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In dieser Folge spreche ich mit Dr. Stephan Barth, promoviertem Mediziner und interdisziplinärem Lebenswissenschaftler, über die heimlichen Heldinnen unseres Stoffwechsels: die Mitochondrien. Diese winzigen Zellkraftwerke, nur 1,5 Mikrometer groß und milliardenfach in unserem Körper vorhanden, entscheiden darüber, wie viel Energie wir haben, wie wir altern und wie gesund wir bleiben. Stephan Barth hat fast zwei Jahrzehnte in der Karlsruher Ernährungs- und Präventionsforschung gearbeitet und nimmt mich mit auf eine Reise durch zwei Milliarden Jahre Evolution, hinein in die Welt der Energieproduktion unserer Zellen. Wir sprechen darüber, warum unsere Mitochondrien ausschließlich von der Mutter kommen, wieso sie als Dirigentin im Orchester des Alterns gelten und welche Energievampire sie tagtäglich schwächen. Außerdem geht es um die Rolle von Bewegung, Ernährung, Stress und Schlaf, um die Bedeutung von Coenzym Q10, NAD+, Urolithin A und anderen Nahrungsergänzungsmitteln und darum, wie wir unsere Mitochondrien-Fitness messen und gezielt stärken können. In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen: • Warum nennt Stephan Barth die Mitochondrien die heimlichen Heldinnen unseres Stoffwechsels? • Wie entstand die zwei Milliarden Jahre alte Symbiose zwischen Bakterien und unseren Zellen? • Warum erbst du deine Mitochondrien ausschließlich von deiner Mutter? • Wie viel ATP produziert dein Körper tatsächlich an einem einzigen Tag? • Was sind freie Radikale, und wieso sind sie nicht nur schlecht? • Wie funktioniert die Mitophagie, also die Selbstreinigung deiner Zellkraftwerke? • Was bewirken Bewegung, Fasten, Kälte und sekundäre Pflanzenstoffe als positive Stressoren? • Was sind die größten Energievampire für unsere Mitochondrien im Alltag? • Warum gelten Mitochondrien als Dirigentin im Orchester des Alterns? • Wie können wir unsere Mitochondrien-Fitness überhaupt messen? • Was brauchen Mitochondrien an Mikronährstoffen und welche Ernährung tut ihnen gut? • Was hält Stephan Barth von Nahrungsergänzungsmitteln wie NAD+, NMN, Urolithin A oder Spermidin? Weitere Informationen zu Dr. Stephan Barth findest du hier:Website: www.drstephanbarth.com LinkedIn: linkedin.com/in/dr-stephan-barthBuch: Die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels von Lea Hümbs, Stephan Barth - styriabooks.at Du interessierst dich für Gesunde Langlebigkeit (Longevity) und möchtest ein Leben lang gesund und fit bleiben, dann folge mir auch auf den sozialen Kanälen bei Instagram, TikTok, Facebook oder YouTube. https://www.instagram.com/nina.ruge.official https://www.tiktok.com/@nina.ruge.official https://www.facebook.com/NinaRugeOffiziell https://www.youtube.com/channel/UCOe2d1hLARB60z2hg039l9g Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin. STY-284
Isabelle Gschwend ist Dirigentin, Jurorin, Musikpädagogin und Kinderbuchautorin – und eine von nur vier Frauen unter rund 60 teilnehmenden Vereinen in der ersten Stärkeklasse am Eidgenössischen Musikfest (EMF). Die klare Mehrheit der Vereine wird von Männern dirigiert. Woran liegt das? «Ich vermute, dass es wegen fehlender Vorbilder auch weniger Frauen gibt, die sich das zutrauen», sagt Isabelle Gschwend. Sie selbst ist genau so ein Vorbild. Über zehn Jahre leitete sie das regionale Jugendblasorchester Oberer Sempachersee und engagierte sich dabei stark in der Nachwuchsförderung. Sie hat unter anderem eine Kinderbuchreihe mit musikalischer Begleitung geschrieben. «Beim Musizieren sollen sich die Kinder auch bewegen dürfen», erzählt sie. So will sie schon die Kleinsten für die Blasmusik begeistern und gewinnen. Im SRF Musikwelle Brunch spricht Isabelle Gschwend über ihre Anfänge als «stolze Jugendmusikantin», über ihre Faszination fürs Dirigieren und darüber, wie bereichernd sie ihre Arbeit als Jurorin erlebt. Und sie macht deutlich, wie wichtig Wettbewerbe für Musikvereine sind.
International bekannt ist Graziella Contratto als Dirigentin. Jetzt hat die bald 60-Jährige aus einer Krise heraus ihren ersten Roman publiziert. Darin schreibt sie über ihre Kindheit in Schwyz in den 1970er-Jahren. Im Gespräch sagt sie auch, wie sich ihr Verhältnis zur römisch-katholischen Kirche verändert hat. Weitere Themen:Der Alltag war getaktet durch kirchliche Festtage, heidnische Bräuche und Musik: Wie hat dieses Schwyz sie geprägt?Als Mädchen spielte sie Klavier, Geige und später auch Orgel. Im Roman fokussiert sie auf die Geige. Warum?Andere leiden Qualen beim Schreiben, Contratto empfindet grosses Glück. Wie das?Was ist der Unterschied zwischen Dirigieren und Schreiben?Die ehemalige Töchternschule Theresianum Ingenbohl ist heute offen für alle Geschlechter: Was hat Contratto dort fürs Leben gelernt?Welche Rolle spielte der christliche Glaube im Schulalltag?Neben Micheline Calmy-Rey und Carla Del Ponte gehört auch Contratto zu den prominenten Absolventinnen: Macht sie das stolz?Seit zwanzig Jahren gibt sie Dirigier-Workshops für Manager: Welches sind ihre Erkenntnisse?Die Institution Kirche hat viele Fehler gemacht. Trotzdem ist Contratto immer noch Mitglied: Warum?Der Roman von Graziella Contratto: «Meitsch», Atlantis-Verlag, 173 Seiten.
