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Eine Frau schwebt mit einem schwarzen Regenschirm über die Dächer Londons. Der Wind trägt sie durch den grauen Himmel, während unten zwei Kinder staunend nach oben blicken. Wenige Augenblicke später landet sie vor dem Haus der Familie Banks in der Cherry Tree Lane. Mit ihrer Ankunft beginnt eines der größten Filmmärchen des 20. Jahrhunderts: Mary Poppins. In dieser Folge BRITPOD – England at its best widmen sich Alexander-Klaus Stecher und Claus Beling einer Frau, die weit mehr war als nur das berühmteste Kindermädchen der Filmgeschichte. Schauspielerin Julie Andrews, die im vergangenen Jahr ihren 90. Geburtstag feierte, zählt bis heute zu den größten britischen Künstlerinnen aller Zeiten. Von ihren Anfängen als Wunderkind im Londoner West End über den Triumph von My Fair Lady bis zu ihren Welterfolgen in Mary Poppins und The Sound of Music zeichnet diese Episode den außergewöhnlichen Weg einer Britin nach, die Generationen von Menschen begeistert hat. Dabei hätte vieles ganz anders kommen können. Obwohl Julie Andrews am Broadway als Eliza Doolittle in My Fair Lady gefeiert wurde, erhielt sie die Hauptrolle in der Verfilmung nicht. Stattdessen machte Walt Disney sie mit Mary Poppins über Nacht zum Weltstar. Es folgten ein Oscar, internationale Berühmtheit und mit The Sound of Music einer der erfolgreichsten Filme der Kinogeschichte. Doch auch schwere Rückschläge, darunter der Verlust ihrer legendären Singstimme, konnten ihren Lebensmut und ihre Ausstrahlung nicht brechen. Wie wurde aus einem englischen Mädchen aus Walton-on-Thames eine der größten Filmikonen des 20. Jahrhunderts? Warum prägen Mary Poppins und The Sound of Music bis heute das Bild Großbritanniens in aller Welt? Und weshalb berührt Julie Andrews auch Jahrzehnte nach ihren größten Erfolgen noch immer Millionen Menschen? WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. BRITPOD – England at its best. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast. Quellen: Youtube: "The Julie Andrews Archive"
Wo entsteht das Böse? Kein Mensch kommt böse zur Welt. Jan Guillous Roman "Evil" zeigt, wie Gewalt durch Schweigen weitergegeben wird, wie Loyalität zur Mutter selbst dann hält, wenn alles in dir schreit und wie der Ausstieg aus einem Gewaltmuster aussehen kann, der nicht durch Kämpfen funktioniert, sondern durch Nicht-mehr-Mitmachen. Wichtiger Hinweis vorab Diese Folge berührt körperliche Gewalt gegen Kinder und institutionalisierte Gewalt. Wenn das bei dir etwas auslöst, hol dir bitte Unterstützung. Du bist nicht allein. Telefonseelsorge Deutschland: 0800 111 0 111 Telefonseelsorge Österreich: 142 Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen Deutschland: 08000 116 016 Frauen-Helpline Österreich: 0800 222 555 Weißer Ring: 116 006 Alle sind kostenlos, rund um die Uhr erreichbar und vertraulich. Was du aus dieser Folge mitnimmst Schweigen ist nie neutral. Es ist eine aktive Position im System. Eriks Mutter sitzt im Nebenzimmer und hört alles und schweigt. Das hält das Gewaltsystem aufrecht. Was wir nicht integrieren, geben wir weiter. Erik wird zum Anführer einer Gewaltbande in der Schule. Nicht weil ihm Mitgefühl fehlt, sondern weil seine Erfahrung keinen Weg nach außen findet. Eine Erfahrung erzeugt nicht automatisch Mitgefühl. Das ist eine der härtesten systemischen Wahrheiten. Erkennen reicht nicht. Erik sieht im Schaufenster sein eigenes Gesicht und seinen Stiefvater darin. Trotzdem schlägt er weiter. Veränderung kommt nicht durch Einsicht. Sie kommt durch Schmerz, durch Beobachtung und durch eine bewusste Entscheidung, nicht mehr mitzumachen. Aussteigen heißt nicht kämpfen. Er entzieht dem System die Energie, die es braucht, um zu funktionieren. Diese Form von Grenze ist systemisch radikal und sie bringt Dinge ins Wanken. Es kostet Mut, sein Kind nicht zu schlagen. Wer Gewalt erlebt hat, muss sich aktiv entscheiden, sie nicht weiterzugeben. Das ist Identitätsarbeit in der härtesten Form. Ein Satz, der das Buch und die Aufstellungsarbeit zusammenbringt: Du kannst nicht gegen ein System kämpfen, ohne das System zu werden. Erwähnt in dieser Folge "Evil" von Jan Guillou (1981, schwedisch "Ondskan"). Verfilmung 2003. Podcast-Empfehlung: "Dieser eine Moment" von Philip Fleiter — die Folge mit Svenja Beck, die aus einer narzisstischen Beziehung ausbrechen wollte und sehr lange gebraucht hat. Sie geht unter die Haut. Sehr empfehlenswert. https://open.spotify.com/episode/1aIcdKtt7XzFwh18SrRmI2?si=67b2d07709004f3c Folge 114 in dieser Rubrik: Systemisch gelesen — Jasmin Schreiber "Da, wo ich dich sehen kann" Orakel-Frage zum Schluss Welche Coaching-Floskel kannst du nicht mehr hören? Meine Antwort findest du am Ende. Wenn dich diese Folge berührt hat Schreib mir: anfrage@sophiemulla.com Oder auf Instagram: @die_aufstellerin.sophie.mulla Mehr von mir Website: sophiemulla.com SOS-Workbook für den Einstieg Neues Ich — 1:1 Identitätsarbeit, drei Monate, zehn Sessions Mulla Code — Ausbildung in systemischer Aufstellungsarbeit Systemisch fundiert. Ohne Esoterik. Präsenz statt Methode. Sonne im Herzen, deine Sophie
Korbi wagt sich an die allererste Solo-Folge und nimmt euch mit in den endlosen U-Bahn-Korridor von Exit 8, der Verfilmung des japanischen Indie-Game-Hits durch Genki Kawamura (Produzent von Your Name und Suzume). Ein namenloser Mann steckt in einer Schleife fest und kommt nur raus, wenn er die Anomalien im immer gleichen Gang erkennt. Korbi erklärt, warum der Film aktuell als die am höchsten bewertete Videospielverfilmung aller Zeiten gilt, was das minimalistische Spielprinzip so gruselig macht und warum die zwei echten, ineinander gebauten Korridore am Set "Hitchcock" und "Kubrick" hießen. Dazu Tops und Flops, der Triple Threat und die Frage, ob Exit 8 endlich auch in Deutschland erscheint.
