Podcasts about buddhismus

  • 410PODCASTS
  • 1,929EPISODES
  • 25mAVG DURATION
  • 2DAILY NEW EPISODES
  • Dec 7, 2022LATEST

POPULARITY

20152016201720182019202020212022

Categories



Best podcasts about buddhismus

Show all podcasts related to buddhismus

Latest podcast episodes about buddhismus

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. Gestern liegt unwiederbringlich hinter uns, das Gestern ist Geschichte! Gestern existiert nur noch in unserer Erinnerung, ist vergangen, was passiert ist, können wir nicht mehr ändern. Uns über Vergangenes zu ärgern, bringt uns nicht weiter. Immer die gleichen Fragen zum Gestern: Warum, weshalb, aus welchem Grund, wofür, wieso, weshalb, wozu? Nutzlose Themen, die das Leiden begründen, auf die es keine Antworten gibt, und schon gar keine Lösungen! Diese Fragen sind SINNLOS! Nicht eine Handlung, nicht ein Wort, nichts können wir ungeschehen machen, es ist vorbei, in den Tiefen des Universums verschwunden, unveränderter Wandel im Laufe der Zeiten, Schuld und schlechte Gefühle sind sinnlos. Was auch immer gestern passiert ist, es ist ohne Bedeutung, also warum grübeln Sie noch darüber nach? Aber was heute passiert, darauf haben wir Einfluss, unser Sein wird von unseren Gedanken geleitet. Buddha sagte: „Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft, konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment, das Leben ist hier und jetzt“. Nur im "Hier" und "Jetzt" kann ich Musik hören, die Schönheit der Natur bewundern, meinen Partner küssen, die Kinder in den Arm nehmen, das Leben genießen, ganz egal wie es ist, so wie es meiner Meinung nach sein sollte, wird es sowieso niemals werden, kann es nicht sein, nichts ist vollkommen, und der Mensch sowieso nicht. Denken Sie auch nicht über das Kommende nach, es kommt nie so, wie Sie es sich vorstellen und wünschen. "Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug" - Albert Einstein - Physiker - 1879 bis 1955 Machen Sie sich das Leben leichter, befreien Sie sich von den diversen Mühlsteinen um ihren Hals. Hören Sie auf, sich Sorgen zu machen, zu grübeln, endlos in Gedanken zu versinken, sich Nacht für Nacht im Bett zu wälzen, voller Sorgen, was soll das bringen? Sie fassen doch auch nicht jeden Tag wieder auf die glühende Herdplatte. Diese ist heiß, das wissen Sie. Gestern ist vorbei! Das Gestern ist fort - das Morgen nicht da. Leb' also heute! - Pythagoras von Samos - Griechischer Philosoph - 570 bis 510 v. Chr.

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. In einem buddhistischen Tempel stritten sich vor langer Zeit zwei Mönche um den Inhalt eines heiligen Textes. Jeder wollte recht haben, seine eigene Ansicht erschien ihm nur logisch, die Meinung des Mönchs-Bruders als falsch. Den ganzen Tag lang gingen die Worte hin und her, mal in sachlicher Form, gelegentlich auch abschätzend, in der Sache bewegte sich aber nichts, jeder Mönch wollte recht behalten, sich durchsetzen, keinesfalls nachgeben. Die anderen Brüdern im Kloster wurden durch die Streiterei immer mehr belastet, die Kontrahenten waren unversöhnlich, jeder berief sich auf eine andere Passage im Text, die nach seiner Meinung seinen Standpunkt "klar beweisen" würde. Als der Unfriede den ganzen Nachmittag kein Ende nahm, sagte ein Mönch: "Ich habe jetzt genug von eurem Gezänk, geht und fragt den Meister, unser Abt ist bekannt für seine Weisheit, er wird einen Richterspruch treffen, und nach diesem Wort sollt ihr dann auch endlich Frieden halten"! Der erste Streithahn lief in die Klause des Meisters und sagte: "Ehrwürdiger Abt, ich streite mich schon den ganzen Tag mit meinem Bruder, es geht um eine Stelle in einem gesegneten Buch, darf ich Euch die Stelle, und meinen Standpunkt dazu, vortragen"? "Ja, selbstverständlich", antwortete der Klosterleiter. Der Mönch legte alles dar, sparte nicht an kleinen Bosheiten gegenüber seinem Tempelbruder, erklärte aber auch dessen Version zur fraglichen Passage. Der Abt antwortete kurz und knapp: "Ja, Du bist im Recht". Der Mönch ging triumphierend zurück und erklärte jedem Klosterbruder die Entscheidung, er habe recht, der andere Mönch sei im Unrecht. Dies wollte der unterlegene Mönch nicht klaglos akzeptieren, auch er machte sich in das Zimmer des Abtes auf und beschwerte sich: "Meister, wie kann das sein, ich berufe mich auf die Worte eines anderen bedeutenden Lehrers, warum soll ich da im Unrecht sein"? Der Abt schaute nur kurz den Mönch an und antwortete wieder knapp: "Ja, Du bist im Recht". Der zweite Mönch ging zurück, berichtete seinem Widersacher die Aussage des Abtes. Die Streiterei begann so, wie sie geendet hatte; die Positionen hatten sich sogar noch verhärtet, beide beriefen sich jetzt auch noch auf den Abt. Nun hatte der Mönch, der die beiden zum Abt geschickt hatte, wirklich genug, er suchte den Klostervorsteher selbst auf um die unliebsame Sache endlich zu einem guten Abschluss zu bringen, wieder Ruhe im Hause zu haben. "Grosser Meister", sagte er, "warum gibst du beiden Mönchen Recht, es kann doch nur einer im Recht sein"? Der weiße Abt schaute auch den dritten Mönch nur kurz an, und antwortete wieder knapp: "Ja, da bist Du im Recht". Nur Kleingeister wollen immer Recht haben – Ludwig XIV– Französischer König (1638 – 1715)

