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Im Feburar 2026 sendet Lx Radio - ein queerfeministisches Radio Kollektiv aus Hamburg - den Mitschnitt einer Veranstaltung von feminism unlimited Hamburg mit Cordula Trunk mit dem Titel: Is Palestine a feminist issue? Die Veranstaltung fand am 29. Oktober 2025 im Centro Sociale in Hamburg statt. Codula Trunk setzt sich in ihrem Vortrag mit der Verschränkung von Queer-Feminismus und Antisemitismus auseinander. CN: Der erste Teil des Vortrags behandelt sexualisierte Gewalt als Kriegshandlung und Kriegsstrategie ausführlich. Explizite Schilderungen von Gewalt sind jedoch rausgeschnitten worden. In der Sendung wird außerdem Yemi Alade als Künstler*in des Monats vorgestellt, sowie das queerfeministische Schlagekollektiv Dopamin161. Wie immer bekommt ihr auch eine spannende Burchrezension und queerfeministische News zu hören.
Nachdem wir uns im ersten Teil unserer Sendung mit den beiden Ansätzen der IHRA und der JDA zur Definition von Antisemitismus beschäftigt haben, wollen wir uns in diesem zweiten Teil der historischen Entwicklung des Antisemitismus widmen. Um die beiden recht unterschiedlichen Definitionsansätze bewerten und die teils scharfen politischen Auseinandersetzungen verstehen zu können, sollte man ja … 287 IHRA vs JDA – immer noch eine aufgeladene Debatte weiterlesen →
“Ich kann mit Moral nichts anfangen, und zwar mit gar keiner!” Dahinter setzt Florian Schroeder mehrere Ausrufezeichen. Er ist der Gast in der ersten Folge der neuen Staffel von extra 3 - Bosettis Woche, in der es um Medien, Moral und Ethik geht, abgeleitet von den beiden Themen Dschungelkönig Gil Ofarmi und Epstein Files. Moral sei immer personalisiert und die Geschichte zeige, dass das oft im Unheil endet, sagt der Kabarettist und Buchautor und beklagt, dass oft Moralinsaure in den gesellschaftlichen Debatten. Sarah hingegen hat einen anderen Blick auf Moral, die sie erst einmal positiv sieht. Aufgehängt an Gil Ofarim und seinem neuerlichen Versuch im Dschungelcamp, Verschwörungstheorien um seine Schuld zu streuen, sind beide überwiegend empört, ja angewidert. Schürte er dadurch doch weiterhin den Antisemitismus. Beide diskutieren leidenschaftlich in dieser Folge, natürlich auch über die Epstein Files. Auch hier spielt die Moralfrage eine große Rolle, wie auch die Frage nach der Verantwortung der Medien. Sarah weist eindringlich darauf hin, dass die Opfer mal wieder in den Hintergrund treten, sie seien für Medien eh namenlos und weniger interessant als Täter. Überhaupt: “Nicht in den Epstein Files zu stehen ist ja erstmal noch kein Zeichen moralischer Integrität”, meint sie – worauf man gern auch mal herumdenken darf. Mit Blick auf die mediale Wucht dieses monströsen Skandals weist Florian am Ende der Diskussion auf die heißeste Frage hin, die es in dem Zusammenhang momentan gibt.... Spoiler: Es hat mit uns zu tun! Im privaten Teil muss Sarah die Frage beantworten, wie ihr letzter Satz auf dem Totenbett lauten könnte. Und Florian bewertet - mit ein wenig Abstand - seinen kürzlichen Gast Auftritt bei Ex-Bild-Chef Julian Reichelt im rechtspopulistischen Online-Portal Nius. 00:00:00 Intro 00:02:30 Heute zu Gast: Kabarettist Florian Schroeder 00:06:20 Florian der Dschungel-Fan 00:10:40 Dschungelkönig Gil Ofarim: Wie konnte es soweit kommen? 00:14:40 Moralische Verfehlungen, Schuldkultur und Opfertaktik 00:22:35 Moral: Besser als ihr Ruf oder das Unheil der Geschichte 00:29:12 Anprangern und Öffentlichkeit: Wann kippt die Stimmung? 00:35:17 Die Notwendigkeit der Empörung 00:40:04 Podcast-Tipp: ARD Klima-Update 00:41:10 „Verlierer der Woche Woche“: Keir Starmer im Fall Epstein 00:47:20 Sarahs Verschwörungstheorie zu Trump und Epstein 00:55:20 “Eine letzte Frage”: Florians Umgang mit “Nius” und Sarahs letzte Worte Ihr habt Feedback zu dieser Folge oder Fragen rund um unseren Podcast? Dann schreibt uns an bosettiswoche@ndr.de Unsere heutigen Podcast-Tipps: Das ARD Klima-Update: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?cp=bosetti Mehr extra 3 auf allen Kanälen: Website: https://www.x3.de Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 (00:00:00) Intro
