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In dieser Folge spreche ich mit Dr. Elisabeth Wagner, Autorin des Buchs "Die Mosse-Frauen", über eine Frau, sich als Verlegergattin und "First Lady" des Berliner Zeitungswesens nicht nur einen festen Platz im Berliner Gesellschaftsleben erarbeitete, sondern darüber hinaus auch noch immens viel Gutes für Kinder und insbesondere Mädchen bewirkte.Außerdem sprechen wir über Besonderheiten und Anforderungen beim Schreiben von Frauenbiografien und die manchmal wundersame Gedankenwelt männlicher Feuilletonisten. ;)Diese Folge ist der erste Teil einer Miniserie über zwei Frauen der Familie Mosse, deren Leben zusammen mehr als ein ganzes Jahrhundert umspannen. In Teil 2 und 3 wird es um Emilies Nichte Martha Mosse gehen - Tochter des Kaiserreichs, "Neue Frau" der Weimarer Republik, Opfer der Nationalsozialisten und Wiederaufbauerin der Frauenbewegung der Nachkriegszeit. Über sie hatten wir so viel zu sagen, dass es gleich zwei Folgen geworden sind ...Übrigens: Steady-Mitglieder hören mehr! Wenn auch du den Podcast unterstützen und als Goodie zu jeder dieser drei Folgen ein kleines Bonuskapitel hören möchtest: Bis zum 15. Oktober gibt es auf Steady ein vergünstigtes Abo für 3 EUR im Monat oder 36 EUR im Jahr. Schau doch mal vorbei: https://steady.page/de/frauenvondamals/aboutLiteratur:Elisabeth Wagner: Die Mosse-Frauen. Deutsch-jüdische Lebensgeschichten, Göttingen 2024.Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Begehren und der Holocaust, Göttingen 2024.Anna Hájková: Das letzte Ghetto. Eine Alltagsgeschichte von Theresienstadt, Bielefeld 2026.Javier Samper Vedrell: The Case of a German-Jewish Lesbian Woman: Martha Mosse and the Danger of Standing Out, German Studies Review 2/2018, S. 335-353 (Link).
In dieser Folge richten wir den Blick auf einen der kraftvollsten Chronisten des amerikanischen Traums und seiner Kehrseite: John Steinbeck. Aufgewachsen im ländlichen Kalifornien, entwickelte der Literaturnobelpreisträger schon früh ein tiefes Gespür für das harte Schicksal der einfachen Leute und der entwurzelten Wanderarbeiter. Seine Meisterwerke entstanden in einer Epoche extremer Gegensätze: Während in den USA Wirtschaftskrisen und die verheerende Dürrekatastrophe des Dust Bowls Millionen Menschen in existentielle Not stürzten, formierten sich in Europa totalitäre Systeme und brutale Kontrollapparate wie die Schutzstaffel. Wir beleuchten dieses historische Spannungsfeld und zeigen auf, wie Steinbeck inmitten dieser dunklen Zeiten der um sich greifenden Entmenschlichung ein unerschütterliches Denkmal der Empathie entgegensetzte. Im Zentrum der Episode stehen seine zeitlosen Romane wie „Früchte des Zorns“ und „Von Mäusen und Menschen“. Wir besprechen, wie Figuren wie die Familie Joad oder George und Lennie zu universellen Symbolen für das unermüdliche Ringen um Würde, Solidarität und Hoffnung wurden. Dabei gehen wir der Frage nach, warum Steinbecks Texte weit mehr als reine Unterhaltung sind: Sie machen komplexe gesellschaftliche Missstände durch das Prisma des Einzelschicksals greifbar. Auch seine literarische Arbeit in der Nachkriegszeit zeigt, wie tief er die langfristigen Spuren von Krisen reflektierte. Eine berührende Folge über die Kraft der Literatur als moralischer Kompass, die uns gerade heute darin erinnert, dass Mitgefühl und kritisches Denken das Fundament einer gerechten Gesellschaft bilden.
Heute vor 75 Jahren entging Arnim Dahl, Deutschlands bekanntester Stuntman der Nachkriegszeit, bei einem missglückten Stunt nur knapp dem Tod.