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. Kann es sein, dass manche Menschen aus ihren Leiden auch Befriedigung ziehen? Und wenn ja, warum? Ein Chan-Meister reiste im alten China durch die Lande, von einem Dorf zum nächsten, immer entlang der Pfade in der Natur. An einer Wegkreuzung traf er einen alten Mann, sie begrüßten sich, der Wanderer sagte immerzu: "Ich bin so durstig, ich bin so durstig"! Der Meister gab ihm zu trinken, fast die ganze Flasche leerte der neue Bekannte in einem Zug. Als er sich erfrischt hatte, sagte er zum Meister: "Ich war so durstig, so durstig"! Kann es sein, dass einer der Gründe, weshalb so viele Menschen leiden, darin liegt, dass sie Befriedigung aus ihrem Verhalten ziehen, dass sie gerne leiden? Kann es sein, dass manche Menschen sich ein solches Handeln anerzogen haben? JA Es gibt ganz verschiedenen Gründe mit dem Leiden anzufangen: - Schon als Kind hatten die Verwandten zu Peter gesagt: "Ach du armes Kleines, wie hast du es nur schwer, das ist sicher nicht leicht für dich"! Langsam dämmerte es ihm, Mitleid erleichtert vieles, macht manches einfacher. Und dann wurde eine Gewohnheit daraus, das Leiden wurde zum Automatismus. - Maria war etwas klein, nicht gerade das, was man gut aussehend nennt, schon früh fing sie an mit ihrem Schicksal zu hadern, "ich habe kein Glück, das Leben will mich nicht, ich finde keinen Mann", Selbstmitleid hielt Einzug in ihr Leben, und auch in diesem Fall wurde das Leiden zum Automatismus. - Herr Wu war ein unscheinbarer Mann, aufgewachsen als Kind von Trinkern, er hatte wenig Chancen im Leben. Ständig verlor er seine Arbeit, seine Frau verließ ihn kurz nach der Geburt des Kindes, er fing an zu leiden, das Leiden wurde auch bei ihm zum Automatismus. Diese Aufzählung ließe sich beliebig lange fortführen. Jeder Mensch hat in seinem Leben leidvolle Dinge erfahren, die Frage ist, wie er damit umgegangen ist, ob das Leiden zum Automatismus wurde? Ob die Menschen eines Tages damit anfingen, Befriedigung aus ihren Leiden zu ziehen? Wurde gar das Leiden zum Hauptinhalt des Lebens? Wie wir mit dem Leiden umgehen, wie wir schmerzliche Erfahrungen verarbeiten, das macht unser "Ich" aus, unsere Persönlichkeit. Zu einfach ist es, den Automatismus des Leidens in unser Leben zu lassen, sehr schwierig ist es, diesen wieder daraus zu entfernen. Nach dem Lehrer aller Lehrer gehört das Leiden zum Leben! "Jedes Leben hat sein Maß an Leid. Manchmal bewirkt eben dieses unser Erwachen" - Buddha- Nach Buddha führt der Ausstieg aus dem Leiden über die "Erleuchtung", die jedem von uns möglich sei. Sage nie: "Ich war so durstig". Sage: "Ich habe getrunken"! Die Weisheit eines Menschen misst man nicht nach seinen Erfahrungen, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen - George Bernard Shaw - Irischer Dramatiker - 1856 bis 1950

Dancing Buddhas
#121 Die Wichtigkeit der Abstammungslinie Teil 2

Dancing Buddhas

Play Episode Listen Later Dec 5, 2022 14:26


In dieser Episode heute hörst du den 2. Teil über die buddhistische Abstammungslinie bis hin zu Sok Ga Mo Ni Buddha zurück, auf den der Buddhismus gründet.Du hörst 2 Daily Reminders von Ji Kwang Dae Poep Sa Nim darüber.Hier geht es auch um Mahakasyapa und Ananda, die zwei großen Disciples von Buddha und den 28. Patriarchen Bodhidharma.Viel Freude und hab Erkenntnisse beim Hören dieser Folge.

Buddha Blog - Buddhismus im Alltag
94-Das Ende naht-Buddha-Blog-Podcast-Buddhismus im Alltag

Buddha Blog - Buddhismus im Alltag

Play Episode Listen Later Dec 4, 2022 30:20


Buddha-Blog-Podcast Folge 94Buddhismus im Alltag - Achtsamkeit im täglichen LebenHallo und willkommen bei Buddha Blog, meinem Podcast mit Werten und mit tiefergehendem Inhalt. Ihr Kanal für buddhistische Themen, Achtsamkeit und Meditation. Ich bin Shaolin Rainer und ich freue mich sehr dass Sie da sind.Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android und bewerten Sie den Podcast bei Ihrem Podcast-Anbieter!Viel Freude beim PodcastInhalt:01.) Das Ende naht02.) Achtsamkeit durch „Judgement Detox“03.) Nichts „persönlich“ nehmen04.) Buddhas Argument der „Sinne“05.) Das Denken bringt uns um!06.) Sich „wegballern“ oder meditieren?07.) Sag was Du denkst!08.) AchtsamkeitsmeditationDer Weltenbrand steht vor der Tür!Der „Weltenbrand“ ist ein Begriff aus der nordisch-germanischen Mythologie. Die Katastrophen der Flammenriesen vernichten mit brennendem Schwert alles Leben.„Money talks and bullshit walks„, sagen die Engländer. Die Katastrophe läßt sich eben gut verkaufen.Morgen wird die Sonne wieder aufgehen, es wird Regen fallen, Menschen werden geboren, Menschen werden sterben.„Stirb langsam“, was für ein Blödsinn! Wir werden sterben, JA, wir wissen um diesen Zustand.Die Götterdämmerung ist das Dämmern der Götter.Hat Ihnen der Podcast gefallen?Danke, dass Sie Buddha-Blog hören. Ist Ihnen aufgefallen, dass hier keine Werbung läuft, dass Sie nicht mit Konsumbotschaften überhäuft werden?Möchten Sie dem Autor dieses Blogs für seine Arbeit mit einer Spende danken?Unterstützen Sie mich, beteiligen Sie sich an den umfangreichen Kosten dieser Publikation. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir für den Buddhismus leisten, auch weiterzuführen. Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android.Via PayPal (hier klicken)oder per Überweisung:Kontoinhaber: Rainer Deyhle, Postbank, IBAN: DE57700100800545011805, BIC: PBNKDEFFWenn Sie für Ihr Unternehmen oder Vereinigung eine Schulung mit mir abhalten möchten, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme über meine Webseite Shaolin Rainer.1000 Dank!Copyright https://shaolin-rainer.deSupport the show

Religionen - Deutschlandfunk Kultur
Buddhismus, Christentum & Co. - "Vielfalt gibt es innerhalb jeder großen Religion"

