Wer die Nachrichten schon kennt, will möglichst bald mehr: mehr Einordnung, mehr Analyse, mehr Hintergrund. SRF 4 News bietet deshalb mit dem 4x4 Podcast ein neues Angebot. Es richtet sich an jene, die die Nachrichten schon kennen und aktuelle Themen besser verstehen wollen. Der Podcast berücksi…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Gemäss dem neusten ARD-Deutschlandtrend sind noch 16 Prozent der Menschen in Deutschland mit dem Kanzler zufrieden. Claudia Kade von der deutschen Tageszeitung «die Welt» über die Gründe für sein schlechtes Abschneiden – und, wer davon profitiert. Weitere Themen: · Im Vergleich zu früheren Jahren liegt auf den Schweizer Gletschern wenig Schnee. Das zeigen Untersuchungen des Gletschermessnetzes Glamos. Schmelzen die hiesigen Gletscher nun noch schneller? – und wenn ja, wie schnell? Glamos-Leiter Matthias Huss im Gespräch. · Seit einem Jahr sitzt Papst Leo XIV. auf dem Heiligen Stuhl. Schon ab Tag eins setzte er klare Akzente: gegen Krieg, Gewalt, Superreichtum und soziale Ungleichheit; für das Gemeinwohl und eine Kirche mit sozialem Gewissen. Seine klaren Äusserungen wie etwa gegen den Iran-Krieg verschaffen ihm viel Aufmerksamkeit. Aber wie konsequent verfolgt er seine Friedensbemühungen? Antworten von SRF-Religionsredaktorin Judith Wipfler. · Künstliche Intelligenz hat eine Sicherheitslücke im Betriebssystem von Linux entdeckt. Das System ist die Grundlage für Android-Smartphones und vielen weiteren digitalen Anwendungen. Eine Lösung des Problems wurde noch nicht gefunden. SRF-Digitalredaktorin Tanja Eder sagt: Diese Sicherheitslücke ist heikel.

Ins Unispital Zürich wurde ein Patient mit dem seltenen Hantavirus eingeliefert. Er war Passagier des Kreuzfahrtschiffes, auf dem sich mehrere Personen angesteckt haben. Das Virus kommt eigentlich vor allem bei Nagetieren vor. Einordnungen von Virologin Isabella Eckerle. · Golfstaat unter Beschuss: Anfang der Woche meldeten die Vereinigten Arabischen Emirate Angriffe aus dem Iran – dieser dementiert. Unbestritten ist: Die Emirate sind der Golfstaat, der seit dem US-israelischen Angriff auf den Iran am stärksten von iranischen Drohnen und Raketen getroffen worden ist. Wie sind die Emirate im Visier des Irans gelandet? Das wollten wir von Islamwissenschaftler Toby Matthiesen wissen. · Wer gelegentlich auf einer Einkaufsmeile flaniert, wird es schon bemerkt haben: Die Schweizer Innenstädte befinden sich im Wandel. Sie entwickeln sich immer stärker von reinen Einkaufsorten zu Erlebnis- und Aufenthaltsräumen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Immobilienberatungsfirma Wüest Partner. Wirtschaftsredaktor Matthias Heim hat sich die Studie genauer angeschaut. · Weltstars wie Bad Bunny, Céline Dion oder Ariana Grande machen dieses Jahr einen Bogen um die Schweiz und spielen keine Konzerte hier. Warum weniger grosse Musikacts in der Schweiz gastieren, erklärt Musikredaktor Luca Bruno.

Glücksspiel als Ablenkung vom harten Kriegsalltag: Immer mehr ukrainische Soldaten tummeln sich in Online-Casinos. Das kann ernste Folgen für die Betroffenen haben, aber auch für das gesamte Land. Die ukrainische Regierung will nun eingreifen. Journalistin Daniela Prugger mit den Einzelheiten. · Gucken indische Fussballfans bei der diesjährigen WM in die Röhre? Im bevölkerungsreichsten Land der Welt hat nämlich bislang noch kein TV-Sender die Übertragungsrechte erworben. Wie kommt das in Indien an? Antworten von Südasien-Korrespondentin Maren Peters. · Die deutsche Bahn bekommt Konkurrenz aus Italien. Dort ist die Marke Italo fest etabliert und bietet auf den Schnellfahrstrecken zwischen den grossen Städten eine Alternative zu den Zügen der staatlichen Trenitalia an. In zwei Jahren will das Unternehmen nun auch Züge nach Deutschland schicken. Italo ist nach Flix schon die zweite private Firma, die in den deutschen Fernverkehrs-Markt drängt. Was bedeutet dieser Wettbewerb für die Fahrgäste? · Tierversuche sind für die einen unverzichtbar für den medizinischen Fortschritt. Für andere ein No-Go. Gleichzeitig arbeitet die Forschung immer intensiver an Alternativen zu Tierversuchen. Jenny Sandström, Geschäftsführerin des 3R Kompetenzzentrums Schweiz erklärt, wie solche Alternativen funktionieren.

Fast 50 Staatschefs und Präsidentinnen trafen sich am Montag in Armenien zum Gipfel der Europäischen Gemeinschaft - auch die Schweiz. Die EPG ist eine Antwort auf Russlands Angriffskrieg in der Ukraine. Warum war dieses Treffen gerade in Armenien? Russlandkorrespondent Calum MacKenzie ordnet ein. Weitere Themen: · Nächstes Jahr im April wählt Frankreich eine neue Präsidentin, einen neuen Präsidenten. Mit dabei ist ein alter Bekannter. Jean-Luc Mélenchon tritt für die Linksaussenpartei «La France Insoumise» an. Wie schon bei den drei letzten Wahlen. Warum tut er das? Publizist Joseph De Weck hat Antworten. · Mitte Mai spielen in Seoul ein südkoreanisches und ein nordkoreanisches Frauenteam im Fussball gegeneinander. Die Siegerinnen stehen im Final der asiatischen Champions League. Neben dem Sport ist bei dieser Begegnung auch viel Politik mit im Spiel, denn diese Konstellation ist selten. Wir haben mit Frederic Spohr darüber gesprochen - er leitet in Seoul und Taipeh die Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung. · Der deutsche Nazi-Kriegsverbrecher und KZ-Arzt Josef Mengele hat im Konzentrationslager Auschwitz über Leben und Tod entschieden. Nach dem Krieg hat er sich womöglich zeitweise in der Schweiz aufgehalten, bevor er sich nach Südamerika abgesetzt hat. Nun haben die Schweizer Geheimdienste Akten dazu veröffentlicht. Ein Beitrag von Inlandredaktor Matthias Strasser.

Gianni Infantino will ein weiteres Mal als Präsident des Weltfussball-Verbands FIFA kandidieren. Es ist bereits seine vierte Kandidatur. Warum kommt die Ankündigung jetzt, so kurz vor der Fussball-WM? Der freie Sportjournalist Ronny Blaschke beleuchtet die Taktik. Weitere Themen: · Mit der Blockade der Strasse von Hormus und dem Iran-Krieg kommt das Petro-Dollar-System ins Wanken. Von diesem System haben die USA profitiert. Was ist da genau los? Ölmarkt-Expertin Heike Buchter erklärt die Hintergründe. · Corona erregt noch immer die Gemüter: Die Schweiz hat fast 1 Milliarde öffentliche Gelder für die Impfstoffe ausgegeben, was kürzlich bekannt wurde. Dies reisst alte Wunden auf – etwa bei jenen Personen, die von der Covidimpfung gesundheitliche Schäden davongetragen haben. Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi berichtet. · Am 14. Juni wählt St. Moritz einen neuen Gemeindepräsidenten oder eine neue Gemeindepräsidentin. Die Gemeinde zeigt sich wie auch sonst weltoffen: Es kandidieren eine Frau aus Bern, ein Mann aus einer anderen Bündner Region und ein Mann aus Berlin. Warum tritt keine Ur-St. Moritzerin oder Ur-St. Moritzer an? Darauf gibt Fadrina Hofmann von der Engadiner Post Antwort.

