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Was ist los in den nationalen, internationalen und südwestdeutschen Kulturszenen? Berichte, Rezensionen zu Premieren und Konzerten, Ausstellungen und Museen, Künstlern und Events! Aus den Kulturmagazinen "SWR2 am Morgen", "SWR2 Journal am Morgen", "SWR2 Journal am Mittag" und "SWR2 Kultur aktuell".

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    • Sep 20, 2022 LATEST EPISODE
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    Würdiger Abschluss der Trauerfeierlichkeiten für die Queen

    Play Episode Listen Later Sep 20, 2022 3:49


    Nach zehn Tagen der exzessiven Trauer haben die Trauerfeierlichkeiten für Königin Elisabeth II. gestern mit dem Gottesdienst und der Grablegung ihren Höhepunkt und Abschluss erreicht. Auf Twitter gab es kaum andere Themen. Und auch die gedruckten und digitalen Kulturseiten kommentierten den Trauergottesdienst.

    Russische Star-Sängerin Alla Pugatschowa stellt sich gegen Ukraine-Krieg

    Play Episode Listen Later Sep 19, 2022 3:44


    Im Netz gibt es nach dem Tod der 22jährigen Mahsa Amini zahlreiche Proteste gegen die Sittenpolizei im Iran. Amini war wegen Verstoßes gegen die strengen Bekleidungsregeln für Frauen verhaftet worden und kurz danach gestorben. Außerdem geht es um den wohl größten Musikstar in Russland: Die Sängerin Alla Pugatschowa stellt sich öffentlich gegen Putin und seinen Krieg in der Ukraine. Die Kulturmedienschau von Anja Höfer:

    „Hallo Euphoria“ – Die Sterne veröffentlichen neues Album

    Play Episode Listen Later Sep 16, 2022 4:00


    Inspirierend, funkig und doch gewohnt systemkritisch – Die hamburger Indie-Pop-Band „Die Sterne“ veröffentlichen mit „Hallo Euphoria“ ihr 13. Album. 2018 formierte sich die Band um Sänger und Gitarrist Frank Spilker neu. Dem Sound und dem mühelosen Sprachduktus der Band hat das nicht geschadet. Ganz im Gegenteil weisen die zehn Songs auf dem Album die typische systemkritische Sternenattitüde auf und kommen doch durch den Einsatz eines Orchesters in neuem Klangkleid daher.

    Modeikone Queen Elizabeth: „Bunte Farben als Vorzeichen kosmischer Schönheit”

    Play Episode Listen Later Sep 9, 2022 8:27


    „Die Queen ist zu einer Modeikone geworden”, sagt Modetheoretikerin Barbara Vinken im Interview mit SWR2 , „auch weil sie sich so außergewöhnlich farbig anzog.” Ihre Buntheit habe alles überstrahlt.

    „Abscheulicher Bastard“ – Oliver Sim von The xx geht auf „Hideous Bastard“ hart mit sich ins Gericht

    Play Episode Listen Later Sep 8, 2022 4:04


    Oliver Sim, Sänger und Bassist der erfolgreichen Londoner Indieband The xx veröffentlicht nach seinem Bandkollegen Jamie xx nun ebenfalls ein Soloalbum. Auf „Hideous Bastard“ klingen die Songs weniger minimalistisch als bei The xx und zu keinem Zeitpunkt so beatlastig und voluminös wie die von Jamie xx. Oliver Sims vielseitig klingenden Indiepop-Songs überzeugen durch schonungslos ehrliche Texte, die häufig von Scham und Angst handeln, die er als homosexueller, mit HIV infizierter junger Mann durchlitten hat, meint Musik-Journalistin Christiane Falk.

    Scholz-Biograph Lars Haider: Der Kanzler ist besonnen, bleibt aber zu oft unverständlich

    Play Episode Listen Later Sep 7, 2022 5:14


    Olaf Scholz habe in den Krisen der Gegenwart bislang die Ruhe bewahrt. Das spreche für den Bundeskanzler, sagt der Journalist und Scholz-Biograph Lars Haider in SWR2.