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Spahn vs. Merz: Politischer Suizid oder strategisches Meisterstück, mit dem sich Spahn aus der unbeliebtesten Regierung der Nachkriegszeit zurückzieht? Den CDU-Machtkampf und den Fraktionsrücktritt infolge des Leimutterschafts-Skandals muss man sich genauer ansehen, um die wahren Absichten dahinter zu verstehen. Ist diese offensichtliche Heuchelei ein simpler Fehler oder die präzise Anwendung der 36 Strategeme? Eine Untersuchung der verborgenen Agenda. ►WEITERE INFORMATIONEN VON TEAM RIECK: - Die strategische Tiefe der aktuellen Parteikrise Diese ergänzende Übersicht liefert die strukturelle Tiefenanalyse der im Hintergrund wirkenden Mechanismen. 1. Die entscheidungslogische Abwägung Beim Rücktritt trennt der Akteur sein politisches Amt von seiner finanziellen Basis. Das Bundestagsmandat sichert den Ressourcenfluss. Der Fraktionsvorsitz wird als toxisches Asset abgestoßen. Die Strategie ist rein kalkulierend: Ein akuter Reputationsschaden wird akzeptiert. Das Ziel ist die langfristige Nutzenmaximierung. Diese greift, sobald die Möglichkeit einer späteren Kanzlerkandidatur in einer umstrukturierten Partei wertvoller wird als der aktuelle Führungsposten auf einem sinkenden Schiff. 2. Das Paradoxon der Schwäche Das Szenario illustriert das Schwäche-Paradoxon nach Thomas Schelling. Der freiwillige Verzicht auf formale Macht erzeugt taktische Überlegenheit. Der Akteur verlässt die direkte Schusslinie. Er immunisiert sich gegen den anstehenden politischen Verschleiß. Gleichzeitig schwächt er seinen Opponenten. Bisherige Investitionen in die Loyalität des Akteurs werden schlagartig wertlos. 3. Transfer aus Natur und Wirtschaft Zwei strukturverwandte Modelle erklären die Dynamik. Erstens das Handicap-Prinzip der Evolutionsbiologie: Ein Akteur überlebt eine selbst herbeigeführte, toxische Krise. Dies sendet ein starkes Signal absoluter Resilienz an künftige Wähler. Zweitens der Spin-off aus der Finanzwelt: Der Akteur löst seine persönliche Marke aus einem stagnierenden Mutterkonzern. Er nimmt ein temporäres Delisting (Machtverlust) in Kauf. Das Ziel ist ein späterer strategischer Neuanfang in einem veränderten Marktumfeld. 4. Das Verbrennen von Brücken Die Vorgehensweise nutzt das Konzept des glaubhaften Commitments. Der Akteur zerstört irreversibel die Brücke zum alten Parteiflügel. Erst diese extreme Unumkehrbarkeit macht seine Neupositionierung für das progressive Milieu glaubhaft. Ein direkter Frontalangriff wird vermieden. Der Gegner wird stattdessen durch die asynchrone Eskalation zur nachrichtenarmen Zeit aus dem Konzept gebracht. 5. Warnung vor kognitiven Fallen Bei der Analyse solcher Strategien drohen Beobachtungsfehler. Der Rückschaufehler verleitet dazu, rein emotionale Zufallsentscheidungen ex post als deterministischen Masterplan zu deuten. Oft wird die strategische Kontrolle des Akteurs überschätzt. Der Rücktritt kann schlicht das Resultat massiven externen Drucks sein. Nicht jedes Rauschen ist ein Signal, und nicht jedes Chaos folgt einem genialen Plan.
Schule im Radio, eine findige Idee in der Nachkriegszeit. Allerdings gar nicht leicht umzusetzen.
In dieser Folge widmen wir uns einem der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit: Heinar Kipphardt. Ausgehend von seinem fesselnden Erzählband „Die Tugend der Kannibalen“ tauchen wir tief in das Leben und Schaffen eines Autors ein, dessen Werk zu den eindringlichsten literarischen Auseinandersetzungen mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus zählt. Kipphardt, der selbst als Soldat an der Ostfront kämpfte und später desertierte, verarbeitete seine traumatischen Kriegserlebnisse und die Verfolgung seines marxistischen Vaters durch das NS-Regime in einer psychologisch tiefen, unbarmherzigen Prosa. Seine Texte stellen immer wieder die fundamentalen Fragen nach Befehl und Gehorsam, individueller Verantwortung und dem moralischen Gewissen des Einzelnen im Getriebe einer mörderischen Maschinerie. Wir beleuchten in dieser Episode seine wichtigsten literarischen Stationen – von frühen Erzählungen wie „Späte Erkenntnis“ über das bitter-ironische Kriegsbuch „Der Hund des Generals“ bis hin zu seinem weltberühmten Dokumentarstück „In der Sache J. Robert Oppenheimer“. Letzteres seziert die Zerrissenheit des modernen Wissenschaftlers und die bedrohlichen Loyalitätsansprüche des Staates bis ins Privatleben hinein auf eine Weise, die den neueren Hollywood-Film politisch weit in den Schatten stellt. Zudem blicken wir auf Kipphardts späteren, fragmentarischen Montagestil in „Der Deserteur“, mit dem er geschickte SS-Karrieristen der Nachkriegszeit entlarvte und gleichzeitig die tragischen Verstrickungen der politischen Linken im Stalinismus mutig hinterfragte. Eine intensive Folge über die „penetrante Sachlichkeit des Grauens“, die Pflicht zur gesellschaftlichen Selbstreflexion und ein literarisches Erbe, das heute aktueller ist denn je.
