Wer die Nachrichten schon kennt, will möglichst bald mehr: mehr Einordnung, mehr Analyse, mehr Hintergrund. SRF 4 News bietet deshalb mit dem 4x4 Podcast ein neues Angebot. Es richtet sich an jene, die die Nachrichten schon kennen und aktuelle Themen besser verstehen wollen. Der Podcast berücksi…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Die Staatssekretärin des Seco, Helene Budliger Artieda, gab am Mittwoch ihren Rücktritt bekannt. Sie wurde durch ihre Zollverhandlungen mit den USA öffentlich wahrgenommen. Mit ihren unkonventionellen Methoden erreichte sie viele Ziele, eckte aber auch an, sagt SRF-Wirtschaftsredaktor Damian Rast. Weitere Themen: · Das Heizöl ist so teuer wie seit 4 Jahren nicht mehr. Obwohl Herbst und Winter näherkommen, warten die Kundinnen und Kunden noch damit, neues Heizöl zu bestellen. Dies obwohl der Ölpreis wegen des Konflikts um den Iran weiter steigt. Die Margen dagegen würden sinken, sagt Andreas Flütsch, Chef von Migrol. · Das Ozonloch über der Antarktis ist zum zweiten Mal in Folge kleiner geworden. Dies ist das Resultat einer einzigartigen internationalen Zusammenarbeit, sagt SRF-Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi. · Die norwegische Telekomfirma Telenor ist in Myanmar weit verbreitet. Nun ermitteln die norwegischen Behörden aber gegen die Firma - wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Telenor soll Kundendaten an die Militärmachthaber weitergegeben haben, sagt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann. · Die nigerianische Raffinerie "Dangote" geht an die Börse und könnte mit 49 Milliarden Dollar bewertet werden. Der Afrika-Korrespondent der NZZ, Samuel Misteli sagt, es dürfte der grösste Börsengang in Afrikas Geschichte werden.

Friedrich Merz sagt eine Reise nach New York an die UNO-Vollversammlung ab. Der Kanzler soll in Berlin gebraucht werden. Unter anderem dort finden dieses Wochenende Landtagswahlen statt. Obwohl Merz nicht zur Wahl steht, ist der Druck auf den CDU-Parteichef gross, sagt Auslandredaktor Peter Voegeli. Weitere Themen: · Im Rechtsstreit um verschärfte Regeln bei der Briefwahl in den USA hat die Regierung von Präsident Donald Trump vor dem Obersten Gerichtshof eine Niederlage kassiert. Der Supreme Court lehnte es ab, die Entscheidung einer unteren Instanz auszusetzen, die die Trump-Regierung bislang davon abhält, ihre neuen Regeln umzusetzen. Politikwissenschaftler und USA-Experte Thomas Jäger sagt, das Urteil sei eine herbe Niederlage für Trump. · In der Strasse von Hormus zeigen Satellitenbilder fünf grössere Ölteppiche. Die Verschmutzung soll unter anderem die iranische Küste in der Nähe von Schutzgebieten um die Insel Gheshm erreicht haben. Cornelia Kienle arbeitet am Ökotox-Zentrum des Wasserforschungsinstitut Eawag. Sie erörtert, wie schlimm die aktuelle Situation ist. · Thailand verkürzt die Zeit für visafreie Aufenthalte unter anderem für Schweizer Touristinnen und Touristen von 60 auf nur noch 30 Tage. Es ist eine Kursumkehr. Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi äussert sich zur Frage, ob Schweizer Touristen noch erwünscht sind in Thailand. · Die neue Eishockey-Saison hat begonnen. Seit Jahren ist beispielsweise das Stadion von Fribourg-Gottéron ausverkauft – doch das heisst noch lange nicht, dass das Stadion bis auf den letzten Sitz besetzt ist. Denn ein Problem, mit dem die meisten Clubs in der Liga kämpfen, sind sogenannte «No Shows», also wenn zwar Fans ein Abo hätten, das Spiel sich aber nicht im Stadion anschauen. Nun hat sich der Schweizer Eishockeyverband diesem Problem angenommen. Reto Wiedmer berichtet.

Die Arktis gewinnt geopolitisch an Bedeutung. Darum will die EU stärker Einfluss auf diese Weltregion nehmen. An der Arktis-Konferenz in Finnland hat sie ihre Strategie präsentiert. Über die Hintergründe spricht Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann. Weitere Themen: In Schottland, Wales und Nordirland kämpfen verschiedene Parteien seit Jahrzehnten für mehr Selbstbestimmung. Jetzt rücken diese Parteien, die die Unabhängigkeit von England wollen, bei einem Treffen enger zusammen. Grossbritannien-Korrespondentin Fiona Endres über die Forderungen und Chancen. Es ist die grosse Frage: Wird nach der Niederlage der CDU in Sachsen-Anhalt die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am nächsten Sonntag zur Schicksalswahl für Bundeskanzler Merz? Eine Einschätzung von Auslandredaktor Stefan Reinhart. Auch in den USA gibt es grosse Fragen: Könnte KI tatsächlich stärker reguliert werden? Was hätte das für Folgen, weil KI derzeit als Wirtschafts-Motor gilt? Börsenkorrespondent Jens Korte gibt Antworten. Es ging viral: Ein 9-Jähriger Bub aus Italien hat den Mont Blanc bestiegen, einen der höchsten Berge Europas. Sein Vater hat das auf Social Media gepostet und viel Kritik geerntet. SRF-Journalist Frank Senn beschäftigt sich als Dokfilmer seit Jahrzehnten mit der Bergwelt. Er ordnet den Fall ein.

Die türkischen Behörden sind gegen LGBTQ-Organisationen vorgegangen und haben Dutzende Personen festgenommen. Die Vorwürfe lauten Vereinsgründung zum Begehen einer Straftat, Prostitution und Obszönität. Journalist Thomas Seibert über das Ausmass der Polizeiaktion. Weitere Themen: · Seit längerem kursieren Vorwürfe, China spioniere die Forschung aus und schleuse dafür gezielt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an westliche Universitäten ein. Eine Recherche von deutschen Medien präsentiert nun erstmals Zahlen: Im Jahr 2025 sollen die deutschen Behörden rund 400 von insgesamt 11'000 Visumsanträgen für Forschungs- und Studienaufenthalte abgelehnt haben – auffallend viele. Wie berechtigt die Angst vor chinesischer Spionage aktuell ist, schätzt der Professor und China-Forscher Ralph Weber von der Universität Basel ein. · Die Hälfte aller Landwirtinnen und Landwirte weltweit sind von Pestizidvergiftungen betroffen. Das besagt eine Studie der NGO Pestizide Action Network. Samuel Fuhrimann forscht am Schweizer Tropen-Institut in Basel zur Pestizid-belastung in der Landwirtschaft und erklärt, was diese Vergiftungen konkret bedeuten. · Fussballerinnen sollen in der spanischen Liga sich nicht länger zwischen Karriere und Kinder entscheiden müssen. Deshalb will er seinen Nationalspielerinnen die Kosten für das das Einfrieren von Eizellen aus nicht-medizinischen Gründen übernehmen. Auch eine Schweizer Nati-Spielerin hat sich schon zu diesem Schritt entschieden. SRF-Redaktor Noah Zimmermann berichtet.

