Wer die Nachrichten schon kennt, will möglichst bald mehr: mehr Einordnung, mehr Analyse, mehr Hintergrund. SRF 4 News bietet deshalb mit dem 4x4 Podcast ein neues Angebot. Es richtet sich an jene, die die Nachrichten schon kennen und aktuelle Themen besser verstehen wollen. Der Podcast berücksi…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Die Stimmbevölkerung hat die SRG-Initiative abgelehnt, die Serafe-Gebühr wird nicht auf 200 Franken gesenkt. Albert Rösti sieht sich in seinem Kurs bestätigt – und will weiterhin, dass die SRG im Sport- und Unterhaltungsbereich spart. Der Medienminister im Interview. Weitere Themen: · Viele städtische Kantone haben die Individualbesteuerung klar angenommen. Anders sieht es bei den ländlichen Kantonen aus, die die Vorlage abgelehnt haben. Politikwissenschaftlerin Sarah Bütikofer sagt: Der Stadt-Land-Graben deutet darauf hin, dass es der Stimmbevölkerung dabei nicht nur ums Geld ging – sondern auch um Gesellschaftspolitik und um Gleichstellung. · Die Landtagswahl in Baden-Württemberg war der Auftakt ins deutsche Super-Wahljahr. Für CDU und SPD, die Regierungsparteien im Bund, bedeutete sie eine Enttäuschung. Die CDU blieb knapp hinter den Grünen zurück, die SPD verzeichnete gar eine historische Niederlage. Was die Wahl für die Bundespolitik bedeutet, erklärt Claudia Kade, Ressortleiterin Politik bei der Tageszeitung «Die Welt». · Der Krieg im Iran hat sich längst auf den ganzen Nahen Osten ausgeweitet. Ziel des iranischen Regimes sei es, einen Flächenbrand zu entfachen: Das sagt auch Thomas Volk, Nahost-Experte bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir sprechen mit ihm über die iranische Kriegsstrategie.

Wie geht es den Menschen im Iran nach fast einer Woche Krieg? Nur wenige Informationen dringen derzeit aus dem Land. Die freie Journalistin Stefanie Glinski in Genf telefoniert aktuell jede Nacht mit Bekannten in Teheran. Sie berichtet von Chaos und Angst in der iranischen Hauptstadt. Weitere Themen: · Wie frei kann man sich in Dubai überhaupt äussern? Diese Frage stellt sich, wenn man aktuelle Beiträge von Influencern sieht, die über iranische Angriffe auf die Arabischen Emirate berichten. Solche Posts verschwinden auffällig rasch. Die Arabischen Emirate haben öffentlich daran erinnert, dass im Land strikte Regeln für Online-Beiträge gelten. Über die Redefreiheit in den Emiraten spricht Nina Amin, ARD-Korrespondentin in Kairo. · In Milano und Cortina starten heute die Paralympischen Winterspiele. Mit dabei ist erstmals wieder Russland. Nach einem Staatsdoping-Skandal war das Land seit den Winterspielen in Sotschi 2014 gesperrt. Eine Recherche des unabhängigen Exil-Mediums «Vot Tak» zeigt jetzt, dass der Kreml sehr viel Geld investiert, um russische Kriegsveteranen zu Para-Profisportlern auszubilden. Über die Bedeutung internationaler Sportveranstaltungen für Russlands Regime sprechen wir mit unserem Korrespondenten Calum MacKenzie. · In der Ukraine werden neue Generatoren aus der Schweiz eingesetzt. Sie produzieren Strom mit Diesel oder Erdgas und sind wichtig, weil Russland immer wieder die ukrainische Energie-Infrastruktur angreift. Dadurch kommt es zu Stromausfällen und die Menschen können ihre Wohnungen nicht heizen. Martin Jaggi, Chef des Stabs «Humanitäre Hilfe» beim Bund, erklärt um was für Geräte es sich dabei handelt.

Seit bald einer Woche herrscht Krieg im Nahen Osten. Der Iran wehrt sich gegen die Angriffe der USA und Israel. Dabei greift er auch Nachbarländer, die am Angriff nicht unmittelbar beteiligt sind, an. Besonders die Golfstaaten. Auffallend ist: Sie wehren sich nicht. Weitere Themen: • Eine Studie des Universitätsspitals Zürich zeigt konkret auf, wie sich ein flexibler Schulstart auf Kinder und Jugendliche auswirkt: Sie sind gesünder, weniger gereizt und zeigen bessere Leistungen. Oskar Jenni, Professor für Entwicklungspädiatrie erklärt, wieso. • Sexarbeitende lehnen ein Verbot von Sexarbeit ab. Dies zeigt eine Umfrage unter 200 Sexarbeitenden in der Schweiz. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft hat sie zu ihren Erwartungen, Befürchtungen und Einschätzungen befragt, falls der Kauf von Sex verboten würde. Virginia Beljean kennt die Gründe für diese Ablehnung. • Der Anstieg des Meeresspiegels hat gravierendere Folgen für die betroffenen Küstengebiete als bisher angenommen. Auch wären bis zu doppelt so viele Menschen betroffen, wie bisher angenommen. Das zeigt eine Studie, die im Wissenschafts-Magazin «Nature» erschienen ist. Klimaforscher Thomas Fröhlicher von der Universität Bern erklärt, was die neuen Ergebnisse genau zeigen.

Vier Wochen werde der Krieg im Iran dauern, kündigte US-Präsident Trump an. Andererseits gibt es Gerüchte, dass den USA die Munition ausgehen soll. Roland Popp ist Sicherheitsexperte für den Nahen Osten an der Militärakademie der ETH Zürich, er sagt, die USA hätten sich im Iran mehr erhofft. Weitere Themen: · Israel hat das staatliche Radio und Fernsehen des Iran bombardiert. Iran sagt, der Sendebetrieb gehe weiter. Simon Wolfgang Fuchs von der Hebräischen Universität ordnet ein, wie wichtig der iranische Staatssender für die Bevölkerung ist. · China hat die Angriffe von Israel und den USA kritisiert und zu einer Waffenruhe aufgerufen. Doch China könnte auch vom Krieg profitieren, sagt Simona Grano, China-Expertin von der Universität Zürich. · Nach dem US-Angriff auf Venezuela brachen die Öl-Lieferungen in Kuba weg. Es fehlt an Treibstoff und Stromausfälle häufen sich. Der Unmut in der Bevölkerung steigt. Nur dank Hilfe aus dem Ausland könnten die Menschen überleben, sagt Ausland-Redaktorin Anna Lemmenmeier, die kürzlich Kuba besucht hat.

Ali Chamenei, der oberste Führer des Irans, galt im Westen als brutaler Diktator. Aber war es gerecht, ihn mit einem Luftschlag zu töten? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Philosophin Regina Surber, Expertin für die Ethik von Krieg und Frieden. Weitere Themen: · Wie viel Rückhalt geniesst US-Präsident Donald Trump für seine Kriegspolitik? Marco Overhaus, Experte für US-Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, zur Stimmung in der Regierung, im MAGA-Lager und im Kongress. · Der Streit zwischen der US-Regierung und der KI-Firma Anthropic ist eskaliert: Alle Bundesbehörden sollen auf Anthropics KI-Anwendungen verzichten, so die Anweisung des Präsidenten. Der Grund: Der KI-Konzern wollte durchsetzen, dass seine Software nicht zur Massenüberwachung oder für autonome Waffensysteme verwendet werden dürfe. Digitalredaktor Jürg Tschirren rollt den Fall auf. · Könnte der Fall Anthropic Anlass für eine stärkere KI-Regulierung sein? Das fordert der CEO des Tech Konzerns, er setzt dabei auf den US-Kongress. Wie realistisch ist das? Die Einschätzung der Juristin Christiane Wendehorst, Professorin am Institut für Digitalisierung und Recht der Universtität Wien.

