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Antje Weithaas verbindet internationale Solokarriere, Kammermusik und Lehre. Im Gespräch mit BR-KLASSIK spricht sie über ihre Kindheit in der DDR, erste Reisen in den Westen, prägende Musikerpersönlichkeiten und darüber, was sie jungen Musikerinnen und Musikern heute mitgeben möchte.
Zur Erinnerung an eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten Wiens, der vor 25 Jahren starb, aber in den Herzen der Musikfreunde als idealer Interpret der Musik Mozarts und Beethovens präsent geblieben ist. Friedrich Gulda wollte aber nie nur Pianist sein. Er verstand sich als schöpferische Persönlichkeit im Schnittbereich zwischen der sogenannten Klassik und dem Jazz, den er als einzige vollgültige musikalische Ausdrucksform seiner Zeit empfand. Ein tönendes Porträt eines Musikanten, der schon einmal eine offizielle Auszeichnung zurückgab und sein Publikum auch manchmal brüskierte. Aber: Keiner hat so schön Mozart gespielt…
Sie war ein Wunderkind und eine vielseitig begabte Musikerpersönlichkeit: Ruth Gipps. In den 1940er Jahren hat sie sich bemüht, in ihrer britischen Heimat als Oboistin, Pianistin, Dirigentin und Komponistin durchzustarten. Damals gab es Widerstand aus konservativen Kreisen, die sie als "housewife composer" schmähten. Das BBC Philharmonic unter Rumon Gamba hat nun bereits das dritte Album mit Orchesterwerken von Ruth Gipps herausgebracht. Alexandra Maria Dielitz hat es sich angehört.
Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband feat. Camila Meza cond. & arr. by Guillermo Klein | Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Frankfurt, Mai 2024, Teil 2 || Die hr-Bigband bekam im Mai Besuch aus Südamerika: Camila Meza. Die Chilenin ist eine herausragende Gitarristin, Sängerin und Komponistin. Ihr virtuoses Gitarrenspiel und ihre warme, ausdrucksstarke Stimme faszinieren Publikum und Kritiker gleichermaßen. Am Pult stand der Argentinier Guillermo Klein, eine der führenden Musikerpersönlichkeiten seines Landes und bestens vertraut mit der hr-Bigband. Hören Sie heute den zweiten Teil dieses Konzertes. (Sendung vom 18.8.)
Das Album führt das Können zweier außergewöhnlicher Musikerpersönlichkeiten zusammen: Die US-amerikanische Kontrabassistin Esperanza Spalding und den brasilianischen Sänger Milton Nascimento. Sie 39, er 81 Jahre alt. Nascimento bringt einen enormen Erfahrungsschatz ein. Er hat die Populärmusik in Brasilien entscheidend geprägt und ein traumhaft sicheres Gespür für musikalische Wendungen. Esperana Spalding ist ein Ausnahmetalent. Mit 15 war sie Konzertmeisterin, mit 20 jüngste Dozentin am College of Music in Berkley.
Konzerte und Produktionen u.a. mit: hr-Bigband feat. Camila Meza cond. & arr. by Guillermo Klein | Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Frankfurt, Mai 2024, Teil 1 || Die hr-Bigband bekam im Mai Besuch aus Südamerika: Camila Meza. Die Chilenin ist eine herausragende Gitarristin, Sängerin und Komponistin. Ihr virtuoses Gitarrenspiel und ihre warme, ausdrucksstarke Stimme faszinieren Publikum und Kritiker gleichermaßen. Am Pult stand der Argentinier Guillermo Klein, eine der führenden Musikerpersönlichkeiten seines Landes und bestens vertraut mit der hr-Bigband. Hören Sie heute den ersten Teil dieses Konzertes. (Sendung vom 11.8.)
