Form of classical music composed for a small group of instruments
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Er war einer der prägendsten Schweizer Komponisten. Am 25. Februar jährt sich sein Todestag zum 25. Mal. «Mich beeindruckt der Tiefgang in Paul Hubers Musik. Das ist keine Alltagskost», sagt Thomas Trachsel im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Der Komponist und Präsident der Musikkommission des Schweizer Blasmusikverbands bezeichnet sich selbst als «glühenden Verehrer» des St. Galler Komponisten. Paul Huber (1918–2001) hat ein vielfältiges Werk hinterlassen. Neben Blasmusik schrieb er unter anderem auch Chor-, Orgel- oder Kammermusik. Rund ein Viertel seiner Kompositionen sind geistliche und liturgische Werke. Ihn einfach als «Blasmusikkomponisten» zu bezeichnen, greift daher zu kurz, sagt Trachsel. Er erinnert sich an eine Begegnung mit Paul Huber: «Das war ein prägendes Erlebnis für mich.» Der damalige Student schrieb seine Abschlussarbeit über den St. Galler Komponisten und erinnert sich: «Paul Huber hat sich viel Zeit für mich genommen, er war ein sehr warmherziger Mensch.» Zum 25. Todestag von Paul Huber findet am 25. Februar 2026 um 19:00 Uhr eine öffentliche Gedenkfeier in der Kathedrale St. Gallen statt.
Französische Kammermusik um 1900, Musik von Debussy, Ravel, Lalo und Mel Bonis - fast könnte das alles für das Trio Wanderer komponiert sein. Tolle Musik, hingezaubert mit fabelhaftem Gespür für raffinierte Klangfarben.
Der aus der Region stammende Komponist und Pianist Martin Schmalz arbeitet heute als Dozent für Korrepetition und Partiturspiel an der Musikhochschule Frankfurt am Main – und kehrt am 21. Februar gemeinsam mit der international erfolgreichen Bratschistin Muriel Razavi in seine Heimat zurück. Muriel ist Doktorandin, Professorin für Viola und weltweit als Konzertbratschistin unterwegs – mit enger Verbindung zur Region. In dieser Folge spricht Martin über seinen Weg zum Komponisten, über Ausbildung, Inspiration und die Entwicklung einer eigenen musikalischen Handschrift. Außerdem geht es um das gemeinsame Konzert und darum, was es bedeutet, in der Heimat aufzutreten.
Eine Komödie nach Molière. Anett will eigentlich nur eins: Bus fahren. Denn das ist ihr Beruf. Doch etwas will sie nicht: die Maskenpflicht! So gerät sie erst an einen falschen Arzt, dann an einen YouTube-Koch, der das grosse Geschäft wittert – und wird wider Willen zum Star der Corona-Skeptiker! Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 14.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Molières Theaterstücke sind bevölkert von Ärzten wider Willen, eingebildeten Kranken, gierigen Geldsäcken, listigen Töchtern und Opportunisten, die nur im Moment leben. Und genau 400 Jahre nach Molières Tod sind das die perfekten Figuren, um der Pandemie ins Gesicht zu lachen. Schauspieler Christoph Maria Herbst (bekannt aus «Stromberg») trägt dazu bei als Koch Hilda Attelmann, genauso wie die eigens eingespielte Kammermusik, die humorvoll Barock-Motive aufgreift. ____________________ Mit: Charlotte Müller (Anett), Lucia Kotikova (Lucy), Christoph Maria Herbst (Hilda), Heinrich Schafmeister (Herr Urs), Hans-Georg Panczak (Sganarelle), Mona Petri (Anruferin) und Jürg Kienberger (Bänkelsänger) ____________________ Musik: Claus Filser (Violine), Evi Keglmaier (1. Viola), Andreas Höricht (2. Viola), Georg Karger (Kontrabass, Viola da Gamba), Silvia Berchtold (Blockflöten), Ulrich Bassenge (Portativ, Schlagwerk, Sampler) – Tontechnik: Björn Müller – Regie und Komposition: Ulrich Bassenge ____________________ Produktion: SRF 2022 ____________________ Dauer: 54'
Wenn die Chemie stimmt, können Kammermusik-Ensembles ein beachtliches Alter erreichen. So feiert das Trio Wanderer im nächsten Jahr bereits seinen 40. Geburtstag – im schnelllebigen Musikgeschäft eine stolze Zahl. In diesen knapp vier Jahrzehnten hat sich das französische Ensemble ein breites Repertoire erschlossen, vor allem mit Werken der deutschen Romantik. Doch noch wähnt man sich nicht am Ziel, wie das neue Doppel-Album zeigt: „Art Nouveau“ lautet der Titel. Auf dem spielt das Klaviertrio „mit all seiner Erfahrung, aber ohne einen Hauch von Routine“, meint SWR Kultur-Kritiker Christoph Vratz.
Es ist ein ambitioniertes Projekt Star-Architekt Shigeru Ban soll für 45 Millionen einen neuen Kammermusik-Saal in Altdorf bauen. Aber braucht Altdorf einen solchen Saal? Woher stammt das Geld? Und kann sich ein solcher Saal im 10.000-Seelen-Ort rentieren? In Altdorf soll ein Saal für Kammermusik gebaut werden – von Stararchitekt Shigeru Ban. Die Idee dazu kommt von dem Ehepaar Andreas Haefliger und Marina Piccinini, den Gründern des Zauberklang-Festivals. Die Kosten von 45 Millionen Franken will man privat finanzieren. Doch was bringt ein solches Projekt einem 10.000 Seelen-Ort? In unmittelbarer Nähe gibt es in Vitznau und Andermatt bereits zwei hochwertige Säle für klassische Musik. Die Konkurrenz ist hoch. Hat der Saal das Potenzial internationale Strahlkraft zu entwickeln oder ist das Projekt zu ambitioniert? «Kulturplatz» auf der Suche nach Antworten in Altdorf. Bildquelle: Shigeru Ban Architects
Den Komponisten Mario Castelnuovo-Tedesco kennen heute vor allem Gitarristen. Als Emigrant in den USA hat er Filmmusik für Hollywood komponiert und in Los Angeles unterrichtet. Zu seinen Schülern zählten unter anderen John Williams und Henry Mancini. Seit einigen Jahren werden die Opern, Ballette, Orchesterwerke und auch die Kammermusik von Mario Castelnuovo-Tedesco wiederentdeckt.
