Artistic style in Europe and colonies, c. 1600–1750
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Drama, Baby! – Der neue Podcast des Staatstheaters Darmstadt
Beide sind preisgekrönte Musikerinnen mit sehr unterschiedlichen Instrumenten: Dorothee Oberlinger gilt als „Königin“ der Blockflöte, Asya Fateyeva ist ein Star am Saxophon. Während die Blockflöte als eines der ältesten Instrumente sehr beliebt ist in der Barockmusik, gehört das Saxophon zu den jüngsten Instrumenten (1840 erfunden) und steht in der Klassik noch immer im Schatten von Violine, Cello oder Klarinette. Beim 2. Barockfest in Darmstadt vom 31. Mai bis zum 15. Juni kann man sich vom Gegenteil überzeugen und Dorothee Oberlinger und Asya Fateyeva live erleben. Sie sind zusammen mit Barockfestleiter und Orchesterdirektor Gernot Wojnarowicz zu Gast in dieser Folge und sprechen mit Podcast-Host Mariela Milkowa über Bach, Händel, Vivaldi und Rameau genauso wie über Jimi Hendrix, die Beatles und Abba. Denn Baroque is the new pop! Zum Barockfest-Programm geht es hier Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Purple Disco Machine spielt drei Konzerte im Innenhof des Zwingers. Tickets dafür gibt es schon längst nicht mehr. Abgesegnet hat die Gigs Schlösserland-Chef Christian Striefler – nicht ganz bedenkenlos, wie er uns sagt.
Vergelt's Gott - mit Kabarettist Wolfgang Krebs und Pfarrer Josef Fegg
Alle guten Dinge sind drei! Das dachten sich auch Kabarettist Wolfgang Krebs und Pfarrer Josef Fegg. Nachdem die beiden in den letzten zwei Folgen viel über Barock und Bauten mit „Baroqueblockbuster“ Constantin Pelka gesprochen haben, dreht dieser in der aktuellen „Vergelt's Gott“-Folge den Spieß um und hat so einige Fragen an die beiden. Was er alles wissen wollte und was die beiden von dieser Aktion halten – und wer sonst noch so zu Gast ist - hören Sie in der neuen Folge „Vergelt's Gott“ Anregungen, Kommentare und mehr, bitte sehr, hierher: podcast@michaelsbund.de
Manchmal, wenn Zeit ist, höre ich gerne geistliche Musik. Das ist Musik, die biblische oder liturgische Texte nimmt und sie vertont; ob aus dem Mittelalter von Hildegard von Bingen, Claudio Monteverdi aus der Zeit der Renaissance, Händel, Bach oder Praetorius aus dem Barock und noch sehr viele mehr. Und es ist oft ein sehr diffuses Gefühl: Die Musik entführt scheinbar Geist und Seele in eine ganz andere Sphäre und beschwingt oder wühlt auf, beruhigt oder tut einfach gut.Und ganz oft bleibe ich dann so sehr in den Noten und Klängen gefangen, dass ich Raum und Zeit vergesse und ganz berührt bin, wenn nach langer Zeit ein Nachrichtenjingle kommt oder die CD zu Ende ist. Musik wäscht den Staub des Alltags von der Seele, heißt es nicht umsonst. Und noch ganz anders geschieht es, wenn man selbst singt oder ein Instrument spielt oder elektronisch Musik macht.Vorige Woche ist mir das seit langem mal wieder passiert. Wir haben uns zu viert auf der Orgelempore der Mutterhauskirche getroffen, um zwei wundervolle Gesänge zu üben und zu wiederholen, die wir schon lange kennen, aber nur noch selten singen. Für das Jubiläumsfest einiger unserer Schwestern wollten wir das aber gern mal wieder tun. Und ich bin immer wieder verblüfft darüber, wenn die Melodie angespielt wird und die ersten Töne kommen, dann singt es quasi ganz von allein aus mir heraus. Und es kamen in meinem Hinterkopf ganz viele Szenen wieder deutlich hervor, die mit diesen Gesängen und den Feierlichkeiten aus den ersten Ordensjahren zusammenhängen. Und es war dann, nach der kurzen Probe, den ganzen Nachmittag wie eine Dauerschleife eines Filmes mit dieser wunderschönen Musik.Heute ist vielleicht ein guter Tag, um mal wieder die Lieblingsmusik zu hören oder mal etwas ganz anderes und die Seele mit schönen Klängen umarmen zu lassen. Gönn es Dir. Es wird Dir guttun.