Von echten Notrufen, vertauschten Rollen und einem Freund aus dem All Die neue Folge startet entspannt mit Biergeschmack und Kalorientipps, wird dann aber schnell sehr ernst. Timo und Zeljko sprechen über The Voice of Hind Rajab – ein Hybrid aus Spiel- und Dokumentarfilm über ein sechsjähriges Mädchen, das im Gazastreifen in einem Auto unter Beschuss gerät und den Notruf wählt. Die Original-Audioaufnahmen sind verstörend, die Situation aussichtslos. Der Film hat beide tief getroffen. Kein einfacher Stoff, aber ein wichtiger. Wer Downer verträgt, sollte ihn sich anschauen – alle anderen vielleicht an einem besseren Tag. Zum Glück gibt es dann Ladies First mit Sacha Baron Cohen: Eine Gender-Twist-Komödie, in der ein Macho-Chef nach einem Unfall in einer Welt aufwacht, in der das Matriarchat regiert. Der Joke ist schnell erzählt, der Film keine Offenbarung, aber für einen lockeren Abend zwischendurch völlig okay. Timo empfiehlt stattdessen lieber Game Night oder Tucker & Dale vs. Evil – die echten Komödien-Highlights. Film der Woche: Der Astronaut – Project Hail Mary – endlich die Verfilmung des Bestsellers von Andy Weir (dem Autor von Der Marsianer). Ryan Gosling als Naturwissenschaftslehrer, der ohne Erinnerung auf einem Raumschiff erwacht und nach und nach seine Mission rekonstruieren muss: Die Erde retten, bevor die Sonne stirbt. Der Film ist bildgewaltig, warmherzig und überraschend witzig. Eine ganz besondere Beziehung steht im Mittelpunkt, die für viele emotionale und humorvolle Momente sorgt. Ein lockerer, herzerwärmender Interstellar für alle, die Science-Fiction mit Herz mögen. Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt! Inhalt:(00:00) Intro (03:00) The Voice of Hind Rajab (22:10) Ladies First (28:30) Der Astronaut - Project Hail Mary ____ Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo Anfragen: ouatic@gmx.de https://letterboxd.com/OuaticPodcast https://instagram.com/onceuponatimeincinema_
Wir werden 100 Folgen alt, haben Gratulanten und richten einen UnterstützerInnen-Aufruf an euch (siehe Shownotes). Danach starten wir mit zwei amerikanischen Familienserien, die unterschiedlicher nicht sein könnten: "Kap der Angst“ (Apple TV) mit Amy Adams und Javier Bardem ist bereits die dritte Adaption des uramerikanischen Horrorstoffes "Ein Köder für die Bestie": Eine Familie wird von einem bedrohlichen Fremden heimgesucht. Die letzte Verfilmung des literarischen Stoffen aus den frühen 90-ern stammt von Martin Scorsese, der nun die Serie mit Steven Spielberg produzierte. Weiter geht es mit einer Familienserie, die ebenfalls sehr amerikanisch ist, sich aber maximal warmherziger anfühlt: "So ist das nicht" heißt unser Geheimtipp bei Prime Video. Danach zwei Dokus: "BRAVO - Headlines, Hypes und Herzschmerz“ (ARD Mediathek) erzählt zum 70. Geburtstag des einst größten Jugendmagazins der Welt dessen Geschichte in drei Serienfolgen. "Die Toten Hosen" sind zwar noch nicht ganz 70, aber die Alt-Punks aus Düsseldorf um Campino haben ihr letztes Album aufgenommen. Und sich dabei von Eric Friedler, einem der besten Dokumentarfilmer Deutschlands, für "Die Toten Hosen - Das letzte Album" (ARD-Mediathek) begleiten lassen. John Travolta hat mit 72 Jahren seinen ersten Film geschrieben und Regie geführt: "Nachtflug nach L.A." heißt er und ist bei Apple zu sehen. Mit einem Q&A zu zwei Serien machen wir den Abbinder: Eric hat sich die amerikanische Gen Z-Comedy "Not Suitable For Work“ bei Disney angeschaut und Jan beschäftigt sich bei Apple mit "Star City", der Spin-Off-Serie einer von Erics Lieblingsserien der letzten Jahre: der alternativen Sci-Fi-History-Erzählung "For All Mankind" bei Apple TV.
Am Grousse Kino vun dëser Woch gëtt et eng uerdentlech Portioun spuenesche Metakino mat den neie Filmer vum Pedro Almodovar an dem Rodrigo Sorogoyen, eng Verfilmung vun de leschten Deeg vum Samuel Paty, dee viru senger Schoul gekäppt gouf, an ee Wrapup vum Festival de Cannes.
„Vivaldi und ich“ ist die Verfilmung eines historischen Romans. Der Film erzählt eine fiktive Geschichte an einem realen Ort, einem venezianischen Waisenhaus, an dem Antonio Vivaldi in der Tat viele Jahre gewirkt hat. Der italienische Regisseur Damiano Michieletto ist in erster Linie als Opernregisseur bekannt und gefragt. Im Sommer wird er Verdis Oper „La Traviata“ erstmals auf die Seebühne der Bregenzer Festspiele bringen.
Zwischen Disney-Zauber und Geistermythen bewegt sich das Werk von Regisseur David Lowery. Der amerikanische Filmemacher, der bereits Peter Pan neuverfilmen und Casey Affleck unter ein Gespensterlaken zwängen durfte, bringt nun seinen neuesten Streich in die Kinos. „Mother Mary“ mit Anne Hathaway und Michaela Coel startet hierzulande am 21. Mai 2026. Grund genug für Léo und Luca, einen genaueren Blick auf Lowerys Filmografie zu werfen.Dafür besprechen sie neben „Mother Mary“ noch zwei seiner anderen Projekte im Detail. Zunächst diskutiert unser Podcast-Duo, ob „A Ghost Story“ fast zehn Jahre nach seinem Release an existenzieller Magie eingebüßt hat. Die Indie-Perle mit oscarverdächtiger Besetzung verfolgt einen frisch Verstorbenen in das Leben nach dem Tod und begleitet ihn auf seiner letzten Reise.Dann wagen Léo und Luca einen Sprung ins alte England, wo „The Green Knight“ auf sie wartet. Hier versuchte sich David Lowery an der Verfilmung der Sage um Sir Gawain, der ebenfalls eine Reise antreten muss, die seine letzte sein könnte. Wieder geht es um Leben und Tod, um Vergänglichkeit und Beständigkeit. Neu hinzugekommen sind sprechende Füchse, hölzerne Ritter und Riesen.Zu guter Letzt beschäftigen sich die beiden noch mit „Mother Mary“ selbst und gehen den zentralen Themen der Geistergeschichte im Popmusikmilieu auf den Grund. Ob Lowerys Ausflug in die Welt der Stars und Sternchen funktioniert, erfahrt ihr in der neuen Episode des Filmfrühstücks.---Instagram: https://www.instagram.com/filmfruehstueck/
Leweke, Anke www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Leweke, Anke www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Leweke, Anke www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Gefühlt vergeht kein Monat ohne eine neue Star Wars-Serie auf Disney+, doch das echte "Event-Kino-Gefühl" lässt seit Jahren auf sich warten. Nach dem Chaos der Sequel-Trilogie, unzähligen gecancelten Projekten und Serien, die das Fandom spalten, stellen wir uns heute die Frage: Kann Star Wars auf der großen Leinwand überhaupt noch funktionieren? In unserem Star Wars Talk blicken wir schonungslos auf die aktuelle Verfassung der weit, weit entfernten Galaxis. Wir diskutieren, ob Disney die Marke zur reinen Content-Plattform degradiert hat und ob Serien wie Andor die Regel oder doch nur die Ausnahme bleiben. Außerdem analysieren wir das gewaltige Beben hinter den Kulissen: Kathleen Kennedy geht, George Lucas-Schüler Dave Filoni übernimmt. Bedeutet das endlich den langersehnten Masterplan oder droht uns aus Angst vor Risiken jetzt eine endlose Nostalgie-Schleife? Wir debattieren die spannendsten Fragen der Community: Müssen wir die Skywalkers und das ständige Recyceln bekannter Figuren endlich ruhen lassen? Wird The Mandalorian & Grogu das Kino-Comeback retten? Und wäre ein radikaler Neuanfang – wie eine Verfilmung der "Knights of the Old Republic"-Ära fernab des etablierten Kanons – nicht genau das Risiko, das Star Wars jetzt dringend braucht? Alle Links zum GameStar Podcast und unseren Werbepartnern: https://linktr.ee/gamestarpodcast
