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Österreichs größtes Medienhaus wird von einem Skandal erschüttert: Der ORF-Generaldirektor Roland Weißmann ist vergangenen Sonntag zurückgetreten. Eine Mitarbeiterin hatte ihm vorgeworfen, sie sexuell belästigt zu haben und legte dem ORF-Stiftungsrat offenbar belastendes Material vor. Das Gremium setzte dem Generaldirektor eine Frist von wenigen Tagen für seinen Rückzug. Weißmann bestreitet über seinen Anwalt jegliches Fehlverhalten und behauptet, eine einvernehmliche Beziehung mit der Mitarbeiterin gehabt zu haben. Trotzdem räumte er am 8. März seinen Posten, angeblich, um »Schaden vom Unternehmen abzuwenden«. Interessant ist auch der Zeitpunkt, an dem die Vorwürfe publik wurden. Die mutmaßlichen Belästigungsvorfälle liegen bereits vier Jahre zurück. Zugleich steht in wenigen Monaten die Wahl des neuen ORF-Generaldirektors an. Wie beim ORF gerade eine problematische Unternehmenskultur und Machtkämpfe ineinandergreifen, darüber sprechen wir mit »Standard«-Medienredakteur Harald Fidler. Und wir fragen, wie sehr der ORF jetzt unter Druck steht. Hier findet ihr die Stellungnahme des Anwalts von Roland Weißmann: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260313_OTS0098/rechtsvertreter-von-mag-roland-weissmann-aeussert-sich-zu-vorwuerfen-und-weist-die-laufende-vorverurteilung-zurueck Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Welt der Finanzen aus der Sicht eines Investors | Wohlstandsbildner-Podcast
Der Krieg im Iran wird als menschliche Tragödie, aber auch als mögliche geopolitische Zäsur mit enormem wirtschaftlichem Potenzial eingeordnet. Zugleich sorgt ein niederländischer Vorstoß zur Besteuerung unrealisierter Gewinne für massive Kritik am Eingriff in den Zinseszinseffekt. Die EZB öffnet ihr Liquiditätsnetz weltweit und positioniert den Euro strategisch neu im globalen Währungsgefüge.
Die moderne Gesellschaft versteht sich als aufgeklärt, rational und wissenschaftlich fundiert. Zugleich verbreiten sich Verschwörungsdenken, Esoterik, Ideologien und kollektive Selbsttäuschungen. Wie lässt sich dieser Widerspruch erklären?
Der eskalierte Nahostkonflikt und die Blockade der Meeresenge von Hormuz sorgen für Nervosität im Gasmarkt. De Handelspreise steigen, auch wenn die Bundesregierung beschwichtigt. Die Unruhe im Markt strahlt natürlich aus auf die aktuellen energiepolitische Debatten, etwa um das Gebäudemodernisierungsesetz oder die EEG-Novelle, aber auch auf den Wasserstoffhochlauf. Zugleich werden die Rufe nach einer krisenfesten Energiestrategie und "Freiheitsenergien" lauter. Diese Gemengelage bietet ausreichend Diskussionsstoff für diese Podcast-Folge.
US-Präsident Donald Trump will offenbar kurdische Separatisten gegen das iranische Regime in Stellung bringen. Die Folgen könnten katastrophal sein. Seit gut einer Woche greifen das israelische und das US-amerikanische Militär Ziele in Iran an. Schätzungen zufolge sollen dabei Hunderte Zivilisten ums Leben gekommen sein. Zugleich ist von mehr als tausend zerstörten militärischen Einrichtungen die Rede. Auch jenseits der unmittelbaren Frontlinien ist der Krieg längst angekommen: Dubai, Doha und Riad leiden unter iranischem Beschuss. In dieser ohnehin brandgefährlichen Situation platzt nun eine neue Wendung, die alles noch unberechenbarer macht. US-Präsident Donald Trump soll den Kurden im Irak angeboten haben, sie zu bewaffnen. Das Ziel? Einen Aufstand in Iran entfachen. In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Maximilian Popp, stellvertretender Leiter des SPIEGEL-Auslandsressorts. Allein die Andeutung, man könne eine innere Destabilisierung als Kriegsinstrument nutzen, wirft eine zentrale Frage auf: Wie gefährlich wäre es, einen Bürgerkrieg in Iran bewusst zu befeuern? Mehr zum Thema: (S+) Der Ajatollah ist tot, sein Regime macht weiter https://www.spiegel.de/ausland/iran-der-ajatollah-ist-tot-sein-regime-macht-weiter-a-20db82b2-5dcc-4346-b44c-4d991269aa09 (S+) Das weiße Haus inszeniert den Krieg gegen Iran als Computerspiel https://www.spiegel.de/netzwelt/iran-das-weisse-haus-inszeniert-kriegsszenen-als-computerspiel-a-ed59fedd-ca3e-429e-a485-895aa34ea337+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die USA und Israel greifen iranische Militär- und Führungsstrukturen an, während der Iran mit Raketenangriffen auf Ziele in der Region reagiert. Präsident Donald Trump begründet die Operation mit einer akuten Bedrohung durch Irans Raketen- und Atomprogramm – eine Einschätzung, die Geheimdienste bislang nicht eindeutig bestätigen. Entscheidend war offenbar ein seltenes "Window of Opportunity": Geheimdienste konnten mehrere Spitzenvertreter des Regimes gleichzeitig lokalisieren und zuschlagen. Strategisch setzt Trump auf ein Modell, das er bereits anderswo favorisiert hat: ein schneller Schlag gegen die Führungsspitze, ohne langfristige Besatzung oder Nation-Building. Doch der Iran ist kein System, das allein von einer Person abhängt. Die Macht stützt sich auf Revolutionsgarden, religiöse Institutionen und ein regionales Netzwerk verbündeter Milizen. Zugleich wächst der politische Druck in den USA: Der Angriff erfolgte ohne Zustimmung des Kongresses, und Umfragen zeigen wenig Rückhalt in der Bevölkerung. Je länger der Konflikt dauert – und je höher die Kosten werden –, desto größer könnte auch der innenpolitische Preis für Trump werden. Wie geht es jetzt weiter? Wird das iranische Regime trotz der Schläge stabil bleiben – oder beginnt ein innerer Machtkampf um die Kontrolle des Staates? Und wie weit droht der Konflikt in der Region noch zu eskalieren? Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit Sascha Bruchmann, Militäranalyst beim International Institute for Strategic Studies (IISS), in der 130. Folge von "Was jetzt? – Die Woche" auf zeit.de und YouTube.
Sonntag, 01.03.2026 Text: Psalm 91, 1-16 Thomas Jäggi feg-langenthal.ch Sonntag, 03. März 2024 2 Timotheus 2,1-8 Thom Egli feg-langenthal.ch
Das ewige Eis taut. Der perfekt an die Arktis angepasste Eisbär verliert sein Reich. Zugleich verschwimmen die Grenzen zwischen Arten. Wo Eisbären und Grizzlys aufeinandertreffen, entstehen Cappuccinobären: Warnung oder Sinnbild für Anpassung?