Dem Musiktheater im Barock war kaum etwas Zwischenmenschliches fremd: Teilzeitlesben, Crossdresser, Metrosexuelle, Drag Queens, Immergeile, Dauerkeusche, Verliebte, Verrückte – zumindest bevor Klerus und Obrigkeit für Jahrhunderte der Oper einen Moralmaulkorb verpassten. Man weiß solches von Monteverdi und auch von Francesco Cavalli, der seit 1668 dessen Nachfolger als Domkapellmeister an San Marco war. Cavalli wurde mit seiner besten Oper „La Calisto“ im letzten Sommer beim Festival von Aix-en-Provence gefeiert. Die kostbare Inszenierung ist nun auf CD erschienen und hat Manuel Brug überzeugt.
„Germany, twelve points!“ Europa wächst musikalisch schon lange vor dem ESC zusammen. Johann Sebastian Bach macht in seinen „Englischen Suiten“ aus französischen, italienischen und deutschen Einflüssen ein barockes Feuerwerk. Von Christoph Vratz.
Haben Sie sich schon einmal überlegt, dass der Ausdruck „Das war aber eine Hetz.“ für die Menschen im 18. Jahrhundert eine sehr spezifische Bedeutung hatte? Dr. David Krych stieß im Laufe seiner Forschung auf Ankündigungszettel für das „Wiener Hetzamphietheater“, das mit seinen organisierten Tierhetzen Menschen aus allen Schichten zu einem makaberen Schauspiel anlockte. Link zum Buch „Das Wiener Hetzamphietheater zwischen 1755 und 1796“Link zur Biografie von Dr. David KrychTee der SendungWenn Ihnen unser Podcast gefällt und Sie uns gerne unterstützen möchten, hier der Link zu unserem Spenden-Button. Wir freuen uns über Nachrichten, Sie können uns unter podcast@affinita.at gerne kontaktieren!Hier finden Sie die Homepage unseres Sponsors Jäger Tee in Wien.
Natürlich beherrscht der junge Pianist Jonathan Ferrucci ein breites Repertoire von Barock bis heute. Dennoch spielt die Musik von Johann Sebastian Bach eine besondere Rolle für ihn. Wie auch das Yoga. Bach und Yoga kommen bei seinen Interpretationen zusammen - und machen seine Konzerte wie auch seine CDs zu etwas Besonderem. Thomas Migge traf Ferrucci in Rom.
Vergelt's Gott - mit Kabarettist Wolfgang Krebs und Pfarrer Josef Fegg
Nachdem in der letzten Folge „Vergelt's Gott“ nicht alle Fragen rund ums Thema „Barock“ geklärt worden sind, ist der „Baroqueblockbuster“ Constantin Pelka nochmal zu Gast. Warum „Barock“ und Social Media so gut zusammenpassen, was Kabarettist Wolfgang Krebs und Pfarrer Josef Fegg dazu sagen und mehr, gibt's in der neuen Folge Vergelt's Gott! Unbedingt reinhören Anregungen, Kommentare und mehr, bitte sehr, hierher: podcast@michaelsbund.de
Claudio Monteverdis «L'Orfeo» ist nicht die erste Oper der Musikgeschichte – aber ihr entscheidender Wendepunkt. Kaum ein Werk markiert den Übergang von der musikalischen Experimentierlust der Renaissance zur expressiven Dramatik des Barock deutlicher als dieses «Favola in musica» von 1607. In der Diskothek vergleichen wir fünf der neuesten Einspielungen von Monteverdis Meilenstein und fragen: Wo steht die historische Aufführungspraxis heute? Zu Gast sind Silke Leopold, Autorin, Musikwissenschaftlerin und eine der profiliertesten Monteverdi-Kennerinnen unserer Zeit, sowie die Sängerin Silke Gäng, die ihre Perspektive aus der Praxis einbringt.
Vergelt's Gott - mit Kabarettist Wolfgang Krebs und Pfarrer Josef Fegg
In der aktuellen Folge „Vergelt's Gott“ haben Pfarrer Josef Fegg und Kabarettist Wolfgang Krebs Besuch von Constantin Pelka, dem „Baroqueblockbuster“. Was den Barock in Kirchen und Co ausmacht, warum diese Zeit bis heute nachwirkt und was man vom Barock heute noch lernen kann, hören Sie in der neuen Folge des fröhlich katholischen Podcast! Viel Spaß dabei! Anregungen, Kommentare und mehr, bitte sehr, hierher: podcast@michaelsbund.de
Am 25. April steigt in der Esperantohalle Fulda die fünfte Ausgabe des „Battle of Barock“. Statt klassischer Titelkämpfe stehen in diesem Jahr gleich zwei Vier-Mann-Turniere im Fokus, darunter auch ein Nachwuchsturnier. Sergej Braun und Patrick Franz sprechen über die Idee dahinter, die Herausforderungen für die Kämpfer und die besondere Atmosphäre vor vollem Haus. Außerdem geht es um lokale Talente, Amateurkämpfe und die Frage, warum dieses Event längst mehr ist als nur ein Kampfsportabend. Ein Blick hinter die Kulissen eines der spannendsten Sportevents der Region.
