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Die gegenwärtige Debatte um einen alten Film von Wim Wenders berührt Grundsätzliches: Das Verhältnis von Kunstfreiheit und rückwirkenden Schutzrechten, Zeitgeist gestern und heute, und die Folgen, die es hat, wenn man Beteiligten an Filmen nachträgliche Einspruchsrechte zugesteht. In einem freundschaftlichen Streitgespräch sprechen die Regisseurin, Autorin und Produzentin Saralisa Volm und artechock-Filmkritiker und Regisseur Rüdiger Suchsland im neuen artechock-Podcast über diese Aspekte der "Wenders-Debatte", über eine neue Lust an Moral und Zensur, über die Rolle von Medien als Kampagnentreiber und den digitalen Mob und was das alles für die Zukunft bedeutet.
Im fünfen artechock-podcast von den Filmfestspielen in Cannes spricht Rüdiger Suchsland mit der Berliner Regisseurin Katharina Rivilis über ihr Cannes-Erlebnis, über Coming of Age in Zeiten der Terroranschläge des 11. September, unsere USA-Desillusionierung und ihren Film "I'll be gione in June" in der Reihe "Un Certain Regard"
Im vierten artechock-Podcast von den Filmfestspielen in Cannes spekuliert Rüdiger Suchsland zunächst über mögliche Preise. In der zweiten Hälfte des Podcasts (ab etwa 53 Minuten) standen die Preise fest. Wie verdient sind sie? Und wie ist eigentlich der Film "Das geträumte Abenteuer", der in Bulgarien spielende neue Film der Deutschen Valeska Grisebach, der den Jurypreis bekam.
Im dritten Podcast spricht Rüdiger Suchsland mit seinem luxemburgischen Kollegen Marc Trappendreher über die Qualität des Wettbewerbs und persönliche Favoriten auf die Goldene Palme. Beide spekulieren auch darüber, wer sonst gute Preischancen hat, sprechen über die Frage wie wichtig historische Wahrheit im Spielfilm ist, und sprechen auch kurz über den neuesten Film von Nicolas Winding Refn.
Im zweiten artechock-podcast von den Filmfestspielen in Cannes ziehen Rüdiger Suchsland und Christoph Petersen (Chefredakteur von Filmstarts) eine Halbzeitbilanz der Filmfestspiele. Sie sind sich einig über den besten Film, über Volker Schlöndorffs Jenny-Erpenbeck-Verfilmung "Heimsuchung" und über generelle Tendenzen des Jahrgangs. Aber über einen Film streiten sie: "Fjord" , der rumänisch-norwegische Film von Cristian Mungiu und über die Fragen: Welcher Fundamentalismus ist besser? Und wann schadet Toleranz der demokratischen Gesellschaft? Außerdem streifen sie noch den neuen Film von Nicholas Winding Refn und "Soudain" von Ryūsuke Hamaguchi.
In seinem ersten artechock-podcast von den Filmfestspielen in Cannes stellt Rüdiger Suchsland drei Filme junger Regisseurinnen vor: Sandra Wollners grandiosen "Everytime", ein Spiel auf der Zeitachse, das Leben und Tod aufhebt; Manuela Martellis "Meltdown" das einen chilenischen Winter zeigt, bei dem der dicke Schnee auch die Fakten zudeckt; und Katharina Rivilis' "I'll be gone in June", der die US-Realität von 9/11 und den Anfang des MAGA-Wahns mit romantischen Sehnsuchtsbildern kombiniert. Aber auch James Gray blickt mit kühler Nostalgie auf die Zeit zurück, als im Brooklyn von 1986 unsere Gegenwart noch Zukunft war - in seiner Brüder-Tragödie "Paper Tiger".
Im französischen Cannes sind die 79. Filmfestspiele gestartet. 22 Filme gehen ins Rennen um die Goldene Palme, darunter „Vaterland“ mit Sandra Hüller und Hanns Zischler. Filmexperte Rüdiger Suchsland schildert in SWR Kultur erste Eindrücke. Überzeugt hat ihn vor allem in der Nebenreihe „Un Certain Regard“ der Film „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“ der queeren Regisseurin Jane Schoenbrun. Mit der Meta-Horror-Komödie hinterfragt Schoenbrun kritisch das Slasher-Genre.