    „Marek Edelman ...and there was love in the Ghetto“: Kino-Doku zur Macht der Gefühle

    Play Episode Listen Later Sep 7, 2022 3:47


    Marek Edelman war einer der Anführer des jüdischen Aufstands im Warschauer Ghetto. Kurz vor seinem Tod 2009 schrieb er ein Buch über die Liebe im Ghetto. Die Filmemacher Andrzej Wajda und Jolanta Dylewska haben daraus ein Dokudrama gemacht: „Marek Edelman … and there was love in the Ghetto”.

    Mehr als Roboter: Lauterbach stellt Digitalisierungsstrategie für die Pflege vor

    Play Episode Listen Later Sep 7, 2022 6:08


    Unterstützen, nicht ersetzen: Darin sieht der Pflege-Experte David Gutensohn das große Potential der Digitalisierung in den Pflegeberufen. Mehr Prävention durch Gesundheitsangebote auf dem Smartphone, weniger Bürokratie durch die digitale Patientenakte oder Sensoren, die bei Stürzen automatisch das Pflegepersonal alarmieren: Eine umfassende Digitalisierung biete nicht nur Pflegebedürftigen, sondern auch dem Gesundheitspersonal viele Vorteile. Den menschlichen Kontakt und empathischen Austausch könne die Technologie Allerdings nie ersetzen, sagt Gutensohn. Deshalb vermittelten die oft diskutierten Pflegeroboter zwar ein einfaches, aber falsches Bild von Digitalisierung. Bis es soweit sei, müsse Deutschland aber einigen Rückstand aufholen. Das gelte unter anderem für die Versorgung mit schnellem Internet auf dem Land und bei Schulungen des Personals und der Pflegebedürftigen selbst. Von der von Digitalminister Volker Wissing (FDP) angekündigte Top-10-Platzierung sei man im Bereich Digitalisierung in der Pflege noch weit entfernt.

    Filme fernab von Netflix und Co.: Sehenswertes in den Nebenreihen der Filmfestspiele von Venedig

    Play Episode Listen Later Sep 6, 2022 9:23


    „Seitdem sich die Filmfestspiele von Venedig mehr und mehr zur Startrampe für die Oscar-Saison entwickelt haben, sind die Filme aus dem globalen Süden etwas verschwunden. Insofern sind die Nebenreihen eine Chance, woanders hinzuschauen“, meint SWR2-Filmexperte Rüdiger Suchsland. In SWR2 stellt er drei besondere Produktionen vor.

    „Nicht ich erhebe Vorwürfe, sondern die Kinder“ – Spiegel-Journalistin über ihre Recherchen zu Ulrich Seidl

    Play Episode Listen Later Sep 6, 2022 8:46


    „Was mit den Eltern der Kinder abgesprochen wurde, kann ich nicht sagen, was ich sagen kann, ist, dass die Eltern der acht Laiendarsteller uns gegenüber angeben, dass ihnen über das Thema Pädophilie explizit nichts gesagt wurde“, so die Journalistin Pascale Müller im Interview mit SWR2 Kultur Aktuell. Sie ist Teil des Recherche-Teams des Magazins „Der Spiegel“, das schwere Vorwürfe gegen die Dreharbeiten bei Ulrich Seidls neuem Film „Sparta“ erhebt. So sollen in Rumänien minderjährige Laiendarsteller ausgenutzt und schlecht behandelt worden sein sollen. In einem gerade veröffentlichten Statement hält Seidl entgegen, dass er die Familien sehr wohl über das Thema seines Films informiert habe: „Allerdings verwendet er nicht das Wort „Pädophilie“, sondern spricht von ambivalenten Verhältnissen der Hauptfigur gegenüber Kindern“, so Müller. Die Eltern der Kinder hätten ihr gegenüber angegeben, keine ausreichende Vorbereitung und Information bekommen zu haben. Auch über eine Duschszene sollen sie nicht informiert worden sein: „Was ich sagen kann, ist, dass Kinder uns gegenüber angegeben haben, dass sie bis auf die Unterhose entkleidet waren und ihnen dies unangenehm war. Das scheinen wohl Szenen gewesen sein, wo ihnen nicht erklärt worden sei, warum sie gedreht wurden.“ Am Freitag soll „Sparta“ beim Toronto International Film Festival Premiere haben.

