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Der Iran-Krieg spaltet - und im Podcast prallen zwei Welten frontal aufeinander.Paul diskutiert mit Linken-Politiker Bodo Ramelow über den US-/Israel-Schlag, Völkerrecht, Regime-Change und die Frage, ob Bomben Freiheit bringen können. Ramelow nennt das Mullah-Regime „diktatorisch“ und „inakzeptabel“, warnt aber vor einem „Regimewechsel durch Bombardement“ - mit Verweis auf Irak, Libyen und Syrien. Paul hält dagegen: Wie soll die iranische Opposition ohne massive Hilfe von außen ein hochgerüstetes Terrorregime stürzen? Ramelow setzt auf zivilen Widerstand, Streiks und wirtschaftlichen Druck („Basar zu“), kritisiert zugleich die westliche Iran-Politik der letzten Jahrzehnte - und Donald Trump als unberechenbaren „Kriegspräsidenten“.Außerdem Thema: Deutschlands Rolle und Europas Haltung gegenüber Trump - inklusive Ramelows scharfer Kritik an Kanzler Merz und dessen Auftritt in den USA. Und zum Schluss wird's innenpolitisch brisant: Ramelow über Antisemitismus und Israel-Hass in Teilen der Linken, Streit mit der Parteijugend („Israel muss weg“) - und warum die Debatte um Gaza für ihn ein Brennglas für breiteren Antisemitismus in Deutschland ist.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Journalist und Nahost-Experte Karim El-Gawhary beschreibt die Situation im Gazastreifen als humanitäre Katastrophe mit zerstörter Infrastruktur, massiver Vertreibung und einer „Waffenruhe“, die diesen Namen kaum verdient. Er betont, dass die israelische Besatzung von Gaza und Westjordanland der zentrale Kernkonflikt ist und skizziert vier Optionen: Status quo, Vertreibung der Palästinenser, eine inzwischen fast unmögliche Zwei-Staaten-Lösung und eine schwer vorstellbare Einstaaten-Lösung mit gleichen Rechten für alle. El-Gawhary kritisiert die Rolle der USA und die „Glitzerpläne“ für Gaza, die die Lebensrealität der Palästinenser ausblenden, und warnt vor der politischen Dynamik unter Präsident Trump. Im Blick auf den Iran spricht er über ein reformunfähiges Regime, eine polarisierte Gesellschaft, mögliche Szenarien von Militärdiktatur bis Staatszerfall und die Gefahr eines regionalen Flächenbrands inklusive Angriffen auf Öl-Infrastruktur und der Straße von Hormus. Er erklärt, wie begrenzt der Zugang von Journalist:innen nach Gaza ist, schildert seine Arbeitsweise mit lokalen Partnern vor Ort und warum er konsequent menschennahe Geschichten erzählt. El-Gawhary setzt sich mit Vorwürfen der Einseitigkeit und des Antisemitismus auseinander und verweist darauf, dass Begriffe wie „Besatzung“ und „besetzte Gebiete“ völkerrechtlich definiert und vom Internationalen Gerichtshof bestätigt sind. Persönlich spricht er über Shitstorms, die Nicht-Verlängerung seines ORF-Vertrags, die große öffentliche Wertschätzung und seine Motivation, als unabhängiger Journalist weiterzuarbeiten – unter anderem mit einem wöchentlichen Podcast „Nahost. Nah dran.“ und Live-Formaten. Zum Schluss erzählt er, wie ihn Geschichten extremer Gewalt und Ohnmacht belasten und warum „Ausladen“ – also Erzählen, Schreiben und Diskutieren – für ihn ein zentraler Weg ist, seelisch in Balance zu bleiben. Podcast-Empfehlung der Woche: Podcast "Freiwärts - Aus dem Trauma in die Kraft" Titelbild Folge: Sascha Osaka Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen [findest du hier.](https://linktr.ee/feuerundbrot) Nach der Veröffentlichung der Epstein-Files hört man es immer wieder: Die Schwurbler hätten recht! Sie verdienten eine Entschuldigung. Schließlich würden die Akten ja beweisen, was in dunklen Ecken des Internets schon lange behauptet wird. Waren wir also wirklich Schlafschafe, die die Wahrheit nicht sehen wollten? So einfach ist das nun auch wieder nicht - denn die die großen Verschwörungserzählungen der letzten Jahre steckten voller Antisemitismus und führten wichtige Themen viel mehr ad absurdum, als sie ernsthaft zu behandeln. Gleichzeitig: Ist es nicht angebracht sich nach der Veröffentlichung der Epstein-Files sich zu fragen, ob man zu gutgläubig war? Braucht es mehr Skepsis gegenüber den Reichen und Mächtigen? Und sollte man mehr Dinge für möglich halten, auch wenn sie erst einmal absurd erscheinen? Wie machen wir einen Raum auf, in dem man wild spekulieren darf, ohne direkt in Rabbit Holes mit Radikalisierungspotential zu fallen? In dieser Folge stellt Alice einen Hot Take auf: Vielleicht braucht eine kritische Gesellschaft Verschwörungstheorien - nur müssten sie halt besser sein.
In dieser Folge spreche ich mit Martin Herrnstadt über die Verbindungen von sich formierenden Sozialwissenschaften, Nationalismus und Antisemitismus im späten 19. Jahrhundert. Als Quelle steht ein Text des Sozialstatistikers Gottlieb Schnapper-Arndt von 1888 im Vordergrund, der die Instrumentalisierung vermeintlich sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse im deutschen Kaiserreich kritisierte. Gast: Martin Herrnstadt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen. Zudem ist er Initiator und einer der Leiter des internationalen DFG Forschungsnetzwerks Global Cultures of Enquête: Towards a Praxeology of Surveying (17th – 21st Century).
