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In dieser Kurzfolge spricht Lilith Becker mit Damian Carruthers – Pastor einer methodistischen Gemeinde in Cheney/Spokane, Washington State und Mitglied im yeet-Netzwerk – über seine Erfahrungen mit gewaltfreiem zivilem Widerstand und einem besonderen Training für Geistliche im Kontext der aktuellen US-Migrationspolitik unter der Trump-Administration. Damian berichtet, wie Pastor*innen verschiedener Konfessionen – Lutheraner, Methodisten, Katholiken und nicht-konfessionelle Christen – gemeinsam organisiert protestieren und dabei altes Wissen aus der Bürgerrechtsbewegung neu entdeckten. Was Damian gelernt hat? Dass er sich folgende Frage besonders stellen darf: Wie spreche ich die Menschlichkeit in meinem Gegenüber an – auch wenn er ein ICE-Agent ist? Damian teilt auch persönliche Erfahrungen aus seiner Gemeindearbeit: wie er lernte, klare Kante zu zeigen – für queere Menschen, für Asylsuchende, für Marginalisierte – und was das kostet, aber auch was es bringt. Auch wenn das Gespräch in den USA spielt: Damian zieht explizit Parallelen zur deutschen Situation – von der LGBTQ-Debatte in Kirchengemeinden im Schwarzwald bis zur Frage, ob wir in Deutschland ähnliche Trainings brauchen. Die Episode ist hochrelevant für: Kirchengemeinden, die sich gesellschaftlich positionieren wollen Engagierte Christinnen und Christen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Menschen, die Glaube und politisches Handeln zusammendenken möchten PastorInnen und Gemeindemitglieder, die über Asyl, Migration und Solidarität nachdenken Social Media für Glaube und Kirche - das ist der yeet-Podcast: [yeet](https://www.yeet.de)-Redakteur* innen befragen Expert* innen und Influencer* innen und begeben sich auf die Suche nach den großen und kleinen Perspektiven auf die digitalen Kirchen-Räume und Welten in den Sozialen Medien. Kapitelmarken Kapitel00:00Begrüßung & Vorstellung: Damian Carruthers aus Spokane, Washington State00:50Kontext: ICE-Razzien in den USA unter Trump und die Reaktion der Kirchen01:25Bericht aus Minneapolis: PastorInnen organisieren sich konfessionsübergreifend03:00Das Training: Grundrechte kennen, christliche Perspektive einnehmen05:30Gespräche mit ICE-Agenten und Polizisten: Menschlichkeit ansprechen08:00Was passiert, wenn man „weich wird"? – Das System hinter den Einsatzkräften09:30Auf den Protest vorbereiten: Was man vorher regeln muss11:15Rollenspiele & Übungen: Ruhig bleiben, de-eskalieren, sich gegenseitig halten12:59Gemeinschaft als Schutzraum: Warum man nicht allein demonstrieren sollte14:00Immigration Table der Clergy in Spokane: Ökumene aus der Not15:23Die Gemeinde mitnehmen: Das Dilemma zwischen prophetischer Kirche und Polarisierung18:55Wie man Trump-WählerInnen in der Gemeinde nicht verliert – und trotzdem klar bleibt19:38Mut als pastorale Tugend: Die LGBTQ-Erfahrung als Lektion21:02Praktische Tipps: Was jede:r selbst üben kann22:24Abschluss: „Atem ein – Liebe für uns. Atem aus – Liebe für den anderen."
Sozialabbau, Kriegstüchtigkeit, schlechter Gehaltszettel – und kaum Widerstand? Zusammen mit Marcus diskutieren wir die Frage, wo die nötige Gegenbewegung eigentlich bleibt. Haben Organisationen wie die Partei Die Linke nicht angekündigt, einen breiten und entschlossenen Widerstand zu organisieren? Warum passiert da so wenig? Wir sind 99 ZU EINS! Ein Podcast mit Kommentaren zu aktuellen Geschehnissen, sowie Analysen und Interviews zu den wichtigsten politischen Aufgaben unserer Zeit.#leftisbest #linksbringts #machsmitlinks Wir brauchen eure Hilfe! So könnt ihr uns unterstützen: Bitte abonniert unseren Kanal und liked unsere Videos. Teil unseren content auf social media und folgt uns auch auf Twitter, Instagram und FB Wir empfangen auch Spenden unter: IBAN: DE93 2022 0800 0058 7940 76, BIC/SWIFT: SXPYDEHHXXX, Kontoinhaber: 99 ZU EINS UG und PayPal: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=Y2SAE9Q8YBY9A Wenn ihr Zugang zu unserer Discord-Community möchtet, dann unterstützt uns doch bitte über Ko-Fi oder Patreon: https://ko-fi.com/99zueins oder https://www.patreon.com/c/99zueins
Tsitsi Dangarembga war die erste schwarze Frau in Simbabwe, die Romane veröffentlicht und Filme gedreht hat. Heute zählt sie zu den einflussreichsten Stimmen weltweit. In seiner letzten Sendung spricht Yves Bossart mit ihr über Feminismus in Afrika und über Kunst als Widerstand. Die Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga wurde 2020 von der BBC zu den weltweit hundert wichtigsten Frauen gewählt. Ihr Werk wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Aufgewachsen in England und Simbabwe, gelang ihr mit 25 Jahren der Durchbruch mit dem Buch «Nervous Conditions», die Geschichte eines jungen Mädchens, das gegen die Widerstände von Patriarchat und Rassismus kämpft. Später studiert Dangerembga Filmregie in Berlin und dreht zahlreiche Filme in ihrem Heimatland Simbabwe. Ihre gesellschaftskritischen Bücher und Filme kreisen um die Themen Hautfarbe, Klasse und Geschlecht. 2020 wurde sie verhaftet und angeklagt, weil sie zur Teilnahme an einer Anti-Korruptions-Demonstration in Simbabwe aufgerufen hatte. Yves Bossart spricht mit ihr über den Mut zum Widerstand, über Schwarzen Feminismus und die Macht von Geschichten.
