Podcasts about musikerinnen

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Musikmagazin
Valerian Alfaré: «Ich mische gern Klassik und Jazz»

Musikmagazin

Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 60:31


Vor zwei Jahren hat SRF einen jungen Euphonium-Spieler an den «Eurovision Young Musicians» geschickt. Eine fordernde Zeit, an die Valerian Alfaré mit guten Gefühlen zurückdenkt, am Wochenende des diesjährigen Talentwettbewerbs. Besonders schön ist für Valerian Alfaré, dass er am Wettbewerb für klassische Newcomer seinen aktuellen Duopartner kennengelernt hat. Mit dem Marimba-Spieler Valentin Frutiger hat er das Duo Equinox gegründet. Jazz und Klassik sind für die beiden gleichermassen im Fokus. Diese Haltung spiegelt sich auch in der aktuellen Ausbildung von Valerian Alfaré. Er studiert unterdessen an der Hochschule der Künste Bern im Hauptfach Trompete, im Nebenfach Euphonium – seinen Bachelor darf er abgekürzt in einem einzigen Jahr absolvieren. Warum ihm ein gesunder Ausgleich so wichtig ist und was er speziell am Joggen schätzt, erzählt Valerian Alfaré im Musikmagazin TALK. 00:48 – Talk Brütend heiss ist es in Bern. Valerian Alfaré gesteht, dass das nicht so seine Temperatur ist, er erzählt von seinen Pioniergefühlen am Euphonium und verrät, warum er es besonders schön findet, dass er in einer WG mit Frauen lebt, die keine Musikerinnen sind. 20:47 – Wochenrückblick Der Grand Prix Musik geht an die Jodlerin Nadja Räss: die Schweizer Musikpreise geben uns zu reden, der 85.Geburtstag von Pianistin Martha Argerich - und eine ukrainische Oper, die fragt: wie kann man zu Kriegszeiten Oper machen? (Zeitpunkt der Aufnahme: Freitag, 05.06.2026. 12 Uhr) 39.33 – Neu in meiner Playlist Die Genfer Musikerin Flèche Love fasziniert mit ihrer sehr eigenen musikalischen Mischung aus ägyptischer Tradition, Elektro und barockem Gesang. 44.19 – Musikfrage Wie hilft Musikhören bei Demenz? 48.33 – Film-Tipp Wilde Wälder und lichte Liebe: Ein neuer Dokumentarfilm widmet sich dem Leben und Werk des vor 200 Jahren verstorbenen Romantik-Komponisten Carl Maria von Weber.

RAKETEREI
#198 »Wenn die Musik gut ist, verkauft sie sich« — der teuerste Glaubenssatz in der Musikbranche

RAKETEREI

Play Episode Listen Later Jun 1, 2026 19:47 Transcription Available


Du machst gute Musik und trotzdem verkauft sie sich nicht. Liegt es an deinem Talent? Nein. Und genau darum geht es in dieser Folge. Wenn du als Musikerin* deine Songs veröffentlichst, begegnet dir ständig dieser eine Satz, laut oder leise, von anderen oder aus deinem eigenen Kopf: »Wenn es wirklich gut ist, verkauft es sich schon.« Dieser Satz kostet Musikerinnen* Zeit und Geld. Denn er schneidet genau das ab, was eigentlich passieren müsste: den Umsatzkreislauf schließen. In dieser Folge erkläre ich dir, warum so viele Musikerinnen* nach dem Release in Stille verschwinden statt in Umsatz, warum »Wenn es gut ist, verkauft es sich« der teuerste Glaubenssatz in der Musikbranche ist und welche vier Stationen du durchlaufen musst, damit aus deiner Musik tatsächlich Geld wird. Am Beispiel einer Record Release Kampagne zeige ich, was vor dem Durchbruch wirklich passiert (und warum niemand darüber spricht). Das sind deine 3 Learnings aus der Folge: ✓ Nicht dein Talent fehlt — der Kreislauf fehlt → die meisten Musikerinnen* hören nach dem Angebot auf und jagen der nächsten Idee hinterher, statt bestehende Projekte zu Ende zu bringen. ✓ Expertise zeigen ist nicht Sichtbarkeit → es bedeutet, deine Zielgruppe zu kennen, ihre Customer Journey zu verstehen und strategisch auf jede Station einzuzahlen — nicht »irgendwas posten«. ✓ Erfolg beginnt nicht beim Durchbruch → er beginnt in den stillen Runden davor, in denen Zahlen ausgewertet und Bestehendes iteriert wird. Genau darüber redet niemand. Willst du mit deiner Musik Geld verdienen und bist bereit, in deine Karriere zu investieren? Dann schreib mir eine E-Mail an imke@raketerei.com. Ich lade dich zu einem kostenfreien Kennenlerncall ein und wir gucken gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann, deinen Umsatzkreislauf zu schließen.

SWR2 Kultur Info
Alles für den guten Sound - der Ludwigsburger Verein Klangkultur fördert den Nachwuchs

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Jun 1, 2026 3:45


Damit junge Musikerinnen und Musiker einen besseren Start in eine professionelle Karriere finden, hat der Ludwigsburger Verein Klangkultur einen musikalischen Förderpreis ausgeschrieben. Der erste Gewinner ist die international besetzte Band Calima. Mit dem Preisgeld können sich die jungen Musiker eine professionelle Aufnahme leisten. Zudem erscheint das Album im renommierten Label Neuklang der Bauer Studios in Ludwigsburg.

SWR2 Treffpunkt Klassik. Musik, Meinung, Perspektiven
„Wenn Töne salzig schmecken“: Synästhesie in der Musik

SWR2 Treffpunkt Klassik. Musik, Meinung, Perspektiven

Play Episode Listen Later Jun 1, 2026 6:01


Mit „Wenn Töne salzig schmecken“ blickt der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Lutz Jäncke hinter abstrakte Hirnscans, die er in seiner eigenen Forschungsarbeit durchgeführt hat. Jäncke erforscht die Gehirne von Musikerinnen und Musikern. Titelgebend ist eine unglaubliche Verbindung im Hirn, welche Töne zum Beispiel süß oder salzig schmecken lässt. Über dieses und weitere neuronale Phänomene der Synästhesie in Verbindung mit Musik hat Theodora Mavropoulos mit Lutz Jäncke gesprochen.

Reflektor
Reflektor mit Mark Forster – Teil 2: „Ich wäre gern saugläubig, bin es aber nicht“

Reflektor

Play Episode Listen Later May 28, 2026 68:18


++++ Hier könnt ihr Mitglied im Klub Reflektor werden, Jans Reflektor-Mitgliederbereich mit vielen Extras ++++ ++++ Hier gibt es Karten für Reflektor Live am 5. Dezember 2026 im Colosseum-Kino in Berlin ++++ Dies ist der zweite Teil des Gesprächs. Wenn ihr den ersten Teil noch nicht gehört habt, fangt am besten dort an! Mit Mark Forster stattete einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Pop-Musiker Jans Reflektor-Podcast einen Besuch ab. Jede:r kennt seine Hits „Chöre“, „194 Länder“, „Au Revoir“ oder „Flash mich“. Jans Grundgedanke bei Reflektor war seit Start des Podcasts der Austausch mit anderen Musikerinnen und Musikern über ihren künstlerischen Antrieb.Vermutlich hat dies diesmal auch deshalb so gut funktioniert, weil Jans Band Tocotronic und Mark Forsters Musik oberflächlich betrachtet nur wenige Berührungspunkte haben. Jan und Mark haben im Gespräch die Zeit komplett vergessen, und so ist dies eine echt lange, aber trotzdem sehr kurzweilige Episode geworden.Es geht tief rein in die Musik, in die Vergangenheit und auch in die Zukunft von Mark Forsters Biografie. Jan und Mark sprachen über Marks derzeitigen Transformationsprozess, über Popmusik und Sprache, über Marks erste Bands, über seine großen Hits, über Glauben und Religion, über Songwriting, über Tonstudios und über vieles mehr. Vielen Dank fürs Hören! Die in dieser Folge angesprochenen Musiktitel findet ihr in der Reflektor-Streaming-Playlist. Hier findet ihr Reflektor bei Instagram. Und hier findet ihr Jan bei Instagram. Schreibt uns gerne unter reflektor@cloudshill.com. Viel Spaß beim Hören! (Fotocredit Cover: Tom Blanc)++++++++++++++Ob Pop, Rock, Rap, Punk oder Klassik – Musik ist immer einzigartig. So wie die Künstler:innen, die sie erschaffen. Was macht einen guten Song aus? Wie politisch darf oder sollte Pop sein? Und wie geht man mit plötzlichem Ruhm oder dem unvermeidlichen Absturz um? In Reflektor + Subline sucht Jan Müller, selbst Musiker und seit nahezu 30 Jahren Bassist der Band Tocotronic, authentische Gespräche mit jenen, die es am besten wissen müssen: den Musiker:innen selbst. Ob Olli Schulz, Jan Delay, Feine Sahne Fischfilet, Alli Neumann, Joy Denalane oder Doro – geprägt von gegenseitigem Interesse und Respekt spricht er mit seinen Gästen über ihre Karriere, ihre größten Hits und die schmerzhaftesten Rückschläge. Immer auf Augenhöhe, immer überraschend. Neue Episoden von Reflektor erscheinen wöchentlich, immer freitags – also hört unbedingt rein und abonniert den Podcast, um keine Folge mehr zu verpassen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Managemusik - Selbstmanagement im Musikstudium
Bühne meets Business: Was Frauen über Geld wissen sollten, aber nie gelernt haben