Kaiser, Peter www.deutschlandfunkkultur.de, Religionen
Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist stolz: Die neue Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien ist jüdischer Herkunft. Und sie bekennt sich dazu. Sie war nicht immer so offen. Lange hielt sich die CDU-Politikerin an die Mahnung ihrer Mutter, ihr Jüdischsein in der Öffentlichkeit lieber zu verschweigen. Seitdem die ehemalige schleswig-holsteinische Bildungsministerin zum Bundeskabinett gehört, erhält sie aufgrund ihrer Positionen vermehrt Hassnachrichten. Prien vertritt entschieden ihre Standpunkte. Die Ministerin will den Kampf gegen Antisemitismus verstärken. Zudem wirbt sie für eine differenziertere Israel-Debatte. Karin Prien bringt eine neue Note ins Bundeskabinett. Wie stehen die jüdische Community, Weggefährten und Kritiker dazu?
Die Republik im Krisenmodus: Krieg in Europa, Antisemitismus auf den Straßen, eine erstarkende AfD - und eine Demokratie, die sich ihrer selbst nicht mehr sicher scheint.Zum 70. Geburtstag spricht Michel Friedman so klar wie selten über seine größte Sorge: dass Freiheit, Menschenwürde und jüdisches Leben in diesem Land wieder brüchig werden. Er warnt vor Rechtsextremismus, radikalisierten Milieus – und vor einer Müdigkeit der Demokraten, die gefährlicher sein könnte als jeder politische Gegner. Wie ernst ist die Lage wirklich? Und was passiert, wenn eine Gesellschaft aufhört, ihre eigenen Werte zu verteidigen?Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Online-Chuzpe: Jüdische Influencerinnen und ihr Kampf gegen Antisemitismus Eine Sendung von Jens Rosbach Redaktion Sabine Brütting
Die Berlinale 2026 ist längst vorbei, aber die Debatte beginnt erst richtig. Antisemitismus-Vorwürfe, antiisraelische Töne und die Sorge vor einer politischer Vereinnahmung überschatten das Festival und dessen Zukunft. Rixa Fürsen über die Frage: Wie lassen sich Kunstfreiheit und Meinungsfreiheit mit der klaren Ächtung von Antisemitismus vereinbaren? Im 200-Sekunden-Interview geht es dann mit Katrin Göring-Eckardt (Grüne) ebenfalls um die Kontroverse: Was tun gegen einen augenscheinlich tief sitzenden Antisemitismus in Teilen der Kulturszene? Welche politischen Konsequenzen braucht es? Die AfD verbucht einen juristischen Teilerfolg. Das Verwaltungsgericht Köln untersagt dem Verfassungsschutz vorerst, die gesamte AfD als rechtsextremistisch einzustufen. Was bedeutet das praktisch für die Partei, für den Verfassungsschutz und für die politische Debatte? Einschätzungen dazu von Pauline von Pezold, Host unseres POLITICO-Podcasts „Inside AfD“. Und zum Schluss: ein Blick in die „schwarz-gelbe“ Kartoffelküche. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Die Marke Simson ist beliebt. Klar, es müffelt schon ein bisschen nach Zweitaktmotor, wenn man hinterher fahren muss. Aber: So richtig etwas dagegen haben, das fällt schwer. Simson steht für Freiheit auf zwei Rädern, jugendliche Unabhängigkeit und 60 Kilometer pro Stunde bei 50 Kubikzentimeter Hubraum. Kaum denkbar eigentlich, dass es um diese sympathische Marke Streit geben kann. Doch den gibt es. Einen politischen, kulturellen, gesellschaftlichen - und allen voran persönlichen. Zwischen Nachfahren der jüdischen Gründefamilie Simson und der AfD. Die Familie wirft der in fünf Bundesländern als rechtsextrem eingestuften Partei vor, den Namen politisch zu vereinnahmen, etwa bei Plakaten mit Aufschriften wie „Lieber Simson statt Lastenrad“. Die Partei weist das zurück. In dieser Folge „Thema in Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung wird den Fragen nachgegangen, die sich jetzt stellen: Was steckt hinter dem Konflikt? Wie wird es damit weitergehen? Und: Wie sehr beschäftigt das Ganze eigentlich diejenigen, die Fan der Marke Simson sind und einfach nur Moped fahren? Podcast-Host Fabian Deicke spricht über all das mit Investigativreporter Josa Mania-Schlegel. Der hat unter anderem mit Dennis Baum in New York telefoniert. Baum ist Großneffe der früheren Eigentümerfamilie, die 1936 im Zuge der damaligen „Arisierung“ von den Nationalsozialisten enteignet wurde - und fliehen musste. Baum, 80 Jahre alt, früher Investmentbanker, ist im Podcast zu hören. Die Verwendung des Namens Simson durch die AfD nennt er „skurril“ und empfindet es als „eine absolute Beleidigung für das Erbe unserer Familie“. Doch kann er etwas dagegen tun? Und wie erfolgsversprechend sind rechtliche Schritte gegen die AfD? Der Podcast gibt Antworten. Insbesondere wird nachgeforscht, welche Rolle Markenrechte, Treuhand-Verträge aus der Wendezeit und die Nachfolgegesellschaft der einstigen DDR-Betriebe spielen. Josa Mania-Schlegel ordnet die juristischen Hintergründe ein – und macht deutlich, dass es für diesen Streit wohl weder eine schnelle noch einfache Lösung geben könne. Und was sagen eigentlich Simson-Fans zu alldem? In Gröditz im Landkreis Meißen leben Justin, Arvid und Gregor. Drei Jugendliche, die seit sie 15 Jahre alt waren, den Führerschein haben und Moped fahren. Wie nehmen die Jungs die Debatte wahr? Stört sie daran etwas? Und wie wichtig ist für sie ihre "Simme"? Spoiler: Das Moped ist ihnen sehr wichtig - und zu der Debatte haben sie eine klare Meinung. Schließlich analysiert auch Politikwissenschaftler Janek Treiber von der TU Dresden den Markenstreit. Schadet das der AfD? Wieso ist die Partei immer wieder mit Ostalgie und der Verklärung der DDR-Geschichte erfolgreich? Und interessiert es eigentlich die Wähler, dass die Partei den Namen Simson, der auf eine jüdische Unternehmerfamilie zurückgeht, für sich nutzt? Die Antworten darauf gibt es im Podcast - inklusive reichlich Geknatter von S51, S50, Schwalbe und Co.