Aung San Suu Kyi erhielt den Friedensnobelpreis, wurde später Regierungschefin in Myanmar und verschwand vor 5 Jahren in einem Gefängnis. Jetzt hat die Militärjunta ein Bild von ihr veröffentlicht und sie offenbar in den Hausarrest überführt. Südostasien Korrespondent Martin Aldrovandi ordnet ein. Weitere Themen: · Mitte Mai steigt in Wien der Eurovision Song Contest. Was einen ESC-Gewinnersong ausmacht? Das haben drei Forschende untersucht, unter ihnen Dirk Helbing, Professor für Computational Social Science an der ETH Zürich. Er erlkärt, wie sich die ESC-Gewinner in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben. · Seit 25 Jahren veröffentlicht Reporter ohne Grenzen ein weltweites Ranking zur Pressefreiheit. Und noch nie fiel die Bilanz so düster aus. Weshalb ist das so? Und warum wird in der Schweiz die Pressefreiheit "nur" mit zufriedenstellend bewertet? Valentin Rubin von Reporter ohne Grenzen im Gespräch. · Das Hubble-Weltraumteleskop liefert seit gut 35 Jahren Fotos und Messdaten aus dem All. Jetzt bekommt es einen Nachfolger: das Nancy-Grace-Roman-Teleskop. Die Nasa will das Teleskop im September ins All schiessen. Wissenschaftsredaktorin Anita Vonmont erklärt, was das neue Modell kann.

Die US-Justiz wirft mexikanischen Politikern Verbindungen zum Sinaloa-Drogenkartell vor. Der Prominenteste von ihnen ist der Gouverneur des gleichnamigen Bundesstaats – und Parteikollege von Präsidentin Claudia Sheinbaum. SRF-Auslandredaktorin Anna Lemmenmeier zu den Hintergründen. Weitere Themen: · Greift die US-Regierung tatsächlich "unsere" Migros und "unseren" Coop an? So ähnlich lautete diese Woche eine Schlagzeile im Tages-Anzeiger. Hintergrund ist der Zollstreit mit den USA, genauer gesagt ein US-Bericht über Handelsschranken im Ausland. Werden da wirklich die beiden grössten Schweizer Detailhändler erwähnt? Wirtschaftsredaktor Damian Rast erklärt. · US-Präsident Donald Trump ärgert sich wieder über die Late Night Show von Jimmy Kimmel. Grund ist ein Witz von letzter Woche: Kimmel hat über Trumps Ehefrau Melania gesagt, sie habe "das Leuchten einer werdenden Witwe". Das war kurz vor dem Attentatsversuch bei einem Dinner im Weissen Haus - und nun sagt Trump, Kimmel habe praktisch zur Gewalt aufgerufen. Er fordert seine Entlassung. Und das, obwohl Kimmel eigentlich ständig Witze auf Kosten des US-Präsidenten macht. Der Amerikanist Martin Lüthe von der Freien Universität Berlin erklärt, warum Trump dem Moderator gerade jetzt droht. · Die Säntisbahn steht ab Freitag für rund sechs Monate still. In dieser Zeit wird die Bahn auf den Ostschweizer Hausberg komplett erneuert, für 23 Millionen Franken. Was sich die Betreiber davon erhoffen, schildert der Bericht von Ostschweiz-Korrespondent Sascha Zürcher.

Die Vereinigten Arabischen Emirate treten aus dem Erdöl-Kartell OPEC aus. Grund dafür: der Krieg gegen Iran auch die Emirate in Mitleidenschaft gezogen. Die Wirtschaftsjournalistin Heike Buchter erklärt, was der Ausstieg eines der wichtigsten Ölproduzenten für die OPEC bedeutet. Weitere Themen: · Kritische Mineralien – zum Beispiel seltene Erden – sind wichtig für die Energiewende. Doch was den reichen Industrieländern nützt, verursacht in Ländern wie Chile oder Kongo massive Schäden. Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann erklärt. · Die strategisch wichtigen Falklandinseln gehören offiziell zu Grossbritannien. Doch seit vielen Jahren erhebt auch Argentinien Anspruch – und bekommt jetzt offenbar Rückendeckung aus den USA. Auslandredaktorin Fiona Endres über die Auswirkungen. · Erstmals hat eine Frau ein Profi-Dart-Turnier gewonnen. Die Britin Beau Greaves hat sich gegen einen früheren Weltmeister durchgesetzt. Fiona Gaylor von der Swiss Darts Association über die Bedeutung dieses Siegs. · In Kalifornien sollen Milliardäre eine einmalige Abgabe bezahlen - und damit Büdgetkürzungen der Trump-Regierung etwa bei der Krankenversicherung abfedern. Wirtschafts-Korrespondent Jens Korte erklärt, worums geht.

Das Opiat Fentanyl ist in der Schweiz schon länger ein grosses Thema. Jetzt verbreiten sich mit den Nitazenen eine neue Substanzgruppe in Europa. Warum sie als besonders gefährlich gelten, darüber klärt der Chefarzt der Universitären Kliniken Basel, Marc Vogel, auf. - Die sogenannte «Vorstoss-Flut» ist ein Dauerthema in der Schweizer Politik – gerade jetzt wieder, wo an der Sondersession der Berg abgearbeitet wird. Politikerinnen beschweren sich schon seit 30 Jahren darüber. Trotzdem wird die Zahl nicht kleiner. Wie das zusammenpasst, erklärt Marc Bühlmann, Direktor des Projekts Années Politiques Suisse der Uni Bern. - Nach 16 Jahren an der Macht hat Ministerpräsident Viktor Orban die Parlamentswahl Mitte April deutlich verloren. Kurz danach hat er überraschend angekündigt, dass er sein Mandat im neuen Parlament nicht annimmt. Stattdessen will er seine Partei und das rechte Lager neu aufstellen. Peter Techet vom Institut für den Donau-Raum und Mitteleuropa in Wien ordnet ein. - Sogar die deutsche Bildungsministerin ist betroffen: Benutzer des Messengerdienstes Signal wurden zum Opfer von Phishing-Attacken. Digitalredaktorin Tanja Eder über die Hintergründe und wie man sich schützen kann.

Will die Regierung politische Gegner zum Schweigen bringen? Die Frage stellt sich gerade in Thailand. Das Königreich bringt zahlreiche Oppositionelle vor Gericht – wegen Majestätsbeleidigung. Korrespondent Martin Aldrovandi sagt, was vom Vorwurf zu halten ist und wie es um die Opposition steht. - In Mali ist die Lage übers Wochenende eskaliert: Militante Gruppen griffen in verschiedenen Städten Ziele an – auch Militärstützpunkte. Der Verteidigungsminister kam dabei ums Leben. Sahel-Experte Ulf Laessing von der Konrad-Adenauer-Stiftung schätzt ein, wie weit die dschihadistischen Gruppen und Tuareg-Rebellen kommen könnten und was das für das westafrikanische Land bedeutet. - Die Strasse von Hormus ist immer noch blockiert - und darunter leidet Italien. Denn das Land produziert seinen Strom vor allem aus Gas. Und dieses Gas kommt unter anderem aus Katar. Es droht ein Energiemangel - wie das Land dagegen vorgeht, erklärt Italien-Korrespondent Franco Battel. - So schnell war noch keiner: Erstmals hat ein Läufer bei einem offiziellen Marathon-Rennen den Lauf in unter 2 Stunden geschafft. Der Kenianer Sabastian Sawe kam beim London Marathon am Sonntag nach 1:59:30 ins Ziel. Der ehemalige Marathon-Europameister und Schweizer Langstreckenläufer Viktor Röthlin ist beeidruckt.