Es ist ein Wochenende ganz im Zeichen einer einzigen Künstlerpersönlichkeit. Das Mainzer Komponist*innen-Porträt stellt jedes Jahr eine prägende Person der Gegenwartsmusik mit Konzerten, Gesprächen und Einblicken in ihr Schaffen in den Mittelpunkt. In diesem Jahr ist es der griechischen Dirigentin und Komponistin Konstantia Gourzi gewidmet. Ihr Werk reicht von Orchester- und Kammermusik bis hin zu Musiktheater und moderner Filmmusik. 2023 wurde sie als Komponistin des Jahres mit dem Opus Klassik ausgezeichnet. Im Gespräch erzählt sie über die Konzerte beim Porträt und wie es ist, als Dirigentin und Komponistin die eigenen Kompositionen an andere Dirigenten abzugeben.
Aus ihrer Wahlheimat Bayern auf Welttournee: Die kubanische Dirigentin, Komponistin und Organistin Yudania Gómez Heredia tourt zurzeit mit Popstar Rosalía - und dirigiert unter anderem deren Hit "Berghain".
Aus ihrer Wahlheimat Bayern auf Welttournee: Die kubanische Dirigentin, Komponistin und Organistin Yudania Gómez Heredia tourt zurzeit mit Pop-Ikone Rosalía. Sie leitet das Orchester, das die Sängerin begleitet, unter anderem beim Hit "Berghain".
Machtkampf in Venedig: Das Opernhaus "La Fenice" trennt sich von Beatrice Venezi, noch bevor sie ihr Amt antritt. Anlass dafür war ein Interview der Dirigentin.
Als Kind in den 90er Jahren hat er liebend gerne am Computer gespielt – und dank der Musik dieser ersten grossen Videogames viel über Komposition gelernt. Aus dem kleinen Computernerd von damals ist der mehrfach Grammy-dekorierte Star Jon Batiste geworden. Im Musikmagazin erzählt er von seiner Faszination für Game-Musik, aber auch davon, wie wir Gefahr laufen uns in der Welt der Algorithmen selbst zu verlieren. 01:03 – Song of Storms & Talk Vor zwei Wochen hat Jon Batiste seine Interpretation einer Computerspiel-Melodie ins Netz gestellt – Song of Storms – und viel Aufmerksamkeit erregt damit. Im Talk erzählt er von seiner Faszination für die Game-Komponisten der 90er Jahre und davon, wie wichtig es ist, das innere Kind zu bewahren. 21:43 – Wochenrückblick Nachdem Markus Hinterhäuser gegangen ist, folgt Karin Bergmann als Interims-Intendantin der Salzburger Festspiele. Die deutsch-kolumbianische Dirigentin und Pianistin Anna Handler wird ab diesem Sommer Conductor in Residence bei den Los Angeles Philharmonic. Und wir gehen auf den Dancefloor: In der Ausstellung «No Time to Lose» des Nidwaldner Museums. 37:55 – Konzert-Tipp Das Zurich Jazz Orchestra lädt die Südkoreanische Sänger Song Yi Jeon ein – im Rahmen der «Female Composers Series» 40:38 – Neu auf meiner Playlist Die Komponistin Maria Schneider schreibt Musik, die uns allen wieder beibringen soll, zuzuhören. «American Crow» heisst ihr neuestes Werk: Anspruchsvolle aber auch heilsame Musik. 47:27 – Musikfrage Warum ist es so schwierig über Musik zu reden? Darüber hat sich der Autor Peter Kraut Gedanken gemacht. 52.08 – Mahler zum Schluss Das Basler Sinfonieorchester legt die erste Einspielung unter dem neuen Leiter Markus Porschner vor: Die 2.Sinfonie von Gustav Mahler.
Eine Sendung zum runden Geburtstag der Entlebucher Jodlerin. Am 7. April feierte Vreni Alessandri-Stadelmann ihren 70. Geburtstag. Die «Fiirabigmusig» würdigt die Entlebucher Jodlerin mit einer Auswahl von Aufnahmen aus ihrer langen und prägenden musikalischen Laufbahn. Bereits als Vierjährige stand Vreni Alessandri auf der Bühne. Zusammen mit ihrem Bruder Franz Stadelmann bildete sie über Jahrzehnte eines der bekanntesten Jodelduette der Schweiz. Mit Liedern wie «Oh Äntlibuech» wurde das Duo weit über die Region hinaus bekannt. Zahlreiche Radio- und Fernsehauftritte sowie Auszeichnungen wie zwei goldene Schallplatten oder ein Prix Walo zeugen von dieser erfolgreichen Zeit. Auch neben dem Duett war Vreni Alessandri vielseitig tätig: Sie gründete den Trachtenchor Schüpfheim und prägte ihn während 35 Jahren als Vorjodlerin und Leiterin. Zudem wirkte sie während elf Jahren als Dirigentin und Vorjodlerin beim Jodlerklub Maiglöggli Willisau. Neben dem Jodeln schrieb sie Gedichte, Liedtexte und Theaterstücke. Heute ist es ruhiger geworden um Vreni Alessandri. Öffentliche Auftritte sind selten, die Musik ist aber weiterhin ein wichtiger Teil ihres Lebens. Die Sendung blickt zurück auf ihr musikalisches Schaffen und würdigt eine Persönlichkeit, die die Schweizer Jodelszene über Jahrzehnte mitgeprägt hat.
