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„Transzendentale Exekution“ klingt nach esoterischer Hinrichtung, ist bei Franz Liszt aber pure Klaviermagie: zwölf Stücke, die weniger die Finger dressieren als ganze Welten entfachen – zwischen Klangrausch, Nervenkitzel und Virtuosen-Wahnsinn. Von Michael Lohse.
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Tamizdat-Radio mit Robin Phillips In diesem Radiobeitrag am 19.01.2026 spricht der Moderator von Tamizdat-Radio, Löscha, mit dem Pianisten und Konzertmeister Robin Phillips über das Apartheidsystem in Südafrika. Im Mittelpunkt steht seine Beteiligung an der studentischen Protestbewegung Ende der 1980er Jahre.
(00:46) Der Genfer Regisseur Nicolas Wadimoff gewinnt mit seinem Dokumentarfilm «Quit vit encore» den Jurypreis der Solothurner Filmtage. Der Film erzählt von Geflüchteten aus dem Gazastreifen. Weitere Themen: (04:47) Die Frau hinter der römisch-katholischen Ikone: Der Film MOTHER zeigt ein ambivalentes Bild von Mutter Theresa. (08:54) Die Barockoper «L'Olimipiade» wird zum ersten Mal in der Schweiz gezeigt. Warum erst jetzt? (13:21) Er gilt als einer der meistgehörten Klassik-Musikern zurzeit: Sofiane Pamart. Wir haben ein Konzert des französischen Pianisten in Genf besucht. (18:26) Er war eine prägende Figur in der Schweizer Musikszene: Hardy Hepp. Der Zürcher Musiker und Produzent ist im Alter von 82 Jahren verstorben. (22:47) «Wohnen fürs Wohnen»: Das Schweizer Architekturmuseum zeigt die Aktualität des genossenschaftlichen Wohnungsbaus.
Lukas Sternath ist ein junger Star unter den Pianisten. 2022 gewann er den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb und ist seitdem ständig auf Tour. Eine Übernahme von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Seit dem Sieg beim Chopin-Wettbewerb ist Eric Lu pausenlos unterwegs. Warum ausgerechnet Schuberts "Impromptus" für ihn ein Plädoyer fürs Innehalten sind - und wie Ruhe zu seiner künstlerischen Handschrift wurde.
Erste Podcast-Episode 2026 – und direkt ein echtes HIGHLIGHT! Ich bin wieder im Gespräch mit Patrick Nederkoorn – und wie sagt man so schön: Aller guten Dinge sind drei. Es ist bereits unser drittes Gespräch und trotzdem höre ich wieder so viel Neues. Patrick erzählt von seinem aktuellen Programm „Der fliehende Holländer“ – ich durfte es im Dezember selbst erleben: te gek! Ich habe so viel gelacht – und ja, auch ein paar Tränchen verdrückt. Genau so muss großartiges Kabarett sein. Wir sprechen darüber: wie ein Kabarett-Programm entsteht wie lange der kreative Prozess dauert ob es Unterschiede im deutschen und niederländischen Humor gibt wie autobiografisch seine Programme sind wer ihn beim Schreiben unterstützt Außerdem verrät Patrick, warum er 2026 viel in Deutschland touren wird – übrigens auch in München (an meine Münchner DNL-Community). Welche Wünsche er noch hat? Hör rein! Natürlich lachen wir viel, sprechen über alles, was zwischen Deutschland und den Niederlanden wieder einmal so lekker anders ist – und auch das Quiz am Ende steckt voller überraschender Insights. Besonders berührend: die Geschichte über Guido, seinen Pianisten, und eine ganz besondere Begegnung. Patrick, heel veel succes dit jaar met jouw programma's Hilfe, die Holländer kommen & Der fliehende Holländer. Ik ben een FAN – und komme ganz sicher noch einmal schauen. Spätestens zu Weihnachten 2026