Religionen - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Dec 4, 2022 11:27


Buddhismus und Christentum haben nichts gemeinsam? Stimmt nicht, sagt der interkulturelle Theologe Perry Schmidt-Leukel. Gottessohn oder Lehrer, Gnade oder Selbsterlösung, persönlicher Gott oder unpersönlicher: Alles gibt es in beiden Religionen.Perry Schmidt-Leukel im Gespräch mit Kirsten Dietrichwww.deutschlandfunkkultur.de, ReligionenDirekter Link zur Audiodatei

Religionen - Deutschlandfunk Kultur
Religionspolitik und Hindu-Nationalismus - Indien umarmt den Buddhismus

Religionen - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Dec 4, 2022 8:44


Siddharta Gautama, Gründer des Buddhismus, lebte und lehrte in Indien. Kein unkompliziertes Erbe, über Jahrhunderte rangen Buddhismus und Hinduismus miteinander. Jetzt aber werden die Beziehungen wiederbelebt, mit dem Segen der Regierung.Von Antje Stiebitzwww.deutschlandfunkkultur.de, ReligionenDirekter Link zur Audiodatei

Religionen - Deutschlandfunk Kultur
Buddhismus im Spielzeug - Ninja-Kult aus Legosteinen

Religionen - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Dec 4, 2022 6:27


Religion zum Selberbauen? Mit Lego geht das: Die Serie Ninjago spielt in Welten, die buddhistisch inspiriert sind. Eine Religionswissenschaftlerin aus Norwegen hat erforscht, wieviel Klischee und wieviel Kenntnis in den Steinen steckt.Von Christian Rötherwww.deutschlandfunkkultur.de, ReligionenDirekter Link zur Audiodatei

Religionen - Deutschlandfunk Kultur
Religionen - die ganze Sendung: Annäherungen an den Buddhismus

Religionen - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Dec 4, 2022 37:24


Dietrich, Kirstenwww.deutschlandfunkkultur.de, ReligionenDirekter Link zur Audiodatei

Einschlafen mit Wikipedia

Der Weg zur Erleuchtung… Mach's dir bequem und kuschel dich ein! Hier findest du alle Infos und Angebote zu unseren Werbepartnern: https://linktr.ee/EinschlafenMitWikipediaPodcast

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. Von einem japanischen Chan (Zen)-Meister wird folgende Geschichte berichtet: Auf seinen Reisen durch Asien besuchte der Lehrer die verschiedensten Klöster, Tempel und viele andere Meister des Chan (Zen). Er tauschte seine Erfahrungen, Ansichten und Gedanken, erlebte unglaubliche Momente, Eindrücke und Begebenheiten, über Jahre reiste er als einfacher Mann umher. Sein Ruf in der Heimat war makellos, die Menschen warteten auf seine Rückkehr, sodass er dann von seinen Wanderungen berichten würde. Auch der japanische Kaiser hörte von den Geschichten über den reisenden Lehrer, je länger die Abwesenheit dauerte, desto größer wurde die Neugierde, man wollte wissen, was dem Meister auf seinen Erkundungen passiert war, wie die anderen Länder seien, welches Essen, welche Lehren, welche Ideale die Menschen dort vereinen. Als der Chan-Meister dann wieder in Japan ankam, wollten alle mit ihm sprechen, auch der Kaiser. Der Meister erhielt die Bitte, sich am Hof des Regenten einzufinden, um das Interesse des Monarchen zu stillen, ihm als erstem von den Eindrücken zu berichten, die interessante Reise in allen Einzelheiten zu schildern, alle seine Gedanken zu erläutern. Es dürstete dem Kaiser nach den Abenteuern und dem neuen Wissen. Der Chan-Meister verneigte sich in Ehrfurcht vor dem Herrscher und verharrte in tiefem Schweigen vor dem Thron, die Männer schauten sich an, musterten sich, jede Regung im Gesicht des anderen beachtend. Da nahm der Meister eine kleine Flöte aus seiner Tasche, die ihn auf allen seinen Wegen begleitet hatte, mit der er so oft es ging, gespielt hatte die ihm lieb und wichtig war. Er setzte sie an den Mund und spielte EINEN EINZIGEN TON, setzte die Flöte wieder ab, schwieg erneut, die Männer starrten sich eine Weile an, der Meister packte die Flöte wieder in seine Tasche, verneigt sich, drehte sich um und ging. Der Monarch war völlig erstaunt, sprachlos, was hatte das zu bedeuten, wollte der Meister ihn beleidigen, hatte er keinen Respekt, sollte er ihn zurückholen lassen? Der Kaiser tat aber nichts, verfiel ins Grübeln, dachte lange über das Treffen nach; immer wieder erschien das Gesicht des Meisters in seinen Gedanken, der Ton, das Geräusch der Flöte grub sich tief in sein Bewusstsein. Es wird berichtet, dass der Kaiser den Vorfall niemals vergaß und im Alter selbst "Erleuchtung" fand. Der Ton der Flöte soll ihm im Gedächtnis verblieben sein. Heute haben ich das Geräusch meines Meisterstockes (ähnlich den Klangschalen) aufgenommen, den Ton, wenn die beiden Bambushälften in meiner Hand zusammentreffen! Es gibt kein schöneres Geräusch als das Zähneknirschen eines Kumpels - Groucho Marx - US-amerikanischer Schauspieler - 1890 bis 1977