Als „alten Domestiken“ haben Zeitgenossen den Komponisten César Franck verspottetet. Obwohl er Musik quer durch alle Gattungen von Kammermusik bis Oper geschrieben hat, die bis heute sehr berührt und begeistert. Dennoch war César Franck ein Mensch, der selbst kaum etwas darüber hinlassen hat, was eigentlich seine musikalischen Ambitionen waren. Eine neue Biografie scheint da mehr Licht ins Dunkel zu bringen. „Schillernde Blume auf dürrem Boden – Der Komponist César Franck“ von Matthias Kornemann. Susanne Pütz stellt es vor.
Johannes Brahms’ Klavierquintett f-Moll, op. 34, vereint kraftvolle Dramatik mit tiefgründiger Emotionalität. Das Werk gilt als Meilenstein der Kammermusik. Blind verkostet von Christine Lemke-Matwey, Kai Luehrs-Kaiser und Andreas Göbel. Moderiert von Christian Detig.
Antje Weithaas verbindet internationale Solokarriere, Kammermusik und Lehre. Im Gespräch mit BR-KLASSIK spricht sie über ihre Kindheit in der DDR, erste Reisen in den Westen, prägende Musikerpersönlichkeiten und darüber, was sie jungen Musikerinnen und Musikern heute mitgeben möchte.
Clara Reinisch ist Konzertpianistin, stammt aus Fulda und gründet 2026 das neue „Fulda Festival“ – ein modernes Kammermusikfestival, das klassische Musik in neue Räume der Stadt bringt. Im Podcast erzählt sie von ihrer musikalischen Ausbildung in Fulda, Weimar und Wien, ihrer Arbeit als Stipendiatin und Musikvermittlerin sowie den Ideen hinter ihrem Festival. Außerdem spricht Clara offen über ihren persönlichen Weg als trans Frau und darüber, wie sehr sich das auch auf ihre künstlerische Freiheit ausgewirkt hat.
Paul Hindemith (1895 - 1963) - Kammermusik n. 1, op. 24 n. 1 (1922)Organico: flauto (anche ottavino), clarinetto, fagotto, tromba, triangolo, piatto piccolo sospseso, tamburo basco, tamburo piccolo, tamburo di legno, sirena, barattolo di latta riempito di sabbia, glockenspiel, xilofono, fisarmonica, pianoforte, 2 violini, viola, violoncello, contrabbasso.1. Sehr schnell und wild [0:00]2. Mäßig schnelle Halbe. Sehr streng im Rhythmus [1:04]3. Quartett [4:35]4. Finale 1921. [9:02] Royal Concertgebouw OrchestraRiccardo Chailly, conductor
Sie gilt als «Grande Dame der Klarinette»: Seit den frühen 1980er-Jahren prägt Sabine Meyer das internationale Konzertleben entscheidend mit, als Solistin wie als Kammermusikerin. Mit ihrem warmen Klang und ihrem grossen Gestaltungswillen hat sie dem Instrument weltweit zu mehr Sichtbarkeit verholfen und war für viele junge MusikerInnen ein grosses Vorbild. Im Dezember beendet sie nun ihre musikalische Karriere. Sabine Meyer hat viele Werke uraufgeführt, aber auch Mozarts Klarinettenkonzert auf der Bassettklarinette neu zum Leben erweckt, und sie hat gezeigt, welche Kraft und Vielseitigkeit in der Klarinette steckt. Gleichzeitig kennt sie den hohen Druck des Musikerinnenlebens: Disziplin, Erwartungshaltungen, die ständige Suche nach Perfektion. Umso wichtiger waren ihr Rückzugsorte abseits der Bühne – der Garten, die Pferde und vor allem ihre Familie. Diese Balance ermöglichte ihr, über so viele Jahre künstlerisch präsent zu bleiben und trotz enormem Erfolg nicht abzuheben. Sie ist ein Star ohne jegliche Allüren. Nun verabschiedet sie sich bewusst, «solange sie noch fit ist». Auf die Zeit danach freut sie sich sehr: keine anstrengenden Konzertreisen mehr, ohne Sorge im Garten arbeiten, schwimmen gehen und unbeschwert mit den Enkeln spielen. In «Musik für einen Gast» spricht Sabine Meyer über ihr Leben auf der Bühne, ihre Liebe zur Kammermusik, die Belastung von jährlich über hundert Konzerten – und darüber, wie befreiend es ist, sich künftig all dem widmen zu können, was neben der Klarinette immer zu kurz kam. Die Musiktitel: Der Einspieler: W.A.Mozart – Klarinettenkonzert – Sabine Meyer, Bassklarinette / Staatskapelle Dresden / Hans Volk, Dirigent 1. Benny Goodman & His Orchestra - Clarinet À La King 2. Heinz Holliger - Marin Marais: "Folies d'espagne" aus der Suite für Viola da gamba und Basso continue, Nr.1 d-Moll - Eigenaufnahme RTS Espace 2 (Genf, 2003) 3. Wolfgang Amadeus Mozart – Adagio für Glasharmonika C Dur (Bearbeitung für 3 Bassetthörner) Trio di Clarone (Reiner Wehrle / Wolfgang Meyer / Sabine Meyer) 4. Fatma Said – El helwa di (Das ist so süss ) (Komponist: Sayed Darwish) 5. Gustav Mahler – 7. Sinfonie, e-Moll: 2. Nachtmusik Lucerne Festival Orchestra / Riccardo Chailly, Leitung Eigenaufnahme SRF, Eröffnungskonzert 2024
Zwischen Koffern und Cappuccino: Der Gitarrist Thibaut Garcia ist immer unterwegs. Und für dieses Nomadenleben ist die Gitarre das perfekte Instrument: Nicht zu schwer und gross, gleichzeitig Begleit- wie Melodieinstrument, stilistisch ohne Grenzen. 03:40 Aktuell: In Altdorf möchte der japanischer Stararchitekt Shigeru Ban im alten Zeughaus einen Konzertsaal aus Holz einbauen. Der Saal soll 250 Plätze haben und speziell auf Kammermusik ausgerichtet sein. Der Pianist Andreas Haefliger ist der Initiator des 45-Millionen-Projekts; diese Woche hat er seine Pläne vorgestellt. (Simon Burri) 13:50 Talk: Das Repertoire des Gitarristen Thibaut Garcia reicht von Flamenco bis Bach… gerade hat er Bachs Goldberg-Variationen neu eingespielt. (Patricia Moreno) 31:40 Neuerscheinungen: Album: Dieter Ammann: Glut. Music for Orchestra. Orchestre de la Suisse Romande, Jonathan Nott. Schweizer Fonogramm 2025 Album: Fitzgerald & Rimini: Ennetlands. Der gesunde Menschenversand 2025 (Oliver Rutz) 52.20 Swiss Corner: Camerata Bern und Antje Weithaas spielen Werke von Antonin Dvorak: Violinkonzert a-Moll und Serenade für Streichorchester. Ein neues Album, erschienen bei Avi-Music.
