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Interviews gehören zu fast jedem Auswahlverfahren. Wahrscheinlich gibt es kaum eine Einstellung in Deutschland, bei der nicht mindestens ein Gespräch geführt wird. Und genau das ist das Problem. Denn obwohl Interviews so zentral für Personalauswahl sind, werden sie in der Praxis oft dramatisch unpräzise geführt: spontan, unstrukturiert, lebenslaufgetrieben und mit Fragen, die sich von Kandidat zu Kandidat unterscheiden. In dieser Folge sprechen Artur und Basti darüber, wann ein Interview überhaupt ein Messinstrument sein kann – und wann es nur ein nettes Gespräch ohne echte Vorhersagekraft ist.
Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal ein Konzertplakat gesehen und sich gedacht: „Keine Ahnung, wer dieser Geiger ist, aber da muss ich hin!“? Eben. Wahrscheinlich noch nie! Doch warum gehen manche Menschen begeistert ins Konzerthaus und andere, obwohl sie Musik lieben, nie? Liegt es am Programm? An den Preisen? Oder vielleicht an etwas ganz anderem? Mein heutiger Gast stellte und stellt genau diese Fragen und hat gemeinsam mit ihrem Team Antworten gefunden, die weit über das Kulturmanagement hinausgehen. Denn sie machten sich Gedanken über Werbung hinaus und dachten z.B. auch über Psychologie, Markenführung, Kulturvermittlung und den Wandel von Kulturinstitutionen nach. Mein heutiger Podcast-Gast ist Anne-Katrin Röhm. Sie verantwortet am Konzerthaus Dortmund die Bereiche strategisches Marketing, Kommunikation und Vertrieb und verbindet Markenstrategie, Marktforschung und Kulturvermittlung auf eine Weise, die in der deutschen Kulturlandschaft Maßstäbe setzt. Mit ihr darf ich darüber sprechen, warum klassische Werbung für Kultur oft an den Menschen vorbeigeht, weshalb Emotionen wichtiger sein können als Künstlernamen und wie eine starke Marke Menschen den Mut geben kann, Kultur neu zu entdecken. Freuen Sie sich auf ein Gespräch über Psychologie, Neugier, Markenführung und darüber, wie Kultur mehr Menschen erreichen kann, ohne sich selbst zu verbiegen. Also Ohren & Herz auf … Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links: https://www.konzerthaus-dortmund.de/de https://www.linkedin.com/in/anne-katrin-r%C3%B6hm/ https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/team/ https://speakerinnen.org/de/profiles/8058
Holla die Waldfee, wir hätten euch angezogen fast nicht erkannt! Willkommen zum Non Plus Ultra an Bürgernähe. Wir blicken wieder den nackten Tatsachen ins Auge und erregen öffentliche Ärgernisse bei Lanz mit Lanze. Matthias muss eine kleine Sonderfolge zur Odyssee machen, schickt dazu gern Fragen (egal wie speziell), wenn ihr den Film gesehen habt und irgendwas wissen wollt. It's ime to shine für Altphilologinnen! Die Deutsche Bahn liefert uns ein Scheißproblem mit Negativität, das sich als allgegenwärtiges Kulturproblem entpuppt. Also hauen wir auf die Klangschale und buchen esoterische Kurse. In Iris' Kindheit war alles wundervoll Kacke, bis sie sich und ihren phantasielosen Hüpfgang maskieren sollte. Seltsam, aber lustig. Wie war das bei euch so? Wart ihr eher Einhörner und Meerjungfrauen? Wir hatten wirklich viele Sprachnachrichten über Coming-Out für diese Folge, haben aber natürlich nur eine Auswahl eingespielt. Es geht auch um zerschlagene Familienbande, um Matthias' erste Freundin auf LinkedIn und um ein unfassbares Angebot von Graf Dracula. Stellt euch vor, ihr hättet ne Clique, und in der wärt ihr ein unberechenbares Schlusslicht. Hättet ihr Angst, als der Mensch zu sterben, der ihr aktuell seid? Seid offen mit euren Ängsten in der Beziehung. Und wenn ihr das nicht dürft, dann macht im Fieber Schluss. Oder betet zu Isis, die wird schon eine Lösung finden. Gibt ein Buch drüber. Wahrscheinlich. Du möchtest uns eine Sprachnachricht für den Podcast schicken? Folge uns auf Instagram und nutze dort den Chat: https://www.instagram.com/coupleof_podcast/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos und Rabatte: https://linktr.ee/CoupleOf Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Wahrscheinlich hatte ihn als Kind einfach nur das knallrote Plattencover neugierig gemacht. Doch dann zog ihn die Musik der „West Side Story“ sofort in ihren Bann.
Würdest Du Dein Unternehmen führen, ohne die wichtigsten Kennzahlen zu kennen? Wahrscheinlich nicht. Warum also überlässt Du Dein Vermögen oft genau diesem Prinzip? Viele Unternehmer und Selbstständige bauen über Jahre erfolgreich ein Unternehmen auf, erwirtschaften hohe Gewinne und möchten sich ein zweites finanzielles Standbein schaffen. Doch statt die Verantwortung für ihr Vermögen zu übernehmen, verlassen sie sich vollständig auf Banken oder Vermögensverwalter. Das Problem: Standardlösungen führen selten zu außergewöhnlichen Ergebnissen. In diesem Podcast erfährst Du: ✔ Warum erfolgreiche Unternehmer auch ihre Geldanlage verstehen sollten ✔ Weshalb viele Vermögensverwaltungen ihre eigene Benchmark nicht schlagen ✔ Warum Vermögensaufbau nicht blind delegiert werden darf ✔ Welche Kennzahlen Du kennen solltest, bevor Du Kapital investierst ✔ Warum Basiswissen Dich unabhängig von Banken und Beratern macht ✔ Wie Du Vermögen strategisch neben Deinem Unternehmen aufbaust Die besten Unternehmer treffen keine wichtigen Entscheidungen, ohne die Zahlen zu kennen. Dasselbe sollte für Dein Vermögen gelten. Denn echte finanzielle Unabhängigkeit entsteht nicht dadurch, Verantwortung abzugeben, sondern dadurch, die richtigen Entscheidungen treffen zu können. ▬▬▬ Dein nächster Schritt ▬▬▬ Du möchtest wissen, wie Du Dein Vermögen strategisch aufbauen kannst, unabhängig davon, ob Du bereits investierst oder erst beginnen möchtest? Dann vereinbare ein kostenfreies Strategiegespräch. Gemeinsam analysieren wir Deine aktuelle Situation und zeigen Dir auf, wie Du Dein Vermögen strukturiert aufbauen, Risiken besser einschätzen und fundierte Entscheidungen treffen kannst.
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
Within/ Beyond — Coaching Business + Mindset mit Isabel Sacher
Die Meisten habe eine, also so halb, aber doch nicht richtig. Und wenn ich mit Frauen darüber spreche, dann wird sehr schnell klar, dass gar nichts klar ist
"Du sollst deinen Nächsten lieben, du sollst deine Feinde lieben. Wahrscheinlich, weil es oft die gleichen Menschen sind." Dieser provokante Satz stammt von Gilbert Keith Chesterton, einem englischen Autor. Feinde machen das Leben nicht leichter. Man kann sich an ihnen abarbeiten. Sie verursachen Ärger und doch führen sie manchmal zu ungeahnten Verbindungen. Vielleicht hat Siegmund Freud deshalb von der Unmöglichkeit der Feindesliebe gesprochen, doch wer ist eigentlich mein Feind? Manchmal sogar ich selbst. Und wie kann man Feindesliebe überhaupt erreichen? König David und König Saul aus dem Alten Testament sind ein bekanntes Beispiel dafür. Saul hat Angst, dass David seine Amt will. David zeigt Können, verschont aber Saul, seinen Schwiegervater. Er achtet die Auserwählung des gesalbten Königs. David ist dabei kein Engel. Im Gegenteil: Intrigen, Ehebruch, Machtspiele; er hat alles drauf. Und trotzdem endet der Streit bei ihm. Saul und David begegnen sich danach nie wieder. Die Feindschaft hat ihr Ende, zumindest bei David. Feindesliebe heißt nicht naiv zu sein. Es heißt, Feindschaft und Verantwortung klar zu benennen. Vergeben bedeutet nicht gut heißen, aber: "Jesus ist der Meister des Unmöglichen", sagt Charles de Foucauld. Die Gemeinde in Korinth war völlig zerstritten. Paulus gibt das menschlich Unmögliche nicht auf, indem er die göttliche Möglichkeit in den Streit der Menschen hineinbringt. Er erinnert uns daran, was ist unser Streit, wenn wir das Himmelreich als Ziel in Jesus Christus nicht vergessen. Denn dieses Vergängliche, so schreibt er, muss sich mit Unvergänglichkeit bekleiden und dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit. Ein Perspektivwechsel kann Wunder wirken; wer ist Freund und wer ist Feind, wer ist mein Feind und wie kann ich ihn überwinden? Indem ich mich von Gott lieben lasse, kann ich auch im anderen Gott lieben. Indem ich mich von Gott tragen lasse, kann ich den Feind in mir selbst überwinden. Beileibe: Feindesliebe ist kein leichter Weg und nicht etwas, das man so nebenbei macht, aber sie ist möglich durch Liebe, Geduld und Vertrauen in Gott.
bin ich autist?bin ich an der trockenheit schuld, weil ich bein zähneputzen das wasser rinnen lasse und jeden tag dusche?
