Fundamental cognitive orientation of an individual or society
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“Out of the sources of Halakhah, a new world view awaits formulation”—so concludes Rabbi Joseph B. Soloveitchik's Halakhic Mind, an essay penned in 1944 but only published in 1986. It is the Rav's most philosophically dense work. As such, it is the least understood and least studied even among the Rav’s main constituency—people such as yourself who are readers of TRADITION. Many have found it to be rather opaque. This is unfortunate, given that it is the work in which he sets out his method for “doing” Jewish philosophy; the subtitle is “An essay on Jewish tradition and modern thought.” That's why it was significant that at the recent annual convention of TRADITION's publisher, the Rabbinical Council of America, Daniel Rynhold presented a session to the assembled rabbis and educators offering an overview and “primer” to Halakhic Mind. This brief introduction to the book presents its key claims with the minimum of jargon so as to allow those without any philosophical background to understand what the Rav means when speaks of epistemological pluralism and scientific method, and how these ideas build to the conclusion that “there is only a single source from which a Jewish philosophical Weltanschauung could emerge; the objective order—the Halakhah.” Watch a video of this conversation on YouTube. Professor Daniel Rynhold is Dean at the Bernard Revel Graduate School of Jewish Studies at Yeshiva University. The conversation was recorded by TorahAnytime at the RCA Convention in Suffern, NY, on May 11, 2026. The post Halakhic Mind appeared first on Tradition Online.
Buchvorstellung mit Olivier Mannoni | Bibliothek für Zeitgeschichte Zehn Jahre lang übersetzte Mannoni Hitlers „Mein Kampf“ für eine kritisch-wissenschaftliche Edition ins Französische. Das Werk, mit dem Hitler seine antisemitischen Thesen und nationalsozialistische Weltanschauung auf über 700 Seiten in eine für den Normalbürger kaum zugängliche Prosa ergoss und sie dennoch „salonfähig“ machte. Zwölf Millionen Exemplare waren bis 1945 im Umlauf. Was macht es mit einem Menschen, sich jahrelang in die Tiefen von Hitlers Sprache zu versenken? Angesichts einer politischen Realität, in der rechtspopulistische Parteien Regierungen stellen, demagogische Reden ein Revival erleben und nationalsozialistisches Vokabular in unseren Alltag zurückkehrt, warnt uns Olivier Mannoni vor der Wirkmacht sprachlich irreführender Überfrachtungen und dem damit einhergehenden suggestiven Kalkül. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_sprache_faschismus_mannoni
Frühjahr 1945. Das "Dritte Reich" bricht zusammen. Berlin liegt in Trümmern, die Fronten kollabieren und mit der Niederlage zerfällt auch die Weltanschauung der nationalsozialistischen Elite.