Drama, Baby! – Der neue Podcast des Staatstheaters Darmstadt
„Er ist erotisch, wahnsinnig verliebt, ein bisschen verrückt auch und testet Grenzen aus“, so beschreibt Countertenor Benjamin Lyko seine Rolle als Kaiser Nero, dessen Lovestory mit Poppea in Monteverdis Barockoper im Mittelpunkt steht. (Premiere am 18. April). Doch der Stoff ist auch politisch: „Wie geht das in einer Diktatur, wie entsteht ein populistischer Herrscher und was passiert mit dem Regelbruch?“, so Regisseur Karsten Wiegand und Intendant des Staatstheaters Darmstadt, „in Die Krönung der Poppea erleben wir eine totale Vermischung von öffentlichen Personen und deren Liebschaften.“ Hinzu kommen prunkvolle und opulente Kostüme: „Wir haben in Pailletten, Spitze und Seide geschwelgt“, erzählt Veronika Bischoff-Krauss, stellvertretende Leiterin der Kostümabteilung. Podcast-Host Mariela Milkowa spricht mit ihnen über witzige Kostümpannen auf der Bühne, über Countertenöre, die im Barock mit ihren hohen Stimmen wie Popstars gefeiert wurden, über den hineinkomponierten „Sex“ in Monteverdis Musik und die Verführungskünste autoritärer Herrscher. Infos und Tickets Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Ein Künstlerpaar zwischen historischen Klängen, Improvisation und gemeinsamer Geschichte Arianna Savall und Petter Udland Johansen verbindet seit ihrer Begegnung in jungen Jahren nicht nur eine persönliche Partnerschaft, sondern auch eine gemeinsame musikalische Vision. Ihr Repertoire ist vielfältig: Es reicht von mittelalterlicher Musik über Barock bis hin zu Volksmusik und freier Improvisation. Diese stilistische Offenheit spiegelt sich besonders in ihrem Ensemble Hirundo Maris wider, mit dem sie internationale Bühnen bespielen. Gleichzeitig treten sie auch als Duo oder in Zusammenarbeit mit Barockensembles auf. Savall bringt dabei ihre besondere Klangwelt als Harfenistin und Sopranistin ein, während Johansen mit seiner vielseitigen Stimme und einer beeindruckenden Sammlung historischer und traditioneller Instrumente das Klangspektrum erweitert. Ihre Musik wirkt oft wie eine Reise durch Zeiten und Kulturen – fein, atmosphärisch und sehr persönlich. Auch ihr Lebensmittelpunkt passt zu dieser künstlerischen Haltung: Im ruhigen Fricktal, umgeben von Natur, finden sie Inspiration für ihre Arbeit. Dort verbinden sich Alltag und Musik ganz selbstverständlich – mit Instrumenten, Proben, Unterricht und neuen Projekten direkt im eigenen Zuhause. Das Musikmagazin mit einem Besuch vor Ort. 27:21 Rückblick auf die Woche: Die wichtigsten Musikthemen vor Ostern 35:24 Aktuell: Der Star-Dirigent im Porsche: Kaum einen andereren Dirigenten verbindet man in der öffentlichen Wahrnehmung mit derart viel Extravaganz wie Herbert von Karajan. Obwohl er bald vierzig Jahre tot ist, bietet Karajan weiterhin Gesprächsstoff. Insbesondere seine Vergangenheit mit dem Nazi-Regime wird in der Forschung rege diskutiert. Mitte Februar ist eine Studie in Buch-Form erschienen, unter dem Titel "Genie und Gewissen". Die Studie hat die Karajans Verbindung zum Nationalsozialismus untersucht und bürstet in vielen Belangen gegen den Strich. 45:52 Frage der Woche: Neoklassik - darf das Genre auch ansruchsvoll sein oder nur leicht verdaulich? Ursprünglich verbindet Neoklassik popmusikalische Strukturen mit klassischen Instrumenten. Aber wie viel künstlerischer Anspruch steckt eigentlich dahinter? Ist das Genre anspruchsvoll – oder vor allem leicht verdaulich? 47:31 Konzerttipp: Das Festival «Confluence» in Zürich. Das Festival bringt musikalische Welten zusammen, die sonst meistens getrennt bleiben: Hier begegnen sich Klassik und Volksmusik auf einer Bühne. Im Fokus dieses Jahr: Musik aus Litauen 51:48 Neu in meiner Playlist: Emahoy, the hunky tonk Non