In diesen Tagen treffen sich die Staats- und Regierungsspitzen der EU auf Zypern. Dabei diskutieren sie auch über den sogennanten EU-Bündnisfall, also darüber, was passieren soll, wenn ein EU-Mitgliedstaat militärisch angegriffen wird. EU-Korrespondent Charles Liebherr ordnet ein. - Der Sohn des letzten iranischen Schahs - Reza Pahlavi - ist gestern nach Berlin gereist. Er ist aktuell die prominenteste Stimme der Exil-Iranerinnen und Iran. News-Redaktor Julius Schmid hat die Reaktionen auf den umstrittenen Besuch gesammelt. - US-Präsident Donald Trump verliert in den USA an Beliebtheit. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des TV-Senders CBNC. US-Börsenkorrespondent Jens Korte erklärt, wie zufrieden die Menschen in den USA mit Trumps Wirtschaftspolitik sind. - Mitte Mai findet in Wien der Eurovision Song Contest statt. Es regt sich Protest, weil Israel teilnimmt. In einem offenen Brief rufen Kunstschaffende zum Boykott auf. Eine Grossdemo und Protestaktionen wurden angekündigt. Wie die österreichische Politik darauf reagiert, sagt Korrespondent Peter Balzli. - Die entscheidende Phase der Saison in der Women's Super League beginnt. Vor vier Jahren wurde der Playoff-Modus eingeführt. Inzwischen ist er ziemlich unbeliebt. Sportredaktorin Seraina Degen hat nachgefragt, was eine erfahrene Spielerin und der Schweizerische Fussballverband dazu sagen.

Im Kanton Zürich sind über 12'000 Strafverfahren hängig. Nun sollen Assistenten mit KV-Abschluss für die Staatsanwaltschaft den Pendenzenberg abbauen. Strafrechtsdozent Sven Zimmerlin erläutert, was er von dieser Massnahme hält. · Alt Bundesrat und SVP-Doyen Christoph Blocher verkauft seine regionalen Gratiszeitungen an die Herausgeberin des Online-Portals nau.ch. Gleichzeitig kauft sich Blocher dort ein. Was hat Christoph Blocher gerade jetzt zu diesem Schritt bewogen? Antworten von Medienredaktor Salvador Atasoy. · Der gestrandete Wal in der Ostsee in Deutschland ist in kürzester Zeit zu einem riesigen Medienereignis geworden. Tausende verfolgen die Aktion online, kommentieren und posten auf Social Media. Was bedeutet es aus moralischer Sicht, wenn Menschen Situationen wie die des Wals «Timmy» für die eigene Profilierung nutzen? Ein Gespräch mit Medienethikerin Marlis Prinzing. · Sinan Dauti ist letzten Samstag im Kosovo begraben worden. Gestorben ist der kleine Junge aber bereits vor 27 Jahren, während des Kosovo-Kriegs. Er ist kein Einzelfall: Noch immer werden regelmässig Opfer in anonymisierten Gräbern entdeckt und identifiziert. Was über den aktuellsten Fall um Sinan Dauti bekannt ist, weiss Balkan-Journalist Enver Robelli vom «Tages-Anzeiger». · Es sei eine «alarmierende Entwicklung», schreibt die Universität Genf. Immer mehr junge Menschen erkranken an Darmkrebs. Das Seltsame daran: Bei älteren Personen sind die Erkrankungszahlen seit der Jahrtausendwende rückläufig. Warum das so ist, erklärt Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi.

Keine einzige Zigi, kein Tabakdunst. Das britische Parlament hat ein drastisches Rauchgesetz auf den Weg gebracht. Personen mit Jahrgang 2009 und jünger sollen, niemals die Möglichkeit bekommen, Zigaretten zu kaufen. Auslandredaktorin Fiona Endres mit den Einzelheiten. · Von Schweizer Influencerinnen sind über längere Zeit so genannte Deepfake-Pornos hergestellt worden. Solche Bilder oder Videos lassen relativ einfach herstellen – und es lässt viel Geld damit verdienen. Digitalredaktor Guido Berger erklärt, wie dieses System funktioniert. · Die Rohingya werden in Myanmar seit Jahren brutal verfolgt. Viele flüchten deshalb übers Meer nach Bangladesch oder in andere Nachbarländer. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen. Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi über die prekären Fluchtumstände der Rohingya. · «War mein Opa ein Nazi?» – dieser Frage gehen derzeit zahlreiche Menschen nach. Millionen Datensätze zu ehemaligen NSDAP-Mitgliedern sind seit Kurzem über das US-Nationalarchiv öffentlich abrufbar. Was früher aufwendige Recherchen im Archiv bedurfte, geht heute bequem von zu Hause aus. Wie geht man mit dieser neuen Transparenz in Bezug auf die NS-Vergangenheit um? Wir haben bei Ulrich Herbert, emeritierter Professor an der Universität Freiburg im Breisgau, nachgefragt.

Japan wendet sich unter Ministerpräsidentin Sanae Takaichi weiter von seinem pazifistischen Kurs ab, den es nach dem Zweiten Weltkrieg eingeschlagen hatte: Das Land lockert die Regeln für Waffenexporte. Warum dies gerade jetzt geschieht, ordnet Thorsten Iffland, ARD-Korrespondent in Tokyo, ein. - Im Zuge der Waffenruhe mit den USA sollte der Iran die Blockade der Strasse von Hormus aufheben. Doch das ist nur zum Teil geschehen. Toby Matthiesen, Nahost-Fachmann an der Universität Bristol, sagt wie aussergewöhnlich diese Blockade historisch gesehen ist. - Netflix steht für das Streamen von Serien und Filmen. Geprägt hat das Unternehmen vor allem einer: Reed Hastings. Nach fast 30 Jahren tritt er jetzt ab. Digitalredaktor Guido Berger sagt, was das für die Firma bedeutet. - Blue Origin hat einen Satelliten in die falsche Umlaufbahn gebracht. Die private US-Raumfahrt-Firma von Amazon-Gründer Jeff Bezos macht SpaceX von Elon Musk Konkurrenz. Was der Satellit damit zu tun hat, erklärt Christian von Burg aus der SRF-Wissenschaftsredaktion.

Wegen des Iran-Kriegs und der Sperrung der Strasse von Hormus droht in Teilen Europas eine Kerosin-Knappheit. Davor warnt die Internationale Energieagentur. Luftfahrt-Expertin Laura Frommberg erklärt, wie lange die Kerosin-Vorräte reichen und wie es mit den Ticketpreisen weitergehen könnte. · Der Iran hat die Internet- und Telefon-Sperren teilweise gelockert: Erstmals seit Kriegsbeginn sollen wieder gewisse Verbindungen möglich sein. Nach Ausbruch des Krieges hat das iranische Regime die Kommunikation stark eingeschränkt. Die Journalistin Stefanie Glinski hat regelmässig Kontakt mit Menschen im Iran. Sie erzählt, ob diese Lockerungen zu spüren sind. · Die Brandkatastrophe von Crans-Montana hat 41 Menschen das Leben gekostet und über 100 weitere teils schwer verletzt. Noch immer sind Brandopfer auf hochspezialisierte Behandlungen angewiesen – beispielsweise in den Rehazentren der Suva-Kliniken in Sitten und Bellikon AG. Klinikleiter Gianni Roberto Rossi erzählt, wie es den Patienten dort geht. · Jahrelang hat sich das Bundesamt für Gesundheit dagegen gewehrt: Nun hat es zum ersten Mal ungeschwärzte Verträge zu Covid-Impfstoffen veröffentlicht. Fast eine Milliarde Franken hat die Schweiz in der Pandemie demnach Stand jetzt für Impfstoffe ausgegeben. Die Wirtschaftsredaktoren Sven Zaugg und Manuel Rentsch erklären, was in den Verträgen steht und ob die Impfstoffhersteller während der Pandemie zu viel Gewinn gemacht haben.

