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Schäfers, Burkhard www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Die schwedische Nationalhymne ist eine besondere. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Diese Episode dreht sich rund um die schwedische Hymne und die Frage, ob sie unschwedisch oder vielleicht sogar ganz besonders schwedisch ist.
260914PC Die schönste Nebensache der Welt Mensch Mahler am 14.09.2026Nach der WM ist es ruhig geworden in Fußball-Deutschland. Ein bisschen verhaltener Jubel, als Kloppo sich erweichen ließ, jetzt den Job als National-Depp mit über 80 Millionen Besserwissern zu übernehmen. Dann startete die Bundesliga, der DFB-Pokal und die Champions-League. Und plötzlich wird wieder interessant. Gestern der erste Trainerrauswurf und jede Menge Überraschungen. Bayern ist nicht Tabellenführer, weil ausgerechnet Aufsteiger Schalke den erfolgsverwöhnten Münchnern ein Bein gestellt hat. Vorne mit dabei der zweite Aufsteiger Elversberg, ein Dorfverein aus dem Saarland.Und unten: der HSC mit Null Punkten und die Fohlen aus Gladbach noch weiter unten wegen dem Torverhältnis. An der Tabellenspitze: Freiburg, gut, die konnte man auf dem Zettel haben und Augsburg, eine faustdicke Überraschung.In der Champions-League läuft es aus deutscher Sicht ganz gut: Bayern, Dortmund und Stuttgart souverän weiter, aber die roten Bullen aus Leipzig gingen in Como baden.Also: es ist turbulent. Und das macht die Sache spannend. Kein Durchmarsch der Bayern, Außenseiter an der Spitze.Mein VfB Stuttgart – im Pokal und der Champions-League ordentlich gestartet – hat in der Bundesliga vorgestern gegen Hoffenheim auch gepatzt. Ich bin bekennender Choleriker. Während eines Spiels kann ich ausrasten. Aber hinterher kann ich locker sagen: Es ist doch nur Fußball. Die schönste Nebensache der Welt. Und trotzdem gröle ich die Hymne von Wolle Kriwanek lauthals mit: Stuttgart kommt! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
durée : 01:28:39 - par : Emilie Munera, Rodolphe Bruneau-Boulmier - Le pianiste canadien Bruce Liu enregistre un programme conçu comme un voyage à travers la nuit, et dans lequel on retrouve les emblématiques "Clairs de Lune" de Ludwig van Beethoven et Claude Debussy. - équipe : Pauline Boisaubert Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
durée : 01:28:39 - par : Emilie Munera, Rodolphe Bruneau-Boulmier - Le pianiste canadien Bruce Liu enregistre un programme conçu comme un voyage à travers la nuit, et dans lequel on retrouve les emblématiques "Clairs de Lune" de Ludwig van Beethoven et Claude Debussy. - équipe : Pauline Boisaubert Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
Ende 2023 schreibt Soffie zwischen den Jahren einen Song über einen Ort, an dem alle willkommen sind. Wenige Wochen später wird “Für immer Frühling” zum TikTok-Hit und auf Demonstrationen gegen Rechtsextremismus zur Hymne einer ganzen Bewegung. Seitdem ist ziemlich viel passiert, und Soffie muss herausfinden, wie man nach so einem viralen Ausnahmezustand eigentlich weitermacht.Im Gespräch mit Senta Delliponti geht es um “das Leben danach”. Soffie erzählt von Label- und Booking-Anfragen, Touren und Festivals, und davon, wie sich “Für immer Frühling” irgendwann angefühlt hat wie eine Fackel, die ihr aus der Hand genommen wurde. Ein Geschenk und gleichzeitig auch eine Bürde. Denn mit dem Erfolg kommt auch die Frage: Muss das nächste Ding jetzt noch größer werden?Es geht um Druck, Selbstwert und die Erkenntnis, mehr zu sein als das, was man veröffentlicht. Und natürlich um Soffies Debütalbum “Kein Streit, den man nicht lösen kann“, das am 23. Oktober erscheint und ihre vergangenen zwölf Monate ziemlich genau widerspiegelt.Bei “Trash oder These?” wird es politisch: “Politische Popmusik überzeugt niemanden. Sie liefert nur den Soundtrack für Menschen, die ohnehin schon derselben Meinung sind.” Soffie widerspricht. Sie erzählt von Nachrichten von Menschen, die politisch ganz anders denken als sie und durch ihre Musik trotzdem ins Nachdenken gekommen sind. Außerdem sprechen Senta und Soffie darüber, wie man mit Menschen im Gespräch bleibt, deren politische Haltung weit von der eigenen entfernt ist, und warum für Soffie hinter Wut oft auch Angst steckt.Und dann: Tune & Try. Soffie gründet kurzerhand ihre eigene imaginäre Partei und schreibt am Klavier den Refrain für deren Wahlwerbesong. Ausgangspunkt: große Fragen nach Angst, Einsamkeit und Zusammenhalt.Zum Schluss gibt's noch einen Ausblick auf die Tour im November. Soffie spricht darüber, wie besonders es für sie ist, mit ihrem Team auf Tour zu gehen – und warum am Ende für sie vor allem eines bleibt: Community und das Gefühl, irgendwo dazuzugehören.Mehr zu SOFFIE findet ihr hier:
Yael Deckelbaum is an Israeli-Canadian singer-songwriter and activist who combines her music with social engagement. She became internationally known, among other things, through her song “Prayer of the Mothers,” which became an anthem of the Women Wage Peace movement. Through her music, she advocates for peace, dialogue, and the overcoming of borders and conflicts. As part of the summer camp at ZEGG, we had the pleasure of welcoming Yael Deckelbaum to our community. She led a voice ceremony in which we created a space for connection and grief through voice, music, and presence. She also gifted us with a wonderful concert on campus. In this interview with Ina, Yael shares what it was like for her to be at ZEGG and reflects on the following questions: Why does she think it takes courage to live in a community like ZEGG? Why did she decide to leave Jerusalem, even though many of her family members are still living there? How did she experience the voice ceremony she gave