Wegen des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran ziehen die Ölpreise an. Die Ökonomin und Energieexpertin Cornelia Meyer schätzt ein, welche Entwicklung zu erwarten ist. Und unser Wirtschaftsredaktor sagt, was das für die Schweiz bedeutet. Weitere Themen: · Iran schlägt im Krieg gegen Israel und die USA zurück – mit Raketenangriffen auch auf die Golfstaaten. Wir haben den Nahost-Experten und Ex-Diplomaten Andreas Reinicke gefragt, welche Ziele Iran damit verfolgt und welche Interessen die Golfstaaten haben. · Ein Konflikt zwischen dem US-Verteidigungsministerium und der Firma Anthropic wirft ein Licht auf das Thema KI und Waffen. Thomas Küchenmeister von der NGO «Stopp Killer Robots» sagt, wo er die grösste Gefahr sieht beim Einsatz von KI-Waffen. · Ein Konflikt direkt neben dem Iran ist auch wieder aufgeflammt: zwischen Afghanistan und Pakistan. Es ist ein Konflikt zwischen zwei ungleichen Kräften: Pakistan ist eine Atommacht und hat über 600.000 aktive Soldaten. Afghanistan ist ein Land ohne gefestigte Institutionen. Der Journalist Julian Busch über die Lage und die militärischen Kräfte in Afghanistan.

In Dänemark kommt es zu vorgezogenen Neuwahlen. Nordeuropakorrespondent Bruno Kaufmann sagt, warum die Regierungschefin Mette Frederiksen die Wahlen so früh ansetzt. Die weiteren Themen: · Eilbeschluss des Kölner Verwaltungsgerichts: Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die Partei AfD vorerst nicht als «gesichert rechtsextrem» bezeichnen. Luca Manns, Geschäftsführer der Forschungsstelle Nachrichtendienste der Universität zu Köln, ordnet den Entscheid ein. · Die USA bieten erstmals Botschaftsdienste im Westjordanland an. Das ist ein umstrittenes politisches Signal, das die israelischen Siedlungen im Westjordanland legitimiert, sagt unsere Ausland-Redaktorin Anna Trechsel. · Die britische BBC hat untersucht, was bei den sogenannten Gen-Z-Protesten in Nepal im vergangenen September passiert ist. Dutzende mehrheitlich junge Personen sind damals ums Leben gekommen. Südasien-Korrespondentin Maren Peters schildert die neuen Erkenntnisse. · Eine neue Schweizer Studie zu Brandopfern zeigt, dass Frauen viel häufiger eine potenziell tödliche Infektion der Blutbahn erleiden als Männer. Daniel Hofmänner vom Institut für Intensivmedizin am Unispital Zürich sagt, woran das liegen könnte.

Vor Kubas Küste ist es zu einer Schiesserei zwischen Bewaffneten auf einem Schnellboot und Grenztruppen gekommen. Es gab Tote und Verletzte. Das Schnellboot soll aus dem US-Bundessstaat Florida gekommen sein. Was bereits bekannt ist, erläutert SRF-Auslandredaktorin Veronika Meier. Weitere Themen: · In Deutschland erlebt ein politischer Dauerstreit eine neue Wendung: Die aktuelle Regierung schafft das Heizungsgesetz der Vorgängerregierung ab und hat sich auf neue Regeln für Heizungen geeinigt. Die Politikchefin der Zeitung «Die Welt» sagt, ob Deutschland damit einen Rückschritt macht. · Flavio Bolsonaro, der Sohn des inhaftierten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro, will Präsident werden und dürfte im Herbst zur Wahl antreten. Unterdessen sind die Erfolgsaussichten für den Rechtsaussenpolitiker gestiegen. Falls er gewinnt, dürfte er seinen Vater aus dem Gefängnis holen. Was das brasilianische Volk davon halten würde und wofür Flavio Bolsonaro steht, weiss der freie Journalist Niklas Franzen. · Die Beziehungen zwischen Japan und China verschlechtern sich weiter. Bis in fünf Jahren will Japan ein Raketenabwehrsystem auf seiner südlichen Insel Yonaguni stationieren, wie die Regierung angekündigt hat. Yonaguni liegt nur rund 100 Kilometer von Taiwan entfernt, worauf China Ansprüche erhebt. Wächst damit die Sorge um einen möglichen Konflikt um Taiwan, Ostasien-Korrespondent Samuel Emch?

Die kanadische Regierung hat Vertreter von OpenAI – die Firma hinter ChatGPT – zu sich zitiert. Denn nach dem Attentat von vor zwei Wochen auf eine Schule in Westkanada mit acht Todesopfern wurde klar, dass die mutmassliche Täterin OpenAI schon vorher aufgefallen war. Digitalredaktor Jürg Tschirren. · Der Ukraine-Krieg dauert mittlerweile schon über vier Jahre an. Putins Krieg hat in Europa zu einem Umdenken geführt: Es fliesst mehr Geld in die Rüstung. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch erklärt, wie die Rüstungsindustrie von diesem Krieg profitiert. · Steht ein US-Angriff auf den Iran bevor? Seit Wochen wird darüber spekuliert. Denn die USA ziehen Truppen in der Gegend zusammen. Wie wahrscheinlich ein militärisches Eingreifen der USA ist, erklärt Joachim Weber, Senior Fellow für Strategische Vorausschau und Risikoanalyse am Cassis Strategiezentrum der Universität Bonn. · Der Fall Jeffrey Epstein gibt weiter zu reden. Am Montag wurde der frühere britische Botschafter Peter Mandelson in London festgenommen, weil er dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sensible Dokumente weitergegeben haben soll. Mittlerweile ist er auf Kaution frei. Paula Diehl ist Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität Kiel und erörtert, wie gefährlich der Epstein-Fall für das Vertrauen in die Politik ist.

Die Slowakei macht ernst mit ihrer Drohung: sie stoppt Mitten im Winter die Notstrom-Lieferungen für ihr kriegsgeplagtes Nachbarland Ukraine. Es geht dabei um einen Streit um eine Pipeline, durch die russisches Öl in die Slowakei fliessen sollte. Weitere Themen: · Trotz Zöllen weisen die USA für das letzte Jahr ein Handelsdefizit auf, das so gross ist wie noch nie. SRF-Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch ordnet ein. · Kann Mexiko in knapp vier Monaten zusammen mit Kanada und den USA die Fussball-WM ausrichten? Das fragen sich viele, nachdem das mexikanische Militär einen berüchtigten Drogenboss getötet hat und daraufhin Chaos ausgebrochen ist. · Japan experimentiert derzeit mit einer kleinen Revolution im Fussball: Was, wenn es kein Unentschieden mehr gäbe, sondern nur noch Sieg oder Niederlage? Der freie Journalist Martin Fritz hat die HIntergründe zu diesem Experiment.

