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(00:46) Frédéric Chopin wurden immer wieder Liebesaffären mit Frauen nachgesagt - dabei war der Komponist tatsächlich homosexuell. Das hat Moritz Weber aus der SRF 2-Musikredaktion in mehreren Features gezeigt. Seine journalistische Recherche hat er nun ausgebaut - zum Sachbuch «Chopins Männer». Weitere Themen: (05:24) Neustart nach dem angekündigten Aus. Das Schweizer Jazzmagazin «Jazz'n'More» erscheint weiter, mit sanften Änderungen. (09:45) Frau mit Durchhaltevermögen – eine 85-jährige Berlinerin ist fast 2500 Marathons gelaufen und hat nicht vor damit aufzuhören. (15:05) Zwei seiner Lichtinstallationen waren plötzlich verschwunden – bei einem Atelierbesuch erzählt der Zürcher Künstler Christian Herdeg, wie es sich anfühlt, wenn man nicht weiss, was mit den eigenen Werken passiert ist. (20:10) Wie sich ukrainische Veteranen zurück ins Leben kämpfen – beim Veteranentheater in Kiew stehen schwerverwundete Ex-Soldaten auf der Bühne und erzählen ihre Geschichte.
Er ist der umstrittenste Komponist überhaupt – Richard Wagner, glühend verehrt und heftig verabscheut. Und er hat eine braune Weste, obwohl die Nazis erst 50 Jahre nach seinem Tod an die Macht kamen: Hitlers Lieblingskomponist war er, und der »Führer« förderte die Bayreuther Festspiele kräftig. Die feiern in diesem Sommer ihren 150. Geburtstag mit Prominenz und Fans – und in der neuen Sachbuchfolge von »Was liest du gerade?« diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann das kritische Buch des Musikwissenschaftlers Anno Mungen über den Wagner-Kult in Deutschland 1933 bis 1945. Wie hat das NS-Regime Wagners Opern genutzt – und kann man ihn heute mit diesem Wissen noch unbefangen hören? Sommerzeit ist Reisezeit: Die Schriftstellerin Felicitas Hoppe ist die große Reisende unter den heutigen Erzählern. In dem schmalen Band »Reisen« erklärt sie, wie sie seit Jahrzehnten in der Welt unterwegs ist, obwohl sie eigentlich immer eine Stubenhockerin war. Wir erfahren, wie sie die Welt auf einem Containerschiff umrundet hat und warum die Erfahrungen beim Reisen wichtiger sind als das, was man dabei lernt. Ein Buch für unterwegs, mit dem man aber auch perfekt zu Hause bleiben kann. Dort befindet sich wahrscheinlich auch der perfekte Ort zum Lesen oder Podcasthören, um den diesmal unser Klassiker kreist: die Couchecke. Über dieses besondere Interiorstück, seine Entstehung und gesellschaftliche Bedeutung hat der Kunsthistoriker Martin Warnke 1979 einen klugen und amüsanten Essay geschrieben. Maja Beckers und Alexander Cammann fragen sich, ob man heute immer noch eine Couchecke in seinem Wohnzimmer haben muss. Als Geheimtipp haben sie diesmal ein Buch über Palmen und die deutsche Künstlerkolonie Olevano bei Rom mitgebracht. Kommen Sie gut durch den Sommer – natürlich mit guten Sachbüchern! Das Team von »Was liest du gerade?« erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturhinweise: - Anno Mungen: »Von Bayreuth nach Auschwitz«, Westend, 381 Seiten, 32 Euro - Felicitas Hoppe: »Reisen«, Hanser Berlin, 128 Seiten, 20 Euro - Martin Warnke: »Zur Situation der Couchecke«, in: »Warburgs Schnecke«. Kulturwissenschaftliche Skizzen, Wallstein, S. 96–106 - Jutta Person: »Palmen«, Matthes & Seitz, 152 Seiten, 22 Euro - Golo Maurer: »Olevano. Als ein paar romantische Aussteiger in Italien die deutsche Kunst erfanden«, C. H. Beck, 384 Seiten, 29,90 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum mich Community gerade mehr trägt denn je. In den letzten Wochen ist mir wieder bewusst geworden, wie viele Menschen dieses Projekt mittragen – mit ihrer Zeit, ihren Ideen, ihrer Unterstützung und ihrem Vertrauen. Ohne euch wäre vieles schlicht nicht möglich. Danke.Natürlich geht es auch um die Eröffnung von ƒome Books. Warum wir überzeugt sind, dass es heute mehr Literaturorte braucht als je zuvor, weshalb unabhängige Buchhandlungen politische Räume sein können und worauf ihr euch in Willisau freuen dürft.Ein besonderes Highlight wird unsere Veranstaltung mit Melvin Gibbs im Rahmen des Jazz Festivals Willisau. Der Grammy-nominierte Musiker, Komponist und Autor kommt für eine Lesung und ein Gespräch zu seinem Buch How Black Music Took Over the World zu ƒome Books. Gemeinsam sprechen wir über Musikgeschichte, die afrikanische Diaspora, kulturelles Erbe und darüber, weshalb Black Music die globale Popkultur bis heute so nachhaltig prägt.Ausserdem geht es um Schwangerschaftsstreifen, um Dehnungsstreifen, Körperbilder und darum, welche Geschichten wir über Körper erzählen – und welche lieber verschwiegen werden.Ich spreche erwähne ich die Graphic Novel von Talel Talel Aronowicz "Flug 111".In der Rubrik Meine Leseempfehlung stelle ich euch diesmal die Bücher von Hemley Boum vor – eine Autorin, die ich diesen Sommer kennenlernen durfte und deren Schreiben mich nachhaltig beeindruckt.VeranstaltungstippMelvin Gibbs – How Black Music Took Over the World
(00:55) Mit seiner minutiös komponierten CD «Glut» hat der Aargauer Komponist Dieter Amman den Opus Klassik gewonnen. Weitere Themen: (05:25) Luzerner Kunstsammlerin Angela Rosengart ist 94-jährig verstorben. (07:06) Indische Performancekünstlerin Mallika Taneja gleich mit mehreren Projekten am «Belluard Bollwerk Festival» in Freiburg. (11:59) Der bolivianische Film «La Hija Cóndor» ist keine klassische Coming-of-Age-Geschichte. (16:06) Klassisch und doch modern: Frühere deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel enthüllt in Berlin ihr Portrait.