Sommerloch ist noch immer angesagt. Das wird auch noch 1-2 Wochen so bleiben. Wahrscheinlich jedenfalls. Wenn ihr Themen als Lückenfüller hören wollt schreibt an gamingpodcast.splitscreen@gmail.com. Ein zwei kleine News haben Rüdiger und Michael natürlich trotzdem.
Das ehemalige Produktions- und Verkaufsgebäude der Konkurs gegangenen Küchenfirma Forster Swiss Home in Arbon ist an die Emil Egger AG aus St. Gallen verkauft worden. Die Nachfolgefirma von Forster Swiss Home soll in der Liegenschaft aber weiterhin Küchen herstellen können. Ausserdem in dieser Sendung: · Bundesgericht gibt Glarner Regierungsrat im Zusammenhang mit der Pflege von Angehörigen Recht · Rapperswil-Jona stellt wegen Trockenheit öffentliche Brünnen ab · In Bischofszell beginnen die Gemeindeversammlungen ab 2027 eine halbe Stunde früher · Sommer in der Ostschweiz und in Graubünden: Wetter und verhaltener Start am Openair Lumnezia
Der Teufel ist ein Meister der Verblendung. Man muss zunächst mal bemerken, dass man dem Bösen dient. Und dann kommt der eigene Schweinehund, der den Vorteil nutzen will, nur ein ganz klein wenig neben diesem: „Liebe den anderen wie dich selbst“. Die kleine Besserstellung ist doch keine Schande, unsere Leben und Werte sind doch sowieso so unterschiedlich. Wahrscheinlich möchte der andere den Vorteil gerade gar nicht, den ich nutze. Außerdem sorgt sich doch jeder erst einmal um sich selbst, oder? Und mit der eingehandelten Schuld beginnt das psychologische Spiel der Rechtfertigung... Wer kennt das nicht. In der Reihe „Vier Masken des Bösen“ geht Florian Dimitri Leupin dieser subtilen Macht nach. Er präsentiert vier Romane, also vier Protagonisten, die sich selbst nie als böse empfinden. Ein Gastwirt, der Spitzel ist und sich für pflichtbewusst hält. Ein Bauarbeiter, der eine Straße baut, die später Panzer trägt. Ein gestürzter Diktator, der seine Richter in Verlegenheit bringt. Ein Waisenjunge, dem ein System seine Rolle zuweist, ohne ihn je gefragt zu haben. Hören Sie in Folge 3 „Das Stachelschwein: Das Innenleben eines Diktators“. Nachzulesen bei der Online-Publikation „Ein Blick durchs Schlüsselloch“ auf Substack: https://einblickdurchsschluesselloch.substack.com/p/das-stachelschwein?publication_id=7910263&post_id=200120899&isFreemail=true&r=7is9ab&triedRedirect=true sowie auf der Website einblickdurchsschluesselloch.ch Sprecher: Ulrich Allroggen Bild: Florian Dimitri Leupin Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Wir haben diese Woche ein bisschen was anderes vorbereitet und sprechen über eine Debatte, die schon lange im Gang ist - so lange, dass man manchmal das Gefühl haben kann: Ich hab den Einstieg verpasst. Wie finde ich da jetzt Orientierung? Wer fängt nochmal kurz ganz vorne mit mir an? Mir persönlich ging es so mit der Frage eines AfD-Verbotsverfahrens. Aber wie realistisch ist es überhaupt, dass es zu einem Verfahren kommt?Der Rechtsanwalt Dr. Bijan Moini hat diese Diskussion vor ein paar Wochen nochmal angefacht, als er und sein Team von der Gesellschaft für Freiheitsrechte ein Gutachten über die AfD vorgelegt haben. Über ein Jahr lang haben sie öffentlich zugängliche Reden, Parlamentsprotokolle, Wortmeldungen und Social-Media-Posts der AfD ausgewertet und kommen zu dem Schluss, dass die Partei verfassungswidrig sei. Heißt das also, dass sie auch bald verboten wird?Nicht unbedingt. Wir sprechen über die juristische und politische Dimension von so einem Verbotsverfahren. Welche Bedingungen müssten dafür erfüllt sein? Wie würde das ablaufen? Was sind die Argumente dafür und dagegen? Hier kommt eine gute Stunde mit Bijan Moini!►►►Deutschland3000 Instagram: @deutschland3000 https://www.instagram.com/deutschland3000 https://www.youtube.com/deutschland3000 Bijan MoiniInstagram: @bijan_moini/https://www.instagram.com/bijan_moini/ Eva Schulz Instagram: @evaschulzhttps://www.instagram.com/evaschulz/ ►►►Dieses Interview wurde am 10.07.26 aufgezeichnet. Bei einer aktuellen Debatte kommt es vor, dass nach Redaktionsschluss (17.07.26) neue Informationen oder auch, wie in unserem Fall, neue Kritiken zum Gutachten erscheinen – z.B. dieser FAZ-Artikel mit der Kritik von der Inhaberin des Lehrstuhls für Strafrecht und -prozessrecht, Rechtsphilosophie und -vergleichung an der Uni Köln und Mitglied des Deutschen Ethikrats Prof Dr. Frauke Rostalski:https://www.faz.net/premium/einspruch/exklusiv/afd-gutachten-der-gff-warum-zweifel-bleiben-accg-201030192.htmlQuellen:Rechtsgutachten der GFF „Ist die Alternative für Deutschland verfassungswidrig?“ https://freiheitsrechte.org/uploads/publications/Demokratie/GFF_AfD-Gutachten.pdfLinks zu den beiden Zweitgutachten: von Prof. Dr. Sophie Schönberger: https://freiheitsrechte.org/uploads/publications/Demokratie/Gutachten-Prof.-Dr.-Sophie-Schoenberger.pdfStellungnahme von Prof. Dr. Christoph Möllers zum Gutachten der GFF: https://freiheitsrechte.org/uploads/publications/Demokratie/Gutachten-Prof.-Dr.-Christoph-Moellers.pdfDatenbank zum Gutachten (GFF): https://fragdenstaat.de/aktionen/afd-datenbank/ Beitrag mit Link zum Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutz:https://www.tagesschau.de/inland/afd-medien-publizieren-verfassungsschutz-gutachten-100.htmlPodcast-Folge von „Die Justizreporter*innen“ - Neues AfD-Gutachten: Ist ein Verbot doch möglich? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:551d5f4c1c776a7d/„Deutschland3000“ ist ein Podcast von N-JOY (NDR) und dem BR für die ARD.