Im Kraichgau tut sich was. Genauer gesagt in Sulzfeld bei Bretten. Dort hat im September ein neuer Ort für Kultur eröffnet: der Kulturschuppen Sulzfeld. Wo früher Güter der Bahn gelagert wurden, wird heute Musik vom Feinsten gespielt. Vor allem Kammermusik, in einem Saal für bis zu 150 Zuhörer. Die Familie Pfaus aus Sulzfeld hat das alte Gebäude mit viel Herzblut saniert und um moderne Anbauten erweitert. Davon profitiert das kulturelle Leben im Ort: Der Kulturkreis zeigt im Kulturschuppen jetzt seine monatlichen Kunstausstellungen, und die „Weinkult“-Initiative lädt zu genussvollen Abenden ein. Schließlich ist Sulzfeld ein spitzen Winzerdorf. Sven Scherz-Schade war vor Ort und berichtet.
(00:57) Erklärungen in der Fotoausstellung «Charivari» mit Werken von Charles Fréger – kunstvoll in Szene gesetzt. (05:30) Stararchitekt Shigeru Ban soll in Uri einen neuen Konzertsaal für Kammermusik bauen – ein Überblick. (10:11) Reggea-Legende Jimmy Cliff ist mit 81 Jahren verstorben. (11:47) Deutscher Hollywood-Schauspieler Udo Kier ist mit 81 Jahren verstorben. (13:21) Täuschend echt: Stadtmuseum Aarau zeigt KI-Bilder, die irritieren. (18:13) Wie gehen wir damit um, dass Künstliche Intelligenz das Internet flutet?
Sol Gabetta zählt zu den gefragtesten Cellistinnen in der Klassikbranche, sowohl in der Kammermusik als auch bei Solo-Konzerten. Und das „Solo“ bedeutet als Musikerin auch viel Einsamkeit. Im Musikgespräch unterscheidet sie zwischen Alleinsein und Einsamkeit, erzählt, warum der Applaus hilft und warum Zeit-haben so wichtig ist.
Musik bedeutet "sich komplett zu machen", das sagt Vanessa Porter. Und Menschen wie sie, scheinen riesige Ohren zu haben. Ein Klang, ein Geräusch, ein Rhythmus – das, was ihr täglich begegnet, fängt Vanessa Porter ein, um es später auf ihren Instrumenten wiederzugeben. Das sind dann etwa Marimba- oder Vibraphon, Trommeln und Becken, aber auch Blumentöpfe, Milchschäumer, Stricknadeln, elektrische Zahnbürsten. Ehrlich und ungefiltert, genau wie ihre Lieblingsmusik. Die 1992 im süddeutschen Laupheim geborene Perkussionistin zählt zu den international vielseitigsten Musikerinnen, gastiert bei Festivals wie u.a. dem Schleswig-Holstein Musik Festival oder den Wittener Tagen für Neue Kammermusik. Als ECHO-Rising Star spielte sie in vielen renommierten europäischen Konzertsälen, in der Elbphilharmonie, im Musikverein Wien oder im Megaron Athen. Adelheid Kleine spricht mit Vanessa Porter über ihre Musik, ihre Arbeit, über Geräusche, die sie überall aufspürt und findet.
Diese ungemein detail- und farbenreiche Aufnahme führt uns die Kammermusik von Johannes Brahms eindringlich vor Ohren.
Schon wieder wurde ein neues, kleines Label gegründet und gleich die erste Produktion dieses Labels "Voilà!" zaubert eine Rarität ans Licht: Die Musik eines Wiener Komponisten: Oskar C. Posa schrieb konsequent im spätromantischen Stil, vor allem Kammermusik und Lieder. Ein Jahr älter als Schönberg, wurde Posa im Jahr 1904 Gründungsmitglied und Sekretär von Schönbergs "Vereins schaffender Tonkünstler". Als solcher ist er zwar der Musikwissenschaft bekannt, aber Posas Musik spielt heutzutage keine Rolle mehr. Das will Lalane nun ändern. Er hat junge Interpreten engagiert, darunter das Streichquartett Métamorphoses, um eine Auswahl von Posas Werken in Erstaufnahmen vorzustellen. Eleonore Büning fragt sich: Hat sich diese Ausgrabung musikalisch gelohnt?
Achtung, Dauerbaustelle: Brahms schreibt sein Klavierquintett erst für Streicher, dann für zwei Klaviere – und verwirft beides wieder. Warum ringt er so mit der Form? Von Ben Süverkrüp.