Wenn Sie glauben, „transgender“ sei ein Begriff unserer Zeit, so lassen Sie sich von Dr. Martin Eybl den Begriff der „elastischen Identitäten“ erklären. Er ist in dieser Folge unser Gast, um über sein Buch „Sammler:innen“ zu sprechen. Schauplatz ist Haydns Wien, das zwischen 1740 und 1810 einen kulturellen Boom erlebte, bei der die „erste“ und „zweite“ Gesellschaft jeweils ihren Beitrag leistete. Biografie Dr. Martin Eybl / Buch Sammler:innen Das Zitat über Kaiserin Elisabeth Christine stammt von der Reisenden Lady Mary Wortley Montagu, die aus Wien ihrer Schwester Gräfin Mar am 14. September 1716 schreibt:„[....] I was perfectly charmed with the Empress. [...] all that the poets have said of the the mien of Juno, the air of Venus, come not up tot he truth. [..]“ Tee der SendungWenn Ihnen unser Podcast gefällt und Sie uns gerne unterstützen möchten, hier der Link zu unserem Spenden-Button. Wir freuen uns über Nachrichten, Sie können uns unter podcast@affinita.at gerne kontaktieren!Hier finden Sie die Homepage unseres Sponsors Jäger Tee in Wien.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Singen wollte der aus Südafrika stammende Kobie van Rensburg aufgrund einer schrägen Kombination von Folksänger John Denver mit Startenor Placido Domingo. Dann war es aber doch die Musik Mozarts, Monteverdis, Händels und des Barock, die es ihm angetan hat. Als es mit dem Singen nicht mehr ging, wechselt er ins Regiefach und belebt mit erstaunlichen Medientechniken das barocke Welttheater neu.
(00:40) Händels Oper «Giulio Cesare in Egitto» ist eines der Glanzlichter des neuen Festivals «Zürich Barock». Mit dabei ist auch die italienisch-österreichische Sopranistin Cecilia Bartoli. Die Premiere des Stücks am Zürcher Opernhaus ist gelungen. Weitere Themen: (05:31) MESTIZX am Zürcher Taktlos Festival: Musik als Weg zur Selbstfindung. (10:11) Russland zurück auf der Biennale di Venezia: Ein umstrittener Schritt. (14:21) «Mein Leben für die Demokratie»: Trump-Gegner Gavin Newsom packt in Autobiografie aus. (18:16) Doppelbewerbung aus dem Tessin: Bellinzona sowie Lugano, Locarno und Mendrisio wollen Kulturhauptstadt 2030 werden.
Galaxien über Bach: Im dunklen Prinzregententheater verschmelzen Nasa-Bilder mit dem Klangkosmos des Barock. Pianistin Mona Asuka erzählt, wie Weltraumprojektionen ihr Spiel und ein neues Publikum verändern.
Barock, brillant und beneidenswert diszipliniert: Harald Glööckler ist zu Gast bei „Mit den Waffeln einer Frau“. Er erzählt, wofür er diverse Königshäuser angeschrieben hat, weshalb Teleshopping für ihn eine Krönung war und wieso man besser keinen Apfel in seiner Nähe essen sollte. Zwischen Sonnenkönig-Portrait, Ordnungstick und Hund Ikarus wird klar: Ohne Disziplin wäre er „fett, verwildert und dumm“. Eine Folge voller Glamour, Strasssteinen und großer Lebenspläne – mindestens bis 120.