Junge jüdische Podcaster und Influencer zeigen online ihre vielfältige religiöse und kulturelle Identität und wollen sich nicht auf Holocaust oder Israel reduzieren lassen. In Podcasts und Videos diskutieren sie Themen wie Religion, Geschlecht und Migration. Zugleich reagieren sie auf politische Krisen und thematisieren verstärkt Antisemitismus - besonders seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023. Jens Rosbach schildert in Camino, wie ihre Aktivitäten den Zusammenhalt der jüdischen Gemeinschaft stärken, die in Deutschland oft verstreut lebt.
Schmierereien, Hitlergrüße, Gaza-Parolen: Gedenkstätten in Deutschland geraten zunehmend ins Visier politisch motivierter Attacken. Nahezu täglich wird eine Straftat gegen einen Gedenkort angezeigt, die Zahl hat einen neuen Höchststand erreicht. Seit dem 7. Oktober 2023, dem Terroranschlag der Hamas auf Israel und dem Gaza-Krieg, kommen auch Vorfälle mit Nahost-Bezug dazu. Panorama hat 130 Erinnerungsorte und Gedenkstätten befragt. Steht die deutsche Erinnerungskultur unter neuem Druck?
Lesen, Schreiben, Rechnen. Und vor allem: Denken. Begreifen. Zusammenhänge erkennen. Die Natur verstehen und Technologien durchdringen. All das gilt es zu lernen - in der Schule, für das Leben. Warum gelingt das in deutschen Schulen oft nicht gut genug? Was brauchen Kinder und Jugendliche, um gut zu lernen, was brauchen ihre Lehrkräfte, um gut lehren und was brauchen Schulen, um genau dafür Räume schaffen zu können? Diese Fragen kommen Ihnen bekannt vor? Kein Wunder! Schon seit Jahren und Jahrzehnten werden sie gestellt und beantwortet: Und doch ändert, verbessert sich viel zu wenig. Aber vielleicht hilft jetzt endlich das, was eigentlich immer hilft und aufrüttelt: Der Hinweis auf drohende Armut. Die Erkenntnis, dass es unser Land teuer zu stehen kommt, wenn es in Sachen Bildung seine Hausaufgaben nicht macht. Neue Berechnungen zeigen, wie stark der Wohlstand eines Landes von der Qualität seiner Bildung abhängt. Und Beispiele, wie es gehen könnte, gibt es auch. Also: Was hindert uns, unseren Kindern eine bessere Bildung und unserem Land mehr Wohlstand zu verschaffen? Und wie überwinden wir das, was uns hindert? Darüber spricht Oliver Glaap mit hr-Bildungsredakteurin Petra Boberg, mit Luca Dobrita, stellvertretender hessischer Landesschulsprecher, mit Katia Werkmeister vom ifo-Zentrum für Bildungsökonomik und Dr. Dirk Zorn, Direktor des Bereichs Bildung bei der Bertelsmann-Stiftung. Podcast-Tipp: ARD - Die Schule brennt - Der Bildungspodcast mit Bob Blume Der erneute Pisa-Schock ist ein klarer Hinweis: Im Bildungssystem herrscht Reformstau. Es fehlen in absehbarer Zeit tausende Lehrkräfte bei gleichzeitig wachsender Bildungsungerechtigkeit. Auch Klima, Krieg, KI und Antisemitismus fordern die Bildung massiv heraus. Um es kurz zu machen: Die Schule brennt. Bob Blume ist Lehrer und Bildungsinfluencer. Um zu verstehen, welche Brände gelöscht werden müssen, spricht er im SWR Podcast "Die Schule brennt" mit Fachleuten. Gemeinsam versuchen sie, die Bildungsmisere aus verschiedenen Perspektiven und Fachrichtungen zu beleuchten. Wo besteht akuter Handlungsbedarf? Welche Hindernisse gibt es? Aber auch: welche Lösungen? https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-schule-brennt-der-bildungspodcast-mit-bob-blume/urn:ard:show:0798e0e66b576457/
Der Tag in NRW: Mehr linksextremistische Straftaten; Wie strahlt das neue Heizungsgesetz auf Branche in NRW aus? Studie: 45.300 Ganztagsplätze fehlen. Auch weiter Feuerwerk auf Rheinkirmes; Firma aus Moers macht Müll zu Energie; Lehrkräfte sollen verstärkt gegen Antisemitismus vorgehen; Müllfalle im Rhein - Wieviel Müll ist wirklich drin?; Boxweltmeister aus Pulheim will Titel verteidigen; Moderation: Wolfgang Meyer Von WDR 5.
Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg lässt seine Dauerausstellung von Akteuren der jüdischen Community neu kommentieren. Elf Stationen erklären Antisemitismus - und Strategien dagegen.
Pro-Israel oder pro-Palästina? Dazwischen scheint es wenig zu geben. Die linke Szene ist tief gespalten, und beide Seiten stehen sich in dieser Frage unversöhnlich gegenüber. Der Riss geht auch durch die Linkspartei.
HAMBURG AKTUELL - Der Stadtnachrichten Podcast von Radio Hamburg und HAMBURG ZWEI
Wie wunderbar, dass Rebecca Vaneeva, Vizepräsidentin des Verbandes der jüdischen Studierenden Nord in dieser Folge zu Gast im Stadtnachrichten-Podcast ist!Mit ihr spreche ich unter anderem auch über ein Thema, das uns alle angeht: Antisemitismus auf dem Campus – leider auch hier bei uns in Hamburg. Welche Schutzmöglichkeiten gibt es für betroffene Studierende? Welche Verantwortung tragen die Hochschulen? Und wie können wir da alle unseren Beitrag für ein respektvolles, tolerantes und friedliches Miteinander leisten? Hört rein in die aktuelle Folge, es lohnt sich!
Antisemitische Hetze findet zunehmend auch auf digitalen „sozialen“ Medien statt. Wie können wir diesem Hass begegnen, was können wir dagegen tun? In dieser Folge ist Michael Blume im Gespräch mit Josephine Ballon, Geschäftsführerin bei HateAid e.V. HateAid unterstützt Betroffene digitaler Gewalt durch Beratung und rechtliche Unterstützung und setzt sich für Menschenrechte im digitalen Raum ein. Wie ist die aktuelle Rechtslage zum Schutz gegen digitale Gewalt? Wieso haften Plattformen nicht für die Inhalte auf ihren Seiten? Sind wir eigentlich Kunden oder das Produkt digitaler und algorithmischer Plattformen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen wir uns in dieser Podcastfolge. Außerdem klären wir, was es wirklich bedeutet, „Trusted Flagger“ zu sein. Es wird auch an diesem Thema deutlich werden: Wenn rechtsstaatliche Prinzipien für religiöse Minderheiten nicht mehr gelten, dann stehen sie für alle zur Disposition. Daher ist auch der Kampf gegen Antisemitismus immer auch ein Kampf für unseren Rechtsstaat – auch im Netz. Und wieder einmal der Hinweis, dass diese Folge nicht im Studio aufgenommen wurde, daher kann es zu Abweichungen in der Aufnahmequalität kommen. Der spannende Inhalt macht das aber locker wieder wett! Sie sind selbst von digitaler Gewalt betroffen? Hier gibt es einen Überblick, wo Sie Hilfe und Beratung finden können: Hate Aid e.V. https://hateaid.org/ Melde- und Beratungsstelle „ReSpect! im Netz“ https://respectimnetz.de/ Hilfe für Opfer von Kriminalität beim Weißen Ring: https://weisser-ring.de/ OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt https://ofek-beratung.de/ Weitere Beratungsangebote finden Sie unter: https://initiative-toleranz-im-netz.de/hilfsangebote/
Die Techbranche fordert die Gesellschaften weltweit heraus: Konspiration, Rassismus, Antisemitismus stehen gegen Öffnung von Wissen für alle, Kommunikation und Erweiterung. Michel Friedman analysiert…
Das Islamkolleg Deutschland soll Imame ausbilden, die fest in der deutschen Gesellschaft verwurzelt und unabhängig von ausländischem Einfluss sind. Auch die umstrittene DITIB bildet Imame aus - und kooperiert mit dem Islamkolleg. Von Ita Niehaus.
In dieser Folge spricht Host Katharina Pagitz mit Journalistin und Content Creatorin Susanne Siegert (@keine.erinnungskultur) über Erinnerungskultur und Gedenkarbeit im digitalen Zeitalter. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Gedenken ohne Zeitzeug:innen weitergehen kann. Susanne Siegert erläutert, warum sie lieber von Gedenkarbeit als von Erinnerungskultur spricht und wie Social Media – insbesondere TikTok und Instagram – neue Zugänge für junge Menschen eröffnet. Themen sind unter anderem blinde Flecken im Schulunterricht, Täter:innenschaft in Familiengeschichten, der Umgang mit KI-Material, Videospiele ("Serious Games") sowie zunehmender Antisemitismus in Kommentarspalten.Weiterführende LinksHier geht es zu einem wissenschaftlichen Text zur Erinnerungskultur in ÖsterreichHier mehr Infos zur Waldheim-AffäreHier geht es zum Buch „Gedenken neu denken“ von Susanne Siegert (@keine.erinnerungskultur)Hier Links zu den Serious Games: Tribunal45 und Gegen Mauern: Vier Leben, vier Kämpfe"Hier mehr zur „Mühlviertler Hasenjagd“ Hier geht es zum Jahresbericht und Antisemitismusstudie 2024 in ÖsterreichHier geht es zum Rechtsextremismus-Bericht des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) 2025 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Der deutsch-israelische Rapper Ben Salomo kämpft gegen den wachsenden Antisemitismus: mit Initiativen, die Schüler aufklären sollen. Seine Erfahrungen an deutschen Schulen schildert er jetzt in einem Buch.