Managemusik - Selbstmanagement im Musikstudium

Play Episode Listen Later May 28, 2026


In dieser gemeinsamen Podcastfolge von Managemusik und neue musik leben sprechen Irene Kurka und Saskia Worf über Frauen und Geld – offen, reflektiert und voller wertvoller Impulse. Ausgehend vom Buch „Die Krise liebt Frauen wie dich“ von Madame Moneypenny geht es um finanzielle Selbstbestimmung, Investieren als Frau, Geld-Mindset sowie strukturelle Ungleichheiten wie den Gender Pay Gap und weitere Gaps, die vielen nicht bewusst sind. Außerdem werfen sie einen Blick auf die Bedeutung finanzieller Bildung für Musikerinnen und Selbstständige. Buchempfehlungen: "Die Krise liebt Frauen wie dich“ von Madame Moneypenny „Ihr seid doch schon alle längst gleichberechtigt“ und „Was wollt ihr denn noch alles“ von Alexandra Zykonov Hier geht es zur Website von Irene Kurka: https://irenekurka.de/ Hier geht es zur Website von Saskia Worf: https://www.saskiaworf.de/ Podcast neue Musik leben: https://pod.link/1368348228 Podcast managemusik: https://pod.link/1498375594

neue musik leben
290 - Bühne meets Bussiness mit Saskia Worf und Irene Kurka, Quartalsgespräch Q2

neue musik leben

Play Episode Listen Later May 26, 2026 57:51 Transcription Available


Was Frauen über Geld wissen sollten, aber nie gelernt haben In dieser gemeinsamen Podcastfolge von Managemusik und neue musik leben sprechen Irene Kurka und Saskia Worf über Frauen und Geld – offen, reflektiert und voller wertvoller Impulse. Ausgehend vom Buch „Die Krise liebt Frauen wie dich“ von Madame Moneypenny geht es um finanzielle Selbstbestimmung, Investieren als Frau, Geld-Mindset sowie strukturelle Ungleichheiten wie den Gender Pay Gap und weitere Gaps, die vielen nicht bewusst sind. Außerdem werfen sie einen Blick auf die Bedeutung finanzieller Bildung für Musikerinnen und Selbstständige. Buchempfehlungen: "Die Krise liebt Frauen wie dich“ von Madame Moneypenny „Ihr seid doch schon alle längst gleichberechtigt“ und „Was wollt ihr denn noch alles“ von Alexandra Zykonov Hier geht es zur Website von Irene Kurka https://irenekurka.de/ Hier geht es zur Website von Saskia Worf https://www.saskiaworf.de/ Podcast managemusik https://pod.link/1498375594

Drama, Baby! – Der neue Podcast des Staatstheaters Darmstadt
Folge 34 - Barockfest Darmstadt: Was hat Barock mit Pop zu tun?

Drama, Baby! – Der neue Podcast des Staatstheaters Darmstadt

Play Episode Listen Later May 26, 2026 43:26


Beide sind preisgekrönte Musikerinnen mit sehr unterschiedlichen Instrumenten: Dorothee Oberlinger gilt als „Königin“ der Blockflöte, Asya Fateyeva ist ein Star am Saxophon. Während die Blockflöte als eines der ältesten Instrumente sehr beliebt ist in der Barockmusik, gehört das Saxophon zu den jüngsten Instrumenten (1840 erfunden) und steht in der Klassik noch immer im Schatten von Violine, Cello oder Klarinette. Beim 2. Barockfest in Darmstadt vom 31. Mai bis zum 15. Juni kann man sich vom Gegenteil überzeugen und Dorothee Oberlinger und Asya Fateyeva live erleben. Sie sind zusammen mit Barockfestleiter und Orchesterdirektor Gernot Wojnarowicz zu Gast in dieser Folge und sprechen mit Podcast-Host Mariela Milkowa über Bach, Händel, Vivaldi und Rameau genauso wie über Jimi Hendrix, die Beatles und Abba. Denn Baroque is the new pop! Zum Barockfest-Programm geht es hier Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Reflektor
Reflektor mit Mark Forster – Teil 1: „Ich habe mich nie dem Deutschpop zugehörig gefühlt“

Reflektor

Play Episode Listen Later May 21, 2026 99:34


++++ Hier könnt ihr Mitglied im Klub Reflektor werden, Jans Reflektor-Mitgliederbereich mit vielen Extras ++++ ++++ Hier gibt es Karten für Reflektor Live am 5. Dezember 2026 im Colosseum-Kino in Berlin ++++Mit Mark Forster stattete einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Pop-Musiker Jans Reflektor-Podcast einen Besuch ab. Jede:r kennt seine Hits „Chöre“, „194 Länder“, „Au Revoir“ oder „Flash mich“. Jans Grundgedanke bei Reflektor war seit Start des Podcasts der Austausch mit anderen Musikerinnen und Musikern über ihren künstlerischen Antrieb.Vermutlich hat dies diesmal auch deshalb so gut funktioniert, weil Jans Band Tocotronic und Mark Forsters Musik oberflächlich betrachtet nur wenige Berührungspunkte haben. Jan und Mark haben im Gespräch die Zeit komplett vergessen, und so ist dies eine echt lange, aber trotzdem sehr kurzweilige Episode geworden.Es geht tief rein in die Musik, in die Vergangenheit und auch in die Zukunft von Mark Forsters Biografie. Jan und Mark sprachen über Marks derzeitigen Transformationsprozess, über Popmusik und Sprache, über Marks erste Bands, über seine großen Hits, über Glauben und Religion, über Songwriting, über Tonstudios und über vieles mehr. Vielen Dank fürs Hören! Die in dieser Folge angesprochenen Musiktitel findet ihr in der Reflektor-Streaming-Playlist. Hier findet ihr Reflektor bei Instagram. Und hier findet ihr Jan bei Instagram. Schreibt uns gerne unter reflektor@cloudshill.com. Viel Spaß beim Hören! (Fotocredit Cover: Tom Gerhart)++++++++++++++Ob Pop, Rock, Rap, Punk oder Klassik – Musik ist immer einzigartig. So wie die Künstler:innen, die sie erschaffen. Was macht einen guten Song aus? Wie politisch darf oder sollte Pop sein? Und wie geht man mit plötzlichem Ruhm oder dem unvermeidlichen Absturz um? In Reflektor + Subline sucht Jan Müller, selbst Musiker und seit nahezu 30 Jahren Bassist der Band Tocotronic, authentische Gespräche mit jenen, die es am besten wissen müssen: den Musiker:innen selbst. Ob Olli Schulz, Jan Delay, Feine Sahne Fischfilet, Alli Neumann, Joy Denalane oder Doro – geprägt von gegenseitigem Interesse und Respekt spricht er mit seinen Gästen über ihre Karriere, ihre größten Hits und die schmerzhaftesten Rückschläge. Immer auf Augenhöhe, immer überraschend. Neue Episoden von Reflektor erscheinen wöchentlich, immer freitags – also hört unbedingt rein und abonniert den Podcast, um keine Folge mehr zu verpassen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Klassik aktuell
KinofIlm "Vivaldi und ich"

Klassik aktuell

Play Episode Listen Later May 18, 2026 3:18


Opernregisseur Damiano Michieletto hat einen Kinofilm gedreht: "Vivaldi und ich" heißt sein Debüt. Eine Geschichte über das Leben der Musikerinnen in jenem Waisenhaus von Venedig, in dem Vivaldi als Lehrer gewirkt hat.

Klassik aktuell
Tischkonzert mit Dowland

Klassik aktuell

Play Episode Listen Later May 18, 2026 3:17


Musik ohne Bühne, Musikerinnen und Musiker an einem Tisch mitten im Publikum: Die lautten compagney Berlin erinnerte im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg an den englischen Renaissance-Komponisten John Dowland - und an den "Zauber der Melancholie" seiner Musik.

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis
Eidgenössisches Musikfest: Jetzt steigt in Biel die grosse Party

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis

Play Episode Listen Later May 13, 2026 19:39


550 Vereine, über 20'000 Musikerinnen und Musiker und geschätzte 100'000 Gäste: In den nächsten Tagen steht Biel ganz im Zeichen der Blasmusik. Wir sind dabei, wenn das Jugendensemble der Bieler Stadtmusik probt und besuchen das Jugendzentrum Gaskessel, das ebenfalls am Blasmusikfest mit dabei ist. Weiter in der Sendung: · Sollen Unternehmen im Kanton Bern auch weiterhin Kirchensteuern zahlen? Die Berner Kantonsregierung bringt eine neue Idee ins Spiel. · War der Abschuss eines Wolfs Anfang Mai bei Staldenried rechtens? Der Kanton Wallis und der Bund sind sich nicht einig.

Diskothek
Jordi Savall: Preisgekrönter Musikforscher und Interpret

Diskothek

Play Episode Listen Later May 11, 2026 119:59


Der Gambist Jordi Savall bekommt 2026 den renommierten Ernst von Siemens Musikpreis – den «Nobelpreis der Musik». Auf seinen über 230 CDs hat er viele Werke der Alten Musik zum ersten Mal eingespielt. Wir vergleichen einige seiner Interpretationen mit denen nachfolgender Generationen. Dabei hören wir Musik für Viola da Gamba, Ensemblestücke aus der Renaissance und auch Jordi Savall als Dirigent einer Sinfonie. Wir sprechen über seine Bedeutung als Gamben-Professor in Basel, als Ensemblegründer in Katalonien, und als Brückenbauer zwischen den Kulturen. Wo hat Jordi Savall Massstäbe gesetzt, wie haben andere MusikerInnen auf seine Ersteinspielungen reagiert, und gibt es einen typischen Jordi-Savall-Sound, auch wenn er als Dirigent vor einem Sinfonieorchester steht? Darüber diskutiert Musikredakteurin Jenny Berg mit ihren beiden Gästen, der Gambistin Jane Achtman und dem Musikwissenschaftler Martin Kirnbauer.

Klassik für Klugscheisser
#136 Reich werden mit Musik

Klassik für Klugscheisser

Play Episode Listen Later May 8, 2026 55:20


Geld regiert die Welt. Auch in der Musikszene, denn Musikerinnen und Musiker müssen schließlich von irgendwas leben. Aber woher kommt die Kohle im Musikbusiness eigentlich?