Marusczyk, Ivo www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Robert Misik und Helmut LethenSTOISCHE GANGARTENWas ist vom wirkmächtigen, bis in die Antike zurückreichenden Ideal einer stoischen Lebensführung heute noch geblieben? Ist in Zeiten zunehmender Extreme und Katastrophen ein ausgewogenes, auf Vermittlung bedachtes Leben überhaupt möglich, oder bleibt uns nur, den Verlust der Gelassenheit zu verzeichnen, den Absturz in die Unversöhnlichkeit, in gleichgültige, lähmende Vereinzelung?In einer faszinierenden Tour de Force beschreibt Helmut Lethen die Suche nach Möglichkeiten der Gelassenheit, von der Kältewelt des Barock bis zu den Kriegen der Gegenwart, zeigt dabei aber auch, wie stoische Prinzipien Schiffbruch erlitten haben und die Parole «Du musst dein Leben führen!» heute kaum mehr eine Chance hat. Die Forderung nach «Wehrtüchtigkeit» trifft auf Körper, die dazu nicht taugen. Die Spannung von Empathie und sachlicher Distanzierung überfordert die Menschen schon vor dem Fernseher. Wie ist eine Lebenspraxis des Ausgleichs heute möglich?Immer wieder kehrt Helmut Lethen dabei zu eigenen Erfahrungen und Beobachtungen unserer Gegenwart zurück – was diesen eindringlichen, gedankenfunkelnden Essay nicht zuletzt zu einem sehr persönlichen Lebensbuch macht. Helmut Lethen, geboren 1939, lehrte von 1977 bis 1996 an der Universität Utrecht, anschließend übernahm er den Lehrstuhl für Neueste Deutsche Literatur in Rostock. Von 2007 bis 2016 leitete er das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien. Sein Buch «Verhaltenslehren der Kälte» (1994) gilt als Standardwerk, «Der Schatten des Fotografen» (2014) wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die vielbeachtete Autobiographie «Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug» (2020) und «Der Sommer des Großinquisitors. Über die Faszination des Bösen» (2022). Moderation:Robert Misik, Autor und Journalist
In dieser Sendung erfahren wir, dass Hoch- und Tiefdruck nicht immer etwas mit dem Wetter zu tun hat. Wir folgen den Spuren des Druckers Simone Verovio, der den Forschungsweg Augusta Campagnes über Basso continuo um 1600 kreuzte und so schließlich zum Protagonisten ihres Buchs wurde. Wer den Notendruck von Verovio anhand der Madrigale von Luzzasco Luzzaschi einsehen möchte, hier ein VideolinkTee der Sendung:https://www.jaegertee.at/produkt/japan-tamaryokucha-bio/Wenn Ihnen unser Podcast gefällt und Sie uns gerne unterstützen möchten, hier der Link zu unserem Spenden-Button. Wir freuen uns über Nachrichten, Sie können uns unter podcast@affinita.at gerne kontaktieren! Hier finden Sie die Homepage unseres Sponsors Jäger Tee in Wien.
Wenn man dem Ensemble Barock_Plus in der klugen Dramaturgie auf diesem Album folgt, werden stilistische Verbindungen und Unterschiede hör- und greifbar. So lässt sich entdecken, wie lebendig und facettenreich Barockmusik klingt.
Ihre zahlreichen Briefe sind persönlich, klug, witzig und machen sie zur Chronistin Frankreichs im 17. Jahrhundert. Marie de Sévigné wird am 5.2.1626 geboren. Von Monika Buschey.
Die Musiker:innen des BRSO wagen sich auf ungewohntes Terrain: Barockmusik wird gespielt - historisch informiert und auf Instrumenten aus der Zeit. Anlässlich des dritten Konzerts der Reihe "BRSO barock" haben wir mit Geigerin Marije Grevink gesprochen.
Elk moment van de dag is geschikt voor de podcast Kalm met Klassiek. En voor een fika, de Zweedse manier van pauze houden. In je eentje of met anderen laat je eventjes de drukte van alledag los. Vandaag met ontspannende barokmuziek door het ensemble Höör Barock en fluitist Dan Laurin. Wil je meer Kalm met Klassiek? Ga naar npoklassiek.nl/kalmmetklassiek (https://www.npoklassiek.nl/kalmmetklassiek). Alle muziek uit de podcast vind je terug in de bijbehorende speellijst (https://open.spotify.com/playlist/6YgSfm1Sux7CroiJvzeUdx?si=f0f254ee8f4048e7).