Wir springen in dieser Folge in die Mitte des 18. Jahrhunderts. Ein Augenarzt bereist in dieser Zeit nicht nur sein Heimatland England, sondern das gesamte vereinigte Königreich, schließlich auch den Kontintent und landet dann in Leipzig. Dort hat der berühmteste Musiker der Stadt, Johann Sebastian Bach, schon länger mit einem Augenleiden zu kämpfen, und der berühmte Augenarzt aus England wird ihn operieren. Nur, geht das auch gut aus? Wir sprechen in dieser Folge über Chevalier John Taylor, der in der Medizingeschichte manchmal als Pionier und oft als Quacksalber bezeichnet wurde, der aber tatsächlich eine Art Zwischenwelt in der Medizingeschichte bewohnte, in der die beiden Eigenschaften oft nicht so einfach voneinander zu trennen waren. // Erwähnte Folgen - GAG443: J.S. Bach oder Wie sich ein Komponist den Lebensunterhalt verdient – https://gadg.fm/443 - GAG546: Sarah Biffin, Miniaturmalerin – https://gadg.fm/546 // Literatur - Albert, Daniel M. / Paul Henkind, Men of Vision: Lives of Notable Figures in Ophthalmology, Philadelphia: W. B. Saunders, 1993. - Jackson, David M., „Bach, Handel, and the Chevalier Taylor“, in: Medical History 12/4 (1968), S. 385–393. - Lenth, Bert, „Bach and the English Oculist“, in: Music & Letters 19/2 (1938), S. 182–198. - Mounsey, Chris, Sight Correction: Vision and Blindness in Eighteenth-Century Britain, Charlottesville: University of Virginia Press, 2019. - Scholtz, Sibylle / Myriam Becker / Lee MacMorris / Achim Langenbucher, „Taylor. A Gold-Plated Charlatan“, in: Curiosities in Medicine: Alphabetically, Cham: Springer Nature Switzerland, 2025, S. 335–337. - Schwartz, Stephen G. / Christopher T. Leffler / Andrzej Grzybowski / Hans-Reinhard Koch / Dennis Bermudez, „The Taylor Dynasty: Three Generations of 18th–19th Century Oculists“, in: Historia Ophthalmologica Internationalis 1/1 (2015), S. 67–81. - Jones, Henry [zugeschrieben], The Life and Extraordinary History of the Chevalier John Taylor. Written from Authentic Materials, and Published by His Son, John Taylor, Oculist, Dublin: D. Chamberlain, 1761. - Zegers, Richard H. C., „The Eyes of Johann Sebastian Bach“, in: Archives of Ophthalmology 123/10 (2005), S. 1427–1430. Das Episodenbild zeigt John Taylor in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Unser neues Buch „Mehr Geschichten aus der Geschichte“ erscheint am 4. September. Es kann hier signiert vorbestellt werden: https://shop.autorenwelt.de/products/mehr-geschichten-aus-der-geschichte-von-richard-hemmer-und-daniel-messner //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
(00:47) Heute vor 100 Jahren ist Hans Werner Henze geboren. Er war einer der bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts. Weitere Themen: (05:24) Kanton Waadt will sein Archivierungsgesetz revidieren. Was bedeutet das für die Wissenschaftsfreiheit? Ein Ökonom ordnet ein. (09:35) Cinémathèque Suisse hat Zusammenarbeit mit Nigeria gestartet. (11:29) Archiv des Freiburger Konzertclubs Fri-Son wird in die Kantons- und Universitätsbibliothek aufgenommen. (12:18) Älteste noch existierende Kino-Zeichentrickfilm ist 100 Jahre alt. Und gemacht, hat ihn die Berlinerin Lotte Reiniger. (16:35) Gedichtband «Die Wiedereinführung der Sanduhr» von langjährigem Verleger des Hanser Verlags Michael Krüger.
Hans Werner Henze, Deutschlands international bekanntester Komponist des 20. Jahrhunderts, wäre am 1. Juli 100 Jahre alt geworden. Ebenso bekannt wie in Deutschland ist er in Italien, seiner einstigen Wahlheimat. Und die widmet sich Henzes Musik in diesem Jahr mit ganz besonderer Aufmerksamkeit.