Junge jüdische Podcaster und Influencer zeigen online ihre vielfältige religiöse und kulturelle Identität und wollen sich nicht auf Holocaust oder Israel reduzieren lassen. In Podcasts und Videos diskutieren sie Themen wie Religion, Geschlecht und Migration. Zugleich reagieren sie auf politische Krisen und thematisieren verstärkt Antisemitismus - besonders seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023. Jens Rosbach schildert in Camino, wie ihre Aktivitäten den Zusammenhalt der jüdischen Gemeinschaft stärken, die in Deutschland oft verstreut lebt.
Vier Jahre tobt der Krieg in der Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigt sich überzeugt, die Ukraine werde nicht besiegt und bleibe bestehen. Zugleich bekräftigte er seine Bereitschaft zu einem Waffenstillstand.
Auf den Tag genau vier Jahre nach Beginn der russischen Vollinvasion steht die Ukraine weiter im Abnutzungskrieg. Die Frontlinien haben sich kaum verschoben, der Winter war hart, die Bevölkerung erschöpft und ein klares Ende ist nicht in Sicht. Im Gespräch mit Alexander Rodnyansky, ehemaliger Wirtschaftsberater von Präsident Wolodymyr Selenskyj, geht es um die entscheidende Frage: Wer hat im langen Krieg mehr Spielraum – wirtschaftlich, militärisch, politisch? Rodnyansky analysiert die Grenzen der Sanktionspolitik, Russlands fiskalische Reserven, die Rolle von China und Indien – und warum wirtschaftlicher Druck allein Moskau kaum in die Knie zwingen dürfte. Zugleich blickt er auf die Ukraine selbst: auf westliche Unterstützung, den Wiederaufbau unter Kriegsbedingungen sowie die Gefahr, dass vier Jahre Ausnahmezustand auch demokratische Strukturen verändern. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Agentic AI trifft Automobilindustrie: In dieser Folge von WAS MICH BEWEGT sprechen Yannick und Pascal mit Ex-VW-CIO Martin Hofmann über die Agentic Enterprise – Unternehmen, die mit autonomen KI-Agenten denken, handeln und lernen. Wir diskutieren, warum Agentic AI mehr ist als das nächste KI-Tool, welche Governance und Sicherheitsstandards nötig sind und wie sich Arbeit in Produktion, Entwicklung und Verwaltung verändert. Hofmann argumentiert, dass die Technologie bereit ist, aber Mut, Design und Architektur fehlen. Er erwartet erste skalierte Use Cases über Teams hinweg, klare Transparenz- und Audit-Mechanismen statt „Prompt-Chaos“ und warnt vor Schatten-Autonomie. Zugleich plädiert er für Human-in-the-Loop, messbare KPIs und Vorstands-Ownership. Alle Infos zum automotiveIT Themen-Talk zu Agentic-AI in der Autoindustrie: https://www.automotiveit.eu/webinare/agentic-ai-zwischen-potenzial-und-praxis/2605925 Alles zum neuen Buch „The Agentic Enterprise“ von Martin Hofmann: https://novagentica.com/ Warum agentische KI Legacy-Systeme entlarvt: https://www.automotiveit.eu/strategy/warum-agentische-ki-legacysysteme-entlarvt/2607332 Infos zu Daimler Trucks KI-Strategie: https://www.automotiveit.eu/kuenstliche-intelligenz/daimler-truck-setzt-auf-die-kiplattform-librechat/2610447 Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
“Drohnenangriffe, Raketeneinschläge, aber auch ganz andere schlimme Erfahrungen haben die Patient:innen gemacht”, sagt die Traumatherapeutin **Lena Furtner**. “Und sie bleiben auch nach vier Jahren Krieg jeden Tag mit der völligen Unsicherheit konfrontiert.” Doch wie therapiert man Traumata in diesem anhaltenden Ausnahmezustand? Das beschreibt Lena und gibt dabei einen Einblick in die Arbeit des Traumazentrums von Ärzte ohne Grenzen in der ukrainischen Stadt Winnyzja: dort erhalten viele Menschen professionelle Unterstützung. Zusammen mit den Moderator*innen Anna Dushime und Christian Katzer, diskutiert sie, warum psychischer Gesundheit besonders in Kriegen mehr Stellenwert zukommen muss. Zugleich berichtet sie, welche Resilienz die Menschen in der Ukraine an den Tag legen – trotz der permanenten russischen Angriffe und der massiven Gewalt im ganzen Land. **In dieser Episode erfährst du ...** ... wie eine Traumtherapie abläuft und welche Methoden unsere Expert*innen anwenden ... ... wie vielschichtig die Bedürfnisse der Patient:innen sind und welche Professionen daher ineinandergreifen müssen ... wie es gelingen kann, das eigene Leben nach schlimmen Erfahrungen und Traumata zu stabilisieren ... wie resilient viele Menschen mit Zerstörung, Gewalt und Entbehrung infolge russischer Angriffe umgehen – auch in diesem bitterkalten Kriegswinter und ohne Heizung und Strom **LINKS:** Erfahre mehr über unsere Arbeit in der Ukraine und höre auch in unsere anderen Folgen dazu an: “[Ukraine: Alltag im Krankenhaus, wenn die Front heranrückt](https://notaufnahme-podcast.aerzte-ohne-grenzen.de/53-ukraine-front)” und “[Wieder in Bewegung kommen – Physiotherapie in der Ukraine](https://notaufnahme-podcast.aerzte-ohne-grenzen.de/36-ukraine-physio)” **[JETZT SPENDEN](http://msf.de/spenden?utm_id=0&utm_campaign=0226pod&utm_source=spot&utm_medium=sn&utm_content=url&utm_term=A0)** – Damit wir Menschen in unseren Projekten weltweit Zugang zu medizinischer Versorgung ermöglichen können. **FRAGEN, FEEDBACK, THEMENWÜNSCHE?** Schreibt uns: notaufnahme@aerzte-ohne-grenzen.de Instagram: [@aerzteohnegrenzen](https://www.instagram.com/aerzteohnegrenzen/) Melde dich zum [Newsletter ](https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/newsletter-anmelden)an! [ https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/newsletter-anmelden ] Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freund*innen und deiner Familie! Hinterlasse uns auch gerne eine Bewertung, um uns zu helfen, mehr Menschen zu erreichen. Dieser Podcast wurde von Ärzte ohne Grenzen e.V. in Zusammenarbeit mit Christian Conradi produziert. Redaktion und Projektleitung: Clara Schneider, Andreas Koob und Regina Bischoff. Moderation: Anna Dushime, Christian Katzer. Aufnahme, Schnitt und Produktion: Christian Conradi. V. i. S. d. P. Jannik Rust, Ärzte ohne Grenzen e. V., Schwedenstr. 9, 13359 Berlin. Bild: MSF