Mit dem «Morgestraich» sind am Montag die «drei scheenschte Dääg» gestartet. Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana haben die Behörden die Sicherheitsvorschriften verschärft. Was dies besonders für die Cliquenkeller bedeutet, erklärt Basel-Korrespondentin Simone Weber. - Der Oberste Gerichtshof der USA, der Supreme Court, hat am Freitag entschieden, dass grosse Teile der von Donald Trump verhängten globalen Zölle rechtswidrig sind. Den Stellenwert dieses Urteils könne man kaum überschätzen, sagt Constanze Stelzenmüller, sie ist Direktorin des Europa-Centers beim US-Thinktank Brookings Institution. - Im Iran haben am Wochenende erneut Proteste gegen die Regierung stattgefunden. Nachdem bei Protesten im Januar Tausende Demonstrierende getötet wurden, blieb es die letzten Wochen auf den Strassen zunächst ruhig. Warum die Proteste nun erneut aufgeflammt sind, beantwortet die freie Journalistin Karin Senz. - Die neue Kaserne der Schweizergarde im Vatikan könnte eigentlich gebaut werden. Die vatikanischen Behörden haben letzte Woche die Baubewilligung erteilt. Nur fehlt das dafür nötige Geld. Wie viel, das sagt Stephan Kuhn, Vize-Präsident der Kasernenstiftung.

Ein Internet ohne anonyme Kommentare: Das wünscht sich Friedrich Merz. Der deutsche Bundeskanzler fordert eine Klarnamenpflicht, um gegen Online-Hetze vorzugehen. Auch in der Schweiz läuft die Debatte. Doch was bringt eine Klarnamenpflicht? Nicht viel, sagt die Soziologin Katja Rost. Weitere Themen: · Die griechische Regierung will abgelehnte Asylsuchende in Abschiebezentren unterbringen – ausserhalb der EU, in einem Drittstaat in Afrika. Die freie Journalistin Rodothea Seralidou erklärt, warum. · Die führenden Köpfe der KI-Branche treffen sich diese Woche im indischen Neu-Delhi: Nicht weniger als 250'000 Menschen nehmen dort am "AI Impact Summit" teil - einem der grössten KI-Treffen der Welt. Mit dabei sind Spitzenkräfte von Open AI, Google, Microsoft, Meta – und Alexander Ilic, Geschäftsführer des KI-Kompetenzzentrums der ETH Zürich. Er erklärt, was sich die ETH von diesem Treffen erhofft. · Die Schattenbibliothek Anna's Archive hat Songs von Spotify geklaut, im grossen Stil. Fast drei Millionen Songs hat die Gruppe hinter der Website kopiert und kostenlos ins Internet gestellt. Spotify lässt das nicht auf sich sitzen und hat Anna's Archive auf 13 Billionen US-Dollar verklagt. Musikredaktorin Gisela Feuz rollt den Fall auf.

Der Bundesrat hat seine Vision für die künftige Agrarpolitik präsentiert. Er will die Ernährungssicherheit erhöhen und dafür die Landwirtschaft administrativ entlasten. Umweltverbände kritisieren die Pläne und sprechen von einem Rückschritt. Marcel Liner von Pro Natura erklärt, warum. · Der südkoreanische Ex-Präsident Yoon Suk Yeol ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden – für die Ausrufung des Kriegsrechts im Dezember 2024. Das Gericht sprach den 65-Jährigen schuldig, einen Aufstand angeführt und damit die Verfassung des Landes untergraben zu haben. Der Ex-Präsident kann noch in Berufung gehen, sagt Ostasien-Korrespondent Samuel Emch. · Indonesien hat als erstes und bisher einziges Land angekündigt, für eine geplante multinationale Truppe im Gazastreifen eigene Soldaten zu schicken. Bis zu 8000 Armeeangehörige sollen es sein. Ein Teil soll sich schon auf den Einsatz vorbereiten. Südasien-Korrespondent Martin Aldrovandi erklärt, wieso die Regierung vorprescht. · In Peru hat der Kongress den Übergangspräsidenten wegen Korruptionsvorwürfen abgesetzt. José Jerì war nur vier Monate im Amt – und der siebte Präsident in zehn Jahren. Kürzlich wurde sein Nachfolger bestimmt. Wie in diesen turbulenten Zeiten die Stimmung im Land ist, weiss Richard Haep, Helvetas-Landesdirektor von Peru.

In der Schweiz gelten rund 740'000 Menschen als arm - rund 8 Prozent der Bevölkerung. Im Tessin ist die Quote allerdings doppelt so hoch: rund 16 Prozent gelten als arm. Wie kommt das? Tessin-Korrespondent Iwan Santoro erklärt. Weitere Themen: · US-Präsident Trump und das Weisse Haus veröffentlichen immer wieder KI-Bilder und Videos. Die meisten sind provokativ, teils absurd und bedienen manchmal rassistische Codes. Welche Strategie verfolgt das Weisse Haus damit? Kommunikationswissenschaftler Klaus Kamps gibt Antworten. · In der US-Wirtschaft ist es zu einer erstaunlichen Investition gekommen: Der berühmte Investor Warren Buffet hat Aktien im Wert von 350 Millionen der Zeitung New York Times gekauft. Wie ist das zu deuten? Wirtschaftsredaktor Klaus Bonanomi ordnet ein. · In China und vielen anderen Ländern in Südostasien hat das neue Jahr begonnen. Die Neujahrsfeste dauern mehrere Wochen und währenddessen werden die Fabriken geschlossen. Das hat Einfluss auf die Weltwirtschaft. Wirtschaftsredaktor Pascal Lago erklärt den Zusammenhang.

Der Gründer der Schweizer Paraplegiker-Stiftung ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Zäch hat die Perspektiven für Querschnittgelähmte nachhaltig verbessert, aber er ist auch wegen Veruntreuung verurteilt worden. Sein Wegbegleiter Josef Hofstetter sagt, was von ihm bleibt. Und: · Plötzlich von der KI ausgebremst: In Basel haben Assistenzsysteme in Autos Abstimmungsplakate gegen Tempo 30 fälschlicherweise als echte Temposchilder interpretiert. Wie verlässlich die Technik ist, beantwortet Jürg Tschirren aus der Digitalredaktion. · Irland hat eine Untersuchung gegen die Social-Media-Plattform X eingeleitet. Damit soll geprüft werden, ob X mit seinem KI-Chatbot Grok gegen EU-Recht verstossen hat. Wirtschaftsredaktorin Isabelle Pfaff erklärt, worum es bei den möglichen Verstössen geht. · Immer mehr Menschen wählen die Notrufnummer für mögliche Vergiftungen – das zeigen die Zahlen von ToxInfo. Weshalb es dabei vor allem um Vorfälle mit Jugendlichen geht, sagt Oberärztin Colette Degrandi.

Der russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny ist 2024 offenbar nicht eines natürlichen Todes gestorben. Er wurde laut einem neuen Bericht vergiftet. SRF-Russlandkorrespondent Calum MacKenzie darüber, wer dahinterstecken könnte. - Am Wochenende ist am Rande einer politischen Veranstaltung in der französischen Stadt Lyon ein junger Mann nach einer Prügelei gestorben. Er soll ein rechtsnationaler Aktivist gewesen sein. Laut dem französischen Innenminister sind Linksextreme für die Tat verantwortlich. Was man weiss, sagt SRF-Frankreichkorrespondentin Zoe Geissler. - Eine zweite Person hat eine finanzielle Entschädigung erhalten wegen Schäden durch eine Covid-Impfung. Irène Dietschi von der SRF-Wissenschaftsredaktion ordnet ein, wie die Quote von zwei akzeptierten Fällen auf 300 Anträge zu beurteilen ist. - Der Schweizer Bergbaukonzern Glencore beteiligt sich an der Firma Mineração Rio do Norte in Brasilien. Diese baut den Rohstoff Bauxit ab, die wichtigste Quelle für Aluminium. Warum sich die Menschen in der Nähe der Minen bedroht fühlen, erklärt der freie Journalist Niklas Franzen, der die Region besucht hat.

