Judith Wernli, Hana Gadze und Luca Bruno legen euch neue Schweizer Musik ans Herz und ins Ohr. Immer von Montag bis Freitag. Zwischen 19 und 20 Uhr. SRF 3 liebt Schweizer Musik. Schon heute kommen rund 20 Prozent aller Songs, die im Tagesprogramm gespielt werden, von Schweizer Künstlerinnen und Kü…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Seit einem Jahrzehnt blickt die Musiksendung «SRF 3 punkt CH» nach vorn, stets auf der Suche nach Neuem aus der Schweizer Musikszene. Heute aber wird innegehalten und der Blick geht für einmal zurück: Die Moderatorinnen Anna Zöllig, Céline Werdelis und Hana Gadze packen Geschichten aus. Geschichten von am und hinter dem Mikrofon. Also auch solche, die man noch nicht kennt! Oder wusstet ihr, dass Ilira während einer unserer Sendungen mal eine Nachricht mit lila Herzen erhielt und ihr Handy das laut ankündigte? Oder dass wir Crimer mit «Chlöpfmoscht» überraschten? Eben!

Die Schweizer Musiksendung «punkt CH» wurde erstmals am Montag, 29. Februar 2016 ausgestrahlt – Grund für uns, das 10-jährige Jubiläum eine Woche lang zusammen mit euch zu feiern. Heute treffen bei uns zwei Generationen aufeinander: Stefan Buck von Hecht startete mit seiner Band im Jahr 2000 – damals noch als Seng und auf Englisch. Riana stand 2018 beim Nachwuchswettbewerb BandXost zum ersten Mal auf der Bühne. Als Stefan anfing, Musik zu machen, war die Branche noch eine ganz andere: kein Streaming, keine Algorithmen, kein Social Media – CDs, Radio und Live-Auftritte standen im Zentrum. Bei Riana sieht das komplett anders aus: Streaming ist selbstverständlich, Reichweite entsteht digital – und kaum hatte sich die Branche daran gewöhnt, kamen mit KI schon die nächsten grossen Fragen dazu. Mit beiden schauen wir zurück auf prägende Highlights, fragen uns, was es im Hier und Jetzt braucht, und werfen einen Blick in die Kristallkugel der Zukunft.

Erst ein paar Songs... dann ein erstes Album, das vor weniger als einem Jahr erschienen ist... jetzt wieder eine EP... und schon eine zweite Headliner-Tour durch Europa! Was läuft denn da bei Eileen Alister, bitte?! Bei «SRF 3 punkt CH» fragen wir nach. Und staunen!

Am 20. Februar 2026 veröffentlicht die Zürcher Band Black Sea Dahu ihr drittes Album. «Everything» umfasst neun Tracks, die jegliche Rahmen und Grenzen sprengen. Genauso wie die Band selbst: So erfolgreich ausserhalb unserer Landesgrenzen ist kaum eine andere Schweizer Band. «SRF 3 punkt CH» spricht mit Janine Cathrein – der Sängerin, dem Kopf und Lead der Band Black Sea Dahu. Als Songwriterin erzählt sie: «Das Album 'Everything' ist vor allem vom Tod meines Papis geprägt. Aber nicht nur!». Ein Gespräch über die Trauer nach schweren Schicksalsschlägen, den Trost, den Angehörige und die Musik spenden können, und Träume einer Band, die schon so viel erreicht, aber längst nicht ausgelernt hat.

Einen Monat geht's noch, bis die Swiss Music Awards 2026 stattfinden! Nur noch diese Woche läuft das Voting in der Kategorie «SRF 3 Best Talent». Wir hören uns nochmals durch die Nominierten. Und: Wir erfahren, wer als Showact auftreten wird – diese Acts wurden jetzt bekannt. Einer davon ist Zian.

Heute sounden wir uns durch alle vier Landessprachen und freuen uns über zwei Collabos: Lo & Leduc haben sich mit To Athena zusammengetan, Zoë Më hat sich den Traum von einer Zusammenarbeit mit Stephan Eicher erfüllt. Und dann sind auch noch Annie Taylor zurück. Was für ein New Music Friday!

Mit 270'000 Eintritten war «Ewigi Liebi» das erfolgreichste Schweizer Musical aller Zeiten. Nun kommt es als Film ins Kino. In den Hauptrollen unter anderem: Luca Hänni und Elena Flury, die heute verrät, wie Luca Hänni sich als Schauspieler macht und wie Mash-Sänger Padi Bernhard das Remake findet.

