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Der Tag zwischen Ems und Hase | Nachrichten aus Niedersachsen
Nach Scooter Unfällen: Polizei verstärkt Kontrollen Letzte Sommer Tage: Menschen genießen Temperaturen am Dümmer
Der Klimawandel lässt die Temperaturen in Deutschland steigen. Die Hitzesommer sind gerade in Städten mit viel Asphalt und Beton ein Problem. Trotzdem wird immer mehr Boden versiegelt. Wie lässt sich der Trend umkehren? Goretzki, Anna Marie www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Wenn unser Wetter immer extremer wird - dann müssen unsere Gebäude immer mehr können. Genau darum ging es diese Woche auf dem Extremwetterkongress in Hamburg. Zum Beispiel um ein Haus, das man weder heizen noch kühlen muss - und trotzdem super angenehme Temperaturen hat.
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: ADAC Umfrage: Wie zufrieden sind Fahrer von E-Autos? Immer mehr Menschen in Deutschland fahren elektrisch, daher hat der ADAC in einer aktuellen Umfrage über 1.000 E-Mobilisten nach ihren Erfahrungen befragt. Die Fragen konzentrierten sich dabei auf die Zufriedenheit mit dem eigenen Fahrzeug, befassten sich aber auch mit der Ladeinfrastruktur in Deutschland. In Summe zeigt sich: Wer elektrisch fährt, ist meist zufrieden unterwegs. Ganze 97 Prozent der Befragten sagten, dass sie zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit der Nutzung ihres E-Autos sind. Für knapp drei Viertel aller Umfrageteilnehmer ist das aktuelle Fahrzeug das erste Auto mit E-Antrieb im Haushalt. Über 90 Prozent der Umsteiger von einer anderen Antriebsart auf ein Elektroauto als Erstwagen beschrieben den Wechsel als einfach oder sehr einfach. Die meisten Fahrer sind auch zufrieden mit der Reichweite ihres Fahrzeugs. Teilweise wurden aber die Reichweitenunterschiede bei warmen und kalten Temperaturen sowie die Differenz zwischen Herstellerangabe und tatsächlicher Reichweite als verbesserungswürdig eingestuft. Bei den Fragen zur Ladeinfrastruktur ergab sich allerdings ein gemischtes Bild. In Summe sind fast zwei Drittel der Nutzer öffentlicher Ladesäulen zufrieden oder sehr zufrieden mit der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Deutschland. Kritik gibt es allerdings an der Höhe und der Transparenz der Ladestrompreise, die rund jeder Vierte für verbesserungswürdig hält. Bezahlt wird beim öffentlichen Laden am häufigsten mit einer Smartphone-App und/oder einer Ladekarte. Mehr als ein Drittel derjenigen, die öffentlich laden, hat auch bereits direkt an der Ladesäule mit Bank- oder Kreditkarte bezahlt. Wäre der Preis bei jeder Bezahlform gleich, so würde je rund ein Viertel am liebsten entweder mit App oder Bank- bzw. Kreditkarte zahlen; nur noch jeder Fünfte würde die Ladekarte eines Anbieters bevorzugen. Spannend ist auch die Frage nach der Tarifwahl: 42 Prozent laden "ad hoc", also ohne Tarifbindung, 40 Prozent nutzen einen Tarif ohne Grundgebühr. Nur 14 Prozent gaben an, einen Tarif mit Grundgebühr abgeschlossen zu haben. Ein weiteres Thema der ADAC-Umfrage war die Sicherheit an öffentlichen Ladestationen bei Nacht. Zwar ist die Zufriedenheit mit der Sicherheit an Ladestationen insgesamt gut, allerdings gaben 56 Prozent der Nutzer öffentlicher Ladestationen und sogar 67 Prozent der weiblichen Nutzer an, dass sie ihr Ladeverhalten in der Nacht aus Sicherheitsgründen verändern. Alle Grafiken: ADAC Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Es gibt Themen, bei denen man sich erstmal fragt, was einen das eigentlich angeht. Ultra Gobi ist genau so ein Thema, und trotzdem, oder gerade deshalb, wird daraus eine der spannendsten LAUF ALTER-Folgen der letzten Zeit.Egon war als Journalist selbst zehn Tage in der Wüste Gobi in China unterwegs, hat im Ein-Mann-Zelt geschlafen, tagsüber 35 Grad erlebt und nachts Temperaturen von gefühlt unter null. Das Rennen selbst führte 400 Kilometer entlang der Seidenstraße, unsupported, mit nur zehn Verpflegungsstellen alle 40 Kilometer. Dort gab es ausschließlich Wasser, wahlweise kalt oder warm. Alles andere mussten sich die Läuferinnen und Läufer selbst organisieren, inklusive der vorgeschriebenen Nahrung von mindestens 2.000 Kalorien pro Etappe, die sie in Drop-Bags deponieren mussten. Nur 55 Startplätze gab es für diese Distanz, für eine Startgebühr von 3.500 Dollar.Der eigentliche Kern der Folge liegt aber in der Zukunft der Serie. Bereits im Januar 2027 startet ein neues 400-Kilometer-Rennen in AlUla, im Nordwesten Saudi-Arabiens, organisiert von derselben chinesischen Agentur unter der Leitung von Elisa Wang und James Huang. Und für 2028 ist ein Ultra Gobi rund um den Kilimandscharo so gut wie fix geplant. Tom und Egon sprechen dabei nicht nur über die reine Faszination dieser Rennen, sondern auch offen über die politische Ambivalenz, die mit Austragungsorten wie Saudi-Arabien einhergeht, über Sportwashing und Tourismusinteressen, ohne das Thema einfach beiseitezuschieben.Am Ende dieser BONUS-Episode bleibt vor allem ein Bild: mitten in der Nacht, allein in der Wüste stehend, unter einem Sternenhimmel, den man sonst nirgendwo sieht. Egons eigener Traum ist inzwischen klar: die 400 Kilometer rund um den Kilimandscharo, 2028. Tom hat ihm dafür schon einen Livestream versprochen..... und herzlichen Dank an RUNNING & Fitness, Österreichs größtes Laufsportmagazin förder den Podcast LAUF ALTER in dessen Season 3.
Wir stecken in einem El-Niño-Jahr – und das diesjährige Klima-Phänomen ist besonders stark. Erwartet werden Hitzewellen und Überschwemmungen und dadurch zahlreiche Tote. Was steckt hinter El Niño und was bewirkt er bei uns in der Schweiz? «Gewisse Niederschlags- und Temperaturmuster kehren sich in El-Niño-Jahren um», sagt SRF-Meteorologe Gaudenz Flury. Es wird also Orte auf der Erde geben, an denen es aussergewöhnlich nass wird und solche, die mit extremer Trockenheit und hohen Temperaturen kämpfen müssen. Wir klären mit Gaudenz Flury auch, was dran ist an gewissen El-Niño-Prognosen, die mit besonders viel Schnee im kommenden Winter rechnen. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Gaudenz Flury, SRF Meteo - Michael Greenstone, Co-Gründer des Climate Impact Lab ___________________ Team: - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Somrarna i Sverige är redan varmare, längre och blötare än tidigare. Temperaturen stiger dubbelt så snabbt i Europa som i övriga världen och människor och vården måste anpassa sig - när fler drabbas av värmestress och värmeslag, badsårsfeber och nya myggor och fästingar. Hur gör vi? Andreas Vilhelmsson, forskare i klimatmedicin vid Lunds universitet, berättar om läget och lösningarna.