Der falsche Prophet: Warum Verführung gefährlicher ist als VerfolgungEine Predigt mit Markus Kalb aus der Serie ''Antichrist - wenn das Falsche fast echt aussieht''. Was ist gefährlicher: offene Verfolgung oder leise Verführung? Verfolgung erkennst du sofort – sie kommt mit Druck und Widerstand. Aber Verführung kommt freundlich und überzeugend daher. Sie sieht aus wie das Echte. Und das macht sie so gefährlich. In dieser Predigt geht es um den falschen Propheten. Er verfolgt nicht, er verführt. Wir schauen uns an, wie Täuschung arbeitet und woran du ihn erkennen kannst. Weitere Informationen findest du hier: ICF MünchenDas Smallgroupprogramm zu diesem Podcast findest du hier. FOLGE UNS AUF SOCIAL MEDIA Facebook | Instagram | Telegram | YouTube Um ICF München zu unterstützen, weiterhin Menschen für ein Leben mit Jesus zu begeistern, klicke hier.Bücher von Pastor Tobias Teichen findest du hier.
Tsitsi Dangarembga war die erste schwarze Frau in Simbabwe, die Romane veröffentlicht und Filme gedreht hat. Heute zählt sie zu den einflussreichsten Stimmen weltweit. In seiner letzten Sendung spricht Yves Bossart mit ihr über Feminismus in Afrika und über Kunst als Widerstand. Die Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga wurde 2020 von der BBC zu den weltweit hundert wichtigsten Frauen gewählt. Ihr Werk wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Aufgewachsen in England und Simbabwe, gelang ihr mit 25 Jahren der Durchbruch mit dem Buch «Nervous Conditions», die Geschichte eines jungen Mädchens, das gegen die Widerstände von Patriarchat und Rassismus kämpft. Später studiert Dangerembga Filmregie in Berlin und dreht zahlreiche Filme in ihrem Heimatland Simbabwe. Ihre gesellschaftskritischen Bücher und Filme kreisen um die Themen Hautfarbe, Klasse und Geschlecht. 2020 wurde sie verhaftet und angeklagt, weil sie zur Teilnahme an einer Anti-Korruptions-Demonstration in Simbabwe aufgerufen hatte. Yves Bossart spricht mit ihr über den Mut zum Widerstand, über Schwarzen Feminismus und die Macht von Geschichten.
Lange wurde ihre Kunst wenig beachtet, jetzt wird das Werk von Gabriele Stötzer, geboren 1953, mit einer Retrospektive im Berliner Gropius-Bau und dem Goslarer „Kaiserring“ geehrt. Gewürdigt wird damit auch ihr Widerstand in der DDR und ihr Engagement für künstlerische Freiheit. Von der Stasi wurde sie inhaftiert, weil sie gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns protestierte. Die Zeit im Frauengefängnis Hoheneck prägte sie. Damals habe sie „den Mut, die Lust und die Gemeinheit der Frauen“ erlebt. Und sie machte ihren Körper zum Material der Kunst: als Schauplatz feministischer Selbstbehauptung.
Wir besprechen die direkte Fortsetzung aus "Bull Shark" (Episode 91) und die ist so schlecht, dass - so formuliert es Benni - Teil 1 schon wieder gut ist. Ein Jahr nach den Vorkommnissen aus Teil 1 werden wieder junge Leute von einem Hai gefressen. Ex-Wildhüter Spencer und sein Freund Nolan müssen gegen den Widerstand des Sheriffs und des Bürgermeisters handeln. Eine lächerlich kleine Spritze mit Gift und ein Luftgewehr sind die Mittel der Wahl. 75 Minuten echte Gefühle, aber halt leider auch verschwendete Lebenszeit. Denn der Film hat eine Geschwindigkeit, wie mein Opa beim Marathon.
11. Woche im Jahreskreis von 15. bis 20. Juni 2025 radio klassik Stephansdom hat für den „Impuls für den Tag“ bei Theologin Franziska Libisch-Lehner und Pfarrer Richard Geier nachgefragt, was die Bibeltexte dieser Woche für unser tägliches Leben bedeuten können. (Wir wiederholen eine Sendung aus Jahr 2025 und Februar 2026) Franziska Libisch-Lehner ist Redakteurin der katholischen Presseagentur Kathpress. Sie hat Fachtheologie, Religionspädagogik und Journalismus studiert. Nach Stationen bei radio klassik Stephansdom und Print-Medien, arbeitet sie heute „im Hintergrund“ des Mediengeschehens zu den Themen Kirche, Soziales, Frauen und Ethik. Montag, 15.6. Ich sage euch: Leistet dem, der euch etwas böses antut, keinen Widerstand! Mt 5, 38-42
Das kleine Radioprogramm WDR-Cosmo soll abgewickelt werden. Dagegen regt sich großer Widerstand. Mit Hörer Philipp Seehausen, Elena Kountidou (NdM e.V.) und Schiwa Schlei (WDR). Beuting, Stephan; Kountidou, Elena; Seehausen, Philipp; Schlei, Schiwa
Eine Allianz von Links-Grün und Umweltverbänden will mit einer Initiative in Luzern das Autobahnprojekt «Bypass» verhindern. Der Stadtrat Luzern lehnt die Initiative ab - und zieht auch die Beschwerde dagegen zurück. Im Gegenzug will der Kanton die Verkehrssituation in der Stadt Luzern verbessern. Weiter in der Sendung: · Der Kanton Nidwalden geht weiterhin davon aus, dass auf dem Bürgenstock ein Treffen zwischen den USA und dem Iran stattfindet. Er halte sich für einen Einsatz bereit. · Der FC Luzern verlängert den Vertrag mit Stürmer Andrej Vasovic bis 2030.
Es wäre ein Novum in der Schweiz: Der Kanton Wallis prüft, ob er im kommenden Winter Luchse schiessen kann. Denn im Wallis nimmt die Zahl von Rehen und Gämsen ab. Doch es gibt auch Widerstand. Weiter in der Sendung: · Insel-Gruppe: Nach dem Untersuchungsbericht am Uni-Spital Zürich, lässt auch das Inselspital Eingriffe im Zusammenhang mit einem Cardioband extern untersuchen. · Heiss und trocken: Die Waldbrandgefahr steigt. · Grosses Stadtfest: In der Stadt Bern werden bis und mit Sonntag rund 120'000 Besucherinnen und Besucher erwartet.
