POPULARITY
Philipp Stadelmaier und Rüdiger Suchsland über Filmkultur, Verständigung und die Berlinale sowie eine Veranstaltung bei der "Woche der Kritik"
Die in Brüssel lebende Drehbuchautorin Ulrike Schölles und der Münchner Regisseur Rudi Gaul sprechen mit Rüdiger Suchsland über ihre Berlinale, über Angst vor Genre, Widerständigkeit im Film und die Unterschiede zwischen Fernsehen und Kino
Heute Abend eröffnet das Filmfestival „Berlinale“. Den Auftakt macht „No Good Men“, ein Spielfilm der Regisseurin Shahrbanoo Sadat, die auch gleichzeitig die Hauptrolle spielt. Rüdiger Suchsland hat ihn schon vorab gesehen und ist beeindruckt, wie der Filmdrehort Deutschland täuschend echt wie Kabul wirkt, wo der Film spielt. Die Berlinale habe in den letzten Jahren an Status verloren, sagt Suchsland. Viele Filme seien schon von anderen Filmfestivals „durchgereicht“. Das habe auch mit den bekannten Strukturproblemen der Berlinale zu tun.
Im zweiten Teil des Gesprächs zwischen Dennis Vetter von der 'Woche der Kritik' und Rüdiger Suchsland geht es um "Kritik als Religion", um realpolitische Fragen und ihre Behandlung am Beispiel der Berichterstattung über den Nahostkonflikt und um die Frage: Ist Objektivität möglich?
Mit Dennis Vetter, Geschäftsführer und Mitglied des Leitungskollektivs der Berliner "Woche der Kritik" spricht Rüdiger Suchsland im ersten Teil des Gesprächs über das diesjährige Programm dieser Parallelveranstaltung zur Berlinale, die 2026 erstmals bereits früher beginnt, und am Montag den 9. Februar eröffnet wird. Es geht auch um die Geschichte der Woche der Kritik, über das diesjährige Thema "Widersprechen / wieder sprechen", und über die Frage, wann Streiten sich lohnt.
"Filme sollten suspekt bleiben" sagt der Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger. Im artechock-Podcast widersprechen er und Rüdiger Suchsland heftig dem Vorurteil vom angeblich 'enttäuschenden Filmjahr 2025' und erinnern an einige Highlights jenseits des geschmäcklerischen Petzold-Kinos: "Sirat", "In die Sonne schauen" und den georgischen Film "April". Im Gespräch geht es auch um den Stand des Hollywood-Kinos zwischen "The Brutalist" und "One Battle after Another", zwei Filme in 'Vistavision' und um die Vorzüge eines Kinos der Uneindeutigkeit und der Ambivalenz.
Erinnerung an die Gerechtigkeit: Im neuen artechock-Podcast spricht der Filmwissenschaftler Benjamin "Ben" Seyferth mit Rüdiger Suchsland über seinen Großvater, den großen Dokumentarfilmregisseur Marcel Ophüls und dessen Lieblingsfim, den großartigen, aber schwer zu beschaffenden "Memory of Justice", der jetzt beim "Festival Max-Ophüls-Preis" in restaurierter Version aufgeführt wurde. Es geht auch um Ophüls' Blick auf das Leben, das Kino und die Geschichte; über persönliches Filmemachen und die direkte Begegnung mit den NS-Tätern.
Was macht das Filmfestival „Max Ophüls Preis“ zum bedeutendsten Festival für den deutschsprachigen Nachwuchs? „Es sind hochdotierte Preise. Das ist das Wichtigste für Filmemacher in einer Zeit, in der überall gekürzt wird“, meint SWR Kultur-Filmkritiker Rüdiger Suchsland. Außerdem sei die Filmsprache des Nachwuchses manchmal im guten Sinne unperfekt. So sei es auch mit dem Festivaleröffnungsfilm "Sie glauben an Engel, Herr Drowak?" des Schweizer Regisseurs Nicolas Steiner. Mit seiner ungewöhnlichen und sperrigen Erzählweise zeige er: „Kino ist mehr als die Abbildung der Realität. Es kann Poesie sein“, so Suchsland.