Der Berg ruft". Spätestens seit dem Bergfilmklassiker mit Luis Trenker aus dem Jahr 1938 ist das ein geflügeltes Wort. Aber seit wann „ruft der Berg“ eigentlich? Die Geschichte des Alpinismus, so wie wir ihn kennen, beginnt Ende des 18. Jahrhunderts. Angeblich hätten die Menschen davor jahrtausendelang die Berge gemieden und sogar gefürchtet. Doch das ist ein Mythos und gilt auch nur für die Gipfel. Natürlich stieg kein Bergbauer oder keine Bergbäuerin freiwillig so hoch hinauf. Warum auch? Die Berge waren Teil ihres Alltags: Sie boten Weideland und Handelswege, waren Orte der Begegnung und des Austauschs, manchmal waren sie sogar Sitz der Götter. Die Gipfel hingegen thronten über allem und erfüllten für die Menschen in den Bergen weder einen sozialen noch einen wirtschaftlichen Zweck. Das änderte sich erst im 18. Jahrhunderts mit der Zeit der Aufklärung. Die Berge wurden zu einer Art Forschungslabor, man kraxelte in nie geahnte Höhen, um Temperaturen zu messen, Gipfel zu kartieren oder am eigenen Leib zu erfahren, was es bedeutete, höhenkrank zu werden. Als der Mont Blanc Ende des 18. Jahrhunderts zum ersten Mal bestiegen und darüber in ganz Europa berichtet wurde, setzte ein wahrer Run auf die Alpen ein. Irgendwann kletterten die ersten Menschen einfach nur zum Spaß auf die höchsten Gipfel. „Weil er da ist“ soll der berühmte britische Bergsteiger George Mallory 1923 auf die Frage einmal geantwortet haben, warum er plane, den Mount Everest zu besteigen. Ein Podcast über die ersten Alpinisten, Bergsteigen in der NS-Propaganda und die Frage: Stimmt es, dass Frauen am Berg lange Zeit in einer Seilschaft nur im Nebel vorsteigen durften? Interviewpartner*innen: Philipp Felsch Martina Gugglberger Dawn Hollis Jason König Gudrun Weikert Walter Würtl Literatur: Arrian: Der Alexanderzug (Anabasis Alexandrou), 4. Buch (zahlreiche Ausgaben; im Podcast eigene Übersetzung). Deutsche Ausgabe z. B.: Arrian, Der Alexanderzug, griechisch und deutsch, hg. u. übers. v. Gerhard Wirth und Oskar von Hinüber, Düsseldorf/Zürich: Artemis & Winkler. Augustinus: Bekenntnisse (Confessiones), Deutsche Ausgabe, Reclam, Stuttgart. Felsch, Philipp (2007): Laborlandschaften. Physiologische Alpenreisen im 19. Jahrhundert. Göttingen: Wallstein Verlag. Grupp, Peter (2008): Faszination Berg. Die Geschichte des Alpinismus. Köln/Weimar/Wien: Böhlau Verlag. Gugglberger, Martina (2021): Grenzen im Aufstieg. Frauenexpeditionen in den Himalaya (1955–2014) (= Geschichte und Geschlechter, Bd. 77). Frankfurt am Main/New York: Campus Verlag. Hansen, Peter H. (2013): The Summits of Modern Man. Mountaineering after the Enlightenment. Cambridge, MA/London: Harvard University Press. Hollis, Dawn L. (2024): Mountains Before Mountaineering. The Call of the Peaks before the Modern Age. Stroud: The History Press. Hollis, Dawn L. und Jason König (Hg.) (2021): Mountain Dialogues from Antiquity to Modernity. London/New York: Bloomsbury Academic. Homer: Odyssee, 6. Gesang, Deutsche Fassung in der Übersetzung von Johann Heinrich Voß. König, Jason (2022): The Folds of Olympus. Mountains in Ancient Greek and Roman Culture. Princeton/Oxford: Princeton University Press. Petrarca, Francesco: Die Besteigung des Mont Ventoux (Familiares IV, 1). Lateinisch/Deutsch, übers. u. hg. v. Kurt Steinmann, Stuttgart: Reclam. Reinisch, Gertrude (1998): Wanda Rutkiewicz. Karawane der Träume. München: Bergverlag Rother. Scharfe, Martin (2007): Berg-Sucht. Eine Kulturgeschichte des frühen Alpinismus 1750–1850. Wien/Köln/Weimar: Böhlau Verlag. Stephen, Leslie (1871): The Playground of Europe. London: Longmans, Green & Co. Whymper, Edward (1871): Scrambles Amongst the Alps in the Years 1860–69. London: John Murray. (Deutsch: Berg- und Gletscherfahrten in den Jahren 1860–1869.) Wordsworth, William (1844): Kendal and Windermere Railway. Two Letters Re-printed from the Morning Post (erster Brief, 9. Dezember 1844). Würtl, Walter u. a. (2026): DIGIWAY – Geodaten für Sicherheit am Berg (gemeinsam mit Christoph Höbenreich, Christoph Kovacs, Klaus Pietersteiner, Lucia Felbauer und Peter Plattner), in: bergundsteigen. Zeitschrift für Risikomanagement im Bergsport. Walter Würtl ist zudem langjähriger Redakteur von bergundsteigen und analyse:berg (Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit). Internetquellen: Magazin des Deutschen Alpenvereins (DAV) Transhumance, the seasonal droving of livestock - UNESCO Intangible Cultural Heritage Alpinismus Engländerunglück – Wikipedia Ötzi, der Mann aus dem Eis - Südtiroler Archäologiemuseum Weitere Links: Die Geschichte des Urlaubs (Terra X History – der Podcast) - https://open.spotify.com/episode/5X5jsY9nIPtHWVSH2BwYFg?si=0028c2115f564d4f Podcast-Tipp: Erdsee: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/erdsee/index.html Team: Moderation: Mirko Drotschmann Sprecher*innen: Verena Glanos, Dominik Freiberger, Andrea Kath, Nils Kretschmer Buch und Regie: objektiv media GmbH, Janine Funke und Andrea Kath Technik: Sarah Fitzek Musik: Sonoton Produktion: objektiv media GmbH im Auftrag des ZDF Redaktion ZDF: Katharina Kolvenbach und Arne Peisker
Präsentation Wenn die Tage länger werden und der Frühling näher rückt, stecken unsere Pferde bereits mitten im Fellwechsel. Denn der Startschuss für den Fellwechsel fällt nicht erst mit steigenden Temperaturen, sondern wird schon deutlich früher durch die zunehmende Tageslichtlänge ausgelöst. In diesem Webinar nehmen die Tierheilpraktikerin Brit Kröger und die Tierheilpraktikerin und Produktmanagerin bei Nature's Best Franzi Wojewski den Fellwechsel beim Pferd genauer unter die Lupe. Dabei geht es unter anderem um folgende Fragen: Was passiert im Pferdekörper während des Fellwechsels? Wann beginnt der Fellwechsel tatsächlich? Und wie kann das Pferd in dieser intensiven Phase optimal über die Fütterung unterstützt werden?
*Die heutige Folge wird präsentiert von HEINRICH Watches. Checkt HEINRICH Watches aus – und vor allem das neueste Modell mit verarbeitetem Original American-Football-Leder.
Der Herbst ist da – und spätestens genau jetzt ist der beste Moment, wieder mit dem Laufen zu beginnen.