Zehn Tage lang haben mehr als 5000 Delegierte die nächste Weltklimakonferenz im November vorbereitet. Forschende sehen Chancen, doch bei den üblichen Geld-Fragen zeigte sich erneut Streit. Janina Schreiber hat die Konferenz vor Ort begleitet
Wir alle haben Vorstellungen davon, wie unser Leben verlaufen soll und geraten in Stress, wenn die Realität davon abweicht. Doch was passiert, wenn sich eine Situation nicht verändern lässt, egal wie sehr wir kämpfen, kontrollieren oder hoffen?In dieser Folge sprechen wir über Akzeptanz – nicht als Aufgeben, sondern als mutigen Schritt aus dem Widerstand. Du erfährst, warum oft nicht die Situation selbst das größte Leid verursacht, sondern der Kampf gegen das, was bereits ist, und wie Akzeptanz deinem Nervensystem helfen kann, wieder Ruhe, Klarheit und Handlungsspielraum zu finden.---
Der US-Präsident kann nicht mehr machen, was er will – sondern muss mit Widerstand rechnen, der sich auch mal durchsetzt. Das zeigte sich gestern beim G-7-Gipfel - und an einem weiteren Ort.
Als erster Kanton in der Zentralschweiz startet Luzern ab Juli ein flächendeckendes Vorsorgeprogramm. Frauen zwischen 50 und 74 Jahren werden angeschrieben und automatisch zur Mammografie eingeladen. Die Kosten werden grösstenteils übernommen. Weiter in der Sendung: · Entscheid des Obergerichts: Zuger Staatsanwaltschaft muss untersuchen, wieso ein Mann aus einer geschlossenen Einrichtung entlassen wurde. Er ermordete danach seinen Vater. · Bürgenstock-Konferenz: Es bleibt weiter unklar, was die kommenden Tage verhandelt wird und welche Staatsvertreter erwartet werden. · Neue Kampfjets: In Emmen gibt es Widerstand und Einsprachen gegen das künftige Regime mit den lauteren F-35. · Neues Vorkaufsrecht: Wie sind die Spielregeln, damit in der Stadt Luzern die öffentliche Hand in Liegenschaftsverkäufe eingreifen kann.
No Choice. Zwei Worte, die bei den meisten Menschen erst einmal Widerstand auslösen.So ging es auch uns. Der Verstand möchte unbedingt glauben, dass er entscheidet, kontrolliert und das Leben steuert. Die Vorstellung, dass der freie Wille vielleicht nur eine Illusion ist, kann Angst machen und fühlt sich zunächst fast bedrohlich an.Doch je tiefer wir in die Mechanik des Human Design eingetaucht sind, desto mehr hat sich dieser Widerstand in etwas völlig anderes verwandelt: in Erleichterung. In Frieden. In das tiefe Verständnis, dass so vieles, wofür wir uns verurteilen oder verantwortlich machen, vielleicht nie unsere bewusste Wahl war.In dieser Podcastfolge nehmen Natalie Ziegler und ich dich mit auf genau diese Reise. Wir teilen unsere eigenen Gedanken, Zweifel und Erkenntnisse über das Prinzip von No Choice, sprechen über den Versuch des Verstandes, die Illusion von Kontrolle aufrechtzuerhalten, und darüber, warum das Loslassen dieser Illusion paradoxerweise zu mehr Freiheit führen kann als jedes Konzept von Selbstoptimierung.Eine Folge, die nicht überzeugen will, sondern zum Nachdenken einlädt. Und vielleicht fällt am Ende auch bei dir ein kleines Stück Last von den Schultern._________________________⭐️ Hier kannst du dich mit Natalie connecten: ➼ Website: https://cosmic-energy.net/➼ Telegramkanal: https://t.me/nataliezieger _______________________________Wenn du bereit bist tiefer mit mir einzutauchen, dann abonniere meinen Podcast und connecte dich gerne auch auf meinen anderen Plattformen mit mir:
Der Pride Month ist nicht Logos in Regenbogenfarben. Er ist Erinnerung an Widerstand und an die unbequeme Frage, warum gleiche Rechte noch immer nicht selbstverständlich sind. KANZLEI AM MIKROFON zeigt auf, wo das Recht mit gesellschaftlichen Lebensrealitäten noch nicht Schritt hält. Etwa bei der rechtlichen Elternschaft in Regenbogenfamilien, beim Schutz vor Diskriminierung im Arbeitsleben oder bei erbrechtlichen Konstellationen, in denen soziale Familie und rechtliche Familie nicht deckungsgleich sind. Ehe für alle. Aber warum ist eine Ehefrau nicht automatisch zweite Mutter, will Jan von Cara wissen, die für die familienrechtliche Dimension zu Gast ist. Und ist der Umweg über die Stiefkindadoption nicht per se diskriminierend? Brücke zum Erbrecht: Manchmal muss man brutale Szenarien denken, um systemische Probleme aufzudecken. Was, wenn die biologische Mutter nicht adoptieren kann, weil die gebärende Mutter stirbt, will Jan von Maraike wissen. Und wie belastbar ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in der Praxis wirklich, will Jan von Britta wissen. Kann eine Kündigung wegen queerfeindlicher Äußerungen gerechtfertigt sein? Die wichtigste Botschaft dieser Folge: 1.765 Straftaten in einem Jahr im Themenfeld sexuelle Orientierung. Das ist schockierend. Und es zeigt: Wir haben eine Aufgabe weit über den Juni hinaus. Was ihr hier hört, bringt euch weiter, stellt aber keine Rechtsberatung dar. Es kann insbesondere keine individuelle rechtliche Beratung ersetzen, welche die Besonderheiten des Einzelfalles berücksichtigt. Insofern verstehen sich alle Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.