Elk moment van de dag is geschikt voor de podcast Kalm met Klassiek. En voor een fika, de Zweedse manier van pauze houden. In je eentje of met anderen laat je eventjes de drukte van alledag los. Vandaag met ontspannende barokmuziek van het ensemble Höör Barock en fluitist Dan Laurin. Wil je meer Kalm met Klassiek? Ga naar npoklassiek.nl/kalmmetklassiek (https://www.npoklassiek.nl/kalmmetklassiek). Alle muziek uit de podcast vind je terug in de bijbehorende speellijst. (https://open.spotify.com/playlist/6YgSfm1Sux7CroiJvzeUdx?si=f0f254ee8f4048e7)
“Sie haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen!” Dieses Zitat verfolgt Marie Antoinette seit sie in Paris beim Volk und am Hofe in Ungnade gefallen ist. Ist dieses Zitat doch die beste Illustration für Prunksucht, Realitätsfremde und demonstratives Desinteresse. Der Film von Sofia Coppola aus dem Jahr 2006 will all das untersuchen: Die Prunksucht zeigen, die Realitätsverschiebung und das angebliche Desinteresse an allem, was nicht mit ihr zu tun hat. Aber spannenderweise nicht indem Wert auf biografische Daten gelegt wird - die natürlich auch abgearbeitet werden - sondern vor allem als Vibe. Alles was wir sehen, von der Ankunft mit 14 als verkaufte Braut in Versailles bis zum missglückenden Ehevollzug, wird uns als Vibe inszeniert und wir können mit dieser jungen Frau mitviben. Und das nicht nur weil wir das gefühlte Leben am Hof einatmen, sondern weil wir in 90er Jahre New Wave und Post-Punk baden, während die Königin wie jede andere jugendliche versucht ihr Leben zu genießen und angemessen viel scheiße zu bauen. Wir erkennen die universelle Jugend in ihr und die Einsamkeit und Depression einer Frau in einer Zeit in der an allgemein anerkannten Feminismus noch nicht zu denken war. Und alles andere? Die Politik? Die Armut der Menschen? Die wirtschaftlichen Probleme? Werden für uns zu großen Teilen ausgeblendet. Wie Marie Antoinette es eben vielleicht auch gern getan hätte. Tja. Hätte… Plor. Hätte Marie Antoinette denn wirklich alles ausblenden wollen? Hat sie es geschafft? Wieviel mitfühlende Fiktion sehen wir hier oder wie nah kommen wir ihr wirklich? Was meinst du?
KIW017. Michaelina Wautier (auch Woutiers genannt) zählt zu den faszinierendsten Wiederentdeckungen der Barockmalerei. In einer großen Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien wird ihr Werk erstmals umfassend gezeigt – und neu gelesen. In dieser Folge sprechen wir über Wautiers außergewöhnliche Karriere, über Macht, Körper und Blick in ihren Bildern und über den Triumph des Bacchus als stille Provokation. Eine Episode über eine Künstlerin, die lange übersehen wurde – und heute aktueller ist denn je.Bilder zur Folge auf Instagram: kunstinwien_podcast
(00:39) Die Schweiz ist das Land in dem «Milch und Schokolade fliesst». Wie aber konnte es sich ohne Kakaoanbau und ohne Kolonien zum «Schoggi-Land» mausern? Das Sachbuch «Schweizer Schokolade – Alpen, Milch und Pioniere» von Ernährungsforscher Dominik Flammer liefert Antworten. Weitere Themen: (05:00) Ein erneut hinreissendes Werk: Deutsche Schriftstellerin Natascha Wodin veröffentlicht neuen autobiographischen Roman «Die späten Tage». (09:35) «Nausicaä aus dem Tal der Winde»: Neue Gesamtausgabe von Hayao Miyazakis Manga. (14:21) Schweizer Literatur-Wunderkind Nelio Biedermann ist trotz Erfolg am Boden geblieben. (17:15) Britischer Musiker Chris Rea stirbt mit 74 Jahren: Sein Weihnachtshit «Driving Home For Christmas» läuft auch heute noch rauf und runter. (18:25) Schweizer Mezzosopranistin Yvonne Naef stirbt mit 68 Jahren. (20:37) Wachskunst in den Uffizien: vom Mittelalter bis zum Barock.
Dieser Weihnachtshit sprengt jede Timeline: 300 Jahre älter als „White Christmas“, 150 Jahre vor „Stille Nacht“ und gut 70 Jahre vor Bachs Weihnachtsoratorium entstand Heinrich Schütz' Weihnachtshistorie. Und für ein geistliches Werk steckt darin erstaunlich viel Opernwucht ... Von Ben Süverkrüp.
Bloß eine Single-Auskopplung: Bachs „Air“ gehört in die Orchestersuite Nummer 3 und ist nur ein Satz unter mehreren. Aber: Wo sind die anderen Sätze? Und warum werden sie von der „Air“-Melodie in den Schatten gestellt? Von Dominik Mercks.
Das fränkische Bamberg ist Weltkulturerbe, ein Kunstwerk aus Hochmittelalter und Barock. Sylvia Kabus hat sich auf den Zauber eingelassen und erzählt von Heinrich dem Zweiten und ETA Hoffmann, von Kirchen und Brauereien.