Die Stiftung Villa Musica, getragen vom Land Rheinland-Pfalz unter Mitbeteiligung des SWR, ist eine einzigartige Talentschmiede. Musiker*innen, die später große Karriere machen, gehen hier ein und aus, leben und musizieren zusammen und konzertieren. Auch in dieser Saison gibt es 120 Konzerte mit hochkarätiger Kammermusik, darunter auch eines mit Ikonen der queeren klassischen Musik. Karl Böhmer, Verwaltungsleiter und langjähriger Dramaturg der Stiftung, gibt in SWR Kultur Einblicke in die Hintergründe dieser Erfolgsgeschichte.
Karina Canellakis ist als Dirigentin eine Spätberufene. Erst war sie Geigerin, spielte Kammermusik, war zwei Jahre in der Karajan Orchester-Akademie Berlin – dann aber packte sie der Dirigier-Virus. Weil sie Nicolaus Harnoncourt begegnete. Wir reden mit ihr über dieses schicksalhafte Ereignis. Und ausserdem noch über das Schattendasein ihrer Geige, über Sprachen und über Beethoven. 0:28 – Aktuell Der Cellist Yo-Yo Ma wird 70 12:37 – Kaffee Gespräch mit der Dirigentin Karina Canellakis 30:33 – Neuerscheinungen Robert Oboussier: Orchestral and Chamber Music (Musiques Suisses) und Bach vs. Scheibe. Marie-Sophie Pollak, Concerto Köln, Max Volbers (Berlin Classics) 51:31 – Swiss corner Jetzt oder nie – Dokumentarfilm über Anastasia Kobekina auf SRF1
„Spuni cuni fait“ schrieb Mozart mal in einem Brief an seine Cousine und könnte übersetzt so viel bedeuten wie „aus Kaninchenfell gewebt worden“. Diesen Begriff hat inzwischen ein Ensemble aus fünf Streichern zu seinem eigenen Namen gemacht. Dahinter verbergen sich fünf Musikerinnen und Musiker, die über große Erfahrung in der Kammermusik und in renommierten Orchestern wie dem Chamber Orchestra of Europe verfügen. Jetzt veröffentlicht Spunicunifait eine Aufnahme mit sämtlichen Streichquintetten von Mozart. Christoph Vratz hat sich die neue Aufnahme angehört.
Interpreten: ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Fabian EndersLabel: ProsperoEAN: 4262353970799Ein vergessenes Meisterwerk neu entdeckt: Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Fabian Enders präsentiert die Weltersteinspielung von Günter Raphaels erster Symphonie – ein Werk voller dramatischer Tiefe und orchestraler Raffinesse, das Michael Gmasz sofort in seinen Bann gezogen hat.Günter Raphael, Jahrgang 1903, zählt zu den bedeutendsten, aber lange übersehenen Komponisten der deutschen Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Früh als Ausnahmetalent erkannt, wurde er von Wilhelm Furtwängler gefördert, der seine 1. Symphonie bereits 1926, als Raphael gerade einmal 23 war, im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt hat. Raphaels Musik verbindet spätromantische Ausdruckskraft mit einer modernen, polyphonen Struktur. Sein Leben war geprägt von Krankheit und politischer Verfolgung: Als „Halbjude“ verlor er in der NS-Zeit seine Lehrtätigkeit und wurde mit Aufführungsverboten belegt. Dennoch setzte er sein Schaffen unbeirrt fort und lehrte später in Duisburg und Köln. Sein Werk umfasst Symphonien, Kammermusik, geistliche Werke und Bearbeitungen, darunter eine vielbeachtete Neufassung von Bachs Matthäuspassion.Die nun vorliegende Weltersteinspielung der ersten Symphonie in a-Moll, op. 16, durch das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Fabian Enders ist ein bedeutender Beitrag zur Wiederentdeckung Raphaels. Das Werk, das sich durch dramatische Gestik, komplexe Polyphonie und eine dichte Orchestrierung auszeichnet, wird hier mit großer interpretatorischer Tiefe und klanglicher Präzision präsentiert. Günter Raphaels Musik wirkt wie eine Brücke zwischen der Spätromantik und der Neuen Sachlichkeit, ohne sich vollständig einer der beiden Richtungen zu unterwerfen. Eher also in der Tradition von Komponisten wie Hindemith oder Reger als von Richard Strauss oder Franz Schreker. Diese Produktion auf dem Label Prospero setzt ein starkes Zeichen für die Relevanz Raphaels im heutigen Konzertrepertoire und lädt dazu ein, sein Schaffen neu zu entdecken und zu würdigen. (mg)
Tabea Zimmermann ist eine der weltweit renommiertesten Bratschistinnen. Am Lucerne Festival 2025 ist sie «artiste étoile». Ein Gespräch über Neugier und Zuversicht, über ihre Liebe zu Mittelstimmen und Kammermusik als Gesellschaftstraining. Sie gilt als «Königin der Bratsche»: Tabea Zimmermann steht seit Jahrzehnen auf internationalen Bühnen. Sie hat mit den führenden Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit zusammengearbeitet. Die Liste der Werke, die sie uraufgeführt hat, ist lang. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie Professorin für Bratsche an Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Im Gespräch verrät sie, was sie am Unterrichten so fasziniert und was sie ihren Studierenden mitgeben will, wie sie sich neukomponierten Werken annähert und warum sie sich lieber als Musikerin als als Bratschistin bezeichnet.
«Musik ist meine Zufluchtswelt», sagt die Musikerin Tabea Zimmermann, eine der weltweit renommiertesten Bratschistinnen. Sie ist «artiste étoile» am Lucerne Festival 2025. Ein Gespräch über Neugier und Zuversicht, über ihre Liebe zu Mittelstimmen und Kammermusik als Gesellschaftstraining. Sie gilt als «Königin der Bratsche»: Tabea Zimmermann steht seit Jahrzehnen auf internationalen Bühnen. Sie hat mit den führenden Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit zusammengearbeitet. Die Liste der Werke, die sie uraufgeführt hat, ist lang. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie Professorin für Bratsche an Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Im Talk verrät sie, was sie am Unterrichten so fasziniert und was sie ihren Studierenden mitgeben will, wie sie sich neukomponierten Werken annähert und warum sie sich lieber als Musikerin als als Bratschistin bezeichnet.