Lost On Planet Fashion - Der Mode Podcast
#53 Met Gala 2026: Fashion Is Art

Lost On Planet Fashion - Der Mode Podcast

Play Episode Listen Later May 7, 2026 48:09


Wir sprechen über die Met Gala 2026, analysieren die spektakulärsten Red Carpet Looks und diskutieren über Stars wie Beyoncé, Rihanna, Katy Perry und Bad Bunny sowie über die großen Fashion Momente des berühmtesten Modeevents der Welt. Auch im Jahr 2026 freuen wir uns wieder sehr, und das nun schon zum dritten Mal in der Geschichte unseres Mode Podcasts Lost On Planet Fashion, eine Episode über die Met Gala aufnehmen zu dürfen. Für uns, Nadine und Alexander, ist es jedes Jahr etwas ganz Besonderes, über die wohl größte Fashion Party des Jahres zu sprechen und unsere persönliche Meinung zu den spektakulärsten Auftritten der Stars mit euch zu teilen. Die Met Gala 2026 stand in diesem Jahr unter dem Motto Fashion is Art, also Mode ist Kunst. Und wenn dieses Thema zu einer Veranstaltung passt, dann doch ganz sicher zu diesem berühmten Abend in New York. Der erste Montag im Mai ist schließlich längst ein Pflichttermin für alle, die sich für Mode, Popkultur, Haute Couture und Red Carpet Looks begeistern. Dann findet im Metropolitan Museum of Art die Met Gala statt, jene exklusive Spendengala, bei der sich Filmstars, Musikerinnen, Models und Designer in ihren auffälligsten, kostbarsten und oft auch umstrittensten Looks zeigen. Wir selbst werden vermutlich nie zu den Gästen dieser Gala gehören und müssen uns auch weiterhin mit Livestreams und Bildern vom roten Teppich zufriedengeben. Aber ganz ehrlich, das reicht völlig aus, um sich diesem modischen Ausnahmezustand mit voller Freude hinzugeben und sich ausgiebig über die Outfits zu unterhalten. Genau das tun wir in dieser neuen Episode von Lost On Planet Fashion. Wir sprechen über die großen Fashion Momente der Met Gala 2026, über Designerhäuser wie Versace, Saint Laurent, Miu Miu, Chanel, Dior und Prada und darüber, wie uns diese Luxusmarken ihre ganz eigene Vorstellung von kunstvoller Mode verkaufen möchten. Natürlich stehen für uns vor allem die Stars im Mittelpunkt. Wir reden über Beyoncé in einem besonders aufwendigen Kleid von Olivier Rousteing, über Rihanna in einer Robe von Maison Margiela und über viele weitere prominente Looks, die uns begeistert, überrascht oder auch irritiert haben. Denn selbstverständlich gab es auch Outfits, die uns überhaupt nicht überzeugen konnten. Dazu gehören für uns zum Beispiel Katy Perry in einem weißen Kleid mit silberner Maske oder auch Cardi B in Marc Jacobs. Höhen und Tiefen gehören zur Met Gala eben genauso dazu wie Glanz, Glamour und Inszenierung. Was wir über Heidi Klum, die Kardashian Schwestern, Bad Bunny und viele weitere prominente Gäste zu sagen haben, erfährst du in dieser neuen Podcast Episode. Freu dich auf unsere persönliche Review zur Met Gala 2026, auf ehrliche Meinungen, modische Highlights, kleine Aufreger und jede Menge Spaß an der größten Nacht der Fashion Welt. ****** Alle Looks auf Social Media @lostonplanetfashion : Instagram: www.instagram.com/lostonplanetfashion/ TikTok: www.tiktok.com/@lostonplanetfashion und unserer Website: www.lostonplabetfashion.de

Lost On Planet Fashion - Der Mode Podcast
#51 Gefürchtet & Gefeiert: Die Anna Wintour Story

Lost On Planet Fashion - Der Mode Podcast

Play Episode Listen Later Apr 30, 2026 77:34


Wir erzählen die Geschichte von Anna Wintour, beleuchten ihren Weg an die Spitze der Vogue und fragen, wie groß ihr Einfluss auf Mode, Popkultur, die Met Gala und das Bild der mächtigsten Frau der Fashion wirklich ist. Es gibt in der Modewelt nur sehr wenige Persönlichkeiten, die wirklich alles verändert haben. Und wenn man dann noch an eine Frau denkt, die über Jahrzehnte hinweg so viel Einfluss, Macht und Strahlkraft entwickelt hat, dann kommt man an einem Namen nicht vorbei: Anna Wintour. Genau um diese Ausnahmepersönlichkeit dreht sich alles in unserer neuen Episode. Es ist ein besonderes Portrait über eine Frau, die die internationale Fashion Branche geprägt hat wie kaum eine andere und deren Blick auf Mode, Stil, Popkultur und Zeitgeist bis heute weltweit nachwirkt. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Anna Wintour vor allem durch die Figur der Miranda Priestly im Film Der Teufel trägt Prada bekannt. Dort erscheint sie als kühle, unnahbare und erbarmungslose Chefin. Doch wie nah ist dieses Bild eigentlich an der Realität? Genau diese Frage nehmen wir zum Anlass, um in dieser Episode auf die echte Anna Wintour zu schauen und ihr Leben, ihre Karriere und ihren Einfluss auf die Vogue, die Modewelt und die Popkultur genauer zu betrachten. Wir beginnen bei ihrer Kindheit und der Geschichte ihrer Familie, zwischen strenger Erziehung, Ehrgeiz und dem frühen Wunsch, einmal ganz nach oben zu kommen. Ohne klassischen Schulabschluss fand Anna Wintour ihren Weg in den Modejournalismus und arbeitete sich mit großer Zielstrebigkeit durch verschiedene Magazine und Redaktionen. Schon früh zeigte sich, dass sie nicht nur ehrgeizig, sondern auch außergewöhnlich präzise, diszipliniert und visionär war. Bestimmte Markenzeichen gehörten von Anfang an zu ihr, vom unverwechselbaren Haarschnitt bis hin zu ihrem klaren Sinn für Stil, Ordnung und Inszenierung. In den verschiedenen Stationen ihrer Laufbahn lernte sie den Umgang mit einflussreichen Persönlichkeiten aus Mode, Verlagswelt und Gesellschaft. Gleichzeitig entwickelte sie ein Gespür dafür, wohin sich die Branche bewegen würde. Als sie schließlich in den achtziger Jahren an die Spitze der US Vogue kam, begann dort eine Entwicklung, die das Magazin grundlegend veränderte. Anna Wintour machte die Vogue moderner, näher an der Lebensrealität ihrer Leserinnen und zugleich stärker verbunden mit Lifestyle, Kultur und Kunst. Auch die Cover wurden unter ihrer Leitung radikal neu gedacht. Plötzlich waren dort nicht nur Models in klassischer Luxusmode zu sehen, sondern später auch Schauspielerinnen, Musikerinnen und andere Stars. Genau dadurch verschmolzen Mode und Popkultur noch stärker und wurden zu dem, was wir heute ganz selbstverständlich kennen. Anna Wintour steht bis heute für Disziplin, Konsequenz und den ständigen Wunsch nach Weiterentwicklung. Doch ist sie wirklich der sprichwörtliche Teufel in Prada oder steckt hinter der harten Fassade eine viel komplexere, klügere und vielleicht sogar wärmere Persönlichkeit? Genau darüber sprechen wir in dieser Folge ausführlich. Wir werfen einen Blick auf ihren Führungsstil, ihre Erfolge, ihre Widersprüche und auf die Frage, was man von einer Frau lernen kann, die es geschafft hat, über Jahrzehnte hinweg relevant zu bleiben. Undenkbar wäre heute auch die Met Gala ohne Anna Wintour. Eines der bedeutendsten Modeereignisse der Welt ist untrennbar mit ihrem Namen verbunden. Ihr Einfluss reicht weit über ein Magazin hinaus. Sie hat die Fashion Branche, den roten Teppich, die Verbindung zwischen Luxusmode und Celebrity Kultur und unser Bild von Macht in der Mode entscheidend mitgeprägt. Diese Podcast Episode ist ein ehrlicher Blick hinter die Ikone Anna Wintour, hinter die Chefredakteurin der Vogue, hinter die Frau, die Modegeschichte geschrieben hat. Freu dich auf spannende Hintergrundgeschichten, viele Anekdoten und eine Folge, die zeigt, warum Anna Wintour bis heute eine der wichtigsten Frauen der internationalen Mode ist.

WDR 3 Forum
Preise, Plätze, Punkte: der Wettbewerb "Jugend musiziert"

WDR 3 Forum

Play Episode Listen Later Apr 30, 2026 54:53


Im Mai 2026 findet der 63. Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" statt. Ca. 1.800 junge Musikerinnen und Musiker sind dann auf den Beinen - mit Familien, Lehrkräften und Jurymitgliedern. Seit 1964 stellen sich Kinder- und Jugendliche dem musikalischen Wettbewerb. Die Punkteregelung wurde in den letzen Jahren verschärft und verändert. Das sorgte für Kritik. Was kann so ein Wettbewerb leisten, wie schafft man Breiten- und Spitzenförderung und wie soll sich "Jugend musiziert" zukünftig entwickeln? Von Barbara Overbeck.