Der deutsch-israelische Rapper Ben Salomo kämpft gegen den wachsenden Antisemitismus: mit Initiativen, die Schüler aufklären sollen. Seine Erfahrungen an deutschen Schulen schildert er jetzt in einem Buch.
Folge #112 mit Laila Riedmiller aka @notwi ist jetzt online und wie immer auf allen gängigen Podcatchern oder über den Link in der Bio zu finden !! . Laila Noëmi Riedmiller ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FAU Erlangen-Nürnberg und (Sach-)Buchbloggerin. Sie hat Politikwissenschaft und vergleichende Religionswissenschaft studiert und promoviert aktuell über (extrem) rechte Zeitlichkeitsvostellungen. Nebenbei ist sie politisch-bildnerisch mit Schwerpunkt auf Antisemitismus, Rechtsextremismus und Antifeminismus tätig. Auf Social Media verbindet sie Buchrezensionen, Buchtipps, politische Gedankenanstöße und möglichst niedrigschwellige Wissenschaftskommunikation zu ihren Forschungsthemen mit Einblicken in das und Kritik am Wissenschaftssystem. Genau daran knüpfen wir in dieser Folge an und sprechen ausnahmsweise mal über das, was für angehende Lehrkräfte zwischen Schule und Schule liegt, nämlich die Uni. Was ist eigentlich der akademische Mittelbau, das WissZeitVG oder auch akademischer Kapitalismus? Und was hat das alles mit dem Lehramtsstudium zu tun? . Die tolle Illustration ist von: Lena Raith
Ein Gespräch über Emanzipation, Antisemitismus als «kultureller Code» und Erinnerung: In der aktuellen Folge des tachles-Podcast «Echo in die Zukunft» spricht David Dambitsch mit der israelischen…
Antisemitismus ist an deutschen Hochschulen ein Problem. Wie hat sich die Lage in den vergangenen Jahren entwickelt? Darüber spricht Elif Şenel mit Andreas Stahl, dem Leiter der zentralen Stelle für Beratung und Monitoring antisemitischer Vorfälle an Hochschulen in NRW. Von WDR 5.
Engelbrecht, Sebastian www.deutschlandfunk.de, Informationen am Morgen
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Im Feburar 2026 sendet Lx Radio - ein queerfeministisches Radio Kollektiv aus Hamburg - den Mitschnitt einer Veranstaltung von feminism unlimited Hamburg mit Cordula Trunk mit dem Titel: Is Palestine a feminist issue? Die Veranstaltung fand am 29. Oktober 2025 im Centro Sociale in Hamburg statt. Codula Trunk setzt sich in ihrem Vortrag mit der Verschränkung von Queer-Feminismus und Antisemitismus auseinander. CN: Der erste Teil des Vortrags behandelt sexualisierte Gewalt als Kriegshandlung und Kriegsstrategie ausführlich. Explizite Schilderungen von Gewalt sind jedoch rausgeschnitten worden. In der Sendung wird außerdem Yemi Alade als Künstler*in des Monats vorgestellt, sowie das queerfeministische Schlagekollektiv Dopamin161. Wie immer bekommt ihr auch eine spannende Burchrezension und queerfeministische News zu hören.
Nachdem wir uns im ersten Teil unserer Sendung mit den beiden Ansätzen der IHRA und der JDA zur Definition von Antisemitismus beschäftigt haben, wollen wir uns in diesem zweiten Teil der historischen Entwicklung des Antisemitismus widmen. Um die beiden recht unterschiedlichen Definitionsansätze bewerten und die teils scharfen politischen Auseinandersetzungen verstehen zu können, sollte man ja … 287 IHRA vs JDA – immer noch eine aufgeladene Debatte weiterlesen →
“Ich kann mit Moral nichts anfangen, und zwar mit gar keiner!” Dahinter setzt Florian Schroeder mehrere Ausrufezeichen. Er ist der Gast in der ersten Folge der neuen Staffel von extra 3 - Bosettis Woche, in der es um Medien, Moral und Ethik geht, abgeleitet von den beiden Themen Dschungelkönig Gil Ofarmi und Epstein Files. Moral sei immer personalisiert und die Geschichte zeige, dass das oft im Unheil endet, sagt der Kabarettist und Buchautor und beklagt, dass oft Moralinsaure in den gesellschaftlichen Debatten. Sarah hingegen hat einen anderen Blick auf Moral, die sie erst einmal positiv sieht. Aufgehängt an Gil Ofarim und seinem neuerlichen Versuch im Dschungelcamp, Verschwörungstheorien um seine Schuld zu streuen, sind beide überwiegend empört, ja angewidert. Schürte er dadurch doch weiterhin den Antisemitismus. Beide diskutieren leidenschaftlich in dieser Folge, natürlich auch über die Epstein Files. Auch hier spielt die Moralfrage eine große Rolle, wie auch die Frage nach der Verantwortung der Medien. Sarah weist eindringlich darauf hin, dass die Opfer mal wieder in den Hintergrund treten, sie seien für Medien eh namenlos und weniger interessant als Täter. Überhaupt: “Nicht in den Epstein Files zu stehen ist ja erstmal noch kein Zeichen moralischer Integrität”, meint sie – worauf man gern auch mal herumdenken darf. Mit Blick auf die mediale Wucht dieses monströsen Skandals weist Florian am Ende der Diskussion auf die heißeste Frage hin, die es in dem Zusammenhang momentan gibt.... Spoiler: Es hat mit uns zu tun! Im privaten Teil muss Sarah die Frage beantworten, wie ihr letzter Satz auf dem Totenbett lauten könnte. Und Florian bewertet - mit ein wenig Abstand - seinen kürzlichen Gast Auftritt bei Ex-Bild-Chef Julian Reichelt im rechtspopulistischen Online-Portal Nius. 00:00:00 Intro 00:02:30 Heute zu Gast: Kabarettist Florian Schroeder 00:06:20 Florian der Dschungel-Fan 00:10:40 Dschungelkönig Gil Ofarim: Wie konnte es soweit kommen? 