Podcasts about gegenteil

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Latest podcast episodes about gegenteil

Verstehe deine Katze Podcast, Katzenverhalten verstehen, Katzenpsychologin Katrin Knispel

286: Routinen und Rituale Katzen lieben Routinen! Routinen und Rituale sind nicht hinderlich wenn es darum geht Resilienz zu entwickeln, ganz im Gegenteil. Durch Routinen und Rituale ermöglichen wir unseren Katzen einen Sicheren Hafen. Rituale und Routinen im Tag sind Fixsterne und geben Struktur. Es geht nicht um "alles muss immer gleich sein" oder "die Katze wird nie mit Herausforderungen konfrontiert" Gerade diese verlässlichen Abläufe ermöglichen es den Katzen neues als positiv zu erleben und herausforderndes gut verarbeiten zu können. Neues Herausforderungen wachsen dürfen JA BITTE aber immer mit einem auf deine Katzen abgestimmten Sicherheitsnetz

Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
PSD 346 ABHOLEN UND MITNEHMEN?! - was empathisch klingt, kann das Gegenteil davon sein - und eine gesunde Systemreaktion, den Widerstand, zum nachhaltigen Schweigen bringen.

Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf

Play Episode Listen Later Jun 15, 2026 17:33


Wer andere abholen muss, setzt voraus, dass er bereits dort ist, wo die anderen noch nicht sind – eine Asymmetrie, die sich selbst bestätigt. In dieser Episode analysiere ich, warum Abholen und Mitnehmen in der inflationären Nutzung das Gegenteil von echter Wertschätzung sein kann, und was systemisches Denken als Alternative bietet. Mit Heinz von Foersters Satz über Objektivität als Wahnvorstellung, dem Begriff des blinden Flecks und dem Phänomen der Schweigespirale in Organisationen ergibt sich ein anderes Bild: Widerstand ist eine intelligente Systemreaktion – und eine Ressource, die man ernst nehmen sollte. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com

Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Bella Skandinavia (2/5) - Finnland: Natur pur, Helsinki, Bären & pures Glück

Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz

Play Episode Listen Later Jun 12, 2026 45:06


Zum neunten Mal in Folge führen die Finnen den World Happiness Report an. Nicht weil sie dauernd lachen. Sondern weil sie etwas verstanden haben, das viele andere Länder noch suchen: Gemeinschaft schlägt Optimierung. Natur schlägt Speed. Und in der Sauna sind alle gleich.Jochen war im Sommer in Finnisch-Lappland — und saß in einer Schutzhütte, 20 Meter von einer Bärenmutter und ihren Jungen entfernt. Er hat Beeren direkt vom Boden gegessen, Pilze gesammelt, die in Deutschland ein Vermögen kosten würden. Und am Ende eines langen Tages: ein gelbes Holzhaus am See. Kein Mückenstich. Nur Stille.Helsinki ist dann das Gegenteil — und trotzdem dasselbe Gefühl. Ein Hauptbahnhof, der aussieht wie ein Kunstwerk. Eine Bibliothek, in der 8.000 Menschen täglich zusammenkommen und die vom Volk aktiv mitgestaltet wurde. Ein Designviertel, in dem man stundenlang entdecken könnte. Und die Sauna Löyly direkt am Meer, von der das Time Magazine sagt, sie gehöre zu den 100 schönsten Orten der Welt.–Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Bahn: www.bahn.de / Inspirationen Reisen (u.a. Skandinavien) www.bahn.de/summerrail / Interrail: www.bahn.de/interrail

Ergebnisorientiert - Der Podcast von und mit Ernst Crameri
3110 Teile deinen Tag immer in kleine Häppchen

Ergebnisorientiert - Der Podcast von und mit Ernst Crameri

Play Episode Listen Later Jun 12, 2026 6:04


Teile deinen Tag immer in kleine Häppchen. Das Schlimmste, was du machen kannst, wenn es um Leistungsfähigkeit geht, ist immer nur durchzuziehen. Viele Menschen glauben, sie müssten den ganzen Tag ohne Pause Vollgas geben. Ich mache seit Jahrzehnten das Gegenteil: kleine Pausen, Powernapping, Massagen und regelmäßige Auszeiten. Gerade komme ich vom Arzt. Dort habe ich mir wieder eine Infusion geben lassen. Natürlich lese ich immer wieder Stimmen, die sagen: „Das ist gefährlich." Ich kann dazu nur meine persönliche Erfahrung teilen. Vor einiger Zeit war ich mit meinen Blutwerten bei einem Arzt. Er schaute mich an und sagte: „Das kann nicht sein, Herr Crameri. Anhand Ihres Alters müssten Ihre Werte deutlich schlechter sein. Was machen Sie anders?" Ich erklärte ihm, dass ich seit Jahrzehnten regelmäßig etwas für meinen Körper tue, unter anderem auch Infusionen. Seine Antwort war: „Das erklärt, warum Ihre Werte so gut sind." Wer Höchstleistungen bringen will, muss seinen Körper pflegen. Viele erfolgreiche Menschen gehen regelmäßig zur Massage, achten auf Bewegung und kümmern sich aktiv um ihre Regeneration. Ich komme gerade von meiner Infusion, habe ein kurzes Powernapping gemacht und sitze jetzt entspannt unter einem Baum. Danach geht es wieder ins Büro, später nach Mannheim zu einer Besprechung. Genau so teile ich meinen Tag auf. Ich vergleiche das gerne mit einer Salami. Eine Salami isst du auch nicht am Stück. Du schneidest sie in kleine Scheiben. Mach das mit deinem Tag genauso. Denn das Leben ist kein Sprint. Das Leben ist ein Marathon. Ein Marathon braucht Pausen, Regeneration und Erholung. Nur dann kannst du langfristig große Dinge bewegen. Viele Menschen leben nach dem Motto: schneller, mehr, härter. Ständiges Hustlen. Doch die entscheidende Frage lautet: Ist das Leben, das du führst, wirklich das Leben, das du führen möchtest? Gestern hörte ich wieder jemanden sagen: „Ich freue mich so auf den Urlaub. Ich bin urlaubsreif." Da frage ich mich immer: Warum sind Menschen überhaupt urlaubsreif? Mach dir dein Leben schön. Schaffe dir regelmäßig kleine Oasen, in denen du Kraft tanken kannst. Dann hast du Energie für die Dinge, die dir wirklich wichtig sind. Du hast wie immer die Wahl. Frag dich: Fühlst du dich wohl in deinem Körper? Achte darauf, welche Geschichten du dir jeden Tag erzählst. Wenn jemand ständig sagt: „Ich bin kaputt." Dann wird genau das irgendwann zu seiner Realität. Ich bin manchmal müde. Aber kaputt bin ich nicht. Sei dankbar, dass du lebst. Sei dankbar für all die Möglichkeiten, die du hast. Ich freue mich jetzt auf mein neues Riesenprojekt und gehe wieder ins Büro. Tschüss, bye bye. Dein Ernst #ErnstCrameri #Erfolg #Gesundheit #Leistungsfähigkeit #Energie #Powernapping #Regeneration #Mindset #Motivation #Dankbarkeit #Persönlichkeitsentwicklung #Lebensqualität #MarathonDesLebens #WorkLifeBalance #Ergebnisorientiert #Podcast Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare  https://crameri.de/Seminare Bild: 8. One Million-Mastermind in Antwerpen  Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame

HELDEN TEAM
Warum viele Trader nicht weiterkommen

HELDEN TEAM

Play Episode Listen Later Jun 12, 2026 12:13 Transcription Available


Ein Trader meldet sich nach langer Zeit wieder. Er hat unsere Inhalte verfolgt, verstanden – und trotzdem lange nicht umgesetzt. Kein neues Setup hat den Unterschied gemacht. Kein besserer Indikator. Kein „Geheimwissen“. Sondern ein einfacher, aber unbequemer Punkt: Die meisten Probleme im Trading entstehen nicht im Markt – sondern im eigenen Verhalten. In dieser Folge geht es genau darum: Warum zu viel Screen-Time, zu viel Kontrolle und zu viel Nachdenken oft das eigentliche Problem sind. Und warum viele Trader sich unbewusst in genau das Gegenteil von dem bewegen, was sie eigentlich suchen – Freiheit, Klarheit und Struktur. Wir sprechen darüber, warum weniger Eingreifen oft bessere Ergebnisse bringt, warum Regeln wichtiger sind als Emotionen und wie ein klarer, regelbasierter Ansatz Trading wieder einfach machen kann. Kein Hype. Kein Overthinking. Nur die ehrliche Perspektive auf das, was Trader wirklich blockiert. Trading lernen - Unsere Strategie einfach erklärt Persönliche Trading Ausbildung ⮕ https://4rex-impulse.com Broker mit niedrigen Spreads ⮕ https://broker.4rex-impulse.com Telegram Kanal ⮕ https://t.me/FourRex

POLITICO Berlin Playbook – Der Podcast
Trumps Iran-Krieg – und die Zinsfalle

POLITICO Berlin Playbook – Der Podcast

Play Episode Listen Later Jun 12, 2026 19:51


Donald Trumps aggressive Iran-Rhetorik sorgt für Nervosität an den Märkten und treibt die Ölpreise sowie die Inflation nach oben. Damit manövriert sich der US-Präsident mitten in ein wirtschaftspolitisches Dilemma: Eigentlich fordert er vor den Midterms im November dringend Zinssenkungen, doch der anhaltende Inflationsdruck zwingt die Notenbanken zum Gegenteil. Rixa Fürsen bespricht gemeinsam mit Jonathan Martin in Washington, ob Trump seine eigene Wirtschaftspolitik torpediert. Im 200-Sekunden-Interview: Der innenpolitische Sprecher der Union, Alexander Thom, zur Frage, ob die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems ein echter Game Changer oder nur ein Weiter-so unter neuem Namen wird. Nach dem Fiasko um die gekippte Entlastungsprämie kommt der Bundesrat heute wieder zusammen. Mit Maximilian Stascheit blick Rixa auf das neue Machtgefüge, in dem mit Cem Özdemir und Gordon Schnieder zwei neue Ministerpräsidenten Platz nehmen. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Rixa Fürsen gibt es auch hier: Instagram: @rixafu | X: @rixa_fursen. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

Meditation, Coaching & Life / Der Podcast mit Michael
Die bodenlose gute Nachricht des Lebens

Meditation, Coaching & Life / Der Podcast mit Michael "Curse" Kurth

Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 11:51 Transcription Available


Was, wenn wir unser Leben damit verbringen, Halt zu suchen? In Coaching, Meditation oder Selbstoptimierung, obwohl es diesen festen Halt gar nicht gibt? In dieser Episode von Meditation, Coaching & Life spricht Curse über eine radikale buddhistische Perspektive: das Leben als freier Fall ohne Fallschirm und ohne Boden. Du erfährst: - warum unser Drang nach Kontrolle und Glück oft genau das Gegenteil erzeugt - was die Metapher vom „freien Fall ohne Aufprall“ wirklich bedeutet - wie ein Perspektivwechsel von Kontrolle hin zu Akzeptanz mehr Leichtigkeit ermöglichen kann Eine Folge über Loslassen, Realitätssinn und den Umgang mit dem Unkontrollierbaren im Leben. Viel Freude damit. Das neue Buch „Bad Meditators Club“ jetzt vorbestellen: https://wonderl.ink/@bmcbuch Wir haben einen neuen YouTube Kanal!!!! Gerne folgen, liken, teilen, Liebe da lassen: https://www.youtube.com/@MeditationCoachingLife www.curse.de Curse auf Instagram: www.instagram.com/cursezeit Curse auf Facebook: www.facebook.com/curseofficial Curse auf TikTok: https://www.tiktok.com/@curseofficial Curse auf YouTube: https://www.youtube.com/@Curseofficial

Mehr Erfolg im Business - Der Podcast mit Andreas Buhr
#344 - 5 Mythen über wirksame Führung, die dich als Unternehmer zurückhalten!

Mehr Erfolg im Business - Der Podcast mit Andreas Buhr

Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 12:02


Wie bist du eigentlich zur Führungskraft geworden? Die ehrlichste Antwort, die ich kenne, lautet: Es hat sich so ergeben.Das ist kein Vorwurf, das ist die Realität in den meisten Unternehmen. Führung passiert, ohne dass jemand wirklich darauf vorbereitet wurde. Und genau da fangen die Mythen an.In diesem Video räume ich mit 5 Irrtümern auf, die sich hartnäckig halten, wenn es um wirksame Führung geht.Was dich erwartet:Warum jede Beförderung ein neuer Job ist, und warum die meisten das unterschätzenWeshalb es kein universelles Führungskonzept gibt, und wer dir das Gegenteil erzählt, dem solltest du skeptisch begegnenWas die eigentliche Kernaufgabe von Führung ist, und es geht nicht ums VerwaltenWas Selfhacking bedeutet und warum du damit dein Team verlierstWarum das beweisende Vorbild heute wichtiger ist als je zuvorEines noch vorweg: Wie Führung wirklich geht, weiß am Ende keiner für dich. Das musst du selbst rausfinden. Ich kann dir nur zeigen, was mir dabei geholfen hat.Wenn dich dieses Video angesprochen hat, dann weißt du bereits, dass Führungserfolg kein Zufall ist. Was viele Unternehmer noch suchen, ist ein klares System dahinter.Genau das bekommst du im kostenfreien Videokurs von Andreas Buhr. 5 Bausteine, konkret, direkt und sofort anwendbar, für UnternehmerInnen und Selbstständige, die nicht mehr zögern wollen.Normalerweise 77 €. Für kurze Zeit kostenfrei:https://andreas-buhr.com/videokurs-excellence-mentoring/

Kurswechsel Kindheit | Ganzheitliche Bildung und Erziehung
Warum Belohnungssysteme die Konzentration deines Kindes zerstören | 139

Kurswechsel Kindheit | Ganzheitliche Bildung und Erziehung

Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 9:05 Transcription Available


„Wenn du das fertig hast, dann darfst du …“ Sticker, Punktepläne und Belohnungssysteme gehören für viele Eltern und Pädagog:innen zum Alltag. Sie sollen Kinder motivieren und beim Lernen unterstützen. Doch was, wenn genau diese Systeme langfristig das Gegenteil bewirken? Was, wenn sie die Konzentration und die innere Motivation eher schwächen als stärken? In dieser Episode spreche ich darüber, warum Belohnungssysteme so verbreitet sind, weshalb sie kritisch betrachtet werden sollten und welche Alternativen Kinder nachhaltiger beim Lernen unterstützen können. Wie hat dir die Folge gefallen? Lass uns auf Instagram einen Kommentar da! Unter allen Kommentaren verlosen wir einmal im Monat eines unserer "Merkwürdigen Schreibsets". ✨RESSOURCEN Kostenloser Fragenkompass: [https://akademie-gkj.de/kinder-coachen](https://akademie-gkj.de/kinder-coachen) Akademie für ganzheitliches Kinder- und Jugendcoaching: [https://akademie-gkj.de/](https://akademie-gkj.de/) Facebookgruppe "Kinder- und Jugendcoaching": [https://www.facebook.com/groups/kinderundjugendcoaching](https://www.facebook.com/groups/kinderundjugendcoaching) Facebook-Seite: [https://www.facebook.com/akademiegkj](https://www.facebook.com/akademiegkj) Instagram: [https://www.instagram.com/akademiegkj/](https://www.instagram.com/akademiegkj/) ✨DER KURSWECHSEL KINDHEIT PODCAST "Kurswechsel Kindheit" ist dein Podcast für ganzheitliches Lerncoaching für Kinder und Jugendliche. Der Podcast zeigt dir nachhaltige Strategien rund ums Lernen, Fördern und Begleiten von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien auf. Du erfährst, wie du Kindern Freude am Lernen und ein positives Mindset (zurück-)geben kannst, damit sie mit Vollgas durchstarten können. Wir teilen auch, was die größter Verursacher von Lernproblemen sind, warum Lehrpläne die Lernmotivation kaputt machen und wie man die Lernmotivation wieder steigern kann. Und vieles mehr! ✨DIR GEFÄLLT WAS DU HÖRST? Dann hinterlasse mir bitte eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts, eine Rezension und abonniere den Podcast. Vielen Dank für deine Unterstützung! Hier bei Apple Podcasts bewerten und abonnieren: [https://podcasts.apple.com/us/podcast/kurswechsel-kindheit-ganzheitliche-bildung-und-erziehung/id1558136564](https://podcasts.apple.com/us/podcast/kurswechsel-kindheit-ganzheitliche-bildung-und-erziehung/id1558136564) Dieser Podcast wird produziert von der Podcast-Agentur Podcastliebe. Mehr dazu: [https://podcastliebe.net](https://podcastliebe.net)