"Was meiner Hauptfigur passiert, erzähle ich aus eigenen Erfahrungen." Im artechock-Filmgespräch spricht Rüdiger Suchsland mit der Regisseurin Hille Norden über Missbrauch, Widerstand, sexuelle Selbstbestimmung und ihren hochspannenden autobiographischen Film "Smalltown Girl".
Ein Gefühl braucht Beweise: Im neuen artechock-Podcast erklären die Regisseurinnen und "Pro Quote Regie"-Gründerinnen Imogen Kimmel und Bettina Scholler-Bouju Rüdiger Suchsland alles, was er über "Pro Quote" noch nie zu fragen wagte; sie erzählen auch, warum Vielfalt kein Selbstzweck ist, wie es überhaupt zu "Pro Quote" kam,. und wie es mit dem Feminismus weitergeht in Zeiten von Bürokratisierung und knappen Kassen.
Die Berliner Autorenfilmerin Laura Laabs (Jahrgang 1985) spricht mit Rüdiger Suchsland über ihr Spielfilmdebüt "Rote Sterne überm Feld", das Anfang November ins Kino kommt, und ein dichtes Geflecht aus Partikeln deutscher und persönlicher Geschichte, Pop-Referenzen, Punk-Gesten und Mythen entfaltet. – Ein Gespräch über Film, die Gespenster der Erinnerung, über geschichtlichen Möglichkeitssinn, ästhetische Ambivalenzen und Kino als Gedankenraum nach Alexander Kluge und Konrad Wolf
Vor 10 Jahren führte Rüdiger Suchsland ein öffentliches Gespräch mit dem Dokumentarfilmregisseur, Drehbuchautor und Schriftsteller Georg Stefan Troller und dem Satiriker und Verleger Klaus Staeck an der Berliner Akademie der Künste. Darin ging es vor allem um den Kunstcharakter des Dokumentarischen Films, um das Verhältnis von ästhetischen und politischen Ansprüchen, über Gebrauch und politische Instrumentalisierung von Kunst und deren Eigenwert in Kino und Fernsehen. Aus Anlass von Trollers Tod am vergangenen Samstag im Alter von 104 Jahren veröffentlichen wir dieses Gespräch hier erstmals als Podcast.
Robert Redford prägte über fünf Jahrzehnte die amerikanische Kinogeschichte, von „Jenseits von Afrika“ bis „Souls at Night“. „Er war der Sunnyboy, weich, schön, dabei nicht dumm – kein Hippie, eher ein Beachboy“, sagt SWR KULTUR Filmexperte Rüdiger Suchsland. Redford selbst sah sich nie nur als Leinwandikone. „Ich habe mich immer als Schauspieler gesehen, vielleicht sogar als Künstler“, sagte er einmal, „aber für andere war ich nur der Filmstar.“ Mainstream und Autorenkino „Prägend war Redford als Schauspieler der unabhängigen Produktion, der Autorenfilme des New Hollywood.“ Zwar drehte er weniger Filme als andere Kollegen, doch die Auswahl war entscheidend. „Mit diesen wenigen wurde er schon unvergesslich und hat ein neues Männerbild geprägt.“ Politische Stoffe und Regiearbeiten Viele seiner Rollen spiegelten die amerikanische Gesellschaft. „Richtig politisch fand ich ihn in seinen eigenen Filmen als Regisseur“, so Suchsland. Filme wie „Die drei Tage des Condors“ oder „The Company You Keep“ verbanden Unterhaltung mit Zeitgeschichte. „Da hat er gestanden für ein, vielleicht für das bessere Amerika, den amerikanischen Traum.“ Alterswerk und Selbstreflexion Auch im Alter blieb Redford präsent, ohne sich zu wiederholen. „Es ist ihm gelungen, weil er authentisch war und weil er nicht zu viel gemacht hat“, sagt Suchsland. Besonders in „Souls at Night“ oder „Spy Game“ zeigte er Facetten des Altwerdens und eine Reflexion seiner eigenen Karriere. Sundance und das Independent-Kino Neben der Schauspielerei war Redford ein entscheidender Förderer junger Talente. „Dieses Sundance Festival ist in den 90er Jahren total wichtig gewesen“, betont Suchsland. Dort erhielten Regisseure wie Quentin Tarantino oder die Coen-Brüder ihre erste große Bühne. Vermächtnis einer Legende Redford starb nun im Alter von 89 Jahren. Sein Einfluss auf das amerikanische Kino reicht weit über die eigene Karriere hinaus. „Er hat Macht und Einfluss nicht für sich genutzt, sondern für die Jungen, für die Unbekannten“, fasst Suchsland zusammen. Damit bleibt Robert Redford als Künstler und Förderer unvergessen.