„Dazu will ich nichts sagen - und muss ich nichts sagen“, erklärte Gil Ofarim in einer Folge Dschungelcamp auf die Frage, ob er Reue verspüre für das, was er getan hat. Zu dem Antisemitismus-Skandal und dem Gerichtsprozess wollte der spätere Dschungelkönig während seiner Zeit im australischen Busch zuerst gar nichts sagen - doch je weiter er kam, umso öfter streute er Details, die irreführend und auch falsch waren. Schließlich sei es ihm gelungen, „mit einer Lüge durchzukommen [und] die Geschichte zu drehen“. So kommentieren es die beiden Investigativ-Reporter Antonie Rietzschel und Josa Mania-Schlegel. Seit mehr als vier Jahren beschäftigen sich die beiden mit dem Fall. In dieser Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung erklären sie, was in der RTL-Sendung zwei Wochen lang passiert ist, ordnen Ofarims Äußerungen ein - und erklären, was daraus folgen könnte. Der Wieder-Aufstieg des Sängers und Schauspielers Gil Ofarim zum Dschungelkönig wurde von Millionen Menschen verfolgt. Doch Ofarim ist nicht einfach ein Reality-Star. Er ist der Mann, der am 5. Oktober 2021 in einem Video auf seinem Instagramkanal schwere Antisemitismusvorwürfe gegen einen Mitarbeiter des Leipziger Hotels Westin erhob und zwei Jahre lang an dieser Version festhielt, eh sich vor dem Landgericht Leipzig alles als haltlose Anschuldigung erwies. Was bedeutet es, wenn ausgerechnet dieser Mann, der jemand anderen mit einer schwerwiegenden Behauptung öffentlich bloßgestellt hat, nun zum „König“ eines der erfolgreichsten TV-Formate Deutschlands gekrönt wird? Wieso hat RTL einer so umstrittenen Figur eine so große Bühne geboten? Warum wurde nicht wirklich eingeordnet und erklärt, dass sich Ofarim einen Antisemitismusvorwurf allem Anschein nach ausgedacht hat? Diesen und vielen weiteren Fragen geht der Podcast nach. Und schließlich wird auch eine Entschuldigung Ofarims im Dschungel – adressiert an „die Menschen in Leipzig und Sachsen“ – in den Blick genommen. War das glaubhaft? Und reicht das? In einer Straßenumfrage machen SZ und LVZ den Check. Ebenso nehmen die die Reporter Rietzschel und Mania-Schlegel Bezug auf ein Interview bei Zeit.de, dort hat der von Ofarim beschuldigte Hotelmitarbeiter kurz nach dem Ende des Dschungelcamps erstmals den Schritt in die Medien gewagt, um klarzustellen: „Gil Ofarim inszeniert sich wie ein Opfer, obwohl ich das bin.“ Eine Podcastfolge mit einer intensiven Suche nach Antworten, über Wahrheit, Inszenierung – und darüber, ob es in einer anscheinend „postfaktischen Zeit“ noch so etwas wie klare Grenzen gibt.
In St. Gallen findet eine OSZE-Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus statt. Was kann die Schweiz im Kampf gegen Antisemitismus von anderen Ländern lernen? Marianne Helfer nimmt als Leiterin der Fachstelle für Rassismus-Bekämpfung an der Konferenz teil und ist zu Gast bei Simone Hulliger. Als Vorsitzland der OSZE richtet die Schweiz in diesem Jahr die Antisemitismus-Konferenz aus. Sie soll eine Plattform bieten, um aktuelle Entwicklungen zu analysieren und die Zusammenarbeit zwischen OSZE-Teilnehmerstaaten und der Zivilgesellschaft zu stärken. Was bringen solche Konferenzen? Und wo steht die Schweiz in der Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus? Marianne Helfer leitet die Fachstelle für Rassismusbekämpfung des Bundes. Diese ist auch zuständig für die Koordination der Umsetzung der ersten nationalen Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus der Schweiz.