Hilal ist der neue Serien-Podcast des stern. Hier gibt es die erste Folge als Podcast-Tipp. Hamburg, 1999. Hilal ist 10 Jahre alt und will nur mal kurz über die Straße zum Supermarkt. Sie möchte sich eine Packung Kaugummi kaufen. Ihre Schwester Fatma sieht sie noch durch die Haustür gehen. Es ist das letzte Mal, dass ihre Familie Hilal sieht. Hilal verschwindet vor aller Augen. An einem Mittwochmittag, mitten in Hamburg. Es ist einer der rätselhaftesten ungeklärten Vermisstenfälle Deutschlands. Er löst in Hamburg eine der größten Suchaktionen der Nachkriegszeit aus. Zwei Männer geraten damals ins Visier der Polizei. Einer gesteht sogar. Und trotzdem bleibt der Fall bis heute ungelöst. RTL Nord-Reporterin Annalena Antzar und stern-Reporter Nicolas Büchse rekonstruieren die letzten Schritte des Mädchens Hilal. Sie lassen Ermittler zu Wort kommen und sprechen mit Zeugen. Sie suchen Tatverdächtige auf. Und sie erfahren von mutmaßlichen Versäumnissen bei der Ermittlungsarbeit. Warum wollen Polizei und Staatsanwaltschaft nicht mehr über den Fall reden? Hilals Mutter, Schwester und Bruder erzählen den beiden Reportern von ihrem Hoffen, Bangen und ihrem Kampf gegen die Ungewissheit. Wo ist Hilal? +++ Ein Podcast-Serial von stern und RTL in neun Teilen. Vier Teile sind ab 4. September 2026 wöchentlich auf allen Plattformen zu finden. Episode fünf bis neun gibt es bei stern+ www.stern.de/hilal-podcast und RTL+ https://plus.rtl.de/hilal-p_11910 Habt Ihr ernstgemeinte Hinweise, dann meldet Euch bei uns unter hilal@stern.de oder beim Anwalt der Familie kanzlei@ra-hammerich.de Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
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Lagerfeuer, Zeltlager, alte Volkslieder: Thilo Schmidt erzählt die Geschichte der Mundorgel – vom Notenheft der Nachkriegszeit bis zum Spiegel politischer Debatten.
Zwischen 1945 und 1990 wurden in der Bundesrepublik schätzungsweise bis zu 13 Millionen Kinder und Jugendliche zu Kinderkuren verschickt - oft wochen- oder monatelang, fern von ihren Familien. Was als gesundheitliche Vorsorge und Erholungsmaßnahme gedacht war, ist für viele Betroffene bis heute mit Erfahrungen von Heimweh, strengen Regimen, Medikamentengabe und Gewalt verbunden. In dieser Folge von „Regionalgeschichte auf die Ohren“ (RadiO) sprechen Dr. Jens Gründler, wissenschaftlicher Referent für Wirtschafts- und Sozialgeschichte am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, und Katharina Tiemann , Referatsleiterin des Archiv LWL mit Host Dr. Greta Civis über die Geschichte der Kinderkuren aus geschichts- und archivwissenschaftlicher Perspektive: Welche Quellen sind überliefert? Wo können Betroffene und Forschende nach Unterlagen suchen? Welche rechtlichen und praktischen Schwierigkeiten bestehen beim Zugang zu den Beständen?Im Gespräch geht es zudem um den bisherigen Forschungsstand zur Geschichte der Kinderkuren, die Entwicklung des Kinderkurwesens seit dem 19. Jahrhundert, den Zusammenhang von Gesundheitsfürsorge, Körper und „Leistungsfähigkeit“, autiritäre Erziehung, Zwang und Gewalt in den Kurheimen. Dabei wird deutlich: Die historische Forschung zu Kinderkuren steht noch am Anfang. Viele Quellen sind nicht überliefert oder nur zufällig erhalten. Einzelaktendokumentieren häufig weniger die individuellen Erfahrungen der Kinder als vielmehr Verwaltungsabläufe und den vermeintlichen „Erfolg“ einer Kur. Umso wichtiger ist die Verbindung von Archivarbeit, Zeitzeug:innenberichten und historischer Forschung.
Ihre Showtalente und ihre Schönheit waren das, wonach sich Menschen der Nachkriegszeit sehnten, und so erreichten die Zwillinge Alice und Ellen Kessler Kultstatus auf vielen Showtreppen der Welt. Vor 90 Jahren wurde das Künstler-Duo geboren. Strecker, Nicole www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Oliver Zander vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall hält den Wirtschaftsstandort Deutschland für nicht mehr wettbewerbsfähig. Er wirft der Politik vor, zu wenig getan zu haben, um die Wirtschaft zu stärken. Besonders bei den Sozialabgaben sieht er Handlungsbedarf. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Marianne Koch hatte als Kind nur einen Traum: Ärztin zu werden. Sie erfüllte ihn sich erst nach einer 20-jährigen Karriere als eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen der Nachkriegszeit. Mit 95 Jahren blickt sie auf ein erfülltes Leben zurück. Utz Dräger www.deutschlandfunkkultur.de, Plus Eins
