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Sawatzki, Frank www.deutschlandfunk.de, Corso
Mit "Le Frisur" hat die deutsche Punkband Die Ärzte 1996 ihr erstes und bisher einziges Konzeptalbum veröffentlicht. Ein Album, in dem es tatsächlich nur um Frisuren, Bärte und Haare aller Arten geht. Das Album "Le Frisur" von den Ärzten ist mal wieder ein Beweis dafür, dass die Band sich selbst nicht zu ernst nimmt – als ob der noch nötig gewesen wäre – und der Spaß bei der Band häufig im Vordergrund steht. Dass Die Ärzte offen sind für allerhand verrückte Ideen, kann Podcastgast George Lindt selbst belegen. Er hat mehrfach mit den Ärzten gesprochen und mit ihnen in der Vergangenheit ihre eigenen Songs neu aufgenommen – auf Japanisch und Chinesisch. Auch deshalb war er die perfekte Wahl als Gast für diese Podcastfolge zu "Le Frisur". George Lindt spricht in dieser Meilensteine-Folge nicht nur über das Album, sondern erzählt auch jede Menge Anekdoten aus der Geschichte der Ärzte. Ein Konzeptalbum nur über Haare, Bärte und Co., so etwas Verrücktes fällt wirklich nur den Ärzten ein. Aber wer die Ärzte kennt, weiß, dass es – auch wenn es offenkundig und beim ersten Blick sehr albern und lustig gemeint ist – bei den Ärzten eigentlich immer eine tiefere Bedeutung gibt, auch beim Album "Le Frisur". Ein gutes Beispiel dafür ist der Song und das dazugehörige Musikvideo zu "Mein Baby war beim Frisör", in dem die Ärzte "Femizide" thematisieren. Die Musik und das Video sind dabei typisch lustig dargestellt, die Botschaft des Songs hingegen ist eher erschütternd. Neben dem inhaltlichen doppelten Boden spielen Die Ärzte auf dem Album ganz viel mit der Erwartungshaltung des Hörers. Johannes Heuft erklärt: wenn wir uns an einen Song gewöhnt und reingehört haben, dann passiert oft eben etwas komplett anderes, und das macht das Album auch spannend. Auf "Le Frisur" gibt es auch ganz viele Dinge, bei denen wir Verbeugungen vor großen Vorbildern erkennen und auch Inspirationen unterschiedlicher Natur. Auch ganz viele unterschiedliche Genres haben Die Ärzte auf das Album gepackt. Von (natürlich) Punk, über Pop, Metal, Reggae bis zu den Comedian Harmonists und Frank Sinatra ist fast alles dabei. Und so bizarr und chaotisch der bunte – teilweise vielleicht sogar fragwürdige – Mix der Ärzte ist, den sie auf diesem Album über Haare zusammenkomponiert und produziert haben, so einleuchtend ist die Platte und alles darauf für Meilensteine-Gast George Lindt. __________ Über diese Songs vom Album "Le Frisur" sprechen wir im Podcast (15:08) – "Erklärung"(24:14) – "Mein Baby war beim Frisör"(28:14) – "Motherfucker 666"(38:24) – "3-Tage-Bart"(44:17) – "No Future (ohne neue Haarfrisur)"(46:27) – "Der Medusa-Man (Serienmörder Ralf)"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Le Frisur" findet ihr hier: https://x.swr.de/s/dierztelefrisur __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
"So" gehört nicht nur zu den erfolgreichsten Alben von Peter Gabriel, sondern ist auch noch ein Meisterwerk der 80er Jahre. Es erschien am 19. Mai 1986 und verkaufte sich über zehn Millionen Mal. Auch einige seiner größten Hits wie "Sledgehammer", "In Your Eyes" oder "Don't Give Up" sind auf dem Album vertreten. Nach seiner Zeit bei Genesis arbeitete Peter Gabriel 1976 an seiner Solo-Karriere. Bereits 1977 erscheint mit "Peter Gabriel" sein erstes Solo-Album. Auch die drei folgenden Alben tragen denselben Titel, was in den Plattenläden immer wieder für Verwirrung sorgte. Erst mit seinem fünften Album "So" veröffentlichte er erstmals ein Album mit einem anderen Namen. Der Titel "So" klingt zunächst eher minimalistisch. Musikalisch verbindet das Album jedoch Artrock, Soul, R'n'B, Pop, Progressive Rock und Weltmusik zu einem vielseitigen Sound. Peter Gabriel setzt dabei auf die damals noch relativ neuen Synthesizer-Klänge und nutzt moderne Studiotechnik. Für die Produktion arbeitet er mit Daniel Lanois, der zusammen mit Toningenieur Kevin Killen das Album entscheidend prägt. "Sledgehammer" wurde zum größten Hit von Peter Gabriel und war zugleich sein erster Nummer-eins-Hit in den USA. Im Juli 1986 verdrängte der Song "Invisible Touch" von Gabriels früherer Band Genesis von der Spitze der US-Charts. Musikalisch orientiert sich "Sledgehammer" an Soulmusik der 1960er Jahre. Besonders der Einfluss von Otis Redding ist deutlich zu hören, dessen Musik Gabriel auch stark geprägt hat. Bei einem Auftritt von Redding entdeckte er 1966 den Trompeter Wayne Jackson, der später die markanten Bläser auf "Sledgehammer" einspielte. "Don't Give Up" ist das legendäre Duett von Peter Gabriel und Kate Bush. Der Song wurde für viele Menschen zu einer wichtigen Quelle der Hoffnung. Elton John sagte, das Lied habe ihm geholfen, seine Alkoholprobleme zu überwinden. Auch ein bekannter US-Komiker erzählte Gabriel, der Song habe ihm in einer schwierigen Zeit das Leben gerettet. Mit "So" hat Peter Gabriel ein Album veröffentlicht, das die Musik der 80er Jahre weit über seine Entstehungszeit hinaus geprägt hat. Obwohl es mit Erscheinen dieser Meilensteine-Episode seinen 40. Geburtstag feiert, klingt es noch erstaunlich modern und aktuell. Das Album verbindet unterschiedlichste Musikrichtungen und zeigt auch immer wieder Gabriels große Begeisterung für Weltmusik. __________ Über diese Songs vom Album "So" sprechen wir im Podcast (04:30) – "Red Rain"(16:47) – "Sledgehammer"(35:56) – "Don't Give Up"(49:58) – "Mercy Street"(58:25) – "We Do What We're Told (Milgram's 37)01:08:00) – "In Your Eyes" Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "So" findet ihr hier: linkhttps://1.ard.de/peter-gabriel-so __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Eine nächtliche Fahrt durch ein anderes Wien. Schräg, elegant, ironisch und gleichzeitig tief im Club verwurzelt. Das Album "Meidling Discotheque" von Graf Hadik und Erdem Tunakan verbindet Nu Disco, Leftfield House und experimentelle Elektronik mit einem sehr eigenen Wiener Charme. I'm back baby… (superfly.fm)
2016 hat Udo Lindenberg sein Album "Stärker als die Zeit" veröffentlicht. In dieser Folge feiern wir also gleich doppelt: Das Album wird 10 und Udo feiert seinen 80. Geburtstag. Udo Lindenberg ist wirklich eine Ikone und eine Konstante der deutschen Musiklandschaft. Mit "Stärker als die Zeit" hat er 2016 sein 36. und bisher letztes Studioalbum veröffentlicht. Musiker Peter Freudenthaler von der Band Fools Garden gehört zum erweiterten musikalischen Kreis von Udo Lindenbergs Panik-Orchester, und er ist (und war schon immer) großer Fan von ihm. Einer der bekanntesten Songs des Albums – und der letzte Song der Platte – ist der Titelsong "Stärker als die Zeit". Aufgenommen wurde der Song in einem der legendärsten Tonstudios der Welt: den Londoner Abbey Road Studios. In denen haben auch schon die Beatles einige Zeit verbracht. Als Erklärung, warum ein Udo Lindenberg als deutscher Künstler in die Abbey Road Studios nach London geht, vermutet Musikredakteurin Ilka Siebert, dass man dort "etwas Episches machen kann". Wenn man sich die Schwere und die Breite im Sound von "Stärker als die Zeit" anhört, dann klingt das, als wäre der Plan von Udo Lindenberg für diesen Song aufgegangen. Während viele Künstler im Alter eher bei dem bleiben, was sie kennen, und wenig Neues ausprobieren, ist Udo Lindenberg hier der positive Gegenentwurf. Er entwickelt sich immer noch weiter, macht Dinge zusammen mit jüngeren Künstlern, auch aus anderen musikalischen Sphären, und hält einfach gerne Kontakt – Udo steht nicht still. Als positiven Beleg dafür kann man zum Beispiel seine Zusammenarbeit mit dem Rapper Apache 207 sehen, mit dem er vor einiger Zeit den Song "Komet" aufgenommen hat. Pop-Ppianist und Songwriter Vince Bahrdt kennen wir als Kopf hinter der Band Orange Blue, die Anfang der 2000er mit "She's Got That Light" einen großen Hit in der deutschen Radiolandschaft hatten. Vince ist aber auch Songwriter und hat mit Udo Lindenberg selbst schon mehrfach zusammengearbeitet – und das immer gerne: "Udo nimmt sich nicht zu ernst und nicht zu wichtig. Er ist ein ganz angenehmer, netter Mann – davon hätte ich gerne mehr in der deutschen Musiklandschaft." __________ Über diese Songs vom Album "Stärker als die Zeit" sprechen wir im Podcast (20:15) – "Stärker als die Zeit"(29:29) – "Durch die schweren Zeiten"(37:56) – "Muss da durch"(49:34) – "Mein Body und ich"(53:16) – "Der einsamste Moment"(01:01:12) – "Eldorado"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Stärker als die Zeit" findet ihr hier: https://x.swr.de/s/udolindenbergstrkeralsdiezeit __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Die Indie-Band Metric kommt ursprünglich aus Kanada, hat sich aber in den Nullerjahren in NYC formiert. Ihr besonderes Merkmal ist die Verschmelzung von Gitarren- und Synthi-Sounds. Die Texte kommen von der Singer-Songwriterin Emily Heynes. Soeben ist das 10. Album von Metric erschienen. Das Album trägt den Titel „Romanticize the Dive“. Christian Lehner hat Emily Haines in Berlin gesprochen.Sendungshinweis: FM4, Morning Show, 24.04.2026, 6 Uhr
Wenn es eine Band gibt, auf die wir uns in diesem Podcast von Anfang an einigen konnten - dann sind es die Gorillaz! Mit »Plastic Beach« droppte die virtuelle Kombo um Mastermind Damon Albarn in 2010 wohl DAS Album unserer jeweiligen Jugend. Dieses Album und alles was davor und danach kam, hat uns und unseren Musikgeschmack maßgeblich mitgeprägt. Jetzt kommt 16 Jahre später mit »The Mountain« das nunmehr neunte Studio-Album der Gorillaz und wird ernsthaft als "geistiger Nachfolger" eines unserer Lieblings-Alben gehandelt. Das hat bei uns Fragen aufgeworfen wie: Stimmt das überhaupt? Ergibt dieser Vergleich Sinn? Kann man so spät in seiner Karriere nochmal so ein fettes Konzeptalbum-Fass aufmachen? Finden die virtuellen Affen zurück zu alter Form? Die Antworten findet ihr in dieser Folge. Gemeinsam mit Diskussionen über den Einsatz von KI in Kunst, gewohnt unfassbaren Feature-Listen mit Mitgliedern von The Smiths bis De La Soul - und irgendwie haben sich auch Glaubens-Debatten und iconic Damion Davis-Einspieler in diese Review eingefunden. Der ganz normale FWC-Wahnsinn also. Viel Spaß damit - und danke fürs Zuhören!
