andere von der Absicht des Autors beherrscht wird.“ [meine Hervorhebung]" Aus dem Vorwort Tolkiens zur revidierten Ausgabe von 1966.Die Funktion eines Prologs [Wikipedia]Das Vorwort als PDF [Hobbitpresse]Epische Vorausdeutung [Wikipedia]
Ein iranisches Transportproblem: Wohin mit dem Öl, wenn die Speicher voll sind? Die Bohrlöcher müssen weiterlaufen, um Schäden an der Förderinfrastruktur zu vermeiden. Da die US-Blockade anhält, könnten überfüllte Lager mit zig Millionen Barrel Rohöl den Verlauf des Konflikts beeinflussen, sagen Analysten.
Ref.: Johann Hößle, Vater einer ME/CFS-kranken Tochter, ME/CFS steht für eine Erkrankung, die Menschen immer mehr in die Isolation treibt: Erschöpfung, Schmerzen und Reizempfindlichkeit führen dazu, dass die Betroffenen sich immer mehr zurückziehen. Bei einem schweren Verlauf kann der Erkrankte sich nicht mehr allein versorgen - viele verbringen ihr Leben im Bett in einem abgedunkelten Raum. In der Lebenshilfe geben zwei Angehörige diesem unsichtbaren Leiden eine Stimme.
In der ersten Folge der neuen Staffel erzählt uns Carmen ihre unglaubliche Reise mit ME/CFS. Ausgebrochen war die Krankheit bereits 1997 nach einer EBV-Infektion. Nach einem zunächst milden Verlauf ging es 2013 noch einmal ordentlich bergab. In den letzten Jahren konnte sie aber zahlreiche Puzzlestücke für sich entdecken und Therapieformen umsetzen, sodass sie heute wieder gesund ist. Im zweiten Teil des Interviews sprechen wir über das neu entstandene Community-Forum - eine kostenlose Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung Betroffener. Link zum Community-Forum: https://gemeinsam-genesen.craft.me/1iGIVQv32k2PuA Dan Neuffers Podcast-Episode bei Superhelden Ohne Cape: https://open.spotify.com/episode/7rvLqYwuS434jvgZEgFhyC?si=z0n8sxI4SgaWQe6GLD_s5g Links mentioned in this episode: Carmen: E-Mail: endlichgenesenvonmecfs@gmail.com IG: @endlichgenesenvonmecfs Superheld/-innen Ohne Cape: IG: @superheldenohencape E-Mail: superheldenohnecape@yahoo.com This podcast is hosted by ZenCast.fm
Wie verändert Technologie die Medizin – und was bedeutet das für unsere Gesundheit ganz konkret? Dr. rer. nat. Gerd Wirtz, Neurophysiologe und Spiegel-Bestsellerautor, erklärt im ERCM Medizin Podcast, warum KI, Robotik und Digitalisierung die Medizin nicht kälter machen, sondern menschlicher: Weil Ärzte endlich wieder Zeit haben, wirklich Ärzte zu sein – für ihre Patienten. Welche Themen Sie in dieser Episode erwarten: Über 50.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an unerkannten Arzneimittelwechselwirkungen: Die elektronische Patientenakte (ePA) könnte das verhindern, wenn sie richtig eingesetzt wird. Large Language Models wie ChatGPT stellen medizinische Diagnosen mit einer Präzision, die manche Fachärzte übertrifft: Bereits 45% der Deutschen nutzen KI, um ärztliche Empfehlungen zu hinterfragen. Digital Twins könnten die Arzneimittelentwicklung revolutionieren – die digitalen Zwillinge ebnen den Weg für eine personalisierte Medizin. Wearables wie Apple Watch, Oura Ring oder CGM-Systeme liefern wertvolle Daten zur Prävention. Das Aber: Es gibt eine Grenze, ab der Selbstoptimierung auch zur Belastung werden kann. Epigenetische Tests messen zwar das biologische Alter, doch erst der individuelle Verlauf über die Zeit erzählt die wahre Geschichte unserer Gesundheit. Die Lehre der Blue Zones zeigt: Longevity braucht kein komplexes Biohacking, sondern das Fundament des Lebens – Ernährung, Bewegung, tiefe soziale Bindungen und einen klaren Lebenssinn. Dr. Gerd Wirtz ist seit über 20 Jahren auf den großen Bühnen der Medizin aktiv. Sein Standpunkt: Prävention muss attraktiver werden. Gesundheitsbildung gehört in die Schulen. Und die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ist kein