Eine Beziehung am Ende ihrer Laufzeit und eine gemeinsame Reise nach Heidelberg. Auf den ersten Blick: keine gute Kombination. Der Schriftsteller, Musiker, Moderator und Songwriter Heinz Strunk porträtiert in seinem neuen Roman Memories of Heidelberg ein Paar mittleren Alters mit großem Sinn für die Komik und Tragik des Lebens. Wieso gehen Bertram und Isolde jeden Abend in dasselbe Restaurantschiff auf dem Neckar? Warum werden sie dort so mies behandelt? Schweißt sie der Schrecken, den sie dort erleben, wieder zusammen? In jedem Fall: ein herrlicher, burlesker Sommerroman. Michael Köhlmeier erzählt zum ersten Mal ausführlich über seine Kindheit und Jugend. Sein großer Roman Mein privates Glück, der im August erscheinen wird, handelt vom Aufwachsen in Coburg. Der kleine Junge lebt hier mit seiner Schwester bei der Großmutter, da seine Mutter schwer erkrankt war. Köhlmeier gelingt es meisterhaft, seine individuelle Geschichte mit der trauma- und schuldbehafteten Nachkriegszeit zu verbinden. In unserem Klassiker beschäftigen wir uns mit der kleinen, aber sehr spannungsreichen Erzählung Das dicke Kind von Marie Luise Kaschnitz. Auch hier wird persönliche Erfahrung in Literatur verwandelt. Bei Was liest du gerade? diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski zwei neue Romane, die nicht in den großen Metropolen Deutschlands spielen – sondern in Heidelberg und Coburg. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Heinz Strunk: Memories of Heidelberg. Roman. Rowohlt Verlag, Hamburg 2026. 176 Seiten, 23,00 EUR - Michael Köhlmeier: Mein privates Glück. Roman. Hanser Verlag, München 2026. 320 Seiten, 26,80 EUR. Erscheint am 18.08.2026 - Marie Luise Kaschnitz: Das dicke Kind und andere Erzählungen. Suhrkamp Verlag, Berlin 2002. 250 Seiten, 11,40 EUR. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die finnlandschwedische Künstlerin und Autorin Tove Jansson schrieb ihre Mumin-Geschichten in der Nachkriegszeit, als Finnland noch stark vom Krieg gegen die Sowjetunion geprägt war. Themen wie Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe stellte sie dem Horror der Nachkriegszeit entgegen. «Die Mumins. Eine drollige Gesellschaft» aus dem Jahr 1948 ist der dritte Band der Mumins-Reihe. Eigentlich ist es ein Kinderbuch. Doch Magazin-Redaktor Mikael Krogerus findet: «Du kannst es als Kind schauen oder lesen, als Jugendlicher und als Erwachsener – und jedes Mal liest du es ein bisschen anders.» Mikael Krogerus kommt selbst aus Finnland. Das Buch hat ihn praktisch seine ganze Kindheit begleitet. In der dritten Folge unseres Buchsommers erklärt er, warum es für ihn ein mehrschichtiges und psychologisches Buch ist, das bis heute zu seinen Favoriten gehört. Host: Philipp Loser Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler Mehr zu Tove Jansson und den Mumins Mutter trotzt dem Weltuntergang Winnetou, Harry Potter oder Mumins – auf den Spuren unserer Kindheitshelden Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Klatt, Thomas www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Der Schriftsteller Rolf Dieter Brinkmann war ein extrem fleißiger BriefeschreiberDer Wallstein Verlag startet eine kritische und kommentierte Edition seiner Korrespondenz(Hördauer ca. 9 Minuten)„Rolf Dieter Brinkmann, geboren am 16. April 1940 im oldenburgischen Vechta, gilt als einer der wichtigsten deutschsprachigen Lyriker der Nachkriegszeit. Sein literarisches Werk zeichnete sich durch eine innovative Bildsprache aus, in die er bewusst Elemente der Alltagssprache und der US-amerikanischen Popkultur übernahm. Außerdem integrierte er Elemente von Beat, Mode und visuellen Medien in sein Werk, um es unmittelbar erfahrbar zu gestalten. Sein bedeutendstes Werk, der Gedichtband Westwärts 1 & 2, der heute als Schlüsseltext der deutschen Literaturgeschichte gilt, erschien erst wenige Tage nach dem Tod des Autors bei einem tragischen Verkehrsunfall in London am 23. April 1975. Die darin versammelten Texte formulierten das Lebensgefühl einer jungen Generation …“Eine Rezension von Manfred OrlickDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
Long Story Short - Der Buch-Podcast mit Karla Paul und Günter Keil
Ihr wollt mehr Lesestoff? Bekommt ihr! Vier Autorinnen, vier starke Geschichten über Frauen, die sich gegen die Zumutungen ihrer Zeit und ihres Umfelds behaupten: Karla und Günter sprechen in der Sommer-Bonusfolge über historische Aufbrüche, lebenslange Freundschaft, Briefe als Selbstporträt und den Mut, sich zu befreien.Kathryn Stockett: "Der Club der Unbeugsamen": In diesem Roman kreuzen sich die Wege von Birdie, Meg und Charlie 1933 in Mississippi. Aus Not, Mut und wachsendem Vertrauen entsteht ein gewagter Plan, der ihnen Unabhängigkeit verschaffen soll. Ein vielschichtiger, humorvoller und zugleich politisch hellsichtiger Roman über Frauen, die sich mit den Regeln ihrer Zeit nicht abfinden möchten.Felicitas Fuchs: "Rosen im Asphalt: In "Rosen im Asphalt" begegnen sich Linda und Irmi als Mädchen im Köln der Nachkriegszeit. Obwohl sie aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen kommen, entwickelt sich eine jahrzehntelange Freundschaft, die alle Widerstände überdauert. Ein emotionaler, unkitschiger Sommerroman über Herkunft, Identität und die Suche nach Liebe.Virginia Evans: "Die Briefeschreiberin": Sybil von Antwerp, 73 Jahre alt, ist eine leidenschaftliche Verfasserin von Briefen - an Familie, Freundinnen, an Autorinnen und Autoren. Aus ihrer Korrespondenz entsteht das Porträt einer klugen, scharfzüngigen Frau, die mehr verbirgt, als sie zunächst zeigt. Ein besonderer Briefroman über Erinnerung, Gewissen und die Frage, was