    Kein Kriegsheldentum in der Kinodoku „Mariupolis 2“ von Mantas Kvedaravičius

    Play Episode Listen Later Sep 6, 2022 3:39


    Der Dokumentarfilm „Mariupolis 2“ ist das Vermächtnis des litauischen Regisseurs Mantas Kvedaravičius. Er wurde während der Dreharbeiten in Mariupol, der Stadt, die zum Symbol des Vernichtungskriegs in der Ukraine geworden ist, vermutlich von der russischen Armee ermordet.

    Demografischer Wandel gefährdet unsere Zukunft - Neues Buch „Die Altenrepublik“

    Play Episode Listen Later Sep 6, 2022 5:50


    In seinem Buch „Die Altenrepublik“ erforscht Stefan Schulz die Folgen des demografischen Wandels. Welche Auswirkungen auf die Wirtschaft, Innovationskraft und Lebensfreude es haben wird, wenn demnächst mehr Menschen in Rente gehen als es Schulabgänger gibt, das erläutert er in SWR2.

    Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen: Preis für Schauspielkunst an Anne Ratte-Polle

    Play Episode Listen Later Sep 5, 2022 4:15


    Unglaubliche Gelassenheit in Verbindung mit einer starken Leinwand-Präsenz – diese Eigenschaften gelten als Markenzeichen der Schauspielerin Anne Ratte-Polle. Ihre ersten Berufsjahre hat die 48-Jährige auf deutschen Theaterbühnen verbracht, mittlerweile liebt sie beides: Theater und Film. Auf dem Ludwigshafener Festival des Deutschen Films ist sie in ihrer neuen Produktion „Alle wollen geliebt werden“ zu sehen. Gerade hat sie mit Regisseur Dominik Graf den Film „Mein Falke“ abgedreht, in dem sie eine Biologin spielt.

    „Dass Deutschland Israels Hilfe ablehnte, ist nicht mehr nachvollziehbar“ – 50 Jahre nach dem Olympia-Attentat

    Play Episode Listen Later Sep 5, 2022 9:09


    50 Jahre nach dem Olympia-Attentat in München, bei dem palästinensische Terroristen elf jüdische Sportler ermordeten, erzählt eine ARD-Doku das Geschehen von damals neu, will es aber nicht korrigieren. „Eine Korrektur kann nur zwischen den Angehörigen der Opfer und den deutschen Behörden stattfinden“, sagt Doku-Regisseur Bence Máté, „Man muss sich das vorstellen, was für ein Eingriff in das Leben dieser Menschen der Anschlag war.“ Die Angehörigen warten nach 50 Jahren immer noch auf Antworten auf offene Fragen und eine Geste der Bundesregierung. Dass die Spiele nicht abgebrochen wurden, halten heute manche Angehörige für richtig Damals als besondere Gespürlosigkeit gebrandmarkt wurde auch die Entscheidung, die Spiele nach einem Gedenktag fortzuführen. „Ich habe mit der Schwimmerin Schlomit Mirtu aus unserem Film gesprochen. Sie hatte es damals sehr mitgenommen, zu sehen, wie die Athleten am nächsten Tag einfach weitertrainierten. Heute hat sie ihre Meinung geändert und sagt man darf den Terroristen den Erfolg der kompletten Sabotage einer solchen Veranstaltung nicht überlassen.“ Deutschland war auf den Anschlag völlig unvorbereitet Dass der Anschlag in dieser Form möglich war, habe laut Máté auch an dem Image gelegen, dass Deutschland sich nach der Nazizeit habe geben wollen: „Viele Polizisten auf dem Olympiagelände waren nicht einmal bewaffnet.“ Und auch bei der missglückten Befreiungsaktion hatte man nicht die richtigen Leute gehabt: „Das waren normale Schützen, keine ausgebildeten Scharfschützen. Dass Deutschland das Hilfsangebot der israelischen Regierung, die israelischen Spezialkräfte einzusetzen, abgelehnt hat, ist heute nicht mehr nachvollziehbar.“

    Halbzeit bei den 79. Filmfestspielen von Venedig: Altmeister Paul Schrader stellt seinen neuen Film vor

    Play Episode Listen Later Sep 5, 2022 5:47


    Hollywood-Altmeister Paul Schrader bekam bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig einen Ehrenlöwen und außer Konkurrenz läuft dort auch sein neuester Film „Master Gardener“. Ein wirklich guter Film, meint SWR2-Filmkritiker Rüdiger Suchsland.

