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In dieser Folge von „Was uns bewegt“ spricht Host Wolfgang Schulz, Leiter Vertrieb für Großkunden im Markt Deutschland bei der BMW Group, mit den Mobilitätsforschern Dr.-Ing. Miriam Ruf und Dr. Jochen Hagel über Software-defined Vehicles. Gemeint sind Fahrzeuge, deren Fähigkeiten nicht mehr allein durch Hardware festgelegt sind, sondern wesentlich durch Software, Systemarchitektur, Daten und Updates geprägt werden. Die Gäste erläutern, warum Software heute der Kern vieler Fahrzeugfunktionen ist, wie neue Architekturen Updates und individuelle Anpassungen ermöglichen und weshalb sich Fahrzeuge künftig stärker an die Bedürfnisse ihrer Nutzerinnen und Nutzer anpassen werden.
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
SLAPP ist die englische Abkürzung für „Strategic Lawsuit Against Public Participation”, also strategische Klagen gegen Akteure in der Öffentlichkeit. Gemeint ist, dass jemand vor Gericht geht, um Kritiker einzuschüchtern. Auch der Falter ist Adressat solcher Klagen, mit denen die Meinungsfreiheit angegriffen wird. Raimund Löw im Gespräch mit der Medienanwältin Maria Windhager und Falter-Chefredakteur Florian Klenk. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die bisher nur in China veröffentlichte Grafikkarte AMD Radeon RX 9070 GRE mit 12 GB VRAM ist jetzt offiziell weltweit verfügbar, in Deutschland etwa ab 550 Euro erhältlich. Normalerweise würden wir sagen: Mehr Auswahl ist gut für uns Verbraucher. Aber in der aktuellen Marktsituation ergibt diese Grafikkarten keinen Sinn. Zum Zeitpunkt der Aufnahme kostete die deutlich stärkere und mit mehr VRAM ausgestattete 9070 ebenfalls 550 Euro. Ob das so bleibt? Fraglich. Andere alte neue Sachen von AMD sind erfreulicher: Zum 10-Jahre-Jubiläum des Sockel AM4 kommt die erste CPU mit 3D-V-Cache wieder! Ryzen 7 5800X3D ist auch heute noch eine exzellente Gaming-CPU und angesichts der absurden Preise für DDR5-Speicher eine gute Möglichkeit, noch vorhandenen AM4-PCs eine Verlängerung der Lebenszeit zu gönnen. Auch wenn der Preis von 349 Dollar UVP nicht gering ist. Nebenbei verspricht AMD nun, den Sockel AM5 bis mindestens 2029 zu unterstützen. Das geht gut zusammen mit den Gerüchten, Zen 6 für Desktop würde erst 2027 erscheinen. Jensen Huang und Nvidia machen ja nichts unter einer Revolution: Zusammen mit Microsoft wolle man den Windows PC neu erfunden haben. Gemeint ist damit der sog. Superchip RTX Spark, der 10 nicht näher beschriebene Cortex-Kerne von ARM mit einer Blackwell-GPU der Klasse 5070 in einem Package kombiniert. Windows on ARM ist immer noch so eine Sache, aber RTX Spark ist auch weniger für Menschen, sondern mehr für "AI-Agents". Viel Spaß mit Folge 310! Sprecher:innen: Michael Kister, Mohammed Ali DadAudioproduktion: Michael KisterVideoproduktion: Mohammed Ali Dad, Michael KisterText: Michael KisterTitelbild: Mohammed Ali DadBildquellen: SAPPHIRE Technology Limited/Foto von Zelch Csaba (Pexels)Aufnahmedatum: 05.06.2026 Besucht unsim Discord https://discord.gg/SneNarVCBMauf Bluesky https://bsky.app/profile/technikquatsch.deauf Youtube https://www.youtube.com/@technikquatsch https://www.youtube.com/@technikquatschgamingauf TikTok https://www.tiktok.com/@technikquatschauf Instagram https://www.instagram.com/technikquatschauf Twitch https://www.twitch.tv/technikquatsch RSS-Feed https://technikquatsch.de/feed/podcast/Spotify https://open.spotify.com/show/62ZVb7ZvmdtXqqNmnZLF5uApple Podcasts https://podcasts.apple.com/de/podcast/technikquatsch/id1510030975Deezer https://www.deezer.com/de/show/1162032 00:00:00 Herzlich willkommen zu Technikquatsch Folge 310! Mo nimmt ab und bereitet sich auf Freiburger Business Lauf vor. 00:13:35 AMD Radeon RX 9070 GRE für ca. 550 Euro verfügbar, 9070 und RTX 5070 kosten etwa gleich bei höherer Performance.https://www.computerbase.de/news/grafikkarten/radeon-rx-9070-gre-die-china-version-mit-12-gb-kommt-weltweit-auf-den-markt.97586/ 00:24:19 AMD Ryzen Zen 6 und Intel Nova Lake sollen wohl erst 2027 erscheinen.https://www.heise.de/news/Durststrecke-Neue-Desktop-Prozessoren-kommen-erst-2027-11316246.html 00:29:00 Google-Entwickler machen sich intern mit Memes über den eigenen KI-Slop lustig.https://www.golem.de/news/ki-slop-googler-laestern-intern-ueber-ki-tools-2606-209431.html 00:40:05 AMD Ryzen 7 5800X3D Anniversary Edition zu 10 Jahren AM4 kostet 349 Dollar.https://www.computerbase.de/news/prozessoren/10-years-anniversary-edition-der-amd-ryzen-7-5800x3d-fuer-am4-ist-guenstiger-zurueck.97614/ 00:43:11 AMD verspricht Unterstützung für AM5 bis mindestens 2029.https://www.computerbase.de/news/prozessoren/auch-noch-zen-7-amd-will-am5-bis-mindestens-2029-mit-neuen-cpus-versorgen.97617/ 00:47:51 Nvidia will mit "Superchip" RTX Spark den Windows PC neu erfunden haben.https://www.computerbase.de/news/pc-systeme/rtx-spark-superchip-nvidia-greift-amd-und-intel-im-windows-pc-markt-an.97539/ 00:55:02 Offizielles Fußballspiel zu WM FIFA World Cup: Launch Edition von Netflix wird auf den TV gestreamt und mit dem Smartphone gesteuert.https://about.netflix.com/en/news/new-fifa-world-cup-launch-edition-game-exclusively-on-netflix 01:00:06 Sony Playstation State of Play zum Summer Game Fest 2026 https://www.youtube.com/watch?v=RvyezhN16IU; Wolverine https://www.youtube.com/watch?v=OiBo_NgYI5Q01:06:43 God of War: Laufey https://www.youtube.com/watch?v=HLMX2w3cwuE01:15:05 "alles" kommt im September 202601:18:13 Onimusha: Way of the Sword Demo https://www.youtube.com/watch?v=LNq35HHUtNc 01:19:35 Neue Stargate-Serie von Amazon/MGM kommt doch nicht.https://variety.com/2026/tv/news/stargate-tv-series-martin-gero-scrapped-amazon-1236765061/ 01:23:47 Vielen Dank! Bis zum nächsten Mal!
Aufgemalte Fußspuren zur Treppe, Smiley-Tafeln im Straßenverkehr, Obst auf Augenhöhe oder der Kalendertermin für die nächste Vorsorgeuntersuchung: Nudging begegnet uns im Alltag häufiger, als wir denken. Gemeint sind kleine Impulse, die Menschen zu gesünderen, sichereren oder sinnvolleren Entscheidungen anstupsen sollen — ohne Verbote, Zwang oder erhobenen Zeigefinger. In dieser Folge spricht Moderator Ralf Podszus mit Verena Krämer von der BGW darüber, wie Nudging funktioniert und welche Rolle es im Arbeits- und Gesundheitsschutz spielen kann. Verena hat sich in ihrer Masterarbeit intensiv mit dem Thema beschäftigt und 21 Studien ausgewertet. Dabei wird klar: Nudging kann wirken, aber nicht automatisch und nicht in jedem Kontext gleich. Es geht um die Frage, warum Wissen allein oft nicht reicht, um Verhalten zu verändern, wo im Arbeitsalltag besonders viel Potenzial liegt und welche ethischen Grenzen wichtig sind. Außerdem gibt es viele praktische Beispiele: von Hautschutz und Händehygiene über höhenverstellbare Schreibtische bis hin zu Selbstnudging im Alltag.