Zum Reformationstag befassen wir uns mit einem Komponisten, der in aktuellen Konzertprogrammen selten in Erscheinung tritt: Carl Reinecke. Eine bedeutende Musikerpersönlichkeit, die unter den Einflüssen von Mendelssohn, Schumann, Brahms und Chopin u.a. in Leipzig wirkte. Mit einem besonderen Werk für zwei Klaviere wird der heutige Gedenktag musikalisch kommentiert.Ob eine besondere Verbindung zu Georg Friedrich Händel vorherrschte, ist nicht eindeutig zu belegen, doch so viel sei gesagt: Das weltbekannte "Halleluja" aus dem Messias scheint auch Herrn Reinecke sehr gut gefallen zu haben!----------------------------------------------------Links zu den verwendeten Youtube-Aufnahmen:https://youtu.be/J5yKyHIWj5s?si=WoX5fAbB5LNbvKtthttps://youtu.be/ENtyy0fR8Lk?si=HuGyVW6H2zv_ltiq----------------------------------------------------Offizielle Facebook-Seite:https://www.facebook.com/friedrichsacher.musikLive-Benachrichtigungen auf dem Telegram-Kanal:https://t.me/ForumOrganum
Offensichtlich hat Keith Jarrett die viel zitierten Worte von Carl Philipp Emanuel verinnerlicht, dass ein Musiker selbst gerührt sein müsse, um andere zu rühren. Denn: Jarrett berührt und zeigt einmal mehr eine faszinierende Seite seiner Musikerpersönlichkeit.
Er war eine der prominentesten Musikerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts: Frédéric Chopin. Befreundet mit den größten Dichtern und Malern seiner Zeit, gab er Konzerte in nahezu allen europäischen Metropolen - und feierte größte Erfolge. Weniger erfolgreich und glücklich war Chopin dagegen immer wieder in der Beziehung zu Frauen. Die letzten eineinhalb Jahre seines Lebens wird Chopin - nach der Trennung von George Sand - unterstützt von seiner ehemaligen Schülerin Jane Stirling. Unser heutiges ZOOM erzählt von einer Frau in Chopins Leben, auf die man erst nach seinem Tod aufmerksam wurde.
Oud-Virtuose Rabih Abou-Khalil zusammen mit der Sängerin Elena Duni beim Deutschen Jazzfestival Frankfurt 2022 || Er suche nicht nach exotischen Instrumenten oder Sounds, sondern nach Musikerpersönlichkeiten, die miteinander kommunizieren können, sagt Rabih Abou-Khalil in einem Interview mit der NZZ. Nur so könne ein interkultureller Dialog entstehen. Sein aktuelles Projekt verspricht einen besonders interessanten und angeregten Austausch. (Sendung vom 12.10.)
Seit genau dreissig Jahren steht Liliana Nikiteanu auf der Bühne des Zürcher Opernhauses. Grund genug, mit der sympathischen Mezzosopranistin über das Geheimnis ihrer langen Karriere zu sprechen, über beglückende Bühnenmomente und grosse Musikerpersönlichkeiten, aber auch über die Schattenseiten in ihrem Leben: Drill und Entbehrungen im kommunistischen Rumänien haben sie bis heute geprägt. Gesprächspartnerin ist Kathrin Brunner.
Nadia Boulanger, die ältere Schwester von Lili Boulanger, war eine der einflussreichsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, ob als Musikpädagogin, Dirigentin und auch - wenngleich sie selbst gern das Gegenteil behauptete - als Komponistin. Das zeigt eindrucksvoll ihre Orchester-Fantasie, die sie 1912 für ihren Freund und Mentor Raoul Pugno komponierte. (Autor: Michael Lohse)
Kaum eine Musikerpersönlichkeit polarisiert in den letzten Jahren die Öffentlichkeit so, wie der Pianist Igor Levit. Für die einen ist er als Interpret ein Gipfelstürmer, für die anderen werden seine Fähigkeiten und die Fallhöhe seiner Interpretationen weit überschätzt. Dazu kommt, dass Levit lautstark seine Stimme gegen Antisemitismus und Rassismus erhebt und damit zur Zielscheibe rechter Anfeindungen wurde. Im Hanser Literaturverlag ist unter dem Titel „Igor Levit und Florian Zinnecker - Hauskonzert“ eine Neuveröffentlichung erschienen, die den Pianisten nicht nur biografisch durchleuchten soll. Ein Beitrag von Georg Waßmuth.