Bereits im letzten Jahr war die deutsche Gasversorgung im Winter eine Wette ohne Netz und doppelten Boden. Anders als in den Jahren zuvor speicherten die privaten Gasspeicherbetreiber zu wenig Gas ein, um eine reibungslose Versorgung auch bei kalten Temperaturen zu gewährleisten. Die Wette ging jedoch auf, der Spätwinter war vergleichsweise milde und Deutschland kamWeiterlesen
// Der Herbst ist da. Und ja, besser wird's erstmal nicht! Zumindest nicht, was Temperaturen und Tageslänge angeht. Umso mehr Grund, jetzt besondere Momente in der Natur zu sammeln und die kommenden Wochen mit kleinen Abenteuern zu füllen. In dieser Folge gibt es jede Menge konkrete Inspiration dafür: von der Nachtwanderung bei Vollmond über eine Expedition in den Nebel bis zum Obstsammeln, Beobachten von Rothirschen während der Brunft und barfuß durch den Wald laufen. Und dann ist da noch die Suche nach dem schönsten Baum der Gegend und der „The Long Way Home“ Es geht heute aber auch um eine andere Art von Abenteuer: Was passiert, wenn wir bewusst nicht durchrauschen, sondern total runterfahren? Wenn wir nichts leisten und kein Ziel erreichen müssen? Dann kann der Wald plötzlich zum Erfahrungsraum werden und uns helfen, Antworten auf unsere Fragen zu finden. Ich habe außerdem eine schöne Ordnungsamt-Anekdote aus Köln und einige hilfreiche Tools und Webseiten ... // Alle Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen findest du unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner // Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus // Ich freue mich, wenn du den Podcast mit einem kleinen Beitrag unterstützt! Alle Infos dazu ebenfalls auf https://www.christofoerster.com/freiraus // Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Die Auswirkungen der Klimakrise — Menschen in Afrika bekommen sie besonders heftig zu spüren. Temperaturen steigen, extreme Wetterereignisse nehmen zu. Und entsprechend steigt das Risiko, dass Ernten zerstört werden, Menschen zur Flucht gezwungen werden oder sich im Kampf um wertvolle Ressourcen bekriegen. Fachleute schätzen ein, dass vor allem das Handeln der Industrienationen dafür verantwortlich ist. Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-afrika-klima
Die Auswirkungen der Klimakrise — Menschen in Afrika bekommen sie besonders heftig zu spüren. Temperaturen steigen, extreme Wetterereignisse nehmen zu. Und entsprechend steigt das Risiko, dass Ernten zerstört werden, Menschen zur Flucht gezwungen werden oder sich im Kampf um wertvolle Ressourcen bekriegen. Fachleute schätzen ein, dass vor allem das Handeln der Industrienationen dafür verantwortlich ist. Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-afrika-klima
Die Auswirkungen der Klimakrise — Menschen in Afrika bekommen sie besonders heftig zu spüren. Temperaturen steigen, extreme Wetterereignisse nehmen zu. Und entsprechend steigt das Risiko, dass Ernten zerstört werden, Menschen zur Flucht gezwungen werden oder sich im Kampf um wertvolle Ressourcen bekriegen. Fachleute schätzen ein, dass vor allem das Handeln der Industrienationen dafür verantwortlich ist. Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-afrika-klima
Popcorn hatte bei mir jahrzehntelang einen ziemlich schlechten Stand – und das hat mit dem zweitpeinlichsten Moment meines Lebens zu tun. Jahrzehnte später bringt ausgerechnet meine Tochter ein kleines Glas Gourmet-Popcorn aus dem Movie Park mit nach Hause. Fast kugelrund, glänzend glasiert und unglaublich knusprig – und plötzlich will ich wissen, wie man so etwas selbst hinbekommt. Es beginnt eine Versuchsreihe mit Mushroom-Popcorn, Glukosesirup, Zuckerthermometer und einigen ziemlich ernüchternden Ergebnissen.Meine ursprüngliche Idee eines Cherry-Coke-Popcorns erweist sich dabei als ziemlicher Reinfall.Doch Versuch für Versuch entsteht daraus ein intensiv schmeckendes Kirschpopcorn mit einer richtig knackigen Glasur.In dieser Folge erfahrt ihr, warum Mushroom-Popcorn ordentlich Hitze braucht und welche Aufgabe Glukosesirup übernimmt.Natürlich gibt es auch das komplette Rezept mit allen Mengen, Temperaturen und Erkenntnissen aus meiner Testküche. Und ganz nebenbei schließt sich nach vielen Jahren der Kreis zwischen einem denkwürdigen Kinoabend, meiner Tochter und einem kleinen Glas Popcorn.
Landsholdet er samlet igen, og Fodboldlisten er taget til Helsingør, hvor vi har sat den danske landstræner, Brian Riemer, i stævne. Det er de første betydningsfulde landskampe siden nederlaget mod Tjekkiet og den missede VM-kvalifikation, og vi taler med Riemer om hans rolle som landstræner. Derudover et fremkig på de fire kampe der venter og i denne uges liste kigger Andreas Kraul på, hvilket dreamteam han ville sætte, hvis han kun måtte vælge spillere fra Norge, Wales, Portugal og Danmark. Vært: Thomas Loft
Aerospace Engine Zerspanung bei Walter AG Christian Hemmle und Stefan Benkotsi von Walter AG sprechen über die besonderen Anforderungen der Aerospace Engine Fertigung. Im Mittelpunkt stehen hochpräzise Zerspanung, schwer bearbeitbare Werkstoffe wie Titan und Superlegierungen sowie die Frage, wie Sicherheit, Qualität und Zertifizierung in einer globalen Lieferkette abgesichert werden. Außerdem geht es um neue Triebwerksgenerationen, Nachhaltigkeit, Wasserstoff und den wachsenden Wettbewerb aus China. Key topics We discuss why Triebwerke so sicherheitskritisch sind und warum in der Luftfahrt Präzision wichtiger ist als Masse. Christian Hemmle erklärt seine Rolle in der Werkzeugentwicklung für Aerospace und die Zusammenarbeit mit Maschinenherstellern, Endkunden und Programmiersystemanbietern. Stefan Benkotsi beschreibt, warum Flugzeugtriebwerke unter extremen Belastungen arbeiten und warum Sicherheit in 10.000 Metern Höhe keine Redundanz wie im Auto erlaubt. Es wird deutlich, wie streng die Qualifizierung für Aerospace-Zulieferer ist - inklusive globaler Lieferfähigkeit, Zertifizierung und 100 Prozent-Prüfung sicherheitskritischer Bauteile. Die Gäste erläutern, warum Prozesse in der Luftfahrt oft über Jahre eingefroren werden und warum selbst alte, vor 30 Jahren freigegebene Technologien weiterhin zuverlässig bedient werden müssen. In der Zerspanung dominieren Titan und Superlegierungen wie Inconel 718, Waspaloy und Hastelloy - Werkstoffe mit hoher Temperaturfestigkeit, aber schwieriger Bearbeitbarkeit. Stefan erklärt die zentralen Bearbeitungsprobleme: geringe Wärmeleitfähigkeit, Kaltverfestigung, Aufbauschneiden, hohe Schnittkräfte, extreme Verschleißmechanismen und kritische Oberflächenveränderungen. Christian schildert, wie Walter für Triebwerkskomponenten meist kundenspezifische Sonderwerkzeuge entwickelt und dabei Substrat, Beschichtung, Maschine und Prozessschritte streng dokumentiert und absichert. Die Zusammenarbeit mit Kunden läuft oft über Technologiezentren, in denen Prozesse mit Original- oder möglichst nahen Bedingungen vorab getestet und validiert werden. Bei Markt- und Technologietrends geht es um höhere Drücke, höhere Temperaturen, mehr Superlegierungen im Kompressor, Effizienzsteigerung, SAF, Wasserstoff und mögliche Open-Fan-Architekturen. Der Wettbewerb aus Fernost wird ernst genommen: Comac und der staatlich geprägte chinesische Luftfahrtsektor wachsen, auch wenn westliche Triebwerke und Zertifizierungen derzeit noch dominieren. Zum Schluss betont Stefan, dass Offenheit für neue Werkstoffe, additive Fertigung, digitale Zwillinge und Predictive Maintenance entscheidend sein wird, ohne die bewährte Zertifizierungskultur aufzugeben. Timestamps 00:00 - Einordnung der Folge: Aerospace Engine, Zerspanung und Sicherheit 03:29 - Christian Hemmle stellt seinen Aerospace-Fokus vor 04:35 - Stefan Benkotsi über seine Rolle im Triebwerksgeschäft 06:22 - Warum Triebwerke keinen Fehler verzeihen 07:39 - Redundanz und Sicherheitsfaktoren in der Luftfahrt 08:56 - 100 Prozent-Prüfung und Rückverfolgbarkeit sicherheitskritischer Teile 11:11 - Globale Lieferketten und Zulassungsanforderungen für Tooling 12:31 - Wie Prozesse zertifiziert, ausgewählt und technologisch eingefroren werden 14:19 - Warum Walter auch 30 Jahre alte Triebwerksprozesse bedienen muss 16:17 - Titan, Inconel und andere ISO-S-Materialien im Triebwerk 19:11 - White Layer, Mikrorisse und Oberflächenintegrität als Sicherheitsfaktor 24:04 - Sonderwerkzeuge statt Standardwerkzeuge für Triebwerksbauteile 25:26 - Was passiert, wenn sich Materialvorgaben ändern 29:03 - Wie Kundenprojekte im Walter-Technologiezentrum vorbereitet werden 33:53 - Projektlaufzeiten von wenigen Monaten bis zu sieben Jahren 38:36 - Prozessänderungen, Zertifizierung und wirtschaftlicher Druck 42:26 - Warum sich Triebwerksdesigns eher verschieben als einfach größer werden 47:20 - SAF, Wasserstoff und das RISE-Programm 53:03 - Comac, westliche Triebwerke und der wachsende chinesische Markt 57:19 - Warum chinesische Luftfahrtzertifizierung noch Zeit braucht 61:14 - Werkstofftrends: mehr Superalloys, weniger Titan 64:12 - Additive Fertigung, digitale Zwillinge und Predictive Maintenance 66:25 - Bauteile künftig näher an der Einsatzstelle fertigen und tauschen Notable quotes "Präzision statt Masse." "Die Sicherheit steht an erster Stelle." "Offen für Neues zu sein ist sehr wichtig."