Glennkill: Ein Schafskrimi | Wolliges Whodunit - Hugh Jackmans Lämmer schweigen eher selten Schafe sind im Kino sträflich unterrepräsentiert – dabei liegen die Ideen doch praktisch auf der Weide: "Super Mährio Galaxy", "Mähtal Kombat 2" oder das Musiker-Biopic "Mähchel". Hollywood lässt hier seit Jahren Chancen liegen. Doch am 14. Mai kommt endlich Bewegung in die Sache, denn mit "Glennkill: Ein Schafskrimi" startet die Verfilmung des Bestseller-Romans in den Kinos. Im Zentrum steht eine Schafsherde, die einen Mord aufklären will – ein ebenso origineller wie charmanter Ansatz für einen klassischen Whodunit. Stu, der die Vorlage vor langer Zeit gelesen hat, war entsprechend gespannt auf die Umsetzung, nicht zuletzt, weil er seit seiner Kindheit eine Schwäche für die mähenden Wollträger hegt. Sam – die übrigens großen Wert darauf legt, nicht Samähnta genannt zu werden – steht Schafen eher neutral gegenüber, dafür ist sie umso angetaner von Hugh Jackman, der hier gemeinsam mit Emma Thompson zur hochkarätigen Besetzung gehört. Klingt also nach einer soliden Grundlage für einen gelungenen Film. Doch kann die Krimi-Komödie von "Minions"-Regisseur Kyle Balda diese Erwartungen tatsächlich erfüllen? Wie schlägt sich die deutsche Synchronisation mit Anke Engelke und Bastian Pastewka in zentralen Rollen? Und haben wir es hier womöglich mit dem besten Whodunit-Mähsterwerk seit dem letzten "Knives Out" zu tun? All das und mehr klären wir im Podcast. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Michèle Schönbächler begrüsst im Kino Roxy in Romanshorn die Schauspielerin Isabella Schmid und Björn Graf Bernadotte af Wisborg, Geschäftsführer der Insel Mainau. Isabella Schmid Isabella Schmid (*1970) ist auf der Bühne, vor und hinter der Kamera zu Hause. Bereits im Kindesalter stand sie erstmals auf der Bühne, später folgte eine fundierte Ausbildung an einer Jugendtheaterschule. Bekannt wurde Isabella Schmid einem breiten Publikum durch Hauptrollen in erfolgreichen Fernsehserien im deutschsprachigen Raum, darunter „Hinter Gittern – Der Frauenknast“, „Das Amt“ und „Lena – Liebe meines Lebens“. Auch im Kino feierte sie Erfolge, unter anderem als Mama Moll in der Verfilmung des Schweizer Kinderbuchklassikers „Papa Moll“. Ihre Rollen zeichnen sich durch emotionale Tiefe, Präsenz und Wandelbarkeit aus. Neben ihrer Arbeit vor der Kamera steht Isabella Schmid regelmässig auf der Theaterbühne und engagiert sich in der Nachwuchsförderung. Sie leitet Schauspielschulen in Zürich und Köln und arbeitet zudem als Regisseurin und Coach. Sie entdeckt die Welt auch durch die Linse: als passionierte Fotografin hält sie Alltagsszenen fest und schreibt über ihre Fotografien: «Jede Aufnahme ist ein Versuch, das Dazwischen festzuhalten. Leise Augenblicke, stille Räume, Einsamkeit, Zerbrechlichkeit und Sehnsucht.» ________________________________________ Björn Graf Bernadotte af Wisborg Björn Graf Bernadotte af Wisborg (*1975) ist Unternehmer, Stiftungsvorstand und einer der prägenden Köpfe der Blumeninsel Mainau im Bodensee. Als Sohn von Lennart Graf Bernadotte wuchs er gemeinsam mit seinen vier Geschwistern auf der Insel auf. Die Insel gehört der Mainau GmbH, deren alleinige Gesellschafterin die Lennart-Bernadotte-Stiftung ist, und gilt als eines der bekanntesten Ausflugsziele Europas. Im Frühling erblühen rund 450 Tulpensorten, gefolgt von etwa 230 Rhododendronsorten im Mai und Juni, ein Schmetterlingspavillon und viele weitere Blumen-, Staudensorten und Bäume: Jahr für Jahr wird die Insel Mainau zu einem farbenprächtigen Blumenmeer und zieht rund eine Million Besucherinnen und Besucher an. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem sozialpädagogischen Studium in der Schweiz übernahm Björn Graf Bernadotte vor knapp 20 Jahren – als bereits bestehendes Mitglied des Stiftungsvorstandes die Geschäftsführung der Lennart-Bernadotte-Stiftung. 2011 trat er zudem in die Geschäftsführung der Mainau GmbH ein, die er bis Ende 2025 gemeinsam mit seiner Schwester Bettina Gräfin Bernadotte leitete. Seit November 2025 führt Björn Graf Bernadotte die Mainau GmbH gemeinsam mit Michael Roensch. In enger Verbindung mit Natur , Umwelt und Bildungsanliegen engagiert er sich für nachhaltige Entwicklung und gesellschaftlichen Dialog. Ob es im Schloss auf der Insel ein Schlossgespenst hat, erzählt Björn Graf Bernadotte in der Sendung «Persönlich». ____________________________ Moderation: Michèle Schönbächler Isabella Schmid und Björn Graf Bernadotte sind zu Gast im Persönlich am Sonntag, 10. Mai 2026 im Kino Roxy in Romanshorn/TG. Türöffnung ist um 9 Uhr. Das Publikum ist gebeten, bis 9.30 Uhr einzutreffen. _____________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Mat senger Verfilmung virun zwee Joer vum Peter Weiss sengem klasseschen Theaterstéck "Die Ermittlung" iwwer den éischten Auschwitz-Prozess huet de Rolf-Peter Kahl eng méiglech Optioun gewisen. Op Invitatioun vum Institut Pierre Werner war den däitsche Realisateur viru Kuerzem hei zu Lëtzebuerg fir eng Diskussioun iwwer Film an Holocaust. De Michel Delage huet am Virfeld mam RP Kahl geschwat.
Wir sprechen über "Half Man" bei HBO Max, die neue Serie von "Rentierbaby"-Macher Richard Gadd, über "Olivia", das Biopic über die Travestie-Ikone Olivia Jones und die Verfilmung eines Spiegel No.1-Bestsellers. Wir tauchen mit Gemma Arterton und der Serie "Secret Service" (Magenta) ins Agentengenre ein und überlegen uns, wie sich "My Ex" mit Palina Rojinski (ZDFneo) im RomCom-Genre einordnet. Schließlich erzählt Jan in unserem neuen Genre Q&A, ob und warum wir eine neue Serien-Adaption von Isabel Allendes "Das Geisterhaus" brauchen (Amazon Prime).
Ignatowitsch, Julian www.deutschlandfunk.de, Corso
Nur wenige Bücher sind in den USA so populär wie "To Kill a Mockingbird" ("Wer die Nachtigall stört") von Harper Lee. Es ist 1960 erschienen und beschreibt den ganz alltäglichen Rassismus in einer amerikanischen Kleinstadt 30 Jahre zuvor. Ein weißer Anwalt begehrt dagegen auf, in der Verfilmung von 1962 gespielt von Gregory Peck - eine amerikanische Heldenfigur. Das Buch wurde 40 Millionen Mal verkauft und brachte Harper Lee den Pulitzerpreis ein. Genau heute vor 100 Jahren wurde sie geboren. Wir blicken mit der Amerikanistin Hannah Spahn von der Freien Universität Berlin auf das Leben der Autorin und auf ihr berühmtes Buch.