Ich habe einige Male Erfahrungen gemacht mit Stolpern und Hinfallen und Knochen brechen und mühsam wieder repariert werden. Da waren dann übersehene Stufen oder spiegelglatte Eisflecken, unter feinem Pulverschnee. Heute geht es hier in Olpe um bewusst zu legende Stolpersteine. "Jüdisches Erbe" wird sichtbar: Stolpersteine in Olpe heißt eine Aktion mit einem Vortrag heute Abend und der Verlegung dieser golden glänzenden Steine morgen in der Stadt. Seit nun fast zwei Jahren hat nämlich eine Gruppe aus Bürgerinnen und Bürgern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrern der weiterführenden Schulen gemeinsam mit der Kreisstadt Olpe ein Konzept zum "Jüdischen Erbe" in Olpe erarbeitet. Ziel ist es, das Jüdische Leben während der Zeit des Nationalsozialismus sichtbar zu machen, um mit einem mahnenden Blick auf den vergangenen und leider auch gegenwärtigen Antisemitismus aufmerksam zu machen.Es sollen Orte der Erinnerung an die Opfer entstehen; kreative Projekte und Veranstaltungen werden das Gedenken an die Jüdinnen und Juden wie auch allen anderen Opfern des Nationalsozialismus lebendig halten.Ein markantes und inzwischen weltweites Symbol der Gedenkkultur sind die "Stolpersteine" des Künstlers Gunter Demnig, Bis heute wurden weit über 100.000 Stolpersteine verlegt. Diese ersten Steine hier erinnern an die jüdischen, einst hoch angesehenen Familien Lenneberg und Emanuel, die von Nationalsozialisten gedemütigt, beraubt und vertrieben wurden und an "Mia" Bonzel, eine katholische Olperin, die wegen ihrer Heirat mit einem Juden im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück ermordet wurde.In der derzeitigen gesellschaftlichen Debatte um die Art der Erinnerungskultur in unserem Land ist es notwendig und richtig, immer wieder zu stolpern und zu bedenken, dass wir als Christen eine Verantwortung haben, unsere jüdischen Schwestern und Brüder nicht zu vergessen und wach zu bleiben gegen jede Art von Menschenverachtung aus allen Richtungen. Bleiben wir wach.
„Die Kulturinstitutionen sind in einem großen Angstzustand gefangen“, sagt Eva Marburg, Projektleiterin am Institut für Neue Soziale Plastik.
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Die Themen Antisemitismus und Antizionismus beschäftigen uns weiterhin. Wo überall - ob links, rechts oder mittig - der Antisemitismus immer stärker wird, erscheint es uns notwendig in dieser Sendung einige Grundlagen zum Verständnis und zur Kritik des Antisemitismus vorzustellen, aufzufrischen und zu wiederholen. Dazu sprechen wir mit Moritz Zeiler. Im Mittelpunkt steht Moishe Postones Analyse des Antisemitismus, die er in seinem Text "Antisemitismus und Nationalsozialismus“ vorgelegt hat. Dabei geht es um seine zentralen Thesen, aber auch die Rezeption und Akualität seiner Theorie. Vorbereiten könnt ihr Euch mit einem Text von Moritz zu diesem Thema, der in der Maulwurfsarbeit VII 2024 erschienen ist, ein anderer Text findet sich der Zeitschrift Diskus vom Dezember 2024.
Was sagt das über unsere Gesellschaft aus, wenn Fakten missachtet werden und wir uns so leicht von einer Person manipulieren lassen?Ich hatte letztes Jahr ja auch einen kleinen "Gil Ofarim" Moment. Mit dem Unterschied, dass ich nicht gelogen habe. Aber da habe ich gemerkt, wie schnell da eine Wucht entsteht und wie gefährlich das für Personen werden kann. Ich wurde des Antisemitismus bezeichnet wegen eines Jokes. Auch das Thema greife ich nochmal auf. Viel Spaß bei der FolgeAb März bin ich wieder auf Tour.Tickets auf https://www.moritzhohl.com
Weil die Schweiz 2026 den OSZE-Vorsitz hat, finden dieses Jahr mehrere Konferenzen statt. Den Auftakt macht am Montag und Dienstag die Stadt St. Gallen. Es geht um Antisemitismus. Mit dabei sind neben internationalen Politikern auch Bundesrat Ignazio Cassis und Regierungsrätin Laura Bucher. Weitere Themen: · Theatergruppe Mummenschanz erhält den grossen Kulturpreis der St. Gallischen Kulturstiftung · E-Voting startet in fünf Thurgauer Gemeinden · Wird der Schneehase Opfer der Klimaerwärmung?
2021 sorgte der Sänger Gil Ofarim für Aufsehen. Er warf einem Hotel-Mitarbeiter in Leipzig Antisemitismus vor. Später gab er zu, gelogen zu haben. Promi-Expertin Susanne Klehn über Karriere-Rettung im RTL-Dschungelcamp.
Ein neuer Bericht der Geschäftsprüfungskomission des Grossen Rates stellt nun fest, dass in der Kantonspolizei strukturelle Probleme Sexismus, Rassismus und Antisemitismus sowie einen weitreichenden Personalmangel in der Basler Kantonspolizei vorhanden sind. Weiter zeigt der Bericht verschiedene Bedenken bezüglich dem "Bericht Schefer" aus dem Jahr 2021. Eine Zusammenfassung und ein Interview findest du in diesem Beitrag.