Friedrich Merz als Parteivorsitzender bestätigt Ein Standpunkt von Uwe Froschauer.Friedrich Merz ist der Kanzler der Kehrtwenden und der sozialen Kälte. Er versprach Haushaltsdisziplin, Migrationswende und wirtschaftliche Vernunft. Geblieben sind Neuverschuldung, soziale Härten und eine Energiepolitik, die Industrie und Verbraucher belastet. Friedrich Merz steht für eine Politik, die Prinzipien über das Wohl des Landes stellt – und dafür einen hohen Preis verlangt.Mit 91,17 Prozent der Stimmen wurde Friedrich Merz auf dem CDU-Parteitag erneut als Parteivorsitzender bestätigt. Die Delegierten bescheinigen ihm damit Rückhalt – doch seine Rede wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Zwar präsentierte sich Merz rhetorisch souverän und staatsmännisch, konkrete Ansatzpunkte für echte und beschleunigte Reformen blieben jedoch aus. Wo im Wahlkampf klare Kanten in Migrations-, Finanz- und Energiefragen angekündigt wurden, dominieren nun Kompromissformeln, Durchhalteparolen und die Rechtfertigung politischer Kurswechsel. Reformen werden beschworen, aber nicht terminiert und Probleme benannt, ohne dass erkennbar wird, wie sie gelöst werden sollen. Zwischen den Versprechen vor der Wahl und der politischen Wirklichkeit klafft nach wie vor eine riesige Lücke.Inhaltlich verband Merz in seiner Rede klassische konservative Motive mit aktuellen Krisenthemen. Er beschwor die Geschlossenheit der Partei und betonte, CDU und CSU müssten als stabile Kraft der politischen Mitte auftreten. Zugleich erneuerte er seine kategorische Absage an jede Zusammenarbeit mit der AfD und stellte die Union als Bollwerk gegen politische Ränder dar. Diese Selbstverortung in der „Mitte“ sollte Stabilität signalisieren, wirkte jedoch eher defensiv als richtungsweisend.Nach aktuellen Umfragen würde momentan etwa jeder fünfte Wahlberechtigte in Deutschland die AfD wählen. Diese Wähler pauschal aus dem demokratischen Diskurs auszuschließen, ist antidemokratisch. Die sogenannte Brandmauer wird als Abgrenzung gegenüber Parteiführungen begründet – gegenüber Millionen Bürgern ist sie jedoch eine politische Missachtung des Wählerwillens und damit ein Schlag ins Gesicht der Wähler und der Demokratie.Ich bin nicht gerade ein Freund der AfD. Als Demokrat, der sich der offenen Debatte verpflichtet fühlt, halte ich es jedoch für grundlegend falsch, einen wachsenden Teil der Bevölkerung dauerhaft zu delegitimieren, statt sich inhaltlich mit seinen Motiven auseinanderzusetzen. Wer Demokratie ernst nimmt, Herr Merz, muss auch unbequeme Wahlergebnisse aushalten – sowie politisch beantworten, und nicht moralisch wegdefinieren. Momentan sind es die Altparteien, die sich antidemokratisch verhalten, und nicht die AfD.Zentrale Schwerpunkte setzte Merz bei wirtschaftlichen Reformen. Er sprach von Bürokratieabbau, von der Notwendigkeit, Investitionen zu erleichtern, und von der Senkung von Energiepreisen als Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit. Auch strukturelle Veränderungen im Sozial- und Rentensystem kündigte er erneut an. Doch diese Reformrhetorik blieb weitgehend abstrakt. Zeitpläne, konkrete Maßnahmen oder politische Prioritäten nannte er nicht. Stattdessen verwies er auf die Zwänge der Regierungsarbeit und die Notwendigkeit von Kompromissen innerhalb der Koalition – ein deutlicher Kontrast zu den klaren Versprechen des Wahlkampfs.... Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der russische Präsident Wladimir Putin habe kein Interesse an einem Ende des Krieges. Das sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Den russischen Staatschef bezeichnete er als „Sklaven des Krieges“. Zugleich forderte Selenskyj weitere Unterstützung durch Europa – auch im eigenen Interesse des Kontinents. In München rief der ukrainische Präsident die westlichen Partner zu Geschlossenheit und enger Zusammenarbeit auf. Russland versuche, diesen Zusammenhalt zu untergraben, sagte Selenskyj. Putin sei nicht an einem Kriegsende interessiert. Vor diesem Hintergrund erneuerte er seine Forderung nach anhaltender Unterstützung durch Europa und die USA. Über die Münchner Sicherheitskonferenz, die russisch-ukrainischen Gespräche in Genf sowie die Lage in der Ukraine vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs sprechen wir mit Krista-Marija Läbe, Vorstandsmitglied der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft.
Künstliche Intelligenz ist zunehmend eine Kernkompetenz. Sie ist oder wird Teil in immer mehr Berufen, oft in immer größerem Umfang. Doch viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kennen sich nach wie vor nicht gut (genug) damit aus. Und wollen dies ändern. Was ist dafür der beste Weg? An Weiterbildungsangeboten mangelt es nicht, auch nicht an solchen, die am Ende ein Zertifikat oder einen formalen Qualifizierungsnachweis versprechen. Doch gerade auf dem Markt der öffentlich geförderten KI-Weiterbildungen gibt es inzwischen offenbar Schwindeleien bis hin zum Betrug, wie eine Recherche der F.A.Z. gerade offenlegte. Also ist eine gesunde Vorsicht durchaus angebracht. Was tun? Erstens den Anbieter genau ansehen. Hat der Dozent oder die Dozentin einen Lebenslauf veröffentlicht, aus dem nachweisbar hervorgeht, über welche Erfahrungen sie oder er im KI-Bereich verfügen? Ist der Anbieter vielleicht sogar offiziell geprüft? Oder ganz einfach: Wie bewerten ihn andere Kunden im Internet? Zugleich loht es gerade für mittelgroße und große Unternehmen, die über entsprechende Ressourcen verfügen, selbst KI-Profis einzustellen, die sich darum kümmern. Die intern vermitteln können, wie weit die KI ist, Kurse selbst anbieten oder externe Weiterbildungs-Angebote prüfen. Und wie viel muss ich eigentlich über KI wissen? Auch das hängt natürlich vom jeweiligen Beruf ab. Ein Schreiner gegenwärtig vermutlich weniger als ein Angestellter im Rechnungswesen. Auch darüber sprechen wir in dieser Episode.
Tomer Gardi macht Essenslieferanten zu Chronisten unserer globalisierten Gegenwart – ein Roman über Ausbeutung, Würde und Menschlichkeit im System der Plattformökonomie.
Der US-Energieminister Chris Wright hat die Energie- und Klimapolitik Europas scharf kritisiert. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP warf er der EU vor, durch die einseitige Fixierung auf die Reduzierung von CO₂ ihre wirtschaftliche Stärke und Energiesicherheit zu gefährden. Zugleich betonte er, dass die USA ein starkes und prosperierendes Europa wollten.