„mind-up your life“ – mit Achtsamkeit
Das unsichtbare Netz – Warum du nicht allein funktionierst (und warum genau das dein größtes Glück ist) #157

„mind-up your life“ – mit Achtsamkeit

Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 30:09


Oft glauben wir, dass wir alles allein schaffen müssen, stark, unabhängig und möglichst autark sein. Doch in Wahrheit ist es genau das Gegenteil, das uns trägt: Verbundenheit. In dieser Folge hörst du darüber, warum das „unsichtbare Netz" aus Beziehungen, Zugehörigkeit und gegenseitiger Wirkung nicht nur ein schönes Bild ist, sondern eine echte Ressource für deinen Alltag und dein Nervensystem. Hier sind meine drei wichtigsten Impulse für dich: Du bist nicht dafür gebaut, allein zu funktionieren: Unser Nervensystem reguliert sich in Verbindung durch freundliche Blicke, Wärme in der Stimme, echte Präsenz. Verbundenheit ist kein Luxus, sondern Biologie. Interdependenz statt Ich-AG: Nichts existiert isoliert. Du beeinflusst Räume und wirst von ihnen beeinflusst. Deine Stimmung „infiziert" jedes Meeting, jede Begegnung, jedes Gespräch: positiv wie negativ. Zugehörigkeit schafft Sicherheit (und erst dann Mut): Menschen wollen dazugehören und sich unterscheiden. Wenn du dich sicher eingebettet fühlst, kannst du dich wirklich zeigen, ohne Maske, ohne Beweisen, ohne permanenten Druck. Probier es aus: Nimm dir vor dem nächsten Meeting 30 Sekunden. Atme dreimal tief durch und frag dich: Bin ich heute Stressverstärker oder Stabilität? Und wenn dir beim Hören ein Mensch eingefallen ist, der gerade genau diese Erinnerung an Verbundenheit braucht: Schick die Folge weiter und stärk damit das unsichtbare Netz ein Stück mehr. Alles Liebe Dein Justus SUCHST DU UNTERSTÜTZUNG? Wenn Du Justus Ludwig als Coach und Begleiter für Deinen Weg der bewussten Veränderung und Transformation mit Achtsamkeit haben möchtest, dann komm in den Mind-Up Circle – Deiner regelmäßigen Verabredung mit Achtsamkeit – Du lernst und übst Achtsamkeit im Alltag und wirst live von Justus gecoacht – jede Woche – in einer Gruppe – melde Dich dazu an unter: mind-up@mehrwert-achtsamkeit.de DU FRAGST - ICH ANTWORTE: Stelle mir gerne Deine konkrete Frage oder berichte von Deiner konkreten Herausforderung. In regelmäßigen Abständen wähle ich Fragen aus und beantworte sie ganz individuell in einer Podcast-Episode.

ceos of trying
#82 Mystery ist die neue Branding Strategie

ceos of trying

Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 60:34


Warum funktioniert Rhodes Marketing gerade so unfassbar gut, und was sagt das über uns als Konsumenten aus? Laura und Lea zerlegen Anti-Campaigns, den psychologischen Hunger nach Neugierde, Hailey Biebers Neuerfindung vom Clean Girl zur Marlboro-Ästhetik und die Frage, warum wir aufgehört haben, eigene Gedanken zu haben.Das nimmst du mit:Warum der größte Dopamin-Kick nicht bei der Antwort kommt, sondern beim Warten daraufDie eine Frage, die du dir ab jetzt nach jedem Instagram-Post stellen solltestWas Abercrombie & Fitch, Rhode und ein Zauberkoffer gemeinsam habenWarum eine Handyhülle mehr über dich verrät als dein ganzes Instagram-ProfilDer Grund, warum Queen sich nach jedem Bestseller-Album komplett neu erfunden hatKapitel:(03:00) Rhodes Pocket Bronzer und warum du ihn wolltest, bevor du wusstest, was er ist (08:50) Anti-Campaigns: designed um entdeckt zu werden, nicht angekündigt (11:35) George Loewenstein und warum Neugierde sich anfühlt wie Hunger (14:00) Hat Hailey Bieber gerade eine Marlboro-Kampagne für einen Bronzer gebaut? (16:47) Neugierde-Krise: Wir haben alles gesehen und fühlen nichts mehr (22:00) Social Media wird wieder Kunstausstellung, nicht Tagebuch (29:51) Lauras Hack: Denk das Gegenteil von dem, was du gerade liest (31:00) Heated Rivalry und warum Connor einfach nichts sagt (35:00) Bohemian Rhapsody: Wie Queen die erste Anti-Campaign der Musikgeschichte gebaut hat (42:00) Warum eine eigene Meinung 2026 ein Statussymbol ist (50:00) Kann Mystery ohne Celebrity-Status funktionieren? (52:28) Abercrombie & Fitch: Als der Geruch stärker war als die Adresse (56:14) Der Zauberkoffer und der Moment, in dem die Magie verschwand

Unf*ck Your Data
Datenschutz-Ampel & Lokale LLMs: So geht KI in der Verwaltung | Thorsten Rode

Unf*ck Your Data

Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 54:42


Stehst du auch manchmal fassungslos vor der deutschen Bürokratie und fragst dich, wann das verdammte Faxgerät endlich ausstirbt? Generative KI in der Verwaltung klingt für viele wie ein fetter Widerspruch in sich. Aber der wunderbare Thorsten Rode, IT-Leiter der Stadt Nettetal, beweist das Gegenteil. Er zeigt uns, wie man erfolgreich den Staub aus den Behörden fegt.In dieser Folge von UNF#CK YOUR DATA machen wir den ultimativen Praxis-Check. Vergiss teure Enterprise-Lizenzen und gigantische Cloud-Budgets. Thorsten hat mit seinem Mini-Team von gerade einmal 4,5 IT-lern einen alten Server geschnappt, zwei Grafikkarten reingeschraubt und generative KI an jeden PC-Arbeitsplatz der Stadt gebracht. Wir sezieren in dieser Episode: • Warum Daten und KI kein reines IT-Thema, sondern absoluter Teamsport sind. • Das Prinzip der Datenschutz-Ampel (Rot, Gelb, Grün), mit dem Nettetal ChatGPT, Claude und lokale Open-Source-Modelle sauber trennt. • Die harte Wahrheit über RAG (Retrieval Augmented Generation): Warum eine schlecht kuratierte Datenbasis nur teuren KI-Müll produziert. • Den großen EU AI Act Bullshit-Check: Warum du deinen Leuten kein teures Zertifikat kaufen musst, sondern ein "KI-Seepferdchen" brauchst. Hose runter: Wie digital ist Deutschland wirklich? Schnapp dir einen Kaffee und hör rein. Am Ende des Tages macht eben doch der Mensch den Unterschied▬▬▬▬▬▬ Profile: ▬▬▬▬Zum LinkedIn-Profil von Thorsten: https://www.linkedin.com/in/thorstenrode/Zum LinkedIn-Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-krug/Christians Wonderlink: https://wonderl.ink/@christiankrugUnf*ck Your Data auf Linkedin: https://www.linkedin.com/company/unfck-your-data▬▬▬▬▬▬ Buchempfehlung: ▬▬▬▬Buchempfehlung von Thorsten: Birgit und die Maschine - Dr. Nicolas ArpagAlle Empfehlungen in Melenas Bücherladen: https://gunzenhausen.buchhandlung.de/unfuckyourdata▬▬▬▬▬▬ Hier findest Du Unf*ck Your Data: ▬▬▬▬Zum Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/6Ow7ySMbgnir27etMYkpxT?si=dc0fd2b3c6454bfaZum Podcast auf iTunes: https://podcasts.apple.com/de/podcast/unf-ck-your-data/id1673832019Zum Podcast auf Deezer: https://deezer.page.link/FnT5kRSjf2k54iib6Zum Podcast auf Youtube: https://www.youtube.com/@unfckyourdata▬▬▬▬▬▬ Merch: ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬https://unfckyourdata-shop.de/▬▬▬▬▬▬ Kontakt: ▬▬▬▬E-Mail: christian@uyd-podcast.com▬▬▬▬▬▬ Timestamps: ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬00:00 - Intro & Der Amtsschimmel lernt KI 01:59 - Gast-Vorstellung: Thorsten Rohde & E-Government in Nettetal 03:06 - Digitalisierung ist Teamsport: Warum IT allein nicht reicht 05:56 - Föderalismus-Chaos: Wer verwaltet was in Deutschland? 11:33 - Die nackte Wahrheit: 4,5 ITler für eine ganze Stadt 14:28 - Technische Schulden & Roboter (RPA) im Amt 18:38 - Das Experiment: KI für jeden PC-Arbeitsplatz 21:13 - Der DIY-Ansatz: Ein alter Server und zwei Grafikkarten 23:46 - RAG & Die harte Wahrheit über eine saubere Datenbasis 29:26 - Schatten-KI verhindern: Die rot-gelb-grüne Datenschutzampel 34:15 - EU AI Act Bullshit-Check & Das KI-Seepferdchen 41:56 - Lernpfade: Von KI-Bronze bis zum KI-Café 49:41 - Die drei Abschlussfragen & Buchempfehlung

Bern einfach
Spezial mit SVP-Nationalrat Pascal Schmid zum Afghaninnen-Urteil

Bern einfach

Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 16:43 Transcription Available


In einem brisanten Urteil rügt das Bundesverwaltungsgericht die Asylpraxis des Staatssekretariats für Migration: Faktisch würden Frauen aus Afghanistan seit einer Praxisänderung im Juli 2023 als kollektiv Verfolgte behandelt – obwohl die Behörden und insbesondere SP-Bundesrat Beat Jans stets das Gegenteil behauptet hatten. Im Spezial spricht Camille Lothe mit SVP-Nationalrat Pascal Schmid. Bundeshaus Redaktor Kaspar Schwarzenbach hat für dieses Spezial die Stimmen aus dem bürgerlichen Lager eingefangen.

Stoizismus heute
Wer es nicht wagt, scheitert auch – nur anders #244

Stoizismus heute

Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 2:52


Scheitern ist nicht das Gegenteil von Erfolg. Es ist ein Teil davon. Die eigentliche Gefahr: Am eigenen Potenzial scheitern. An der Frage, was möglich gewesen wäre. Seneca: Arbeit nährt edle Gemüter – nicht das Ergebnis, der Einsatz selbst.Viel Spaß beim HörenLarsTrag Dich hier ein für mehr ⬇️7 stoische Übungen zum Start per E-Mail (€0):

Table Today
Schafft Deutschland ein neues Wirtschaftswunder? Mit Robert Gentz und Katherina Reiche.

Table Today

Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 26:56


Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat bei „Future at the Table" Deutschlands Rückstand beim Wachstumskapital klar benannt. Europäische Pensionsfonds stecken im Schnitt nur 0,01 Prozent ihres verwalteten Vermögens in Venture Capital – die USA kommen auf fast 20 Prozent: „Wir vergeben damit nicht nur Kapital und Wachstum, sondern auch wertvolle Technologie", warnte Reiche. Parallel haben sich 24 Venture-Capital-Fonds im neuen German Venture and Growth Forum zusammengeschlossen – für Alexander Kudlich von 468 Capital ein Signal: „Wenn 24 Konkurrenten dasselbe Problem benennen, dann ist es kein Einzelproblem mehr, dann ist es ein strukturelles Problem." Die Highlights von Future at the Table fasst Michael Bröcker zusammen. [07:26]Das Rüstungsprojekt FCAS, Herzstück ist der gemeinsame Kampfjet von Deutschland, Frankreich und Spanien, ist gescheitert – jedenfalls bei der deutsch-französischen Kerntechnologie. Jahrelang stritten Airbus und Dassault darüber, wer die Federführung bekommt. Airbus sucht nun offenbar den Schulterschluss mit Spanien und Schweden, Dassault entwickelt allein weiter – genau das Gegenteil dessen, was Europas Verteidigungsunion eigentlich vorhat. [03:55]Der Iran hat Israel in der Nacht zu Montag mit Raketen beschossen – abgefangen wurden alle, Verletzte gab es auf israelischer Seite keine. Trump soll Netanjahu sofort angerufen und zur Zurückhaltung gedrängt haben, wenige Stunden später flogen dennoch israelische Vergeltungsschläge. Der Iran erklärte seinen Punkt für gemacht und stellte die Angriffe ein – unter der Bedingung, dass Israel seine Schläge gegen die Hisbollah im Libanon beendet. [01:53]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

LIFESTYLE SCHLANK - Dein Podcast für persönliche Weiterentwicklung, körperliches Wohlbefinden und Selbstliebe
382 Leicht abnehmen: Wie du Frieden mit dir und deinem Körper schließt und Abnehmen endlich einfach wird - mit Theresa

LIFESTYLE SCHLANK - Dein Podcast für persönliche Weiterentwicklung, körperliches Wohlbefinden und Selbstliebe

Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 54:24 Transcription Available


Links zu mir: ➡️ Instagram: https://www.instagram.com/julia_shinecoaching/ ➡️kostenfreies Online Seminar “Das Kind in dir muss satt werden”: https://shinecoaching.de/webinar-kindheilung-emotionales-essen/ In der heutigen Podcast-Folge von Lifestyle Schlank spreche ich mit meiner ehemaliger Lifestyle Schlank Teilnehmerin Theresa. Theresa ist 34 Jahre alt, hat zwei Kinder und ist glücklich verheiratet. Durch ihre Kinder begann sie, sich intensiv mit Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen – zunächst, um einfühlsamer auf deren Bedürfnisse eingehen zu können. Doch dabei wurde ihr schnell klar: Um ein gutes Vorbild für ihre Kinder zu sein, muss sie sich auch mit sich selbst auseinandersetzen. In diesem Prozess entdeckte sie, dass sie schon ihr Leben lang mit ihrem Körper und ihrem Essverhalten kämpft – obwohl sie objektiv betrachtet früher nie wirklich übergewichtig war. Schon als Kind fühlte sie sich „zu dick“, obwohl Freunde und Familie das Gegenteil bestätigen. Sie war früh körperlich reif, sehr groß und fühlte sich dadurch immer „anders“. Hinzu kam eine Legasthenie-Diagnose, die ihr früh das Gefühl vermittelte, „nicht gut genug“ zu sein – ein Glaubenssatz, der sich tief verankerte und zu emotionalem Essen führte. Diese schmerzhaften Erfahrungen führten dazu, dass sie sich durch Essen Halt und Sicherheit verschaffte. Als sie schließlich mein Programm Lifestyle Schlank entdeckte, fand sie endlich einen strukturierten Weg, sich mit ihrem Essverhalten und Körperbild intensiv auseinanderzusetzen. Sie berichtet eindrücklich, wie sie gelernt hat, dass Abnehmen KEIN Kampf sein muss – sondern leicht funktionieren kann, wenn man die tieferliegenden Ursachen erkennt. Sie hat im Programm nicht nur 8 Kilo abgenommen, sondern vor allem ihr Mindset grundlegend verändert – und teilt heute mit dir ihre wichtigsten Erkenntnisse und Tools. In dieser Folge erfährst du: ✅ warum du dich vielleicht „zu dick“ fühlst, obwohl du es nie warst, ✅ wie früh verankerte Glaubenssätze dein Essverhalten steuern, ✅ wie du emotionale Wunden erkennst und heilst – statt sie mit Essen zu betäuben, ✅ wie Abnehmen funktioniert, wenn du aufhörst, gegen dich selbst zu kämpfen, ✅ warum der Weg zur Leichtigkeit nicht über Kontrolle, sondern über Selbstliebe führt, ✅ welche konkreten Tools Theresa geholfen haben, Glaubenssätze aufzulösen, ✅ wie auch du dir erlauben kannst, dass Abnehmen leicht sein darf. Und jetzt wünsche ich dir wieder viel Spaß und viele neue Erkenntnisse beim Zuhören.