Themen u.a.: KI kann uns helfen, Biodiversität zu erhalten, meint unser heutiger Gast, die Biodiversitätsforscherin Frauke Fischer. Und: Warum wir mehr Meinung aushalten müssen - auch wenn es um Israel und Palästina geht. Von WDR 5.
Economiesuisse und Gewerkschaftsbund orientieren über die Wirtschaftspolitiuk – udn reden nicht gerne über die Zuwanderung. Wie das EDA beschloss, die privaten Stellungnahmen zu den Rahmenverträgen zu ignorieren. Wie das Asylwesen reformiert werden sollte udn warum das mit Antisemitismus zu tun hat.
Zeichen setzen gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben in Gießen. (Autor: Jonathan Plaß)
Zeichen setzen gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben in Gießen. (Autor: Jonathan Plaß)
1. Koran auswendig lernen. 2. Viel Weg, wenig Ziel? Synodaler Weg findet Abschluss. Kommentar. 3. Ökologie macht altes Fest aktuell. 4. Influencerinnen zur Schoa. 5. Gefragte Geistliche. Studie zu Militärseelsorge. 6. Unsinn und Sinn. Moderation: Gerald Beyrodt Von WDR 5.
Antisemitische Vorfälle nehmen in Österreich seit Jahren zu – doch seit dem 7. Oktober 2023 ist ein deutlicher Anstieg zu beobachten. Internationale Ereignisse haben unmittelbare Auswirkungen auf jüdisches Leben hierzulande. Antisemitismus tritt dabei nicht immer offen auf, sondern oft subtil, codiert oder indirekt – und bleibt dadurch häufig unerkannt oder wird relativiert.In dieser Folge spreche ich mit Johannan Edelman, dem Leiter der Antisemitismusstelle der IKG Wien, über die Gründe für diese Entwicklung. Wir sprechen über die verschiedenen Kategorien von Antisemitismus, darüber, wie sie sich seit dem 7. Oktober verstärkt zeigen – und warum es so wichtig ist, diese Formen klar zu benennen und voneinander zu unterscheiden.
Sollte eine Partei, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde, den Verfassungsschutz überwachen? Genau diese Frage stellt sich gerade in Brandenburg, wo die AfD in die Parlamentarische Kontrollkommission drängt. Was SPD und CDU verhindern wollen. Doch mit dem BSW - befreit von den Zwängen einer Regierungspartei - hat die AfD eine neue Unterstützerin gefunden. SPREEPOLITIK analysiert die neuen Machtverhältnisse um Landtag zu Potsdam. Außerdem liefern wir ein Update zur Fördergeldaffäre um Mittel für den Kampf gegen Antisemitismus in Berlin: Die Aufarbeitung der Art, wie die Gelder früher ausgegeben wurden, hat gerade erst begonnen, da gibt es plötzlich massive Probleme mit dem Geld, das dieses Jahr an Träger ausgereicht werden soll. "Spreepolitik" ist der landespolitische Podcast vom rbb für Berlin und Brandenburg: Jede Woche eine neue Folge, immer freitags in der ARD-Audiothek, in der rbb24 Inforadio App, Spotify, Amazon Music, RTL+ und Deezer. Jetzt kostenlos abonnieren!
Purim ist ein Fest zwischen Verkleidungen und ernsten Fragen: Was passiert, wenn eine Minderheit zur politischen Projektionsfläche wird? Warum ist das Buch Esther bis heute relevant? Und wie kann ein historischer Feiertag etwas über moderne Sichtbarkeit, Antisemitismus und Gemeinschaft erzählen?In dieser MazelCast-Folge nehmen wir Purim von einer anderen Seite in den Blick: historisch, politisch und kulturell. Wir sprechen über das Achämenidenreich, über Esther, Mordechai und Haman, über die Mechanismen von Machtmissbrauch und über jüdisches Leben in Israel und der Diaspora heute. Gleichzeitig geht es um das, was Purim stark macht: Humor, Solidarität und Freude.Eine Folge für alle, die Purim besser verstehen möchten – und für alle, die wissen wollen, was dieser Feiertag bis heute über die Welt erzählt.