at ZEGG? Why was it special? What can each of us do to support peace movements and stay informed? Why does she believe that facing our own shadows is one of the most important things we can do to heal ourselves—and the world? Links https://www.standing-together.org/enhttps://womensun.org/https://www.womenwagepeace.org.il/en/ Book by Aziz Abu Sarah:https://thefutureispeace.com/ Website:yaeldeckelbaum.com weiterlesen auf Deutsch: 57 – Yael Deckelbaum in ZEGG Yael Deckelbaum ist eine israelisch-kanadische Singer-Songwriterin und Aktivistin, die ihre Musik mit gesellschaftlichem Engagement verbindet. International bekannt wurde sie unter anderem durch ihr Lied „Prayer of the Mothers“, das zu einer Hymne der Bewegung Women Wage Peace wurde. Mit ihrer Musik setzt sie sich für Frieden, Dialog und die Überwindung von Grenzen und Konflikten ein. Im Rahmen des Sommercamps im ZEGG hatten wir das Vergnügen, Yael Deckelbaum in unserer Gemeinschaft willkommen zu heißen. Sie leitete eine Voice Ceremony, in der wir durch Stimme, Musik und Präsenz einen Raum für Verbindung und Trauer kreierten. Außerdem gab sie ein wunderbares Konzert auf dem Campus. In diesem Interview mit Ina erzählt Yael, wie es für sie war, im ZEGG zu sein, und reflektiert über die folgenden Fragen: Warum glaubt sie, dass es Mut braucht, in einer Gemeinschaft wie dem ZEGG zu leben? Warum hat sie sich entschieden, Jerusalem zu verlassen, obwohl viele ihrer Familienmitglieder noch dort leben? Wie hast du die Stimmzeremonie erlebt, die du im ZEGG gegeben hast? Warum war sie besonders? Was kann jede und jeder von uns tun, um Friedensbewegungen zu unterstützen und informiert zu bleiben? Warum glaubt sie, dass es eines der wichtigsten Dinge ist, die wir tun können, um uns selbst – und die Welt – zu heilen, unseren eigenen Schatten zu begegnen? Links https://www.standing-together.org/enhttps://womensun.org/https://www.womenwagepeace.org.il/en/ Buch von Aziz Abu Sarah:https://thefutureispeace.com/ Website:yaeldeckelbaum.com Mehr über das ZEGG erfährst du hier:www.zegg.dehttps://www.instagram.com/zegg.gemeinschafthttps://www.facebook.com/zegg.gemeinschaft www.linkedin.com/in/zegg-bildungszentrumhttps://www.youtube.com/channel/UCaOeP_eYCvbRJ8fV1zKKASQ Unterstütze uns gerne mit einer Spende: https://www.zegg.de/de/spenden Für Feedback und Anregungen: socialmedia@zegg.de>> hier geht's zum "ZEGG Podcast" auf zegg.de
Deux ans après son "Hymne à l'amour" sur la tour Eiffel lors des Jeux olympiques, Céline Dion revient avec une série de concerts à Paris. L'euphorie est telle que les fans en oublient presque que Céline est Canadienne et non Française. Une histoire d'amour qui dure depuis quatre décennies.
• Begrüßung & Themenvorstellung 00:00:00 • Rückblick #VfBKOE 00:01:36 • Florian Gauß und der VfB-Geburtstag 00:22:35 • NLZ-News & Frauen 00:54:13 • Ausblick #VfBVFK 01:06:56 ──────────────────────────── HIER GEHTS ZUM MEINVfB-ABO: https://shorturl.at/NEFbi MeinVfB-Tippspiel präsentiert von Stickerpoint.de: https://www.kicktipp.de/meinvfb/ Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@MeinVfB Transferticker zum VfB: https://stn.de/vfbtransfers Newsblog zum VfB Stuttgart: https://stn.de/vfbnews MeinVfB auf TikTok: https://www.tiktok.com/@meinvfb ──────────────────────────── Der MeinVfB-PodCannstatt wird präsentiert von den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung. Hosts: Philipp Maisel, Christian Pavlic, Felix Mahler Produktion: Marian Hepp Alles rund um MeinVfB findest du hier: https://linktr.ee/meinvfb ──────────────────────────── Impressum: https://www.meinvfb.de/impressum.html
In dieser Episode zeigt dir Joachim Schulze "Jockl" live, warum die Sonntagsmusik nach der Sommerpause genau jetzt wiederkommt und woher der bayrische Titel „Drah mern um und schneid mern auf“ stammt. Ende Mai ging die Reihe in die Pause, weil Juni, Juli und August Urlaubsmonate sind und parallel neue Formate und Montagsveranstaltungen entstanden. Untätig war Jockl trotzdem nicht: Er hat Songs geschrieben, darunter diesen. Die Melodie und der Refrain kommen noch von seinem Vater, mit dem er als Kind an der Yamaha Electone 90 musiziert hat. Drei Strophen hat Jockl diesen Sommer selbst dazu geschrieben und das Ganze mit KI vertont. Vor dem Song stellt er klar: Das ist keine Hymne auf Adipositas. Dieser Song macht sich über niemanden lustig. Weitere Folgen und Angebote: https://schulze-graben.de
Women Rising – unsere Hymne für eine neue Zeit. ❤️
Wer "side a" sagt, muss auch "side b" reviewen. Deshalb kommen wir uns aus unserer (unangekündigten) Sommer-Pause, um auch dem neuesten Puzzle-Stück einer der eigenständigsten Diskographien im deutschen Rap Tribut zu zollen. Denn das, was dissy da auf »morgen werde ich mich dafür hassen« wieder mal mit seinem konzeptionellem Überbau abgerissen hat, ist natürlich genau unsere Straße hoch. Diese Straße zu gehen, macht zwar nicht immer turbo Spaß, aber wer braucht schon Spaß? Lasst uns gemeinsam in den Trümmern zusammenbrechender Industrien tanzen, während Gott und Teufel gleichermaßen benebelt auf uns herab- bzw. hoch-blicken und nur lachen können. "Die gehen wirklich auf SDP-Konzerte lol", kichert es aus den Wolken. "Aber nicht alle von uns!" möchte man heiser zurückschreien, als wäre es nicht völlig egal, was Himmel und Hölle angesichts aller Dystopien von unserem Musik-Geschmack halten. Also haben wir dann doch einfach nur Spaß. Spaß an der gewohnt tollen Kombi aus YRRRE und dissy auf der Außenseiter-Hymne »fruity loops«. Spaß am gemeinsamen Prokrastinieren auf »gewehr« mit Fatoni, bevor uns »kosark«, der multi-layered Kindheits-Trauma-Bewältigungs-Storyteller mit übernatürlichem Twist gottlos aus dem Leben schießt. What a time to still be alive!