Vom Wahn und Sinn
Du hast recht

Vom Wahn und Sinn

Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 61:43


1.500 Kommentare und zwei Welten; Der Tod von Social Media und der „Du hast recht“-Button.  Chris bringt ein Thema mit, das harmlos beginnt und dann nicht mehr loslässt: Die Late Show mit Stephen Colbert wurde abgesetzt und Chris hat getan, was er sich sonst verbietet: Kommentare gelesen. Unter einem Artikel der New York Times, 1.500 Stück. 90 Prozent Dankbarkeit, 10 Prozent reines Vitriol, dazwischen nichts. Zwei Lager, die nicht bloß anderer Meinung sind, sondern auf völlig verschiedenen Realitätsgrundlagen zu stehen scheinen. Wie kann man so eindeutig gegen jemanden sein, den man selbst als zugewandt erlebt? Und warum begünstigt das Medium diese Schere? Wir landen schnell bei der These: Kommentarspalten sind gar kein Dialog. Sie sind Kabinen nebeneinander, in die jeder seine isolierte Ansicht kritzelt – „hier bin ich, friss oder stirb". Chris hat ein „Dopamin-Brain": LinkedIn, ein Feed, der ihn depressiv zurücklässt, ein Doomscrolling, dem er kaum entkommt. Alex bringt die Perspektive der Systeme dazu: Diese Spalten existieren nicht aus Versehen, sie verlängern die Verweildauer und füttern die Ads. Algorithmen sind wie eine unaufgeräumte Ecke. Nur, dass jemand ununterbrochen Müll hineinwirft. Uns beschäftigt Chris‘ Favorit, Jason Kottkes Blog, als einer der letzten Safe Spaces im Netz, die Frage, ob die Tagesschau überhaupt Kommentare braucht und die Rücksichtslosigkeit bei Meta und Co. Warum gute Regeln nicht das Gegenteil von Freiheit sind, sondern ihr Schutz. Denn im rechtsfreien Raum gewinnen die, die sich am wenigsten erlauben zu fragen, wem sie schaden.  Am Ende bleibt ein leiser Verlust: Vielleicht haben wir ein Medium verloren. Die Möglichkeit ehrlicher, leiser, auch mal mondäner Kommunikation im Netz. Vielleicht finden wir es ja wieder. Schön wäre es. Bis dahin: Klebt eure Kommentare gern auf einen Zettel an den Bildschirm, wir lesen mit. In der Folge erwähnt: Last week tonight mit John Oliver: https://de.wikipedia.org/wiki/Last_Week_Tonight_with_John_Oliver Stephen Colbert: https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Colbert New York Times Artikel: https://www.nytimes.com/2026/04/28/business/media/stephen-colbert-late-night-show.html Jason Kottke Blog: https://kottke.org/ --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------

Frau Sensibel - Hochsensibel. Scanner. Unternehmerin.
#191 - Warum du abends nicht runterkommst – und was dein Nervensystem wirklich braucht

Frau Sensibel - Hochsensibel. Scanner. Unternehmerin.

Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 12:11 Transcription Available


In dieser Folge spreche ich über ein Gefühl, das viele hochsensible Menschen kennen: Du kommst nach einem schönen Abend nach Hause, bist eigentlich müde – und trotzdem läuft dein Kopf stundenlang weiter. Ich erzähle dir, warum das bei HSP so häufig passiert, was dein Nervensystem in diesen Momenten wirklich braucht und welche vier Schritte dir helfen, abends tatsächlich runterzukommen. In dieser Folge erfährst du: Warum hochsensible Menschen abends oft erst richtig anfangen zu verarbeiten Was ein Schlafritual für HSP wirklich bedeutet – und was es nicht ist Vier konkrete Schritte, die deinem Nervensystem helfen, in die Ruhe zu kommen Warum Schlaf erzwingen das Gegenteil bewirkt – und was stattdessen hilft #Shownotes

Zentrum Johannes Paul II.
Warum Pornografie zu wenig zeigt (und nicht zu viel) | Geliebt im Leib #2 (P. George Elsbett)

Zentrum Johannes Paul II.

Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 26:38


Manche kennen eventuell dieses Ekel erregende Gefühl: Wenn wir merken, dass wir von unserem Gegenüber nicht in unserer ganzen Würde und Größe wahrgenommen, sondern eigentlich nur „gebraucht“ werden. In einer Welt, in der so vieles auf reinen Konsum und schnellen Genuss ausgelegt ist, tappen wir leicht in die Falle, uns gegenseitig auszunutzen – manchmal sogar in unseren engsten Beziehungen. Wenn wir an Kirche und Sexualität denken, haben wir oft das Bild von hunderten strengen moralischen Regeln im Kopf, die uns nur kontrollieren wollen. In dieser zweiten Episode unserer Serie bricht P. George Elsbett genau mit diesem Ansatz. Statt Verbotsschilder aufzustellen, lädt er uns zu einem radikalen Perspektivenwechsel ein. Er teilt den faszinierenden Gedanken, warum Pornografie in Wirklichkeit nicht zu viel, sondern zu wenig zeigt. Denn die reine Gier will immer nur das ergreifen, was sie konsumieren kann, und reduziert den Menschen auf ein bloßes Objekt. Echte Liebe hingegen sieht immer das große Ganze und den unendlichen Wert der gesamten Person. In dieser Episode (Teil 2 der Serie „Geliebt im Leib“) erfährst du: - Warum das Gegenteil von Liebe nicht Hass ist, sondern jemanden als reines Objekt zu gebrauchen. - Wieso du kein Konsumgut bist, sondern deine tiefste Identität darin liegt, ein Geschenk für die Welt zu sein. - Was ein Apfel, eine Ampel und die Schwerkraft uns über die verborgene „Sprache unseres Körpers“ verraten. - Warum echte Freiheit nicht bedeutet, einfach jeder Begierde nachzugeben, sondern den wahren Wert des anderen zu erkennen. Wir laden dich ein, heute neu zu entdecken: Du bist kein Objekt. Du bist dazu berufen, in deiner ganzen Person geliebt zu werden.

Zentrum Johannes Paul II
Warum Pornografie zu wenig zeigt (und nicht zu viel) | Geliebt im Leib #2 (P. George Elsbett)

Zentrum Johannes Paul II

Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 26:38


Manche kennen eventuell dieses Ekel erregende Gefühl: Wenn wir merken, dass wir von unserem Gegenüber nicht in unserer ganzen Würde und Größe wahrgenommen, sondern eigentlich nur „gebraucht“ werden. In einer Welt, in der so vieles auf reinen Konsum und schnellen Genuss ausgelegt ist, tappen wir leicht in die Falle, uns gegenseitig auszunutzen – manchmal sogar in unseren engsten Beziehungen.Wenn wir an Kirche und Sexualität denken, haben wir oft das Bild von hunderten strengen moralischen Regeln im Kopf, die uns nur kontrollieren wollen. In dieser zweiten Episode unserer Serie bricht P. George Elsbett genau mit diesem Ansatz. Statt Verbotsschilder aufzustellen, lädt er uns zu einem radikalen Perspektivenwechsel ein.Er teilt den faszinierenden Gedanken, warum Pornografie in Wirklichkeit nicht zu viel, sondern zu wenig zeigt. Denn die reine Gier will immer nur das ergreifen, was sie konsumieren kann, und reduziert den Menschen auf ein bloßes Objekt. Echte Liebe hingegen sieht immer das große Ganze und den unendlichen Wert der gesamten Person.In dieser Episode (Teil 2 der Serie „Geliebt im Leib“) erfährst du:- Warum das Gegenteil von Liebe nicht Hass ist, sondern jemanden als reines Objekt zu gebrauchen.- Wieso du kein Konsumgut bist, sondern deine tiefste Identität darin liegt, ein Geschenk für die Welt zu sein.- Was ein Apfel, eine Ampel und die Schwerkraft uns über die verborgene „Sprache unseres Körpers“ verraten.- Warum echte Freiheit nicht bedeutet, einfach jeder Begierde nachzugeben, sondern den wahren Wert des anderen zu erkennen.Wir laden dich ein, heute neu zu entdecken: Du bist kein Objekt. Du bist dazu berufen, in deiner ganzen Person geliebt zu werden.

KathoCast - Was glauben Katholiken?
Ich musste gehen – oder meinen Glauben verlieren / Zwischen Ecône und Rom – Meine Entscheidung 1988

KathoCast - Was glauben Katholiken?

Play Episode Listen Later Jun 7, 2026 134:29


Die wahre Geschichte hinter der Gründung der Petrusbruderschaft (1988)Ein Ereignis. Zwei völlig unterschiedliche Deutungen.Für die einen: ein notwendiger Schritt, um den Glauben zu bewahren.Für die anderen: ein Bruch, der nicht zu rechtfertigen ist.1988 spaltet nicht nur eine Bewegung – es zwingt einzelne Menschen zu Entscheidungen, die ihr ganzes Leben verändern. Und genau dort beginnt diese Geschichte. Pater Recktenwald erzählt von einer Zeit, in der der Glaube nicht einfach vorausgesetzt werden konnte – sondern neu erkämpft werden musste.Ausgangspunkt ist kein theologisches Problem, sondern ein persönlicher Einschnitt: der Tod seines Vaters.Was folgt, ist eine radikale Suche nach Wahrheit – in einer Kirche, in der vieles unklar geworden ist:

podKASt - Der Kaindl Athletic System Podcast
3 Dinge, die Top-Athleten anders machen – und kaum jemand trainiert sie

podKASt - Der Kaindl Athletic System Podcast

Play Episode Listen Later Jun 6, 2026 41:40


Die meisten reden über VO₂max, Zone 2, HIIT, Hypertrophie, Periodisierung und Supplements. Alles wichtige Themen – aber oft nicht die Dinge, die langfristig den größten Unterschied machen.In dieser Folge geht es um drei unscheinbare Grundlagen, die erfolgreiche Athleten fast alle gemeinsam haben: einen festen Wochenschedule, genug Trainingsvolumen und gezielte Intensität statt chronisch mittelhartem Training.Du erfährst, warum Struktur nicht das Gegenteil von Autoregulation ist, sondern ihre Grundlage. Warum mehr Training nicht bedeutet, sich kaputtzumachen. Und warum die lockeren Einheiten oft genau die Einheiten sind, die dein Training professioneller machen.Außerdem sprechen wir darüber, warum Freude am Training kein „weicher“ Faktor ist, sondern eine entscheidende Voraussetzung für langfristigen Fortschritt.Diese Folge ist für dich, wenn du dein Training nicht weiter zufällig optimieren, sondern wirklich tragfähig aufbauen willst.

Dominante Grüße
5 Gründe warum das Ausleben deiner devoten Ader dich glücklich macht

Dominante Grüße

Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 11:30


Viele Männer tragen ihre devote Ader jahrelang als Geheimnis mit sich. Als Scham. Als etwas, das nicht sein darf. Dabei ist genau das Gegenteil wahr: Wer seine Natur auslebt, wer sich traut, der gewinnt. In diesem Video nenne ich dir 5 konkrete Gründe, warum Hingabe, Unterwerfung und devotes Erleben dich glücklicher, ausgeglichener und freier macht: psychologisch erklärt.Für Männer, die mehr wollen: Penelope's Reich, das automatisierte Erziehungssystem für Subs, die es ernst meinen. Kostenlose 7-Tage Reise für Sissys, Keuschlinge & Lustsklaven:

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb
#1033 - Vom Würfeln zur Wissenschaft: Weniger als 10% Fehleinstellungen mit dem richtigen Recruiting-Prozess