Geheimnisse ausplaudern geht gar nicht, aber Geheimtipps darf und soll man teilen! Und genau das machen wir heute: Songs und Stimmen, die (noch) unter dem Radar fliegen, wurden von unserem Radar geortet und sollen gehört werden. Heute stellen wir euch Kerenitaa und Crownfisher vor.

Ab heute könnt ihr für eure Favoritinnen und Favoriten abstimmen und mitbestimmen, wer am 19. März das Zürcher Hallenstadion mit einem Betonklotz unter dem Arm verlässt. Unsere «SRF 3 Best Talent»-Nominierten sagen uns heute, warum sie den Sieg verdient haben (und warum die anderen eigentlich auch).

Neuer Freitag = neues Musikglück. Welche neuen Releases wir euch fürs Wochenende ans Herz legen, gibt es für euch in der heutigen Sendung zu entdecken. Arma Jackson gewann 2021 den Swiss Music Award in der Kategorie Best Act Romandie. Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist er auch in der Deutschschweiz ein Begriff. Zunächst geprägt von seinen älteren Brüdern und deren Begeisterung für Rap, begann er nach und nach, sich auch anderen Musikrichtungen zu öffnen. So formte er seine ganz eigene musikalische Welt – mit Einflüssen von Michael Jackson über Aznavour bis hin zu Coldplay. Und wenn man gerade dachte, er sei auf dem Peak angekommen, legt er nochmals nach – der neueste Beweis: sein fünftes Album «No Man's Land», das heute rauskam. Auch sonst mangelt es nicht an Neuerscheinungen: Baschi, Lunik, Yet No Yokai, Velvet Two Stripes und Aino Salto beglücken uns ebenfalls pünktlich zum Wochenende mit neuer Musik.

Ein Album – 20 Songs, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Mit ihrem Jubiläumsalbum erfüllt sich Heidi Happy einen Traum und blickt auf ihre 20-jährige Reise als Musikerin zurück. Gemeinsam mit 20 unterschiedlichen Künstler:innen hat sie 20 neue Songs geschrieben. Büne Huber (Patent Ochsner), Stephan Eicher, Boris Blank (Yello), Meimuna, Pablo Nouvelle und viele weitere haben mit Heidi Happy ihre Köpfe zusammengesteckt. Entstanden ist ein äusserst vielseitiges Album, das von Singer-Songwriter-Stücken über französische Chansons bis hin zu mitreissenden Partytracks reicht.

«Sehr atemberaubend, sehr cool, aber auch sehr magisch», beschreibt SRF-3-Hörerin Alessia den gestrigen Abend. Bei diesen Worten schmelzen wir! Was für ein Abend! Wir sind immer noch am Schweben! Wer ihn verpasst hat: In der heutigen Sendung schwelgen wir nochmals in den Highlights. Das ganze «SRF 3 Best Talent Showcase 2026» gibt's ab Freitag, 6. Februar, auf Play SRF. Am Samstag, 14. Februar, ist es zudem in voller Länge im TV auf SRF 1 zu sehen – um 23.00 Uhr, direkt nach «Happy Day». Wer gewinnt – Jamila, EDB oder Nina Valotti – liegt in euren Händen. Ab Montag, 9. Februar, um 12.00 Uhr könnt ihr für sie voten. Wo? Den Link findet ihr bei uns auf srf3.ch

Dass Nina Valotti, Edb und Jamila für den Swiss Music Award als «SRF 3 Best Talent» nominiert sind, wissen wir schon. Heute beweisen sie, was sie live draufhaben. Special Guest am Showcase und in der Sendung ist unsere amtierende Jahressiegerin Linda Elys!

EDB, Jamila und Nina Valotti kämpfen um unseren SRF 3 Best Talent Swiss Music Award – respektive um eure Stimmen. Denn ihr entscheidet ab nächsten Montag, 9. Februar, bis Sonntag, 22. Februar, wem ihr eure Votingstimme gebt. An den Swiss Music Awards 2025 gewann Linda Elys in der Kategorie «SRF 3 Best Talent». Wer tritt dieses Jahr in ihre Fussstapfen? Ist es Jamila, EDB oder Nina Valotti? Ihr entscheidet! Einen letzten Gesamteindruck der Dreien gibt es morgen Abend. Dann findet das Showcase mit Livesessions, Talks und Überraschungen statt. Ihr könnt via Radio oder Livestream dabei sein (oder es anschliessend in Ruhe am Samstag, 14. Februar, um 23:00 Uhr auf SRF 1 im TV schauen). Neben dem Aufwärmen heute und der Verlosung von Tickets für die Sause morgen Abend gibt es auch neue Musik zum Entdecken.