Diese Frage wurde mir gestellt: „Was soll ich tun, wenn ich nicht mehr an mir arbeite?“ Gemeint ist nicht Selbstoptimierung, sondern etwas viel Grundsätzlicheres: Was mache ich mit meiner Zeit, wenn ich gerade nichts verbessern muss? Genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Auf ins Abenteuer
Erichsen Geld & Gold, der Podcast für die erfolgreiche Geldanlage
Von fallenden Kursen zu profitieren, ist eine Spezialdisziplin an den Finanzmärkten. Privatanleger setzen dabei meist auf Derivate wie Optionsscheine, Knock-out-Zertifikate oder Optionen. Mit diesen Instrumenten versuchen sie, von sinkenden Kursen zu profitieren – doch genau dabei werden häufig Fehler gemacht. Besonders anspruchsvoll wird es, wenn es darum geht, eine Blase auf der Short-Seite zu handeln. Gemeint ist jener Moment, in dem es scheinbar offensichtlich erscheint, dass die Kurse nicht mehr weiter steigen können. Wer diesen Zeitpunkt richtig erwischt, kann außergewöhnlich hohe Gewinne erzielen. Gleichzeitig handelt es sich dabei jedoch um eine Spezialdisziplin innerhalb einer ohnehin schon anspruchsvollen Spezialdisziplin. Denn genau dieses Marktumfeld folgt seinen eigenen Regeln. ► Hole dir jetzt deinen Zugang zur brandneuen BuyTheDip App! Jetzt anmelden & downloaden: http://buy-the-dip.de ► An diese E-Mail-Adresse kannst du mir deine Themen-Wünsche senden: podcast@lars-erichsen.de ► Meinen BuyTheDip-Podcast mit Sebastian Hell und Timo Baudzus findet ihr hier: https://buythedip.podigee.io ► Schau Dir hier die neue Aktion der Rendite-Spezialisten an: https://www.rendite-spezialisten.de/aktion ► TIPP: Sichere Dir wöchentlich meine Tipps zu Gold, Aktien, ETFs & Co. – 100% gratis: https://erichsen-report.de/ Viel Freude beim Anhören. Über eine Bewertung und einen Kommentar freue ich mich sehr. Jede Bewertung ist wichtig. Denn sie hilft dabei, den Podcast bekannter zu machen. Damit noch mehr Menschen verstehen, wie sie ihr Geld mit Rendite anlegen können. ► Mein YouTube-Kanal: http://youtube.com/ErichsenGeld ► Folge meinem LinkedIn-Account: https://www.linkedin.com/in/erichsenlars/ ► Folge mir bei Facebook: https://www.facebook.com/ErichsenGeld/ ► Folge meinem Instagram-Account: https://www.instagram.com/erichsenlars Die verwendete Musik wurde unter www.soundtaxi.net lizenziert. Ein wichtiger abschließender Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Meine geäußerte Meinung stellt keinerlei Aufforderung zum Handeln dar. Sie ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Lars Erichsen, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.lars-erichsen.de/transparenz-und-rechtshinweis
Wir befassen uns nochmal mit Maya-Monstern... oder Atzteken Monstern? Naja, der Film den wir besprechen macht da auch keine so klare Unterscheidung. Gemeint ist "Q: THE WINDED SERPENT" in Deutschland auch bekannt unter den Titel "AMERICAN MONSTER". Was Philip und Chris von dem Kultfilm halten und wieso der Streifen sich so nach freeform Jazz anfühlt erfahrt ihr im Podcast.Besucht unsere Socials und vergesst nicht unsere Community-Frage zu beantworten:"Was ist euer liebster New-York-Film?"Q OST by Robert O. Ragland
Wir diskutieren den dritten Pfeiler des neuen Atheismus: den Scientismus. Gemeint ist die Überzeugung, dass nur naturwissenschaftliche Methoden zuverlässige Erkenntnisse liefern. Kommentare? Hier geht's zu YouTube... Neues Buch von Jörn Dyck: Die Morde der Bibel Das Buch bietet einen fundierten und gut lesbaren Rundgang durch das Alte Testament. Jörn Dyck als Sprecher auf Deiner Veranstaltung Weitere religionskritische Quellen: Podcasts: Podcast: Ketzerpodcast Podcast: MGEN — Man glaubt es nicht Radio Athikan (Österreich) YouTube: Atheismus-TV auf YouTube Neuer Atheismus TV auf YouTube Artikel und Nachrichten: Artikel: AWQ — Answers Without Questions News in deutscher Sprache: AMB — Atheist Media Blog (Blasphemieblog) News in deutscher Sprache: HPD — Humanistischer Pressedienst Bibelwissen und Religionskritik: Bibelkritik.ch Lesenswerte Bücher: Ist der Papst ein Betrüger? Die Legende von der christlichen Moral Die Morde der Bibel Witziges: Reimbibel.de
Lagebericht – der Immobilienpodcast von Capital in Kooperation mit dem iib Institut
US-Investoren entdecken den deutschen Einfamilienhausmarkt. Ausgehend von einem Handelsblatt-Artikel sprechen Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach darüber, warum Konzerne wie Goldman Sachs und PGIM plötzlich Reihenhäuser in den Speckgürteln deutscher Metropolen spannend finden und was das für Hausmiete in Deutschland bedeutet. Im Fokus: das Build-to-Rent-Modell, bei dem Reihenhäuser seriell für rund 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter gebaut und anschließend für 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter vermietet werden sollen.Die beiden analysieren, wie realistisch diese Kalkulation angesichts hoher Grundstückspreise, Bau- und Modernisierungskosten ist, welche Zielgruppen sich ein Reihenhaus zur Miete für 1.700 bis 1.800 Euro Kaltmiete überhaupt leisten können und warum das Einfamilienhaus als Mietobjekt hierzulande bisher ein Nischenmarkt ist. Ein Blick in die USA zeigt, wie große institutionelle Investoren nach der Finanzkrise ganze Siedlungen aufkauften, in Mietimmobilien verwandelten und damit den Traum vom Eigenheim vieler Familien unter Druck setzten.Hinweis:In der Folge sprechen wir im Zusammenhang mit dem Aufkauf von Einfamilienhäusern in den USA an einer Stelle irrtümlich von BlackRock. Gemeint ist Blackstone, das über Plattformen wie Invitation Homes früh in großem Stil Single-Family-Häuser aufgekauft und vermietet hat. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Krisen, Konflikte, schlechte Nachrichten: Vieles in unserer Zeit bindet unsere Aufmerksamkeit und zerrt an unserer inneren Ruhe. Umso aktueller wirkt ein antiker griechischer Begriff: Ataraxia. Gemeint ist eine Haltung der Seelenruhe, Unerschütterlichkeit und heiteren Gelassenheit, wie sie Stoiker und Epikureer als Voraussetzung und Zeichen für ein glückliches Leben verstanden haben. In dieser Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Ataraxia nichts mit Gleichgültigkeit zu tun hat, weshalb wir lernen müssen, zwischen dem Beeinflussbaren und dem Unverfügbaren zu unterscheiden und wie man auch in schwierigen Zeiten bei sich selbst bleiben kann. Es geht um innere Stabilität, den Umgang mit Sorgen und Ängsten und die Frage, warum die wahre Stärke vielleicht gerade darin liegt, nicht alles erzwingen zu wollen.
Eine Milliarde Euro Förderung für Ladeinfrastruktur im Schwerlastverkehr – und plötzlich wird aus der Elektrifizierung von Lkw ein handfestes Branchenthema. Doch wer glaubt, es gehe jetzt einfach nur darum, ein paar Schnelllader auf den Hof zu stellen, unterschätzt die Dimension der Transformation gewaltig. Es geht um das Logistik-Energiesystem der Zukunft! In dieser Episode von eMobility Insights spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Marc Oertker, verantwortlich für den Technischen Vertrieb bei Greenflash, über die eigentliche Herausforderung hinter dem E-Lkw-Boom: intelligente Energiesysteme. Denn wie Oertker im Gespräch deutlich macht: „Der Ladepunkt allein ist noch keine Lösung. Entscheidend ist das System dahinter.“ Gemeint ist damit weit mehr als klassische Ladeinfrastruktur. Es geht um Netzanschlüsse, Batteriespeicher, PV-Anlagen, Lastmanagement und dynamische Strompreise – und darum, wie all diese Komponenten intelligent zusammenspielen müssen, damit E-Lkw wirtschaftlich betrieben werden können. Dass sich dadurch auch die Anforderungen an Logistikstandorte verändern, beschreibt Oertker pointiert: „Früher hat man bei Logistikstandorten auf die Nähe zur Autobahn geschaut – heute gewinnt der mit dem großen Netzanschluss.“ Energiesystem und E-Fahrzeuge zusammen denkenIm Gespräch erklärt der Experte, warum viele Unternehmen aktuell noch falsch an das Thema herangehen: „Viele wollen erst den Lkw kaufen und sich dann um die Infrastruktur kümmern. Aber beides muss parallel gedacht werden“, sagt Oertker. Denn wer erst die E-Lkw bestellt und sich anschließend mit Netzkapazitäten oder Genehmigungen beschäftigt, verliert im Zweifel wertvolle Zeit – oder scheitert gar an fehlender Anschlussleistung. Besonders spannend: Greenflash simuliert komplette Logistikstandorte als „digitale Zwillinge“, um Ladefenster, PV-Erzeugung, Strompreise und Fahrzeugbewegungen intelligent miteinander zu verzahnen. Ziel ist es, Strom möglichst günstig selbst zu erzeugen, intelligent zwischenzuspeichern und optimal in die Fahrzeuge zu bringen. Dadurch, so Oertker, ließen sich die Energiekosten teilweise drastisch senken. Fuhrparkmanager wird EnergiemanagerDabei wird schnell klar, dass sich auch die Rolle der Logistikunternehmen selbst verändert. „Der Fuhrparkmanager wird künftig ein Stück weit zum Energiemanager“, sagt Oertker. Denn wer große elektrische Flotten betreibt, wird automatisch Teil des Energiemarkts – inklusive eigener Stromstrategie, Lastmanagement und neuer Geschäftsmodelle rund um Energie. Neben den technologischen Fragen geht es in der Episode auch um unternehmerische Entscheidungen: Welche Flotten lassen sich heute schon sinnvoll elektrifizieren? Welche Rolle spielt die Mautbefreiung? Und warum entstehen in der Logistik gerade völlig neue Wettbewerbsvorteile durch günstige Energiepreise? Für Oertker ist klar: Die entscheidenden Jahre beginnen gerade! „Die Unternehmen müssen jetzt die Weichen stellen. Die Entscheidung noch fünf Jahre zu vertagen, wird fatal werden.“ Eine Episode über Elektro-Lkw, ja – aber vor allem über Energie, Strategie und die Frage, wie Logistikunternehmen in Zukunft energetisch unabhängig und dadurch wettbewerbsfähig bleiben.