30 Jahre Kapelle Petra, 30 Jahre Lübbe! Die Kapellos feiern ihren 30. Geburtstag mit einem Best of-Album sowie der gleichnamigen Tour namens „Lübbe!“ Sänger, Gitarrist u. Texter Guido Scholz nebst Bassist u. „Bühnenbildner“ Rainer Siepmann blicken mit Till & Henning auf 30 Jahre „Petra“ zurück…schreckliche Hotels, schräge Verkleidungen, unzerbrechliche Freundschaft, wärmenden Bandzusammenhalt, seltene Meinungsverschiedenheiten und die Definition von Erfolg und Glück! Das Album zur Folge: Lübbe / Kapelle Petra Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
1976 haben die Ramones ihr selbstbetiteltes und erstes Album veröffentlicht und damit Pionierarbeit für den Punk und Punkrock geleistet – obwohl der Begriff "Punk" noch gar nicht etabliert war. Als die Ramones im April 1976 ihr Debütalbum herausgebracht haben, waren sie sowas wie ein Gegenentwurf zu dem filigranen, durchdachten und aufwendigen Artrock und den Progressive Rockbands der Zeit. Schnell, laut und einfach sollte es sein – Punkrock eben. Entstanden sind die Ramones im Umfeld des legendären Clubs und Plattenladens "CBGB", im New Yorker Stadtteil Manhattan, einem sehr "musikerfreundlichen Club", wie Katharina Heinius es im Podcast beschreibt. Das bedeutet, die Musiker haben große Teile der Eintrittsgelder erhalten und hatten dort vor allem Auftrittsmöglichkeiten. Wichtige Grundvoraussetzung des Inhabers: Es durften keine Coversongs gespielt werden. In diesem Umfeld hatten die Ramones, die sich 1974 gegründet haben, ihre ersten Auftritte. Auch wenn es auf dem Weg zum ersten Album ein paar Unwägbarkeiten und Steine im Weg gab, ging es, als der Plattenvertrag unterschrieben war, sehr schnell. Dieses Tempo sorgte auch dafür, dass die Ramones sozusagen die ersten ihrer Art waren, die ein Album in diesem Genre veröffentlichten, auch wenn in Großbritannien etwa zur gleichen Zeit die Punkszene entstanden ist. Auch wenn die Ramones nicht "die ersten ihrer Art waren" – sie waren klar definiert und prägend für die ganze Szene. Und das, obwohl die ursprüngliche Heimat des Punks oft in Großbritannien, genauer gesagt England, gesehen wird. Die amerikanische Band Ramones war im Grunde genommen auch der Startschuss für den Punkboom in Großbritannien, weil sie schon im Juli 1976 in London auftraten und zwei ausverkaufte Shows im Stadtteil Camden spielten, erzählt Katharina Heinius im Podcast. Die Ramones sind mit ihrer Musik und vor allem ihrem selbstbetitelten Debütalbum zu Ikonen des Punk geworden und haben echte Pionierarbeit geleistet – schnörkellos und mit erhobenem Mittelfinger. Die Bedeutung ihres Debütalbums beschreibt Musikredakteur Benjamin Brendebach so: "Sie haben ihren Stil entwickelt und damit eigentlich auch den Punk entwickelt. Das Album ist roh, es ist schnell, es ist laut! Die Songs sind nicht länger als drei Minuten." __________ Über diese Songs vom Album "Ramones" sprechen wir im Podcast (19:46) – "Blitzkrieg Bop"(35:26) – "Judy Is A Punk"(43:05) – "I Don't Wanna Walk Around With You"(46:24) – "I Wanna Be Your Boyfriend"(51:53) – "53rd & 3rd" __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Ramones" findet ihr hier: https://x.swr.de/s/ramones __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Zwei der kryptisch und spanendsten RapAuteurs der Gegenwart , MIKE und Earl Sweatshirt, haben gemeinsam ein Doppelalbum veröffentlicht, POMPEII UTILITY, produziert vom New Yorker Kollektiv Surf Gang. MIKE ist bekannt für seine introspektiven, oft düsteren Texte über Rastlosigkeit, Mental Health und das Leben in ständig neuen Kontexten, Earl Sweatshirt für seine tiefgründig bis kryptischen, selbstanalytischen Lyrics.Das Album sind eigentlich zwei Alben 33 Tracks, ein ALbum Mike eine Album Earl. Der Hip Hop Lesekreis über Leadbelly eine der zwei Nummer von POMPEII UTILITY auf der MIKE und Earl Sweatshirt gemeinsam zu hören sind.FM4 Homebase 07.04.2026 20 Uhr
Den ersten Grammy als Bandleader, für dieses Album? Den hat Sullivan Fortner nicht kommen sehen. Das Album entstand spontan, mit einer ad hoc Band. Sullivan Fortner, dieser brillante Pianist, scheint sich nicht allzu viel aus Preisen zu machen. Das sei das schöne an seiner Kunst, sagt er: Jeder Tag sei ein neues weisses Blatt. Der Grammy für das «Best Jazz Instrumental» Album dürfte ihn dennoch gefreut haben, auch wenn er bereits in der Vergangenheit liegt – und er sich selbst sowieso nicht als Jazzmusiker versteht. Es geht ihm um Musik, nicht um Genres. Und darum, Mensch zu sein. 00:20 – Talk Sullivan Fortner erzählt, wo er war, als er von seinem Grammy erfahren hat. Warum er sich selber nicht Jazzpianist nennt. Und er verrät, ob er mit der Sängerin Cécile McLorin Salvant wirklich zusammen ist. 23:38 – Wochenrückblick (Zeitpunkt der Aufnahme: Freitag, 20.03., 12 Uhr) Vom Grammy für Sullivan Fortner zum Oscar für Ludwig Göranssons Filmmusik zum Film «Sinners». Der schwedische Komponist ist ein Wahlamerikaner, der dank der Blues-Begeisterung seines Vaters zur Gitarre kam und dank der Gitarre schliesslich zur Zusammenarbeit mit dem Regisseur von «Sinners», Ryan Coder. 40:45 – Konzert-Tipp Eine Uraufführung der Schweizer Komponistin Cécile Marti in Basel verspricht ein Klangabenteuer. 45:15 – Musikfrage Mit der Musikwissenschaftlerin Cristina Urchueguía: Warum heisst der Ton H ausserhalb des deutschen Sprachraums überall B? 49:30 – Neu in meiner Playlist «In My Dreams», das neue Album von Bill Frisell – ein Gitarrist, der immer wieder zu überraschen vermag.