In den 1970er-Jahren gründete Dominique Grandjean die Bands Taxi und Hertz. Heute hat uns die Nachricht erreicht, dass der Zürcher Musiker und Psychiater 81-jährig verstorben ist. Wir würdigen den Schöpfer des Kulthits «Campari Soda» mit einem Rückblick auf sein musikalisches Schaffen.

Dass es überhaupt ein nächstes Album von Panda Lux geben würde, war gar nicht mal so klar. Die Band legte eine längere Pause ein, fand aber wieder zueinander und veröffentlicht morgen ihr viertes Album «Herz». Die beiden Brüder Silvan und Samuel Kuntz sind heute für die Premiere live in der Sendung.

Die Zürcher Newcomerin hat gerade ihre Debut-EP «Not Like You» veröffentlicht und für die EP-Taufe 2x12 Stunden an einem Wochenende geprobt. Live-Feuertaufe war im «Female Music Special» auf SRF Virus – und diese wunderschöne Livesession war viel zu gut, um sie nicht bei uns auch zu hören!

Die EP «Purple To Blue» ist zwar bereits im November 2025 erschienen, aber da Emilia Anastazja in London lebt und wir keine Hausbesuche machen, klappt es erst heute mit dem Interview. Während ihres kurzen Heimatbesuchs in der Schweiz ist die Baslerin mit der smoothen Soul-Stimme heute live bei uns!

Wir hören uns durch die Neuheiten aus der Schweizer Musikszene. Da gehört beispielsweise ein Song von Stress und Zian dazu. Zu dieser neuen Zusammenarbeit sagt Stress: «Es ist einfach geil!» – ob das Zian auch findet? Ihr hört es bei «SRF 3 punkt CH».

Mit seiner neuen EP «Nostalgia 9052» kehrt Benjamin Amaru zurück zu seinen Wurzeln: Erinnerungen an Niederteufen AR, wo er aufgewachsen ist, verpackt in Songs zwischen Erinnerungen und Sehnsucht. Im punkt CH feiern wir die exklusive Premiere und sprechen über Herkunft, Nostalgie – und Niederteufen.

Auch 2025 führten wir im punkt CH unzählige Interviews und Gespräche – über Musik, aber auch über die Menschen dahinter. Was sie antreibt, motiviert und bewegt. Welche drei Interview-Momente besonders hängengeblieben sind, hört ihr heute von euren Hosts Anna Zöllig, Céline Werdelis und Hana Gadze.

Auch heute disclaimen wir es in voller Lautstärke: Diese Playlist ist weder ein Ranking noch vollständig. Wir hatten 2025 deutlich (!) mehr Lieblingssongs als Platz in einer Stunde haben. Eine kleine Auswahl davon präsentieren euch heute eure Hosts Anna Zöllig, Céline Werdelis und Hana Gadze.

Gleich zu Beginn der Disclaimer: Wenn wir heute unsere Live-Highlights aus dem punkt CH-Jahr 2025 abbilden, ist das alles andere als vollständig. Eure Hosts Anna Zöllig, Céline Werdelis und Hana Gadze haben je eine Livesession herausgepickt, die sie besonders berührt und beeindruckt haben.

Heute gibts neue Songs für euch von Black Sea Dahu, Andrina Bollinger, Pablo Nouvelle, Julian Brown, Argyle, Sento und Elena Flury. Mit «Ants on the Wall» zeichnen Black Sea Dahu ein Bild von Trauer, das nicht leer, sondern im Gegenteil voll ist. Sie malen das Bild von Ameisen, die aus unsichtbaren Ritzen über den Boden und an den Wänden entlangkriechen – so klar, dass es im ganzen Körper zu kribbeln beginnt.

Ein politischer Song mit Wucht und eine Ballade: Die beiden Vorboten auf das neue Album «Krise als Chanson» von Lo & Leduc sind sehr unterschiedlich. Wie die Ballade «Für Love» klingt und was es mit der Krise als Chanson auf sich hat, das finden wir heute heraus. Wie politisch soll, darf oder muss Musik sein? Klar, irgendwie ist ja alles politisch – aber beim ersten Vorboten aufs neue Lo & Leduc-Album ist der musikalische Spiegel ein unerbittlicher, ein klares Statement. «Loyality x Many Men» heisst der Track, und es geht um Krieg, Aufrüstung, die Rolle der Schweiz dabei, um Männerbilder und um Loyalität. «Für Love» dagegen ist ihre erste Ballade – aber auch die geht tief. Für unsere «punkt CH»-Moderatorin Céline Werdelis ist klar: «Das neue Album mit dem gwundrig machenden Titel ‹Krise als Chanson› wird so messerscharf und so politisch wie kein Lo & Leduc-Album bisher. Die Dringlichkeit ist in jedem Wort zu spüren. Und ich bin überzeugt, dass sie damit vielen aus dem Herzen sprechen – besonders angesichts der komplexen und belastenden Ereignisse, die sich derzeit in der Welt abspielen.» Ob sie damit recht behält, erfahren wir im Frühling 2026 – dann erscheint ihr neues Album.