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Mit „Father Mother Sister Brother“ gewinnt Jim Jarmusch den Goldenen Löwen von Venedig – eine Fehlentscheidung, findet SWR-Filmexperte Rüdiger Suchsland. Dagegen seien alle stilistisch herausragenden Filme leer ausgegangen. Das werfe kein gutes Licht auf die Filmfestspiele und ihre Zukunft.
Rüdiger Suchsland bilanziert die Filmfestspiele und die Preise und berichtet über Zwänge, Enttäuschungen und Gerüchte und denkt über den Stand des Weltkinos nach.
Rüdiger Suchsland spricht mit Josef Schnelle über Venedig-Filme wie "Tod in Venedig", "Wenn die Gondeln Trauer tragen", "Traum meines Lebens", "Agostino" und andere, und darüber, dass der Mythos der Stadt Venedig immer diesselben Geschichten erzwingt. Man kann sich der Lagunenstadt einfach nicht entziehen
„Von Überraschungsarmut kann keine Rede sein“, sagt Filmkritiker Rüdiger Suchsland in SWR Kultur über die Filmauswahl bei den 82. Filmfestspielen von Venedig. Kathryn Bigelows nuklearer Thriller „A Room Full of Dynamite“ bekam Standing Ovations. Auch „The Wizard of the Kremlin“ über Putins Aufstieg mit Jude Law in einer Nebenrolle sei ein Höhepunkt.
Rüdiger Suchsland spricht mit Christoph Petersen über den Weltuntergang: Atomar in Kathryn Bigelows triumphalem "A House of Dynamite", und moralisch in Francois Ozons Albert-Camus-Verfilmung "L'Etranger". Außerdem geht es um Luca Guadagninos ambivalente #MeToo-Satire "After the Hunt", und beide ziehen eine kleine Zwischenbilanz des bisherigen Wettbewerb um den Goldenen Löwen
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
In Venedig haben die 82. Filmfestspiele begonnen. Höhepunkt des Festivals ist laut Filmkritiker Rüdiger Suchsland der Film „Jay Kelly“ mit George Clooney in der Hauptrolle.
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Wir besuchen in unserer Sommerreihe verschiedene Inseln. Der Filmkritiker Rüdiger Suchsland nimmt uns mit nach „Skull Island“. Eine fiktive Insel mit schwarze Felsen, Dschungel, grollendem Wind. Es ist eine vergessene Insel. Flugechsen und Dinosaurier leben dort und der König des Dschungels „Kong“. Aber die Filmkulisse ist nicht nur durch die ikonischen „King Kong“-Filme bekannt, sondern auch durch Steven Spielbergs „Jurassic Park“. Auch hier sieht die Insel aus wie „eine aus der Zeit gefallen Welt“, sagt Suchsland. Für ihn symbolisieren diese Kino-Inseln die dunkle Seite der Aufklärung.