Moderation Martin Gross++Gesendet in Ö1 am 19.2.2026++Die Piusbruderschaft hat nach internen Beratungen dem vatikanischen Angebot für einen Dialog über theologische Fragen eine Absage erteilt. Zugleich beharrt man auf dem 1. Juli als Termin für die Weihe neuer Bischöfe der Bruderschaft. ++ Seit Armenien den Krieg um die Enklave Bergkarabach gegen Aserbaidschan verloren hat, schwelt ein Konflikt zwischen der armenischen Regierung und der Armenisch apostolischen Kirche. In den vergangen Monaten eskalierte der Streit und aktuell tagen dazu 25 Armenische Bischöfe aus aller Welt in St. Pölten. ( Marcus Marschalek und Nikolaus Hofer)++Knapp 11 Millionen Menschen sind in der Ukraine auf humanitäre Hilfe angewiesen, zehntausende Menschen frieren in ihren Wohnungen, so eine Mitarbeiterin der österreichischen Caritas in Kiew. (Andreas Mittendorfer)
Sechs Jahre nach dem Anschlag von Hanau hat die von rechts motivierte Gewalt in Deutschland erneut zugenommen. Oft wird systemischer Rassismus nicht erkannt. Zugleich findet eine Normalisierung statt, so ein Extremismus-Forscher. Wo man ansetzen kann.**********In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann Gesprächspartner: Axel Salheiser, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ)**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Chinas Wirtschaftsmodell bereitet vielen Beobachtern im Westen Sorge. Mitunter werden direkt Vorwürfe gegen Peking laut: Die Kommunistische Partei Chinas exportiere nicht nur Waren, sondern auch Arbeitslosigkeit; durch die Subventionen und die aktive Industriepolitik würden andere Länder chancenlos bleiben; zudem werte man die eigene Währung zu stark ab.Diese Argumente sind nicht so einfach von der Hand zu weisen, China setzt tatsächlich vehement seine Interessen durch. Jedoch müsste man sich ehrlicherweise auch eingestehen: China orientiert sich damit sehr stark am ehemaligen Exportweltmeister Deutschland. Deshalb ist es bisweilen amüsant, wenn gerade deutsche Experten das chinesische Vorgehen beklagen.Zugleich ergibt sich aus der chinesischen Dominanz auch ein erhebliches Problem für die gesamte Weltwirtschaft. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Chinas Aufstieg zur Exportnation.Quellen/Literatur:Handelsblatt: “Der China-Schock trifft Deutschland mit voller Wucht”, online verfügbar unter: https://www.handelsblatt.com/politik/international/industrie-der-china-schock-trifft-deutschland-mit-voller-wucht/100189297.htmlMatthew C. Klein/Michael Pettis: Trade Wars Are Class Wars. How Rising Inequality Distorts the Global Economy and Threatens International Peace, Yale University Press.Dominik Leusder/Michael Pettis: “Remaking Globalization for an Era of Trade Wars”, online verfügbar unter: https://jacobin.com/2025/12/globalization-free-trade-tariffs-debt-keynes Alexander Mühlauer: “Die EU muss ihre Industrie gegen China schützen”, online verfügbar unter: https://www.sueddeutsche.de/meinung/strafzoelle-autoindustrie-china-europa-wto-lux.HTLXr8kY8yenXcH2Cwwsdc?reduced=trueUnsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutVeranstaltungen:Am 18. Februar ist Ole in Erfurt:https://www.instagram.com/p/DTdFRQqCk7T/Am 25. Februar ist Ole in Weimar:https://www.instagram.com/p/DUc9IM-DHft/Am 3. März ist Ole in Magdeburg:https://www.instagram.com/p/DUEBftHDbD-/Am 11. April sind Ole und Wolfgang in Hamburg:https://tickets.centralkomitee.de/product/91257/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-11-04-2026
Knapp zwei Monate vor der Parlamentswahl hat US-Außenminister Marco Rubio bei seinem Besuch in Budapest die enge Partnerschaft der USA mit Ungarn bekräftigt. Zugleich erhob Orbán schwere Vorwürfe gegen die Ukraine im ungarischen Wahlkampf.
KI prägt die aktuelle Sektor-Rotation: Softwarewerte geraten unter Druck, während Hardware und Halbleiter profitieren. Zugleich liefert die Berichtssaison positive Überraschungen, und mit der Idee des designierten Fed-Chefs Kevin Warsh zur engeren Treasury–Fed‑Abstimmung rückt die Zinspolitik in den Fokus. Wie sich das auf Bewertungen und Anlagestrategien auswirkt, analysieren Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat‑ und Firmenkunden der Deutschen Bank, und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer. Ein Transkript dieser Episode finden Sie hier: https://perspektiventogo.podigee.io/366-ki-rotation-software-unter-druck-hardware-im-vorteil/transcript Quelle für Wert- und Preisentwicklungen sowie Zinsprognosen: Bloomberg. Quelle für Erwartungen der Unternehmensgewinne: LSEG Datastream. WICHTIGE HINWEISE: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Diese Texte genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlage- und Anlagestrategieempfehlungen oder Finanzanalysen. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor beziehungsweise nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die in diesem Text gemachten Angaben stellen keine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Handlungsempfehlung dar, sondern dienen ausschließlich der werblichen Information. Die Angaben ersetzen nicht eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestimmte Beratung. Die Information ist mit größter Sorgfalt erstellt worden. Bei Prognosen über Finanzmärkte oder ähnlichen Aussagen handelt es sich um unverbindliche Informationen. Soweit hier konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden. Jede Geldanlage ist mit Risiken verbunden. Es gibt keine Garantie und Marktschwankungen können zu Verlusten bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Über die speziellen Risiken eines Wertpapierprodukts informieren die gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit und Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Sofern es in diesem Dokument nicht anders gekennzeichnet ist, geben alle Meinungsaussagen die aktuelle Einschätzung der Deutschen Bank wieder, die sich jederzeit ändern kann. ZUM THEMA NACHHALTIGKEIT: Derzeit fehlt es an einheitlichen Kriterien und einem einheitlichen Marktstandard zur Bewertung und Einordnung von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten als nachhaltig. Dies kann dazu führen, dass verschiedene Anbieter die Nachhaltigkeit von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten unterschiedlich bewerten. Zudem sind die gesetzlichen Vorgaben zur Offenlegung der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien und zum Umgang mit dem Thema ESG (Environment = Umwelt, Social = Soziales, Governance = Unternehmensführung) und Sustainable Finance (nachhaltige Finanzwirtschaft) einem stetigen Wandel unterworfen. Die Auslegung der relevanten gesetzlichen Regelungen ist zudem nicht eindeutig und abschließend. All dies kann dazu führen, dass gegenwärtig als nachhaltig bezeichnete oder beworbene Finanzdienstleistungen und Finanzprodukte die künftigen gesetzlichen Anforderungen an die Qualifikation als nachhaltig oder als Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigend nicht erfüllen. Soweit in dieser Marketinginformation von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt, Deutschland.