Es gibt Reisejournalisten, die Länder sammeln. Und es gibt Reisejournalisten, die Menschen sammeln. Uwe Krist gehörte für mich immer schon immer zur zweiten Sorte. Wer, wie wir, viele Jahre über touristische Ziele schreibt, sie filmt oder in Hör-Reportagen verwandelt, lernt irgendwann eine einfache Wahrheit: Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten bestehen nicht aus Stein. Sie haben Gesichter. Sie erzählen Geschichten. Sie lachen, streiten, lieben und schweigen. Genau dort beginnt der Reisejournalismus, der mich von Anfang an fasziniert hat – weit entfernt von Hotelrankings, Restauranttipps und den berühmten „Zehn Dingen, die man unbedingt gesehen haben muss“. Wenn ich heute, selber schon fast im Abklingbecken für arbeitsmäßig etwas weniger aktive journalistisch geladene Teilchen, auf das schaue, was als „Reisebericht“ veröffentlicht wird, vermisse ich manchmal diese Art des Reisens. Nicht aus Nostalgie. Sondern weil sie auf einer Haltung beruhte: Erst verstehen, dann erzählen. Vielleicht freue ich mich deshalb so darüber, dass mein langjähriger Kollege und kollegialer Freund Uwe Krist heute Romane schreibt. Nicht, weil er dem Journalismus den Rücken gekehrt hätte. Sondern weil ich darin die logische Fortsetzung eines Berufslebens erkenne, das immer von Neugier, Respekt und genauer Beobachtung geprägt war. Reisen beginnt mit Zuhören Wer Uwe Krist kennt oder ihm zuhört, merkt schnell, dass ihn Italien nie nur als Reiseziel interessiert hat. Natürlich kennt er die Küsten Kalabriens, die kleinen Bergdörfer, die versteckten Trattorien und die großen Plätze Neapels. Aber das war nie sein eigentliches Thema. Uwe Krist in Sorrent – alle Fotos © Brigitte Jedlin Sein Thema waren immer die Menschen. Man spürt auf jeder Seite, dass hier keiner über Italien schreibt, weil er dort Urlaub gemacht hat. Sondern weil er dort jahrzehntelang zugehört hat. Wer so reist, sammelt keine Sehenswürdigkeiten. Er sammelt Begegnungen. Und irgendwann entsteht daraus etwas, das weit über eine Reportage hinausgeht. Ich glaube, genau deshalb überrascht mich sein Schritt zum Romanautor überhaupt nicht. Ein Beruf ohne verdiente Anerkennung Es gehört zu den Merkwürdigkeiten unseres Berufs, dass Reisejournalismus in vielen Redaktionen nie den Stellenwert besaß, den ihm die Leser längst verliehen hatten. Politik galt als wichtig. Wirtschaft als seriös. Kultur als intellektuell. Und Reisen? Das wurde und wird oft als angenehme, aber lässliche Randerscheinung betrachtet. Dabei war guter Reisejournalismus immer viel mehr als eine hübsche Beschreibung von Landschaften. Er war Geschichtsunterricht, Kulturvermittlung, Gesellschaftsreportage und manchmal sogar politische Analyse. Wer ein Land wirklich verstehen will, muss sich mit seiner Geschichte beschäftigen, mit seiner Mentalität, seinen Widersprüchen und seinen Menschen. Vielleicht greifen Leser gerade deshalb seit Jahrzehnten so gern zu Reisegeschichten. Nicht, weil sie nur vom nächsten Urlaub träumten. Sondern weil sie neugierig auf andere Lebenswelten waren. Zwischen Reportage und Roman Heute wird Reisen millionenfach in sozialen Netzwerken gezeigt. Vieles davon ist beeindruckend produziert, unterhaltsam und inspirierend. Daran ist nichts auszusetzen. Aber Begeisterung ersetzt keine Recherche. Ein Sonnenuntergang braucht keine Einordnung. Eine Gesellschaft schon. Der Unterschied zwischen Influencer und Reisejournalist liegt deshalb nicht in der Qualität der Bilder. Sondern in der Haltung. Der eine teilt persönliche Eindrücke. Der andere versucht, Zusammenhänge zu verstehen und verständlich zu machen. Beides hat seinen Platz. Aber es ist nicht dasselbe. Vielleicht ist genau deshalb der Roman manchmal die konsequenteste Fortsetzung eines guten Reisejournalisten. Denn dort darf endlich all das erzählt werden, wofür in einer Reportage oft kein Platz bleibt. Italien nicht erklären – sondern erleben Das beginnt schon mit den beiden Romanen selbst. „Elisabetta oder Das Sterben der Grille“ ist weit mehr als eine Geschichte vor italienischer Kulisse. Es ist ein Roman über Erinnerung, Abschied und die leisen Veränderungen eines Landes, das zwischen Tradition und Gegenwart seinen eigenen Rhythmus sucht. Italien bildet hier keine dekorative Bühne. Es ist selbst eine Figur – mit all seiner Schönheit, seinen Brüchen und seiner Melancholie. Ganz anders kommt „Margherita und die Liebe zum Damenbart“ daher. Schon der ungewöhnliche Titel macht neugierig. Mit feinem Humor und liebevoll gezeichneten Figuren erzählt Uwe Krist von den Eigenheiten Sorrents, von skurrilen Begegnungen und von Menschen, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Hinter den kleinen Geschichten verbirgt sich ein tiefes Verständnis für die Mentalität des Südens – für seine Herzlichkeit ebenso wie für seine Widersprüche. Beide Romane verbindet etwas, das heute selten geworden ist: Sie wollen Italien nicht erklären. Sie lassen den Leser Italien erleben. Wenn Literatur zum besseren Reiseführer wird Nachdem ich die beiden Bücher durchgeschmökert hatte, ließ mich eine Frage nicht mehr los: Kann Reiseliteratur vielleicht der bessere Reiseführer sein? Ich erinnere mich, wie gerne ich früher die Merian Hefte verschlungen habe. Diese tollen Geschichten rund um ein Ziel. Alle geschrieben von sehr kundigen und professionellen Kollegen und Kolleginnen. Nach so einem Heft war ich dann viel bereiter für meine eigene Reiserecherche. Deshalb würde ich auch oder gerade heute die Frage beantworten mit: Ja. Nicht, weil sie die besseren Adressen kennt oder den schnellsten Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit weist. Sondern weil sie den Blick verändert. Nach einem guten Roman gehe ich anders durch eine italienische Gasse. Ich sehe nicht nur Fassaden. Ich frage mich, wer hinter den Fensterläden lebt. Ich höre Dialekte bewusster. Ich verstehe Gesten besser. Ein Reiseführer zeigt den Weg. Ein Roman zeigt den Menschen, der mir unterwegs begegnen könnte. Und genau darin liegt seine Stärke. Der schönste Luxus eines Reisejournalisten Manchmal stelle ich mir vor, wie Uwe Krist heute irgendwo auf einer Piazza in Kalabrien sitzt. Kein Aufnahmegerät mehr auf dem Tisch. Keine Redaktion, die auf den Abgabetermin wartet. Kein fester Umfang, keine Zeichenvorgaben. Nur Zeit. Vielleicht ist genau das der größte Luxus, den sich ein Reisejournalist nach einem langen Berufsleben wünschen kann: Geschichten endlich so erzählen zu dürfen, wie sie erzählt werden möchten. Nicht in 8.000 Zeichen. Sondern mit all den Farben, Stimmen und Zwischentönen, die ein Roman zulässt. Der Journalist muss sich an die Fakten halten. Der Romanautor darf den Wahrheiten folgen. Und manchmal liegen diese Wahrheiten näher beieinander, als man denkt. Warum ich optimistisch bleibe Vielleicht ist das die schönste Erkenntnis, die ich aus Uwe Krists literarischem Weg mitnehme: Guter Reisejournalismus verschwindet nicht. Er sucht sich neue Formen. Mal heißt sie Reportage. Mal Podcast. Und manchmal eben Roman. Wenn wir wissen möchten, wo der schönste Strand liegt oder welches Restaurant montags geöffnet hat, kaufen wir einen Reiseführer. Wenn wir verstehen möchten, warum ein Land seine Menschen prägt – und seine Menschen wiederum das Land –, dann greifen wir vielleicht besser zur Literatur. Denn Reiseführer erklären Orte. Gute Geschichten erklären Menschen. Und erst aus beidem entsteht eine Reise. Ich habe lange überlegt, wie ich mich den Büchern von Uwe annähern soll hier auf meinem WASMITREISEN Blog und in meinem Reiseradio. Natürlich könnte ich den klassischen Weg gehen, mir Fragen ausdenken und Uwe einladen zu einem Interview vor dem Mikro. Daran ist überhaupt nichts verkehrt. Wahrscheinlich wäre es ein sehr munteres Gespräch geworden. Und sehr authentisch. Weil, was kann näher an die Gedanken eines Autoren kommen, als seine eigenen Worte? Aber dann dachte ich mir: warum nicht mal was anderes, jetzt, wo im neuen Podcast Hype nun wirklich kein Mangel mehr besteht an Interviews oder Plauder-Talks zwischen zwei Menschen. Kann da nicht der gute alte gebaute Hörfunk-Beitrag, so, wie ich es Anfang der 80er Jahre gelernt habe beim WDR, eine Renaissance erleben? Erst eine Tiefenanalyse von Text und Quellen, dann ein grobes Script und dann ein Zweier-Studiogespräch mit verteilten Rollen. Eine gesprochene Quintessenz ohne Schnörkel, aber mit Erkenntnis und Unterhaltungswert…. Das Ergebnis möchte ich Ihnen gerne ans Herz legen. Den Podcast können Sie hören, wenn Sie auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken. Bücher von Uwe Krist bei Amazon Der Beitrag Die Seele eines Landes passt in keinen Reiseführer Warum ich mich freue, dass Uwe Krist heute Romane schreibt erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Alles ist in dir.Wahrscheinlich hast du diesen Satz schon unzählige Male gehört. Doch was bedeutet er eigentlich wirklich?In dieser sehr persönlichen Episode nehme ich dich mit auf eine Reise durch die vergangenen Wochen meines eigenen Lebens: nach Brasilien, zu unserer Hochzeit und zu einer Erkenntnis, die mich seitdem nicht mehr loslässt.Ich spreche darüber, warum wir so oft glauben, Frieden, Liebe oder Sicherheit im Außen finden zu müssen. Warum uns besondere Menschen und Momente so tief berühren. Und weshalb Heilung vielleicht gar nicht bedeutet, jemand anderes zu werden, sondern Schicht für Schicht zu dem Menschen zurückzufinden, der du schon immer warst.Vielleicht ist der spirituelle Weg gar nicht dafür da, dass wir uns immer weiter mit uns selbst beschäftigen. Vielleicht ist er dafür da, dass wir das Leben wieder mit offenem Herzen erfahren.Ich wünsche dir von Herzen, dass diese Folge dich daran erinnert, was vielleicht nie verloren war.In dieser Episode erfährst du:✨ Warum auch wunderschöne Erfahrungen Zeit brauchen, um in unserem Nervensystem anzukommen.