Vor allem milde Temperaturen im Frühjahr und weniger Frostschäden haben vor allem für eine starke Kirsch- und Birnenernte gesorgt. Sabine Stöhr hat die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes
Die Stadt Zürich will mehr Bäume entlang von Strassen pflanzen. Bis 2050 soll sich die Baumkronenfläche auf öffentlichen Strassen verdoppeln. Ziel sind mehr Schatten, tiefere Temperaturen im Sommer und eine bessere Anpassung an den Klimawandel. Weitere Themen: - Steuerbetrugs-Mail auch im Kanton Zürich. - SVP, FDP und Mitte spannen bei Zürcher Regierungsratswahlen zusammen. - SVP-Vorstoss fordert Gratis-ÖV-Abo für Senioren ab 70, die freiwillig ihren Führerausweis abgeben. - Mieten im Kanton Zürich werden gemäss Studie leicht günstiger. - Trotz Podestplatz bei den Weltmeisterschaften: Die sportliche Zukunft der Wetziker Mountain-Bikerin Nicole Koller ist immer noch ungewiss. - 20 Jahre Freitag-Tower in Zürich-West.
Kaum sinken die Temperaturen am Morgen auf 6 Grad, schlagen die Kids schon Alarm und freuen sich auf den Süden! Der Herbst kommt mit großen Schritten. Doch während es auf Bookstagram und Booktok schon überall nach Kürbis, orangefarbenem Laub und "Pumpkin Spice Latte" duftet, stellen sich viele Camper-Familien die finale Frage der Saison: Einwintern oder nochmal die Koffer packen? Inke (@luftschloss_liebe) und Eva (@czamping) liefern euch den ultimativen Herbst-Guide für Familien! Wir sprechen über das schwere Pro und Kontra zwischen hiesigen Plätzen mit Schlechtwetter-Infrastruktur und dem großen Trip in den Süden, klären die Sanni-Heizungs-Frage und werfen einen genauen Blick auf unser Equipment gegen klamme Kleidung und kalte Füße. ✨ Das erwartet euch in dieser Folge
Die Luft glüht, selbst die Nächte bringen keine Abkühlung mehr: Im diesjährigen Sommer war der Klimawandel für die meisten im Land körperlich spürbar. Führt das zu einem Umdenken beim Klimaschutz – oder bleibt es folgenlos? Das ist Thema der heutigen Folge von Edition Zukunft mit Thomas Brudermann, einem Umweltpsychologen und Nachhaltigkeitsforscher. Er spricht darüber, ob uns die Erfahrung des Hitzesommers womöglich dazu motiviert, umweltfreundlichere Entscheidungen zu treffen, ob extreme Temperaturen politische Weichen stellen können – und was von alledem im Herbst übrig bleibt.
Vor zwei Wochen löste sich im Grenzgebiet zwischen China und Nepal ein riesiger Murgang und riss einen Teil eines Gletschers mit. Wie gross die Verwüstung ist, hat SRF-Südasienkorrespondentin Maren Peters mit eigenen Augen vor Ort gesehen. Ein Bergsturz von enormen Ausmassen hatte eine neun Meter hohe Flutwelle zur Folge. Über 1400 Menschen verloren ihr Leben, Tausende werden vermisst. Menschen, Tiere, Autos und ganze Dörfer wurden weggerissen. Angehörige warten verzweifelt, ob im Schlamm Familienangehörige und Freunde gefunden werden. Die Gerichtsmediziner und Rettungskräfte arbeiten bis zu 40 Stunden am Stück, erzählt SRF-Südasienkorrespondentin Maren Peters, die ins Katastrophengebiet gereist ist. Die Aufräumarbeiten werden noch Jahre lang dauern, doch Geld dafür fehlt. Und die Frage bleibt: Wann kommt die nächste Flutwelle? Denn die Temperaturen in der Region werden in den kommenden Jahren hoch bleiben. Maren Peters ist zu Gast bei Ivana Pribakovic.
In den neuen Kabinen der Seilbahn Rigiblick in Zürich steigen die Temperaturen an heissen Tagen auf über 40 Grad. Weil Klimaanlage und Lüftung fehlen, wollen die VBZ nun reagieren und Kippfenster einbauen. Anwohnende und Politik hatten zuvor Verbesserungen gefordert. Weitere Themen: · Terrorismus-Vorwürfe in Schaffhausen: Zwei 18-Jährige werden wegen mutmasslicher Unterstützung von IS und Al-Qaida angeklagt. · Tiefenlager in Stadel (ZH): Bundesrat Albert Rösti stellte sich erstmals vor Ort Fragen zu Sicherheit und Entschädigungen. · Angriff am Bahnhof Buchs-Dällikon: Ein Unbekannter stiess einen 64-Jährigen zweimal in Richtung eines einfahrenden Zuges.
Brenners Etappencoup, Südspanien-Hitze & der Showdown um Rot! Das Finale der Vuelta a España rückt näher und die dritte Ausgabe unserer „Los Wochos“-Sonderfolgen läutet die entscheidende Phase der Spanienrundfahrt ein! Neben glühender Hitze und Taktikspielchen im Gesamtklassement gibt es vor allem aus deutscher Sicht Grund zum Jubeln. Basti, Paul und Andy blicken auf die strapaziösen Tage im Süden der iberischen Halbinsel zurück.