Was Karina Canellakis vom Geigespielen für das Dirigieren gelernt hat und wie sie über Beruf und Privatleben denkt, erfahren Sie in dieser Folge von „Erstklassisch mit Mischke“.
Als eine der erfolgreichsten Dirigentinnen unserer Zeit gehört Anu Tali zu den Künstlerinnen, die in der Welt der klassischen Musik nach frischen musikalischen Wegen sucht.
Dirigentin Dorothy Khadem-Missagh, im Gespräch mit Alice Herzog
19. Februar 1841: Sich für die Rechte der Frauen stark machen, geht auch mit Musik. Die Schwedin Elfrida Andrée hat als Organistin, Komponistin und Dirigentin eine Pioniertat nach der anderen vollbracht.
Zu dieser besonderen 60. Jubiläumsfolge (Wahnsinn!) wollte ich auch einen besonderen Gast einladen, und das hat geklappt: Giedrė Šlekytė ist in dieser Folge zu Gast. In der Musikwelt ist sie bereits ein bekannter Name, denn sie ist Dirigentin auf den großen Bühnen. Giedrė war noch nicht 30, als sie die Hauptverantwortung für ein Orchester bernommen hat. Heute ist sie weltweit unterwegs, am häufigsten jedoch im deutschsprachigen Raum.Wir sprechen über ihren Weg zu den großen Bühnen, über die Besonderheiten ihrer Arbeit und über große Wünsche. Es war ein sehr gemütliches Gespräch. Macht es euch bequem und lauscht hinein.-----Geschenke aus Litauen: https://litauentogo.de/shop/ -----FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG des PODCASTS: Wenn ihr diesen Podcast unterstützen möchtet, lade ich euch ein das zu machen. Dies würde helfen, die Produktionskosten zu deckenund die Möglichkeiten des Podcast zu erweitern. Ob drei, neun Euro oder mehr, so wie ihr es für richtig hält: https://www.buymeacoffee.com/litauentogo------MITGLIEDER der „Litauen to go“ – Community wissen mehr. Seid dabei: patreon.com/PostausLitauen -----INSTAGRAM: https://www.instagram.com/litauen_to_go/ FACEBOOK: https://www.facebook.com/litauentogo----HINTEGRUNDMUSIK:“New Start” by LiQWYD Creative Commons — Attribution 3.0 Unported — CC BY 3.0Free Download / Stream: http://bit.ly/new-start-liqwyd „Acousticaly driven instrumental“ by Hyde - Free InstrumentalsCreative Commons — Attribution 3.0Unported — CC BY 3.0
Marie Jacquot bewegt Menschen und Musik, positiv und voller Energie. Das kommt gut an – bei Orchestern, Chören und auch beim Publikum. Aktuell ist Marie Jacquot eine der gefragtesten jungen Dirigentinnen. Ihren Weg prägen Disziplin, Leidenschaft und Intuition: von der Pariser Tennisjugend-Elite über die klassische Posaune zum Dirigentenpult. Teamgeist steht ihr dabei über allem, daneben Neugierde und Offenheit beim Musizieren.
Die 29-jährige Luzernerin, welche inzwischen im Kanton Zug lebt, hat klassischen Sologesang studiert. Inzwischen beschäftigt sie sich aber auch sehr oft mit Jodeln – als Jodellehrerin an Musikschulen oder Dirigentin. Schon als 8-jähriges Mädchen entdeckte Norma Widmer aus Sursee ihre Liebe zur Musik und vor allem zum Gesang, auch durch ihre musikalisch aktiven Eltern. Sie nahm früh Gesangsunterricht und sang schlussendlich auch im Schweizer Jugendchor mit. Später studierte die heute 29-jährige Widmer klassischen Sologesang an der Musikhochschule in Luzern und schloss im Sommer 2022 ihren Master of Arts in Musikpädagogik ab. Bereits während ihrem Studium kam sie dabei auch mit Jodeln in Berührung und nahm Jodel-Unterricht bei Nadja Räss. Norma Widmer ist Teil des Frauen-a-cappella Ensembles «touCHant», welches 2024 den Schweizerischen Chorwettbewerb gewonnen hat. Zudem singt sie in der A-cappella Gruppe «Quite LOUD». Ihren Bezug zum Jodeln kommt aber auch durch ihre Tätigkeit als ehemalige Dirigentin des Jodeldoppelquartetts Zug sowie des Heimatchörli Luzern, ein renommierter Frauenjodelchor. Seit Sommer 2022 unterrichtet sie an der Musikschule Oberseetal Gesang und Jodel. Gerade in diesem Jahr konnte Nuria Grüter, eine Schülerin von ihr, den Schweizerischen Folklorenachwuchs-Wettbewerb gewinnen. Zudem leitet sie das Modul «chorische Stimmbildung» im Rahmen der Chorleiter:innen-Ausbildung der Musikschule Zug, ist Teil des Leitungsteam der Zuger Singschule. Sie ist Stimmbildnerin bei consonus Vokalensemble und singt bei verschiedenen Ensemble-Projekten mit. Im «SRF Musikwelle Brunch» erzählt die Gesangspädagogin, was die grössten Unterschiede zwischen dem klassischen Gesang und dem Jodeln sind und in welcher Welt sie sich wohler fühlt.