Alljährlich wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht, so auch dieses Jahr. Während wir darüber diskutieren, wie wichtig Gedenken ist, was wir aus der Geschichte lernen können und wo Antisemitismus anfängt, steigen Hass und Gewalt unvermindert an. Die Zahl der antisemitischen Straftaten hat laut Bundeskriminalamt im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um über 20% zugenommen. Welche Kraft hat das Erinnern noch? Was bedeutet das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus den jüngeren Generationen? Wie zeigt sich Antisemitismus heute in Verschwörungserzählungen, im Alltag, auf den Schulhöfen? Und wie können wir Antisemitismus noch besser erkennen, benennen und bekämpfen? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit dem Publizisten Ruben Gerczikow dem Frankfurter Rabbiner Andrew Steiman, dem Kasseler Geschichtslehrer Boris Krüger und dem Antisemitismusforscher Johannes Sosada. Podcast-Tipp: Eine Stunde History - 1945 - Die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz Bis auf die Knochen abgemagerte Menschen mit leeren Augen - was die Soldaten vor achtzig Jahren in Auschwitz vorfanden, schockierte die Welt und lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Am 27. Januar 1945 wird das Vernichtungslager befreit. Es wird zum Symbol für den Holocaust. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:adaacc771a05a7de/
Die Normalisierung von Antisemitismus hat ein Ausmaß erreicht, das für jüdische Menschen in Deutschland eine ständige Bedrohung zur Folge hat, erklärt unsere Gästin. Unser Host findet, die Union sollte ihren Umgang mit der Linkspartei überdenken. Und: Populismus in Teilzeit. Von WDR 5.
Am Holocaust-Gedenktag (27.1.) wird weltweit der Millionen durch die Nazis ermordeten Jüdinnen und Juden gedacht. Der aktuelle Anstieg des Antisemitismus ist für den Soziologen Marc Neugröschel jedoch beunruhigend. Allein in Deutschland gab es 2004 laut Bundeskriminalamt über 6000 antisemitische Straftaten.
Die Pionierin der Kernphysik Getrude Goldhaber trotzt Antisemitismus und Männerbünden in ihrem Umfeld. Nach ihrem Durchbruch nutzt sie ihren eigenen Erfolg und Einfluss und fördert die Karrieren nachfolgender Generationen von Wissenschaftlerinnen. Mehr Informationen: bpb.de/543131
Schülerinnen und Schüler gestalten das Holocaust-Gedenken mit Geschichten aus dem Wohnort von Autorin Almut Siodlaczek. Sie mahnen gegen Antisemitismus und Menschenverachtung- damals wie heute.
Der 27. Januar ist Holocaust-Gedenktag. Grete Götze hat sich an einer Schule zum Thema umgehört. Publizist Michel Friedman über die Zivilgesellschaft. Giselle Ucar spricht mit Jüdinnen aus New York, die die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt haben. Von WDR 5.
Antisemitismusbeauftragter Dr. Felix Klein über jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus heute. (Autor: Delia Emmerich)
Antisemitismusbeauftragter Dr. Felix Klein über jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus heute. (Autor: Delia Emmerich)
Message: Anatoli Uschomirski // In der zweiten Predigt der Israel-Serie nimmt uns Anatoli Uschomirski, messianischer Jude und Mitarbeiter beim Evangeliumsdienst für Israel (EDI), mit hinein in eine leidenschaftliche und zugleich tief biblische Reise: Warum ist Israel für Christen heute unverzichtbar? Ausgehend von seiner persönlichen Geschichte – aufgewachsen als Jude in der Ukraine, auf der Suche nach Gott und schließlich zum Glauben an Jesus (Jeschua) gekommen – zeigt Anatoli, warum jüdische Identität und Glaube an Jesus kein Widerspruch sind, sondern zusammengehören. Jesus, die Apostel und die ersten Gemeinden waren jüdisch und genau hier setzt seine Botschaft an. Mit viel Klarheit spricht er über die Gefahren der Ersatztheologie, über christlichen Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart und darüber, warum Christen ohne Israel geistlich "wie ein Baum ohne Wurzeln" sind. Anhand starker biblischer Bilder, insbesondere dem Ölbaum aus Römer 11, macht er deutlich: Christen aus den Nationen sind nicht an die Stelle Israels getreten, sondern wurden aus Gnade in Israels Verheißungen hineingepfropft. Anatoli entfaltet fünf zentrale Gründe, warum Israel für jeden Christen wichtig ist: Respekt und Dankbarkeit, die empfangene Barmherzigkeit Gottes, geistliches Wachstum, die gemeinsame Identität in Christus und die praktische Verantwortung, Glauben nicht nur zu bekennen, sondern zu leben. Diese Predigt ist eine Einladung, den christlichen Glauben tiefer zu verstehen, die jüdischen Wurzeln neu wertzuschätzen und zu erkennen: Gottes Heilsgeschichte mit der Welt ist ohne Israel nicht zu denken.// Du hast Fragen über Gott, Glaube oder die HOPE Kirche?: https://hope-kirche.de/start/// Support: Wenn du uns finanziell unterstützen möchtest, kannst du das gerne über PayPal tun: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=3X3QTSDWYMNMC
Der Überfall der Hamas auf Israel und der Gaza-Krieg waren die jüngste Eskalation im langen Nahostkonflikt. Der Dialog ist schwierig geworden. Aber in Deutschland gibt es Initiativen, die Israelis und Palästinenser ins Gespräch bringen. Von Brigitte Jünger.
