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Der Umgang mit Verstorbenen ändert sich mit der Zeit. Dennoch scheinen sich gewisse Grundmuster in der Verarbeitung eines existentiellen Verlusts hartnäckig zu halten. Immer mehr Menschen beerdigen ihre Toten nicht mehr auf einem Friedhof, sondern nehmen die Asche ihrer Lieben nach Hause, streuen sie in Flüsse, auf Wiesen, vergraben sie im Garten oder tragen sie in den Wald. Trotz dieser Entwicklung hin zu einem individualisierten Totenkult sind und bleiben Friedhöfe unersetzlich, als besondere Orte der Trauer, der Begegnung mit dem Tod und dem Leben. Erstsendung: 30.10.2009 Das Feature wurde mit dem Basler Featurepreis 2010 ausgezeichnet.
Nora Blum ist Psychologin (B.Sc. University of York, M.Phil. University of Cambridge) und Gründerin von Selfapy, Deutschlands erster von Ärzten auf Rezept erhältlicher Depressions-App auf Basis kognitiver Verhaltenstherapie. Unter ihrer Führung wuchs Selfapy auf zeitweise über 100 Mitarbeitende, wurde als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) von allen gesetzlichen Krankenkassen erstattet und half Nutzer:innen laut einer Charité-Studie, ihre Depressionssymptome innerhalb von zwölf Wochen um rund 40 Prozent zu senken. 2025 wurde Selfapy an das Pharmaunternehmen MEDICE verkauft. Ausgezeichnet u. a. als Gründerin des Jahres (2022) und mit dem Forbes-30-under-30-Titel, verarbeitete sie ihre Erfahrungen in ihrem Spiegel-Bestseller „Radikale Freundlichkeit“. Im Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt sie, warum sie – wie sie selbst sagt – aus egoistischen Gründen freundlich ist und was die Freundlichkeit mit guter Führung und einem erfüllten Leben zu tun hat.
Der Schweizer Matrose Emil Selhofer verlässt 1944 seine Heimat und tritt in die französische Fremdenlegion ein, mit der er in den Indochinakrieg zieht. Dort wird er, wie er nach Hause schreibt, zum Verbrecher gemacht. Er desertiert und schliesst sich der vietnamesischen Befreiungsbewegung an, die den französischen Kolonialisten Widerstand leistet. Nach mehreren Jahren in der Fremde will Emil Selhofer zurück in die Schweiz, doch der Rückweg ist ihm versperrt. Seine Spur verliert sich im nordvietnamesischen Dschungel. Der Historiker An Lac Truong Dinh skizziert in der Sendung von Sabine Bitter das intensive, aber kurze Leben des Schweizer Fremdenlegionärs und Deserteurs Emil Selhofer. Erstsendung: 26.4.2012 Das Feature wurde 2012 mit dem «Prix Média akademien-schweiz» ausgezeichnet.
1945 töten die zwei Atombomben in Hiroshima und Nagasaki auf einen Schlag fast 100'000 Menschen. Ein Ereignis, das sich in der Musik niederschlägt. In Protestsongs. Aber nicht nur. In der Musikgeschichte der Atombombe zeigt sich auch eine Menge Sarkasmus und Verherrlichung der mörderischen Waffe. «Love that Bomb!» singen «Dr. Strangelove and the Fallouts» 1964, «Not the tiny toy from Word War I / This one is a million times more fun.» Galgenhumor angesichts der omnipräsenten Angst vor dem atomaren Wettrüsten im Kalten Krieg. Ein paar Jahre früher zeichnet die populäre Musik ein ganz anderes Bild: Obwohl fast 100'000 Menschen unmittelbar nach den Explosionen sterben, feiert die Mehrheit der US-Popstars die Atombombe ernsthaft – als Symbol des Sieges und Friedens, das den Feind Japan in die Knie gezwungen hat. Am Morgen nach dem Fall der Bombe auf Hiroshima entsteht mit dem fröhlichen Western Swing-Song «Atomic Power» der erste von zahlreichen Songs über Atombomben. Diese Songs sind stets ein Sensor der Gesellschaft. So spiegeln sich in vielen Liedern der 60er die Angst der Bevölkerung vor der omnipräsenten atomaren Bedrohung: «I want to be normal in every way / But a mushroom cloud hangs over my dreams», singt etwa der Rock'n'Roller Sammy Salvo. Und nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 wird Protestmusik in Japan zum mächtigen Treiber in der Anti-Atomkraft-Bewegung. Bleibt noch Nordkorea – welche Rolle spielt die Musik im aktuellen atomaren Konflikt mit den USA? Die «Passage» rollt 70 Jahre Atommusik auf und zeigt damit, dass es sich lohnt, zweimal hinzuhören und sich nicht nur von den fröhlichen Klängen eines Popsongs täuschen zu lassen. Erstsendung: 29.9.2017 Das Feature wurde mit dem Zürcher Radiopreis 2018 ausgezeichnet.