In Albanien gibt es Proteste gegen ein Luxusbauprojekt. Es soll offenbar auf einem Rastplatz entstehen, den Tausende Flamingos nutzen. Deshalb der Name: Flamingo-Proteste. Inzwischen wird nicht nur das Projekt kritisiert, sondern auch die Regierung. **********In dieser Folge mit: Moderator: Nik Potthoff Gesprächspartner: David Freches, für Deutschlandfunk Nova in Wien**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Die künstliche Intelligenz boomt. Das braucht viel Rechenkapazität. Entsprechend werden weltweit grosse Datencenter gebaut – auch in der Schweiz. Laut Schätzungen von SRF werden mindestens 120 Rechenzentren betrieben, viele davon in der Region Zürich. Jetzt entsteht in Beringen im Kanton Schaffhausen ein Rechenzentrum, das grösser ist als der Zürcher Sechseläutenplatz – und einen hohen Ressourcenverbrauch hat. Vor allem Strom und Wasser. Darum regt sich zunehmend Widerstand – in der Politik, aber auch in aktivistischen Kreisen. Es ist ein Widerstand, der auch in den USA bereits in deutlich grösserem Ausmass bekannt ist. So kündigt eine Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten auch Protest gegen das geplante Rechenzentrum im Kanton Schaffhausen an. Dabei schliesst sie auch militante Mittel nicht aus. Warum sind KI-Rechenzentren so umstritten? Wie sieht der Widerstand konkret aus? Und was spricht für den Bau von solchen Zentren? Diese Fragen beantwortet Bundeshausredaktorin Silvana Schreier. Sie hat zum Widerstand gegen das KI-Rechenzentrum recherchiert und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler In der Episode erwähnte Inhalte: Der Text von Silvana Schreier zum Rechencenter in Beringen Der wachsende Widerstand in den USA Die Apropos-Folge zum Brandanschlag in Berlin Mehr zum Thema Wurde der Stromhunger von Rechenzentren von der AKW-Lobby aufgebauscht? Erin Brockovich kämpft jetzt gegen Rechenzentren hinter dem KI-Boom SVP-Politiker Franz Grüter baut Rechenzentren für Google oder Microsoft. Wie sicher sind die Daten hier? Abwärme-Deal mit US-Firma hängt in der Luft Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Prinzipien schalten das Gehirn an. Regeln schalten es aus. | Folge 185 Der Arbeitsmarkt dreht sich gerade radikal — und für viele Führungskräfte und Unternehmer wird Mitarbeiterführung damit zur echten Herausforderung. Plötzlich dürfen wir wieder ansprechen, was wir uns in 15 Jahren Fachkräftemangel abtrainiert haben: den anderen Teil des Job-Deals. Doch wie führst du schwierige Mitarbeitergespräche, wenn ein Mitarbeiter Widerstand zeigt und sich beschwert, dass es „nur noch um Umsätze geht"? In dieser Folge von „Führung in turbulenten Zeiten" zeigt dir Py, warum die Antwort nicht in starren Regeln oder Checklisten liegt — sondern in Führungsprinzipien. Denn Führung in unsicheren Zeiten braucht Orientierung ohne Enge. Prinzipien passen sich an, wo Regeln zusammenbrechen, und sind der Schlüssel, um eine echte Leistungskultur aufzubauen und die Eigenverantwortung deiner Mitarbeiter zu stärken. Du erfährst: • Warum sich der Markt gerade dreht — und was das für moderne Führung bedeutet • Wie du den „anderen Teil des Job-Deals" souverän und wertschätzend ansprichst • Warum Prinzipien statt Regeln dein stärkstes Führungswerkzeug in turbulenten Zeiten sind • Wie du mit Widerstand im Team umgehst, ohne in Command & Control zurückzufallen • Das Grundprinzip „Geben und Nehmen muss stimmen" — und wie du es im Alltag lebst Kurz gesagt: Wer nur Regeln hat, bekommt Mitarbeiter, die Regeln befolgen. Wer Prinzipien hat, bekommt Menschen, die mitdenken. Jetzt reinhören und deine Führung zukunftssicher machen.
Manche Kunden wirken wie ein Geschenk. Sie sagen schnell Ja. Sie stellen kaum kritische Fragen. Sie machen es dir leicht. Genau darin kann das Problem liegen. In dieser Episode geht es um eine unbequeme Erkenntnis: Wachstum entsteht selten dort, wo alles reibungslos läuft. Du erfährst, warum skeptische Entscheider oft wertvoller sind als begeisterte Interessenten, welche Kundentypen wirklich Potenzial haben und weshalb Widerstand im Vertrieb manchmal das beste Signal überhaupt ist. Außerdem sprechen wir über einen verlorenen Auftrag, der zunächst wie ein sicherer Erfolg aussah – und über die Frage, welche Kunden deine Zeit wirklich verdienen. Wenn du im Vertrieb häufiger auf Zustimmung als auf echte Klarheit triffst, solltest du diese Folge unbedingt hören. Ansonsten: Auch. ;)
„Coaching ist doch Hokuspokus.“ Diesen Satz hören vor allem Menschen, die noch nie erlebt haben, was eine einzige neue Perspektive verändern kann. In dieser Folge spricht Steffi Christian mit Emma darüber, warum Coaching manchmal tatsächlich wie Zauberei wirkt – obwohl dahinter keine Magie, sondern Bewusstheit steckt. Steffi erzählt, wie sie selbst nach ihrem Burnout erstmals mit Coaching in Berührung kam und dabei erkannte, wie stark unbewusste Glaubenssätze, Kindheitsprägungen und alte Familienmuster das heutige Leben beeinflussen. Du erfährst, warum du deine eigenen blinden Flecken nicht vollständig erkennen kannst, weshalb manche Menschen zunächst mit Widerstand auf Steffis Klarheit reagieren und wie aus einem vermeintlichen „Arschengel“ ein wertvoller Spiegel werden kann. Eine Folge über die Perlen, die tief im Unterbewusstsein verborgen liegen – und über den Moment, in dem du aufhörst, nur im Außen nach Antworten zu suchen.
Vor wenigen Monaten hat mich ein schwerer Surf-Unfall in Spanien abrupt zum Stillstand gezwungen. Was zunächst wie ein Rückschlag erschien, wurde für mich zu einer der prägendsten Erfahrungen der letzten Jahre. In dieser sehr persönlichen Episode teile ich die sechs wichtigsten Lektionen, die mich durch Schmerz, Zweifel, Akzeptanz, Selbstmitgefühl, Loslassen und schließlich zurück zu Lebenskraft und Verbundenheit geführt haben. Wir sprechen über die Frage nach Sinn und Kontrolle, über Widerstand und Akzeptanz, über Präsenz, Mitgefühl und die Frage, was du machst, wenn es anders kommt, als du wolltest. Außerdem erfährst du, wie aus genau dieser Zeit die Idee zu “Summer of Zen” entstanden ist. Eine Folge über das Leben, über Heilung und darüber, warum die wichtigsten Dinge nicht verstanden, sondern erlebt werden müssen. Summer of Zen startet am 8. Juli. In sechs Online-Workshops alle zwei Wochen erforschen wir gemeinsam genau diese Themen – nicht als Konzept, sondern als gelebte Erfahrung. Mehr Infos findest du hier:https://www.jakobhorvat.com/summer-of-zen/ 1:1-Begleitunghttps://www.jakobhorvat.com/1-1-begleitung/ Wenn dich diese Folge einen Schritt weiter gebracht hat, dann abonniere den Podcast und meinen Newsletter, um über meine Arbeit auf dem Laufenden zu bleiben. Es gibt Infos zu neuen Podcastfolgen, meinen wöchentlichen Meditationen, Coaching-Angeboten und mehr.Ich freue mich auch sehr, von dir zu lesen – teile deine Gedanken mit mir auf Instagram (@jakob.horvat) oder schick mir ein E-Mail an mail@jakobhorvat.com.Wenn du mithelfen magst, dass noch mehr Menschen davon profitieren, kannst du Thousand First Steps eine Rezension auf iTunes schreiben, deinen Freunden und Bekannten davon erzählen oder einen Screenshot in deiner Insta-Story posten.Schau auch gerne vorbei auf www.jakobhorvat.com für mehr Infos, dort findest du auch Links zu meinem Buch WELTNAH – Raus aus der Komfortzone, rein ins Leben, Vorträgen, Interviews und wertvolle Impulse für deine persönliche und spirituelle Weiterentwicklung.