Der Stand der Dinge im Gegenwartskino: Im neuesten artechock-podcast wärmen sich Dominik Graf und Rüdiger Suchsland auf für die Masterclass des deutschen Regie-Solitärs nächste Woche in Frankfurt. Im Gespräch geht es darum, ob das Autorenkino gerade seine Welt verliert, ob Digitalisierung das Kino abschafft und ob Siegfried Kracauer immer noch recht hat.
Philipp Stadelmaier und Rüdiger Suchsland über Filmkultur, Verständigung und die Berlinale sowie eine Veranstaltung bei der "Woche der Kritik"
Die in Brüssel lebende Drehbuchautorin Ulrike Schölles und der Münchner Regisseur Rudi Gaul sprechen mit Rüdiger Suchsland über ihre Berlinale, über Angst vor Genre, Widerständigkeit im Film und die Unterschiede zwischen Fernsehen und Kino
Heute Abend eröffnet das Filmfestival „Berlinale“. Den Auftakt macht „No Good Men“, ein Spielfilm der Regisseurin Shahrbanoo Sadat, die auch gleichzeitig die Hauptrolle spielt. Rüdiger Suchsland hat ihn schon vorab gesehen und ist beeindruckt, wie der Filmdrehort Deutschland täuschend echt wie Kabul wirkt, wo der Film spielt. Die Berlinale habe in den letzten Jahren an Status verloren, sagt Suchsland. Viele Filme seien schon von anderen Filmfestivals „durchgereicht“. Das habe auch mit den bekannten Strukturproblemen der Berlinale zu tun.
Im zweiten Teil des Gesprächs zwischen Dennis Vetter von der 'Woche der Kritik' und Rüdiger Suchsland geht es um "Kritik als Religion", um realpolitische Fragen und ihre Behandlung am Beispiel der Berichterstattung über den Nahostkonflikt und um die Frage: Ist Objektivität möglich?
Mit Dennis Vetter, Geschäftsführer und Mitglied des Leitungskollektivs der Berliner "Woche der Kritik" spricht Rüdiger Suchsland im ersten Teil des Gesprächs über das diesjährige Programm dieser Parallelveranstaltung zur Berlinale, die 2026 erstmals bereits früher beginnt, und am Montag den 9. Februar eröffnet wird. Es geht auch um die Geschichte der Woche der Kritik, über das diesjährige Thema "Widersprechen / wieder sprechen", und über die Frage, wann Streiten sich lohnt.
"Filme sollten suspekt bleiben" sagt der Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger. Im artechock-Podcast widersprechen er und Rüdiger Suchsland heftig dem Vorurteil vom angeblich 'enttäuschenden Filmjahr 2025' und erinnern an einige Highlights jenseits des geschmäcklerischen Petzold-Kinos: "Sirat", "In die Sonne schauen" und den georgischen Film "April". Im Gespräch geht es auch um den Stand des Hollywood-Kinos zwischen "The Brutalist" und "One Battle after Another", zwei Filme in 'Vistavision' und um die Vorzüge eines Kinos der Uneindeutigkeit und der Ambivalenz.
Erinnerung an die Gerechtigkeit: Im neuen artechock-Podcast spricht der Filmwissenschaftler Benjamin "Ben" Seyferth mit Rüdiger Suchsland über seinen Großvater, den großen Dokumentarfilmregisseur Marcel Ophüls und dessen Lieblingsfim, den großartigen, aber schwer zu beschaffenden "Memory of Justice", der jetzt beim "Festival Max-Ophüls-Preis" in restaurierter Version aufgeführt wurde. Es geht auch um Ophüls' Blick auf das Leben, das Kino und die Geschichte; über persönliches Filmemachen und die direkte Begegnung mit den NS-Tätern.
Was macht das Filmfestival „Max Ophüls Preis“ zum bedeutendsten Festival für den deutschsprachigen Nachwuchs? „Es sind hochdotierte Preise. Das ist das Wichtigste für Filmemacher in einer Zeit, in der überall gekürzt wird“, meint SWR Kultur-Filmkritiker Rüdiger Suchsland. Außerdem sei die Filmsprache des Nachwuchses manchmal im guten Sinne unperfekt. So sei es auch mit dem Festivaleröffnungsfilm "Sie glauben an Engel, Herr Drowak?" des Schweizer Regisseurs Nicolas Steiner. Mit seiner ungewöhnlichen und sperrigen Erzählweise zeige er: „Kino ist mehr als die Abbildung der Realität. Es kann Poesie sein“, so Suchsland.
