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Wer die Nachrichten schon kennt, will möglichst bald mehr: mehr Einordnung, mehr Analyse, mehr Hintergrund. SRF 4 News bietet deshalb mit dem 4x4 Podcast ein neues Angebot. Es richtet sich an jene, die die Nachrichten schon kennen und aktuelle Themen besser verstehen wollen. Der Podcast berücksi…

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)


    • Mar 25, 2026 LATEST EPISODE
    • weekdays NEW EPISODES
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    Wahlen in Dänemark: Dämpfer für Regierung Frederiksen

    Play Episode Listen Later Mar 25, 2026 25:34


    Trotz grossen Verlusten bleibt die sozialdemokratische Partei der Regierungschefin Mette Frederiksen stärkste Kraft. Das hat auch mit der Grönland und US-Präsident Trump zu tun, sagt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann. Die weiteren Themen: · Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat in einer Rede den Status Nordkoreas als Atommacht verteidigt. Er bezeichnete das Vorgehen der USA in der Welt als «Staatsterrorismus». Welchen Zusammenhang das mit dem Iran-Krieg haben könnte, sagt Frederic Spohr von der Friedrich-Naumann-Stiftung. · Der Turnschuh-Hersteller On darf weiterhin das Schweizerkreuz auf seinen Schuhen haben. Die Firma hat sich nach einem langen Streit mit dem Institut für Geistiges Eigentum geeinigt. Der Entscheid sei nachvollziehbar, sagt Harley Krohmer, Marketing-Professor an der Universität Bern. · Als Weltneuheit hat das Cern in Genf erstmals Antimaterie mit einem Lastwagen transportiert. Damit könnte Antimaterie noch besser erforscht werden, sagt SRF-Wissenschaftsredaktor Sandro Della Torre.

    Lithium, Fleisch und Prosecco

    Play Episode Listen Later Mar 24, 2026 25:39


    Die EU und Australien rücken näher zusammen, politisch und vor allem wirtschaftlich. Unser Korrespondent Urs Wälterlin erklärt, worum es im neuen Freihandelsabkommen geht. Weitere Themen: · Eugene de Kock, berüchtigter Polizist des südafrikanischen Apartheid-Regimes, hat nach Jahrzehnten erneut vor Gericht ausgesagt. Christian Putsch, freier Journalist in Kapstadt, über die Aufarbeitung, die auch mehr als 30 Jahre nach dem Ende der Apartheid immer noch läuft. · Hat Ungarn Informationen von EU-Treffen an Russland weitergegeben? Die «Washington Post» will Beweise haben dafür. Was ist dran an den Vorwürfen? EU-Korrespondent Andreas Reich gibt uns eine Übersicht. · Der Niedergang der deutschen FDP geht ungebremst weiter, auf Bundesebene ebenso wie in den Ländern fliegt sie aus den Parlamenten. Nach dem jüngsten Debakel in Rheinland-Pfalz ist der Parteivorstand geschlossen zurückgetreten. SRF-Auslandredaktor Stefan Reinhart zeichnet nach, wie die FDP in diese Schieflage gekommen ist.

    Wenig Optimismus beim Zustand des Weltklimas

    Play Episode Listen Later Mar 23, 2026 25:23


    Die letzten 10 Jahre waren das heisseste Jahrzehnt seit Messbeginn, also seit über 150 Jahren. Das schreibt die Welt-Wetter-Organisation WMO in ihrem neuen Bericht. Diese Ergebnisse seien wenig überraschend, sagt Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann und ordnet ein. - Wie einig sind sich die USA und Israel beim Krieg im Nahen Osten noch? Sicherheits-Experten Roland Popp von der Militärakademie an der ETH Zürich zeigt, wo man sieht, dass die beiden Ländern immer mehr unterschiedliche Ziele verfolgen. - In Indien und weiteren grossen Ländern ist der Patentschutz für den Wirkstoff Semaglutid abgelaufen. Dieser steckt in den Abnehmspritzen Ozempic und Wegovy. Der Weg für Nachahmer-Produkte ist nun frei. Indien ist nicht nur ein wichtiger Markt für solche Medikamente, sondern auch ein bedeutender Produktionsstandort. Südasien-Korrespondentin Maren Peters erklärt die Folgen. - Einst der Platzhirsch auf dem chinesischen Automarkt, exportieren deutsche Auto-Hersteller wie VW oder Audi heutzutage immer weniger Autos nach China. China-Korrespondent Samuel Emch spricht über die neusten Trends im chinesischen Automarkt und was deutsche Autobauer tun, um die chinesische Kundschaft zurückzugewinnen.

    Führen höhere Gebühren zu weniger Stau am Gotthard?

    Play Episode Listen Later Mar 20, 2026 25:45


    Die Politik will beim Transitverkehr härter durchgreifen. Wer künftig mit dem Auto von einem Nachbarland durch die Schweiz hindurch fährt, soll dafür extra bezahlen. Diese Transitgebühr soll den Verkehr reduzieren. Wie sinnvoll und machbar das ist, erklärt Verkehrsplaner Luca Urbani. - Dänemark hat sich auf eine mögliche Grönland-Invasion durch die USA ganz konkret vorbereitet. Das Land besorgte Blutsäcke und grosse Mengen an Sprengstoff, um Grönland im Ernstfall zu verteidigen. Was laut Recherchen des dänischen Radios darüber hinaus noch geplant wurde, erzählt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann. - Seit 100 Tagen sind in Australien Social Media für unter 16-Jährige verboten. Doch: Noch schaffen es viele Jugendliche, Plattformen wie TikTok, Snapchat und Instagram auszutricksen. Andere finden das Verbot aber auch gut und denken mehr über ihre Bildschirmzeit nach. Eine Reportage. - Die Pollenbelastung dürfte in diesem Jahr besonders hoch sein. Das schreibt das Allergiezentrum Schweiz. Forschende konnten zudem nachweisen, dass Pollen allgemein immer aggressiver werden. Warum das so ist, erklärt Andrea Fischli von der SRF-Wissenschaftsredaktion. - In Zürich laufen aktuell die jüdischen Filmtage «Yesh!». Sie wollen die Vielfalt jüdischen Lebens zeigen – und damit das Verständnis und den Dialog fördern. Ein politisches Festival in Zeiten des Krieges in Nahost und des steigenden Antisemitismus. Direktor Michel Rappaport nimmt Stellung.

    Österreich will Benzinpreisdeckel gegen steigende Ölpreise

    Play Episode Listen Later Mar 19, 2026 25:09


    Der Krieg im Iran hat Folgen für den Ölmarkt. Die Preise sind erneut gestiegen – wegen neuer, beidseitiger Angriffe auf Öl- und Gasanlagen. Mehrere Länder versuchen, dem steigenden Ölpreis zu begegnen – wie zum Beispiel Österreich. Korrespondent Peter Balzli erklärt, was das Land vorhat. · Iranische Führung: Im Iran sind in den letzten Tagen und Wochen zahlreiche ranghohe Regime-Vertreter getötet worden. Zuletzt Geheimdienst-Chef Esmail Chatib oder Sicherheitschef Ali Laridschani. Welche unmittelbaren Auswirkungen das gezielte Töten von Führungspersonen im Iran hat, erklärt Nahost-Experte Simon Wolfgang Fuchs. · Glück: Das Glück findet man in Finnland – das zumindest könnte meinen, wenn man den neusten Weltglücksbericht konsultiert. Seit neun Jahren ist das Land in Skandinavien zuoberst auf dem Treppchen – die Schweiz ist auf Platz 10 vorgerutscht. Doch wie misst man Glück überhaupt – und was machen die Finninnen und Finnen richtig? Antworten von Glücksforscherin Judith Mangelsdorf. · Gewusst? – der Biber kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Was Expertinnen und Experten schon lange sagen, bestätigt nun auch eine Studie, an der die Universität Bern beteiligt war. Der Biber sorgt mit seinen Aufstauungen dafür, dass Kohlenstoff gespeichert wird. Wie das genau funktioniert, erklärt Hydrologin Bettina Schaefli.