    Zeitenwende beim Energiesparen: Verzicht ist die neue politische Realität

    Play Episode Listen Later Sep 2, 2022 6:47


    Noch vor wenigen Monaten gab es die Begriffe „Energiesparen“ oder „Verzicht“ kaum im Sprachgebrauch der deutschen Politik. Aber mit dem Ukrainekrieg und der Inflation habe sich das nun radikal geändert, sagt Philipp Lepenies, Autor des Buches „Verbot und Verzicht. Politik aus dem Geiste des Unterlassens“, in SWR2. Inzwischen hätten so manche Politiker gut gemeinte Ratschläge erteilt, wie jeder einzelne von uns Energie sparen könnte, ob „mit oder ohne Waschlappen beim Duschen“. Aber für den Sozialwissenschaftler ist klar, dass wir durch den Ukraine-Krieg, nun in einer Zeitenwende leben, „in der das Wort „Verzicht“ zu einem Teil der politischen Realität geworden ist“. Philipp Lepenies rät, diese vage Hoffnung aufzugeben, denn der Verzicht werde nicht nur vorübergehend sein.

    Der Herr der Ringe-Serie „Die Ringe der Macht“: Großer Pathos im bildgewaltigen Epos

    Play Episode Listen Later Sep 2, 2022 3:43


    Die neue Fantasy-Serie von Amazon „Die Ringe der Macht“ trumpft dabei auf mit großem Pathos, monumentalen Bildern und gewaltigem Soundtrack.

    „Unlearn Patriarchy“: Patriarchale Strukturen schaden nicht nur Frauen

    Play Episode Listen Later Sep 1, 2022 8:30


    „Die Welt ist stark von patriarchalen Werten und Normen geprägt, und ich glaube, dass wir uns das sehr selten bewusst machen“, sagt Lisa Jaspers, Autorin und Mitherausgeberin des Sammelbands „Unlearn Patriarchy“. In fünfzehn Aufsätzen spürt der Sammelband patriarchalen Strukturen nach, auch an Punkten, wo wir sie vielleicht gar nicht vermuten. Es gehe es darum, dass wir als gesamte Gesellschaft, in veralteten Rollen- und Geschlechterbildern hängen, die sehr wenig Unterschiedlichkeit zulassen, meint Jaspers im Gespräch mit SWR2 Kultur Aktuell. „Das ist eigentlich für alle nicht besonders schön.“

    ,,Putins Armee der Trolle" von Jessikka Aro: Der Troll im eigenen Leben

    Play Episode Listen Later Sep 1, 2022 4:46


    Russische Desinformation durch Social Media gehörte schon vor der US-Wahl 2016 zur Propaganda-Strategie des Kreml. So beschreibt es die finnische Journalistin Jessikka Aro in ihrem Buch „Putins Armee der Trolle“.

    Erster Eindruck von den Filmfestspielen in Venedig

    Play Episode Listen Later Sep 1, 2022 4:31


    Die Rolle der Kunst und des Künstlers in der Gesellschaft ist wohl in allen Teilen der Welt bedeutender, als in Deutschland - natürlich auch, weil die Not der politischen Verhältnisse dort größer ist. Von einem mexikanischen Schriftsteller in der Lebenskrise erzählt der Regisseur Alejandro Gonzalez Inarritu (,,Amores Perros") bei den Filmfestpielen in Venedig in seinem Wettbewebsfilm ,,Bardo"; und von einem Popsänger der Präsidentschaftskandidat wird handelt der Dokumentarfilm "Bobi Wine: Ghetto President".