Neue EP Nur schon der Titel ihrer neuen EP, ihres neuen Minialbums, hört sich nach Herzschmerz an: «Through the Worst Years and the Opposite». Die Zürcherin Claire My Flair liefert uns neue, hoffnungslos romantische Songs.

Ja, ihr habt recht. Anna Rossinelli war gerade erst bei uns in der Sendung mit ihrem siebten Studioalbum «Heat». Nach diesem Release ist seit letztem Freitag nun auch ein Dokfilm über das Basler Trio draussen. Muss man den gesehen haben? Wie viel verdient ihr? Sorry für die direkte Frage, aber wenn sie es schon sind, können wir es auch sein. Sie – das sind die Sängerin Anna Rossinelli, der Gitarrist und Schlagzeuger Manuel Meissel und Bassist Georg Dillier. Sie zahlen sich pro Monat rund 2000 CHF aus. Dass man davon nicht leben kann, ist offensichtlich. Geld ist ein Thema, Social Media, die Trennung von Anna und Georg, ihr Auftritt beim Eurovision Song Contest, der eine grosse Enttäuschung war, von Höhen und Tiefen, sich treu bleiben und den eigenen Weg trotzdem gehen – um all das geht es im neuen SRF-DOK «Anna Rossinelli – Die Musikerin hinter den Schlagzeilen».

Er sei ein schlechter Schüler gewesen, erzählt Stephan Eicher im Interview zu seinem neuen Album «Poussière d'Or» – besonders in Französisch! Seine neuen (bis auf eine Ausnahme französischen) Lieder sind genau das, was draufsteht: Goldstaub für die Ohren.

Steff la Cheffes neuer Song «Toure» feiert heute bei uns Premiere – und kommt euch vielleicht doch irgendwie bekannt vor, obwohl er noch gar nicht draussen ist. Die Berner Rapperin und Sängerin beichtet, dass sie versehentlich geklaut (und vom wem) und es selbst erst im Nachhinein gemerkt hat.

Heute hören wir im punkt CH zum ersten Mal den neuen Song von Linda Elys. «There For You» ist ein Geschenk an einen geliebten Menschen und klingt wie eine musikalische Umarmung. Unsere «SRF 3 Best Talent»-Jahressiegerin erzählt uns, wie die Person reagiert hat, für die sie den Song geschrieben hat.

Am Samstag ging in der St. Galler Grabenhalle zum 20. Mal das Finale des grössten Ostschweizer Newcomer-Wettbewerbs «bandXost» über die Bühne. Die Bündner Rockband Revival überzeugte die Jury mit ihrem fulminanten und energiegeladenen Glam-Rock und holte sich den diesjährigen Sieg.

Crimer wird 36 Jahre alt und schenkt sich selber eine neue EP zum Geburtstag – «The Birthday Celebration». Wobei... eigentlich macht er ziemlich rückwärts mit dem Geschenk, Musik ist schliesslich teuer. Das und mehr im im Interview bei «SRF 3 punkt CH».

Die Baslerin ist beides – Mami und Musikerin – letzteres sehr erfolgreich und seit vielen Jahren. Wie erfolgreich ist sie als Mami? Darüber spricht sie im Interview bei «SRF 3 punkt CH». Anna Rossinelli veröffentlicht ihr siebtes Album «Heat» und behandelt in ihren Songs viele Themen aus dem Alltag.

Oder so. Lunik, die besonders in den Nullerjahren sehr erfolgreich waren, veröffentlichen neue Musik! Damals sind sie als Freunde zusammen gekommen und wurden zu einer Band, ebendiese Freundschaft litt aber unter dem Erfolg. Nun hat ein gemeinsames «Brötle» sie wieder zusammengeführt.

Diese Frage musste Lena-Lisa schon öfters beantworten. Seit mehreren Jahren wohnt die Luzernerin in Berlin. Musik macht sie dennoch auf Schweizerdeutsch. Neuerding zusammen mit dem Aargauer Nick Mellow... für den die Mundart in der Musik ganz neu ist. Ihn kennen wir bisher mit Texten auf Englisch.