Die Sendung Musik für einen Gast ist Kult. Schon in den 60-er und 70-er Jahren interviewte die legendäre Moderatorin Roswitha Schmalenbach Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Passend zum Musiksommer wiederholen wir vier historische Gespräche mit Musikerpersönlichkeiten. Die 83-jährige Bündnerin Sylvia Caduff ist eine Pionierin: Sie war eine der ersten Dirigentinnen, die auf internationalen Bühnen tätig war. Ihr Handwerk erlernte sie u.a. bei Herbert von Karajan. 1966 gewann sie mit 29 Jahren als erste Frau den ersten Preis beim internationalen Dirigenten-Wettbewerb «Dimitri Mitropoulos» und wurde dadurch Assistentin von Leonard Bernstein bei den New Yorker Philharmonikern. In Musik für einen Gast von 1966 bei Roswitha Schmalenbach erzählt Sylvia Caduff, wie sie zum Dirigieren kam, wie es sich in den 60-er Jahren anfühlte, als erste Frau vor einem Orchester zu stehen und wie die New Yorker Philharmoniker wegen ihr die Statuten ändern mussten, da sie bis dahin keine Frauen zugelassen hatten.
Die Sendung Musik für einen Gast ist Kult. Schon in den 60-er und 70-er Jahren interviewte die legendäre Moderatorin Roswitha Schmalenbach Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Passend zum Musiksommer wiederholen wir vier historische Gespräche mit Musikerpersönlichkeiten. Er war einer der grossen Pioniere der historischen Aufführungspraxis, der österreichische Cellist und Dirigent Nikolaus Harnoncourt. Zusammen mit seiner Frau, der Geigerin Alice gründete er den Concentus Musicus Wien. Er unterrichtete Aufführungspraxis am Mozarteum Salzburg, dirigierte oft den Arnold Schönberg Chor und das Concertgebouw Orchestra, immer wieder auch die Wiener Philharmoniker. 1978 war Nikolaus Harnoncourt Gast bei Roswita Schmalenbach und erzählte, wie er sich schon als Student mit der alten Musik beschäftigt hatte, warum seine Interpretation auf historischen Instrumenten so lebendig klingt, wie er in einem alten Bauernhaus bei Graz wohnt und was er mit «Porgy and Bess» von George Gershwin verbindet.
Die Sendung Musik für einen Gast ist Kult. Schon in den 60er- und 70er-Jahren interviewte die legendäre Moderatorin Roswitha Schmalenbach Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Passend zum Musiksommer wiederholen wir vier historische Gespräche mit Musikerpersönlichkeiten.. Der Basler Paul Sacher war Dirigent und einer der wichtigsten Schweizer Musikmäzene. Er hat das international renommierte Institut für Alte Musik, die Schola Cantorum Basiliensis, mitbegründet. Sacher war aber auch ein wichtiger Förderer der Musik des 20. Jahrhunderts und hat viele Kompositionsaufträge erteilt u.a. an Komponisten wie Bela Bartok oder Igor Stravinsky. 1967 war Paul Sacher Gast bei Roswitha Schmalenbach und berichtete dort über seine Liebe zur Literatur und zur Musik. Er erzählte aber auch, was es mit fliegenden Tellern auf sich hat und warum das Trommeln für ihn das Schönste an Basel ist. Zur Biografie von Paul Sacher von Lesley Stephenson: "Symphonie der Träume - Das Leben von Paul Sacher" https://ruefferundrub.ch/buecher/biografie/item/164-symphonie-der-traeume
Die Sendung Musik für einen Gast ist Kult. Schon in den 60-er und 70-er Jahren interviewte die legendäre Moderatorin Roswitha Schmalenbach Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Passend zum Musiksommer wiederholen wir vier historische Gespräche mit Musikerpersönlichkeiten. Die Sopranistin Maria Stader war eine der bekanntesten Schweizer Sängerinnen des 20. Jahrhunderts. Auf der Bühne wurde Maria Stader vor allem als Mozartinterpretin gefeiert. Am 11. Januar 1970 war die Schweizer Sängerin eingeladen zu Musik für einen Gast bei Roswitha Schmalenbach. Dort erzählte sie über ihre Sängerinnenkarriere, über ihre ersten Engagements und Erfolge sowie über Ihre Beziehung zur Musik von Mozart und Mahler. Sie erzählte aber auch, wie sie als zierliche Frau für die Opernbühne zu klein war und für Konzerte teilweise auf dem «Maria-Stader- Schemel» stehen musste.