Gemeinsam mit Bono von der Band U2 blickt Autor Lukas Sims in die Zukunft. Im achten Teil der Sommerreihe „Mit Popsongs auf Sinnsuche: Hinaus ins Weite“ begleitet sie dabei die Hymne des Zweifels: „I Still Haven't Found What I'm Looking For”.
(00:56) Morgen ist der 1. August, der Nationalfeiertag der Schweiz - traditionell wird an diesem Tag die Nationalhymne gesungen, der Schweizerpsalm. Die Geschichte der Hymne ist von vielen Auf und Abs geprägt. Ein neuer Podcast rollt sie auf. Weitere Themen: (05:51) Grösstes Operettenfestival Europas – beim «Lehár Festival» in Bad Ischl stehen Operetten-Dauerbrenner auf dem Programm, aber auch weniger bekannte Stücke. (10:29) Reicher Mann, arme Frau – Ruth-Maria Thomas erzählt in ihrem Roman «Die zweitgrösste Liebe» von einem Paar, das am finanziellen Ungleichgewicht zu scheitern droht. (14:54) Politischer Druck auf das grösste Musikfestival des Balkans – wieso das Exit Festival aus Serbien verdrängt worden ist.
Es ist ein klein wenig wie in der berühmten Szene aus dem "Leben des Brian" – "Sie hat Jehova gesagt"... Auch noch die DDR-Hymne kennen, das ist unverzeihlich. Wobei Chrupalla, gewollt, ungewollt oder berechnend, da ein kleines Stück Freiheit geschenkt hat. Von Dagmar Henn
Kabarettist Uwe Steimle singt bei einer AfD-Veranstaltung die DDR-Hymne und äußert Mordfantasien gegen Merz und Merkel. Die AfD widerspricht nicht, sondern lacht mit. Wer die Partei wählen will, sollte genau hinschauen, was in Dessau passiert ist. Von Christoph Richter
Helms, Franz Paul www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Kowalczuk, Ilko-Sascha www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Der Song der US-amerikanischen Band „Smashing Pumpkins“, was so viel wie zerschmetternde Kürbisse heißt, erschien im Jahr 1995 auf dem Album „Melon Collie and the Infinite Sadness“. Sänger Billy Corgan verarbeitet in der Grammy-prämierten Hymne des Alternative Rock die Fremdbestimmg im Musikbusiness. Mit der prägenden Textzeile über das Dasein als „Ratte im Käfig“ fängt der Song das Gefühl einer ganzen Generation ein und ist ein zeitloser Meilenstein der 90er-Jahre.
Die Podcastin als Homemaker: Isabel Rohner und Regula Staempfli mit dem Informationsfreiheitsgesetz, mediale Leerstellen punkto Islamismus, Defund Amnesty International, absurdes Stella-Theater und grossen Sparvorschlaegen (feministischen Reformpaketen) und einer Hymne an Bonnie Tyler.
Gedanken von Jürgen Drensek Manchmal passiert es auch mir abends, dass ich mich in den endlosen Weiten von Instagram verliere. Ich scrolle vorbei an makellosen Infinity-Pools, perfekt ausgeleuchteten Boutique-Hotels und Sonnenuntergängen, die so kitschig weichgezeichnet sind, dass sie jede Kante verloren haben. Alles ist nur einen Klick entfernt, bereitgestellt von Algorithmen, die uns soufflieren, wie sich „authentisches Reisen“ anzufühlen hat. Und genau in solchen Momenten sollte ich sie spüren: eine leise, fast schmerzhafte Sehnsucht nach dem Ungefilterten. Nach dem echten, staubigen, unvorhersehbaren Aufbruch. Tue ich auch. Aber ehrlicherweise denke ich dann gleich: muss ich ja nicht selbst unbedingt machen. Reicht ja, wenn ich das Ergebnis von anderen lesen darf… Und dann liegt da plötzlich dieses Buch auf meinem Tisch: „Lasterleben“ von Anja Kocherscheidt. Und auf einmal wird es sehr kantig. Als Reisejournalist, der seit Jahren die professionelle Brille trägt, ertappe ich mich anfangs bei einer inneren Abwehr. Da ist dieser antrainierte Reflex: Wo ist der Nutzwert für den Leser? Wo sind die Buchungslinks, die Geheimtipps, die man am nächsten Wochenende nachreisen kann? Doch dieses Buch verweigert sich dem schnellen Konsum. Man kann ein Jahr im selbst ausgebauten, tonnenschweren THW-Lkw ohne festen Plan durch Nord- und Mittelamerika eben nicht im Reisebüro buchen. Und genau deshalb berührt mich diese Geschichte. Sie erinnert an das, was wir auf dem Altar der perfekten Urlaubsplanung geopfert haben: das Abenteuer des Unbekannten. Der Sprung ins kalte, blaue Wasser Meine Kollegin Anja Kocherscheidt war keine naive Träumerin, die nichts zu verlieren hatte. Anja stand mitten im Leben, war zwei Jahrzehnte lang eine erfolgreiche PR-Beraterin im Tourismus. Sie wusste ganz genau, wie man uns Journalisten Träume verkauft und Fassaden poliert. Doch hinter den Kulissen wartete das, was so viele von uns kennen: das unerbittliche Hamsterrad. Der Zustand, in dem man funktioniert, aber nicht mehr fühlt. Der Moment, in dem die Erschöpfung die Lebensfreude frisst und man das Gefühl hat, den eigenen Kindern nur noch die Reste seiner Energie zu schenken. Gemeinsam mit ihrem Mann Oliver und den Kindern Vincent und Marlene traf sie eine radikale Entscheidung: Sie zog die Reißleine. Anja Kocherscheidt während ihrer Expedition ins Ich (Foto © Anja Kocherscheidt) Ihr neues Zuhause wurde „Herr Turtur“ – ein königsblauer Mercedes-Kurzhauber, neun Tonnen schwer, Baujahr 1980, früher im Dienst des THW. Zwölf Quadratmeter Lebensraum für vier Menschen. Kein Luxus, keine Komfortzone, kein doppelter Boden. Wenn man darüber nachdenkt, hört sich das ganz und gar nicht Vergnügungssteuer-pflichtig an. Das ist kein Urlaub, das ist ein radikaler Entzug von all den kleinen Bequemlichkeiten, die wir als Schutzschild um uns herum aufbauen. Der Nutzwert dieses Buches liegt nicht in Hotel-Empfehlungen und Routen-Tipps. Er liegt in den intimen Einblicken, die uns die Autorin schenkt: Wir