Der Pianist, der die Musik verliert – und wiederfindet: Stefan Rusconis Welt verstummt, als sein Bandkollege stirbt. Der Zürcher Jazzmusiker hört auf zu spielen, zieht sich zurück. In der Stille begegnet er Neuem: der Faszination von Pilzen und dem Bogenschiessen – und sich selbst. Stets gefeiert als einer der aufregendsten Jazzpianisten der Schweiz, kehrte Stefan Rusconi der Bühne den Rücken. Dem Tod des Freundes folgte eine tiefe Depression – er konnte keine Musik mehr hören oder spielen. In einer Lebensphase, in der er als Musiker und junger Vater eigentlich hätte aufblühen sollen, nahm er Abschied von Zielen, Tourneen und Applaus: «Nichts ging mehr. Meine Tochter hatte einen Pianisten zum Vater, den sie noch nie spielen gesehen hatte», sagt Rusconi rückblickend. Sieben Jahre lang bleibt seine Welt still – bis ihn ein Filmprojekt unerwartet zurück an das Piano führt – und er zurück zur Musik findet. «Ich habe wieder eine Zukunft – es fühlt sich so gut an.» In «Focus» spricht Stefan Rusconi mit Kathrin Hönegger über die Kunst, neu zu beginnen und den Mut, nicht aufzugeben. Triggerwarnung: Wir sprechen in dieser Folge über Depression, Tod und Folgen von sexualisier Gewalt. ___________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an focus@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ___________________ «Focus» ist ein Podcast von SRF -Host: Kathrin Hönegger -Angebotsverantwortung: Anita Richner _____________________ Das ist «Focus»: Ein Gast – eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen. _____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 09.06.2025 ausgestrahlt.
Heute wäre der Pianist Alfred Brendel 95 Jahre alt geworden. Brendel gilt als einer der bedeutendsten Pianisten der letzten Jahrzehnte. Doch Brendel war noch viel mehr als der Philosoph am Klavier.
Am 2. Dezember 1950 starb der rumänische Pianist und Komponist Dinu Lipatti im jungen Alter von 33 Jahren. Vor allem für seine Chopin-Einspielungen war er bekannt, doch einer seine Lieblingsstücke wird ein Choral von Johann Sebastian Bach gewesen sein. Lothar Brandt hat über Lipatti geschrieben und Aufnahmen vom Pianisten gesammelt und erzählt im SWR Kultur Musikgespräch, woher die Faszination für Chopin kam, warum sein Spiel so besonders ist und welchen Druckfehler man auf der ersten Schelllackplatte finden kann.
Mit dieser Sendung beendet Jürgen Plich seine lange Reihe "Eine Stunde Klassik" bei Radio München, was wir zutiefst bedauern und uns sehr sehr herzlich bei ihm bedanken. Verständlich ist es allemal: Zu viel Arbeit und Zeit, die für den Lebensunterhalt nicht dient. Wir verabschieden uns von unserem Münchner Pianisten und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich und hoffen, dass er uns gewogen bleibt ... und hier und da mal wieder einen Beitrag zu unserem kleinen Projekt beisteuern kann. Alle Sendungen aus der Reihe "Eine Stunde Klassik" von Jürgen Plich können Sie auf unserer Homepage nachhören: https://radiomuenchen.net/de/podcast-archiv/sendeformate/eine-stunde-klassik.html
Die Konkurrenz um den Grammy in der Kategorie Best Alternative Jazz Album ist im Jahr 2026 besonders hart, aber die aktuelle Platte »Ride Into The Sun« von Brad Mehldau hat es unter die fünf nominierten geschafft. Das Album ist eine von schönstem Americana-Spirit beseelte Hommage an den früh verstorbenen Singer/Songwriter Elliot Smith (1969-2003), mit dem Mehldau selbst noch einige Auftritte in Los Angeles absolviert hat. Es ist kein Zufall, dass der Pianist für einen Preis als Schöpfer des besten alternativen Jazzalbums im Rennen ist; schließlich hat sein künstlerischer Horizont immer ein sehr viel breiteres Panorama umfasst als nur den Jazz. Kurz vor seiner Grammy-Nominierung und ehe er im März 2026 ein »Reflektor«-Festival in seinem Namen in der Elbphilharmonie gestaltet, nahm sich Brad Mehldau an einem Sonntagnachmittag von seinem Wohnort Amsterdam aus Zeit für einen »Elbphilharmonie Talk« über Zoom. Hier gehts zum Festival-Programm von Brad Mehldau
Die Danish Research Foundation hat den neuen Musikpreis „Daphne Music Award“ ins Leben gerufen und im ersten Durchgang an Starpianisten Lang Lang vergeben. Der Preis ist mit 650.000 Euro dotiert. Warum geht so viel Geld an jemanden, der es überhaupt nicht braucht?