00:14:40 Moralische Verfehlungen, Schuldkultur und Opfertaktik 00:22:35 Moral: Besser als ihr Ruf oder das Unheil der Geschichte 00:29:12 Anprangern und Öffentlichkeit: Wann kippt die Stimmung? 00:35:17 Die Notwendigkeit der Empörung 00:40:04 Podcast-Tipp: ARD Klima-Update 00:41:10 „Verlierer der Woche Woche“: Keir Starmer im Fall Epstein 00:47:20 Sarahs Verschwörungstheorie zu Trump und Epstein 00:55:20 “Eine letzte Frage”: Florians Umgang mit “Nius” und Sarahs letzte Worte Ihr habt Feedback zu dieser Folge oder Fragen rund um unseren Podcast? Dann schreibt uns an bosettiswoche@ndr.de Unsere heutigen Podcast-Tipps: Das ARD Klima-Update: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?cp=bosetti Mehr extra 3 auf allen Kanälen: Website: https://www.x3.de Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 (00:00:00) Intro
„Dazu will ich nichts sagen - und muss ich nichts sagen“, erklärte Gil Ofarim in einer Folge Dschungelcamp auf die Frage, ob er Reue verspüre für das, was er getan hat. Zu dem Antisemitismus-Skandal und dem Gerichtsprozess wollte der spätere Dschungelkönig während seiner Zeit im australischen Busch zuerst gar nichts sagen - doch je weiter er kam, umso öfter streute er Details, die irreführend und auch falsch waren. Schließlich sei es ihm gelungen, „mit einer Lüge durchzukommen [und] die Geschichte zu drehen“. So kommentieren es die beiden Investigativ-Reporter Antonie Rietzschel und Josa Mania-Schlegel. Seit mehr als vier Jahren beschäftigen sich die beiden mit dem Fall. In dieser Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung erklären sie, was in der RTL-Sendung zwei Wochen lang passiert ist, ordnen Ofarims Äußerungen ein - und erklären, was daraus folgen könnte. Der Wieder-Aufstieg des Sängers und Schauspielers Gil Ofarim zum Dschungelkönig wurde von Millionen Menschen verfolgt. Doch Ofarim ist nicht einfach ein Reality-Star. Er ist der Mann, der am 5. Oktober 2021 in einem Video auf seinem Instagramkanal schwere Antisemitismusvorwürfe gegen einen Mitarbeiter des Leipziger Hotels Westin erhob und zwei Jahre lang an dieser Version festhielt, eh sich vor dem Landgericht Leipzig alles als haltlose Anschuldigung erwies. Was bedeutet es, wenn ausgerechnet dieser Mann, der jemand anderen mit einer schwerwiegenden Behauptung öffentlich bloßgestellt hat, nun zum „König“ eines der erfolgreichsten TV-Formate Deutschlands gekrönt wird? Wieso hat RTL einer so umstrittenen Figur eine so große Bühne geboten? Warum wurde nicht wirklich eingeordnet und erklärt, dass sich Ofarim einen Antisemitismusvorwurf allem Anschein nach ausgedacht hat? Diesen und vielen weiteren Fragen geht der Podcast nach. Und schließlich wird auch eine Entschuldigung Ofarims im Dschungel – adressiert an „die Menschen in Leipzig und Sachsen“ – in den Blick genommen. War das glaubhaft? Und reicht das? In einer Straßenumfrage machen SZ und LVZ den Check. Ebenso nehmen die die Reporter Rietzschel und Mania-Schlegel Bezug auf ein Interview bei Zeit.de, dort hat der von Ofarim beschuldigte Hotelmitarbeiter kurz nach dem Ende des Dschungelcamps erstmals den Schritt in die Medien gewagt, um klarzustellen: „Gil Ofarim inszeniert sich wie ein Opfer, obwohl ich das bin.“ Eine Podcastfolge mit einer intensiven Suche nach Antworten, über Wahrheit, Inszenierung – und darüber, ob es in einer anscheinend „postfaktischen Zeit“ noch so etwas wie klare Grenzen gibt.
In St. Gallen findet eine OSZE-Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus statt. Was kann die Schweiz im Kampf gegen Antisemitismus von anderen Ländern lernen? Marianne Helfer nimmt als Leiterin der Fachstelle für Rassismus-Bekämpfung an der Konferenz teil und ist zu Gast bei Simone Hulliger. Als Vorsitzland der OSZE richtet die Schweiz in diesem Jahr die Antisemitismus-Konferenz aus. Sie soll eine Plattform bieten, um aktuelle Entwicklungen zu analysieren und die Zusammenarbeit zwischen OSZE-Teilnehmerstaaten und der Zivilgesellschaft zu stärken. Was bringen solche Konferenzen? Und wo steht die Schweiz in der Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus? Marianne Helfer leitet die Fachstelle für Rassismusbekämpfung des Bundes. Diese ist auch zuständig für die Koordination der Umsetzung der ersten nationalen Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus der Schweiz.