sind dabei, wenn das „Roadschooling“ der Kinder zwischen tränenreichem Frust und plötzlichem Lern-Flow schwankt, wir spüren die Kälte bei den ersten Reparaturen in Kanada und erleben die berührende Stille bei den Begegnungen mit den Hutterern, die völlig technikfern nach uralten Grundsätzen leben. Es ist ein Buch, das uns einen Spiegel vorhält und uns leise fragt: Wie viel Ballast schleppst du eigentlich mit dir herum? Wenn die Romantik Risse bekommt Was mich an dieser Erzählung bewegt, ist ihre schonungslose Ehrlichkeit. Anja schreibt nicht für die Likes. Sie verbirgt die Risse nicht. Wir spüren die nackte Frustration, als die romantische Vorstellung vom freien Leben schon an einer simplen Highway-Auffahrt in Halifax zu zerspringen droht. Und wir fühlen das leise Zittern im Hintergrund, das mitreist, wenn die Familie die Grenze nach Mexiko überquert. Die Angst ist ein ständiger Passagier. (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt (c) Anja Kocherscheidt Besonders intensiv wird es, als die Familie im Dschungel von Petén nachts plötzlich zwischen die Fronten von Drogenschmuggler-Kartellen zu geraten droht. In diesen Passagen zeigt sich auch die literarische Kraft des Buches: Anja verwebt das persönliche Herzklopfen, die Angst um ihre Kinder, mit den harten, traurigen Fakten über die politische Realität vor Ort. Das ist nicht so ein oberflächlicher Reisebericht, das ist gelebte Reportage, die wehtut und genau deshalb so wertvoll ist. Sie hebt sich einfach ab von all den weichgespülten Texten, die sonst in nicht unerheblicher Anzahl aus Blogs und Reiseteilen quellen. Das unersetzbare Herz des Menschen In Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz in Sekundenschnelle perfekte Reiseführer über die Ruinen von Tikal oder die Magie des Atitlán-Sees ausspucken kann, stellt sich in unserer Branche oft eine existenzielle Frage: Warum braucht es uns überhaupt noch? Die Antwort liegt genau in Büchern wie diesem. Eine KI kann Daten analysieren, aber sie kann nicht fühlen. Sie weiß nicht, wie es sich anfühlt, wenn einem bei einer indigenen Zeremonie im guatemaltekischen Hochland jede Kontrolle entgleitet. Sie spürt nicht das überwältigende, bittersüße Ziehen im Herzen, wenn man winzige Baby-Schildkröten in den mächtigen Pazifik entlässt – in dem Wissen, dass nur die wenigsten von ihnen überleben werden. „Lasterleben“ ist der flammende Beweis dafür, dass die Zukunft des Erzählens im tief Persönlichen liegt. Nur die physische Präsenz, der Schweiß, der Staub auf der Haut und die Bereitschaft, sich der Welt völlig verwundbar auszuliefern, schaffen eine Wahrheit, die kein Algorithmus jemals simulieren kann. Dieser Text atmet. Er riecht nach dem Regen des Dschungels und dem heißen Asphalt der endlosen Highways. Das ist die einzige Währung, die in Zukunft noch zählt, wenn wir uns berühren lassen wollen. Zwei Stimmen, eine Wahrheit Wer noch tiefer eintauchen möchte, dem sei der begleitende Podcast neben diesem Text wärmstens empfohlen. Es ist faszinierend: Dort geht es natürlich zunächst um diese zutiefst menschliche Reise, aber auch genauso um die Zerrissenheit der Aktion. Wir nähern uns Anjas Weg mit unheimlich viel Empathie und Wärme – und verstehen den Schrei nach Freiheit. Aber natürlich muss es auch die Rolle geben des rationalen Mahners, der die unbequemen Fragen stellt, die uns vielleicht auch durch den Kopf gehen: Darf man das den eigenen Kindern antun? Ist das nicht egoistisch? Diese Diskussion im Podcast ist ein echter Gewinn, weil sie das Buch von jedem Verdacht der reinen Aussteiger-Romantik befreit. Am Ende finden beide Stimmen einen gemeinsamen Nenner, dem ich mich nur voller Respekt anschließen kann: „Lasterleben“ will uns nicht belehren. Es will uns nicht sagen, wie wir zu leben haben. Es stupst uns nur sanft an und erinnert uns daran, dass wir immer eine Wahl haben. Ein Buch für die Mutigen Brauchen wir also Berichte über Reisen, die wir niemals nachmachen können? Ja, mehr denn je. Weil sie uns zeigen, dass die wichtigste Reise nicht auf der Landkarte stattfindet. Anja Kocherscheidt schaffte es durch den plötzlichen Corona-Lockdown nicht bis nach Patagonien, sie strandete am Atitlán-See. Und genau dort, im Stillstand, fand sie die eigentliche Destination: die Reise nach innen, die Konfrontation mit sich selbst. Ich sag mal so: Lass die Finger von diesem Buch, wenn du eine strukturierte Packliste oder einen durchgetakteten Routenplaner suchst. Aber wenn du spüren willst, wie es aussieht, wenn die Welt um dich herum verstummt und du plötzlich nur noch dich selbst, die Menschen, die du liebst, und den weiten, unendlichen Horizont hast – dann nimm dieses Buch in die Hand. Es ist eine ehrliche Hymne auf den Mut, das Zulassen von Fehlern und die wilde Schönheit des Ungeplanten. Wenn du den Podcast hören magst, dann bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken! Hintergrund-Infos Der Beitrag Freiheit auf zwölf Quadratmetern Anja Kocherscheidts „Lasterleben“ ist kein Aussteiger-Kitsch erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Avec : Jean-Philippe Doux, journaliste et libraire. Yael Mellul, ancienne avocate. Et Frédéric Hermel, journaliste et écrivain. - Accompagnée de Charles Magnien et sa bande, Estelle Denis s'invite à la table des français pour traiter des sujets qui font leur quotidien. Société, conso, actualité, débats, coup de gueule, coups de cœurs… En simultané sur RMC Story.