Sebastian Russold ist einer der Menschen, die ein System erst vollständig durchdringen, um es dann von innen zu erschüttern. Nicht aus Zerstörungslust. Nicht aus Eitelkeit. Sondern weil sie als Einzige wirklich verstehen, was auf dem Spiel steht — und deshalb als Einzige nicht schweigen können. Was ihn von den meisten seiner Kollegen unterscheidet, ist nicht der Titel — obwohl der Titel außergewöhnlich ist. Bester Jungsommelier Deutschlands 2018, Bester Sommelier Deutschlands 2021 und 2022. Zwei Generationen desselben Sieges, als hätte er beweisen wollen, dass das erste Mal kein Zufall war. Aber der Titel ist nicht der Mensch. Der Mensch ist das, was nach dem Titel kommt. Genuss, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit — das ist Sebastians eigene Formel. Es ist eine politische Aussage. Eine, die der Branche ins Gesicht sagt: Schönheit ohne Struktur ist Dekoration. Erfahrung ohne Verantwortung ist Selbstbedienung. Und wer Genuss predigt, während er seine Mitarbeiter ausbrennt, hat den Begriff nicht verdient. Diese Trias ist kein Leitbild für eine Website. Sie ist die Weltanschauung eines Mannes, der früh begriffen hat, dass der eleganteste Wein der Welt nichts legitimiert — keinen Sexismus hinter den Kulissen, keine Hierarchie, die Demütigung als Ausbildungsmethode versteht, keine Nostalgie, die sich als Qualitätsstandard verkleidet. Genuss verpflichtet. Sebastian Russold hat das verinnerlicht, während andere es noch buchstabieren. In dieser Episode tut Sebastian Russold etwas, das in seiner Branche ungefähr so üblich ist wie offene Fenster in einem Weinkeller: Er spricht. Er hätte erzählen können von den Möglichkeiten, den Reisen, allem, was dieser Titel ermöglicht hatte. Das hätte man erwarten können — Demut zeigen, Bescheidenheit, nicht kontrovers auffallen in einem konservativen System. Er verweigerte diese Erwartung. Komplett. Ohne Entschuldigungsformel. Was er stattdessen sagte — Sexismus, Rassismus und Mobbing sind in vielen Betrieben noch an der Tagesordnung — ist deshalb so bemerkenswert, weil er es nicht als Außenseiter sagte, nicht als Quereinsteiger, nicht als jemand, der das System nie wirklich bewohnt hat. Er sagte es als Bester Sommelier Deutschlands. Als jemand, dem das System gerade seinen höchsten Titel verliehen hatte. Als jemand, der — hätte er geschwiegen — ungestört von Preisverleihung zu Preisverleihung hätte gleiten können, lächelnd, geschätzt, ungefährlich. Dieser Verzicht auf Ungefährlichkeit ist das Mutigste, was ein Mensch in einem konservativen Beruf tun kann. Sebastian Russold ist kein Rebell um des Aufruhrs willen. Er ist kein Ideologe, der Wein als Vehikel für Weltanschauung missbraucht. Er ist etwas Präziseres und Schwierigeres: ein Mann, der seinen Beruf so tief liebt, dass er ihm die Wahrheit zumuten will.
In einer Welt voller Religionen, Weltanschauungen und spiritueller Angebote stellt sich eine ehrliche Frage: Warum ausgerechnet Jesus? In diesem Vortrag geht Christian Günzel genau dieser Frage nach – klar, differenziert und ohne Ausweichen. Dieser Vortrag ist auf unserer diesjährigen Begründet-Glauben-Konferenz in Heimsheim entstanden!
Und dann bist Du Gast von Julian Grampp und merkst ziemlich schnell: Das hier ist keiner von denen, die Wein erklären wie eine Bedienungsanleitung für einen Toaster. Kein „Noten von…“, kein „Anklänge von…“, kein rhetorisches Origami. Julian arbeitet eher wie ein guter Taschendieb – du merkst erst später, dass er dir etwas entwendet hat. In diesem Fall: deine alten Vorstellungen von Wein. Vielleicht sogar deine Beziehung zu dem, was Trinken eigentlich bedeuten kann. Er redet nicht viel über Technik und was genau und wie er es sagt, bleibt. Während andere Sommeliers dich überzeugen wollen – manchmal auch, um am Ende eine teurere Flasche zu verkaufen – hat Julian dieses irritierende Desinteresse daran, ob du ihm zustimmst. Und genau deshalb tust du es. Sein Zugang ist kein Trend, kein Konzept, kein modisches Naturbekenntnis. Es ist stiller Trotz. Gegen das Glatte. Gegen das Berechenbare. Gegen diesen sterilen Perfektionismus, der Wein manchmal so spannend macht wie ein Business-Meeting ohne Ausgang. Er widerspricht nicht – er ignoriert. Und genau darin liegt die Eleganz. Denn bei ihm geht es nie nur um die Flasche. Es geht um den Winzer, um die Reise, um Gefühl. Um Herz. Um Liebe. Und ja, auch um Geld – aber nie nur darum. Man könnte sagen, er ist ein Sommelier jenseits der Konvention. Oder einfach jemand, der keine Lust auf Unsinn hat. Beides stimmt. Er vertraut dem Produkt – fast schon traditionell und gerade deshalb modern. Kein Sicherheitsnetz. Wenn der Wein etwas kann, zeigt er es. Wenn nicht, dann nicht. Und genau das ist es: Julian Grampp nimmt Wein ernst, aber sich selbst nicht zu wichtig. In einer Branche, die gern aus jedem Glas eine Weltanschauung baut und daraus einen Lifestyle formt, bleibt er bei etwas Schwierigerem: Klarheit. Raum für Gespräche. Für echte Beziehungen. Für das, was wirklich passiert. Der leise Revolutionär im Glas? Ja – aber ohne Dramatik. Eher wie jemand, der längst weitergereist ist, während andere noch diskutieren. Hier öffnet dir jemand eine Tür. Und wenn Du es hörst, weißt Du, was ich meine.