    Aachener Friedenspreis für den Rechtsanwalt und Friedensaktivisten Holger Rothbauer aus Tübingen

    Play Episode Listen Later Sep 1, 2022 3:26


    Seit Jahrzehnten kämpft der Tübinger Rechtsanwalt und Friedensaktivist gegen illegale Exporte deutscher Rüstungskonzerne. So hat Holger Rothbauer etwa erfolgreich illegale Waffenexporte der Firmen Heckler & Koch und Sig Sauer nach Mexiko und Kolumbien vor Gericht gebracht. Für sein Engagement erhält er heute am 1. September 2022 den Aachener Friedenspreis.

    Geniale feministische Utopie – „Matrix“, der neue Roman von Lauren Groff

    Play Episode Listen Later Sep 1, 2022 4:30


    Poetisch ist der Tonfall, mit dem der amerikanische Literaturstar Lauren Groff das Leben ihrer Heldin Marie erzählt. „Matrix“ ist eine Geschichte über weibliche Selbstbestimmung, die im England des 12. Jahrhunderts spielt, aber aus der Vergangenheit zu uns spricht. Mit 17 Jahren in ein Kloster verstoßen, beschließt Marie schnell, die Verhältnisse dort radikal zu ändern. Als Äbtissin baut sie mit ihren Nonnen ein Labyrinth um das Kloster und schneidet es damit von der Außenwelt ab. So entspinnt sich in „Matrix“ eine feministische Utopie, die auf bewegende Weise von den Ideen erzählt, auf die Frauen kommen können, wenn sie sich selbst überlassen sind.

    Kampf gegen die ökologische Wende – Neues Thema der Rechten ist „Klimarassismus“

    Play Episode Listen Later Sep 1, 2022 7:50


    Das Risiko, dass es zu einer gesellschaftlichen Eskalation aufgrund der Energiekrise kommt, ist groß, meint der Soziologe Matthias Quent. In seinem neuen Buch „Klimarassismus – Der Kampf der Rechten gegen die ökologische Wende“ zeigt er auf, dass der Kampf gegen den ökologischen Wandel mittlerweile zu einem Hauptthema der Rechten geworden ist.

    Eugen Merher ist für den Studenten-Oscar nominiert

    Play Episode Listen Later Aug 30, 2022 4:23


    Der Film „The Boy Who Couldn't Feel Pain“ von Eugen Merher, Absolvent der Filmakademie Ludwigsburg, ist für den Studenten Oscar nominiert. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, einer traumatischen Vergangenheit und wie man in der Hoffnungslosigkeit doch eine neue Perspektive finden kann. Für Eugen Merher ein wichtiger Schritt auf dem Weg vom Werbe- zum Spielfilmregisseur.

    10 Jahre Stiftung „Futur Zwei“ – Geschichten des Gelingens im Buch „Zu spät für Pessimismus“

    Play Episode Listen Later Aug 30, 2022 6:29


    Es sei wichtig, „Geschichten des Gelingens“ zu erzählen, damit kontinuierlich an den großen gesellschaftlichen Themen weitergearbeitet werden kann: wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Biodiversität, meint die Mitbegründerin Dana Giesecke von Futur Zwei über das Optimismus-Buch „Zu spät für Pessimismus“. Der Sammelband, der zum Jubiläum der Zukunftsstiftung erschienen ist, soll mit Best-Practice Beispielen auch als „Notfall-Apotheke“ dienen.

    „Mensch“ von Herbert Grönemeyer wird 20 Jahre alt: Das erfolgreichste deutschsprachige Album aller Zeiten

    Play Episode Listen Later Aug 30, 2022 3:57


    Das Album „Mensch“ von Herbert Grönemeyer, das vor zwanzig Jahren erstmals erschien, ist das bisher am meisten verkaufte Album in Deutschland. Grönemeyer, der damals den Tod seiner Frau mit dem Album verarbeitete, erinnert sich an diese Zeit, wie an „einen Rausch“. Die emotionale Situation, in der er sich damals befunden hätte, habe auch dazu geführt, dass er sich an vieles nicht mehr so richtig erinnern können, alles sei verschwommen. Deshalb habe es ihn überrascht und auch gefreut, nun die Erinnerungen in dem Buch „Zu Mensch“ von Arezu Weitholz wieder erleben zu können, sagt Herbert Grönemeyer gegenüber der Musikjournalistin Christiane Falk. Das Buch ist anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums im Verlag Antje Kunstmann erschienen.