Vater Joseph Jackson wird im biografischen Musikfilm Michael als profitgetriebener Geschäftsmann gezeigt, der seinen Sohn mehr als Zugpferd fürs Familienunternehmen wahrgenommen hat, anstatt zuerst einmal als Menschen. Ganz in diesem Sinne geht auch eine heutige Gruppe von Nachlassverwaltern und noch lebenden Jackson-Familienmitgliedern bei dieser Verfilmung mit dem King of Pop als Kunstfigur um. Im ausführlichen OverExposition-Podcast stellt Daniel (mit Spoilern) aber auch fest, dass Michael Jackson selbst hier wohl so perfekt besetzt wurde, wie das bei kaum einem anderen Biopic überhaupt möglich wäre. Und dass der Kinofilm in Teilen nicht ganz freiwillig genau da aufhört, wo selbst mit Wohlwollen einiges hätte sehr weird werden müssen…
Vor mittlerweile 50 Jahren erschien mit Brian De Palmas Horrorfilm Carrie die erste Verfilmung eines Romans des unermüdlichen Schriftstellers Stephen King. Seither gab es fast 100 Adaptionen seiner Werke in Form von Filmen und Serien. Doch welche davon sind wirklich die besten? Wir haben eine große Liste mit den von der Moviepilot-Community bestbewerteten Stephen King-Verfilmungen sowie unseren persönlichen Highlights zusammengestellt und stellen euch die insgesamt 14 Filme und 3 Serien im Podcast genauer vor. Timecodes: 00:05:37 - Die 3 besten Stephen King-Serien 00:11:50 - Top 10 Stephen King-Filme: Platz 10 00:16:42 - Top 10 Stephen King-Filme: Platz 9 00:21:30 - Top 10 Stephen King-Filme: Platz 8 00:26:55 - Top 10 Stephen King-Filme: Platz 7 00:31:42 - Top 10 Stephen King-Filme: Platz 6 00:39:02 - Top 10 Stephen King-Filme: Platz 5 00:45:43 - Top 10 Stephen King-Filme: Platz 4 00:49:46 - Top 10 Stephen King-Filme: Platz 3 00:53:56 - Top 10 Stephen King-Filme: Platz 2 00:57:24 - Top 10 Stephen King-Filme: Platz 1 01:02:25 - 4 weitere starke Stephen King-Verfilmungen 01:13:37 - Ausblick kommende Stephen King-Adaptionen *** Dieser Podcast wird gesponsert von MagentaTV – dem TV- und Streaming-Angebot der Telekom. Abonniere und bewerte Streamgestöber bei der Podcast-App deines Vertrauens! Wenn du mit deiner Meinung im Podcast landen willst, schick uns eine Sprachnachricht oder einen Kommentar per Mail an podcast@moviepilot.de.
Anton Weyrothers Literaturpodcast, Episode 82:Homers "Odyssee" ist einer der bedeutendsten und meistbesprochenen Klassiker aller Zeiten. Im Hinblick auf Christopher Nolans für das Jahr 2026 angekündigte Verfilmung spekuliere ich in dieser Episode, ob das Epos tatsächlich originalgetreu verfilmbar ist. Die zweite Hälfte des Werkes widerstrebt Hollywoods erzählerischen Regeln.ni - mit natürlicher Intelligenz hergestellt: https://weyrother.net/ni/Meine Website "Anton Weyrothers Literaturbetrieb":https://weyrother.netAktuelle Podcast-Folgen:https://anchor.fm/anton-weyrotherMein Instagram: https://www.instagram.com/antonweyrother/?hl=de#odyssee #homer #christophernolan
Wellinski, Patrick www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Ist es Superman? Ist es Spider-Man? Nein! Es ist... EVERYMAN! Die Simpsons haben sich dazu entschlossen, einen weiteren Superhelden einzuführen, um ihn nach einer Folge für immer verschwinden zu lassen. Und diesmal ist der Schöpfer niemand Geringeres als der Comic-Typ! Und es kommt noch besser: Homer soll ihn in der Verfilmung spielen! Wird es Homer schaffen, als erster übergewichtiger Superheld eine ganze Generation zu inspirieren, sich so zu lieben, wie sie ist? Nein. So gar nicht.Viel Spaß und Vielen Dank an Louis für den Folgenwunsch! (Und sorry für die Verwechslung!)
Willkommen zurück, liebe Cinespasten! Heute wird es intergalaktisch: Wir besprechen das heiß ersehnte Sci-Fi-Epos Project Hail Mary!Ryan Gosling wacht als Ryland Grace völlig ahnungslos Millionen Kilometer von der Erde entfernt auf. Seine Mission? Nichts Geringeres, als das Überleben der gesamten Menschheit zu sichern! Eine außerirdische Seuche, die sogenannten Astrophagen, saugt unsere Sonne aus.Wir klären heute: Ist die Verfilmung von Andy Weirs Bestseller durch das Regie-Duo Lord und Miller ein geniales Sci-Fi-Meisterwerk voller Astrophysik und cleverer Aliens, oder geht dem Film auf halber Strecke der Treibstoff aus? Schnallt euch an, Zündung in 3, 2, 1!
Der Astronaut – Project Hail Mary ist die Verfilmung des Andy-Weir-Romans mit Ryan Gosling und Sandra Hüller – und dieser Sci-Fi-Film hat uns komplett gespalten. Für den einen ist er ein Must-See, für den anderen klar overhyped.In dieser Folge sprechen wir erst spoilerfrei über Der Astronaut – Project Hail Mary und später im Spoilerpart ausführlich darüber, warum der Film bei uns so unterschiedlich ankommt. Es geht um Rocky, Humor, Emotion, Erzählstruktur, Sci-Fi-Logik und die Frage, was unter der Oberfläche dieses Films eigentlich steckt.Patreon: https://www.patreon.com/jahierfilme_______________________________________(00:00) Cold Opener, Intro und Moin(01:02) Der Astronaut – Project Hail Mary(25:00) Hausaufgaben(54:49) The Andromeda Strain(01:11:04) First Man(01:30:02) U Are The Universe(01:48:30) Ausblick auf die nächste Folge(01:50:30) Der Astronaut – Project Hail Mary (Spoilertalk)_______________________________________Quellen / Interviews:Penguin Random House – Andy Weir Interviewhttps://www.penguinrandomhouse.com/articles/andy-weir-interviewAndy Weir spricht hier darüber, dass Klimatologie, globale Erwärmung und der Treibhauseffekt wichtige gedankliche Hintergründe für Project Hail Mary waren.StarTalk – Alternative Aliens with Andy Weir and David Grinspoonhttps://startalkmedia.com/show/alternative-aliens-with-andy-weir-and-david-grinspoon/Hier sagt Weir, dass er keine politische Allegorie schreiben wollte, erklärt aber gleichzeitig, dass Klimawandel in den Stoff hineinspielt.Planetary Radio – Andy Weir zu Project Hail Maryhttps://www.planetary.org/planetary-radio/andy-weir-project-hail-maryWeir erklärt, warum das Krisenszenario von Project Hail Mary für ihn anders funktioniert als die reale Klimakrise und vergleicht beides direkt miteinander.Salon – Andy Weir on science optimism and climate changehttps://www.salon.com/2021/05/03/project-hail-mary-andy-weir-science-optimism/Weir über fehlende globale Steuerung, technologische Lösungen und seinen Anspruch, ohne versteckte Botschaft zu schreiben.
Barbara Pachl-Eberhart ist das Schlimmste passiert, was Eltern sich vorstellen können: Bei einem Autounfall hat sie ihren Mann und ihre beiden Kinder verloren. Ihr lebensbejahender Umgang mit diesem existenziellen Verlust hat vor ein paar Jahren so viele Menschen berührt, dass ihr Buch "Vier minus drei" ein Bestseller wurde. Jetzt kommt die Verfilmung ins Kino. Bei Dominique Knoll erzählt Pachl-Eberhart von Trauer und Selbstfürsorge, vom Sterben im Kreise von Clowns und von ihrer neuen Liebe.
Lukas Rietzschel ist seit seinem Romandebüt "Mit der Faust in die Welt schlagen", das 2018 erschien, so etwas wie der Shooting Star unter den ostdeutschen Nachwende-Autorinnen und Autoren. Im letzten Jahr kam die Verfilmung in die Kinos. Rietzschels Heimat ist die Oberlausitz, geboren wurde er 1994 in Räckelwitz, heute lebt er in Görlitz. Nach "Raumfahrer" ist nun sein dritter Roman erschienen: "Sanditz", der bereits ein großes Medienecho hervorgerufen hat. Unsere Kritikerin Corinne Orlowski hat ihn ebenfalls gelesen.
Barbara Pachl-Eberhart -Zu Gast ist Barbara Pachl-Eberhart anlässlich der Verfilmung ihres Bestsellers „Vier minus drei“, in dem sie über den Unfalltod ihres Mannes und ihrer beiden Kinder schreibt. Heute begleitet sie andere Menschen beim Schreiben ihrer Lebensgeschichte. Es gibt Schupfnudeln mit Gemüse.
Percival Everett gilt als eine der originellsten Stimmen der US-Gegenwartsliteratur. Letztes Jahr hat er für seinen Roman "James" den Pulitzerpreis erhalten. Bis zu seinem Durchbruch hat Percival Everett jedoch 20 Romane geschrieben, die relativ unbemerkt blieben. "Ausradiert" ist sein zwölfter Roman. Jetzt – nachdem die Verfilmung unter dem Titel "American Fiction" einen Oscar gewonnen hat – erscheint "Ausradiert“ noch einmal neu. Sarah Murrenhoff verrät uns, was sie von dem Roman hält.