Bangladesch hat ein neues Parlament gewählt, bei den ersten Wahlen, seitdem die Studierendenbewegung die Langzeit-Machthaberin Sheikh Hasina gestürzt hat. Nun ist klar: Wahlsiegerin ist die Nationalistische Partei BNP. NZZ-Südasien-Korrespondent Ulrich von Schwerin erklärt, für was sie steht. Weitere Themen: · In Argentinien gibt es ein neues Amt: Das sogenannte «Büro für offizielle Antworten». Mit dieser staatlichen Behörde will die Regierung von Javier Milei gegen Lügen in den Medien vorgehen, wie sie selbst sagt. ARD-Südamerikakorrespondentin Anne Herrberg über Fake News, die argentinische Medienlandschaft und die Ziele der Regierung Milei. · In Ländern wie der Schweiz wird Bluthochdruck meist gut behandeln. Anders ist das in den Ländern im globalen Süden wie etwa Lesotho. Dort testen die Universität Basel und die Schweizer NGO «SolidarMed» jetzt ein neues Behandlungsmodell. Den Blutdruck kontrollieren dabei geschulte Laien, die Behandlungsempfehlung kommt vom Algorithmus. Wie das genau funktioniert, erklärt Niklaus Labhardt, Co-Autor der Studie. · Es war eine Sensation, vergleichbar mit der Mondlandung: Vor 25 Jahren haben Forscherinnen und Forscher das menschliche Genom entschlüsselt. SRF-Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi blickt zurück.

Die Schweiz tue immer noch zu wenig gegen chinesische Überwachung: Das kritisieren mehrere Organisationen, die sich für die tibetische und uigurische Diaspora einsetzen. Beide Gruppen werden von China eingeschüchtert. Ralph Weber von der Uni Basel sagt, ob man von der Politik mehr erwarten könne. · Die Arktis steht spätestens seit US-Präsident Trumps Übernahmeplänen für Grönland wieder im Fokus der Geopolitik. Grossbritannien verdoppelt jetzt die Zahl der Truppen in Norwegen von 1000 auf 2000. Gleichzeitig hat am Mittwoch in der Region die Nato-Übung «Arctic Sentry» begonnen. Nordeuropa-Korrespondent über die Aufrüstung in der Arktis. · Südkorea hat diese Woche überraschend angekündigt, dass es eine gemeinsame Industriezone mit Nordkorea wieder eröffnen will. Über Jahre hatten die beiden Länder gemeinsam Fabriken betrieben, doch seit 2016 liegt das Projekt auf Eis. Martin Fritz, freier Journalist in Tokio, sagt, warum Südkorea nun einen Schritt auf seinen nördlichen Nachbarn zugeht. · Der Bierkonzern Heineken will bis zu 6000 Stellen streichen – rund 7 Prozent der Belegschaft. Begründet wird der Abbau zum einen damit, dass weniger Bier getrunken wird – zum anderen aber auch damit, dass Heineken profitabler werden soll. Wirtschaftsredaktor Klaus Bonanomi erklärt, wie das zu den Entwicklungen im gesamten Biermarkt passt.

Die neuesten Zahlen stammen aus der «Dunkelfeldstudie». Häufig geht es bei den Delikten um Gewalt in Beziehungen und um häusliche Gewalt. Warum gehen Betroffene nicht zur Polizei? Und wie sieht es in der Schweiz aus? Ein Gespräch mit Claudia Wyss, Leiterin einer Anlaufstelle im Aargau. · «Europe first» steht wieder ganz oben auf der Agenda der Europäischen Union. Die EU-Kommission will noch diesen Monat neue Gesetze vorschlagen, um die europäische Wirtschaft zu stärken. Medien berichten gar von einem möglichen Paradigmenwechsel. Gibt es tatsächlich Anzeichen für eine handelspolitische Wende in der EU? Manfred Elsig, Professor für internationale Beziehungen an der Universität Bern, mit Antworten. · In der albanischen Hauptstadt Tirana haben mehrere Tausend Regierungsgegnerinnen und -gegner den Rücktritt der Regierung gefordert. Bei den Protesten ist es zu Zusammenstössen mit der Polizei gekommen. Was ist genau passiert? Und wie gefährlich sind die Demonstrationen für die Regierung? Auslandredaktor Janis Fahrländer weiss mehr. · Zwei Luchse sorgen in Graubünden derzeit für politische Diskussionen. Sie hätten im Kanton ausgesetzt werden sollen – als Ersatz für drei andere Luchse, die ein Wildhüter vor zwei Jahren irrtümlich geschossen hatte. Nun aber wird die Aussetzung der Luchse vorläufig gestoppt – wegen zweier Vorstösse im Bündner Parlament. Regionalredaktorin Julia Capaul mit den Hintergründen.

Jüdische Siedlerinnen und Siedler sollen im Westjordanland erstmals Land kaufen können. Mit den Beschlüssen des israelischen Sicherheitskabinetts erhöhe Israel seine Kontrolle über das Westjordanland, sagt die freie Journalistin Vera Weidmann in Tel Aviv. Weitere Themen: · Das Humanitäre Völkerrecht ist geschwächt. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Genfer Akademie für humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte. Mitautorin Anna Greipl sagt, schwere Verstösse während bewaffenten Konflikten würden von Staaten zunehmend hingenommen. · Unternehmen sind stark von einer intakten Natur abhängig. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Welt-Biodiversitätsrates. SRF-Wirtschaftsredaktorin Felicitas Erzinger zeigt auf, wie abhängig die Wirtschaft von der Umwelt ist und welche Massnahmen im neuen Bericht empfohlen werden. · Wer einen neuen Computer oder eine neue Spielkonsole kaufen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Grund dafür sind massiv höhere Preise bei Speicher-Chips. Andreas Morf handelt mit Computer-Chips für Industriekunden. Er erklärt warum es der KI-Boom ist, der zu einer längerfristigen Speicherknappheit führt.

In Hongkong hat ein Gericht Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft verurteilt, weil der 78-jährige Medienunternehmer mit ausländischen Kräften zusammengearbeitet haben soll. SRF-Ostasienkorrespondent Samuel Emch ist vom Urteil nicht überrascht. Er erklärt warum. Weitere Themen: - Der gemässigte Sozialist António José Seguro hat die Präsidentschaftswahl in Portugal klar für sich entschieden. Warum er den Rechtspopulisten André Ventura klar hinter sich gelassen hat, erklärt Auslandredaktor Beat Vogt. - Die ukrainische Armee hat zu wenig Personal an der Front. Immer mehr Soldaten desertieren, andere entziehen sich der Mobilisierung und bleiben dem Militärdienst fern. SRF-Korrespondentin Judith Huber präsentiert die Zahlen und spricht über die Folgen für die Wehrkraft der Ukraine. - Einige Tierpopulationen in europäischen Zoos sind stark überaltert – vielerorts fehlen Jungtiere. Das zeigt eine neue Studie. Deshalb drohen die Bestände langfristig auszusterben. Marcus Clauss von der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Zürich hat die Studie mitverfasst und ordnet ein.