Die Jodlerin Najda Räss erhält den Grand Prix Musik 2026 für ihr Lebenswerk. Als erste Volksmusikerin wird sie mit der höchsten Auszeichnung der Schweizer Musikpreise geehrt. Sie ist zu Gast im Gespräch. 03:35 – Talk Schon als Kind war ihr klar, dass sie Jodlerin werden würde. Dass sie später mithelfen würde, das Jodeln als Fach auf Hochschulstufe zu etablieren und es zum UNESCO-Weltkulturerbe zu machen, konnte sie damals noch nicht ahnen. Als erste Volksmusikerin erhält Najda Räss den Grand Prix Musik 2026. Seit vielen Jahren prägt sie den Schweizer Jodel und verbindet Tradition mit neuen musikalischen Ideen. Mit ihrer Arbeit als Sängerin, Pädagogin und Netzwerkerin hat sie das Jodeln weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Im Gespräch erzählt sie, was ihr die Auszeichnung bedeutet und wie sie sich weiterhin für die Zukunft des Jodelns engagiert. 27:09 – Wochenrückblick Das 32. Eidgenössische Jodlerfest wird Basel während drei Tagen in eine Hochburg der Volksmusik verwandeln. (Oliver Rutz) In Frankreich sind zudem unbekannte Werke von Wolfgang Amadeus Mozart aufgetaucht. Und: Der Schweizer Komponist Dieter Ammann wird beim Opus Klassik als «Komponist des Jahres» ausgezeichnet. (Jenny Berg) 39:58 – Konzerttipp Beethoven trifft auf historische Blasmusik: La Banda Storica bringt in Bern rund 200 Jahre alte Harmoniemusik wieder zum Klingen. Gespielt wird auf eigens dafür restaurierten Originalinstrumenten aus der Sammlung des Klingenden Museums Bern. Im Zentrum stehen Beethovens Bläserwerke, ergänzt durch Musik aus historischen Blasmusikvereinen. Das Konzert findet am 3. Juli im Grossen Saal des Konsi Bern statt. 46:38 – Musikfrage Wie gesund ist Singen? Dieser Frage gehen wir mit Dr. med. Kristina Castiglioni vom Unispital Zürich nach. Sie erklärt, warum gemeinsames Singen weit mehr ist als nur ein schönes Hobby. (Theodora Mavropoulos) 50:35 – Neu in meiner Playlist Mit «Dialoge» wagt Johanna Summer ein musikalisches Experiment: Gemeinsam mit vier Pianistinnen und Pianisten entstehen spontane Begegnungen zwischen Komposition und Improvisation. Alles passiert ohne Absprachen und im Moment. So entstehen überraschende musikalische Gespräche, die vertraute Werke neu beleuchten. Neu erschienen beim Label ACT.
Zusammen mit unserem Buddy und Komponist unserer Intros, MegaAedu, ranken wir 26 der grössten Filmkomponisten aller Zeiten. Es wird musikalisch, hitzig und einfach wunderbar. Viel Vergnügen!Kommentare, Feedback oder eure Ideen für weitere Episoden könnt ihr uns gerne über die sozialen Netzwerke oder per Mail an info@cine-swiss.ch zukommen lassen, folgt uns damit ihr nichts verpasst, abonniert und empfiehlt uns gerne weiter! Dangge! Merch! https://www.seedshirt.de/shop/cineswissSupporte uns unter:https://podcasters.spotify.com/pod/show/cineswiss/subscribe Für exklusive Folgen oder einfach so hier: https://www.buymeacoffee.com/cineswiss https://www.brugggore.ch https://wewillsee.chhttps://outnow.chhttps://www.excelsior-brugg.ch/de/home https://odeon-brugg.ch/ https://www.youtube.com/@cineswiss https://www.facebook.com/cineswiss https://instagram.com/cineswiss?igshid=1cjo0dgnqvsrd https://boxd.it/10TmB https://www.cine-swiss.ch
Hans Werner Henze verband musikalische mit gesellschaftlichen Utopien. Als streitbarer Künstler geriet er in die Wirren der Politik. Zugleich initiierte er pädagogische Projekte - getrieben von dem Wunsch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Hiller, Egbert www.deutschlandfunkkultur.de, Lange Nacht
Als Michael von Hintzenstern 1970 elektronische Musik von Karlheinz Stockhausen im Radio hört, ist der 14-jährige geflasht. Er muss den Komponisten kennenlernen. Aber wie? Er lebt in Weimar, Stockhausen in Köln. Dazwischen die Mauer; doch sechs Jahre später gelingt es. Beginn einer lebenslangen Künstlerfreundschaft.
Kurz vor dem Ersten Weltkrieg versetzte der russische Komponist mit seinem „Sacre du Printemps“ die Musikwelt in Aufruhr. „Der Feuervogel“ legte wenige Jahre zuvor den Grundstein dafür.
Herbstreuth, Mike www.deutschlandfunk.de, Corso
In der Schweiz kann man auf verschiedenen Wegen wandern, die auch von ganz berühmten Menschen begangen wurden. So kann man den Spuren Friedrich Dürrenmatts folgen oder jenen von J.R.R. Tolkien und sogar von Mozart. In der Sendung Treffpunkt stellen wir drei solche Kulturwanderungen vor. SRF-Kulturredaktor Norbert Bischofberger nimmt uns mit ins Heididorf nach Maienfeld, ins Lauterbrunnental auf die Spuren von J.R.R. Tolkien, dem Autor der Herr der Ringe-Trilogie und auf den Mozart-Weg, auf dem der Komponist 1766 als Zehnjähriger mit seinen Eltern von Genf nach Zürich durch die Schweiz reiste und sogar ein kleines Klavierstück komponierte.