Neue Podcast Episode: Der Astronaut - Project Hail Mary, Die reichste Frau der Welt & War Machine (2026) In unserer aktuellen Podcast Episode stehen drei sehr unterschiedliche Filmproduktionen im Mittelpunkt, die zusammen ein breites Spektrum moderner Filmkunst abdecken. Wir analysieren sowohl große Science-Fiction‑Konzepte als auch gesellschaftlich relevante Dramen und satirische Militärkommentare. Damit eignet sich die Folge ideal für ein filmbegeistertes Publikum, das Wert auf fundierte Einschätzungen und spannende Hintergründe legt. Der Astronaut – Project Hail Mary Der neue Film Der Astronaut – Project Hail Mary basiert auf dem Bestseller von Andy Weir, der bereits mit Der Marsianer große Begeisterung auslöste. In der Verfilmung übernehmen Ryan Gosling und Sandra Hüller die Hauptrollen. Die Geschichte folgt einem Astronauten, der allein an Bord eines Raumschiffs erwacht – ohne Erinnerung, aber mit der Erkenntnis, dass er die letzte Hoffnung der Menschheit ist. Der Film verbindet wissenschaftlich fundierte Science-Fiction mit emotionaler Tiefe. Besonders stark sind die Darstellungen der Isolation und der überraschenden Begegnungen im All, die das narrative Zentrum bilden. Wir besprechen im Podcast, wie gut die Adaption den Ton der Vorlage trifft und weshalb Gosling und Hüller die perfekte Besetzung für diese Mischung aus Drama, Mystery und Hard-SF darstellen. Sneak Preview: Die reichste Frau der Welt In der Sneak konnten wir Die reichste Frau der Welt sehen – ein Drama mit Isabelle Huppert, die eine exzentrische, schwer greifbare Hauptfigur spielt. Der Film bewegt sich zwischen satirischen Momenten und ernsthafter Charakterstudie. Wir sprechen darüber, wie der Film Reichtum, Verantwortung und moralische Korruption in den Mittelpunkt stellt. Hupperts Darstellung ist facettenreich, präzise und von einer gewissen Kälte geprägt, die perfekt zum Ton des Films passt. Dabei diskutieren wir, ob der Film mehr Kunstkino oder breiteres Publikumskino ist und wie er sich in das Gesamtwerk der Darstellerin einfügt. War Machine (2026) auf Netflix Der Netflix-Film begleitet einen Soldaten, der versucht, das Training bei den Rangers zu bewältigen. Während der finalen Prüfung wird das Team mit einem übermächtigen Feind konfrontiert. Timecodes: 00:00:00 Einleitung 00:02:00 Die reichste Frau der Welt 00:15:07 Wir tippen die nächste Sneak Preview 00:18:24 Der Astronaut - Project Hail Mary 00:25:50 kurzer Spoiler: Der Astronaut 00:27:07 Spoilerfrei weiter: Der Astronaut - Project Hail Mary 00:40:28 Kinocharts und Neustarts 00:44:03 War Machine 00:53:14 Die Schüssel der Wahrheit 00:55:28 Morgige Sneak #
Nach der Sommerfrische, dem Prinzen Heinrich und der Rheinsberger Kultur, geht es heute literarisch zu, auf den Spuren von Kurt Tucholsky im Bilderbuch für Verliebte. “Das ganze Glück ihrer großen Liebe” (Kurt Tucholsky) Der subjektive Einstieg Manchmal wird man von Büchern eingeholt und wirft einen voll aus der Realität des Lebens. Ein kleines Büchlein von Kurt Tucholsky hatte das vor etwa zwei Jahren geschafft, als ich die Geschichte mal wieder in die Hand nahm. Ein wenig glücksschwebend angesichts des Wiederlesens mit Claire und Wölfchen beschloss ich. Da wo die glücklich waren, da will auch ich mal hin. Philosophie auch in der Musikkunst Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gefühl, Freiheit, Liebe – das alles soll Rheinsberg sein? Besuche ich etwa einen Glücksort und schwelge in Leichtigkeit? Gedacht und getan: Im letzten Herbst. Dass daraus im November ein Spätsommer werden würde, war noch nicht klar. Das Wetter jedenfalls tat sein Bestes, um Städtchen und Literatur ins beste Licht zu setzen. Der Literat Kurt Tucholsky betrat 1912 mit Rheinsberg nicht nur die literarische Bühne, er veröffentlichte damit auch seinen ersten Bestseller. Die reale Geschichte? – Else Weil, auf einer Infotafel am Ratskeller in Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ein Jahr davor (oder war es schon 1910?) verbrachte er mit seiner damaligen Verlobten Else Weil ein ähnliches Wochenende – in Rheinsberg. Oder war es genau dieses Wochenende von Wölfchen alias Kurt und Else alias Claire? Else Weil jedenfalls wurde Kurt Tucholskys erste Frau. Die Story Romantik a la Rheinsberg: Obelisk, Postsäule am Triangelplatz – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Figuren verschwimmen mit der Realität. Kurt Tucholsky und Else Weil waren um 1910 da. Ihre Alter-Egos Wolfgang und Claire traten erst mit der Veröffentlichung des Buchs im Jahr 1912 auf den Plan. Diese Vermischung hört man des Öfteren auch in den Originaltönen aus Rheinsberg. Die Charaktere geraten immer öfter durcheinander. Aber ohne Kurt kein Wölfchen und Clairchen und ohne Else auch keine Reise mit Kurt. Die beiden Geschichten könnten identisch sein und spiegeln großes Glück. Glück des Moments. Glück des Lebens? Der touristische Influencer? Das wollte ich auch herausfinden. Einige Facts deuten darauf hin. Die Sommerfrische hatte um die Wende zum 20. Jahrhundert dazu geführt, dass immer mehr Berliner begannen das Umland zu entdecken. Tucholsky Porträt im Museum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Er hatte es zwar nicht beabsichtigt, aber das Büchlein sorgte im Jahr nach dem Erscheinen für einen regelrechten Rheinsberg-Boom. Es soll Sonderzüge gegeben haben, die bis zu 6.000 Menschen an einem Wochenende nach Rheinsberg und an die brandenburgischen Seen brachten. Das schafft heute allenfalls „Lonely Planet“. War Rheinsberg der „Overtourism-Sündenfall“? Wenn ja, hat es das damals 2.000 Einwohner zählende Städtchen wohl verkraftet. Merkpunkt: Die Bahn konnte und könnte sehr viel bewirken in Sachen Tourismus. Damals wurden auch kleine Orte an die Schiene angeschlossen, Mobilität ermöglicht. Das ist heute weitgehend Historie. Glücklicherweise gibt es den Bahnhof Rheinsberg und Verbindungen nach Berlin bis heute. Nur: Wie gehen Touristen heute mit Rheinsberg, Tucholsky und der kleinen wie großen Geschichte um? Den Kernsatz dazu hört Ihr im Podcast von Stadtführerin Jeanette Lehmann. Das Museum Kurt Tucholsky Museum: Dauerausstellung – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kurt Tucholsky: Den Journalisten, Satiriker, Autoren und Menschen besser kennenlernen. Wer das möchte ist hier an der richtigen Stelle. Es ist ein kleines, aber sehr feines Museum, das sich zudem (auch im Tucholsky Sinne) um schreibende und bildende Künstler:innen mit diversen Veranstaltungen kümmert. Ich bin mit Peter Graf, dem literaturwissenschaftlich-künstlerischen Projektmanager des Museums, durch die Dauerausstellung gegangen, habe das kleine Büchlein, die Erstausgabe von „Rheinsberg“ gesehen, Tucholskys Schaffen kennengelernt und bin dem Menschen Kurt T. und seinem Schicksal begegnet. Das rührt an. Die Erstausgabe: Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Es ist sicher kein „Claire und Wölfchen Museum“; so wie Tucholsky auch nicht auf den Autoren des Bilderbuchs für Verliebte zu reduzieren ist. Wer nach Rheinsberg kommt, sollte das Kurt Tucholsky Museum im Schloss aber zur Pflichtstation machen. Es lohnt sich. Es gibt ein Kombiticket. Damit kann man die Schlossführung