«Da ist ein Airliner ins World Trade Center geflogen». In der 10vor10-Redaktion sitzt Stephan Klapproth mit dem Rücken zum Fernseher, als er zum ersten Mal von den Anschlägen in den USA hört. Kurze Zeit später geht der Moderator selbst auf Sendung. Hier erzählt er, wie er um passende Worte rang. · Wo früher das World Trade Center stand, befinden sich heute keine neuen Gebäude – sondern eine Gedenkstätte. Dafür hat unter anderem Monica Iken-Murphy gesorgt. Am 11. September 2001 verlor sie ihren Mann Michael. Danach wandelte sich ihre Trauer in Aktivismus: Monica Iken-Murphy wollte verhindern, dass über den Toten wieder gebaut wurde. Die Reportage von ARD-Korrespondent Martin Ganslmeier. · Neben der Strasse von Hormus ist im Nahen Osten eine weitere Schifffahrtsroute gestört. Im Jemen haben die Huthi-Rebellen die Hafenstadt Mokka eingenommen und kontrollieren so eine für den Ölhandel wichtige Meerenge. Was die Miliz damit bezweckt, erklärt Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn. · Der spanische Geheimdienst hat die Behörden vor der Massenankunft von Migrantinnen und Migranten in der Exklave Ceuta gewarnt. Das geht aus geheimen Unterlagen hervor, die die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez freigegeben hat. Sanchez hatte stets bestritten, etwas gewusst zu haben. Wir haben die freie Journalistin Julia Macher gefragt, was die Veröffentlichung für ihn bedeutet.

Nach 60 Jahren stampft der Ringier-Verlag den Sonntagsblick ein – und veröffentlicht dafür eine neue Wochenend-Zeitung am Samstag. Was sich das Medienhaus von dieser Strategie verspricht, erklärt Medienjournalist Nick Lüthi. Weitere Themen: · Der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt sorgt nicht nur in Deutschland für Unruhe; auch das Nachbarland Polen schaut aufmerksam auf das Ergebnis der Landtagswahl. Die Polinnen und Polen beschäftigt das Verhältnis der AfD zur deutschen Geschichte und die Sympathien der Partei zu Russland. Das Gespräch mit Osteuropa-Korrespondentin Judith Huber. · Schlechte Noten für das deutsche Schulsystem: Noch nie haben Schülerinnen und Schüler so schlecht abgeschnitten bei der PISA-Studie. Bei der neuesten Auswertung haben rund ein Drittel Probleme beim Lesen und Schreiben. Wir sprechen mit Lena Söldner von der Technischen Universität München, stellvertretende Leiterin der deutschen PISA-Studie. · Besser als Deutschland schneidet Japan ab. Gemeinsam mit anderen ostasiatischen Ländern wie China oder Südkorea steht Japan an der Spitze des PISA-Rankings. Über das japanische Schulsystem sprechen wir mit dem freien Journalisten Martin Fritz. · Am 27. September stimmt die Schweiz über die Neutralitätsinitiative ab. Sie fordert eine strengere Auslegung der Schweizer Neutralität. Wie die Schweiz versteht sich auch Österreich als neutral. Doch was "neutral" bedeutet, legt unser Nachbarland schon jetzt deutlich flexibler aus. Auslandredaktor Peter Voegeli vergleicht.

Die neue britische Regierung will Importe von Waren aus illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland verbieten. Mehrere westliche Staaten haben sich angeschlossen. Was bringen solche Sanktionen? Auslandredaktorin Susanne Brunner ordnet ein. Weitere Themen: · Soll der AfD der Zugang zu heiklen Daten des Verfassungsschutzes verweigert werden? Diese Frage beschäftigt die obersten deutschen Verfassungsschützer in diesen Tagen. Jörg Müller, ehemaliger Verfassungsschutz-Chef von Brandenburg, spricht über die möglichen Gefahren. · In ausgedienten Haushaltsgeräten und alter Unterhaltungselektronik schlummern ungenutzte Rohstoffe im Wert von 65 Milliarden Euro. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Elektrorecycling-Fachmann Nando Erne erklärt, was die Herausforderungen sind. · Eine 14-Jährige erfindet Missbrauchsvorwürfe und bringt Mutter und Stiefvater damit ins Gefängnis. Der Fall aus dem Kanton Zürich wurde kürzlich bekannt. Die forensische Psychologin Monika Egli-Alge ordnet die fatale Fehleinschätzung ein.

Der Eiffelturm ist eines der Wahrzeichen von Paris. Am Montag war er geschlossen, weil die Mitarbeitenden streikten. Sie waren wütend, weil am Wochenende weibliche Angestellte wegen einer Besuchergruppe ihre Arbeitsplätze verlassen mussten. Frankreichkorrespondentin Zoe Geissler mit den Details. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die AfD ist in Deutschland auf der Überholspur; im Bundesland Sachsen-Anhalt hat sie die Wahlen klar gewonnen und könnte womöglich auch die Regierung übernehmen. Die Partei will unter anderem die Wirtschaftspolitik umkrempeln. Der Ökonom Klaus Wellershoff ordnet ein. · Die Schweiz hat eine neue Nachtzugverbindung. Von Lugano, Göschenen oder Aarau kann man neu drei Mal in der Woche mit dem Nachtzug nach Brüssel fahren. Das private Bahnunternehmen European Sleeper bietet die Verbindung an. Warum ist die Schweiz für Nachtzüge interessant? Timo Grossenbacher von der Plattform nightride.com erklärt. · In der Schweiz gibt es eine Ferienbuchungsplattform weniger: Ebookers hat seinen Dienst eingestellt. Damit konzentriert sich der Markt für Onlinereiseplattformen weiter. Marc Peter, Fachmann für digitale Tourismus-Plattformen bei der Fachschule Westschweiz, erklärt, was das für die Nutzerinnen und Nutzer bedeutet.

Die AfD siegt bei den Landtagswahlen im ostdeutschen Bundesland deutlich. Die Partei erreicht fast 44 Prozent der Stimmen. Übernimmt die AfD nun also die Regierung in Sachsen-Anhalt? Unsere Deutschlandkorrespondentin Simone Fatzer ordnet ein. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die Weltkarte, wie wir sie kennen, ist verzerrt. Sie stellt die Länder nicht in ihrer tatsächlichen Grösse dar. Die Insel Grönland sieht beispielsweise fast so gross aus wie der ganze afrikanische Kontinent. Das afrikanische Land Togo hat deshalb bei der UNO beantragt, dass langfristig andere Karten als Standard gelten sollen - der Antrag wurde angenommen. Was bringt das? Wir fragen bei Julia Mia Stirnemann nach. Sie ist Professorin für Datenvisualisierung an der Berner Fachhochschule. · Die Berufswahl ist mit etwas vom Schwierigsten im Leben junger Menschen. Vor allem, wenn man sich nicht entscheiden kann. Man studiert Broschüren, geht zu Veranstaltungen und Berufsmessen. So war es zumindest bisher. Im Zeitalter der Digitalisierung werden nun aber auch Kurzvideos und Liveübertragungen wichtiger, so will zumindest ein Verein die Berufswahl erleichtern. Manuel Rentsch von der SRF-Wirtschaftsredaktion hat sich mit dem Thema befasst. · Psilocybin, eine psychoaktive Substanz, die in Magic Mushrooms vorkommt, könnte künftig eine bedeutende Rolle in der Krebsmedizin spielen. Denn der Wirkstoff scheint mehr Potenzial zu haben als bisher bekannt, zeigt eine Studie aus den USA. SRF-Wissenschaftsredaktor Daniel Theis über den neuen Wirkstoff und wie er die Chemotherapie beeinflussen könnte.

In Serbien sind mindestens 14 Handys von Studierenden, Aktivistinnen und Oppositionspolitikern mit Spionagesoftware angegriffen worden. Bei einem Mitglied der Protestbewegung ist das forensisch belegt. Wer in Serbien die Studentenbewegung überwacht, erklärt unser Auslandredaktor Janis Fahrländer. Weitere Themen: · Das deutsche Bundesland Sachsen-Anhalt wählt am Sonntag den Landtag. In Umfragen führt die AfD mit grossem Abstand. Auch kleinere Parteien wollen Sitze holen. Dafür brauchen sie mindestens 5 Prozent der Stimmen. Nun ruft eine Kampagne dazu auf, taktisch zu wählen, damit kleinere Parteien diese Hürde überspringen und es in den Landtag schaffen – mit dem Ziel, eine absolute Mehrheit der AfD zu verhindern. Claudia Kade, Politikchefin bei der Zeitung «Die Welt» erklärt, wer hinter der Kampagne steckt. · Das Ebola-Virus hat in Kongo-Kinshasa bereits 3000 Todesopfer gefordert. Von mehr als 6000 Menschen ist gesichert bekannt, dass sie sich mit dem Virus angesteckt haben. Laut Fachpersonen dürfte die Dunkelziffer hoch sein. Dringend benötigte Gelder sind schwierig zu erhalten. SRF-Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel über einen Virus, der noch lange nicht unter Kontrolle sein dürfte. · Am Säntis droht ein Felssturz. Wie der Kanton Appenzell Ausserrhoden mitteilt, sei ein Fels an der Nordseite des Säntis oberhalb der Schwägalp absturzgefährdet. SRF 4 News-Redaktorin Selina Etter berichtet über den Stand der Dinge. · Branchen-Primi bei Abfalleimern sind «Abfallhai» und «Robidog». Doch nun kommt Bewegung in den Markt: Einige Städte haben die grünen Robidogkübel entfernt. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch mit den Einzelheiten.