Kein Song ist so Fußball wie "Seven Nation Army" von den White Stripes. Roland erzählt, wie er entsteht (Spoiler: fast aus Versehen) und zur Hymne wird. Und er gräbt wie immer im Archiv – und findet Versionen, die zeigen, was noch in dem Song steckt.
Abdullah Ibrahim gehörte zu den bekanntesten Musikern Afrikas. Eines seiner Stücke wurde zur Hymne der Anti-Apartheit-Bewegung und 1994 spielte er bei der Amtseinführung Nelson Mandelas. Nun ist Ibrahim im Alter von 91 Jahren gestorben.
Der letzte Test gegen die USA vor der WM - oder auch vor der transatlantischen Veranstaltung - wirft eine Menge Fragen auf? Wie groß war eigentlich das Feld? Wer hat die amerikanische Hymne gesungen? Wieso wurde El Mala nicht nachnominiert? Und wer zur Hölle saß da eigentlich am Buffet im Innenraum?Wir versuchen einiges zu klären, viel Spaß mit dem neuen Sechzehner Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ganeva, Lora www.deutschlandfunk.de, Corso
Die Themen: Frau kommt mit 55 Koffern aus dem Urlaub; Hamburger sagen wieder „Nein“ zu Olympia; Tomaten-Krise in den USA; Iran stellt neue Bedingungen für Abkommen; Kubicki attackiert Strack-Zimmermann; Wüst stellt sich hinter Merz; DFB-Männer gewinnen gegen Finnland; Helene Fischer singt die Hymne für die Fußball-Wm der Männer (bei MagentaTV) und Metallica brechen Publikumsrekord im Berliner Olympiastadion Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Die Toten Hosen gehen auf große Abschiedstour. In dieser Folge ehren wir deshalb die Düsseldorfer Punkband und sprechen über das legendäre Konzeptalbum "Opium fürs Volk" von 1996. Dazu gehören auch Hits wie "Bonnie & Clyde" und "Paradies". Als die Toten Hosen im Frühjahr 2026 ihre Tour "Trink aus! Wir müssen gehen" ankündigen, ahnen viele Fans schon, dass es sich um einen Abschied handelt. Für die Meilensteine-Redaktion stand fest: Es wird Zeit, die Jungs rund um Leadsänger Campino zu ehren. Nur mit welchem Album? In unserem Online-Voting habt ihr euch für "Opium fürs Volk" entschieden. Es ist im selben Jahr wie "Le Frisur" von Die Ärzte erschienen – und ebenfalls ein Konzeptalbum. Einer, der Die Toten Hosen nicht nur kennt, sondern auch gut mit ihnen befreundet ist, ist Ingo Knollmann von den Donots. Als Podcastgast in dieser Folge erzählt er, dass die Hosen sein allererstes Konzert waren und ihn dazu inspiriert haben, eine eigene Band zu gründen. 1996 waren Die Toten Hosen auf dem bis dato Höhepunkt ihrer Karriere. Mit dem Album "Kauf mich!" erreichten sie Platz eins der deutschen Albumcharts und mussten sich mit der Frage herumschlagen, ob ihre Musik überhaupt noch Punk sei. Sie hatten aber auch ihr eigenes Label gegründet und damit neue Freiheiten gewonnen. Mit "Opium fürs Volk" schlug die Band eine klare Richtung ein: mehr hin zum Stadionrock – und man könnte auch vorsichtig sagen, dass sie dem Mainstream ein Stück näher gekommen sind. Das Konzept fürs Album entwickelte Sänger Campino, nachdem er auf Einladung des Abts Stephan Schröder eine Woche im Benediktinerabtei Königsmünster verbracht hatte. Campino nimmt dort am klösterlichen Leben teil und beschäftigt und sich mit den großen Fragen des Lebens – kein Wunder also, dass der Albumtitel von einem Zitat des Philosophen Karl Marx inspiriert ist. Klar wird der religiöse Bezug direkt auf dem Opener, "Vaterunser", der das wichtigste Gebet der Christen aufgreift und auch wie ein Gebet klingt. Für viele Punk-Fans war das sicherlich ein gewöhnungsbedürftiger Einstieg. Wer sich davon nicht abschrecken lässt und tiefer ins Album einsteigt, erkennt, dass zwischen der Religions- und Gesellschaftskritik jede Menge Selbstironie steckt. Während in "Und so weiter" deutsche Spießer und ihre Faulheit aufs Korn genommen werden, erlebt das Gangsterpaar in "Bonnie & Clyde" ein Abenteuer nach dem anderen – zumindest stellen sie es sich so vor. Man kann den Song als Hymne für Punks und Gangster interpretieren oder eben daraus schließen, dass alles nur eine Fantasie ist. Genau das zeichnet laut Ingo Knollmann die Toten Hosen aus: "Die Hosen sind in ihrer Art auch Punk, aber eben nicht dieses Brutale, dieses Aggressive. [...] Und das macht es dann auch aus, warum sie wirklich für viele so hörbar sind und auch Campino als Mensch so interessant und sympathisch ist." Neben den verschiedenen Themen und Lebensfragen, die auf dem Album behandelt werden, ist auch die Musik, die zu hören ist, "bemerkenswert vielseitig", findet Host Frank König. Gregorianische Gesänge teilen sich auf dem Album einen Platz mit Dudelsack, Flöten, Streicher, Synthesizer, Punk, Folk, Rock und Reggae. Und diese Mischung, die von einem religiösen roten Faden, durchzogen ist, geht auf. "Opium fürs Volk" gehört zu den meistverkauften Alben in Deutschland, erreichte Platz eins der deutschen Charts und wurde noch im Jahr der Veröffentlichung mit einer Goldenen und einer Platin-Schallplatte ausgezeichnet. __________ Über diese Songs vom Album "Opium fürs Volk" sprechen wir im Podcast (15:49) – "Vaterunser"(23:44) – "Und so weiter"(26:51) – "Bonnie & Clyde"(36:18) – "Paradies"(43:04) – "Viva la revolution"(47:35) – "10 kleine Jägermeister"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Opium fürs Volk" findet ihr hier: https://x.swr.de/s/dietotenhosenopiumfuersvolk __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
In der italienischen Hymne werden genau zwei Orte erwähnt: Rom - und Legnano. Ein Örtchen bei Mailand. Dort endet am 29.5.1176 die legendäre Schlacht gegen Barbarossas übermächtige Kaisertruppen. Von Edda Dammmüller.