    25 Jahre Netflix: „Deutliche Erweiterung unserer Sehgewohnheiten“

    Play Episode Listen Later Aug 29, 2022 9:20


    „Netflix hat vor allem dafür gesorgt, dass wir ein vielfältigeres Programm abrufen können“, sagt die Film- und Fernsehwissenschaftlerin Susanne Marschall im Gespräch mit SWR2. Allein schon, dass Filme und Serien auf Isländisch oder Hindi verfügbar sind, sei eine deutliche Erweiterung unserer Sehgewohnheiten, meint Marschall: „Da gibt es viel zu entdecken, wenn man es entdecken will.“ Trotz zunehmender Konkurrenz durch Disney, Amazon Prime und Sky stehe Netflix derzeit gut da, erklärt die Direktorin des Zentrums für Medienkompetenz der Uni Tübingen.

    Wassermangel droht auch in Deutschland: Filmemacher Daniel Harrich über seine Doku „Die große Dürre“

    Play Episode Listen Later Aug 29, 2022 7:09


    Weltweit nimmt der Wassermangel bedrohlich zu. "Die gute Nachricht lautet: Wir haben in Deutschland noch genug Wasser, um jetzt zu reagieren", sagt der Filmemacher Daniel Harrich in SWR2. Noch bleibe Zeit, den künftigen Wasserverbrauch besser zu steuern, zum Beispiel bestes Tiefengrundwasser nicht länger als Beregnungswasser für die Landwirtschaft einzusetzen. Am Thementag #unserWasser läuft die ARD Story von Daniel Harrich, „Die große Dürre", um 20:15 Uhr im Ersten. Eines der Probleme sei, dass die Grundwasser-Meldestellen in Deutschland weitgehend abgeschafft worden seien, es daher keine verlässlichen Zahlen gebe. In einer „Crowd-Science-Aktion" hat Harrich deshalb in Zusammenarbeit mit der Universität Landau für seine Dokumentation bundesweit Bürgerinnen und Bürger nach ihren eigenen Beobachtungen gefragt, beispielsweise nach trockengefallenen Bächen und Teichen. Bislang seien rund 1.500 solcher Meldungen eingegangen, so Harrich. Diese Beobachtungen zeigten, dass sich die Ist-Situation in Deutschland bereits viel weiter den pessimistischen Zukunftsszenarien des Potsdam-Instituts für Klimafolgen-Forschung angenähert habe. Dort, wo Wasser zur Bewässerung aus dem Boden entnommen werde, würden vielfach falsche Zahlen gemeldet, gebe es vermutlich Betrug in Bezug auf die wirklich entnommenen Mengen. Zwischen Großstädten und umliegenden Orten habe der Verteilungskampf um das Wasser bereits heute begonnen.

    Isabelle Huppert in „Die Zeit, die wir teilen“ - Strom der Erinnerungen

    Play Episode Listen Later Aug 29, 2022 3:40


    Isabelle Huppert gehört zu den Ikonen des europäischen Kinos. Bei der diesjährigen Berlinale erhielt sie den Bären für ihr Lebenswerk und zeigte ihren aktuellen Film „Die Zeit, die wir teilen“. Darin spielt sie eine verschlossene Frau, die ihr Leben Revue passieren lässt und es nach Jahrzehnten schafft, mit einer schwierigen Vergangenheit abzuschließen. Ein melancholischer Spaziergang durch die Zeiten, mit einer starken Hauptdarstellerin.

    „Er ist einfach magical!“ – Eric Gauthier zum 80. Geburtstag von Ballett-Legende Egon Madsen

    Play Episode Listen Later Aug 24, 2022 6:18


    Freund, Mentor und gute Seele: So beschreibt der Star-Choreograph Eric Gauthier in SWR2 die Ballett-Legende Egon Madsen. So lange zu tanzen wie möglich, das sei immer Madsens Anliegen gewesen. Der Achtzigjährige steht trotz seines hohen Alters noch immer auf der Bühne.