ein Leben ausmacht.Roisin O'Donnell: "Nest": An einem Frühlingstag setzt Ciara Fay ihre Töchter ins Auto und flieht aus ihrer Ehe, die von Kontrolle und Manipulation geprägt ist. Der Roman zeigt eindrücklich, wie emotionale und psychische Gewalt wirkt – und wie schwer es ist, nicht nur zu gehen, sondern auch wegzubleiben. Ein hoffnungsvoller Debütroman aus Irland.Alle Titel dieser Folge:Kathryn Stockett: "Der Club der Unbeugsamen" (btb)Felicitas Fuchs: "Rosen im Asphalt" (Heyne)Virginia Evans: "Die Briefeschreiberin" (Goldmann)Roisin O'Donnell: "Nest" (Blessing)+++Karla und Günter sind ab September mit neuen Folgen zurück.. Bis dahin wünschen wir euch einen schönen Lese-Sommer. Wir freuen uns über eine Bewertung, ein Follow oder über Feedback an podcast@penguinrandomhouse.de!+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Wir befinden uns in einer Umbruchphase und das auf mehreren Ebenen. Es sind nicht nur der Klimawandel und die Zeitenwende durch den Ukrainekrieg. Dazu kommen massive Migrationsbewegungen und die Veränderungen in der Arbeitswelt durch künstliche Intelligenz. Viele Menschen haben große Ängste, psychische Probleme nehmen zu, die Zukunft wird als bedrohlich und ungewiss empfunden. Kein Wunder, dass Helden Konjunktur haben. Im Kino z. B. Superman und Supergirl und eine neue Ausgabe der Odyssee. Waren die von Feministinnen und einigen Kulturwissenschaftlern in der Nachkriegszeit ausgerufenen postheroischen, friedliebenden Zeiten nur ein kurzes Intermezzo? Brauchen wir wieder die großen Heldenerzählungen für eine Gesellschaft, in der jeder versucht, Verantwortung zu übernehmen und bereit ist, Opfer zu bringen? Darüber wollen wir sprechen mit dem Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger, mit dem Kulturwissenschaftler Niels Werber, mit dem in Amerika lebenden Kognitionswissenschaftler Fritz Breithaupt, der sich mit der Heldeninszenierung von Donald Trump beschäftigt, und mit dem Psychologen Stephan Grünewald, dessen jüngstes Buch über unsere verunsicherte Gesellschaft „Wir Krisenakrobaten“ heißt. Podcast-Tipp: Matthay fragt Was lehren uns vergessenen Heldinnen wie Hedy Lamarr, Filmstar und Technikpionierin? Warum wurden sie nie gefeiert? Sind Heldinnen überhaupt noch zeitgemäß? Sabina Matthay fragt Stefanie von Wietersheim, die sich mit vergessenen Heldinnen befasst hat. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1b3af7286b9f9679/
Schon als Kind liebt er die Musik, spielt Klavier, komponiert. Schließlich darf er die Staatsmusikschule in Braunschweig besuchen, erhält ein Stipendium und widmet sich ganz der Musik. Beginnt so der Werdegang eines der bedeutendsten Komponisten der Nachkriegszeit?
Dr. Markus Nesselrodt hat sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit auch mit einem eher unbekannten Kapitel der Geschichte befasst: Die Flucht der polnischen Juden in die Sowjetunion, ihr Überleben dort und die Nachkriegszeit. Darüber sprechen wir in dieser Podcastfolge. Links zur Folge: Dr. Markus Nesselrodt an der Universität Viadrina Ehrung für hervorragende Dissertation – Dr. Markus Nesselrodt erhält Fritz Theodor Epstein-Preis Folge direkt herunterladen
Das EU-Parlament entscheidet heute über eine Deregulierung der sogenannten neuen Gentechnik. Die Landwirtschaft wehrt sich mit allen Kräften dagegen. Reinhard Jung vom Bauernbund Brandenburg begründet die Kritik. Bei den Verhandlungen für die Nachkriegszeit zwischen den USA und dem Iran ist Israel der große Abwesende. Was das bedeutet, erläutert Israel-Korrespondent Pierre Heumann. Im Saarland demonstriert eine Allianz aus Gewerkschaften und Politikern für künstlich hochgetriebene Preise für Stahl. Rettung der Betriebe oder Planwirtschaft: Eine Beurteilung von Christoph Canne von der Initiative Vernunftkraft. Und im Kommentar bewertet Oliver Gorus den heutigen Umgang mit einem Jahrestag: Der Volksaufstand in der DDR jährt sich zum 73. Mal.00:00 Moderation Stefan Millius03:09 Reinhard Jung: Kampf der Bauern gegen die neue Gentechnik14:32 Pierre Heumann: Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran – ohne Israel28:51 Oliver Gorus: Wie des DDR-Volksaufstands (nicht) gedacht wird33:57 Christoph Canne: Planwirtschaftliche Rettungsversuche der Stahlindustrie52:25 Verabschiedung Stefan Millius
A classic and an absolute must for cineasts is the British production “The Third Man” (1949). It is one of the most influential movies of post-war film noir. With its exraordinary camera work, memorable zither music and a captivating plot, “The Third Man” is still considered the best film of all time. - Ein Klassiker und absolutes Muss für Cineasten und solche, die es noch werden möchten, ist die britische Produktion "The Third Man" (Der Dritte Mann) aus dem Jahr 1949. Kaum ein anderer Film war so prägend für das Genre des Film Noir der Nachkriegszeit. Mit seiner besonderen Kameraführung, einprägenden Zithermusik und einem fesselnden Plot gilt "Der Dritte Mann" auch heute noch als bester Film aller Zeiten. Und auch die Stadt Wien spielt mit ihren Kriegswunden eine Hauptrolle.