Víkingur Ólafsson zählt zu den spannendsten Pianisten der Gegenwart. Mit feinsinnigem Spiel und innovativen Interpretationen begeistert er weltweit Publikum und Kritiker. Der in Reykjavík geborene Musiker studierte an der Juilliard School in New York und ist international gefragt, füllt die Elbphilharmonie wie die Carnegie Hall. Sein kommendes Album "Orbiting Around Opus 109 " zeigt seine persönliche Sicht auf Beethovens Meisterwerk sowie Bach und Schubert, begleitet von einer deutschlandweiten Tour. Neben Konzerten moderiert er auch Musiksendungen in Island. Wir sprechen mit ihm über die Kraft der klassischen Musik und seine Liebe zu Literatur, Philosophie und der Natur seiner Heimat.
Spiegel, Roland www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Alle fünf Jahre findet in Warschau der Chopin-Wettbewerb statt. Der renommierte Klavierwettbewerb hat bereits eine Reihe hochkarätiger Pianistinnen und Pianisten hervorgebracht, 2025 hat ihn der Amerikaner Eric Lu gewonnen. Ein Blick auf die Vergangenheit und das Heute des Wettbewerbs.
Der Chopin-Wettbewerb geht in seine dritte Runde. Mit dabei sind drei polnische Pianisten. Eine starke Präsenz gibt es auch aus China und Japan. Bis zum 16. Oktober präsentieren die Künstler jeweils einstündige Programme mit Sonaten, Mazurken und weiteren Werken von Fryderyk Chopin. Über den Verlauf dieses bedeutenden Wettbewerbs sprechen wir mit Maestro Paweł Kowalski.
Schon längst haben Pianist*innen auch die Tastenmusik der alten Meister für sich entdeckt. Man spielt Scarlatti oder Bach oder Händel ganz selbstverständlich auf dem Steinway. So auch der britische Pianist Daniel-Ben Pienaar. Er lehrt an der Royal Academy of Music in London und hat sich mit seinem eigenwilligen Repertoire Freunde und Feinde gemacht. Jetzt hat er die „Pieces de clavessin“ von Gaspard le Roux neu eingespielt, erstmalig auf einem Konzertflügel. Ein Stilbruch, der sich unbedingt lohnt, findet Eleonore Büning.
Am Donnertstag begann der XIX. Internationale Chopin-Wettbewerb in Warschau. Woher kommt die ungebrochene Anziehungskraft von Chopins Musik? Wieso kommen Pianisten der Weltklasse um Chopin so gut wie nicht herum? Und warum hat in Polen praktisch jeder Taxifahrer seinen persönlichen Favoriten für den diesjährigen Wettbewerb? Mehr dazu im Infomagazin.
Der britische Pianist John Taylor pflegte einen bemerkenswerten Stil am Piano. Inspiriert von der Klassik war er bekannt für seinen nuancenreichen Klang, den er auch im Zusammenspiel mit den Mitmusikern seines Trios pflegte. Aus dem Mitschnitt eines Livekonzerts in Birmingham 2002 ist nun ein neues Album geworden. „Tramonto“ weckt Erinnerungen an Spielfreude im Team und an einen einzigartigen Pianisten, der 2015 starb. Für Musikredakteurin Marlene Küster ein Meilenstein des Jazz.
(c) WDR 2025 Von Christoph Vratz.