Nach einem der längsten und tödlichsten Großangriffe Russlands auf die ukrainische Hauptstadt mit mindestens 24 Toten, zahlreichen Verletzten und Vermissten beleuchtet Kai Küstner mit Rebecca Barth die Lage in Kiew und an der Front. Man habe zu viel Optimismus an diese sogenannte Feuerpause vom Wochenende davor geknüpft, befindet Rebecca. Die Andeutungen des russischen Machthabers Putin, der Krieg neige sich dem Ende zu, hält die ARD-Korrespondentin für reine "Rhetorik", ohne dass dies die Lage entscheidend verändere. Doch jenseits dessen nimmt Rebecca wahr, dass die Ukraine zuletzt durchaus selbstbewusster auftrete. Was sie auf Erfolge der Rüstungsindustrie bei Drohnen und weitreichenden Waffen zurückführt. Die Ukrainer hätten auch wegen der zurückgefahrenen US-Unterstützung verstanden, dass sie sich selbst helfen müssten. Und auch die Lage an den Frontlinien stelle sich deutlich positiver dar als noch vor wenigen Monaten befürchtet.Mit seiner langjährigen Erfahrung als China- und USA-Korrespondent analysiert Stefan Niemann den Besuch von Donald Trump in Peking. So demonstrativ ihm seine Gastgeber den Roten Teppich ausgerollt hatten: der US-Präsident wirkte deutlich schwächer als der mächtige Xi Jinping. Im Staatsfernsehen der Volksrepublik laufen die symbolträchtigen Bilder vom Staatsbesuch wie Belege einer Wachablösung: die Tage der Supermacht Amerika seien gezählt, die Zukunft gehöre China. Zwar hat Xi Jinping Donald Trump wohl signalisiert, mäßigend auf das iranische Regime einwirken zu wollen, um die Straße von Hormus wieder frei (auch gebührenfrei!) zu bekommen, aber ob Chinas kommunistische Führung die Mullahs als Verbündete fallen lässt, bleibt ungewiss. Unmissverständlich war Xi nur beim Thema Taiwan: unverhohlen drohte Chinas Staats- und Parteichef Donald Trump mit einem heftigen Konflikt, sollten sich die USA in Sachen Taiwan "falsch verhalten". Gemeint sind vor allem die versprochenen amerikanischen Waffenlieferungen, die Peking als Provokation und Einmischung in "innere Angelegenheiten" versteht. Ob Taiwans de facto Schutzmacht USA die demokratisch regierte Insel tatsächlich "aufgeben", um China in anderen kontroversen Fragen milde zu stimmen, wird sich noch zeigen.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Russischer Zerstörer vor Fehmarnhttps://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-zerstoerer-ostseekueste-100.htmlPodcast-Tipp: 11KM live: Deutsche Geheimdienste - bald größer und gefährlicher?https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:49a4dd917eded8b8/Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Unglaublich, aber wahr! Hier kommt die 100. reguläre Ausgabe von "Neues vom Ballaballa-Balkan" Die Jubiläumsausgabe schreit natürlich nach einem ganz besonderen Thema. Deshalb widmen sich Krsto und Danijel der vielleicht wichtigsten Epoche der gesamt-jugoslawischen Geschichte: dem VOLKSBEFREIUNGSKAMPF bzw. der NARODNOOSLOBODILAČKA BORBA kurz NOB. Gemeint ist natürlich der vierjährige Kampf der Partisanen unter Führung der Kommunistischen Partei Jugoslawiens gegen Nazi-Deutschland, das faschistische Italien sowie deren regionale Kollaborateure. Eine Mammutaufgabe. Und weil es überhaupt keinen Sinn macht, so ein umfangreiches Thema in eine Podcast-Folge packen zu wollen, ist diese hier nur der Auftakt zu einer neuen TRILOGIE. Folge 100.1. widmet sich den Anfängen des Volksbefreiungskampfes. Warum marschierte die Wehrmacht eigentlich in Jugoslawien ein? Wie wurde das Land aufgeteilt? Und warum gelang es ausgerechnet einer nicht sonderlich großen kommunistischen Partei, die Führung im Kampf gegen Besatzer und einheimische Kollaborateure zu übernehmen? Auf diese und weitere Fragen suchen Krsto und Danijel Antworten. Mit dabei sind die Historiker Hrvoje Klasić (Universität Zagreb) und Klaus Schmider (Militärakademie Sandhurst). Außerdem erfahrt Ihr, wie es möglich ist, dass der Gesandte Gottes abtritt, warum Slowenien nun tatsächlich zum vierten Mal von Mini-Orban Janez Janša regiert werden wird und warum uns das Management von Kriegsverbrecherwitwe Ceca uns mit juristischen Konsequenzen droht.
Der Arbeitgeberverband kritisiert «Lifestyle-Teilzeit» bei Menschen ab 50. Sie könnten mehr arbeiten, tun es aber nicht. Ist das verständlich, wenn man genug verdient und mehr Freizeit will? Oder unfair, weil der Schweiz Arbeitskräfte fehlen? Die Jungen seien faul, hiess es lange. Jetzt zeigt der Schweizerische Arbeitgeberverband auf eine andere Gruppe: Menschen über 50, die weniger arbeiten, obwohl sie mehr arbeiten könnten. Der Arbeitgeberverband spricht von «Lifestyle-Teilzeit». Gemeint sind Menschen, die ihr Pensum nicht wegen Kindern, Weiterbildung oder Krankheit reduzieren, sondern weil sie mehr Zeit für sich wollen. Der Verband betont aber: Teilzeit an sich sei wichtig, etwa für Vereinbarkeit, Bildung und Gesundheit. Kritisch sieht er freiwillige Teilzeit dort, wo Menschen mehr arbeiten könnten, es aber nicht tun. Laut Arbeitgeberverband steckt darin ein grosses ungenutztes Arbeitskräftepotenzial, gerade in einer Zeit, in der der Schweiz Fachkräfte fehlen. Daniel Kopp vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund hält dagegen: Viele Menschen reduzierten nicht einfach aus Bequemlichkeit, sondern weil Druck, Stress und ständige Erreichbarkeit in der Arbeitswelt zugenommen hätten. Wer die Erwerbstätigkeit fördern wolle, müsse deshalb zuerst bei den Arbeitsbedingungen ansetzen. Teilzeit ab 50: «Lifestyle» oder gutes Recht? Ist es problematisch, wenn Menschen weniger arbeiten, obwohl sie mehr könnten? Oder ist Freizeit ein guter Grund, wenn man dafür auf Lohn verzichtet? In der Diskussionssendung «Forum» debattieren: · Patrick Chuard-Keller, Chefökonom Schweizerischer Arbeitgeberverband · Daniel Kopp, Zentralsekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds Moderation und Redaktion: Sandra Schiess Online: Eric Dauer
Ussa meinte es gut, als er die Bundeslade auf dem wankenden Ochsenkarren stabilisieren wollte--dennoch starb er, vom Zorn Gottes getroffen. Warum? Ananias und Saphira gaben ein großes Opfer und legten es den Aposteln zu Füßen. Doch auch sie fielen tot um. Einfach so? Nicht ganz. Kornelius gab auch ein Opfer. Doch statt ihn sterben zu lassen, sandte Gott ihm einen Engel und Petrus.Was machte den Unterschied?Ehefrau Michal meinte es nur gut mit König David, als sie ihn vor allen Leuten tadelte. Das Resultat? Sie bekam kein Kind bis zum Tag ihres Todes. (Warum wohl?) Abigail hingegen tadelte David auch vor allen Leuten. Doch sie wurde nicht gemieden, sondern bei der ersten Gelegenheit von ihm geheiratet. Auch bekam sie prompt ein Kind. Was machte die eine falsch und die andere richtig?Petrus zückte in Gethsemane das Schwert und wurde von Jesus in die Schuhe gestellt. Saulus meinte auch, er mache es besonders gut, als er die Christen verfolgte, und starb deswegen beinahe.Was ist zu beachten, wenn man es nicht nur gut meinen, sondern auch gut machen will? Pastor Gert öffnet die Bibel und schaut nach.Wichtige Bibelstellen:2 Samuel 6,1fMatthäus 3,12Hebräer 12,6Apostelgeschichte 5,1-11Apostelgeschichte 10,42 Samuel 6,161 Samuel 252 Samuel 4Unser Spendenkonto, falls Sie uns unterstützen möchten:Delta Christl. Dienste e.V. (Vorstandsvorsitzender: Gert Hoinle)DE13 7935 0101 0000 8235 91BYLADEM1KSWPaypal? Klicken Sie hier zwecks QR-Code: https://www.delta-edition.de/WPVersio...Oder an: Spende@OnlineKirche.orgUnser Wise-Tag: @deltachristlichediensteevSpendenquittung? Bitte Namen und Adresse angeben.