Seit zwei Jahren müssen Abstimmungskampagnen ihre Geldflüsse offenlegen. SRF Data hat jetzt erstmals eine Zusammenstellung gemacht. Politologe Lukas Golder von GFS Bern erklärt, was bei der Zusammenstellung ins Auge sticht. · Der tiefe Fall von Patrick Fischer ist das grosse Diskussionsthema dieser Woche. Er wurde als Trainer der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft entlassen, nachdem er eingestanden hatte, 2022 mit einem gefälschten Covid-Zertifikat zu den Olympischen Spielen nach Peking gereist zu sein. Sportredaktor Reto Held erklärt, was das Fass zum Überlaufen gebracht hat. · Nach 13 Jahren Rechtsstreit muss die reichste Person Australiens einen Teil ihres Vermögens abgeben. Gina Rineharts Vermögen wird auf über 20 Milliarden Franken geschätzt. Ihre Kinder und die Erben früherer Geschäftspartner hatten sie bis vors Oberste Gericht Australiens gezogen. Korrespondent Urs Wälterlin sagt uns, worum es in diesem Riesenprozess geht. · Die Jury eines US-Gerichts hat entschieden, dass der Veranstaltungskonzern «Live Nation» ein illegales Monopol aufgebaut hat. «Live Nation» füge Konsumentinnen und Konsumenten Schäden in Millionenhöhe zu, hatte die zuständige Staatsanwältin gesagt. Für Empörung sorgte unter anderem der Ticketverkauf für die Welttournee von Taylor Swift. Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart spricht mit uns über das Urteil gegen das Veranstaltungsunternehmen.

Der Krieg im Sudan ist selten in den Schlagzeilen, doch er gilt als die grösste humanitäre Katastrophe unserer Zeit. An einer Geberkonferenz in Berlin sagten nun zahlreiche Staaten Hilfe zu. Die Kriegsparteien waren allerdings nicht dabei. Einzelheiten von Afrika-Korrespondentin Sarah Fluck. · Deutschland und die Ukraine rücken militärisch näher zusammen. Die beiden Länder wollen gemeinsame Rüstungsprojekte verfolgen und dabei auch neue Unternehmen gründen. Sicherheitsexperte Markus Ziener über die neue Rolle der Ukraine in militärischen Partnerschaften. · Coop streicht die mittelpreisige Marke Qualité & Prix aus dem Sortiment. Die Produkte werden neu unter dem schlichten Label «Coop» verkauft und bekommen neue Verpackungen. Auch Konkurrentin Migros hat ihr Sortiment kürzlich umgestellt. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch hat sich die Regale der Detailriesen genauer angeschaut. · Die Schachwelt hat einen neuen Star: Javokhir Sindarov. Beim Kandidatenturnier für die Schach-WM sorgte der 20-jährige Usbeke für Aufsehen. Noch nie hat ein Spieler bei diesem Turnier mehr Partien gewonnen. Schachgrossmeister Niclas Huschenbeth, warum Sindarov so dominierte.

Der Himmel über Afghanistan ist voll. Wegen des Iran-Kriegs fliegen derzeit viel mehr Airlines über das Land als üblich. Das bringt den Taliban, die in Afghanistan an der Macht sind, zusätzliche Einnahmen. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch mit den Einzelheiten. · Erstmals seit Jahrzehnten haben Israel und der Libanon auf politischer Ebene Gespräche geführt. In Washington trafen sich die Botschafter der beiden Länder. Die beiden Länder einigten sich darauf, weitere Gespräche zu führen. Nahost-Experte Simon Wolfgang Fuchs ordnet das historische Treffen ein. · Es sollte ein grosses Jubiläumsfest werden. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa feiert heute ihren 100. Geburtstag. Doch ausgerechnet jetzt erlebt die Airline einen der grössten Streiks ihrer Geschichte. Das Personal kämpft für bessere Arbeitsbedingungen. Hunderte Flüge sind ausgefallen oder werden noch ausfallen. Zehntausende Passagiere sind betroffen. Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann erklärt, warum gerade jetzt bei der Lufthansa gestreikt wird. · Eigentlich leben Nilpferde in Afrika. Doch seit der Drogenbaron Pablo Escobar die Tiere nach Kolumbien importiert hat, gibt es auch eine kleine Population in dem südamerikanischen Land. Diese bringt aber einheimische Tierarten Bedrängnis. Katharina Wojczenko, Journalistin in Bogotá über die Hippos des Don Pablo.

Der ungarische Regierungschef Viktor Orban muss nach 16 Jahren sein Amt abgeben. Es übernimmt Peter Magyar mit seiner pro-europäischen Partei «Tisza». Orban galt als enger Verbündeter Russlands. Was seine Niederlage für Russland bedeutet, weiss Russland-Korrespondent Calum MacKenzie. Weitere Themen: *** Deutschland reagiert auf die hohen Ölpreise. Für zwei Monate senkt die Regierung die Mineralölsteuer, um Benzin und Diesel wieder günstiger zu machen. Taugt Deutschland als Vorbild für die Schweiz? Ökonom Hans Gersbach, Co-Direktor der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich, schätzt ein. *** Die USA wollen den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus kontrollieren und blockieren deshalb die Meerenge für iranische Schiffe. Es ist nicht das erste Mal, dass eine westliche Grossmacht die Strasse von Hormus blockieren will. SRF-Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch erklärt. *** Zum ersten Mal wird eine Frau Trainerin eines Männer-Teams einer europäischen Top-Fussball-Liga. Marie-Louise Eta ist die neue Trainerin des FC Union Berlin. Die 34-Jährige wurde dreimal Deutsche Meisterin und hat auch die Champions League gewonnen. Wird die gläserne Decke für Trainerinnen bei Männer-Teams nun brüchiger? SRF-Sportredaktorin Seraina Degen ordnet ein. *** Über 1000 Autorinnen, Schauspielerinnen und Regisseure in Hollywood haben einen offenen Brief unterzeichnet. Sie kritisieren die geplante Übernahme von Warner Brothers durch Paramount. SRF-Filmredaktor Enno Reins sagt, wie gewichtig dieser Widerstand ist.

Die USA wollen die Strasse von Hormus blockieren. Damit reagiert US-Präsident Donald Trump auf das Scheitern der Verhandlungen mit dem Iran. Bis jetzt blockiert der Iran diese wichtige Meeres-Handelsroute weitgehend. Strategieexperte Daniel Möckli von der ETH Zürich zu den Risiken dieser Strategie. Die weiteren Themen: · In Ungarn gewinnt Oppositionspolitiker Peter Magyar gewinnt die Wahlen, Viktor Orban muss seinen Posten räumen. SRF4-News-Redaktorin Katrin Hiss fasst die ersten Reaktionen darauf zusammen. · Am Samstagnachmittag ist ein Markt im Nordosten Nigerias von Luftangriffen des Militärs getroffen worden; dabei kamen bis zu 200 Menschen ums Leben, darunter mehrere Zivilistinnen. Laut Militär habe der Terroristen zum Ziel gehabt. Die freie Korrespondentin Bettina Rühl zu den Hintergründen. · Papst Leo XIV. hat klare Kritik geübt an US-Präsident Drohungen gegenüber Iran. Damit hat er viele überrascht, galt der Papst bislang doch eher als zurückhaltend. Italienkorrespondent Franco Battel erklärt, weshalb Leo XIV. auf einmal so klare Worte wählt. · Ein offenes Ohr, Empathie, Unterstützung - was erwarten Angestellte von ihren Vorgesetzten? Eine aktuelle Studie zeigt: Was von Chefinnen und Chefs erwartet wird, unterscheidet sich je nach Geschlecht der Führungsperson. Wissenschafts-Journalistin Regula Ott erklärt die Ergebnisse im Detail.