Das Konzept ist genial und etwas für alle, die auf Gesang verzichten können: Mendelssohn schreibt Klavierstücke, so eingängig wie Arien – nur ohne den nervigen Gesang … Von Christoph Vratz.
Als Himalaya der Klavierliteratur werden sie gerne bezeichnet, die Klavieretüden von Frédéric Chopin. Sie stellen auch für heutige Pianistinnen und Pianisten immer wieder eine Herausforderung dar. Nicht nur rasend schnelle Finger, sondern auch ein grosses musikalisches Feingefühl braucht es dafür. Denn es sind keine technischen Fingerübungen im herkömmlichen Sinne mehr, sondern hochvirtuose Konzertstücke mit gewagter Chromatik, vielen überraschenden Wendungen und meisterhaft gestalteten Schlusstakten. Wie unterschiedlich die Interpretationen sein können, zeigt die Diskothek, in der sechs Aufnahmen im Vergleich stehen. Gäste von Eva Oertle sind die Pianistin Aglaia Graf und der Pianist Oliver Schnyder. Erstausstrahlung: 07.03.2022
Pianisten, pianoprofessorn och romanstolkaren Matti Hirvonen har sedan början av 1980-talet framträtt på konsertestrader i Sverige och utomlands. 2014 tilldelades han för sina insatser medaljen Litteris et Artibus.
Er war einer der bedeutendsten Jazzmusiker des Zwanzigsten Jahrhunderts: Wenn Oscar Peterson in die Tasten griff, konnte er aberwitzig viele Töne innerhalb weniger Sekunden herausschleudern – und immer noch klang sein Klavierspiel federleicht. Eine Hommage. Der Bedeutung Oscar Petersons kann man eigentlich nur in Superlativen gerecht werden: 65 Jahre lang stand der Eineinhalb-Zentner-Mann auf der Bühne. In dieser Zeit hat O. P., wie ihn seine Freunde nannten, mehr als 600 Alben eingespielt. An seinem 100. Geburtstag am 15. August 2025 wurde der kanadische Ausnahmemusiker in aller Welt gefeiert. «Bei O. P. hieß es immer "Volldampf voraus"», resümiert der Jazzexperte Götz Alsmann. Und der Wiener Klassik-Pianist Rudolf Buchbinder ergänzt: «Oscar Peterson war einer der genialsten Pianisten der Geschichte.»
…tierische Folge sagen wir euch. Anders kann man es nicht beschreiben. Aber was will man auch machen bei Eis, Feuer und dem stärksten Whisky, den wir je getrunken haben - mit 64,1 %!Schlimm nur, dass wir schon ganz ohne Alkohol vergesslich waren und schlank ohne Gläser in die Folge gestartet sind…Besser wurd's im Laufe der unterhaltsamen Stunde allerdings kaum. Die überfahrene Destillerie-Katze passt da genau so ins Bild wie unsere schöne alte Flasche Highland Park 12, die uns von der Deichbrand Security abgenommen wurde…Wie chinesische Pianisten, Moorhühner, Urologen und der Nordpol in dieses Chaos passen: hört selbst rein und findet es heraus.Verkostete Whiskys:Highland Park 12Highland Park Cask Strenght Batch 3Highland Park Ice EditionHighland Park Fire Edition
Det är åtta år sen allt förändrades för Ola. Idag lever han som i ett konstant och kaosartat nu. Minnen fäster inte längre. Men musiken finns kvar. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radio Play. Ola glömmer vilken krukväxt han precis vattnat, han minns inte vad han pratade om med sin son förra veckan och han kommer inte ihåg vad han ska göra senare under dagen. Han känner att han inte kan ta hand om sin yngsta dotter och han kan inte längre arbeta som kyrkomusiker. Men han kan fortfarande spela piano. Minnet av musiken sitter någon annanstans i kroppen. Och nu, flera år efter att allt blev annorlunda, vill han börja komponera igen.Ett program av Hedvig Holgersson.Producent: Ylva Lindgren.Slutmix: Sandra Pettersson.Originalmusik framförd av: Ola Fagrell.Från 2025.