In dieser Podcast-Folge von Elektroauto-News spreche ich mit Mark Hoelling, Gründer von eScotee und Fachberater für Mikromobilität sowie Mobilitätsmarketing, über einen Bereich der Elektromobilität, der häufig unterschätzt wird: die sogenannte kleine E-Mobilität. Gemeint sind E-Bikes, Lastenräder, E-Scooter, elektrische Motorroller, Microcars und gewerbliche Spezialfahrzeuge – also alles, was kleiner ist als ein Auto und lokal emissionsfrei unterwegs ist. Die Zahlen zeigen deutlich, welche Relevanz dieser Markt bereits hat: Rund 17,5 Millionen E-Bikes fahren aktuell auf Deutschlands Straßen. Hinzu kommen etwa 1,3 Millionen Lastenräder, überwiegend elektrisch, sowie rund 1,5 Millionen E-Scooter. Demgegenüber stehen gut zwei Millionen Elektro-Pkw. In Stückzahlen ist Mikromobilität damit längst der größte Teil der E-Mobilität. Genau hier setzt unser Gespräch an: Warum wird dieser Bereich in der öffentlichen Debatte dennoch oft als Randthema behandelt? Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Frage, wie Mikromobilität erfolgreich vermarktet werden kann. Mark beschreibt das zentrale Problem vieler Anbieter: Sie müssen nicht nur ihr Produkt erklären, sondern zunächst eine ganze Fahrzeugkategorie im Bewusstsein der Menschen verankern. Stichwort „Mental Availability“ – also die mentale Verfügbarkeit einer Mobilitätsoption im entscheidenden Moment. Nur was im Kopf präsent ist, wird auch in Betracht gezogen. Mit seinem Ansatz des „Pooled Category Marketing“ verfolgt Mark eine kooperative Strategie. Statt isoliert um Marktanteile zu kämpfen, schließen sich Hersteller für gemeinsame Kampagnen und Events zusammen. Ein Beispiel sind die „New Mobility Days“ in Hamburg, bei denen Showrooms von Elektroauto-Marken temporär auch kleine elektrische Fahrzeuge präsentieren. Ziel ist es, Sichtbarkeit für die gesamte Kategorie zu schaffen und neue Zielgruppen zu erreichen. Darüber hinaus diskutieren wir Themen wie Reichweitenangst, Ladeinfrastruktur und die Wirkung von Kaufprämien. Marks These: Reichweitenangst ist häufig Infrastrukturangst – und diese sei in weiten Teilen Westeuropas faktisch unbegründet. Statt immer neuer Förderprogramme plädiert er für gezielte Kommunikationsstrategien, die bestehende Infrastruktur und gesunkene Fahrzeugpreise transparenter machen. Ein weiteres Thema ist die „Wahl zum Autoersatz des Jahres“, eine groß angelegte Befragung mit über 10.000 Teilnehmenden, die aufzeigt, warum Menschen ihr Auto ganz oder teilweise ersetzen möchten. Ergänzt wird das durch den geplanten Kleinanzeigen-Marktplatz für neue und gebrauchte Mikromobilitätsfahrzeuge – ein Schritt hin zu mehr Markttransparenz und Professionalisierung. Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf den Pkw-Markt: Preisparität zwischen Elektroauto und Verbrenner rückt näher, Batteriekosten sinken, Technologien wie LFP- und Natrium-Ionen-Batterien gewinnen an Bedeutung. Die zentrale Frage bleibt: Wann kippt der Markt endgültig? Wenn dich Themen rund um Elektromobilität, Mikromobilität, Autoersatz und Marktstrategien beschäftigen, ist diese Folge eine fundierte Einordnung mit klarer Perspektive aus Praxis und Marketing.
In dieser Episode sprechen wir über unsere "unpopuläre Meinungen". Wir fragen uns: Welche Dinge mögen (fast) alle Menschen — nur wir nicht? Mit dabei: Kaffee, Fußball, Konzerte, laute Partys, reife Bananen, Knoblauch und (bestimmte) Vögel. Wir fragen uns auch: Was ist so toll am Grillen? Und warum sollte man sich im Sommer an einen Strand legen? Gemeint ist das alles natürlich mit einem Augenzwinkern.
Vieweger, Hans-Joachim www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Unter Brandschutzfachleuten gibt es eine einfache Zeitrechnung: sie unterscheiden zwischen der Zeit "vor Düsseldorf" und der Zeit "danach". Gemeint ist die Flughafen-Brandkatastrophe vom 11. April 1996 – heute vor 30 Jahren. 17 Menschen verloren dadurch ihr Leben. Und zwar vor allem deshalb, weil gravierende Fehler beim Bau des Flughafengebäudes gemacht wurden – aber auch am Tag des Unglücks selbst. Daraufhin wurden die Bestimmungen für den Brandschutz extrem verschärft, um eine ähnliche Katastrophe zu verhindern.
Gut gemeint, falsch gedacht — wenn die Schleckpaste zur Falle wirdDu hast recherchiert, Videos geschaut, Foren gelesen — und trotzdem wird der Streit zwischen deinen Katzen nicht besser. In dieser Folge spreche ich über einen Fehler, den ich in fast jeder Beratung erlebe: gut gemeinte Maßnahmen, die aus menschlicher Logik absolut Sinn ergeben — und die aus kätzischer Perspektive das Gegenteil bewirken.Am Beispiel der Schleckpaste zeige ich dir, was in deiner Katze in diesem Moment wirklich vorgeht — egal ob eine Gittertür dazwischen ist oder die Katzen einfach im gleichen Raum trainiert werden. Warum Gier und Angst gleichzeitig keine positive Verbindung herstellen — und was der Begriff Wohlfühldistanz damit zu tun hat.In dieser Folge erfährst du:— Warum informierte Katzenhalterinnen und -halter besonders häufig in diese Falle tappen— Was Wohlfühldistanz bedeutet und warum sie der Schlüssel zu echter Entspannung zwischen Katzen ist— Warum klassische Konditionierung nur unter einer bestimmten Bedingung funktioniertKostenlose PDF-Checkliste:Die 5 häufigsten Fehler, die Katzenstreit verschlimmern — mit dem Blick auf das, was in deiner Katze wirklich vorgeht:
Der EDÖB in der Schweiz hat «Überlegungen beim Kauf und Tipps zur Nutzung» von Wearables» veröffentlicht. Gemeint sind smarte Uhren, smarte Brillen und vergleichbare Geräte. Andreas Von Gunten und Martin Steiger diskutieren in zwei Teilen unter anderem, ob das Datenschutzrecht überhaupt anwendbar ist, wie unterschiedliche Anbieter beim Datenschutz abschneiden, und wie sich die Akzeptanz für smarte Brillen verändert.