"Was meiner Hauptfigur passiert, erzähle ich aus eigenen Erfahrungen." Im artechock-Filmgespräch spricht Rüdiger Suchsland mit der Regisseurin Hille Norden über Missbrauch, Widerstand, sexuelle Selbstbestimmung und ihren hochspannenden autobiographischen Film "Smalltown Girl".
Ein Gefühl braucht Beweise: Im neuen artechock-Podcast erklären die Regisseurinnen und "Pro Quote Regie"-Gründerinnen Imogen Kimmel und Bettina Scholler-Bouju Rüdiger Suchsland alles, was er über "Pro Quote" noch nie zu fragen wagte; sie erzählen auch, warum Vielfalt kein Selbstzweck ist, wie es überhaupt zu "Pro Quote" kam,. und wie es mit dem Feminismus weitergeht in Zeiten von Bürokratisierung und knappen Kassen.
Robert Redford prägte über fünf Jahrzehnte die amerikanische Kinogeschichte, von „Jenseits von Afrika“ bis „Souls at Night“. „Er war der Sunnyboy, weich, schön, dabei nicht dumm – kein Hippie, eher ein Beachboy“, sagt SWR KULTUR Filmexperte Rüdiger Suchsland. Redford selbst sah sich nie nur als Leinwandikone. „Ich habe mich immer als Schauspieler gesehen, vielleicht sogar als Künstler“, sagte er einmal, „aber für andere war ich nur der Filmstar.“ Mainstream und Autorenkino „Prägend war Redford als Schauspieler der unabhängigen Produktion, der Autorenfilme des New Hollywood.“ Zwar drehte er weniger Filme als andere Kollegen, doch die Auswahl war entscheidend. „Mit diesen wenigen wurde er schon unvergesslich und hat ein neues Männerbild geprägt.“ Politische Stoffe und Regiearbeiten Viele seiner Rollen spiegelten die amerikanische Gesellschaft. „Richtig politisch fand ich ihn in seinen eigenen Filmen als Regisseur“, so Suchsland. Filme wie „Die drei Tage des Condors“ oder „The Company You Keep“ verbanden Unterhaltung mit Zeitgeschichte. „Da hat er gestanden für ein, vielleicht für das bessere Amerika, den amerikanischen Traum.“ Alterswerk und Selbstreflexion Auch im Alter blieb Redford präsent, ohne sich zu wiederholen. „Es ist ihm gelungen, weil er authentisch war und weil er nicht zu viel gemacht hat“, sagt Suchsland. Besonders in „Souls at Night“ oder „Spy Game“ zeigte er Facetten des Altwerdens und eine Reflexion seiner eigenen Karriere. Sundance und das Independent-Kino Neben der Schauspielerei war Redford ein entscheidender Förderer junger Talente. „Dieses Sundance Festival ist in den 90er Jahren total wichtig gewesen“, betont Suchsland. Dort erhielten Regisseure wie Quentin Tarantino oder die Coen-Brüder ihre erste große Bühne. Vermächtnis einer Legende Redford starb nun im Alter von 89 Jahren. Sein Einfluss auf das amerikanische Kino reicht weit über die eigene Karriere hinaus. „Er hat Macht und Einfluss nicht für sich genutzt, sondern für die Jungen, für die Unbekannten“, fasst Suchsland zusammen. Damit bleibt Robert Redford als Künstler und Förderer unvergessen.
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Mit „Father Mother Sister Brother“ gewinnt Jim Jarmusch den Goldenen Löwen von Venedig – eine Fehlentscheidung, findet SWR-Filmexperte Rüdiger Suchsland. Dagegen seien alle stilistisch herausragenden Filme leer ausgegangen. Das werfe kein gutes Licht auf die Filmfestspiele und ihre Zukunft.
„Von Überraschungsarmut kann keine Rede sein“, sagt Filmkritiker Rüdiger Suchsland in SWR Kultur über die Filmauswahl bei den 82. Filmfestspielen von Venedig. Kathryn Bigelows nuklearer Thriller „A Room Full of Dynamite“ bekam Standing Ovations. Auch „The Wizard of the Kremlin“ über Putins Aufstieg mit Jude Law in einer Nebenrolle sei ein Höhepunkt.