Ob Oper, Film-, Volks- oder Kammermusik, der Komponist und Pianist Chris Jarrett ist in vielen Stilrichtungen zu Hause. Und immer spiegelt sich in seiner Musik der Zustand der Gesellschaft wider. Das empfindet der Musiker als seine künstlerische Verantwortung. Geboren und aufgewachsen ist Chris Jarrett in den USA. Die Eltern förderten das musikalische Talent ihrer fünf Söhne früh, obwohl das Geld sehr knapp war. Warum er sich in Europa so viel wohler fühlt als in Amerika, was er von Jazzmusik hält und wie das Verhältnis zu seinem berühmten Bruder Keith heute ist, erzählt er in SWR Kultur am Samstagnachmittag.
Der Pianist, der die Musik verliert – und wiederfindet: Stefan Rusconis Welt verstummt, als sein Bandkollege stirbt. Der Zürcher Jazzmusiker hört auf zu spielen, zieht sich zurück. In der Stille begegnet er Neuem: der Faszination von Pilzen und dem Bogenschiessen – und sich selbst. Stets gefeiert als einer der aufregendsten Jazzpianisten der Schweiz, kehrte Stefan Rusconi der Bühne den Rücken. Dem Tod des Freundes folgte eine tiefe Depression – er konnte keine Musik mehr hören oder spielen. In einer Lebensphase, in der er als Musiker und junger Vater eigentlich hätte aufblühen sollen, nahm er Abschied von Zielen, Tourneen und Applaus: «Nichts ging mehr. Meine Tochter hatte einen Pianisten zum Vater, den sie noch nie spielen gesehen hatte», sagt Rusconi rückblickend. Sieben Jahre lang bleibt seine Welt still – bis ihn ein Filmprojekt unerwartet zurück an das Piano führt – und er zurück zur Musik findet. «Ich habe wieder eine Zukunft – es fühlt sich so gut an.» In «Focus» spricht Stefan Rusconi mit Kathrin Hönegger über die Kunst, neu zu beginnen und den Mut, nicht aufzugeben. Triggerwarnung: Wir sprechen in dieser Folge über Depression, Tod und Folgen von sexualisier Gewalt.
Bislang unveröffentlichte Aufnahmen von Swjatoslaw Richter, einem der bedeutendsten Pianisten überhaupt, das ist ein Ereignis. Vier Beethoven-Sonaten in Konzertmitschnitten vom Luzern-Festival und Richters eigenem in La Grange de Meslay dokumentieren fast drei Jahrzehnte nach Richters Tod noch einmal seine Größe. Ein unvergleichlicher Künstler.
«Dies Werk machte zu seinerzeit in der musikalischen Welt grosses Aufsehen: Man hatte noch nie so vortreffliche Klavierkompositionen gesehen und gehört. Wer einige Stücke daraus recht gut vortragen lernte, konnte sein Glück in der Welt damit machen.» Das schrieb 1802 der erste Bach-Biograph, Nikolaus Forke, über Bachs ersten Teil der «Clavierübung», also die sechs Partiten Opus 1. Und seither haben unzählige Pianistinnen und Pianisten ihr Glück damit gemacht: Es gibt so viele Einspielungen, dass es schwierig ist, eine Auswahl zu treffen, gerade auch, weil die Wahl des Tasteninstrumentes nicht eindeutig ist. Soll man die Partiten historisch korrekt auf einem Cembalo oder gar Clavichord spielen? Oder auf einem sogenannten Tangentenflügel, einem Modell, das erst nach Bach entstand, so wie der Pianist Martin Helmchen es macht? Oder klingts doch schöner auf dem modernen Flügel? In der Diskothek über die erste der sechs Partiten diskutiert Annelis Berger mit dem Pianisten Francesco Tristano und der Organistin und Cembalistin Els Biesemans darüber. Und vergleichen fünf Aufnahmen miteinander.