Im Fürstentum Liechtenstein sind Schwangerschaftsabbrüche illegal. Das will das Liechtensteiner Parlament ändern: Gestern Abend sagte es knapp "ja" zu einer Fristenlösung - doch der Erbprinz wird das wohl verhindern. Der Liechtensteiner Journalist David Sele erklärt. · Ein gescheiterter Drohnenangriff am Flughafen Leipzig sorgt in Deutschland für Aufruhr. Am Dienstag gab die Regierung nach wochenlangen Ermittlungen bekannt, dass Russland hinter dem Versuch stecke. Wie soll Europa auf solche hybriden Kriegsangriffe reagieren? Jan Stöckmann von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin ordnet ein. · Auf die Landtagswahlen im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt am Sonntag schaut die ganze Welt. Denn die in Sachsen-Anhalt gesichert rechtsextreme AfD könnte die Wahlen deutlich gewinnen. In aktuellen Umfragen kommt sie auf Zustimmungswerte von über 40 Prozent. Deutschlandkorrespondentin Simone Fatzer spricht über die Gefühlslage vor Ort. · Das Medienunternehmen Ringier hat angekündigt, dass es künftig eng mit OpenAI zusammenarbeiten werde. Die KI mit dem Namen "ChatGPT Enterprise" soll mittelfristig im ganzen Unternehmen eingeführt werden. Was das genau bedeutet, schätzt Medienredaktor Salvador Atasoy ein.

Am G20-Gipfel war auch die rekordhohe Verschuldung vieler Staaten ein Thema. Die Schuldenberge wachsen – und die Politik findet nicht wirklich ein Mittel dagegen, sagt Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart. Weitere Themen: · Fast 300 Tage war der US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln auf hoher See. Es gab Berichte über prekäre Bedingungen an Bord. Jetzt solls Landgang geben in der thailändischen Stadt Pattaya. Ostasienkorrespondent Martin Aldrovandi erklärt, warum sich die für die 5'000 Matrosen und Soldaten ausgerechnet im berüchtigten Sextourismus-Hotspot erholen sollen. · Grosse digitale Dienste wie Google, Meta oder Zalando müssen in der EU besonders strenge Regeln einhalten, sonst drohen ihnen Millionenstrafen. Neu zählt auch der KI-Dienst ChatGPT zu den «besonders grossen» Digitaldiensten. Über die Auswirkungen sprechen wir mit Digitalredaktorin Tanja Eder. · In der Ukraine war gestern landesweit Schulstart. Wie sieht der Schulbetrieb aus im Krieg. Das schildert der freie Journalist Peter Sawicki in Kiew.

An der Spitze von Apple ist es in der Nacht zum erwarteten Chefwechsel gekommen. Der 65-jährige Tim Cook tritt ab. In seine Fussstapfen tritt John Ternus. Was den neuen Apple-Chef auszeichnet, berichtet SRF-Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch. Weitere Themen: · In Nordzypern ist am Wochenende eine Passagierfähre gekentert. Dabei sind mindestens acht Passagiere ums Leben gekommen, die Suche nach Vermissten dauert an. Wieso das Schiff gekentert ist, ist noch nicht klar. Für Stefan Krüger von der technischen Universität Hamburg, der sich mit Schiffssicherheit befasst, ist das der Super-GAU. · Der deutsche Autokonzern Volkswagen steckt in massiven Schwierigkeiten. Voraussichtlich in der zweiten Wochenhälfte könnte der Verwaltungsrat des Fahrzeughersteller von VW, Audi und Porsche entscheidende Ankündigungen machen. Im Raum stehen Fabrikschliessungen in Deutschland und der Verlust zehntausender Arbeitsplätze. Doch die Führungsriege zeigt sich noch uneins, wie SRF-Wirtschaftsredaktor Matthias Heim berichtet. · Das Klimaphänomen El Niño könnte in diesem Jahr besonders stark ausfallen – etwa im Amazonas in Brasilien, wo bei einem einzigen Brand ein Gebiet fünfmal so gross wie die Schweiz betroffen war. Jetzt will sich die lokale Bevölkerung besser schützen – mit Hilfe aus der Schweiz. SRF-Wissenschaftsredaktor Christian von Burg

Seit 2022 können Psychotherapeuten auf Anordnung einer Hausärztin behandeln und über die Grundversicherung abrechnen. Um die Kosten zu senken, soll es nun zuerst die Diagnose einer Psychiaterin brauchen. Marc Höglinger, Professor für Gesundheitsökonomie an ZHAW sagt, ob das ein Rückschritt ist. Weitere Themen: · Norwegen trauert um König Harald. Er ist am Freitag mit 89 in einem Spital in Oslo gestorben. Er sass über dreissig jahre lang auf dem Thron und war der älteste Monarch in Europa. Wie geht Norwegen mit seinem Tod um? Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann gibt Antworten. · Letzte Woche ist Ratko Mladic – der frühere Militärchef der bosnischen Serben – gestorben. Für seine Kriegsverbrechen während des Bosnien-Kriegs in den 1990er Jahren hat ihn das UNO-Gericht für das ehemalige Jugoslawien zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Ulf Brunnbauer, Professor für Ost- und Südosteuropäische Forschung an der Universität Regensburg über den «Schlächter von Srebrenica». · «Vergrabt eure Unterhosen!» Diesen speziellen Aufruf für eine Studie zur Bodenqualität haben die Uni Zürich und Agroscope vor fünf Jahren lanciert. Nun sind die Ergebnisse der Studie da. Was aus den Unterhosen geworden ist, sagt Studienleiter Marcel van der Heijden.

Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal und Tibet steigt die Zahl der Opfer weiter. Ob ein Ereignis mit derart grossen Folgen auch in der Schweiz möglich wäre, erklärt Klimaforscher Christian Huggel von der Universität Zürich. Weitere Themen: · Acht Monate vor der Präsidentschaftswahl nimmt in Frankreich der Kampf um die Nachfolge von Emmanuel Macron Fahrt auf: In Paris haben sich sieben Kandidatinnen und Kandidaten in der ersten grossen Fernsehdebatte einen Schlagabtausch geliefert. Was das für den Wahlkampf bedeutet, ordnet Frankreich-Korrespondentin Zoë Geissler ein. · Nicht nur Menschen surfen im Netz, sondern auch Bots: Programme, die Informationen abgreifen, um damit künstliche Intelligenz zu trainieren. Sie sind oft mit zweifelhaften Methoden unterwegs. Für viele Websites sind sie ein grosses Problem, wie ein neuer Bericht zeigt. Digital-Redaktorin Tanja Eder erklärt, wie diese Bots genau vorgehen. · Seit mehr als 20 Jahren fliegt die Asiatische Tigermücke durch die Schweiz. In Basel bringt sie Hobby-Gärtnerinnen und -Gärtner so sehr ans Limit, dass viele ihre Schrebergärten aufgeben, schreibt die «Basler Zeitung». Warum die Mücke immer lästiger wird, erklärt Insektenforscher Pie Müller vom Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut.