Wow! Was für ein Album! Bereits vor fünf Jahren haben haben wir hierüber im Podcast gesprochen, damals in unserer aller ersten Folge. Mittlerweile gehen wir anders an die Album-Besprechungen heran und es war uns somit ein Anliegen, dieses wunderbare Werk nochmal ausführlicher zu besprechen. Auch fünf Jahre später kommen wir zu einem eindeutigen Ergebnis: Es ist ein super gelungenes Album und der perfekte Wegbereiter für den großen Durchbruch. Warum wir so denken und noch vieles mehr rund um das Album "Wow" hört ihr in dieser Folge. Viel Spaß beim Hören! Folgt uns auch gerne auf unseren Social Media-Seiten: Instagram: www.instagram.com/keeponsinging_podcast Facebook: www.facebook.com/keeponsingingpodcast Oder schreibt uns eine Mail an keeponsinging@gmx.de Wir freuen uns auf euer Feedback! Reguläre Folgen erscheinen alle drei Wochen samstags. "Ein Song, eine Folge" erscheint alle drei Wochen mittwochs. Und bis dahin: Keep on singing!
Breakfast at Midnights - Ein Taylor Swift Podcast von Swifties, für Swifties
Im Oktober 2025 veröffentlichte Taylor ihr 12 Album "The Life of A Showgirl". Das Album lädt uns hinter die Kulissen des Showgirl-Lebens ein. In dieser Folge tauchen wir in die ersten sechs Songs des Albums: The Fate of Ophelia, Elizabeth Taylor, Opalite, Father Figure, Eldest Daughter und Ruin the Friendship. Frage der Woche: Was ist euer Lieblings Love-Song von Taylor? Kanal Breakfast at Midnights ☕️
In unserer diesjährigen Weihnachtsfolge reisen wir zurück zu einem der frühesten Weihnachtsalben der Kelly Family: „Festliche Stunden bei der Kelly Family“, erschienen 1980 bei Polydor. Wir sprechen über die kontroverse Entstehung des Albums und ordnen „Festliche Stunden“ in die frühe Diskografie der Kelly Family ein. Natürlich nehmen wir auch die einzelnen Songs unter die Lupe. Auch wenn ihr vielleicht mit diesem Album eher weniger vertraut seid, lohnt es sich auf jeden Fall reinzuhören! Viel Spaß beim Hören! Folgt uns auch gerne auf unseren Social Media-Seiten: Instagram: www.instagram.com/keeponsinging_podcast Facebook: www.facebook.com/keeponsingingpodcast Oder schreibt uns eine Mail an keeponsinging@gmx.de Wir freuen uns auf euer Feedback! Reguläre Folgen erscheinen alle drei Wochen samstags. "Ein Song, eine Folge" erscheint alle drei Wochen mittwochs. Und bis dahin: Keep on singing!
Die Konkurrenz um den Grammy in der Kategorie Best Alternative Jazz Album ist im Jahr 2026 besonders hart, aber die aktuelle Platte »Ride Into The Sun« von Brad Mehldau hat es unter die fünf nominierten geschafft. Das Album ist eine von schönstem Americana-Spirit beseelte Hommage an den früh verstorbenen Singer/Songwriter Elliot Smith (1969-2003), mit dem Mehldau selbst noch einige Auftritte in Los Angeles absolviert hat. Es ist kein Zufall, dass der Pianist für einen Preis als Schöpfer des besten alternativen Jazzalbums im Rennen ist; schließlich hat sein künstlerischer Horizont immer ein sehr viel breiteres Panorama umfasst als nur den Jazz. Kurz vor seiner Grammy-Nominierung und ehe er im März 2026 ein »Reflektor«-Festival in seinem Namen in der Elbphilharmonie gestaltet, nahm sich Brad Mehldau an einem Sonntagnachmittag von seinem Wohnort Amsterdam aus Zeit für einen »Elbphilharmonie Talk« über Zoom. Hier gehts zum Festival-Programm von Brad Mehldau
Vor 14 Jahren sang sich Anna Rossinelli mit «In Love For A While» dank dem ESC in die Herzen der Welt. Heute ist die Baslerin immer noch mit denselben beiden Musikern unterwegs – und hat mit «Heat» ihr sechstes Album veröffentlicht. Es war 2011, als Anna Rossinelli mit «In Love For A While» die grosse Bühne des Eurovision Song Contest betrat. Seither ist viel passiert, doch eines ist geblieben: Die Band ist ohne Manuel Meisel und Georg Dillier nicht denkbar. Diese Konstellation ist für Anna bis heute zentral. Mit «Heat» erscheint nun das sechste Album der Formation – ein Werk, das nicht nur musikalisch, sondern auch persönlich geprägt ist. Elf neue Songs sind entstanden, und obwohl es bereits das sechste Album ist, brennt Anna Rossinelli nach wie vor für ihre Musik. Für die Produktion hat sie mit vielen kreativen Köpfen zusammengearbeitet, um frische Impulse einzubringen. Das Album ist für sie wie Tagebucheinträge: ehrlich, nah und voller Emotionen. Denn die letzten Jahre brachten neue Herausforderungen, so sind nicht nur Anna, sondern auch ihre beiden Bandkollegen Eltern geworden. Mittlerweile bereichern vier Kinder das Bandleben – und trotzdem bleibt die Freude auf Konzerte gross. Ebenfalls in der Sendung: Amaya Gloor. Wir rufen sie live an und lernen sie etwas besser kennen. Die Musikerin aus dem Berner Oberland mit Wurzeln in Jamaika und Costa Rica erzählt von ihrer neuen EP «Unfinished» und warum sie einen Song von Tina Turner covern wollte. Welchen, erfahren Sie in der Sendung.
Ein neues Album, eine neue Tour – und ein Künstler, der sich treu bleibt und doch immer wieder überrascht. Stephan Eicher ist zurück und bringt Musik mit, die Raum lässt für Gedanken, Gefühle und Stille. Stephan Eicher meldet sich mit seinem neuen Album «Poussière d'Or» zurück – einer Sammlung von zwölf Liedern, die mit zarter Melancholie und wunderbarer Leichtigkeit schweben. Die Texte stammen erneut von seinem langjährigen Weggefährten Philippe Djian. Die Songs überzeugen durch feine Arrangements und viel Raum für Zwischentöne, auch weil sie allesamt sehr akustisch gehalten sind. Effekte? Fehlanzeige. Stattdessen hört man Streicher, akustische Gitarren und Piano. Diese Lieder sind wie Trost inmitten des Lärms der Welt – sie berühren, lassen träumen, ganz gleich, ob man allein ist oder nicht. Das Album erscheint am 28. November und wird im Februar 2026 von einer Tour begleitet. Doch schon vorher schaut Monsieur Eicher live bei Swissmade vorbei. Natürlich spricht er über seine neue Musik, aber auch darüber, wie er die vielen verschiedenen Konzertformationen unter einen Hut bringt. Ob mit Roman Nowka, Martin Suter, solo, im Duo oder mit Band – es scheint fast, als sei Stephan Eicher derzeit ununterbrochen auf Tournee. Ebenfalls auf Tournee geht die wiedervereinigte Berner Band Lunik im Frühling 2026. Über zehn Jahre war es ruhig um sie – jetzt melden sie sich mit der Comebacksingle «Young» zurück. Über neue Musik, die Wiedervereinigung und das anstehende Live-Comeback sprechen wir mit Luk Zimmermann, Gründungsmitglied, Komponist und Gitarrist der Band.
Jetzt ist es also da, Lux, das neue Album von Rosalía. Lux ist ein Album das eine Stunde dauert, auf dem Rosalía auf vierzehn verschiedenen Sprachen singt, ein Album in Kapiteln oder Akten oder „Movements“, es geht um Freundschaft mit der Welt, um Gott und Rückkehr. Jede Menge also und jede Menge zu analysieren. Deswegen ist der heutige FM4 Musikpodcast zweiteilig: im ersten Teil sprechen wir mit Leo Eröd, klassischer Musiker im Radiosymphonieorchester und Host des Podcasts „Warum Klassik?“ für Ö1. Und dann reden wir noch mit Rosalía-Expertin Melissa Erhardt, um herauszufinden: ist "Lux" ein Album des Jahres? Und ist das noch Pop oder ist das schon Klassik? Sendungshinweis: Generation Sound - der FM4 Musikpodcast, Montag, 10.11.2025, 19 Uhr und Campus, Donnerstag, 13.11.2025, 4 Uhr.
In der aktuellen Folge ist Simon, Sänger und Musiker, zu Gast, um das neue Album seiner Band Amixs vorzustellen, das Ende Oktober 2025 erschienen ist. Das Album behandelt schweizerische Eigenarten, das Bünzlitum und Weltschmerz auf eine ganz eigene Art und die Mischung aus Melancholie und Witz bietet ein tolles Fundament, für die teils absurden Beobachtungen von Amixs. Weiter stellen euch Kusi und Luca neue Releases aus der Welt der Synthies vor, spielen einen 80s Track der Woche aus Neuseeland und Kusi erklärt uns eine mögliche Zukunft, anhand seiner China Reise.