mitmachen und danach auch das Museum besuchen. Machen! Das Schild Die öffentliche Liebeserklärung an das „Bilderbuch für Verliebte“ findet man in der Straße und Anlage „Am Markt“, gleich gegenüber von Ratskeller und Triangelplatz. Liebeserklärung an eine Stadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Tucholsky hat den Text nicht verfasst. Niemand weiß so genau, wie das erste Schild dort hingekommen ist, sagen die Rheinsberger. Fest steht aber, dass das restaurierte Schild vor einigen Jahren vom Verein Stadtgeschichte angebracht wurde. Inzwischen war klar, dass es sich hervorragend als „Insta-Location“ eignet. Ich schließe mich da gerne an: Ist toll für ein verliebtes Selfie. Ach ja, ich war ja alleine dort. Das Café Claire Café Claire – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Da darf man auch alleine hin. Es gibt wundervolle Kuchen, leckere Kaffee- und Teespezialitäten und mittags auch kleine Snacks. Über den Birnen-Schmand-Kuchen hab ich im letzten Podcast schon geschwärmt. In der ersten Novemberwoche 2025 bei 15 Grad draußen in der Sonne zu sitzen, machte mein Glück perfekt. Die Kurt Tucholsky Buchhandlung Kurt Tucholsky Buchhandlung in Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Er befindet sich in unmittelbarer Nähe des Café Claire in der Schlossstraße. Hier kann man alte Buchkultur schnuppern, moderne Kinderliteratur erleben und natürlich den einen oder anderen Tucholsky-Band mitnehmen. Geht auch als Geschenk. Ich finde der Laden gehört einfach zum Rheinsberg-Erlebnis dazu und das schon seit Jahrzehnten. Die Filme Es gibt zwei „Rheinsberg“ – Verfilmungen. Rheinsberg 1 Der erste stammt aus dem Jahr 1967. Kurt Hoffmann hat ihn in der BRD gedreht. Da ist von der guten alten Zeit die Rede. Eine werbende und wertende Aussage, die Kurt Tucholsky sicher verneint hätte. Trotzdem ist es – so man ein wenig Feingefühl für Romantik hat – eine tolle Verfilmung, deren Tonausschnitte ich zur Illustration der Podcast-Akteure benutzt habe. Ein Manko gibt es trotzdem. Der Film konnte damals nicht direkt in Rheinsberg gedreht werden. ES gab zwar eine Anfrage. Die zuständige DEFA lehnte das Ansinnen ab, weil sich die Örtlichkeit nicht in einem filmenswerten Zustand befände. Damit hatte sie sicher recht. Man musste ausweichen, zum Beispiel nach Gut und Schloss Panker in Schleswig-Holstein, das sich in diesem Film als Rheinsberg präsentieren musste. Und gerade auch deshalb wollte ich hin – nach Rheinsberg, um zu sehen, wie es da tatsächlich ausschaut. Ganz unter uns: Schöner als im Film. – Das war mir ganz schnell klar. Da genügte schon ein kleiner Rundgang durch den Schlosspark und auch durchs Städtchen. Heute wäre die Schlossanlage und das Schlosstheater auch wieder in „filmenswertem Zustand“. Der Restaurierung ab 1992 sei Dank. Rheinsberg 2 Hier handelt es sich um eine DEFA DDR-Produktion aus dem Jahr 1987. Zwanzig Jahre später setzt man Schloss und Umgebung geschickt in Szene. Dass die Inhalte sehr viel freizügiger „rüberkommen“ ist sicher auch der Zeit geschuldet. Man kann ihn kostenfrei bei YouTube streamen. Meine Einschätzung: Kann man auch so machen. Was fehlt ist, das auch von Tucholsky angedeutete, Berliner Idiom. Die 1967er Claire (Cornelia Froboess) bleibt hier unübertroffen. Deshalb musste ihre Stimme auch zwingend in den Podcast. Specht oder Schleiereule “Ab ins Schilf”: Grienericksee / Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Da gibt es in Buch wie Film 1 einen Disput zwischen Wölfchen und Claire. Er behauptet am See einen Specht zu hören. Sie besteht darauf, es sei eine Schleiereule. Aber die Beiden streiten ja auch darüber, ob der Baum, auf den sie blicken eine Akazie oder “ne Magnolie is”. Auf der Suche nach Claires Schleiereule laufe ich zum See. Setze mich auf eine Bank, schau direkt in den Schilfgürtel und stelle fest, dass auch ich ein wenig verliebt bin. In Rheinsberg, in Claire, in Tucholsky, ins Lesen und Träumen, in die Sehnsucht und in die Natur, in die ich gerade schaue. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mehr zum Thema im Reiseradio Rheinsberger Sommerfrische Rheinsberg – Von Preußen, Prinzen und Paradiesen Information & Links Kurt Tucholsky – Museum Rheinsberg Stadtgeschichte Rheinsberg Kurt Tucholsky Buchhandlung, Rheinsberg Tourismus Information Rheinsberg Brandenburgische Seenplatte Ruppiner Seenland Reiseland Brandenburg Hinweise Die Recherche für diesen Podcast wurde unterstützt von Reiseland Brandenburg und seinen Partnern vor Ort. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst! Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD The post D-RR307 Rheinsberg & das Bilderbuch für Verliebte first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
"Sturmhöhe", "Harry Potter" oder "Der Fremde": Romane werden oft verfilmt. Der Grund: Die Filmbranche ist in der Krise und hofft, durch die Verfilmung erfolgreicher Bücher profitieren zu können. Auch auf der Berlinale ist der Trend klar erkennbar. Ufer, Gesa www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
"Sturmhöhe", "Harry Potter" oder "Der Fremde": Romane werden oft verfilmt. Der Grund: Die Filmbranche ist in der Krise und hofft, durch die Verfilmung erfolgreicher Bücher profitieren zu können. Auch auf der Berlinale ist der Trend klar erkennbar. Ufer, Gesa www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Es ist tatsächlich passiert: Nach dem großen Klo-Desaster letzte Woche, das die Putzkräfte seines Urlaubshotels nachhaltig erschüttert hat, hat Joey das Hotelklo ein zweites Mal verstopft. Dieses Mal leider um 22 Uhr Abends. Ob da noch jemand mit dem Pömpel zur Rettung geeilt ist? Bei Julia lief es letzte Woche aber auch nicht viel besser: Die schaut einen Kinofilm und merkt erst danach, dass es die detailgetreue Verfilmung des Buches war, was sie sich ein paar Tage zuvor gekauft hatte und unbedingt noch lesen wollte. Das Teil kann sie jetzt auf jeden Fall getrost in ihren nicht vorhandenen Kamin werfen. Wir erfahren heute außerdem, warum Joey seine Zuschauerin Celine 4 Jahre lang geghostet hat, warum Julia sogenannten „Eulen-Druck“ nicht abkann und sinnieren darüber, wo wir uns rasieren würden, wenn wir nur noch eine einzige unserer Körperstellen rasieren würden. Was man eben in einem einstündigen Gespräch so macht. Höre "Die Nervigen" immer schon Montags kostenlos bei Podimo. Zusätzlich gibt es jede Woche eine Bonusfolge bei Podimo Premium: https://podimo.de/nervig Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/dienervigen Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Der junge Soldat Isaac lässt die Rollstuhlfahrerin Edith glauben, er empfände Liebe für sie. Aus Scham, Mitleid und der Suche nach einem Sinn im Leben weckt er in ihr die Hoffnung, eines Tages tatsächlich wieder laufen zu können. Lauro Cress ist eine sehr zeitgemäße Verfilmung von Stefan Zweigs einzigem Roman gelungen.
Nicodemus, Katja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Neue Bücher von Mirna Funk, Barbara Honigmann und Denis Pfabe. Außerdem feiern wir E.T.A. Hoffmanns 250. Geburtstag, diskutieren über die neue Verfilmung von „Wuthering Heights“ und sprechen mit Deniz Yücel über Heimat.