Das Ausmass der Katastrophe nach der verheerenden Schlammlawine in der Grenzregion zwischen Nepal und Tibet wird langsam klarer. Ein Schweizer Forscher hat mittels Satellitenbildern analysiert, was der Ursprung dieser Katastrophe war – und bringt einen Schweiz-Vergleich. Weitere Themen: · Der US-Chiphersteller Nvidia hat Gewinn und Umsatz im zweiten Quartal verdoppelt. Grund dafür ist die ungebrochene Nachfrage nach Rechenkraft für Künstliche Intelligenz. Wirtschaftsredaktor Damian Rast schätzt die Zahlen ein – und redet auch über die Gefahr, der Nvidia ausgesetzt ist. · In Norwegen hat sich ein grossangelegter Cyberangriff ereignet. Eine prorussische Hackergruppe hat die Login-Portale zu fast 5000 öffentlichen Diensten blockiert. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann darüber, wie die Norwegerinnen und Norweger diesen Angriff in ihrem Alltag gespürt haben. · In Japan ist ein 360 Tonnen schwerer Turm von Menschenhand mit Seilen und Rollen mehrere Meter verschoben worden. 4100 Menschen sind daran beteiligt. SRF-Japan-Korrespondent Thomas Stalder erzählt, was hinter der Aktion steckt.

Autoreparaturen kosten mehr. Das zeigt eine Analyse des Vergleichsdienstes Comparis. Eine Hintertür zu reparieren, kostete 2025 50 Prozent mehr als noch 2023, Rückleuchten ersetzen 10 Prozent mehr. Die Gründe erläutert Daniel Röschli, Direktor des Branchenverbands Carrosserie Suisse. Weitere Themen: · Viele Bäume haben unter der Trockenheit im Sommer gelitten, vor allem in den Städten. St. Gallen warnte zum Beispiel vor abbrechenden Ästen. Auch in Basel geht es den Bäumen nicht gut, wie der abtretende Leiter der Stadtgärtnerei, Emanuel Trueb, im Gespräch erklärt. · Wegen Starkregens ist in Guinea ein Abfallberg ins Rutschen gekommen und hat mindestens 32 Menschen getötet. Die Deponie liegt mitten in der Hauptstadt Conakry und die Menschen haben unmittelbar daneben gewohnt. Wie es zu diesem Unglück kommen konnte, ordnet Afrika-Korrespondent Fabian Urech ein. · In der haitianischen Gemeinde Kenscoff oberhalb der Hauptstadt Port-au-Prince haben bewaffnete Banden laut UNO-Angaben 47 Menschen getötet. Die Banden setzten Häuser in Brand und stürmten eine Kirche, in der Menschen Schutz suchten. Zwar wird Haiti seit Jahren von Gewalt erschüttert. Doch warum es jetzt wieder dazu kam – und warum in Kenscoff –, das beantwortet der Journalist und Haiti-Kenner Toni Keppeler.

Banken, Zahlungsdienstleister und der Detailhandel haben sich darauf verständigt, Offline-Zahlungen einzuführen. Roland Pfister vom Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung sagt, was neu möglich wird. Weitere Themen: · Ein Tornado hat im südfranzösischen Dorf Pomas in der Nähe der Pyrenäen gewütet. Jürg Zogg von SRF Meteo ordnet ein, wie aussergewöhnlich das Ereignis ist. Und sagt, ob solche Tornados in der Schweiz auch möglich sind. · Salt und Sunrise prüfen, ob sie ihre Antennen gemeinsam nützen wollen. Warum dies in einem Land wie der Schweiz mit Bergen Sinn macht, sagt Ralf Beyeler, Telekom-Fachmann beim Vergleichsdienst moneyland.ch. · Am Wochenende kam es im Süden Thailands zu Dutzenden koordinierten Brand- und Sprengstoffanschlägen. Ausgerechnet jetzt, wo die Regierung neue Friedensbemühungen angekündigt hat. Südostasienkorrespondent Martin Aldrovandi erklärt, wer dahinter steckt.

Kanada will die 50 Prozent Zölle der USA zum Schutz seiner Beschäftigten und Unternehmen in gleicher Höhe erwidern. Die Regierung sehe ihre Souveränität und ihre Schlüssel-Industrien bedroht, sagt der freie Journalist Gerd Braune, der in Ottawa lebt. Ausserdem: · Auffallend viele Frauen in Präsident Trumps Administration sind äusserst loyal und gleichzeitig mediengewandt. USA-Experte Stephan Bierling von der Universität Regensburg analysiert die Personalbesetzung und sagt, die weiblichen Angestellten bedienten ein traditionelles Frauenbild. · Im neuen Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China werden erstmals die Menschenrechte erwähnt - es geht unter anderem um Bestimmungen gegen Kinder- oder Zwangsarbeit. China-Experte Ralph Weber von der Universiät Basel findet die Erwähnung der Menschenrechte zwar bemerkenswert, in der Realität werde sich aber nicht viel ändern. Die Trockenheit macht dem Panamakanal zu schaffen. Er führt wenig Wasser. Die Behörden lassen darum weniger Schiffe durch. Was heisst das für den globalen Handel? Das fragen wir Ferdinand Rauch, er ist Professor für internationalen Handel an der Universität St. Gallen.

KI kann längst selbst Programmcodes schreiben. Gleichzeitig wird der Berufseinstieg für junge Entwicklerinnen und Entwickler schwieriger. Das hat auch Jarin gespürt. Ist die künstliche Intelligenz schuld am schwierigeren Berufseinstieg? Unsere Bestandesaufnahme zeigt ein differenzierteres Bild. Jarin erzählt, wie er den Berufseinstieg erlebt hat. Er ist 25, hat gerade sein Software-Engineering-Studium abgeschlossen und nach langer Suche eine Juniorstelle gefunden.

Kinderbetreuungsplätze waren lange begehrt, aber kaum zu haben. Nun gebe es zumindest teilweise zu viele Kinderbetreuungsplätze, sagt der Verband Kinderbetreuung Schweiz, kibesuisse. Was das für die Kitas bedeutet, sagt Maximiliano Wepfer, Mediensprecher von kibesuisse. Ausserdem: · Unter den Menschen, die aus Marokko in Ceuta angekommen sind, waren auch viele minderjährig. Mehr als 2000 haben die spanischen Behörden nun identifiziert, melden sie. Rund 500 besonders schutzbedürftige unbegleitete Minderjährige sollen aufs Festland nach Spanien gebracht werden. Wie minderjährige Personen identifiziert werden und welche Schutzrechte sie haben, erklärt die Migrationsrechtsprofessorin der Uni Freiburg, Sarah Progin. · Statt Fussball soll es nun Basketball sein: Josh Kushner, der Bruder des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump, von Jared Kushner, hat die L.A. Lakers gekauft. Nachdem es nichts wurde als Investor für die Fussball-WM-Rechte, besitzt er nun ein Basketball-Team. Welche Absichten er damit verfolgt, sagt Sarah Sendner, Wirtschaftsjournalistin in New York. · Einen Kredit in der Höhe von 100 Millionen Dollar soll die Zürcher Kantonalbank einem Rohstoffunternehmen gewährt haben, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Offenbar soll dieses Unternehmen mehrere Banken mit gefälschten Dokumenten getäuscht haben, um an diese Kredite zu kommen. Die Hintergründe erläutert Wirtschaftsjournalist Manuel Rentsch. · ChatGPT zeigt ab nächster Woche auch in Europa und der Schweiz in der Gratis-Version Werbung. Digital-Redaktor Guido Berger sagt, wie diese Anzeigen in die Gespräche mit ChatGPT eingeflochten werden.