Sein Urururgroßvater war Moses Mendelssohn, der Großvater von Felix Mendelssohn Bartholdy. Niklas Schmidt konnte als Musiker also gar nicht anders, als sich mit diesem Namen und der Musik Mendelssohn Bartholdys zu beschäftigen. Auch Schmidt ist in Hamburg geboren, Felix Mendelssohn ging dann nach Berlin, Düsseldorf und Leipzig, und Schmidt ist mit seinem Cello durch die ganze Welt gereist, gehört seit Jahrzehnten zu den gefragtesten Cellisten und Kammermusikern. In Hamburg kommen beide Künstler immer wieder zusammen, beim International Mendelssohn Festival, dessen Künstlerischer Leiter Schmidt ebenfalls ist. In diesem September gibt es wieder zehn Tage lang Kammermusik mit Werken vom Barock bis ins 20. Jahrhundert - Musik von Komponisten, die Mendelssohn beeinflusst haben oder die er beeinflusst hat; Musik, wie sie in den Salons der Zeit erklungen ist oder sein könnte. Eine besondere Rolle spielen dabei die großen Klaviervirtuosen des 19. Jahrhunderts, allen voran Frédéric Chopin und Franz Liszt. Im "Salonkonzert" zur Eröffnung des Festivals am 10. September kann man beide von einer weniger bekannten Seite erleben.
«Musik ist meine Zufluchtswelt», sagt die Musikerin Tabea Zimmermann, eine der weltweit renommiertesten Bratschistinnen. Sie ist «artiste étoile» am Lucerne Festival 2025. Ein Gespräch über Neugier und Zuversicht, über ihre Liebe zu Mittelstimmen und Kammermusik als Gesellschaftstraining. Sie gilt als «Königin der Bratsche»: Tabea Zimmermann steht seit Jahrzehnen auf internationalen Bühnen. Sie hat mit den führenden Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit zusammengearbeitet. Die Liste der Werke, die sie uraufgeführt hat, ist lang. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie Professorin für Bratsche an der Frankfurter Musikhochschule. Im Talk verrät sie, was sie am Unterrichten so fasziniert und was sie ihren Studierenden mitgeben will, wie sie sich neukomponierten Werken annähert und warum sie sich lieber als Musikerin als als Bratschistin bezeichnet.
Vor genau 50 Jahren, am 9. August 1975, ist Dmitri Schostakowitsch in Moskau gestorben. Zum Gedenken an den zeitlebens schikanierten Komponisten hat das Oliver Schnyder Trio jetzt beim Label Prospero ein Album mit Kammermusik von Schostakowitsch herausgebracht. Für das epochale Klavierquintett hat sich das Schweizer Trio prominente Verstärkung geholt: die Geigerin Julia Fischer und den Bratschisten Nils Mönkemeyer.
Elsa Dreisig hat gerade am Opernfestival in Aix-en-Provence das Publikum bezaubert. Und zu singenden Zikaden gab sie uns ein Interview. [1:45] Aktuell: Das erste Talent in der neuen Reihe "SRF Kultur Debut" ist die Posaunistin Gloria Ryter. Sie hat für die Schweiz im Euro Radio Jazz Orchestra in Slowenien gespielt. (Roman Hošek) [13:15] Kaffee: Mit der dänisch-französischen Sopranistin Elsa Dreisig. (Andreas Kläui) [30:15] Neuerscheinungen: - Graeme Lawson: Soundtracks. Auf den Spuren unserer musikalischen Vergangenheit (Piper, Mai 2025). - Michael Künstle, Matteo Pagamici: Dimensions (August 2025) nachdem sie jahrelang erfolgreich für Film, Serien und Medien komponiert haben im Team («Die Nachbarn von oben», «Neumatt», «Die Beschatter» u.v.m., z.B. auch das neue SRF 2 Kultur-Layout), erscheint jetzt ihr Debutalbum «Dimensions» (Neoklassik). (Elisabeth Baureithel) [50:45] Swiss Corner: Davos Festival "Young Artists in Concert" feiert seine 40. Ausgabe! Seit 1986 treffen sich im Sommer während zwei Wochen junge Musiktalente, um in attraktiven und ausgeklügelten Programmen zusammen Kammermusik zu spielen.
Kammermusik kann tödlich enden: In einer Tolstoi-Geschichte kommen sich ein Geiger und eine Pianistin zu nahe – mit fatalen Folgen. Leoš Janáček macht daraus ein verstörendes Streichquartett. Von Michael Lohse.
Es ist das älteste Kammermusikfestival Deutschlands: Die Sommerlichen Musiktage Hitzacker. Schon 1946 haben sie zum ersten Mal stattgefunden und in diesem Jahr feiern sie ihre 80. Ausgabe. Immer wieder kann das Publikum Neues entdecken, seien es neue Werke oder ungewohnte Perspektiven auf bekanntes Repertoire. Am 26. Juli geht es wieder los. Und vorher sind bei NDR Kultur zu Gast: die international erfolgreiche Sopranistin Sarah Maria Sun, an rund 400 Uraufführungen hat sie bislang mitgewirkt hat. Ihr liegt besonders die zeitgenössische Musik am Herzen. Und Oliver Wille, Geiger, Mitglied des Kuss Quartetts, Professor für Streichkammermusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und Intendant der Sommerlichen Musiktage Hitzacker.
1824 ist kein gutes Jahr für Schubert: Zoff unter Freunden, ein Opern-Flop und eine schwere Infektion. Er ist näher am Tod als am Leben – auch musikalisch. Er komponiert das Streichquartett in d-Moll – auch bekannt unter dem Titel: "Der Tod und das Mädchen" ... Von Ben Süverkrüp.