Als Trompeter technisch top, wählt der 80jährige Tom Harrell als Komponist und Solist einen lyrischen Weg. Elegante Melodielinien sind sein Markenzeichen in harmonisch durchdachten Stücken. Diese zeichnen sich durch grosse Vielseitigkeit aus. Harrell hat einen Hang zu Brasil. Freude an abstrakten Stücken. Und ganz besonders wichtig sind ihm melancholisch zarte Balladen. Gerade die Fähigkeit zu überraschen ist die Konstante in seinem Schaffen, in dem er als Instrumentalist über Jahrzehnte hinweg überzeugt. Und das, obwohl Harrell mit gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Er ist aufgrund seiner bereits in der Jugendzeit diagnostizierten Schizophrenie dauerhaft auf Medikamente angewiesen, mit deren Nebenwirkungen er sich stets von Neuem arrangieren muss. Zu seinem achtzigsten Geburtstag feiern wir ihn mit dem Schweizer Trompeter Daniel Schenker. Der Tom Harrells Schaffen besonders gut kennt und auch vor zwanzig Jahren schon unser Experte war. Auf dem Spätwerk liegt der Fokus diesmal - in der Jazz Collection mit Annina Salis. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Horace Silver Quintet: Adjustment (Live at the Umbria Jazz Festival 1976 / Youtube) - Tom Harrell: Maharaja (Prana Dance / HighNote Records) - Tom Harrell: State (Colors of a Dream / Hight Note Records) - Tom Harrell: Travelin' (Something Gold, Something Blue / HighNote Records) - Tom Harrell: Apple House (Moving Picture / HighNote Records) - Tom Harrell, Mark Turner: Duet (Infinity / HighNote Records) - Tom Harrell: Heliotrope (Alternate Summer / HighNote Records)
Mit einem Besucherrekord und ausgelassener Festivalstimmung ging der 18. Stammtisch für Kunstschaffende über die Bühne. Erstmals fand das beliebte Branchentreffen in seiner neuen Heimat, der Summerstage am Donaukanal, statt und wurde gleichzeitig als großes Sommerfest gefeiert. Rund 220 Künstler:innen aus ganz Österreich folgten der Einladung von Gastgeber und Initiator Reinhart Gabriel und sorgten für einen Abend, der von den Gästen einhellig mit den Worten „legendär“, „familiär“ und „einzigartig“ beschrieben wurde. Die neue Location erwies sich als perfekter Rahmen für das größte Treffen in der Geschichte des Stammtisches. Kunstschaffende unterschiedlichster Sparten nutzten die Gelegenheit zum Netzwerken, Austauschen und gemeinsamen Feiern - ganz im Sinne der ursprünglichen Idee des Formats, Künstler:innen, Veranstalter:innen, Agenturen, Medienvertreter:innen und Politiker:innen auf Augenhöhe zusammenzubringen.Als die österreichische Beatbox-Legende fii die Bühne betrat, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Der Motivationsweltmeister schaffte es mit seiner mitreißenden Performance, die gesamte Summerstage zu elektrisieren. Über 200 Künstler:innen sangen, hüpften und tanzten gemeinsam auf der Terrasse am Donaukanal. Die Begeisterung war förmlich greifbar und sorgte für Bilder, die vielen Gästen noch lange in Erinnerung bleiben werden.Unter den Gästen befanden sich zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Politik, darunter Kabarettist und Maler Alf Poier, Rockprofessor Reinhold Bilgeri, Österreichs Botschafter des Rock'n'Roll Andy Lee Lang sowie die Bezirksvorsteherin Saya Ahmad. Für besonderes Interesse sorgte auch Sänger Alexander Eder, der sich geduldig zahlreichen Selfie-Wünschen stellte. Anders als gewohnt waren es diesmal jedoch nicht ausschließlich Fans, sondern vor allem Kolleg:innen aus der heimischen Kunst- und Kulturszene, die die Gelegenheit für Erinnerungs-Selfies nutzten.Die Moderatorin Rozalija Gregurek und Podcaster Manuel Wallner waren als rasendes Reporterteam unterwegs und fingen die Stimmung des Abends in zahlreichen Interviews ein. Zusätzlich berichtete das ARBÖ Verkehrsradio direkt von der Veranstaltung und führte Gespräche mit Künstler:innen, die beim diesjährigen Donauinselfest auftreten werden.Ein besonderer Publikumsmagnet war die KI-Fotoaktion von FiestaPics. Dabei wurden die Gäste in individuelle KI-Helden verwandelt und konnten ihre einzigartigen Porträts direkt als hochwertige Ausdrucke mit nach Hause nehmen. Darüber hinaus standen Vertreter:innen der AKM und des VOET für Fragen von Komponist:innen und Autor:innen zur Verfügung und informierten an eigenen Ständen über aktuelle Entwicklungen und Angebote für Kreative. Für die kulinarische Erfrischung sorgte Gasteiner Infinity, deren Getränke von allen Gästen verkostet werden konnten.Gastgeber Reinhart Gabriel zeigte sich angesichts des Erfolgs sichtlich bewegt:„Meine Idee, dass sich Künstler:innen untereinander, aber auch mit Veranstaltern, Agenturen und Politiker:innen auf Augenhöhe vernetzen und hier zusätzlich live auftreten können, ist wieder mehr als in Erfüllung gegangen. Die Dankbarkeit der Anwesenden ist wie das Benzin für den Motor und lässt mich bereits die nächsten Veranstaltungen für Herbst und Winter planen. Die Summerstage wird jedenfalls die neue Heimat des Stammtisches für Kunstschaffende, zumal mit Rob Morton ein Gastgeber an unserer Seite steht, dessen Herz ebenso für die Kunst schlägt. Dafür bin ich sehr dankbar.“Besonders erfreulich war auch die Anwesenheit zahlreicher Künstler:innen, die in wenigenWochen beim Donauinselfest auftreten werden. Der Stammtisch unterstrich damit einmal mehr seine Rolle als wichtigster branchenübergreifender Treffpunkt für Kunst- und Kulturschaffende in Österreich.