Wie fängt man die Kunst eines großen Kulturraumes über einen Zeitraum von 100 Jahren ein? Was wählt man aus? Der neue Band der Reihe „Handbuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa“ unternimmt den Versuch einer Kanonisierung für die Zeit zwischen Renaissance und Barock. Mehr über die bislang fünf Bände der Reihe „Handbuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa“ erfahrt ihr hier: www.leibniz-gwzo.de/de/vermittlung/wissenstransfer/wissen-die-welt-tragen/handbuch-kunst Und direkt zum neuen Band „Von der Renaissance zum Barock (1570–1670)“ kommt ihr hier: www.deutscherkunstverlag.de/de/books/9783422069626 >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-kunst-in-ostmitteleuropa
Wie fängt man die Kunst eines großen Kulturraumes über einen Zeitraum von 100 Jahren ein? Was wählt man aus? Der neue Band der Reihe „Handbuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa“ unternimmt den Versuch einer Kanonisierung für die Zeit zwischen Renaissance und Barock. Mehr über die bislang fünf Bände der Reihe „Handbuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa“ erfahrt ihr hier: www.leibniz-gwzo.de/de/vermittlung/wissenstransfer/wissen-die-welt-tragen/handbuch-kunst Und direkt zum neuen Band „Von der Renaissance zum Barock (1570–1670)“ kommt ihr hier: www.deutscherkunstverlag.de/de/books/9783422069626 >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-kunst-in-ostmitteleuropa
Wie fängt man die Kunst eines großen Kulturraumes über einen Zeitraum von 100 Jahren ein? Was wählt man aus? Der neue Band der Reihe „Handbuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa“ unternimmt den Versuch einer Kanonisierung für die Zeit zwischen Renaissance und Barock. Mehr über die bislang fünf Bände der Reihe „Handbuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa“ erfahrt ihr hier: www.leibniz-gwzo.de/de/vermittlung/wissenstransfer/wissen-die-welt-tragen/handbuch-kunst Und direkt zum neuen Band „Von der Renaissance zum Barock (1570–1670)“ kommt ihr hier: www.deutscherkunstverlag.de/de/books/9783422069626 >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/forschungsquartett-kunst-in-ostmitteleuropa
Der italienische Barock-Komponist Alessandro Scarlatti (gestorben am 22.10.1725) hat die Oper Europas geprägt - und ein spannendes Leben geführt. Von Christoph Vratz.
555 Sonaten! Domenico Scarlatti komponiert wie am Fließband. Eine seiner Sonaten funkelt ganz besonders wie ein barockes Tanzfest: spanische Rhythmen, wilde Harmonien – und das alles auf einem einzigen Cembalo! Von Murat Kayi.
Wie nähert man sich der Kunst mit dem Blick eines Naturwissenschaftlers und mit dem Herzen eines Gläubigen? In dieser Folge des WELTKUNST-Podcasts „Was macht die Kunst?“ spricht Lisa Zeitz mit Winfried Kretschmann, dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, über seine persönliche Beziehung zur Kunst, zur Religion und zu den Räumen, in denen beides aufeinandertreffen. Es geht um sakrale Architektur und das kunsthistorische Erbe der Kirchen und Klöster, um die stille Kraft religiöser Kunst, den Transfer in die moderne Gesellschaft und darum, wie sich Kirche weiterdenken lässt. Und es geht um die Rolle, die Kunst für Kretschmann ganz persönlich spielt. Ein Gespräch über Form und Bedeutung, Erinnerung und Haltung und darüber, warum Kunst mehr ist als Dekoration. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture produziert
In the 56th episode of the ECM podcast we're joined by lute player Rolf Lislevand, whose new album "Libro Primo", released on ECM's New Series, was produced by Manfred Eicher. Rolf discusses his personal approach to Baroque music and improvisation, the repertoire he chose to play on “Libro Primo” and more.