Mit "Hounds Of Love" veröffentlichte Kate Bush im September 1985 ihr fünftes Studioalbum. Das Werk gilt als sehr komplex und verbindet existenzielle Fragen mit poetischen und fantasievollen Erzählwelten. Die Folge der Meilensteine über "Hounds Of Love" von Kate Bush war längst überfälltig. Das Album ist ein zeitloses Meisterwerk und machte die Ausnahmekünstlerin Kate Bush zu einer feministischen Ikone, die viele Musikerinnen und Musiker nach ihr inspirieren konnte. "Hounds Of Love" wurde für Langspielplatte konzipiert und behandelt komplexe und existentielle Themen. Es geht um die Liebe, den Tod, um Glaube, menschlichen Wille und um die Kraft der Natur. Um es uns Hörern zu erleichtern, hat sie das Album geschickt in eine A- und eine B-Seite aufgeteilt. Auf der A-Seite befinden sich alle Hits, wie "Running Up That Hill", "Hounds Of Love" oder "The Big Sky". Die B-Seite enthält hingegen eine kleine Mini-Oper mit dem Konzeptstück "The Ninth Wave". Viele ihrer Songtexte sind inspiriert von Filmen, die sie gesehen, oder Büchern, die sie gelesen hat. Kate Bush besitzt die besondere Gabe, diese Geschichten in ihren Songs weiterzuerzählen und sie musikalisch lebendig werden zu lassen. Mit nur 13 Jahren nahm Kate bereits ihre ersten Demos auf. Eins dieser Demos gelangte 1974 über einen Freund ihres Bruders zu Pink Floyd-Gitarrist David Gilmour, der gerade auf der Suche nach Nachwuchstalenten war. Er entdeckte Kate Bush, nahm Songs mit ihr auf und organisierte ihr einen Plattenvertrag. Da Bush jedoch noch sehr jung war, betrachtete das Label sie als langfristiges Projekt und unterstützte sie gezielt mit Gesangs- und Tanzunterricht. Der erste Song auf "Hounds Of Love" ist "Running Up That Hill". Er handelt von der Kraft der Liebe und den Schwierigkeiten, die entstehen, wenn Männer und Frauen einander nicht verstehen. Bush vollzieht dafür einen Perspektivwechsel – ihr "Deal With God" beschreibt die Idee, einmal die Rollen zu tauschen, um die Perspektive des anderen einzunehmen. Im Jahr 2022 erlebte "Running Up That Hill" ein überraschendes Comeback. Es kam in der vierten Staffel der Netflix-Serie "Stranger Things" vor, eroberte ein neues, junges Publikum und erreichte in mehreren Ländern erneut die Spitze der Charts. __________ Über diese Songs vom Album "Hounds Of Love" wird im Podcast gesprochen (16:17) – "Running Up That Hill"(29:10) – "Hands Of Love"(39:22) – "The Big Sky"(47:53) – "Cloudbusting"(53:20) – "The Ninth Wave"(01:01:26) – "Hello Earth" __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge: https://1.ard.de/kate-bush-hounds-of-love __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert "Meilensteine – Alben, die Geschichte machten"! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Wir möchten heute gerne mit euch über „The Bonus-Tracks Album“ sprechen. Diese Compilation vereint selten gehörte B-Seiten von Singles, Songs in anderen Sprachen und Remix-Versionen zu einem, wie wir finden, vollwertigen Album. Wir diskutieren über das Cover, die Song-Auswahl und darüber, welche dieser Songs vielleicht sogar „albumtauglich“ gewesen wären und welche besser versteckte B-Seiten geblieben wären :) Viel Spaß beim Hören! Folgt uns auch gerne auf unseren Social Media-Seiten: Instagram: www.instagram.com/keeponsinging_podcast Facebook: www.facebook.com/keeponsingingpodcast Oder schreibt uns eine Mail an keeponsinging@gmx.de Wir freuen uns auf euer Feedback! Reguläre Folgen erscheinen alle drei Wochen samstags. "Ein Song, eine Folge" erscheint alle drei Wochen mittwochs. Und bis dahin: Keep on singing!
Am 30. August 1980 fand im damaligen West-Berlin vor dem Reichstagsgebäude ein ikonisches Konzert statt. Die Band Barclay James Harvest spielte ihr Konzert "Berlin (A Concert For The People)". Rund 175.000 Menschen kamen zu diesem ikonischen Open-Air-Konzert. Das Ereignis wurde nicht nur verfilmt, sondern 1982 auch als Livealbum veröffentlicht. Das Album erreichte in Deutschland die Spitze der Charts und durfte laut Meilensteine-Host Frank König damals in keiner Teenager-Plattensammlung fehlen. Zum Zeitpunkt des Konzerts war Berlin noch eine geteilte Stadt. West-Berlin entwickelte sich in den 1960ern und besonders in den 70ern zu einer musikalischen Brutstätte. Bekannte Künstler wie David Bowie und Iggy Pop hielten sich zu dieser Zeit in diesem Teil der Stadt auf. Im Ostteil sah es bekanntlich ganz anders aus. Westliche Musik war für den Osten unerreichbar und es durfte nur das gehört werden, was systemkonform war. Als mit Barclay James Harvest eine der erfolgreichsten Bands der Welt ein Konzert direkt an der Berliner Mauer spielte, war das deshalb ein sehr besonderer und symbolträchtiger Moment. Direkt vor dem Reichstagsgebäude spielten Barclay James Harvest Lieder wie "Berlin" und "In Memory Of The Martyrs". "In Memory Of The Martyrs" erinnert an die vielen Menschen, die bei ihrer Flucht über die Mauer ihr Leben verloren, während "Berlin" die Atmosphäre und das Lebensgefühl der geteilten Stadt einfängt. __________ Über diese Songs vom Album "Berlin (A Concert For The People)" wird im Podcast gesprochen: (05:04) – "Berlin"(09:49) – "In Memory Of The Martyrs"(15:50) – "Mockingbird" (1980 Berlin Live Version)(23:41) – "Life Is For Living"(26:03) – "Loving Is Easy"(29:30) – "Child Of The Universe"(35:00) – "Hymn"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge: https://1.ard.de/barclay-james-harvest-berlin-a-concert-for-the-people __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert "Meilensteine – Alben, die Geschichte machten"! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Lucia Cadotsch macht gemeinsam mit Wanja Slavin als LIUN + The Science Fiction Band Musik. Die beiden haben nun ihr bereits drittes Album mit dem leicht provokanten Titel "Does it make you love your life?" veröffentlicht. Das Album klinge so offen "wie die letzte Tür im letzten Raum, die endlich ins Freie führt", sagt Francesco Wilking über das Album "Does it make you love your life?" und sinniert darüber, ob es sich bei der Frage des Albumtitels nicht vielmehr um einen kategorischen Imperativ handelt und betont die Dringlichkeit, den Aufforderungscharakter, die mit dem Titel einhergehen kann. Lucia Cadotsch kommt (wie Slavin) eigentlich aus dem Jazz und sprengt nun mit dem Projekt (neben ihren zahlreichen anderen) die Grenzen zwischen den Genres auf. Gemastert wurde "Does it make you love your life?" vom renommierten amerikanischen Jazzmusiker Kurt Rosenwinkel.
Lucia Cadotsch macht gemeinsam mit Wanja Slavin als LIUN + The Science Fiction Band Musik. Die beiden haben nun ihr bereits drittes Album mit dem leicht provokanten Titel "Does it make you love your life?" veröffentlicht. Das Album klinge so offen "wie die letzte Tür im letzten Raum, die endlich ins Freie führt", sagt Francesco Wilking über das Album "Does it make you love your life?" und sinniert darüber, ob es sich bei der Frage des Albumtitels nicht vielmehr um einen kategorischen Imperativ handelt und betont die Dringlichkeit, den Aufforderungscharakter, die mit dem Titel einhergehen kann. Lucia Cadotsch kommt (wie Slavin) eigentlich aus dem Jazz und sprengt nun mit dem Projekt (neben ihren zahlreichen anderen) die Grenzen zwischen den Genres auf. Gemastert wurde "Does it make you love your life?" vom renommierten amerikanischen Jazzmusiker Kurt Rosenwinkel.
Von der persönlichen Tragödie zur Neuerfindung: 2024 wird Indigo de Souzas ganzes Hab und Gut von Hurrikan Helene buchstäblich weggespült. Also zieht die Songwriterin nach Los Angeles um – und schreibt dort ihr bislang poppigstes Album. «Precipice», das vierte Album von De Souza, lernen wir im Verlauf der heutigen Sendung nicht nur kennen, wir verlosen es auch auf Vinyl... und zwar nicht zum letzten Mal! Das Album gibt's bis und mit Freitag ein Mal pro Abend zu gewinnen – nur live in der Sendung.