"Feuersnot" Literatur wird Oper - Folge 17 - Märchen wird Oper, von Richard StraussEvelyn Müller und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.(Hördauer ca. 13 Minuten)"Ein Skandal, und es sollte einer sein. Bei der Uraufführung in Dresden 1901 wurde „Feuersnot“ auf Wunsch des pikierten sächsischen Königshauses abgesetzt. Gemeint waren aber die Münchener. Ganz explicite als Rache an seiner „lieben Heimatstadt“ hatte der als Dirigent und Komponist von symphonischen Dichtungen“ schon weitberühmte Richard Strauss seine zweite Oper geplant, weil die Münchener seine erste hatten durchfallen lassen. "Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.Evelyn Müller erblickte am 6.6.1976 im oberpfälzischen Weiden das Licht der Welt. Sie ist seit vielen Jahren in Regensburg als Anwältin mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht tätig. Seit jeher zieht es Evelyn in der europäischen Süden: sie liebt römische Architektur, barocke Kirchen und die Bauwerke der Renaissance. Als überzeugte Anhängerin des "dolce far niente" schwärmt sie für italienische Musik und Literatur. In ihrer Freizeit spielt Evelyn Tennis, joggt und wandert leidenschaftlich gerne im Regensburger Umland und in den Donau - Auen. Politisch: liberal mit klarem Bekenntnis zur freiheitlich - demokratischen Grundordnung."Wem dieser Beitrag gefallen hat, der mag vielleicht auch diesen. Live Termine in Schwabing - Hörbahn on Stage Regie und Realisation Uwe Kullnick
Johannes Brahms will Komponist werden - und sucht einen Mentor. Er versucht sein Glück bei Franz Liszt. Der Weltstar ist dem jungen Talent durchaus wohlgesonnen. Dann aber begeht Brahms einen Fehler, der alles verderben könnte.
Drafi Deutscher war Sänger, Komponist und Produzent - und ein kreativer Querkopf in der deutschen Schlagerszene. Bis heute wird er allem auf "Marmor, Stein und Eisen bricht" reduziert. Vor 20 Jahren ist er gestorben. Dibbern, Simonetta www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Literaturkritik.de: Die Verknüpfung der alltäglichen mit der phantastischen Welt. Zahlreiche Neuerscheinungen würdigten den 200. Todestag von E.T.A. Hoffmann – von Manfred Orlick(Hördauer ca. 35 Minuten)„Die Wochentage bin ich Jurist und höchstens etwas Musiker, sonntags am Tage wird gezeichnet und abends bin ich ein sehr witziger Autor bis in die späte Nacht.“ Mit diesem kurzen Briefzitat an seinen Jugendfreund und den späteren Staatsmann Theodor Gottlieb von Hippel (1775-1843) fasste der Schriftsteller E.T.A. Hoffmann gewissermaßen seine Biografie in einem Satz zusammen. Hoffmanns Talente waren außerordentlich vielseitig. Bevor er sich dem Schreiben zuwandte, betätigte er sich recht erfolgreich als Komponist und Kapellmeister. Bekannt wurde er auch als Zeichner, Karikaturist und Illustrator, u.a. seiner eigenen Bücher. Obwohl er relativ spät mit den deutschen Romantikern in Kontakt trat, wurde er mit seinen phantastischen Geschichten und Schauernovellen einer der größten deutschen Erzähler der Romantik. ...Von Manfred OrlickDen Text der Rezension finden Sie hierSprecher ist Matthias PöhlmannWenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch einmal hier hineinRegie und Realisation Uwe Kullnick
Er liebt die Natur, kämpft mit Schulden und schreibt Musik voller Dramatik: Carl Maria von Weber gilt als Wunderkind, Hallodri und Visionär. Er stirbt am 5. Juni 1826. Von Christoph Vratz.
Benjamin Britten hatte seinen jungen Kollegen Harrison Birtwistle persönlich dem Aldeburgh Festival empfohlen. Doch was er dann zu sehen bekam, war zuviel für ihn: Indigniert verlässt der große Komponist das Theater...
Live-Podcast am Montag, 8. Juni im Kinokoni in Zürich: Tickets gibt es hier *** Drama beim FC St. Gallen, Diskussionen rund um den FC Basel und das Schweizer Nationalteam im WM-Härtetest: In dieser Folge sprechen wir mit Musiker, Autor, Komponist und FCSG-Fan Roman Riklin über die turbulente Woche in St. Gallen. Vom Putschversuch über die spektakuläre Wende bis zur strahlenden Krönung des Helden Matthias Hüppi. Ausserdem analysieren wir das 4:1 der Schweiz gegen Jordanien im vorletzten Test vor der Fussball-WM – inklusive kurioser Unwetter-Unterbrechung. Und es geht um die neue Rolle von Valentin Stocker beim FC Basel: Warum der ehemalige FCB-Spieler jetzt Sportlicher Leiter auf Zeit ist und was das für den Club bedeutet.Die Themen: 00:00 Intro 01:44 Das Drama des FC St. Gallen 40:07 Manzambi und Aebischer überzeugen 50:42 Stocker wird Sportlicher Leiter 58:50 Unser WM-Programm Produktion: Sara Spreiter In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Dennis Martin ist Komponist, Sänger und Pianist. Eher beiläufig kam er zum Musical, als er für seine Heimatstadt Fulda den Stoff des Stadtheiligen Bonifatius für ein Musical umarrangierte.
Ein Fernsehmoderator, Geschäftsmann, Komponist von Werbejingles und TV-Musik - aber eigentlich: ein grandioser Jazz-Gitarrist und famoser Sänger. Wieso erinnert sich niemand mehr an Malcolm Mitchell? Von Götz Alsmann.