✨ Weshalb wir Frieden, Liebe und Sicherheit oft im Außen suchen – obwohl ihre eigentliche Quelle in uns liegt.✨ Warum Menschen uns manchmal nicht etwas geben, sondern uns an etwas erinnern, das längst in uns lebt.✨ Was das innere Kind und unsere Seele miteinander verbindet.✨ Weshalb Heilung nicht bedeutet, etwas Neues aufzubauen, sondern Schicht für Schicht das freizulegen, was schon immer da war.✨ Warum sich meine eigene Sicht auf Spiritualität in den vergangenen Monaten grundlegend verändert hat.✨ Weshalb persönliches Wachstum irgendwann aufhört, ein Projekt zu sein – und wieder zum Leben zurückführt.Drei Gedanken aus dieser Episode„Vielleicht hat das Leben dir nie Frieden gegeben. Vielleicht hat es den Frieden in dir berührt.“„Früher wollte ich besser werden. Heute möchte ich echter werden.“„Vielleicht war all die innere Arbeit nie dafür gedacht, dass wir uns immer weiter mit uns selbst beschäftigen. Vielleicht war sie dafür gedacht, dass wir das Leben wieder mit offenem Herzen erleben können.“...............................................Dein Seelenraum: DIE SPARKLE AND SHINE die APP im ios APPSTORE und im ANDROID GOOGLEPLAYDir gefällt der SPARKLE & SHINE PODCAST? Dann lade mich auf einen Kaffee ein: https://beatetschirch.thrivecart.com/coffee-for-beate/ ................................................-> meine Journale: https://beatetschirch.de/journale/weitere Links:
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Aus dem Wunsch, Flugbegleiterin bei der Lufthansa zu werden, wurde eine der besten Nachwuchssommelièren unserer Republik. Wie das kam, erzählen wir Dir in dieser Episode. Warum das so ist, lässt sich einfach erklären. Anna Ueter hat einen unfassbaren und einzigartigen Feinsinn. Sie lebt pure Aufmerksamkeit und ist wahrscheinlich nicht zuletzt deshalb eines der erwartungsvollsten Hoffnungstalente unserer Republik. Man könnte glauben, das sei angeboren. Wahrscheinlich ist genau das jedoch Unsinn, denn niemand kommt mit einem Weinglas und einer Flasche Wein in der Hand zur Welt. Und doch besitzt sie eine nicht greifbare Gabe. Was das heißt, lässt sich leicht erklären. So verlässt niemand ein Restaurant und sagt: Heute wurde ich exakt im richtigen Augenblick nach einem weiteren Glas gefragt. Dennoch bleibt genau das irgendwo im Gedächtnis hängen, zwischen Mantelgarderobe und Haustür. Anna scheint die Menschen und ihre Weinbedürfnisse zu spüren. Das ist viel seltener als Fachwissen. Es gibt Augenblicke, in denen ein Gastraum einer Bühne ähnelt. Alle bewegen sich, alles geschieht gleichzeitig. Es gibt einen Blick, den manche Menschen wie Anna besitzen. Er schweift nicht ziellos umher. Er sammelt kleine Unregelmäßigkeiten ein. Ein fast leeres Weinglas. Eine Serviette auf dem Boden. Ein Stuhl, der einen Tick zu weit im Gang steht. Es sind winzige Dinge. Für sich genommen bedeutungslos. Doch für Anna Ueter sind diese Dinge nicht bedeutungslos – und wahrscheinlich ist sie genau deshalb schon weitaus mehr als eines der absoluten Nachwuchstalente unserer Republik. Sie ist in der Szene angekommen, brilliert und bereichert diese mittlerweile aus dem Kern heraus. Denn alles zusammen ergibt Ordnung. Und Ordnung ist merkwürdigerweise nie das Ergebnis großer Gesten. Manchmal frage ich mich, weshalb manche junge Talente schon früh alt wirken. Sie sprechen sicher, treten korrekt auf und hinterlassen dennoch den Eindruck eines sauber polierten Weinglases. Alles stimmt. Nichts bleibt hängen. Bei ihr ist es anders. Warum? Anna Ueter besitzt noch Neugier.
Hey Dieter-Nuhr-Fans: Witz gefällig? Wie kommt man vom Weltkulturerbe Deutsche Bahn zu Donald und Gianni am Telefon? Wahrscheinlich nur über 1000 Kilometer falsch verlegte Kabel. Wicked! Dass Fritzes Merz definitiv noch Nachholbedarf im Regieren hat, zeigt sein Nichthandeln nach dem Nagelsmann-Out gegen die Fußballmacht Paraguay. Er ließ den Hörer genauso unberührt wie sein Vorgänger der Hamburger Saubermann Olaf Scholz - dieser hat sich nach dem skandalösen DFB-Aus 2024 gegen den Handspanier ebenfalls um nichts geCUMexrt. Danke Deutschland! Da bleibt nur noch ein Ausweg aus der Weltmisslage: Fabsi for FIFA-Präses! Wir gehen rein. Eine Produktion von Flutlicht-Film in Zusammenarbeit mit AM|PM Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/SchlagUndFertig_Podcast Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://linktr.ee/SchlagUndFertig_Podcast
Die Vereinigten Staaten feiern den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Popstar Taylor Swift macht um ihre Hochzeit bis zuletzt ein großes Geheimnis. Und der DFB gibt sich noch etwas Zeit, um einen neuen Bundestrainer zu verpflichten.
Die Vereinigten Staaten feiern den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Popstar Taylor Swift macht um ihre Hochzeit bis zuletzt ein großes Geheimnis. Und der DFB gibt sich noch etwas Zeit, um einen neuen Bundestrainer zu verpflichten.
Wenn Du mit Dr. Ulrich Sautter sprichst, brauchst Du noch nicht einmal ganz genau hinzuhören und merkst doch sofort: Nicht wie, sondern das, was er sagt, ist groß, ist besonders, hat Gewicht und hat eine erfahrene Tiefe. Natürlich ist er der Wein-Chefredakteur des Falstaff, und doch ist er mehr. Er ist einer jener seltenen Menschen, die den Raum verändern, noch bevor sie ein Wort gesprochen haben. Nicht durch Lautstärke, nicht durch Macht und schon gar nicht durch jene billige Form von Aufmerksamkeit, die heute oft mit Bedeutung verwechselt wird. Sondern durch etwas wesentlich Seltenes: Gewicht. Schon wenn Du dieses Gespräch hier hörst oder wenn Du ihm zum ersten Mal begegnest, bemerkst Du oft zunächst gar nicht, weshalb er Eindruck hinterlässt. Es fehlt jede offensichtliche Erklärung. Kein übertriebener Charme. Keine einstudierte Eloquenz. Keine kalkulierte Originalität. Und doch bleibt nach einer Begegnung das Gefühl zurück, etwas Substanzielles berührt zu haben. Etwas, das nicht für den Augenblick geschaffen wurde. Vielleicht liegt es daran, dass er aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Nicht als Museumsstück, sondern als Archivar einer Epoche, in der Menschen wussten, dass Charakter wichtiger sei als Selbstdarstellung. Heute wird vieles produziert. Meinungen. Empörungen. Karrieren. Persönlichkeiten. Alles erscheint verfügbar, bearbeitbar und vermarktbar. Doch Dr. Ulrich Sautter wirkt seltsam unberührt von dieser Entwicklung. Als hätte er irgendwann beschlossen, dass Integrität ein besseres Geschäftsmodell sei als Aufmerksamkeit. Eine riskante Entscheidung. Aber offenbar eine erfolgreiche. Und eigentlich definiert es sich leicht, denn Ulrich definiert eine andere Form von Autorität. Eine, die nicht beansprucht werden muss. Sie wird einfach wahrgenommen. Wie ein Gebirge. Niemand diskutiert ernsthaft mit einem Gebirge. Du kannst es mögen oder nicht mögen, seine Existenz bleibt davon vollkommen unberührt. Eine Gemütsstärke, die wahrscheinlich aus der Zeit resultierenden Erfahrung erwuchs. Dadurch definiert er seine ganz eigene Perspektive. Wenn Du lange genug die Weinszene begleitest, erkennst Du, dass die meisten Revolutionen irgendwann zu Traditionen werden und die meisten Gewissheiten später als Irrtümer enden. Er sieht die Dinge gelassener, aber auf keinen Fall gelangweilt, sondern zugleich lebendig interessiert. Und nicht zuletzt definiert sich Uli über seinen ihm eigenen überraschenden Humor. Keinen lauten Humor. Keinen Humor für Bühnen. Sondern jene trockene, präzise Form der Komik, die aus Erfahrung entsteht. Wenn Du lange genug Menschen beobachtest, erkennst Du irgendwann die Absurditäten des Lebens mit einer Gelassenheit, die zugleich freundlich und gnadenlos wirkt. Woher diese Gelassenheit rührt? Wahrscheinlich aus einer seiner größten Stärken, denn Ulrich Sautter kann eines und das besonders gut: zuhören. Eine beinahe ausgestorbene Kunst. Besonders in Milieus wie dem unseren und Professionen wie der seinen, die vom Reden leben. Doch genau darin liegt ein Teil seiner Anziehungskraft. Menschen fühlen sich in seiner Gegenwart oft erstaunlich ernst genommen. Nicht weil er ihnen zustimmt. Sondern weil er tatsächlich zuhört. Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Warten und Zuhören. Die meisten warten lediglich auf ihren Einsatz. Ulrich hört zu. Und vielleicht ist genau das der Grund, weshalb er so glaubwürdig ist. Nicht wegen seiner Antworten. Wegen seiner Aufmerksamkeit. In einer Welt voller Sender wird ein guter Empfänger und Reflektor zur Rarität. Eine Autorität ohne Inszenierung und gerade deshalb von unschätzbarem Wert.