    Stromausfall in Kuba: So leben die Menschen trotz der Krise

    Play Episode Listen Later Mar 18, 2026 25:44


    Die Krise in Kuba wird von Tag zu Tag grösser, seit die USA eine Öl-Blockade verhängt haben. Anfang Woche ist im ganzen Land erneut der Strom ausgefallen. Was das im Alltag bedeutet, weiss der freie Journalist Oscar Alba, der in Havanna lebt. Weitere Themen: · Der deutsche Kanzler Friedrich Merz verschärft den Ton gegenüber den USA wegen des Kriegs gegen den Iran. Zu Beginn des Krieges stellte er sich noch an die Seite der USA. Auslandredaktor und Deutschland-Kenner Stefan Reinhart schätzt ein, ob Merz nun eine Kehrtwende vollzieht. · Der Irak ist eigentlich keine Kriegspartei im aktuellen Krieg in Nahost. Doch die US-Botschaft in der Hauptstadt Bagdad wurde angegriffen und in den vergangenen Tagen gab es auch immer wieder Attacken auf verschiedene Ziele in den kurdischen Gebieten im Nordirak. Die freie Journalistin Karin A. Wenger ist soeben zurückgekehrt von einer Reise in den Irak und erzählt, wie sich dort der Krieg bemerkbar macht. · Erst ist der Sprit teurer geworden – und jetzt bald auch der Kaffee? In Brasilien sind Kaffeeplantagen von heftigen Regenfällen und Erdrutschen getroffen worden. Brasilien ist das wichtigste Produktionsland für Kaffee. Müssen wir uns langfristig auf teureren Kaffee einstellen? Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi ordnet ein.

    Hat Pakistan eine Entzugsklinik in Kabul angegriffen?

    Play Episode Listen Later Mar 17, 2026 25:51


    Pakistan hat die afghanische Hauptstadt Kabul aus der Luft angegriffen und dabei laut den Taliban ein Spital getroffen. Die Taliban sprechen von mehr als 400 Toten. Südasien-Korrespondentin Maren Peters erklärt, was momentan über den Vorfall bekannt ist. Weitere Themen: · Aus Kenia in die Ukraine: Laut dem kenianischen Geheimdienst kämpfen rund 1000 Kenianer auf russischer Seite im Ukraine-Krieg. Damit soll jetzt Schluss sein. Russland will künftig keine kenianischen Soldaten mehr einsetzen – und geht damit auf eine Forderung der kenianischen Regierung ein. Warum, erklärt Russland-Korrespondent Calum MacKenzie. · Ein Avatar rollt eine Bowlingkugel nach vorne. Als die Kugel die Pins trifft, ein Schnitt: Man sieht ein Gebäude im Iran, das explodiert, weil es von einer Bombe getroffen worden ist. Das ist eine Szene aus einem Video, das das Weisse Haus kürzlich veröffentlicht hat. Was will die US-Regierung damit bezwecken? Die Einschätzung von Thomas Jäger, Professor für Politikwissenschaften an der Universität Köln. · Die Schweizer Botschaft im Iran ist vorübergehend geschlossen, das Personal aus dem Kriegsgebiet evakuiert. Das Aussendepartement betont währenddessen: Die Schweiz werde auch weiter ihr Schutzmachtmandat ausüben, mit dem sie seit 1980 die Interessen der USA im Iran vertritt. Was kann dieses Mandat überhaupt bringen? Das erklärt Laurent Goetschel, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Basel und Direktor der Schweizerischen Friedensstiftung.

    Tödliche israelische Angriffe im Westjordanland und in Gaza

    Play Episode Listen Later Mar 16, 2026 28:46


    Im Westjordanland haben israelische Einsatzkräfte auf das Auto einer Familie geschossen, die Eltern und zwei der Kinder sind tot. Auch in Gaza gab es Vorfälle. Auslandredaktorin Susanne Brunner erklärt: Solche Gewalt ist im Westjordanland und im Gazastreifen inzwischen beinahe an der Tagesordnung. Weitere Themen: · Der Bundesrat wendet im Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran das Neutralitätsrecht an. Die Grundlage dafür ist, dass er den Konflikt neuerdings als Krieg bewertet. Für diesen Schritt brauchte der Bundesrat fast zwei Wochen. Zu lang? Darüber sprechen wir mit Evelyne Schmid, Professorin für Völkerrecht an der Universität Lausanne. · In Kasachstan ändern sich die Machtstrukturen gerade grundlegend: Die Bürgerinnen und Bürger haben über eine neue Verfassung abgestimmt, weit über 80 Prozent haben sich für die Reform ausgesprochen. Offiziell soll sie das politische System modernisieren und breiter abstützen. Doch Kritikerinnen und Kritiker entgegen, sie vergrössere vor allem die Macht von Präsident Kassym-Schomart Tokajew – sogar Vergleiche zum russischen Machthaber Wladimir Putin werden gezogen. Was ist da dran? Die Einschätzung unseres Korrespondenten Calum MacKenzie. · Was für den Sport die Olympischen Spiele sind, ist für die Kunstwelt die Biennale di Venezia. Alle zwei Jahre findet die wohl wichtigste Schau für Gegenwarts-Kunst in Venedig statt. Im Mai ist es wieder soweit – und dabei ist zum ersten Mal seit vier Jahren auch Russland. Das sorgt schon Monate vor der Eröffnung für einen Eklat: Die EU und die Ukraine protestieren gegen die russische Teilnahme, die Festivaldirektion hingegen fordert eine "kulturelle Waffenruhe". Aber was für Kunst soll eigentlich im russischen Pavillon ausgestellt werden? Das erklärt die Kunsthistorikerin Sandra Frimmel.

    EU soll wieder in Atomkraft investieren

    Play Episode Listen Later Mar 13, 2026 24:55


    Nach Fukushima haben viele Länder beschlossen, künftig auf AKW zu verzichten. Das hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nun als «strategischen Fehler» bezeichnet, die EU solle auf neue Atomtechnologien setzen. ETH-Professorin Annalisa Manera erklärt, was diese Mini-Kraftwerke können. - 90 Prozent weniger Gewinn bei Porsche, 50'000 Stellen weniger beim gesamten VW-Konzern, auch Mercedes baut ab. Derzeit liefern deutsche Autobaukonzernen nur Negativschlagzeilen. Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer zum Zustand der Auto-Industrie in Deutschland. - Der Onlinehandel in der Schweiz wächst und wächst. Der Umsatz liegt bei 16 Milliarden Franken. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch zu den neuesten Zahlen, den Gewinnern und den beliebtesten Produkten. - Nach dem Drama in Kerzers FR vom Dienstagabend bleibt die Frage: Was steckt aus psychiatrischer Sicht dahinter, wenn sich jemand mit Benzin übergiesst und in einem Bus selbst verbrennt? Der forensische Psychiater Josef Sachs ordnet die Tat ein. - Es sind die wohl ältesten Schriftspuren der Welt: Entdeckt wurden sie auf rund 40'000 Jahre alten Figuren und Werkzeugen, die man in Süddeutschland gefunden hat. Was die Punkte, Linien und Kreuze bedeuten, hat der Wissenschafter Christian Benz, Wissenschaftsredaktorin Barbara Reye erklärt.

    Krieg in Nahost: Situation im Libanon prekär

    Play Episode Listen Later Mar 12, 2026 25:41


    Der Krieg im Nahen Osten spielt sich auch im Libanon ab. Israel hat auch heute Angriffe auf die mit Iran verbündete Hisbollah-Miliz geflogen. Wie ist die Situation vor Ort? Die freischaffende Journalistin Meret Michel in Beirut erzählt. Weitere Themen: · Der Iran-Krieg treibt den Ölpreis in die Höhe. Nun gibt es Berichte darüber, dass der Iran versuche, die wichtige Strasse von Hormus zu verminen. Die USA drohen bereits mit Vergeltung. Johannes Peters, Abteilungsleiter Maritime Strategie und Sicherheit am Institut für Sicherheitspolitik in Kiel, ordnet ein. · China plant ein neues Gesetz zur Förderung der «ethnischen Einheit und des Fortschritts». Offiziell soll es den Zusammenhalt der 56 ethnischen Gruppen stärken. Doch Kritiker warnen, dass das die kulturelle Autonomie von Minderheiten wie den Uiguren oder den Tibeterinnen weiter einschränke. Darüber sprechen wir mit Kristin Shi-Kupfer, Professorin für Sinologie an der Universität Trier. · Der Busbrand in Kerzers hat die Schweiz erschüttert. Sechs Menschen starben am Dienstagabend, nachdem sich ein offenbar psychisch verwirrter Mann im Bus angezündet hat. Die Tat lässt viele ratlos zurück. Und man kann sich fragen: Gibt es Ereignisse im Leben, die wir schlicht nicht verhindern können? Der Philosoph Wilhelm Schmid spricht über die Grenzen menschlicher Kontrolle.