Die Situation der Menschenrechte in den USA hat sich unter der aktuellen Trump-Regierung dystopisch zugespitzt. Christ*innen verschiedener Kirchen haben dies durch einen Pakt für ihren Kulturkampf mit herbeigeführt. Arnd Henze beleuchtet in seinem aktuellen Buch "Mit Gott gegen die Demokratie - Warum der christliche Nationalismus uns alle angeht" 100 Jahre amerikanischen Kulturkampf um Bewahrung versus Fortschritt. Im Gespräch mit Lilith erzählt Arnd, der von sich sagt, er sei kein Optimist, wieso er dennoch Hoffnung hat - und was es vom gewaltfreien zivilen Widerstand in den USA auch für Deutschland und die Kirchen hierzulande zu lernen gibt. Social Media für Glaube und Kirche - das ist der yeet-Podcast: [yeet](https://www.yeet.de)-Redakteur* innen befragen Expert* innen und Influencer* innen und begeben sich auf die Suche nach den großen und kleinen Perspektiven auf die digitalen Kirchen-Räume und Welten in den Sozialen Medien.
In dieser besonderen Folge nehme ich dich mit hinter die Kulissen unseres Königinnen-Seminars. Stell dir vor, du setzt dir eine Krone auf den Kopf und läufst gemeinsam mit anderen Frauen durch einen Speisesaal voller Menschen. 180 Augenpaare schauen dir nach. Jeder sieht dich. Jeder nimmt dich wahr. Genau das haben wir getan. Und dabei wurde etwas sehr Spannendes sichtbar: Sichtbarkeit beginnt nicht auf Social Media. Sichtbarkeit beginnt in uns. Denn wenn du bereit bist, dich von 180 Menschen anschauen zu lassen, verliert plötzlich auch das Facebook Live, das Instagram Reel oder das Video für dein Business seinen Schrecken. Doch das war nur ein Teil der Transformation. In unseren systemischen Aufstellungen wurden tief sitzende Blockaden sichtbar. Wir haben angeschaut, was zwischen Menschen und ihrem Erfolg steht, was den Geldfluss verhindert und warum manche Angebote einfach nicht in die Welt kommen wollen. Eine der größten Erkenntnisse des Wochenendes war für mich: Manchmal glauben wir, mit einem bestimmten Angebot sichtbar werden zu müssen. Doch in Wahrheit wartet ein ganz anderes Geschenk darauf, gesehen zu werden. Und genau dort, wo der größte Widerstand sitzt, liegen oft die größten Möglichkeiten. In dieser Folge sprechen wir über Mut, Bewertungen, Sichtbarkeit, Erfolg und darüber, warum das Leben manchmal genau an der Stelle die Tür öffnet, vor der wir am meisten Angst haben.
17-Jährige am Bottroper ZOB belästigt, Schutz für Mauersegler in Gelsenkirchen, Widerstand gegen Bauvorhaben in Bottrop-Fuhlenbrock, Gelsenkirchen testet Überwachungsturm gegen Müllsünder
Sebastian Appolt ist Kaplan in Neuss und Präses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum Köln. Im "Blick in die Bibel" erzählt er am Montag von seiner Berufung zum Priester und über sein Theologiestudium, das ihn vom Rheinland nach München geführt hat. Appolt berichtet zudem von seiner Arbeit mit Jugendlichen und seiner Rolle als Priester in Neuss. In seiner Auslegung des Tagesevangeliums betont Appolt: Jesus ruft dazu auf, Unrecht nicht mit gleicher Münze heimzuzahlen, sondern Kreisläufe von Gewalt und Kränkung zu durchbrechen. Der Präses erklärt, wie das im Alltag aussehen kann – zum Beispiel, indem man sich in der Schule oder in den sozialen Medien bewusst gegen Lästereien stellt. Ein Gespräch, das zeigt, wie radikal und zugleich befreiend Jesu Worte heute sein können – und das Lust macht, genauer hinzuhören.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin! Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel! Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm! Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab! (Mt 5,38-42)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
François hat eine Stadtbahn gegen den Widerstand von zwei Dritteln der Bevölkerung gebaut. Er hat Fahrspuren für Autos in Fahrradinfrastruktur umgewandelt. Und er hat 2020 kostenlosen Nahverkehr eingeführt - nicht als politisches Gadget, sondern als Kirsche auf einem Kuchen, den er vorher gebacken hat. Über diesen Kuchen sprechen wir heute. Aber zuerst ein kurzes Wort in eigener Sache. Dieser Podcast existiert, weil ich glaube, dass die richtigen Gespräche geführt werden müssen - auch wenn sie unbequem sind, auch wenn sie keine schnellen Lösungen liefern, auch wenn sie länger brauchen als ein Nachrichtenformat - und auch, weil leider nicht sehr viele intersektional in diesem Bereich arbeiten, also menschenzentriert für Jene, die immer wieder vergessen werden. Ich investiere in die Recherche, die Organisation, die Aufnahmen und Nachbereitung Zeit, die bekanntermaßen Geld ist. Das mache ich alles ohne Zahlschranke, weil ich möchte, dass alle an dem Wissen teilhaben können. Zur Finanzierung meines Podcasts suche ich deshalb Partner*innen, die zu meiner Arbeit und meiner großartigen Community passen. Unternehmen, Organisationen oder Initiativen, die Mobilität, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Wandel nicht als Kulisse nutzen, sondern selbst daran arbeiten. Wenn ihr Teil davon sein wollt – als Förderer, als Kooperationspartner, als Sponsor einer Folge oder auch eines ganzen Monats, dann meldet euch! In dieser Folge sprechen wir über einen Weg, der nicht mit einer großen Vision begann, sondern mit einer nüchternen Bestandsaufnahme: eine Hauptstadt, komplett aufs Auto ausgerichtet. Kaum Fahrradinfrastruktur. Eine Stadtbahn, die seit 30 Jahren diskutiert wurde, ohne dass etwas passierte. Und Investitionsrückstände in der Bahn, die sich über Jahrzehnte aufgestaut hatten. François hat das systematisch abgearbeitet. Erst als Beigeordneter Bürgermeister der Stadt Luxemburg, wo er einer zentralen Brücke eine Autospur wegnahm - und damit einen Sturm der Entrüstung auslöste. Dann als Minister, mit einem Investitionsprogramm, das Prioritäten setzte, einem nationalen Mobilitätsplan bis 2035 und dem Leitprinzip, das alles zusammenhält: Wir müssen Menschen bewegen, nicht Fahrzeuge. Schön, dass du reinschaltest! Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich – vom wöchentlichen Newsletter bis hin zu einzelnen Zahlungen – alles hilft. Eine Übersicht findest du hier. Anfragen als Speakerin oder Moderatorin gern an backoffice@katja-diehl.de! Die Stadtbahn ist dabei das eindrücklichste Beispiel. Als Bausch das Projekt 2013 anschob, waren nur 38 Prozent der Bevölkerung dafür. Er baute trotzdem - ließ vorher einen maßstabsgetreuen Holzprototyp mitten in der Innenstadt aufstellen, sammelte sechs Wochen lang Feedback aus der Bevölkerung, integrierte Vorschläge sichtbar und öffentlich, veranstaltete Tage der offenen Tür in der Werkstatt. Als die erste Strecke eröffnet wurde, kippte die Stimmung: 80 Prozent Zustimmung. Heute nutzen 140.000 Menschen täglich diese eine Linie. Und niemand stellt das Projekt mehr in Frage. Der kostenlose Nahverkehr, für den Luxemburg weltweit bekannt wurde, ist in diesem Gespräch fast eine Randnotiz - und das mit Absicht. François erklärt, warum er ihn selbst zunächst für „zu früh" hielt, unter welcher Bedingung er zugestimmt hat, und warum er bei jedem Interview zum Gratisticket die Journalist*innen bat, kurz zuzuhören: Dieser sei "nur" die Kirsche auf dem Kuchen. Den Kuchen muss man erst backen. Das kostet Investitionen, Qualität, Verlässlichkeit. Wer nur die Kirsche hinsetzt, schafft Frustration. Deutschland bekommt von François einen klaren Spiegel vorgehalten. Das Deutschlandticket ohne Investitionsstrategie, der Tankrabatt als Reflex, das fehlende Gesamtkonzept - er spart nicht mit Analyse und macht keinen Hehl daraus, dass er das strukturelle Problem in Deutschland in fehlenden Plänen sieht.
Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ist bereits unterzeichnet. Doch die innenpolitische Ausmarchung nimmt erst jetzt so richtig Fahrt auf. Kritik kommt einerseits vom Bauernverband und andererseits von Umweltorganisationen, Grünen und der SP. Während acht Jahren hat die Schweiz gemeinsam mit den weiteren Efta-Staaten ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ausgehandelt. Im September letzten Jahres unterzeichnete der zuständige Bundesrat Guy Parmelin das Verhandlungsergebnis in Rio de Janeiro. Zum Mercosur gehören die südamerikanischen Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay – ein Markt mit über 270 Millionen Menschen. Durch das Abkommen werden rund 96 Prozent der Schweizer Exporte in die Mercosur-Zone zollbefreit. Wie wichtig ist das Abkommen für die Schweizer Wirtschaft? Bauernverband droht mit Referendum Das Freihandelsabkommen ermöglicht umgekehrt auch den Mercosur-Staaten einfachere Exportbedingungen. So können sie grössere Mengen an Fleisch, Getreide oder Wein zu tieferen Zollsätzen in die Schweiz verkaufen. Dagegen regt sich Widerstand aus der Landwirtschaft. Die Bauern befürchten hohe Einbussen und fordern eine höhere Entschädigung. «Der Beschluss des Bundesrates ist derart provokativ, dass wir uns ganz klar Gedanken machen das Referendum betreffend», liess sich Bauernpräsident Markus Ritter zitieren. Muss die Schweizer Landwirtschaft höher entschädigt werden? Oder sind die Forderungen in der Höhe von über 800 Millionen Franken völlig überrissen? Kritik von Umweltorganisationen, Grünen und SP Auch aus linken Kreisen kommt Gegenwind. Sie fordern weitergehende Massnahmen in den Bereichen Umweltschutz und Menschenrechte. So soll die Schweiz etwa die Entwaldungsverordnung der EU übernehmen. Sind die im Abkommen bereits enthaltenen Nachhaltigkeitskapitel griffig? Oder droht eine unheilige Allianz aus Grünen und Bauern, das Freihandelsabkommen zum Absturz zu bringen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 12. Juni 2026 in der «Arena»: – Markus Ritter, Nationalrat Die Mitte/SG und Präsident Schweizer Bauernverband; – Meret Schneider, Nationalrätin Grüne/ZH; – Tiana Moser, Ständerätin GLP/ZH; und – Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem.
Ein weitgehend vergessenes Kapitel des Zweiten Weltkrieges: Tessinerinnen und Tessiner unterstützten italienische Partisanen im Kampf gegen den Faschismus. Der Tessiner Historiker Rues spricht im Tagesgespräch mit Iwan Santoro über diese damals verbotene grenzüberschreitende Hilfe in Kriegszeiten. Rund zwei Jahre lang, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, kämpften Partisanen im Gebiet um Domodossola nahe der Schweizer Grenze gegen italienische Faschisten und die deutsche Wehrmacht. Kurz vor Kriegsende entstand dort für wenige Wochen die freie Partisanenrepublik Ossola. Auch Tessinerinnen und Tessiner unterstützten den Widerstand. Sie schmuggelten Waffen über die Grenze und versteckten Partisanen vor den Faschisten. In der neutralen Schweiz war diese Form der Nachbarschaftshilfe jedoch verboten. Viele der Helferinnen und Helfer wurden deshalb bestraft. Mehr als 80 Jahre später sollen sie nun für ihr Engagement offiziell rehabilitiert werden. Der Nationalrat hat bereits zugestimmt. Der Ständerat dürfte der Rehabilitierung nächste Woche zustimmen. Der Tessiner Historiker Raphael Rues hat die Ereignisse in seinem Buch «Kampfzone Ossola» aufgearbeitet. Im Tagesgespräch mit Iwan Santoro erzählt er, wie nah die Wirren des Zweiten Weltkriegs damals an die Schweizer Grenze heranrückten.