Für Olaf Salié verkörpert das französische Chanson eine Lebensphilosophie: „Das Chanson predigt Individualismus. Es ermutigt, einen eigenen Weg zu gehen“. Zum Beispiel, weil Liebe und Freiheit immer zusammengedacht werden. Damit haben große Chansonnièren wie Juliette Gréco das Bild der emanzipierten, auch sexuell unabhängigen Frau geprägt. Als Arbeiter- und Kampflied hat das Chanson soziale Missstände kritisiert und mit „Le Déserteur“ die Hymne der Pazifisten hervorgebracht. Andererseits kollaborierten Edith Piaf und Maurice Chevalier mit den Nazis. Auch das gehört zur Geschichte dieses Lieds.
durée : 00:43:15 - par : Emilie Munera, Rodolphe Bruneau-Boulmier - Le pianiste letton Reinis Zarins enregistre un disque autour d'Arvo Pärt, réunissant les œuvres du maître estonien et deux compositions écrites pour son 90e anniversaire. Nous écouterons aussi l'hommage de Laurent Cuniot à Gustav Mahler avec un Chant de la terre d'aujourd'hui. - réalisation : Lionel Quantin, Pauline Boisaubert Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
Kirchenmusik beim ESC? Die Fanfare, die vor allen Eurovisionssendungen erklingt, ist vom französischen Barockkomponisten Marc-Antoine Charpentier. Und eigentlich ein Gotteslob.
Met vandaag: Filosoof Hans Schnitzler duidt de angst voor de vreemdeling | Vicepremier Yeşilgöz wil niet tornen aan de hypotheekrenteaftrek | Jonge theologen Nathan Troost en Rozamaryn Orsel over wat het getal 40 te maken heeft met Hemelvaart | 3FM DJ Wijnand Speelman legt uit waar een wereldcup anthem aan moet voldoen | Presentatie: Rob Trip.
durée : 00:01:30 - Les 80'' - par : Marion L'Hour - 80 secondes ce matin en forme de ballon rond, puisque les premières mesures de l'hymne du mondial de football ont été dévoilées il y a deux jours. Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
Was für ein Geschenk zum 30´ten. Der RIAS Kammerchor hat uns eine eigene Hymne eingesungen. Danke!
Nouveaux pilotes, un brin déjantés, à bord de la Libre Antenne sur RMC ! Jean-Christophe Drouet et Julien Cazarre prennent le relais. Après les grands matchs, quand la lumière reste allumée pour les vrais passionnés, place à la Libre Antenne : un espace à part, entre passion, humour et dérision, débats enflammés, franc-parler et second degré. Un rendez-vous nocturne à la Cazarre, où l'on parle foot bien sûr, mais aussi mauvaise foi, vannes, imitations et grands moments de radio imprévisibles !
Nouveaux pilotes, un brin déjantés, à bord de la Libre Antenne sur RMC ! Jean-Christophe Drouet et Julien Cazarre prennent le relais. Après les grands matchs, quand la lumière reste allumée pour les vrais passionnés, place à la Libre Antenne : un espace à part, entre passion, humour et dérision, débats enflammés, franc-parler et second degré. Un rendez-vous nocturne à la Cazarre, où l'on parle foot bien sûr, mais aussi mauvaise foi, vannes, imitations et grands moments de radio imprévisibles !
„Nabucco“ war 1842 Giuseppe Verdis erster großer Erfolg, der israelitsche „Gefangenenchor“ wurde in Italien zur Hymne des Widerstands gegen Österreich. Am Nationaltheater Mannheim inszeniert Christian von Götz die Geschichte um den babylonischen Gewaltherrscher mit Bezügen zur Geschichte des Judentums.
Rendez-vous mensuel avec la revue Esprit dans le magazine Idées ce dimanche. « Taïwan, l'archipel des possibles », tel est le titre du dossier du numéro d'avril qui met l'accent sur la singularité de l'île. Il est coordonné par Jean‑Yves Heurtebise, spécialiste de la pensée chinoise à l'université Sun Yat Sen. En ligne de Taïwan, il est l'invité de Pierre-Edouard Deldique, ainsi que la directrice de la revue, Anne-Lorraine Bujon. Le dossier l'affirme: dans un monde marqué par la montée des conflits, la remise en cause du droit international et l'affirmation de régimes autoritaires, Taïwan fait figure d'exception. L'île combine en effet une démocratie vivante, une société civile active, une créativité culturelle remarquable ainsi qu'une capacité d'innovation technologique reconnue. Comme il le précise dans l'émission Jean-Yves Heurtebise propose de lire Taïwan non comme un modèle imposable, mais comme un contre‑exemple à l'idée selon laquelle la modernité chinoise serait nécessairement autoritaire. Comme d'habitude, le dossier est une somme de contributions de spécialistes. Tanguy Lepesant analyse la position stratégique de l'île. Son article montre comment la géographie nourrit à fois la vulnérabilité de l'île montagneuse mais aussi sa capacité de résilience . Paul Jobin replace Taïwan dans les flux économiques et politiques de l'Asie. Loin d'être périphérique, l'île est un carrefour de la globalisation avec son industrie des semi‑conducteurs et ses liens avec le Japon, la Corée et l'Asie du Sud‑Est. Vincent Rollet revient sur la gestion taïwanaise du Covid‑19, souvent citée comme exemplaire. L'article montre comment la mémoire du SARS, la confiance institutionnelle et la mobilisation citoyenne ont permis une réponse rapide et efficace. Gwennaël Gaffric explore, lui, la littérature taïwanaise contemporaine à travers la métaphore du tremblement, qui renvoie à la fois aux séismes géologiques et aux secousses d'une société plurielle. Corrado Neri analyse l'essor des technologies immersives (XR) à Taïwan, présentées comme un laboratoire de modernité culturelle. L'île y apparaît comme un terrain d'expérimentation où se croisent innovation technologique et création artistique. Dans sa conclusion, le coordinateur du dossier propose une réflexion stimulante : Taïwan serait un miroir pour l'Europe, révélant ses hésitations stratégiques, ses fragilités démocratiques et son rapport ambivalent à la puissance. De tout cela, il est question dans ce numéro d'Idées. Comme souvent dans Esprit, le dossier Taïwan est accompagné d'articles variés, sur le concept de civilisation par exemple, ou l'affaire Epstein et la question de la transparence, ou bien encore sur Sarte le « mal aimé ». Sans oublier, bien sûr, l'éditorial consacré cette fois à l'information sur la guerre intitulé : « Trop d'images, pas assez d'information ». Anne-Lorraine Bujon y revient au cours de ce nouveau numéro d'Idées, le magazine qui interroge ceux qui pensent le monde. Programmation musicale : - Recite - Lim Giong - San Min Chu-i - Hymne de Taïwan (République de Chine) - Where I'm from - Dungi Sapor, Tjaka - A pure person - Jieh - A pure person (BO du film Millenium Mambo) - Lim Giong - Intro - Dungi Sapor.