Juden in der AfD – ein Widerspruch?Die AfD wird mit Antisemitismus in Verbindung gebracht – wegen historischer NS-Vergleiche, aber auch wegen antisemitischer Äußerungen einzelner Parteimitglieder. Wie passt der Verein “Juden in der AfD” dazu?Artur Abramovych ist Jude, AfD-Mitglied und Vorsitzender des Vereins. Antisemitismus in der AfD sieht er nicht problematischer als in anderen Parteien. Linke Parteien wie die Grünen hält er sogar für gefährlicher für Juden.Abramovych kritisiert einen „Schuldkult“ in der deutschen Erinnerungskultur, der linker Politik dienen solle. Muslimische Einwanderung hält er für eine Gefahr für jüdisches Leben – Konzepte wie „Remigration“ befürwortet er daher.Zum Buch von Abramovych: https://amzn.eu/d/2UySYZGHeute an den Mikros: Dominik Steffens und Benjamin Scherp-----------------Unterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de
Fast 80 Jahre nach dem Holocaust ist Antisemitismus in Deutschland erneut bittere Realität. Jüdinnen und Juden werden angefeindet, bedroht und ausgegrenzt – auch mitten in unserer Gesellschaft. Studien zeigen: Fast jeder vierte Mensch in Nordrhein-Westfalen trägt antisemitische Einstellungen in sich. Diese Entwicklung ist schmerzhaft, alarmierend und inakzeptabel. Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar 2026 widmet sich dieser Podcast der zentralen Frage, was Erinnerung heute bedeutet – und welche Verantwortung daraus für Gegenwart und Zukunft erwächst. Unter dem Leitgedanken „Nie wieder ist jetzt“ sprechen wir mit Staatsministerin a. D. Sylvia Löhrmann, der Beauftragten für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur des Landes Nordrhein-Westfalen, die dieses wichtige Amt – wie ihre Vorgängerin – ehrenamtlich ausübt. Im Podcast spricht sie über ihre eigene Motivation, diese Verantwortung zu übernehmen, und über die Schwerpunkte ihres Engagements: eine lebendige Erinnerungskultur, den Schutz jüdischen Lebens, den interreligiösen Dialog und die Stärkung der deutsch-israelischen Freundschaft. Das Gespräch macht deutlich: Gedenken darf nicht ritualisiert werden. Erinnerung ist kein Blick zurück allein, sondern eine Haltung im Hier und Heute. Antisemitismus zu bekämpfen bedeutet, Haltung zu zeigen, hinzuschauen, zu widersprechen und Verantwortung zu übernehmen – in Politik, Bildung, Zivilgesellschaft und im Alltag jedes Einzelnen. Dieser Podcast versteht sich als Einladung zum Zuhören, Nachdenken und Handeln. Er erinnert an die Opfer des Holocaust – und daran, dass das Versprechen „Nie wieder“ nur dann Bestand hat, wenn wir es jeden Tag neu einlösen. Eine beispielhafte Initiative um jüdisches Leben wieder sichtbarer und erlebbarer zu machen sind die "Kölsche Kippa Köpp e.V. vun 2017", der einzige jüdische Karnevalsverein in Deutschland. Sie sind hier im Internet zu finden: https://kippakoepp.koeln. Zu finden ist der Internetauftritt der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur unter https://antisemitismusbeauftragte.nrw/. Disclaimer: Dieses Gespräch haben wir bereits im Dezember 2025 aufgezeichnet.
Ob Greta Thunberg oder Queers for Palastine - bei Gaza war die Solidarität groß. Es gab laute Demonstrationen in den Straßen. Doch wenn die Menschen im Iran unter Lebensgefahr gegen das Mullah-Regime aufbegehren, ist von der Linken wenig zu hören. Warum nur? Florian Schroeder hat da einige Vermutungen. Von Florian Schroeder.