Als letztes Skigebiet in der näheren Umgebung hat nun auch das Stilfser Joch im Südtirol geschlossen. Deshalb müssen die Schweizer Skrennfahrerinnen und -fahrer das Training vermehrt in Übersee absolvieren. Für den Ski-Nachwuchs sei das immer weniger finanzierbar, sagt SRF-Skiexperte Marc Berthod. Und: · In den USA spielt sich derzeit ein bemerkenswerter Verteilkampf ab. Im Zentrum steht Kalifornien, wo die Bevölkerung im November über eine kontroverse Steuer abstimmt. Einmalig sollen alle Milliardäre im Bundesstaat fünf Prozent Steuern auf ihre Vermögen zahlen. Ist das ein neuer Klassenkampf? Das beantwortet USA-Expertin Claudia Brühwiler. · Die neue, gigantische Marienstatue in Polen soll Gläubige aus aller Welt anziehen – sie ist 55 Meter gross und steht in einem kleinen Dorf im Inneren des Landes. Norbert Bischofberger aus der Religionsredaktion erklärt, warum der Marienkult in Polen besonders gross ist und warum dennoch nicht alle Freude an der Statue haben. · Ausserdem geht es um Narwale, sie sind so etwas wie die Einhörner der Meere. Denn die Wale haben eine Art Horn am Kopf, das bis zu zwei Meter lang sein kann und eigentlich als Zahn bezeichnet wird. Nun haben Forschende diese Narwalzähne zum ersten Mal bis ins Innerste untersucht. SRF-Wissenschaftsredaktorin Anita Vonmont erklärt, weshalb der Aufbau dieser Zähne einmalig ist und wofür die Erkenntnisse der Forschenden gut sein können.

Rund 155 Millionen Franken zahlt der Bund jährlich an Behindertenorganisationen. Menschen mit psychischen Behinderungen erhalten derzeit im Verhältnis weniger Geld als solche mit einer Sinnes- oder körperlichen Behinderung. Muriel Langenberger von Pro Mente Sana zeigt die Folgen auf. Weitere Themen: · Noch immer harren in Ceuta, in der spanischen Exklave auf dem afrikanischen Kontinent, mehrere Hundert unbegleitete Kinder und Minderjährige aus. Wie es ihnen geht, beschreibt «Spiegel»-Reporterin Zoé Kammermann. Sie war vor Ort und steht mit einigen der Betroffenen in Kontakt. · Das Memorandum of Understanding zwischen den USA und Iran ist offiziell Geschichte. Anfang der Woche ist die Frist von 60 Tagen verstrichen, in der es hätte Verhandlungen geben sollen. Roland Popp, Nahost-Experte an der Militärakademie der ETH Zürich, zieht Bilanz. · Auch die neuesten Gespräche bringen keinen Durchbruch in der Gazafrage. Israel und die Hamas halten nach den Gesprächen mit dem US-Gesandten Jared Kushner an ihren Forderungen fest. Nahost-Kennerin Gudrun Harrer schätzt die aktuelle Situation ein.

Ab heute sind in den meisten Kantonen die langen Ferien vorbei – und damit auch die intensivste Zeit für die Schweizerische Rettungsflugwacht. Rega-Sprecher Mathias Gehrig dazu, welchen Einfluss das heisstrockene Wetter auf die Anzahl Einsätze gehabt hat. Weitere Themen: • Stunden vor dem Start einer Militärübung zwischen den USA und Südkorea hat US-Präsident Trump angeordnet, die Übung zurückzufahren. Es sei ein «feindseliges Signal», das man an Nordkorea sende, begründete er seinen Entscheid. Schliesslich habe er eine gute Beziehung zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un. Was Trumps Befehl für die US-Verbündeten in Ostasien heisst, erklärt SRF-Korrespondent Samuel Emch. • Die Artenvielfalt und ganze Ökosysteme geraten weltweit immer stärker unter Druck. Vor vier Jahren haben sich deshalb fast alle Staaten im kanadischen Montreal darauf geeinigt, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen zu schützen. Jetzt warnt die UNO: Die bisherigen Fortschritte reichen nicht aus. Wie weit die Welt von den vereinbarten Zielen entfernt ist, erörtert SRF-Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann. • Es gibt Anzeichen dafür, dass sich das Great Barrier Reef in Australien erholt. Dies, weil sich das Meer um das grösste Korallenriff der Welt wegen eines Monsunregens abgekühlt hat. Welche Anzeichen das sind, weiss Korallenforscherin Maren Ziegler von der deutschen Universität Giessen.

Der russische Präsident Putin hat die Kurilen im Nordwestpazifik besucht. Tokio reagierte scharf, denn Japan erhebt Anspruch auf die Inselgruppe, die im Zweiten Weltkrieg von der Sowjetunion erobert worden ist. SRF-Japan-Korrespondent Thomas Stalder sagt, was der Besuch bei Japans Regierung auslöst. Ausserdem in dieser Sendung: · Microsoft krebst zurück: Das Unternehmen investiert weniger Geld in Technologien, die CO2 aus der Atmosphäre absaugen. Wieso das einen grösseren Einfluss auf diese Absaug-Technologie haben könnte, sagt Wirtschafts-Redaktor Klaus Ammann. · Finnland hat sich erholt: Heute vor 30 Jahren hat das finnische Handy-Unternehmen Nokia mit dem 9000 Communicator das Büro in der Hosentasche verwirklicht. Das iPhone hat das finnische Unternehmen vom Handy-Markt verdrängt. Für viele Finnen und Finnen war das traumatisch. Wie sie sich erholt haben und was heute ihr Selbstverständnis ausmacht, sagt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann. · Dinosaurier sind verbrannt: Vor 66 Millionen Jahren hat der Einschlag eines rund zehn Kilometer großen Asteroiden auf der Erde die Dinosaurier ausgelöscht. Eine neue Studie zeigt nun, dass sie an der grossen Hitze gestorben sind. Woher diese kam, erklärt der freie Wissenschafts-Journalist Simon Storz.

Die Sprecherin von Donald Trump, Karoline Leavitt, kündigt ihren Rücktritt per Ende August an – aus familiären Gründen, wie die Regierung mitteilt. Politologe und USA-Kenner Thomas Jäger über ihre Wichtigkeit als Trumps Sprachrohr, ihre künftige Aufgabe für den US-Präsidenten – und die Nachfolge. Weitere Themen: · Der neue britische Premierminister Andy Burnham erlebt diese Woche seine erste Bewährungsprobe: Die Regierung entlässt rund 5000 Häftlinge frühzeitig aus den Gefängnissen. Darunter auch Schwerverbrecher, die wegen Totschlags verurteilt sind. Der Grund dafür ist seit Jahren bekannt: Die britischen Haftanstalten sind überfüllt. Warum Burnham nun trotzdem in der Kritik steht, weiss der freie Journalist in London, Peter Stäuber. · Eigentlich sind sich diese zwei Parteien spinnefeind: die deutsche CDU und die Partei die Linke. Doch in der Linkspartei werben seit dieser Woche prominente Stimmen für eine Zusammenarbeit. Im Herbst stehen nämlich Landtagswahlen im Bundesland Sachsen-Anhalt an. Wenn die CDU dort an der Macht bleiben will, kommt sie kaum an der Linkspartei vorbei. Politikwissenschaftlerin Ursula Münch über die Annäherungsversuche der Links-Partei – und wie sie bei der CDU ankommen. · Im Wallis ist einem Medienbericht zufolge der Bella-Tola-Gletscher verschwunden. Auf rund 3000 Metern Höhe sollen nur noch einige Schneefelder zu sehen sein. Der aktuelle Hitzesommer dürfte dem Gletscher auf der deutsch-französischsprachigen Grenze stark zugesetzt haben. Ist der Gletscher nun für immer weg? Antworten von ETH-Gletscherforscher Matthias Hug. · Ist das ein KI-Song? Das ist oft schwer zu erkennen. Der Streamingdienst Spotify will künftig explizit bei den Profilen von Künstlerinnen und Künstlern darauf hinweisen, wenn dahinter KI steckt. Spotify schreibt, mit dieser Massnahme wolle man mehr Vertrauen schaffen. Wie hilfreich ein solches Label ist, erörtert SRF-Digitalredaktor Guido Berger.