DOK
Fräulein Luise sucht das Glück – Eine Schweizer Band will es wissen

DOK

Play Episode Listen Later Apr 28, 2026 51:32


Eine grosse Stadionshow spielen. Einen Hit haben. Von der Musik leben können. Davon träumt jede junge Band, die nicht nur nebenbei Musik macht. So auch das Zürcher Quartett Fräulein Luise, das gerade sein Debütalbum «Vielleicht nicht für immer» veröffentlichte. Um ihren Traum zu leben und ihre Ziele zu erreichen, investierten Paula Scharrer, Olivia Merz, Aliosha Todisco und Paul Studer (alle Anfang 20) nicht nur einen Grossteil ihrer Zeit in die Band – sie steckten auch rund 80'000 Franken in die Albumproduktion. Die Musiker von Fräulein Luise stellten einen Zweijahresplan auf, gründeten eine GmbH und engagierten den österreichischen Musiker und Musikproduzenten Zebo Adam (Bilderbuch, Wanda u. a.). «Ein Risikoinvestment wird in den meisten Arbeitsbereichen als positiv und mutig wahrgenommen. Investieren Musikschaffende in ihre Kunst und Karriere, ist die Wahrnehmung ganz anders», empört sich Zebo in der SRF DOK «Fräulein Luise sucht das Glück». «Ob Firma oder Band – man arbeitet an einem Produkt und probiert es zu verkaufen. Scheitern ist dabei ein mögliches Szenario», ergänzt Zebo. Ob die Rechnung für die Musikerinnen und Musiker aufgeht? Was denken die Eltern der jungen Popband über die Pläne ihrer Kinder? Und wie lange bleibt «Vielleicht nicht für immer» der Push für ihre weitere Karriereplanung? Davon erzählt der Film des Luzerner Filmemachers Ivo Amarilli, der die Band während der letzten zwei Jahre begleitet hat. Erstausstrahlung: 28.04.2026

DOK HD
Fräulein Luise sucht das Glück – Eine Schweizer Band will es wissen

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Play Episode Listen Later Apr 28, 2026 51:32


Eine grosse Stadionshow spielen. Einen Hit haben. Von der Musik leben können. Davon träumt jede junge Band, die nicht nur nebenbei Musik macht. So auch das Zürcher Quartett Fräulein Luise, das gerade sein Debütalbum «Vielleicht nicht für immer» veröffentlichte. Um ihren Traum zu leben und ihre Ziele zu erreichen, investierten Paula Scharrer, Olivia Merz, Aliosha Todisco und Paul Studer (alle Anfang 20) nicht nur einen Grossteil ihrer Zeit in die Band – sie steckten auch rund 80'000 Franken in die Albumproduktion. Die Musiker von Fräulein Luise stellten einen Zweijahresplan auf, gründeten eine GmbH und engagierten den österreichischen Musiker und Musikproduzenten Zebo Adam (Bilderbuch, Wanda u. a.). «Ein Risikoinvestment wird in den meisten Arbeitsbereichen als positiv und mutig wahrgenommen. Investieren Musikschaffende in ihre Kunst und Karriere, ist die Wahrnehmung ganz anders», empört sich Zebo in der SRF DOK «Fräulein Luise sucht das Glück». «Ob Firma oder Band – man arbeitet an einem Produkt und probiert es zu verkaufen. Scheitern ist dabei ein mögliches Szenario», ergänzt Zebo. Ob die Rechnung für die Musikerinnen und Musiker aufgeht? Was denken die Eltern der jungen Popband über die Pläne ihrer Kinder? Und wie lange bleibt «Vielleicht nicht für immer» der Push für ihre weitere Karriereplanung? Davon erzählt der Film des Luzerner Filmemachers Ivo Amarilli, der die Band während der letzten zwei Jahre begleitet hat. Erstausstrahlung: 28.04.2026

SWR2 Treffpunkt Klassik. Musik, Meinung, Perspektiven
Projektensemble "Mittendrin" bei den Schwetzinger SWR-Festspielen

SWR2 Treffpunkt Klassik. Musik, Meinung, Perspektiven

Play Episode Listen Later Apr 23, 2026 5:53


Auch 2026 wird das Schwetzinger Schloss und sein Schlossgarten bei den SWR-Festspielen wieder mit hochkarätigen Klassik-Konzerten bespielt und gleichzeitig ist es den Festivalmachern wichtig, sich auch für ein neues und jüngeres Publikum zu öffnen. Deshalb gibt es viele Formate, bei denen es um Musikvermittlung geht und darum, Neugier zu wecken. Zum Beispiel beim Mittendrin-Projekt-Ensemble, ein Bürgerensemble, das sich unter der Leitung von Residenzkünstlerin Dorothee Oberlinger ein ziemlich ungewöhnliches Stück vorgenommen hat. Martina Senghas hat mit einigen der Musikerinnen und Musiker gesprochen.

deshalb publikum musiker zum beispiel leitung neugier formate mittendrin musikerinnen schlossgarten musikvermittlung dorothee oberlinger schwetzinger swr festspielen
RAKETEREI
#195 Warum Ungeduld deine Karriere als Musikerin* sabotiert

RAKETEREI

Play Episode Listen Later Apr 20, 2026 19:51


Fühlst du dich manchmal entmutigt, obwohl du alles gibst, um mit deiner Musik Geld zu verdienen? In dieser Folge spreche ich über den Moment, in dem viele Musikerinnen* innerlich auschecken – kurz bevor sich ihr Angebot wirklich bewährt. Ich erkläre, warum die ersten Launches, Konzerte oder Patreon-Starts **keinen sofortigen Erfolg** bringen müssen und wie Bootstrapping, Geduld und kontinuierliches Testen dich Schritt für Schritt voranbringen. Ich teile, wie du erkennst, dass dein Angebot funktioniert, auch wenn die Umsätze zunächst klein sind, und warum gerade der Moment kurz vor der Klarheit entscheidend ist, um langfristig finanziell und beruflich erfolgreich zu werden. **In dieser Podcastfolge lernst du:**

RAKETEREI
#194 Warum erfolgreiches Booking nichts mit Talent, sondern Struktur zu tun hat

RAKETEREI

Play Episode Listen Later Apr 6, 2026 17:13


Fühlst du dich frustriert, weil du trotz Talent, technischer Brillanz oder Radio-Airplay keine planbaren Gigs bekommst? Dann geht es dir wie vielen Musikerinnen* – und das liegt nicht an deiner Musik. In dieser Podcastfolge spreche ich darüber, warum erfolgreiches Booking weniger mit Talent und mehr mit Struktur zu tun hat. Ich erkläre, warum Nicht-Reaktionen von Veranstalter:innen kein Urteil über dein Können sind, welche drei Denkfehler beim Booking besonders häufig auftreten und wie du deine Entscheidungen so triffst, dass Planbarkeit, Verhandlungsstärke und Umsatz wachsen. In dieser Podcastfolge lernst du:

Persönlich
Simone Felber und Josef Werder

Persönlich

Play Episode Listen Later Apr 5, 2026 49:53


Christian Zeugin empfängt Simone Felber, Jodlerin und Musikpreisträgerin, und den Küssnachter Käsermeister Josef Werder. Simone Felber – Musikerin und Jodlerin Simone Felber gehört zu den prägendsten Stimmen der neuen Schweizer Volksmusik. Schon früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Jodel: Sie transkribiert alte Naturjodeltondokumente, besucht Naturjodler in der ganzen Schweiz und bringt diese Tradition mit zeitgenössischer Musik in Dialog. Seit 2016 tourt sie mit dem Ensemble «Simone Felbers iheimisch» auf Bühnen im In- und Ausland. Als Gründerin und Leiterin des feministischen Jodelchors «Echo vom Eierstock» und als Gesangspädagogin ist sie eine der vielseitigsten Musikerinnen der Zentralschweiz. 2024 wurde Simone Felber mit dem Musikpreis des Bundesamts für Kultur ausgezeichnet. ____________________ Josef Werder – Käsermeister und Unternehmer aus Leidenschaft Josef Werder wuchs auf einem Bauernhof in Küssnacht am Rigi auf und machte seine Käserlehre im Toggenburg – auch drei Sommer als Senn auf einer Alp im Prättigau prägten ihn. Mit 25 legte er die Meisterprüfung ab und wagte später nach Jahren in leitenden Positionen bei der Firma Baer den Schritt in die Selbständigkeit: Er übernahm die Dorfkäserei Küssnacht und baute sie zur eigenständigen Käserei mit rund 15 Halbhartkäse-Spezialitäten aus. Als ehemaliger Präsident des Zentralschweizer Käsermeisterverbandes und der Korporation Seebodenalp ist er tief in der Innerschweizer Landwirtschaft verwurzelt. Heute denkt Josef Werder laut über seine Nachfolge nach – und über das, was ihn antrieb: aus Milch, ohne Hokuspokus, etwas herzustellen, das die Menschen schätzen. ____________________ Moderation: Christian Zeugin ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.

Potzmusig HD
Potzmusig vom 04.04.2026

Potzmusig HD

Play Episode Listen Later Apr 4, 2026 32:42


Nicolas Senn begibt sich auf eine musikalische Reise zu Orten und Menschen, die «Potzmusig» in den vergangenen 14 Jahren geprägt haben. Er besucht langjährige Wegbegleiter und blickt auf unvergessliche Momente zurück. Zudem erfüllt sich der Moderator einen persönlichen Herzenswunsch. Im August 2012 präsentierte der damals 23-jährige Nicolas Senn seine erste Fernsehsendung – und legte damit den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von «Potzmusig». 250 Sendungen später steht noch immer das Herzstück im Mittelpunkt: die authentische Schweizer Volksmusik. Unzählige Musikerinnen und Musiker standen im Laufe der Jahre bei «Potzmusig» auf der Bühne – Jodlerinnen und Jodler, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, ganze Dorfmusikvereine, bekannte Grössen ebenso wie vielversprechende Newcomer. In der Jubiläumssendung besucht Nicolas Senn unter anderen die Familienkapelle Tüüfner Gruess. Vater Werner hat mit seinen Söhnen die Sendung «Stadt, Land, Talent» gewonnen. Die damaligen «Töfflibuebe» sind mittlerweile erwachsen und in der Ausbildung. Aber gemeinsam musiziert wird immer noch. Ein weiteres Wiedersehen gibt es mit Sämi Studer, dem Jodler aus dem Entlebuch. Er ist nicht nur ein geschätzter musikalischer Gast, sondern auch Arbeitskollege von Nicolas Senn bei Radio SRF Musikwelle. Er unterstützt den «Potzmusig»-Moderator unter anderem mit seinem brillanten Fachwissen bei Festumzügen. Eine Kostprobe seines Jodelterzetts Seetal darf in der Jubiläumssendung selbstverständlich nicht fehlen. Ein ganz besonderer Moment erwartet Nicolas Senn zudem an der Delegiertenversammlung des Eidgenössischen Jodlerverbands: Der Gesamtchor mit mindestens 250 Jodlerinnen und Jodlern stimmt ein Ständchen zum Jubiläum an. Zum Abschluss führt die Reise nach Salzburg. Dort trifft Nicolas Senn den international bekannten Musiker Herbert Pixner, einen der grossen Stars der alpenländischen Musik, dessen Konzerte regelmässig ausverkauft sind. Vor dem Konzert kommt es zu einem persönlichen Gespräch und zu gemeinsamem Musizieren mit Pixner und seiner Band – ein Traum, der für Nicolas Senn in Erfüllung geht.