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. Angst geht gerade um im Land; Sorgen wegen der Arbeit, reicht das Geld, behalte ich meinen Lebensstandard, haben wir genug zu essen, was wird sein, wie kommen wir zurecht nach der Krise? Menschen die sich bisher auf der gemütlichen Illusion einer heilen Welt ausgeruht haben wachen urplötzlich auf, der Konkurrenzkampf ist in vollem Gange. In der Firma werden Mitarbeiter gekündigt, hoffentlich nicht ich, die anderen, ja, der Mensch ist eben ein Egoist. Der Nachbar verliert sein Haus, gut, bloß nicht ich, das ist wichtig! Dabei sind bei uns in Mitteleuropa fast 40 % der Bevölkerung übergewichtig, müssten eigentlich abnehmen, fast alle haben ein Dach über dem Kopf, für heute jedenfalls gibt es keine großen Sorgen, was morgen ist weiß keiner, aber heute ist bei den meisten Menschen alles in Ordnung. Trotzdem höre ich immer häufiger, dass sich die Angst in die Köpfe der Menschen schleicht, den Blick verklärt, Gedanken verseucht. Keiner, wirklich keiner, muss in Europa verhungern, keiner (von wenigen Ausnahmen abgesehen) muss auf der Straße schlafen, kaum einer hat echte existenzielle Sorgen, soziale Sicherungssysteme sind vorhanden, wer Hilfe will, bekommt sie auch. Anders sieht das in der sogenannten Dritten Welt aus, es gibt keine staatlichen Institutionen die unterstützen, von der Mietzahlung befreien, Essen auf den Tisch bringen, Gesundheit garantieren. Aber die Sorgen, die Gedanken, was wird wenn, was könnte kommen, wie wird es sein, warum ich, weshalb, wieso. Wer nicht fragt bleibt froh! Heute sich Sorgen für das Morgen zu machen ist sinnlos, wir haben immer noch im Überfluss, unsere Vorräte sind voll, unsere Dächer sind gedeckt, unsere Häuser warm und trocken. Mindestens 98 % der Dinge, um die wir uns Sorgen machen, treffen niemals ein! - Netzfund - Sich Sorgen zu machen heißt, die Wolken von morgen vor die Sonne von heute zu schieben! - ebenfalls Netzfund - Ängste und Sorgen sind Geschwister, sie bedingen sich, ohne Sorgen keine Ängste, wenn Sie sorgenfrei leben wollen, arrangieren Sie sich mit den Dingen, die eben nicht perfekt sind! Dann werden die Ängste auch weniger, verschwinden am Horizont. Es wird sich zeigen, was für ein Mensch Sie sind, lassen Sie sich nicht beeindrucken. Wenn Sie es jetzt schaffen, sich von ihrem Ego zu befreien, können Sie ihre persönliche "Erleuchtung" erfahren! Ängste sind ein Missbrauch Ihrer Gedanken, eine Verschwendung von Energie! Es ist nicht der mutig, der keine Angst hat, sondern der, der seine Angst überwindet - Mahatma Gandhi - Indischer Rechtsanwalt - 1869 bis 1948

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. Gerade waren sie noch ein Teil von mir, von meinem Körper, jetzt nicht mehr, ich habe sie abgeschnitten, die Nägel. Dann mache ich mir keine Gedanken mehr um sie, sie sind aus meinem Blickfeld, landen im Müll. So wie diese Nägel kann ich auch meine Gedanken "abschneiden", weglegen, diese sind dann auch kein Teil mehr von mir, einfach die Sorgen und Nöte abstellen, entsorgen, zu den Akten legen, ja, das geht, wenn man möchte, geht nämlich alles. Holen Sie ihre Schere, legen Sie diese vor sich auf den Tisch. Dann nehmen Sie sich drei kleine Zettel und schreiben auf jedes Blatt ein Stichwort, nämlich die 3 Sachen, die Sie am meisten bedrücken, beschäftigen, belasten. Schauen Sie sich diese Zettel fünf Minuten lang an, volle Konzentration auf ihre Gefühle, auf ihre Gedanken. Nach den fünf Minuten nehmen Sie die Zettel und schneiden Sie diese durch, dadurch schneiden Sie sie ab von Ihrer Person, von Ihrem Sein, von Ihrem Leben. Gerade waren die Probleme noch auf dem Zettel, jetzt sind die Zeilen zerschnitten, weg, werfen Sie diese in den Müll. Ich will Ihnen nicht erzählen, dass die Probleme jetzt verschwunden sind, das wäre Blödsinn, nein, diese Dinge sollen Sieeinfach nicht mehr belasten, sich nicht auf Ihr Gemüt legen, ändern können Sie an solchen Dingen sowieso nichts, aber Sie können damit aufhören, sich darum zu sorgen, Ihr "Ich" zu blockieren. So wie der große Lehrer es uns vorgemacht hat, so können Sie diese Beschwernisse in den Hintergrund treten lassen. Belastungen können wir von uns abtrennen, eben wie die Nägel von den Fingern abschneiden, und dann entsorgen, eben wie Müll. Niemand rettet uns, außer wir uns selbst. Niemand kann und niemand darf das. Wir müssen selbst den Weg gehen. - Buddha- Egal wie hart deine Vergangenheit war, du kannst jeden Tag neu anfangen. - Buddha-

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. Werden Sie Lebenskünstler! Leichter gesagt wie getan? NEIN Es liegt nur an Ihrer inneren Einstellung, an der Art wie Sie die Dinge sehen, einschätzen, mit Ihrer Umwelt agieren, daran, wie Sie Ihr Leben und Ihre Person, Ihr "Ich", sich selbst sehen und damit nach Außen darstellen. Mit anderen Worten, es liegt nur an Ihnen! Ausweglose Situationen, unlösbare Probleme, Ärger hier und Probleme dort, kein Geld, vielleicht sogar Schulden, zerrüttete Verhältnisse, Alkohol, Drogen, angeschlagene Gesundheit, schlechte Eigenschaften, furchtbare Gewohnheiten? Nur in ihrem eigenen Film laufen die Dinge schief, legen Sie einen anderen Film ein. Zwar steht nach buddhistischer Vorstellung alles schon geschrieben, das Karma für Sie steht schon fest, aber vielleicht steht im Drehbuch Ihres Films für heute, dass Sie ab jetzt ein Lebenskünstler sind. Ich rede nicht von "werden", ich rede von "schon sein"; sofort und gleich nehmen Sie sich die Dinge in Ihrem Leben nicht mehr so zu herzen; Sie gehen mit Ihrem "Ich" besser um, Sie behandeln sich und Ihr Umfeld spielerischer, eben wie ein Künstler, das Kunstwerk sind Sie selbst, Ihre Person, Ihr "Ich", Ihr Sein! Egal wie ihre Einstellung sein mag, ändern können Sie sowieso nichts, es kommt, so wie es kommen soll, es wird sich nichts ändern, wenn Sie unter der Last Ihres Lebens leiden, genau wie sich nichts ändern wird, wenn Sie von nun an ein Lebenskünstler sind; die Umstände sind genau gleich, nur Sie als Person werden besser damit zurechtkommen. Ein Lebenskünstler ist eine Person, die versucht aus allen Situationen das Beste zu machen. Das ist doch eine schöne Herangehensweise, eine angenehme Art zu leben. Sie sind schwer krank, Ihre Zukunft ist ungewiss, in Ihrer Familie liegt ein Mitglied im Sterben, Sie sind verschuldet, Ihr Partner hat Sie verlassen, das Leben ist beschwerlich? Machen Sie trotzdem das Beste aus Ihrem Leben. Wir sind, was wir denken! - Buddha -