Der Dirigent Hermann Scherchen war eine der aufregendsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts - immer dem Neuen zugewandt. So ist auch sein Beethoven-Zyklus aus den frühen 1950-er Jahren, der jetzt in hervorragend restaurierter Klangqualität vorliegt, ein spannendes Hörerlebnis. Denn Scherchen hat nicht nur Beethovens Tempovorstellungen werkgetreu umgesetzt, sondern intuitiv schon Erkenntnisse der historischen Aufführungspraxis vorweggenommen. Ein etwas anderer Beethoven zum Jubiläumsjahr.
2019 war ein bewegtes Jahr, viele Todesmeldungen aus der Musikwelt haben uns sehr berührt. BR-KLASSIK ruft die großen Musikerpersönlichkeiten, die in den letzten Monaten von uns gegangen sind, noch einmal in Erinnerung. Ein Rückblick von Michael Atzinger.
Der Schweizer Hansheinz Schneeberger zählte zu den stilbildenden Geigern der Gegenwart. Mit Uraufführungen von Béla Bartók und Frank Martin schrieb er sich in die Musikgeschichte ein. Am 23. Oktober starb Hans Heinz Schneebergers im Alter von 93 Jahren. Ein Porträt aus dem Jahr 2006 erinnert an ihn. Hansheinz Schneeberger war eine der ganz großen Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit: Ein Leben lang hat er einen künstlerisch eigenwilligen, unabhängigen Weg verfolgt und unzählige Werke uraufgeführt. 2006 hat Cécile Olshausen Hansheinz Schneeberger anlässlich seines 80. Geburtstag in dessen Haus in Basel besucht. Der Geiger erzählt von seinem Leben, erinnert sich an Begegnungen mit Künstlern wie Jacques Thibaud, Pablo Casals oder Wilhelm Furtwängler, schildert, wie er beim Schlittschuhfahren eine neue Philosophie des Geigenspiels entdeckt hat.
Zu den schillerndsten Musikerpersönlichkeiten des 18. Jahrhunderts zählte die österreichische Pianistin Maria Theresia von Paradis. Sie war unter anderem Schülerin von Antonio Salieri, der für längere Zeit zum Freundeskreis der Familie zählte. Trotz ihrer Blindheit erreichte Maria Theresia von Paradis auf dem Instrument eine bemerkenswerte Virtuosität und bezauberte das Publikum durch ihre charmanten Auftritte. Nicht nur in den Wiener Gesellschaftssalons war sie als Künstlerin gern gesehen.
Sie gehört zu den schillerndsten Musikerpersönlichkeiten des 18. Jahrhunderts: die Pianistin Maria Theresia von Paradis. Trotz ihrer Blindheit erreichte sie auf dem Instrument eine bemerkenswerte Virtuosität, die sie durch die Behandlung ihres Arztes beinahe verloren hätte.