Einzigartige und hoch seltene Neumond-Konstellation: An diesem Tag entfacht das Universum ein kosmisches Feuer im Widder, das wir so seit Generationen nicht mehr erlebt haben. Sechs Planeten ballen sich im 9. Haus, um deine gesamte Weltanschauung zu sprengen. Im Zentrum steht die Konjunktion von Mond und Chiron: Deine tiefste Urwunde – der Schmerz, nicht „richtig“ oder „willkommen“ zu sein – wird zum Portal deiner Heilung. Es geht nicht mehr nur um vage Träume. Während Merkur und Neptun dir die spirituelle Vision schenken, zwingt dich die harte Verbindung von Mars und Saturn, diese Kraft diszipliniert zu erden. Das Ziel? Venus im Stier am MC. Deine spirituelle Arbeit verwandelt sich in handfesten Wert, Stabilität und berufliche Souveränität. Du hörst auf, um Erlaubnis zu fragen, und beginnst, deine Wahrheit als neues Fundament deines Erfolgs zu verkörpern. Vom Schmerz zur Meisterschaft.
Fabian Kowallik begann als Ernährungsinfluencer auf Social Media. Sein Credo: Fleisch, Tierprodukte, kurzum Gottesnahrung. Und eine radikale Ablehnung von Protein-Shakes, Samenölen und industrieller Ernährung. Heute beschreibt er sich selbst anders: als Aufklärer. Mit einem abgebrochenen Medizinstudium, einem Bachelor of Science im Hintergrund und der Erfahrung, wie sein Vater durch eine falsche medizinische Behandlung früh starb, entwickelte er eine Weltanschauung, die Intuition über Studien stellt und Institutionen grundsätzlich misstraut. Auf seinen deutschen und englischen Social Media Kanälen erreicht er zusammen über 1,5 Millionen Menschen. Sein Buch „Die Ernährungslüge" wurde ein Bestseller. Sein neues Buch „Die Krankheitslüge" ist gerade erschienen. Er lebt auf Zypern.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek legt Kowallik etwas offen, das die wenigsten Influencer je zugeben: Er erklärt seine eigene Methode. Wer sagt, was viele denken aber keiner sagen darf, bekommt Liebe und Hass und Reichweite. Wir sprechen über Chemtrails und warum er daran glaubt, ohne Evidenz dafür zu haben, über seinen öffentlich ausgetragenen Konflikt mit Ernährungsinfluencer Christian Wolf, über Geschlechterrollen, Erziehung und seine These, dass Männer schuld sind, wenn Beziehungen scheitern.