Am Mittwochabend gibt es über Europa eine Sonnenfinsternis. Hierzulande bedeckt der Mond bis zu 93 Prozent der Sonne. Es ist die stärkste partielle Sonnenfinsternis in der Schweiz seit 1999. Religionsexpertin Judith Wipfler erzählt, warum Menschen so etwas früher als bedrohlich wahrnahmen. Weitere Themen: · Der Libanon schafft als erster arabischer Staat die Todesstrafe ab. Neu gibt es anstelle der Todesstrafe eine verschärfte lebenslange Haft mit Zwangsarbeit. Zwar hat der Libanon seit 2004 niemanden mehr hingerichtet. Doch der Schritt ist dennoch historisch, sagt die freie Journalistin Meret Michel im Libanon. · Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien laufen die Rettungsarbeiten. Das Beben hat - Stand Mittwochvormittag - mindestens 250 Menschen das Leben gekostet, Unzählige werden vermisst, Tausende sind verletzt. Fabian Hayoz ist stellvertretender Botschafter in Kolumbien und schätzt die aktuelle Lage vor Ort ein. · In Russland sind Kriegsgegner nach wie vor unerwünscht: Bei der Parlamentswahl im September wird nun doch keine Partei antreten, die ein Ende des Kriegs gegen die Ukraine fordert. Das Oberste Gericht hat die liberale Partei Jabloko von der Wahl ausgeschlossen. Von der russischen Wahlkommission wurde sie Ende Juli noch einstimmig zugelassen. Warum das Hin und Her? Ulrich Schmid, Professor für Osteuropastudien an der Universität St. Gallen erklärt's.

Immer mehr Menschen nutzen die Dienstleistungen von Smartphone-Banken. Eine davon ist Revolut. Dieses Fin-Tech-Unternehmen hat nun in Frankreich eine Banklizenz erhalten. Was verspricht man sich davon. Und wie sieht es in der Schweiz aus? Wirtschaftsredaktorin Susanne Schmugge gibt Antworten. Weitere Themen: Für US-Präsident Donald Trumps Rückflug nach dem Nato-Gipfel in der Türkei wurde wegen einer Drohung zu einer List gegriffen. Trump stieg in Ankara vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut «Washington Post» unbemerkt in einen Catering-Container. Was danach passierte, davon berichtet SRF-Redaktor Julius Schmid. Nach dem Drohnen-Vorfall am Flughafen in Leipzig will die deutsche Regierung noch stärker in die Drohnenabwehr investieren. Wie man gefährliche Drohnen erkennen und stoppen kann und wo die Schweiz bei der Drohnenabwehr steht, sagt Roland Siegwart, Professor für Autonome Systeme an der ETH Zürich. Er arbeitet mit dem Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) zusammen. Einem US-amerikanischen Forschungsteam der Universität Stanford ist es erstmals gelungen, mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz die Bauanleitung für neue, funktionsfähige Viren herzustellen. Wissenschaftsredaktorin Cathrin Caprez erklärt, wie die Forscher vorgegangen sind und wo die Hoffnungen und Gefahren liegen. Kürzlich wurde in einem Kloster in der Toskana ein Rezept gefunden aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Mixtur ähnelt Coca-Cola. Wurde das Brausegetränk vielleicht gar nicht in den USA erfunden, sondern in Italien? Kulturredaktorin Gisela Feuz ist der Sache nachgegangen.

Der Deutsche Bundesverband für Binnenschifffahrt warnt: Der Wassermangel im Rhein könnte schon in den nächsten Tagen die internationale Transportroute im mittleren Flussabschnitt zwischen Koblenz und Mainz unterbrechen. Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi über die Folgen, auch für die Schweiz. Weitere Themen: · Die Billig-Airline EasyJet erhält einen neuen Besitzer: US-Finanzinvestor Apollo hat sich in einem Bieterwettsreit durchgesetzt. Er kauft nun für umgerechnet gut sechs Milliarden Franken EasyJet-Aktien. Ob dies ein guter Preis ist, sagt Stefan Eiselin, Herausgeber von «Aero-Telegraph». · Er war der jüngste Schwarze Professor an der Universität Cambridge in England. Jetzt ist der Soziologe Jason Arday zurückgetreten. Ihm werden Plagiate und Ungenauigkeiten in seinen Arbeiten vorgeworfen. Einen Blick auf den öffentlichen Diskurs rund um den Fall wirft Caspar Hirschi, Professor für Geschichte an der Uni St. Gallen. · In weiten Teilen Spaniens ist diesen Mittwoch eine totale Sonnenfinsternis zu sehen. Das zieht auch viele Touristinnen und Touristen an. Die freie Journalistin Julia Macher berichtet vom Ausnahmezustand vor Ort.

An der der grössten Techno-Partys der Welt gibt es für das Drogen-Informationszentrum der Stadt Zürich viel zu tun denn es betreibt an der Street Parade mobile Drogenteststellen. Dominique Schori, Co-Leiter des Zentrums, beobachtet neue Entwicklungen. Weitere Themen: · Und grad nochmals Street Parade: Rund 90 Tonnen Abfall müssen danach so schnell wie möglich weggeräumt werden. Thomas Jörg, Einsatzleiter Street Parade der Stadtreinigung Zürich, freut sich trotzdem auf die Aufgabe. · Der ehemalige Chef der Raiffeisenbank, Pierin Vincenz, muss erneut vor Gericht. Am Montag beginnt der Berufungsprozess vor dem Zürcher Obergericht. Ihm wird Betrug vorgeworfen. In erster Instanz ist er zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Muss er nun wirklich ins Gefängnis? Antworten gibt Wirtschaftsrechtsprofessor Peter V. Kunz. · Das türkische Parlament beginnt mit der Beratung über ein Amnestie-Gesetz für Mitglieder der PKK. Das Gesetz soll die Rückkehr von tausenden PKK-Mitgliedern in die türkische Gesellschaft regeln. Wie Präsident Recep Tayyip Erdogan politisch davon profitieren kann, erklärt der freie Journalist Thomas Seibert.

In Deutschland ist am Flughafen in Leipzig eine Drohne gefunden worden, die mit Sprengstoff beladen war. Der deutsche Innenminister sagt, dieser Vorfall habe sicherheitspolitisch eine neue Qualität. Die Sicherheitsexpertin Ulrike Franke ordnet ein, wie gefährlich solche Drohnen sind. Weitere Themen in dieser Sendung: · In den USA befindet sich die Demokratische Partei in einem Richtungsstreit. Auf der einen Seite steht ein moderates Lager, auf der anderen Seite ein linkes Lager. Bei den Vorwahlen der Demokraten in Michigan hat das linke Lager nun einen Schlüsselsieg gefeiert. Sarah Wagner von der Atlantischen Akademie in Rheinland-Pfalz über die Bedeutung dieser Vorwahl. · Im Kosovo reissen alte Wunden wieder auf. Die Behörden haben letzte Woche zwei Massengräber gefunden. Sie stammen möglicherweise aus der Zeit des Kosovo-Kriegs. Auslandredaktor Janis Fahrländer klärt, was man bis jetzt über diese Gräber weiss. · In der Tiefsee wollen einige Firmen und Staaten Bergbau betreiben und im grossen Stil Metalle abbauen. An einer Konferenz dazu wollte man Regeln für den Bergbau in der Tiefsee festlegen. Doch dieses Ziel ist gescheitert. Wie bewertet Wissenschaftsrektorin Cathrin Caprez das Ergebnis der Konferenz?