Send us Fan MailSonderwünsche im Team wirken auf den ersten Blick harmlos. Ein bisschen Flexibilität hier, ein Entgegenkommen dort. Gerade im Klinikalltag scheint das oft die einzige Möglichkeit zu sein, um den Betrieb am Laufen zu halten. Und trotzdem kippt genau an dieser Stelle in vielen Teams etwas. Nicht laut, nicht sofort sichtbar, sondern leise. In Gesprächen auf dem Flur, in Blicken, in dem Moment, in dem jemand denkt: „Für mich galt das aber nicht.“In dieser Folge geht es genau um diesen Punkt. Warum gut gemeinte Ausnahmen oft mehr Schaden anrichten, als sie lösen. Warum das Thema selten offen angesprochen wird und trotzdem massiv wirkt. Und warum es nicht um Arbeitszeiten geht, sondern um etwas viel Grundsätzlicheres. Ich spreche darüber, was im Team wirklich passiert, wenn Regeln anfangen zu verschwimmen, warum Führungskräfte sich mit jeder einzelnen Ausnahme selbst unter Druck setzen und weshalb genau die Mitarbeitenden, auf die man sich eigentlich verlassen kann, irgendwann innerlich aussteigen.Es geht nicht um starre Regeln und auch nicht darum, keine Flexibilität mehr zu zeigen. Es geht um die Frage, wie viel Ausnahme ein Team verträgt, bevor Vertrauen verloren geht und wie du es als Führungskraft schaffst, gleichzeitig menschlich und klar zu bleiben, ohne dich zwischen beiden entscheiden zu müssen. Wenn du spürst, dass in deinem Team etwas schief hängt, aber niemand es wirklich ausspricht, dann ist diese Folge für dich.Hör doch mal rein. Buchempfehlungen: Handbuch Führerschein für Führungskräftevon Reinhold Hallerhttps://sl1nk.com/alq2vus Das neue Führen: Führen und sich führen lassen in Zeiten der Unvorhersehbarkeitvon Bodo Janssenhttps://l1nq.com/h5vpuxi Gut kommunizieren als Führungskraftvon Hartmut Lauferhttps://l1nq.com/lpkkcjy Webseite:https://www.cobaugh.de Email:https://www.cobaugh.de/kontakt/ YouTube: Heike Beck-Cobaugh - YouTube
Der EDÖB in der Schweiz hat «Überlegungen beim Kauf und Tipps zur Nutzung» von Wearables veröffentlicht. Gemeint sind smarte Uhren, smarte Brillen und vergleichbare Geräte. Andreas Von Gunten und Martin Steiger diskutieren in zwei Teilen unter anderem, was «Privacy by Design» bedeuten soll und wieso der EDÖB einmal mehr eine Einwilligung für erforderlich hält. Ferner fragen sie sich, wieso der EDÖB keine Wearables testet und stattdessen die Nutzer:innen in die Verantwortung nehmen möchte.
4 Pfoten, 2 Beine & 1000 Fragen - mit Madita van Hülsen und Kate Kitchenham
Immer wieder liest und hört man in den sozialen Medien die Aufforderung, beim eigenen Hund die Führung übernehmen zu müssen. Aber was genau ist damit gemeint? Was macht eine gute Anführerin aus und müssen wir für unseren Hund unbedingt der „Chef“ sein? Kate beschreibt, was damit gemeint und was damit nicht gemeint ist. Es wird deutlich, welche Wesenseigenschaften Hunde an Menschen sehr attraktiv finden und sich uns dann ganz von alleine gerne anschließen und uns ganz freiwillig „folgen“.
Klettern - einfach feshtaltenWebseite: www.einfachfesthalten.deE-Mail: kontakt@einfachfesthalten.deWas ich anbiete:LeistungsdiagnostikIndividuelle TrainingspläneTechnikanalysenTrainingsmodelleKletterdesignsAthlet*innen BetreuungUm meinen Podcast zu unterstützen:SteadyPayPal: marvin.weinhold@gmail.comUm meinen Podcast zu unterstützen, kannst du jederzeit etwas per PayPal spenden oder Steady nutzen, um meinen Podcast am Leben zu erhalten.___________________________________Körperspannung gehört zu den wichtigsten Grundlagen im Klettern und wird trotzdem oft missverstanden. Viele denken dabei sofort nur an Bauchtraining oder Planks. Tatsächlich geht es aber um deutlich mehr: Gute Körperspannung bedeutet, dass Spannung über den gesamten Körper aufgebaut werden kann – vom Finger bis zu den Zehen, über alle Gelenke hinweg. Genau diese Spannung entscheidet darüber, ob Kraft sauber übertragen wird, ob du im Überhang stabil bleibst und ob weite Züge kontrolliert gelingen.In dieser Folge von einfach festhalten geht es darum, was Körperspannung im Klettersport wirklich bedeutet, woran du erkennst, ob dir Körperspannung fehlt, und wie du sie gezielt trainieren kannst.Im Mittelpunkt steht zunächst die Frage, was Körperspannung überhaupt ist. Gemeint ist nicht nur die Aktivität des Rumpfes, sondern das koordinierte Zusammenspiel des gesamten Körpers. Beim Klettern entstehen Kraftlinien von einem Punkt zum anderen: vom Tritt über Beine und Hüfte bis in die Hände oder umgekehrt. Sobald diese Kraftlinie unterbrochen wird, geht Stabilität verloren.Gerade im Überhang wird das besonders sichtbar. Wenn die Füße plötzlich von der Wand kommen, liegt das oft nicht nur an mangelnder Fingerkraft. Häufig fehlt die Fähigkeit, Spannung im gesamten Körper aufrechtzuerhalten. Arme übernehmen dann zu viel Arbeit, die Füße greifen nicht aktiv genug, und die Dosierung für den nächsten Zug passt nicht mehr.Auch auf Platte spielt Körperspannung eine zentrale Rolle. Dort geht es weniger um offensichtliche Kraft, sondern um feine Stabilisation. Wer Schwierigkeiten hat, den Körperschwerpunkt sauber über das Standbein zu bringen, hat oft Defizite in kleinen stabilisierenden Muskelgruppen oder in der sensomotorischen Steuerung. Das bedeutet: Das Gehirn verarbeitet Bewegungsinformationen nicht optimal genug, um präzise Spannung aufzubauen.
Manchmal stehst du vor einer Entscheidung und plötzlich hat jeder eine Meinung dazu. Freunde, Familie, Kollegen. Alle meinen es gut, geben Ratschläge und trotzdem fühlst du dich danach oft eher verunsichert als klarer.In dieser Folge spreche ich darüber, warum gut gemeinte Tipps nicht automatisch die richtigen für dein Leben sind. Warum Menschen ihre eigenen Ängste, Erfahrungen und Vorstellungen auf dich übertragen und weshalb es so wichtig ist, bewusst zu wählen, auf wessen Stimme du wirklich hörst.Es geht darum, mehr bei dir selbst anzukommen, dein Umfeld bewusster wahrzunehmen und zu erkennen, dass nicht jede Meinung über deinen Weg gleich viel Gewicht haben sollte. Denn am Ende darfst du dein Leben nicht nach den Erwartungen anderer ausrichten, sondern nach dem, was sich für dich wirklich richtig anfühlt.Deine StephOWN IT CIRCLE: Die Membership für Frauen, die ihr Leben selbstverantwortlich gestalten wollen ohne Selbstoptimierungs-Hype!Mehr von mir:Instagram: @steph.ownyourlifeOYL-APP: https://ownyourlife.appWebsite: https://steph-reinhardt.deproduziert von podcastly
Die Hauptsorge der ARD gilt nicht dem Iran-Krieg oder seinen Opfern – sondern einer möglichen Lockerung der Russland-Sanktionen. Das sagt viel aus – über den Sender und auch über die Politik, meint AUF1-Nachrichtenleiter Martin Müller-Mertens.