Mit vier Jahren stand er vor dem heimischen Plattenspieler und dirigierte weg, was die elterliche Plattensammlung so hergab. Dann wurde er fünf, bekam ein Klavier und war für das Pult verloren. Grigory Sokolov beherrscht sein Instrument so fabelhaft, dass er zu den größten Pianisten unserer Zeit zählt. Am 18. April feiert er seinen 75. Geburtstag.
Er gilt als einer der besten Pianisten der Welt. Scheu, eigenwillig - ein Künstlerleben im Kalten Krieg. Am 20.03.1915 wird Sviatoslav Richter in der heutigen Ukraine geboren. Von Christoph Vratz.
Seit 2011 veröffentlichen Elizabeth Pich und Jonathan Kunz sonntags online einen «War and Peas»-Comic. Lachen soll man dabei – und ins Nachdenken kommen. – Vor 100 Jahren verbesserten technische Neuerungen schlagartig die Musikaufnahmen. Die elektrische Studiotechnik hat die Musik revolutioniert. «Ohne Comic-Zeichnen würde ich wahrscheinlich im Knast sitzen!» – das sagt die deutsche Graphic-Novel Autorin Elizabeth Pich. Zusammen mit dem Comic-Autoren Jonathan Kunz kreiert sie seit 13 Jahren den Webcomic «War and Peas», mit dem die beiden knapp zwei Millionen Follower im Netz erreichen. Darin halten uns etwa sprechende Bäume, Gottesanbeterinnen oder gar der Planet Erde persönlich einen unangenehmen Spiegel vor. Auch im neusten Band «Liebe Erde» bewältigen sie mit Sarkasmus und Zeichenstift ihre eigene Ohnmacht gegenüber den grossen ökologischen Herausforderungen der Gegenwart. Im Februar 1925 wurde die erste elektrische Aufnahme eines Musikstücks gemacht – «Feelin' Kind O' Blue» des Pianisten und Sängers Jack Hylton. Diese neue Technik löste das bis dahin mechanische Aufnahmeverfahren schlagartig ab. Der Einsatz von Mikrofonen und Verstärkern brachte nicht nur entscheidende Vorteile bezüglich der Klangqualität, sondern veränderte auch die Art und Weise der Musikproduktion grundlegend – mit massivem Einfluss auf die gesamte Musikindustrie. SRF-Tonmeister Lars Dölle teilt in diesem Beitrag seine feinen Ohren und sein Wissen mit uns.
Aaron Pilsan hilft angehenden Pianisten und Hobbymusikern dabei, ihre Traumstücke auf dem Klavier zu meistern. Warum er dazu gezielt Online-Kurse anbietet und welche Tipps er bei Lampenfieber hat, erzählt er im Interview.
Runde Geburtstage und Gedenkjahre mögen vorbereitet werden. Das hat sich vermutlich Ammiel Bushakevitz gedacht mit Blick auf Franz Schubert. Denn im Jahr 2028 steht dessen 200. Todestag im Kalender. Den israelischen Pianisten kennt die internationale Musikwelt bisher vor allem als herausragenden Liedbegleiter. Aber mit Blick auf das Schubertjahr hat sich Bushakevitz nicht nur fünf Liederalben mit dem Bariton Samuel Hasselhorn vorgenommen, sondern die Aufnahme aller Solowerke für Klavier. Nun ist die zweite CD mit dem Titel "Fantasies" erschienen.