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben. - Aristoteles - Eine organische Abstraktion des Seins bringt eine beredte Sprache, gigantische Gedanken, eine Menge an Fragen, Fragen über Fragen! Traurig, zu hektisch, alles geht zu schnell? Nachfragen an mein Ich, Zweifel, wie kann das sein? Und überhaupt, warum, illusorischer Komfort, perverser Stillstand in der Einsamkeit der Gedanken? Wenn ich von einer Idee Kenntnis erhalte, dann zweifle ich zuerst, ich „kaufe“ keine Geschichten von höheren Mächten, wenn ich die Perspektive ändere, dann komme ich zu anderen Kausalitäten, die Geschichte wäre anders verlaufen, was wäre gewesen wenn? Kolumbus segelte irrtümlich nach Westen und fand den Osten! Wenn Sie morgen etwas entscheiden müssen, denken Sie an die Entdeckung Amerikas, "gut" ist nicht immer "gut", "schlecht" kann auch schnell zu wunderbaren Dingen führen, "gut" kann ein Desaster werden, wer weiß schon was morgen sein wird. Wächst Ihre ERKENNTNIS vom Wesen der Dinge? Erkennen Sie? Dinge, die wichtig sind, die Menschen und Begebenheiten, die ihr Umfeld prägen, ausmachen, erfüllen? Wissend anstatt unwissend? Der Lehrer aller Lehrer sagte: Nur wenige sehen ein, dass Dulden auch geduldig macht! Die Philosophie Buddhas, da können schon Zweifel auftauchen. Die Erkenntnis muss wachsen, sind die Worte des heiligen Mannes aus längst vergangenen Tagen. Aber heute ist auch gestern, morgen ist auch schon fast vorbei, alles fließt jetzt, und auch übermorgen ist schon bald wieder Vergangenheit. Zweifeln Sie nicht, in der Hässlichkeit unseres Daseins liegt dennoch unglaubliche Schönheit. In meinem Kulturkreis sind die Menschen humanistisch geprägt, Zweifel sind erlaubt, die Erkenntnis muss wachsen, Kultur wächst aus Geschichte! Es sterben so viele Lebewesen, wie solche geboren werden! Dumm gelaufen! Dem alles wohl gelingt in seinem Leben, für den hat bald der Weltkreis nicht mehr Raum. Besitze nur, und bald wirst du entbehren - Friedrich von Schiller - Deutscher Dichter - 1759 bis 1805

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. Einst lebte ein bekannter Chan Meister in einer einfachen Hütte, er war gerade wegen seiner Weisheit überall bekannt, seine Güte kannte keine Grenzen. Als eines Tages ein Dieb mitten in seiner Hütte stand und rief "Geld oder Leben" reagierte der Meister gelassen, ließ sich nicht einschüchtern, und sagte zu dem Dieb: "hier am Tisch liegt mein Geld, nimm Dir, was Du brauchst, aber lasse mir genug Geld übrig, damit ich morgen nicht Hunger leiden muss". Vollkommen sprachlos ob des seltsamen Verhaltens des heiligen Mannes nahm der Dieb den Hauptteil vom Tisch, steckte die Münzen in seine Tasche, und wollte so schnell verschwinden, wie er gekommen war. Der Meister rief ihm nach, dass er sich gefälligst bedanken solle, wenn er etwas bekommt, der Dieb drehte sich erstaunt um, sagte "Danke", und weg war er. Einige Tage später wurde der Dieb bei einer anderen Tat erwischt und verhaftet. Bei der Polizei gestand er im Verhör alle Verbrechen, auch den Einbruch bei dem Chan-Meister gab er zu. Als der Meister von der Polizei zum Diebstahl befragt wurde, sagte er: "Mir wurde nichts gestohlen, ich habe ihm alles freiwillig gegeben, er hat sich sogar höflich bedankt, hier muss ein Missverständnis vorliegen". Der Dieb wurde für die anderen Taten verurteilt, während seiner Zeit im Gefängnis besuchte der Meister ihn häufig. Als die Strafe verbüßt war, kam der Mann frei. Sein Weg führte ihn sofort zum alten Mann, der ihm so viel Gutes hatte widerfahren lassen. "Meister, ich möchte Dein Schüler werden", sagte er, der weise Mann lächelte zufrieden und nahm den neuen Schüler freudig auf. Dieser Schüler wurde im Laufe der Zeit der beste Schüler, den der Meister jemals hatte und als der Meister eines Tages starb, trat genau dieser Schüler in die Fußstapfen seines Lehrers, er wurde selbst zu einer bedeutenden Autorität und ein großer Chan (Zen)-Meister. Um klarzusehen, genügt oft nur ein Wechsel der Blickrichtung! -Antoine de Saint-Exupéry – Französischer Schriftsteller - 1900 bis 1944 Diesen Wechsel der Blickrichtung lehrte vor 2500 Jahren der historische Buddha. Fast alle Menschen, Dinge oder Begebenheiten kann man "so oder so" sehen, und es gibt zu allem die unterschiedlichsten Meinungen. Wichtig ist es, die Bereitschaft die Erkenntnis zu haben und zu verstehen, dass es mehrere Möglichkeiten gibt zu betrachten, zu meinen, zu denken, zu fühlen. Was ich richtig finde, hält ein Anderer für falsch! Der allgemeine Irrtum zeugt den Irrtum des Einzelnen, und, seinerseits, schafft den allgemeinen Irrtum - Michel de Montaigne - Französischer Humanist - 1533 bis 1592

Dancing Buddhas
#120 Die Wichtigkeit der Abstammungslinie Teil 1

Dancing Buddhas

Play Episode Listen Later Nov 28, 2022 12:18


In dieser Episode kannst Du zwei Daily Reminders hören über die Wichtigkeit der Abstammungslinie und warum es so wichtig ist loyal zu sein."Treue beinhaltet, für andere und für sich selbst zu sorgen und von anderen wie von sich selbst zu denken." Zitat Ji Kwang Dae Poep Sa Nim, Daily Reminder 8078Vielen Dank,Hapchang