    100'000 Menschen geschmuggelt: Schleppernetzwerk zerschlagen

    Play Episode Listen Later Mar 11, 2026 23:54


    In Österreich haben Ermittler ein riesiges Schleppernetzwerk zerschlagen. Dieses habe mehr als 100'000 Menschen illegal nach Mitteleuropa gebracht, teilte die österreichische Polizei mit. Österreich- und Balkan-Korrespondent Peter Balzli ordnet ein. Weitere Themen in dieser Sendung: · Vor 15 Jahren ereignete sich in Japan die verheerende AKW-Katastrophe von Fukushima. Besonders betroffen war die Stadt Futaba, nur vier Kilometer vom AKW entfernt. Heute leben rund 200 Menschen in der Stadt, der freie Journalist Martin Fritz hat sie besucht. · Der Irankrieg dominiert aktuell die Schlagzeilen. Gleichzeitig gehen andere Konflikte auf der Welt unvermindert weiter. So zum Beispiel die Gewalt-Eskalation zwischen Pakistan und Afghanistan. Südasien-Korrespondentin Maren Peters darüber, wie sich dieser Konflikt entwickelt hat. · Das indische Spiti-Tal galt als die abgelegenste Region der Welt. Doch seit etwa zwei Jahren erlebt die Region einen regelrechten Tourismus-Boom. Die Touristinnen und Touristen bringen neue Herausforderungen mit sich, welche, das erzählt die freie Journalistin Nicole Graaf, die das Tal schon mehrmals besucht hat.

    «Die Reaktionen sind überwältigend positiv»

    Play Episode Listen Later Mar 10, 2026 26:02


    Australien gewährt fünf iranischen Fussball-Nationalspielerinnen humanitäres Asyl. Sie nahmen an den Asienmeisterschaften in Australien teil und sind nachts aus der Teamunterkunft geflohen. SRF-Korrespondent Urs Wälterlin über Australiens Position im Konflikt. Weitere Themen: · Was auf der grossen Bühne der Diplomatie vorerst gescheitert ist, praktizieren Studierende in Genf: Seite an Seite diskutieren Iranerinnen mit Kollegen aus den USA. Für sie ist klar: Die Zeit der Diplomatie wird zurückkommen, zeigt der Beitrag von Westschweiz-Korrespondent Philippe Reichen – auch wenn sich vorerst jene durchgesetzt haben, die Krieg wollen. · Die Golfstaaten galten bisher als sichere Insel in einer konfliktträchtigen Region. Sagt Sebastian Sons, Experte für die Golf-Region erklärt, wie sehr der Krieg dieses Bild der Golfstaaten zerstört. · Ein kleiner Meteorit hat in Deutschland Schäden an Häusern verursacht. Gesehen hat man den Meteoriten auch von der Schweiz aus. Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel erklärt, was da genau passiert ist.

    Nach dem Nein zur SRG-Initiative: Das sagt Albert Rösti

    Play Episode Listen Later Mar 9, 2026 25:57


    Die Stimmbevölkerung hat die SRG-Initiative abgelehnt, die Serafe-Gebühr wird nicht auf 200 Franken gesenkt. Albert Rösti sieht sich in seinem Kurs bestätigt – und will weiterhin, dass die SRG im Sport- und Unterhaltungsbereich spart. Der Medienminister im Interview. Weitere Themen: · Viele städtische Kantone haben die Individualbesteuerung klar angenommen. Anders sieht es bei den ländlichen Kantonen aus, die die Vorlage abgelehnt haben. Politikwissenschaftlerin Sarah Bütikofer sagt: Der Stadt-Land-Graben deutet darauf hin, dass es der Stimmbevölkerung dabei nicht nur ums Geld ging – sondern auch um Gesellschaftspolitik und um Gleichstellung. · Die Landtagswahl in Baden-Württemberg war der Auftakt ins deutsche Super-Wahljahr. Für CDU und SPD, die Regierungsparteien im Bund, bedeutete sie eine Enttäuschung. Die CDU blieb knapp hinter den Grünen zurück, die SPD verzeichnete gar eine historische Niederlage. Was die Wahl für die Bundespolitik bedeutet, erklärt Claudia Kade, Ressortleiterin Politik bei der Tageszeitung «Die Welt». · Der Krieg im Iran hat sich längst auf den ganzen Nahen Osten ausgeweitet. Ziel des iranischen Regimes sei es, einen Flächenbrand zu entfachen: Das sagt auch Thomas Volk, Nahost-Experte bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir sprechen mit ihm über die iranische Kriegsstrategie.

    Bomben auf Teheran – ständige Angst und wenig Hoffnung

    Play Episode Listen Later Mar 6, 2026 25:49


    Wie geht es den Menschen im Iran nach fast einer Woche Krieg? Nur wenige Informationen dringen derzeit aus dem Land. Die freie Journalistin Stefanie Glinski in Genf telefoniert aktuell jede Nacht mit Bekannten in Teheran. Sie berichtet von Chaos und Angst in der iranischen Hauptstadt. Weitere Themen: · Wie frei kann man sich in Dubai überhaupt äussern? Diese Frage stellt sich, wenn man aktuelle Beiträge von Influencern sieht, die über iranische Angriffe auf die Arabischen Emirate berichten. Solche Posts verschwinden auffällig rasch. Die Arabischen Emirate haben öffentlich daran erinnert, dass im Land strikte Regeln für Online-Beiträge gelten. Über die Redefreiheit in den Emiraten spricht Nina Amin, ARD-Korrespondentin in Kairo. · In Milano und Cortina starten heute die Paralympischen Winterspiele. Mit dabei ist erstmals wieder Russland. Nach einem Staatsdoping-Skandal war das Land seit den Winterspielen in Sotschi 2014 gesperrt. Eine Recherche des unabhängigen Exil-Mediums «Vot Tak» zeigt jetzt, dass der Kreml sehr viel Geld investiert, um russische Kriegsveteranen zu Para-Profisportlern auszubilden. Über die Bedeutung internationaler Sportveranstaltungen für Russlands Regime sprechen wir mit unserem Korrespondenten Calum MacKenzie. · In der Ukraine werden neue Generatoren aus der Schweiz eingesetzt. Sie produzieren Strom mit Diesel oder Erdgas und sind wichtig, weil Russland immer wieder die ukrainische Energie-Infrastruktur angreift. Dadurch kommt es zu Stromausfällen und die Menschen können ihre Wohnungen nicht heizen. Martin Jaggi, Chef des Stabs «Humanitäre Hilfe» beim Bund, erklärt um was für Geräte es sich dabei handelt.

    Krieg im Nahen Osten: Warum wehren sich die Golfstaaten nicht?

    Play Episode Listen Later Mar 5, 2026 25:04


    Seit bald einer Woche herrscht Krieg im Nahen Osten. Der Iran wehrt sich gegen die Angriffe der USA und Israel. Dabei greift er auch Nachbarländer, die am Angriff nicht unmittelbar beteiligt sind, an. Besonders die Golfstaaten. Auffallend ist: Sie wehren sich nicht. Weitere Themen: • Eine Studie des Universitätsspitals Zürich zeigt konkret auf, wie sich ein flexibler Schulstart auf Kinder und Jugendliche auswirkt: Sie sind gesünder, weniger gereizt und zeigen bessere Leistungen. Oskar Jenni, Professor für Entwicklungspädiatrie erklärt, wieso. • Sexarbeitende lehnen ein Verbot von Sexarbeit ab. Dies zeigt eine Umfrage unter 200 Sexarbeitenden in der Schweiz. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft hat sie zu ihren Erwartungen, Befürchtungen und Einschätzungen befragt, falls der Kauf von Sex verboten würde. Virginia Beljean kennt die Gründe für diese Ablehnung. • Der Anstieg des Meeresspiegels hat gravierendere Folgen für die betroffenen Küstengebiete als bisher angenommen. Auch wären bis zu doppelt so viele Menschen betroffen, wie bisher angenommen. Das zeigt eine Studie, die im Wissenschafts-Magazin «Nature» erschienen ist. Klimaforscher Thomas Fröhlicher von der Universität Bern erklärt, was die neuen Ergebnisse genau zeigen.