Sie engagieren sich seit vielen Jahren mit Herzblut für den Kindergottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Nassau – und genau dafür wurden Manuela Kühnau, Ulrike Matzat und Sarah Minor mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Wow! Doch was bewegt Menschen eigentlich dazu, sich über so viele Jahre ehrenamtlich einzusetzen? Was bedeutet es, Kindern den Glauben nahezubringen? Und warum ist ehrenamtliches Engagement heute wichtiger denn je? In dieser Folge sprechen die drei Geehrten über ihre Motivation, unvergessliche Erlebnisse aus dem Kindergottesdienst, die Kraft von Gemeinschaft und darüber, warum sich jeder investierte Moment gelohnt hat. Ein Gespräch über Glauben, Verantwortung und die Menschen, die unsere Gesellschaft nachhaltig prägen.
Im Projekt Echo-Topos-Schweiz vermisst der Schweizer Sänger Christian Zehnder den Alpenraum akustisch. Im Widerhall der Berge ertönen antike Mythen, eine Kulturgeschichte der Vermessung, die Alpenwahrnehmung der Romantik und die ewige Suche des Menschen nach sich selbst im Resonanzraum des anderen. Im Mythos kann die Nymphe Echo ihre Stimme nicht von selbst erheben. Wie Felswände in den Alpen muss sie auf Rufende warten, um den Schall zurück zu wenden. Der antike Dichter Ovid verbindet Echos Widerhall mit der Geschichte von Narziss, der auf der Suche nach sich selbst scheitert. Spinnt man die antike Geschichte weiter, so die Klassische Philologin Antje Wessels, dann suchen wir im Widerhall der Berge heut noch immer uns selbst – mit besseren Chancen. Erstsendung: 13.5.2016 Das Feature wurde mit dem Basler Feature-Preis 2016 ausgezeichnet.
Wir leben in einem der saubersten Länder der Welt. Aber wer sorgt eigentlich dafür, dass das so ist und bleibt? Ein Einblick in den Alltag von Menschen, die beruflich hinter anderen herräumen. Die Autorin begleitet fünf Menschen bei ihrer Arbeit, die täglich gemacht, aber wenig wahrgenommen wird. Ein Mann aus Serbien, der Privatwohnungen putzt. Eine Mitarbeiterin der Stadtreinigung, die in ihrer Kindheit in Kuba mit wenig auskommen musste und nun mit den Folgen des Überflusses konfrontiert ist. Ein kurdischer Abfallkontrolleur, der tagsüber Müllsündern auf der Spur ist und abends Poetry-Slam-Texte schreibt. Eine Sans-Papiers-Hausarbeiterin, die ständig Angst vor Kontrollen hat. Eine tamilische Mitarbeiterin einer Reinigungsfirma, die mit dem engen Zeitplan ihrer Frühschicht kämpft. Erstsendung: 26.2.2021 Ausgezeichnet von der Stiftung Radio Basel mit dem Audio-Förderpreis KatalysatOHR 2019.
Der Virologe Christian Drosten sprach im Mai 2025 zum Thema "Wissenschaft ist Freiheit und Pflicht".