Das Bundesgericht hat entschieden, dass die Städte Zürich und Winterthur einen Mindestlohn einführen dürfen. Gewerkschaften und Linke Parteien fühlen sich bestärkt. Zugleich stossen sie auf Widerstand aus dem nationalen Parlament. Weitere Themen: Jean Ziegler ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Der frühere Soziologieprofessor, UNO-Sonderberichterstatter und SP-Nationalrat hat ein Leben lang gegen den Kapitalismus, gegen den Hunger und für mehr soziale Gerechtigkeit gekämpft. Ein Nachruf. Der Ständerat will den Ausbau des Stromnetzes zusätzlich beschleunigen und nimmt die sogenannte «Netzexpress-Vorlage» an – zur Freude von Umweltminister Albert Rösti. Damit werden neue Höchstpannungsleitungen wieder grundsätzlich oberirdisch gebaut und nicht in die Erde verlegt. Und das, obwohl sich Anwohnerinnen und Anwohner oft daran stören.
Der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah eskaliert erneut. Nach iranischen Raketenangriffen auf Israel und israelischen Gegenschlägen wächst die Sorge vor einem Flächenbrand im Nahen Osten. Gleichzeitig versucht US-Präsident Donald Trump weiter, einen Deal mit dem Iran durchzusetzen - gegen den Widerstand vieler in Israel.
G7 in Evian – aus Angst vor Ausschreitungen sichern Genfer Ladenbesitzer ihre Geschäfte, Widerstand gegen Freileitungen im Reusstal, Kostenloser Velokurs für Kinder
In dieser Folge sprechen wir über drei große Themen, die uns alle betreffen: die neue Gentrifizierungswelle in den Städten, den zähen Kampf gegen Geldwäsche in Deutschland und die wachsende KI-Skepsis unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wir werfen einen Blick auf aktuelle Studien, persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Trends, die hinter den Schlagzeilen stehen. Dabei diskutieren wir, warum Familien in Szenevierteln zum Statussymbol werden, wie politische Blockaden effektive Finanzkriminalitätsbekämpfung ausbremsen und weshalb KI trotz aller Versprechen auf Widerstand bei der jungen Generation stößt. Wie immer nehmen wir kein Blatt vor den Mund, hinterfragen Entwicklungen kritisch und geben Einblicke aus unserer eigenen Lebensrealität. Hört rein, wenn ihr wissen wollt, was in den Innenstädten, Banken und Köpfen junger Menschen wirklich los ist – und was das alles für unsere Zukunft bedeutet.
Alexander und Sybille Tetsch engagieren sich schon lange für den Umweltschutz. Geprägt hat sie der Widerstand gegen das Endlager Gorleben und den Braunkohletagebau in der Lausitz. Und auch als Restaurantbetreiber geht ihr Kampf für die Umwelt weiter. Bürger, Britta www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Woop! Woop! Heute habe ich gleich drei Gäste – und zwei Bücher, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch beide dieselbe Frage stellen: Was tun wir, wenn die Demokratie unter Druck gerät? Zuerst spreche ich mit Christian Goeschel und Daniel Hedinger. Die beiden Historiker haben mit „München 38" (C.H.Beck) ein Buch über drei Tage geschrieben, die die Welt verändert haben. September 1938 – Chamberlain, Daladier, Hitler. Appeasement statt Widerstand. Krieg trotzdem. Warum dieser Moment so viel über unsere Gegenwart sagt, darüber reden wir. Und dann ist Arne Semsrott zu Gast. Aktivist, Journalist, SPIEGEL-Bestsellerautor – und jemand, der sich mit Ohnmacht schlicht nicht abfindet. In „Gegenmacht" (Droemer) zeigt er, wie die Zivilgesellschaft zurückschlägt. Nicht irgendwann. Jetzt. Geschichte als Warnung. Und ein Manifest für den Moment. Schön, dass ihr dabei seid. Enjoy!^^
US-Präsident Donald Trump kündigt Investitionen von 700 Millionen US-Dollar zur Unterstützung von Kohlekraftwerken, Minen und Exporten an. Die Regierung verspricht niedrigere Energiekosten und mehr Versorgungssicherheit. Umweltgruppen kündigen Widerstand an.
Kannst du deine Vision verkörpern? Warum die Stürme im Außen kein Zeichen zum Gehen sind, sondern zum Bleiben. Was passiert, wenn das Leben plötzlich laut wird? Wenn Widerstände auftauchen, Zweifel stärker werden und alles in deinem Außen scheinbar gegen deinen Weg spricht? In dieser Episode von UNTAMED sprechen wir über einen der größten Irrtümer auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben: die Annahme, dass Herausforderungen ein Zeichen dafür sind, dass wir falsch liegen. Doch was, wenn die Stürme nicht gekommen sind, um dich umzudrehen – sondern um zu prüfen, wie sehr du bereit bist, deine Vision wirklich zu verkörpern? Wir tauchen ein in die Frage, warum viele Menschen ihre Träume genau dann verlassen, wenn sie beginnen, Realität zu werden. Warum Nervensystem, alte Muster und die Angst vor Sichtbarkeit oft als „Zeichen“ missverstanden werden. Und wie du lernst, zwischen echter Intuition und Fluchtimpulsen zu unterscheiden. Diese Episode ist eine Erinnerung daran, dass Verkörperung nicht bedeutet, sich nur dann sicher zu fühlen, wenn alles leicht ist. Wahre Verkörperung zeigt sich genau dann, wenn es unbequem wird. In dieser Folge erfährst du: * Warum Widerstände nicht automatisch bedeuten, dass du auf dem falschen Weg bist * Wie du erkennst, ob du deiner Intuition folgst oder vor Wachstum flüchtest * Weshalb Stürme im Außen oft ein Zeichen von Expansion sind * Warum deine Vision Stabilität in dir braucht, bevor sie im Außen sichtbar wird * Wie du in herausfordernden Phasen bei dir und deinem Weg bleiben kannst * Was es bedeutet, deine Zukunft bereits heute zu verkörpern “Die Qualität deiner Vision zeigt sich nicht daran, wie du handelst, wenn alles leicht ist. Sie zeigt sich darin, ob du bleibst, wenn der Sturm kommt.” Wenn dir diese Folge gefallen hat, teile sie mit einer Person, die gerade daran erinnert werden darf, dass Widerstand nicht das Ende des Weges bedeutet. Bewerte den Podcast und hinterlasse eine Rezension, damit noch mehr Menschen den Mut finden, ihrer eigenen Wahrheit zu folgen. Danke, Deine Sina.