Manche summen heute auf die berühmte Pete-Seeger/Marlene-Dietrich-Melodie neue Zeilen: „Sag mir, wo die Künstler sind? Die Künstler für den Frieden?” Gemeint sind: die gegen Russenhass, Palästinenser-Abschlachtung, Medien-Gleichschaltung und Aufrüstung noch auftreten und aufrufen. Von den kommerziellen Stars in West-Deutschland haben sich (außer Lisa Fitz, Katja Ebstein, Reinhard Mey, Dieter Hallervorden und Peter Maffay) die meistenWeiterlesen
Pep“, „Speed“, „Amphe“ – viele kennen den Namen aus Partys, Clubs oder der Technoszene.Gemeint ist meistens Amphetamin, ein starkes Stimulans.Die Wirkung ist ziemlich klar:Mehr Energie.Weniger Müdigkeit.Mehr Selbstvertrauen.Man fühlt sich wach, fokussiert, manchmal sogar euphorisch.Deshalb wird Speed oft auf Partys konsumiert.Oder von Menschen, die lange wach bleiben wollen.Aber die Kehrseite kommt fast immer.Der Körper wird extrem belastet.Herzrasen, Kieferpressen, Schlaflosigkeit, Appetitverlust.Viele werden gereizt, paranoid oder aggressiv.Und was viele nicht wissen:Das meiste „Pep“, das auf der Straße verkauft wird, ist stark gestreckt.Koffein, Ephedrin, Schmerzmittel oder andere Chemikalien sind keine Seltenheit.Das Problem ist weniger der einzelne Abend.Das Problem ist der Kreislauf:High → wach bleiben → Crash → wieder nachlegen.So rutschen viele langsam in eine Abhängigkeit.Speed wirkt harmloser als harte Drogen.Ist es aber nicht.Gerade weil es so funktional wirkt.#speed #pep #amphetamin #drogen #sucht #aufklärung #drogenprävention
Eine vor wenigen Jahren (für die meisten von uns) noch unvorstellbare Frage drängt sich immer mehr auf: Was tun im Krisenfall? Gemeint ist der große Ernstfall: flächendeckender Blackout, bewaffnete Auseinandersetzung, Krieg. Die einfache Antwort lautet: Handlungsfähig bleiben, es muss weitergehen. Dahinter steckt aber ein Auseinandersetzen mit möglichen Gefahren, Prävention und Vorbereitung, im privaten wie im betrieblichen Kontext. Mehr zu Arbeit und Arbeitsrecht: https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de?utm_campaign=Podcast-Backlink1021&utm_source=aua&utm_medium=ig&utm_content=txt
Duri Bonin und Nina Langner setzen ihr Leseprojekt zu Letters to a Young Lawyer fort. Diesmal geht es nicht um die grossen Fälle von Alan Dershowitz, sondern um die Frage, was ein „Ratschlag“ im Anwaltsberuf überhaupt wert ist. Dort setzt das Vorwort an: Dershowitz stellt ein Warnschild auf. Ratschläge können helfen – oder Schaden anrichten. Duri und Nina diskutieren, warum Ratgeberlogik im Strafverfahren fast immer scheitert („mach einfach immer X“), warum man in der Verteidigung eine eigene Stimme finden muss und weshalb Erfahrung nicht automatisch bessere Ratschläge bedeutet. Das Gespräch führt von juristischen Routinen (Textbausteine, Wiederholung, Erstarren) zur Frage, wie Rechtskultur entsteht und wo sie verloren gehen kann: beim Gericht, bei der Staatsanwaltschaft, aber auch bei der Verteidigung. Ein zentraler Gedanke aus der Einleitung: Gute Arbeit ist nicht zwingend an Erfolg gekoppelt. Du kannst hervorragend verteidigen und trotzdem verlieren. Du kannst gewinnen, obwohl du schlecht gearbeitet hast. Wer sich nur über Resultate definiert, lernt falsch. Und dann wird es wieder Strafverteidigung pur: Verfahren sind Menschenwerk mit Tagesform, Konstellationen, Dynamik. Gerade deshalb ist Verteidigung keine Ware ab Stange, sondern Massarbeit. Und gerade deshalb ist die Versuchung gross, sich hinter Textbausteinen, Routinen oder „Karriere-Ratschlägen“ zu verstecken. Ein weiterer Gedanke aus der Einleitung wirkt wie ein innerer Kompass: Dershowitz sagt sinngemäss, was seine Fälle verbindet. Nicht das Geld. Nicht der Ruhm. Sondern ein Affekt, den viele Strafverteidiger kennen: Er wird wütend, wenn jemandem Unrecht geschieht – egal ob schuldig oder unschuldig. Gemeint ist nicht „Unschuld“ als moralischer Freipass, sondern Gerechtigkeit im Verfahren: Regeln, Umgang, Fairness, saubere Urteilsfindung. Genau dort liegt auch die Antwort auf das klassische „Wie kannst du nur…?“. Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana will der Bundesrat den Opfern 50'000 Franken zusprechen. Der Ständerat hat die Vorlage angenommen. Die Debatte kommt nun in den Nationalrat. Das Gesetz ist umstritten. Das zeigte sich auch beim Vorschlag des Bundesrats, sich mit 20 Millionen Franken an einem sogenannten Runden Tisch zu beteiligen. Dort sollen Betroffene Vergleiche aushandeln können. Der Ständerat hat diesen Teil des Gesestzes gestrichen und will ihn separat – also nicht im Schnellverfahren – beraten. Beim Gesetz für die Opfer von Crans-Montana stellt sich die Frage: Ist hier der Bund zurecht solidarisch oder schafft er einen gefährlichen Präzedenzfall für künftige Katastrophen? In der «Politik Debatte» diskutieren: · Barbara Steinemann, Nationalrätin SVP · Maya Bally, Nationalrätin Die Mitte
Neutral geht gar nicht - Debattenpodcast der Politischen Meinung
Prof Dr. Lars Castelucci ist in der Bundesregierung der Beauftragte für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe. Er hat das Amt im Mai 2025 übernommen. Die Funktion wurde 1998 geschaffen, angesiedelt ist sie im Auswärtigen Amt. Menschenrechtspolitische Glaubwürdigkeit zeigt sich für ihn auch im Umgang mit Problemen im eigenen Land: von der Obdachlosigkeit, dem Menschenhandel bis hin zur Gleichstellung von Mann und Frau. In diesem Zusammenhang schätzt er besonders die Arbeit des Deutschen Instituts für Menschenrechte, das er im Kuratorium unterstützt. Im Interview geht es vor allem um den Schutz der Menschenrechte als Teil der Außenpolitik. Wir sprechen über den Iran, über die Lage im Land und etwaige neue Sanktionen, über die humanitäre Katastrophe im Sudan und die Flüchtlingskriese. Seine nüchterne Bilanz nach einem knappen Jahr im Amt: „Es ist nicht so einfach, von außen die Dinge zu verändern.“ Ein besonderes Anliegen ist ihm das Thema „transnationale Repression“. Gemeint sind staatliche Repressionen, die nicht an der Grenze enden, etwa Diffamierungskampagnen, Überwachungen und Ausspähung im Ausland, Entführungen und gewaltsame Rückführungen. Die Bundesregierung hat im Auswärtigen Amt eine entsprechende Koordinierungsstelle eingerichtet. Unser Gespräch endet mit einem Ausblick auf das 80jährige Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahre 2028.
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
Diese Woche war einiges los in Karlsruhe am Bundesverfassungsgericht und am Bundesgerichtshof. Aber nicht nur dort. Aufsehen erregt hat der Kommentar eines Rentners unter einem Facebook-Post. Er kommentierte: „Pinocchio kommt nach HN“. Gemeint war damit Bundeskanzler Merz. Die Polizei Heilbronn hatte daraufhin Ermittlungen eingeleitet. War das wirklich notwendig? Ist der Pinocchio-Kommentar nicht eigentlich von der Meinungsfreiheit gedeckt? Solche Beleidigungen, vor allem gegenüber Politikerinnen, sind kein Einzelfall. Aber was hat es damit auf sich? Als Gast dabei ist Professor Michael Kubiciel von der Uni Augsburg. ARD Radioreport Recht Redaktion und Moderation: Fabian Töpel
Diese Woche war einiges los in Karlsruhe am Bundesverfassungsgericht und am Bundesgerichtshof. Aber nicht nur dort. Aufsehen erregt hat der Kommentar eines Rentners unter einem Facebook-Post. Er kommentierte: „Pinocchio kommt nach HN“. Gemeint war damit Bundeskanzler Merz. Die Polizei Heilbronn hatte daraufhin Ermittlungen eingeleitet. War das wirklich notwendig? Ist der Pinocchio-Kommentar nicht eigentlich von der Meinungsfreiheit gedeckt? Solche Beleidigungen, vor allem gegenüber Politikerinnen, sind kein Einzelfall. Aber was hat es damit auf sich? In dieser Folge beleuchten Justizreporter Fabian Töpel, Emilia Dehn und Tobias Hinderks die Meinungsfreiheit, ihre Grenzen und die Fälle, die uns dazu diese Woche bewegt haben. Als Gast dabei ist Professor Kubiciel von der Uni Augsburg. Podcast Tipp der Woche: Mario Basler - Letzter Typ https://www.ardaudiothek.de/sendung/mario-basler-letzter-typ/urn:ard:show:c10fb41e987b9ca1/
Die Klimakrise betrifft nicht nur uns in Europa, im Gegenteil, gerade der Globale Süden leidet am meisten unter dem Klimawandel. Gemeint sind damit Länder in Lateinamerika, Afrika und Südasien. Dabei beschreibt der Begriff weniger die geografische Lage der Länder und mehr deren politische, soziale und wirtschaftliche Situation. Einfach gesagt: Diese Länder sind oft ärmer. Auch durch ihre koloniale Geschichte. Wie Kolonialismus und die Klimakrise zusammenhängen und wie die Forschung in diesem Bereich aussieht, erzählt Karin Fischer von der Johannes Kepler Universität Linz. Sendungsgestaltung: Johanna Fußenegger mit Unterstützung von Hannah Jutz.