Widerspruch – sie ist die Zukunft. Für alle, die verstehen wollen, wie Technologie, Prävention und Longevity zusammenhängen – und was jeder heute bereits tun kann. Dr. Gerd Wirtz: Buch "Longevity Compass": https://www.gerdwirtz.de/longevity-compass Webseite: https://www.gerdwirtz.de Über das ERCM: Im Europäischen Radiochirurgie Centrum München (ERCM) setzen wir seit über 20 Jahren auf präzise Tumortherapien: hochmoderne Radiochirurgie und innovative Medizintechnologien zur gezielten und schonenden Behandlung verschiedener Tumoren – gutartige Neubildungen ebenso wie schwere Krebserkrankungen. Unser Ziel: Personalisierte, präzise und vor allem patientenzentrierte Behandlungen, die auf eine effektive und nebenwirkungsarme Therapie bei guter Lebensqualität fokussieren. Chapters 00:00:00 Intro 00:01:38 Medizin wird durch Technik wieder menschlicher: Das Paradox erklärt 00:06:09 Longevity Kompass: Warum wir gesunde Lebensjahre verschenken 00:08:50 Das Präventions-Dilemma: Warum Deutschland beim Thema Vorsorge versagt 00:12:21 Ernährung als Medizin: Von Donuts bis zur optimalen Ernährungsstrategie 00:17:19 Blue Zones: Was wir von den ältesten Menschen der Welt lernen können 00:19:49 Einsamkeit als Gesundheitsrisiko: Warum soziale Kontakte lebensverlängernd sind 00:04:21 Pflegeroboter und Digital Health: Die Zukunft der Patientenversorgung 00:23:49 E-Patientenakte: 20 Jahre Verzögerung und mangelnde Kommunikation 00:28:29 Interoperabilität im Gesundheitswesen: Das Silos-Problem 00:31:40 ChatGPT als Konsiliararzt: Wie weit ist die medizinische KI wirklich? 00:37:40 KI übertrifft Menschen: Die unbequeme Wahrheit über medizinische Fehlerquoten 00:39:33 Digital Twins in der Medizin: Ihr persönlicher Gesundheits-Zwilling 00:44:14 Wearables: Segen oder Fluch? Von Apple Watch bis Oura Ring 00:50:36 Epigenetische Tests: Messen Sie Ihr biologisches Alter 00:59:39 Die wichtigsten Longevity-Stellschrauben für alle Altersgruppen 01:03:16 Dr. Wirz' persönlicher Longevity-Alltag: Vom morgendlichen Sport bis zum Intervallfasten #Longevity #KünstlicheIntelligenz #ChatGPT #Digitalisierung #ePatientenakte #Wearables #Epigenetik #BiologischesAlter #Prävention #BlueZones #Robotik #DigitalHealth #GerdWirtz #ERCMPodcast #Gesundheit
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Nico und Ann-Kathrin mit Roland Klobs, Datenschutzbeauftragter bei Uniper, einem der großen deutschen Energieversorger und Betreiber kritischer Infrastruktur mit rund 7.000 Mitarbeitenden, über das zentrale Thema digitale und datenbezogene Souveränität.Roland erklärt zu Beginn, warum „Datensouveränität" weit mehr bedeutet als nur die Frage, wo Daten physisch gehostet werden. Es gehe nicht primär um den Standort eines Rechenzentrums, sondern um die Hoheit und Macht über die eigenen Daten, also um vertragliche Absicherung, Portabilität und die Möglichkeit, jederzeit den Anbieter zu wechseln. Aus seiner technischen wie juristischen Perspektive (Maschinenbauingenieur und Master of Laws) zeigt er, wie Uniper das in der Praxis umsetzt: mit Microsoft 365 als zentralem Cloud-Partner mit Hosting in Amsterdam, SAP als weiterem strategischem Partner und einem klaren Rahmen aus Master Service Agreements und Auftragsverarbeitungsverträgen.Ein zentraler Punkt ist die Realität zwischen Anspruch und Machbarkeit. Roland, Nico und Ann-Kathrin diskutieren offen, warum trotz aller Diskussionen rund um DSGVO, Schrems II und das Data Privacy Framework am Ende kaum ein Unternehmen Microsoft Teams oder andere Hyperscaler-Dienste rauswirft, die Wechselkosten und der Innovationsverlust wären zu groß. Stattdessen plädieren alle drei für ein echtes, sauberes Risikomanagement statt panik- oder hypegetriebener Bauchentscheidungen. Auch Open Source bekommt einen ehrlichen