    Was für einen Plan hat Trump im Iran?

    Play Episode Listen Later Mar 4, 2026 26:11


    Vier Wochen werde der Krieg im Iran dauern, kündigte US-Präsident Trump an. Andererseits gibt es Gerüchte, dass den USA die Munition ausgehen soll. Roland Popp ist Sicherheitsexperte für den Nahen Osten an der Militärakademie der ETH Zürich, er sagt, die USA hätten sich im Iran mehr erhofft. Weitere Themen: · Israel hat das staatliche Radio und Fernsehen des Iran bombardiert. Iran sagt, der Sendebetrieb gehe weiter. Simon Wolfgang Fuchs von der Hebräischen Universität ordnet ein, wie wichtig der iranische Staatssender für die Bevölkerung ist. · China hat die Angriffe von Israel und den USA kritisiert und zu einer Waffenruhe aufgerufen. Doch China könnte auch vom Krieg profitieren, sagt Simona Grano, China-Expertin von der Universität Zürich. · Nach dem US-Angriff auf Venezuela brachen die Öl-Lieferungen in Kuba weg. Es fehlt an Treibstoff und Stromausfälle häufen sich. Der Unmut in der Bevölkerung steigt. Nur dank Hilfe aus dem Ausland könnten die Menschen überleben, sagt Ausland-Redaktorin Anna Lemmenmeier, die kürzlich Kuba besucht hat.

    War es gerecht, Ali Chamenei zu töten?

    Play Episode Listen Later Mar 3, 2026 25:40


    Ali Chamenei, der oberste Führer des Irans, galt im Westen als brutaler Diktator. Aber war es gerecht, ihn mit einem Luftschlag zu töten? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Philosophin Regina Surber, Expertin für die Ethik von Krieg und Frieden. Weitere Themen: · Wie viel Rückhalt geniesst US-Präsident Donald Trump für seine Kriegspolitik? Marco Overhaus, Experte für US-Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, zur Stimmung in der Regierung, im MAGA-Lager und im Kongress. · Der Streit zwischen der US-Regierung und der KI-Firma Anthropic ist eskaliert: Alle Bundesbehörden sollen auf Anthropics KI-Anwendungen verzichten, so die Anweisung des Präsidenten. Der Grund: Der KI-Konzern wollte durchsetzen, dass seine Software nicht zur Massenüberwachung oder für autonome Waffensysteme verwendet werden dürfe. Digitalredaktor Jürg Tschirren rollt den Fall auf. · Könnte der Fall Anthropic Anlass für eine stärkere KI-Regulierung sein? Das fordert der CEO des Tech Konzerns, er setzt dabei auf den US-Kongress. Wie realistisch ist das? Die Einschätzung der Juristin Christiane Wendehorst, Professorin am Institut für Digitalisierung und Recht der Universtität Wien.

    Folgen des Iran-Kriegs: «Das bekommt die ganze Welt zu spüren»

    Play Episode Listen Later Mar 2, 2026 22:45


    Wegen des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran ziehen die Ölpreise an. Die Ökonomin und Energieexpertin Cornelia Meyer schätzt ein, welche Entwicklung zu erwarten ist. Und unser Wirtschaftsredaktor sagt, was das für die Schweiz bedeutet. Weitere Themen: · Iran schlägt im Krieg gegen Israel und die USA zurück – mit Raketenangriffen auch auf die Golfstaaten. Wir haben den Nahost-Experten und Ex-Diplomaten Andreas Reinicke gefragt, welche Ziele Iran damit verfolgt und welche Interessen die Golfstaaten haben. · Ein Konflikt zwischen dem US-Verteidigungsministerium und der Firma Anthropic wirft ein Licht auf das Thema KI und Waffen. Thomas Küchenmeister von der NGO «Stopp Killer Robots» sagt, wo er die grösste Gefahr sieht beim Einsatz von KI-Waffen. · Ein Konflikt direkt neben dem Iran ist auch wieder aufgeflammt: zwischen Afghanistan und Pakistan. Es ist ein Konflikt zwischen zwei ungleichen Kräften: Pakistan ist eine Atommacht und hat über 600.000 aktive Soldaten. Afghanistan ist ein Land ohne gefestigte Institutionen. Der Journalist Julian Busch über die Lage und die militärischen Kräfte in Afghanistan.

    Nach Grönland-Krise: Neuwahlen in Dänemark

    Play Episode Listen Later Feb 27, 2026 25:54


    In Dänemark kommt es zu vorgezogenen Neuwahlen. Nordeuropakorrespondent Bruno Kaufmann sagt, warum die Regierungschefin Mette Frederiksen die Wahlen so früh ansetzt. Die weiteren Themen: · Eilbeschluss des Kölner Verwaltungsgerichts: Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die Partei AfD vorerst nicht als «gesichert rechtsextrem» bezeichnen. Luca Manns, Geschäftsführer der Forschungsstelle Nachrichtendienste der Universität zu Köln, ordnet den Entscheid ein. · Die USA bieten erstmals Botschaftsdienste im Westjordanland an. Das ist ein umstrittenes politisches Signal, das die israelischen Siedlungen im Westjordanland legitimiert, sagt unsere Ausland-Redaktorin Anna Trechsel. · Die britische BBC hat untersucht, was bei den sogenannten Gen-Z-Protesten in Nepal im vergangenen September passiert ist. Dutzende mehrheitlich junge Personen sind damals ums Leben gekommen. Südasien-Korrespondentin Maren Peters schildert die neuen Erkenntnisse. · Eine neue Schweizer Studie zu Brandopfern zeigt, dass Frauen viel häufiger eine potenziell tödliche Infektion der Blutbahn erleiden als Männer. Daniel Hofmänner vom Institut für Intensivmedizin am Unispital Zürich sagt, woran das liegen könnte.

    Tödlicher Schusswechsel auf See – Kuba erhebt Terrorvorwürfe

    Play Episode Listen Later Feb 26, 2026 25:58


    Vor Kubas Küste ist es zu einer Schiesserei zwischen Bewaffneten auf einem Schnellboot und Grenztruppen gekommen. Es gab Tote und Verletzte. Das Schnellboot soll aus dem US-Bundessstaat Florida gekommen sein. Was bereits bekannt ist, erläutert SRF-Auslandredaktorin Veronika Meier. Weitere Themen: · In Deutschland erlebt ein politischer Dauerstreit eine neue Wendung: Die aktuelle Regierung schafft das Heizungsgesetz der Vorgängerregierung ab und hat sich auf neue Regeln für Heizungen geeinigt. Die Politikchefin der Zeitung «Die Welt» sagt, ob Deutschland damit einen Rückschritt macht. · Flavio Bolsonaro, der Sohn des inhaftierten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro, will Präsident werden und dürfte im Herbst zur Wahl antreten. Unterdessen sind die Erfolgsaussichten für den Rechtsaussenpolitiker gestiegen. Falls er gewinnt, dürfte er seinen Vater aus dem Gefängnis holen. Was das brasilianische Volk davon halten würde und wofür Flavio Bolsonaro steht, weiss der freie Journalist Niklas Franzen. · Die Beziehungen zwischen Japan und China verschlechtern sich weiter. Bis in fünf Jahren will Japan ein Raketenabwehrsystem auf seiner südlichen Insel Yonaguni stationieren, wie die Regierung angekündigt hat. Yonaguni liegt nur rund 100 Kilometer von Taiwan entfernt, worauf China Ansprüche erhebt. Wächst damit die Sorge um einen möglichen Konflikt um Taiwan, Ostasien-Korrespondent Samuel Emch?