Zwei Tage nachdem über 30'000 Datensätze aus einem liechtensteinischen Behördenregister gestohlen wurden, ist klar: Die Angreifer haben die Daten einzeln abgefragt und heruntergeladen - dafür waren sie stundenlang im System. Wie kann das passieren? Cybersicherheitsexperte Raphael Reischuck erklärt. · Je früher Kinder Soziale Medien benutzen, desto schlechter sind sie in der Schule - zeigt eine neue Studie. Kinder mit einem Konto ab der 6. Klasse schneiden in Tests schlechter ab als Kinder, die erst ab der 9. Klasse Soziale Medien verwenden. Klaus Zierer, Leiter Schulpädagogik an der Universität Augsburg, ordnet ein. · Das Kino-Unternehmen IMAX befindet sich im Höhenflug. Der Film "The Odyssey" hat weltweit das Publikum in die Säle mit der ganz grossen Leinwand gelockt. Nun bricht auch der neue Spiderman-Film Eintrittsrekorde. Das spiegelt sich auch in der Aktie: sie klettert auf ein neues Allzeithoch. SRF-Filmredaktor Enno Reins analysiert. · Können wir übers Leben reden? Diese Frage stellt SRF-Moderator Donat Hofer in der Serie "Donat auf Achse" auch diesen Sommer wieder. Er fährt mit einem kleinen Kamerateam in einem alten Auto durch die Schweiz und spricht spontan mit Menschen. Wie spontan ist das alles wirklich? Donat Hofer erzählt vom Dreh.

Es ist weiterhin trocken in der Schweiz - und Regen ist nicht in Sicht. Was dies für die Trinkwasserversorgung hierzulande bedeutet, erklärt Rolf Kipfer vom Wasserforschungsinstitut EAWAG. Weitere Themen: · Stromknappheit wegen Trockenheit? Ungarn schaltet sein einziges Atomkraftwerk ab - die Donau führ zu wenig Wasser, um das AKW zu kühlen. Das Problem: 40 Prozent des Stroms in Ungarn kommt aus diesem AKW. Wirtschaftsredaktor Matthias Heim ordnet ein. · 11 Länder, darunter die USA, Grossbritannien, Frankreich oder Deutschland, warnen gemeinsam vor IT-Fachkräften aus Nordkorea. Die top qualifizierten Leute heuern unter falschen Identitäten in IT-Firmen an, um das nordkoreanische Atomprogramm zu finanzieren. Mit der Anstellung von Leuten aus Nordkorea machen sich die Firmen strafbar. Was dahintersteckt, weiss Tanja Eder, SRF-Digitalredaktorin. · Die 2015 gestürzte Regierungschefin von Myanmar, Aung San Suu Kyi, ist seit 5 Jahren in Haft. Die Sorge um die Gesundheit der heute 81-Jährigen wuchs. Nun hat die Militärregierung einen Besuch des Roten Kreuzes IKRK zugelassen. Was man darüber weiss, erzählt Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi.

Mehrere Flüsse in Europa führen wenig Wasser – so wie der Rhein. Dieser hat in Deutschland einen historischen Tiefstand erreicht; mit Folgen für Tiere, Pflanzen und die Schiffe, die die Fracht in die Schweiz transportieren. Weitere Themen: · Die Schweizer Kultmarke Mammut wird chinesisch. Eine Investmentfirma mit Sitz in Peking hat den Aargauer Outdoor-Ausrüster gekauft. Der Hauptsitz soll jedoch im Aargau bleiben. Auch die Mitarbeitenden dort sollen weiter beschäftigt werden. Doch verliert Mammut mit diesem Verkauf die Schweizer Identität? Der ehemalige Mammut-CEO Oliver Pabst glaubt das nicht. · Die USA und Japan haben gemeinsam am Devisenmarkt interveniert, um die japanische Währung Yen zu stützen. Das hat es so seit Jahrzehnten nicht gegeben. Was das für Japan bedeutet – und was sich die USA davon versprechen, schätzt Wirtschaftsredaktorin Susanne Schmugge ein. · Beim Krieg im Nahen Osten rückt ein weiterer Schauplatz verstärkt in den Fokus: der Irak. Die USA und Saudi-Arabien griffen letzte Woche Stellungen im Land an. Ziel seien Iran-treue Milizen gewesen, so die US-Armee. Die Politspitze im Irak verurteilte die Angriffe. Warum der Irak derzeit in den Nahostkrieg hineingezogen wird, weiss Politikwissenschaftler Thomas Schmidinger von der Universität im irakischen Erbil.

Keine Knallerei und keine Bratwürste vom Grill - der 1. August wird dieses Jahr anders. Wegen der grossen Trockenheit sind Feuer und Feuerwerk fast in der ganzen Schweiz verboten. Wie lässt sich das durchsetzen? Feuerwehrkommandant Sandro Heinzmann hat Antworten. · FIFA-Chef Gianni Infantino will die Weltmeisterschaften teilweise privatisieren. Dagegen wehren sich die europäischen Verbände: Die UEFA ruft zum Boykott der WM auf. Johannes Aumüller, Journalist für Sportpolitik, sagt, was das für die FIFA bedeutet. · Mitte Juli kaperten somalische Piraten einen tansanischen Öltanker, seit April halten Piraten vier Schiffe und 67 Crewmitglieder gefangen: Rund um das Horn von Afrika, bei Somalia und Äthiopien, nimmt die Piraterie wieder zu. Die freie Journalistin Bettina Rühl in Nairobi erzählt. · Die Musikpreise "Grammy Awards" hatten im Juni bekannt gegeben, dass eine neue Kategorie für asiatische Musik eingeführt werden soll. Das sorgt für Kritik. BTS, die im Moment die bekannteste asiatische Pop-Band, will deshalb die nächste Preisverleihung 2027 boykottieren. SRF-Musikredaktorin Gisela Feuz ordnet ein.

In den letzten zwölf Monaten wurden in der Schweiz so viele Wohnungen zum Bau bewilligt wie seit 2018 nicht mehr. Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi erklärt, ob das für eine Entlastung auf dem angespannten Wohnungsmarkt reicht. Weitere Themen: · Satellitenbilder zeigen einen Erdwall, der sich durch den Gazastreifen zieht, errichtet vom israelischen Militär. Wie realistisch ist es, dass Israel so dauerhaft eine Grenze zieht? Die Einschätzung der freien Journalistin Vera Weidenbach. · Österreich verlängert den Wehrdienst: Statt sechs müssen Rekruten nun neun Monate ins Militär. Wie kommt das bei den Parteien, den Militärs und den jungen Männern an? Das Gespräch mit Auslandredaktor Peter Voegeli. · 20 Millionen Schiiten reisen in die irakische Stadt Kerbala, es ist die weltweit grösste jährliche Pilgerreise. Mit dabei ist dieses Jahr auch die Theologin Christine Schliesser von der Universität Zürich. Sie erzählt, was sie als Christin bei dieser Reise erwartet.

Die FIFA will die Fussball-WM teilweise privatisieren. Mögliche Investorengelder kommen aus den USA, auch der Name Trump fällt im Kontext des Deals. Was schwebt FIFA-Präsident Gianni Infantino da vor? Das Interview mit Sportjournalist Ronny Blaschke. Weitere Themen: · Ob Polizistinnen und Polizisten einen Schweizer Pass haben sollen, das wird an manchen Orten kontrovers diskutiert. In Basel-Stadt können Ausländerinnen und Ausländer aber schon fast seit 30 Jahren bei der Polizei arbeiten. Bislang benötigen sie dafür eine unbefristete Niederlassung, eine C-Bewilligung. Jetzt geht der Stadtkanton noch weiter, wie der Sonntags-Blick berichtet hat: Neu will Basel-Stadt auch Ausländer mit einer befristeten B-Bewilligung ins Korps aufnehmen. Ein Beitrag von Basel-Korrespondent Roger Lange. · Zum ersten Mal entsteht zwischen Russland und Nordkorea eine Strassenbrücke. Die zwei Länder vertiefen so ihre Zusammenarbeit, und zwar nicht nur symbolisch: Die Brücke dürfte auch für Rüstungstransporte dienen, erklärt Ulrich Schmid, Professor für Osteuropa-Studien an der Universität St. Gallen. · Kamele gelten als Wüstenschiffe: Sie tragen Lasten durch die kargen Landschaften und kommen mit extremer Hitze besser zurecht als fast jedes andere Nutztier. Doch am Horn von Afrika ist es mittlerweile auch für die einhöckrigen Kamele, die Dromedare, zu heiss. Die Konsequenzen erklärt Afrika-Korrespondentin Sarah Fluck.