Blick: technisch attraktiv, aber rechtlich und vertraglich oft unmöglich abzusichern und mit eigenen Risiken wie eingeschleusten Hintertüren in offenem Quellcode.Im weiteren Verlauf geht es darum, wie KI im Unternehmen sicher eingeführt werden kann. Roland beschreibt die Einführung von Microsoft Copilot bei Uniper: wie Vertraulichkeitslabel von PowerPoint auf erzeugte Word-Dokumente weitergegeben werden, wie die Beschäftigten geschult wurden, dass Daten den eigenen Tenant nicht verlassen und nicht für Trainingszwecke bei OpenAI oder Microsoft landen, und warum die KI-Verordnung sowie Codes of Conduct (Telekom seit 2017, Microsoft) wichtige Leitplanken sind. Spannend wird es, wenn er von seinen eigenen Anfängen mit neuronalen Netzen Ende der 1990er erzählt und damit erklärt, warum er heute weder Hype-getrieben noch ängstlich auf KI schaut.Im Gespräch geht es außerdem um:Den Unterschied zwischen Hosting-Standort und echter DatensouveränitätVertragsgestaltung mit Cloud-Anbietern: Provider-Wechsel, Insolvenzszenarien, DatenrückgabeOpen Source als Chance und Risiko inklusive Lieferketten und VertrauensfragenWarum Initiativen wie die „deutsche Cloud" immer wieder am gleichen Punkt scheitern: der ZahlungsbereitschaftDatenschutz als echter Wettbewerbsvorteil, warum manche Kunden bereit sind, mehr zu zahlenKI-Einführung im Konzern: Schulungen, Tenant-Schutz, Diskriminierungsfreiheit, WahrheitsprüfungMultifaktor-Authentifizierung, Passkeys und die wachsende Abhängigkeit vom SmartphoneKuriose Praxisbeispiele: Bußgelder fürs Bedienen des Tesla-Displays oder einer E-Zigarette während der FahrtEinen Zehn-Jahres-Ausblick: verteilte Data Lakes, abgestufte Datensilos nach Schutzbedarf, Sensorik überall und eine Hybrid-Lösung zwischen Innovation und Schutz besonders schützenswerter BereicheRoland, Nico und Ann-Kathrin geben einen sehr praxisnahen Einblick, wie ein Konzern mit 7.000 Beschäftigten Datenschutz, Datensouveränität und Innovationsdruck gleichzeitig managt und warum am Ende kein Unternehmen drumherum kommt, Sicherheit und Datenschutz als kontinuierliche Management-Aufgabe und nicht als einmaliges Compliance-Projekt zu begreifen.____________________________________________
Über unsere Saison und die WM in London Moinmoin liebe TT-Twinnies, die WM in London hat dieses Wochenende das Halbfinale und das Finale und wir sprechen über den bisherigen Verlauf. Außerdem analysieren wir die Saison unserer Teams und quatschen über viele weitere TT-Themen. Viel Spaß beim Anhören! :.) WERBUNG Wenn du deinem Vierbeiner eine Freude machen willst: Bei Fressnapf sind in teilnehmenden Märkten dauerhaft über 500 Preise reduziert. Klick fressnapf.de/aktionen-angebote/dauerhaft-reduziert/ Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Stark und Wandelbar wie ein BaumIn dieser Meditation stellen wir uns einen Baum vor, mit seinen kraftvollen Wurzeln, seinem schützenden Dach, seiner Flexibilität, seiner Wandelbarkeit.Bäume zeigen uns so eindrücklich den Verlauf der Jahreszeiten, das Unbeständige, das Zyklische und die Veränderung. Alles ist stets im Fluss und dennoch können wir verwurzelt und kraftvoll sein - und dabei wachsen.Folge mir gerne auf Instagram und aboniere meinen Newsletter
Die Hörer und Hörerinnen haben Christopher und Sylvester mit viel Feedback zu, Hinweisen auf und auch Kritik an einigen Themen beschenkt. Deshalb startet die Folge mit einem bunten Strauß an Security-Aspekten der letzten Wochen und Folgen. Im weiteren Verlauf berichten die Hosts dann unter anderem von Zertifikaten, die zwar technisch korrekt aber trotzdem formal ungültig sind; von Beweisen, die funktionstüchtig und dennoch wertlos sind; und von CVEs, die sich so schnell ansammeln, dass das NIST nicht mit dem Anreichern hinter herkommt.