Vor dem Weissen Haus sagte Melania Trump: Sie sei nie mit Jeffrey Epstein befreundet gewesen – und auch kein Opfer des Sexualstraftäters. Der Zeitpunkt der Rede sorgt für Spekulationen: Will Melania Trump neuen Recherchen vorgreifen? SRF 4 News-Redaktorin Lea Saager mit der Medienschau. Weitere Themen: · Auto gegen Velo: In Zürich streiten Stadt und Kanton über einen 500 Meter langen Velostreifen. An dem Strassenabschnitt in der Nähe des Hauptbahnhofs zeigt sich die Gretchenfrage der Zürcher Verkehrspolitik: Ist Zürich eine Auto- oder eine Velostadt? Weder die Stadt noch die Kanton wollen klein beigeben. Das hat juristische Folgen: Wer dafür zuständig ist, klärt nun das Verwaltungsgericht. Zürich Korrespondent Dominik Steiner über die Veloweg-Posse in Zürich. · In Peru ist die politische Instabilität zum Normalzustand geworden. Nun finden in dem Land wieder Präsidentschaftswahlen statt. Richard Haep ist Landesdirektor der HIlfsorganisation Helvetas in Peru. Er erzählt, wie er die Stimmung vor der Wahl erlebt. · In der belgischen Kleinstadt Dinant müssen sich die Leute vor einem Mäusebussard in Acht nehmen: Der Greifvogel attackiert immer wieder Menschen. Die Behörden hatten den Vogel zwischenzeitlich eingefangen, inzwischen haben ihn Unbekannte wieder befreit. Jetzt wird der Bevölkerung empfohlen, im Freien einen Regenschirm mitzunehmen. Könnte es so eine Geschichte auch in der Schweiz geben? Livio Rey, Mediensprecher der Vogelwarte Sempach, klärt auf. · Eine Brücke aus dem 3D-Drucker: Was nach Science-Fiction klingt, soll in Singapur Realität werden. Die gedruckte Fussgängerbrücke soll fünf Meter breit werden, bei einer Spannweite von zehn Metern. Wie weit sind solche Druckverfahren im Bauwesen? Wir haben nachgefragt bei Dirk Proske, er unterrichtet Bauingenieurswesen an der Berner Fachhochschule.

In der Türkei hat die Polizei fast 200 Menschen festgenommen nach einem Angriff auf das israelische Konsulat in Istanbul. Die Polizei wirft den Festgenommenen Terrorismus vor. Der freie Journalist in der Türkei, Thomas Seibert erklärt. Weitere Themen: *** Das westafrikanische Land Senegal verstärkt den Druck auf homosexuelle Menschen Das Anti-LGBTQI+ - Gesetz wird verschärft. Internationale Menschenrechtsorganisationen sprechen von einem Rückschritt für grundlegende Rechte. Die freie Journalistin in Senegal, Helena Kreiensiek, sagt, was sich genau ändert. *** Die neusten Zahlen des Bundesamts für Umwelt zeigen, dass die Feinstaubbelastung in der Luft zugenommen hat im letzten Jahr. Martin Röösli ist Professor für Umweltepidemiologie am Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut und ordnet ein. *** Schafft Künstliche Intelligenz, KI schon bald die Online-Medien ab? Dieser Ansicht ist Marc Walder, CEO und Miteigentümer von Ringier. Walders Aussagen sorgen in der Schweizer Medienbranche für Aufregung. Matthias Zehnder, Verleger zu KI in Mediensystemen, ordnet ein. *** Island steht vor einem ambitionierten Forschungsprojekt. Zum ersten Mal überhaupt soll das "Herz" eines Vulkans direkt untersucht werden: die Magmakammer. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann erzählt.

Es ist das grosse Thema des heutigen Tages: Der Iran und die USA haben sich auf eine Waffenruhe geeinigt. Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn, schätzt ein, was das für den Iran heisst. Weitere Themen: *** Von Seiten Israel hiess es lange, man wolle grundsätzlich keine Verhandlungen mit dem Iran führen. Nun haben die USA, als Verbündete Israels, ein Abkommen mit dem Iran geschlossen. Wie steht man in Israel dazu? ARD-Israel-Korrespondent Julio Segador in Tel Aviv ordnet ein. *** Vor der Waffenruhe hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf den Iran nochmal erhöht. Noch bevor sein Ultimatum auslief, sind laut iranischen Berichten Eisenbahnlinien und Autobahnen angegriffen worden. Wie ist das völkerrechtlich einzuordnen? Marco Sassòli, Völkerrechtsprofessor an der Universität Genf, schätzt ein. *** Immer wieder kommt es zu tödlichen Unglücken mit überfüllten Booten auf dem Mittelmeer. Erst vergangenes Wochenende sind mutmasslich 80 Menschen auf der Flucht ums Leben gekommen. Seit Jahren versuchen Migrantinnen und Migranten über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Wie die Lage aktuell aussieht, weiss Migrationsexpertin Judith Kohlenberger.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un soll seine Tochter als Nachfolgerin aufbauen. Bisher ist wenig bekannt über die Teenagerin. SRF-Korrespondent Samuel Emch sagt, was man weiss – und welche Signale auf sie als Nachfolgerin deuten. Weitere Themen: •Die Tagebücher eines engen Vertrauten von Mao Zedong bleiben in den USA – und damit weiterhin zugänglich für die Forschung. Die Notizen enthalten auch Ausführungen zum innersten Machtzirkel der Kommunistischen Partei. Über die Bedeutung der Tagebücher sprechen wir mit der Historikerin Ariane Knüsel. •Südafrikas Metropole Kapstadt gilt als eine der gefährlichsten Städte der Welt. Jetzt will Präsident Cyril Ramaphosa die Gang-Gewalt in den Griff bekommen und stellt der Polizei in Kapstadt rund 1'000 Soldaten an die Seite. Die Journalistin Cristina Karrer darüber, was das bringen kann. •Viele nutzten die Ostertage, um nochmal auf die Piste zu gehen. Jetzt ist in einigen Skigebieten die Saison beendet. Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz, sagt, warum die Pisten nicht länger offen bleiben.

Die Klitoris ist ein zentrales Organ für die weibliche Sexualität – in der Forschung wurde sie aber jahrzehntelang vernachlässigt. Jetzt haben Forscher erstmals ihr Nervennetz vollständig modelliert. Ein möglicher Durchbruch für die Medizin, aber auch ein Hinweis auf eine erstaunliche Wissenslücke. Die weiteren Themen: · Der Iran-Krieg hat bisher 13 Länder im Nahen Osten erfasst. Seine Auswirkungen sind weit darüber hinaus bis nach Europa zu spüren. Auf Zypern etwa bleiben Touristinnen und Touristen aus, seit in den ersten Kriegstagen eine iranische Drohne einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf der Insel angegriffen hat. Die Reportage von der Mittelmeerinsel von der freien Journalistin Susanne Güsten. · Die Briefwahl ist in der Schweiz normal und unumstritten. US-Präsident Trump ist sie aber ein Dorn im Auge. Er behauptet seit Langem ohne Beweise, die Briefwahl in den USA sei betrugsanfällig. Nun hat Trump per Dekret die Regeln für die Briefwahl verschärft. Die Einordnung der USA-Expertin. · Greift China Taiwan militärisch an? Diese Drohung steht schon lange im Raum. Und tatsächlich erhöht China den Druck auf Taiwan zunehmend – zuletzt etwa mit gross angelegten Militärmanövern rund um die Insel. Sebastian Ramspeck, Internationaler Korrespondent bei SRF, über die angespannte Lage.