Wir starten eine Serie, in der wir nicht primär Religion kritisieren, sondern unsere eigene Weltsicht entfalten. Im Mittelpunkt steht der sogenannte neue Atheismus: Anders als der klassische, der nur Nichtglauben beschreibt, verstehen wir ihn als Weltanschauung mit Bausteinen wie Säkularismus, Naturalismus und Scientismus. Diesmal widmen wir uns dem Säkularismus – der Trennung von Kirche und Staat und einer Politik ohne religiösen Einfluss. Zugleich sagen wir, wie wir unseren Atheismus persönlich verstehen. Kommentare? Hier geht's zu YouTube... Neues Buch von Jörn Dyck: Die Morde der Bibel Das Buch bietet einen fundierten und gut lesbaren Rundgang durch das Alte Testament. Jörn Dyck als Sprecher auf Deiner Veranstaltung Weitere religionskritische Quellen: Podcasts: Podcast: Ketzerpodcast Podcast: MGEN — Man glaubt es nicht Radio Athikan (Österreich) YouTube: Atheismus-TV auf YouTube Neuer Atheismus TV auf YouTube Artikel und Nachrichten: Artikel: AWQ — Answers Without Questions News in deutscher Sprache: AMB — Atheist Media Blog (Blasphemieblog) News in deutscher Sprache: HPD — Humanistischer Pressedienst Bibelwissen und Religionskritik: Bibelkritik.ch Lesenswerte Bücher: Ist der Papst ein Betrüger? Die Legende von der christlichen Moral Die Morde der Bibel Witziges: Reimbibel.de
Propaganda war für die NSDAP weit mehr als nur Wahlkampf – sie war das Fundament ihrer Machtübernahme und das Werkzeug zur totalen Kontrolle des deutschen Volkes. In dieser Folge untersuchen wir, wie Presse, Rundfunk und Film instrumentalisiert wurden, um die nationalsozialistische Weltanschauung bis in den letzten Winkel des privaten Lebens zu tragen. Wir gehen zurück zu den Ursprüngen: Bereits in „Mein Kampf“ legte Adolf Hitler seine Theorien zur Massenpsychologie dar. Dabei analysieren wir insbesondere sein sechstes Kapitel, in dem er die Kriegspropaganda des Ersten Weltkriegs seziert. Wie lernte das NS-Regime von seinen ehemaligen Feinden? Und mit welchen Techniken gelang es ihnen, ein ganzes Volk auf ihren Kurs einzuschwören? Eine Folge über die psychologischen Mechanismen der Verführung, die Instrumentalisierung von Medien und die gefährliche Perfektionierung der politischen Lüge.
Das kann globale Konflikte beenden Sadhguru erklärt, wie in einer Welt voller Konflikte und Konfrontationen der Boden eine verbindende Kraft ist. Wir haben viele Konflikte auf Grund von Hautfarbe, Religion, Nationalität, Kaste und Weltanschauung geschaffen. Aber egal, wie wir uns unterscheiden, wir kommen alle aus der Erde, leben von der Erde und wenn wir sterben, kehren wir zur Erde zurück. Die Erde ist eine verbindende Kraft und der Ursprung, aus dem wir alle kommen. -Sg Mit KI synchronisiert. #SadhguruDeutsch #Klarheitfinden #Selbstfindung #innereStärke #Erfolg ***** Sadhguru ist ein Yogi, Mystiker, Visionär, Bestsellerautor und Dichter, der zu den 50 einflussreichsten Menschen Indiens zählt. Seine absolute Klarheit der Wahrnehmung verschafft ihm einen einzigartigen Platz, nicht nur im spirituellen Bereich, sondern auch in der Wirtschaft, im Umweltschutz und auf internationaler Ebene und öffnet eine neue Tür für alles, was er berührt. ☀️Inner Engineering ist ein kraftvolles Werkzeug, das Dich befähigt, Wohlbefinden in jeden Aspekt Deines Lebens zu bringen. Entwickelt von Sadhguru, bietet dieser Kurs bewährte Methoden, um Dich in einen freudigen, entspannten und konzentrationsfähigen Menschen zu verwandeln, der mühelos mit äußeren Gegebenheiten umgehen kann. Inner Engineering Online auf Deutsch https://sadhguru.org/IE-DE