    Kanadische Regierung bestellt Open-AI-Chefs ein

    Play Episode Listen Later Feb 25, 2026 26:07


    Die kanadische Regierung hat Vertreter von OpenAI – die Firma hinter ChatGPT – zu sich zitiert. Denn nach dem Attentat von vor zwei Wochen auf eine Schule in Westkanada mit acht Todesopfern wurde klar, dass die mutmassliche Täterin OpenAI schon vorher aufgefallen war. Digitalredaktor Jürg Tschirren. · Der Ukraine-Krieg dauert mittlerweile schon über vier Jahre an. Putins Krieg hat in Europa zu einem Umdenken geführt: Es fliesst mehr Geld in die Rüstung. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch erklärt, wie die Rüstungsindustrie von diesem Krieg profitiert. · Steht ein US-Angriff auf den Iran bevor? Seit Wochen wird darüber spekuliert. Denn die USA ziehen Truppen in der Gegend zusammen. Wie wahrscheinlich ein militärisches Eingreifen der USA ist, erklärt Joachim Weber, Senior Fellow für Strategische Vorausschau und Risikoanalyse am Cassis Strategiezentrum der Universität Bonn. · Der Fall Jeffrey Epstein gibt weiter zu reden. Am Montag wurde der frühere britische Botschafter Peter Mandelson in London festgenommen, weil er dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sensible Dokumente weitergegeben haben soll. Mittlerweile ist er auf Kaution frei. Paula Diehl ist Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität Kiel und erörtert, wie gefährlich der Epstein-Fall für das Vertrauen in die Politik ist.

    Slowakei stellt Ukraine den Notstrom ab

    Play Episode Listen Later Feb 24, 2026 25:47


    Die Slowakei macht ernst mit ihrer Drohung: sie stoppt Mitten im Winter die Notstrom-Lieferungen für ihr kriegsgeplagtes Nachbarland Ukraine. Es geht dabei um einen Streit um eine Pipeline, durch die russisches Öl in die Slowakei fliessen sollte. Weitere Themen: · Trotz Zöllen weisen die USA für das letzte Jahr ein Handelsdefizit auf, das so gross ist wie noch nie. SRF-Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch ordnet ein. · Kann Mexiko in knapp vier Monaten zusammen mit Kanada und den USA die Fussball-WM ausrichten? Das fragen sich viele, nachdem das mexikanische Militär einen berüchtigten Drogenboss getötet hat und daraufhin Chaos ausgebrochen ist. · Japan experimentiert derzeit mit einer kleinen Revolution im Fussball: Was, wenn es kein Unentschieden mehr gäbe, sondern nur noch Sieg oder Niederlage? Der freie Journalist Martin Fritz hat die HIntergründe zu diesem Experiment.

    Sicherheit an der Basler Fasnacht: Behörden schauen genauer hin

    Play Episode Listen Later Feb 23, 2026 25:56


    Mit dem «Morgestraich» sind am Montag die «drei scheenschte Dääg» gestartet. Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana haben die Behörden die Sicherheitsvorschriften verschärft. Was dies besonders für die Cliquenkeller bedeutet, erklärt Basel-Korrespondentin Simone Weber. - Der Oberste Gerichtshof der USA, der Supreme Court, hat am Freitag entschieden, dass grosse Teile der von Donald Trump verhängten globalen Zölle rechtswidrig sind. Den Stellenwert dieses Urteils könne man kaum überschätzen, sagt Constanze Stelzenmüller, sie ist Direktorin des Europa-Centers beim US-Thinktank Brookings Institution. - Im Iran haben am Wochenende erneut Proteste gegen die Regierung stattgefunden. Nachdem bei Protesten im Januar Tausende Demonstrierende getötet wurden, blieb es die letzten Wochen auf den Strassen zunächst ruhig. Warum die Proteste nun erneut aufgeflammt sind, beantwortet die freie Journalistin Karin Senz. - Die neue Kaserne der Schweizergarde im Vatikan könnte eigentlich gebaut werden. Die vatikanischen Behörden haben letzte Woche die Baubewilligung erteilt. Nur fehlt das dafür nötige Geld. Wie viel, das sagt Stephan Kuhn, Vize-Präsident der Kasernenstiftung.

    Was bringen Klarnamen im Internet?

    Play Episode Listen Later Feb 20, 2026 25:49


    Ein Internet ohne anonyme Kommentare: Das wünscht sich Friedrich Merz. Der deutsche Bundeskanzler fordert eine Klarnamenpflicht, um gegen Online-Hetze vorzugehen. Auch in der Schweiz läuft die Debatte. Doch was bringt eine Klarnamenpflicht? Nicht viel, sagt die Soziologin Katja Rost. Weitere Themen: · Die griechische Regierung will abgelehnte Asylsuchende in Abschiebezentren unterbringen – ausserhalb der EU, in einem Drittstaat in Afrika. Die freie Journalistin Rodothea Seralidou erklärt, warum. · Die führenden Köpfe der KI-Branche treffen sich diese Woche im indischen Neu-Delhi: Nicht weniger als 250'000 Menschen nehmen dort am "AI Impact Summit" teil - einem der grössten KI-Treffen der Welt. Mit dabei sind Spitzenkräfte von Open AI, Google, Microsoft, Meta – und Alexander Ilic, Geschäftsführer des KI-Kompetenzzentrums der ETH Zürich. Er erklärt, was sich die ETH von diesem Treffen erhofft. · Die Schattenbibliothek Anna's Archive hat Songs von Spotify geklaut, im grossen Stil. Fast drei Millionen Songs hat die Gruppe hinter der Website kopiert und kostenlos ins Internet gestellt. Spotify lässt das nicht auf sich sitzen und hat Anna's Archive auf 13 Billionen US-Dollar verklagt. Musikredaktorin Gisela Feuz rollt den Fall auf.

    Bundesrätliche Agrarpolitik stösst bei Umweltverbänden auf Kritik

    Play Episode Listen Later Feb 19, 2026 22:29


    Der Bundesrat hat seine Vision für die künftige Agrarpolitik präsentiert. Er will die Ernährungssicherheit erhöhen und dafür die Landwirtschaft administrativ entlasten. Umweltverbände kritisieren die Pläne und sprechen von einem Rückschritt. Marcel Liner von Pro Natura erklärt, warum. · Der südkoreanische Ex-Präsident Yoon Suk Yeol ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden – für die Ausrufung des Kriegsrechts im Dezember 2024. Das Gericht sprach den 65-Jährigen schuldig, einen Aufstand angeführt und damit die Verfassung des Landes untergraben zu haben. Der Ex-Präsident kann noch in Berufung gehen, sagt Ostasien-Korrespondent Samuel Emch. · Indonesien hat als erstes und bisher einziges Land angekündigt, für eine geplante multinationale Truppe im Gazastreifen eigene Soldaten zu schicken. Bis zu 8000 Armeeangehörige sollen es sein. Ein Teil soll sich schon auf den Einsatz vorbereiten. Südasien-Korrespondent Martin Aldrovandi erklärt, wieso die Regierung vorprescht. · In Peru hat der Kongress den Übergangspräsidenten wegen Korruptionsvorwürfen abgesetzt. José Jerì war nur vier Monate im Amt – und der siebte Präsident in zehn Jahren. Kürzlich wurde sein Nachfolger bestimmt. Wie in diesen turbulenten Zeiten die Stimmung im Land ist, weiss Richard Haep, Helvetas-Landesdirektor von Peru.

    Armut im Tessin doppelt so hoch wie im Rest der Schweiz

    Play Episode Listen Later Feb 18, 2026 20:10


    In der Schweiz gelten rund 740'000 Menschen als arm - rund 8 Prozent der Bevölkerung. Im Tessin ist die Quote allerdings doppelt so hoch: rund 16 Prozent gelten als arm. Wie kommt das? Tessin-Korrespondent Iwan Santoro erklärt. Weitere Themen: · US-Präsident Trump und das Weisse Haus veröffentlichen immer wieder KI-Bilder und Videos. Die meisten sind provokativ, teils absurd und bedienen manchmal rassistische Codes. Welche Strategie verfolgt das Weisse Haus damit? Kommunikationswissenschaftler Klaus Kamps gibt Antworten. · In der US-Wirtschaft ist es zu einer erstaunlichen Investition gekommen: Der berühmte Investor Warren Buffet hat Aktien im Wert von 350 Millionen der Zeitung New York Times gekauft. Wie ist das zu deuten? Wirtschaftsredaktor Klaus Bonanomi ordnet ein. · In China und vielen anderen Ländern in Südostasien hat das neue Jahr begonnen. Die Neujahrsfeste dauern mehrere Wochen und währenddessen werden die Fabriken geschlossen. Das hat Einfluss auf die Weltwirtschaft. Wirtschaftsredaktor Pascal Lago erklärt den Zusammenhang.