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb

Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 48:00


Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wenn du in deiner letzten Stellenanzeige „mindestens zehn Jahre Branchenerfahrung" gefordert hast, dann hast du auf eines der schlechtesten Kriterien gesetzt, die die Forschung kennt. Klingt hart? Ist aber so. Wenn du im Vertrieb Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, die wirklich performen, musst du dich von ein paar lieb gewonnenen Annahmen verabschieden. Denn die Kriterien, auf die wir im Recruiting am häufigsten filtern, sind nach vier Jahrzehnten Forschung genau die mit der schwächsten Treffsicherheit. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du einen Recruiting-Prozess auf Basis echter Daten aufbaust – kein Bauchgefühl, keine Bro-Science, sondern das, was die Wissenschaft wirklich misst. Du erfährst, welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren, warum der laute Verkäufer ein Mythos ist und wie du deine Fehlerquote von rund 40 % auf unter 10 % drückst. Warum die meisten beim Vertriebsmitarbeiter einstellen die falschen Kriterien nutzen Das teure Missverständnis Ich werde immer öfter gefragt: „Chris, schau dir mal unseren Recruiting-Prozess an, wir stellen ständig die Falschen ein." Und fast immer sehe ich dasselbe Muster – es werden die falschen Methoden genutzt. Berufserfahrung, Studienabschluss, ein nettes Gespräch nach Sympathie. Das fühlt sich sicher an, hat aber mit der Vorhersage von Vertriebserfolg wenig zu tun. Warum sich der Irrtum so hartnäckig hält Diese Kriterien wirken plausibel. Niemand wird gefeuert, weil er einen Kandidaten mit zehn Jahren Branchenerfahrung eingestellt hat. Genau deshalb hält sich der Irrtum so hartnäckig. Wer aber wirklich gute Vertriebsmitarbeiter einstellen will, muss aufhören, auf das zu filtern, was sich gut anfühlt – und anfangen, auf das zu setzen, was nachweislich funktioniert. Gutes Vertriebsrecruiting ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt sehr viel belegtes Wissen, das die meisten schlicht übergehen. Vertriebsmitarbeiter einstellen: Was eine Korrelation wirklich aussagt Zwei Beispiele zum Einordnen Damit du die folgenden Zahlen einordnen kannst, ein kurzer Methoden-Check. Wir sprechen von Korrelationen. Eine Korrelation liegt zwischen 0 und 1: Null heißt kein Zusammenhang, eins heißt perfekte Vorhersage. In der Personalauswahl kommst du praktisch nie über 0,60 – und das nur, wenn du die richtigen Methoden klug kombinierst. Die Korrelation zwischen regelmäßiger Aspirin-Einnahme und einem geringeren Herzinfarktrisiko liegt bei rund 0,03 – und rettet trotzdem Millionen Leben. Rauchen und Lungenkrebs hängen mit etwa 0,40 zusammen. Das ist die größte einzelne Risikoursache, die wir kennen. Eine 0,40 klingt also mickrig, ist in Wahrheit aber ein sehr starker Effekt. Die Faustregel-Skala für die Treffsicherheit Praktisch heißt das: Bei einem Wert von 0,40 hast du in einem Team von 20 Leuten statt drei oder vier Fehlbesetzungen nur noch ein oder zwei. Über drei Jahre gerechnet sind das Hunderttausende Euro Unterschied. Als grobe Orientierung gilt: unter 0,10 ist statistisch wertlos, 0,10 bis 0,20 ist schwach, 0,20 bis 0,35 ist praktisch relevant, 0,35 bis 0,50 ist sehr gut für ein einzelnes Werkzeug – und alles über 0,50 erreichst du nur durch Kombination. Vertriebsrecruiting: Welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren Seit über 40 Jahren untersucht die Forschung, wie gut einzelne Auswahl-Werkzeuge Berufserfolg vorhersagen. Wenn du dir die Werte ansiehst, ergibt sich eine klare Rangfolge – und sie widerspricht ziemlich genau dem, was im Mittelstand üblich ist. Wer datenbasiert Vertriebsmitarbeiter einstellen will, sollte diese Reihenfolge kennen. Strukturierte Interviews schlagen das Bauchgefühl Strukturierte Interviews – also Gespräche, bei denen du vorher genau festlegst, welche Fragen du stellst und welche Antworten gut oder schlecht sind – kommen auf einen Wert von 0,42. Unstrukturierte Interviews, das, was du typischerweise siehst, liegen nur bei 0,19. Allein die Struktur verdoppelt also die Treffsicherheit deines Interviews. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und kaum jemand macht es. Arbeitsproben liegen bei 0,33, kognitive Leistung bei rund 0,31, Wissens-Tests bei 0,40. Berufsjahre und Abschlüsse sind fast wertlos Und jetzt der unbequeme Teil: Berufsjahre haben einen Wert von 0,09, Ausbildungsjahre von 0,10 – also quasi nutzlos für die Vorhersage von Vertriebserfolg. Handschrift-Gutachten kommen auf 0,02, das ist reines Voodoo. Wenn deine Ausschreibung Berufsjahre fordert und dein Interview unstrukturiert verläuft, setzt du auf zwei Kriterien zwischen 0,09 und 0,19. Das ist statistisch fast Würfeln. Werkzeuge kombinieren: Von 40 % auf unter 10 % Fehleinstellungen Jetzt kommt der spannendste Hebel. Wenn du die richtigen Werkzeuge kombinierst, kannst du die Treffsicherheit nochmal verdoppeln. Wichtig: Du zählst die Werte nicht einfach zusammen. Ein strukturiertes Interview (0,42) plus eine Arbeitsprobe (0,33) ergibt nicht 0,75. Denn jedes Werkzeug erfasst einen anderen Teil der Leistung. Warum sich gute Kombinationen ergänzen Zwei Verfahren, die Verschiedenes messen, ergänzen sich – zwei, die das Gleiche messen, bringen nichts. Ein kognitiver Test plus ein strukturiertes Interview treibt die Treffsicherheit auf etwa 0,63. Für den Vertrieb ist die stärkste Kombination: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Damit landest du bei 0,60 bis 0,65. Nimmst du für die Finalisten noch einen Persönlichkeitstest dazu, kommst du fast auf 0,68. Über 0,70 schaffst du selbst mit sechs Werkzeugen kaum – das ist die theoretische Decke. Was das für deine Fehlerquote bedeutet Übersetzt in die Praxis heißt das: Im klassischen Verfahren liegt deine „Luftpumpen-Quote", also das Risiko einer Fehleinstellung, bei rund 42 %. Fast jeder Zweite daneben. Mit der Maximalkombination sinkt sie auf 8 bis 10 %. Du kommst also von einer Fehlerquote von 40 % auf unter 10 %. Darüber muss man eigentlich nicht mehr reden. Kein Prozess liefert 100 % Sicherheit – aber wer die richtigen Werkzeuge kombiniert, ärgert sich nicht über die übrigen 10 %, sondern vermeidet die teuren 30 % dazwischen. Die Überraschung: Der laute Verkäufer ist ein Mythos Ambivertierte gewinnen Speziell für den Vertrieb gibt es einen Befund, der viele überrascht. Es hält sich die Annahme: je extrovertierter, desto besser der Verkäufer. Falsch. Studien zeigen, dass die besonders Extrovertierten nicht besonders gut verkaufen – aber die ganz Introvertierten eben auch nicht. Am erfolgreichsten sind die in der Mitte: die Ambivertierten, die je nach Situation zwischen offensiv und ruhig wählen können. Was wirklich zählt: Achievement Drive Der klassische Dampfplauderer ist also nicht dein Top-Performer. Im Interview gewinnt er trotzdem oft, weil er redegewandt ist – und genau hier liegen viele falsch. Der stärkste Faktor ist nicht Lautstärke, sondern Achievement Drive: das Leistungsstreben, der Wille zu gewinnen. Und das ist oft leise. Past Sales Performance allein hat übrigens einen Wert von rund 0,50 – der stärkste einzelne Faktor überhaupt. Wer das ernst nimmt, wird beim Vertriebsmitarbeiter einstellen nie wieder auf den lautesten Bewerber hereinfallen. Die Asymmetrie der Trainierbarkeit: selektiere DNA, trainiere Skill Was schnell lernbar ist – und was nicht Hier kommt der vielleicht wichtigste Denkfehler, den du vermeiden musst. Ja, im Prinzip kann man alles lernen. Aber der Trainingsertrag ist sehr verschieden. Skills und Wissen – eine SPIN-Selling-Methode, MEDDIC, ein CRM, dein Produktwissen – hat ein cleverer Verkäufer in Wochen bis Monaten drauf. Das ist mir bei der Auswahl deshalb ziemlich egal. Die rationale Strategie beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Persönlichkeit dagegen verschiebt sich nur über Jahre. Achievement Drive, Frustrationstoleranz, intellektuelle Neugier – das bringst du jemandem im Onboarding nicht bei. Daraus folgt die einzig rationale Strategie, wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst: Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare. Wer das Leistungsstreben nicht mitbringt, lernt es bei dir nicht mehr. Wer das Branchenvokabular nicht kennt, lernt es in drei Monaten. Die zwei häufigsten Fehler beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Fehler 1: Der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader Beide klassischen Fehler haben dieselbe Wurzel: Risiko meiden statt sauber prüfen. Der erste Fehler ist der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader – der Servicetechniker oder Anwendungsingenieur, der zum Verkäufer gemacht wird. Fachlich top zu sein erhöht die Chance, vertrieblich zu performen, schlicht nicht. Nach 20 Jahren in der fachlichen Beratung ist der Komfort in dieser Rolle kein Trainingsthema mehr. Fehler 2: Der Abschluss-Crack ohne Produkt-Interesse Der zweite Fehler ist das Spiegelbild: der abschlussstarke Sales-Crack ohne echtes Interesse am Produkt. Im Gespräch fragt er nur nach Provision, Gebiet und Tools – nie nach der Lösung. Im komplexen, beratungsintensiven Vertrieb wird der nie glaubwürdig als Experte auftreten. Der Branchenkenner fühlt sich sicher, weil seine Etikette stimmt. Der laute Verkäufer fühlt sich sicher, weil er Gespräche gewinnt. Beide sagen wenig über echte Leistung aus. Der Adjacent Industry Hire: die Lösung für den Bewerbermangel Adjazenz schlägt Branchenetikett Was tust du stattdessen? Du holst dir jemanden, der die Grundeigenschaften eines guten Verkäufers schon mitbringt – aus einer verwandten Branche. Das nennt sich Adjacent Industry Hire und ist sogar wissenschaftlich untersucht. Beispiele: ein SaaS-Vertriebler ins ERP-Geschäft, ein Industrieautomatisierer in die Robotik, jemand aus der Spezialchemie in den Bereich Coatings. Worauf es wirklich ankommt Entscheidend ist nicht die Branche selbst, sondern die Nähe von vier Dingen: Buyer-Persona, Sales-Cycle-Länge, Komplexität des Verkaufs und Entscheidungsstruktur. Wer mit ähnlichen Ansprechpartnern, in einem ähnlichen Zyklus und einer vergleichbaren Komplexität gearbeitet hat, bringt 100 % des Skills mit und braucht nur drei Monate für die Domain Fluency. „Zehn Jahre Branchenerfahrung" ist eben kein Eignungskriterium – es ist die Risiko-Versicherung des Recruiters, auf Kosten der Vertriebsleistung. Wann Fachwissen doch vor Sales-DNA geht Der Lackmustest für deine Rolle Damit ich ehrlich bleibe: Es gibt Fälle, in denen das Fachwissen wirklich vorgeht. Das gilt in hochregulierten, hochtechnischen Feldern – Pharma, Medical Devices, Halbleiter, Spezialchemie, Aerospace oder hochregulierte Cybersecurity. Der Lackmustest ist einfach: Hältst du das Erstgespräch ohne tiefes Fachwissen fünf Minuten durch, oder bist du sofort raus? Drei Lösungen für hochtechnische Rollen Nimm die OP-Technik: Wer nicht mitreden kann, wenn der Chirurg zur Sache kommt, bekommt keinen zweiten Termin. In solchen Fällen hast du drei Optionen: den seltenen Hybrid (teuer und schwer zu finden), den klassischen technischen Verkäufer mit Sales-Basis oder ein Tandem aus Verkäufer und Sales Engineer. Die Frage ist nie pauschal Fach oder Skill, sondern: Wie hoch ist die fachliche Hürde ins Erstgespräch dieser konkreten Rolle? So bildest du das richtige Anforderungsprofil Bevor du den ersten Lebenslauf liest, musst du wissen, wonach du suchst. Und zwar nicht aus dem Profil des – vielleicht mittelmäßigen – Vorgängers und nicht aus einer kopierten Stellenanzeige. Die saubere Methode heißt Anforderungsanalyse: Du leitest die Kriterien aus der Leistung deiner echten Top-Performer ab. In fünf Schritten zum richtigen Anforderungsprofil In fünf Schritten zu einem Anforderungsprofil, das wirklich auf Vertriebserfolg setzt – statt den nächsten Klon des Vorgängers zu suchen. Top-Performer analysieren Geh nicht von der Rolle aus, sondern von den Menschen, die heute oben performen. Was haben sie in Werdegang, Arbeitsstil und Persönlichkeit gemeinsam? Interviewe sie zu ihren besten Deals. Die Rolle entlang vier Achsen abklopfen Sales-Cycle-Länge, Komplexität (Einzelentscheider vs. Buying Center), Akquise- vs. Bestandsanteil und Beratungstiefe. Daraus ergibt sich deine Buyer-Persona. Strategisch vorausschauen Wo geht die Rolle in zwei bis drei Jahren hin? Welche Skills werden vom Nice-to-Have zur Pflicht? Definiere nicht die Rolle von gestern. Must-Have von Nice-to-Have trennen Maximal drei bis fünf Must-Haves – und zwar alles, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier, Past Performance. Produktwissen und CRM sind Nice-to-Have. In messbare CV-Signale übersetzen Aus „Achievement Drive" wird „belegte Quoten-Übererfüllung in zwei der letzten drei Jahre". Lege pro Signal einen klaren Schwellenwert fest. Anforderungsprofil ist nicht gleich Stellenbeschreibung Mehr als fünf Anforderungen brauchst du nicht – Studien zeigen, dass Bewerber ohnehin nur rund fünf Kriterien wirklich wahrnehmen. Das Anforderungsprofil ist nicht die Stellenbeschreibung. Die Stellenbeschreibung ist Werbung. Das Anforderungsprofil sagt, was jemand können muss, um in der Rolle erfolgreich zu sein. Zwei verschiedene Dokumente. Was im Lebenslauf wirklich zählt Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ist der Lebenslauf kein Vorhersage-Werkzeug. Er ist ein Filter, der die Falschen aussortiert. Lies ihn rückwärts – fang bei der letzten Leistungs-Zahl an. Im CV zählen Zahlen, nicht Adjektive. Harte Signale: worauf du achtest Harte Signale sind: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent („120 % der Quote in 2023"), ein Ranking im Team („Top 3 von 40"), bezifferte Deal-Größen und Cycle-Komplexität sowie Beförderungen innerhalb des Unternehmens. Red Flags: was dich stoppen sollte Red Flags sind: „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen wie „strategischer Vertriebsansatz" ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten pro Station ohne erkennbaren Grund. Die unbequeme Wahrheit: In den meisten deutschen Lebensläufen stehen die entscheidenden Zahlen gar nicht. Deshalb filterst du beim CV nur grob vor – und holst die fehlenden Fakten im Telefon-Pre-Screening. Verkäufer ohne Zahlen im CV haben entweder keine, schlechte – oder sie wissen nicht, dass Zahlen das Einzige sind, was im Vertriebs-CV zählt. Vertriebsrecruiting-Prozess: vom CV bis zum Onboarding Kriterien allein nützen nichts ohne Prozess. Wer 80 Lebensläufe planlos liest, sortiert am Ende den Falschen mit dem schönsten Foto rein. Du brauchst einen Trichter: erst Hard-Filter gegen die harten Signale (maximal 90 Sekunden pro CV), dann eine strukturierte Bewertung mit mindestens drei Signalen für die Einladung. Das Telefon-Pre-Screening: der unterschätzte ROI-Hebel Das Telefon-Pre-Screening ist der am stärksten unterschätzte Schritt im ganzen Prozess. In 15 bis 20 Minuten holst du die Zahlen, die im Lebenslauf fehlen: Quoten-Historie prüfen, Wechselgrund, Gehaltsrahmen, eine Frage zum echten Verhalten. Zwanzig Minuten am Telefon ersparen dir zwei Stunden falsch geführte Vor-Ort-Interviews. Und vergiss das Active Sourcing nicht – die richtig guten Verkäufer bewerben sich selten, sie werden gefunden. Ein gesundes Verhältnis sind 50 % Bewerbungseingang und 50 % Active Sourcing. Drei diagnostische Interviewfragen Im eigentlichen Interview haben sich drei Fragen bewährt. Erstens: „Wie würdest du dich in 30 Tagen in unsere Produktwelt einarbeiten?" – das misst Selbststeuerung und Lernstrategie. Zweitens: „Erzähl mir vom letzten Deal, den du selbst akquiriert hast – nicht ausgebaut, nicht betreut." – das trennt den echten Hunter vom Beziehungspfleger. Drittens: „Wie würdest du unser Produkt nach einer Stunde Vorbereitung verkaufen?" – das misst, wie schnell jemand von Produktmerkmal zu Kundennutzen übersetzt, die zentrale Vertriebsfähigkeit. Wichtig: Diese Fragen sind nur valide mit einer vorab festgelegten Bewertungsrubrik. Und geh nie allein ins Interview – idealerweise stellt HR die Fragen, die Führungskraft beobachtet. Die Rolle von HR: vom Briefträger zum methodischen Treiber Was HR wirklich leisten muss Hier sterben die meisten guten Prozesse. HR leitet CVs weiter, dann Funkstille – und der Vertriebsleiter entscheidet wieder aus dem Bauch. Eine starke Personalabteilung ist nicht der Verwalter im Hintergrund, sondern der methodische Treiber des Prozesses. Von HR kommen die Interview-Leitfäden, die Bewertungs-Skalen, die Arbeitsproben und die Test-Werkzeuge – das ganze Handwerk. Geschwindigkeit ist Qualität HR sorgt dafür, dass der Prozess eingehalten wird, dass die Kriterien gemeinsam festgelegt werden und dass die Führungskraft sauber durch den Prozess geführt wird. Dazu gehört auch Geschwindigkeit: Die besten Kandidaten sind laut LinkedIn nur rund zehn Tage aktiv verfügbar, nach 30 Tagen haben sich über 50 % anders entschieden. Geschwindigkeit ist im Recruiting nicht das Gegenteil von Sorgfalt – sie ist deren Ergebnis. Recruiting endet nicht mit dem Vertrag: Onboarding als zweiter Filter Die diagnostische Verlängerung Auch wer sauber Vertriebsmitarbeiter einstellen will, produziert mit dem besten Prozess noch rund 10 % Fehleinstellungen – das lässt sich rechnerisch nicht vermeiden. Genau diese 10 % fängst du im Onboarding ab. Denn 70 bis 80 % der späteren Fehlbesetzungen zeigen ihre Muster schon in den ersten drei Monaten. Klare Entscheidungspunkte nach 30, 60, 90 Tagen Verstehe das Onboarding deshalb nicht in erster Linie als Wissens-Vermittlung, sondern als Verlängerung des Recruitings mit anderen Mitteln: feste Check-ins, klare Frühwarn-Zeichen, klare Entscheidungspunkte nach 30, 60 und 90 Tagen. Wer nach 60 Tagen vor sich hin meckert und nicht vorankommt, wird nach 120 Tagen meistens nicht besser – sondern schlechter. Nutze die Probezeit konsequent als das, was sie ist: deine zweite Chance. Quick Takeaways Branchenjahre und Abschlüsse sind fast wertlos (Wert 0,09–0,10) – sie sind die teuersten falschen Kriterien. Strukturierte Interviews verdoppeln die Treffsicherheit gegenüber unstrukturierten Gesprächen (0,42 vs. 0,19). Die Kombination der richtigen Werkzeuge senkt die Fehlerquote von ~40 % auf unter 10 %. Achievement Drive schlägt Extraversion – der laute Dampfplauderer ist ein Mythos, die Ambivertierten gewinnen. Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare: Persönlichkeit bleibt über Jahre, Skills holst du in Monaten auf. Der Adjacent Industry Hire löst den Bewerbermangel – Nähe von Buyer-Persona, Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur zählt, nicht das Branchenetikett. Telefon-Pre-Screening und HR als Treiber sind die unterschätztesten Hebel im ganzen Prozess. Fazit: Schluss mit dem Würfeln beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Die drei Kernsätze Fassen wir zusammen. Strukturierte Interviews, Arbeitsproben und kognitive Tests sagen Vertriebserfolg drei- bis fünfmal besser voraus als Berufsjahre und unstrukturierte Bewertungen. Achievement Striving und Gewissenhaftigkeit sind die stabilsten Persönlichkeitsmerkmale – allgemeine Extraversion ist es nicht. Und weil Persönlichkeit über Jahre stabil bleibt, Skills aber in Monaten aufholbar sind, setzt du auf das Erste und trainierst das Zweite. Dein nächster Schritt Wer im Vertriebsrecruiting weiter auf Branchenjahre filtert, setzt auf das schlechteste verfügbare Kriterium. Wer auf Sales-Disposition baut und Wissen aufbaut, formt ein Team, das mit dem Markt mitwächst. Das ist eigentlich gar nicht schwer – du musst es nur konsequent machen. Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ohne dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen, fang heute mit einem Punkt an: Führe das strukturierte Telefon-Pre-Screening ein. Damit halbierst du deine Time-to-Hire und verdoppelst die Qualität deiner Pipeline. Du willst tiefer einsteigen? Schreib mir einfach eine E-Mail an recruiting@vertriebsfunk.de – dann bekommst du von mir die komplette Zusammenfassung dieser Folge und den Bewertungsbogen, den ich in meinen Vertriebsprojekten als Blaupause nutze. Beides schicke ich dir kostenlos zu. Gib alles, dein Christopher Funk. Welche Kriterien sollte ich beim Vertriebsmitarbeiter einstellen wirklich beachten? Setze auf das, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier und geprüfte Past Sales Performance. Branchenjahre und Studienabschluss haben dagegen eine sehr geringe Vorhersagekraft auf Vertriebserfolg. Wie senke ich meine Fehlerquote im Vertriebsrecruiting? Indem du mehrere valide Werkzeuge kombinierst: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Das hebt die Treffsicherheit auf 0,60 bis 0,65 und drückt die Quote der Fehleinstellungen von rund 40 % auf unter 10 %. Ist Branchenerfahrung beim Verkäufer einstellen wichtig? Meistens nicht. Branchenerfahrung ist oft nur die Risiko-Versicherung des Recruiters. Wichtiger ist die Nähe von Buyer-Persona, Sales-Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur. Ausnahmen sind hochregulierte Märkte wie Pharma, Medical Devices oder Aerospace. Worauf achte ich im Lebenslauf eines Vertrieblers? Auf Zahlen statt Adjektive: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent, Ranking im Team, bezifferte Deal-Größen und Beförderungen. Red Flags sind „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten. Welche Rolle spielt HR beim Aufbau eines guten Recruiting-Prozesses? HR ist der methodische Treiber, nicht der Briefträger. Die Personalabteilung baut den Prozess, liefert Interview-Leitfäden und Bewertungs-Skalen, sorgt für Geschwindigkeit und führt die Führungskraft sauber durch das Verfahren. Wie sieht es bei dir aus: Filterst du noch nach Branchenjahren – oder setzt du schon auf Sales-DNA? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare und teile den Beitrag mit dem Vertriebsleiter, der das gerade dringend lesen sollte.