Ein Abriss und Ersatzneubau verursachen doppelt so viele CO₂-Emissionen wie eine Sanierung. Damit die Schweiz klimaneutral werden kann, müsste sie weniger abreissen und neu bauen. Gleichzeitig gelten Ersatzneubauten als Lösung für eine anderes Problem: den steigenden Bedarf an Wohnraum. Tobias Hilbert ist nachhaltiger Architekt und Mitgründer des Vereins Countdown 2030. Das Ziel des Vereins: Netto-Null im Schweizer Bausektor bis 2030. Den grössten Hebel sieht der Architekt darin, stärker mit dem Bestand zu arbeiten, statt abzureissen und neu zu bauen. Doch genau hier stösst Tobias Hilbert auf Hürden und Konflikte. Behördliche Bauvorgaben, wirtschaftliche Interessen und der steigende Bedarf an Wohnraum begünstigen nicht den Erhalt, sondern den Abriss und Ersatzneubau. In dieser Folge zu hören: • Tobias Hilbert, Architekt und Mitgründer Countdown 2030 • Barbara Buser, Architektin • Guillaume Habert, Professor für Nachhaltiges Bauen, ETH Zürich • Thomas Schönbächler, Geschäftsführer BVK • Klaus Bonanomi, Wirtschaftsredaktor SRF

Die Schweiz gilt weltweit als eine der stabilsten Demokratien. Und eine grosse Mehrheit schätzt diese Demokratie, wie eine neue Studie zeigt. Und doch gibt es auch die Demokratiemüden – vorab jüngere und politisch weniger aktive Menschen. Studien Co-Autor Ivo Scherrer erläutert die Erkenntnisse. Die weiteren Themen: · Im Süden des Libanons sind innerhalb von 24 Stunden drei Uno-Friedenssoldaten getötet worden, weitere Blauhelm-Soldaten wurden verletzt. Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn erklärt, was genau passiert ist. · Der Sklavenhandel sei das schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit. So steht es in einer neuen Resolution, die die Uno-Generalversammlung vergangene Woche angenommen hat. Unter anderem fordert diese, dass Kulturgüter und Kunstobjekte an Herkunftsländer zurückgegeben werden. Die Resolution ist allerdings rechtlich nicht bindend. Viola Franziska Müller, die an der Universität Wageningen in den Niederlanden zu Sklaverei forscht, zur Wirkung dieser Resolution. · Im Tessin ist es derzeit mild und trocken. Darum hat es bereits erste Waldbrände gegeben. Tessin-Korrespondent Iwan Santoro schildert die Situation im Südkanton.

Bei den Wahlen im Kanton Bern hat Grünen-Nationalrätin Aline Trede den Sprung in die Regierung geschafft. Im Interview mit SRF sagt die Politikerin, welchen Faktoren sie ihre Wahl zuschreibt. Die weiteren Themen: · Seit dem Wochenende gibt es im Iran-Krieg eine neue Kriegs-Partei: Die islamistische Huthi-Miliz aus Jemen. Am Samstag startete sie einen Angriff mit zwei Raketen auf Israel – Politologin Elham Manea von der Universität Zürich erklärt, warum die Huthis gerade jetzt eingreifen. · Lange stand Saudi-Arabien Interventionen der USA im Nahen Osten kritisch gegenüber. Nun aber drängt der Staat laut Berichten darauf, dass die USA ihren Krieg fortsetzen und die Angriffe gar noch ausweiten. Nahost-Experte Toby Matthiesenzu den Überlegungen hinter Saudi-Arabiens Position. · Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verschärft die Regeln für den Frauensport: Künftig müssen alle Athletinnen einmalig einen genetischen Geschlechtertest machen, Trans-Frauen dürfen nicht mehr in den Frauenkategorien starten. Die neuen Richtlinien sollen die Fairness im Frauensport gewährleisten – Soziologe Dennis Krämer von der Universität Münster schätzt ein, ob das gelingen kann.

Auf den zu Dänemark gehörenden Inseln wurde das Parlament neu gewählt. Dabei stand die Frage der Unabhängigkeit im Vordergrund – denn die Färöer sind geopolitisch bedeutender geworden, so wie Grönland oder Island. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann ordnet das Resultat ein. - Lüttich, London, Antwerpen: Seit Anfang März erschüttern antisemitische Attentate jüdische Gemeinden mehrerer Länder. SRF-Fachredaktor Daniel Glaus, darüber, wie das mit dem Iran-Krieg zusammenhängt. - Nach Fehlleistungen im Zusammenhang mit einem Dokumentarfilm über den Sturm auf das US-Kapitol sucht der britische Sender BBC einen Neuanfang: Der frühere Google-Manager Matt Brittin wird die Rundfunkanstalt ab Mitte Mai leiten. Journalistik-Professor Vinzenz Wyss bewertet die Wahl. - In El Salvador hat das Parlament vor vier Jahren den Ausnahmezustand verhängt. Begründet hatte das Präsident Nayib Bukele damit, dass er die Kriminalität bekämpfen wolle. Heute befindet sich das mittelamerikanische Land immer noch im Ausnahmezustand. Die Journalistin Sandra Weiss erklärt warum.

Meta und Alphabet haben einen Gerichtsprozess in den USA vorerst verloren. Die Geschworenen sind zum Schluss gekommen, dass die Techkonzerne Social-Media-User ungenügend über Suchtrisiken informiert und fahrlässig gehandelt hätten. Wirtschaftsredaktorin Isabel Pfaff mit den Einzelheiten. Weitere Themen: · Sarah Mullally ist die erste Erzbischöfin von Canterbury. Mit dem Segen des Königshauses hat das neue Oberhaupt der anglikanischen Kirchengemeinschaft ihr Amt angetreten. Religionsredaktorin Judith Wipfler, die die Amtseinsetzung mitverfolgt hat, erläutert, was ihr besonders aufgefallen ist. · In der Arktis wird aufgerüstet. Dänemark verstärkt seine Militärpräsenz in Grönland, während die Nato auf der grössten Insel der Welt übt. Nun ist bekannt geworden, dass sich auch Russland im hohen Norden stärker bewaffnet – auf der Kola-Halbinsel. Dort ist die russische Nordmeerflotte stationiert. Skandinavien-Korrespondentin Felicie Notter war kürzlich auf Reportage in der Arktis. Sie erklärt, was auf Kola gerade los ist. · Im Neuenburgersee ist wenige Meter unter der Wasseroberfläche etwas Einzigartiges entdeckt worden – eine ganze römische Warenladung mit hunderten Keramikgefässen sowie Werkzeuge und Waffen. Was den Fund so speziell macht, erklärt Marc-Antoine Kaeser, Direktor des archäologischen Museums Neuenburg.

Trotz grossen Verlusten bleibt die sozialdemokratische Partei der Regierungschefin Mette Frederiksen stärkste Kraft. Das hat auch mit der Grönland und US-Präsident Trump zu tun, sagt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann. Die weiteren Themen: · Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat in einer Rede den Status Nordkoreas als Atommacht verteidigt. Er bezeichnete das Vorgehen der USA in der Welt als «Staatsterrorismus». Welchen Zusammenhang das mit dem Iran-Krieg haben könnte, sagt Frederic Spohr von der Friedrich-Naumann-Stiftung. · Der Turnschuh-Hersteller On darf weiterhin das Schweizerkreuz auf seinen Schuhen haben. Die Firma hat sich nach einem langen Streit mit dem Institut für Geistiges Eigentum geeinigt. Der Entscheid sei nachvollziehbar, sagt Harley Krohmer, Marketing-Professor an der Universität Bern. · Als Weltneuheit hat das Cern in Genf erstmals Antimaterie mit einem Lastwagen transportiert. Damit könnte Antimaterie noch besser erforscht werden, sagt SRF-Wissenschaftsredaktor Sandro Della Torre.

Die EU und Australien rücken näher zusammen, politisch und vor allem wirtschaftlich. Unser Korrespondent Urs Wälterlin erklärt, worum es im neuen Freihandelsabkommen geht. Weitere Themen: · Eugene de Kock, berüchtigter Polizist des südafrikanischen Apartheid-Regimes, hat nach Jahrzehnten erneut vor Gericht ausgesagt. Christian Putsch, freier Journalist in Kapstadt, über die Aufarbeitung, die auch mehr als 30 Jahre nach dem Ende der Apartheid immer noch läuft. · Hat Ungarn Informationen von EU-Treffen an Russland weitergegeben? Die «Washington Post» will Beweise haben dafür. Was ist dran an den Vorwürfen? EU-Korrespondent Andreas Reich gibt uns eine Übersicht. · Der Niedergang der deutschen FDP geht ungebremst weiter, auf Bundesebene ebenso wie in den Ländern fliegt sie aus den Parlamenten. Nach dem jüngsten Debakel in Rheinland-Pfalz ist der Parteivorstand geschlossen zurückgetreten. SRF-Auslandredaktor Stefan Reinhart zeichnet nach, wie die FDP in diese Schieflage gekommen ist.