Schick' uns dein Hörstück! Ausgezeichnet wird das beste unabhängig produzierte Kurzhörspiel. Zu gewinnen ist ein Preisgeld, die Teilnahme am Festival ARD-Hörspieltage und eine Sendung im Deutschlandfunk Kultur. Mehr Infos: hoerspielundfeature.de/max15 Mittmann, Johann
2018 als kleines Start-up in Mannheim gestartet, gilt Osapiens heute als einer der spannendsten B2B-SaaS-Anbieter Europas. Das Unternehmen hilft Konzernen wie Metro, Otto, Edeka oder dm dabei, regulatorische Anforderungen – von der CSRD über das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz bis zur EU-Entwaldungsverordnung – rechtssicher zu erfüllen. Nach einer Series-C-Runde über 100 Millionen US-Dollar Anfang 2026 hat Osapiens den Unicorn-Status erreicht.Diesen Wachstumsprozess begleitet CFO Lucas Ziegler sowohl strategisch als auch operativ mit. Seit 2025 als CFO an Bord, hat er das Finance-Team von drei auf mehr als 20 Personen skaliert, die entscheidende Series C begleitet und gleichzeitig die internationale Expansion finanzierungsseitig abgesichert. In dieser Folge spricht er offen darüber, was das wirklich bedeutet – für Strukturen, Prozesse und den eigenen Kopf.Das erwartet Sie in der Podcast-Folge:• Warum der CFO heute Unternehmer und Go-to-Market-Copilot sein muss. • Wie man sich auf eine 100-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde vorbereitet. • Internationalisierung: Worauf es finance-seitig von Anfang an ankommt.• Teamaufbau: Wer zuerst kommt – und warum Konzernprofile oft scheitern.• Welche fünf KPIs im Scale-Up wirklich zählen.• Welche drei Fähigkeiten Finance-Talente entwickeln sollten, um später CFO in einem Scale-up zu werden.Die GesprächsteilnehmerHost: Esra LaubachGast: Lucas Ziegler (CFO Osapiens)Mit diesem Code können Sie sich oder Ihren Mitarbeitenden ein kostenloses Ticket für das Future FINANCE Festival 2026 sichern: FFF26PHier geht's zur Anmeldung: Teilnehmer | Anmeldeformular - Anmeldung zum Future FINANCE Festival am 11. Juni 2026 in Köln
"Hochkultur" liegt ihnen im Blut, denn das zehnköpfige Ensemble Franui hat sich nach einer Osttiroler Almwiese benannt. Dort sind die meisten Mitglieder der Musicbanda aufgewachsen. Von der Alm auf die Bühne der Salzburger Festspiele oder der Elbphilharmonie. Das Ensemble selbst bezeichnet sich als "Umspannwerk". Denn sie transformieren klassisches Repertoire und verorten es neu zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik. Längst gilt Franui als kulturelle Instanz. Ausgezeichnet als "Österreicher des Jahres" in der Kategorie Kulturerbe. Ein Kulturerbe, das sich weigert, stillzustehen.
Heute sprechen wir zunächst über einen Künstler, der seit Jahren mit Humor, Wärme und großer Sympathie Brücken zwischen Deutschland und Polen baut. Der Kabarettist und Autor Steffen Möller ist mit dem diesjährigen Viadrina-Preis ausgezeichnet worden. Die Europa-Universität Viadrina würdigt damit Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für die deutsch-polnische Verständigung engagieren. Außerdem setzen wir unsere Chopin-Reihe fort und besuchen zwei Orte in Warschau, die das Leben des jungen Komponisten geprägt haben: die Visitantinnen-Kirche, wo Fryderyk Chopin regelmäßig musizierte, und den heutigen Präsidentenpalast – den Ort seines ersten öffentlichen Auftritts als Achtjähriger. Begleitet werden die Reportagen von frühen Werken Chopins, komponiert im Alter von nur sieben Jahren.
Remme, Klaus www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Helms, Franz Paul www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Remme, Klaus www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
In Mittelpunkt des OOH! Podcasts steht eine Kampagne, die man nicht einfach sieht – sondern fühlt. Es geht um Kinder in der Ukraine, deren Gesichter durch den Krieg vorzeitig altern. Die Kampagne „Kindheit endet, wenn Krieg beginnt“ macht genau das sichtbar – im öffentlichen Raum. Ausgezeichnet wurde sie mit einem Sonderpreis bei der diesjährigen PlakaDiva. Zu Gast bei Host Kai-Marcus Thäsler ist Tatjana Kiel, CEO von Klitschko Ventures und Mitinitiatorin von #WeAreAllUkrainians – einer Organisation, die seit Beginn des russischen Angriffskriegs konkrete Hilfe für Menschen in der Ukraine organisiert.