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SMP LeaderTalks
#148 | Macht des Vertrauens. Georgiy Michailov trifft Prof. Dr. Matthias Sutter.

SMP LeaderTalks

Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 63:36 Transcription Available


Prof. Dr. Matthias Sutter beschäftigt sich seit Jahren wissenschaftlich mit der Frage, warum Menschen kooperieren, Vertrauen aufbauen – oder genau daran scheitern. Er ist einer der renommiertesten Verhaltensökonomen Europas, lehrt an der Universität zu Köln und am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und untersucht in seiner Forschung, wie Entscheidungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft tatsächlich getroffen werden. Mit seinem aktuellen Buch „Gemeinsam stark", das er gemeinsam mit Martin G. Kocher verfasst hat, zeigt er, warum Vertrauen kein idealistisches Konzept, sondern ein messbarer Erfolgsfaktor für Zusammenarbeit, Führung und Innovation ist. Im Gespräch mit Georgiy Michailov erklärt Sutter, weshalb Kontrolle oft das Gegenteil bewirkt, wie Kooperation auch unter Konkurrenzdruck entstehen kann und warum erfolgreiche Organisationen langfristig auf Vertrauen angewiesen sind. Seine Forschung verbindet wissenschaftliche Präzision mit hoher Praxisrelevanz – und liefert konkrete Erkenntnisse darüber, wie Menschen besser zusammenarbeiten können.

Paartherapie by Saturday.and.Sunday
#34 Seltsame Komplimente

Paartherapie by Saturday.and.Sunday

Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 74:32


In dieser Folge von Kuss&Krise wird's seltsam, philosophisch und teilweise so absurd, dass wir uns fragen mussten, ob das wirklich als Kompliment gemeint war

Zur Diskussion - Deutschlandfunk
Ostdeutsche Wirtschaft - Problemzone oder Gestaltungsraum?

Zur Diskussion - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 43:33


Ostdeutschland hat wirtschaftlich aufgeholt, doch der Schwung lässt nach. Eine neue Studie warnt, dass die positive Entwicklung abreißen könnte. Wird der Osten zur Problemzone? Oder, im Gegenteil, bieten sich dort Chancen, die es anderswo nicht gibt? Fröhndrich, Sina www.deutschlandfunk.de, Zur Diskussion

Buchingers Tagebuch
Sind wir alle heimlich spießig geworden?

Buchingers Tagebuch

Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 25:52


Ich frage mich, ob wir alle heimlich spießig geworden sind und warum ausgerechnet ich plötzlich Menschen verstehe, die über Bettwäsche, Staubsauger und ruhige Restaurants sprechen. Es geht um offene Beziehungen, geschlossene Schlafzimmervorhänge, frühes Heimgehen, Ordnungssysteme und die bittere Erkenntnis, dass Spießigkeit vielleicht nicht das Gegenteil von Freiheit ist, sondern ihre logistische Voraussetzung.Sponsor der heutigen Folge ist BILLA Simply Good.

Al Forno
Midlife Crisis Grillparty

Al Forno

Play Episode Listen Later Jun 1, 2026 53:31


Irgendwo zwischen Hamsterrad, Midlife-Verdacht und fehlendem Befreiungsschlag landet man beim kroatischen Goldschmied, der einfach nett ist und trotzdem Reichweite hat – das Gegenteil von tattoo tattoo tattoo. Reels brauchen gutes Material, Werbung muss man gern anschauen wollen, und Nischen sind das Einzige, was noch funktioniert. Dazwischen: Porsche-Bauern, Krautrock, Michelangelo, Alien-Material und die leise Erkenntnis, dass das meiste im Leben langsam passiert und nicht mit einem Schnitt.

SALTY Trailrunning Podcast
#36 Niclas Bock und der kleinste gemeinsame Nenner verschwitzter Kulturräume

SALTY Trailrunning Podcast

Play Episode Listen Later Jun 1, 2026 95:28


Niclas Bock war schon vieles. Profi-Triathlet. Podcaster. Moderator. Medienmensch. Einer, der wahrscheinlich mehr Wettkampfverpflegung konsumiert hat als der durchschnittliche Mensch Nudeln. Und trotzdem hatten wir während unserem Gespräch nie das Gefühl, mit jemandem zu sprechen, der sich über Leistung definiert. Eher im Gegenteil. Diese Folge dreht sich um den kleinsten gemeinsamen Nenner aller Sportarten. Nicht Pace. Nicht Watt. Nicht VO2max. Sondern die ziemlich einfache Tatsache, dass Menschen Sport lieben. Weil er verbindet. Weil er Räume schafft. Weil man sich in ihm manchmal besser erkennt als im restlichen Alltag. Wir sprechen mit Bocki über Sport als Kultur. Über Gemeinschaft statt Leistungsgesellschaft. Über die Frage, warum Menschen stundenlang laufen, fahren oder schwimmen, obwohl ihnen dabei regelmäßig der Kreislauf die Freundschaft kündigt. Es geht um Medienreichweiten. Um Identifikation. Um Community. Um Kunst. Um Werte. Und immer wieder um dieselbe Frage: Was bleibt eigentlich übrig, wenn man den ganzen Zahlenkram mal kurz leiser dreht? Herausgekommen ist kein klassischer Sportpodcast. Eher ein Gespräch über Menschen, die im Sport etwas suchen, das deutlich größer ist als Sport selbst. Und über die vielleicht schönste Erkenntnis: Dass man sich trotz Medienreichweiten, Leistungsdiagnostik und sehr teurer Sportuhren manchmal einfach nur daran erinnern möchte, warum man überhaupt angefangen hat.

Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Kapverden (3/3) - São Vicente: Die Kulturhauptstadt des Atlantiks

Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz

Play Episode Listen Later May 29, 2026 42:46


Es ist kurz vor Mitternacht. Eine nackte Glühbirne schaukelt im Atlantikwind. Vor Michi auf dem Bürgersteig spielen vier Jungs - Gitarre, Bass, Trommel, Sänger, vielleicht 22 Jahre alt, eine Stimme wie Frank Ocean. Seit einer Stunde kennt er keinen einzigen Song. Dann macht der Drummer einen Auftakt. Drei Akkorde. Bob Marley - Is this Love!? Und plötzlich ist die Straße voll.So fühlt sich Mindelo an.Die dritte Kapverden-Folge ist anders. Kein Wandern, keine Steilküste, keine Vulkankrater. São Vicente ist das genaue Gegenteil von Santo Antão - trocken, kompakt, urban. Und in Mindelo, der kleinen Hafenstadt, die mal als Kohletankstelle des Atlantiks die Welt versorgte, steckt so viel Musik und Geschichte, dass Michi kaum weiß, wo er anfangen soll.Der Flughafen trägt den Namen einer Sängerin, die barfuß auf Bühnen der Welt stand. Cesária Évora. Im Café Mindelo weht abends der Atlantik durch 20 offene Fenster und eine 18-jährige Gitarristin spielt Intoxication vom Kölner Reggae-Star Gentleman, den Michi persönlich kennt.Und wer einen Tag übrig hat, mietet sich ein kleines Auto und fährt einmal um die ganze Insel. Es dauert keine zwei Stunden. Dafürn gibt es den schönsten einsamen Strand der Kapverdischen Inseln. —

LANZ & PRECHT
#247 (Bedroht KI unsere Kreativität?)

LANZ & PRECHT

Play Episode Listen Later May 28, 2026 64:32 Transcription Available


„Nimmt KI uns Menschen die Kreativität?“ Das möchte Markus Lanz in dieser Folge von dem KI -Experten und Autor Andreas Loff wissen. Ganz im Gegenteil. „KI ist lediglich ein neues Werkzeug,“ meint Loff. Was bedeutet es dann, wenn man komponieren kann, ohne ein Instrument zu spielen? „Das ist Demokratisierung von Herrschaftswissen“, so Richard David Precht. Wo aber bleibt unser Reichtum an innerer Welt, die Lust am Verstehen und Denken, wenn die KI immer schneller und präsenter wird? Da hilft nur Bildung, die uns einerseits KI erklärt und außerdem zeigt, wie Denken und Kreativität ohne KI möglich ist, so Andreas Loff. Denn eins ist klar: Künstliche Intelligenz - die geht nicht mehr weg.

Hörsaal - Deutschlandfunk Nova
Teamwork - Kooperation und Vertrauen als Schlüssel zum Erfolg

Hörsaal - Deutschlandfunk Nova

Play Episode Listen Later May 28, 2026 42:55


Die Vorstellung, dass wir die Ellenbogen ausfahren müssen, um weiterzukommen, ist verbreitet. Aber das Gegenteil ist der Fall, sagt der Verhaltensökonom Matthias Sutter. Kooperation und Vertrauen zahlen sich auch ökonomisch aus, zeigt die Forschung. Matthias Sutter ist Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensökonomik in Bonn. Bis Ende 2025 hieß es noch Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern. Er ist nebenamtlich Professor für experimentelle Wirtschaftsforschung an den Universitäten Köln und Innsbruck. Teamarbeit ist eines seiner Hauptforschungsgebiete. Gemeinsam mit dem Verhaltensökonomen und ehemaligen Politiker Martin Kocher der in der Zwischenzeit Gouverneur der Österreichischen Nationalbank wurde, hat er ein Buch zu Kooperation und Vertrauen geschrieben. Anlässlich dessen Vorstellung hielt Matthais Sutter am 11. April 2026 im Haus von Russmedia in Vorarlberg diesen Vortrag.Aufgezeichnet wurde die Veranstaltung vom ORF Radio Vorarlberg für die Sendung Focus des ORF-Journalisten Georg Fabjan, der uns den Mitschnitt zur Verfügung gestellt hat.**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragender: Matthias Sutter, Verhaltensökonom, Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensökonomik**********HörtippDer Tag, ein Podcast des DeutschlandfunksHinweis: Leider wird der Vortragende Matthias Sutter im Audio an zwei Stellen Martin Sutter genannt. Dafür entschuldigen wir uns. **********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:37 - Vortragsbeginn und Einleitung7:42 - Überblick über den weiteren Vortrag8:04 - Warum Vertrauen und Kooperation wichtig sind18:06 - Wie Vertrauen und Kooperation gemessen werden25:16 - Wie man Kooperation fördern kann38:14 - Schlussworte und Fazit41:18 - Hörtipp**********Quellen aus der Folge:Der Originalvortrag in der ORF-Sendung Focus von Georg FabjanMartin G. Kocher, Matthias Sutter: Gemeinsam stark. Kooperation und Vertrauen: Der Schlüssel zum Erfolg in Wirtschaft, Politik und Arbeitsleben. Ecowing, 2026. Matthias Sutter: Der menschliche Faktor oder worauf es im Berufsleben ankommt - 55 verhaltensökonomische Erkenntnisse. Hanser, 2023. Fehr, Ernst, and Gary Charness. 2025. "Social Preferences: Fundamental Characteristics and Economic Consequences." Journal of Economic Literature 63 (2): 440–514.Elinor Ostrom: Governing the Commons: The Evolution of Institutions for Collective Action. Cambridge University Press, 2015. DOI:10.1017/CBO9781316423936. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Krise der Demokratie: Wir brauchen die politischen Parteien - Vortrag von Jan-Werner MüllerZwischenmenschlicher Umgang: Wie wir soziale Kompetenzen stärkenAblehnung: Wie trauen wir uns auf Menschen zuzugehen?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .

WARUM NICHT EINFACH ABNEHMEN?
124 - Die Perfektionsfalle: Warum du beim Abnehmen immer wieder stehen bleibst

WARUM NICHT EINFACH ABNEHMEN?

Play Episode Listen Later May 28, 2026 28:21


Du startest motiviert, machst dir einen perfekten Plan, willst diesmal wirklich alles richtig machen – und dann kommt das echte Leben dazwischen. Ein stressiger Arbeitstag.Schlechter Schlaf.Ein Geschäftsessen.Ein emotionaler Moment.Ein verpasstes Training. Und plötzlich ist nicht nur der Plan kaputt, sondern auch dein Vertrauen in dich selbst. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Perfektionismus beim Abnehmen oft genau das Gegenteil bewirkt: Er erzeugt Druck, Überforderung, Alles-oder-nichts-Denken – und führt dazu, dass viele Frauen immer wieder stehen bleiben oder komplett neu anfangen. Du erfährst: warum perfekte Abnehmpläne im echten Alltag oft scheiternweshalb Disziplin nicht das eigentliche Problem istwie Alles-oder-nichts-Denken deinen Fortschritt sabotiertwarum zu viele Veränderungen auf einmal überfordernwelchen Einfluss Stress, Cortisol und Druck auf dein Essverhalten habenund warum ein machbarer Plan langfristig mehr verändert als ein perfekterDiese Folge ist für dich, wenn du oft denkst:„Ab Montag mache ich es richtig.“Und dann frustriert bist, wenn du es doch nicht dauerhaft durchhältst. Du brauchst keinen härteren Plan. Du brauchst einen Plan, der zu deinem echten Leben passt. 

Ach, komm!
Unser Quickie Vol. 17 - Reparatur bei Betrug

Ach, komm!

Play Episode Listen Later May 28, 2026 27:44


Für viele Paare ist es die emotionale Herausforderung schlechthin – einer von beiden geht fremd, nimmt damit dem anderen die Wahl und stellt die Beziehung an sich infrage. Von jetzt auf gleich scheint nichts mehr so, wie es einmal war. Betrug wiegt schwer, denn wenn das Vertrauen erst einmal gebrochen ist, lässt es sich nur schwer wieder aufbauen. Unmöglich ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil ... Heute sprechen Ann-Marlene und Caro über die wichtigsten Skills, die es braucht, um das Vertrauen in die Beziehung und das untreue Gegenüber wieder aufzubauen. Keine Frage, da sind beide Partner gefordert. Und es benötigt ein wenig Ausdauer, liebevolle Zuwendung und echtes Wollen.