Kein Faktencheck, sondern Medienkritik. Aline hat das an einem Beispiel festgemacht: die Kampagne gegen das Gebäudeenergiegesetz, den sogenannten „Heizhammer”, die maßgeblich vom Axel-Springer-Konzern vorangetrieben, aber von erschreckend vielen anderen Medien einfach übernommen wurde. Markus Söder behauptete damals, eine Wärmepumpe koste Hausbesitzer*innen 300.000 Euro - eine vollkommen aus der Luft gegriffene Zahl. Ein Faktencheck widerlegt so etwas. Die Aufgabe von Brandmelder beginnt danach: zu analysieren, warum so viele Redaktionen eine derart offensichtliche Fantasiezahl trotzdem unkommentiert weitergereicht haben. Das hat mich sofort an meine eigene Arbeit erinnert. Wenn in Polizeimeldungen „Auto übersah Radfahrerin” statt „Autofahrer*in achtete an einer Kreuzung nicht auf die dann angefahrene Radfahrer*in” steht, ist das exakt dasselbe Prinzip: Sprache, die etwas unsichtbar macht, obwohl die Fakten längst bekannt sind. Werbung in eigener Sache: Dieser Podcast und vieles andere von mir ist kostenfrei nutzbar. Das ist mir wichtig, damit alle informiert werden, auch Jene mit wenig Geld. Solltest du sieben Euro im Monat übrig haben, dann freue ich mich über ein Abo meines wöchentlichen Newsletters. Er finanziert meine Arbeit, die als einzige Mobilitätsexpertin mit radikal intersektionalem Fokus in Zeiten des fossilen und patriarchalen Backlashs grad nicht einfacher wird. Danke für jeden finanziellen Support! Framings, die uns täglich in die Irre führen. Einige Beispiele aus dem Gespräch sind mir besonders im Gedächtnis geblieben: Das saarländische Umweltministerium veröffentlichte eine Rote Liste gefährdeter Arten mit der Überschrift „Ein Drittel der Arten im Saarland ist gefährdet”. Die dpa machte daraus: „Zwei Drittel sind nicht gefährdet.” Aline sagt, das sei für sie bis heute das schlimmste Framing-Beispiel, das ihr je untergekommen ist. Ein weiteres Beispiel ist der Wetterbericht: 30 Grad im Mai als „schönes Wetter” zu bezeichnen oder zweistellige Temperaturen im Winter, bei denen die Bäume schon austreiben, als Grund zur Freude zu verkaufen. Der Witz dabei, sagt Aline, sei, dass „schönes Wetter” selbst schon ein Framing sei, was jedoch nie hinterfragt werde, da der Wetterbericht ja angeblich neutral sei. Oder die Weltklimakonferenz: Wird dort eine klimaschädliche Entscheidung getroffen, heißt es oft „Misserfolg für Klimaschützer*innen“ - als würden diese das Klima nur für sich selbst schützen und nicht für uns alle. Warum Klima kein Sonderthema sein darf. Warum wird das Thema Klima in Redaktionen immer noch als Nischenthema behandelt, obwohl es doch ein Querschnittsthema für praktisch jede Berichterstattung ist? Aline nennt mehrere Gründe: Jahrzehntelange Desinformation hat vor allem ältere Kolleg*innen geprägt, ohne dass ihnen das bewusst ist. Zum anderen sind es klassische Nachrichtenfaktoren, die auf plötzliche Ereignisse ausgelegt sind und mit einer seit Jahrzehnten schleichend eskalierenden Krise nicht gut zurechtkommen. Und eine Art vorauseilende Selbstzensur, gerade im öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Bloß nicht „Klima” sagen, weil die Leute angeblich genervt sind – was vor allem daran liegt, dass die Gegenseite in den sozialen Medien lauter ist als die Befürworter:innen. Und schließlich ist da noch das leidige Neutralitätsargument. Aline bringt es auf den Punkt: Journalismus kann gar nicht neutral sein, da jede Journalistin und jeder Journalist durch die eigene Biografie geprägt ist. Was möglich ist, ist Objektivität – aber Neutralität einzufordern, wenn ein Faktum wie der Klimawandel zur Debatte steht, führt direkt in die „False Balance“: 1 999 Klimawissenschaftler:innen sagen, die Erderhitzung sei real, eine Person sagt das Gegenteil – und beide als „ausgewogen“ gleich zu behandeln, ist keine Neutralität, sondern Verzerrung.
Diese Woche mit Sandra Kirchner und Jonas Waack. 01:16 Unep warnt vor der 1,5-Grad-Überschreitung Schon in den nächsten Jahren wird das 1,5-Grad-Limit überschritten, warnt ein Bericht des UN-Umweltprogramms Unep. Doch das Überschreiten müsse so gering und so kurz wie möglich ausfallen, denn bereits der Anstieg der Temperaturen um 1,5 Grad bringe erhebliche Risiken mit sich. 05:37 Nepal fordert Entschädigung nach Sturzflut Mehr als 1.000 Menschen starben bei den verheerenden Sturzfluten in Nepal und Tibet. Ausgelöst wurden sie durch einen gewaltigen Gletscherabbruch am Berg Langtang Lirung. Nepal fordert nun von den größten CO2-Emittenten Kompensationen, denn diese seien für den Klimawandel verantwortlich. 09:50 Turkmenistan stopft Methanlecks Turkmenistan lässt große Methanlecks an seinen teils veralteten Öl- und Gasanlagen schließen. Das zeigen UN-Daten. Dies sei ein wichtiger erster Schritt, hieß es beim Umweltprogramm Unep. Seit Jahren werden in dem zentralasiatischen Land besonders viele große Methanlecks registriert. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
400 Milliarden Bäume, «fliegende Flüsse» und rund 150 Milliarden Tonnen gespeicherter Kohlenstoff. Der Amazonas ist der grösste Wald der Welt und beeinflusst über seine Grenzen hinaus das gesamte Weltklima. Doch durch steigende Temperaturen, Brände und Rodungen liegt er im Sterben.Welche Bedeutung hat der Amazonas für die Welt? Kann man ihn noch retten? Und was würde passieren, wenn der Amazonas gestorben ist?Die «Magazin»-Autoren Christof Gertsch und Mikael Krogerus haben sich intensiv mit dem sterbenden Regenwald beschäftigt. Und haben dafür mit Forscherinnen und Forschern wie der Brasilianerin Luciana Gatti gesprochen. Sie sagt: «Es ist so furchtbar mitanzusehen, wie die Menschheit einen so wunderbaren Ort zerstört.»In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählen Gertsch und Krogerus von ihrer Recherche über den Amazonas. Sie sprechen von Gefahren, emotionalen Begegnungen, aber auch von Hoffnung und einem Forscher, der sagt: «Wir können den Amazonas retten».Host: Philipp LoserProduzentin: Jacky WechslerDie «Magazin»-Geschichte von Mikael Krogerus und Christof Gertsch:Teil 1: Forscherlegende Carlos Nobre sagt: «Der Amazonas stirbt.» Sein Tod würde das Weltklima verändernTeil 2: Luciana Gatti weint um den Regenwald. Doch ein Forscherkollege sagt: «Wir können den Amazonas retten» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Temperaturen von 40 Grad und mehr, immer mehr Hitzetage pro Jahr: Deutsche Sommer werden im Zuge des Klimawandels deutlich wärmer, und vor allem die Städte sind darauf nicht vorbereitet. Es fehlen Klimaanlagen in Altenheimen und Schulen, es gibt zu wenig grüne Inseln in den Innenstädten, mit denen sich die Temperatur senken ließe. Und der nach wie vor starke Autoverkehr erwärmt die Luft mit der Abwärme der Motoren zusätzlich. Anderswo in Europa ist man schon weiter – zum Beispiel in der niederländischen Industriestadt Rotterdam. „Rotterdam war sehr autofreundlich gebaut“, sagt der Buchautor Martin Aarts, der lange als Leiter der dortigen Stadtentwicklungsabteilung gearbeitet hat, im Capital Wirtschaftspodcast. „In den letzten Jahren hat man das wirklich geändert. Wir haben die Pyramide umgekehrt.“ Parkplätze wurden zu Grünanlagen, Autospuren zu Fahrradwegen umgewandelt. „Das bedeutete auch für Rotterdam einen großen Umbau“, sagt Aarts – der auch erklärt, mit welchen Mitteln sich die Bevölkerung und die Unternehmen überzeugen ließen. Die deutschen Städten sieht Aarts, der auch in Berlin gearbeitet hat, beim Umbau im Hintertreffen. „Berlin läuft in Europa hinterher“, sagt er. „Es wird in Paris gemacht, in Kopenhagen, in Barcelona. In Berlin war es nicht möglich.“ Im Podcast erklärt Aarts, welche Rolle Corona bei der Stadtplanung in Rotterdam gespielt hat – und wie Unternehmen vom Umbau profitieren können. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Das Statistische Amt Basel-Stadt untersucht die Temperaturen in den verschiedenen Quartieren der Stadt. Dabei zeigt sich: In manchen Quartieren staut sich die Hitze deutlich stärker als in anderen.