In Venezuela hat das Parlament einen Monat nach dem gewaltsamen Sturz von Diktator Maduro ein Amnestiegesetz auf den Weg gebracht. Es soll dazu führen, dass politische Gefangene freikommen. Südamerika-Korrespondentin Karen Naundorf mit den Einzelheiten. Weitere Themen: · Vor genau drei Jahren wurde der Südosten der Türkei von einem heftigen Erdbeben heimgesucht. Die traurige Bilanz: 50'000 Tote und Zehntausende zerstörte Gebäude. Noch immer leben 200'000 Menschen in Notunterkünften. So schwierig wie der Wiederaufbau ist die juristische Aufarbeitung der Katastrophe. · Die Belastung durch Pestizide nimmt weltweit zu – auch in der Schweiz. Dies zeigt eine neue Studie aus dem Fachmagazin «Science». Das Resultat überrascht, denn eigentlich hat die UNO ein Reduktionsziel vorgegeben. Auch in der Schweiz gibt es seit neun Jahren einen Aktionsplan. Warum diese Entwicklung? Wir haben beim Co-Autor der Studie nachgefragt. · KI-generierte Inhalte beherrschen immer mehr die sozialen Medien. Das neue Netzwerk «Moltbook» treibt dies nun auf die Spitze: Auf der Plattform unterhalten sich ausschliesslich KI-Bots – der Mensch ist nur noch Zuschauer. Digital-Redaktor Jürg Tschirren erklärt, wie man sich «Moltbook» vorstellen muss.

Alphabet will tief in die Tasche greifen und in diesem Jahr bis zu 185 Milliarden US-Dollar in künstliche Intelligenz investieren. Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart erklärt, ob Alphabet sich das leisten kann und worum es bei solchen Ankündigungen geht. Weitere Themen: · Wegen homophoben Anfeindungen und Hassnachrichten hatte die Präsidentin der jungen EVP im Januar ihren Rücktritt bekanntgegeben. Die Absender der Nachrichten seien «Personen aus Parteinähe» gewesen, sagte sie. Hat die EVP ein Homophobie-Problem? Wir haben EVP-Generalsekretär Alex Würzer gefragt. · In Australien sind Tiktok, Instagram und Co. für Jugendliche verboten. Verschiedene europäische Länder wollen nachziehen. Doch wie kontrolliert man auf Social Media das Alter von Userinnen und Usern? Antworten von Digitalredaktor Guido Berger. · Die EU und Indien haben sich vergangene Woche auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Kritisch sieht man das in der Türkei. Das Land ist über eine Zollunion mit der EU verbunden und spürt die Folgen von solchen Freihandelsabkommen direkt. Einschätzungen von Ökonomin Meryem Gökten.

Letzte Woche hat sich Lindsey Vonn das Kreuzband gerissen. In Cortina will sie trotzdem starten. Die olympische Abfahrt war ihr grosses Ziel, auf das sie seit ihrem Comeback hingearbeitet hat. Wie realistisch ist das? SRF-Skiexperte Marc Berthod mit einer Einschätzung. Weitere Themen: · Norwegens Monarchie steckt in der Krise, mit unklarem Ausgang: Seit dieser Woche steht der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, vor Gericht – unter anderem wegen Vergewaltigungen, häuslicher Gewalt und wegen Drogenhandels. Auch Mette-Marit selbst steht unter Druck: Ihr Name taucht wiederholt in den neuen Epstein-Akten auf. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann zur Stimmung in Norwegen. · Die Studie zur sexualisierten Gewalt in der römisch-katholischen Kirche hat die Schweiz erschüttert. Jetzt arbeitet die Kirche mit einem neuen Assessment, also einem Auswahlverfahren, um Missbrauch zu verhindern: Wer als Priester oder Spital-Seelsorgerin arbeiten möchte, muss zum Eignungstest. SRF-Religionsredaktorin Lea Burger ordnet das Verfahren ein. · Noch nie hat das Kinderspital Zürich so viele Fälle von Kindsmisshandlungen registriert wie im vergangenen Jahr. Mit 570 Fällen verzeichnet das Kinderspital einen Anstieg von 7 Prozent im Vergleich zu 2024. Aber steckt dahinter auch ein gesamtschweizerischer Trend? Regula Bernhard Hug, Direktorin von der Stiftung Kinderschutz Schweiz, zu den Entwicklungen der letzten Jahre. · Äthiopien baut einen Mega-Flughafen: In der Nähe der Hauptstadt Addis Abeba haben die Bauarbeiten für den Bishoftu International Airport begonnen. Er soll ab 2030 jährlich 110 Millionen Passagiere abfertigen – und damit zum grössten Flughafen Afrikas, ja sogar der Welt werden. Die freie Afrika-Korrespondentin Bettina Rühl erklärt, welche Ziele das Binnenland Äthiopien mit diesem Flughafen verfolgt.

Die USA sind zum wichtigsten Öllieferanten für Schweizer Firmen geworden. Und das, obwohl solche Lieferungen bis vor rund zehn Jahren noch verboten waren. SRF-Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch erklärt die Gründe. Weitere Themen: · Wer eine Berufslehre startet, kann idealerweise zwischen verschiedenen Berufen und Betrieben entscheiden. Doch je nachdem, wo Jugendliche wohnen, unterscheidet sich die Auswahl an Lehrstellen markant. Was bedeutet das für die Jugendlichen? Das erklärt Daniel Reumiller, Leiter der BIZ Berufsberatungs- und Informationszentren in Bern. · Donald Trump will nicht nur der Migrationspolitik, dem Militär oder der Wirtschaft seinen Stempel aufdrücken, sondern auch der Kultur. Jetzt will er ein renommiertes Kulturzentrum vorübergehend schliessen: das Kennedy Center in Washington D.C. Der freie Journalist Arndt Peltner berichtet aus den USA über Kulturthemen. Er erzählt, was Trump mit dem Kennedy Center vorhat. · In der kanadischen Provinz Alberta gibt es schon seit Jahrzehnten eine Separatismusbewegung, sie setzt sich für die Gründung eines unabhängigen Staats ein. Jetzt haben sich einige Vertreter der Bewegung mit Mitarbeitenden der US-Regierung getroffen. Was erhoffen sie sich davon? Der freie Journalist Gerd Braune mit einer Einschätzung.

Dicke Luft zwischen Bern und Rom: Die Schweizer Maschinenindustrie sieht sich durch ein neues italienisches Gesetz benachteiligt. Wir ordnen ein. Weitere Themen: · In den USA gehen Tausende gegen Trumps Migrationspolitik auf die Strasse. Ganz vorn mit dabei: Bischöfinnen, Pastoren, Pfarrerinnen, aber auch Rabbiner, buddhistische Mönche und Musliminnen. SRF-Religionsredaktorin Judith Wipfler über diesen interreligiösen zivilen Widerstand. · In Costa Rica bleiben die Konservativen an der Macht, deren Kandidatin Laura Fernández gewinnt die Präsidentschaftswahl. Auslandredaktorin Anna Lemmenmeier sagt, was das bedeutet für das Land – und wie Fernandez überzeugen konnte im Wahlkampf. · In Zürich entsteht das erste Alterszentrum, das explizit auch Raum bietet für queere Menschen. Die Idee dazu stammt vom Verein «queer Altern Zürich» – Präsidentin Barbara Bosshard im Interview.