Klaas will über Bücher reden - da ist er bei uns genau richtig. Er liebt dicke Bücher. Wir auch! Er möchte ALLES mitmachen. Okayyy! Jan und Daniel reden mit ihm über alles. Es geht um die Kraft von Literatur und wie man Bücher nachholt, die man in der Schule verpasst hat. Um ein besonderes Buch, das für Klaas wie ein großer Bruder ist. Um Krimis, die Klaas nicht so mag. Um ein dickes Buch, das Klaas Hänseleien in seinem Podcast einbringt, die er aber jetzt kompensieren kann, weil Daniel mit ihm zusammen schwärmt. Und – Überraschung! - es geht auch um panierte Traumschiffkomparsen, die in einer Verfilmung die Fischstäbchen aus Klaas‘ Lieblingskinderbuch spielen könnten. Mehr wird nicht verraten. Außer: Am Ende werden Jan und Daniel natürlich noch beim Quiz herausgefordert. Alle Infos zum Podcast: https://ndr.de/eatreadsleep Mail gern an: eatreadsleep@ndr.de Alle Lesekreise: https://ndr.de/eatreadsleep-lesekreise Unseren Newsletter gibt es hier: https://ndr.de/eatreadsleep-newsletter Podcast-Tipp: ARD Klima Update https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?cp=read Die Bücher der Folge: Paul Murray: „Der Stich der Biene”, übersetzt von Wolfgang Müller, Verlag Antje Kunstmann (Tipp von Klaas und Daniel) Jussi Adler-Olsen mit Stine Bolther und Line Holm: „Tote Seelen singen nicht“, übersetzt von Friederike Buchinger, Penguin (Bestseller-Challenge) Saša Stanišić: „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“, Luchterhand (Tipp von allen) Ursel Scheffler: „Üxe, der Fischstäbchen-Troll“, Fischer Sauerländer (Lieblingskinderbuch von Klaas) Margret Atwood: “Report der Magd”, übersetzt von Helga Pfetch, Piper (All Time Favourite) eat.READ.sleep. ist der Bücherpodcast, der das Lesen feiert. Jan Ehlert, Daniel Kaiser und Katharina Mahrenholtz diskutieren über Bestseller, stellen aktuelle Romane vor und präsentieren die All Time Favorites der Community. Egal ob Krimis, Klassiker, Fantasy, Science Fiction, Kinder- und Jugendbücher, Urlaubsbücher, Gesellschafts- und Familienromane - hier hat jedes Buch seinen Platz. Und auch kulinarisch (literarische Vorspeise!) wird etwas geboten und beim Quiz am Ende können alle ihr Buch-Wissen testen und Fun Facts für den nächsten Smalltalk mitnehmen.
„People We Meet on Vacation“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Emily Henry. Es geht um Alex und Poppy, die lange befreundet sind und jedes Jahr zusammen in den Urlaub fahren. Bei einer dieser Reisen kommen sie sich näher. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/was-laeuft-heute ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-people-we-meet-on-vacation
Die Caduffs haben sich am Zürichberg zu Vorzeigenachbarn gemausert. Balz arbeitet als Gärtner in den benachbarten Villen und pflegt einen freundschaftlichen Kontakt zu den Nachbarn. Er plant sogar, seine eigene Gärtnerei zu eröffnen. Die Caduffs sind endlich angekommen. Aber dürfen sie auch bleiben? Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 19.12.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 «Es Dach überem Chopf» ist vor allem als Kinofilm von 1962 in Erinnerung geblieben. Dabei wurde das Skript von Kurt Früh und Jean-Pierre Gerwig schon ein Jahr zuvor als Hörspiel produziert – und dieses braucht den Vergleich mit der grossen Leinwand keinesfalls zu scheuen. Denn das Hörspiel hat eine durch und durch moderne Erzählweise: Kurt Früh und Moderator Jean-Pierre Gerwig führen höchstpersönlich durch das Stück. Immer wieder greifen die beiden ins Geschehen ein, sprechen ihre Figuren direkt an, reagieren und kommentieren. Und zwar auf höchst vergnügliche Art. Kurt Früh (1915–1979) gilt als vielleicht grösster Schweizer Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Doch Früh hat auch eine eigene Geschichte mit dem Hörspiel. Zum einen ist seine Karriere als Filmregisseur erst mit der Verfilmung zweier Hörspiele so richtig in Schwung gekommen: «Polizischt Wäckerli» (1955) und «Oberstadtgass» (1956) von Schaggi Streuli. Diese Produktionen waren schon am Radio echte Gassenhauer und wurden dann auch als Filme grosse Erfolge. Zum anderen hat Früh auch immer wieder Hörspiele geschrieben und produziert: Davon zeugen die Hörspiele «Bäckerei Zürrer» (1957), «Ein Schweizer in Paris» (1958) und «Der Sieger» (1963). ____________________ Mit: Kurt Früh und Jean-Pierre Gerwig (Erzähler), Zarli Carigiet (Balz Caduff), Marianne Kober (Vreni Caduff), Flavia Schnyder (ihre Tochter Sophie), Gion Janett (ihr Sohn Sepp), Peter Wolf (ihr Sohn Kari), Elfriede Volker (Frau Bänziger), Oskar Hoby (Herr Rüdisühli), Alice Brüngger (Frau Rüdisühli), Fred Tanner (Herr Völlmy), Hans Grimm (Hausbesitzer Frehner) u.v.a. ____________________ Tontechnik: Hans Thalmann und Irene Widmer – Regie: Walter Wefel ____________________ Produktion: SRF 1961 ____________________ Dauer: 52'
Der Schriftsteller László Krasznahorkai In seinen Romanen und Erzählungen durchstößt der 1954 geborene László Krasznahorkai die feine Membran der Zivilisation und macht das Alltägliche zu einer Frage von Leben und Tod: so in seinem Debüt «Satanstango», dessen Verfilmung 1994 auf der Berlinale seine internationale Premiere hatte, so auch in seinem zuletzt übersetzten Roman "Herscht 07769", der im Milieu ostdeutscher Neonazis spielt. In einer mäandernden, Raum und Zeit überspannenden Prosa zeigt sich das Bild eines Autors, der schutzlos der Brutalität des irdischen Daseins ausgesetzt scheint. Begegnungen in Berlin und Budapest mit einem rastlosen Solitär der Gegenwartsliteratur. László Krasznahorkai wird in diesen Tagen mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Von Thomas David Redaktion: Joachim Dicks Produktion: WDR 2023
Kurz vor ihrem alljährlichen Live Podcast in Hamburg tauchen Torsten und Gerry in der Folge 12 von STRÄTER & STREBERG tief in die düstere Zukunft von "RUNNING MAN" ein. Wie kam die lang ersehnte Verfilmung bei den beiden Fans an? Es gibt ein Update zu "IT – WELCOME TO DERRY". Gerry hält ein paar großartige Bücher in die Kamera und erzählt von seiner Erfahrung mit dem Videospiel ARC RAIDERS. Und zu guter Letzt erzählt Torsten exklusiv von seinem epischem New York-Trip! Dazu gibt's Serientipps wie PLOR1BUS und das True-Crime-Drama MURDAUGH - MORD IN DER FAMILIE, spannende Dokus über Marc Maron und SNL, sowie Gerrys John Sinclair Debüt: DIE WÖLFIN VON ROM. Viel Spaß! Unsere Werbepartner für diesen Monat: https://linktr.ee/StraeterStreberg.podcast
Leweke, Anke www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