US-Präsident Donald Trump feiert nach eigenen Angaben die «grösste Deregulierungsmassnahme in der US-Geschichte». Gemeint ist die Abkehr von der wissenschaftlichen Einschätzung, dass Treibhausgase eine Gefahr sind. Diese Einschätzung galt als Grundlage im Kampf gegen die Klimaerwärmung. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:19) Treibhausgase gelten in den USA nicht länger als Gefahr (06:47) Nachrichtenübersicht (11:24)) Münchner Sicherheitskonferenz geprägt von düsterer Weltlage (18:36) Olympisches Komitee schliesst ukrainischen Sportler aus (21:29 ) Zu wenig Platz in Schweizer Gefängnissen (26:50) Phagentherapie: mit Viren gegen Bakterien (32:26) Europas letztes Urvolk kämpft um seine Zukunft (37:58) Der Alltag eines christlichen DJs im Westjordanland
Tot ist man schneller, als man denkt – aber bitte steueroptimiert. Warum kostet ein kleines Kreuzchen im Antrag manchmal mehrere zehntausend Euro? Und warum machen so viele Menschen ihre Risikolebensversicherung genau falsch? In dieser Folge nehmen wir eine der meistunterschätzten Versicherungen auseinander: die Risikolebensversicherung. Wir klären, warum Versicherungsnehmer und versicherte Person besser nicht identisch sein sollten – und weshalb „über Kreuz“ nicht nur clever klingt, sondern im Ernstfall bares Geld rettet. Wir sprechen darüber, warum Außenstehende (und leider auch viele „Berater“) Risikolebensversicherungen regelmäßig falsch gestalten, für wen diese Folge wirklich existenzentscheidend ist, was ein Todesfallschutz eigentlich genau ist – und wofür man ihn wirklich braucht, was es konkret kostet, wenn man die Police nicht über Kreuz abschließt, warum sonst plötzlich Erbschaftsteuer, Pflichtteilsansprüche und sogar Zinsen fällig werden und wie man im Todesfall mit einer korrekt gestalteten Police sofort an das Geld kommt – ganz ohne Erbchaos. Außerdem klären wir die Klassiker: Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein? Konstant oder fallend – und warum das keinen akademischen Unterschied macht Welche Laufzeit ist sinnvoll? Was hat es mit Gesundheitsfragen auf sich? Gibt es vereinfachte Gesundheitsprüfungen – und wann sind sie sinnvoll? Kurz gesagt: Diese Folge kann im schlimmsten Fall den Unterschied machen zwischen finanzieller Sicherheit und unnötiger Steuerbelastung. Humorvoll erklärt, spannend erzählt – und garantiert ein Thema, über das man lieber vorher Bescheid weiß. Enjoy! --- --- --- Hallo und herzlich willkommen bei financial health, dem Podcast mit spannenden Inspirationen zu deinem privaten Finanzmanagement. Du bist neugierig? Hier findest du mehr noch über uns: - Instagram: www.instagram.com/financial.health.podcast - E-mail: team@financial-health.de - Linkedin: www.linkedin.com/in/julian-krüger-25358b204 - Linkedin: www.linkedin.com/in/amelie-lider-a97960208 - Xing: www.xing.com/profile/Julian_Krueger2 - Xing: www.xing.com/profile/Amelie_Lider - Instagram: www.instagram.com/julian.krueger.global - Instagram: www.instagram.com/amelie_lider - Audioschnitt: kontakt@mirja-mader.de Bei Fragen, Wünschen und Anregungen nehmen wir uns gerne Zeit für dich. Komm einfach auf uns zu. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann freuen wir uns, wenn du den Podcast abonnierst und eine Rezension auf iTunes hinterlässt. Damit hilfst du uns, dass noch mehr Menschen diesen Podcast finden und das Thema Finanzen eine positive Kraft in ihrem Leben wird. Viel Spaß & Erfolg beim Hören und Umsetzen der heutigen Folge wünschen dir Amelie & Julian. Die Inhalte dienen inspirativen Zwecken und ersetzen keine individuelle, professionelle Finanzberatung. Die Speaker übernehmen keine Haftung. ___________________ Mit ♥ produziert von Mirja Mader & beraten von uncover
In dieser Folge der Rechtsbelehrung geht es um das Verhältnis von Künstlicher Intelligenz und Urheberrecht. Im Mittelpunkt steht die Frage, in welchem Umfang KI-Systeme fremde Bücher, Bilder, Fotografien, Videos und andere urheberrechtlich geschützte Werke zur Wissensgewinnung nutzen dürfen. Gemeint ist damit insbesondere das Training von KI-Modellen im Rahmen des sogenannten „Maschinellen Lernens„. Text- und Data-Mining als urheberrechtliche Schranke Rechtsgrundlage hierfür ist eine urheberrechtliche Ausnahmeregelung für sogenanntes „Text und Data Mining“ (TDM), die im Zuge der EU-Urheberrechtsreform 2019 eingeführt wurde. Während sich die öffentliche Debatte seinerzeit vor allem auf Uploadfilter konzentrierte, blieb diese Ausnahme für KI-Training weitgehend unbeachtet. Sie findet sich heute in § 44b (für jedermann) und § 60d (für Zwecke der wissenschaftlichen Forschung) UrhG. Die Ausnahme erlaubt es KI-Anbietern grundsätzlich, urheberrechtlich geschützte Werke für Trainingszwecke zu nutzen. Bei kommerzieller Nutzung jedenfalls dann, wenn Rechteinhaber dieser Nutzung nicht wirksam widersprochen haben. Reichweite der Schranke und aktuelle Rechtsprechung Welche Reichweite diese Ausnahmeregel tatsächlich hat, wie ein solcher Nutzungsvorbehalt ausgestaltet sein muss und in welchem Umfang sich KI-Systeme analysierte Inhalte „merken“ dürfen, besprechen wir mit Joerg Heidrich, Rechtsanwalt und Justiziar des Heise Verlag. Anlass bieten unter anderem aktuelle Gerichtsentscheidungen zur Frage des KI-Pre-Trainings mit urheberrechtlich geschützten Werken. Die Kanzlei von Joerg Heidrich war zudem auf Seiten des beklagten LAION e.V. beteiligt, das wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen beim Pre-Training von KI-Modellen von einem Fotografen verklagt wurde. In der Folge besprechen wir sowohl das zum LAION e.V. ergangene Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg als auch die Entscheidung des Landgerichts München I im Verfahren GEMA gegen OpenAI. Wir wünschen viel Vergnügen beim Hören und freuen uns über Kommentare und Diskussionen. Rechtsanwalt Joerg Heidrich (LinkedIn) ist Fachanwalt für IT-Recht sowie zertifizierter Datenschutz-, Compliance- und KI-Experte und berät bei Heidrich Rechtsanwälte umfassend zu Datenschutzrecht, IT-Sicherheit, IT-Compliance und KI-Regulierung. (ki-kanzlei.de – “Wir beraten in allen Bereichen rund um das Erstellen und die Nutzung von KI.”) Als langjähriger Justiziar des Heise Verlags, Lehrbeauftragter und Mitglied des Deutschen Presserats verbindet er praktische Unternehmensperspektiven mit fundierter juristischer Expertise. Er ist zudem als Autor, Referent und Podcaster („Auslegungssache“) weithin bekannt und engagiert sich in vielfältigen Fachgremien und gesellschaftlichen Initiativen wie beim Deutschen Presserat und als Wahlbeobachter der OSZE. Zeitmarken 00:00:00 – Begrüßung und Vorstellung des Themas sowie des Gastes. 00:05:00 – KI-Training: Was sind Trainingsdaten und wie werden sie genutzt?. 00:08:00 – Erlaubnis für Text- und Data-Mining nach §§ 44b und 60d UrhG – und wie sie nahezu unbemerkt ins Gesetz kam. 00:14:00 – Der „Nutzungsvorbehalt in maschinenlesbarer Form“ als Opt-out-Regelung für geschäftlich agierende Rechteinhaber. 00:20:00 – Wann ist ein Nutzungsvorbehalt maschinenlesbar und wer trägt die Beweislast? 00:36:30 – Vergütungspflicht für Urheber: Kommt eine gesetzliche Nachjustierung? 00:41:00 – Memorisierung: Inwieweit dürfen sich fremde Inhalte in KI-Modellen wiederfinden? (LG München I). 00:52:00 – Entscheidung des OLG Hamburg zum Pre-Training von KI mit Fotografien. 00:58:00 – Semantik und Syntax: Wie „nah dran“ darf die Vorstellung vom Original sein? 01:12:00 – Besteht die Text- und Data-Mining-Ausnahme den Drei-Stufen-Test? D.h. Werden die Interessen der Urheber ausreichend berücksichtigt? 01:18:00 – Kann man sich effektiv gegen Text- und Data-Mining wehren? 01:20:00 – Geht es in Wahrheit um eine Kränkung des Menschen als vermeintlich einziges kreatives Wesen? 01:25:00 – Können sich nur KI-Anbieter oder auch KI-Nutzer im Alltag auf die TDM-Schranke berufen? 01:27:00 – Praktischer Tipp: Umsetzung eines wirksamen Nutzungsvorbehalts ANgesprochene Urteile und Verfahren LAION e.v. KI-Pretraining – Oberlandesgericht Hamburg, Urteil vom 10.12.2025, Az. 5 U 104/24. GEMA vs. OpenAI – Landgericht München I, Urteil vom 11.11.2025, Az. 42 O 14139/24. Getty Images vs. Stability AI – High Court of Justice, Urteil vom 04.11.2025, Case No: IL-2023-000007 ([2025] EWHC 2863 (Ch)). Google Auto Suggest bzw. Auto Complete – BGH, 14.05.2013, Az. VI ZR 269/12. Der Beitrag KI: Lizenz zum Kopieren? – Rechtsbelehrung 143 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
Einer wie "Jekyll und Hyde": Gemeint ist ein Mensch mit zwei Gesichtern, einer hellen und einer dunklen Seite.