TomsTalkTime - DER Erfolgspodcast
Dranbleiben gewinnt – wie Konstanz Erfolg aufbaut #948

TomsTalkTime - DER Erfolgspodcast

Play Episode Listen Later May 27, 2026 12:49


Dranbleiben gewinnt Shownotes In dieser Episode von TomsTalkTime geht es um einen Erfolgsfaktor, den viele unterschätzen: Dranbleiben gewinnt. Denn die meisten Menschen suchen nach dem großen Moment, nach dem perfekten Start oder nach einem extra Schub Motivation. Aber in der Praxis entsteht Erfolg oft ganz anders. Nicht laut, nicht spektakulär, sondern durch Konstanz, Wiederholung und sauberes Dranbleiben. Tom zeigt Dir in dieser Folge, warum Dranbleiben gewinnt für Unternehmer und Selbstständige so entscheidend ist. Viele starten stark, haben gute Ideen und echte Motivation. Aber genau das reicht nicht, wenn sie zu früh aufgeben, zu oft wechseln oder zu schnell an sich zweifeln. Wer langfristig wachsen will, braucht nicht nur Energie am Anfang, sondern Stabilität über Zeit. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Frage, warum Konstanz oft stärker wirkt als Talent oder Motivation. Denn Talent hilft nur dann, wenn es regelmäßig sichtbar wird. Motivation ist nur dann wertvoll, wenn sie auch in Handlung übersetzt wird. Genau deshalb ist Dranbleiben gewinnt nicht nur ein schöner Satz, sondern ein praktischer Erfolgshebel. Wer verlässlich dranbleibt, baut Schritt für Schritt Fortschritt auf, während andere immer wieder neu anfangen. Außerdem spricht Tom darüber, warum viele zu früh aufhören, obwohl der Durchbruch oft später kommt, wie Du Dir ein System baust, das Dranbleiben leichter macht, und weshalb Erfolg meistens viel unspektakulärer entsteht, als es von außen aussieht. Genau darin liegt die Kraft von Dranbleiben gewinnt: Nicht das Feuerwerk entscheidet, sondern die Wiederholung. Zusammenfassung und Stichpunkte In dieser Episode erfährst Du, warum Konstanz oft stärker ist als Talent oder Motivation und weshalb viele Menschen nicht am Potenzial scheitern, sondern daran, dass sie nicht lange genug dranbleiben. Tom macht klar, dass Dranbleiben gewinnt vor allem dann sichtbar wird, wenn andere schon aufgegeben haben. Du lernst, warum viele zu früh stoppen, obwohl Erfolg oft mehr Zeit braucht, wie ein gutes System Dir das Dranbleiben erleichtert und weshalb Wiederholung nicht langweilig, sondern extrem wirksam ist. Genau dadurch wird Dranbleiben gewinnt zu einer unternehmerischen Stärke statt nur zu einer netten Motivation. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Selbstvertrauen und echter innerer Stabilität. Denn wenn Du Dir selbst immer wieder beweist, dass Du weitermachst, wächst nicht nur Dein Ergebnis im Außen, sondern auch Deine Sicherheit im Inneren. Genau das macht Konstanz so kraftvoll. Am Ende bleibt eine klare Botschaft: Dranbleiben gewinnt, weil Erfolg in den seltensten Fällen durch einen einzigen großen Moment entsteht. Er entsteht meistens durch viele kleine, verlässliche Schritte, die sich mit der Zeit aufbauen. Shownotes und Episodendetails Warum schaffen es manche Menschen, langfristig erfolgreich zu werden, obwohl sie gar nicht immer die Talentiertesten sind? Genau um diese Frage geht es in Episode 948 von TomsTalkTime. Das Thema dieser Folge lautet Dranbleiben gewinnt. Und genau darin steckt eine Wahrheit, die im Business oft unterschätzt wird. Viele Menschen starten stark. Sie sind motiviert. Sie haben Ideen. Sie geben anfangs richtig Gas. Aber dann verlieren sie den Rhythmus. Sie werden ungeduldig. Oder sie springen schon zur nächsten Idee. Tom zeigt in dieser Episode sehr klar, warum Dranbleiben gewinnt oft der eigentliche Unterschied zwischen kurzfristigem Hype und echtem Erfolg ist. Denn Talent allein reicht nicht. Motivation allein auch nicht. Was zählt, ist die Fähigkeit, regelmäßig weiterzumachen. Gerade dann, wenn es noch nicht spektakulär aussieht. Ein zentraler Punkt der Folge ist, dass viele Menschen zu früh aufhören. Nicht, weil der Weg falsch wäre. Sondern weil noch nicht schnell genug etwas Sichtbares zurückkommt. Genau da geben viele auf, obwohl der Durchbruch oft später kommt. Und genau deshalb ist Dranbleiben gewinnt so ein starker Perspektivwechsel. Außerdem geht es um Systeme. Denn nur auf Willenskraft zu setzen, ist im Alltag oft zu wenig. Wer Konstanz will, braucht einen Rahmen. Feste Zeiten. Klare Abläufe. Weniger Reibung. Mehr Wiederholung. Genau dadurch wird Dranbleiben leichter und normaler. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Thema Selbstvertrauen. Viele denken, Selbstvertrauen müsse zuerst da sein. Tom zeigt das Gegenteil. Selbstvertrauen wächst oft gerade dadurch, dass Du Dir selbst beweist, dass Du weitermachst. Dass Du wieder auftauchst. Dass Du auch nach Rückschlägen nicht sofort alles wegwirfst. Genau darin liegt ein großer Teil der Kraft von Dranbleiben gewinnt. Spannend ist auch die Perspektive auf Erfolg selbst. Denn Erfolg wirkt von außen oft groß, schnell und spektakulär. Im Alltag wurde er aber meistens ganz anders aufgebaut. Durch viele kleine Wiederholungen. Durch Routine. Durch stille Tage, an denen einfach weitergemacht wurde. Und genau deshalb ist Dranbleiben gewinnt nicht langweilig, sondern strategisch stark. Wenn Du lernen willst, wie Du langfristig dranbleibst, Rückschläge besser einordnest und echte Stabilität in Dein Business bringst, dann liefert Dir diese Episode starke Impulse und direkt umsetzbare Denkanstöße. Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom.             Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild!                 Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden   +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. Jetzt hier zum kostenlosen Podcast-Workshop anmelden: https://Podcastkurs.com +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++   So fing alles an. Hier geht´s zur allerersten Episode von TomsTalkTime.com – DER Erfolgspodcast. Und ja, der Qualitätsunterschied sollte zu hören sein. Aber hey, das war 2012…

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Ukraine huldigt Nazi-Kollaborateur – EU finanziert einen rechtsradikalen Kult

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later May 27, 2026 7:59


Der ukrainische Nazi-Kollaborateur Andrij Melnyk wurde gerade in der Ukraine neu beigesetzt – mit großem, offiziellem Tamtam: Präsident Selenskyj und weitere hohe ukrainische Funktionäre huldigten ihm in inakzeptabler Offenheit. Eigentlich müsste sich umgehend der deutsche „Kampf gegen Rechts“ empören, doch das Gegenteil geschieht: Außenminister Wadephul fordert zusätzliche Milliarden für diese Regierung. Kann man die politischeWeiterlesen

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb
#1032 - Hightech-Sales statt Mittel(stands)alter: Fünf Hebel für mehr Umsatz und Marge. Mit Markus Milz

VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb

Play Episode Listen Later May 27, 2026 44:46


Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Deutschland ist ein Hightech-Land. Aber ist das auch im Vertrieb so? Wenn ich mir die meisten Vertriebsorganisationen anschaue, dann sieht das Organigramm aus wie vor 20 oder 30 Jahren. Im Jahr 2026, wo alle von KI im Vertrieb, Social Media und Digitalisierung sprechen, kann das eigentlich gar nicht sein. Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Markus Milz, einem der profiliertesten Vertriebsexperten Deutschlands. Wir zeigen dir fünf konkrete Hebel, mit denen du deinen Vertrieb fit für die Zukunft machst – ohne dabei dein Unternehmen auf den Kopf zu stellen. Es geht um echte Praxisbeispiele, neue Tools und eine ehrliche Bestandsaufnahme, warum gerade der deutsche Mittelstand beim Thema digitale Transformation oft hinterherhinkt. Du erfährst, was Jeff Bezos mit seinem Projekt Prometheus vorhat, warum Social Listening dein Cold Calling ersetzt und wie ein digitaler Assistent dir den Vertriebsalltag dramatisch erleichtert. Warum Deutschland im Vertrieb (noch) kein Hightech-Land ist Wir reden so gerne über unsere Ingenieurskunst, unsere Maschinen, unseren Hidden Champions. Und ja, in der Produktion und teilweise in der Logistik sind wir wirklich vorne dabei. Aber wenn ich mir den Vertrieb in den meisten Unternehmen anschaue – Software ausgenommen, und auch da gibt es Licht und Schatten – dann müssen wir ehrlich sein: Im Vertrieb sind wir kein Hightech-Land. Und das ist verrückt, denn Vertrieb ist die wichtigste Funktion im Unternehmen. Sales solves everything. Wenn der Umsatz nicht da ist, sind alle anderen Themen meistens auch nicht mehr viel wert. Markus Milz bringt es auf den Punkt: Er fragt in seinen Keynotes regelmäßig sein Publikum, wer der Meinung sei, dass sich die Welt in den letzten sechs Jahren drastischer geändert habe als in den 25 Jahren davor. 95 Prozent heben die Hand. Dann fragt er, wer das super findet. Da heben nur noch zögerlich 10 Prozent die Hand. Die meisten finden das eher doof – aber kannst du nicht ändern. Die entscheidende Frage ist die nächste: Hast du in den letzten sechs Jahren deinen Vertrieb, deine Strategie, dein Geschäftsmodell drastischer geändert als in den 30 Jahren davor? Da gucken die Leute meistens betreten auf den Boden. Nicht so richtig. Und genau das ist das Problem. Die Geschwindigkeit der Veränderung wird massiv unterschätzt Schau dir an, wie lange Technologien historisch gebraucht haben, sich durchzusetzen. Die Elektrizität: Edison erfand 1880 die Glühbirne. Erst 40 Jahre später war die Welt halbwegs elektrisch. Innovationen brauchten in der Regel fünf bis zehn Jahre, um sich durchzusetzen. Und dann kam ChatGPT. Zwei Monate bis zu 100 Millionen Usern. Heute, keine drei Jahre später, sind wir bei 1,2 Milliarden Usern. Das ist eine Geschwindigkeit, die alles, was wir bisher kannten, in den Schatten stellt. Wenn ich dann ins Publikum frage, wer KI auf dem Handy hat, melden sich 90 bis 95 Prozent. Frage ich, wer es richtig beruflich nutzt, sind es nur noch 20 Prozent. Die meisten nutzen es für Kochrezepte oder ihr Fitnessprogramm. Beruflich – oder gar im Sales – herrscht große Zurückhaltung. Vielleicht mal eine E-Mail schreiben lassen, mal etwas zusammenfassen. Aber dann ist meistens Schluss. Und das ist schade. Denn da fängt es ja erst an. Warum der deutsche Mittelstand zögert: Das Klopapier-Phänomen Markus erzählt eine wunderbare Anekdote von seinem Kollegen Professor Clemens Gewittke: Warum haben die Menschen während Corona eigentlich Klopapier gekauft? Weil Menschen aktionistisch getrieben sind. Wenn etwas Neues kommt und ich nicht weiß, was zu tun ist, mache ich irgendwas. In Frankreich kauften die Leute Rotwein und Kondome. In Amerika wahrscheinlich Waffen. In Deutschland eben Klopapier. Genau das beobachten wir aktuell beim Thema KI im Vertrieb: Es wird Klopapier gekauft. Irgendwas wird ohne Sinn und Verstand probiert. Das hat strukturelle Gründe. Deutschland hat in den letzten 80 Jahren enormen Wohlstand aufgebaut. Drei Millionen Unternehmen, viele Hidden Champions. Und wer viel hat, hat auch viel zu verlieren. Hinzu kommen die etablierten Sätze: „Es hat noch immer gut gegangen." Oder: „Das dürfen wir nicht wegen DSGVO." „Wo werden die Daten gespeichert?" „Das halluziniert doch." „Da gibt es Risiken und Nebenwirkungen." Und vor allem: „Ich will keine Fehler machen." Die deutsche Fehlerkultur als Bremse Eine durchschnittliche Buying-Center-Größe hat sich in den letzten 40 Jahren von drei auf 13 Personen erhöht. 10 Menschen mehr, die in eine Entscheidung eingebunden sind. Warum? Weil keiner mehr Risiken übernehmen will. Aus Angst, Fehler zu machen und damit die Karriere zu ruinieren, wird lieber gar nichts entschieden als das Falsche. Ich habe einen Kunden, der hat die Handynummern seiner Kunden aus dem CRM gelöscht, weil er sie ja nicht besitzen darf. Juristisch vielleicht korrekt – aber bringt das wirklich nach vorne? Eine Statistik bringt es auf den Punkt: 65 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben schon einmal eine Investitionsentscheidung wegen DSGVO nicht getroffen. Das läuft möglicherweise nicht ganz in die richtige Richtung. Während wir hier diskutieren, ob Daten auf deutschen oder amerikanischen Servern liegen, baut Jeff Bezos gerade einen 102-Milliarden-Dollar-Fonds auf, um genau diese zögerlichen Unternehmen zu kaufen. Projekt Prometheus: Wenn Bezos vor der Tür steht Jeff Bezos hat einen Fonds aufgelegt, den er Projekt Prometheus genannt hat. 102 Milliarden Dollar. Nicht nur er, ein paar andere sind auch dabei. Der Plan: Gute deutsche und europäische Unternehmen kaufen, bei denen echtes Know-how vorhanden ist – Ingenieurskultur, gute Hardware, tolle Maschinen –, die aber digital und vertrieblich schwach aufgestellt sind. Diese Unternehmen werden gekauft, in die Digitalisierung gebracht und ihr Wert wird auf das 10-, 20-, 50- oder 100-fache skaliert. Deutschland mit dem größten Mittelstand und den meisten Hidden Champions ist für Bezos ein Traumland. Und jetzt hast du als mittelständischer Unternehmer zwei Möglichkeiten: Du wartest, bis Bezos anruft. Oder du nimmst das Thema selbst in die Hand. Stell dir vor, Bezos ruft dich an und sagt: „Ich habe gerade zehn Unternehmen gekauft. Mach die mal fit. Digital, vertrieblich." Wenn du wartest, kauft er deinen Wettbewerber – und dann hast du ein echtes Problem. Das Gute: Du kannst heute mit relativ geringen finanziellen Mitteln sehr viel erreichen. KI ist ein Meister darin, Massendaten zu verarbeiten, zu aggregieren und zu intelligenten Strukturen zusammenzufassen. Was früher Konzernen vorbehalten war, kann heute auch ein 50-Mann-Mittelständler nutzen. Du musst es nur tun. Hebel 1: Inspiration tanken – die Reise nach Aarhaus Wie alles im Leben beginnt auch die Veränderung mit einer Emotion. Mit dem Gefühl: Worüber rede ich eigentlich? Wo will ich hin, wenn ich von Digitalisierung spreche? Wenn du heute zehn Unternehmen fragst, ob sie eine Digitalstrategie haben, sagen alle ja. Bittest du sie zu definieren, was sie meinen, bekommst du zehn komplett unterschiedliche Antworten. Markus empfiehlt einen Besuch in Aarhaus im Münsterland. Eine 40.000-Einwohner-Stadt direkt an der holländischen Grenze, die als digitalste Stadt Deutschlands gilt. Die Idee dort: Alles ist mit allem vernetzt. Du brauchst eine einzige App auf deinem Handy. Damit gehst du in den Supermarkt – ohne Geld, ohne Personal. Du gehst ins Hotel, ins Restaurant, ins Fitnessstudio. Du leihst dir Fahrräder oder Autos aus. Eine App, eine Verbindung. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personaldisposition – alles funktioniert ohne menschlichen Einsatz. KI macht uns wieder menschlicher Jetzt denkst du vielleicht: Total entmenschlicht. Ich sehe das anders. KI ist die Chance, dass wir Menschen wieder menschlicher werden. Wir werden von all dem Mist entlastet, auf den niemand Lust hat – Besuchsberichte schreiben, CRM pflegen, Buchhaltungsbelege sortieren. Stattdessen können wir uns auf das konzentrieren, was nur Menschen können: miteinander reden, Mittagessen gehen, ein Bier trinken, echte Beziehungen aufbauen. Gerade im Vertrieb ist das der eigentliche Wertbeitrag. Hinter Aarhaus steht Tobias Groten, der Chef von Tobit. Das Unternehmen hat in den 80ern und 90ern mit Fax-Software begonnen und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Heute haben sie eine eigene KI namens Sidekick. Immer wenn in Aarhaus ein Supermarkt, ein Kiosk, ein Hotel oder ein Restaurant pleite ging, hat Tobias gesagt: „Dann nehme ich das." Und weil er kein Hotelier oder Gastronom ist, sondern Techie, hat er das Konzept Hotel komplett neu gedacht. Das ist Disruption: nicht kontinuierliche Verbesserung, sondern radikales Neudenken. Hebel 2: Social Listening – Leads auf dem Silbertablett Wenn ich in einen mittelständischen Maschinenbauer komme und frage, was seine fünf Hauptvertriebskanäle für neue Projekte sind, höre ich in 95 Prozent der Fälle: Messen, Anfragen, Ausschreibungen, internationale Handelsvertreter und ein bisschen Cold Calling. Das war vor 20 oder 30 Jahren genauso. Wir sind aber im Jahr 2026. Schau dir das Organigramm an: Hier ist Marketing, das macht ein bisschen Homepage und Social Media. Hier ist Vertrieb, der geht raus oder macht das, was er immer gemacht hat. Das kann doch im Zeitalter von KI im Vertrieb nicht mehr sein. Ein konkretes Beispiel von Markus: Er hat einen Catering-Anbieter betreut. Was macht so ein Unternehmen normalerweise? Cold Calling. 100 Anrufe: „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." – „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." Mit etwas Glück sagen zwei oder drei „Lass uns mal sprechen" und am Ende gewinnst du vielleicht einen Kunden. Streuverlust: 98 Prozent. Demotivierend für jeden Vertriebler. So funktioniert modernes Social Listening Jetzt der neue Weg: Massenhaft Daten sind in Social Media verfügbar. Menschen gehen jeden Tag in Kantinen und schreiben auf Facebook oder Instagram, ob es geschmeckt hat oder nicht. KI aggregiert diese Daten. Du stellst fest: Bei Unternehmen XY haben sich in den letzten 12 Monaten 47 Mitarbeiter negativ über das Essen geäußert. Das ist ein klares Signal. Gleichzeitig schaut die KI in Pressemitteilungen: 2022 wurde ein Vierjahresvertrag mit dem aktuellen Caterer abgeschlossen. Der läuft 2026 aus. Die KI identifiziert das Buying Center und liefert dir den Hauptentscheider Peter Mayer inklusive Persönlichkeitsprofil: faktenbasiert, braucht erst Vertrauen, am besten Testimonials einsetzen. Das ist, als würde ein Freund anrufen und dir den perfekten Lead servieren – nur dass du diesen Freund nicht mehr brauchst. Du bekommst es systematisch jeden Tag, jede Woche geliefert. Statt 100 unqualifizierten Calls hast du fünf bis sieben hochwertige Leads. Du bist deutlich effizienter, weil du dich mit mehr interessierten Kunden beschäftigst. Und dein Team muss mental nur noch fünf statt 97 Absagen verarbeiten. Das Thema Resilienz spielt plötzlich eine ganz andere Rolle. Die Konsequenz: Sales und Marketing wachsen zusammen. Marketing liefert dem Vertrieb vorqualifizierte Leads. Du brauchst neue Strukturen – eine aggregierte Abteilung, die Datenmanagement, Sales, Marketing, KI und Digitalisierung unter einem Hut vereint. Mit alten Strukturen geht das nicht. Hebel 3: Das externe Lab – raus aus der Lähmung Warum wird das alles in deutschen Unternehmen so selten systematisch angegangen? Weil zehn Leute mitzureden haben. Weil der Betriebsrat viele Sachen nicht will. Wegen DSGVO, Compliance, Governance. Wegen der Fehlerkultur: Hier sind 100.000 Euro, berichten Sie in drei Monaten. Wenn dann noch keine richtigen Erfolge da sind – zack, ist die Karriere ruiniert. Aus diesen Gründen passiert intern relativ wenig. Oder es wird Klopapier gekauft. Markus' Lösung: ein externes Lab, analog zum Fraunhofer-Prinzip. Du lagerst die Entwicklung aus. Dort gelten komplett andere Spielregeln als im Mutterunternehmen: So baust du ein externes Innovationslab für deinen Vertrieb auf: 30-Tage-Entscheidungsregel: Innerhalb von 30 Tagen muss eine Entscheidung über jede Idee getroffen sein. Kein endloses Hin und Her. 90-Tage-Pilot: Innerhalb von 90 Tagen ist der Use Case pilotiert. Geschwindigkeit ist alles. Datenschutz extern lösen: Das Lab kümmert sich um DSGVO, Betriebsrat und Compliance – nicht deine interne IT. Use Cases systematisch bewerten: Wie groß ist der Impact? Wie hoch der Aufwand? Was ist das beste Verhältnis? Zurück ins Unternehmen: Wenn die Lösung läuft, holst du sie zurück und skalierst sie. Mit diesem Ansatz externalisierst du das, was du intern nicht hinbekommst. Im Lab sitzen Dienstleister, Kollegen vom Kunden und Experten. Sie definieren Use Cases, erstellen eine Roadmap und bringen die Themen schnell auf die Straße. Nach 90 Tagen hast du mega qualifizierte Leads, mega qualifizierte Tools und mega qualifizierte Prozessoptimierungen. Nicht nur im Vertrieb, sondern auch im Einkauf, in HR, in der Unternehmenskommunikation. Hebel 4: Schnittstellenprobleme mit KI lösen Jeder, dem ich das erzähle, sagt zunächst: „Bei uns ist das aber anders. Unsere Branche ist speziell. Unsere Kunden sind anders." Die grundlegenden Dinge bleiben aber gleich. Was sich in fast allen Branchen findet: eine Branchensoftware als zentrales System, dazu DATEV, Excel-Listen, diverse Spezialtools – und die reden kaum miteinander. Ein Beispiel aus der Sicherheitsbranche: Bei einem Großeinsatz wird zuerst ein Angebot an den Kunden erstellt. Dann folgt die Planung für das konkrete Event. Anschließend kommt die Zeiterfassung mit den Logins der eingesetzten Mitarbeiter. Glaubst du, es gibt einen vernünftigen Abgleich zwischen diesen Systemen? Fehlanzeige. Genau hier kommt KI ins Spiel: Sie führt verschiedene Systeme über Schnittstellen zusammen, die vorher nicht miteinander gesprochen haben. Vom analogen Mist zum optimierten Prozess Wichtig: Wenn du einen schlechten analogen Prozess einfach nur digitalisierst, hast du einen schlechten digitalen Prozess. Das bringt nichts. Die Zeitenwende ist der optimale Zeitpunkt, dein Unternehmen neu zu denken. Erst optimierst du die Prozesse und Strukturen. Dann digitalisierst du sie. Dann bringst du KI ins Spiel. Und wenn du das gemacht hast, hast du im Zweifel ein Tool, das du 1.000 anderen Unternehmen deiner Branche auch verkaufen kannst. Riesige Vertriebschancen. Ein konkretes Beispiel aus meinem Alltag: Früher war meine Kreditkartenabrechnung ein Riesenthema. Belege sammeln, am Ende des Quartals kam der Buchhalter, fragte nach fehlenden Belegen – mit wem warst du wann essen? Riesenaufwand. Heute habe ich eine App. Beim Bezahlen geht sofort ein Fenster auf: Beleg fotografieren, Gesprächspartner eintragen. Das CRM greift zu, ordnet einen Buchungssatz zu und schiebt alles automatisch in DATEV. Digitalisierter Prozess. Schneller, besser und am Ende auch billiger – weil die Buchhaltung hinten raus weniger Arbeit hat. Hebel 5: Dein digitaler Vertriebsassistent – treffe Alfred Die fünfte und letzte Stufe ist die Königsdisziplin: ein agentic AI-System, das wirklich für dich arbeitet. Markus und sein Sohn sind beide Batman-Fans. Bekanntlich heißt Batmans Butler Alfred. Genau so haben sie ihren neuen Kollegen genannt. Alfred basiert auf Open-Source-Architektur und hat alle großen Large Language Models angebunden: Gemini, Claude, Perplexity, ChatGPT, Grok. Alfred entscheidet selbst, welches Modell für welche Aufgabe am besten geeignet ist – oder am kostengünstigsten arbeitet. So sieht ein typischer Arbeitstag aus: Markus ist beim Kunden, auf dem Rückweg spricht er über WhatsApp in sein Handy: „Alfred, ich bin in 20 Minuten im Büro. Bestell beim Inder über Lieferando ein Chicken Tikka Masala. Und ich habe mit dem Kunden gerade ein größeres Projekt besprochen – Bedarfsanalyse, Workshop, Mitarbeiterinterviews, dann Training. Erstell schon mal das Angebot, du hast alle Daten." Wenn Markus im Büro ankommt, ist das Angebot zu 90 Prozent fertig. Die menschliche Verbesserungskompetenz bleibt entscheidend Wir Menschen haben eine sehr überschaubare Erstellungskompetenz. Wenn ich vor einem leeren Blatt Papier sitze und ein Marketingkonzept entwickeln soll, brauche ich Stunden. Eine KI liefert mir mit dem richtigen Befehl in Minuten eine 80-Prozent-Lösung. Was Menschen aber wirklich gut können, ist die Verbesserungskompetenz. Aus der 80-Prozent-Lösung machst du mit deiner Expertise eine 100-Prozent-Lösung. Genau deshalb glaube ich übrigens fest, dass das Thema KI im Vertrieb nicht den Tech-Companies gehört, sondern den Experten, die das Unternehmen, den Mittelstand, den Kunden verstehen. Programmieren musst du heute nicht mehr können. Das macht die KI für dich. Aber du musst das Geschäftsmodell verstehen, Erfahrungswissen mitbringen und die Kunden kennen. Auf dieser Basis bauen wir saubere Strukturen und saubere Prozesse. Mein Tipp aus dem Alltag: Wann immer mir jemand eine Aufgabe stellt, über deren Beantwortung ich länger als fünf Sekunden nachdenken müsste, mache ich das sofort mit meinem KI-Agenten. Die 5-Sekunden-Regel ist Gold wert. Quick Takeaways: Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick Geschwindigkeit als entscheidender Faktor: ChatGPT erreichte in 3 Jahren 1,2 Milliarden Nutzer – Veränderungen geschehen heute exponentiell schneller als früher. Klopapier-Falle vermeiden: Aktionismus ohne Strategie schadet mehr, als er nützt. Erst Vision, dann Struktur, dann Tools. Social Listening schlägt Cold Calling: Hochqualifizierte Leads auf dem Silbertablett statt 98 Prozent Streuverlust. Externes Lab nutzen: Was intern nicht geht, kannst du auslagern – mit 30-Tage-Entscheidungen und 90-Tage-Piloten. Strukturen neu denken: Marketing, Sales, Datenmanagement und KI gehören in eine integrierte Einheit – nicht in Silos. Digitaler Assistent als Game Changer: Ein agentic AI-System wie „Alfred" erledigt 80 Prozent der Vertriebsadministration für dich. Experten schlagen Techies: Wer Unternehmen, Mittelstand und Kunden versteht, schafft mit KI nachhaltigen Mehrwert. Fazit: Jetzt ist die Goldgräberzeit Wir reden viel von Krise, Unsicherheit und schwierigen Zeiten. Ein Historiker hat es kürzlich treffend formuliert: Die letzten 50 bis 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine absolute Ausnahmesituation. Das, was wir jetzt erleben, ist eigentlich die Normalzeit der Menschheitsgeschichte. Und schau dir an, wann die wirklich großen Unternehmen gegründet worden sind: meistens nicht in den guten Zeiten, sondern in Krisenzeiten. Weil ihre Gründer Trends erkannt haben, die andere übersehen haben. Genau deshalb ist jetzt eine Goldgräberzeit. Es gibt überall Chancen, wenn du sie sehen willst. Den Kopf in den Sand zu stecken hilft nicht – die anderen laufen dann an dir vorbei. Stell dir die Bezos-Frage: Wenn Bezos morgen dein Unternehmen kaufen würde, was würde er anders machen? Welche Stärken hat dein Unternehmen, die mit Digitalisierung und KI im Vertrieb auf das Zehnfache skaliert werden könnten? Mein Call to Action: Buche dir ein Strategiegespräch mit Markus und mir. Wir nehmen uns eine Stunde Zeit, schauen uns deine aktuellen Herausforderungen an und zeigen dir aus unserem Erfahrungshintergrund, wie du schnell zum Hightech-Vertrieb wirst. Die ersten drei, die sich anmelden, bekommen außerdem zwei Bestsellerbücher von Markus obendrauf. FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um KI im Vertrieb Was bedeutet Hightech-Vertrieb im Mittelstand konkret? Hightech-Vertrieb bedeutet, dass deine Vertriebsorganisation modern aufgestellt ist – mit aktueller Technologie, intelligenten Prozessen und einer Struktur, die zur heutigen Zeit passt. Es geht darum, KI im Vertrieb, Social Listening, datenbasierte Lead-Qualifizierung und digitale Assistenten so einzusetzen, dass dein Team mehr Umsatz und Marge generiert – und sich gleichzeitig auf das Menschliche konzentrieren kann. Wie kann ich meinen Vertrieb digitalisieren, ohne riesige Budgets zu haben? Das Schöne an aktueller KI-Technologie ist, dass du mit überschaubaren finanziellen Mitteln viel erreichen kannst. Starte mit einem Erkenntnis-Workshop, identifiziere die größten Hebel und beginne mit konkreten Use Cases statt mit Großprojekten. Ein externes Lab kann helfen, schnell Ergebnisse zu liefern, ohne deine interne IT zu blockieren. Was ist Social Listening und wie hilft es im B2B-Vertrieb? Social Listening bedeutet, dass KI öffentlich verfügbare Daten aus Social Media, Pressemitteilungen und Bewertungen analysiert und daraus Verkaufschancen identifiziert. Im B2B kannst du so gezielt Unternehmen finden, die gerade mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind oder deren Verträge auslaufen – inklusive der relevanten Entscheider. Wie überwinde ich interne Widerstände wie DSGVO oder Compliance? Diese Themen sind real, aber lösbar. Ein externes Innovationslab kümmert sich um diese Hürden, weil dort andere Spielregeln gelten als im Mutterunternehmen. So kannst du innerhalb von 90 Tagen pilotieren, was intern jahrelang dauern würde – und holst die fertige Lösung dann zurück ins Unternehmen. Ersetzt KI den Vertriebsmitarbeiter? Nein, im Gegenteil. KI nimmt dir die Routinearbeit ab – CRM-Pflege, Besuchsberichte, Angebotserstellung. Damit kannst du dich auf das konzentrieren, was nur Menschen können: echte Beziehungen aufbauen, Vertrauen schaffen, komplexe Verhandlungen führen. KI macht Vertrieb wieder menschlicher. Sag mir deine Meinung Ich bin echt gespannt: Wo stehst du gerade beim Thema KI im Vertrieb? Bist du schon mitten in der Umsetzung oder noch im Klopapier-Modus? Schreib mir deine Erfahrungen, deine Herausforderungen oder deine Erfolgsgeschichten in die Kommentare. Und wenn dir diese Folge weitergeholfen hat, dann teile sie gerne mit deinem Netzwerk. Welcher der fünf Hebel ist für dich der spannendste?