Nach 15 Jahren Karriere, vier Alben und dem Titel Miss Schweiz 2009 schlägt Linda Fäh ein neues Kapitel auf: Sie singt erstmals in Mundart. Kürzlich wurde sie für ihre 15-jährige Laufbahn mit dem Schlager Prix Walo ausgezeichnet – ein Moment des Innehaltens vor einem sehr persönlichen Neustart. Der neue Song ist poppig, modern und dennoch tief verwurzelt. Alphorn-Klänge und Örgeli treffen auf zeitgemässen Sound. Mitgeschrieben hat unter anderem Bligg (Marco Bliggensdorfer), mit dem sie intensiv an mehreren Titeln gefeilt hat. Linda ist dabei stark ins Songwriting eingebunden. Inhaltlich geht es um Herkunft, Zusammenhalt und Dankbarkeit. Ihrem Heimatdorf Benken SG, das sie 2009 nach ihrer Wahl zur Miss Schweiz feierte wie eine Königin, widmet sie musikalisch ein Denkmal. «I mim chline Dorf» ist Ausdruck dieser Verbundenheit. Auch heute lebt ihre Familie dort – ihre Grossmutter, die 2024 im Alter von 100 Jahren verstorben ist, prägte sie ebenso wie ihr Vater, der selbst Musiker ist. Im Keller der Waschküche probte er – Linda sang mit. Heute lebt sie in Einsiedeln, ist Mutter eines dreijährigen Sohnes und macht neben der Musik auch ihre eigene Kreationen für Bühnenoutfits mit dem Modelabel «Birds of Love Fashion». Muttersein, Familie und Bodenständigkeit sind für sie Anker und Inspiration zugleich. Mit der neuen Mundartmusik möchte sie noch näher an die Menschen rücken – echt, persönlich und im Hier und Jetzt. Das Musikvideo zu «I mim chline Dorf» erscheint am 8. Mai um 20:00 Uhr auf YouTube.
Rasmus Schöll führt die Aegis-Buchhandlung in Ulm. Sie wurde mit einem der Hauptpreise des deutschen Buchhandlungspreis 2025 ausgezeichnet als "Beste Buchhandlung". Er hat die traditionsreiche Buchhandlung 2018 übernommen und mischt seitdem das Ulmer Literaturleben auf.
Mit dem Karfreitag blicken wir schon auf die kommenden Feiertage – und auf eine Region, in der Ostern ganz eigene Formen annimmt. Heute nehmen wir Sie mit in die Kaschubei – eine Region im Norden Polens mit eigener Sprache, eigenen Sitten und Bräuchen. Auch die Ostertraditionen unterscheiden sich deutlich von denen in anderen Teilen des Landes. Außerdem sprechen wir später über einen der bekanntesten Romane der polnischen Literatur: „Lalka“ – „Die Puppe“ von Bolesław Prus. Die neue deutsche Übersetzung wird Mitte April mit dem Usedomer Übersetzerpreis ausgezeichnet. Mehr dazu im Infomagazin.
Hallmeyer, Stefan www.deutschlandfunkkultur.de, Rang 1
Zum 3. Mal wurde im November 2025 bei unserer Jahrestagung in Erfurt der BücherFrauen-Literaturpreis "Christine" feierlich verliehen. Ausgezeichnet wurde der Roman "Was Hortensia nicht mehr erzählen konnte" der spanischen Autorin Dulce Chacón. Damit erhielt zum ersten Mal eine Übersetzung diesen einzigen deutschen Literaturpreis, der ausschließlich Autorinnen gewidmet ist. BücherFrau Yvonne de Andrés spricht in dieser Folge mit der Übersetzerin des Romans Friederike Hofert.