Kath-Akademie AKTUELL: Der „deutsche Wald“ als Denkmuster und WeltanschauungDr. Johannes Zechner (Hördauer ca. 41 Min.)Bei der Tagung Waldperspektiven nahm Johannes Zechner u.a. Joseph von Eichendorff und die Brüder Grimm in den Blick. Neben den textlichen Anpassungen von Wilhelm Grimm untersuchte er Begrifflichkeiten wie „Waldeinsamkeit“ und „Waldsterben“ und geht auch auf die „nationalsozialistischen Wälder“ ein sowie auf Propagandaschriften Alfred Rosenbergs.Dr. Johannes Zechner ist Historiker und wirkt als Ausstellungkurator in Hamburg / Berlin Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - Literatur live in Schwabing - besuchen Sie uns!Katholische Akademie in BayernKardinal Wendel HausMandlstraße 23, 80802 MünchenRealisation Uwe Kullnick
Hey Leute, die Ausgabe der Demos. Zudem habe ich es irgendwie geschafft, die Länge auf über drei Stunden zu strecken, ups! Viel Spaß beim Hören :D SpeckObstler Sony schließt Bluepoint Games und ich kotze im Strahl Das Ende von Xbox Patreon Bonus: Keine Sorge, ich werde nicht politisch Ink Ribbon Radio Reanimal Unterstützt meine Arbeit auf Patreon oder Steady und erhaltet neben exklusiven Inhalten auch erweitertete Versionen dieses Paodcasts.PatreonSteadyHolt euch bei HOLY die neuen Valentinstag-Sorten und spart 10% mit meinem Code "SPECKOBST"Timestamps 00:00 Intro 09:28 Update NEUE SPIELE 12:18 Scott Pilgrim EX 27:59 Denshattack 35:19 Dosa Divas 42:14 The Eternal Life of Goldman 53:48 Starship Troopers: Ultimate Bug War NEWS 01:01:02 Bluepoint 01:15:34 NieR: Automata erreicht 10 Millionen Verkäufe 01:19:00 GBA Roms für 20 Euro lol 01:30:04 Xenoblade Chronicles X Switch 2 Update 01:34:14 Ist Radical Entertainment zurück? THEMA 01:41:38 Microsoft FRAGEN 02:05:10 Werden wir jemals ein AAA Spiel mit Restriktionen in der Steuerung sehen? 02:09:00 Wäre es langfristig für dich gesünder als Team zu arbeiten? 02:24:15 Wie hat sich der Werdegang deiner politischen Weltanschauung vollzogen? Outro 03:05:54 Die ganz besonderen Supporter
Wenn ein Präsident wie Donald Trump vor „Feinden im Inneren“ warnt, wenn er versucht, alle Macht im Staat auf sich zu konzentrieren, wenn er bewaffnete Truppen losschickt, um Jagd auf Einwanderer zu machen – ist der dann ein Faschist? Herrschen in den USA faschistische Verhältnisse? Sowohl an den digitalen Stammtischen als auch unter Experten wird heftig über das F-Wort diskutiert. Weltanschauung, historisches Konstrukt, politischer Kampfbegriff – was meinen wir, wenn wir von Faschismus sprechen? Erhellt oder verstellt der Begriff den Blick auf die US-amerikanische Realität? Michael Risel diskutiert mit Prof. Dr. Volker Depkat – Historiker und Amerikanist, Universität Regensburg; Armin Petschner-Multari –Gründer der Denkfabrik „TheRepublic“; Prof. Dr. Sven Reichardt – Historiker, Universität Konstanz