    Zeiten des Wandels: Wie das Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen nachhaltiger werden will

    Play Episode Listen Later Aug 24, 2022 7:07


    Es fing bescheiden an, ohne große Besucherzahlen und roten Teppich, doch zuletzt besuchten 120 000 Menschen das Festival des Deutschen Films in Ludwigshafen, dem – laut FAZ – „schönsten Festival Deutschlands“. Doch mit dem Wachstum soll nun Schluss sein, sagt Intendant und Festivalgründer Michael Kötz in SWR2. Die letzten beiden Pandemiejahre haben die Organisator*innen nachdenklich gestimmt.

    Navid Kermani reist durch Ostafrika: „Die Menschen versuchen einfach nur zu überleben“

    Play Episode Listen Later Aug 23, 2022 6:50


    „Die Menschen hier versuchen einfach nur zu überleben“, sagt Navid Kermani in SWR2. Der Autor befindet sich seit einer Woche im Süden von Madagaskar, einer abgelegenen Region, die diesen Sommer bereits zum achten Mal von einer Dürrekatastrophe heimgesucht wird.

    Gamescom Köln: „Die Spiele-Industrie war schon immer Vorreiter für Innovation“

    Play Episode Listen Later Aug 23, 2022 7:32


    „Die Spieleindustrie war schon immer Vorreiter für Innovation“, sagt die Wissenschaftlerin Johanna Pirker von der TU Graz. „Aber leider führen Games noch immer ein stiefmütterliches Dasein in Europa“.

    30 Jahre rassistischer Gewaltexzess von Rostock-Lichtenhagen: „Das Pogrom ist nicht vom Himmel gefallen“

    Play Episode Listen Later Aug 22, 2022 7:13


    Der Anschlag von Rostock-Lichtenhagen vor 30 Jahren müsse komplexer analysiert werden als bisher. „Das Pogrom ist nicht vom Himmel gefallen“, sagt Dan Thy Nguyen, Autor des Hörspiels „Sonnenblumenhaus“, in SWR2.

    Meister des europäischen Blockbusters – Zum Tod des Filmregisseurs Wolfgang Petersen

    Play Episode Listen Later Aug 17, 2022 12:02


    „Wolfgang Petersen hat in seinen deutschen Filmen immer schon was Amerikanisches gehabt. Im Verhältnis zu Regisseuren in seinem Alter ist er immer der Amerikaner gewesen in den 70er und 80er Jahren“, sagt Filmexperte Rüdiger Suchsland über den verstorbenen deutschen Filmregisseur Wolfgang Petersen. Später habe er internationale Blockbuster mit europäischem Touch gemacht.

    1000 Fakten über Geschlechterungerechtigkeit: „Feministiken. Die Wahrheit über Gleichberechtigung" von Yvonne Hissel und Inga Blundell

    Play Episode Listen Later Aug 16, 2022 11:45


    „Wir wollten in Diskussionen mit den wichtigsten Zahlen gehen können“, erzählt die promovierte Mathematikerin und Softwareentwicklerin Inga Blundell im Interview mit SWR2 Kultur Aktuell. Jedoch haben die Zahlen, von denen sie spricht, weniger mit Mathematik zu tun, vielmehr mit Fakten, Fakten, die das Thema Geschlechterungerechtigkeit betreffen.

    Der Rausch der Emotionen – Die Doku-Reihe „Pop & Passion“ bei Arte

    Play Episode Listen Later Aug 12, 2022 6:47


    Ob Liebe, Wut oder Trauer – die Popmusik schafft es, die unterschiedlichsten Emotionen über Generationen hinweg hervorzurufen. Genau weil die Musik Gefühle von damals weckt, bleiben wir der Musik unserer Jugend immer treu, sagt der Produzent Jean Alexander Ntivyihabwa.