"Europa hat eine ungeheure kulturelle Vielfalt, im Gegensatz zu den anderen Kontinenten", sagt die griechisch-deutsche Komponistin und Dirigentin Konstantia Gourzi. Sie kritisiert, dass die EU zu stark ökonomisch orientiert ist. "Wir müssen mehr darüber nachdenken, was Europa sonst noch bedeutet. Die EU tut das zu wenig." Von Konstantia Gourzi.
Ukraine-Verhandlungen - letzter Feinschliff am US-Vertrag: Analyse mit Dr. Stefan Meister, DGAP; Litauen - das nächste Ungarn? Protest gegen umstrittene Medienreform; Bosnien-Herzegowina - politische Blockade 30 Jahre nach Dayton-Friedensabkommen; Ende der Geschworenen - Britische Justiz am Wendepunkt; Jodeljuchzer "Schweizer Alpengesang nun Weltkulturerbe; "Denk' ich an Europa" mit Konstantia Gourzi, griechisch-deutsche Dirigentin; Mod: Andrea Oster. Von WDR 5.
24 Stille-Momente.Im radio klassik Stephansdom-AdventkalenderDie angeblich stillste Zeit des Jahres, den Advent, erleben viele Menschen im Gegenteil als hektisch, laut und turbulent. Aber nicht nur im Dezember sehnen sich viele nach mehr Ruhe und Zeit für sich. Doch wo finden wir echte Stille ohne Ablenkung? Wie lange halten wir sie aus? Was macht sie mit uns? Wir öffnen täglich eine Tür in innere Räume der Stille.11. Dezember: Marie Jacquot, Dirigentin.
"Egal, ob Probe oder Konzert, ich habe einfach den besten Job der Welt", sagt Anja Bihlmaier, Dirigentin aus Leidenschaft. Dirigieren sei eigentlich Zuhören. "Es ist kein demokratischer Prozess, aber ich versuche möglichst viel Raum zu geben". Seit 2021 ist Anja Bihlmaier Chefdirigentin des Residentie Orkestra Den Haag. Reisen ist für sie Alltag. Es geht immer wieder darum, Neues zu entdecken. Und so ist das auch in der Musik.
"Egal, ob Probe oder Konzert, ich habe einfach den besten Job der Welt", sagt Anja Bihlmaier, Dirigentin aus Leidenschaft. Dirigieren sei eigentlich Zuhören. "Es ist kein demokratischer Prozess, aber ich versuche möglichst viel Raum zu geben". Seit 2021 ist Anja Bihlmaier Chefdirigentin des Residentie Orkestra Den Haag. Reisen ist für sie Alltag. Es geht immer wieder darum, Neues zu entdecken. Und so ist das auch in der Musik.
Die isländische Cellistin, Dirigentin und Komponistin Hildur Guðnadóttir ist vor fünf Jahren weltberühmt geworden, als sie für ihren Soundtrack zum Hollywood-Blockbuster „Joker“ den Oscar bekommen hat. Danach hat sie die Filmmusik zu „Tár“ und „Die Aussprache“ komponiert. Bereits seit 2006 hat sie vier Soloalben veröffentlicht und in unterschiedlichen Ensembles und Bands gespielt. Nach zehn Jahren hat sie wieder so ein Album mit ganz persönlicher Musik herausgebracht. Hannah Schmidt hat sich dieses kompositorische Tagebuch angehört.
Dirigentin Anu Tali eröffnet in dieser Spielzeit die Reihe "Paradisi gloria" mit dem Münchner Rundfunkorchester. Im BR-KLASSIK-Interview spricht die Dirigentin über das Werk "The Armed Man" von Karl Jenkins.
Die Dirigentin Ustina Dubitsky wuchs als Tochter ukrainischer Eltern in München Ramerdsorf auf. Schon früh startete sie auf der Geige, studierte Musik auf Lehramt und begann mit 24 Jahren ihre Dirigentinnenausbildung in Weimar.
Die Chefin des Orchesters. Das war Kinderreporterin Milena (12) für einen Tag. Sie durfte erleben, wie es ist, Dirigentin zu sein. Vorab: Sie hat den Takt perfekt getroffen! Du hörst es in dieser Stunde.