Bevor sie am Theater arbeitete, hatte sie einen prägenden Aufenthalt in der Sowjetunion. Aus dem heraus entstand ihr erstes Buch "Plötzlich ist es Nacht". Seitdem seziert Sie Justiz, Kirche, Schule und Machtmissbrauch. In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Petra Morsbach über ihren neuen Roman "Orion", Krankheit, Widerstand - und darüber, was Literatur im Leben bewirken kann.
10. September 1997: Unverhofft gewinnt die Voyager ein neues Crewmitglied – Seven of Nine, frisch dem Borg-Kollektiv entrissen, aber voller Widerstand gegen die neue Existenz ohne die Stimmen der Vielen im Kopf. Auf der anderen Seite heißt es Abschied nehmen von Kes, die ihre nächste Evolutionsstufe erreicht. Hinter den Kulissen viele Fragen rund um Jeri Ryan und Jennifer Lien. Nur hier mit extra Horst-Lichter-Content. In Deutschland: Die Gabe, ausgestrahlt am 30. Oktober 1998.
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten sprechen in dieser Folge über einen der blinden Flecken vieler KI-Transformationen: den Widerstand erfahrener Mitarbeitender. Im Zentrum steht die These, dass Skepsis gegenüber KI im Unternehmen meist kein Altersproblem ist, sondern die Folge von Vertrauensbrüchen, fehlender Qualifizierung und unklaren Zukunftsversprechen. Die Episode zeigt, warum Domänenwissen älterer Fachkräfte für den Erfolg von KI-Projekten unverzichtbar ist und welche Führungsfehler Beteiligung im Keim ersticken. Außerdem wird konkret beschrieben, wie Unternehmen aus stiller Blockade produktive Mitgestaltung machen können.00:00 KI-Euphorie im Meeting und verschränkte Arme im Raum02:22 Warum Widerstand gegen KI oft falsch gelesen wird03:23 Das Management-Märchen von Bequemlichkeit und Alter04:44 Schlechte Change-Erfahrungen prägen heutige Skepsis05:45 Effizienzgewinne schaffen oft nur noch mehr Arbeitsdruck06:26 Fehlende Qualifizierung als Kernproblem der Transformation07:04 Warum ältere Mitarbeitende systematisch übersehen werden07:47 Erfahrung ist kein Bremsklotz, sondern der entscheidende Rohstoff09:24 Stille Enteignung von Lebensleistung durch KI-Systeme10:10 Die drei Führungshebel für echte Beteiligung12:20 Lernen ohne Gesichtsverlust statt öffentlicher Blamage14:02 Echte Mitgestaltung statt Change-Management-Sprech15:07 Fünf konkrete Schritte aus Widerstand echte Mitarbeit zu machen21:04 KI als kulturelle Zumutung und neues Loyalitätsversprechen23:22 Co-Pilot oder Passagier: die entscheidende FührungsfrageHier geht's zum Artikel:https://ventureaibriefing.substack.com/p/ki-transformation-fur-50Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Reil, Juliane www.deutschlandfunk.de, Corso
Wir versloppen uns zu Tode: Der Papst hat eine Meinung zu KI - und sie fällt sehr deutlich aus. Die KI ist kein Mensch, die Tech-Broligarchie ist moderner Kolonialismus, KI muss entwaffnet werden und unsere Daten gehören uns und nicht denen, die sie verarbeiten. Über diese Deutlichkeit, über den Widerstand, den wir dagegen aufbringen müssen und warum der Innenminister gegen ein Social-Media-Verbot für Minderjährige ist - das alles heute. Der Podcast zum größten Raubzug der Menschheit gegen die Menschheit. ➡️ Die Enzyklika im Volltext: https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/encyclicals/documents/20260515-magnifica-humanitas.html ➡️ Gavins Gedanken zur Enzyklika in geschriebener Form: https://gavinkarlmeier.de/ist-claude-ein-kind-gottes/ ➡️ Gavins Internetgameshow auf der re:publica, ”Wer wird Social-Medionär?”: https://www.youtube.com/watch?v=3U6WHBayvxM ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: http://hakendran.org
Seit 1. Januar 2026 ist die Wehrpflicht wieder in Kraft. Alle Staatsbürger, die ab diesem Datum das 18. Lebensjahr erreichen, werden angeschrieben. Die männlichen Adressaten müssen, die weiblichen können den Fragebogen ausfüllen. Jüngst wurde berichtet, dass bislang rund 28 Prozent der männlichen Adressaten nicht geantwortet hätten. Ist das ein stiller Protest, reine Gleichgültigkeit oder einemWeiterlesen
Donald Trump ringt um einen möglichen Deal mit dem Iran - und plötzlich wirkt alles wieder offen. Während aus Washington zunächst Signale kamen, dass ein Abkommen kurz bevorstehen könnte, wächst der Widerstand gegen einen möglichen Iran-Deal massiv: in Israel, unter Republikanern - und offenbar auch im Weißen Haus selbst. Gleichzeitig eskaliert Russland den Krieg gegen die Ukraine weiter. Nach einem der schwersten Angriffe seit Kriegsbeginn liegt Kiew erneut unter Schock.
Buchmann, Anja www.deutschlandfunk.de, Corso
Für Schwedens Regierung ist die Atomkraft notwendig für eine klimafreundliche Zukunft. Neue Reaktoren sollen gebaut werden. Der Staat verspricht Investoren schnellere Genehmigungen, günstige Kredite und Mindesteinnahmen. Doch es gibt auch Widerstand. Sinram, Jana www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Der US-Präsident verspricht seinem Warschauer Kollegen Truppen. Trägt die Bundesregierung Sanktionen gegen Israels Sicherheitsminister mit? Die Republikaner im Senat machen nicht mehr alles mit. Das ist die Lage am Freitagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergrund hier: Die Nato fürchtet den Trump-Schock Mehr Hintergründe: Wie Trump die Staatskasse plündert, um seine Unterstützer zu belohnen Die ganze Geschichte hier: Sanktionen gegen israelischen Minister? Jetzt könnte auch in Deutschland der Widerstand bröckeln +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Auf den Kanaren erproben die Spanier ihre kolonialen Bestrebungen. Auf Teneriffa leisten die indigenen Guanchen aber unerwartet heftigen Widerstand - bis zum Jahr 1496. Von Tobias Sauer.