    Zum Tod von Guido A. Zäch: «Ein Pionier für Querschnittgelähmte»

    Play Episode Listen Later Feb 17, 2026 26:11


    Der Gründer der Schweizer Paraplegiker-Stiftung ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Zäch hat die Perspektiven für Querschnittgelähmte nachhaltig verbessert, aber er ist auch wegen Veruntreuung verurteilt worden. Sein Wegbegleiter Josef Hofstetter sagt, was von ihm bleibt. Und: · Plötzlich von der KI ausgebremst: In Basel haben Assistenzsysteme in Autos Abstimmungsplakate gegen Tempo 30 fälschlicherweise als echte Temposchilder interpretiert. Wie verlässlich die Technik ist, beantwortet Jürg Tschirren aus der Digitalredaktion. · Irland hat eine Untersuchung gegen die Social-Media-Plattform X eingeleitet. Damit soll geprüft werden, ob X mit seinem KI-Chatbot Grok gegen EU-Recht verstossen hat. Wirtschaftsredaktorin Isabelle Pfaff erklärt, worum es bei den möglichen Verstössen geht. · Immer mehr Menschen wählen die Notrufnummer für mögliche Vergiftungen – das zeigen die Zahlen von ToxInfo. Weshalb es dabei vor allem um Vorfälle mit Jugendlichen geht, sagt Oberärztin Colette Degrandi.

    Hat Putin höchstpersönlich Nawalny ermorden lassen?

    Play Episode Listen Later Feb 16, 2026 25:24


    Der russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny ist 2024 offenbar nicht eines natürlichen Todes gestorben. Er wurde laut einem neuen Bericht vergiftet. SRF-Russlandkorrespondent Calum MacKenzie darüber, wer dahinterstecken könnte. - Am Wochenende ist am Rande einer politischen Veranstaltung in der französischen Stadt Lyon ein junger Mann nach einer Prügelei gestorben. Er soll ein rechtsnationaler Aktivist gewesen sein. Laut dem französischen Innenminister sind Linksextreme für die Tat verantwortlich. Was man weiss, sagt SRF-Frankreichkorrespondentin Zoe Geissler. - Eine zweite Person hat eine finanzielle Entschädigung erhalten wegen Schäden durch eine Covid-Impfung. Irène Dietschi von der SRF-Wissenschaftsredaktion ordnet ein, wie die Quote von zwei akzeptierten Fällen auf 300 Anträge zu beurteilen ist. - Der Schweizer Bergbaukonzern Glencore beteiligt sich an der Firma Mineração Rio do Norte in Brasilien. Diese baut den Rohstoff Bauxit ab, die wichtigste Quelle für Aluminium. Warum sich die Menschen in der Nähe der Minen bedroht fühlen, erklärt der freie Journalist Niklas Franzen, der die Region besucht hat.

    Bangladesch wählt die Kontinuität - zumindest ein Stück weit

    Play Episode Listen Later Feb 13, 2026 25:51


    Bangladesch hat ein neues Parlament gewählt, bei den ersten Wahlen, seitdem die Studierendenbewegung die Langzeit-Machthaberin Sheikh Hasina gestürzt hat. Nun ist klar: Wahlsiegerin ist die Nationalistische Partei BNP. NZZ-Südasien-Korrespondent Ulrich von Schwerin erklärt, für was sie steht. Weitere Themen: · In Argentinien gibt es ein neues Amt: Das sogenannte «Büro für offizielle Antworten». Mit dieser staatlichen Behörde will die Regierung von Javier Milei gegen Lügen in den Medien vorgehen, wie sie selbst sagt. ARD-Südamerikakorrespondentin Anne Herrberg über Fake News, die argentinische Medienlandschaft und die Ziele der Regierung Milei. · In Ländern wie der Schweiz wird Bluthochdruck meist gut behandeln. Anders ist das in den Ländern im globalen Süden wie etwa Lesotho. Dort testen die Universität Basel und die Schweizer NGO «SolidarMed» jetzt ein neues Behandlungsmodell. Den Blutdruck kontrollieren dabei geschulte Laien, die Behandlungsempfehlung kommt vom Algorithmus. Wie das genau funktioniert, erklärt Niklaus Labhardt, Co-Autor der Studie. · Es war eine Sensation, vergleichbar mit der Mondlandung: Vor 25 Jahren haben Forscherinnen und Forscher das menschliche Genom entschlüsselt. SRF-Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi blickt zurück.

    Schweiz im Kampf gegen Chinas Einflussnahme kritisiert

    Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 25:21


    Die Schweiz tue immer noch zu wenig gegen chinesische Überwachung: Das kritisieren mehrere Organisationen, die sich für die tibetische und uigurische Diaspora einsetzen. Beide Gruppen werden von China eingeschüchtert. Ralph Weber von der Uni Basel sagt, ob man von der Politik mehr erwarten könne. · Die Arktis steht spätestens seit US-Präsident Trumps Übernahmeplänen für Grönland wieder im Fokus der Geopolitik. Grossbritannien verdoppelt jetzt die Zahl der Truppen in Norwegen von 1000 auf 2000. Gleichzeitig hat am Mittwoch in der Region die Nato-Übung «Arctic Sentry» begonnen. Nordeuropa-Korrespondent über die Aufrüstung in der Arktis. · Südkorea hat diese Woche überraschend angekündigt, dass es eine gemeinsame Industriezone mit Nordkorea wieder eröffnen will. Über Jahre hatten die beiden Länder gemeinsam Fabriken betrieben, doch seit 2016 liegt das Projekt auf Eis. Martin Fritz, freier Journalist in Tokio, sagt, warum Südkorea nun einen Schritt auf seinen nördlichen Nachbarn zugeht. · Der Bierkonzern Heineken will bis zu 6000 Stellen streichen – rund 7 Prozent der Belegschaft. Begründet wird der Abbau zum einen damit, dass weniger Bier getrunken wird – zum anderen aber auch damit, dass Heineken profitabler werden soll. Wirtschaftsredaktor Klaus Bonanomi erklärt, wie das zu den Entwicklungen im gesamten Biermarkt passt.

    Deutschland: 90 Prozent der Gewalttaten werden nicht angezeigt

    Play Episode Listen Later Feb 11, 2026 24:31


    Die neuesten Zahlen stammen aus der «Dunkelfeldstudie». Häufig geht es bei den Delikten um Gewalt in Beziehungen und um häusliche Gewalt. Warum gehen Betroffene nicht zur Polizei? Und wie sieht es in der Schweiz aus? Ein Gespräch mit Claudia Wyss, Leiterin einer Anlaufstelle im Aargau. · «Europe first» steht wieder ganz oben auf der Agenda der Europäischen Union. Die EU-Kommission will noch diesen Monat neue Gesetze vorschlagen, um die europäische Wirtschaft zu stärken. Medien berichten gar von einem möglichen Paradigmenwechsel. Gibt es tatsächlich Anzeichen für eine handelspolitische Wende in der EU? Manfred Elsig, Professor für internationale Beziehungen an der Universität Bern, mit Antworten. · In der albanischen Hauptstadt Tirana haben mehrere Tausend Regierungsgegnerinnen und -gegner den Rücktritt der Regierung gefordert. Bei den Protesten ist es zu Zusammenstössen mit der Polizei gekommen. Was ist genau passiert? Und wie gefährlich sind die Demonstrationen für die Regierung? Auslandredaktor Janis Fahrländer weiss mehr. · Zwei Luchse sorgen in Graubünden derzeit für politische Diskussionen. Sie hätten im Kanton ausgesetzt werden sollen – als Ersatz für drei andere Luchse, die ein Wildhüter vor zwei Jahren irrtümlich geschossen hatte. Nun aber wird die Aussetzung der Luchse vorläufig gestoppt – wegen zweier Vorstösse im Bündner Parlament. Regionalredaktorin Julia Capaul mit den Hintergründen.