Im Juni 1946 senden die USA die ersten CARE-Pakete nach Europa, um die die Not der Menschen zu lindern. Vor allem in Deutschland werden sie zum Symbol der Nachkriegszeit. Von Veronika; Biermann Bock.
Nach dem Zweiten Weltkrieg muss sich das Schauspielhaus Zürich neu orientieren. Während viele Künstler in ihre Heimat zurückkehren, rücken die Schweizer Autoren in den Vordergrund. Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt prägen die Nachkriegszeit des Theaters und führen es zu neuen Erfolgen. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945 endet für das Schauspielhaus Zürich die Ära als «Hochburg des freien Wortes» und Zufluchtsort für verfolgte Künstler. Die Exilbühne braucht es so nicht mehr. Viele Mitglieder des Emigranten-Ensembles zieht es wieder nach Deutschland. Andere wählen den umgekehrten Weg nach Zürich. Nun stehen Emigrantinnen neben Künstlern auf der Bühne, die von den Nazis jahrelang bejubelt worden sind. Das führt zu Spannungen und Kritik. In dieser Phase spielt Dramaturg Kurt Hirschfeld einmal mehr eine entscheidende Rolle. Er fördert gezielt Schweizer Autoren, allen voran Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt. Frisch, der vor dem Krieg noch ein Kritiker des Schauspielhauses war, feiert kurz vor Kriegsende seine erste Premiere als Theaterautor. Zusammen mit Dürrenmatt prägt er die Nachkriegszeit des Theaters massgeblich. Stücke wie Frischs «Andorra» oder Dürrenmatts «Die Physiker» werden zu grossen Erfolgen und sorgen dafür, dass das Schauspielhaus nochmals eine glanzvolle Zeit hat. Der Ruf des Theaters beruht auf dem Emigranten-Ensemble. Und später auf den Erfolgen von Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt. Ihr Entdecker Kurt Hirschfeld bleibt dem Schauspielhaus ein Leben lang treu bleibt – auch für kurze Zeit noch als Direktor. Nach seinem Tod geht für das Schauspielhaus eine weitere Ära zu Ende. Und danach kann es lange nicht mehr an diese grossen Zeiten anknüpfen. Der Mythos als Exilbühne aber ist bis heute geblieben. ____________________ In dieser Episode zu hören: Dagmar Walser, Theaterredaktorin Pinar Karabulut, Co Intendantin Schauspielhaus Zürich Hannah Schünemann, Chefdramaturgin Schauspielhaus Zürich ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Vera Deragisch ____________________ Literatur: Bachmann, Dieter/Schneider, Rolf (Hsg.) (1987): Das verschonte Haus – Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Ammann Verlag. Neue Schauspiel AG (1978): Vom Variété zum neuen Schauspielhaus – Die Geschichte des Schauspiels in Zürich. Peter Felix. Schoop, Günther (1957): Das Zürcher Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg. Oprecht. Buns, Brigitte/deutsches Theatermuseum (Hsg.) (2007): Werft Eure Hoffnung über die Grenzen. Theater im Schweizer Exil und seine Rückkehr. Henschel. Kröger, Ute /Exinger, Peter (1998): In welchen Zeiten leben wir! Das Schauspielhaus Zürich 1938 -1998. Limmat Verlag. Amrein, Ursula (2004): Los von Berlin. Die Literatur- und Theaterpolitik der Schweiz und das «Dritte Reich», Chronos Verlag. ____________________ Links: SRF2 Kontext über die Bühnen-Diskussion 2021: Kann das weg? – Das Theater um den Pfauen - Audio & Podcasts - SRF DRS-Sendung Passage 2015: Kurt Hirschfeld – der Zauberer im Zürcher Schauspielhaus - Audio & Podcasts - SRF DRS-Sendung Schauplatz 1988: https://www.srf.ch/play/tv/schauplatz/video/50-theaterjahre-neue-schauspiel-ag--50-jahre-schauspielhaus?urn=urn:srf:video:51b69199-2663-4193-b99e-456454a4bd25 SRF-Kritik Hirschfeld-Film: https://www.srf.ch/kultur/film-serien/neu-im-kino-kurt-hirschfeld-spaeter-applaus-fuer-einen-vergessenen ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Anlässlich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir hier unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindrücke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns zu senden. Wir bedanken uns von Herzen für die vielen und berührenden Beiträge!Dieser Beitrag ist auchWeiterlesen
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Anlässlich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir hier unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindrücke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns zu senden. Wir bedanken uns von Herzen für die vielen und berührenden Beiträge!Dieser Beitrag ist auchWeiterlesen
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Anlässlich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir hier unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindrücke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns zu senden. Wir bedanken uns von Herzen für die vielen und berührenden Beiträge!Dieser Beitrag ist auchWeiterlesen