Das Jahr 2026 ist das "Internationale Jahr für Weidelandschaften und Hirtentum" der UNO. Weltweit wird auf die unterschiedlichen Aspekte der Weide- und Viehwirtschaft aufmerksam gemacht. Zugleich ist gerade eine Studie des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung erschienen, die ergeben hat, dass ein großer Teil der heutigen Weideflächen bis zum Jahr 2100 aufgrund der Erderwärmung nicht mehr nutzbar sein wird. Wir sprechen im radio3 Klimagespräch mit Daniel Müller vom Leibniz Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien über die Bedrohung der Weidelandschaften und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt.
US-Außenminister Marco Rubio bekräftigte in München mit blumigen Worten und tiefen Griffen in die kulturelle, religiöse und historische Verbundenheit die transatlantische Einheit. Dennoch hat seine Rede in vielen europäischen Hauptstädten skeptische Resonanz hervorgerufen. Von Rainer Rupp
Viele junge Erwachsene haben keinen Bock auf Bundeswehr. Zugleich erwarten sie, dass die öffentliche Hand allerlei Probleme löst. Doch wer vom Staat nimmt, der muss auch geben. Von Leon Igel www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz atmeten die Europäer nach der Rede von US-Aussenminister Marco Rubio auf, zumal er sich klar für die Nato aussprach. Zugleich machte seine Rede deutlich, dass im transatlantischen Verhältnis weiterhin tiefe Gräben klaffen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:21) US-Aussenminister Rubios Botschaft an Europa (05:37) Nachrichtenübersicht (10:47) Was der Epstein-Skandal über Eliten-Netzwerke zeigt (17:18) Schweden - zurück zum Bargeld? (22:21) Valentinstag in Uganda
Vor der Münchner Sicherheitskonferenz ist das Verhältnis zwischen Europa und den USA weiter extrem angespannt. Während Washington mehr Eigenverantwortung fordert, warnen Experten vor einer Zeitenwende im Bündnis. Zugleich will Donald Trump weiter nicht von seinem Wunsch abrücken, Grönland den USA einzuverleiben - und so wächst der Druck auf Europa, militärisch und wirtschaftlich umzusteuern. Außerdem erklärt Lateinamerika-Korrespondent Tobias Käufer in dieser Folge, warum die Lage für das kubanische Regime derzeit so ernst ist wie wohl noch nie seit der Revolution - und wie Donald Trump diese historische Chance nutzen möchte. Den in dieser Folge erwähnten Podcast "Ernstfall – Was, wenn Russland uns angreift?" findet ihr unter welt.de/ernstfall Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Wim Orth „Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Der Amerika-Effekt“ das tägliche Washington-Rauschen ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Diese Folge ist unser sehr persönlicher Lagebericht aus dem Inneren des x3 Kollektivs: über Förderkrisen, überlastete Strukturen und die Frage, wie ein postmigrantisches Projekt zwischen Ehrenamt, Care-Arbeit und politischer Gegenwart überhaupt weiterexistieren kann.Migration, zivilgesellschaftliches Engagement und Podcast-Arbeit bedeuten derzeit permanente Unsicherheit, un(ter)bezahlte Expertisen und das ständige Aushandeln von Sichtbarkeit. Ausbleibende Förderzusagen, gekürzte Kulturmittel und institutionelle Hierarchien verschärfen den Druck – und machen zugleich deutlich, wie sehr selbstorganisierte Räume gebraucht werden.Mit dieser Folge brechen wir bewusst mit der Social-Media-Kultur, wo nur Erfolg performt. Stattdessen sprechen wir offen über unsere Herausforderungen, Hoffnungen und Entschlossenheit, sie gemeinsam zu meistern. Wir wissen auch, dass unsere Erfahrungen nicht einzigartig sind und exemplarisch dafür stehen, wovon viele Projekte betroffen sind. Deshalb appellieren wir an euch, auch Krisen solidarisch zu denken, um sie gemeinsam durchzustehen.Wie verändert Förderprekarität die Arbeit eines postmigrantischen Kollektivs – inhaltlich, strukturell und emotional?Welche Lücken lassen staatliche Institutionen bewusst offen, wenn sie Diskurse zu Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien weiter marginalisieren?Und wie kann Solidarität praktisch aussehen – jenseits von symbolischen Credits und reiner Sichtbarkeit?
Die derzeitige Führungsspitze der OSZE versucht, diese als Instrument für Frieden in der Ukraine ins Spiel zu bringen. Doch dafür scheint sie wenig zu taugen.Ein Kommentar von Tilo Gräser.Die Suche nach Frieden für die Ukraine geht weiter, doch ein Ende des Krieges scheint nach nun fast vier Jahren nicht in Sicht. Die Bemühungen des US-Präsidenten Donald Trump haben immerhin für mehrere Gesprächsrunden gesorgt. Doch die westlichen Staaten, die sich in der „Koalition der Willigen“ zusammengeschlossen haben, verhindern eine Friedenslösung. Sie stützen weiter mit finanziellen und militärischen Mitteln den Kurs des ukrainischen Präsidentendarstellers Wolodymyr Selenskyj, den Krieg gegen Russland fortzusetzen.Zugleich torpedieren sie fortgesetzt mit Vorschlägen wie dem, nach einem Waffenstillstand westliche Truppen in der Ukraine als „Sicherheitsgarantie“ zu stationieren, eine mögliche Einigung. Das geschieht, obwohl bekannt ist, dass Moskau jegliche westlichen Truppen in der Ukraine ablehnt und einer solchen „Lösung“ nicht zustimmt. Die zunehmende Einbindung der Ukraine in westliche Militärstrukturen wie der NATO und die damit verbundene Missachtung russischer Sicherheitsinteressen gehören zu den Kriegsursachen. Letztere werden von den westlichen Regierungen, auch der USA, nicht ernsthaft angegangen. Würden sie das tun, müssten sie zumindest eingestehen, welche Rolle sie dabei spielten, dass aus dem Ukraine-Konflikt ein nunmehr fast vierjähriger Krieg wurde.Dabei gibt es eigentlich eine internationale Organisation, die genau das hätte verhindern sollen und formal auch können: die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Sie entstand 1991 aus der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Die OSZE mit ihren 57 Mitgliedsländern in Europa, Asien und Amerika stützt sich auf die zehn Prinzipien der KSZE-Schlussakte von Helsinki 1975. Die reichen von der Achtung der Souveränität der Mitgliedsstaaten über die Nichtanwendung von Gewalt und die Unverletzlichkeit der Grenzen bis zur Nichteinmischung und Zusammenarbeit. Dabei geht es vor allem um westliche