Regierung ernennt Lebensmittel-Ombudsmann, Branko Jelinek erhält drei Muriel-Comicpreise, Sprachkurs: „ústav“, Das Programm des Klassik-Festivals Smetanova Litomyšl
Regierung ernennt Lebensmittel-Ombudsmann, Branko Jelinek erhält drei Muriel-Comicpreise, Sprachkurs: „ústav“, Das Programm des Klassik-Festivals Smetanova Litomyšl
Lischka, Gregor www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Tue, 13 Jan 2026 05:22:00 +0000 https://jungeanleger.podigee.io/2901-private-investor-relations-podcast-22-christian-schreckeis-holt-mit-seinem-oebfa-team-einen-internationalen-ir-award-nach-osterreich 7a63f1a5bfc8ce554fbc125d7dd0c85b Christian Schreckeis ist Abteilungsleiter Emissions- und Portfoliomanagement, Investor Relations & Bundeshaushalt bei der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA). Mit seinem Team hat er vor wenigen Tagen einen wichtigen internationalen IR-Award nach Österreich geholt, den Preis als „Bestes Investor Relations Team eines Staates“ von CMDPortal. Ausgezeichnet wurde dabei die Klarheit und Zuverlässigkeit der österreichischen Investoren-Kommunikation im Jahr 2025. Wir sprachen auch noch über die Pionierrolle Österreichs bei den grünen Finanzierungen, das letztes Jahr auf den öffentlichen Sektor ausgeweitete Bundesschatz-Produkt, Trends bei der Investorenbasis und wer die Republik Österreich am Markt kauft bzw. was die OeBFA (neben der monatlich aktualisierten Investoren-Präsentation) im Bereich Investor Relations so alles tut. https://www.oebfa.at http://www.audio-cd.at/pir Playlist Spotify http://www.audio-cd.at/private-investor-relations About: Die Serie "Private Investor Relations" des Podcasters Christian Drastil, der im Q4/24 in Frankfurt als "Finanznetworker #1 Austria" ausgezeichnet wurde, findet im Rahmen von http://www.audio-cd.at und dem Podcast "Audio-CD.at Indie Podcasts" statt. Es handelt sich um das Ziel der stärkeren Vernetzung zwischen Privatanleger:innen und den Investor Relations Abteilungen. Im selbst komponierten Jingle unterstützt die Opernsängerin Ruzanna Ananyan. Bewertungen bei Apple (oder auch Spotify) machen mir Freude: http://www.audio-cd.at/spotify , http://www.audio-cd.at/apple . Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit! 2901 full no Christian Drastil Comm. (Agentur für Investor Relations und Podcasts)
Was macht ein gutes Gedicht aus? Darüber wurde stets viel nachgedacht, philosophiert und diskutiert. Die Gattung Lyrik zählt zu der anspruchsvollsten Gattung der deutschen Literatur. Auf geringem Platz, mit wenigen Worten, dem richtigen Rhythmus soll das Gesagte passen und stimmen. Norbert Hummelt zählt zu den wichtigsten Gegenwartslyrikern. In seinen Gedichten erkundet er Momente des Innenlebens, seziert Seelen- und Gefühlsleben, zeichnet die Verletzlichkeit von Beziehungen und Welt. Ausgezeichnet mit Deutschlands höchstdotiertem Lyrikpreis, dem Hölty-Preis, hat der 1962 in Neuss geborene Dichter, Übersetzer und Kulturjournalist, nun einen neuen Lyrikband vorgelegt: "Hellichter Tag". In NDR Kultur à la carte spricht er mit Joachim Dicks über das, was ein gutes, treffsicheres Gedicht ausmacht.
Der WoodCAST wurde kürzlich mit dem Leading Lights Preis der BOKU University ausgezeichnet! Ich möchte mich daher bei allen Hörer*innen und der BOKU University bedanken und freue mich wenn ihr euch den BOKU Leading Lights Podcast von Alina Hauke anhört. Überall wo es Podcasts gibt. Support the showAnyone who would like to support the WoodCAST
Kaul, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Der Berliner März Verlag wurde 2025 gleich mehrfach preisgekrönt. Tapfer trotzt er der Krise im Verlagswesen. Doch nicht nur deshalb freut sich die März-Doppelspitze, bestehend aus Barbara Kalender und Richard Stoiber, über den Geldregen. Kalender, Barbara; Stoiber, Richard www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der Berliner März Verlag wurde 2025 gleich mehrfach preisgekrönt. Tapfer trotzt er der Krise im Verlagswesen. Doch nicht nur deshalb freut sich die März-Doppelspitze, bestehend aus Barbara Kalender und Richard Stoiber, über den Geldregen. Kalender, Barbara; Stoiber, Richard www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Jedes Jahr zeichnet Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst zehn besondere Bücher aus. Dazu ein Gespräch mit Martin Pflanzer vom Hagebutte Verlag.