100 Jahre Schweizer Hörspiel. Mit einem Lust-Spiel im doppelten Sinn: Wir schreiben das Jahr 1714. Ein junger Mann aus der Provinz wird an den Hof Ludwigs des XIV. gerufen: Versailles! Dort tobt das pralle Leben, schäumt der Champagner und lockt die sündige Verführung an allen Ecken ... Ein unschuldiger, gottesfürchtiger, junger Adliger hat es nicht leicht in Versailles, dieser Stadt in einem Schloss. Vor allem dann nicht, wenn er einen unehelichen Sohn des Königs aufspüren soll, der in einem der tausend Hinterzimmerchen Versailles sein wildes Treiben veranstaltet. Doch der junge Chevalier ist fest davon überzeugt, diesen umtriebigen königlichen Bastard auf den rechten Pfad der Tugend zurückführen zu können. Doch hat er leider die Verführung Versailles unterschätzt: Denn bevor er sichs versieht, ist er hineingesogen in einen atemberaubenden Strudel barocker Sinnlichkeit. Und verliert sich bald in prickelnden Gesprächen, ausschweifenden Trinkgelagen und gerafften Röcken. Mit fatalen Folgen: Denn Louis XIV. scheint ein gealterter König zu sein, der sich sogar noch ein bisschen mehr davor fürchtet, seiner Mätresse, Madame de Maintenon, entgegenzutreten als seinem Schöpfer, aber unter die Todesurteile setzt noch immer er seine Unterschrift. Und je mehr der junge Chevalier seine Mission vernachlässigt, umso mehr gefährdet er damit sein eigenes - nun so heiss geliebtes - Leben. Diese Hörspiel-Serie entstand im Rahmen des SRF-Schwerpunkts: «Barock – mon amour»: Rauschende Feste, ausschweifender Sex und perfekte Manieren zugleich – das ist Barock. Im Oktober 2014 blickt SRF hinter die Masken dieser faszinierenden Epoche. Eine Zeit, die geprägt ist von Eitelkeit und Prunk, von überwältigenden Kunstwerken und grossartigen Fortschritten in Wissenschaft und Technik. Mit: Gerrit Bernstein (Chevalier), Holger Kunkel (Senelesto), Till Kretzschmar (Monsieur Marchand), Jörg Schröder (Louis XIV.) sowie in vielen weiteren Rollen: Maja Stolle, Inga Eickemeier, Katka Kurze, Dirk Glodde, Silvester von Hösslin, Simon Roffler u.a. Special guest: Rolf Becker (als nackter alter Mann, der durch die Gänge streift und mit den Gemälden spricht) Tontechnik: Tom Willen - Dramaturgie: Julia Glaus - Regie: Susanne Janson - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 74'
Sein Urururgroßvater war Moses Mendelssohn, der Großvater von Felix Mendelssohn Bartholdy. Niklas Schmidt konnte als Musiker also gar nicht anders, als sich mit diesem Namen und der Musik Mendelssohn Bartholdys zu beschäftigen. Auch Schmidt ist in Hamburg geboren, Felix Mendelssohn ging dann nach Berlin, Düsseldorf und Leipzig, und Schmidt ist mit seinem Cello durch die ganze Welt gereist, gehört seit Jahrzehnten zu den gefragtesten Cellisten und Kammermusikern. In Hamburg kommen beide Künstler immer wieder zusammen, beim International Mendelssohn Festival, dessen Künstlerischer Leiter Schmidt ebenfalls ist. In diesem September gibt es wieder zehn Tage lang Kammermusik mit Werken vom Barock bis ins 20. Jahrhundert - Musik von Komponisten, die Mendelssohn beeinflusst haben oder die er beeinflusst hat; Musik, wie sie in den Salons der Zeit erklungen ist oder sein könnte. Eine besondere Rolle spielen dabei die großen Klaviervirtuosen des 19. Jahrhunderts, allen voran Frédéric Chopin und Franz Liszt. Im "Salonkonzert" zur Eröffnung des Festivals am 10. September kann man beide von einer weniger bekannten Seite erleben.
Warum eigentlich „wohltemperiert“? Müssen die Tasten eine bestimmte Temperatur haben – oder muss gar der Klavierhocker beheizt werden? Von Michael Lohse.
Ein schlagkräftiges Team: die Berliner Barock Solisten und Reinhard Goebel, eine Ikone der Originalklang-Szene. Mit Werken von Vivaldi, Bach und Telemann zeigen sie auf "Cremona 2", wie moderne Instrumente und historische Aufführungspraxis harmonieren.
Brandenburg - nicht nur Rainald Grebe widmete diesem Bundesland eine Hymne: Johann Sebastian Bach komponierte gleich 6 Konzerte für den Markgrafen von Brandenburg, die später als "brandenburgische" bekannt wurden. Ein barockes Best Of, in dem Bach alle möglichen Instrumente seiner Zeit kombiniert und durch Charme und Leichtigkeit bezaubert - ebenso wie durch den Mut zum Experiment. Von Dominik Mercks.
Die Noten zu Allegris Miserere hält der Vatikan streng geheim. Doch einem berühmten Teenager aus Salzburg gelingt es, sie nach einmaligem Hören komplett aufzuschreiben… Von Volker Sellmann.