TuneFish
Episode 44 | Suli Puschban – zwischen Liedermachen und Aktivismus

TuneFish

Play Episode Listen Later Apr 3, 2026 147:58


Zwischen Kindheitserinnerungen, Chaos-Aufnahmen und großer MusikliebeDiese Folge hatte es in sich – und das nicht nur inhaltlich. Nachdem ganze drei Stunden Aufnahme-Material im digitalen Nirwana verschwunden sind, ist sie jetzt endlich da: unsere Episode mit Suli. Und ja – aller guten Dinge sind drei. Oder in diesem Fall: fünf Stunden Gespräch, bis es endlich geklappt hat.Zum Einstieg geht es um eine persönliche Frage: die früheste Erinnerung an Musik.Suli erzählt von ihrem Vater, der Klavier spielte, während sie als Kind im Bett lag – ein Gefühl von Geborgenheit, das bis heute nachwirkt. Markus erinnert sich an einen Urlaubsmoment mit einem Geigenspieler, der ihn so sehr genervt hat, dass er zur Tat schritt – vielleicht die Geburtsstunde seiner Liebe zum Schlagzeug. Und Lars sieht sich als Kind vor einer Hotelband stehen, fasziniert und kaum wegzubekommen.Im weiteren Verlauf sprechen wir über Kindermusik – und warum sie oft unterschätzt wird. Anhand eines Klassikers wird deutlich, dass sie nicht nur unterhalten, sondern auch gesellschaftliche Themen transportieren kann. Suli gibt Einblicke in die Szene und macht klar: Gute Kindermusik ist eigenständig, durchdacht und darf auch einfach nur zum Zuhören einladen, ohne dass ständig Mitmach-Action nötig ist.Auch ein kurzer Ausflug in Songwriting und Struktur darf nicht fehlen. Am Beispiel eines erzählenden Liedes wird deutlich, wie Musik ohne klassischen Refrain funktioniert und stattdessen durch Storytelling getragen wird.In den Hausaufgaben treffen schließlich zwei musikalische Welten aufeinander: ein intensives, emotionales Post-Hardcore-Album mit starken Kontrasten und eine ruhige, atmosphärische Indie-Folk-Produktion aus der Schweiz. Die Eindrücke reichen von Begeisterung bis vorsichtiger Neugier.Nach diesem Einstieg geht es dann richtig los: Wir tauchen tiefer in Sulis Werdegang ein und sprechen darüber, wie man zur Kinderliedermacherin wird, was sie antreibt und wie sich ihre musikalische Arbeit entwickelt hat.Suli Puschban ist eine Musikerin, bei der man ziemlich schnell merkt: Musik war nie nur ein Hobby, sondern von Anfang an Teil ihres Lebens. Schon als Kind war sie ständig von Klängen umgeben – ihr Vater spielte Klavier, während sie im Bett lag und zuhörte. Diese Momente waren für sie mehr als nur Hintergrundgeräusche, sondern ein Gefühl von Geborgenheit, das sich tief eingeprägt hat. Gleichzeitig wurde viel gesungen: im kirchlichen Umfeld, in Singkreisen, mit klassischen Liederbüchern. Musik war einfach immer da – ganz selbstverständlich.Trotzdem kam ihre eigene musikalische Richtung nicht aus einer konkreten Kindheitsheldin oder einem klaren Vorbild. Vielmehr entwickelte sich ihr Weg erst später, als sie begann, selbst Songs zu schreiben und andere Musikerinnen und Musiker kennenzulernen, die ähnlich dachten und arbeiteten. Gerade dieser Austausch hat sie geprägt und bestärkt, ihren eigenen Stil zu finden.Heute liegt ihr Schwerpunkt klar auf Kindermusik – wobei das Wort fast zu klein klingt für das, was sie macht. Ihre Lieder richten sich zwar überwiegend an Kinder, nehmen diese aber ernst, sowohl inhaltlich als auch musikalisch. Statt einfacher Mitmach-Nummern setzt sie auf Themen aus der Lebenswelt von Kindern, kombiniert mit vielfältigen musikalischen Einflüssen, die auch Erwachsene ansprechen können. Ein Ansatz, der zeigt: Kindermusik muss weder banal noch vorhersehbar sein.Im Laufe ihrer Karriere hat sie sich in einer Szene etabliert, die genau diesen Anspruch verfolgt – moderne, anspruchsvolle Musik für ein junges Publikum. Dabei geht es nicht nur um Unterhaltung, sondern auch um Haltung, Kreativität und künstlerische Freiheit. Gleichzeitig ist sie gut vernetzt, arbeitet mit anderen Künstler:innen zusammen und bringt sich in Projekte und Veranstaltungen rund um Kindermusik ein.Was sie dabei besonders auszeichnet, ist ihre Perspektive: Kinder müssen nicht ständig bespaßt werden. Sie dürfen auch einfach zuhören, sich treiben lassen und Musik auf ihre eigene Weise erleben. Genau darin liegt vielleicht der Kern ihrer Arbeit – Musik zu machen, die nicht nur funktioniert, sondern wirklich etwas auslöst....ZusammenfassungIn diesem Podcast-Gespräch tauchen wir tief in die Welt der Kindermusik, persönliche Erinnerungen und die Entwicklung von Musik im Leben der Gäste ein. Erfahren Sie, wie Musik die frühesten Jahre prägt und welche Einflüsse die Künstler auf ihre eigene Arbeit haben. In diesem Gespräch tauchen wir tief in die Welt der Musik, Bandgeschichte, persönliche Hintergründe und aktuelle Konzerterlebnisse ein. Erfahren Sie, wie Musik das Leben prägt und welche Geschichten hinter den Kulissen verborgen sind. In diesem Podcast-Gespräch tauchen wir tief in die Welt der Musik, Kinderlieder und gesellschaftliche Themen ein. Unsere Gäste teilen ihre Erfahrungen, Inspirationen und Meinungen zu Gender, politischer Musik und der Bedeutung von Authentizität in der Musikbranche. In diesem Gespräch erkunden wir die kreative Welt der Musikerinnen, ihre politischen Engagements und die Herausforderungen, denen sie begegnen. Es geht um die Kraft der Kunst, gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken, und um persönliche Erfahrungen mit kontroversen Themen......RUBRIK: Die HausaufgabeLars und Markus schlagen sich gegenseitig ein Album vor, das dann subjektiv auseinandergenommen wird.Wir vergeben Punkte zwischen 1 (mies) und 10 (genial). Es gibt immer jede Menge Gesprächsstoff!Ihr könnt jederzeit mitvoten. Jedes besprochene Album führen wir hier https://www.tunefish-podcast.de/hausaufgabe/ mit Wertung auf. Ihr könnt Eure Punktzahl als Mail an tunefish@derherrgott.de, über das Formular auf der Seite oder via Social Media schicken.>>> EUER SENF DAZU:Unser Podcast lebt immer auch von Eurem Input, daher scheut Euch bitte nicht zu kommentieren, zu kritisieren oder gerne auch zu loben. Sei es als Text oder Sprachnachricht. Wir senden unglaublich gerne Eure Meinungen. Alle Kontaktmöglichkeiten, Shownotes und Infos zu unseren Gästen (und natürlich auch alle Episoden selbst) findet Ihr auf unserer Website: https://www.tunefish-podcast.de/>>> EUER SUPPORT:Da wir den Podcast dauerhaft werbefrei halten wollen, Euch aber gleichzeitig mehr Musik im Podcast bieten wollen, haben wir uns auf Anregung einer Hörerin überlegt, wie Ihr – die Hörenden – uns hier vielleicht etwas unterstützen könntet. Wählt selbst:• Patreon• PayPal• BitcoinAlle Support-Infos:https://www.tunefish-podcast.de/support/Unsere begleitende Spotify Playlist zur Episode 39:>> erscheint in KürzeHier könnt Ihr die von uns in dieser Episode erwähnten Künstler, Songs oder Alben nachhören, die wir in den einzelnen Episoden besprechen:Wenn Euch gefällt, was wir tun ...... helft Ihr uns unglaublich damit, wenn Ihr uns eine positive Bewertung gebt, wo auch immer Ihr uns hört.5 Sterne, Abos und Likes bei den einzelnen Folgen sind unser schönster Applaus. Stay tunefished, Lars & Markus .....RSS-Feed zum Podcast:https://letscast.fm/podcasts/tunefish-862dcd8d/feed.....Schreibt uns eine Mail oder kommentiert auf unserer nagelneuen Website:https://www.tunefish-podcast.de/TuneFish aufInstagramBlueskyFacebookMastodon

SWR2 Kultur Info
Erfolgreicher Bigbandsound - Groove Inclusion für den Deutschen Jazzpreis nominiert

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Apr 1, 2026 4:05


Behinderte und nichtbehinderte Musiker und Musikerinnen swingen und grooven gemeinsam in der Formation Groove Inclusion. Seit 2014 spielt die Bigband der Volkshochschule Unteres Remstal mit großem Erfolg. Wie dabei Inklusion erfolgreich gelingen kann, das zeigt diese Band. Für ihre Leistung ist sie nun zum zweiten Mal für den Deutschen Jazzpreis 2026 in der Kategorie Musikvermittlung und Teilhabe nominiert.

SWR2 Treffpunkt Klassik. Musik, Meinung, Perspektiven
Klassik meets Gefängnis: JVA Adelsheim und SKO veröffentlichen "Paradies"

SWR2 Treffpunkt Klassik. Musik, Meinung, Perspektiven

Play Episode Listen Later Mar 31, 2026 5:55


Die JVA Adelsheim ist die zweitgrößte Jugendstrafvollzugsanstalt in Deutschland, eingerichtet für männliche Strafgefangene im Alter zwischen 14 und 23 Jahren. Und seit knapp fünf Jahren erklingt hinter den hohen Mauern immer wieder einmal klassische Musik: Denn das Stuttgarter Kammerorchester setzt auf selbstbewusste Genreüberschreitungen sowie ungewöhnliche Orte für Musikvermittlung. So waren die Musikerinnen und Musiker mehrfach Gäste in der JVA Adelsheim und haben dort mit jugendlichen Straftätern unter dem Titel „Himmel über Adelsheim“ klassische Musik mit Rap verbunden und am 27. März erschienen fünf der Songs als EP. Helga Spannhake hat sie sich angehört.