Anlässlich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir hier unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindrücke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns zu senden. Wir bedanken uns von Herzen für die vielen berührenden Beiträge!Dieser Beitrag ist auch alsWeiterlesen
Anlässlich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir hier unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindrücke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns zu senden. Wir bedanken uns von Herzen für die vielen berührenden Beiträge!Dieser Beitrag ist auch alsWeiterlesen
Anlässlich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir hier unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindrücke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns zu senden. Wir bedanken uns von Herzen für die vielen berührenden Beiträge!Dieser Beitrag ist auch alsWeiterlesen
Anlässlich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir hier unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindrücke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns zu senden. Wir bedanken uns von Herzen für die vielen berührenden Beiträge!Dieser Beitrag ist auch alsWeiterlesen
Anlässlich des Gedenktages am 8. Mai hatten wir hier unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, kurze Schlaglichter und Eindrücke ihrer eigenen Erinnerungen (oder der ihrer Eltern) an die Schrecken des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit aufzuschreiben und uns einzusenden. Wir haben dazu zahlreiche, sehr berührende und interessante Beiträge erhalten. Von uns allen einen herzlichenWeiterlesen
Seit Jahren sinken in Deutschland die Geburtenzahlen. Im vergangenen Jahr wurden so wenige Babys geboren wie noch nie in der Nachkriegszeit. Gleichzeitig verabschieden sich die Babyboomer mehr und mehr in den Ruhestand - das hat Konsequenzen: es gibt weniger Kinder, weniger Berufstätige und mehr Rentnerinnen und Rentner. Das heißt, Deutschland altert und verliert Einwohner. Ein Trend, der sich in vielen europäischen Ländern abzeichnet: hier liegt der Durchschnitt momentan bei 1, 3 Kindern pro Frau. Es sind viele Faktoren, die bei der Entscheidung "Kinder oder Keine?" eine Rolle spielen. Wir fragen nach: Weniger Kinder - woran liegt das und was bedeutet das für unsere Zukunft? Darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit Carmen Friedrich vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, mit der Autorin Sarah Diehl, die sich bewusst gegen Kinder entschieden hat, mit Reproduktions-Professorin Brigitte Leeners von der Uni Zürich und der Direktorin des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung Catherina Hinz. Podcast-Tipp: (K)ein Kinderwunsch: Welchen Einfluss hat Kultur auf die Kinderfrage? Meltem (32) hat türkische und Djey (24) angolanische Wurzeln. In dieser Folge spricht Host Verena mit den beiden darüber, an welchen Stellen die Herkunftsfamilie und der kulturelle Hintergrund der beiden bei der Kinderfrage eine Rolle spielt. Es geht um Grenzen, Druck, unsensibles und übergriffiges Verhalten, auch wenn es nur gut gemeint ist. Außerdem geht es um Meltems interreligiöse Hochzeit. Sie ist nämlich mit einem kroatischen Christen verlobt. Spätestens bei den Gesprächen über Kinder hat sie gemerkt, wie stark ihre Meinung bei Themen wie zum Beispiel Taufe oder auch Beschneidung, wenn die beiden einen Jungen bekommen, ist. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d3c99509d719f659/
WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.„Hallo, hier spricht Edgar Wallace.“ Kaum ein Satz hat sich so tief in das deutsche Kinogedächtnis eingebrannt wie diese berühmte Stimme aus den Edgar Wallace Filmen der 1960er Jahre. Für eine ganze Generation wurde das neblige London mit Scotland Yard, düsteren Herrenhäusern und geheimnisvollen Verbrechern zum Sinnbild eines faszinierenden, gefährlichen und zugleich zutiefst britischen Englands. Ausgerechnet ein britischer Krimiautor entwickelte sich damals zu einem der größten Kultphänomene des deutschen Kinos. In dieser Folge BRITPOD – England at its best sprechen Alexander Klaus Stecher und Claus Beling gemeinsam mit Journalist und Filmkenner Thomas Voigt über Edgar Wallace, die legendären deutschen Wallace Verfilmungen und die besondere Faszination, die von diesen Filmen bis heute ausgeht. Warum traf ausgerechnet ein britischer Krimiautor den Nerv der deutschen Nachkriegsgesellschaft? Weshalb wurden Joachim Fuchsberger, Heinz Drache oder Eddie Arent zu Ikonen eines scheinbar britischen