Die letzten 10 Jahre waren das heisseste Jahrzehnt seit Messbeginn, also seit über 150 Jahren. Das schreibt die Welt-Wetter-Organisation WMO in ihrem neuen Bericht. Diese Ergebnisse seien wenig überraschend, sagt Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann und ordnet ein. - Wie einig sind sich die USA und Israel beim Krieg im Nahen Osten noch? Sicherheits-Experten Roland Popp von der Militärakademie an der ETH Zürich zeigt, wo man sieht, dass die beiden Ländern immer mehr unterschiedliche Ziele verfolgen. - In Indien und weiteren grossen Ländern ist der Patentschutz für den Wirkstoff Semaglutid abgelaufen. Dieser steckt in den Abnehmspritzen Ozempic und Wegovy. Der Weg für Nachahmer-Produkte ist nun frei. Indien ist nicht nur ein wichtiger Markt für solche Medikamente, sondern auch ein bedeutender Produktionsstandort. Südasien-Korrespondentin Maren Peters erklärt die Folgen. - Einst der Platzhirsch auf dem chinesischen Automarkt, exportieren deutsche Auto-Hersteller wie VW oder Audi heutzutage immer weniger Autos nach China. China-Korrespondent Samuel Emch spricht über die neusten Trends im chinesischen Automarkt und was deutsche Autobauer tun, um die chinesische Kundschaft zurückzugewinnen.

Die Politik will beim Transitverkehr härter durchgreifen. Wer künftig mit dem Auto von einem Nachbarland durch die Schweiz hindurch fährt, soll dafür extra bezahlen. Diese Transitgebühr soll den Verkehr reduzieren. Wie sinnvoll und machbar das ist, erklärt Verkehrsplaner Luca Urbani. - Dänemark hat sich auf eine mögliche Grönland-Invasion durch die USA ganz konkret vorbereitet. Das Land besorgte Blutsäcke und grosse Mengen an Sprengstoff, um Grönland im Ernstfall zu verteidigen. Was laut Recherchen des dänischen Radios darüber hinaus noch geplant wurde, erzählt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann. - Seit 100 Tagen sind in Australien Social Media für unter 16-Jährige verboten. Doch: Noch schaffen es viele Jugendliche, Plattformen wie TikTok, Snapchat und Instagram auszutricksen. Andere finden das Verbot aber auch gut und denken mehr über ihre Bildschirmzeit nach. Eine Reportage. - Die Pollenbelastung dürfte in diesem Jahr besonders hoch sein. Das schreibt das Allergiezentrum Schweiz. Forschende konnten zudem nachweisen, dass Pollen allgemein immer aggressiver werden. Warum das so ist, erklärt Andrea Fischli von der SRF-Wissenschaftsredaktion. - In Zürich laufen aktuell die jüdischen Filmtage «Yesh!». Sie wollen die Vielfalt jüdischen Lebens zeigen – und damit das Verständnis und den Dialog fördern. Ein politisches Festival in Zeiten des Krieges in Nahost und des steigenden Antisemitismus. Direktor Michel Rappaport nimmt Stellung.

Der Krieg im Iran hat Folgen für den Ölmarkt. Die Preise sind erneut gestiegen – wegen neuer, beidseitiger Angriffe auf Öl- und Gasanlagen. Mehrere Länder versuchen, dem steigenden Ölpreis zu begegnen – wie zum Beispiel Österreich. Korrespondent Peter Balzli erklärt, was das Land vorhat. · Iranische Führung: Im Iran sind in den letzten Tagen und Wochen zahlreiche ranghohe Regime-Vertreter getötet worden. Zuletzt Geheimdienst-Chef Esmail Chatib oder Sicherheitschef Ali Laridschani. Welche unmittelbaren Auswirkungen das gezielte Töten von Führungspersonen im Iran hat, erklärt Nahost-Experte Simon Wolfgang Fuchs. · Glück: Das Glück findet man in Finnland – das zumindest könnte meinen, wenn man den neusten Weltglücksbericht konsultiert. Seit neun Jahren ist das Land in Skandinavien zuoberst auf dem Treppchen – die Schweiz ist auf Platz 10 vorgerutscht. Doch wie misst man Glück überhaupt – und was machen die Finninnen und Finnen richtig? Antworten von Glücksforscherin Judith Mangelsdorf. · Gewusst? – der Biber kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Was Expertinnen und Experten schon lange sagen, bestätigt nun auch eine Studie, an der die Universität Bern beteiligt war. Der Biber sorgt mit seinen Aufstauungen dafür, dass Kohlenstoff gespeichert wird. Wie das genau funktioniert, erklärt Hydrologin Bettina Schaefli.

Die Krise in Kuba wird von Tag zu Tag grösser, seit die USA eine Öl-Blockade verhängt haben. Anfang Woche ist im ganzen Land erneut der Strom ausgefallen. Was das im Alltag bedeutet, weiss der freie Journalist Oscar Alba, der in Havanna lebt. Weitere Themen: · Der deutsche Kanzler Friedrich Merz verschärft den Ton gegenüber den USA wegen des Kriegs gegen den Iran. Zu Beginn des Krieges stellte er sich noch an die Seite der USA. Auslandredaktor und Deutschland-Kenner Stefan Reinhart schätzt ein, ob Merz nun eine Kehrtwende vollzieht. · Der Irak ist eigentlich keine Kriegspartei im aktuellen Krieg in Nahost. Doch die US-Botschaft in der Hauptstadt Bagdad wurde angegriffen und in den vergangenen Tagen gab es auch immer wieder Attacken auf verschiedene Ziele in den kurdischen Gebieten im Nordirak. Die freie Journalistin Karin A. Wenger ist soeben zurückgekehrt von einer Reise in den Irak und erzählt, wie sich dort der Krieg bemerkbar macht. · Erst ist der Sprit teurer geworden – und jetzt bald auch der Kaffee? In Brasilien sind Kaffeeplantagen von heftigen Regenfällen und Erdrutschen getroffen worden. Brasilien ist das wichtigste Produktionsland für Kaffee. Müssen wir uns langfristig auf teureren Kaffee einstellen? Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi ordnet ein.

Pakistan hat die afghanische Hauptstadt Kabul aus der Luft angegriffen und dabei laut den Taliban ein Spital getroffen. Die Taliban sprechen von mehr als 400 Toten. Südasien-Korrespondentin Maren Peters erklärt, was momentan über den Vorfall bekannt ist. Weitere Themen: · Aus Kenia in die Ukraine: Laut dem kenianischen Geheimdienst kämpfen rund 1000 Kenianer auf russischer Seite im Ukraine-Krieg. Damit soll jetzt Schluss sein. Russland will künftig keine kenianischen Soldaten mehr einsetzen – und geht damit auf eine Forderung der kenianischen Regierung ein. Warum, erklärt Russland-Korrespondent Calum MacKenzie. · Ein Avatar rollt eine Bowlingkugel nach vorne. Als die Kugel die Pins trifft, ein Schnitt: Man sieht ein Gebäude im Iran, das explodiert, weil es von einer Bombe getroffen worden ist. Das ist eine Szene aus einem Video, das das Weisse Haus kürzlich veröffentlicht hat. Was will die US-Regierung damit bezwecken? Die Einschätzung von Thomas Jäger, Professor für Politikwissenschaften an der Universität Köln. · Die Schweizer Botschaft im Iran ist vorübergehend geschlossen, das Personal aus dem Kriegsgebiet evakuiert. Das Aussendepartement betont währenddessen: Die Schweiz werde auch weiter ihr Schutzmachtmandat ausüben, mit dem sie seit 1980 die Interessen der USA im Iran vertritt. Was kann dieses Mandat überhaupt bringen? Das erklärt Laurent Goetschel, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Basel und Direktor der Schweizerischen Friedensstiftung.