US-Präsident Donald Trump erwägt Einsatz des US-Militärs um Grönland unter amerikanische Kontrolle zu bringen / Spionage über Standort des neuen Raketenabwehrsystems „Arrow“ in Brandenburg / Führende Vertreter aus Verteidigung und Sicherheitsbehörden fordern eine Royal Commission zu Antisemitismus und islamistischem Extremismus / Warnungen vor Hitzewelle in / Keine Entlastung fuer Mieter*innen 2025 / Kolumbien will sich gegen mögliche militärische Maßnahmen der USA verteidigen / USA unterstützen erstmals Zusage verbindlicher Sicherheitsgarantien fuer Ukraine
Meron Mendel, Saba-Nur Cheema, Sina Arnold (Hg.): Frenemies. Antisemitismus, Rassismus und ihre Kritiker*innen. | Verbrecher Verlag 2025 | Preis: 20 Euro
Druck auf Albanese, das Parlament einzuberufen, um neue Gesetze gegen Antisemitismus zu verabschieden/ amerikanisch-russischen Ukraine-Gesprächen an diesem Wochenende in Miami/ atomwaffenfähige russische Raketen in Belarus stationiert/ neue US Sanktionen gegen zwei weitere Richter des Internationalen Strafgerichtshofs
Diesmal: Glatzen in Korea, Ukraine-Verhandlungen in Brüssel und Berlin, EUGH vs. Polen, Proteste in Ungarn, Abtreibungen in Europa, Katrins Petition, importierter Antisemitismus, Sham Jaff zu Marokko, Wikiflix, Belarus. Mit einem Faktencheck von Nándor Hulverscheidt und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
Am Sonntag erschütterte ein antisemitischer Terroranschlag Sydney: Während Menschen am Bondi Beach den Beginn des jüdischen Lichterfests Hanukkah feiern wollten, eröffneten zwei bewaffnete Männer das Feuer auf sie. 15 Menschen starben durch die Hände der Attentäter, Dutzende wurden verletzt. Die Korrespondentin Barbara Barkhausen, die in Sydney wohnt, erlebt ihre Stadt seither im Schockzustand. Sie selbst habe nie mit einem solchen Anschlag gerechnet, denn Australien stehe für Toleranz und Multikulturalität. Doch der Schein trügt. Die Bedrohungslage für die rund 120.000 Jüdinnen und Juden im Land hat sich seit dem 7. Oktober 2023 dramatisch verschärft. Alleine zwischen Oktober 2024 und Ende September 2025 wurden 1654 antisemitische Vorfälle registriert. In dieser Folge von «NZZ Akzent» erklärt Barkhausen, wie sich der Antisemitismus im Land in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wie die jüdische Community im Land nun geschützt werden soll. Gast: Barbara Barkhausen, Australien-Korrespondentin Host: Sarah Ziegler Das [Video-Team der NZZ](https://www.nzz.ch/video/attentat-vom-bondi-beach-die-rekonstruktion-von-6-minuten-terror-ld.1916732) hat die Tat in Sydney rekonstruiert. Hast du Lust auf ein Probeabo der NZZ? [Drei Monate Zugang zu allen digitalen Inhalten gibt es zum Preis von einem. ](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/) ["250 Dollar - Wie ich einen Menschen freikaufe" ](https://www.nzz.ch/podcast/250-dollar)- Die neue Podcast-Serie der NZZ gibt es auch überall da, wo du gern Podcasts hörst.
Immer wieder erlebt der Beauftragte Versuche, Judentum und Islam gegeneinander auszuspielen und muslimische Menschen unter Generalverdacht zu stellen. Im Dialog mit der islamischen Religionslehrerin Gökcen Sarah Tamer-Uzun aus seinem Expertenkreis gegen Antisemitismus und mit Dr. Hussein Hamdan von der Islamberatung der Eugen-Biser-Stiftung hält auch Dr. Michael Blume daran fest: Gegen Hass und Terror kommen die Menschen guten Willens nur gemeinsam an. Und eine Zukunft in unserer Demokratie haben die Menschen verschiedener und auch keiner Religion nur gemeinsam.
Herbstreuth, Mike www.deutschlandfunk.de, Corso
Israels Botschafter in Australien kritisiert mangelndes Handeln gegen Antisemitismus in Australien / Oppositionsführerin Ley kritisiert Regierung erneut nach Terroranschlag von Bondi / 25 der 42 in Bondi verletzten Personen weiterhin in Krankenhäusern in Behandlung / Bundesstaaten und Territorien wollen dringende Reformen der Waffengesetzgebung vorantreiben / Ehemaliger Bundesgesundheitsminister Spahn hat seine umstrittene Maskenbeschaffung zu Beginn der Corona-Pandemie erneut verteidigt / Polizei in Magdeburg nimmt 21-jährigen Mann fest nach Anschlagsverdacht / Bundeskanzler Merz zeigt sich zuversichtlich nach Friedensverhandlungen in Berlin / US-Präsident Donald Trump droht mit militärischen Angriffen an Land gegen mutmaßliche Drogenhändler / Sohn des ermordeten US-Filmregisseurs Rob Reiner angeklagt
Für Josef Schuster, Präsidenten des Zentralrates der Juden, verstärkt das antisemitische Attentat in Australien das Unsicherheitsgefühl der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.