SWR2 Treffpunkt Klassik. Musik, Meinung, Perspektiven
Lampenfieber im Konzertsaal: Warum Höchstleistungen ohne Nervosität nicht möglich sind

SWR2 Treffpunkt Klassik. Musik, Meinung, Perspektiven

Play Episode Listen Later Mar 30, 2026 8:04


Auftrittsangst, Blackout und Lampenfieber: Wer vor anderen Menschen Musik macht, kennt diese unangenehmen Gefühle nur allzu gut. Jochen Schorer, Professor für Schlagzeug an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen, spricht mit Treffpunkt Klassik über einen gesunden Umgang mit Auftrittsangst und darüber, wie er Musikerinnen und Musiker von Morgen im Musikstudium auf die Ausnahmesituation Konzertbühne vorbereitet – um beim Auftritt dann ungeahnte Energie und Fokussierung aus der Nervosität gewinnen zu können.

SWR2 Treffpunkt Klassik. Musik, Meinung, Perspektiven
Prominente Stimmen zum 75. Jubiläum der SWR Big Band

SWR2 Treffpunkt Klassik. Musik, Meinung, Perspektiven

Play Episode Listen Later Mar 27, 2026 4:27


Die ganze Woche über feiern wir die SWR-Bigband – das deutsche Aushängeschild der Bigband-Musik wird dieses Jahr nämlich 75: Zu diesem Anlass hat Adrian Brenneisen eine Collage mit einigen prominenten Musikerinnen und Musikern gestaltet, die auf ihre Arbeit mit der Bigband zurückblicken. Von Max Mutzke, Fola Dada und Curtis Stigers reicht die Reihe der „Fans“ der SWR-Bigband bis hin zu Götz Alsmann, Till Brönner und Bibi Johns. Schließlich kommen auch noch Bandmitglieder zu Wort: Rudi Reindl und Hans-Peter Zachary.

SWR2 Treffpunkt Klassik. Musik, Meinung, Perspektiven
Wenn Bach in den Kleiderladen kommt: In Luxemburg erklingt Bach jenseits des Konzertsaals

SWR2 Treffpunkt Klassik. Musik, Meinung, Perspektiven

Play Episode Listen Later Mar 24, 2026 5:52


„Bach in the Subway“ – natürlich war New York Vorreiter einer Aktion, die mittlerweile in Städten auf der ganzen Welt stattfindet und Bachs Musik dorthin bringt, wo sie sonst eher nicht zu finden ist: in Busse, auf Marktplätze oder in Kleidergeschäfte. So auch am vergangenen Wochenende in Luxemburg. Zu Bachs Geburtstag zogen Musikerinnen und Musiker durch die Stadt, um seine Musik an ungewöhnlichen Orten zu spielen. Marie Trussart hat sich für SWR Kultur auf den Weg gemacht.

RAKETEREI
#193 Was ist eigentlich eine erfolgreiche Karriere in der Musikbranche?

RAKETEREI

Play Episode Listen Later Mar 23, 2026 21:43


Was ist eigentlich eine erfolgreiche Karriere als Musikerin*? Und warum sabotieren wir sie manchmal selbst – ohne es zu merken? Viele Musikerinnen* arbeiten an einzelnen Maßnahmen: Social Media, neue Songs, Booking-Anfragen. Doch oft fehlt die übergeordnete Struktur, die all diese Aktivitäten miteinander verbindet. Statt strategischer Entwicklung entsteht ein ständiger Wechsel zwischen Hoffnung auf den Durchbruch und Frustration über ausbleibende Ergebnisse. Doch Erfolg ist kein Zufall und auch kein einzelner viraler Moment. Erfolg ist Struktur. Genau darüber spreche ich in dieser Podcastfolge

Diskothek
J.S. Bach: Johannes-Passion für Soli, Chor und Orchester BWV 245

Diskothek

Play Episode Listen Later Mar 23, 2026 119:59


Die Johannespassion gehört zu den eindrucksvollsten geistlichen Werken von J.S. Bach und ist – neben der Matthäuspassion – die einzige vollständig erhaltene Passion des Komponisten. Bach hat vermutlich insgesamt fünf Passionen geschrieben, doch nur diese beiden sind vollständig überliefert; die übrigen gelten als verschollen. Die Johannespassion wurde am Karfreitag des Jahres 1724 in Leipzig uraufgeführt. Für Bach war dies eine besondere Situation: Erst kurz zuvor hatte er sein Amt als Thomaskantor angetreten und stand damit erstmals in der Verantwortung für die Kirchenmusik an den Leipziger Hauptkirchen. Mit der Johannespassion präsentierte er ein Werk von grosser musikalischer und dramatischer Intensität. Die Passion erzählt die Leidensgeschichte Jesu nach dem Evangelium des Johannes – jedoch nicht nur als Bericht, sondern als emotionales musikalisches Geschehen. Schon bei der Uraufführung beeindruckte das Werk durch seine starke Ausdruckskraft. Chorpassagen voller dramatischer Energie, bewegende Arien und eindringliche Rezitative lassen die biblische Handlung sehr plastisch erscheinen. Gleichzeitig rief diese emotionale Wirkung auch Kritik hervor: Zeitgenossen empfanden die Musik stellenweise als zu leidenschaftlich und beinahe «opernhaft» für den kirchlichen Rahmen. Bach selbst arbeitete immer wieder an dem Werk und nahm im Laufe seines Lebens mehrere Überarbeitungen vor. Nach seinem Tod geriet die Passion zunächst in Vergessenheit. Erst im 19. Jahrhundert, im Zuge der sogenannten Bach-Renaissance, wurde sie wiederentdeckt und zunehmend aufgeführt. In dieser Zeit interpretierte man Bachs Musik oft in grossen Besetzungen und suchte einen monumentalen Klang. Heute versuchen Musikerinnen und Musiker im Rahmen der historischen Aufführungspraxis, sich dem ursprünglichen Klangbild des 18. Jahrhunderts anzunähern. Mit kleineren Ensembles, historischen Instrumenten und einem neuen Blick auf Bachs Partitur wird erforscht, wie die Johannespassion zur Zeit ihrer Entstehung geklungen haben könnte. In der Diskothek stehen fünf unterschiedliche Interpretationen im Vergleich. Gäste von Eva Oertle sind die Sopranistin Stephanie Pfeffer und der Chorleiter Tobias Stückelberger.

Fulda Kultur - Der Podcast
Episode 296: Kady und Madleine, Musikerinnen

Fulda Kultur - Der Podcast

Play Episode Listen Later Mar 20, 2026 21:09


Kady und Madleine stehen seit vielen Jahren gemeinsam auf der Bühne – angefangen in einer Band, heute als eingespieltes Duo. In dieser Folge erzählen sie, wie sie zur Musik gekommen sind, warum sie sich nie auf ein Genre festlegen wollten und wie aus gemeinsamen Projekten ihr heutiges Setup entstanden ist. Es geht um Auftritte auf Stadtfesten, Hochzeiten und kleinen Bühnen, um Songauswahl, spontane Arrangements und die besondere Dynamik, die entsteht, wenn man sich musikalisch blind versteht. Außerdem sprechen sie darüber, warum Musik für sie bewusst kein Beruf, sondern Leidenschaft geblieben ist – und genau das bei ihren Auftritten spürbar wird.

Country Special
Country Special - Country-Ehepaare

Country Special

Play Episode Listen Later Mar 15, 2026 113:41


Anlässlich des 99. Geburtstages von Carl Smith (s. Bild; erster Ehemann von June Carter, die später Johnny Cash heiratete) hören wir tolle Songs von Musikerinnen und Musikern, die miteinander verbandelt sind oder waren. Wie Garth Brooks & Trisha Yearwood. Oder Miranda Lambert & Blake Shelton.

Klassik aktuell
Das Chiaroscuro Quartet spielt Beethoven

Klassik aktuell

Play Episode Listen Later Mar 14, 2026 3:15


Bei seinem Vorhaben, alle Streichquartette Beethovens einzuspielen, ist das Chiaroscuro Quartet mittlerweile bei der vierten Etappe angelangt. Auf dem neuesten Album präsentieren die vier Musikerinnen zwei der so genannten "Razumovsky-Quartette. Durchaus Musik mit Ecken und Kanten.