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. Deine Wunde ist vielleicht nicht Deine Schuld, doch die Heilung ist klar in Deiner Verantwortung. Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich; er prägt seine Zukunft durch seine Gedanken, Worte und Handlungen. Dieses Konzept ermöglicht den bewussten Aufbau von Eindrücken, die zum Glück führen, künftiges Leid vermeiden. Nach dem historischen Buddha steht am Anfang immer das Denken als Ursache von Entschlüssen, die dann zum Reden und zu Handlungen führen. So weit, so gut. Aber sind wir uns dieser Tatsache auch immer bewusst? Ich glaube nicht! Kennen Sie die Geschichte des römischen Sklaven Epiktet? Nach einer schweren und wechselvollen Geschichte gründete der gelehrte Mann eine Schule für Philosophie. So trennte er in seiner Lehre die Zustände in zwei Kategorien, in die, die sich außerhalb der menschlichen Macht befinden (gegebene Dinge), und die, die innerhalb des Einflussbereichs eines Jeden liegen (selbst bestimmbar sind). Von ihm stammt der Satz: "Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich der Beeinflussungdurch unseren Willen entzieht". In jedem Leben gibt es gute und schlechte Ereignisse, Kummer und Sorgen sind menschlich, doch müssen wir uns heilen, wieder "zu uns kommen", nicht abfallen in Depression und Selbstzweifel. Dafür sind wir verantwortlich, das Leid, das wir durchleben, liegt in unserer Verantwortung, und die Heilung von diesen Schmerzen eben auch. Und um die Dinge, die von außen kommen, über die sollten wir nicht einmal nachdenken, das führt nämlich zu gar nichts. Probleme, Konflikte, Lasten, Unsicherheit, Hindernisse, Ärger, Bedrängnis, Unzulänglichkeiten, jeder Hemmschuh, der in unserem Einflussbereich liegt, diese Dinge können wir steuern, und wenn wir wollen abstellen, ganz einfach, indem wir "darüber stehen". Die Philosophie Buddhas geht weit über die Lehren des Epiktet hinaus, nach dem großen Lehrer sollen wir uns gar keine Gedanken machen, Dinge und Menschen nicht bewerten, auch nicht uns und unser Leben. Für den Anfang bringt es schon große Vorteile uns wenigstens nicht, um die Dinge zu sorgen, die klar außerhalb unseres Einflussbereiches stehen. "Hoffentlich regnet es morgen nicht", solche Überlegungen werden uns nicht weiter bringen. Jedenfalls sind wir an allem selbst schuld, wir haften für unsere Gedanken, unsere Worte und Handlungen, und wir müssen uns heilen. Ich möchte mit einigen Sätzen des Epiktet schließen: "Der Weise aber findet niemanden schuldig, weder sich noch andere"

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. In einem entfernten Dorf in der chinesischen Provinz lebte einst ein Bauer. Mit seinen Söhnen bewirtschaftete er die kargen Felder, die Töchter halfen der Mutter im Haus. Auf dem Hof lebten viele Tiere, Hühner, Schweine und ein Esel, mit dem der Bauer seine Waren in die Stadt transportierte, um sie zu verkaufen. Manches Mal begleitete ihn dabei sein jüngster Sohn, die Älteren wurden auf der Farm gebraucht. Meist zog der Bauer vor Tagesanbruch los, um rechtzeitig auf dem Markt zu sein, schließlich war der Weg lang und beschwerlich; auf dem Rückweg wurde es meist wieder dunkel. Heute war ein guter Tag, alle Waren, waren schnell verkauft, man kannte die Qualität der Gemüse des Bauern, und man schätzte ihn wegen seiner direkten Art. Schnell kaufte er und sein Sohn noch etwas Vorräte und machte sich dann auf den Weg nach Hause. Der Bauer war müde und so ritt er als Erster auf dem Esel, sein Sohn lief neben ihm durch den Abend. Die Menschen, die entgegenkamen, grüßten höflich, aber einer sagte: „Der arme Junge muss laufen“! Das war dem Bauer unangenehm, er stieg ab und setzte den Buben auf das Tier. Wieder kamen Leute ihres Weges, nett und freundlich, aber einer sagte: „Schau an, der Sohn lässt den alten Vaterlaufen“! Wieder fühlte sich der Vater schlecht, von da an ritten die Beiden auf dem Esel weiter. Mehrere Passanten kamen auf dem schmalen Pfad vorbei, viele waren freundlich, aber einer sagte: „Das arme Tier muss zwei Menschen tragen, das ist doch nicht richtig“! Jetzt hatte der Bauer genug, Vater und Sohn stiegen ab und schleppten sich neben dem Esel weiter. Sie trafen im nächsten Dorf auf weitere Menschen an der Straße, da hörte der Vater einen sagen: „Schaut euch an, wie dumm dieser Bauer ist, er hat einen Esel, aber läuft zu Fuß“. Nun, man kann es eben nicht allen recht machen, man sollte es auch nicht versuchen! Als Außenstehender sollte man sich mit Wertungen zurückhalten, jede Begebenheit kann so oder so betrachtet werden, es kommt immer auf den Blickwinkel an. Die Lehre Buddhas zeigt uns eine Herangehensweise an die Dinge ohne diese zu beurteilen, "gut" ist nicht immer "gut", und "schlecht" nicht immer "schlecht". Die Bewertung einer Sache oder eines Menschen jedenfalls sollten wir vermeiden. Jedenfalls sind sonst die Menschen die „Esel“! Es ist immer ein Esel, der mit einem Esel streitet - Deutsches Sprichwort -

Religionen - Deutschlandfunk Kultur
Religiöse Räucherstäbchen - Wohlgeruch für Buddha und Ganesha

Religionen - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Nov 27, 2022 6:55


Wie der Buddhismus riecht? Nach Räucherstäbchen natürlich. Von Sandelholz bis Weihrauch – Räucherwerk wird in buddhistischen und hinduistischen Tempeln abgebrannt. Hinter dem duftenden Rauch steckt mehr: Kontaktaufnahme zum Göttlichen.Von Gerd Brendelwww.deutschlandfunkkultur.de, ReligionenDirekter Link zur Audiodatei

Buddha Blog - Buddhismus im Alltag
93-Die Kraft in uns-Buddha-Blog-Podcast-Buddhismus im Alltag