In Sydney am Bondi Beach haben am Sonntag zwei Männer auf Menschen an einem jüdischen Fest geschossen. Dabei wurden 16 Personen getötet. Ahmed al-Ahmed hat einen der Täter von hinten angefallen, ihm die Waffe entrissen und gilt seither als Held von Bondi Beach. Wann ist Zivilcourage zu gefährlich? Das Entsetzen ist gross nach dem Anschlag am Bondi Beach auf ein jüdisches Fest. Der australische Premierminister Anthony Albanese spricht von einem gezielten Angriff auf jüdische Australierinnen und Australier. Seit dem Gaza-Krieg haben die Fälle von Antisemitismus in Australien stark zugenommen. Ein Mann wird seit dem Angriff vom Sonntagabend Ortszeit in Sydney als Held von Bondi Beach gefeiert. Es handelt sich um Ahmed al-Ahmed, ein Früchtehändler mit syrischen Wurzeln, der seit vielen Jahren in Australien lebt. Er hat einen der Täter von hinten gepackt und im die Waffe entrissen. Mit seiner Heldentat hat er sich aber in grosse Gefahr begeben, sagt eine Expertin heute im Podcast. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Melanie Wegel, Professorin ZHAW, forscht zu Zivilcourage - Urs Wälterlin, SRF Australien-Korrespondent ____________________ Team: - Moderation: Raphaël Günther - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Tobias Bühlmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Während in Berlin nahezu verzweifelt über das Schicksal der Ukraine verhandelt wird, sucht die jüdische Gemeinschaft in Sydney nach der schrecklichen Terrortat nach Trost und Halt. Im Gespräch mit dem F.A.Z. Podcast für Deutschland erhebt die israelische VIZE-Außenministerin schwere Vorwürfe gegen die australische Regierung.
Ein Holocaust-Überlebender, ein Football-Spieler, mehrere Kinder: Nach dem Ancshlag auf das Chanukka-Fest in Sydney sind die meisten der 15 Opfer identifiziert +++ Ein Großauftrag aus der Schweiz: Die krisengeschüttelte Meyer Werft ist erstmal gerettet
In der Schweiz gibt es erstmals eine nationale Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus. Sie verfolgt mehrere Ziele, unter anderem soll sie Betroffene schützen, die Rassismusprävention stärken und das gesellschaftliche Engagement fördern. Weitere Themen: In der Budgetdebatte von National- und Ständerat geht es auch um die rund 39'000 Angestellten des Bundes. Weil der Bund sparen muss, wollen die Bürgerlichen im Parlament verhindern, dass noch mehr Stellen geschafft werden oder zumindest den Teuerungsausgleich kürzen. Um die Kosten im Gesundheitswesen einzudämmen, sollen Krankenkassen den Versicherten künftig individuelle Empfehlungen geben dürfen, etwa für kostengünstigere Behandlungen. Gegner befürchten, die Krankenkassen könnten zu viel Macht erhalten.
Der Bund hat seine erste nationale Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus vorgestellt. Doch was konkret ist Rassismus und wie wird er tagtäglich erlebt? Gerade Ersteres ist gar nicht so einfach zu erklären. Expertin Anja Nunyola Glover gibt Einblick. In den letzten fünf Jahren haben über eine Million Menschen in der Schweiz diskriminierenden Rassismus erlebt. Der kann ganz unterschiedlich aussehen. Und er reproduziert sich ständig, wenn wir ihn nicht aktiv verlernen, sagt Rassismus-Expertin Anja Glover. Wie das passieren kann und was der Bund seinerseits jetzt dagegen unternehmen will, erklären wir bei News Plus. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Anja Nunyola Glover ist Soziologin, Autorin, Dozentin, Podcasterin und Speakerin und beschäftigt sich intensiv mit Rassismus, unter anderem bei ihrer Arbeit an der Universität Bern ____________________ Links SRF-Dok-Film "Schwarz sein in der Schweiz" https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/schwarzsein-in-der-schweiz---rassismus-im-alltag?urn=urn:srf:video:cd101d6d-3302-49d2-b9f6-f4c349410341 SRF-Artikel über die neue Bundesstrategie: https://www.srf.ch/news/schweiz/schutz-vor-diskriminierung-bundesrat-beschliesst-strategie-gegen-rassismus SRF-Audio-Plattform: https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Oswald Mosley gründet die Partei "British Union of Fascists". Der Diktator Benito Mussolini und die Nationalsozialisten sind ihm ein Vorbild. Er stirbt am 3.12.1980. Von Christian Werthschulte.
Als die Nazis vor Gericht standen – Vor 80 Jahren begannen die „Nürnberger Prozesse“ gegen wichtige Nationalsozialisten. Zum ersten Mal wurden Vertreter eines Staates direkt für ihre Taten verantwortlich gemacht – und verurteilt.