RAKETEREI
#192 Die unterschiedlichen Gesichter von Prokrastination

RAKETEREI

Play Episode Listen Later Mar 9, 2026 19:32


Prokrastination – alle reden von Netflix, Chaos und fehlender Disziplin. Doch die Prokrastination, die ich in meiner Arbeit mit Musikerinnen* erlebe, ist anders: organisiert, reflektiert und arglistig wirksam. Sie tarnt sich als Vernunft, Sicherheit oder Social-Media-Haltung – und hält dich genau dort, wo du gerade stehst. In dieser Podcastfolge erfährst du die vier Gesichter von Prokrastination, die jede Musikerin* kennen sollte – und warum sie nicht Faulheit ist, sondern Schutz. Außerdem erzähle ich, warum ich die RAKETEREI Membership auflöse und wie das neue Jahresprogramm ab 1.4. Musikerinnen* gezielt beim Booking und Umsatzwachstum unterstützt. In dieser Podcastfolge lernst du:

Hörbar Rust | radioeins
Lina Hella Bookhagen aka Linella

Hörbar Rust | radioeins

Play Episode Listen Later Mar 8, 2026 83:54


Wer die Hörbar Rust regelmäßig hört, weiß, dass es uns schon wichtig ist, einen richtig guten Gäste-Mix hinzulegen. Etablierte Schauspielerinnen und Schauspieler, Entertainerinnen und Entertainer, bekannt, noch nicht so bekannt, alt, jung und mittelalt, Autorinnen und Autoren, Musikerinnen, Musiker, die in den analogen oder linearen Medien stattfinden, aber auch Personen, die die Sozialen Medien erfolgreich bespielen und sich dort - im übertragenen Sinne - ihre eigenen Theater aufbauen. So stießen wir vor einiger Zeit schon auf Lina Hella Bookhagen, auch bekannt als Linellaboo. Ihr Podcast heißt "Halb so wild", ihre Videos sind grandiose Veranschaulichungen all dessen, was es überall auf der Welt, insbesondere aber im Berliner Alltag zu erleben gibt. Viel Humor, eine feine Beobachtungsgabe, ein grandioser Umgang mit Sprache und nach verhältnismäßig kurzer Zeit schon insgesamt fast 400.000 Follower auf Tiktok und Instagram - wir freuen uns sehr, sie heute in unserem Studio zu begrüßen. Playlist: Ulli Martin - Gitchy Goomey Labi Siffre - Bless the Telephone Lucilectric - Mädchen The Stranglers - Golden Brown Madsen - Astronaut The Black Eyed Peas - I Gotta Feeling Kettcar - Sommer '89 Declan McKenna - Brazil Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

SWR1 Meilensteine - Alben die Geschichte machten
Talk Talk – "The Colour Of Spring"

SWR1 Meilensteine - Alben die Geschichte machten

Play Episode Listen Later Mar 2, 2026 72:05


Im Februar 1986 hat die britische Band Talk Talk ihr drittes Studioalbum "The Colour Of Spring" rausgebracht – das erfolgreichste Album der Band. Dass "The Colour Of Spring" von Talk Talk tatsächlich das erfolgreichste Album der Gruppe ist, scheint schon fast kurios. Denn es fehlen mit "Such A Shame" und "It's My Life" zwei der erfolgreichsten Singles der Band auf dem Album. Auch wenn Talk Talk bekannt sind für ihren Synthie-Sound und ihre kultigen 80er-Vibes, kommt die Band – und vor allem Sänger Mark Hollis – eigentlich aus dem Punk und Post-Punk mit verzerrten Gitarren und jeder Menge Tempo. Einen großen Einfluss auf den jungen Mark Hollis hatte sein größerer Bruder, der als leidenschaftlicher Plattensammler, wie Stephan Fahrig im Podcast erklärt, seinem Bruder ganz viel unterschiedliche Musik vorgespielt hat und damit die Musikbegeisterung des Jungen aus Tottenham weiter befeuert hat. Die ersten eigenen musikalischen Gehversuche im Rahmen eines Bandgeflechts sind 1979 nach nur zwei Jahren und ohne echte Erfolge schon wieder vorbei. Aber Mark Hollis bleibt dran, schreibt weiter Songs und gründet eine weitere Band: "Talk Talk". Gemeinsam nimmt die Gruppe verschiedene Demos auf und schickt diese ganz selbstbewusst an die Plattenfirma EMI – und die ist begeistert. Auch wenn Talk Talk als Band am Anfang ihrer Karriere mit synthesizerlastiger Musik bekannt geworden sind und damit große Erfolge gefeiert haben, zum Beispiel mit "Such A Shame" oder "It's My Life", war der Synthesizer doch alles andere als das Lieblingsinstrument von Sänger Mark Hollis, erklärt Stephan Fahrig. Darum hat die Band sich bei ihrem Album "The Colour Of Spring" von dem Synthie-Sound weiter entfernt und das Album anders und organischer klingen lassen – das hören wir schon beim Albumopener "Happiness Is Easy". Die Band bringt keine poppigen Melodien, die sofort im Ohr bleiben, sondern zieht die einen langsam in das Album rein. Mit diesem Album steht die Band auf dem Höhepunkt ihres Schaffens, da sind sich die SWR1 Musikredakteure einig. Talk Talk hat mit "The Colour Of Spring" die Tür auch für andere Musiker und Musikerinnen aufgestoßen, neue Wege zu gehen und alte Strukturen aufzubrechen. __________ Über diese Songs vom Album "The Colour Of Spring" sprechen wir im Podcast (17:22) – "Happiness Is Easy"(38:37) – "I Don't Believe In You"(45:06) – "Life's What You Make It"(50:12) – "Living In Another World"(01:00:34) – "Chameleon Day"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge " The Colour Of Spring " findet ihr https://x.swr.de/s/talktalkcolourofspring __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de

Klassik aktuell
Gespräch mit Matthias Steinkrauß zur Versteigerung von Kammerkonzerten

Klassik aktuell

Play Episode Listen Later Feb 20, 2026 4:10


Was tun gegen den Klimawandel? Musikerinnen und Musiker des Mainfrankentheaters schließen sich dem "Orchester des Wandels" an und versteigern Kammerkonzerte für den guten Zweck. Orchestervorstand Matthias Steinkrauß erklärt im Gespräch die Idee dahinter.

Hörspiel - Deutschlandfunk Kultur
Singularkollektiv - Hörspiele und Dokus in 3D (1/4)

Hörspiel - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Feb 13, 2026 14:50


Ein Orchesterkonzert bedeutet für Musikerinnen und Musiker: Rausch, Angst, Herzschlag, Atem, Hitze. Das Hörspiel nimmt uns mit in den Graben, unter die dünne Schicht von Frack und Fliege, dorthin wo es nach Blech und Öl, Holz und Schweiß riecht. Ausschnitte aus dem Erzählband von Ofer Waldmann www.deutschlandfunkkultur.de, Freispiel

RAKETEREI
#189 Was wirklich Einfluss auf Erfolg nimmt und was einfach nur laut ist

RAKETEREI

Play Episode Listen Later Jan 26, 2026 30:27


Warum können einige Musikerinnen* von ihrer Musik leben und andere nicht? Erfolg hat weniger mit Talent zu tun, als viele glauben. Ich kenne unfassbar talentierte Musikerinnen*, die kaum Einnahmen haben. Und ich kenne andere, die vielleicht nicht die Besten im Raum sind, aber Entscheidungen treffen, Beziehungen pflegen, Struktur in ihren Alltag bringen und genau davon leben können. In dieser Podcastfolge spreche ich darüber, was Erfolg für mich wirklich bedeutet, warum Charts und Streams kein verlässlicher Maßstab sind und welche Faktoren tatsächlich Einfluss darauf nehmen, ob du mit deiner Musik Geld verdienst oder dauerhaft auf der Stelle trittst. **In dieser Podcastfolge lernst du**

Top-Thema mit Vokabeln | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Das Akkordeon zeigt, was es kann – Das Akkordeon ist Deutschlands Instrument des Jahres 2026. Weltweit zeigen Musikerinnen und Musiker schon lange, dass das Instrument mehr kann als nur traditionelle Musik – und auch online viele Menschen begeistert.

Jazz Collection
Trompeterin Ingrid Jensen wird 60

Jazz Collection

Play Episode Listen Later Jan 6, 2026 60:11


Für viele Musikerinnen hat sie die Türe aufgestossen. Viele sind es noch nicht, aber immerhin – eine Handvoll vielversprechender Trompeterinnen gibt es aktuell auf der Szene. In den 90er Jahren gab es weitherum nur eine: Ingrid Jensen. Die Kanadierin machte in eigenen Bands auf sich aufmerksam, aber auch in wichtigen Big Bands, vom VAO bis zum Maria Schneider Orchestra. Und vor allem: sie spielte die Trompete mit einer unerhörten Leichtigkeit und setzte sich nur schon dadurch von vielen ihrer Kollegen ab. Von einer so mühelos erfolgreichen Trompeterin zu wissen, sei für sie im Studium enorm wichtig gewesen, sagt die junge deutsche Trompeterin Heidi Bayer. Über Jensens mühelose Meisterschaft auf der Trompete, über Sport und Musik im Jazz und über den Zauber der Grossformation diskutiert sie in der ersten JazzCollection im neuen Jahr mit Jodok Hess. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Maria Schneider Orchestra: Allégresse (Allégresse / Enja) - Vienna Art Orchestra: Türkis (Fe & Males / Amadeo) - Ingrid Jensen: Dear John (Higher Grounds / Enja) - Ingrid Jensen: Touch Her Soft Lips and Part (Higher Grounds / Enja) - Darcy James Argue's Secret Society: Transit (Presents: Infernal Machines / New Amsterdam Records) - Ingrid Jensen: Foxy Trot (Invisible Sounds / Whirlwind Recordings) - Artemis: Sights Unseen (Arboresque / Blue Note)

RAKETEREI
Learnings, Grenzen und Empowerment – Ein Jahresrückblick weiblicher Stimmen aus der Musikbranche