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Es gibt keine Band mit so einer außergewöhnlichen Geschichte wie Fleetwood Mac. Das können wir nach 106 Episoden dieses Podcasts mit Fug und Recht behaupten. Ein persönlichkeitsverändernder LSD-Trip, eine zerschmetterte Gitarren backstage, ein Gitarrist, der sich auf Tour spontan einer Sekte anschließt, eine Affäre mit der Frau eines anderen Bandmitglieds – und das alles, noch bevor sie die Fleetwood Mac wurden, die wir heute kennen. Bevor das Traum-on-off-Paar Lindsey Buckingham und Stevie Nicks dazukam, die ihre eigene Beziehung, bzw. deren Ende, auf dem sagenumwobenen Jahrhundertalbum „Rumours“ verarbeiteten. Genauso wie John und Christine McVie ihre Ehe. Das Album ist ein nicht enden wollender, Kokain-befeuerter Kreativ-Flow an Songs, mit dem sich die Bandmitglieder den Schmerz von der Seele schrieben, sangen und spielten – genau wegen dieser Authentizität und Nahbarkeit ist dieses Album bis heute bei hunderten von Millionen Fans so beliebt. Mal ganz abgesehen davon, dass mit „Dreams“, „Don't Stop“ und „Go Your Own Way“ einige der besten Pop-Kompositionen aller Zeiten drauf sind. Fleetwood Mac erlebten seit einigen Jahren ein verdientes Revival, mit einem Skateboard-Fahrer in a mood, dessen Clip zu „Dreams“ viral ging, und mit dem Bestseller-Buch / der erfolgreichen Serie „Daisy Jones & The Six“, angelehnt an die Geschichte der Band. Dann starb Christine McVie und alles war vorbei. Aber die Legende lebt weiter und der wollen wir uns widmen. Stereo.Ur.Typ Tilmann Köllner ist diesmal wieder dabei, er ist ein großer Fan der Band, vor allem von „Rumours“. Je nachdem in welcher Stimmung man ihn fragt, ist „Dreams“ für ihn der beste Song aller Zeiten – also eigentlich immer. Aus der Band erzählen Mick Fleetwood und Christine McVie von den goldenen Zeiten, die zugleich auch die traurigsten waren. #107FleetwoodMac jetzt überall, wo es Podcasts gibt.
So weit hat sich der katalanische Altmeister Jordi Savall mit seinem Originalklang-Orchester Le Concert des Nations noch nie in die Romantik vorgewagt: Nach Beethoven, Schubert und Mendelssohn präsentiert er jetzt Raritäten von Schumann und Bruckner. Das Album "Vergessene Symphonien" ist bei Jordi Savalls eigenem Label AliaVox erschienen.
"The Dream Of The Blue Turtles" war 1985 das erste Soloalbum von Sting nach seiner Zeit bei The Police. Die Idee dazu – der Titel lässt es erahnen – basiert auf einem Traum von ihm. Vor 40 Jahren, am 17. Juni 1985, ist "The Dream Of The Blue Turtles" von Sting herausgekommen. Sting selbst kann es kaum glauben, dass es schon so lange her sein soll, hat er im SWR1 Interview erzählt: "Es fühlt sich überhaupt nicht an wie 40 Jahre, viel mehr so als ob es gestern gewesen wäre. Es überrascht mich immer, wie schnell die Zeit vergeht". Nachdem die Zeit für The Police 1984 geendet hatte, wollte Sting, der mit bürgerlichem Namen Gordon Sumner heißt, sich weiterentwickeln. Weg von der Musik mit einem Rockband-Powertrio und hin zu komplexerer Musik, auch mit Jazzelementen. Für dieses Vorhaben hat sich der britische Sänger fantastische Jazzmusiker ins Studio geholt. Unter anderem war auch Omar Hakim dabei, der gerade ein Jahr zuvor den Schlagzeuger bei den Dire Straits ersetzt hatte, während der Aufnahmen zum legendären Album "Brothers In Arms". Weg vom Pop und Rock, hin zum Jazz. Für einen etablierten Künstler, der mit seinen Songs schon Millionen Menschen erreicht hat, war das eine enorme Veränderung, die ein gleichermaßen großes Risiko mit sich bringt, welches Sting allerdings nicht scheut. Und auch wenn die Zuwendung zum Jazz auf dem Album für einige Fans von The Police ungewöhnlich erscheint, ist es für Sting eigentlich eher eine Rückbesinnung auf seine musikalischen Ursprünge gewesen. Vor seiner Zeit bei The Police hat der Musiker nämlich in unterschiedlichen Jazzbands gespielt. Musikalisch ist "The Dream Of The Blue Turtles" von Sting zwar sehr durchdacht und hat durch die vielen musikalischen Ausnahmetalente an den Instrumenten auch sehr komplexe Passagen, in denen sich die Jazzmusiker wirklich austoben können. Doch für den Hörer startet dieses Album gleich mit zwei sehr eingängigen Nummern, die auf den ersten Blick gar nicht so komplex wirken. Zum einen wäre das der Album-Opener "If You Love Someone Set Them Free" und das karibisch (mehr als nur angehauchte) "Love Is The Seventh Wave". Mit seinem Album "The Dream Of The Blue Turtles" und seiner neuen musikalischen Ausrichtung hat Sting 1985 mit Sicherheit einige Fans überrascht, vielleicht sogar schockiert, aber auch viele neue Fans dazugewonnen. Für Nina Waßmundt ist aber vor allem dieser neue Weg, den Sting mit der Platte gegangen ist, ein Grund dafür, dass dieses Album ein echter Meilenstein geworden ist: "Das Album ist ein absolutes Meisterwerk in der Verschmelzung von Pop, Rock und Jazz! Musik schreibt immer dann Geschichte, wenn sie etwas Traditionelles aufbricht und weiterentwickelt und der Künstler was Eigenes dazu gibt und was ganz Neues schafft. Und genau das macht Sting hier." __________ Über diese Songs vom Album "The Dream Of The Blue Turtles" wird im Podcast gesprochen: (14:08) – "If You Love Somebody Set Them Free"(21:21) – "Love Is The Seventh Wave"(28:05) – "Russians"(42:45) – "Children's Crusade"(50:44) – "Moon Over Bourbon Street" __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge: https://1.ard.de/sting-the-dream-of-the-blue-turtles __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert "Meilensteine – Alben, die Geschichte machten"! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Das Album als Therapiestunde: «Want», das hervorragende fünfte Album von Esther Rose hätte zuerst «The Therapy» heissen sollen. In guter, alter Country-Manier singt die in Santa Fe wohnende Musikerin darauf über Sehnsüchte und Bedürfnisse, welche ihr das Universum regelmässig verwehrt.
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"Black Samson, the Bastard Swordsman" ist ein neues Studioalbum des Wu-Tang Clans und Produzenten Mathematics. Es ist die vierte Veröffentlichung unter dem Namen „Wu-Tang“ nach "Chamber Music", "Legendary Weapons" und "The Saga Continues". Alle lebenden Mitglieder des Clans sind dabei, außer ODB (R.I.P.). Mathematics, seit den 90ern Produzent und Tour-DJ, hat auch das Logo designt. Das Album bietet 70er-Jahre-Design, Blaxploitation und Shaolin-Film-Samples, ähnlich wie "Enter the Wu-Tang (36 Chambers)". Der Track "Warriors Two, Cooley High" mit Benny the Butcher von Griselda Records beginnt mit einem langen Sample und bietet soul-sample-basierte Beats, die an das klassische Wu-Tang-Oeuvre erinnern. Ein Fan-Service oder mehr als nur Nostalgie? Mahdi Rahimi, Trishes und Natalie Brunner diskutieren darüber.29.04.2025 FM4 Homebase 20 Uhr
Das neue Album der Philharmonix "Baltic" widmet sich der Musik des Baltikums und kombiniert Melodien, Volksweisen und Kinderlieder Lettlands in einer einzigartigen, oft melancholischen und tänzerischen Tonsprache. Das Album führt durch eine emotionale Reise, die von lebenslustigen Hymnen bis zu nachdenklichen Gebeten reicht. Eine vielfältige Klangwelt, die die unterschiedlichen Stimmungen des Baltikums einfängt.