Mehr als 100 Werke hat er geschrieben, darunter Orchesterstücke, Kammermusik und zehn Opern. Am 29. Mai wurde Pascal Dusapin 70 Jahre alt. Der französische Komponist gilt als einer der eigenwilligsten Köpfe der zeitgenössischen Musik - und als jemand, der Stille in Spannung verwandeln kann. Ein Porträt von Kristin Amme.
Je nach Zählung neun oder zehn Sinfonien hat Gustav Mahler geschrieben und ganze 46 Lieder. Kammermusik, Opern, Instrumentalkonzerte hingegen spielten im Leben des Komponisten Mahler so gut wie keine Rolle. Die Lieder nach Texten aus der Sammlung «Des Knaben Wunderhorn» sind mehr als nur Gelegenheitswerke und haben vielfach Eingang in Mahlers Sinfonien gefunden. «Das sind Felsblöcke, aus denen jeder das Seine formen darf», sagte Mahler über die Wunderhorn-Texte. Eigenwillig sind sie denn auch seine Vertonungen. Stark in der Textausdeutung und dies nicht nur in der Singstimme, sondern auch im Orchester. Aufs gute Zusammenspiel also kommt es hier an. Gäste von Benjamin Herzog sind die Sängerin Silke Gäng und der Dirigent Jan Schultsz.
Für Robert Schumann gibt es nur ganz oder gar nicht: Entweder lähmt ihn seine Depression oder er ist buchstäblich nicht zu bremsen. Dann komponiert er ein Klavierquartett auch schon mal in Windeseile. Von Michael Lohse.
Das Le Beau Ensemble möchte die Komponistin wieder bekannt machen. Die erste CD eines mehrteiligen Aufnahmeprojektes macht Lust auf mehr.
Thu, 17 Apr 2025 23:00:00 +0000 https://seesee.podigee.io/s3e18-andrei-ionita 8b306c6e95ffcb5e607b501afe394bac In this episode, we have an in-depth conversation with Andrei Ioniță, the prodigious Romanian cellist and winner of the 2015 International Tchaikovsky Competition. We explore the emotional profundities and rich spectrum of colors that the cello can evoke, and how it reflects the subtleties of human emotion. Andrei shares his thoughts on playing Bach, discussing the personal connection he has with his instrument and his journey as a musician. He also reflects on the nuances of gut strings, the importance of good posture for a cellist, the physical sensation of the cello resting against his body, and how this intimate embrace influences emotional expression and depth of sound, particularly in the intense, low register passages. In this episode dedicated to music, Andrei also discusses his Romanian heritage and how the voice of Romania speaks through his bow, offering a personal insight into his cultural identity. In this episode, he takes us inside his experience during the 15th Tchaikovsky Competition and talks about his most difficult decisions as a musician. Most powerfully, Andrei opens up about how he conveys his whole soul through his music, sharing the courage it takes to be vulnerable and break through at the highest emotional peaks, only to let go and invite the listener into a shared human experience through his playing. This episode is a real treat for the ears and the heart! Andrei Ioniță's carrier it's a journey of emotional reflection and artistic courage – You'll understand what it is meant to “play from the gut”. Website: https://www.andreiionitacellist.com https://www.haefligerproduction.com/andrei-ionita https://www.symphonikerhamburg.de/laeiszhalle-orchester-symphoniker-hamburg/andrei-ionita-135 Instagram: ionita_andrei94 Facebook: Andrei Ioniță - Cellist This episode's Playlist and Playlist's credits: · Papandopulo, Boris. Rhapsodia Concertante: I. Introduzione Tempo Libero. Performed by Oliver Triendl and Andrei Ioniță. On Boris Papandopulo: Works for Piano & Strings, CPO-555106-2, 2021.CD · Tchaikovsky, Pyotr Ilyich. Variations on a Rococo Theme, Op. 33 (var. VII e Coda : Allegro vivo). Performed by Cellist Andrei Ioniță and the Münchener Philharmoniker conducted by Valery Gergiev recorded at the Philharmonie im Gasteig (Munich, Germany), on May 12, 2017 20:00 © A Coproduction by Munich Philharmonic Orchestra & Telmondis // In Association with medici.tv & Takt1 https://www.youtube.com/watch?v=-6dyn2LRxVo · Brett, Dean. 11 Oblique Strategies No. 1. Listen to the Quiet Voice. Performed by Andrei Ioniță. On Oblique Strategies. Orchid Classics ORC100096, 2019. CD. · Brett, Dean. 11 Oblique Strategies No. 5. What are the Sections Sections of? Performed by Andrei Ioniță. On Oblique Strategies. Orchid Classics ORC100096, 2019. CD. · Brahms, Johannes. Cello Suite No. 1 G Major, BWV 1007: I. Prelude. Performed byAndrei Ioniță. On Oblique Strategies. Orchid Classics ORC100096, 2019. CD. · Brahms, Johannes. Cello Suite No. 1 in G Major BWV 1007: III. Courante. Performed by Andrei Ioniță. On Oblique Strategies. Orchid Classics ORC100096, 2019. CD. · Brahms, Johannes. Clarinet Trio in A Minor, Op. 114: I. Allegro. Performed by Pablo Barragán, Andrei Ioniță, and Juan Pérez Floristán. On Brahms: Complete Clarinet Sonatas & Trio. IBS Classical, 2018. CD. · Papandopulo, Boris. Concertino in modo antico, OP.56 II Aria. Performed by Oliver Triendl, Amaury Coeytaux, Vanessa Szgeti, and Andrei Ioniță. On Boris Papandopulo:Works for Piano & Strings, CPO-555106-2, 2021.CD · Dmitri, Shostakovich. Sonata for Cello and Piano in D Minor, Op.40. The XV International Tchaikovsky Competition. Performed