In dieser Folge sprechen wir über die ungewöhnliche Beziehungserzählung Die My Love, die Serie Pluribus mit ihrem unkonventionellen Einstieg und einer spannenden Prämisse sowie über die aktuellen Entwicklungen im Die Unfassbaren-Franchise. Außerdem widmen wir uns der neuen Interpretation von The Running Man und ordnen ein, welche thematischen Schwerpunkte sie setzt und wie sie sich im Vergleich zu Buch und früherer Verfilmung schlägt. 00:00:00 Start 00:28:19 Die My Love 00:38:14 Pluribus 00:48:33 Die Unfassbaren 3 00:59:41 The Running Man Alle Pech und Schwafel Links auf einen Blick: beacons.ai/zweiwiepechundschwafel Alle Werbepartner, Promoaktionen und weiterführende Infos findest du hier: https://linktr.ee/zweiwiepechundschwafel
Als 2007 die Verfilmung des Aussteiger-Dramas «Into The Wild» ganze Horden von Hipstern dazu inspirierte, das Niemandsland von Alaska aufzusuchen, starteten zwei Jungs aus Wasilla, AK, in die Gegenrichtung - und der Rest ist Pop-Geschichte. Jetzt wird zurückgespult. John Gourley und Zach Carothers zogen ihrerseits aus - aber raus aus der Wildnis und rein in die Zivilisation - und fassten Mitte Nullerjahre in der Hardcore-Szene von Portland, Oregon, Fuss. Quasi als Nebenprodukt gründeten sie das Indie-Pop-Projekt Portugal. The Man. Grob zehn Jahre später knackten sie mit dem Album «Woodstock» und dem Mega-Hit «Feel It Still» den Jackpot, gewannen einen Grammy und etablierten sich in den Radio-Playlists, auf Festivalbühnen und wohl auch in deinen Gehörgängen. Nun ist es Zeit für die Rückkehr. Das mittlerweile 10. Album «SHISH» ist nun ein Alleingang von John Gourley und eine berührende und abenteuerliche Auseinandersetzung mit dessen Kindheit in Alaska. Die Tracklist referenziert entlegene Siedlungen, das Naturmonument Denali und Alaska-eigene Alltagsaktivitäten wie Hundeschlittenfahren oder Jagen. Als roter Faden zieht sich das Nomadenleben der Gourleys, die als sogenannte «Musher» mit ihren Huskies in rustikalen Holzhütten lebten und nach ein paar Jahren weiterzogen, durch die Songs. Dass sie dabei stets einen Plattenspieler samt Aretha Franklin- und Motown-Vinyl mitpackten, lässt mehr als staunen, erklärt aber die musikalischen Grundsteine von Portugal. The Man perfekt. Die Kernelemente dieser Zurück-zum-Ursprung-Platte widerspiegeln den improvisierten und rohen Alltag von damals: Do-It-Yourself-Spirit und grenzenloses Experimentieren, unendlich freaky aber geerdet.
Harriet Herbig-Matten hat schon mit 12 Jahren als Schauspielerin angefangen. Vielleicht kennt ihr sie aus der Verfilmung von “Bibi und Tina” oder aber aus der Amazon-Prime-Serie „Maxton Hall“. Mit der hatte Harriet letztes Jahr ihren internationalen Durchbruch - da war sie gerade mal 20. Sie hat mir erzählt, wie sie mit diesem Ruhm umgeht: Steht sie jetzt krass unter Druck? Oder ist es befreiend, so viele Möglichkeiten zu haben? Es ging um Liebe und Wut, das innere Kind und um Briefe, die Harriet nicht öffnen will. Viel Spaß! ►►► Deutschland3000 Instagram: @deutschland3000 https://www.instagram.com/deutschland3000 Harriet Herbig-Matten Instagram: @harriet.herbigmatten/ https://www.instagram.com/p/DMdTQ0xoAS6/?img_index=3 Eva Schulz Instagram: @evaschulz https://www.instagram.com/evaschulz/ ►►► Das Interview mit Emma Watson von Jay Shatty findet ihr hier: https://youtu.be/2caQ4j9oohE?si=A4Tt_kmLFOvXU4hB Die Deutschland3000-Folge mit Nina Chuba bekommt ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:e2600b99b1b76e27/ Den Podcast Telephobia bekommt ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/telephobia-dieser-eine-anruf/urn:ard:show:e13974e2a7cbbebd/ ►►► Redaktion: Merle Hömberg und Ruby-Ann Schwiethal Gäste-Management: Axel Schöning Produktion: Merle Hömberg und Axel Schöning Social Media: Kim Vanessa Schang und das Sounddesign kommt von Soundquadrat. Deutschland3000 mit Eva Schulz ist ein Podcast von N-JOY vom NDR.
In dieser Episode von Sträter & Streberg tauchen die beiden Recken tief in die Welt von Halloween ein, diskutieren ihre liebsten Horrorfilme und huldigen dem Meister des Schreckens: Stephen King. Apropos: King: Torsten hat es endlich geschafft „The Long Walk" zu sehen. Aber hat die Verfilmung dem Stephen King Sachverständigen auch gefallen? Aber die beiden sprechen auch auch über das Biopic "Springsteen: Deliver me from nowhere" und "The Smashing Machine", in dem Dwayne "The Rock" Johnson zur MMA-Legende Mark Kerr wird. Außerdem reden sie über die Netflix Produktion "A House of Dynamite" und die Horror-Serie "Welcome to Derry" auf WOW und fragen sich, was ihnen mehr Angst eingejagt hat. Aber ansonsten, viel Spaß Unsere Werbepartner für diesen Monat: https://linktr.ee/StraeterStreberg.podcast
Nach der Verfilmung von «Zwingli» wagt sich der Zürcher Regisseur an Weltliteratur, an Max Frischs «Stiller». Wie er es geschafft hat, das Werk voller Rückblenden und eingeschobener Geschichten, voller innerer Vorgänge auf die Leinwand zu bringen, erzählt er im Tagesgespräch. Max Frisch erzählt die Geschichte eines Mannes, der an der Schweizer Grenze festgenommen wird. Er behauptet, Amerikaner zu sein, steht aber im Verdacht, der verschwundene Bildhauer Anatol Stiller zu sein, dem man Beteiligung an einem Mord zuschreibt. Der Film wirft viele Fragen zur Identität auf: Darf ein Mensch sich verändern? Kann er das überhaupt? Wie sehr sind wir selbst für unser Bild in den Augen anderer verantwortlich? Wie sehr zwingen uns andere ein Bild von uns auf? In Zeiten von Social Media, Selfies und Datingplattformen sehr aktuelle Themen, die Regisseur Stefan Haupt aufnimmt, obwohl der Film in den 50er Jahren spielt.
In Episode 251 von Radio Nukular widmen sich Chris, Dominik und Max gleich drei Themen: Sie sprechen über die Geschichte und Gegenwart von Konami, diskutieren die Rückkehr des Toxic Avenger und sprechen über die Verfilmung von Stephen Kings The Long Walk. Viel Spaß mit der neuen Folge! ••• Werbung: 15 % mit Code NUKULAR auf radionukular.de/gamersonly – danke an Gamers Only für den Support! ••• Timecodes: 00:00:00 Werbung: Gamers Only • 00:01:42 Intro • 00:02:36 Vorgespräch • 01:02:17 Hauptthema 1: Konami • 01:33:46 Hauptthema 2: Toxic Avenger • 01:57:46 Hauptthema 3: The Long Walk • 02:36:40 Werbung: Gamers Only
Draußen wird es langsam wieder kalt, aber in der 10. Folge von STRÄTER & STREBERG geht es heiß her. Wir würdigen das Lebenswerk von Robert Redford, sein Schaffen vor und hinter der Kamera und seinen unermüdlichen Einsatz für den Naturschutz. Anschließend spekulieren die beiden nach dem zweiten Trailer zu 'Running Man' noch einmal darüber, ob diese zweite 'Richard Bachman'-Verfilmung genauso gut wird wie 'The Long Walk', den Gerry gesehen hat. Torsten hat endlich '28 Years Later' gesehen und hat Redebedarf. Gerry ist sich auch nach der vorletzten Folge von ALIEN EARTH nicht sicher, ob ihm die Serie gefällt, oder nicht. Und am Ende beantworten die beiden Hallodris noch ein paar investigative Fragen ihrer wunderbaren PATREON-Community und nehmen natürlich auch Stellung zum 'Kimmel-Gate'. Viel Spaß Unsere Werbepartner für diesen Monat: https://linktr.ee/StraeterStreberg.podcast