1985 hat Prince mit seiner Band "The Revolution" das Album "Around The World In A Day" herausgebracht, da schwebte er noch auf der Erfolgswelle von "Purple Rain". "Around The World In A Day" ist opulent, bunt und ganz anders als die Musik, die Prince vorher so erfolgreich gemacht hat. Das Album ist auch kommerziell gesehen nicht so erfolgreich geworden wie die Vorgängerplatte "Purple Rain", aber an die Spitze der Charts hat Prince es damit trotzdem geschafft. So unterschiedlich die Songs auf dem Album sind, so unterschiedlich urteilen auch die Kritiker über "Around The World In A Day". An den Erfolg von "Purple Rain" anzuknüpfen war zu diesem Zeitpunkt aber auch gar nicht möglich, suggeriert SWR1 Musikredakteur Stephan Fahrig im Podcast. Mit "Purple Rain" war Prince zu der Zeit vielleicht sogar größer als Michael Jackson oder Madonna, findet Stephan Fahrig. "Von so einem Erfolg (wie "Purple Rain") hätten andere Künstler zwei oder drei Jahre gezehrt", erklärt Stephan Fahrig – Prince nicht. Der hat nach seinem Über-Album direkt diese Platte nachgelegt, zum Unmut seiner Plattenfirma, die das Meisterwerk von Prince gerne noch mehr finanziell ausgequetscht hätten. Nach seinem Welterfolg von "Purple Rain" hatten viele Fans von Prince eine Art Fortsetzung erwartet oder erhofft, als "Around The World In A Day" im April 1985 rausgekommen ist. Die Realität sah ganz anders aus. Statt mit einem kraftvollen Rocksong, wie man es vielleicht als Fan von Prince erwartet hat, startet das Album mit Trommeln und orientalischen Klängen – also ganz anders. Das hat auch unseren Podcastgast Patrick Obrusnik überrascht. "Das ist ja ein mutiger Einstieg", hat er gedacht, als er die Platte damals aus dem Laden nach Hause gebracht hat und zum ersten Mal die Nadel auf die Rille gesetzt hat. Trotzdem ist das Album für den Journalisten vom BR ein tolles Album, erklärt er. Meilensteine-Gast Patrick Obrusnik sagt, für ihn war das Album "Around The World In A Day" von Prince damals eine "Offenbarung", weil das Album zeigt, was der Ausnahmekünstler Prince auch über "Purple Rain" hinaus noch so alles drauf hat. __________ Über diese Songs vom Album "Around The World In A Day" wird im Podcast gesprochen: (13:49) – "Around The World In A Day"(24:13) – "Paisley Park"(35:52) – "Raspberry Beret"(43:32) – "America"(48:14) – "Pop Life"(59:07) – "Temptation"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge: https://1.ard.de/prince-around-the-world-in-a-day- __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die SWR1 Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
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"Wann ist ein Mann ein Mann?" Diese Frage stellte 1984 Herbert Grönemeyer und landete damit einen großen Hit. Doch so richtig beantwortet scheint sie nach wie vor nicht zu sein – zumindest treibt das Thema auch gut 40 Jahre später unsere heutigen Gäste AB Syndrom immer noch um. So sehr, dass sie ihm quasi ein ganzes Album widmen, wie Anton Bruch und Bennet Seuss bei ihrem Besuch als radioeins-Lokalmatadore kürzlich erklärten: "Das Album heißt ja 'Implosion', weil es viel darum geht, unter äußerem und innerem Druck zusammenzubrechen (…) Und es geht insofern um Männlichkeit, als dass diese Kommunikation, ganz offene Kommunikation mit den Problemen, Schwächen und Zweifeln, die man hat, unser Gegenentwurf ist zu einem tradierten 'Ich bin der starke Mann, der 'Ernährer', ich darf keine Schwäche zeigen, ich muss durchhalten.'" "Damals", Mitte März, stand "Implosion" noch kurz vor der Veröffentlichung, vergangenen Freitag war es dann so weit und die neueste Sammlung eigenwilliger und doch einnehmender Elektro-Pop-Songs des Berliner Duos erblickte das Licht der Plattenläden und Streamingdienste. Am 22. April startet die dazugehörige Tour, in deren Rahmen Anton und Bennet am 24.4. auch ein Konzert in ihrer Heimatstadt Berlin geben. Darüber und über so manches mehr sprechen wir heute Abend, wenn sie uns für ein Interview im studioeins besuchen – und anschließend natürlich den ein oder anderen neuen Song live performen.
"Von hier an blind" ist das zweite Album der Band Wir sind Helden. Es erschien am 4. April 2005 und landete ein paar Tage später schon auf Platz eins der deutschen Albumcharts. Von dort aus ging es rasant weiter: Das Album hielt sich 20 Wochen in den Top Ten und wurde über eine halbe Million Mal verkauft, was ihm den Platin-Status einbrachte. Wir sind Helden lernten sich bei einem Popkurs kennen Im Jahr 2000 machte sich Sängerin Judith Holofernes auf die Suche nach Mitstreitern für eine Band. Ihr Weg führte sie schließlich nach Hamburg zu einem Kurs für Popmusik. Dort traf sie auf den Schlagzeuger Pola Roy, der nicht nur ihr Bandkollege, sondern später auch ihr Ehemann werden sollte. Ebenfalls dabei war Jean-Michel Tourette, der spätere Gitarrist und Keyboarder. Etwas später holte Schlagzeuger Pola Roy noch den Bassisten Mark Tavassol dazu, und die Band war komplett. Ihren ersten richtigen Durchbruch hatten Wir sind Helden im Jahr 2002 und das ungewöhnlicherweise ganz ohne Plattenvertrag. Von da an ging es für Wir sind Helden steil bergauf. 2003 schlossen sie einen Plattenvertrag bei einem großen Label ab und veröffentlichten ihr erfolgreiches Debütalbum "Die Reklamation". Ein Jahr später traten sie schon als Headliner beim Rock am Ring-Festival auf. Frontfrau Judith Holofernes gestand später, dass ihr der plötzliche Erfolg fast zu schnell ging. Zwei der bekanntesten Songs der Band stammen von "Von hier an blind" Zu den wohl bekanntesten Liedern des Albums und der Band zählen zweifellos "Gekommen um zu bleiben" und der Hit "Nur ein Wort". Dass "Nur ein Wort" einmal so erfolgreich werden würde, hatte die Band selbst nicht erwartet. Der Song erzählt von der typischen Teenager-Schwärmerei für einen melancholischen, schweigsamen Jungen. Ursprünglich als Old-School-Soul-Nummer mit poppigem Rhythmus geplant, erhielt der Song durch Schlagzeuger Pola Roy einen besonderen Twist: Er ließ sich vom Rhythmus von "Just Like Heaven" von The Cure inspirieren. Wir sind Helden haben sich bis heute nicht aufgelöst Offiziell befindet sich die Band gerade in einer Pause. Sie haben sich zwar nie aufgelöst, spielen aber aktuell keine Konzerte mehr. Für Judith Holofernes wurde es mit der Zeit immer schwieriger, Familie und das Leben als Rockstar zu vereinen. Noch ist nicht klar, ob es eines Tages vielleicht ein Comeback geben wird. __________ Über diese Songs vom Album "Von hier an blind" wird im Podcast gesprochen (13:50) – "Wenn es passiert"(18:48) – "Von hier an blind"(42:30) – "Zuhälter"(47:33) – "Zieh dir was an"(54:09) – "Gekommen um zu bleiben"(1:00:42) – "Nur ein Wort" __________ Über diese Songs wird außerdem im Podcast gesprochen (09:17) – "Denkmal" von Wir sind Helden(41:19) – "Von hier an blind" auf Japanisch von Wir sind Helden(58:22) – "Gekommen um zu bleiben" von Wir sind Helden und Max Raabe __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge: https://1.ard.de/wir-sind-helden-von-hier-an-blind __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die SWR1 Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Mit "Still Got The Blues" hat Gary Moore einen echten Stilwechsel hingelegt – weg vom Hard Rock, hin zum Blues Rock. "Still Got The Blues" erschien 1990 als Gary Moores achtes Solo-Studioalbum und war ursprünglich nur als Nebenprojekt gedacht. Doch mit dem dazugehörigen Titelsong überzeugte Moore seine Plattenfirma Virgin Records, die daraufhin sogar Blues-Legende Albert King einfliegen ließ, um bei dem Song "Pretty Woman" mitzuspielen. Ich glaube, was die Plattenfirma überzeugt hat, war, dass Garry Moore so 100% hinter diesem Projekt stand, das war so ein richtiges Herzensprojekt. Das Album ist ein Meilenstein, weil es für viele Menschen der Einstieg in eine neue Musikrichtung war, mit der sie vorher wenig zu tun hatten. Gary Moore lebt die Musik und vermittelt über seine Gitarre mehr Emotionen als über seine Stimme, wie SWR1 Musikredakteur Nils Berkfeld findet. Von Hard Rock zum Blues – Gary Moores Neuanfang mit "Still Got The Blues (For You)" Mit "Still Got The Blues (For You)" schlug Gary Moore eine neue musikalische Richtung ein – weg vom Hard Rock, hin zum Blues. Der ganze "Rockstar-Zirkus" mit riesigen Bühnenaufbauten und Pyrotechnik langweilte ihn, er wollte zurück zur Essenz der Musik. Zur gleichen Zeit rollte eine neue Blues-Welle aus den USA heran, angeführt von Künstlern wie Jeff Healey, Robert Cray und Bonnie Raitt. Inspiriert von seinen Jugendhelden Eric Clapton, Peter Green und den Bluesbreakers, begann Moore, hinter den Kulissen alte Blues-Stücke zu spielen, und entdeckte seine Liebe zur Musik neu. Besonders Albert King war ein großes Idol für ihn – ein Einfluss, der auf "Still Got The Blues" deutlich zu hören ist. Entstehung des Albums "Still Got The Blues" Gary Moore war ein großer Fan von Eric Clapton und dessen einzigartigem Sound. Deshalb entschied er sich, eine eigene Version eines Clapton-Stücks für "Still Got The Blues (For You)" aufzunehmen. Das sollte nur der Anfang eines größeren Projekts werden. Anfangs zögerte Moore, doch während der ersten Sessions erkannte er, dass er auch eigene Blues-Songs schreiben konnte. Er stellte eine neue Band zusammen, bestehend aus Andy Pyle (Bass), Graham Walker (Schlagzeug) und Mick Weaver (Keyboards). Die Aufnahmen fanden in den Sarm West Studios in London statt, wobei die meisten Songs live und in nur ein bis zwei Takes eingespielt wurden, was für Blues-Aufnahmen dieser Zeit typisch war. Moore stand hinter einer Plexiglasscheibe, während die Band im Aufnahmeraum spielte – eine Methode, die auch von Künstlern wie den Rolling Stones verwendet wurde. "Still Got The Blues" wurde schließlich auch eine Hommage an seine Idole. Das Album enthält sowohl Coverversionen als auch Eigenkompositionen – darunter "King Of The Blues", ein Tribut an B.B. King. Zudem wirkte George Harrison an "That Kind Of Woman" mit. Die CD-Version des Albums widmete er seinem großen Vorbild Peter Green, obwohl nur ein Song von ihm enthalten ist. Später veröffentlichte Moore ein ganzes Album zu Ehren von Green. "Still Got The Blues" – Ein Meilenstein der Musikgeschichte Was hat George Harrison mit "Still Got The Blues" zu tun? Wie liefen die Aufnahmen mit Blues-Legende Albert King ab? Und wie erfüllte sich der lautstarke und manchmal eigensinnige Gary Moore mit diesem Album einen Kindheitstraum? Das und mehr, erfahrt ihr im Meilensteine Podcast zu "Still Got The Blues". So wurde "Still Got The Blues" nicht nur ein persönliches Projekt für Gary Moore, sondern auch eine Hommage an die Blues-Giganten, die ihn inspirierten. __________ Über diese Songs vom Album "Still Got The Blues" wird im Podcast gesprochen (03:49) – "Texas Strut"(16:02) – "Still Got The Blues (For You)"(35:57) – "Moving On"(41:07) – "Oh, Pretty Woman "(49:42) – "King Of The Blues"(1:04:03) – "That Kind Of Woman"__________ Über diese Songs wird außerdem im Podcast gesprochen (09:49) – "All Your Love" von Bluesbreakers with Eric Clapton(28:11) – "Dana" von Roland Kovac(29:14) – "Nordrach" von Jud's Gallery(34:44) – "Still In Love With You" von Thin Lizzy(41:08) – "Pretty Woman" von Roy Orbison(41:45) – "Oh, Pretty Woman" von Albert King (53:57) – "Broken Heart" von B.B. King __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge: https://1.ard.de/gary-moore-still-got-the-blues __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die SWR1 Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Im Jahr 1979 nahm die Kelly Family uns mit auf eine musikalische Reise durch die Welt! Mit dem Album "Lieder der Welt" gelang ihnen der erste große Durchbruch.Die Single "Who'll Come With Me (David's Song)" wurde ihre erste Nummer 1. Was dieses Album so besonders macht und was hinter den ganzen traditionellen Songs steckt - all das besprechen wir in dieser Folge. Kaum zu glauben: Besonders spannend ist übrigens der "Knick-Knack-Song"! Viel Spaß beim Hören! Folgt uns auch gerne auf unseren Social Media-Seiten: Instagram: www.instagram.com/keeponsinging_podcast Facebook: www.facebook.com/keeponsingingpodcast Oder schreibt uns eine Mail an keeponsinging@gmx.de Wir freuen uns auf euer Feedback! Reguläre Folgen erscheinen alle drei Wochen samstags. "Ein Song, eine Folge" erscheint alle drei Wochen mittwochs. Und bis dahin: Keep on singing!