Sind Sie das? Seid Ihr das? Irgendjemand muss ja schon im August Spekulatiuskekse und Lebkuchen kaufen, die Weihnachtssuperfans. Kein Grund, sich zu schämen. Während andere ihren Badeanzug auswringen, ziehen Sie dann wohl innerlich Kreise mit geschliffenen Eislaufkufen auf den zugefrorenen Seen Ihrer Weihnachtsphantasien. Warum auch nicht. Ich selbst war lange nicht gerade Weihnachtsfan, aber seit ziemlich genau 4 Jahren, seit es nämlich „Toast Hawaii“ gibt, weicht die Skepsis zuverlässig einer Vorfreude. Dieser Podcast war gerade erst ein paar Wochen alt, als das Team entschied: Wir machen ein Weihnachtsspezial. Muss sein. Mit allem Pipapo. Mit Tannenbaum und Händen, die nach Mandarinenschalen riechen, mit dampfendem Tee und duftenden Zimtsternen, immer mit einem Gast, der singen muss und immer mit einem Pianisten, der sich an den Flügel setzt und die Stimmung untermalt. So kommt es, dass wir jetzt schon zum 4. Mal ein „Toast Hawaii Weihnachtsspezial“ zelebrieren, stets musikalisch begleitet von Mark Scheibe, im 1. Jahr war Pierre M. Krause da, im 2. Sasha, letztes Jahr schauten The Boss Hoss vorbei - können Sie alle noch streamen - und in diesem Jahr ist es der Schauspieler und Sänger Tom Beck, der in zahlreichen Filmen und Serien mitspielte und einer breiten Öffentlichkeit durch den Serienerfolg „Alarm für Cobra 11“ bekannt wurde. Weltweit existieren nicht mal 200 Länder und in 120 davon lief und läuft diese Serie, simsalabim, schon ist man weltbekannt. Stellen Sie sich vor, Sie sind in Dänemark, auf den Fitschies oder gar im Winterwonderland und jemand, möglicherweise Santa höchstpersönlich, klopft Ihnen auf die Schulter: „Hohoho, ich kenne Sie doch irgendwoher.“ Also, wir steigen jetzt ein, setzen Sie sich bitte auf ihren Schlitten und kommen Sie mit. *** WERBUNG Toast Hawaii wird unterstützt von dmBio, die Bio-Lebensmittelmarke von dm-drogerie markt. Ganz nach dem Motto „Natürlich lecker erleben“ bietet dmBio mit mehr als 550 Produkten eine vielfältige Auswahl – von leckeren Snacks für zwischendurch bis hin zu original italienischen Tomatensaucen. Haben auch Sie eine dmBio-Geschichte, die im Podcast erzählt werden soll? Dann schreiben Sie uns gerne unter rustberlin@icloud.com ÖKO-Kontrollstelle: DE-ÖKO-007
Charismatische Dirigenten, einer der berühmtesten Pianisten unserer Zeit, drei Komponisten von Weltrang, ein begnadeter Cellist, eine singende Alleskönnerin und auch Jazzlegenden - in diesem Jahr erreichten die Musikwelt wieder einige traurige Nachrichten. Hier eine kleine Erinnerung an große Künstlerinnen und Künstler.
Wer hat sich nicht schon einmal dazu verführen lassen, es den großen Komponisten gleich tun zu wollen, eilig zu Papier und Feder gegriffen und am Ende mit dem Gedanken geliebäugelt, es könne doch ein kleiner musikalischer Genius in ihm verborgen sein? Dass sich im Kreis der "Möchtegern-Mozarts" zuweilen auch Philosophen tummeln, zeigt sich am Beispiel Friedrich Nietzsches.1872 bat dieser den Pianisten und Dirigenten Hans von Bülow, einen Blick auf seine soeben vollendete "Manfred-Meditation" für Klavier zu werfen. Die Antwort erfolgte prompt und schonungslos, wie unser ZOOM zu berichten weiß.
Eine Karriere von rund 70 Jahren - mit Klavier-Tönen, die funkelten und wirbelten wie bei den wenigsten. Der Pianist Martial Solal galt als der bedeutendste französische Jazzmusiker nach der Jahrhundertfigur Django Reinhardt. Am 12. Dezember ist er im Alter von 97 Jahren in Versailles gestorben.
Mit seinem neuen Album "Hollywood" hat sich Pianist Sebastian Knauer seinen Filmmusik-Traum erfüllt. Im Mittelpunkt stehen Soundtracks der Filmkomponisten-Familie Newman. "Diese Herren kennenzulernen war schon ein Erlebnis", erzählt Knauer im Interview.