Ich habe einige Male Erfahrungen gemacht mit Stolpern und Hinfallen und Knochen brechen und mühsam wieder repariert werden. Da waren dann übersehene Stufen oder spiegelglatte Eisflecken, unter feinem Pulverschnee. Heute geht es hier in Olpe um bewusst zu legende Stolpersteine. "Jüdisches Erbe" wird sichtbar: Stolpersteine in Olpe heißt eine Aktion mit einem Vortrag heute Abend und der Verlegung dieser golden glänzenden Steine morgen in der Stadt. Seit nun fast zwei Jahren hat nämlich eine Gruppe aus Bürgerinnen und Bürgern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrern der weiterführenden Schulen gemeinsam mit der Kreisstadt Olpe ein Konzept zum "Jüdischen Erbe" in Olpe erarbeitet. Ziel ist es, das Jüdische Leben während der Zeit des Nationalsozialismus sichtbar zu machen, um mit einem mahnenden Blick auf den vergangenen und leider auch gegenwärtigen Antisemitismus aufmerksam zu machen.Es sollen Orte der Erinnerung an die Opfer entstehen; kreative Projekte und Veranstaltungen werden das Gedenken an die Jüdinnen und Juden wie auch allen anderen Opfern des Nationalsozialismus lebendig halten.Ein markantes und inzwischen weltweites Symbol der Gedenkkultur sind die "Stolpersteine" des Künstlers Gunter Demnig, Bis heute wurden weit über 100.000 Stolpersteine verlegt. Diese ersten Steine hier erinnern an die jüdischen, einst hoch angesehenen Familien Lenneberg und Emanuel, die von Nationalsozialisten gedemütigt, beraubt und vertrieben wurden und an "Mia" Bonzel, eine katholische Olperin, die wegen ihrer Heirat mit einem Juden im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück ermordet wurde.In der derzeitigen gesellschaftlichen Debatte um die Art der Erinnerungskultur in unserem Land ist es notwendig und richtig, immer wieder zu stolpern und zu bedenken, dass wir als Christen eine Verantwortung haben, unsere jüdischen Schwestern und Brüder nicht zu vergessen und wach zu bleiben gegen jede Art von Menschenverachtung aus allen Richtungen. Bleiben wir wach.
„Die Kulturinstitutionen sind in einem großen Angstzustand gefangen“, sagt Eva Marburg, Projektleiterin am Institut für Neue Soziale Plastik.
Weil die Schweiz 2026 den OSZE-Vorsitz hat, finden dieses Jahr mehrere Konferenzen statt. Den Auftakt macht am Montag und Dienstag die Stadt St. Gallen. Es geht um Antisemitismus. Mit dabei sind neben internationalen Politikern auch Bundesrat Ignazio Cassis und Regierungsrätin Laura Bucher. Weitere Themen: · Theatergruppe Mummenschanz erhält den grossen Kulturpreis der St. Gallischen Kulturstiftung · E-Voting startet in fünf Thurgauer Gemeinden · Wird der Schneehase Opfer der Klimaerwärmung?
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Die Themen Antisemitismus und Antizionismus beschäftigen uns weiterhin. Wo überall - ob links, rechts oder mittig - der Antisemitismus immer stärker wird, erscheint es uns notwendig in dieser Sendung einige Grundlagen zum Verständnis und zur Kritik des Antisemitismus vorzustellen, aufzufrischen und zu wiederholen. Dazu sprechen wir mit Moritz Zeiler. Im Mittelpunkt steht Moishe Postones Analyse des Antisemitismus, die er in seinem Text "Antisemitismus und Nationalsozialismus“ vorgelegt hat. Dabei geht es um seine zentralen Thesen, aber auch die Rezeption und Akualität seiner Theorie. Vorbereiten könnt ihr Euch mit einem Text von Moritz zu diesem Thema, der in der Maulwurfsarbeit VII 2024 erschienen ist, ein anderer Text findet sich der Zeitschrift Diskus vom Dezember 2024.
Was sagt das über unsere Gesellschaft aus, wenn Fakten missachtet werden und wir uns so leicht von einer Person manipulieren lassen?Ich hatte letztes Jahr ja auch einen kleinen "Gil Ofarim" Moment. Mit dem Unterschied, dass ich nicht gelogen habe. Aber da habe ich gemerkt, wie schnell da eine Wucht entsteht und wie gefährlich das für Personen werden kann. Ich wurde des Antisemitismus bezeichnet wegen eines Jokes. Auch das Thema greife ich nochmal auf. Viel Spaß bei der FolgeAb März bin ich wieder auf Tour.Tickets auf https://www.moritzhohl.com
Themen u.a.: KI kann uns helfen, Biodiversität zu erhalten, meint unser heutiger Gast, die Biodiversitätsforscherin Frauke Fischer. Und: Warum wir mehr Meinung aushalten müssen - auch wenn es um Israel und Palästina geht. Von WDR 5.