Hier spielt die Musik: SRF Kids Kinderreporterin Milena (11) spielt in einem Orchester. Nun versucht sie sich als Dirigentin. Wie meistert sie diese grosse Aufgabe? ________________ Von summenden Bienen über den Adrenalin-Schub auf der Achterbahn bis zur Kaugummi-Fabrik: Hör dich unter srfkids.ch durch alle Abenteuer mit den SRF Kids Kinderreporter:innen. ________________ Du hast selber eine Idee? Dann nix wie los: Schick eine Nachricht an 076 317 44 44 Schreib uns im «Treff» auf srfkids.ch Sende eine E-Mail an redaktion@srfkids.ch Das SRF Kids Team ist gespannt auf deine Ideen! ________________ Produktion: Angela Haas Bilder: Fabienne Troxler
Sie waren Erfinderin, Stilikone, Dirigentin, Forscherin, Autorin, Muse - und sie alle bestanden in einer Männerwelt. Stefanie von Wietersheim hat Heldinnen wie Elly Heuss-Knapp, Ada Lovelace oder Edwina Mountbatten porträtiert, die ihren Kampf gegen männliche Macht bisweilen mit dem Leben bezahlten. Im DeepTalk mit Hajo Schumacher schildert Stefanie verstörende, irritierende, faszinierende Frauenleben und erklärt, was diese Heldinnen ausmachte. Unsere Themen: Sie starb, weil sie kein Mann war. Auch sexuell außerhalb der Norm, Wer war die Erfinderin des Radio-Jingles? Geschäftsmodell Tradwife. Können Sie eigentlich auch was anderes als gut auszusehen? Wie reagiert man elegant auf Busenwitze? Der Herr entwickelt Giftgas, die Dame eine Depression. Geliebt, gebraucht und dann ab in die Anstalt. Mit der Staatskarrosse durch den Bombenhagel. Verbarrikadierte Bildungswege. Die eingesperrte Forscherin. Kann Edwina Königin? Die Erzherzogin, die einen Sozialdemokraten liebte. Waren alle Männer so? Plus: Paßt auf euer Geld auf, Schwestern. Folge 991.Shownotes:MutMachPodCast live - am 26.11. wird die 1000. Folge vor Berliner Publikum aufgezeichnet. Und ihr könnt dabei sein. Hier gehts zu den wenigen Tickets.https://buytickets.at/podcastfarm/1918726Ach, und noch eine Bitte, liebe Leute: Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr ein paar Worte zum Jubiläum schickt, als Audiofile über Instagram oder hello@suseschumacher.de - 1000 Dank schon mal.Stefanie von Wietersheim: vergessene HeldinnenHajo Schumacher: MännerspagatDem MutMachPodcast auf Instagram folgenPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoSuse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Laufende Ermittlungen, der Berlin- und Läuferkrimi von Achilles (Michael Meisheit/ Hajo Schumacher)Lügen haben schnelle Beine, Band 2, Droemer 2025.Nur der Tod ist schneller, Band 1, Droemer 2024.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Auf Einladung der Auslandskultur des BMEIA weilte Dorothy Khadem-Missagh an der Jerusalem Academy for Music and Dance.
Beatrice Venize soll ab kommendem Jahr die Musikdirektorin der Oper La Fenice werden. Darüber gibt es Streit in Italien, Venize ist nämlich nicht nur Dirigentin, sondern auch eine gute Freundin von Regierungschefin Giorgia Meloni. / Trockenfisch statt Wildschein: Was Asterix und Obelix in Lusitanien erleben. / Agnieszka Holland und ihr gelungener Kafka-Film "Franz K."
Ukrainischer Staatschef Wolodymyr Selenskyj spricht mit US-Präsidenten Trump in Washington, Folgen ukrainischer Angriffe auf die russische Infrastruktur, Kritik an Bundeskanzler Merz "Stadtbild"-Äußerung, Streik im Opernhaus in Venedig wegen politischer Verbindungen seiner neuen Dirigentin zu Meloni, Weitere Nachrichten im Überblick, Dark Romance Titel im Trend auf Buchmessen, Das Wetter
Die US-amerikanische Komponistin Maya Miro Johnson (*2001) ist Teilnehmerin der Lucerne Festival Composers Academy 2025. Als interdisziplinäre Komponistin, Performerin und Dirigentin verbindet sie Klang mit Performance, Elektronik und visuellen Medien in multimediale Musiktheaterprojekte. Der eigene Hintergrund als Tänzerin und Violinistin verleiht Johnsons Arbeiten, in denen sie oft selbst auftritt, körperliche und performative Dimensionen. Ihre Werke erzählen von der Beziehung von elektronischen und analogen Instrumenten in der Liveperformance, wie auch von der Wechselwirkung von Gesten und Klang. Thematisch prägen sie medizinische Settings, Cyborgs und KI-Personifizierungen, womit Miro Johnson gesellschaftliche Fragen wie Body Politics und feministischen Futurismus aufwirft. Wir treffen Miro Johnson zum Gespräch vor ihrer Uraufführung am Lucerne Festival.