Werte, ein Relikt des Kalten Krieges. Eine weitere Arbeitsgrundlage sind drei Dimension: die menschliche Dimension, die Wirtschafts- und Umweltdimension und die politisch-militärische Dimension. Die Entscheidungen werden nach dem Konsens-Prinzip getroffen, was jedem Mitglied ein Veto ermöglicht.Die OSZE wurde regelrecht beiseitegeschoben, als die NATO 1999 Jugoslawien überfiel. Seitdem wurde sie mit ihren Beobachtungsmissionen oftmals als Feigenblatt missbraucht und geriet zunehmend ins Abseits, ignoriert vor allem von den westlichen Regierungen.Das zeigte sich deutlich im Konflikt in der Ukraine, wo die Entwicklung vom Staatstreich 2014 über den von Kiew ausgelösten Bürgerkrieg zum russischen Einmarsch ab dem 24. Februar 2022 von der OSZE nicht verhindert wurde. Sie durfte zwar von 2014 bis 2022 Beobachter entsenden, um die ausgehandelten Waffenstillstände und die Minsker Abkommen zu überwachen. Aber ihre Rolle wird zunehmend kritisch gesehen, bis hin zu Spionagevorwürfen....https://apolut.net/osze-als-friedensmacht-fur-die-ukraine-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wolfgang M. Schmitt ist Kulturkritiker, Buchautor und Podcaster. Mit seinem YouTube-Kanal und dem Podcast „Die neuen Zwanziger" erreicht er ein breites Publikum, das sich für Filmkritik, Gesellschaftsanalyse und politische Ökonomie interessiert. Schmitt bezeichnet sich selbst als marxistisch links, betont aber die Notwendigkeit von Methodenpluralität – neben Marx bezieht er sich auf Keynes und andere ökonomische Denker. Ursprünglich wollte er eine Dissertation über Ernst Jünger schreiben, entschied sich dann aber für den Weg in die Öffentlichkeit. Sein Markenzeichen: der Anzug, den er als bewusste ästhetische Entscheidung trägt – nicht als politisches Statement.Er verteidigt Meinungsfreiheit, kritisiert die Staatsverliebtheit der Linken während Corona und räumt ein, dass seine Seite bei der Aufarbeitung der Pandemie versagt hat. Zugleich argumentiert er, dass Migration ein „Scheinproblem" sei – die eigentlichen Ursachen für gesellschaftliche Spannungen seien ökonomisch: Niedriglöhne, fehlende Integration durch fehlende Ressourcen, eine Steuerpolitik, die Arbeitende belastet und Vermögende schont.
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema, Magazin - Die Schrottpark-Galerie im Bratislavaer Stadtteil Devínska Nová Ves ist zugleich ein Tierpark und vor allem eine touristische Attraktion. Der 2025 herausgekommende biografische Spielfilm über den slowakischen Ausnahmesänger Karol Duchoň ist ein Kassenschlager und hat zugleich kontroverse Reaktionen hervorgerufen (nicht in der Podcast-Ausgabe enthalten).
Radbrüche sind eine Gefahr im Güterverkehr. Warum wird nicht strenger kontrolliert? Und: Die Initianten der SRG-Initiative wollen die Abgabe auf 200 Franken senken. Doch die öffentlichen Medien sind auch in unseren Nachbarländern unter Beschuss. Zudem: Gaëtan arbeitete in der Bar «Le Constellation». Gefahr im Güterverkehr: Wenn das Rad bricht Güterzüge sind das Rückgrat des Warentransports in Europa. Nach dem Unfall im Gotthard-Basistunnel in der Schweiz vor drei Jahren ist klar: Ein Risiko sind gebrochene Räder. Wie Recherchen zeigen, kam es in den letzten Wochen in Deutschland zu zwei weiteren Unfällen mit Güterzügen – immer wegen gebrochener Räder. Warum wird – trotz Warnungen – nicht strenger kontrolliert? Die «Rundschau» fragt nach. Öffentliche Medien unter Druck: Zu links, zu gross, zu teuer? In einem Monat entscheidet das Stimmvolk über die SRG-Initiative von SVP, junger FDP und Gewerbeverband. Diese will die Medienabgabe auf 200 Franken senken und so die Menschen und Unternehmen finanziell entlasten. Zugleich zielen die Initianten auf missliebige Berichterstattung. Die Reportage zeigt: Die Schweiz ist kein Sonderfall. Die öffentlichen Medien sind auch in unseren Nachbarländern unter Beschuss. Rechte Parteien wollen den öffentlichen Rundfunk reduzieren. Auch dort heisst es: zu links, zu gross, zu teuer. Weiterleben nach der Brand-Katastrophe: Gaëtan erzählt Er arbeitete in der Bar «Le Constellation» und erlebte die Katastrophe in Crans-Montana mit. Nach acht Tagen im Koma berichtet Gaëtan von seiner Arbeit, seiner Beziehung zu den Besitzern und dem Zustand der Bar, die im Zentrum des Dramas steht.
US-Präsident Donald Trump hat Berichte zurückgewiesen, wonach die Vereinten Nationen aus finanziellen Gründen ihr Hauptquartier in New York aufgeben müssten. Zugleich betonte er das „gewaltige Potenzial“ der Organisation – stellte aber klar, dass Reformen und eine Neuausrichtung notwendig seien.
Radbrüche sind eine Gefahr im Güterverkehr. Warum wird nicht strenger kontrolliert? Und: Die Initianten der SRG-Initiative wollen die Abgabe auf 200 Franken senken. Doch die öffentlichen Medien sind auch in unseren Nachbarländern unter Beschuss. Zudem: Gaëtan arbeitete in der Bar «Le Constellation». Gefahr im Güterverkehr: Wenn das Rad bricht Güterzüge sind das Rückgrat des Warentransports in Europa. Nach dem Unfall im Gotthard-Basistunnel in der Schweiz vor drei Jahren ist klar: Ein Risiko sind gebrochene Räder. Wie Recherchen zeigen, kam es in den letzten Wochen in Deutschland zu zwei weiteren Unfällen mit Güterzügen – immer wegen gebrochener Räder. Warum wird – trotz Warnungen – nicht strenger kontrolliert? Die «Rundschau» fragt nach. Öffentliche Medien unter Druck: Zu links, zu gross, zu teuer? In einem Monat entscheidet das Stimmvolk über die SRG-Initiative von SVP, junger FDP und Gewerbeverband. Diese will die Medienabgabe auf 200 Franken senken und so die Menschen und Unternehmen finanziell entlasten. Zugleich zielen die Initianten auf missliebige Berichterstattung. Die Reportage zeigt: Die Schweiz ist kein Sonderfall. Die öffentlichen Medien sind auch in unseren Nachbarländern unter Beschuss. Rechte Parteien wollen den öffentlichen Rundfunk reduzieren. Auch dort heisst es: zu links, zu gross, zu teuer. Weiterleben nach der Brand-Katastrophe: Gaëtan erzählt Er arbeitete in der Bar «Le Constellation» und erlebte die Katastrophe in Crans-Montana mit. Nach acht Tagen im Koma berichtet Gaëtan von seiner Arbeit, seiner Beziehung zu den Besitzern und dem Zustand der Bar, die im Zentrum des Dramas steht.