Im Westjordanland haben israelische Einsatzkräfte auf das Auto einer Familie geschossen, die Eltern und zwei der Kinder sind tot. Auch in Gaza gab es Vorfälle. Auslandredaktorin Susanne Brunner erklärt: Solche Gewalt ist im Westjordanland und im Gazastreifen inzwischen beinahe an der Tagesordnung. Weitere Themen: · Der Bundesrat wendet im Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran das Neutralitätsrecht an. Die Grundlage dafür ist, dass er den Konflikt neuerdings als Krieg bewertet. Für diesen Schritt brauchte der Bundesrat fast zwei Wochen. Zu lang? Darüber sprechen wir mit Evelyne Schmid, Professorin für Völkerrecht an der Universität Lausanne. · In Kasachstan ändern sich die Machtstrukturen gerade grundlegend: Die Bürgerinnen und Bürger haben über eine neue Verfassung abgestimmt, weit über 80 Prozent haben sich für die Reform ausgesprochen. Offiziell soll sie das politische System modernisieren und breiter abstützen. Doch Kritikerinnen und Kritiker entgegen, sie vergrössere vor allem die Macht von Präsident Kassym-Schomart Tokajew – sogar Vergleiche zum russischen Machthaber Wladimir Putin werden gezogen. Was ist da dran? Die Einschätzung unseres Korrespondenten Calum MacKenzie. · Was für den Sport die Olympischen Spiele sind, ist für die Kunstwelt die Biennale di Venezia. Alle zwei Jahre findet die wohl wichtigste Schau für Gegenwarts-Kunst in Venedig statt. Im Mai ist es wieder soweit – und dabei ist zum ersten Mal seit vier Jahren auch Russland. Das sorgt schon Monate vor der Eröffnung für einen Eklat: Die EU und die Ukraine protestieren gegen die russische Teilnahme, die Festivaldirektion hingegen fordert eine "kulturelle Waffenruhe". Aber was für Kunst soll eigentlich im russischen Pavillon ausgestellt werden? Das erklärt die Kunsthistorikerin Sandra Frimmel.

Nach Fukushima haben viele Länder beschlossen, künftig auf AKW zu verzichten. Das hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nun als «strategischen Fehler» bezeichnet, die EU solle auf neue Atomtechnologien setzen. ETH-Professorin Annalisa Manera erklärt, was diese Mini-Kraftwerke können. - 90 Prozent weniger Gewinn bei Porsche, 50'000 Stellen weniger beim gesamten VW-Konzern, auch Mercedes baut ab. Derzeit liefern deutsche Autobaukonzernen nur Negativschlagzeilen. Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer zum Zustand der Auto-Industrie in Deutschland. - Der Onlinehandel in der Schweiz wächst und wächst. Der Umsatz liegt bei 16 Milliarden Franken. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch zu den neuesten Zahlen, den Gewinnern und den beliebtesten Produkten. - Nach dem Drama in Kerzers FR vom Dienstagabend bleibt die Frage: Was steckt aus psychiatrischer Sicht dahinter, wenn sich jemand mit Benzin übergiesst und in einem Bus selbst verbrennt? Der forensische Psychiater Josef Sachs ordnet die Tat ein. - Es sind die wohl ältesten Schriftspuren der Welt: Entdeckt wurden sie auf rund 40'000 Jahre alten Figuren und Werkzeugen, die man in Süddeutschland gefunden hat. Was die Punkte, Linien und Kreuze bedeuten, hat der Wissenschafter Christian Benz, Wissenschaftsredaktorin Barbara Reye erklärt.

Der Krieg im Nahen Osten spielt sich auch im Libanon ab. Israel hat auch heute Angriffe auf die mit Iran verbündete Hisbollah-Miliz geflogen. Wie ist die Situation vor Ort? Die freischaffende Journalistin Meret Michel in Beirut erzählt. Weitere Themen: · Der Iran-Krieg treibt den Ölpreis in die Höhe. Nun gibt es Berichte darüber, dass der Iran versuche, die wichtige Strasse von Hormus zu verminen. Die USA drohen bereits mit Vergeltung. Johannes Peters, Abteilungsleiter Maritime Strategie und Sicherheit am Institut für Sicherheitspolitik in Kiel, ordnet ein. · China plant ein neues Gesetz zur Förderung der «ethnischen Einheit und des Fortschritts». Offiziell soll es den Zusammenhalt der 56 ethnischen Gruppen stärken. Doch Kritiker warnen, dass das die kulturelle Autonomie von Minderheiten wie den Uiguren oder den Tibeterinnen weiter einschränke. Darüber sprechen wir mit Kristin Shi-Kupfer, Professorin für Sinologie an der Universität Trier. · Der Busbrand in Kerzers hat die Schweiz erschüttert. Sechs Menschen starben am Dienstagabend, nachdem sich ein offenbar psychisch verwirrter Mann im Bus angezündet hat. Die Tat lässt viele ratlos zurück. Und man kann sich fragen: Gibt es Ereignisse im Leben, die wir schlicht nicht verhindern können? Der Philosoph Wilhelm Schmid spricht über die Grenzen menschlicher Kontrolle.

In Österreich haben Ermittler ein riesiges Schleppernetzwerk zerschlagen. Dieses habe mehr als 100'000 Menschen illegal nach Mitteleuropa gebracht, teilte die österreichische Polizei mit. Österreich- und Balkan-Korrespondent Peter Balzli ordnet ein. Weitere Themen in dieser Sendung: · Vor 15 Jahren ereignete sich in Japan die verheerende AKW-Katastrophe von Fukushima. Besonders betroffen war die Stadt Futaba, nur vier Kilometer vom AKW entfernt. Heute leben rund 200 Menschen in der Stadt, der freie Journalist Martin Fritz hat sie besucht. · Der Irankrieg dominiert aktuell die Schlagzeilen. Gleichzeitig gehen andere Konflikte auf der Welt unvermindert weiter. So zum Beispiel die Gewalt-Eskalation zwischen Pakistan und Afghanistan. Südasien-Korrespondentin Maren Peters darüber, wie sich dieser Konflikt entwickelt hat. · Das indische Spiti-Tal galt als die abgelegenste Region der Welt. Doch seit etwa zwei Jahren erlebt die Region einen regelrechten Tourismus-Boom. Die Touristinnen und Touristen bringen neue Herausforderungen mit sich, welche, das erzählt die freie Journalistin Nicole Graaf, die das Tal schon mehrmals besucht hat.

Australien gewährt fünf iranischen Fussball-Nationalspielerinnen humanitäres Asyl. Sie nahmen an den Asienmeisterschaften in Australien teil und sind nachts aus der Teamunterkunft geflohen. SRF-Korrespondent Urs Wälterlin über Australiens Position im Konflikt. Weitere Themen: · Was auf der grossen Bühne der Diplomatie vorerst gescheitert ist, praktizieren Studierende in Genf: Seite an Seite diskutieren Iranerinnen mit Kollegen aus den USA. Für sie ist klar: Die Zeit der Diplomatie wird zurückkommen, zeigt der Beitrag von Westschweiz-Korrespondent Philippe Reichen – auch wenn sich vorerst jene durchgesetzt haben, die Krieg wollen. · Die Golfstaaten galten bisher als sichere Insel in einer konfliktträchtigen Region. Sagt Sebastian Sons, Experte für die Golf-Region erklärt, wie sehr der Krieg dieses Bild der Golfstaaten zerstört. · Ein kleiner Meteorit hat in Deutschland Schäden an Häusern verursacht. Gesehen hat man den Meteoriten auch von der Schweiz aus. Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel erklärt, was da genau passiert ist.