Karina Canellakis ist als Dirigentin eine Spätberufene. Erst war sie Geigerin, spielte Kammermusik, war zwei Jahre in der Karajan Orchester-Akademie Berlin – dann aber packte sie der Dirigier-Virus. Weil sie Nicolaus Harnoncourt begegnete. Wir reden mit ihr über dieses schicksalhafte Ereignis. Und ausserdem noch über das Schattendasein ihrer Geige, über Sprachen und über Beethoven. 0:28 – Aktuell Der Cellist Yo-Yo Ma wird 70 12:37 – Kaffee Gespräch mit der Dirigentin Karina Canellakis 30:33 – Neuerscheinungen Robert Oboussier: Orchestral and Chamber Music (Musiques Suisses) und Bach vs. Scheibe. Marie-Sophie Pollak, Concerto Köln, Max Volbers (Berlin Classics) 51:31 – Swiss corner Jetzt oder nie – Dokumentarfilm über Anastasia Kobekina auf SRF1
Im Hafenkonzert-Podcast geht es dieses Mal um unterschiedliche Themen aus der martimen Welt: um einen Inselbesuch des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder auf Helgoland, der dort nicht nur zum Mikrofon greift und gemeinsam mit einem Shantychor maritime Lieder singt, sondern auch politische Spitzen in Sachen Länderfinanzausgleich austeilt. Dazu sind wir auch noch bei einem "Mann über Bord"-Manöver auf dem Bergedorfer Gemüseewer "Uns Ewer" dabei, es geht um die Sorgen und Hoffnungen rund um die Insel Hamburger Insel Neuwerk – und wir schauen voraus auf zwei maritime Highlights im September: auf den Extremwetterkongress und die Hamburg Cruise Days, bei denen der Hafen wieder zur Bühne für blaue Lichtkunst und zahlreiche Kreuzfahrtschiffe wird. Die Themen im Einzelnen:
Anna-Helene Herpers ist als Maitre/Sommeliere in einem der besten Restaurants Europas so viel mehr als eine Fachfrau für Wein – sie ist Regisseurin einer Inszenierung, die den Gast vom ersten Gruß bis zum letzten Schluck trägt. Schon beim Betreten des Raumes erfasst sie in Sekunden Eigenart, Stimmung und Erwartungen ihrer Gäste. Wie sagt man so schön: Der beste Service ist der, den man nicht merkt. Anna-Helene Herpers ist mehr als perfekt und sie ist vielmehr als eine unsichtbare Dirigentin im Restauranthintergrund, die den Serviceablauf in leisen Takten orchestriert. Sie weiß, wann sie auftreten muss, wann sie mit ihrem Sein den Abend der Gäste bereichern kann und noch viel wichtiger: wann sie verschwinden sollte. Ihre Präsenz ist nie aufdringlich, ihr Verschwinden nie zufällig. Sie ist da – ohne „da“ zu sein. Sie weiß, dass die Perfektion ihrer Arbeit daran gemessen wird, wie wenig man sie bemerkt. Ihre Erfolge sind stumm, ihre Anerkennung leise. Wer sie lobt, bekommt ein Lächeln, wer sie übergeht, erntet keinen Groll. Denn ihr Ziel ist nicht Beifall, sondern das reibungslose Funktionieren einer Welt, die für andere immer ein anderes Universum sein wird. Ihre Bewegungen sind Choreografie, ihre Gesten Zeichen einer stillen Autorität. Sie vermittelt nicht einfach Wein und Service – sie schenkt ein Erlebnis. Perfektion für sie bedeutet nicht, dass alles reibungslos läuft – sondern dass der Gast nie etwas von kleinen Unregelmäßigkeiten bemerkt. Wie konnte sie ohne zuvor mehrere Stationen in großen Restaurants absolviert zu haben, eine so renommierte Position in so kurzer Zeit beziehen? Vielleicht ist sie ein Naturtalent. Vielleicht hat man bei Anna-Helene als Gast einfach nur das Gefühl, einem ganz besonderen Menschen begegnet zu sein – jemandem, der nicht glänzen will, sondern leuchtet.
Wenn Negar Haeri Plädoyers hält, begleitet ihre Hand ihre Stimme wie eine Dirigentin. Die in Neuilly-sur-Seine in einer iranischen Familie aufgewachsene Haeri gab ihr Klavierstudium auf, um Jura zu studieren. Das Studium der Rechtswissenschaften sollte ihr Französisch perfektionieren. Jahre später verteidigt sie im Prozess der Pariser Terroranschläge einen der Angeklagten. 2023 vertritt sie im Fall Shaïna die Familie eines Mädchens, das vergewaltigt, gemobbt und zwei Jahre später ermordet wurde. Der Femizid an der 15-Jährigen hat Haeris Sicht auf die Gesellschaft nachhaltig verändert. Von Luna Ragheb SWR 2024
Die Norwegerin Tabita Berglund hebt gerade karrieremäßig ganz steil ab. Uta Sailer hat mit dieser Frau gesprochen, die zwischen Stille und Großstadt-Sound pendelt, und sie unter anderem gefragt, wie wichtig die Stille für sie als Dirigentin ist.