Ungeschnitten - Der Satire Podcast mit Stefan Gerdes und Martin Scholz
Wer kennt es nicht, ob abgeklemmt, gestaucht oder gerissen. Ein Nerv ist nervtötend, dann zwickt er hier und mal da und dann schläft er ein, wird wieder wach, es juckt irgendwo und das erste was die Leute sagen : Das sind die Nerven Aber an der pikanten Stelle ist es noch mal eine ganz andere Liga und wer hat es nicht schon mal gehabt, wenn er auf dem Fahrrad saß und das Ding ganz taub war. Deshalb wünsche ich mir zum Geburtstag einen weichen Gelsattel, nächste Woche ist es soweit und ich habe jedem gesagt ich wünsche mir einen Sattel, mal sehen, wie viele Sättel bei mir ankommen. Wahrscheinlich wie beim letzten Mal, keiner, weil da wünschte ich mir einen Ferrari. In diesem Sinne gebt Euch ein schönes Wochenende Lieben Gruß Stefan ( ja, Martin ist auch noch da )
Pflanzen! Können! Gucken! Wahrscheinlich. 50% von uns begeistert das. Ansonsten reden wir über das hier: Büroalltag. Aufgewärmte Nudeln am Konferenztisch. Wissen, was Michaela im Urlaub macht und Björn danach. Smal Talk. Der Geruch nach Akten, kaltem Kaffee, grauen Teppichen und die Sehnsucht nach Mittwoch und Donnerstag. Was dem Einen (Philina) Traum, ist des anderen (Nicole) Hölle. Team Büro oder Team Im Wald verbuddeln, wozu zählt ihr Euch? Viel Freude mit dieser Folge.
Unsere wichtigsten Erkenntnisse mit Manuela CavigelliWas hätten wir uns damals gewünscht, als wir unsere Kinder aus dem Schulsystem herausgeholt haben? Wahrscheinlich genau dieses Gespräch.In dieser Folge treffe ich Manuela Cavigelli — Freilern-Mama in Portugal — zum ehrlichsten Gespräch, das ich mir für alle vorstelle, die diesen Schritt wagen oder sich fragen, ob er der richtige wäre.Wir sprechen über das, was uns wirklich herausgefordert hat. Über die Momente, wo wir gezweifelt haben. Und über die Erkenntnisse, die unseren Blick auf Lernen nachhaltig verändert haben.Denn Kinder tragen alles in sich, was sie zum Lernen und Wachsen brauchen. Das klingt einfach — und wird im Alltag täglich getestet.In dieser Folge sprechen wir über:Vertrauen in den inneren Lehrplan des Kindes — und warum das ein Ongoing Learning istWarum wir als Eltern zuerst bei uns selbst anfangen müssenStruktur und Flexibilität — wie beides zusammengehtDie Frage, die Manuela immer zuerst stellt, wenn Familien sie um Rat fragenUnd warum Homeschooling-Kinder nicht asozial werden — sondern reif
Wahrscheinlich würdet ihr ein Trikot nach dem Sport in die Waschmaschine werfen. Grünäuglein hat eine andere Idee, schließlich kommen Hasen bei der täglichen Reinigung sehr gut ohne Wasser klar...
In der 6. Folge von Sträter & Streberg unterhält sich Gerry mit dem Mann hinter Deutschlands größten YouTube-Infotainment-Kanälen: Ren Kühn sorgt mit Serien Flash und Film Flash jede Woche dafür, dass man beim Überangebot an Entertainment-News nicht den Überblick verliert. Als wäre das nicht schon genug, hat Ren mit Dark Woods auch noch eine eigene Hörspielserie kreiert.Aber wie wird man eigentlich ein erfolgreicher Content-Creator, und wie bleibt man es?Was treibt Ren an?Wie sieht seine Arbeitswoche aus?Und ist "Ren" überhaupt sein richtiger Name? (Spoiler Alert: Ja, ist es)Hier erfahrt ihr es. Viel Spaß!Ren Kühn bei YouTube: Serien Flash: https://www.youtube.com/@UCgQ0nOW8u2BB5Xlz6A8iDTwFilm Flash: https://www.youtube.com/@UCEVADn2sVFy_jcfGIT4GVOgDark Woods - Das Hörspiel: https://www.youtube.com/@DarkWoodsHörspiel Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
"Die Nervigen" gibt es kostenlos und werbefrei als Videofolgen bei Podimo. Zusätzlich gibt es jeden Freitag eine exklusive Bonusfolge im Podimo Premiumbereich: https://podimo.de/nervig Julia hat es endlich in ihren wohl verdienten Urlaub geschafft und brutzelt jetzt in der Sonne. Dabei rast ihr Herz aber wahrscheinlich immer noch vor Aufregung, denn der Weg in den Urlaub war leider die absolute Über-Krise. Wahrscheinlich hat sich durch den Stress nachträglich etwas in ihrem Gehirn verändert, denn ohne zu überlegen zeigt sie uns heute im Podcast live ihren neuen Tanga-Bikini. Spoiler: Joey findet ihn super. Der hatte diese Woche leider nicht viel mehr Glück, denn seine absolute Pechsträhne mit Arztterminen ging in die nächste Runde und hat ihn komplett auseinander genommen. Trotzdem haben wir heute aber beste Laune und finden heraus, wie wir uns im Notfall selbst verteidigen würden, wenn jemand mit nem Messer auf uns los rennen würde. Und im Zuge dessen besprechen wir auch noch direkt, wie weit wir in den Hunger Games kommen würden (Spoiler: Joey würde sich aus Versehen selbst umbringen). Eine neue Folge "Die Nervigen" gibt es jeden Freitag kostenlos mit Video bei Podimo. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/dienervigen Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Zugspitz Ultra Trail – lange haben wir auf dieses Wochenende hingefiebert! Zum ersten Mal gehen der ZUT und der UTMB gemeinsame Wege. Das erste UTMB-Rennen auf deutschem Boden! Im Vorfeld wurde viel diskutiert, die Szene war gefühlt in zwei Lager geteilt. Die einen sehen die große Chance für den Sport, die anderen eher die dunkle Seite der Macht des Trailrunnings. Aber genug Theorie – zurück nach Garmisch!Dunkel wurde es dort tatsächlich schon am Freitagabend, als ein Gewitter über Garmisch zog und einmal ordentlich durchgerüttelt hat. Streckenänderungen, Umplanungen, Diskussionen – das Wochenende hatte früh seine ersten Geschichten geschrieben.Und mittendrin: Arne. Zwischen Cheering Zone der Nomads am Kreuzeck, Verpflegungsstationen der Top-Athlet*innen, eigenen Athlet*innen im Zielbereich, Expo und allem, was sonst noch passiert ist – Überblick verloren? Sicher nicht. Überblick gesammelt! Lars dagegen… ist eher vorbeigefahren. Hat er etwas verpasst? Wahrscheinlich genau das, worum es am Ende geht: Menschen, Rennen, Atmosphäre und ein ziemlich gutes Trailrunning-Wochenende.Natürlich diskutieren wir auch über die Veränderungen, die Stimmung in der Szene und die Reaktionen in den sozialen Medien. Aber am Ende bleibt vor allem eins: ein riesiges Event in Garmisch – und für Arne das große Klassentreffen des Trailrunnings.Und ganz nebenbei wurde wieder gezeigt: Die Zugspitze liegt sportlich ziemlich fest in den Händen eines kleinen Trainerbüros aus Füssen.Marathon Trainingspläne: www.2peaks.deVideo vom Swiss Canyon Trail: https://youtu.be/w6HtnXIMh5A?si=ALUqA-cWReqD-uH_
Hast du schon einmal Durst gehabt? Ich meine nicht Kaffeedurst oder wonach sonst zu trinken es uns gelüstet. Ich meine richtigen Durst, der die Zunge anschwellen und die Lippen aufspringen lässt. Durst ist qualvoller als Hunger, sodass man bereit ist, für einen Schluck Wasser alles herzugeben, was man hat. Wahrscheinlich ist den meisten von uns […]