Syrien will die Aussenpolitik neu ausrichten. Das Land befindet sich seit Jahrzehnten im Krieg mit Israel – nun wird aktiv an einer Sicherheitsvereinbarung zwischen den beiden Ländern gearbeitet. Nahost-Expertin Monika Bolliger ordnet ein. · Wer nach Venedig will, muss Eintritt bezahlen. Dieses Jahr hat Venedig damit so viel Geld verdient wie noch nie – insgesamt 5 Millionen Euro. Ist das der erhoffte Effekt? Italien-Korrespondent Franco Battel erklärt. · In Polen ist die langjährige Regierungspartei PiS auseinandergebrochen - wegen einem Richtungsstreit zwischen dem Parteichef und dem ehemaligen Ministerpräsidenten. Worum bedeutet das für Polens Politik? Der freie Journalist in Polen, Jan Opielka, analysiert. · Der deutsche Autobauer Porsche baut weitere 5'000 Stellen ab bis 2035. Zusätzlich zu ca. 4'000, die bereits beschlossen waren. In den letzten Jahren gings für den Konzern steil bergab. Was lief schief? Birgit Priemer, Chefredaktorin der Automobil-Zeitschrift «auto motor und sport», ordnet ein.

Bei einem mutmasslich islamistischen Anschlag auf die Pride-Parade CSD in Berlin sind eine Frau getötet & 29 weitere verletzt worden. An der Demo für mehr queere Rechte war auch Adrian Knecht, Co-Präsident von Pink Cross Schweiz dabei. Er erzählt von seinen Erlebnissen. · Im Westen von Frankreich kämpfen Tausende Feuerwehrleute gegen die Waldbrände. Das Ausmass ist historisch: Rund 200'000 Menschen mussten die Region um Bordeaux schon verlassen. Frankreich-Korrespondentin Miriam Mathis schildert die Situation. · Ein Test der US-Softwarefirma OpenAI ist aus dem Ruder gelaufen. Die Künstliche Intelligenz von OpenAI verschaffte sich Zugriff auf fremde Systeme. Die Forderung nach einem sogenannten „Kill Switch“, einem Not-Ausschalt-Knopf für KI, wird lauter. Digitalredaktor Jürg Tschirren ordnet ein. · In der Provinz Guang-Dong hat China einen Teilchenbeschleuniger gestartet. Es ist die weltweit erste Forschungsanlage für sogenannte Schwer-Ionen. Eine Art "Supermikroskop für die Physik-Forschung", erklärt Wissenschaftsjournalist Frank Grotelüschen.

Schon zum dritten Mal in kurzer Zeit hat die Ukraine Warenlager von Wildberries angegriffen – das Unternehmen gilt als das russische Amazon. David Nauer, SRF-Russland- und Ukraine-Korrespondent, ordnet ein. Und: · Die Marktmacht des Tech-Unternehmens Google ist der EU ein Dorn im Auge. Sie spricht darum eine Busse gegen Google aus in der Höhe von 890 Millionen Euro. Wirtschaftsredaktor Jan Baumann sagt, was die EU Google genau vorwirft. · In den USA haben die Jungen das Sparschwein entdeckt: Keine Generation hat so früh mit dem Sparen begonnen wie die 14- und 29-Jährigen. Was hinter dieser Bewegung steckt und wie die Generation Z konkret Geld spart, sagt US-Wirtschaftskorrespondent Jens Korte. · Der Fall Maisano soll Folgen haben für alle Spitäler in der Schweiz. Das fordert die Eidgenössische Qualitätskommission. Nach dem Skandal an der Herzklinik des Zürcher Unispitals sollen Lehren gezogen werden. Der Präsident der Kommission, Michael Jordi, sagt, was sich an Schweizer Spitälern nun ändern muss. · Der Aargauer Missbrauchsfall wird seit Tagen in Schweizer Medien behandelt. Welche Folgen kann diese mediale Aufmerksamkeit auf den späteren Prozess haben? Marianne Heer war bis 2021 Richterin am Kantonsgericht in Luzern und sagt, ob sich diese Berichterstattung strafmildernd auswirken kann.

Der Konzern verdient weiterhin vor allem mit der Google-Suche viel Geld – obwohl lange befürchtet wurde, künstliche Intelligenz könnte genau dieses Geschäft unter Druck setzen. Wirtschaftsredaktorin Nora Meuli ordnet die Zahlen ein. Ausserdem in dieser Sendung: · Vorsicht in den Schweizer Bergen: Die anhaltende Hitze diesen Sommer verändere die Verhältnisse im Hochgebirge. Dadurch werden gewisse Routen gefährlicher. Deshalb mahnt der Schweizer Alpenclub SAC zur Vorsicht. Wie sich die Situation in den Schweizer Bergen verändert hat, sagt Severin Karrer, Bergführer und verantwortlich für die Ausbildung beim SAC. · Diskussionen nach Tötungsdelikte an Frauen im Tessin: Ein brutaler Mord an einer Frau hat in den vergangenen Tagen und Wochen das Tessin aufgerüttelt: Ein Mann hat seine Ex-Frau umgebracht und sich danach selber in die Luft gesprengt. Es ist bereits der dritte gemeldete Femizid im Kanton Tessin dieses Jahr. Korrespondent Iwan Santoro sagt, was dieser Fall im Tessin auslöst. · Aufgepasst vor automatisierter Gesichtserkennung: In London hat die Polizei 2500 Personen seit dem Jahr 2024 festgenommen, mit Hilfe automatischer Gesichtserkennung. Auch in der Schweiz fordern einzelne politische Kreise mehr Mittel für die Polizei, um den öffentlichen Raum zu überwachen. Rahel Estermann sitzt für die Grünen im Luzerner Kantonsrat und arbeitet für den Verein digitale Gesellschaft, der sich gegen Überwachung einsetzt. Sie erklärt, wieso solche automatisierte Überwachungen heikel sein können.

Nach tagelangen Protesten hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski Armeechef Oleksander Syrskyi entlassen. Letzte Woche hatte Selenski den populären Verteidigungsminister Mychailo Fedorow entlassen. ARD-Korrespondent Stephan Laack in Kiew zur Bedeutung für den Kriegsverlauf. Ausserdem in dieser Sendung: · Premiere in Europa: Frankreich will ein Verbot von sozialen Medien für Kinder unter 15 Jahren. Beide Parlamentskammern haben deutlich angenommen. Frankreichkorrespondentin Mirjam Mathis sagt, warum der Entscheid so deutlich ausgefallen ist. · Die Huthi-Miliz lässt den Konflikt mit Saudi-Arabien wieder aufflammen. Sie blockiert das Rote Meer für saudi-arabische Schiffe. Dies könnte sich auf den Welthandel und damit auf grosse Teile der Bevölkerung auswirken, schätzt Nahost-Expertin Gudrun Harrer ein. · Der US-Technologie-Konzern Microsoft geht eine Zusammenarbeit mit dem europäischen KI-Unternehmen Mistral AI ein. Microsoft erhofft sich mehr Unabhängigkeit von Open AI. Auch für den Technologie-Standort Europa könnte diese Zusammenarbeit ebenfalls neue Impulse bringen, ist KI-Experte Max Meister überzeugt. · Die Tate-Brüder wurden in den USA festgenommen und sollen an Grossbritannien ausgeliefert werden. Dort sind die Influencer angeklagt – unter anderem wegen Vergewaltigung, Menschenhandel und Körperverletzung. Mit ihrem frauenfeindlichen Männerbild wurden Andrew und Tristan Tate attraktiv für die republikanische Partei. Nun wird das für die Partei zur Herausforderung, sagt Stephan Bierling, Professor für internationale Politik an der Universität Regensburg.