1995 kommt ein Spielfilm in die österreichischen Kinos, der eine lange verdrängte Geschichte ins Zentrum rückt. "Hasenjagd – vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen" heißt die Produktion des Regisseurs Andreas Gruber. Zehn Jahre lang hat er dafür recherchiert, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen befragt und um Förderungen gekämpft. Immer wieder wird ihm gesagt: Diese Geschichte interessiere heute niemanden mehr. Gemeint ist eines der schwersten Kriegsverbrechen auf österreichischem Boden. Nach einer Massenflucht aus dem Konzentrationslager Mauthausen werden im Februar 1945 mehr als 400 Häftlinge von der SS und Teilen der lokalen Bevölkerung verfolgt und ermordet – die sogenannte "Mühlviertler Hasenjagd". Gruber entscheidet sich dennoch, den Film zu realisieren. Im Zentrum steht eine jener wenigen Familien, die geflohenen KZ-Häftlingen geholfen haben. Er arbeitet eng mit Überlebenden und ihren Angehörigen zusammen. Der Film wird 1995 zum meistgesehenen Kinofilm des Jahres in Österreich. In der vierten Folge unserer Miniserie erzählt "Inside Austria" die Geschichte hinter diesem Film. In einem Interview blickt Andreas Gruber auf die Widerstände während der Produktion zurück – und darauf, wie die Arbeit an der "Hasenjagd" nicht nur seine Karriere, sondern auch seinen Blick auf Österreichs Umgang mit der NS-Vergangenheit nachhaltig geprägt hat.
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In Teil 2 mit Performance-Coach Jonas Riess geht es um die Seite der Leistungsdiagnostik, über die seltener gesprochen wird: Grenzen, Stolperfallen und der Faktor Mensch.Nachdem ihr in Teil 1 tief in Kraftmessplatten, Sprungdiagnostik und Eccentric Overload eingetaucht seid, stellt sich jetzt die Frage:Was bringen all die Daten wirklich – und wo wird es gefährlich, sich zu sehr darauf zu verlassen?Jonas bringt es direkt auf den Punkt:„Wer viel misst, misst viel Mist.“Gemeint ist nicht, dass Diagnostik sinnlos ist – sondern dass du lernen musst, Daten zu einzuordnen. In der Praxis sieht er täglich, wie stark Tagesform, Regeneration, Jetlag, Stress und Balltraining die Werte beeinflussen. Athlet:innen springen an einem Tag Rekord, sind eine Woche später deutlich schlechter – ohne dass sich das Training dazwischen massiv verändert hat.Du erfährst:warum seltene Leistungsdiagnostik-Termine oft genau die Peaks verpassenwie Jonas mit seinen Athlet:innen fast jedes Krafttraining zum Mini-Test machtwieso Rekorde manchmal direkt nach einer Erholungswoche kommen, aber nicht immerwarum zwei Athleten auf den gleichen Belastungsblock völlig unterschiedlich reagierenEin spannender Teil dreht sich um den Mythos vom „gläsernen Athleten“.Theoretisch könnten wir Blutparameter, Muskelbiopsien, Kraftwerte, Sprungtests und Schlafdaten kombinieren. Praktisch wissen wir über den menschlichen Organismus längst nicht genug, um daraus eine perfekte Steuerungsformel zu bauen.Stattdessen plädiert Jonas für:N=1-Denken: jede Athletin, jeder Athlet als individuelles Projektein gut geschultes Coaching-Eye: tausende beobachtete Wiederholungen, Bewegungsmuster und Reaktionendie Kombination aus Daten, Erfahrung und KommunikationNatürlich kommt ihr auch auf das Thema KI im Training zu sprechen. Jonas hat mit Tools wie ChatGPT experimentiert – von „Trainingsplan für Beachvolleyball“ bis hin zu theoretischen Fragen rund um Diagnostik. Sein Fazit:KI kann Recherche und Strukturierung von Wissen massiv erleichtern.Aber KI ersetzt weder das Erfahrungswissen noch das Feingefühl im Umgang mit Menschen.Viele entscheidende Dinge – z.B. wie eine Athletin emotional reagiert, wie sie auf Druck, Müdigkeit oder Stress anspringt – tauchen in keiner Studie auf und werden selten verschriftlicht.Zum Schluss geht es um Low-Budget-Lösungen und den Einstieg in die Diagnostik:günstige Kontaktmatten als Sprung- und Reaktivtesteinfache Setups mit Beinpresse, Hooks und kreativen Lösungenwarum Jonas trotz moderner Technik bis heute von seinen „Kellerzeiten“ ohne High-End-Equipment profitiertDiese Folge ist für dich, wenn du:schon mit Diagnostik arbeitest und wissen willst, wo die echten Grenzen liegendich fragst, wie viel KI im Training sinnvoll istdein Coaching-Eye schärfen und Athlet:innen individueller führen möchtestStatt Zahlen-Fetisch bekommst du hier ehrliche Einblicke aus dem High-Performance-Alltag – inklusive Tinder-Date-Anekdote und Rekordsprung mit drei Stunden Schlaf.
In dieser Folge geben Wolfgang Bosbach und Christian Rach Antworten auf diese Fragen:Beginnt nach der Bürgermeisterwahl von New York nun der Aufstieg der Linkspopulisten?Redet Merz zu viel über Migration und vernachlässigt die Wirtschaft?Leben wir bereits im Krieg mit Russland?Außerdem: Glückwünsche von Wolfgang Bosbach und Christian Rach an Friedrich Merz zum 70. GeburtstagExperte im Gespräch:Karl-Theodor zu Guttenberg, Podcaster „Gysi gegen Guttenberg“, Buchautor „3 Worte“ und ehemaliger Bundesminister Aktionen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier:https://wonderl.ink/@diewochentesterHören Sie „Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast“ und unsere Kolumne „Deutschland-Psychogramm“ werbefrei vorab in unserem Club. Infos dazu hier:https://steady.page/de/wochentester-club/aboutVermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIADreimal freie Meinung. Der Debatten Podcast. Antworten auf die drei wichtigsten Fragen der Woche aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Vermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIA. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der Unionsfraktion gibt es offenbar Gedankenspiele zu einer Minderheitsregierung, die sich immer neue Mehrheiten sucht. Fraktionschef Jens Spahn soll es so formuliert haben: „Wir werden nicht gemeinsam sterben mit denen.“ Gemeint hat er die SPD.Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine Minderheitsregierung immer ausgeschlossen. [01:23]Innerhalb der Union wird nach wie vor über die Lage in Syrien und mögliche Abschiebungen diskutiert. Einige Unionspolitiker kritisieren Außenminister Johann Wadephul, weil er die Zerstörung in Syrien mit Deutschland 1945 verglichen hat. Markus Bickel, Chefredakteur des Security.Table, analysiert die Situation vor Ort. [07:29]Die Maria-Leo-Grundschule in Berlin-Pankow ist eine besondere Schule - ausgezeichnet mit dem Deutschen Schulpreis 2025. Schulleiterin Sandra Scheffel erklärt im Gespräch mit Anna Parrisius vom Bildung.Table, was an ihrer Schule anders läuft. [14:49]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Welche Glaubenssätze bestimmen dein Leben? Gestützt, auf eine bald erscheinende Forschungsarbeit, untersuchen Atze und Leon das, was man in der Psychologie „Core Beliefs“ nennt. Gemeint sind Kernüberzeugungen zu unserem selbst. Wer bin ich? Wie schaue ich auf die Welt? Was verlangt man sich ab? Wo ist man gnädig? Eine gängige Theorie in der Psychologie ist, dass wir alle von Kernüberzeugungen – oder Glaubenssätzen – gesteuert werden. 20 verschiedene gucken sich die beiden an und eröffnen so vielleicht einen differenzierten Blick aufs eigene Selbst. Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ VVK Münster 2025: https://betreutes-fuehlen.ticket.io/ Quellen: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/nackt-im-museum-haus-geschichte-stuttgart-ausstellung-100.html Und das Review: Mussel, P. (2025). The structure of self-related core beliefs. Journal of Personality and Social Psychology. Redaktion: Leon Windscheid Produktion: Murmel Productions
Guten Morgen! Die saarländischen Grünen möchten AfD-Mitgliedern nach juristischer Prüfung bestimmte Grundrechte entziehen. Die Blauen sehen hingegen die „wahre Verfassungsfeindlichkeit“ bei den Grünen. Washington zieht Einreisesperren für Zensurakteure in Erwägung. Gemeint sind Staaten, die gegen amerikanische Digitalkonzerne vorgehen – auch die EU ist somit betroffen. UFOs oder Fehlwahrnehmung? Tausende Seiten bislang geheimer US-Dokumente liefern brisantes Material zu nicht identifizierten Luftphänomenen.