Begleite Klaus Pelizaeus, Essener Komponist, Texter und Schlagerproduzent, in die faszinierende Welt von „Good Vibrations“ der Beach Boys aus dem Jahr 1966. Was macht diesen zeitlosen Klassiker für ihn so besonders, dass er ihn bis heute nicht loslässt? Welche Erinnerungen, Gefühle und Lebensgeschichten verbindet er mit diesem Song? In dieser Episode von „Mein Lieblingssong“ erzählt Klaus nicht nur von seiner großen Begeisterung für Musik, sondern auch von seinem eigenen Werdegang als Komponist und Texter im deutschen Schlager. Er berichtet, wie er seine Frau kennengelernt hat, warum ein Tag ohne Musik für ihn unvorstellbar wäre und welche überraschende Rolle Brieftauben in seinem Leben spielen. Besonders charmant: Seine heute erwachsenen Kinder hatten früher ihren ganz eigenen Namen für die Beach Boys – eine Familienanekdote, die zeigt, wie Musik Generationen verbindet. Erlebe eine persönliche Reise durch Erinnerungen und entdecke, warum „Good Vibrations“ für Klaus Pelizaeus weit mehr ist als nur ein Lieblingssong. Hör rein und lass dich von seiner Geschichte begeistern!Passend dazu auch die Folge 82 mit Winfried Bode über seinen Lieblingssong „In The Room“ von The Beach Boys.Höre deinen Lieblings-Podcast und deine Lieblingsmusik doch einfach auf einem sonoro Musiksystem.Das sonoro MEISTERSTÜCK und viele andere Produkte aus der sonoro Klangschmiede findet ihr hier: sonoro.comKonzerte, Lesungen, Theater, Comedy, Kunst und vieles mehr gibt es im beliebten Hinterhofsalon im Herzen Kölns. Alle aktuellen Termine im Hinterhofsalon: TerminkalenderHinterlasse gerne eine Bewertung und abonniere unseren Podcast bei deinem Streamingportal der Wahl und verpasse keine Folge. Und wenn du alle Neuigkeiten zum Podcast „Mein Lieblingssong“ mitbekommen möchtest, dann melde dich hier für unseren wöchentlichen Newsletter an: Kostenloser NewsletterHier findest du uns auf Facebook, Instagram oder YouTube.Du möchtest selbst mal Gast in unserem Podcast sein und von deinem Lieblingssong erzählen? Dann schreibe uns einfach eine E-Mail an: post/at/meinlieblingssong.com und wir melden uns bei dir. Geschichten aus den 70ern: Mein Lieblingssong - Album 1 als Hörbuchversion.Gibt es überall, wo es gute Hörbücher gibt.Geschichten aus den 80ern: Mein Lieblingssong - Album 2 als Hörbuchversion.Gibt es überall, wo es gute Hörbücher gibt.Habt ihr Lust auf eine „Mein Lieblingssong“-Tasse oder T-Shirt? Dann schaut mal in unserem Shop vorbei: Hier klicken!Folge unserem kostenlosen Podcast dort, wo Du uns hörst - abonniere uns!Teile auch gerne deine Lieblingsfolge in den sozialen Medien.Du möchtest gerne bei uns zu Gast zu sein?Schreibe an post@meinlieblingssong.com Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Er hat den Jazz mehrmals neu erfunden im Laufe seines Lebens: Der Trompeter und Bandleader kam vom Bebop zum Hardbop, erfand den Cool Jazz mit, fusionierte den Jazz mit anderen Musikrichtungen wie Rock und Pop. Er würde Musik atmen, hat er mal gesagt. Doch Miles Davis wirkte nicht nur über seine Musik, sondern auch über seinen Look, sein Auftreten, wie er sich auf der Bühne und in den Medien inszenierte. Gleichzeitig konnte er auch gnadenlos und brutal sein, andere demütigen. Er hat sich geprügelt, auch seine Frauen und daraus kein Geheimnis gemacht. Wie also umgehen mit Miles Davis und seinem Erbe? Welche wichtigen Akzente hat er hinterlassen in der Musikgeschichte und wie wirken sie bis heute? Eva Röder diskutiert mit Lukas Akintaya – Schlagzeuger, Komponist, Producer; Stefan Hentz – Journalist und Autor; Julia Neupert – SWR-Jazzredaktion
Anton Diabelli war Komponist und einer der bedeutendsten Musikverleger Wiens. Gerade als Verleger prägte er die Musikgeschichte nachhaltig – und das dank einer ebenso einfachen wie genialen Idee: Im Jahr 1819 verschickte Diabelli einen von ihm komponierten Walzer an zahlreiche Komponisten des österreichischen Kaiserreichs mit der Bitte, jeweils eine einzige Variation darüber zu schreiben. Geplant war eine Sammelpublikation für das klavierspielende Publikum – ein musikalisches Gemeinschaftsprojekt voller kurzer, leicht spielbarer Charakterstücke. Die Resonanz war überwältigend. Rund fünfzig Komponisten beteiligten sich an dem Vorhaben, darunter Franz Schubert, Franz Liszt, Johann Nepomuk Hummel, Carl Czerny und Franz Xaver Mozart. Auch Ludwig van Beethoven wurde angefragt. Doch anstatt nur eine einzelne Variation beizusteuern, entwickelte er aus Diabellis schlichtem Walzer einen monumentalen Klavierzyklus: die 33 Diabelli-Variationen – ein Werk von schier unerschöpflichem Ideenreichtum und heute ein Höhepunkt der Klavierliteratur. Diabellis Einfall wirkte weit über seine Zeit hinaus. Bis heute inspiriert der unscheinbare Walzer Komponistinnen und Komponisten zu immer neuen Variationen und musikalischen Deutungen. Genau diesem faszinierenden Kosmos widmet sich die aktuelle «Diskothek». Im Zentrum stehen verschiedene Interpretationen von Beethovens Diabelli-Variationen, aber auch den Variationen von Franz Schubert, Franz Liszt und Johann Nepomuk Hummel, die aus demselben Thema ganz eigene Klangwelten erschaffen haben. Zudem schlagen wir den Bogen bis in die Gegenwart mit einer zeitgenössischen Variation von Jörg Widmann. Was macht eigentlich eine gelungene Variation aus? Wie verwandelt man ein einfaches musikalisches Thema in ein eigenständiges Kunstwerk? Gäste bei Eva Oertle sind der Pianist Oliver Schnyder sowie der Organist, Dirigent und Komponist Rudolf Lutz. Für die Diskothek hat Rudolf Lutz eigens zwei neue Variationen komponiert, die er gemeinsam mit Oliver Schnyder live in der Sendung aufführen wird.