Die Wissenschaftsredaktion diskutiert die Nobelpreise in Medizin, Physik und Chemie. Wir schauen hinter die Kulissen, besuchen Forschende im Labor und fragen, was diese Auszeichnungen mit uns und unserem Alltag zu tun haben. (00:42) Was T regs alles können. Wir besuchen an der Universität Zürich das Labor von Nicole Joller, die zu den regulatorischen T-Zellen unseres Immunsystems forscht. Dabei blicken wir auch in die USA: Dort sollen die smarten Moleküle bald gegen Diabetes I, Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden. Felicitas Erzinger (08:17) Der Quanten sind viele. Nach der Bekanntgabe des Physiknobelpreises haben sich die Schweinwerfer ganz auf den Quantencomputer gerichtet. Doch links und rechts dieses Prestigeprojekts der Zukunft gibt es viele andere Quantengeschichten. Zum Beispiel die der Tunnel-Transistoren, zu denen Mathieu Luisier an der ETH Zürich geforscht hat. Daniel Theis (14:30) Vom Flüchtlingskind zum Nobelpreis. Omar Yaghi wuchs in Jordanien in ärmlichen Verhältnissen auf. Seit zwölf Jahren ist er Professor an der University of California in Berkeley, seinem «Nirwana». Und nun Nobelpreisträger. Ausgezeichnet für die Entdeckung neuer Materialien, sogenannten MOFs, um die grossen Probleme der Menschheit anzugehen: Wasserknappheit und Klimakrise. Katharina Bochsler (22:28) Hinter den Kulissen. Warum war Fred Ramsdell – einer der drei Laureaten des Medizin-Nobelpreises – für Stockholm nicht erreichbar? Wer hat John Martinis schlafen lassen, als das Nobelkomitee für Physik anrief? Die Nebenschauplätze des Nobelpreises sind fast so aufregend wie die Auszeichnung selbst. Irène Dietschi Links: nobelprize.org/prizes/medicine/ Nobelpreis Medizin nobelprize.org/prizes/physics/ Nobelpreis Physik nobelprize.org/prizes/chemistry/ Nobelpreis Chemie
Susumu Kitagawa, Richard Robson und Omar M. Yaghi haben eine völlig neue Art von Material entwickelt. Metall-organische Gerüstverbindungen können helfen, Umweltprobleme zu lösen, indem sie zum Beispiel Schadstoffe aufnehmen oder CO₂ binden. Von Anneke Meyer
John Clarke, Michael H. Devoret und John M. Martinis bewiesen erstmals, dass sich quantenmechanische Effekte auch in sichtbaren Größenordnungen beobachten lassen. Eine Entdeckung, die den Weg für Technologien wie Quantencomputer ebnet. Von Anneke Meyer
Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an Mary Brunkow, Fred Ramsdell (beide USA) und Shimon Sakaguchi (Japan). Ausgezeichnet werden ihre Entdeckungen zu einer Form der Immuntoleranz, einer stark verminderten Reaktion des Immunsystems gegenüber bestimmten Auslösern. Martin Gramlich im Gespräch mit Ulrike Till, SWR-Wissenschaftsredaktion.
Im Rahmen des Deutschen Schulpreises 2025 ist die Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule in Karlsruhe mit dem Preis für Demokratiebildung ausgezeichnet worden. Schüler*innen dort können zum Beispiel im Ideenbüro eigene Ideen einbringen, um das Schulklima zu verbessern. Stefan Troendle im Gespräch mit Micha Pallesche, Schulleiter der Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule, Karlsruhe
• Nach Interviews • In Mexiko herrschen kriminelle Kartelle über Zivilbevölkerung, Polizei und Justiz. Menschen verschwinden, werden ermordet, ihre Körper nie gefunden. Angehörige machen sich auf die Suche. Ausgezeichnet mit dem Prix Italia 2023. Von Laura Uribe www.deutschlandfunkkultur.de, Hörspiel
Die Zeitschrift "Opernwelt" kürt jährlich das beste Opernhaus der vergangenen Saison. Diesmal geht die Auszeichnung an die Oper Zürich. Ihr Intendant Andreas Homoki habe "tolle Regisseure" als Gäste verpflichtet, sagt Chefredakteur Jürgen Otten. Ellmenreich, Maja; Otten, Jürgen www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Seit ihrem Amtsantritt als Leiterin der Städtischen Galerie Karlsruhe hat Stefanie Patruno viel erreicht. Dafür wurde sie jetzt mit dem Lotto-Museumspreis 2025 ausgezeichnet.