Breach FM diese Woche mit einer Premiere und zugleich Ausnahme. Da sich Max Imbiel noch im wohlverdienten Urlaub befinde, nehme ich aus Oslo eine kurze Solo Folge auf.Am Sonntag früh kam die Meldung: Anthropic hat Fable 5 – die öffentliche, mit Guardrails versehene Version von Mythos – sowie Mythos selbst abgeschaltet, auf Anweisung des US-Handelsministeriums per Export-Control-Direktive. Da die Order auch Anthropics eigene nicht-US-amerikanische Mitarbeiter traf, blieb Anthropic keine Wahl, als beide Modelle global zu deaktivieren.Zur Einordnung: Aus Regierungskreisen heißt es, Guardrails von Fable ließen sich jailbreaken. Anthropic selbst hat das als engen, nicht-universellen Jailbreak eingestuft, der auch bei anderen Modellen möglich ist. Ich sehe drei mögliche Erklärungen: echte Sicherheitsbedenken, wirtschaftlicher Protektionismus – oder der andauernde Kleinkrieg zwischen White House und Anthropic. Wahrscheinlich eine Mischung. Was mich am meisten beschäftigt: Wenn es wirklich um Sicherheit geht, warum wurde es nicht auch für US-Bürger gesperrt? Die EU-Souveränitätsdebatte bespreche ich lieber nächste Woche mit Max.Zweites Thema: Ein Varonis-Report, den ich unbedingt empfehlen möchte. Varonis hat einen OpenClaw-Agenten in einer realistischen Google-Workspace-Umgebung mit internen E-Mails, AWS-Credentials und CRM-Daten klassischem Phishing ausgesetzt. Ergebnis: Der Agent hat auf Social Engineering fast immer reagiert – Credentials rausgegeben, Kundendaten extern verschickt. Nicht weil das LLM ausgetrickst wurde, sondern weil es ein Trust-Problem ist. Wer gerade agentische Systeme im Backoffice aufbaut, sollte diesen Report lesen.Anthropic Statement zur Abschaltunghttps://www.anthropic.com/news/fable-mythos-accessHintergrund: Amazon-CEO löste Abschaltung aus (Fortune)https://fortune.com/2026/06/14/how-a-warning-from-amazon-led-the-white-house-to-shut-down-anthropics-mythos-model/Varonis: KI-Agenten und Phishinghttps://www.varonis.com/blog/openclaw-phishing
Der wohl reichste Mensch der Welt ist seit Freitag noch deutlich reicher: Elon Musk. Was treibt den SpaceX- und Tesla-Chef an? "Er mag nicht kritisiert werden", stellt Sönke Iwersen im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler fest. Iwersen ist Journalist und hat schon viele Geschichten über Elon Musk recherchiert. Er leitet das Investigativ-Ressort des Handelsblatts. Gemeinsam mit Michael Verfürden hat er das Buch "Die Tesla-Files" geschrieben. Iwersen glaubt, dass Musk nicht nur hinsichtlich seines Vermögens mit dem Börsengang von SpaceX eine neue Stufe erreicht: "Er hat den größten Börsengang der Weltgeschichte organisiert, die Aktie ist zweifach überzeichnet - also obwohl er diese Riesensumme von zwei Billionen an die Wand gemalt hat, glauben ihm offenbar genug Leute."
Gesprächsstoff. Der Forschungspodcast der Hochschule Fulda. Für alle, die mitreden wollen.
Wie stellen Sie sich die Zukunft vor? Wahrscheinlich hat jeder von uns darauf eine oder sogar mehrere Antworten. Was wir uns da vorstellen, hat viel damit zu tun, wie wir leben und wie es uns geht. Wie sieht das aber bei Menschen in Krisensituationen aus? Menschen, die beispielsweise vereinsamt leben, kaum Kontakte zu anderen Menschen haben? Oder Menschen, deren Welt durch Kriege und Flucht komplett auf den Kopf gestellt wurde? Das schaut sich das Teilprojekt Biografie des Forschungsimpulses 'Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy', kurz SaFe, genauer an. Professorin Dr. Rixta Wundrak und Dr. Felix Roßmeißl wollen besser verstehen, welchen Einfluss unserer Biographie, also was wir in unserem Leben erleben, darauf hat, wie wir uns Zukünfte vorstellen.Rixta Wundrak ist Professorin für Empirische Sozialforschung mit Schwerpunkt auf Qualitative Methoden am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda. Felix Roßmeißl ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsimpuls.Von den beiden Forscher:innen möchte Moderatorin Mariana Friedrich wissen, wie sie Biografien als Grundlage für den Blick auf die Zukunft nutzen wollen und mit welchen Menschen sie in ihrem Projekt sprechen werden. Was können wir daraus für uns und unseren Alltag mitnehmen? In dieser Folge finden wir es heraus. Weitere Materialien:Die Landingpage des SaFe-TeilprojektesRixta Wundrak auf hochschule-fulda.deFelix Roßmeißl auf hochschule-fulda.deWeiterführende Literatur zum dem biographischen Ansatz von Gabriele Rosenthal:Biographische Fallrekonstruktion nach Gabriele Rosenthal. In: Handbuch zur soziologischen Biographieforschung. Verlag Barbara Budrich. Opladen & Toronto 2019. Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
Soll der Kanton Basel-Landschaft Eltern bei den Kosten für die Kita unterstützen? Darüber entscheidet heute der Baselbieter Landrat. Wahrscheinlich wird das Parlament dem Anliegen zustimmen. Ob auch noch das Stimmvolk darüber befindet, hängt davon ab, wie hoch die Zustimmung im Rat ausfällt. Ausserdem: · Ex-FCB-Präsident Bernhard Heusler wird Präsident von Basel Tourismus. · Entlaufenes Rind von Gelterkinden ist gefunden und erlegt. · Die Kleinbasler Rheingasse verabschiedet sich von langjährigen Baukran.
Sie ist total begeistert – er genervt. Sie versteht nicht, dass er sich nicht begeistern kann. Er versteht nicht, dass sie so begeistert ist. Und schon sind sie mittendrin im gegenseitigen Missverständnis. Wahrscheinlich kennst du solche Situationen oder Momente auch. Missverständnisse gibt es ja alle naselang. Egal, ob in der Familie, zwischen Freunden, in Partnerschaften. Wir vermuten, denken, wir wissen, was der andere braucht und so entsteht eine Lücke, in die das echte Interesse an der anderen Person reinfällt und irgendwie verloren geht. Missverständnisse entstehen meist, weil Menschen sich gegenseitig nicht richtig zuhören. Und auch oder gerade in Beziehungen sind Vermutungen und Annahmen sehr häufig Ursache dafür, dass sich die Partner nicht verstanden fühlen. In dieser Episode erfährst du, wie sich ein Paar in einer ganz alltäglichen Situation verständnislos gegenübersteht und wie es mit Gewaltfreier Kommunikation gelingt, echtes Interesse zu zeigen, ins Gespräch zu kommen und den anderen wirklich zu verstehen. Und du bekommst auch wieder einen Buchtipp: Ich stelle dir meinen Lieblingsschriftsteller vor.
Wahrscheinlich hat fast jede*r zu Hause eine Schublade voller alter Handys. Doch was macht man eigentlich damit? Einfach in den Müll werfen? Dieser Frage ist Kinderreporter Pranav in unserem „Schlaumeier“ nachgegangen. Antworten hat er bei Miriam Hansen von ConJob gefunden. Sie erklärt, wie alte Handys richtig entsorgt werden und warum das wichtig ist.