Obwohl nach wie vor Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Krieges im Iran besteht, hat die Börse entschieden: Die Technologie-Titel machen das Rennen. Ob nun der breite Markt nachziehen kann, oder ob es sich nur um ein Strohfeuer handelt, das bespricht Wieland Arlt, CFTe und Präsident der IFTA, in der aktuellen Ausgabe der Marktwoche.
Dieser Podcast erfüllt mich mit einem tiefen Gefühl von Sinn. Daher habe ich mich entschieden, in der 400. Folge über Sinnhaftigkeit im Kontext von Trauma und Traumafolgen zu sprechen. In dieser Folge erfährst du: weshalb Bedeutungsgebung ein zentraler Bestandteil von Integration ist wie Grundannahmen unsere Bedeutungsgebung prägen wie Kontexte Orientierung schaffen können wann Bedeutungsgebung zur Scheinregulation werden kann weshalb Sinn im Verlauf der Verarbeitung entstehen kann. Shownotes: Trauma & Schuld // Podcast #77 Wohin mit meinem Schuldgefühl? // Podcast #101 Posttraumatisches Wachstum // Podcast #115 Sinn & Bedeutung im Leben / Ausschnitt Online Meditationsabend 28.10.18 Ich freue mich sehr, dir meinen Postkartenkalender vorzustellen! Ein traumasensibler Begleiter durch das Jahr - Mit sanften Übungen, Reflexionsfragen, Platz für Gedanken und Postkarten zum Versenden: https://www.verenakoenig.de/buecher/postkartenkalender-verbunden-mit-dir/ Interessierst du dich für mein Buch „Trauma und Beziehungen"? Hier findest du mehr Informationen dazu: www.verenakoenig.de/buecher/trauma-und-beziehungen/ 3 traumasensible Meditationen – Komme im Hier und Jetzt an und finde Sicherheit in deiner Präsenz. Trage dich hier ein und wir schicken dir den Link zu den Meditationen zu: https://www.verenakoenig.de/geschenke/3-traumasensible-meditationen/ Kennst du schon mein wunderschönes Kartendeck? Ob in akuten Stresssituationen, als tägliches Ritual oder spontane Inspiration – 56 Impulse helfen dir zu mehr Selbstregulation und Sicherheit im Hier und Jetzt: https://www.verenakoenig.de/buecher/kartendeck-verbinde-dich-mit-dir-selbst/ Wünschst du dir mehr Nervensystem-Regulation und Selbstbestimmung? Dann trage dich in unsere unverbindliche Interessentenliste für den Kurs „Nervensystemkompass" ein: https://www.verenakoenig.de/online-kurse/nervensystemkompass/ Interessierst du dich auch für meine Ausbildung NI Neurosystemische Integration®? Trage dich jetzt in die Warteliste ein, um keine Neuigkeiten zu verpassen! https://www.verenakoenig.de/akademie/ni-ausbildung/ Wenn du teilen möchtest, was dich in dieser Folge bewegt hat oder wenn du gerne etwas anmerken möchtest, dann folge mir auf Instagram oder Facebook. Dort findest du jede Menge weiterführende Inspiration. Verena auf Instagram: https://www.instagram.com/verenakoenig.official/ Verena auf Facebook: https://www.facebook.com/verenakoenig.de Verpasse keine Neuigkeiten mehr! Erhalte jeden Freitag eine Mail mit dem aktuellen Podcast und interessanter Inspiration: https://verenakoenig.de/tinlanmeldung
Die Wall Street startet nach dem kleinen Durchatmen am Vortag wieder freundlich. Gestützt wird die Erholung von der Nachricht, dass Donald Trump die Waffenruhe im Iran-Konflikt erneut verlängert. Gleichzeitig rückt die Berichtssaison zunehmend stärker in den Fokus, mit den Ergebnissen überwiegend solide. Viele Unternehmen schlagen die Erwartungen, trotz der Belastungen durch hohe Energiepreise und geopolitische Unsicherheit, auch wenn insbesondere reiseabhängige Branchen unter steigenden Kosten leiden. Zu den Highlights zählen Boeing mit besser als befürchteten Zahlen und GE Vernova sowie Vertiv, die von der anhaltend starken Nachfrage im Bereich Energie- und AI-Infrastruktur profitieren und teils