by Andrei Ioniţă: Cellist and Seong-Jin Cho: Pianist. Concert recorded at the Salle des Combins (Verbier, Switzerland), on July 25, 2018. © Idéale Audience with the participation of medici.tv https://www.youtube.com/watch?v=iHPd1dN89bM · Dmitri, Shostakovich. Cello Concerto No. 1 in E-flat major, Op. 107 4. Allegro con moto. Performed by Andrei Ionuț Ioniță with the Mariinsky Theatre Symphony Orchestra conducted by Valery Gergiev. The XV International Tchaikovsky Competition's Winners' Concert. Recorded at the Great Hall of the Moscow Conservatory, on July 2, 2015. © MUSEEC/medici.tv https://www.youtube.com/watch?v=zzaCNTlJciI · Dmitri Shostakovich. Cello Concerto No. 1 in E-flat major, Op. 107 with the Draft. Performed by Andrei Ionuț Ioniță Orchestra of the Shostakovich State Academic Saint Petersburg Philharmonic conducted by Nikolai Alexeev. Cello: Final Round - Candidate #2 - First Prize - Recorded at the Grand Hall of the Saint Petersburg Philharmonia, on June 28, 2015, 7:45 p.m. https://www.youtube.com/watch?v=QfkQt0gSiJI · Henryson, Svante. Black Run. Performed by Andrei Ioniță. On Oblique Strategies. Orchid Classics ORC100096, 2019. CD. · Enescu, George: Piano Quartet No. 1 in D Major, Op. 16: II Andante mesto. Performed by Catalin Serban, Andrei Ioniță, Karolina Errera, Suyeon Kang. On Mélodies Infinies: Fauré & Enescu Piano Quartets. Naxos 8.551477, 2024. CD · Papandopulo, Boris. Rapsodia Concertante: I. Introduziene. Tempo libero. Performed by Oliver Triendl, Amaury Coeytaux, Vanessa Szgeti, and Andrei Ioniță. On Boris Papandopulo: Works for Piano & Strings, CPO-555106-2, 2021.CD · Rachmaninoff, Sergei: Sonata -Moll OP 19. Lento- Allegro moderato. 2. Allegro scherzando. 3 Andante. 4 Allegro mosso. Performed by Andrei Ioniță and Andrei Ioniță (Violoncello), Catalin Serban (Piano). Kammermusik am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Zusammenarbeit mit Konzertleben e.V. January 17th, 2024. https://www.youtube.com/watch?v=QqpFqwfoBDg · Saint-Saëns, Camille. Concerto No.1 in A minor for Cello and Orchestra Op. 33. Performed by Solist Andrei Ioniță and the Filarmonica George Enescu conducted by Stefan Ausbury Opening Concert October 7th, 2020, at the Romanian Athenaeum lived-streamed on the Institutions Website and YouTube Channel. https://www.youtube.com/watch?v=ktTHMbFcyp4 · Papandopulo, Boris. Rapsodia Concertante: I. Introduziene. Tempo libero. Performed by Oliver Triendl, Amaury Coeytaux, Vanessa Szgeti, and Andrei Ioniță. On Boris Papandopulo: Works for Piano & Strings, CPO-555106-2, 2021.CD · Rachmaninoff, Sergei: Sonata -Moll OP 19. Lento- Allegro moderato. 2. Allegro scherzando. 3 Andante. 4 Allegro mosso. Performed by Andrei Ioniță and Andrei Ioniță (Violoncello), Catalin Serban (Piano). Kammermusik am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Zusammenarbeit mit Konzertleben e.V. January 17th, 2024. https://www.youtube.com/watch?v=QqpFqwfoBDg · Fauré, Gabriel: Piano Quartet No. 1 in C Minor, Op. 15: III Adagio. Performed by Catalin Serban, Andrei Ioniță, Karolina Errera, Suyeon Kang. On Mélodies Infinies: Fauré & Enescu Piano Quartets. Naxos 8.551477, 2024. CD https://www.youtube.com/watch?v=ktTHMbFcyp4 · Saint-Saëns, Camille. Concerto No.1 in A minor for Cello and Orchestra Op. 33. Performed by Solist Andrei Ioniță and the Filarmonica George Enescu conducted by Stefan Ausbury Opening Concert October 7th, 2020, at the Romanian Athenaeum lived-streamed on the Institutions Website and YouTube Channel. https://www.youtube.com/watch?v=ktTHMbFcyp4 · Brahms, Johannes. Clarinet Trio in A Minor, Op. 114: I. Allegro. Performed by Pablo Barragán, Andrei Ioniță, and Juan Pérez Floristán. On Brahms: Complete Clarinet Sonatas & Trio. IBS Classical, 2018. CD. · Papandopulo, Boris. Rhapsodia Concertante: III. Danza. Allegro. Performed by Oliver Triendl and Andrei Ioniță. On Boris Papandopulo: Works for Piano & Strings, CPO-555106-2, 2021.CD Albums: Available in all Platforms https://open.spotify.com/intl-de/album/3Cqhwf6m3Gl8i0HfDTzln1 https://www.naxos.com/CatalogueDetail/?id=C5463 https://open.spotify.com/intl-de/artist/4ITCrIEQbzQVUO8CPHhdLP 3 18 full no Cellist,World famous orchestras,world famous conductors,Tchaikovsky Competition,Bach,Shostakovich,Enescu,Fauré,Gut strings,Posture Dr. Cecilia Ponce Rivera
Der Pianist Krystian Zimerman liebt die Kammermusik von Brahms über alles. Es gebe da "nicht ein schlechtes Stück". Und Zimermans aktuelle, wunderbare Einspielung zweier Klavierquartette von Brahms mit einem polnisch-japanischen Team ist eine eindeutige Bestätigung dieser These.
Auf dem Weg zu seinem letzten großen Orchesterwerk, dem „Doppelkonzert“, schrieb Johannes Brahms auf Sommerfrische im schweizerischen Thun 1886 und 1887 ungewöhnlich frohgemute Kammermusik und Lieder für eine junge Sängerin. Wie das klingt, wenn ein Griesgram sein Herz öffnet, demonstrieren Solisten wie Henryk Szeryng und Artur Rubinstein (RCA), Pierre Fournier und Wilhelm Backhaus (Decca), das Beaux Arts Trio (Philips), Juliane Banse und Bernarda Fink (harmonia Mund), sowie David Oistrach und Mstislav Rostropowitsch mit dem Cleveland Orchestra unter George Szell (EMI).