Volker Bertelmann kennt man als experimentellen Pianisten unter dem Namen Hauschka und unter seinem echten Namen als Komponist von Filmmusik. Und das höchst erfolgreich. Für den Film „Lion“ bekam er eine Oscar-Nominierung. Für seine Musik zu „Im Westen nichts Neues“ hat er ihn dann gewonnen. Er erzählt, wie er die Instrumente findet, die seine Soundtracks prägen, zum Beispiel ein uraltes Harmonium, das er hat restaurieren lassen und ein seltenes Instrument mit Glasstäben, für das man Wasser braucht. Wir erfahren, wie es sich anfühlt, monatelang an Ideen zu arbeiten, die der Regisseur am Ende vielleicht nicht gut findet. Und dann gibt es Geschichten von dem jungen Musiker aus dem Siegerland, seine streng christliche Familie und deren Abneigung gegen Rockmusik und den Beruf als Künstler. Volker Bertelmann hat als 16-Jähriger davon geträumt, es nach New York zu schaffen. 40 Jahre später hat es geklappt. Aus dieser Zeit schildert er einige besondere Erlebnisse. Hier geht's zu unserem Podcast-Tipp „Alles anders - was mein Leben verändert hat“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/alles-anders-was-mein-leben-veraendert-hat/13795963/
Regisseur und Produzent Jan Schmidt-Garre spricht im Interview mit Christian Schuler über seinen neuen Film "Die Alchemie des Klaviers". Mit Francesco Piemontesi ging Schmidt-Garre auf Entdeckungsreise und hat bei weiteren Pianisten wie Alfred Brendel und Maria João Pires nachgefragt, wie aus Technik und Kunstfertigkeit die Magie am Instrument entsteht.
Vor kurzem wurde der OPUS Klassik verliehen, und der Preis für den Nachwuchskünstler des Jahres ging an den Pianisten Bruce Liu. Auf seinem neuen Album befinden sich die "Jahreszeiten" von Tschaikowsky. Sylvia Schreiber hat mit Bruce Liu gesprochen und gefragt, wie der November so für ihn in Kanada ist.
Bis heute kommt kein Klavierschüler an ihnen vorbei. Bachs Inventionen sollten dazu dienen, "eine cantabile Art im Spielen zu erlangen". Aber diese ursprünglich rein zu Lernzwecken konzipierten Stücke faszinieren auch reife Pianisten. BR-KLASSIK stellt sie zusammen mit der 2019 verstorbenen Pianistin Dina Ugorskaja vor.
Das Doppelalbum des Pianisten und seiner musikalischen Weggefährten ist ein Paradebeispiel für intensives kammermusikalisches Miteinander.
Das intensive Leben eines Genies, das früh beginnt und viel zu früh endet – Frédéric Chopin, der schon als Kind am Klavier brilliert, erobert die Musikwelt im Sturm.
Kritiker rühmen Ferruccio Busonis Virtuosität: "Es gibt gute Pianisten und es gibt große Pianisten. Und es gibt Busoni." Doch der Klassik ist der Komponist und Dirigent zu modern, der Moderne zu klassisch. Von Michael Struck-Schloen.
Robert Schumann hat es ganz schön oft übertrieben mit dem Üben und sich verbissen in den Notendschungel gestürzt. Vielleicht sogar bis zum Burn-out am Klavier? Schumann ist jedenfalls ein prominentes Beispiel für einen jungen Pianisten, der von einer Laufbahn als Profi träumte, alles daran setzte und sich seine Karriere schließlich selbst verbaute.
Alexandre Tharaud hat befreundete Pianistinnen und Pianisten um sich versammelt und ein kurzweiliges Album eingespielt.
En pianist får plass i Den Nasjonale Filharmonien. Det er drømmejobben, men alt er ikke bare enkelt. Orkesterets dirigent, Alessandro Bianchi, er en tyrann som straffer musikerne for hver minste feil. Men når pianisten får en invitasjon til å spille i Bianchis private selskap kommer det frem hvem Bianchi virkelig er.See omnystudio.com/listener for privacy information.