Mit dem Song "Nothing Compares 2 U" aus der Feder von Prince stürmte Sinéad O'Connor 1990 endgültig die Charts auf der ganzen Welt. Doch das dazugehörige Album "I Do Not Want What I Haven't Got" ist weit mehr als nur ein populärer Song – es ist eine schonungslose Auseinandersetzung mit Schmerz, Verlust und persönlicher Heilung und lässt auch 35 Jahre später niemanden unberührt. Mit über sieben Millionen verkauften Exemplaren und vier Grammys war das Album ein Erfolg, doch O'Connor lehnte die Auszeichnungen ab, da sie nicht für beeindruckende Zahlen, sondern für ihre Kunst anerkannt werden wollte. Ihr Gesang ist kraftvoll und emotional und das Album kombiniert eine Vielzahl von Musikstilen, von Hip-Hop über irische Klänge bis hin zu Rock und orchestralen Arrangements. Sinéad O'Connor: Eine rebellische Künstlerin mit eigener Vision Sinéad O'Connor begann schon als Schülerin mit Straßenmusik in Dublin und verließ mit 16 Jahren ohne Schulabschluss das katholische Internat, um Gesang und Klavier zu studieren. Sie zog nach London und hatte dort ihre erste eigene Band. Mit 17 erhielt sie bereits ihren ersten Plattenvertrag und zeigte früh ihre rebellische Haltung – so rasierte sie sich die Haare ab, um sich gegen die Erwartungen ihres Labelchefs an ihr weibliches Erscheinungsbild zu stellen – und das wird zu ihrem Markenzeichen. "Sie war als Künstlerin vor allem eins: Sie war sehr kompromisslos. Das war auch ihr Selbstverständnis als Musikerin. Sie hat immer gesagt, nur wenn man als Künstler authentisch ist, dann kann man erst andere berühren, und das ist ja das Ziel für jeden Musikerkünstler." (SWR1 Musikredakteurin Nina Waßmundt) Sinéad O'Connor – "I Do Not Want What I Haven't Got" Musikalisch kombinierte sie auf bereits ihrem ersten Album verschiedene Stile und auch ihr zweites Album "I Do Not Want What I Haven't Got" war von dieser Vielfalt geprägt und spiegelt ihre einzigartige Fähigkeit wider, scheinbar gegensätzliche Welten miteinander zu verbinden. Das Album reflektiert ihre inneren Kämpfe und die Schmerzlichkeit, die sie als Mensch und Künstlerin beeinflussten. Besonders das Verhältnis zu ihrer Mutter, das von Missbrauch und ambivalenten Gefühlen geprägt war, zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk. Der bekannteste Song auf dem Album: "Nothing Compares 2 U" "Nothing Compares 2 U" ist der bekannteste Song des Albums. Er wurde zum weltweiten Erfolg und erreichte Platz 2 in den deutschen Jahres-Single-Charts. Die Geschichte hinter dem Song beginnt in Minneapolis, als Prince 1984 das Stück schrieb und es zunächst an seine Band "The Family" weitergab. Doch erst Sinéad O'Connors Stimme verlieh dem Song eine tiefere Bedeutung, die über die Melodie hinausging – sie drückt ihre eigene Trauer über den Verlust ihrer Mutter 1985 aus. Im Musikvideo zu "Nothing Compares 2 U" zeigt sich O'Connor in jeder Strophe in einer anderen emotionalen Verfassung, von Trauer und Wut bis hin zu Akzeptanz, so Musikredakteur Frank König. O'Connor selbst erklärte, dass sie bei diesem Song immer an ihre Mutter denke und sich in diesen Momenten mit ihr verbunden fühle. Mehr über Sinéads tragische Vergangenheit, das Albumcover und die gesamte Geschichte hinter dem Megahit "Nothing Compares 2 U", hört ihr im Podcast zu Sinéad O'Connor – "I Do Not Want What I Haven't Got". _______ Über diese Songs vom Album "I Do Not Want What I Haven't Got" wird im Podcast gesprochen (14:09) – "Feel So Different"(17:12) – "I Do Not Want What I Haven't Got"(27:00) – "I Am Stretched On Your Grave"(33:03) – "The Emperor's New Clothes"(37:58) – "Black Boys On Mopeds"(44:54) – "Nothing Compares 2 U" Über diese Songs wird außerdem im Podcast gesprochen (10:28) – "Mandinka" von Sinéad O'Connor(29:49) – "Funky Drummer" von James Brown(46:18) – "Nothing Compares 2 U" von Prince(47:27) – "Nothing Compares 2 U" von The Family__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge: https://1.ard.de/sinead-o-connor-i-do-not-want-what-i-havent-got Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die SWR1 Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Die britische Rockband "Black Sabbath" gilt mit ihrem gleichnamigen Debütalbum als Wegbereiterin für das Genre Heavy Metal. Die Platte erscheint am 13. Februar 1970. Von Simon Schomäcker.
"Blue Sky Mining" von Midnight Oil erschien im Jahr 1990. Die australische Alternative-Rockband schaffte es mit der Platte erneut, mit Protestsongs die Leute zum Tanzen zu bringen. Dabei stand die Band rund um den Sänger und späteren Politiker Peter Garrett ziemlich unter Druck. Ihr vorheriges Album "Diesel And Dust", das den Hit "Beds Are Burning" enthält, verhalf ihnen zum weltweiten Durchbruch. Schließlich standen Midnight Oil vor der Frage, wie man nach diesem Erfolg weiter machen sollte. Mit "Blue Sky Mining" haben sie eine Antwort auf diese Frage gefunden und sich künstlerisch weiterentwickelt. Das Album wird erneut ein internationaler Erfolg und von der australischen Musikindustrie gefeiert. Unter anderem erhält es die Auszeichnung als Australiens Album des Jahres 1990. Midnight Oil sind dafür bekannt, komplexe politische und gesellschaftliche Themen in ihrer Musik zu verarbeiten. Auch "Blue Sky Mining" ist ein eindringlicher Protest – jedoch ohne erhobenen Zeigefinger. Dabei bleiben sie stets das, was sie immer waren: eine ehrliche Rockband. Trotz allen gesellschaftlichen Missständen, die in "Blue Sky Mining" thematisiert werden, vermittelt das Album eine zentrale Botschaft: Es gibt Hoffnung. Besonders deutlich wird diese Botschaft in "Bedlam Bridge", dem dritten Song des Albums. "Bedlam Bridge" ist ein Lied über eine trostlose und dystopische Gesellschaft, das von einer atmosphärischen Klanglandschaft untermalt ist. Die Musik und der Text lassen spüren, dass selbst in dunklen Zeiten noch Hoffnung besteht. __________ Über diese Songs vom Album "Blue Sky Mining" wird im Podcast gesprochen (02:27) – "One Country"(10:37) – "Blue Sky Mining"(28:20) – "Bedlam Bridge"(37:47) – "Mountains Of Burma"(49:37) – "Forgotten Years"(54:18) – "King Of The Mountain" __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge: https://1.ard.de/midnight-oil-blue-sky-mining?podcast __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die SWR1 Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Diese Woche erscheint das neue Album «Tag & Nacht» von Patent Ochsner. Dieser Moment der Veröffentlichung mache ihn noch immer nervös, sagt der Frontmann Büne Huber. Er erzählt vom schwierigen Entstehungsprozess der Platte und vom Umgang mit der eigenen Endlichkeit. Das Album war schon weit fortgeschritten, als Büne Huber alles wieder auf den Kopf stellte. Er warf 8 Songs raus, weil er spürte, dass er nicht mit ihnen auf Tournee gehen könnte. Die Songs erzählen vom Abschied eines engen Freundes, den Huber in den Tod begleitet hat. Er wollte sich die Songs nicht zumuten, sagt er. Huber bedauert, dass sich die Art, Musik zu konsumieren, verändert hat. Alben hätten nicht mehr den gleichen Stellenwert, Musik sei beliebiger geworden. Gleichzeitig nimmt er eine übersteigerte Empfindlichkeit in der Gesellschaft wahr. Das schränke ihn aber nicht ein, er sage, was er sage wolle. Büne Huber beschäftigt sich mit der Endlichkeit, auch mit der eignen. So hat er kürzlich sein Testament verfasst und festgehalten, was mit seinen Songs dereinst passieren soll.