sogar die Jahresziele anheben. Ebenfalls überzeugend: Intuitive Surgical und Philip Morris mit soliden Wachstumszahlen. Auf der anderen Seite steht Capital One unter Druck, da höhere Rückstellungen und schwächere Margen die Erwartungen verfehlen, während Airlines zwar operative Stärke zeigen, aber unter steigenden Treibstoffkosten leiden. Insgesamt bleibt das Marktumfeld konstruktiv, da die Kombination aus geopolitischer Entspannung und robusten Unternehmenszahlen die Stimmung stützt, auch wenn die Unsicherheit mit Blick auf den weiteren Verlauf im Nahen Osten hoch bleibt. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Direkt an der Börse handeln mit tradegate.direct: https://bit.ly/wallstreet_april * ► Erhalte einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily eSIM Datentarife! Lade die Saily-App herunter und benutze den Code wallstreet beim Bezahlen: https://saily.com/wallstreet * ► Entdecke den exklusiven NordVPN Deal! Jetzt risikofrei testen mit einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie: https://nordvpn.com/wallstreet * +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung
Die Wall Street startet nach dem kleinen Durchatmen am Vortag wieder freundlich. Gestützt wird die Erholung von der Nachricht, dass Donald Trump die Waffenruhe im Iran-Konflikt erneut verlängert. Gleichzeitig rückt die Berichtssaison zunehmend stärker in den Fokus, mit den Ergebnissen überwiegend solide. Viele Unternehmen schlagen die Erwartungen, trotz der Belastungen durch hohe Energiepreise und geopolitische Unsicherheit, auch wenn insbesondere reiseabhängige Branchen unter steigenden Kosten leiden. Zu den Highlights zählen Boeing mit besser als befürchteten Zahlen und GE Vernova sowie Vertiv, die von der anhaltend starken Nachfrage im Bereich Energie- und AI-Infrastruktur profitieren und teils sogar die Jahresziele anheben. Ebenfalls überzeugend: Intuitive Surgical und Philip Morris mit soliden Wachstumszahlen. Auf der anderen Seite steht Capital One unter Druck, da höhere Rückstellungen und schwächere Margen die Erwartungen verfehlen, während Airlines zwar operative Stärke zeigen, aber unter steigenden Treibstoffkosten leiden. Insgesamt bleibt das Marktumfeld konstruktiv, da die Kombination aus geopolitischer Entspannung und robusten Unternehmenszahlen die Stimmung stützt, auch wenn die Unsicherheit mit Blick auf den weiteren Verlauf im Nahen Osten hoch bleibt. Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen! ____ Folge uns, um auf dem Laufenden zu bleiben: • X: http://fal.cn/SQtwitter • LinkedIn: http://fal.cn/SQlinkedin • Instagram: http://fal.cn/SQInstagram
Erst drohte er dem Iran mit der Vernichtung seiner Zivilisation, dann veröffentlichte er ein Bild, das ihn als Jesus Christus zeigt, und ausserdem legte er sich mit dem amerikanischen Papst an. Donald Trumps Kommunikation wird immer radikaler und vor allem seltsamer. Der stockende Verlauf des Irankriegs wie auch die Wahlniederlage seines politischen Freundes Viktor Orbán in Ungarn scheinen diese Tendenz noch zu verstärken. Inzwischen wenden sich in den USA auch treue Anhängerinnen und Anhänger, die ihm vor eineinhalb Jahren noch geholfen haben, die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen, von Trump ab. Unterdessen kursiert die Idee, den 25. Zusatz zur amerikanischen Verfassung, anzuwenden. Eine 17-köpfige Kommission soll den Gesundheitszustand und die geistige Leistungsfähigkeit des Präsidenten untersuchen. Wie hat das Weisse Haus auf den Vorwurf reagiert, der Präsident sei nicht mehr vollständig zurechnungsfähig? Kontrolliert eigentlich niemand, was Donald Trump veröffentlicht? Und steht seine Präsidentschaft allenfalls an einem Wendepunkt? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Lasse Andersson hat fast alles gewonnen, was der Handballsport zu bieten hat. Auf seiner Abschiedstour aus der DAIKIN HBL nimmt er sich Zeit für ein ausführliches Gespräch mit Moderator Markus Götz. Schon früh im Gespräch merkt man dem Rückraumspieler der Füchse Berlin eine Gelassenheit an, deren Ursache im Verlauf des Gesprächs erkundet wird. Bereits zu Beginn seiner Karriere entschied sich der dänische Titelsammler bewusst dafür, in eine mit Stars besetzte Mannschaft zu wechseln, um von den Besten zu lernen. Nach dem Star-Ensemble bei KIF Kolding Kopenhagen folgte mit Anfang 20 der FC Barcelona. Auch wenn diese Zeit von zwei Kreuzbandrissen und damit verbundenen Tiefen geprägt war, hat Andersson diese Zeit reifen und wachsen lassen. Wie er mit den schweren Rückschlägen umgegangen ist, wie ihm Verein und Stadt geholfen haben und welche kuriose Gemeinsamkeit ihn bis heute mit Dika Mem vereint, erzählt er im Podcast. Außerdem berichtet er davon, welche Debatten er mit Mathias Gidsel führt, welcher frühere HBL-Star sein Idol ist und was die Zukunft in Dänemark bringen soll. Viel Spaß mit Folge #147 von „Hand aufs Harz“ mit Lasse Andersson. „Hand aufs Harz“ geht auf Tour! Alle Infos und Tickets zu den insgesamt 7 Shows gibt es hier: https://heesen-konzerte.de/hand-aufs-harz/
Unabhängig vom weiteren Verlauf des Kriegs: Der US-Präsident hat in den vergangenen drei Tagen so viele Grenzen überschritten, dass die Folgen über den Iran weit hinausreichen.
Wir begrüßen mit Nike endlich eine vierte Person in der Gesprächsrunde, die aber dann leider auch schon früh wieder rausfliegt. Insgesamt besprechen Nina, Tim und Maik mit ihr (und im weiteren Verlauf dann ohne sie) die Reise an die Alte Försterei, die aktuelle Situation des FCSP und den Ausblick auf die nächsten Wochen.
Erichsen Geld & Gold, der Podcast für die erfolgreiche Geldanlage
Es ergibt wenig Sinn, jedes theoretisch denkbare Extremszenario für den Aktienmarkt im Detail zu diskutieren. Heute möchte ich dennoch genau ein solches Szenario in den Fokus nehmen – ein klassisches Tail Risk. Denn auch wenn es nicht die Mehrheitsmeinung ist, gibt es durchaus einige Analysten, die für das Jahr 2026 einen möglichen Anleiheschock erwarten. Die These dahinter: Die Renditen amerikanischer Staatsanleihen könnten in diesem Jahr noch einmal deutlich anziehen – und genau auf ein solches Szenario ist der Markt aktuell nicht vorbereitet. Ich möchte an dieser Stelle betonen: Das ist nicht mein favorisiertes Szenario. Dennoch halte ich es für sinnvoll, sich gedanklich darauf vorzubereiten. Nicht zuletzt deshalb, weil auch die Charttechnik – und ja, man kann alles charttechnisch betrachten – hier eine sehr klare Sprache spricht. Aktuell liegen die Renditen der 30-jährigen US-Staatsanleihen bei rund 4,9 Prozent. Sollte es zu einem Wochenschlusskurs oberhalb von 5 bis 5,1 Prozent kommen – und wenn, dann vermutlich mit hoher Dynamik – würde das ein starkes technisches Signal auslösen. In diesem Fall wäre ich mir nicht mehr sicher, dass die Renditen nicht sehr schnell weiter anziehen. Ein solcher Verlauf käme einem Kontrollverlust gleich. Und auch wenn ich es noch einmal unterstreichen möchte: Das ist nicht mein Basisszenario. Aber genau deshalb lohnt es sich, die möglichen Konsequenzen eines solchen Tail Risks einmal sauber durchzudenken. ► TIPP: Sichere Dir wöchentlich meine Tipps zu Gold, Aktien, ETFs & Co. – 100% gratis: https://erichsen-report.de/ ► Hole dir jetzt deinen Zugang zur brandneuen BuyTheDip App! Jetzt anmelden & downloaden: http://buy-the-dip.de ► An diese E-Mail-Adresse kannst du mir deine Themen-Wünsche senden: podcast@lars-erichsen.de ► Meinen BuyTheDip-Podcast mit Sebastian Hell und Timo Baudzus findet ihr hier: https://buythedip.podigee.io ► Schau Dir hier die neue Aktion der Rendite-Spezialisten an: https://www.rendite-spezialisten.de/aktion Viel Freude beim Anhören. Über eine Bewertung und einen Kommentar freue ich mich sehr. Jede Bewertung ist wichtig. Denn sie hilft dabei, den Podcast bekannter zu machen. Damit noch mehr Menschen verstehen, wie sie ihr Geld mit Rendite anlegen können. ► Mein YouTube-Kanal: http://youtube.com/ErichsenGeld ► Folge meinem LinkedIn-Account: https://www.linkedin.com/in/erichsenlars/ ► Folge mir bei Facebook: https://www.facebook.com/ErichsenGeld/ ► Folge meinem Instagram-Account: https://www.instagram.com/erichsenlars Die verwendete Musik wurde unter www.soundtaxi.net lizenziert. Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Lars Erichsen, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.lars-erichsen.de/transparenz-und-rechtshinweis
Nach der „Was haben wir uns dabei gedacht“-Auftaktfolge beginnen nun ganz offiziell die Ödland-Chroniken: Dom Schott kehrt nach über 14 Jahren in das Ödland von Fallout: New Vegas zurück und ihr könnt ihn bei diesem Abenteuer begleiten. Und mehr noch: Alle Supporter von OK COOL dürfen am Ende jeder Folge bei einer Abstimmung ganz wesentlich über den weiteren Verlauf der Ödland-Chroniken entscheiden. So bastelte zum Beispiel nach der Auftaktfolge die Community den Charakter zusammen, den Dom nun spielen muss. Und genau darum geht es in dieser ersten Folge: Dom führt euch zuerst ins Jahr 2010 und den Release von New Vegas zurück, bevor er sich beim Doktor im Spiel auf die Couch setzt und seinen Charakter nach euren Anweisungen erstellt. Bevor er dann bereit und sorgenvoll das Ödland endlich betreten kann, begegnet er aber überraschend und zwischen Tür und Angel einem alten Freund, mit dem er hier nicht gerechnet hätte.
Im entspannten Feiertagsmodus lassen sich die Boomer Boys auf den Wahnsinn der Realität ein: Sie diskutieren Trumps vulgäre Sprachausfälle und spekulieren über den Verlauf des Iran-Kriegs, dank dem alles immer teurer werden wird. Selbst die Schokodiebstähle mehren sich. Die Ollis besprechen die aktuelle Tierberichterstattung von Timmy bis zum bösen Wolf und blicken gen Mond, der grad von einer neuen Mission umrundet wird. Kalk steuert wichtiges außerirdisches Haiwissen bei und Welk erklärt, weshalb aus ihm wohl kein Astronaut mehr wird. Sie feiern den 65. Geburtstag von Ausnahme-Talent Eddie Murphy und gratulieren auch Michael Mittermeier und Thomas Koschwitz zu ihren runden Ehrentagen. Podcast Tipp: Deutschland 3000 https://1.ard.de/D3000_Simplicissimus?cp1 https://www.youtube.com/@Deutschland3000
Diese Folge begann mit einem Plan. Einem guten Plan sogar. Und dann… kam Falk. In Folge 115 von MET & MOSHPIT wollten wir eigentlich eure Fragen zu „Staub & Schatten“ beantworten. Stattdessen: Jean bekommt nur noch Tee statt Met, Alea hat die Handwerker im Haus und Chefhistoriker Falk verliert sich in Fantasiesprachen – nur um am Ende doch wieder bei den alten Römern zu landen. Irgendwo zwischen Abschweifung und Antike behalten Jean und Alea aber die Nerven und liefern euch trotzdem Antworten: zu neuen Songs, zur Burgenshow und zur Zusammenarbeit mit Fantasyautor Torsten Weitze. Dazu gibt's alles, was Ihr so gerne mögt: Tavernenspiel, Schande des Tages und ein paar historische Irrtümer, die man so schnell nicht vergisst. Kurz gesagt: Diese Folge hat alles… außer einen geradlinigen Verlauf. Viel Spaß beim Hören!