Die Wirtschaft benötigt dringend mehr Fachkräfte. Zugleich sind knapp sieben Millionen geringfügig beschäftigt. Auch deshalb steht der Minijob wieder im Fokus. Abschaffen? Doch was wäre dadurch gewonnen?
Die Welt ist voller Krisen und Probleme. Zugleich gibt es zahlreiche Organisationen, die sich als Problemlöser präsentieren. Sie alle konkurrieren um Aufmerksamkeit, Ressourcen und politische Energie. Aber was tun die genau? Von Marc Mölders www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Der Iran erlebt die schwerste Krise seit Jahrzehnten: Nach landesweiten Protesten geht das islamische Regime mit brutaler Gewalt gegen die eigene Bevölkerung vor. Es wird von fünfstelligen Opferzahlen berichtet, unabhängig bestätigen lassen sich diese nicht. Viele Zehntausende sitzen in Haft. Zugleich wächst der internationale Druck: US-Präsident Donald Trump droht offen mit einem Militärschlag gegen die Mullahs, verstärkt die Luftverteidigung auf US-Stützpunkten am Persischen Golf und verlegt zusätzliche Kampfflugzeuge nach Jordanien. Auch die Europäische Union hat neue Sanktionen verhängt und die iranische Revolutionsgarde als Terrororganisation eingestuft. Caren Miosga diskutiert mit ihren Gästen, ob nun eine neue Eskalation im Nahen und Mittleren Osten droht. Welche Folgen hätte ein militärischer Schlag der Amerikaner für die gesamte Region?
Der amerikanische Elektroautohersteller Tesla streicht zwei Modelle aus seinem Angebot und legt schwache Geschäftszahlen vor. Sein Chef, der vielseitige Unternehmer Elon Musk, stellt indes vor allem auf eine aus seiner Sicht verheißungsvolle Zukunft ab und ein Produkt, das regelrecht revolutionär sein soll: den humanoiden Roboter, der irgendwann (fast) alles können und sogar das amerikanische Bruttoinlandsprodukt messbar steigern soll. Die Anleger zumindest scheinen nicht allzu sehr zu zweifeln - nach wie vor ist der Konzern an der Börse ein Billionenwert und zumal wertvoller als die traditionellen Automobilhersteller. Doch wie steht es um das Geschäft das Tesla macht. Wie schlagen sich die verbliebenen Fahrzeuge, wie die Energiesparte, wie die Robotaxi-Idee? Und bleibt Musk weiterhin an der Spitze des Unternehmens? Darüber sprechen wir in dieser Episode. Darüber hinaus geht es aber auch um zwei andere amerikanische Tech-Konzerne: den iPhone-Hersteller Apple und das soziale Netzwerk Meta. Das iPhone hat sich in den zurückliegenden drei Monaten viel besser verkauft als gedacht, und dies übrigens auch in China. Apple verdiente prächtig. Doch was sagt das aus? Helfen die neuen Verkaufszahlen darüber hinweg, dass der Konzern in der Künstlichen Intelligenz nicht so schnell vorankommt wie erhofft und für seinen Sprachassistenten auf die Google-KI Gemini setzen wird? Und dann ist da noch der von Mark Zuckerberg geführte Meta-Konzern, der deutlich höhere Investitionen in KI in diesem Jahr in Aussicht gestellt hat. Auch dieses Unternehmen, zu dem die Dienste Facebook, Instagram und Whatsapp gehören, verdient weiter prächtig aufgrund der hohen Werbeerlöse. Zugleich hat Gründer Zuckerberg zuletzt die KI-Abteilung neu strukturiert und besetzt. Was ist da zu erwarten? Über all das diskutieren wir in dieser Episode.
In der Ukraine leiden hunderttausende Menschen im härtesten Winter seit Kriegsbeginn, weil Russland gezielt zivile Infrastruktur wie Kraft- und Heizwerke angreift. Zugleich verhandeln erstmals gemeinsam seit knapp vier Jahren wieder Vertreter Moskaus und Kiews gemeinsam mit einer US-Delegation. Der ukrainische Präsident Selenskyj warf seinen europäischen Verbündeten in Davos vor, falsche Prioritäten zu setzen und der Streit um Grönland verstärkt den Druck auf die EU, ihre Sicherheit, Bündnisse und wirtschaftlichen Interessen eigenständig zu schützen. Caren Miosga diskutiert mit ihren Gästen, ob Europa stark genug ist, um zwischen USA, Russland und China zu bestehen, wie realistisch eine militärische Eigenständigkeit Europas ist und ob all das reicht, um der Ukraine neue Hoffnung zu geben?
Natürlich war das Weltwirtschaftsforum in diesem Jahr so weltpolitisch wie lange nicht mehr. Der vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump losgetretene Streit um Grönland, seine Rede in Davos und die Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney standen im Mittelpunkt: Und mit ihnen die Frage, wie es um das transatlantische Verhältnis eigentlich steht und ob die bestehende Weltordnung zusammen gebrochen ist oder zumindest kurz davor steht. Zugleich ist Davos aber nach wie vor ein Treffen auch der wichtigsten Manager der Welt, es geht eben um Wirtschaftsfragen, um unternehmerischen Erfolg. Und um Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Wer in dieser Schlüsseltechnologie die Nase vorne hat, wird sich nicht nur kommerziell durchsetzen. Der Nvidia-Vorstandsvorsitzende Jensen Huang war in Davos, der Palantir-Chef Alexander Karp, SAP-Chef Christian Klein. Gezeigt hat sich in diesem Jahr: Die Amerikaner blicken zunehmend bemitleidend auf Europa - eben auch die Unternehmer. Das war vor 10 Jahren noch anders. Wie also steht es technologisch um Deutschland und Europa? Was für eine Beziehung besteht gerade zwischen Europa und Amerika? Reden amerikanischen Manager hinter vorgehaltener Hand anders, als wenn Donald Trump ihnen zuhört. Über all das sprechen wir in dieser Episode.