Seit langem gibt's einen ersten Song der prägenden Nullerjahre-Band Lunik, einen neuen – wie immer scharfsinnigen – von Dachs und auch Neues von Pablo Nouvelle – zusammen mit Nnavy (schmacht!), Child und Ilajan.

Er gilt als «Artist to Watch», macht – wie er selbst sagt – alternativen Pop und ist Musiker, Sänger und auch sein eigener Produzent. Die grossen Ohren macht er sich zum Markenzeichen. Verseau Bellepierre überlässt nichts dem Zufall, und er liebt die Details. Gleichzeitig meint der Genfer aber, dass er nicht mehr ganz so ein Kontrollfreak ist, denn die Songs müssen ja irgendwann auch zu den Ohren der Hörer:innen gelangen. Würde man dem Perfektionismus zu viel Raum geben, würden sie ja nie fertig werden. Die grossen Ohren, die er selbst bastelte und zu seinem Markenzeichen machte, haben eigentlich einen traurigen Ursprung, erzählte er unserer Moderatorin Céline Werdelis. Als Kind hatte er grosse Ohren – und wurde dafür manchmal ausgelacht. «Seit aber mein Vater mir die Geschichte von Dumbo erzählte – der auch grosse Ohren hatte und damit fliegen konnte – habe ich meine Ohren nicht mehr als Schwäche, sondern als Stärke gesehen», gab er ehrlich zu. Sein zweites Album «Vermeil» erscheint morgen – aber einen ersten Song gibt's für euch schon heute.

Mit ihrem neuen Album stösst sie Taylor Swift vom Thron der Schweizer Albumcharts. Neben den neuen Tönen, die sie mit «Green» anschlägt, haben wir mit Seraina Telli über ihre Werte, ihr Musikerin-Sein in einer männlich dominierten Rockwelt – und über Einhörner gesprochen.

Sie hätten nie gedacht, unser Gütesiegel zu bekommen. «Wir dachten, wir seien zu nischig fürs SRF-3-Publikum», meinte Li von Lost in Lona. Umso grösser war die Freude, als wir sie überraschten und verkündeten, dass wir sie und ihre Musik als «Best Talent» im November besser kennenlernen wollen. Heute kommen Lost in Lona mit ihrer Band für die «SRF 3 Best Talent»-Livesession zu uns ins Studio. Nebst Livemusik sprechen wir darüber, wie ihre melancholisch-happy Indie-Folk-Songs entstehen – trotz ihrer grossen Liebe zu 2000er-Songs –, wie sie als Duo funktionieren, obwohl Koni ruhig und gelassen ist und Li ein sprudelnder Wirbelwind, und wo sie selbst den Optimierungsstress ihrer Generation spüren – ein Thema, das sie in ihrem neuen Album «The Killer» aufgreifen.

Ihr viertes Album kommt pünktlich zum zehnjährigen Bandjubiläum. Bei den Freundinnen Nora Steiner und Madlaina Pollina hat alles im «Gymi» begonnen: «Damals hatten wir einfach Bock, gemeinsam Musik zu machen – wir haben da noch nicht weitergedacht. Erst nach und nach wurde alles ernsthafter», erzählt uns Nora im Interview. Beim neuen Album sind wir so «Nah Dran» wie noch nie bei ihnen. Unsere Moderatorin Céline Werdelis findet: «Die neuen Songs sind textlich extrem stark, und insgesamt ist es – habe ich das Gefühl – das persönlichste Steiner-&-Madlaina-Album.» Das bestätigen die beiden, und Madlaina erklärt weiter: «Nah Dran heisst das neue Album aber nicht nur wegen der Nähe zu uns, sondern auch, weil wir noch nicht ganz angekommen sind. Zwar sind wir so nah dran, wie wir es noch nie waren, aber noch nicht alles erreicht haben, was wir wollen – und das ist aber auch gut so. Denn das heisst, es geht noch weiter.» Wir freuen uns auf alles, was noch mit ihnen kommen mag.

«Da chönd Sabrina Carpenter, Taylor Swift & Co. ipacke. Mir händ eifach die besser Musig.» Wir nehmen dieses Feedback von SRF 3 punkt CH-Hörerin Verena zur heutigen Sendung mit Handkuss. Die besten neuen Releases von heute gibt es handverlesen – und ja, auch wir finden: einer besser als der andere.

Über fünf Jahre sind seit ihrem letzten Album vergangen, fast drei Jahre seit ihrem letzten Song. Mit «13 Juwele» meldet sich Steff la Cheffe nun endlich zurück. Für die Premiere ihres neuen Songs ist die Berner Rapperin und Sängerin heute Abend live bei uns im Studio.