Sie ist Klarinettistin, Dirigentin, Komponistin und Fußballerin
Joana ist Chefdirigentin und künstlerische Leiterin des Berliner Konzerthauses. Parallel ist sie international bei bedeutenden Orchestern und großen Konzerthäusern zu Gast. Schon im Alter von 27 Jahren war sie Generalmusikdirektorin am Theater Erfurt und damit die jüngste Generalmusikdirektorin Europas. 2023 erhielt sie außerdem das Bundesverdienstkreuz für ihre Arbeit. Ich wollte von Joana wissen, warum sie schon in sehr jungen Jahren wusste, dass sie Dirigentin werden will und was dieser Beruf ihr gibt. Ich habe mich gefragt, wie ihre Beziehung zur Musik begreifbar gemacht werden kann und ob sie eigentlich je ein Stück genau so auf die Bühne bringen konnte, wie sie es vorher in ihrem Kopf gehört hat. Wir sprechen über Musik als Sprache und Ausdruck durch Form, es geht um Joanas Begeisterung, um Körpergefühl, Sucht und darum, wieso sie auf der Bühne nicht genießt. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://konzerthaus.de/de/joana-mallwitz DINGE: Doku “Momentum”: https://bit.ly/43RqWth Eingespielt in der Folge: Schuberts Unvollendete, gespielt vom L'Orchestre de Paris in der Philharmonie de Paris, dirigiert von Joana Mallwitz Maximilian Frisch - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein neues Fragenset: https://beherzt.net/liebe Mein neues Buch: https://bit.ly/3cDyQ18 Die Hotel Matze Suite bei Apple: https://apple.co/43V3hGq Die Hotel Matze Suite bei Spotify: https://spoti.fi/3U3ZySC Wunschgäste bitte in die Kommentare: https://apple.co/2RgJVH6 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscher LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN Twitter: https://twitter.com/hotelmatze1 Mein erstes Buch: https://bit.ly/39FtHQy Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze
Ellmenreich, Maja www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Eine Ausstellung im badischen Offenbach erzählt die Geschichte der Handtasche und ihre gesellschaftspolitische Bedeutung. Und in der Oper Bern wird im Sommer eine Frau Chefdirigentin: Alevtina Ioffe. Im Gespräch erklärt die Russin unter anderem, ob Frauen anders dirigieren. Es ist ein Accessoire, das bei manchen grosse Emotionen auslöst: die Handtasche. Für ein gehobenes Designermodell bezahlen gut betuchte Modeliebhaberinnen manchmal mehrere Tausend Franken. Man kann Taschen aber natürlich auch ganz nüchtern betrachten, als praktische Behältnisse. Wie unterschiedlich Taschen im Laufe der Jahrhunderte ausgesehen haben, das zeigt jetzt eine Ausstellung im Deutschen Ledermuseum in Offenbach am Main. Die abwechslungsreiche Schau macht unter anderem eines deutlich: Die Form von Handtaschen spiegelt immer auch die Stellung der Frau in der Gesellschaft wider. Dirigentinnen, die vor Orchestern stehen, teilweise sogar als Chefin, Dirigentinnen, die in den Gräben der Opernhäuser den Ton angeben – das entwickelt sich langsam zum neuen «normal». Aber ist das wirklich so? Fakt ist, dass dirigierende Männer immer noch weit in der Überzahl sind. Eine, die das ändern möchte, ist die russische Maestra Alevtina Ioffe. Schon als Kind erfuhr sie Unverständnis, wenn sie sagte, sie wolle Dirigentin werden. Ab Sommer 2025 wird Alevtina Ioffe die neue Chefdirigentin der Oper in Bern.
Sie war ein Wunderkind und eine vielseitig begabte Musikerpersönlichkeit: Ruth Gipps. In den 1940er Jahren hat sie sich bemüht, in ihrer britischen Heimat als Oboistin, Pianistin, Dirigentin und Komponistin durchzustarten. Damals gab es Widerstand aus konservativen Kreisen, die sie als "housewife composer" schmähten. Das BBC Philharmonic unter Rumon Gamba hat nun bereits das dritte Album mit Orchesterwerken von Ruth Gipps herausgebracht. Alexandra Maria Dielitz hat es sich angehört.
"SommernachtsBaum" heißt das aktuelle Programm des New World Orchestra. Neben Shakespeare geht es da um Waldschutz, wissenschaftlich unterstützt von Harald Lesch. Doch wie klingt Nachhaltigkeit? Dirigentin und Orchestergründerin Sonja Lachenmayr im Interview.
Was haben Leonard Bernstein, Astor Piazzolla und Qincy Jones gemeinsam? Sie alle hatten die gleiche Musiklehrerin: Nadia Boulanger. Die war eine krasse Person, große Musikerin, bedeutende Lehrerin und Dirigentin. Und sie hat die Musiklandschaft des 20. Jahrhunderts extrem geprägt. Nur: Irgendwie kennt sie kaum jemand. Laury und Uli spielen ein bisschen Detektiv und machen sich auf Spurensuche, warum Nadia Boulanger so unbekannt ist. Und dabei stoßen sie auf viele bekannte Musiker:innen...