Für seinen "samtig leuchtenden Tenor" und sein "Pop-Star Charisma" pries ihn das "BBC Music Magazine2. Der libanesisch-amerikanische Sänger Karim Sulayman erkundet gern die vergessenen Seitenpfade des Standard-Repertoires. Genau wie das britische Kaleidoscope Chamber Collective, dessen 40 Mitglieder aus aller Welt in wechselnden Besetzungen miteinander musizieren. Das jüngste Projekt mit Karim Sulayman ist dem französischen Komponisten Reynaldo Hahn gewidmet, dessen einstiger Ruhm heute allzu sehr verblasst ist.
Der libanesisch-amerikanische Sänger Karim Sulayman erkundet gern die vergessenen Seitenpfade des Standardrepertoires. Genau wie das britische Kaleidoscope Chamber Collective, dessen 40 Mitglieder aus aller Welt in wechselnden Besetzungen miteinander musizieren. Das jüngste Projekt ist dem französischen Komponisten Reynaldo Hahn gewidmet, dessen einstiger Ruhm heute fast vergessen ist.
Über ein halbes Jahrhundert lebte und arbeitete die Komponistin Philippine Schick in München. Sie schrieb zahlreiche Kammermusik- und Vokalwerke, sie förderte gezielt Künstlerinnen und unterrichtete an der Universität. Heute, 55 Jahre nach ihrem Tod, gibt es im Münchener Stadtbild kaum noch einen Hinweis auf Philippine Schick. Nur in Obermenzing erinnert immerhin ein Straßenname an die engagierte Komponistin.
Das neue Forschungsprojekt "NS-Verfolgung und Musikgeschichte" will die Verfolgung von Musikerinnen und Musikern durch das NS-Regime beleuchten. Und auch auf künstlerischer Ebene tut sich seit geraumer Zeit etwas in der Aufarbeitung dieser Zeit. Vor allem beim Label Chandos erscheinen regelmäßig Veröffentlichungen unter dem Titel "Music in exile". Aktuell zum Beispiel eine CD mit Musik von Frederick Block.
In Küssnacht am Rigi lernen sich die Jodlerin Nadja Räss und der Literatur- und Kulturwissenschaftler Boris Previšic kennen. Boris Previšic (52) Professor, Flötist, Direktor, Bauernsohn: Boris Previšic ist nicht auf einen Begriff zu bringen. Mit seiner Vielgestaltigkeit fühle er sich manchmal wie ein exotischer Vogel. Aufgewachsen ist der Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft zwischen dem Balkan und einem Bio-Bauernhof im Zürcher Oberland. Sowohl die Alpen als auch die Kammermusik sind für ihn heute Rückzugsorte. Und so gründete er auch das Institut "Kulturen der Alpen" in Uri. Nadja Räss (45) Sie hat schon der Opernsängerin Cecilia Bartoli das Jodeln beigebracht. Nadja Räss ist sich sicher: So begabt muss man nicht sein, jede Person mit einer Stimme könne jodeln. Sie selbst wusste bereits mit fünf Jahren, dass sie Jodlerin werden möchte und genau so kam es. Räss tourt erfolgreich mit ihrer Stimme, die äusserst kunstreich zwischen Brust- und Kopfstimme wechselt, komponiert eigene Lieder und unterrichtet unter anderem an der Hochschule Luzern im Bereich Volksmusik. Boris Previsic und Nadja Räss sind zu Gast bei Olivia Röllin am Sonntag, 10. November im Theater Duo Fischbach in Küssnacht am Rigi. Türöffnung ist um 9 Uhr.
Der Franzose Éric le Sage ist ein exzellenter Pianist und ein begeisterter Kammermusiker. Seien es Schumann, Fauré, Poulenc oder andere mehr, unermüdlich hat Le Sage alles eingespielt, was sie an Kammermusik mit Klavier hinterlassen haben. Und all diese Aufnahmen sind auch noch gut. Jetzt legt Le Sage mit internationaler Besetzung zwei echte Raritäten vor: Chaussons Konzert für Klavier, Violine und Streichquartett und Louis Viernes Klavierquintett.
Die Symphonien und die Kammermusik von Schostakowitsch spiegeln seine Biographie. Die Klavierkompositionen sind weniger bekannt. Völlig zu Unrecht, sagt Jascha Nemtsov, der 2010 die 24 Präludien op. 34 eingespielt hat. Diesen 1933 vollendeten Zyklus stellt der Pianist gemeinsam mit BR-KLASSIK vor.
Barbers Adagio von 1938 hält bis heute den Weltrekord in der Disziplin "traurige Musik": Der 2. Satz seines Streichquartetts op. 11 erklang auf Beerdigungen amerikanischer Präsidenten und untermalte emotionale Filmszenen, ob in "Platoon" oder "Die wunderbare Welt der Amelie". Dem Sog dieser Kammermusik kann sich kaum jemand entziehen. Von Dominik Mercks.
On August 17, the award-winning German chamber music trio Gaspard will make their debut at the Sydney Opera House, and on August 20 at the Melbourne Recital Centre — with pieces by Haydn, Brahms, among others, but also with a completely new composition by composer Hannah Winkleman. The sought-after trio has already played in major concert halls around the world and is now bringing their program down under. A conversation with pianist Nicholas Rimmer. - Am 17. August spielt das preisgekrönte deutsche Kammermusiktrio Gaspard sein Debüt im Sydney Opera House, und am 20. August im Melbourne Recital Centre – mit Stücken u. a. von Haydn, Brahms, aber auch mit einer ganz neuen Komposition der Komponistin Hannah Winkleman. Das gefragte Trio hat bereits in den großen Konzertsälen der Welt gespielt und bringt nun sein Programm nach Down Under. Ein Gespräch mit dem Pianisten Nicholas Rimmer.