Mehr als 160 Filme bei hochsommerlichen Temperaturen – das Münchner Filmfest 2025 bot lohnendes Kinoerlebnis, sagt Filmkritiker Rüdiger Suchsland in SWR Kultur. Im Fokus stand der deutsche Wettbewerb mit dem Förderpreis Deutsches Kino. Ausgezeichnet wurde „Carla“ für Regie und Drehbuch, „Sechswochenamt“ überzeugte mit einer berührenden Trauergeschichte.
Mit ihrem Karl-Wilhelm-Fricke-Preis möchte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur das Engagement derjenigen sichtbar machen, die sich über Jahrzehnte weltweit mit Zivilcourage und Mut gegen Diktaturen und autoritäre Herrschaft sowie für demokratische Rechte und Freiheiten eingesetzt haben und einsetzen. Ausgezeichnet werden mit dem von Dr. Burkhart Veigel gestifteten Preis Einzelprojekte, Persönlichkeiten und Initiativen, die mit ihrer Arbeit das Bewusstsein für Freiheit, Demokratie und Zivilcourage stärken. Der mit 20.000 Euro dotierte Hauptpreis geht an den Historiker Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk. Die Jury würdigt damit sein langjähriges Engagement für eine kritische Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit und seine aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Diskurs. Die Laudatio hält der DDR-Bürgerrechtler und Publizist Wolfgang Templin. Der Sonderpreis geht an das Neiße Filmfestival. Das Festival findet 2025 zum 22. Mal im Dreiländereck Deutschland–Polen–Tschechien statt und bringt mit Filmen, Ausstellungen und Konzerten Menschen grenzüberschreitend zusammen. Veranstalter ist der Verein Kunstbauerkino e.V. Die Laudatio hält die Autorin und Filmemacherin Dr. Grit Lemke. Die Initiative „(K)Einheit“ erhält den Nachwuchspreis für ihre fünfteilige Filmreihe mit ostdeutschen Perspektiven junger Erwachsener. Die Filme stoßen Diskussionen zu Erinnerung, Identität und Teilhabe an und fördern den Dialog zwischen Generationen. Die Laudatio hält die Autorin und Sprecherin des Netzwerks „3te Generation Ost“ Jeannette Gusko. Der Jury des Preises unter der Leitung der ehemaligen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler gehören die russische Menschenrechtlerin Prof. Dr. Irina Scherbakova, der Schriftsteller Marko Martin, der Preisspender Dr. Burkhart Veigel und die Direktorin der Bundesstiftung Aufarbeitung Dr. Anna Kaminsky an.
Er ist einer der wandlungsfähigsten Schauspieler Deutschlands. Ausgezeichnet wurde er mit dem Deutschen Filmpreis für seine Darstellung des Liedermachers Gundermann – dem singenden Baggerfahrer aus der Lausitz. Den nächsten Filmpreis erhielt er für seine Rolle als Anwalt in „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“. 2025 ist er gleich zweimal in der Kategorie Bester Nebendarsteller nominiert – für „Köln 75“ und „In Liebe, Deine Hilde“. In diesem Podcast hört ihr ein fiktives Interview mit Gundermann, bei dem Alexander Scheer hörbar Spaß hatte: Er antwortet ausschließlich mit Songzeilen aus Gundermanns Liedern. Ein herrliches Gespräch, denn Alexander Scheer ist ein bisschen verrückt, ein bisschen schräg – und sehr neugierig auf alles, was er noch nicht kennt. Podcasttipp „Fühlst Du's? Was Musik mit uns macht“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/fuehlst-du-s-was-musik-mit-uns-macht/14239057/
Der Autorin Olga Martynova ist am 3. April der Peter-Huchel-Preis 2025 in Staufen im Breisgau überreicht worden. Ausgezeichnet wurde sie für ihren Gedichtband „Such nach dem Namen des Windes“.