Für viele ist Elon Musk ein schillernder Unternehmer – und der reichste Mensch der Welt. Der Historiker Quinn Slobodian sieht in ihm jedoch weit mehr: Musk stehe für ein neues Weltbild, das ein zutiefst beunruhigendes Verständnis von Demokratie und technologischer Freiheit mit sich bringe. Beim Namen Elon Musk denken viele an Tesla, die Plattform X, die Raketen von SpaceX oder an Neuralink, das Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickelt. Für Quinn Slobodian greift diese Perspektive zu kurz. Er argumentiert: Bei Musk gehe es nicht nur um eine Einzelperson oder um erfolgreiche Unternehmen, sondern um ein ideologisches Projekt – ein Weltverständnis, das darauf abzielt, Gesellschaft gewissermassen neu zu programmieren, mit weitreichenden politischen Konsequenzen. Olivia Röllin spricht mit Quinn Slobodian, Autor von «Muskismus», darüber, wie Musk durch antizyklische Entscheidungen und erhebliche staatliche Unterstützung zum reichsten Mann der Welt werden konnte, der heute sogar über den Verlauf von Kriegen mitentscheiden kann – und welche Welt der selbsternannte «Technoking» entwirft, wenn er von einer Verschmelzung von Mensch und künstlicher Intelligenz spricht.
Für viele ist Elon Musk ein schillernder Unternehmer – und der reichste Mensch der Welt. Der Historiker Quinn Slobodian sieht in ihm jedoch weit mehr: Musk stehe für ein neues Weltbild, das ein zutiefst beunruhigendes Verständnis von Demokratie und technologischer Freiheit mit sich bringe. Beim Namen Elon Musk denken viele an Tesla, die Plattform X, die Raketen von SpaceX oder an Neuralink, das Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickelt. Für Quinn Slobodian greift diese Perspektive zu kurz. Er argumentiert: Bei Musk gehe es nicht nur um eine Einzelperson oder um erfolgreiche Unternehmen, sondern um ein ideologisches Projekt – ein Weltverständnis, das darauf abzielt, Gesellschaft gewissermassen neu zu programmieren, mit weitreichenden politischen Konsequenzen. Olivia Röllin spricht mit Quinn Slobodian, Autor von «Muskismus», darüber, wie Musk durch antizyklische Entscheidungen und erhebliche staatliche Unterstützung zum reichsten Mann der Welt werden konnte, der heute sogar über den Verlauf von Kriegen mitentscheiden kann – und welche Welt der selbsternannte «Technoking» entwirft, wenn er von einer Verschmelzung von Mensch und künstlicher Intelligenz spricht.
Donald Trump droht Iran jetzt auch mit Bodentruppen. Könnten US-Fallschirmjäger den Verlauf des Krieges verändern?
Gestern erschien ein Beitrag der Tagesschau-Redaktion zu den Angriffen auf die Führung in Teheran. Siehe hier. Der Titel lautete: „Angriffe auf Führung in Teheran – Israel meldet Tötung von Irans Geheimdienstminister“. Auch im weiteren Verlauf des Tagesschau-Beitrags wird, wenn die Ermordung der iranischen Führungspersonen gemeint ist, das Wort Tötung gebraucht. Das ist eine mithilfe derWeiterlesen
Hoher Ölpreis führt zu wachsender Inflation und stark ansteigenden Spritkosten, Menschen im Libanon müssen weiterhin schwere Angriffe fürchten, Schwierigkeiten bei Verifizierung von Fakten im Krieg, Mädchenschule in Iran ist Ziel eines US-israelischen Angriffs geworden, BKA soll zum 75-jährigen Jubiläum mehr digitale Befugnisse erhalten, Wahlkampf zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Weitere Meldungen im Überblick, #mittendrin aus Lohe-Rickelshof: Was die Northvolt-Pleite für die Region bedeutet, Publikum beeinflusst Verlauf eines Stücks beim immersives Theater in Hamburg, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Paralympics" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
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Im ersten Behind the Hoax im Jahr 2026 sprechen wir mit euch über den Verlauf unserer letzten drei Jahre in der Selbstständigkeit. Wo stehen wir heute mit unserem Ziel, etwa 6 % unserer Hörer*innen dazu zu motivieren, uns finanziell zu unterstützen – damit das Projekt unabhängig bleiben und weiterhin kostenfrei für alle verfügbar sein kann? Und was ist eigentlich der beste Weg, uns zu unterstützen, wenn man das möchte? Überweisung, PayPal, Patreon – oder doch Ko-fi, Steady bzw. der sprichwörtliche Geldkoffer aus Übersee? In dieser Folge versuchen wir, etwas mehr Transparenz zu schaffen – und hoffen, gemeinsam mit euch bald das Ziel eines 6 % großen „Tortenstücks“ zu erreichen. Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QR-Code für Überweisung:
2026 Live Tour: 17.10.26 Mainz, 23.10. und 24.10.26 Berlin - Tickets unter www.wahreverbrechen-podcast.de*