Die Schweiz wird heisser. Und Hitze ist Stress für Körper und Geist, führt an Tagen über 30 Grad zu mehr Notfällen, Unfällen, Todesfällen. Was können wir heute schon tun, um mit künftigen Extremtemperaturen besser zu leben? «Puls» begibt sich auf eine Hitzetour und liefert Antworten. Hotspot Basel – Was tun gegen die Hitze? Die tiefe Lage und dichte Bebauung machen Basel oft zur heissesten Stadt der Deutschschweiz. «Puls»-Host Daniela Lager begleitet die Epidemiologin Martina Ragettli auf einem Rundgang durch Basel. Am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut beschäftigt sich Martina Ragettli mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit. Wie können sich Menschen an die zunehmende Hitzebelastung anpassen? Wie bekannt sind die Verhaltensempfehlungen und wie gut werden sie angewandt? Und wie gut setzen Kantone und Städte Hitzeschutzmassnahmen um? Wie heiss ist Basel: Was zeigt das Messgerät? Auf ihrer Hitzetour messen «Puls»-Host Daniela Lager und Epidemiologin Martina Ragettli an verschiedenen Standorten die aktuelle Temperatur. Wie heiss ist Basel? Schätzen die Baslerinnen und Basler richtig? Und wie schützen sie sich vor der Hitze? Was bringen Handfächer, Kühltuch für den Hals, tragbarer Mini-Ventilator oder Wasserspray für Gesicht und Körper? Gefährdung der Gesundheit – Coup der Klimaseniorinnen Am 9. April 2024 hat der Verein «Klimaseniorinnen» einen Sieg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erzielt. Die Strassburger Richterinnen und Richter gingen auf die Klage ein, dass die Schweiz im Kampf gegen den Klimawandel zu wenig unternehme. Das Urteil: Der mangelnde Klimaschutz der Schweiz verletze die klagenden Seniorinnen in ihren Menschenrechten. «Puls» fragt nach: Was hat sich in den letzten beiden Jahren getan? Fühlen sich die Klimaseniorinnen heute besser vor der zunehmenden Hitze geschützt? Hitzeanpassung – Mit Wärme gegen die Hitze Hitzeforscher Kay Hanusch von der Berner Fachhochschule ist überzeugt: «Langfristig müssen wir umdenken.» Anstatt sich während einer Hitzewelle herunterzukühlen, würde es mehr Sinn machen, sich bereits im Frühling mit moderatem Hitzetraining an höhere Temperaturen zu gewöhnen. Denn wer sich der Hitze aussetzt, erträgt diese auch besser. «Puls» zeigt, wie eine solche Anpassung funktionieren könnte. Veränderte Wirkung und verstärkte Symptomatik durch Hitze Epidemiologin Ana Maria Vicedo Cabrera erforscht an der Universität Bern, wie Hitze und Klimawandel die Gesundheit gefährden. Ihre Spezialgebiete sind die Psyche und die Einnahme von Medikamenten, beides seien unterschätze Gefahren. So könne Hitze einerseits die Symptome psychischer Erkrankungen verstärken und andererseits die Wirksamkeit von Medikamenten verändern. «Puls»-Chat – Fragen und Antworten zum Thema «Leben mit der Hitze» Leiden Sie unter der Hitze und möchten wissen, was dagegen hilft? Sind Sie verunsichert, ob die Hitze die Wirkung ihres Medikaments verändert? Möchten Sie die Anzeichen für einen Sonnenstich oder einen Hitzschlag richtig einordnen können? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. 01:41 Hitzeschutz vertagt Trotz Hitzesommer mit Tausenden zusätzlichen Toten fasst das Bundeskabinett keinen Beschluss zum Hitzeschutz. Auch zusätzliches Geld soll es dafür nicht geben. Auch die ökonomischen Folgen sind enorm: Nach Berechnungen der Umweltorganisation Greenpeace haben die anhaltend hohen Temperaturen mindestens 36 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Schäden verursacht. 05:37 Alpenverein warnt vor Klimafolgen Der Tourismus in den Alpen wird durch den Klimawandel zunehmend unsicher: Tauender Permafrost macht Felsen brüchig und Wasserknappheit schränkt den Hüttenbetrieb ein. Der Deutsche Alpenverein fordert deshalb mehr Geld für Klima- und Naturschutz und warnt: Wer heute spart, zahlt morgen doppelt. 08:26 Milliarden fehlen für Bodenschutz Der Kampf gegen die Ausbreitung von Wüsten und den Verlust fruchtbarer Böden kommt nur schleppend voran: Auf der 17. UN-Wüstenkonferenz in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar haben die Staaten um ein gemeinsames Vorgehen gerungen. Für konkrete Maßnahmen fehlt außerdem Geld: 355 Milliarden US-Dollar wären weltweit jedes Jahr nötig, doch bislang wird nicht mal ein Viertel davon investiert. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Inzwischen ist klar: Die Schweiz hat einen rekordheissen Sommer erlebt. Schon im Juni stiegen die Temperaturen in Basel auf 39 Grad. Seit Messbeginn war kein Sommer heisser. Im Durchschnitt war es diesen Sommer gut 3 Grad wärmer als die Klimanorm. Damit ist der Sommer 2026 auch heisser als der bekannte Hitzesommer 2003. Und die Schweiz hat unter dieser Hitze gelitten. Menschen haben Klimaanlagen und Ventilatoren gekauft, Flüsse und Seen sind ausgetrocknet, den Kühen ging das Futter und den Bauern das Wasser aus – und in Europa sind durch die Hitze deutlich mehr Menschen gestorben als normal. Was ist da gerade passiert? Ist das die neue Normalität? Wie lange werden wir die Folgen dieses Hitzesommers spüren? Und wie können sich Mensch und Natur davon erholen? Die Antworten auf diese Fragen kennt Martin Steinegger, Redaktor im Ressort Wissen und Experte für Wetter und Klima. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» – und hat eindrückliche Zahlen und Fakten zu diesem Hitzesommer bereit. Host: Alexandra Aregger Produzent: Noah Fend Mehr zum Hitzesommer 2026: Klimaerwärmung, Verdunstung und eine Portion Zufall: So kam es zum Extremsommer 2026 Podcast «Politbüro» zu den politischen Folgen des Hitzesommers «Apropos»-Folge mit Martin Steinegger zum «Super El Niño» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Am Flughafen Zürich sind die Flüge diesen Sommer pünktlicher gestartet. Im Juli hob 56 Prozent der Maschinen mit weniger als 15 Minuten Verspätung ab. Das Ziel von 65 Prozent wurde jedoch verfehlt. Bei Swiss verhinderten vor allem starke Gewitter eine Verbesserung. Weitere Themen: · Trockenheit in Zürich und Schaffhausen: Die Futtermittelbörse der Bauernverbände hilft einzelnen Betrieben, den Futtermangel zu überbrücken. Eine umfassende Lösung für die Folgen der trockenen Weiden ist sie nach einem Monat aber nicht. · Brand bei Trybol in Neuhausen am Rheinfall: Ein Feuer in einem Gebäude und an einem Firmenauto hat am Dienstagvormittag starke Rauchentwicklung verursacht. Verletzt wurde niemand, Brandursache und Schadenshöhe sind noch unklar. · Freibad Oberdorf in Dübendorf: Das Freibad bleibt wegen des Neubaus des Hallenbads auch im Sommer 2027 geschlossen. Der Stadtrat verzichtet auf eine provisorische Öffnung, weil ein Parallelbetrieb mit der Baustelle nicht möglich ist. · Zürcher Luxushotels Baur au Lac und Storchen: Ein 34-Jähriger hat bei Verwüstungen in zwei Hotelzimmern einen Schaden von rund 170'000 Franken verursacht. Das Bezirksgericht verurteilte den vermindert schuldfähigen Mann zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse. · Innovationspark Dübendorf: Auf dem Areal des Flugplatzes entstehen neue Forschungsprojekte und künftig Tausende zusätzliche Arbeitsplätze. Der Kanton Zürich investiert mehr als 100 Millionen Franken in die weitere Entwicklung des Innovationsparks. · Trockenheit schädigt Wald in Uster: Wegen Hitze, Wassermangel und Borkenkäfern mussten Förster bereits mehr als 500 Fichten fällen. Die Schäden zeigen, dass der Wald künftig stärker an Trockenheit und höhere Temperaturen angepasst werden muss.
Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app. I veckans program:Skoldådet i Fagersta - detta vet vi.Reportage från karpaterna där ukrainska soldater får semester från fronten.Krönika av Katarina Barrling.Veckans panel: Zina Al-Dewany, Aftonbladet, Adam Cwejman, GP, Lisa Pelling, Dagens Arena.Hur går man vidare i Fagersta när en ny skolvecka tar vid?Om boken ”När jag dog” Per Svenssons postuma bok. Hustrun Ann-Sofi Ljung är med och pratar om hur de tillsmmans mötte Pers död.Reportage från Zambia där 25-åriga Violet Zulu fick fängelse efter att ha gjort abort.Satir med Radioskugga.Kåseri av Helena von Zweigbergk.Programledare: Hélène BennoProducent: Cecilia TengmarkTekniker: Martin Seipel
Extremes Wetter setzt der Landwirtschaft zu. Aber die hohen Temperaturen eröffnen auch neue Möglichkeiten - zum Beispiel Obst anzubauen, das bislang eher in Südeuropa wächst. Annika Jensen war im Havelland und hat unter anderem einen Melonen-Bauer getroffen.
Der Sommer 2026 hinterlässt Spuren: In der «Publikums-Arena» kommen Menschen zu Wort, die von der Hitze und Trockenheit besonders betroffen sind. Wie reagiert die Politik? Verdorrte Felder, ausgetrocknete Flüsse und tagelang Temperaturen weit über 30 Grad: Mehrere starke Hitzewellen und eine extreme Trockenheit prägen den Sommer 2026. Der Ausnahmesommer macht diversen Branchen zu schaffen: Die Landwirtschaft kämpft mit Futterengpässen und schlechten Erträgen, die Fischerei bangt um den Lebensraum der Fische und auch den Wäldern setzt der Hitzesommer zu. Derweil leidet auch die Bevölkerung – besonders für ältere Menschen kann die Hitze rasch gefährlich werden. Vier Betroffene berichten In der «Publikums-Arena» erzählen Menschen aus besonders betroffenen Bereichen von ihrem Alltag und den Folgen der Hitze. Zu Gast sind eine Rentnerin, ein Landwirt, ein Fischer sowie ein Förster. Zudem diskutieren Politikerinnen und Politiker über die Rolle des Bundesrats: Hat er zu Recht keine ausserordentliche Lage ausgerufen? Reichen die bestehenden Gesetze aus, um künftigen Hitze- und Trockenheitsperioden zu begegnen? Und muss sich die Schweiz an den Klimawandel anpassen oder mehr Anstrengungen unternehmen, um das Klima zu schützen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 21. August 2026 in der «Arena»: – Lisa Mazzone, Präsidentin Grüne; – Ernst Wandfluh, Nationalrat SVP/BE; – Corina Gredig, Fraktionspräsidentin GLP und Nationalrätin GLP/ZH; und – Hanspeter Hilfiker, Präsident Schweizerischer Städteverband und Stadtpräsident Aarau/FDP. Publikumsgäste: – Martin Flury, Landwirt und Präsident Verband Schweizer Zuckerrübenpflanzer; – Monika Rellstab, Rentnerin; – Thomas Kuhn, Förster und Präsident Zürcher Forstpersonal; und – David Bittner, Geschäftsführer Schweizerischer Fischereiverband. Ausserdem im Studio: – Gaudenz Flury, Redaktionsleiter SRF Meteo.
In Deutschland wird immer weniger Wein getrunken. Der Konsum sank im letzten Jahr statistisch gesehen um 1 Flasche pro Kopf. Auf diese sinkende Nachfrage müssen sich die Winzer einstellen. Dazu kommt die Konkurrenz mit den Discountern, die massenhaft billigen Wein aus ganz Europa anbieten. Viele Winzer können da nicht mehr mithalten und geben auf. Unter diesen Vorzeichen beginnt die Weinlese 2026 und sie beginnt außergewöhnlich früh. Da zeigt sich ein weiteres Problem für die Produzenten: die Folgen des Klimawandels, extreme Hitze, extreme Trockenheit. Wird es in Zukunft noch Riesling geben bei uns? Die Rebsorte liebt kühlere Temperaturen… Klar ist, die Deutschen trinken nicht nur Wasser. Was die Menschen zurzeit gerne im Glas haben, und wie die Winzer mit den Herausforderungen umgehen können, darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit Christine Müller von den Hessischen Staatsweingütern Kloster Eberbach, mit Frank Schulz vom Deutschen Weininstitut, mit der Sommeliere Natalie Lumpp und mit Manuela Rimbach-Sator von der Winzerseelsorge Rheinhessen. Podcast-Tipp: ARD Klima Update E-Auto, Wärmepumpe, Hitzeanpassung - Klimaschutz erhitzt die Gemüter. Im ARD Klima Update erfahrt ihr, was sich hinter den aktuellen Debatten verbirgt. Bei uns bekommt ihr Recherchen zum Klimawandel aus Deutschland und der Welt, neue Einblicke und innovative Lösungen, mit fundierten wissenschaftlichen Analysen. Immer mit dem Blick nach vorn: vom Problem zur Perspektive! https://www.ardsounds.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/
Drückende Schwüle, Sonne, die lähmt, statt belebt: Dieser Hitzesommer wird uns lange im Gedächtnis bleiben. Dabei ist er noch gar nicht zu Ende. Und der nächste kommt garantiert. Wie also halten wir uns und unsere Umgebung künftig kühl, wenn die Temperaturen auf die 40 Grad zugehen? Welche Maßnahmen helfen in der Stadt, um Hitze durchzustehen? Diesen Fragen gehen wir nach, in SWR Aktuell Kontext mit Marion Theis
Temperaturrekorde, Trockenheit, Tropennächte: Die Schweiz und Europa erleben einen Sommer der Extreme. Menschen leiden unter der Hitze, sterben an den Folgen heisser Temperaturen. In der Landwirtschaft werden Futter und Wasser knapp, Kühe müssen notgeschlachtet werden. Gleichzeitig trocknen Bäche aus, Fische verenden in grosser Zahl. Das Klima rückt auf der politischen Agenda wieder nach oben. Welche Massnahmen braucht es jetzt? Ist Anpassung an die neue Klimarealität der richtige Weg? Und ist es zu spät für Klimaschutz? Darüber diskutiert Peter Düggeli mit seinen Gästen im «Club»: - Katrin Schneeberger, Direktorin Bundesamt für Umwelt; - Martin Neukom, Regierungsrat Kanton Zürich (Grüne); - David Bresch, Professor für Klimarisiken, ETH Zürich; - Martina Ragettli, Expertin für Hitze und Gesundheit am Tropen- und Public Health Institut; - Thomas Knutti, SVP-Nationalrat und Landwirt.