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In Venedig haben die 82. Filmfestspiele begonnen. Höhepunkt des Festivals ist laut Filmkritiker Rüdiger Suchsland der Film „Jay Kelly“ mit George Clooney in der Hauptrolle.
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Wir besuchen in unserer Sommerreihe verschiedene Inseln. Der Filmkritiker Rüdiger Suchsland nimmt uns mit nach „Skull Island“. Eine fiktive Insel mit schwarze Felsen, Dschungel, grollendem Wind. Es ist eine vergessene Insel. Flugechsen und Dinosaurier leben dort und der König des Dschungels „Kong“. Aber die Filmkulisse ist nicht nur durch die ikonischen „King Kong“-Filme bekannt, sondern auch durch Steven Spielbergs „Jurassic Park“. Auch hier sieht die Insel aus wie „eine aus der Zeit gefallen Welt“, sagt Suchsland. Für ihn symbolisieren diese Kino-Inseln die dunkle Seite der Aufklärung.
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Here's the leadership truth nobody talks about: you don't have to like everyone on your team. But you do have to lead them. Karen Suchsland joins Jen to tackle the taboo topic of managing team members you don't click with. From unconscious avoidance behaviors to the crucial difference between liking and respecting, this conversation gives you practical strategies for leading effectively even when personal chemistry is lacking. You'll discover why personality differences often mask performance issues, how to set boundaries without damaging relationships, and the simple inventory exercise that reveals if you're unconsciously playing favorites. Follow The Made Leader for more leadership insights and strategies. Connect with Jen: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jenparnold/ Website: https://growthsignals.co/ Connect with Karen: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/karen-suchsland/
Mehr als 160 Filme bei hochsommerlichen Temperaturen – das Münchner Filmfest 2025 bot lohnendes Kinoerlebnis, sagt Filmkritiker Rüdiger Suchsland in SWR Kultur. Im Fokus stand der deutsche Wettbewerb mit dem Förderpreis Deutsches Kino. Ausgezeichnet wurde „Carla“ für Regie und Drehbuch, „Sechswochenamt“ überzeugte mit einer berührenden Trauergeschichte.
Am 3. Juli 1985 kam der erste Teil der Trilogie „Zurück in die Zukunft“ in die amerikanischen Kinos und wurde schnell zum Kult. Die Science-Fiction-Filmkomödie habe den Zeitgeist der 1980er-Jahre sehr gut eingefangen, so SWR Filmexperte Rüdiger Suchsland.
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Vor 50 Jahren feierte Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ Premiere: „Es geht vielleicht gar nicht um den Hai, sondern um die Menschen“, sagt Rüdiger Suchsland.
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You're already a leader but your career feels stalled. In this episode, Jen Arnold and Karen Suchsland unpack the real reasons you might not be getting promoted. From misaligned roles and unclear visibility to lack of strategic impact, they break down what holds leaders back after they've landed their first role - and how to move forward. If you're doing the work but not getting ahead, this conversation will help you assess your current state, take meaningful action, and regain control of your leadership growth. Download the Promotion Troubleshooting Guide referenced in this podcast at: https://bit.ly/MadeLeaderGuide For links mentioned, visit www.growthsignals.co Follow The Made Leader for more leadership insights and strategies.
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Bei den Filmfestspielen in Cannes konkurrieren 22 Filme um die Goldene Palme – und mittendrin ist SWR-Filmexperte Rüdiger Suchsland, der spannende Eindrücke vom Festival schildert.
Auch beim Blick in die Nebenreihen von Cannes gibt es einiges zu entdecken: Die japanische Literaturverfilmung "A Pale View of Hills" etwa erzählt von der Stadt Nagasaki nach dem Atomschlag 1945 - ein eindringliches Porträt japanischer Gefühlswelten. Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Wer sich im Kino gerne überraschen lässt, hat es oft schwer: In der sogenannten Sneak Peak laufen nicht immer die geistreichsten Filme und die üblichen Kinotrailer verraten meist schon die gesamte Filmhandlung. Ganz anders geht es derzeit SWR-Filmexperten Rüdiger Suchsland, der bei den Filmfestspielen in Cannes eine positive Überraschung nach der anderen erlebt, wie er im Gespräch mit SWR KULTUR verrät.
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Ein überraschender Durchmarsch für „Anora“, eine Pleite für Demi Moore und das Ende des Superhelden-Films: Bilanz der Oscar-Nacht mit SWR-Filmkritiker Rüdiger Suchsland.
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