Die EU setzt ein Zeichen gegen das iranische Regime: Sie stuft die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation ein. Aber ist das mehr als Symbolik? Die Einschätzung von SRF-Nahostkorrespondent Thomas Gutersohn. Weitere Themen: · Die erste Gfs-Umfrage zum Abstimmungssonntag vom 8. März liegt vor. Sie wurde im Auftrag der SRG zwischen dem 12. und 26. Januar durchgeführt und zeigt: Wäre in diesem Zeitraum abgestimmt worden, wäre es besonders bei der SRG-Initiative eng geworden. Martina Mousson vom Forschungsinstitut Gfs Bern über die Ergebnisse. · In Europa sind 70 Prozent der Böden mit Pflanzenschutzmitteln belastet. Das zeigt eine internationale Studie unter Co-Leitung der Universität Zürich, veröffentlicht in der Fachzeitschrift «Nature». Die Studie belegt, dass Pflanzenschutzmittel für Vögel, Bienen und andere Insekten eine Belastung sind, genauso wie für die Böden selbst. Wir haben mit Co-Autor Marcel van der Heijden gesprochen, Professor für Pflanzen- und Mikrobiologie an der Universität Zürich. · Die Dunkle Materie ist eines der grössten Rätsel des Universums - jetzt gibt es dazu neue Erkenntnisse. Eine Gruppe von Forschenenden hat eine Karte erstellt. Sie zeigt, wo sich im Universum Dunkle Materie befindet, und sie ist genau wie nie zuvor. Wir stellen die Ergebnisse vor.

Nach tödlichen Schüssen durch US-Beamte in Minneapolis blockieren die Demokraten Gelder für die Einwanderungsbehörde ICE. Droht ein Stillstand der Bundesverwaltung? Politikwissenschaftler Thomas Jäger über die Erfolgsaussichten der Demokraten – und die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Shutdowns. Die weiteren Themen: · 1.2 Millionen russische Soldaten – so viele sollen im Ukraine-Krieg laut einem Bericht einer US-Denkfabrik bisher tot, verletzt oder verschwunden sein. Der Kreml wies den Bericht zurück. Russland-Korrespondent Calum MacKenzie weiss, wie realistisch die Zahlen wirklich sind. · Zahlen wir bald mehr im Restaurant oder beim Einkaufen, um damit die Armee zu finanzieren? Das will zumindest der Bundesrat. Er muss höhere Verteidigungsausgaben stemmen – und will dafür die Mehrwertsteuer anheben. Wie die gestrige Ankündigung des Bundesrats in den Schweizer Medien analysiert und kommentiert wird, weiss SRF 4 News-Redaktor Julius Schmid. · Der Kanton Graubünden hat rund 50'000 alte Fotografien geschenkt bekommen, die um 1900 aufgenommen worden sind. Es ist eine der grössten Sammlungen von historischen Fotos aus Graubünden überhaupt. RTR-Journalistin Romana Costa über den «extremen Glücksfall», wie es der Chef der Fotostiftung Graubünden bezeichnet.

Ex-GLP-Politikerin Sanija Ameti muss sich vor Gericht verantworten. Anlass sind Schüsse auf ein Heiligenbild – die Zürcher Staatsanwaltschaft hat sie darum wegen Störung der Glaubensfreiheit angeklagt. Strafrechtsprofessor Lukas Gschwend erklärt, worum es bei diesem Tatbestand genau geht. Die weiteren Themen: · In der Nacht auf Montag hat in der Zürcher Altstadt das Vereinslokal der grössten Zürcher Freimaurerloge gebrannt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Brandstiftung. Aus diesem Anlass schauen wir mit Helmut Zander, Professor für vergleichende Religionsgeschichte und interreligiösen Dialog, auf die Geschichte der Freimaurer. · In Italien sorgt der geplante Einsatz der US-Grenzschutzbehörde ICE für Wirbel, die wegen ihrem gewaltvollen Vorgehen in der Kritik steht. ICE-Beamte sollen bei der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele vom Freitag nächster Woche für die Sicherheit von US-Vizepräsident J.D. Vance und Aussenminister Marco Rubio sorgen. Italien-Korrespondent Franco Battel sagt, wie die italienische Regierung mit der Kontroverse umgeht. · «Tantparkour» – diese schwedische Wortschöpfung meint Parkour für ältere Frauen. Der Begriff bezieht sich auf die Sportart Parkour, bei der Hindernisse auf der Strasse überwunden werden. Die freie Journalistin Felicie Notter war bei einem Training dabei.

Über ein Jahr waren die Einwohnerinnen und Einwohner des Bündner Dorfes Brienz evakuiert, weil ein Bergsturz drohte. Nun sei ein dauerhafter Aufenthalt wieder sicher, sagen die Behörden. Wie viele tatsächlich zurückkehren, sagt Claudio Spescha, der einen Dokumentarfilm über Brienz mitproduziert hat. - Der Abbau der klimaschädlichen Steinkohle könnte in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Dies zeigen neue Zahlen der Umweltorganisation «Urgewald». Studienautorin Lia Wagner sagt, wie auch Schweizer Firmen an dieser Entwicklung beteiligt sind. - Seit Monaten wird darüber gemunkelt, nun ist es Tatsache: Der deutsche Sportartikelhersteller Puma wird teilweise chinesisch. Sportartikelhersteller Anta will knapp ein Drittel von Puma übernehmen. Was hinter dem Deal steckt, erklärt SRF-Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart. - Werbung und gehässige Kommentare fluten Social Media. Viele wünschen sich da Kanäle zurück, wo der Umgangston zivilisierter und Werbung weniger aufdringlich ist. In diese Richtung will eine Gruppe gehen, die am WEF die neue Social-Media-Plattform «W Social» angekündigt hat. SRF-Digital-Redaktor Guido Berger sagt, welche Chance der neuen Plattform einräumt.

In Minneapolis haben Bundesbeamte erneut eine Person erschossen – zum zweiten Mal innert weniger Wochen. Die früheren US-Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama kritisieren die Regierung von Präsident Trump und fordern zum friedlichen Protest auf. Einordnungen von USA-Expertin Julia Simon. Die weiteren Themen: · US-Präsident Trump hat am WEF in Davos einen «Friedensrat» gegründet. Mit diesem will er weltweit Konflikte lösten und geht damit in Konkurrenz zur UNO. Rund 20 Staaten machen mit – die Schweiz ist bis jetzt nicht dabei. Das soll auch so bleiben, findet Helen Keller, ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. · Ist das Gold der deutschen Zentralbank in den USA noch sicher? Darüber ist eine Debatte entbrannt. Die Schweiz hat ihr Gold aus den USA längst abgezogen. Der Überblick von Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch. · Das Bürgerkriegsland Myanmar hat es zum ersten Mal seit dem Militärputsch vor fünf Jahren Parlamentswahlen abgehalten. In einer dritten und letzten Runde haben die Menschen in 63 Bezirken ihre Stimmen abgegeben. Ein Sieg der Partei USDP, die den Generälen nahesteht, gilt als sicher. Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi hat die Wahl beobachtet.