Ende Juni hat Deutschland eine historische Hitzewelle erlebt: Jeden Tag kamen neue Push-Benachrichtungen mit Hitzerekorden rein. Mit 41,8 Grad wurde im sachen-anhaltinischen Möckern-Drewitz die höchste Temperatur gemessen, die jemals in Deutschland gemessen wurde. Und aktuell sieht es so aus, als würden sowohl 2026 als auch 2027 sehr heiße Jahre werden, denn zusätzlich zur Erderwärmung baut sich im Pazifik ein El Nino auf, der die Temperatur nach oben drückt. Dass Deutschland nicht gemacht ist, für Temperaturen wie wir sie Ende Juni gesehen haben, sollte inzwischen allen klar geworden sein: In Leipzig konnte die Straßenbahn nicht fahren, weil die Schienen kaputt gegangen sind. Autobahnen sind aufgebrochen. Und viele Menschen konnten es in ihren Wohnungen kaum aushalten. Wir müssen uns also anpassen und damit liegt eine riesige Herausforderung vor uns. Bei der Bundesregierung scheint das nur mäßig anzukommen: Der Bundeskanzler sagte in seiner Sommerpressekonferenz lediglich, er werde die Lage weiter beobachten. In der Opposition hingegen ist das Thema angekommen. Vor allem die Grünen fordern, dass die Regierung beim Hitzeschutz handeln muss. Wie genau das aussehen kann, das bespreche ich in dieser Folge mit Julia Schneider. Sie sitzt für die Grünen im Bundestag. Die Energiewende-News werden von Polarstern Energie präsentiert. Polarstern ist ein echter Ökoenergieanbieter, der sich als Sozialunternehmen glaubhaft für eine bessere Wirtschaft einsetzt. Mit meinem Code "marisa20" spart ihr 20 Euro auf eure erste Jahresrechnung, wenn ihr zu Polarstern wechselt. Mehr Infos gibt es hier: https://www.polarstern-energie.de/?utm_source=mysustainableme-podcast&utm_medium=audio&utm_campaign=podcast-mysustainableme-Juni
Diesmal mit Katharina Schipkowski und Verena Kern. Ende Juni 2026 durchlebte Deutschland mit Temperaturen von knapp 42 Grad historisches Extremwetter. Auch die Landwirtschaft wurde mit trockenen Böden, Ernteeinbrüchen und Qualitätsverlusten massiv von dem Extremwetter getroffen. Ein bislang wenig beachtetes Problem: der Hitzetod bei Nutztieren. Allein am Hitzewochenende vom 26. bis 28. Juni verendeten in Deutschland mindestens Zehntausende Nutztiere durch die hohen Außentemperaturen. Hitze, Dürre und Niedrigwasser werden zum Stresstest für Europas Energiesystem. Doch die Auswirkungen auf fossile und erneuerbare Energieanlagen sind sehr unterschiedlich – mit einigen Überraschungen. Eine gute Nachricht: Tropenwälder geraten durch Hitze und Trockenheit auch unter Stress. Doch offenbar sind die Bäume sind anpassungsfähiger und kommen mit Dürre besser zurecht als bislang angenommen, zeigt eine internationale Studie, die gerade im Fachjournal Nature erschienen ist. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Es herrscht eine doppelte Dürre: Zur geringen Bodenfeuchtigkeit sinken auch die Abflussmengen in Flüssen. Hinzu kommen höhere Temperaturen. Wie sich diese Erwärmung auch auf Meeresströmungen auswirken kann, soll der neue Weltklimabericht zeigen. ETH-Klimatologe Erich Fischer ist einer der Autoren. Mit den schwindenden Gletscher sinken die Pegelstände der Flüsse, mit den höheren Temperaturen trocknen die Böden stärker aus als früher. Deshalb ist die aktuelle Trockenheit nur bedingt vergleichbar mit den historisch Dürren. Der Klimatologe der ETH Zürich forscht zu Extremereignissen und berechnet auch sogenannte Worst-Case-Szenarien – damit sich Gesellschaft, Politik und Wirtschaft für die Zukunft wappnen können. Wie kann die Umsetzung dieser Szenarien in Schutzmassnahmen funktionieren? Fischer ist einer der Hauptautoren des Weltklimaberichts. Der nächste wird sich auch mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Meeresströmungen beschäftigen. Welche Szenarien sind denkbar, wenn sich die Strömung des Golfstroms verändert? Und wie liesse sich die zunehmende Klimaerwärmung noch aufhalten? Erich Fischer ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Heutet startet in mehreren Kantonen wieder die Schule, und das bei anhaltend hohen Temperaturen. Nun kritisiert der grösste Berufsverband der Lehrpersonen - der in Baselstadt: Durch die Hitze werde die Chancengerechtigkeit werde geschmälert. Weitere Themen: · Die aktuellen Zahlen zur Hitze zeigen: Im Juni und Juli war es in Westeuropa so heiss wie nie zuvor in den beiden Sommermonaten. Das teilt der Klimadienst der EU mit. Demnach lag die Durchschnitttstemperatur in Westeuropa in diesen beiden Monaten bei 21,6 Grad. Und auch das Wasser entlang der Atlantikküste und im westlichen Mittelmeer war so warm wie noch nie. · Wegen der Trockenheit könnte der Fluss Rhein in Deutschland schon bald nicht mehr durchgängig befahrbar sein. Davor warnt der deutsche Verband der Binnen-Schifffahrt in der Rheinischen Post. Grund ist der tiefe Wasserpegel. Falls Güter auf Lastwagen oder Züge umgelagert werden müssten, könnte das dazu führen, dass gewisse Produkte in der Schweiz teurer werden, sagt der SRF-Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi. · Der ehemalige Chef der Bank Raiffeisen, Pierin Vincenz, steht heute erneut vor Gericht. In einem früheren Prozess wurde er wegen mehrfacher Veruntreuung und Urkundenfälschung zu drei Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Heute nun beginnt der Berufungsprozess.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Hitze wird für Deutschland zu einem immer größeren wirtschaftlichen Risiko. Eine Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass allein die Hitzewelle Ende Juni rund 6,3 Milliarden Euro gekostet und die deutsche Wirtschaft belastet hat. „Bei Temperaturen über 35 Grad kann man Pi mal Daumen mit einer Belastung von etwa einer Milliarde Euro pro Tag rechnen", erklärt Manuel Koch. Besonders betroffen sind das verarbeitende Gewerbe, das Gesundheitswesen, der Handel, das Baugewerbe, die Logistik und die Energiebranche. Die Folgen: sinkende Produktivität, höhere Kühl- und Energiekosten sowie Probleme bei Transporten und Lieferketten. Für das Gesamtjahr könnten sich die Schäden laut der im Interview besprochenen Analyse auf bis zu 20 Milliarden Euro summieren. „Die Mitarbeiter sind einfach nicht so aufnahmefähig, nicht so produktiv. Bei hohen Temperaturen arbeiten die Menschen einfach langsamer, unkonzentrierter und brauchen häufiger Pausen." Welche Folgen der Klimawandel langfristig für den Wirtschaftsstandort Deutschland haben könnte und welche Unternehmen von notwendigen Investitionen in Kühlung, Klimaanlagen, Gebäudetechnik, Energieeffizienz und widerstandsfähige Infrastruktur profitieren könnten, erklärt Manuel Koch im Video von der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
Der Hitzesommer 2026 setzt der Schweiz zu. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Nächste Woche steigen die Temperaturen wieder auf über 30 Grad. Helikopter fliegen Wasser zu durstigen Kühen und der Bundesrat senkt die Zölle für Importfutter für die Landwirtschaft. Reicht das? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:26) Die Suche nach politischen Rezepten gegen die Folgen der Hitze (06:09) Nachrichtenübersicht (09:40) Haitianer und Haitianerinnen in den USA verlieren Schutzstatus (16:04) Chinas juristische Kriegsführung gegen Taiwan (23:08) Fremdenfeindliche Gewalt sorgt in Südafrika für Angst (29:02) Die politische Theologie des Peter Thiel
Die nächste Hitzewelle hat uns fest im Griff. Tagsüber klettern die Temperaturen wieder deutlich über 30 Grad, in großen Teilen Österreichs sogar über 35 Grad. Die Folge: Viele schlafen schlecht, fühlen sich schlapp oder können sich kaum konzentrieren. Kein Wunder, schließlich ist Hitze nicht nur unangenehm, sondern eine enorme Belastung für unseren gesamten Organismus – und sie trifft längst nicht nur ältere oder kranke Menschen. In der neuen Folge von "Besser leben" sprechen wir darüber, was bei großer Hitze im Körper passiert, warum wir an heißen Tagen oft so erschöpft sind und worauf man jetzt besonders achten sollte. Außerdem: die besten Tipps und Tricks, die an Hitzetagen wirklich Erleichterung bringen.
Aufgrund der hohen Temperaturen in Europa und entsprechender Regelungen müssen Kernkraftwerke ihre Leistung drosseln oder komplett herunterfahren. Ein Land hat sogar den Notstand wegen befürchteter Stromknappheit ausgerufen.
Europa steht die nächste Hitzewelle bevor. Der Kanzler ringt mit der CDU. Die älteste demokratische Partei Deutschlands taumelt. Das ist die Lage am Mittwochmorgen. Hier die Artikel zum Nachlesen: Die ganze Geschichte hier: So gut schützen Bäume die größten deutschen Städte vor Hitze Mehr Hintergründe hier: Sie haben beim Personalumbau des Kanzlers den Überblick verloren? Dann sind Sie hier richtig Mehr Hintergründe hier: SPD-Generalsekretär will Vermögen- und Erbschaftsteuer zum »Schlüsselthema« machen Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, höhere Temperaturen bedeuten sinkende Luftfeuchtigkeit. Tatsächlich kann warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Wir haben die Passage rausgeschnitten. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.