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Here's the leadership truth nobody talks about: you don't have to like everyone on your team. But you do have to lead them. Karen Suchsland joins Jen to tackle the taboo topic of managing team members you don't click with. From unconscious avoidance behaviors to the crucial difference between liking and respecting, this conversation gives you practical strategies for leading effectively even when personal chemistry is lacking. You'll discover why personality differences often mask performance issues, how to set boundaries without damaging relationships, and the simple inventory exercise that reveals if you're unconsciously playing favorites. Follow The Made Leader for more leadership insights and strategies. Connect with Jen: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jenparnold/ Website: https://growthsignals.co/ Connect with Karen: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/karen-suchsland/
Mehr als 160 Filme bei hochsommerlichen Temperaturen – das Münchner Filmfest 2025 bot lohnendes Kinoerlebnis, sagt Filmkritiker Rüdiger Suchsland in SWR Kultur. Im Fokus stand der deutsche Wettbewerb mit dem Förderpreis Deutsches Kino. Ausgezeichnet wurde „Carla“ für Regie und Drehbuch, „Sechswochenamt“ überzeugte mit einer berührenden Trauergeschichte.
Am 3. Juli 1985 kam der erste Teil der Trilogie „Zurück in die Zukunft“ in die amerikanischen Kinos und wurde schnell zum Kult. Die Science-Fiction-Filmkomödie habe den Zeitgeist der 1980er-Jahre sehr gut eingefangen, so SWR Filmexperte Rüdiger Suchsland.
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Vor 50 Jahren feierte Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ Premiere: „Es geht vielleicht gar nicht um den Hai, sondern um die Menschen“, sagt Rüdiger Suchsland.
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
You're already a leader but your career feels stalled. In this episode, Jen Arnold and Karen Suchsland unpack the real reasons you might not be getting promoted. From misaligned roles and unclear visibility to lack of strategic impact, they break down what holds leaders back after they've landed their first role - and how to move forward. If you're doing the work but not getting ahead, this conversation will help you assess your current state, take meaningful action, and regain control of your leadership growth. Download the Promotion Troubleshooting Guide referenced in this podcast at: https://bit.ly/MadeLeaderGuide For links mentioned, visit www.growthsignals.co Follow The Made Leader for more leadership insights and strategies.
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Bei den Filmfestspielen in Cannes konkurrieren 22 Filme um die Goldene Palme – und mittendrin ist SWR-Filmexperte Rüdiger Suchsland, der spannende Eindrücke vom Festival schildert.
Auch beim Blick in die Nebenreihen von Cannes gibt es einiges zu entdecken: Die japanische Literaturverfilmung "A Pale View of Hills" etwa erzählt von der Stadt Nagasaki nach dem Atomschlag 1945 - ein eindringliches Porträt japanischer Gefühlswelten. Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Wer sich im Kino gerne überraschen lässt, hat es oft schwer: In der sogenannten Sneak Peak laufen nicht immer die geistreichsten Filme und die üblichen Kinotrailer verraten meist schon die gesamte Filmhandlung. Ganz anders geht es derzeit SWR-Filmexperten Rüdiger Suchsland, der bei den Filmfestspielen in Cannes eine positive Überraschung nach der anderen erlebt, wie er im Gespräch mit SWR KULTUR verrät.
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Suchsland, Ruediger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Ein überraschender Durchmarsch für „Anora“, eine Pleite für Demi Moore und das Ende des Superhelden-Films: Bilanz der Oscar-Nacht mit SWR-Filmkritiker Rüdiger Suchsland.
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Trotz der vielseitigen Filmauswahl fehle der Berlinale „Herz“, sagt Filmkritiker Rüdiger Suchsland. Er meint damit, dass es zu wenige Kinos für Festival-Gäste gebe.
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Suchsland, Rüdiger www.deutschlandfunk.de, Kultur heute