In dem Drama „Tár“ von Todd Field schlüpft Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett in die Rolle einer Dirigentin, deren Welt aus den Fugen gerät. In der Sitcom „Modern Family“ wird’s weihnachtlich, und in dem deutschen Spielfilm „Teufelsbraten“ setzt ein Arbeiterkind in den 1950er-Jahren alles daran, aufs Gymnasium zu gehen. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/was-laeuft-heute >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-tar-modern-family-teufelsbraten
In dem Drama „Tár“ von Todd Field schlüpft Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett in die Rolle einer Dirigentin, deren Welt aus den Fugen gerät. In der Sitcom „Modern Family“ wird’s weihnachtlich, und in dem deutschen Spielfilm „Teufelsbraten“ setzt ein Arbeiterkind in den 1950er-Jahren alles daran, aufs Gymnasium zu gehen. Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/was-laeuft-heute >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/was-laeuft-heute-tar-modern-family-teufelsbraten
Sie kennt den Schwung vom Tennisspielen. Tennis hat die Französin mit Leidenschaft gespielt, bis sie den Schläger durch den Dirigentenstab eingetauscht hat. Seitdem fällt sie auf durch zahlreiche Debüts mit renommierten Orchestern und durch ihre konsequente musikalische Arbeit. Mit diesem Erfolg arbeitet Marie Jacquot seit der Saison 2023/24 als Erste Gastdirigentin der Wiener Symphoniker, seit 2024/25 hat sie zusätzlich die Aufgabe der Chefdirigentin des Royal Danish Theatre Copenhagen übernommen und zur kommenden Saison, 2026/27, wird sie Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters. Am 15. und 16. Dezember wird Marie Jacquot in Hamburg gastieren. Mit dem Philharmonischen Staatsorchester wird Leonard Bernsteins Ouvertüre zu "Candide" zu hören sein. Außerdem das Trompetenkonzert des Jazzers Wynton Marsalis, in dem Selina Ott den Solopart übernimmt. Und schließlich Amy Beach mit der Sinfonie e-Moll, op. 32 "Gaelic". Über ihr Programm in Hamburg, ihre Karriere als Dirigentin und das Spiel im Konzertsaal wird Marie Jacquot mit Friederike Westerhaus in "NDR Kultur à la carte" sprechen.
Alma Rose, eine talentierte Musikerin und Dirigentin, war während des Zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager Auschwitz gefangen. Dort übernahm sie die Leitung des Frauenorchesters, wo sie das Leben jener Frauen rettete, die sich dem Orchester anschließen durften. Ihr Engagement gab den Frauen im Lager einen Moment der Würde und half, die Grauen der Umgebung zu lindern. Noch heute bleibt Alma Rose ein Symbol für den Widerstand und die Kraft der Musik in den dunkelsten Zeiten der Menschheit.
Anton Bruckner gemischt mit Milonga, Jazz und Improvisation, ohne Noten und Dirigent, dafür mit Licht-Inszenierung und Choreographie: Das Berliner Stegreif Orchester erobert mit seinem Programm #freebruckner die Konzertsäle, auch in der Schweiz. Dem traditionellen klassischen Sinfoniekonzert haftet ein Stigma an: Die Orchestermusikerinnen und -musiker sitzen in Fräcken und feinen Kleidern auf einer grossen Bühne hinter ihren Notenständern, ein Dirigent oder eine Dirigentin schlägt den Takt, und das Publikum muss still sitzen und lauschen, bis der letzte Ton erklungen ist – erst dann darf geklatscht werden. Gerade junge Menschen schreckt dieses Setting ab. Dass es auch anders geht, zeigt ein junges Ensemble aus Berlin: Stegreif – The Improvising Symphony Orchestra. Seit 2015 erobern die 30 jungen Musikerinnen und Musiker die Konzertbühnen Deutschlands – und waren in diesem Jahr erstmals in der Schweiz zu hören, beim renommierten Lucerne Festival. Was machen sie anders als traditionelle Sinfonieorchester? Wie gelingt es ihnen, junges Publikum für klassische Musik zu begeistern? Und wie funktioniert ihre basisdemokratische Organisationsstruktur? * Das Stegreif Orchester spielt ohne Noten, ohne Dirigent, dafür mit Schlagzeug, E-Gitarre und ganz viel Freiheit: Wie funktioniert das konkret? * Ihr neuestes Programm #freebruckner denkt die 7. Sinfonie von Anton Bruckner weiter: Orchestermitglied Alistair Duncan hat die Sinfonie neu arrangiert, rekomponiert – und viel Raum für freie Improvisation geschaffen. Im Podcast zu hören sind: * Lorenz Blaumer, Künstlerische Co-Leitung Stegreif – The Improvising Symphony Orchestra * Anne Anne-Sophie Bereuter, Geigerin und Vorstandsvorsitzende im Stegreif Orchester * Milena Gutjahr, Geigerin im Stegreif Orchester * Alexander Steinbeis, Intendant des Internationalen Musikfestivals Kissinger Sommer Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Mehr zum Kontext Podcast: https://srf.ch/audio/kontext
Frauen in Spitzenpositionen – das ist heute ganz normal. Aber es gibt eine Position, die noch immer dem Mythos des Männlichen verhaftet ist: Die des Dirigenten. Zwar gibt es herausragende Dirigentinnen, aber sie sind doch weit entfernt von so charismatischen Persönlichkeiten wie Herbert von Karajan oder Leonard Bernstein. Woran liegt das? Können Frauen genauso gut oder vielleicht sogar besser dirigieren als Männer? Kerstin Bachtler im Gespräch mit Magdalena Klein – freiberufliche Dirigentin; Judith von Sternburg – Feuilletonredakteurin der Frankfurter Rundschau und Autorin für das Magazin „Opernwelt“; Bernd Künzig – SWR-Opernexperte; Friedolin Strack – Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
Das Immling Festival im Chiemgau hat sich das Miteinander aller Menschen auf die Fahnen geschrieben. Rund 30 Nationen sind vor Ort vertreten. Michael Atzinger hat die Künstlerische Leiterin Cornelia von Kerssenbrock im Vorfeld zum Interview getroffen und mit ihr über Krieg und das Aufheben der Angst gesprochen - und wie man im Hier und Heute Verdis Aida auf die Bühne bringt.