Erik Satie (geb. 17.5.1866) ist ein Außenseiter mit einem Leben voller schräger Anekdoten - und ein musikalischer Visionär. Er prägt mit radikal einfachen Klängen die Moderne. Von Philip Ritter.
Vier Hornisten in einem Orchester - das ist ein Luxus, an den man sich als Komponist im 18. Jahrhundert nicht wagte. Doch bei Joseph Haydn war das anders, als Hornist Joseph Dietzl seinen Dienst beim Fürsten in Eisenstadt antrat.
Komponist, Trommler, Installationskünstler: Manos Tsangaris zählt zu den prägendsten Vertretern des neuen Musiktheaters. Seit 2024 steht der Klangkünstler an der Spitze der Berliner Akademie der Künste und will sie zu einem Ort des Dialogs machen. Wiese, Tim www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Fast wäre er ein einfacher Organist geworden, doch dann zog es Fauré nach Paris. Dort reüssiert er als Komponist, Lehrer, Salonlöwe - ein Freigeist, der sich nicht für Ideologien interessiert, dem es nur auf Qualität ankommt.
Hat Tschaikowsky mit seiner 6. Symphonie seinen eigenen Nachruf komponiert? Die „Pathétique“ klingt wie ein musikalisches Requiem – und nur neun Tage nach der Uraufführung ist der Komponist tot. Von Michael Lohse.
Diesen Monat, genauer gesagt am 26. Mai hätte Miles Davis seinen 100. Geburtstag. Der österreichische Trompeter, Komponist und Entertainer Thomas Gansch hat ihm schon diese Woche rund um den Ö1-Jazztag seine „Gedanken für den Tag“ gewidmet. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02.05.2026
Heute ist Ö1-Jazztag und in den „Gedanken für den Tag“ geht es um Miles Davis, der am 26. Mai seinen 100. Geburtstag hätte. Der österreichische Trompeter, Komponist und Entertainer Thomas Gansch erzählt heute davon, welchen Einfluss Miles Davis auf ihn persönlich hatte. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 30.04.2026
Giles Brindley war ein Tausendsassa der Wissenschaft: Der Brite war Musikwissenschaftler, Komponist und Physiologe.
Im Vorfeld des 100. Geburtstags von Miles Davis und dem Ö1-Jazztag geht es diese Woche um den ikonischen Jazz-Trompeter. Was ihn persönlich als Trompeter, Komponist und Entertainer an Miles Davis so fasziniert, darüber spricht diese Woche in seinen „Gedanken für den Tag“ Thomas Gansch, selbst eine der markantesten Musikerpersönlichkeiten der heimischen Jazz-Szene. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28.04.2026
Der Geburtstag von Miles Davis jährt sich am 26. Mai zum 100. Mal. Rund um den Ö1-Jazztag erinnern wir in den „Gedanken für den Tag“ schon diese Woche an ihn. Der österreichische Trompeter, Komponist und Entertainer Thomas Gansch, eine der markantesten Musikerpersönlichkeiten der heimischen Jazz- und Blasmusikszene mit seinen Assoziationen zu Miles Davis. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27.04.2026
Glitzeranzug statt Frack: Sofiane Pamart sprengt mit seinem "athlete mentality"-Klavier die Grenze zwischen Pop, Stadion und Philharmonie. Wie der Pianist den Konzertsaal neu denkt - und dabei zum Instagram-Star wird.
80 Jahre Peteris Vasks. Lettlands wichtigster Komponist feiert mit Konzertmarathon von Riga bis München. Natur, Glaube und singende Streicher prägen seine berührende, weltweit gespielte Musik.
USA, 14. April 1958. Die "Chipmunks" sind zum ersten Mal in den Charts. Chipmunks sehen aus wie Eichhörnchen. Doch sie sind nicht echt. Erfunden hat sie Ross Bagdasarian. Er war ein erfolgloser Komponist - aber nicht mehr lange...
In Mozarts Handschriften zu den Hornkonzerten finden sich nicht nur Noten, sondern auch neckische Bemerkungen an seinen Freund, den berühmten Salzburger Hornisten Joseph Leutgeb. Die beiden verband eine enge und humorvolle Beziehung. Für Leutgeb schrieb Mozart drei seiner vier Hornkonzerte – darunter das Hornkonzert Nr. 4 in Es-Dur KV 495, das 1786 in Wien entstand. Mozart nutzt darin die klanglichen Möglichkeiten des damaligen Naturhorns mit viel Fantasie. Weite Melodiebögen, lebendige Dialoge zwischen Solist und Orchester und überraschende musikalische Einfälle prägen das Werk. Zugleich verlangt das Konzert vom Solisten Virtuosität und ein feines Gespür für Klangfarben. Und immer wieder scheint der Komponist seinem Freund Leutgeb kleine musikalische Streiche zu spielen. Auch die Autographe belegen das: In der Handschrift des vierten Konzerts finden sich farbige Tinten und scherzhafte Kommentare, mit denen Mozart einzelne Passagen markierte. In der Diskothek vergleicht Eva Oertle gemeinsam mit dem Hornisten Olivier Darbellay und dem Dirigenten Jan Schultsz fünf unterschiedliche Aufnahmen von Mozarts viertem Hornkonzert.
Der Mann, der Amerika neu erfand und dafür Ärger bekam: Copland wird heutzutage als DER amerikanische Komponist gefeiert. Als Bernsteins Bestie und Lieblingsschüler von Nadia Boulanger prägte er den Sound der "amerikanischen Klassik” wie kein anderer.
Wien, 27. März 1899. "Der Bärenhäuter" von Siegfried Wagner wird erstaufgeführt. Das Werk bleibt Siegfrieds größter Erfolg als Komponist - auch wenn er noch 16 weitere Opern schreibt.