Das US-Geschäft der Social-Media-Plattform Tiktok hat einen neuen Besitzer. Der chinesische Mutterkonzern ByteDance hat das US-Geschäft verkauft. Was zum Geschäft bis jetzt bekannt ist, ordnet Wirtschaftsredaktor Klaus Bonanomi ein. Und: · In Spanien soll der Zugverkehr bald stillstehen. Die Gewerkschaft der Lokführerinnen und Lokführer hat als Reaktion auf zwei tödliche Zugunfälle zum Streik aufgerufen. Sie wirft den Verantwortlichen vor, bei Sicherheitsmängeln im Schienennetz wegzusehen. Spanien-Korrespondent Markus Böhnisch sagt, ob zwischen den beiden Unfällen ein Zusammenhang besteht. · In Österreich hat einer der grössten Spionageprozesse der letzten Jahrzehnte begonnen. Vor Gericht steht Egisto Ott, ein ehemaliger Beamter des österreichischen Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung. Auslandredaktor Peter Voegeli erzählt, was Ott konkret vorgeworfen wird. · Sensationeller Fund: Ein Handabdruck in einer Kalksteinhöhle in Indonesien gilt neu als älteste bekannte Höhlenkunst der Welt. Mindestens 67'800 Jahre alt ist dieser Handabdruck. Er wirft ein völlig neues Licht auf die frühe Ausbreitung des modernen Menschen und die Besiedelung Australiens, sagt Wissenschaftsredaktorin Barbara Reye. · Wer hat die besten Fotos von der Natur geschossen? Darüber entscheidet die Jury des «Wildlife Photographer of the Year»: Das ist der bedeutendste Natur-Fotografie-Wettbewerb der Welt. Kulturredaktorin Katharina Brierley hat sich die diesjährige Auswahl in Basel angesehen.

Land in Sicht: US-Präsident Donald Trump und Nato-Chef Mark Rutte haben den Rahmen abgesteckt für eine Einigung im Streit um Grönland. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann erzählt uns, wie die Reaktionen auf der Insel selbst und auch in Dänemark ausfallen. Die weiteren Themen: · Rückschlag für das Freihandelsabkommen zwischen der EU und mehreren südamerikanischen Staaten. Das Europaparlament stellt sich quer und nun muss sich der Europäische Gerichtshof mit dem Mercosur-Abkommen beschäftigen. Was bedeutet das für die EU? Die ARD-Korrespondentin in Brüssel, Sabrina Fritz, beantwortet unsere Fragen. · Die Kälte als Waffe: Russland intensiviert seine Angriffe auf die Energieversorgung in der Ukraine. Wir haben bei ARD-Korrespondent Peter Sawicki in Kiew nachgefragt, wie ein Alltag ohne Wärme geht. · Die Hoffnung auf ein eigenes Staatsgebiet schwindet: In Syrien verlieren die kurdischen Kämpfer an Boden und an Verhandlungsmacht. Was löst das bei der kurdischen Diaspora in der Schweiz aus? Ein Gespräch mit dem Filmemacher Mano Khalil.

Die USA sind eine militärische Supermacht – doch das Land hat Schulden. Im Streit um Grönland könnte Europa diese als Druckmittel einsetzen. Weitere Themen · Das Wasser wird weltweit knapp: Seen schrumpfen, Grundwasserspiegel sinken, Feuchtgebiete verschwinden. UNO-Experten schlagen nun in einem neuen Bericht Alarm: Das sei keine vorübergehende Krise. Die Welt trete vielmehr in ein «Zeitalter des globalen Wasserbankrotts» ein. Wirtschaftsredaktor Klaus Amman hat sich den Bericht genauer angeschaut. · Soziale Medien werden mit Bildern des Holocausts geflutet, die mit KI produziert wurden. Nun warnen die KZ-Gedenkstätten in einem offenen Brief vor diesen Fake-Bildern. Deutschland-Korrespondent Stefan Reinhart hat den Brief gelesen und sich Bilder angeschaut. · In den nächsten 25 Jahren wird sich die Zahl der Autos in Afrika voraussichtlich verdoppeln. Doch statt mit Benzin könnten viele bald mit Solarstrom fahren. Eine aktuelle Studie zeigt: Elektroautos sind in vielen Regionen Afrikas konkurrenzfähiger als bisher gedacht. SRF-Afrika-Korrespondent Fabian Urech lebt in Ghana. Er sagt, wie es um die E-Mobilität in seiner Wahlheimat steht.

In der Grönland-Krise droht Trump wieder mit Zöllen. Eine neue Analyse zeigt detailliert: Diese bezahlen vor allem die Amerikanerinnen und Amerikaner. Die USA sind offenbar stärker auf europäische Waren angewiesen, als erwartet. Weitere Themen: · Bald 15 Jahre nach Fukushima setzt Japan wieder voll auf Atomkraft. Diese Woche soll dort das grösste AKW der Welt wieder in Betrieb genommen werden. Der freie Korrespondent Martin Fritz ordnet ein. · Austria First Radio: In Österreich ist die rechtsnationale FPÖ jetzt auch im Äther. Warum tut die Partei das, und wie klingt das? Die Wiener Medien-Journalistin Barbara Tóth erzählt. · In China sind noch nie so wenige Kinder auf die Welt gekommen wie im letzten Jahr. Und das, obwohl die Regierung einiges unternimmt, um die Geburtenrate zu steigern. Warum die Massnahmen nicht wirken, erklärt SRF-Korrespondent Samuel Emch. · Diese Kuh ist alles andere als dumm: «Veronika» benutzt Werkzeug, um sich zu kratzen. Und verblüfft damit die Forschung.

Portugal hat gewählt – aber einen neuen Präsidenten hat das Land noch nicht. In die Stichwahl kommen der Sozialist Antonio Jose Seguro und der Rechtspopulist André Ventura. Das ist überraschend, sagt SRF-Auslandredaktor Beat Vogt. Was das für den 2. Wahlgang bedeutet. - In Syrien entscheidet sich wohl gerade die Zukunft der kurdischen Minderheit. Die Truppen der Übergangsregierung bekämpften in den letzten Tagen kurdische Truppen im Norden und Osten des Landes. Nun haben die Regierung und die Kurdenmiliz ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Die Gründe erklärt Bente Scheller, Nahostexpertin bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. - Das Gebaren der USA im Falle Grönlands macht erneut deutlich: Europas Einfluss scheint auf der Weltbühne deutlich kleiner geworden zu sein. Marina Henke forscht an der Hertie School in Berlin zu Europäischer Sicherheits- und Verteidigungspolitik und schätzt ein, ob der Eindruck stimmt. - Seit einem Monat gilt in Australien das Social Media Verbot für unter-16-jährige. Die australische Regierung spricht von einem Erfolg – stimmt diese Einschätzung? Antworten gibt SRF-Australien-Korrespondent Urs Wälterlin.

Wie geht's der Bevölkerung von Grönland? Das aggressive Vorpreschen mache den Menschen Sorgen, sagt eine Frau vor Ort. · Die Migration in die EU geht offenbar zurück: Die Zahl der versuchten «irregulären Grenzübertritte» in die Europäische Union ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 25% zurückgegangen, meldet die Grenzschurzbehörde Frontex. Woran liegt das? · Der Spielzeughersteller Matell hat eine autistische Barbie lanciert. Sie trägt schalldämmende Kopfhörer und ein Tablet für Symbolkommunikation. Wie kommt das bei Organisation Autismus Schweiz an? · Seit Ausbruch des Ukrainekriegs besetzt Russland die ukrainische Stadt Mariupol. Das Beispiel eines Theaters zeigt, wie Russland versucht, die Geschichte umzuschreiben.