Rendez-vous mensuel avec la revue Esprit dans le magazine Idées ce dimanche. « Taïwan, l'archipel des possibles », tel est le titre du dossier du numéro d'avril qui met l'accent sur la singularité de l'île. Il est coordonné par Jean‑Yves Heurtebise, spécialiste de la pensée chinoise à l'université Sun Yat Sen. En ligne de Taïwan, il est l'invité de Pierre-Edouard Deldique, ainsi que la directrice de la revue, Anne-Lorraine Bujon. Le dossier l'affirme: dans un monde marqué par la montée des conflits, la remise en cause du droit international et l'affirmation de régimes autoritaires, Taïwan fait figure d'exception. L'île combine en effet une démocratie vivante, une société civile active, une créativité culturelle remarquable ainsi qu'une capacité d'innovation technologique reconnue. Comme il le précise dans l'émission Jean-Yves Heurtebise propose de lire Taïwan non comme un modèle imposable, mais comme un contre‑exemple à l'idée selon laquelle la modernité chinoise serait nécessairement autoritaire. Comme d'habitude, le dossier est une somme de contributions de spécialistes. Tanguy Lepesant analyse la position stratégique de l'île. Son article montre comment la géographie nourrit à fois la vulnérabilité de l'île montagneuse mais aussi sa capacité de résilience . Paul Jobin replace Taïwan dans les flux économiques et politiques de l'Asie. Loin d'être périphérique, l'île est un carrefour de la globalisation avec son industrie des semi‑conducteurs et ses liens avec le Japon, la Corée et l'Asie du Sud‑Est. Vincent Rollet revient sur la gestion taïwanaise du Covid‑19, souvent citée comme exemplaire. L'article montre comment la mémoire du SARS, la confiance institutionnelle et la mobilisation citoyenne ont permis une réponse rapide et efficace. Gwennaël Gaffric explore, lui, la littérature taïwanaise contemporaine à travers la métaphore du tremblement, qui renvoie à la fois aux séismes géologiques et aux secousses d'une société plurielle. Corrado Neri analyse l'essor des technologies immersives (XR) à Taïwan, présentées comme un laboratoire de modernité culturelle. L'île y apparaît comme un terrain d'expérimentation où se croisent innovation technologique et création artistique. Dans sa conclusion, le coordinateur du dossier propose une réflexion stimulante : Taïwan serait un miroir pour l'Europe, révélant ses hésitations stratégiques, ses fragilités démocratiques et son rapport ambivalent à la puissance. De tout cela, il est question dans ce numéro d'Idées. Comme souvent dans Esprit, le dossier Taïwan est accompagné d'articles variés, sur le concept de civilisation par exemple, ou l'affaire Epstein et la question de la transparence, ou bien encore sur Sarte le « mal aimé ». Sans oublier, bien sûr, l'éditorial consacré cette fois à l'information sur la guerre intitulé : « Trop d'images, pas assez d'information ». Anne-Lorraine Bujon y revient au cours de ce nouveau numéro d'Idées, le magazine qui interroge ceux qui pensent le monde. Programmation musicale : - Recite - Lim Giong - San Min Chu-i - Hymne de Taïwan (République de Chine) - Where I'm from - Dungi Sapor, Tjaka - A pure person - Jieh - A pure person (BO du film Millenium Mambo) - Lim Giong - Intro - Dungi Sapor.
Während der Asien-Meisterschaft in Australien wird das iranische Frauen-Nationalteam plötzlich zum politischen Symbol. Einige Spielerinnen verweigern vor einem Spiel das Mitsingen der iranischen Hymne – ein stiller Protest, der weltweit Schlagzeilen macht. Kurz darauf bietet ihnen die australische Regierung humanitäre Visa an. Einige nehmen den Schutz an, andere reisen, womöglich unter Druck, mit dem Team weiter und zurück in den Iran. Diese Episode von «NZZ Akzent» zeichnet nach, wie eng insbesondere der Fussball im Iran mit dem Regime verbunden ist und welche Konsequenzen selbst kleine, kritische Gesten haben können. Heutiger Gast: Ronny Blaschke, Sportjournalist Host: Dominik Schottner Redaktion: Marlen Oehler Den Artikel von Ronny über die Verbindung von Sport und Politik im Iran findet ihr [hier auf nzz.ch](https://www.nzz.ch/sport/fussball/iranische-fussballer-beschimpfen-das-regime-im-internet-und-verzichten-auf-das-singen-der-nationalhymne-trotz-gefahr-fuer-sich-und-ihre-familie-ld.1927461). Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
Cuarteto de cuerdas femenino, fundado hace nueve años en Nueva York y con sede actualmente en Madrid, O Kwarteto ama la música brasileña como lo demuestra que para su primer Ep 'Orbitando' haya grabado 'Canto de Ossanha' de Baden Powell y Vinicius de Moraes, 'É doce morrer no mar' de Dorival Caymmi, 'Parima' de la violista y 'Feira de mangaio' de Sivuca. Los gallegos de Turma Caipira, cuya cantante es Marga Ramos, con 'Bellis silvestris', 'A praia' y 'Amor demais'. El pianista italiano Antonio Faraò, en su primer disco en solitario, 'Kind of... piano solo', con 'I didn´t know what time it was' de Rodgers y Hart, 'O que será' de Chico Buarque y sus propias composiciones 'Gospello', 'Kind of...' y 'Sulle nuvole'. Y el guitarrista franco-británico Hugo Lippi al frente de un cuarteto para tocar 'Do it again' de Steely Dan, 'Still crazy after all these years' de Paul Simon o 'L´Hymne à l´amour' de Piaf.Escuchar audio
C'est une artiste qui est sur tous les fronts : son troisième album, "Millénium", marche bien depuis sa sortie en septembre dernier. Sa tournée aussi : un Accor Arena est annoncé pour 2027. Et son titre "Je t'accuse" est devenu un hymne contre les violences faites aux femmes. Cette artiste, c'est Suzane.Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Christophersen, Claas www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Billig, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Borutta, Julia www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Karnevalshochburgen feiern den Rosenmontag, Marco Rubio trifft Victor Orbán und Gisèle Pelicot verfasst eine Hymne an das Leben.