Natürlich geht es auch um den Walzer in Ravels Tondichtung. Aber der Komponist schrieb "La Valse" unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges. BR Klassik stellt das Werk zusammen mit dem Dirigenten Stéphane Denève vor.
Sebastian Meyer ist Komponist zeitgenössischer Musik und hat je einen Master in Musiktheorie und Komposition. Ausserdem schreibt er Musik für die Basler Fasnacht. Irgendwann hat er festgestellt, dass ihm das Komponieren allein nicht reicht. Darum macht er jetzt noch eine Lehre als Papiermacher. Sebastian Meyer ist ein musikalischer Senkrechtstarter. Schon mit zwölf Jahren entdeckt er die zeitgenössische Musik. Gleichzeitig lernt er Piccolo und begeistert sich für die Basler Fasnacht. Rasch beginnt er zu komponieren. Sowohl zeitgenössische Musik wie auch Fasnachtsmusik, die bei ihm weit über die traditionellen Piccolo-Märsche hinausgeht. Die Begegnung mit dem Fasnachtserneuerer und Komponisten Bernhard Batschelet bereits als Teenager und die mit seinem Lehrer Erik Oňa während des Studiums sind prägend und machen aus ihm einen Komponisten zeitgenössischer Musik und spezieller Fasnachtsmusik gleichermassen. Von seinen Prägungen und Begegnungen, von der zeitgenössischen Musik und den Möglichkeiten der Fasnachtsmusik und von seiner ganz anderen Welt als Lehrling des Papiermacherhandwerks an der Basler Papiermühle erzählt Sebastian Meyer am Vorabend der Basler Fasnacht 2026 im Gespräch mit Gastgeber Michael Luisier. Die Musiktitel: - Bernhard «Beery» Batschelet: Lumpensammler (Museumsgruppe) - Elnaz Seyedi: Felsen unerklärlich (The Monochrome Project; Marco Blaauw, Leitung) - Igor Strawinsky: Larghetto & Moderato, aus Cinq doigts (Idil Biret, Klavier) - Igor Strawinsky: Moderato & Larghetto, aus Eight instrumental miniatures (Canadian Broadcasting Symphony, Toronto; Igor Strawinsky, Leitung) - Erik Oña: Fünf Lieder (Thürmchen Ensemble: Truike van der Poel, Mezzosopran; Caspar Johannes Walter, Violoncello) - Morton Feldman: Crippled Symmetry (Ausschnitt) (Eberhard Blum, Flöte/Bassflöte; Nils Vigeland, Klavier/Celesta; Jan Williams, Glockenspiel/Vibraphon)
Opern, Orchestermusik und Klavierwerke komponierte Vsevolod Zaderatsky, keines hörte er je öffentlich. Sein Leben lang wurde der Komponist von der Sowjetmacht verfolgt, was sein Bekanntwerden verhinderte. Was war der Grund dafür?
Opern, Orchestermusik und Klavierwerke komponierte Vsevolod Zaderatsky, keines hörte er je öffentlich. Sein Leben lang wurde der Komponist von der Sowjetmacht verfolgt, was sein Bekanntwerden verhinderte. Was war der Grund dafür?
BKA-Ermittler durchsuchen Gebäude der Deutschen Bank. Sven Schulze ist neuer Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt. Und der berühmte Komponist Philip Glass sagt die Uraufführung einer »Lincoln« Sinfonie ab. Das ist die Lage am Mittwochabend. Hier geht´s zu den Artikeln: Verdacht der Geldwäsche: BKA durchsucht Deutsche Bank Haseloff-Nachfolger Sven Schulze in Sachsen-Anhalt: Entweder gelingt ihm ein Wunder. Oder die AfD gewinnt Wegen Trumps Werten: Philip Glass will Lincoln-Sinfonie nicht im Kennedy Center uraufführen +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Wir springen in dieser Folge direkt in die Zeit der Einigungskriege. Genauer springen wir nach Frankreich, wo im Oktober 1870 ein berühmter Preuße in einer Gefängniszelle sitzt und kurz davor ist, als Spion verurteilt zu werden. Der Mann ist allerdings weder Soldat noch Spion, sondern Autor: Theodor Fontane. Wir sprechen in dieser Folge darüber, wie er in diese Situation kam, und was das für ihn, sein Werk und sein Vermächtnis bedeutete. //Erwähnte Folgen - GAG443: J.S. Bach oder Wie sich ein Komponist den Lebensunterhalt verdient – https://gadg.fm/443 - GAG510: Ludwig van Beethoven oder Wie eine Symphonie entsteht – https://gadg.fm/510 - GAG431: Auguste Escoffier, Kaiser der Köche – https://gadg.fm/431 //Literatur - Fontane, Theodor, und Emilie Fontane. Die Zuneigung Ist Etwas Rätselvolles. Aufbau Digital, 2018. - Gordon A. Craig. Theodor Fontane: Literature and History in the Bismarck Reich. Oxford University Press, 1999. - Helmuth Nürnberger. Theodor Fontane. Rowohlt E-Book, 1968. - Jörn Sack. Fontane als Kriegschronist. Franz Steiner Verlag, 2018. - Theodor Fontane. Gesammelte Werke - Romane, Gedichte, Reiseberichte usw. Ideenbrücke, 2016. - Theodor Storm und Theodor Fontane. _THEODOR STORM - THEODOR FONTANE DER BRIEFWECHSEL: historisch-kritische und kommentierte ausgabe. Erich Schmidt Verlag GmbH & Company, 2018. - Tobias Arand. 1870/71: Die Geschichte Des Deutsch-Französischen Krieges Erzählt in Einzelschicksalen. Osburg Verlag, 2019. Das Episodenbild zeigt eine Zeichnung Fontanes von Max Liebermann aus dem Jahr 1890. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio