Täglich erzählen NZZ-Korrespondentinnen und Redaktoren, was sie bewegt: rund zehnminütige Geschichten aus der ganzen Welt inklusive fundierter Analyse aus dem Hause NZZ, gehostet von Nadine Landert und David Vogel. Das ist «NZZ Akzent» – täglich ein Stück Welt. Hörerinnen und Hörer von «NZZ Akzent» lesen die NZZ online oder in gedruckter Form drei Monate lang zum Preis von einem Monat. Zum Angebot: probeabo.nzz.ch/akzent

Zohran Mamdani ist Anfang Januar als sozialistischer Shooting-Star ins New Yorker Rathaus eingezogen, mit dem Versprechen, die Mieten und Lebenshaltungskosten in der Stadt wieder erschwinglich zu machen. Nach seinen ersten rund 100 Tagen im Amt schauen wie, wie die New Yorker ihn nun wahrnehmen und was er in seinen ersten Monaten getan hat. Von der symbolträchtigen Reparatur des 100.000. Schlaglochs – von ihm selbst als Pothole Politics bezeichnet – bis hin zu den harten politischen Realitäten im Kampf um Mietpreisbremsen und kostenlose Kinderbetreuung. US-Korrespondent Andreas Scheiner berichtet von seinen Eindrücken vor Ort Gast: Andreas Scheiner, USA-Korrespondent der NZZ Host: Simon Schaffer Andreas' Reportage aus New York gibt's [bei der NZZ zum Nachlesen](https://www.nzz.ch/international/hundert-tage-mamdani-ist-new-york-schon-ein-sozialistisches-paradies-ld.1932168). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)


J.D. Vance war einer der wenigen in Donald Trumps Umfeld, die sich klar gegen einen Krieg mit Iran ausgesprochen haben. Nun steht ausgerechnet der US-Vizepräsident im Zentrum der diplomatischen Bemühungen, diesen Konflikt zu entschärfen. Für Vance ist das eine politische Zwickmühle und es hat Folgen für seine politische Zukunft und eine mögliche Präsidentschaftskandidatur 2028. Gast: Christian Weisflog, USA-Korrespondent Host: Nadine Landert Redaktion: Alice Grosjean Die Analyse von Christian findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/der-ultimative-test-vance-soll-fuer-trump-einen-ausweg-aus-dem-iran-krieg-finden-ld.1933022). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

In Guadalajara im Bundesstaat Jalisco suchen Angehörige mit Schaufeln, Eisenstangen und unerschütterlicher Hoffnung nach ihren verschwundenen Familienmitgliedern. Rund 160'000 Menschen gelten in Mexiko offiziell als vermisst – besonders betroffen ist der Gliedstaat Jalisco, ein Zentrum der Gewalt durch Drogenkartelle. Weil staatliche Behörden oft nicht ausreichend ermitteln, organisieren sich Familien in Suchkollektiven und gehen selbst auf Spurensuche. Der Lateinamerika-Korrespondent Thomas Milz begleitet die Gruppe Guerreros Buscadores de Jalisco und trifft Maria Guadalupe, die fünf ihrer neun Kinder vermisst. Ihre Geschichte zeigt, wie falsche Jobangebote, Zwangsrekrutierung und organisierte Kriminalität das Leben vieler Familien zerstören. Gleichzeitig wirft die Episode Fragen nach staatlicher Verantwortung, internationalem Druck und der Rolle der Öffentlichkeit auf – besonders im Kontext der bevorstehenden Fussball-WM. Heutiger Gast: Thomas Milz, Lateinamerika-Korrespondent Host: David Vogel Redaktion: Alice Grosjean Die Reportage von Thomas könnt ihr auch [in der NZZ lesen](https://www.nzz.ch/international/jalisco-ist-ein-massengrab-in-dem-mexikanischen-gliedstaat-hat-das-organisierte-verbrechen-tausende-von-leichen-verscharrt-ld.1929123), inklusive vieler Bilder der Aktivistinnen in Mexiko. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Die neuen Herrscher stehen vor einer gigantischen Aufgabe, einen neuen Staat zu bauen. Und die Ausgangslage könnte kaum schlechter sein: Syrien ist zerbombt, fragmentiert, traumatisiert. Scheitern die Herrscher, droht ein neuer Krieg. Die NZZ-Reporterin Karin A. Wenger ist nach Syrien gereist, um herauszufinden, wie die Menschen in Syrien einen Staat von Grund auf aufbauen. Die Theorie der Staatsbildung prall in Syrien gerade auf die Realität, so Wenger. Gast: Karin A. Wenger, Reporterin Host: Nadine Landert Redaktion: Simon Schaffer Hier geht's zum aktuellen [Folio] (https://www.nzz.ch/folio/ausgabe-maerz-2026): Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).

Ungarn erlebt einen politischen Umbruch: Viktor Orban ist abgewählt, Peter Magyar übernimmt nach einem historischen Wahlsieg die Regierung. Doch die Herkulesaufgabe beginnt erst, denn das System Orban ist in sämtlichen ungarischen Institutionen und der Wirtschaft tief verankert. Entscheidend wird sein, ob Magyar nach dem Wahlsieg auch das Orban-System zurückbauen kann. Gast: Meret Baumann, Osteuropa-Korrespondentin Host: Nadine Landert Hier findet ihr weitere Informationen zur Wahl nMagyars https://www.nzz.ch/international/ungarn-peter-magyar-vom-gefolgsmann-zum-bezwinger-viktor-orbans-ld.1933397). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. https://abo.nzz.ch/25077808-2/

Ein junger Iraner, nennen wir ihn Moji, möchte eigentlich nur ein normales Leben führen: Er hat einen Job, liebt die Kunst und lädt über Couchsurfing Reisende aus aller Welt zu sich nach Hause ein. Doch in einem Land, das von den Revolutionswächtern kontrolliert wird, ist diese Offenheit lebensgefährlich. Was mit einer Strafe von 80 Peitschenhieben für den Besitz von Alkohol beginnt, entwickelt sich zu einem jahrelangen Albtraum aus digitaler Überwachung, psychischer Folter und Verfolgung. Samuel Meier berichtet in dieser Folge von NZZ Akzent, wie das iranische Regime modernste Technologie nutzt, um seine Bürger bis in das Privateste hinein zu kontrollieren. Wir erfahren, wie Moji in eine Falle auf Couchsurfing tappte, wie sein Handy getrackt wurde und warum er schließlich in einem fensterlosen Kellerverlies um sein Leben fürchtete. Gast: Samuel Meier, NZZ-Redaktor Host: Sarah Ziegler Mojis Illustrationen findest du in [Samuels Artikel bei der NZZ](https://www.nzz.ch/wissenschaft/moji-aus-iran-mag-kunst-partys-und-couchsurfing-dann-beginnt-die-ueberwachung-sie-fuehrt-in-den-folterkeller-der-revolutionswaechter-ld.1928119). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.

Die Menschen im Sudan durchleben seit Langem die größte humanitäre Katastrophe der Welt. Doch Berichte aus dem Inneren des Landes sind selten. NZZ-Afrika-Korrespondent Samuel Misteli ist es gelungen, über den Südsudan in die Nuba-Berge vorzudringen. Dort trifft er auf eine Bevölkerung, die sich vor ständigen Drohnenangriffen schützt, und spricht mit Menschen, deren Leben durch körperliche und sexuelle Gewalt zerstört wurden. Er lernt aber auch die andere Seite kennen und begegnet jungen Kämpfern der berüchtigten RSF-Miliz, denen schwerste Kriegsverbrechen und Völkermord vorgeworfen werden. In dieser Samstagsfolge von _sprechen wir über einen Krieg, der trotz Millionen hungernder Kinder weitgehend im Schatten der Weltöffentlichkeit stattfindet. Gast: Samuel Misteli, NZZ-Korrespondent für Afrika Host: Simon Schaffer Mehr über Samuel und eine Übersicht seiner Texte findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/samuel-misteli-ld.1499022). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.

Monatelang ist Estela Lolon mit ihren drei Kindern auf sich allein gestellt, während ihr Mann als Tellerwäscher auf einem Kreuzfahrtschiff arbeitet. Im Podcast erzählt Andreas Babst wie Estela als philippinische Seemannsfrau Alltag, Kinderbetreuung, Nachtschichten und Fernbeziehung gleichzeitig bewältigt. Im Mittelpunkt stehen Einsamkeit, finanzielle Hoffnungen, Misstrauen, digitale Nähe per Kamera und die emotionale Belastung, wenn Partner über Monate getrennt leben. Gast: Andreas Babst, Südostasien-Korrespondent Host: Nadine Landert Produktion: Antonia Moser Den Artikel findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/philippinen-die-maenner-fahren-zur-see-die-frauen-organisieren-sich-online-ld.1927801). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. https://abo.nzz.ch/25077808-2/

Nachdem US-Präsident Trump via Truth Social mit der Vernichtung der iranischen Zivilisation gedroht hatte, überraschte er kurz vor Ablauf der Frist mit einer zweiwöchigen Waffenruhe. Während sich sowohl Washington als auch Teheran bereits als glorreiche Sieger feiern, bleibt die Lage in der Region extrem fragil. NZZ-Korrespondent Daniel Böhm berichtet aus Beirut über eine Region im Schockzustand, in der trotz offizieller Feuerpause weiterhin Raketen einschlagen – insbesondere im Libanon, der von der aktuellen Vereinbarung kaum profitiert. In dieser Folge von NZZ Akzent analysieren wir, wie fest das iranische Regime nach den Bombenkampagnen noch im Sattel sitzt und welche Rolle die strategisch wichtige Strasse von Hormuz bei Trumps plötzlichem Kurswechsel spielte. Wir blicken auf die wirtschaftlichen Trümmer im Iran, die machtlose Position der Golfstaaten und die Frage, ob Donald Trump tatsächlich über eine langfristige Strategie verfügt oder die Weltwirtschaft nur vorübergehend vor dem Kollaps bewahrt hat. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent Host: Sarah Ziegler Redaktion: Simon Schaffer Produktion: Alice Grosjean Daniels Analyse in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/der-nahe-osten-nach-dem-waffenstillstand-isolierte-iraner-geschockte-araber-und-die-grenzen-amerikanischer-macht-ld.1932797). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Ein junger Kenianer reist für einen vermeintlichen Job nach Russland – und landet im Krieg gegen die Ukraine. Tony wird nach seiner Ankunft gezwungen, einen Militärvertrag zu unterschreiben und an die Front geschickt. Afrika-Korrespondent Samuel Misteli erzählt, wie solche Rekrutierungen ablaufen – und wie Tony nur knapp überlebt. «Oft schickt Russland sie als Kanonenfutter», sagt er. Heute ist Tony zurück in Kenia, immer noch verletzt und verschuldet. Heutiger Gast: Samuel Misteli Moderation: Dominik Schottner Redaktion: David Vogel Samuels Porträt zum Lesen findet [hier](https://www.nzz.ch/international/afrikanische-soldaten-im-ukraine-krieg-tonys-flucht-aus-der-unterwelt-ld.1926161) auf der Seite der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Digitale Gewalt gegen Frauen nimmt massiv zu und erreicht durch Fake-Profile und Deepfakes eine neue Dimension. Am Beispiel einer betroffenen Frau wird deutlich, wie verheerend solche Angriffe für die Opfer sein können. Die Betroffene litt unter Angstzuständen und Panikattacken. Besonders erschreckend ist, dass die Täter häufig aus dem nahen Umfeld stammen und das Internet als Werkzeug zur Erniedrigung nutzen. Ein wegweisendes Urteil des Bundesgerichts gibt zwar Hoffnung auf Gerechtigkeit, doch die Gesetzgebung hinkt der technologischen Entwicklung bei Deepfakes und KI-Pornografie noch immer hinterher. Gast: Patrizia Messmer, Redaktorin NZZ am Sonntag Host: Antonia Moser [Hier ](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag/report-und-debatte/wie-digitale-gewalt-frauen-in-der-schweiz-trifft-ld.1931127)findest du du Patrizias ganze Recherche. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Drei Monate nach der Entmachtung von Nicolás Maduro durch die USA zeigt sich Venezuela verändert: Der Alltag in Caracas wirkt normaler, sicherer und überraschend entspannt. Menschen kehren in Cafés und Parks zurück, Versorgungsengpässe lösen sich langsam auf. Gleichzeitig bleibt politische Unsicherheit bestehen, da Teile des alten Regimes weiterhin Einfluss haben. Im Gespräch analysiert Südamerika-Korrespondent Alexander Busch die Lage vor Ort. Heutiger Gast: Alexander Busch, Korrespondent Lateinamerika Host: Alice Grosjean Alexanders Text [bei NZZ Pro lesen](https://www.nzz.ch/wirtschaft/nach-dem-sturz-von-maduro-kommt-in-venezuela-die-hoffnung-auf-einen-neustart-auf-ueber-seinen-erfolg-entscheiden-auch-die-usa-ld.1929302). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Die Lage in Asien ist dramatisch. Fast das gesamte Erdöl für Länder wie Thailand, Südkorea oder die Philippinen stammt aus den Golfstaaten. Dass Iran noch immer die Strasse von Hormuz blockiert, sorgt weltweit für einen massiven Preisschock beim Erdöl und Treibstoffen. Doch in Asien beeinflussen diese Kosten den Alltag der Menschen viel stärker als in westlichen Ländern. In dieser Folge von NZZ Akzent beleuchten wir, welche Folgen die Treibstoffpresie für die Menschen in Südostasien hat. Von Taxifahrern in Manila, die sich das Tanken nicht mehr leisten können, bis hin zu thailändischen Bauern, die um ihren Diesel bangen: Die Energiekrise trifft die Bevölkerung hart und entwickelt eine enorme politische Sprengkraft. Wir diskutieren die unterschiedlichen Strategien der Regierungen. Während die Philippinen den Energienotstand ausrufen und auf Ausnahmeregelungen für russisches Öl hoffen, setzt China auf staatliche Subventionen und strategische Reserven. Japan und Thailand setzen dagegen auf Diplomatie. Heutiger Gast: Katrin Büchenbacher, NZZ-Redaktorin für China und Südostasien Host: Alice Grosjean Redaktion: Dominik Schottner Hintergrundartikel in der NZZ: - [Hier schreibt Katrin](https://www.nzz.ch/international/benzinpreise-und-politik-wie-preisanstiege-regimes-stuerzen-koennen-ld.1930631) über die historische Dimension von Treibstoffpreisen. - Und[ in diesem Text](https://www.nzz.ch/international/iran-krieg-philippinen-rufen-den-notstand-aus-thailands-benzipreise-erhoeht-ld.1931110) könnt ihr die aktuelle Lage über den Notstand in Thailand und der gesamten Region nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Ein russischer Geheimdienst-Offizier wird in Kolumbien festgenommen. Er soll Mordaufträge gegen tschetschenische Oppositionelle in Europa koordiniert haben. Die US-Ermittler kamen ihm durch eine Kette von Fehlern auf die Spur, so hat ein angeheuerter serbischer Auftragsmörder alle geheimen Nachrichten mit Google Translate übersetzt. Das FBI konnte so die gesamte Planung der Attentate mitlesen, was schliesslich zur Verhaftung von beiden Beteiligten führte. Trotz dem dilettantischen Vorgehen dürfe man den russischen Geheimdienst nicht unterschätzen, sagt der Auslandredaktor Andreas Rüesch im Podcast. Denn längst nicht alle Aktionen könnten so einfach aufgedeckt werden. Gast: Andreas Rüesch, Auslandredaktor Host: Antonia Moser Redaktion: Dominik Schottner Im [Artikel ](https://www.nzz.ch/international/bei-google-kann-das-fbi-mitlesen-das-ist-russlands-geheimdienst-zum-verhaengnis-geworden-ld.1929361)dazu sieht man sogar ein Bild des gefälschten Passes, der im Fall eine wichtige Rolle spielte. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Der Angriff iranischer Drohnen auf Dubai erschüttert das Fundament von Dubai. Lange galt die Metropole als sicherer Hafen in einer turbulenten Region, doch der Iran-Krieg erschüttert dieses Bild. Und damit gerät das gesamte Geschäftsmodell aus Luxustourismus und Steuerfreiheit unter Druck. Die Folgen des Angriffs sind bereits spürbar: Reiche Expats verlassen das Land, der Immobilienmarkt bricht ein und der wichtige Flugverkehr über das Drehkreuz Emirates kommt zum Stillstand. Die Herrscherfamilie setzt alles daran, den Zustand von dem Krieg schnell wieder herzustellen. Wohl auch mit viel Geld. Gast: Moritz Kaufmann, Wirtschaftsredaktor Host: Antonia Moser Redaktion: David Vogel Die Recherche von Moritz, wo auch ein Schweizer Unternehmer in Dubai zu Wort kommt, kannst du in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/good-bye-dubai-auf-sand-gebaut-ld.1927481)nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Frankreich steht ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen politisch unter Spannung. Die Kommunalwahlen zeigen eine zunehmende Polarisierung: Während die gemäßigte Linke große Städte wie Paris und Marseille behauptet, gewinnt das rechtspopulistische Rassemblement National (RN) vor allem auf dem Land an Zustimmung. Gleichzeitig verliert das politische Zentrum rund um Präsident Emmanuel Macron deutlich an Einfluss. In dieser Episode erzählt unser Frankreich-Korrespondent Daniel Steinvorth von seinen Beobachtungen in Marseille und Paris. Sie gibt Einblicke in gesellschaftliche Spannungen und politische Dynamiken, die für die kommenden Wahlen entscheidend sein könnten. Heutiger Gast: Daniel Steinvorth, Frankreich-Korrespondent Host: Simon Schaffer Texte von Daniel Steinvorth lesen? [Hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/daniel-steinvorth-ld.665519). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Multiklub-Netzwerke verändern den internationalen Fussball grundlegend. Immer mehr Vereine gehören globalen Investorenstrukturen, die mehrere Klubs gleichzeitig kontrollieren. Am Beispiel von Crystal Palace und Olympique Lyon zeigt diese Episode, wie solche Netzwerke sportliche Wettbewerbe beeinflussen können – bis hin zum Ausschluss eines qualifizierten Teams aus der Europa League. Die Investoren erhoffen sich Vorteile durch gemeinsame Scouting-, Transfer- und Entwicklungsstrukturen erhalten. Gleichzeitig wird diskutiert, welche Risiken für Fairness, Wettbewerb und Identität der Vereine entstehen. Besonders Fans kritisieren zunehmende Abhängigkeiten, mögliche Marktverzerrungen und den Verlust traditioneller Klubstrukturen. Und die UEFA steht da in der Mitte, zwischen Investoren und Fans. Heutiger Gast: Benedikt Koller, Sportredaktor NZZ Host: Antonia Moser Den ganzen Artikel kannst du in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/sport/fussball/multiklub-netzwerke-stellen-den-fussball-vor-ernsthafte-probleme-sie-bedrohen-den-fairen-wettbewerb-ld.1922756)nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Der Konflikt zwischen den USA und Iran spitzt sich zu: Donald Trump setzte ein 48-Stunden-Ultimatum, drohte mit Angriffen auf kritische Infrastruktur und ruderte kurz darauf zurück. Was steckt hinter dieser Kehrtwende? In dieser Episode analysiert der Auslandredaktor Andreas Rüesch die Hintergründe der Eskalation rund um die Strasse von Hormuz und er nennt die strategischen Optionen beider Seiten. Heutiger Gast: Andreas Rüesch, Auslandredaktor Host: Simon Schaffer Die [neusten Texte zum Iran-Krieg](https://www.nzz.ch/international/iran-krieg) findet ihr hier bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Der Krieg an der Grenze zwischen Israel und der Hizbullah trifft im Südlibanon vor allem die, die ihn nie gewählt haben: Zivilistinnen und Zivilisten. NZZ Libanon-Korrespondent Rewert Hoffer ist in den Süden Libanons gereist, an den Rand der sogenannte Todeszone. In unmittelbarer Nähe bekämpfen sich israelische Streitkräfte und die Hizbullah-Miliz, mit Bombardierungen und Bodenkämpfen. Doch viele Menschen wollen ihre Heimat trotz der Gefahr nicht verlassen. Gast: Rewert Hoffer, Libanon-Korrespondent Host: Nadine Landert Redaktion: David Vogel Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus.(https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Hier findet ihr Rewerts Artikel https://www.nzz.ch/international/israel-kaempft-in-suedlibanon-warum-bleiben-die-menschen-trotzdem-ld.1930231

In knapp drei Wochen finden in Ungarn Parlamentswahlen statt. Es ist eine richtungsweisende Wahl, die ganz Europa beeinflussen könnte. Viktor Orban, der seit 16 Jahren amtierende Ministerpräsident und dienstälteste Regierungschef der EU, sieht sich mit Peter Magyar seinem bisher gefährlichsten Herausforderer gegenüber. Während Orban auf eine Angstkampagne setzt und vor einer Verwicklung in den Ukraine-Krieg warnt, verspricht Magyar ein Ende der Vetternwirtschaft, mehr Transparenz und eine unabhängige Justiz. Die Stimmung im Land ist aufgeheizt: Ein emotionaler Streit um unterbrochene Öllieferungen durch die Ukraine und gegenseitige Drohungen zwischen Budapest und Kiew prägen die Schlagzeilen. Zudem stehen Vorwürfe im Raum, dass Russland mit einer gezielten Kampagne und KI-generierten Videos aktiv versucht, die Wahl zugunsten Orbans zu beeinflussen. Unsere Korrespondentin Meret Baumann analysiert den bisherigen Wahlkampf und gibt ihre Einschätzung zu den Chancen des Aussenseiters Magyar ab. Denn dieser sieht sich auch mit der strukturellen Übermacht des Fidesz-Systems konfrontiert. Heutiger Gast: Meret Baumann, Korrespondentin für Ungarn Host: Alice Grosjean Redaktion: Dominik Schottner Merets Analyse zum ungarischen Wahlkampf könnt ich auch [in der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/international/ungarn-vor-der-wahl-orban-beschuldigt-die-ukraine-der-sabotage-ld.1926612). [In diesem Artikel ](https://www.nzz.ch/international/ungarn-russische-agenten-sollen-orban-im-wahlkampf-unterstuetzen-ld.1929030)gibt's noch mehr Infos zur mutmasslichen russischen Einflussnahme. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Diese Episode begleitet Iranerinnen und Iraner an einer Busstation in Istanbul, die trotz Bombardierungen die Heimreise antreten. Korrespondentin Nicole Anliker spricht mit Reisenden, die zwischen Angst, Hoffnung und Pflichtgefühl stehen – und auf den Bus warten müssen. Heutiger Gast: Nicole Anliker, Korrespondentin für die Türkei und Südosteuropa Host: Simon Schaffer Nicole Anlikers ganzer Text,[ hier bei der NZZ lesen](https://www.nzz.ch/international/von-istanbul-nach-teheran-iraner-reisen-mit-dem-bus-ins-kriegsgebiet-ld.1928573). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

NZZ-Korrespondent Volker Pabst fährt gemeinsam mit Fotograf Dominik Nahr von Dnipro in der Ukraine Richtung Westen und spricht unterwegs mit Mitreisenden, Eisenbahnern und Familien. In den engen Abteilen entstehen Gespräche über Alltag, Angst und Hoffnung in einem Land immer noch mitten im Krieg. Die Episode zeigt, warum die Eisenbahn heute mehr ist als nur ein Verkehrsmittel: Ohne Flugverkehr ist sie zur wichtigsten Verbindung im Land geworden und zu einem Symbol für Durchhaltewillen und Zusammenhalt der Ukraine. Gast: Volker Pabst, Korrespondent Host: Simon Schaffer Die neusten Texte von Volker gibt es [zu lesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/volker-pabst-ld.154617). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

In dieser Folge von NZZ Akzent reisen wir in den kargen Süden Armeniens, genauer gesagt nach Meghri . Dort treffen wir den Kaki-Händler Harut Chatschatarjan, dessen Geschäft schwer unter der Geopolitik und dem Krieg in der Ukraine leidet. Seine Hoffnung ruht auf einem ambitionierten Projekt: der sogenannten Trump-Route. Diese rund 43 Kilometer lange Verkehrsverbindung soll aserbaidschanisches Territorium verknüpfen und gleichzeitig die Grenzen für den regionalen Handel öffnen. Doch während die Händler auf neue Exportwege hoffen, wächst bei anderen die Angst. Wir hören die Geschichte von Gajane Awanesjan, die aus ihrer Heimat Karabach fliehen musste, nachdem Aserbaidschan das Gebiet innerhalb weniger Stunden eroberte. Für sie ist es unvorstellbar, die Strasse mit denjenigen zu teilen, die ihr alles genommen haben. Auslandredaktorin Jana Kehl berichtet von ihren Eindrücken vor Ort und ordnet ein, ob dieses Verkehrsprojekt einen Frieden in die Region bringen kann. Heutiger Gast: Jana Kehl, Auslandredaktorin Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Weitere Artikel und Hintergrundinfos zu Armenien findet ihr auch bei der NZZ: https://www.nzz.ch/themen/armenien Zum Probe-Abo für 3 Monate NZZ [geht's hier entlang](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).

Israel und die USA stehen im Krieg gegen den Iran so eng zusammen wie nie zuvor. In dieser Folge geht es um die historische militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten, die gemeinsame Kriegsführung und die Frage, warum die Allianz trotz demonstrativer Nähe von Donald Trump und Benjamin Netanyahu unter Druck gerät. Heutiger Gast: Johannes C. Bockenheimer, Israel-Korrespondent Host: Nadine Landert Redaktion: Marlen Oehler Infos zu den laufenden Entwicklungen rund um den Iran-Krieg findet ihr hier: https://www.nzz.ch/international/israel-startet-angriff-gegen-iran-die-neuesten-entwicklungen-ld.1920292 Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus: https://abo.nzz.ch/25077808-2/

Er ist die Hoffnung der Gen Z: Der Rapper Balendra Shah, alias Balen, hat die Parlamentswahlen in Nepal haushoch gewonnen. Damit ist ihm das Amt des Ministerpräsidenten auf sicher. Trotzdem gibt es Zweil daran, ob der 35-Jährige tatsächlich dafür bereit ist. Unser Korrespondent Ulrich von Schwerin berichtet regelmässig über Nepal. In dieser Folge erzählt er, womit Balen bekannt wurde, für welche Werte er einsteht und wie es dazu kommen konnte, dass dieser bald das Staatsoberhaupt von Nepal ist. Im Moment sei der Rapper vor allem eines, sagt von Schwerin: "Eine riesige Projektionsfläche für die Hoffnung einer ganzen Generation." Er stehe für Coolness und für Jugend. Und damit hebe er sich klar ab von anderen Politikern im Land. Heutiger Gast: Ulrich von Schwerin, Südasien-Korrespondent Host: Alice Grosjean Redaktion: Marlen Oehler Den Artikel von Ulrich in der NZZ findet ihr [hier zum Nachlesen](https://www.nzz.ch/international/balendra-shah-der-rapper-der-nepals-jugend-begeistert-ld.1928503). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Während der Asien-Meisterschaft in Australien wird das iranische Frauen-Nationalteam plötzlich zum politischen Symbol. Einige Spielerinnen verweigern vor einem Spiel das Mitsingen der iranischen Hymne – ein stiller Protest, der weltweit Schlagzeilen macht. Kurz darauf bietet ihnen die australische Regierung humanitäre Visa an. Einige nehmen den Schutz an, andere reisen, womöglich unter Druck, mit dem Team weiter und zurück in den Iran. Diese Episode von «NZZ Akzent» zeichnet nach, wie eng insbesondere der Fussball im Iran mit dem Regime verbunden ist und welche Konsequenzen selbst kleine, kritische Gesten haben können. Heutiger Gast: Ronny Blaschke, Sportjournalist Host: Dominik Schottner Redaktion: Marlen Oehler Den Artikel von Ronny über die Verbindung von Sport und Politik im Iran findet ihr [hier auf nzz.ch](https://www.nzz.ch/sport/fussball/iranische-fussballer-beschimpfen-das-regime-im-internet-und-verzichten-auf-das-singen-der-nationalhymne-trotz-gefahr-fuer-sich-und-ihre-familie-ld.1927461). Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.

Staatsangestellte werden immer häufiger Opfer von Gewalt und Hass. Amtstierärztin Céline Bouldoires wurde etwa von hinten angegriffen und stürzte zu Boden, sie verlor das Bewusstsein. Beschimpfungen und Drohungen sind denn auch Alltag in ihrem Job. Und damit ist sie nicht alleine: Viele Beamte und Beamtinnen leiden unter dem Hass, die Anzahl der Anzeigen steigt. Dennoch machen viele ihre Arbeit weiterhin mit Überzeugung. Sie suchen Strategien, wie sie mit dieser Belastung umgehen können. Die Betreibungsbeamtin Alicia Lopez etwa setzt auf die persönliche Beziehung, auf Verständnis und Empathie. Karin Fischer, Chefin einer Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde, ging in eine «Informationsoffensive», um einem Shitstorm zu begegnen. Gast: Giorgio Scherrer, Zürich-Redaktor Host: Antonia Moser Redaktion: Marlen Oehler Die ausführlichen Porträts der drei Beamtinnen kannst du in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/folio/hass-gewalt-gegen-beamte-mehr-straftaten-drei-betroffene-erzaehlen-ld.1919814)nachlesen. Mehr aus dem NZZ Folio zum Thema «Staat» findest du [hier](https://www.nzz.ch/folio).

Rewert Hoffer ist seit 2024 NZZ-Korrespondent für den Nahen Osten, und seit letztem Dezember lebt er in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Nachdem die USA und Israel vor zwei Wochen Iran bombardiert und den geistlichen Führer Khamenei getötet hatten, trat auch die proiranische Hizbullah-Miliz in Libanon überraschend in den Krieg ein und bombardierte ihrerseits Israel. Seitdem ist auch Beirut, von wo aus Rewert arbeitet, wieder in diesen Krieg verwickelt. In dieser Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt er, wie nach dem Kriegseintritt ganze Stadtteile evakuiert wurden und wie er sich mühsam durch die chaotischen Strassen voller flüchtender Menschen bewegte. Weil er derzeit nicht ausreisen kann, besucht er Notunterkünfte und spricht mit Menschen im Land. Gast: Rewert Hoffer, Nahost-Korrespondent Host: Simon Schaffer Die Texte von Rewert Hoffer aus dem Nahen Osten findet ihr [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/rewert-hoffer-ld.1711500). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`ts drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Der israelisch-amerikanische Angriff auf Iran erschüttert den Nahen Osten und die Golfregion. Auch die Ukraine spürt die Folgen – und die dürften negativ sein. Das sagt Volker Pabst, unser Korrespondent für die Ukraine. Dabei könnte man meinen, dass der Krieg mit dem Iran den Ukrainern auch hilft. Denn im Abwehrkampf gegen iranische Drohnen sind spezialisiertes Know-how und die Erfahrung gefragt, welche sich die Ukrainer in den letzten Jahren aufgebaut haben. Präsident Wolodimir Selenski hat den Amerikanern bereits seine Hilfe angeboten. Doch langfristig könnten vor allem der gestiegene Erdölpreis und den Ukrainern schaden. Durch die Knappheit wird russisches Öl wieder attraktiver, was sich auf die russischen Kriegskassen auswirkt. Auch könnte es bei der Munition Engpässe geben: Die Präzisionsmunition für das Patriot-System ist nur in begrenzter Zahl verfügbar - und wird im Moment auch von den Amerikaner gebraucht, um iranische Angriffe auf Verbündete abzuwehren. Heutiger Gast: Volker Pabst, Ukraine-Korrespondent Host: Marlen Oehler Produktion: Alice Grosjean Volkers Analyse könnt ihr auch in der NZZ nachlesen: https://www.nzz.ch/international/iran-krieg-usa-bitten-ukraine-um-hilfe-im-kampf-gegen-drohnen-ld.1928033 Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus: https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

15 Jahre nach der Katastrophe von Fukushima zeigt sich in der japanischen Kleinstadt Futaba, nahe des Atomkraftwerks ein widersprüchliches Bild: verlassene Gebäude, gesperrte Strassenzüge und kontaminierte Erde auf der einen Seite, neue Wohnhäuser, staatliche Anreize und erste Rückkehrer auf der anderen. Auslandredaktor Marco Kaufmann ist nach Futaba gereist und hat Menschen getroffen, die sich entschieden haben, in Futaba zu leben. Wie gehen sie mit dem Risiko möglicher Strahlenbelastung und dem Stigma rund um die Reaktorkatastrophe um? Heutiger Gast: Marco Kaufmann, Auslandredaktor Host: Nadine Landert Redaktion: Marlen Oehler Den Artikel von Marco über seine Reise nach Futaba mit vielen Bildern findet ihr hier: (https://www.nzz.ch/international/zerstoert-ueberflutet-verstrahlt-jetzt-kehren-wieder-menschen-nach-futaba-zurueck-warum-ld.1924353). Wir würden gerne von dir wissen, wie du zu einem politischen Podcast rund um die Schweiz stehst. Falls du 5 Minuten Zeit hast, freuen wir uns über deine Teilnahme bei dieser Umfrage: (https://salon.nzz.ch/c/r/politikformat) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. (https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Hinter der Tötung von Ayatollah Ali Khamenei steckt jahrelange Geheimdienstarbeit. Mossad und CIA haben Informanten rekrutiert, um an Informationen zu gelangen. Weiter setzen sie auf sogenannte Sigint (Signals-Intelligence). Dafür werden Telefonate abgehört, der Internetverkehr überwacht. Auch öffentlich zugängliche Quellen werden angezapft, wie Social-Media-Videos oder Satellitenbilder. Diese riesigen Datenmengen werden dann zusammengeführt und mit Software analysiert. Daraus dann Informationen zu gewinnen und ein umfassendes Bild zu zeichnen: «Das ist die grosse Kunst der Geheimdienste», erklärt Marco Seliger im Podcast. Gast: Marco Seliger, Redaktor für Sicherheits- und Verteidigungspolitik Host: Simon Schaffer Redaktion und Produktion: Marlen Oehler und Antonia Moser Marcos Analyse findest du in der [NZZ](https://www.nzz.ch/pro/mossad-cia-und-die-toetung-von-irans-revolutionsfuehrer-ali-khamenei-ld.1927376). Und warum China dem Regime in Iran bisher so wenig geholfen hat, das besprechen wir in [NZZ Geopolitik](http://www.nzz.ch/ld.1928480). Last but not least: Wir würden gerne von dir wissen, wie du zu einem politischen Podcast rund um die Schweiz stehst. Falls du 5 Minuten Zeit hast, freuen wir uns über deine Teilnahme bei dieser [Umfrage](https://salon.nzz.ch/c/r/politikformat).

Künstliche Intelligenz wirkt im Alltag oft harmlos – etwa bei Reiseplanung oder zur Unterhaltung. Doch im Militär spielt sie längst eine zentrale Rolle. Im aktuellen Konflikt im Nahen Osten wird KI unter anderem zur Analyse von Daten und zur Identifizierung möglicher Angriffsziele eingesetzt. Eine wichtige Rolle spielte dabei bisher die KI-Firma Anthropic. Doch nun ist ein ungewöhnlicher Streit zwischen dem Unternehmen und dem US-Kriegsministerium ausgebrochen. Anthropic weigert sich, seine KI ohne Einschränkungen für militärische Zwecke freizugeben. Vor allem beim Einsatz autonomer Waffen und bei möglicher Massenüberwachung zieht das Unternehmen klare Grenzen. Das Pentagon reagierte hart und erklärte Anthropic erstmals zu einem sogenannten Lieferkettenrisiko. Die Techbranche reagiert nervös, schließlich sind viele der Firmen auf Aufträge des Staates angewiesen. Gast: NZZ-Technologiekorrespondentin Marie-Astrid Langer (San Francisco) Host: Dominik Schottner Redaktion: Sarah Ziegler Astrids Artikel rund um den Anthropic-Streit und andere Tech-Themen aus den USA findest du in der [NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/marie-astrid-langer-ld.665515). Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig. Tonmaterial: Interview Dario Amodei mit [The Economist](https://www.youtube.com/shorts/QXpG0T9xZAc) Interview Dario Amodei mit [CBS](https://www.youtube.com/watch?v=MPTNHrq_4LU) KI-Video [DDR-Mondraumbasis](https://www.instagram.com/ddr_mondbasis/)

Das Silicon Valley steht unter Strom. In dieser Samstagsfolge berichtet die NZZ-Korrespondentin Marie-Astrid Langer von der Veränderung in der Bay Area um San Francisco. KI-Rausch, politische Richtungswechsel und Startups, die so schnell verschwinden, wie sie aufgetaucht sind: In Marie-Astrids Alltag zeigt sich die Zukunft bereits heute, denn hier bezahlen Leute per Handfläche, man sieht auf der Strasse selbstfahrende Robo-Taxis und Menschen, die mit Chatbots spazieren gehen. Gleichzeitig prägen Massenentlassungen, die Hire-and-Fire-Kultur und die Fentanylkrise die Region. Gast: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin Host: Simon Schaffer Die neusten [Artikel von Marie-Astrid könnt ihr hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/marie-astrid-langer-ld.665515) lesen. Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.

In Nordkorea zeichnet sich ein ungewöhnlicher Wandel ab. Während Diktator Kim Jong Un die Fäden in der Hand hält, rücken zwei Frauen aus seinem engsten Familienkreis ins Rampenlicht: seine Schwester Kim Yo Jung und seine junge Tochter Kim Ju Ae. Auf dem jüngsten Parteitag wurde die Schwester, Kim Yo Jung, in höchste Gremien befördert. Sie gilt nun als die mächtigste Frau des Landes. Gleichzeitig inszeniert die staatliche Propaganda immer häufiger die Teenager-Tochter an der Seite des Führers – sogar im Partnerlook bei militärischen Zeremonien. Ostasien-Korrespondent Martin Kölling analysiert in dieser Folge, warum der Diktator sich bereits jetzt um seine Nachfolge kümmert. Wir werfen einen Blick auf die Gesundheit von Kim Jong Un und auf seine traumatischen Erfahrungen bei der eigenen Machtübernahme. Ausserdem besprechen wir, ob eine Frau in der patriarchalen Struktur Nordkoreas überhaupt als Herrscherin akzeptiert würde. Heutiger Gast: Martin Kölling, Ostasien-Korrespondent Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Fotos von Kim Jong Un und seiner Tochter findet ihr [in diesem NZZ-Artikel ](https://www.nzz.ch/international/nordkoreas-machthaber-zeigt-sich-mit-moeglicher-nachfolgerin-ld.1725999)von Martin Kölling. Ein Porträt über die Diktatorenschwester, Kim Yo Jong, [findet ihr hier](https://www.nzz.ch/international/die-maechtigste-frau-nordkoreas-kim-yo-jong-steigt-weiter-auf-ld.1926365).

Nach dem Tod von Ayatollah Ali Khamenei und dem Beginn militärischer Angriffe befindet sich Iran in einem emotionalen Ausnahmezustand. Während die einen in den Strassen jubeln und den Sturz des Regimes herbeisehnen, trauern andere um den verstorbenen Führer. Der Journalist Teseo La Marca konnte trotz Internetsperren mit Menschen in Iran sprechen. Viele berichten, sie würden sich weniger vor Krieg und Bomben fürchten, als vor dem islamistischen Regime. Deshalb befürworten sie den Krieg. Eine Minderheit jedoch ist bereit, für das System zu kämpfen, bis zum Tod. Trotz dieser Spaltung und der Ungewissheit zeigt sich eine neue Entschlossenheit in der Bevölkerung, die aktuelle Schwäche des Regimes als historische Chance zu nutzen. Gast: Teseo La Marca Host: Antonia Moser Redaktion: Marlen Oehler Teseos Reportage aus Iran gibts in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/usa-und-israel-greifen-iran-an-wie-die-menschen-reagieren-ld.1927125). Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.

Die Tötung des mexikanischen Drogenbosses El Mencho gilt als schwerer Schlag gegen das Jalisco-Kartell. Doch statt Entspannung droht Mexiko eine neue Welle der Gewalt. Nach der Militäraktion kam es landesweit zu Brandanschlägen, Strassensperren und Plünderungen. Lateinamerika-Korrespondent Thomas Milz ordnet ein, wie mächtig das organisierte Verbrechen in Mexiko tatsächlich ist, warum Kartell-Zerschlagungen oft interne Machtkämpfe auslösen – und weshalb dadurch sogar mehr Drogen exportiert werden könnten. Zudem geht es um die Rolle der USA, den politischen Druck durch Donald Trump und die sicherheitspolitischen Herausforderungen für Präsidentin Claudia Sheinbaum – auch mit Blick auf die bevorstehende Fussball-WM in Mexiko. Gast: Thomas Milz, Lateinamerikakorrespondent Host: Antonia Moser Thomas Milz hat ausserdem mit einem mexikanischen Sicherheitsexperten gesprochen. Das Interview findet ihr hier. Zu den Volontariatsstellen geht's hier entlang.

Im Wahlkampf positionierte sich Donald Trump als Friedensstifter. In seiner Antrittsrede versprach er, Kriege zu beenden und keine zu starten. Nun aber zieht er ohne Zustimmung des Kongresses in den Krieg gegen Iran und geht damit ein grosses Risiko ein. Warum pokert Trump so hoch? Gast: Isabelle Jacobi, USA-Redaktorin Host: Nadine Landert Alle Infos und aktuellen Entwicklungen zum Angriff auf Iran findet ihr im Live-Ticker bei der [NZZ ](https://www.nzz.ch/international/israel-startet-angriff-gegen-iran-die-neuesten-entwicklungen-ld.1920292) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).

Nach massiven Luftangriffen der USA und Israels auf iranische Ziele ist Ayatollah Ali Khamenei tot. War dies der Auftakt zum Sturz der Islamischen Republik – oder unterschätzen Beobachter die Widerstandskraft des Regimes? In dieser Episode analysiert der Nahost-Redaktor Jonas Roth die Operation „Epic Fury“, die strategischen Ziele von Washington und Jerusalem sowie die möglichen Folgen für das iranische Machtgefüge. Gast: Jonas Roth, Ausland-Redaktor Host: Simon Schaffer Alle Infos und aktuellen Entwicklungen zum Angriff auf Iran findet ihr [im Live-Ticker bei der NZZ](https://www.nzz.ch/international/israel-startet-angriff-gegen-iran-die-neuesten-entwicklungen-ld.1920292). Das passende Probe-Abo für drei Monate könnt ihr [hier lösen.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Zwei Wochen nach dem Sturz von Nicolás Maduro reist der NZZ-Korrespondent Thomas Milz an die Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela. Auf der internationalen Brücke bei Cúcuta wird er von mutmasslichen Colectivos angegriffen, sein Fotograf kurzzeitig festgesetzt. Diese Samstagsfolge beleuchtet die angespannte Sicherheitslage und die Rolle paramilitärischer Gruppen. Aber welche Interessen verfolgen die USA nach der Entführung Maduros? Gast: Thomas Milz, Korrespondent für Lateinamerika Host: Simon Schaffer Der [Artikel von Thomas, in dem noch viele weitere Venezolanerinnen und Venezolaner zu Wort kommen](https://www.nzz.ch/international/an-der-grenze-zu-kolumbien-verbreitet-das-venezolanische-regime-weiterhin-angst-und-schrecken-ld.1920674), gibts zu lesen bei der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Die Welt schaut sehr genau auf das Verbot von Social Media in Australien, das für alle Kinder unter 16 Jahren gilt. Aber taugt es als Vorbild für andere Länder? Unser Korrespondent war auf Reportage. In dieser Episode erzählt Andreas Babst, wie er am Strand nahe Bondi Beach mit Shay und seiner 13-jährigen Tochter Emily diskutiert, und später in einem Jugendtreff nachfragt, ob sie sich überhaupt an das Verbot halten. Gast: Andreas Babst, Korrespondent Host: Simon Schaffer Der [ganze Text mit noch mehr Stimmen](https://www.nzz.ch/international/australiens-social-media-verbot-funktioniert-das-ein-besuch-ld.1924620) zum australischen Verbot von Social Media gibts bei der NZZ. Am 15. April diskutieren wir bei NZZ Live in Zürich darüber, wie Smartphones und Social Media eine Generation prägen – von Lernleistung und Schlaf bis zu Angst, Konzentrationsproblemen und Sucht. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Tickets unter [nzz.ch/live](https://live.nzz.ch/de/zukunftige-veranstaltungen). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Kinder als Drogendealer – diese Methode verwenden kriminelle Gangs längst auch in Europa. Ein Fall aus dem Wallis zeigt, wie kriminelle Banden gezielt Minderjährige anwerben und erpressen. So zum Beispiel Eron: Der Teenager lebt in Siders in der Cité Aldrin – einer Hochhaussiedlung neben der Autobahn. Hier verkauft Eron Haschisch, weil er von älteren Gangmitgliedern dazu gezwungen wird. Die NZZ-Redaktoren Stefanie Pauli und Mirko Plüss haben Erons Fall aus den Gerichtsakten rekonstruiert. Er steht stellvertretend für Hunderte, vielleicht Tausende weitere Kinder, die in den Fängen krimineller Banden zu Drogendealern werden. In dieser Folge erklärt Stefanie Pauli, mit welchen Methoden die Kriminellen dabei vorgehen. Sie ordnet ein, was die Behörden schon heute tun, um international gegen diese Strukturen vorzugehen. Heutiger Gast: Stefanie Pauli, NZZ am Sonntag Host: Alice Grosjean Die Recherche [zum Nachlesen gibts auch in der NZZ](https://www.nzz.ch/schweiz/wenn-aus-kindern-dealer-werden-die-perfide-strategie-der-drogenbanden-ld.1918402). Den passenden Link zum [Probe-Abo findet ihr hier.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/

Jahrzehntelang hat Starbucks den Kaffeemarkt im Westen dominiert. Chinesische Ketten wie Cotti Coffee oder Luckin Coffee halten dagegen. Im Fall von Cotti Coffee heisst das: eine aggressive Expansionsstrategie und Kaffee zum Discounterpreis. Unser Wirtschaftskorrespondent in Deutschland hat sich in der Berliner Filiale von Cotti Coffee umgesehen. Bisher war die chinesische Kette Cotti Coffee europaweit in Spanien, Frankreich und Grossbritannien vertreten. In dieser Folge analysiert Jannik Belser die Erfolgschancen von Cotti Coffee auf dem europäischen Markt. Und er verrät, welche «Signature-Getränke» die Läden im Angebot haben, um die hiesige Kundschaft zu überzeugen. Heutiger Gast: Jannik Belser, Wirtschaftskorrespondent Host: Alice Grosjean Die Analyse von Jannik Belser könnt ihr auch [in der NZZ nachlesen](https://www.nzz.ch/wirtschaft/cotti-coffee-versus-starbucks-chinas-kaffee-expansion-kommt-nach-deutschland-ld.1924238). Zu den [Volontariatsstellen geht's hier entlang](https://unternehmen.nzz.ch/karriere/stellenangebote/).

US-Präsident Trump startete in Washington sein „Board of Peace“ und erklärt den Krieg in Gaza für „vorbei“ – übrig seien nur noch „kleine Flammen“. Nahostexperte Richard C. Schneider ordnet ein: Der Waffenstillstand hält zwar brüchig, doch von Ruhe kann keine Rede sein. Im Zentrum steht Phase 2 des Gaza-Friedensplans. Doch immer deutlicher zeigt sich, dass Trumps Friedenskonzept das Fundament fehlt. Denn die Realität widerspricht noch immer den Hoffnungen auf eine geordnete Entwaffnung der Hamas. Gast: Richard C. Schneider, Nahostexperte Host: Nadine Landert Richards Analyse gibts zu lesen bei der NZZ https://www.nzz.ch/international/im-gazastreifen-beginnt-die-phase-2-von-trumps-friedensplan-doch-wer-soll-die-hamas-entwaffnen-ld.1925492 Mehr über die Situation in Gaza lesen? Mit einem Probeabo für drei Monate besonders günstig. https://abo.nzz.ch/25085842-2/

Ein abgestürztes russisches Drohnenwrack in der Ukraine – auf dem Rücken ein weisser Kasten: ein Starlink-Terminal. Das Satelliteninternet von Elon Musk ist im Krieg zu einer Schlüsseltechnologie geworden. Es ermöglicht schnelle Datenübertragung, Live-Videobilder und die präzise Steuerung von Drohnen. Beide Seiten nutzten das System – bis vor wenigen Wochen. Dann griff Musk ein - zugunsten der Ukraine. Auslandredaktor Andreas Rüesch erklärt, wie Starlink die Kriegsführung verändert hat. Gast: Andreas Rüesch, NZZ-Auslandredaktor Host: Simon Schaffer Andreas [Berichterstattung ](https://www.nzz.ch/international/elon-musk-greift-in-den-ukraine-krieg-ein-die-blockierung-russischer-starlink-geraete-hat-weitreichende-folgen-ld.1924994)zum Ukraine-Krieg findest du in der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.

Andreas Scheiner ist seit Oktober 2025 NZZ-Korrespondent für Nordamerika und lebt in Chicago. In dieser Folge erzählt er, wie es ist, in einer politisch aufgeheizten Zeit in die USA zu ziehen – mitten in Proteste gegen die Migrationsbehörde ICE, Einsätze der Nationalgarde und einen Regierungs-Shutdown. Er berichtet von Begegnungen mit Stars aus der Serie The Bear, mit obdachlosen Bodybuilder, sowie von einer kafkaesken Erfahrung mit Homeland Security. Gast: Andreas Scheiner, Korrespondent Nordamerika Host: Simon Schaffer Die neusten Texte von Andreas Scheiner kannst du [hier bei der NZZ finden](https://www.nzz.ch/impressum/andreas-scheiner-ld.1684573). Hier ist der [Text über die erwähnte Suppenküche](https://www.nzz.ch/international/lebensmittelnot-in-den-usa-die-folgen-des-shutdowns-ld.1910457?mktcid=smch&mktcval=lnkinpost_2025-11-06) zur Zeit des Shutdowns. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

Eine Bankangestellte aus Zürich vermittelte jahrelang junge Frauen an Jeffrey Epstein. Der bezahlte ihr dafür das Studium. Die NZZ konnte die Kommunikation zwischen Alina Selnowa und Epstein rekonstruieren. Die Mail- und Chatverläufe stammen aus den neusten Akten der Epstein-Files, die das US-Justizministerium Ende Januar veröffentlichte. Alina Selnowa ist ein Pseudonym. Spätestens ab 2011 standen Selnowa und Epstein in engem Kontakt. Sie tauschen sich über Alltägliches aus, Epstein unterstützt die junge Studentin auch finanziell. Und es gibt Hinweise auf eine sexuelle Beziehung zwischen den beiden. Im Podcast erzählt der Gesellschaftsredaktor Florian Schoop, wie die Kommunikation ablief: «Die Akten zeigen ein klares Abhängigkeitsverhältnis.» Aber, die einsehbaren Infos deuteten ebenfalls stark auf das Verhalten einer Täterin hin. Heutiger Gast: Florian Schoop, Redaktor Gesellschaft Host: Alice Grosjean

Wer folgt auf den 86-jährigen Ali Khamenei? Während der iranische Revolutionsführer seine Macht seit fast 40 Jahren zementiert, rückt sein Sohn Mojtaba immer stärker in den Fokus der Spekulationen. Obwohl er offiziell kein Amt bekleidet und kaum öffentlich in Erscheinung tritt, gilt er als einer der einflussreichsten Strippenzieher im Machtzentrum von Teheran. Doch eine dynastische Nachfolge widerspricht den Grundwerten der Islamischen Revolution von 1979 und könnte den Unmut der Bevölkerung in einer ohnehin instabilen Phase weiter anheizen. In dieser Episode beleuchten wir, wie Mojtaba Khameneis Chancen stehen – und warum seine Unbekanntheit paradoxerweise ein Vorteil sein könnte. Gast: Anne Allmeling, Auslandredaktorin Host: Antonia Moser [Hier ](https://www.nzz.ch/international/mojtaba-khamenei-wird-er-irans-naechster-revolutionsfuehrer-ld.1924732)kannst du Annes Analyse nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)

In der englischen Kleinstadt Boston leben viele Menschen, die im Ausland geboren wurden. Mehr als in den meisten anderen englischen Orten. Für manche gilt die Stadt als Symbol misslungener Integration. Andere erleben sie als lebendig und wirtschaftlich funktionierend. Doch was stimmt? Grossbritannien-Korrespondent David Signer war mehrere Tage vor Ort. Er sprach mit polnischen und britischen Ladenbesitzerinnen, Arbeitsvermittlern und einem Lokalpolitiker der Partei Reform UK. Die Gespräche zeigen: Viele Vorwürfe gegen Migranten halten einer genaueren Prüfung nicht stand. Die meisten Einwanderer kommen aus Osteuropa, arbeiten in Landwirtschaft und Fabriken – Jobs, für die sich kaum Einheimische finden. Gast: David Signer, NZZ-Korrespondent für Grossbritannien und Irland Host: Sarah Ziegler Davids Reportage mit noch mehr Stimmen aus Boston kannst du bei der [NZZ ](https://www.nzz.ch/international/immigranten-in-boston-spannungen-in-einer-englischen-kleinstadt-ld.1918995)lesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.

Er ist laut, schrill und einer der grössten Influencer der Welt: IShowSpeed, 21 Jahre alt, 135 Millionen Follower auf verschiedenen Plattformen. Auf seiner Afrikareise durch 20 Länder wurde er von Menschenmengen empfangen – und von Politikern hofiert. Millionen schauten live zu, wie er traditionelle Ringer in Senegal traf, bei den Maasai die Viehzucht kennenlernte oder Berggorillas in Ruanda besuchte. Doch was bedeutet diese Reise? Afrika-Korrespondent Samuel Misteli ordnet ein, warum IShowSpeed bei jungen Menschen auf dem Kontinent einen Nerv trifft – und weshalb seine Streams auch in den USA das Afrikabild positiv verändern. Gleichzeitig bleibt Kritik: Dient der Kontinent dem Streamer und Influencer am Ende doch nur als Kulisse für Klicks? Gast: Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent der NZZ Host: Sarah Ziegler Samuels [Bericht ](https://www.nzz.ch/panorama/ishowspeeds-afrika-tour-influencer-begeistert-millionen-ld.1922640)von der Afrika-Tour Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.