Buddha Blog - Buddhismus im Alltag

Play Episode Listen Later Nov 27, 2022 31:11


Buddha-Blog-Podcast Folge 93Buddhismus im Alltag - Achtsamkeit im täglichen LebenHallo und willkommen bei Buddha Blog, meinem Podcast mit Werten und mit tiefergehendem Inhalt. Ihr Kanal für buddhistische Themen, Achtsamkeit und Meditation. Ich bin Shaolin Rainer und ich freue mich sehr dass Sie da sind.Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android und bewerten Sie den Podcast bei Ihrem Podcast-Anbieter!Viel Freude beim PodcastInhalt :1.) Die Kraft in uns2.) Die neue Weltordnung3.) Das Entsetzen macht uns grausam4.) Die Erde ist glitschig5.) Gibt es „Geräusche“?6.) Hat die Seele ein Gewicht?7.) Das Leben ist nur ein Spiel8.) SicherheitDas JETZT kommt nicht zurück, wer nicht im JETZT lebt, der lebt überhaupt nicht, der existiert nur!So viele Menschen leben nicht im Jetzt, manche leben in der Vergangenheit, andere träumen von einer „besseren“ Zukunft.Aber „hier spielt die Musik“, im „Jetzt“, im „Heute“ leben wir.Wer begreift, dass es nur diesen jetzigen Moment gibt, der ist der „Erleuchtung“ sehr viel näher gekommen.Quälen Sie die Gedanken aus ihrer „Vergangenheit„? Was wäre, wenn ich damals anders gehandelt hätte?Haben Sie sich immer wieder Sorgen um das „Morgen“? Befürchten Sie „das Schlimmste“ wird Ihnen passieren?Nach der Lehre des Lehrers aller Lehrer kommt es nur auf das „Jetzt“, das „Hier“ und auf das „Heute“ an, Buddha hat uns mit seiner Reise zur „Erleuchtung“ aufgezeigt, wie wir unsere Sorgen, unsere Ängste und unsere Nöte endlich abschütteln können.Wer wünscht sich nicht ein friedvolles Leben, frei von Kummer und Schmerz? Wie können wir die Mühsal unserer Existenz überwinden, wie die Qual und die Pein des menschlichen Daseins niederschlagen, wie nur?Am Anfang unserer Reise zur „Erleuchtung“ steht die Frage: wer bin ich? Der Beginn startet also mit einer umfangreichen „Selbstbetrachtung“, schonungslos und ehrlich müssen wir zu uns selbst sein, sonst kommen wir „auf keinen grünen Zweig“!Hat Ihnen der Podcast gefallen?Danke, dass Sie Buddha-Blog hören. Ist Ihnen aufgefallen, dass hier keine Werbung läuft, dass Sie nicht mit Konsumbotschaften überhäuft werden?Möchten Sie dem Autor dieses Blogs für seine Arbeit mit einer Spende danken?Unterstützen Sie mich, beteiligen Sie sich an den umfangreichen Kosten dieser Publikation. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir für den Buddhismus leisten, auch weiterzuführen. Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android.Via PayPal (hier klicken)oder per Überweisung:Kontoinhaber: Rainer Deyhle, Postbank, IBAN: DE57700100800545011805, BIC: PBNKDEFFWenn Sie für Ihr Unternehmen oder Vereinigung eine Schulung mit mir abhalten möchten, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme über meine Webseite Shaolin Rainer.1000 Dank!Copyright https://shaolin-rainer.deSupport the show

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. Vor vielen Jahren saß ein alter Wandersmann unter einem Baum, machte Rast. Da kam der Gott der Seuchen an seinem Platz vorbei, der Mann erschrak und Angst überfiel ihn. Trotzdem grüßte er den Gott und fragte ihn, was er denn in dieser Gegend mache, warum er hier sei. Der Seuchengott antwortete ihm, er sei auf dem Weg in die nächste Stadt um dort 100 Bewohner zu töten, das sei seine Aufgabe, das müsse er machen. Froh, dass der Gott nicht ihn töten wollte, verabschiedete sich der Mann vor der furchteinflössenden Gestalt, nahm sich eine Flasche Wein aus seinem Sack und leerte sie in einem Zug, er fiel in einen tiefen Schlaf und fing an tief zu träumen. Der Wahnsinn hatte ihn ergriffen, nun sah er die Stadt vor sich, viele Menschen starben eines furchtbaren Todes, überall war Feuer, Rauch, Gestank und Schreie. Auch sah er in seiner Einbildung den Seuchengott durch die Stadt streifen, wie er dabei die Menschen mit einem Stab berührt, wie diese dann anfingen zu schreien, in Panik wegliefen, eine Apokalypse spielte sich in seiner Vorstellung ab. Auf einmal drehte sich der Seuchengott um, sah den Wandersmann direkt an, im Traum, ohne Warnung. Der Wanderer nahm allen Mut zusammen und sprach den Gott an: "Du sagtest mir unter dem Baum, dass Du 100 Menschen töten wolltest, ja müßtest, nun sind aber tausende schon tot und viele mehr werden sterben, warum tust Du das, warum tötest Du mehr Bewohner als es deiner Aufgabe entspricht"? Der Seuchengott antworte: "Aber ich habe nur 100 getötet, die anderen Menschen sterben an ihrer Angst, an der Furcht, am Grauen. Und an den Ereignissen, die aus diesem Horror entstehen; ich habe nur meine Arbeit gemacht und 100 getötet, der Rest stirbt an den Folgen, für die die Menschen selbst verantwortlich sind, nicht wegen mir, ich habe die Ursache gesetzt, ja, aber an den anderen Konsequenzen bin ich nicht schuld". Der Mann wachte schweißgebadet auf, nahm sein Bündel und ging seines Weges, in diese Stadt kam er nie wieder! Was lernen wir aus dieser Geschichte? Mit unserer Geisteshaltung bestimmen wir unser Ich, wir wirken damit auf unsere Umgebung ein, wir beeinflussen alles um uns herum, Menschen, Tiere, Dinge. Das Grauen schleicht von Haus zu Haus, und klingelt alle Leute raus. Ich baue jetzt meine Klingel ab, stelle mein Telefon aus, und auch sonst, ich bin nicht mehr zu erreichen für das Grauen. Weisheit wächst an ruhigen Plätzen! Große Weisheit hat keine äußerliche Gestalt, gut Ding will lange Weile haben, starke Töne erklingen selten - Lü Buwei - Chinesischer Philosoph - 300 bis 236 v. Chr.