RAKETEREI

Play Episode Listen Later Dec 31, 2025 73:59


Manche Gespräche hallen nach. Diese Podcastfolge ist genau so eins. Zum Jahresende habe ich mich mit Saskia Worf (ManageMusik) und Ana Swartz (Tonstudio für Frauen) zusammengesetzt, drei Mentorinnen aus der Musikbranche, drei Perspektiven, ein gemeinsames Ziel: ehrlich hinschauen, was Musikerinnen stärkt. Und was sie ausbremst. Wir haben das Jahr nicht »revue passieren lassen«, sondern Learnings gesammelt, beruflich wie privat. Und ziemlich schnell wurde klar: Es geht selten um fehlende Motivation. Meist geht es um Strukturen, Grenzen und Erlaubnis. Wir sprechen darüber, - warum Fokus kein Egoismus ist, sondern die Voraussetzung dafür, überhaupt wirksam zu sein - weshalb »bloß weil ich kann« nicht automatisch »ich muss« heißt, und warum Nein-Sagen oft schwerer fällt als gedacht - wie gut gemeinte Förderstrukturen Eigenverantwortung ausbremsen können, wenn Geld vergeben wird, ohne gleichzeitig Wissen zu Planung, Kalkulation und langfristiger Strategie zu vermitteln - warum die geringe Zahl von Produzentinnen reale Auswirkungen hat und wie Abhängigkeit von Studios, Produzenten und Verträgen Machtverhältnisse zementiert - weshalb die eigene Kunst zwar emotional zentral ist, aber organisatorisch wie ein Hobby behandelt wird und warum dieser Spagat müde macht - warum Loslassen (von Projekten, Angeboten, Erwartungen) manchmal der wichtigste Wachstumsschritt ist - und wieso Kreativität, mentale Gesundheit und Selbstführung keine »Extras« sind, sondern die Basis Am Ende bleibt kein neues To-do, keine Checkliste, kein »Du müsstest nur …«. Was bleibt, ist eine Verschiebung der Perspektive: weg von Selbstvorwürfen, hin zu einem klareren Blick auf die Bedingungen, unter denen Musik entsteht. Diese Folge macht klar, dass Vorankommen nicht durch Aktionismus entsteht, sondern durch klare Prioritäten und Strukturen. Und dass viele Blockaden nichts über mangelnde Disziplin aussagen, sondern über fehlende Strukturen, zu enge Erwartungen und zu wenig Raum für das Eigene. Vielleicht ist das wichtigste Learning deshalb kein neues Konzept, sondern die Erlaubnis, sich selbst wieder ernst zu nehmen. Diese Folge ist daher kein Push, sondern eine Einladung: innehalten, sortieren, neu priorisieren. Wenn du gerade zwischen Busy-sein und Vorankommen festhängst, lohnt sich das Hören. Saskia Worf von Manage Musik: [managemusik.com](https://managemusik.com) Ana vom Tonstudio für Frauen: [tonstudiofuerfrauen.de](https://tonstudiofuerfrauen.de) Imke Machura von der RAKETEREI: [www.raketerei.com](https://www.raketerei.com)

Klassik aktuell
Rudi Spring gestorben

Klassik aktuell

Play Episode Listen Later Dec 30, 2025 1:02


Der Komponist, Pianist und Honorarprofessor Rudi Spring ist im Alter von 63 Jahren gestorben. Er hinterlässt ein vielfältiges Werk und prägte Generationen junger Musikerinnen und Musiker.

Klassik aktuell
Meine Musik

Klassik aktuell

Play Episode Listen Later Dec 27, 2025 29:24


Antje Weithaas verbindet internationale Solokarriere, Kammermusik und Lehre. Im Gespräch mit BR-KLASSIK spricht sie über ihre Kindheit in der DDR, erste Reisen in den Westen, prägende Musikerpersönlichkeiten und darüber, was sie jungen Musikerinnen und Musikern heute mitgeben möchte.

Kultur kompakt
Musikvielfalt und Finanzierung: Die Debatte um Fair Pay

Kultur kompakt

Play Episode Listen Later Dec 19, 2025 18:52


(00:48) Neue Förderbedingungen für die Schweizer Musikszene im Gespräch: Die Musikvielfalt-Initiative fordert faire Musikförderung, damit auch kleinere Veranstalter faire Gagen an Musikerinnen und Musiker bezahlen können. Weitere Themen: (05:03) Zwischen Religion und Identität: der ausgezeichnete Debütfilm «La petite dernière» erzählt von Glauben und Selbstfindung. (09:12) Museum der Kulturen Basel zeigt Ausstellung «schön spirituell – Dinge für Glauben & Meditation». (13:35) Einsamkeit, ein brennendes Thema besonders in der Weihnachtszeit: Was kann die Gesellschaft dagegen tun?

SWR2 Kultur Info
Wie steuert man einen Orchesterbetrieb? Das Musikkollegium Winterthur

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Dec 18, 2025 5:17


Das Musikkollegium Winterthur, 1629 gegründet, zählt zu den ältesten Musikinstitutionen Europas. Chefdirigent des etablierten Schweizer Sinfonieorchesters ist derzeit Roberto Gonzáles-Monjas, der in dieser Konzertsaison zusätzlich den Posten als Chefdirigent des renommierten Mozarteumorchesters Salzburg übernommen hat. Bei Konzerten sind natürlich alle Augen auf ihn und die Musikerinnen und Musiker gerichtet. Doch damit so ein Orchesterbetrieb reibungslos funktioniert, braucht es viele Fachleute im Hintergrund. Barbara Paul mit einem Blick hinter die Kulissen.

Musik für einen Gast
«Ich wollte nie Solistin werden» die Klarinettistin Sabine Meyer

Musik für einen Gast

Play Episode Listen Later Nov 30, 2025 64:01


Sie gilt als «Grande Dame der Klarinette»: Seit den frühen 1980er-Jahren prägt Sabine Meyer das internationale Konzertleben entscheidend mit, als Solistin wie als Kammermusikerin. Mit ihrem warmen Klang und ihrem grossen Gestaltungswillen hat sie dem Instrument weltweit zu mehr Sichtbarkeit verholfen und war für viele junge MusikerInnen ein grosses Vorbild. Im Dezember beendet sie nun ihre musikalische Karriere. Sabine Meyer hat viele Werke uraufgeführt, aber auch Mozarts Klarinettenkonzert auf der Bassettklarinette neu zum Leben erweckt, und sie hat gezeigt, welche Kraft und Vielseitigkeit in der Klarinette steckt. Gleichzeitig kennt sie den hohen Druck des Musikerinnenlebens: Disziplin, Erwartungshaltungen, die ständige Suche nach Perfektion. Umso wichtiger waren ihr Rückzugsorte abseits der Bühne – der Garten, die Pferde und vor allem ihre Familie. Diese Balance ermöglichte ihr, über so viele Jahre künstlerisch präsent zu bleiben und trotz enormem Erfolg nicht abzuheben. Sie ist ein Star ohne jegliche Allüren. Nun verabschiedet sie sich bewusst, «solange sie noch fit ist». Auf die Zeit danach freut sie sich sehr: keine anstrengenden Konzertreisen mehr, ohne Sorge im Garten arbeiten, schwimmen gehen und unbeschwert mit den Enkeln spielen. In «Musik für einen Gast» spricht Sabine Meyer über ihr Leben auf der Bühne, ihre Liebe zur Kammermusik, die Belastung von jährlich über hundert Konzerten – und darüber, wie befreiend es ist, sich künftig all dem widmen zu können, was neben der Klarinette immer zu kurz kam. Die Musiktitel: Der Einspieler: W.A.Mozart – Klarinettenkonzert – Sabine Meyer, Bassklarinette / Staatskapelle Dresden / Hans Volk, Dirigent 1. Benny Goodman & His Orchestra - Clarinet À La King 2. Heinz Holliger - Marin Marais: "Folies d'espagne" aus der Suite für Viola da gamba und Basso continue, Nr.1 d-Moll - Eigenaufnahme RTS Espace 2 (Genf, 2003) 3. Wolfgang Amadeus Mozart – Adagio für Glasharmonika C Dur (Bearbeitung für 3 Bassetthörner) Trio di Clarone (Reiner Wehrle / Wolfgang Meyer / Sabine Meyer) 4. Fatma Said – El helwa di (Das ist so süss ) (Komponist: Sayed Darwish) 5. Gustav Mahler – 7. Sinfonie, e-Moll: 2. Nachtmusik Lucerne Festival Orchestra / Riccardo Chailly, Leitung Eigenaufnahme SRF, Eröffnungskonzert 2024

Musik für einen Gast
Viviane Chassot: «Ich verstehe mich auch als Brückenbauerin»

Musik für einen Gast

Play Episode Listen Later Nov 23, 2025 66:46


Viviane Chassot gehört zu den renommiertesten Akkordeonistinnen überhaupt. Sie hat mitgeholfen, ihrem Instrument auch die klassische Musik zu erschliessen. Damit macht sie die klassische Musik auch jenen Menschen zugänglich, die sonst keinen Bezug zu ihr gehabt hätten. Geboren wird Viviane Chassot in Zürich. Sie wächst in Wollerau auf, wo das Akkordeon eine grosse Rolle spielt. Allerdings nicht im klassischen Bereich, sondern in Form eines Akkordeon-Orchesters, das es bis heute gibt. Viviane Chassot interessiert sich damals mehr fürs Ballett. Und zwar so sehr, dass es auch beruflich eine Option wird. Eine Ausbildung am Opernhaus Zürich wäre möglich. Da hört sie am Radio ein Stück von Johann Sebastian Bach. Gespielt auf einem Akkordeon. Das ändert alles. Vivianne Chassot ist Feuer und Flamme und entscheidet sich – weil in ihrer Familie nur ein Hobby erlaubt war – für das Akkordeon. Längst ist das Hobby Beruf. Viviane Chassot hat Werke von Haydn, Mozart und Rameau eingespielt und aufgeführt und so auch mit Grössen wie Simon Rattle oder Alfred Brendel zusammengearbeitet. Und sie verbindet Klassik, Jazz, neue Musik und Improvisation. Auch darin also eine Brückenbauerin. Von ihrer Pionierarbeit für das Instrument und ihrem differenzierten Zugang zum Klang, von ihrem Weg zum Erfolg und ihren Rückschlägen und Krisen, von ihrer Arbeit mit anderen Musikerinnen und Musikern und ihrer Liebe auch zur Rockmusik erzählt Viviane Chassot im Gespräch mit Gastgeber Michael Luisier. Die Musiktitel: Der Einspieler: Josef Haydn: Klaviersonate e-Moll, HOB 16/34: Presto Viviane Chassot, Akkordeon 1. Meat loaf – Alive 2. Joseph Haydn – Die Schöpfung: Holde Gattin, dir zur Seite. Duett (Adam, Eva) Balthasar-Neumann-Ensemble / Thomas Hengelbrock, Leitung / Dorothee Mields, Eva / Locky Chung, Adam 3. Aimee Mann / Rush: Time stand Still 4. Stefanie Heinzmann – Good 5. Johannes Brahms - Piano Concerto no. 1, D Moll, op. 15: 3. Rondo allegro non troppo Maurizio Pollini, Piano / Berliner Philharmoniker / Claudia Abbado, Leitung https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-musik/video/drei-genres-ein-klang---das-srf-kultur-showcase?urn=urn:srf:video:e1e3dc7f-8af6-4474-8bd7-94add5638358