"Moondance" ist das dritte Soloalbum des nordirischen Musikers Van Morrison. Die Platte wurde 1999 sogar in die Grammy Hall of Fame aufgenommen. Nachdem das Vorgängeralbum komplett gefloppt war, brauchte Van Morrison bei "Moondance" eine echte Veränderung – und die hat es gegeben. Bei "Moondance" stand Van Morrison nicht nur hinter dem Mikrofon, sondern er hat auch die gegenüberliegende Position eingenommen. Er saß auch als Produzent auf der anderen Seite der Scheibe hinter den Reglern. Für ihn war das eine echte Premiere. Ein Produzentendebüt, das sich wirklich gelohnt hat. "Moondance" hat es in mehrere Charts geschafft und auch in den Bestenlisten vom Rolling Stone oder dem Time-Magazine ist die Platte seit Jahren mit dabei. Für "Moondance" hatte Van Morrison vieles anders gemacht als bei der Vorgängerplatte "Astral Weeks". Das Album war zu verkopft und kam mit dem Mix aus Folk und Jazz nicht wirklich gut bei den Fans an. Ganz im Gegenteil zu "Moondance". Die Platte ist vollgepackt mit einem dynamischen, aber verständlichen Mix aus Soul, Jazz, Pop und Folk. Das dritte Studioalbum "Moondance" von Van Morrison ist vor unglaublichen 55 Jahren herausgekommen und es zeigt einen Musiker, der unterschiedliche Genres sehr harmonisch miteinander verbindet. Für SWR1 Musikredakteurin Katharina Heinius ist das Vermächtnis der Platte ganz klar: "Es ist dieser Schmelztiegel aus Folk, Blues, Soul und R'n'B, den Van Morrison mit diesem Album etabliert hat und der immer noch weitergetragen wird [...] und das diese Art Musik zu machen auch weiterlebt, auch in einer jüngeren Generation von Musikern." __________ Über diese Songs vom Album "Moondance" wird im Podcast gesprochen: (12:37) – "And It Stoned Me"(24:35) – "Moondance"(36:02) – "Crazy Love"(50:06) – "Caravan"(01:02:16) – "Into The Mystic" __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Moondance" findet ihr hier: https://1.ard.de/van-morrison-moondance?podcast __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die SWR1 Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Er hält die Musikwelt in Atem: Nach dem Mega-Beef mit Rapper Drake und daraus resultierenden Streaming-Rekorden überrascht Kendrick mit «GNX», seinem 6. Album, das am Freitag ohne Vorlauf auftauchte. Damit zementiert er seine Unverzichtbarkeit, sagt Sounds! Rap-Experte Pablo Vögtli. +++PLAYLIST+++ · 22:56 - PLANT von EFTERKLANG (LIVE @ SOUNDS! SHOWCASE 2024) · 22:49 - MENTAL HEALTH von FATHER JOHN MISTY · 22:42 - SHE CLEANS UP von FATHER JOHN MISTY · 22:39 - COAST von KIM DEAL · 22:32 - WHERE IS MY MIND? von PIXIES · 22:28 - ARE YOU MINE von KIM DEAL · 22:22 - CRYSTAL BREATH von KIM DEAL · 22:19 - A GOOD TIME PUSHED von KIM DEAL · 22:15 - FORTUNATELY GONE von THE BREEDER · 22:12 - DISOBEDIENCE von KIM DEAL · 21:56 - CANNONBALL von THE BREEDERS · 21:52 - SO AMERICAN von OLIVIA RODRIGO · 21:48 - WORDS LOST MEANING von THE MURDER CAPITAL · 21:45 - THE WIND TO WASH THE PAIN von COILGUNS · 21:39 - CARAVEL von COILGUNS · 21:35 - WE MISSED THE PARADE von COILGUNS · 21:27 - BANDWAGONING von COILGUNS · 21:24 - RUNNING von KING HÜSKY · 21:20 - SVART SEPTEMBER von KVELERTAK · 21:15 - COMFORTABLY NUMB von BODY COUNT · 21:07 - COMFORTABLY NUMB von PINK FLOYD · · 20:57 - BODY COUNT von BODY COUNT · 20:55 - SECRET HATER von CALI P · 20:52 - ELEPHANT von 070 SHAKE · 20:49 - HEY NOW von KENDRICK LAMAR FEAT. DODY6 · 20:41 - GLORIA von KENDRICK LAMAR/SZA · 20:36 - REINCARNATED von KENDRICK LAMAR · 20:30 - TV OFF von KENDRICK LAMAR FEAT. LEFTY GUNPLAY · 20:26 - FATHER TIME von KENDRICK LAMAR FEAT. SAMPHA · 20:21 - SQUABBLE UP von KENDRICK LAMAR · 20:15 - WACCED OUT MURALS von KENDRICK LAMAR · 20:07 - NOT LIKE US von KENDRICK LAMAR
Das Doppelalbum des Pianisten und seiner musikalischen Weggefährten ist ein Paradebeispiel für intensives kammermusikalisches Miteinander.
Ragnhild Hemsings Vivaldi-Album ist voller Entdeckungen und macht klanglich großen Spaß.
Die neue CD des Cellisten Benedict Kloeckner sprüht vor Musikalität und Spielwitz - und ist unser Album der Woche.
Indie-Pop aus Finnland im studioeins! Gerade erschienen ist das neue Album "Soft Atlas" der Band NEØV, hinter welcher die Brüder Anssi und Samuli Neuvonen stecken. "Die Welt braucht mehr Blumen!" sagte Anssi Neuvonen selbst im Vorfeld über den Inhalt des neuen Albums, aus dem NEØV heute Abend Teile im studioeins präsentieren werden, bevor sie im Herbst auf Deutschland-Tournee gehen werden. Vielleicht brauche die Welt aber auch "eine neue Art von Atlas", fügte er damals noch hinzu, und meint damit "eine Sammlung von weichen oder sogar unsichtbaren Karten oder eine Erdkugel, die uns helfen könnte, uns vorzustellen, wie wir in Frieden zusammenleben und uns gegenseitig mehr schätzen können. Das Album reflektiert die Welt um uns herum inmitten dieser harten Zeiten, die wir alle durchgemacht haben." Ein schöner Gedanke, den Anssi mit seinem Bruder Samuli in insgesamt neun Songs ausformuliert hat, und von denen einer sogar dem Berliner Stadtteil Friedrichshain gewidmet ist. Inspiriert von ihrer Heimat – der finnischen Seenlandschaft rund um die Stadt Juankoski – aber vorrangig von isländischen Künstlern wie Sigur Rós, die die Brüder insbesondere während der Pandemie immer wieder aus ihrem Plattenregal zogen, haben sie sich entschieden auch das Album im Norden aufzunehmen, auf Island gemeinsam mit Produzent Birgir Jón Birgisson. Heute bringen NEØV so ein Stück Norden ins studioeins.
Meditation, Coaching & Life / Der Podcast mit Michael "Curse" Kurth
Wie versprochen gibt es ab sofort wieder neuen Input aus dem Hause Curse. Das Album ist im Kasten, der Kopf wieder fresh für neue Podcast-Folgen. Und heute gleich im Doppelpack. Euch erwarten heute gleich zwei Folgen. Folge 1 trägt den schänen Titel "RELAX" und beschäftigt sich u.a. mit folgenden Fragen: - Wie wir es schaffen, in die Entspannung zu gehen - Was der letzte Hebel ist, den wir drehen können - Was innere Visualisierung mit Entspannung zu tun hat Tickets zur Tour gibt es hier: https://www.curse.de/termine www.curse.de www.instagram.com/cursezeit www.facebook.com/curseofficial www.tiktok.com/@curseofficial