Die USA, Grönland und Dänemark konnten sich bei ihrem Treffen nicht einigen. Hintergrund war, dass US-Präsident Trump Grönland unter US-Kontrolle bringen will, weil es militärisch wichtig sei. Doch die Insel hat auch für die USA interessante Bodenschätze. Die SRF-Wirtschaftsredaktorin sagt, welche. Weitere Themen in dieser Sendung: · Hackerinnen und Hacker haben Daten der Interrail-Kundschaft gestohlen. Das hat das Unternehmen hinter Interrail diese Woche bekannt gegeben. Interrail bietet, einfach ausgedrückt, Bahntickets, die man für einen gewissen Zeitraum in grossen Teilen Europas benutzen kann. Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi über das, was bisher zum Datenleck bekannt ist und wie Menschen in der Schweiz betroffen sind. · Die Schweiz ist ein attraktiver Arbeitsort für Pflegefachkräfte. Deshalb pendeln viele aus Süddeutschland als Grenzgänger in die Schweiz zum Arbeiten. Doch das hat Folgen für Menschen, die in deutschen Spitälern nahe der Schweizer Grenze liegen, zeigt eine Studie. Welche Folgen, erklärt Studienautor Oliver Schlenker vom «Ludwig-Erhard-ifo-Zentrum». · Diese Woche sind Öltanker vor der russischen Schwarzmeerküste mit Drohnen angegriffen worden. Die Schiffe hätten Öl aus Kasachstan transportieren sollen. Zwar hat sich niemand zu den Angriffen bekannt. Jedoch hat in der Vergangenheit die Ukraine immer wieder russische Ölinfrastruktur - beispielsweise Pipelines - angegriffen, durch die teils auch Öl aus Kasachstan fliesst. Wie eng ist Kasachstan durch das Öl an Russland gebunden? Eine Kennerin der Region, Beate Eschment, beantwortet unsere Fragen.

Reza Pahlavi lebt im Exil in den USA. Nach der brutalen Niederschlagung von Protesten im Iran will er sich als Übergangsfigur positionieren. Der Iran-Experte Ali Fathollah-Nejad ordnet die Rolle Pahlavis ein. Fathollah-Nejads Buch heisst «Iran – wie der Westen seine Werte und Interessen verrät». Die weiteren Themen: · Der bekannte Schweizer Snowboarder Ueli Kestenholz ist am Wochenende von einer Lawine erfasst und verschüttet worden. Er ist wenig später im Spital in Sitten gestorben. Ueli Kestenholz ist nicht irgendein Snowboarder gewesen – er war ein Pionier - das sagt Sportredaktor Reto Held. · Die beiden Tech-Konzerne Apple und Google machen gemeinsame Sache beim Thema künstliche Intelligenz. Konkret geht es darum, dass in AppleGeräten wie etwa iPhones künftig GoogleKI drin sein wird. Apple muss auf externe KI-Lösungen setzen, weil das Unternehmen mit seinen eigenen KI-Anstrengungen der Konkurrenz stark hinterherhinkt. Warum das so ist, erklärt Digitalredaktor Jürg Tschirren. · Kassenzettel, Versand-Etiketten, Flugtickets: Mit sogenanntem Thermopapier kommt man immer mal wieder in Kontakt. Und lange hat dieses Papier giftige Stoffe enthalten. Stoffe, die in der Schweiz mittlerweile eigentlich verboten wären. Dennoch fehlen immer noch gute Alternativen, die nicht zu schnell verblassen und gesundheitlich unbedenklich sind. Ein Forschungsteam der ETH Lausanne hat nun eine pflanzliche Beschichtung entwickelt, die das «Kassenzettelproblem» lösen könnte, wie Wissenschaftsredaktorin Anita Vonmont erzählt.

In der Schweiz sollen in zwölf Jahren wieder Olympische Spiele stattfinden. Der Trägerverein hat sein Konzept vorgestellt und will etwa bei der Nachhaltigkeit punkten. Der Umweltschützer Kaspar Schuler befasst sich mit der Nachhaltigkeit von Olympischen Spielen und ist nicht überzeugt. · Im französischen Satire-Magazin «Charlie Hebdo» ist eine Karikatur abgebildet, die die Brandkatastrophe in Crans-Montana aufgreift – zwei brennende Skifahrer, die einen Hang hinabfahren. Daneben steht «Les brulés font du ski», die Verbrannten fahren Ski. Im Wallis ist nun Strafanzeige eingereicht worden, wie die freie Journalistin Eva Hirschi berichtet. · Wie viel Rückhalt hat Selenski? Letzten November ist die ukrainische Regierung massiv unter Druck geraten. Mindestens 100 Millionen US-Dollar sollen aus dem Energieministerium in private Taschen gewandert sein. Der Justiz- und die Energieministerin sind zurückgetreten. Es gab auch Verbindungen zu Präsident Selenski. ARD-Korrespondent Florian Kellermann ist der Frage nachgegangen, wie sehr das alles Selenski schadet. · Der kleine NASA-Roboter Perseverance hat auf dem Mars Proben gesammelt, die zeigen könnten, dass es dort tatsächlich einmal Leben gegeben haben soll. Um das genauer zu erforschen, müssten die Proben auf die Erde gebracht werden. Jetzt ziehen aber die USA Perseverance den Stecker. Das Projekt sei zu teuer. SRF-Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel ordnet ein, was dieser Entscheid für die Forschung bedeutet.

Erste Länder reagieren auf die Brandkatastrophe von Crans-Montana: Dänemarks Brandschutzbehörde hat alle Restaurants und Bars mit einer Kapazität von mehr als 150 Personen auf ihre Brandsicherheit überprüft. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann hat sich die Resultate angeschaut. · Am Freitag hat die Schweiz am nationalen Trauertag der Opfer von Crans-Montana gedacht. Aber was kommt auf die Angehörigen zu, nachdem die Kränze niedergelegt und die Politikerinnen und Politiker nach der Trauerfeier wieder abgereist sind? Trauerbegleiterin Christine Kaufmann mit Antworten. · Die neue Woche bringt in Deutschland das nächste Extremwetter: Im bevölkerungsstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen bleiben die Schulen heute wegen der Glatteis-Gefahr geschlossen, die Kinder sind zu Hause im Fernunterricht. Deutschland-Korrespondent Stefan Reinhart schildert die Situation. · Das hat es noch nie gegeben: Die Crew der Internationalen Raumstation ISS bricht ihre aktuelle Mission ab, weil ein Crew-Mitglied gesundheitliche Probleme hat. Was passiert, wenn es im All einen medizinischen Notfall gibt? Wir haben bei Raumfahrt-Ingenieurin Claudia Kessler nachgefragt.

Die Teuerung lag 2025 bei nur 0.2 Prozent. Und dennoch: Die Preise sind sieben Prozent höher als vor fünf Jahren. Viele Haushalte leiden darunter. Aber was konkret ist alles teurer geworden? Das erklärt Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch. - Fast eine Woche ist es her, seit die USA den venezolanischen Machthaber Nicolas Maduro ausser Landes geschafft haben. Wie ist die Situation in Venezuela? Das ist schwierig zu sagen, denn kaum jemand berichtet aus dem Land. SRF-Redaktorin Martina Koch konnte jedoch mit einem Auslandschweizer vor Ort reden. - In Bosnien hat im Landesteil Republika Srpska eine militärische Parade statt gefunden. Damit wird ihre Gründung vor 34 Jahren gefeiert. Eigentlich aber hat das höchste Gericht den Feiertag schon vor Jahren als verfassungswidrig eingestuft. Auslandredaktor Janis Fahrländer dazu, warum er trotzdem jedes Jahr am 9. Januar wieder gefeiert wird. - Der Nordatlantische Glattwal gehört zu den am meisten vom Aussterben bedrohten Tieren. Nicht einmal mehr 400 Expemplare soll es insgesamt geben. Doch sein Bestand erholt sich ein wenig - aktuell gibt es wieder mehr Jungtiere vor der US-Atlantik-Küste. Inwiefern das dem Bestand hilft, erklärt Fabienne McLellan, dieGeschäftsführerin der NGO OceanCare.