Alljährlich wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht, so auch dieses Jahr. Während wir darüber diskutieren, wie wichtig Gedenken ist, was wir aus der Geschichte lernen können und wo Antisemitismus anfängt, steigen Hass und Gewalt unvermindert an. Die Zahl der antisemitischen Straftaten hat laut Bundeskriminalamt im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um über 20% zugenommen. Welche Kraft hat das Erinnern noch? Was bedeutet das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus den jüngeren Generationen? Wie zeigt sich Antisemitismus heute in Verschwörungserzählungen, im Alltag, auf den Schulhöfen? Und wie können wir Antisemitismus noch besser erkennen, benennen und bekämpfen? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit dem Publizisten Ruben Gerczikow dem Frankfurter Rabbiner Andrew Steiman, dem Kasseler Geschichtslehrer Boris Krüger und dem Antisemitismusforscher Johannes Sosada. Podcast-Tipp: Eine Stunde History - 1945 - Die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz Bis auf die Knochen abgemagerte Menschen mit leeren Augen - was die Soldaten vor achtzig Jahren in Auschwitz vorfanden, schockierte die Welt und lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Am 27. Januar 1945 wird das Vernichtungslager befreit. Es wird zum Symbol für den Holocaust. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:adaacc771a05a7de/
Die Normalisierung von Antisemitismus hat ein Ausmaß erreicht, das für jüdische Menschen in Deutschland eine ständige Bedrohung zur Folge hat, erklärt unsere Gästin. Unser Host findet, die Union sollte ihren Umgang mit der Linkspartei überdenken. Und: Populismus in Teilzeit. Von WDR 5.
Am Holocaust-Gedenktag (27.1.) wird weltweit der Millionen durch die Nazis ermordeten Jüdinnen und Juden gedacht. Der aktuelle Anstieg des Antisemitismus ist für den Soziologen Marc Neugröschel jedoch beunruhigend. Allein in Deutschland gab es 2004 laut Bundeskriminalamt über 6000 antisemitische Straftaten.
Ob Greta Thunberg oder Queers for Palastine - bei Gaza war die Solidarität groß. Es gab laute Demonstrationen in den Straßen. Doch wenn die Menschen im Iran unter Lebensgefahr gegen das Mullah-Regime aufbegehren, ist von der Linken wenig zu hören. Warum nur? Florian Schroeder hat da einige Vermutungen. Von Florian Schroeder.
US-Präsident Donald Trump erwägt Einsatz des US-Militärs um Grönland unter amerikanische Kontrolle zu bringen / Spionage über Standort des neuen Raketenabwehrsystems „Arrow“ in Brandenburg / Führende Vertreter aus Verteidigung und Sicherheitsbehörden fordern eine Royal Commission zu Antisemitismus und islamistischem Extremismus / Warnungen vor Hitzewelle in / Keine Entlastung fuer Mieter*innen 2025 / Kolumbien will sich gegen mögliche militärische Maßnahmen der USA verteidigen / USA unterstützen erstmals Zusage verbindlicher Sicherheitsgarantien fuer Ukraine
Meron Mendel, Saba-Nur Cheema, Sina Arnold (Hg.): Frenemies. Antisemitismus, Rassismus und ihre Kritiker*innen. | Verbrecher Verlag 2025 | Preis: 20 Euro
Druck auf Albanese, das Parlament einzuberufen, um neue Gesetze gegen Antisemitismus zu verabschieden/ amerikanisch-russischen Ukraine-Gesprächen an diesem Wochenende in Miami/ atomwaffenfähige russische Raketen in Belarus stationiert/ neue US Sanktionen gegen zwei weitere Richter des Internationalen Strafgerichtshofs
Diesmal: Glatzen in Korea, Ukraine-Verhandlungen in Brüssel und Berlin, EUGH vs. Polen, Proteste in Ungarn, Abtreibungen in Europa, Katrins Petition, importierter Antisemitismus, Sham Jaff zu Marokko, Wikiflix, Belarus. Mit einem Faktencheck von Nándor Hulverscheidt und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
Israels Botschafter in Australien kritisiert mangelndes Handeln gegen Antisemitismus in Australien / Oppositionsführerin Ley kritisiert Regierung erneut nach Terroranschlag von Bondi / 25 der 42 in Bondi verletzten Personen weiterhin in Krankenhäusern in Behandlung / Bundesstaaten und Territorien wollen dringende Reformen der Waffengesetzgebung vorantreiben / Ehemaliger Bundesgesundheitsminister Spahn hat seine umstrittene Maskenbeschaffung zu Beginn der Corona-Pandemie erneut verteidigt / Polizei in Magdeburg nimmt 21-jährigen Mann fest nach Anschlagsverdacht / Bundeskanzler Merz zeigt sich zuversichtlich nach Friedensverhandlungen in Berlin / US-Präsident Donald Trump droht mit militärischen Angriffen an Land gegen mutmaßliche Drogenhändler / Sohn des ermordeten US-Filmregisseurs Rob Reiner angeklagt
Für Josef Schuster, Präsidenten des Zentralrates der Juden, verstärkt das antisemitische Attentat in Australien das Unsicherheitsgefühl der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.
Oswald Mosley gründet die Partei "British Union of Fascists". Der Diktator Benito Mussolini und die Nationalsozialisten sind ihm ein Vorbild. Er stirbt am 3.12.1980. Von Christian Werthschulte.
Als die Nazis vor Gericht standen – Vor 80 Jahren begannen die „Nürnberger Prozesse“ gegen wichtige Nationalsozialisten. Zum ersten Mal wurden Vertreter eines Staates direkt für ihre Taten verantwortlich gemacht – und verurteilt.