Bruce Springsteen schreibt einen Protestsong und tritt bei den Demos in Minneapolis auf. Der Boss hält mit seiner Kritik an US-Präsident Donald Trump und den brutalen Einsätzen der Einwanderungsbehörde “ICE” nicht hinterm Berg. Er singt von “King Trump's private army” und vom Widerstand der Einwohner: “Citizens stood up for justice, their voices ringin' through the night”, die Stimmen der Demonstranten klingen durch die Nacht! Längst ist “Streets of Minnesota” zur Hymne des Widerstands gegen Trumps Einwanderungs-Politik geworden. Auch bei der Grammy-Verleihung dreht sich vieles um “ICE”: Bad Bunny ruft "ICE Raus - Das Einzige, was stärker ist als Hass, ist Liebe“, als er die Auszeichnung erhält. Wie Widerstand in der Kulturszene wächst und welchen Druck das auf Trump ausübt, ist das erste Thema des Podcasts. Ingos Analyse: “Es schält sich ein Muster heraus, dass Druck die Sprache ist, vielleicht auch die einzige, die Donald Trump da zu verstehen scheint.” Aber auch außenpolitisch schwelen etliche Krisen weiter. Dazu sprechen der Tagesthemen-Moderator und seine Frau Jiffer in der zweiten Hälfte dieser Folge mit Holger Stark, dem stellvertretenden Chefredakteur der Zeit, der gerade ein Buch über das transatlantische Verhältnis geschrieben hat: "Das erwachsene Land". Er sieht in Trump einen ‘Jahrhundertpolitiker' und erklärt, was aus dem deutsch-amerikanischen Verhältnis werden kann und warum Trump dabei eine historische Chance bietet: "Für Deutschland ist es an der Zeit, erwachsen zu werden. Es könnte ein zweiter Mauerfall-Moment werden." So wie Holger Stark, sehen Jiffer und Ingo einen ‘Hallowach-Moment' für das transatlantische Verhältnis.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an podcast@ndr.de! Grammy Awards für Bad Bunny und ICE-Proteste https://www.tagesschau.de/kultur/grammy-bad-bunny-100.html Springsteen singt bei Protest-Demo in Minneapolis https://www.ndr.de/springsteen-116.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Buch von Holger Stark https://www.ullstein.de/werke/das-erwachsene-land/hardcover/9783549110188
在法语世界里,Edith Piaf 是一个歌后级别的存在。即便放在整个世界,她也是最一流的歌手之一。即便是不讲法语的人,听到很多她的歌,也都能跟着哼唱几句。Piaf 在法语中有“小麻雀”的意思。她身材矮小,就像她的艺名一样。然而她却有着沙哑而有力量的嗓音,把苦难揉成旋律,让香颂与爵士的灵魂相融。她的玫瑰人生,不止是浪漫,更是藏在歌声里的生命韧劲。今年五一假期,Why for Jazz 联合 SEAIC 法国中欧艺术创新中心发起了一个针对巴黎和波尔多的法国旅行团。我将与建筑艺术学者,我的太太 Tutti 联合带队,深入法国,开启一趟沉浸式的以爵士乐,建筑,红酒和文化学习交流为主线的全景之旅。旅行团即可开始报名,计划招募15位同行者。有兴趣的朋友可以点击上面链接,或直接添加下面二维码进行咨询。期待五一相见。扫码开启法国之旅Playlist of the Show:[00:00] La Foule - Edith Piaf[07:54] La Vie en Rose - Edith Piaf[16:15] C'est Si Bon - Louis Armstrong[24:39] Demain - Edith Piaf[33:45] Hymne a L'amour - Edith Piaf[39:06] Non, Je Ne Regrette Rien - Edith Piaf[43:34] L'homme de Berlin - Edith Piaf[49:55] Sous le Ciel de Paris - Edith Piaf & Django Reinhardt
Cette semaine, dans IDÉES, Pierre-Edouard Deldique reçoit la philosophe Camille Froidevaux-Metterie, la conceptrice d'un livre majeur intitulé sobrement : «Théories féministes». Il s'agit d'une œuvre collective de plus de cent textes écrits par des auteures et chercheuses du monde entier. L'ouvrage se présente comme une cartographie des pensées féministes à travers les siècles toutes orientées vers le même but car «le féminisme se caractérise par un foisonnement de théories mises au service d'un projet commun : renverser l'ordre patriarcal du monde» écrit notre invitée. Durant l'émission, Camille Froidevaux-Metterie parle avec passion de quelques-uns des articles de cet ouvrage afin de nous offrir un aperçu des idées sur le féminisme. Ce livre complet n'est pas seulement un panorama historique mais une véritable source vivante qui met en lumière la richesse et la diversité des approches théoriques mais aussi des témoignages personnels car «penser en féministe, c'est penser ensemble à partir de soi». On y parle par exemple des voix féminines médiévales affirmant la liberté de penser, des luttes pour les droits civils et politiques au XIXè siècle, des années 70 du XXè et la libération des corps ainsi que la critique radicale du patriarcat et, aujourd'hui des perspectives intersectionnelles, queer et décoloniales. Cette évolution montre que le féminisme n'est pas une suite de revendications isolées, mais un projet global de réinvention du monde commun avec, au-delà de sa diversité, une pensée structurée afin de déconstruire les logiques de domination : patriarcat, exploitation économique, hiérarchies raciales et sexuelles et de proposer une émancipation universelle. Le féminisme est conçu comme une philosophie visant à transformer radicalement les rapports sociaux. Camille Froidevaux-Metterie souligne d'ailleurs au micro «la nature intrinsèquement politique du féminisme». «Théories féministes» est salué à juste titre comme une somme intellectuelle inédite, un outil indispensable à la compréhension des débats du moment sur l'égalité, les corps, les identités et les luttes sociales. Il fera date. Programmation musicale Debout les femmes - Hymne du MLF Calle Silencio - Anne Paceo J'ai compris - Nana Benz du Togo.