Wann wurde euch das letzte Mal ein Märchen vorgelesen? Wahrscheinlich ist das schon eine Weile her und das soll sich jetzt ändern. Hört euch hier also eine sehr berührende Erzählung über den Lebensweg des jungen Politikers Lie an. Viel Spaß!
Freundschaft leben In diesen Tagen gehen Kinder wahrscheinlich besonders gerne zum Kiosk oder zur Eisdiele, um sich ein Eis zu holen. Die Auswahl ist oft erstaunlich: so viele Sorten, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft.Wahrscheinlich war es bei euch ähnlich wie bei mir als Kind: Man hat sich endlich entschieden – „Dieses Eis möchte ich haben!“ – und dann kam die große Enttäuschung: „Haben wir nicht“, „Gibt es nicht mehr“, „Ist heute nicht da.“ Was draufstand, war nicht drin.Eine Erfahrung, die wir aus unserem Leben kennen: Enttäuschung, weil etwas nicht erfüllt, was versprochen schien. Manchmal passiert es auch umgekehrt: Wir glauben, etwas sei versprochen, obwohl es gar nicht auf der Karte steht.Bei Enttäuschungen ärgert man sich schnell. Aber wer Teil des Angebots ist, kann sich nicht einfach herausreden. Authentizität zählt: Was drin ist, muss auch draufstehen.Das lässt sich auf unser Leben übertragen – besonders auf Freundschaft. Verwandtschaft hat man, Freunde findet man. Und doch sollen wir als Gemeinschaft, als Christen, Freunde sein. Aber was haben wir eigentlich zu bieten? Wirkliche Freundschaft? Ehrliche Geschwisterlichkeit?Ein mittelalterlicher Wahlspruch kann uns vielleicht ein Leitbild geben:Im Notwendigen herrsche Einmut, im Zweifelhaften Freiheit, in allem aber die Nächstenliebe.Das ist ein Grundgesetz des Zusammenlebens und zugleich ein Modell christlicher Freundschaft: klar in den wesentlichen Dingen, tolerant in den Zweifelsfällen und immer geprägt von Liebe.Wir können nicht wie ein isoliertes Dorf existieren, abgeschottet und nur für uns selbst. Aber wir können hinausgehen, Freundschaft zeigen, uns einbringen und für andere da sein.Authentische Freundschaft bedeutet: Man streitet, man hadert, aber man bleibt verbunden. Und dann geht man gemeinsam hinaus in die Welt, um Gutes zu tun. Ein bisschen wie Asterix und Obelix in ihrem kleinen Dorf in Gallien: Drinnen haben sie manches Mal gestritten, aber draußen haben sie zusammengehalten.Vielleicht ist genau das das Geheimnis: Freundschaft leben heißt, sich wirklich einzubringen, verlässlich zu sein und die Verbindung nicht aufzugeben – damit drin ist, was auch draufsteht.
Immer mehr Unternehmen lassen Bewerber für Führungs- und Schlüsselpositionen im Hintergrund prüfen: Background-Check. Längst nicht mehr nur Banken. Der Grund: strengere Compliance-Vorgaben, höhere Haftungsrisiken und der Wunsch, teure Fehlentscheidungen bei Schlüsselrollen zu vermeiden.In dieser Folge geht es darum, was bei einem professionellen Background Check tatsächlich geprüft wird – und was ganz bewusst nicht. Wie ein solcher Report aussieht. Wann im Bewerbungsprozess er stattfindet. Ob man durchfallen kann. Und was passiert, wenn Sie einen Check ablehnen.Sie erfahren:in welchen Branchen und auf welchen Ebenen Background Checks heute Standard sindwas genau geprüft wird – und was außen vor bleibtan welchem Punkt im Bewerbungsprozess der Check üblicherweise einsetztwie ein Report aussieht und wie Sie ihn lesen solltenwas eine Ablehnung des Checks für Ihre Jobchancen bedeutetund dass man heute lieber von Human Risk Management sprichtAus dem Gespräch:– Warum bereits die Ankündigung eines Background Checks rund 90 Prozent der nicht ganz sauberen Bewerbungen aussortiert– Was passiert, wenn ein CFO seine Referenzen erfindet – und nach Vertragsabschluss auffliegt– Wie sogenannte „Sleeper" gezielt eine Vita aufbauen, um sich später in sensible Positionen zu bewerben– Warum Privates – vom Partyfoto bis zur politischen Organisation – grundsätzlich nichts im Report verloren hat– Wann eine Familienbäckerei zum Interessenkonflikt wirdMein Gast ist Reto Marti, Managing Partner bei Validato. Sein Team unterstützt Unternehmen in Europa, dem Mittleren Osten und Asien dabei, Mitarbeiter, Auftragnehmer und Geschäftspartner strukturiert, datenschutzkonform und international vergleichbar zu überprüfen.────────────────────────Ihre GastgeberinIch bin Sabine Lanius. Wahrscheinlich eine der erfahrensten Karriereberaterinnen auf dem Markt – mit einer Perspektive, die in der Branche kaum jemand mitbringt:Headhunter-Background. Unabhängiger Marktüberblick. Coaching-Kompetenz.Top-Positionen werden nicht im offenen Stellenmarkt vergeben. Sie werden in einer Arena verhandelt, die nach neuen Regeln funktioniert. Ich kenne diese Arena von innen.Über dreißig Jahre Beratungserfahrung. Heute begleite ich C-Level und obere Führungsebene in international tätigen Unternehmen – damit berufliche Veränderungen gelingen.Meine Überzeugung: Strategie schlägt Aktionismus. So kommen Sie - unterm Strich - schneller zum Ziel!BEWERBUNGSSTARK ist der Podcast für Führungskräfte, die sich strategisch neu aufstellen.────────────────────────Strategisches Briefing buchen (20 Min.) - kostenfrei und vertraulich────────────────────────Der Gast dieser Folge:Reto Marti / Managing Partner / Validato:validato.com────────────────────────Wenn Ihnen diese Folge weitergeholfen hat: Abonnieren Sie BEWERBUNGSSTARK – so verpassen Sie keine neue Folge - zudem unterstützen Sie andere und uns dabei neuen Content zu produzieren. Und wenn Sie sich kurz Zeit nehmen, den Podcast zu bewerten, hilft das anderen Führungskräften, ihn zu finden.
Hast du schon mal Kundenfeedback, Service-Tickets oder Marktberichte mit einer generativen KI analysiert und dich gefragt: „Kann ich diesen Ergebnissen eigentlich trauen?“ Die harte Wahrheit lautet: Wahrscheinlich nicht. Wer generative Sprachmodelle für statistische Analysen einsetzt, erhält oft Ergebnisse, die einem digitalen Münzwurf gleichen. Warum das kein Problem der Software-Version, sondern ein grundlegendes Architektur-Problem der Technologie ist, erfährst du in dieser Episode. Ich habe Lukas Kauderer von licili eingeladen. Er hat ein umfassendes internes Benchmarking mit über 3.000 echten Kundenbewertungen durchgeführt und bringt nackte Zahlen mit. Wir räumen komplett auf mit dem aktuellen Berater-Buzzword-Bingo rund um Künstliche Intelligenz – direkt, sachlich und pragmatisch. In dieser Folge erfährst du: Das 52%-Problem: Warum derselbe Prompt mit denselben Daten beim zweiten Durchlauf völlig andere Ergebnisse liefert. Der Reihenfolge-Effekt: Wie eine bloße Randomisierung deiner Kundendaten die Analyse-Architektur komplett aus dem Tritt bringt. Praktikant vs. Pinnwand: Eine einfache Metapher, die den Unterschied zwischen Generative AI und „Understanding AI“ sofort klarmacht. Das Prisma-Modell: Wie eine intelligente Zweiteilung von strukturellen und inhaltlichen Ebenen dir endlich verlässliche Fakten für deine Geschäftsentscheidungen liefert. Hör jetzt rein und erfahre, wie du deine Daten verlässlich analysierst, ohne auf statistische Luftschlösser hereinzufallen.
Waren zwei harte Wochen für Running. Wahrscheinlich geht es vielen so, aber ich habe wirklich große Probleme mich den Hype- & Empörungs-Wellen zu entziehen die gerade über die Lauf Bubble herein brechen. Ich kann mich dem ganzen einfach nicht entziehen, einfach weil mir das Laufen so viel bedeutet. Dabei ist es “nur Laufen”, wie mein Trauzeuge Chris immer zu sagen pflegt. Wer hat am Ende recht? LINKS ZUR FOLGE* Das Z Letter zur Folge* ON REPEAT: EYES OF SALT “Flower of Pain”* ON REPEAT: CANCER BATS “Stay Stuck”* ON REPEAT Playlist: Apple Music | Spotify* Sprachnachricht supporten ja geil
Der Geschäftsklimaindex steigt, doch Ifo-Chef Fuest mahnt die Regierung, bis zum Sommer Reformen zu liefern. Und: Warum der Wohnungsbau in Deutschland eingebrochen ist.