    Israel will die Kontrolle über das Westjordanland ausweiten

    Play Episode Listen Later Feb 10, 2026 25:29


    Jüdische Siedlerinnen und Siedler sollen im Westjordanland erstmals Land kaufen können. Mit den Beschlüssen des israelischen Sicherheitskabinetts erhöhe Israel seine Kontrolle über das Westjordanland, sagt die freie Journalistin Vera Weidmann in Tel Aviv. Weitere Themen: · Das Humanitäre Völkerrecht ist geschwächt. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Genfer Akademie für humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte. Mitautorin Anna Greipl sagt, schwere Verstösse während bewaffenten Konflikten würden von Staaten zunehmend hingenommen. · Unternehmen sind stark von einer intakten Natur abhängig. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Welt-Biodiversitätsrates. SRF-Wirtschaftsredaktorin Felicitas Erzinger zeigt auf, wie abhängig die Wirtschaft von der Umwelt ist und welche Massnahmen im neuen Bericht empfohlen werden. · Wer einen neuen Computer oder eine neue Spielkonsole kaufen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Grund dafür sind massiv höhere Preise bei Speicher-Chips. Andreas Morf handelt mit Computer-Chips für Industriekunden. Er erklärt warum es der KI-Boom ist, der zu einer längerfristigen Speicherknappheit führt.

    20 Jahre Haft für Hongkonger Demokratieaktivist Jimmy Lai

    Play Episode Listen Later Feb 9, 2026 25:43


    In Hongkong hat ein Gericht Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft verurteilt, weil der 78-jährige Medienunternehmer mit ausländischen Kräften zusammengearbeitet haben soll. SRF-Ostasienkorrespondent Samuel Emch ist vom Urteil nicht überrascht. Er erklärt warum. Weitere Themen: - Der gemässigte Sozialist António José Seguro hat die Präsidentschaftswahl in Portugal klar für sich entschieden. Warum er den Rechtspopulisten André Ventura klar hinter sich gelassen hat, erklärt Auslandredaktor Beat Vogt. - Die ukrainische Armee hat zu wenig Personal an der Front. Immer mehr Soldaten desertieren, andere entziehen sich der Mobilisierung und bleiben dem Militärdienst fern. SRF-Korrespondentin Judith Huber präsentiert die Zahlen und spricht über die Folgen für die Wehrkraft der Ukraine. - Einige Tierpopulationen in europäischen Zoos sind stark überaltert – vielerorts fehlen Jungtiere. Das zeigt eine neue Studie. Deshalb drohen die Bestände langfristig auszusterben. Marcus Clauss von der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Zürich hat die Studie mitverfasst und ordnet ein.

    Venezuela: Amnestiegesetz nimmt erste Hürde

    Play Episode Listen Later Feb 6, 2026 26:06


    In Venezuela hat das Parlament einen Monat nach dem gewaltsamen Sturz von Diktator Maduro ein Amnestiegesetz auf den Weg gebracht. Es soll dazu führen, dass politische Gefangene freikommen. Südamerika-Korrespondentin Karen Naundorf mit den Einzelheiten. Weitere Themen: · Vor genau drei Jahren wurde der Südosten der Türkei von einem heftigen Erdbeben heimgesucht. Die traurige Bilanz: 50'000 Tote und Zehntausende zerstörte Gebäude. Noch immer leben 200'000 Menschen in Notunterkünften. So schwierig wie der Wiederaufbau ist die juristische Aufarbeitung der Katastrophe. · Die Belastung durch Pestizide nimmt weltweit zu – auch in der Schweiz. Dies zeigt eine neue Studie aus dem Fachmagazin «Science». Das Resultat überrascht, denn eigentlich hat die UNO ein Reduktionsziel vorgegeben. Auch in der Schweiz gibt es seit neun Jahren einen Aktionsplan. Warum diese Entwicklung? Wir haben beim Co-Autor der Studie nachgefragt. · KI-generierte Inhalte beherrschen immer mehr die sozialen Medien. Das neue Netzwerk «Moltbook» treibt dies nun auf die Spitze: Auf der Plattform unterhalten sich ausschliesslich KI-Bots – der Mensch ist nur noch Zuschauer. Digital-Redaktor Jürg Tschirren erklärt, wie man sich «Moltbook» vorstellen muss.

    Google-Mutter Alphabet plant gewaltige KI-Investitionen

    Play Episode Listen Later Feb 5, 2026 25:32


    Alphabet will tief in die Tasche greifen und in diesem Jahr bis zu 185 Milliarden US-Dollar in künstliche Intelligenz investieren. Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart erklärt, ob Alphabet sich das leisten kann und worum es bei solchen Ankündigungen geht. Weitere Themen: · Wegen homophoben Anfeindungen und Hassnachrichten hatte die Präsidentin der jungen EVP im Januar ihren Rücktritt bekanntgegeben. Die Absender der Nachrichten seien «Personen aus Parteinähe» gewesen, sagte sie. Hat die EVP ein Homophobie-Problem? Wir haben EVP-Generalsekretär Alex Würzer gefragt. · In Australien sind Tiktok, Instagram und Co. für Jugendliche verboten. Verschiedene europäische Länder wollen nachziehen. Doch wie kontrolliert man auf Social Media das Alter von Userinnen und Usern? Antworten von Digitalredaktor Guido Berger. · Die EU und Indien haben sich vergangene Woche auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Kritisch sieht man das in der Türkei. Das Land ist über eine Zollunion mit der EU verbunden und spürt die Folgen von solchen Freihandelsabkommen direkt. Einschätzungen von Ökonomin Meryem Gökten.

    Lindsey Vonn will bei Olympia starten – trotz Kreuzbandriss

    Play Episode Listen Later Feb 4, 2026 25:53


    Letzte Woche hat sich Lindsey Vonn das Kreuzband gerissen. In Cortina will sie trotzdem starten. Die olympische Abfahrt war ihr grosses Ziel, auf das sie seit ihrem Comeback hingearbeitet hat. Wie realistisch ist das? SRF-Skiexperte Marc Berthod mit einer Einschätzung. Weitere Themen: · Norwegens Monarchie steckt in der Krise, mit unklarem Ausgang: Seit dieser Woche steht der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, vor Gericht – unter anderem wegen Vergewaltigungen, häuslicher Gewalt und wegen Drogenhandels. Auch Mette-Marit selbst steht unter Druck: Ihr Name taucht wiederholt in den neuen Epstein-Akten auf. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann zur Stimmung in Norwegen. · Die Studie zur sexualisierten Gewalt in der römisch-katholischen Kirche hat die Schweiz erschüttert. Jetzt arbeitet die Kirche mit einem neuen Assessment, also einem Auswahlverfahren, um Missbrauch zu verhindern: Wer als Priester oder Spital-Seelsorgerin arbeiten möchte, muss zum Eignungstest. SRF-Religionsredaktorin Lea Burger ordnet das Verfahren ein. · Noch nie hat das Kinderspital Zürich so viele Fälle von Kindsmisshandlungen registriert wie im vergangenen Jahr. Mit 570 Fällen verzeichnet das Kinderspital einen Anstieg von 7 Prozent im Vergleich zu 2024. Aber steckt dahinter auch ein gesamtschweizerischer Trend? Regula Bernhard Hug, Direktorin von der Stiftung Kinderschutz Schweiz, zu den Entwicklungen der letzten Jahre. · Äthiopien baut einen Mega-Flughafen: In der Nähe der Hauptstadt Addis Abeba haben die Bauarbeiten für den Bishoftu International Airport begonnen. Er soll ab 2030 jährlich 110 Millionen Passagiere abfertigen – und damit zum grössten Flughafen Afrikas, ja sogar der Welt werden. Die freie Afrika-Korrespondentin Bettina Rühl erklärt, welche Ziele das Binnenland Äthiopien mit diesem Flughafen verfolgt.

    Warum die Schweiz so viel Öl aus den USA importiert wie noch nie

    Play Episode Listen Later Feb 3, 2026 25:06


    Die USA sind zum wichtigsten Öllieferanten für Schweizer Firmen geworden. Und das, obwohl solche Lieferungen bis vor rund zehn Jahren noch verboten waren. SRF-Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch erklärt die Gründe. Weitere Themen: · Wer eine Berufslehre startet, kann idealerweise zwischen verschiedenen Berufen und Betrieben entscheiden. Doch je nachdem, wo Jugendliche wohnen, unterscheidet sich die Auswahl an Lehrstellen markant. Was bedeutet das für die Jugendlichen? Das erklärt Daniel Reumiller, Leiter der BIZ Berufsberatungs- und Informationszentren in Bern. · Donald Trump will nicht nur der Migrationspolitik, dem Militär oder der Wirtschaft seinen Stempel aufdrücken, sondern auch der Kultur. Jetzt will er ein renommiertes Kulturzentrum vorübergehend schliessen: das Kennedy Center in Washington D.C. Der freie Journalist Arndt Peltner berichtet aus den USA über Kulturthemen. Er erzählt, was Trump mit dem Kennedy Center vorhat. · In der kanadischen Provinz Alberta gibt es schon seit Jahrzehnten eine Separatismusbewegung, sie setzt sich für die Gründung eines unabhängigen Staats ein. Jetzt haben sich einige Vertreter der Bewegung mit Mitarbeitenden der US-Regierung getroffen. Was erhoffen sie sich davon? Der freie Journalist Gerd Braune mit einer Einschätzung.