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. Wie Menschen uns behandeln ist ihr Karma, wie wir reagieren, ist unseres! Karma ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet grob übersetzt "Wirken“. Nach dem Konzept von Karma besteht eine Kausalität zwischen Ursache und Wirkung, zwischen Gedanken, Handlungen und Folgen. Nach der buddhistischen Lehre ist Karma ein Gesetz, nicht abhängig von einem Richter, und bleibt unveränderlich verknüpft mit der Wiedergeburt. So bewirkt jedes Tun eines Menschen eine Folge, die der Handelnde später zu verantworten hat, quasi "zurück bekommt", wenn nicht in diesem, so doch im nächsten Leben. Nach dem Konzept von Karma steht also schon fest, wie es mir ergehen wird, es steht sozusagen "geschrieben". Egal wie ich mich jetzt verhalte, mein Karma von früher, sowie aus vorhergehenden Leben wird mich treffen, nichts kann ich ändern, egal was ich tue, meinem Schicksal folgend werden die Ereignisse über mich hinweg rollen. Sinn eines buddhistischen Lebens im "Jetzt" und "Hier" bestimmt somit die Stellung der Weichen für das Karma der Zukunft, kann Versäumnisse der Vergangenheit aber nicht korrigieren. Nach Buddha sind gerade unsere Gedanken (als Ursprung aller Handlungen) die Ursache für Karma, negative Ursachen sollen danach nur zu negativem Karma führen (und umgekehrt). Die zugrunde liegenden Informationen werden dabei (wie in einem Samen) in uns gespeichert, sind ihrer Natur nach in einem karmischen Bewusstsein ein Teil unseres Daseins. In unserem westlichen Sprachgebrauch gehen wir immer sehr locker mit dem Wort "Karma" um; wenn etwas einmal nicht gut läuft, sagen viele Menschen "Karma", "Schicksal", und nehmen die Ereignisse als gottgegeben hin, machen sich wenig Gedanken über Ursache und Wirkung. Die Entwicklung unseres Bewußtseinsstroms wird nicht hinterfragt, ist halt so, kann man auch nicht ändern. Ist das wirklich so? Wollen wir einmal versuchen bewußt und aktiv auf unser Karma einzuwirken? Vielleicht macht das ja auch Spass, verändert uns, verbessert unser Leben? Ich persönlich glaube an die Voraussetzungen von Karma, jeder bekommt was er verdient. Nach meiner Vorstellung ist das Leben vorbestimmt, wie ein Film der sich an ein Drehbuch hält, ausgelöst von Kausalität und gesteuert von Reaktionen auf vergangenes Verhalten. Mein Karma war es in den Shaolin Tempel zu reisen, vor über 30 Jahren dort anzukommen wo einst der Chan (Zen)-Buddhismus entstand. Auf meinen Wegen habe ich Menschen getroffen, die mir sehr bekannt vorkamen, andere waren mir nicht vertraut. Nach den Lehren des grossen Buddhas fallen diejenigen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten, die "Erleuchtung" erfahren haben. Einen Versuch wäre das vielleicht wert, finden Sie nicht? Reinkarnation und Karma bilden einen wundervollen, ganz unvergleichlichen Weltmythos, gegen den wohl jedes andere Dogma kleinlich und borniert erscheinen muss - Richard Wagner - Deutscher Komponist - 1813 bis 1883

Buddhismus im Alltag - Der tägliche Podcast - Kurzvorträge und meditative Betrachtungen - Chan - Zen

Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. In einem wunderschönen Kloster lebte einst ein "erleuchteter" Mönch, er war dem historischen Buddha gefolgt und ebenfalls "erwacht". Seine Schüler liebten ihn, seine Weisheit war umfassend, seine Lehre inspirierend, seine Persönlichkeit war einzigartig in seinem Erdkreis. Unter seinen Gefolgsleuten war ein junger Mann von gutem Aussehen, vorzüglicher Bildung, aus gutem Haus, der ebenfalls Mönch werden wollte, im Tempel lebte um von seinem Meister die höheren Weihen zu erfahren, sein Wunsch war, zu lernen. Eines schönen Tages schickte der Mönch den Schüler in die Stadt um neuen Tee zu kaufen, der junge Mann machte sich auf den Weg. Am Markt angekommen traf er eine wunderschöne Frau, augenblicklich verliebten sich die Beiden ineinander. Der Schüler ging noch einmal zurück in den Tempel, erklärte dem Meister seine Situation, der weiße Mann lächelte und ließ ihn ziehen. Das junge Paar heiratete schnell, baute ein Haus am Fluss, bekam viele Kinder, das Leben war schön, die Ernte reichlich, die Fische aus dem Fluss verhalfen ihnen zu bescheidenem Wohlstand. Doch eines Tages wurde ihr Land überschwemmt, das Dorf versank in den Fluten, immer höher stieg das Wasser, die Familie stieg aufs Dach, doch der Sturm wurde immer stärker, ganze Bäume schwammen auf dem Wasser, und einer brachte das Haus zum Einsturz. Erst verschwand ein Kind im Wasser, dann das andere, der Mann versuchte die Kinderzu halten, sie zu schützen, doch alles war vergeblich. Schließlich wurde auch seine Frau weggespült. Der Fluss, der sie solange ernährt hatte, nahm ihm in kurzer Zeit alle seine Lieben. Er konnte sich auf eine Anhöhe retten, verzweifelt und voller Trauer beklagte er den Tod in seiner Familie. Da kam eine Figur aus den Schatten auf ihn zu, es war sein alter Meister. Der fragte ihn: "Wo bleibt mein Tee, du warst so lange fort"? Eine traurige Geschichte, aber auch voller Trost! Nach einer Katastrophe gibt es nur einen möglichen Weg: "Die Rückkehr in das Leben"! Ganz egal was passiert, wen wir verlieren, egal was passiert, die Erde dreht sich weiter. Nach Buddha ist das Haften, das Wollen, das Begehren die Ursache allen Leids. Ich trinke besonders gerne chinesischen Wu Long Tee, wenn ich nachdenklich bin umso lieber Ein Mord mag verziehen werden, eine Unhöflichkeit beim Tee nie - aus China -