Kulms, Johannes www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Ausgezeichnet! Friedrich Merz gibt den Baron Münchhausen. In wenigen Tagen vergisst er sein Geschwätz von gestern. Angela Merkel brauchte 15 Jahre um die Union nach links zu verschieben, Friedrich Merz nur eine Woche. Er ist das Paradebeispiel des rückhaltlosen Scheinkonservativen. Oder kommt jetzt die harte Tür in der Migrationspolitik? Zwingt er die SPD in ein neues Modell? Weg von Sozialleistung, hin zur Leistungsgesellschaft à la Thatcher? Benjamin und Marcel diskutieren über die Regierungsbildung, die Friedensgespräche und über Orgasmen von grünen Frauen. Frühlingsgefühle halt.
Gerd Nefzer aus Schwäbisch Hall ist den diesjährigen Oscar-Verleihungen zum dritten Mal für die besten visuelle Effekte ausgezeichnet worden – für seine Mitwirkung am Film „Dune: Part 2“. Die begehrte Trophäe hatte er bereits 2022 für den ersten Teil von „Dune“ sowie 2018 für „Blade Runner 2049“ erhalten. Es seit vielleicht die schönste Oscar-Show bisher gewesen, sagte Nefzer am Morgen nach der Preisverleihung im Gespräch mit SWR Kultur. Das Gefühl, bei diesem Ereignis dabei zu sein, sei einfach unbeschreiblich: „Ich stehe ja nicht oft mit echten Stars auf dem roten Teppich. Das wird nie zur Routine.“. Die verlangten Spezialeffekte für „Dune 2“ seien sehr aufwändig gewesen. Die größte Herausforderung war die Schlüsselszene, in der Hauptdarsteller Timothy Chalamet auf einem Sandwurm reitet. „Regisseur Denis Villeneuve hat uns gesagt: wenn diese Szene nicht gut ist, ist der ganze Film nichts.“ Trotz digitaler Nachbearbeitungen und Ergänzungen stecke in solchen Szenen immer noch sehr komplizierte selbstgebaute Mechanik, erklärt der Spezialeffekt-Künstler. Nefzer ist eigentlich studierter Agrartechniker und kam in den späten 1980er-Jahren durch seinen Schwiegervater und seinen Schwager zum Filmgeschäft. Beide betrieben damals einen Film-Auto-Verleih in Schwäbisch-Hall. Mit Nefzers Einstieg wurde die Spezial-Effekte-Sparte ausgebaut. Trotz einer Filiale in Potsdam-Babelsberg hat die Firma ihren Haupsitz aber immer noch in der Kleinstadt am Kocher. „Es ist schön hier, und ich bin nicht so der Typ für Großstädte“, so Nefzer. Außerdem hat er immer noch Kontakt zu den landwirtschaftlichen Betrieben, in denen er vor Jahrzehnten seine Ausbildung gemacht hat – um den Kopf freizubekommen vom Filmgeschäft, hilft er dort gerne mal aus, am liebsten beim Traktorfahren.
“Eine Frau von Anfang Vierzig reflektiert ihr Leben, die Bilanz fällt melancholisch bis deprimierend aus, dabei ist scheinbar alles gut. Lilli hat Mann und Kind, die Verhältnisse sind geordnet. Gleichsam aus dem Nichts erwachsen die Katastrophen. An Unsicherheit und fehlender Distanz droht Lillis Anspruch auf Würde zu scheitern – und gewinnt, eben aus dieser großen Not, doch wieder eine Chance. Ein starkes, unaufgeregtes, nicht humorfreies Stück über die Suche nach dem Glück.“ (Ausgezeichnet als Hörspiel des Monats August 2013. Aus der Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste) Von Arno Geiger Mit: Alexandra Henkel, Martina Gedeck, Jörg Hartmann, Robert Besta, Jule Brandl Regie: Leonhard Koppelmann SWR 2013