    Julia Friese über ihren Debütroman „MTTR“: Wie die Naziideologie noch heute Mutterschaft prägt

    Play Episode Listen Later Aug 12, 2022 10:54


    Über Familienstrukturen und über „das Alte, was in uns liegt, ohne dass wir es wahrnehmen“ wollte die Kulturjournalistin Julia Friese in ihrem Debütroman „MTTR“ schreiben. Es ist ein wütendes, direktes und ungeschöntes Buch über toxische Familienstrukturen, über Mütter, die eigene und die des Partners, über Schwangerschaft und Geburt und über die Frage, wie sich deutsche Nachkriegserziehung bis heute in der Erziehung weiterträgt.

    ARD-Kulturpodcast „Akte: Raubkunst?“ – Warum Nofretete nicht nach Berlin gehört

    Play Episode Listen Later Aug 12, 2022 8:21


    Wenn sie Gegenstände in Museen gesehen habe, die aus einem kolonialen Kontext nach Europa gekommen waren, habe sie sich immer unwohl gefühlt, sagt Helen Fares, Moderatorin des Podcasts „Akte: Raubkunst?“, in SWR2. Auf welchem Weg Objekte wie die Büste der Nofretete überhaupt nach Berlin gekommen, erzählt sie in dem neuen ARD-Kultur-Podcast.

    Wie „Der junge Häuptling Winnetou“ Native Americans als Stereotype präsentiert

    Play Episode Listen Later Aug 11, 2022 9:04


    „Die Stereotypen werden an die nächste Generation weitergegeben“, sagt Carmen Kwasny, Vorsitzende der Native American Association of Germany. Die Vorgeschichte von Karl Mays berühmtester Figur „Winnetou" habe sie sehr enttäuscht. Viele Details und Requisiten hätten nicht gestimmt, darunter die Tierschädel oder ein Kreis aus Federn: „Sie haben nichts mit der Kultur der Mescalero-Apachen zu tun.“

    „Architektur muss eine Geschichte erzählen“: Peter Eisenman wird 90 Jahre alt

    Play Episode Listen Later Aug 10, 2022 7:34


    „Eisenman war für Generationen von Architekten seit den 1970er Jahren eine ganz zentrale Figur,“ sagt Nikolaus Bernau. Architektur müsse laut Eisenman einem breiten Publikum etwas vermitteln, was es sonst nirgendwo sehen könne. So wie bei Eisenmans weltweit bekanntestem Bauwerk, dem Holocaust-Mahnmal in Berlin. Architekturkritiker Bernau weiter: „Er hat sie nie auf eine Interpretation des Mahnmals festlegen lassen.“ Ob es an einen Friedhof erinnere oder an die Megalith-Komplexe in der Bretagne – Eisenman habe alle Deutungen zugelassen. Mehr Theoretiker als Bauherr hat Eisenman seine Ansichten vor allem in Schriften und Vorträgen zur Diskussion gestellt. Wie anregend diese sind, zeige sich laut Nikolaus Bernau auch daran, dass nach 20 Jahren nach wie vor über das Holocaust-Mahnmal diskutiert werde.

    Die Science-Fiction „Nope“ von Jordan Peele: So öde wie die kalifornische Wüste

    Play Episode Listen Later Aug 9, 2022 3:54


    Auch in seinem neuen Film „Nope“ ist Jordan Peele dem Horror-Genre treu geblieben, diesmal ergänzt um ein einige Prisen Science-Fiction. OJ und seine Schwester Emerald trainieren in der kalifornischen Wüste als einzige Afroamerikaner Pferde für Film und Fernsehen. Ein ziemlich mieses Business. Und dann verbirgt sich in einer Wolke über der Pferde-Ranch eine fliegende Untertasse einer außerirdischen Intelligenz. Merkwürdige Alltagsgegenstände wie eine Fünf-Cent-Münze fallen immer wieder herunter. Willkommen im Jordan-Peeleschen-Horror- und Science-Fiction-Thriller, willkommen in „Nope“, dieser Achterbahnfahrt durch diverse Subtexte, Bedeutungsebenen und Schocks, die die Story bereithält. Eine Kritik am Science-Fiction-Spektakel, von der sich fragt, ob Jordan Peele nicht eben diese Spektakel-Struktur nachahmt. Ein Film, der am Ende beträchtlich ausfranst. Am Ende wirkt alles öde und leer, wie die kalifornische Wüste.

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