Kinos? Und warum funktionierte die Mischung aus Grusel, Humor und Ordnung so perfekt? Die Reise führt zurück in eine Zeit, in der Deutschland von England träumte. London wurde zur Projektionsfläche für Eleganz, Gefahr und Abenteuer, während Produzenten, Regisseure und Schauspieler in Berlin eine eigene britische Schattenwelt erschufen. Es geht um Klaus Kinski, um die legendäre Musik von Peter Thomas, um schwarz weiße Ästhetik, künstlichen Nebel und die erstaunliche Kreativität einer Filmreihe, die mit begrenzten Mitteln Kultstatus erreichte. Auch Edgar Wallace selbst steht im Mittelpunkt dieser Geschichte. Der Sohn einer Schauspielerin, aufgewachsen im Londoner East End, arbeitete als Journalist und Kriegsberichterstatter und schrieb mehr als 170 Romane. Seine Geschichten voller Tempo, Spannung und skurriler Figuren machten ihn zu einem der erfolgreichsten Autoren seiner Zeit und Jahrzehnte später in Deutschland zu einer beinahe mythischen Figur der Popkultur. Warum wirken die alten schwarz weißen Wallace Filme bis heute atmosphärischer als viele moderne Thriller? Weshalb wurde aus der Spree die Themse? Und was erzählen diese Filme über die deutsche Sehnsucht nach dem geheimnisvollen England der Nachkriegszeit? WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Anmeldung zur kostenfreien Online-Lesung mit Christoph Fromm am 7. Mai um 19 Uhr Ausgrenzung und einer tiefen Tradition des Schweigens geprägt ist. In dieser Folge von beleuchten wir die Lebensrealität einer Community, die bereits vor 1933 fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens war, bevor die nationalsozialistische Rassenideologie sie als „fremd“ konstruierte und gezielt aus der sogenannten Volksgemeinschaft ausschloss. Wir zeichnen den Weg von der urbanen Sichtbarkeit der Weimarer Republik bis hin zur juristischen Entrechtung durch die Nürnberger Gesetze nach, die rassistische Vorurteile in staatlich organisierte Verfolgung verwandelten. Dabei blicken wir tief in den Alltag: von Schulhöfen, die zu Orten der Isolation wurden, über die pseudowissenschaftliche „Vermessung des Menschen“ bis hin zu den existenziellen Herausforderungen während des Zweiten Weltkriegs. Doch die Erzählung handelt nicht nur von Unterdrückung, sondern auch von leisen Formen des Widerstands, von Überlebensstrategien und dem mutigen Beharren auf Menschlichkeit unter extremen Bedingungen. Diese Folge bricht das lange Schweigen der Nachkriegszeit und macht deutlich, dass eine ehrliche Erinnerungskultur nur dort beginnt, wo wir auch die Stimmen hören, die lange unsichtbar gemacht wurden.
Der Tag in 2 Minuten – vom 28.4.
Unsere Innenstädte sind im ständigen Wandel. In der Nachkriegszeit sollten sie noch möglichst autogerecht sein, seitdem fand ein Umdenken statt, das immer wieder für Konflikte sorgt. Oft heißt es zum Beispiel, Verkehrsberuhigung schade dem Einzelhandel. Doch stimmt das überhaupt? Von Andreas Strobel (BR 2025)
DDR-Präsident Wilhelm Pieck macht eine Oper zur Chefsache. Es war einer der größten Theaterskandale der Nachkriegszeit: die verkorkste Uraufführung der "Lukullus"-Oper von Bertolt Brecht und Paul Dessau.
Trude Herr lässt die Nachkriegszeit lachen. Derb, kölsch und stolz auf ihre Wurzeln, hat sie die "kleinen Leute" im Blick. Am 16. März 1991 stirbt die Kölnerin in Südfrankreich. Von Irene Geuer.
Erwin Köhler und seine Frau setzen sich für eine unabhängige CDU ein. Wegen Antisowjethetze und Spionage verurteilt, werden sie im Februar 1951 hingerichtet - fernab der DDR. Von Thomas Klug.
Vor einem Jahr hat der Bundesrat in einem Bericht bestätigt, dass China die tibetische und uigurische Diaspora in der Schweiz einschüchtert. Seither sei zu wenig passiert, kritisieren jetzt mehrere Organisationen. Welche Möglichkeiten gäbe es? Und: ⦁ Die Polparteien in der Schweiz verzeichnen einen Zuwachs: Sowohl die SVP als auch die SP haben laut eigenen Angaben im letzten Jahr Mitglieder dazugewonnen. · Luzern ist ab heute im Fasnachtsfieber. Mit dem Urknall um 05:00 Uhr in der Früh haben die Feierlichkeiten offiziell gestartet. · Der niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Er galt als einer der grossen europäischen Autoren der Nachkriegszeit.
"Schuhbesohlung mit dem Schraubenzieher" oder "Sparen bei Schnürsenkeln" - Tipps der Nachkriegszeit. Welchen Wert hatten Reparatur, Erfindungsreichtum und die Idee der Nachhaltigkeit damals im Vergleich zu unserer modernen, saturierten Gesellschaft?
Am 12.1.1946 ordnen die Alliierten die Entnazifizierung an: Wer war Täter, Mitläufer, entlastet? Ein gigantischer Versuch politischer Umerziehung und Demokratisierung. Von Heiner Wember.