    Zwischen Italien und der Schweiz bahnt sich ein Handelsstreit an

    Play Episode Listen Later Feb 2, 2026 25:37


    Dicke Luft zwischen Bern und Rom: Die Schweizer Maschinenindustrie sieht sich durch ein neues italienisches Gesetz benachteiligt. Wir ordnen ein. Weitere Themen: · In den USA gehen Tausende gegen Trumps Migrationspolitik auf die Strasse. Ganz vorn mit dabei: Bischöfinnen, Pastoren, Pfarrerinnen, aber auch Rabbiner, buddhistische Mönche und Musliminnen. SRF-Religionsredaktorin Judith Wipfler über diesen interreligiösen zivilen Widerstand. · In Costa Rica bleiben die Konservativen an der Macht, deren Kandidatin Laura Fernández gewinnt die Präsidentschaftswahl. Auslandredaktorin Anna Lemmenmeier sagt, was das bedeutet für das Land – und wie Fernandez überzeugen konnte im Wahlkampf. · In Zürich entsteht das erste Alterszentrum, das explizit auch Raum bietet für queere Menschen. Die Idee dazu stammt vom Verein «queer Altern Zürich» – Präsidentin Barbara Bosshard im Interview.

    Was bringen die EU-Sanktionen gegen den Iran?

    Play Episode Listen Later Jan 30, 2026 25:39


    Die EU setzt ein Zeichen gegen das iranische Regime: Sie stuft die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation ein. Aber ist das mehr als Symbolik? Die Einschätzung von SRF-Nahostkorrespondent Thomas Gutersohn. Weitere Themen: · Die erste Gfs-Umfrage zum Abstimmungssonntag vom 8. März liegt vor. Sie wurde im Auftrag der SRG zwischen dem 12. und 26. Januar durchgeführt und zeigt: Wäre in diesem Zeitraum abgestimmt worden, wäre es besonders bei der SRG-Initiative eng geworden. Martina Mousson vom Forschungsinstitut Gfs Bern über die Ergebnisse. · In Europa sind 70 Prozent der Böden mit Pflanzenschutzmitteln belastet. Das zeigt eine internationale Studie unter Co-Leitung der Universität Zürich, veröffentlicht in der Fachzeitschrift «Nature». Die Studie belegt, dass Pflanzenschutzmittel für Vögel, Bienen und andere Insekten eine Belastung sind, genauso wie für die Böden selbst. Wir haben mit Co-Autor Marcel van der Heijden gesprochen, Professor für Pflanzen- und Mikrobiologie an der Universität Zürich. · Die Dunkle Materie ist eines der grössten Rätsel des Universums - jetzt gibt es dazu neue Erkenntnisse. Eine Gruppe von Forschenenden hat eine Karte erstellt. Sie zeigt, wo sich im Universum Dunkle Materie befindet, und sie ist genau wie nie zuvor. Wir stellen die Ergebnisse vor.

    Den USA droht ein neuer Shutdown: Was es mit ICE zu tun hat

    Play Episode Listen Later Jan 29, 2026 26:02


    Nach tödlichen Schüssen durch US-Beamte in Minneapolis blockieren die Demokraten Gelder für die Einwanderungsbehörde ICE. Droht ein Stillstand der Bundesverwaltung? Politikwissenschaftler Thomas Jäger über die Erfolgsaussichten der Demokraten – und die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Shutdowns. Die weiteren Themen: · 1.2 Millionen russische Soldaten – so viele sollen im Ukraine-Krieg laut einem Bericht einer US-Denkfabrik bisher tot, verletzt oder verschwunden sein. Der Kreml wies den Bericht zurück. Russland-Korrespondent Calum MacKenzie weiss, wie realistisch die Zahlen wirklich sind. · Zahlen wir bald mehr im Restaurant oder beim Einkaufen, um damit die Armee zu finanzieren? Das will zumindest der Bundesrat. Er muss höhere Verteidigungsausgaben stemmen – und will dafür die Mehrwertsteuer anheben. Wie die gestrige Ankündigung des Bundesrats in den Schweizer Medien analysiert und kommentiert wird, weiss SRF 4 News-Redaktor Julius Schmid. · Der Kanton Graubünden hat rund 50'000 alte Fotografien geschenkt bekommen, die um 1900 aufgenommen worden sind. Es ist eine der grössten Sammlungen von historischen Fotos aus Graubünden überhaupt. RTR-Journalistin Romana Costa über den «extremen Glücksfall», wie es der Chef der Fotostiftung Graubünden bezeichnet.

    Sanija Ameti steht wegen Störung der Glaubensfreiheit vor Gericht

    Play Episode Listen Later Jan 28, 2026 25:42


    Ex-GLP-Politikerin Sanija Ameti muss sich vor Gericht verantworten. Anlass sind Schüsse auf ein Heiligenbild – die Zürcher Staatsanwaltschaft hat sie darum wegen Störung der Glaubensfreiheit angeklagt. Strafrechtsprofessor Lukas Gschwend erklärt, worum es bei diesem Tatbestand genau geht. Die weiteren Themen: · In der Nacht auf Montag hat in der Zürcher Altstadt das Vereinslokal der grössten Zürcher Freimaurerloge gebrannt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Brandstiftung. Aus diesem Anlass schauen wir mit Helmut Zander, Professor für vergleichende Religionsgeschichte und interreligiösen Dialog, auf die Geschichte der Freimaurer. · In Italien sorgt der geplante Einsatz der US-Grenzschutzbehörde ICE für Wirbel, die wegen ihrem gewaltvollen Vorgehen in der Kritik steht. ICE-Beamte sollen bei der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele vom Freitag nächster Woche für die Sicherheit von US-Vizepräsident J.D. Vance und Aussenminister Marco Rubio sorgen. Italien-Korrespondent Franco Battel sagt, wie die italienische Regierung mit der Kontroverse umgeht. · «Tantparkour» – diese schwedische Wortschöpfung meint Parkour für ältere Frauen. Der Begriff bezieht sich auf die Sportart Parkour, bei der Hindernisse auf der Strasse überwunden werden. Die freie Journalistin Felicie Notter war bei einem Training dabei.

    In Brinzauls kehrt Leben zurück

    Play Episode Listen Later Jan 27, 2026 25:23


    Über ein Jahr waren die Einwohnerinnen und Einwohner des Bündner Dorfes Brienz evakuiert, weil ein Bergsturz drohte. Nun sei ein dauerhafter Aufenthalt wieder sicher, sagen die Behörden. Wie viele tatsächlich zurückkehren, sagt Claudio Spescha, der einen Dokumentarfilm über Brienz mitproduziert hat. - Der Abbau der klimaschädlichen Steinkohle könnte in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Dies zeigen neue Zahlen der Umweltorganisation «Urgewald». Studienautorin Lia Wagner sagt, wie auch Schweizer Firmen an dieser Entwicklung beteiligt sind. - Seit Monaten wird darüber gemunkelt, nun ist es Tatsache: Der deutsche Sportartikelhersteller Puma wird teilweise chinesisch. Sportartikelhersteller Anta will knapp ein Drittel von Puma übernehmen. Was hinter dem Deal steckt, erklärt SRF-Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart. - Werbung und gehässige Kommentare fluten Social Media. Viele wünschen sich da Kanäle zurück, wo der Umgangston zivilisierter und Werbung weniger aufdringlich ist. In diese Richtung will eine Gruppe gehen, die am WEF die neue Social-Media-Plattform «W Social» angekündigt hat. SRF-Digital-Redaktor Guido Berger sagt, welche Chance der neuen Plattform einräumt.

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