Star Trek IV – The Voyage Home, Teil 16: McCoy betritt ein Krankenhaus der 80er und reagiert ungefähr so entspannt wie ein Vulkanier auf Improtheater. In dieser Episode sprechen wir über Chekovs Kopftrauma, epidurale Hämatome, Operationsmethoden damals und heute, McCoys medizinischen Furor, „Image Therapy“, 80er-Onkologie, Nierenregeneration per Zukunftspille und die Frage, ob unsere heutige Medizin in 300 Jahren vielleicht auch wie höflich beleuchtetes Mittelalter wirkt. Außerdem geht es um Spock nach seiner Wiedergeburt: Der neue Spock entfernt sich sichtbar vom vulkanischen Utilitarismus. McCoy behandelt Chekov nicht als Missionsrisiko, sondern als Zweck an sich. Kant hätte applaudiert. Innerlich. Wahrscheinlich. Unterstützt uns:
Es ist schon erstaunlich, dass wir in 275 Folgen CUTS und 62 Regie-Specials noch nie über Quentin Tarantino gesprochen haben. Wahrscheinlich weil er einerseits, seit es diesen Podcast gibt, keinen Film mehr gemacht hat und andererseits, weil er über Jahre so omnipräsent war, dass gefühlt alles schon gesagt war. Doch gerade wendet sich ein bisschen das Blatt, je länger und länger dieser ominöse zehnte Film, mit dem er (warum auch immer) dann sein Werk beenden will, nicht kommt, desto weniger denkt man an ihn. Desto weniger hat eine neue Generation Grund, sich mit ihm zu beschäftigen. Das könnte sich jetzt ändern, denn Kill Bill 1 und 2 kommen jetzt nochmal als ein Film ins Kino: The Whole Bloody Affair. Was Lucas und Christoph heute, über 20 Jahre später von diesem Paket denken, erfahrt ihr in dieser Folge. Christophs Artikel beim Filmdienst: https://www.filmdienst.de/artikel/78967/quentin-tarantino-und-kill-bill-the-whole-bloody-affair Will Sloan über Tarantino: https://willsloan.substack.com/p/on-tarantino Unterstützt uns gerne für exklusive Folgen: https://steadyhq.com/cuts
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
Hast Du auch schon mal gedacht: „Mh, wahrscheinlich haben wir ein Kommunikationsproblem in unserer Beziehung?“ Wahrscheinlich hast Du recht, aber vielleicht ist da auch noch etwas anderes, viel Tieferes dass unsichtbar bleibt. Denn die meisten Beziehungsprobleme entstehen nicht dort, wo wir hinschauen. Nicht in der Kommunikation. Nicht in den Worten. Sondern in etwas, das darunter liegt. Etwas, das im Verborgenen wirkt – und trotzdem alles steuert.Warum geraten wir immer wieder in ähnliche Dynamiken? Warum fühlen sich Beziehungen oft anstrengend an, obwohl wir doch alles „richtig“ machen wollen? Warum passiert immer das Gleiche, obwohl wir Bücher lesen, Ratgebertipps befolge und an der Kommunikation arbeiten? Weil das alles an der Oberfläche der Beziehung passiert. In dieser Folge nehme ich Dich mit auf einen Deep Dive auf eine tiefere Ebene Deiner Beziehung, in die Dynamik Eurer Beziehung. Dorthin, wo Dein Bindungssystem und Dein Autonomiesystem wirken und das Deiner Partnerin und Deines Partners. Denn dort entsteht ein Spannungsfeld. Du lernst Nancy und Robert kennen und an ihrem Beispiel verstehst Du, wie diese unsichtbaren Prozesse Beziehungen formen. Und ich gebe Dir Reflexions-Fragen mit, die Dich näher zum Kern Eurer Beziehungsdynamik führen. Denn wenn Du verstehst, was unter dem Radar passiert, hörst Du auf, Dich im Kreis zu drehen und fängst an, Beziehung wirklich zu gestalten.WERBUNG & PARTNERAlle Infos, Partner und Rabatte findest Du hier: https://linktr.ee/leben.lieben.lassen.podcastLINKS AUS DIESER FOLGEPodcast-Folge „Bindungstypen“ Podcast-Folge „Kann ich mein Bindungsmuster verändern?“Podcast-Folge „Bist Du ein unsicherer Bindungstyp?“ geführte Meditationen von Leben-Lieben-Lassen Playlist (Spotify)CLAUDIA I BERATUNG I SOCIAL & RESSOURCEN I KONTAKTalle Links und Socials Übersicht: https://linktr.ee/Leben_Lieben_LassenLeben Lieben Lassen WhatsApp-Kanal https://whatsapp.com/channel/0029Vb4cgUvLNSa297ConI3iWeitere Inspiration auf Instagram: https://www.instagram.com/leben_lieben_lassen_podcast/Webseite & Beratungsangebote: https://leben-lieben-lassen.de/Kontakt: WhatsApp 01525 856 72 11, oder hier: https://wa.me/4915258567211HÖRERFRAGEN IM PODCASTStelle mir ganz anonym Deine Frage in der "Leben-Lieben-Lassen"-Sprechstunde und werde Teil der Show. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge wird es persönlich: Olivia spricht offen darüber, wie es ihr aktuell in der Schwangerschaft geht – und dass sich das eben nicht immer leicht anfühlt. Mit einer ehrlichen Metapher beschreibt sie diesen Zustand wie ein „gebrochenes Bein“: Man ist dabei, macht mit, funktioniert – aber eben nur halb. Die Frage bleibt: Ist es FOMO oder echtes Unwohlsein? Wahrscheinlich ein bisschen von beidem.Außerdem stellen wir uns die große (und vielleicht auch leicht utopische) Frage: Wäre es nicht nur fair, wenn man sich eine Schwangerschaft teilen könnte? Und warum Männer letztlich nie ganz nachempfinden können, wie sich das alles wirklich anfühlt – ihre Rolle ist am Ende vielleicht einfach, es mit auszuhalten.Wir sprechen weiter über Beziehungen: Wie viel Zeit sollte man als Paar eigentlich miteinander verbringen? Braucht es Nähe – oder vielleicht auch bewusst Abstand?Und wie so oft bei uns… landen wir irgendwann ganz woanders: Dieses Mal bei einem ziemlich heftigen Kriminalfall, der uns gleichermaßen schockiert wie fassungslos zurücklässt. Zusammenhang? Fraglich. Unterhaltsam? Hoffentlich trotzdem.Viel Spaß beim Zuhören!
Götzke, Manfred www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Der größte Denkfehler in der Examensvorbereitung?
Was passiert, wenn nicht nur Grenzen wackeln - sondern Geld?In dieser Folge spricht Paul Ronzheimer ausnahmsweise nicht über Frontlinien, sondern über Finanzflüsse: Warum Trumps Zollpolitik die Märkte nervös macht, weshalb Gold plötzlich wieder glänzt - und wie schnell Krypto-Hype in Krypto-Absturz kippen kann.Zu Gast ist Thomas Kehl, Gründer von Finanzfluss. Er erklärt, warum Crash-Propheten so erfolgreich sind, welche Risiken Bitcoin für Anleger und sanktionierte Regime bedeutet - und ob die gigantischen KI-Investitionen der Tech-Konzerne eine neue Blase sein könnten.Und am Ende steht die Frage: Wenn Deutschland eine Aktie wäre - kaufen, halten oder verkaufen?Finanzfluss im Web:https://www.finanzfluss.deFinanzfluss auf YouTube:https://www.youtube.com/finanzflussWenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mein neuer Podcast-Kanal "Stress dich richtig" ist online - schau' unbedingt vorbei! Alle wollen Motivation, aber die wenigsten fühlen sich dauerhaft motiviert. Hier herrschen zwei Denkfehler, die wir in dieser Podcastfolge aufdecken. So steigerst du die Wahrscheinlich für Motivation deutlich und ich teile noch meine besten kleinen Tricks für die Umsetzung. Viel Spaß beim Hören! Das nächste 3-Tages-Seminar "Stress dich richtig" steht an und zwar vom 6. bis 8. November 2025, mehr Infos findest du unter www.drachenberg.de/stress-dich-richtig Oder du schreibst einfach meiner Kollegin unter Nadja@Drachenberg.de