Diese Woche mit Sandra Kirchner und Susanne Schwarz. 01:26 2025 außergewöhnlich warm 2025 war weltweit eines der wärmsten Jahre seit Beginn der Messungen. Nach Daten des EU-Klimadienstes Copernicus lag die Durchschnittstemperatur nur minimal unter den Werten für die Rekordjahre 2023 und 2024. Mit dem weiteren heißen Jahr rückt die 1,5-Grad-Grenze gefährlich nahe. 05:39 Schäden durch Naturkatastrophen Naturkatastrophen verursachten 2025 weltweit Schäden von 224 Milliarden US-Dollar. Das vergangene Jahr war geprägt von Schwankungen mit sehr verlustreichen Abschnitten und ruhigen Phasen. Dass die Bilanz nicht noch höher ausfiel, war laut dem Rückversicherer Munich Re vor allem Glück. Zugleich häuften sich regelmäßig auftretende Extremereignisse wie Waldbrände, Hurrikans und Überschwemmungen. 12:11 Superreiche mit extremem CO2‑Ausstoß Das reichste Prozent der Weltbevölkerung hat rechnerisch schon am 10. Januar sein Treibhausgas-Budget für das gesamte Jahr verbraucht. Das zeigen Berechnungen von Oxfam. Die Entwicklungsorganisation fordert, klimaschädlichen Luxus-Konsum zu begrenzen und fossile Unternehmen stärker zu besteuern. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Der Winterkrieg von 1939 bis 1940 gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele für den Widerstand eines kleinen Staates gegen eine militärisch weit überlegene Großmacht. Finnland befand sich zu Beginn des Konflikts in einer geopolitisch nahezu aussichtslosen Lage: politisch isoliert, materiell schlecht ausgestattet und ohne verlässliche Unterstützung durch andere Mächte. Dennoch gelang es dem Land, den Vormarsch der Roten Armee über Monate hinweg zu verzögern und dem Angreifer empfindliche Verluste zuzufügen. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Verteidigungsstellung auf der Karelischen Landenge, die später als Mannerheim-Linie bekannt wurde. Obwohl sie militärisch weit weniger stark ausgebaut war, als es ihr legendärer Ruf vermuten lässt, entwickelte sie sich zu einem Sinnbild finnischer Entschlossenheit und Widerstandskraft. Zugleich offenbarte der Verlauf des Krieges, wie eng politische, militärische und gesellschaftliche Faktoren miteinander verflochten sind. Der Winterkrieg verdeutlicht die Komplexität des Zusammenspiels von militärischer Abwehr, internationaler Diplomatie und innerer Stabilität – und mahnt, historische Erfahrungen nicht vorschnell oder unreflektiert auf gegenwärtige Konflikte zu übertragen.
In dieser Episode zum 1. Korintherbrief mit Jens Kaldewey hören wir, wie Paulus erklärt, dass Ehelosigkeit den Vorteil einer ungeteilten Hingabe an Gott haben kann, weil Verheiratete notwendigerweise auch Verantwortung für Partner und Familie tragen. Zugleich betont er klar, dass weder Ehe noch Ehelosigkeit geistlich überlegen sind: Beide Wege sind gute, von Gott gesegnete Entscheidungen […]
Das dominierende Thema in den Kommentarspalten ist die Situation im Iran. US-Präsident Trump hat ein Treffen mit der dortigen Führung in Aussicht gestellt. Der Iran habe gestern um Verhandlungen gebeten, erklärte Trump in Washington. Zugleich drohte er dem iranischen Regime erneut mit einem militärischen Vorgehen. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Der Wein zum Essen, das Bier zum Feierabend: Alkohol gehört oft einfach dazu. Zugleich ist er aber auch eine psychoaktive Droge, die Existenzen vernichtet. «Puls» fragt: Wo verläuft die Grenze zwischen Genuss mit Mass und Bechern im Übermass? Und gibt es überhaupt einen gesunden Umgang mit Alkohol? Gesund trinken – Geht das überhaupt? Wo endet Trinken mit Genuss, wo beginnt Konsum mit Risiko? Und gibt es diese Grenze überhaupt? «Puls»-Host Daniela Lager und Suchtexpertin Regina Esser erörtern die Frage mit leidenschaftlichen Weinliebhabern, denen bewusst ist: Im Wein steckt nicht nur Wahrheit, sondern auch das Nervengift Alkohol. Abgestürzt – Die Kontrolle über den Konsum verloren Sandro dachte lange, er habe seinen Alkoholkonsum im Griff. Bis aus dem gemütlichen Feierabendbier mit Freunden ein Zwang wurde, der mit Genuss nur noch wenig zu tun hatte. «Puls» erzählt er, wie es so weit kam und was es brauchte, um den Entzug zu machen – und seither trocken zu bleiben. 0,0 Promille – Was bringt der Verzicht? «Dry January», Virgin Drinks, trockene Wochentage: Bewusster Alkoholverzicht ist im Trend und hat für viele eine befreiende Wirkung. «Puls» zeigt, wie sich Nein sagen lässt, ohne auf Genuss zu verzichten – und warum ein Monat ohne Alkohol schon kleine gesundheitliche Wunder bewirken kann. «Puls»-Chat zum Thema Alkoholkonsum Habe ich meine Trinkgewohnheiten noch im Griff – oder sie mich? Welche Muster sollten mir zu denken geben? Muss ich mir Sorgen machen, wenn mir der «Dry January» nach zwei Wochen schon zu lästig wird? Wieso fällt es mir immer so schwer, Nein zu sagen? Und wo finde ich Hilfe für mich oder einen nahestehenden Menschen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Boeselager, Felicitas www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Die letzte Sendung in 2025 - endlich auch wieder mit Andy dabei. Wie wir zum Star Wars-Remake und den Oscars stehen - und unsere Top/Flop 5 des Jahres. Alles in dieser Sendung.
WERBUNG | Gehe jetzt auf [Link weiter unten] und erhalte zusätzlichen Rabatt auf CyberGhost VPN inklusive 4 Gratis-Monate! /WERBUNG Die UEFA hat bekanntgegeben: Ab 2027 läuft die CHAMPIONS LEAGUE bei PARAMOUNT+. Wie bitte? Was ist PARAMOUNT+? Wenn ihr euch diese Frage schon immer gestellt habt, seid ihr in diesem Video richtig! Die Rechtesituation im Fußball wird immer komplizierter. Erst DAZN und SKY, dann AMAZON RPIME, jetzt auch noch PARAMOUNT+. Wer soll da den Überblick behalten? Wir helfen euch und geben den aktuellen Stand der Dinge wieder. Zugleich regen wir uns aber auch auf: Darüber, dass man als Fan immer mehr Abos benötigt, um die Spiele seines Lieblingsvereins zu verfolgen. Wer soll das alles noch bezahlen können? Und warum werden die Abos eigentlich nicht günstiger, obwohl die Konkurrenz immer größer wird? Das alles und viel mehr besprechen wir in dieser Kurzausgabe BOHNDESLIGA! Rocket Beans wird unterstützt von Cyberghost. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der Gründer der Arche wirft Deutschland Versagen im Kampf gegen die Armut vor – und das ist auch richtig. Zugleich verdeckt der Begriff „versagen“ allerdings das tieferliegende Problem. Die deutsche Politik hat weder den Kampf gegen die Armut angenommen, noch tut sie wirklich etwas gegen die Armutszustände im Land. Vielmehr wird ein Kampf gegenWeiterlesen