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Future Classics
Opel Calibra - Folge 122

Future Classics

Play Episode Listen Later May 26, 2026 37:24


Für diese Folge ziehen wir uns den bunten Carlo-Colucci-Pullover an, werfen uns in die Moonwashed Jeans und beamen uns zurück ins Deutschland der Wendezeit. Dabei hilft uns ein Traumwagen von damals. Ein sportliches Coupé für vier, das viel teurer aussieht als es tatsächlich ist. Und das gilt heute immer noch, denn wie sprechen vom Opel Calibra, der auf die Technik des Opel Vectra zurückgreift. Seinem Erfolg steht das damals nicht im Weg, ganz im Gegenteil. Doch wie sieht's auf dem Weg in die Karriere als Oldtimer aus? Darüber sprechen – fast genau 30 Jahre nach Einstellung der Produktion – Frank Otero Molanes, Jens Seltrecht und Lukas Hambrecht.Executive Producer: Christoph Falke & Ruben Schulze-FröhlichProjektleitung: Lukas HambrechtSounddesign & Produktion: Fabian SchäfflerMarketing und Ansprechpartner: Bastian SchonauerCopyrights Cover: www.oldtimer-markt.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Podcasts von Tichys Einblick
Pfingsten heißt: Mauern weg! - TE Wecker am 24.05.2026

Podcasts von Tichys Einblick

Play Episode Listen Later May 23, 2026 48:32


Pfingsten heißt: Mauern weg! Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Doch Peter Hahne sieht in Deutschland vor allem eines am Werk: den Zeitgeist. Und schlimmer noch: den Ungeist. In diesem Gespräch zieht er den Bogen von der biblischen Pfingstgeschichte bis zur Gegenwart: vom Turmbau zu Babel, von Sprachverwirrung und Selbstvergottung, bis zu einer Politik, die Mauern baut, Brandmauern pflegt und das Gespräch verweigert. Pfingsten, sagt Hahne, sei eigentlich das Gegenprogramm: Menschen verstehen einander wieder. Mauern fallen. Brücken entstehen. Doch in Deutschland geschieht das Gegenteil. Kirchen, die einst Räume für Widerspruch öffneten, schließen heute Gesprächsformate. Parteien, die früher den Ausgleich suchten, verbarrikadieren sich hinter Abgrenzungsritualen. Eine CDU mit dem C im Namen rede zwar von Konsens, grenze aber Millionen Wähler aus. Ein TE Wecker Gespräch mit Peter Hahne am Pfingstsonntag. Hier finden Sie Peter Hahne Bücher: https://live.tichyseinblick.shop/produkt/hahne-warum-macht-ihr-uns-kaputt/ Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns

einfach ganz leben
Einsamkeit verstehen und überwinden mit Prof. Maike Luhmann

einfach ganz leben

Play Episode Listen Later May 22, 2026 46:00


+++ Infos zu unseren Sponsoren, Links zu Rabattaktionen etc.: lnkfi.re/einfachganzleben +++ Sind wir heute einsamer denn je – oder sprechen wir nur endlich mehr darüber? Wann machen unsere modernen Lebensumstände uns einsam und wann bewahren sie uns im Gegenteil sogar davor? Die Psychologieprofessorin Maike Luhmann forscht seit 15 Jahren zu Einsamkeit. Im Gespräch mit Jutta Ribbrock erzählt sie einfühlsam und wissenschaftlich fundiert von ihren Erkenntnissen: Wann wird Einsamkeit gefährlich? Wie können wir uns davor bewahren, in eine Einsamkeitsspirale zu geraten? Macht die Digitalisierung uns wirklich einsamer? Und wie sollte unsere Gesellschaft aussehen, um uns gut vor Einsamkeit zu schützen – und was können wir selbst tun, um dazu beizutragen?Zum Weiterhören und Stöbern:Prof. Dr. Maike Luhmann, Einsamkeit – Warum sie uns alle betrifft (Buch und Hörbuch)Angebote bei Einsamkeit: kompetenznetz-einsamkeit.deGemeinsam für mehr Miteinander in Bochum: vereintbochum.deDie Titelmelodie dieses Podcasts findet ihr auf dem Album balance moods – Ein Tag in der Natur.Noch viel mehr Tipps zu einem bewussten Lebensstil findet ihr auf einfachganzleben.de.Besucht uns auch bei Facebook und Instagram.Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: einfachganzleben@argon-verlag.deIhr könnt Jutta auch direkt schreiben: jutta@juttaribbrock.deUnd ihr findet sie bei Instagram: @jutta_ribbrock Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Evangelium
"Eins in der Liebe – trotz aller Unterschiede" - Gespräch mit Martin Bartsch

Evangelium

Play Episode Listen Later May 21, 2026 9:41


Im Podcast "Blick in die Bibel" erklärt Martin Bartsch heute, wie er Liebe im Krankenhausalltag lebt: "Ein freundlicher Blick, ein Lob – das baut Menschen auf."Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium betet Jesus: "Alle sollen eins sein – wie du in mir bist und ich in dir." Martin Bartsch deutet: "Das ist Einheit in der Liebe: Wenn wir im Geist Gottes handeln, spüren wir plötzlich eine Resonanz." Diese Einheit ist "keine Uniformität, sondern ein Band der Liebe – das Gegenteil von Spaltung".Warum kleine Gesten der Liebe die Welt verändern, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast.Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor Grundlegung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin. (Joh 17,20-26)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

Hi, Baby! Der Mama-Podcast
12 Kommunikations-Tipps für mehr Verständnis & engere Bindung und weniger Machtkampf

Hi, Baby! Der Mama-Podcast

Play Episode Listen Later May 20, 2026 18:05


Laut Thomas Gordnon gibt es 12 Kategorien von Antworten, die sofort zu einer "Kommunikationssperre" führen. Als mir neulich eine Freundin davon erzählte, und wir diese 12 Kategorien durchgegangen sind, hatte ich so viele Aha-Momente, dass ich wusste: das muss ich mit euch teilen! In diesem AHA! Moment stelle ich euch die 12 Kommunikationssperren nach Thomas Gordon vor, und zeige euch eine super simple Alternative, die jedes Mal genau das Gegenteil bewirkt: ihr kommt in die Kommunikation, stärkt dadurch eure Beziehung und Verbindung und erfahrt dadurch so viel mehr von eurem Kind und dem eigentlichen Thema hinter einer Aussage...Du bekommst: ✔ alltagsnahe Beispiele (mit typischen Eltern-Sätzen) ✔ zu jeder Kommunikations-Sperre eine simple Alternative, die Verbindung öffnet statt schließtFür weniger Machtkampf und mehr „Ich fühl mich gesehen“.

Paula KOMMT
391 - Zusammen ist man mehr allein

Paula KOMMT

Play Episode Listen Later May 19, 2026 52:06 Transcription Available


Wenn man toxische Beziehung googeln würde, käme vermutlich ein Bild von Marias Ex-Partnerschaft. Wobei Partnerschaft wirklich das falsche Wort ist. Manchmal ist man zusammen eben doch nicht weniger allein. Sondern im Gegenteil. Meine Freundinnen bei AMORELIE haben eine eigene Kollektion herausgebracht! Sechs Eigenmarken für alle Körper und alle Bedürfnisse. Mit dem Code LIEBENLERNEN kannst du sie zum Probierpreis testen: https://www.amorelie.de/amorelie-collection/?utm_source=paulaliebenlernen&utm_medium=podcast&utm_campaign=amorelie Du willst ein paar Dinge aus deiner Kindheít aufräumen und dabei spielerisch schöne Tage erleben? Komm mit in mein Sommercamp für Frauen! Das spaßigste Retreat, dass ich je veranstaltet habe, gibt es hier: https://paulalambert.de/camp-paula/

Hörbar Rust | radioeins

Er will immer alles ganz genau von seinem Publikum wissen – Herkunft, Arbeit, Beziehungstand. Nur über sich selbst verrät Stand-Up Comedian Daniel Luis – fast – nichts und macht daraus bewusst ein Mysterium. Bei Social Media geht Luis längst durch die Decke, dank eines besonderen Kunstgriffs, der ihm ein Alleinstellungsmerkmal in der Comedy-Szene einbrachte. Sein Spezialgebiet ist die spontane Interaktion & gnadenlose Crowdwork mit seinen legendären Autotune-Einlagen, die inzwischen Kultstatus erreicht haben. Mit seinem Publikum kommuniziert er überwiegend in einer Art Gesang, verstärkt mit dem sogenannten Autotune-Effekt in seinem Mikrofon, was für Lacher auf beiden Seiten sorgt und die Gäste als Teil seines Programms integriert – freiwillig oder unfreiwillig. Geboren und aufgewachsen in Berlin-Wedding, verarbeitet Luis Themen wie Herkunft, Multikulti-Alltag in Berlin und persönliche Lebenserfahrungen in seinem Solo-Programm "HYPERAKTIV", wo er auch aus seinem ADHS keinen Hehl macht, ganz im Gegenteil, die Kraft reicht für vier Shows wöchentlich in den angesagtesten Comedy Clubs Berlins und auch noch für den 030 Comedy Podcast, den er zusammen mit Philipp Uckel moderiert. Playlist: Will.I.AM Taboo - East L.A. Bud Spencer - Banana Joe Notorious B.I.G - Juicy AK Ausser Kontrolle - Berlin Wailing Souls - Jah Jah give us Life Bob Marley - Three Little Birds PhD - I won’t let you down Eddy Murphy - Party all the time Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

She drives mobility
Wer darf mobil sein - und wem wird Mobilität politisch gewollt wieder entrissen? Raul Krauthausen und das Ende von Muva.

She drives mobility

Play Episode Listen Later May 17, 2026 36:01


Raul lebt in Berlin, hat keinen Führerschein, seine Frau auch nicht. Barrierefreiheit im ÖPNV ist für ihn, wie er selbst sagt, das A und O. Er kann sich noch daran erinnern, wie es in den 80ern war: kein Bus mit Rampe. Das änderte sich in den 90ern – aber nicht, weil die Politik es so wollte, sondern weil die alten Busse wegen Umweltschutzauflagen nicht mehr zugelassen wurden. Die neuen hatten dann plötzlich alle Rampen. Raul lernte mit 16 Jahren, alleine Bus zu fahren. Was andere mit 5 lernen. Den Sonderfahrdienst gibt es in Berlin seit Jahrzehnten. Eine Revolution, als er eingeführt wurde. Aber die Buchung lief lange per Telefon, Fax oder E-Mail. Manchmal 23 Stunden Warteschleife. Drei Wochen Vorlaufzeit. Keine App. Keine Echtzeitverfügbarkeit. Die Welt der Ride-Hailing-Apps hatte sich längst weitergedreht – der Sonderfahrdienst nicht. Dann las Raul, dass der Sonderfahrdienst neu ausgeschrieben wird. Und er hatte eine Idee: Warum nicht VIA, die schon mit dem Berlkönig gezeigt hatten, was digitale On-Demand-Mobilität kann, in die Ausschreibung bringen? Der Berlkönig hatte von Anfang an zwei barrierefreie Fahrzeuge – weil die damalige Projektleiterin Raul einfach gefragt hatte, was es braucht. VIA bekam den Zuschlag. Der Sonderfahrdienst wurde digital. 50 Prozent der Fahrten werden per App gebucht. Raul kann jetzt spätabends auf einer Party schauen, wann der nächste WIRmobil für ihn verfügbar ist – und eine halbe Stunde später zuhause sein. Was ihn sonst eine Stunde gekostet hätte, weil Aufzüge nicht funktionierten. Und dann kam der MUVA, ein Angebot der BVG, entwickelt mit VIA. Barrierefrei, digital buchbar. Seitlicher Einstieg mit Rampe, wie beim klassischen Bus – schnell, würdevoll, ohne den umständlichen Hublift-Prozess. Das Fahrzeug kam in BVG-Design. Es fühlte sich wie ein Verkehrsmittel an – nicht wie Sondertransport. Zu Hochzeiten: bis zu 1.000 Fahrgäste am Tag. Menschen im Rollstuhl, ja – aber auch Eltern mit Kinderwagen, ältere Menschen, Menschen mit Angststörungen, die nicht U-Bahn fahren können. Der MUVA schloss Lücken, die entstehen, wenn ein Aufzug kaputt ist und der nächste einfach... auch kaputt ist. Hier wurden sogar 98 Prozent mobil gebucht. Arne-Steffen Möller ist Partner Success Manager bei VIA, Anbieter von On-Demand-Software und in Deutschland maßgeblich daran beteiligt, barrierefreie Mobilität nicht nur zu denken, sondern auch umzusetzen. VIA war als Technologiepartner der BVG hinter dem Berlkönig, dem WirMobil und zuletzt dem MUVA. Im Gespräch erklärt er, welche Überzeugungsarbeit es brauchte, Digitalisierung überhaupt erst in eine klassische Betriebsausschreibung hineinzubekommen, wie eine App individuelle Assistenzbedarfe abbilden kann – von der Treppenhilfe bis zur Begleitung am Start – und warum gute Software allein nichts ausrichten kann, wenn der politische Wille fehlt, Angebote langfristig zu finanzieren. Sein Appell: verbindliche Standards für barrierefreie Fahrzeuge in Ausschreibungen und Planungssicherheit für die Menschen, die darauf angewiesen sind. Denn: Der Muva wurde eingestellt. Was bleibt, ist ein Nachfolgeservice des VBB, der das Gegenteil von Fortschritt ist: keine App, nur Telefon, klassische Taxizentrale, keine Garantie auf ein barrierefreies Fahrzeug. Wer an einem defekten Aufzug steht und anruft, hört manchmal: kein barrierefreies Taxi verfügbar. Oder: kommt in einer Stunde. Raul bringt es auf den Punkt: Das Kostenargument ist das Totschlagargument unserer Zeit. Es wird gegen Klimaschutz benutzt, gegen Gleichberechtigung, gegen Inklusion. Aber niemand rechnet, was es kostet, Dinge ständig neu zu erfinden. Den Berlkönig aufgebaut, abgebaut. Den MUVA aufgebaut, abgebaut. Fahrer*innen eingestellt, entlassen, eingestellt, entlassen. Konzepte über Konzepte – und am Ende: Rückschritt. Dabei wäre die Vision so klar: Sonderfahrdienst, ÖPNV und Taxiverkehr aus einer Hand gedacht, aus einem Topf finanziert, mit verbindlichen Standards für Barrierefreiheit in jeder Ausschreibung.

einfach produktiv - der Podcast rund um Zeitmanagement, Selbstmanagement und eine hohe Team-Produktivität
Wie viel Struktur brauchst du wirklich – Interview mit Martin Sänger

einfach produktiv - der Podcast rund um Zeitmanagement, Selbstmanagement und eine hohe Team-Produktivität

Play Episode Listen Later May 9, 2026 30:45 Transcription Available


Weißt du, wo dein größter Engpass ist? Du hast wahrscheinlich ein Gefühl dafür. Aber Klarheit ist besser als Gefühl. Das kostenlose Zeitnutzer Quiz gibt dir in 7 Minuten eine präzise Diagnose deines Zeitsystems und zeigt dir, welcher nächste Schritt für dich jetzt Sinn macht. → Zeitnutzer Quiz startenBrauche ich mehr Struktur oder weniger? Diese Frage hat keine universelle Antwort. Denn Struktur ist nicht für jeden gleich: Was dem einen Halt gibt, schnürt dem anderen die Luft ab.Martin Sänger ist Vertriebsprofi für Nicht-Verkäufer, Buchautor und Sparringpartner für den Vertriebsalltag und in puncto Struktur ziemlich genau das Gegenteil von mir. Wir sprechen darüber, woran man erkennt, ob man zu viel oder zu wenig Struktur hat, warum Verständnis und Spaß oft bessere Treiber sind als pure Disziplin und wie Martin ein ganzes Buch in wenigen Wochen fertiggestellt hat, ohne es je zu tippen.Das Gespräch fand im Januar 2026 live auf YouTube statt, im Rahmen meines Zeitnutzer Clubs.Links und Bücher aus dieser Episode:Aufzeichnung auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=8JbocGUTYWM&t=2s"Ich hasse verkaufen" von Martin Sänger: https://amzn.to/4whDNAV"UNBESIEGBAR: Mit Vollgas in den Crash" von Martin Sänger & Ben Schulz: https://amzn.to/49hOqK4Die Webseite von Martin Sänger: https://www.martinsaenger.deZeitnutzer Club: https://ivanblatter.link/club Bereit für mehr Klarheit? Statt weiter auf dein Bauchgefühl zu vertrauen: Mach das Zeitnutzer Quiz und sieh schwarz auf weiß, wo dein System trägt und wo nicht. 7 Minuten. Sofortige Auswertung.→ Jetzt Quiz starten

HeuteMorgen
Neuer Kodex: Wie die Schweizer Medien mit KI umgehen wollen

HeuteMorgen

Play Episode Listen Later May 7, 2026 11:51


Künstliche Intelligenz kann Stimmen imitieren, Texte schreiben und Bilder erstellen. Das löst Fragen aus: Welche journalistischen Inhalte sind echt? Welche künstlich? Mit einem neuen, gemeinsamen KI-Kodex will die Schweizer Medienbranche für mehr Transparenz sorgen. Weitere Themen in dieser Sendung: · In der EU sollen KI-Anwendungen verboten werden, mit denen sexualisierte Deepfakes erstellt werden können, also zum Beispiel gefälschte Porno-Videos oder Nackt-Bilder. Darauf haben sich Vertreterinnen und Vertreter des EU-Rats und des EU-Parlaments geeinigt. · US-Präsident Donald Trump hat sich zuversichtlich gezeigt, dass es bald eine Einigung zwischen den USA und dem Iran geben könnte. Der Iran habe Zugeständnisse gemacht, sagte Trump vor den Medien. Aus dem Iran hiess es: Die Berichte über eine bevorstehende Einigung seien überzogen. · Teilzeitarbeit boomt in der Schweiz, doch das Modell steht auch in der Kritik. Es wird befürchtet, dass wegen vieler Teilzeit arbeitender die Lohnbeiträge in die AHV sinken. Nun zeigen neue Zahlen, dass das Gegenteil der Fall ist.