In Folge 142 von Biene Ritter Bär begrüßen Sabrina, Mü und Dennis mit Richard einen jungen Union-Fan zurück im Podcast – und liefern gemeinsam eine Episode voller Fußballanalyse, Fan-Kultur-Philosophie und Preis-Schock an der Trikotkasse. Zwischen Champions League in London, Bundesliga in Köpenick, Zweiter Liga in Karlsruhe und einer Grundsatzdebatte über Hoffenheim, Leipzig und England erklärt sich der Podcast erneut selbst zum inoffiziellen Bildungsministerium des deutschen Fußballs. Biene Ritter Bär unterstützen: Per Überweisung an: Hippo mit Horn e.K. IBAN IE07SUMU99036510368345 BIC SUMUIE22XXX Per Paypal
Ein denkwürdiger Tag in Davos: Zunächst ist die Erleichterung groß als Donald Trump verkündet, er werde keine militärische Gewalt gegen Grönland einsetzen. Wenige Stunden später schon ist von einer Einigung die Rede. Die Details sind noch unklar, aber alles deutet auf eine massive Aufrüstung der NATO-Präsenz in der Arktis hin. Für Trump ist es eine gesichtswahrende Lösung – die Zolldrohungen gegen Europa sind vorerst vom Tisch. Donald Trump bestätigte die Einigung in einem Interview mit CNBC.[01:42]Der norwegische Bestsellerautor und Ökonom Anders Indset hat Trumps Rede live in Davos verfolgt. „Für meine Wahrnehmung und Weltanschauung klingt das wie ein Achtjähriger, der von einem Thema zum anderen springt“, sagt Indset im Gespräch mit Michael Bröcker. Europa müsse aufhören, Amerika zu imitieren, und auf eigene Stärken setzen – Indset macht dazu einen radikalen Vorschlag.[16:37]Das Europäische Parlament hat das mühsam ausgehandelte Mercosur-Freihandelsabkommen erst einmal blockiert: Das Abkommen soll vom Europäischen Gerichtshof überprüft werden. Acht deutsche Grüne stimmten gemeinsam mit Linksextremen und Rechtsextremen gegen das Abkommen. Ausgerechnet an dem Tag, als Trump in Davos den Multilateralismus demontierte, sabotierte Europa seine eigene Handelspolitik.[23:25]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Tatjana Schnell hat Psychologie, Theologie und Philosophie in Göttingen, London, Heidelberg und Cambridge/UK studiert, promovierte in Psychologie an der Universität Trier und habilitierte sich an der Universität Innsbruck. Die Pionierin der empirischen Sinnforschung forscht seit über 20 Jahren zu den Themen Lebenssinn, Sinn im Beruf, Umgang mit Leid und Tod, Begabung, Engagement und Weltanschauung. Gegenwärtig lehrt sie an der MF Specialized University in Oslo, Norwegen. Sie leitet seit vielen Jahren das Existential Psychology Lab und gründete die Plattform www.sinnmacher.eu. Sendehinweis: ORF Radio Vorarlberg am 03.01.2026.
Die Hälfte ihrer Kirchengebäude will die evangelische Kirche verkaufen oder einer anderen Nutzung überlassen. Es kommt ja kaum mehr jemand. Mit Religion haben wir in einer säkularen, aufgeklärten Welt wirklich nicht mehr viel zu tun. Oder sind wir lediglich konvertiert zu einer Weltanschauung, die für unser vermeintliches Seelenheil zu ähnlich rituellen Handlungen aufruft wie manche religiöse Gesellschaften? Opfer sollen wieder gebracht werden, diesmal für Freiheit und Demokratie, heißt es gebetsmühlenartig in den kriegstrunkenen Sonntagsreden, die ganzwöchig gehalten werden. Was auf den kalten Opferalter gelegt werden soll, sind die eigenen Kinder. Als hätte man die Geschichte der großen Massentötungen, der Weltkriege vergessen, werden die Posaunen für einen weiteren großen Krieg geblasen. Pfarrer Jürgen Fliege zeigt sich angesichts der Geschichtsvergessenheit und Gottlosigkeit der Zeitenwendepostulate entsetzt. Hören Sie hierzu seinen Text „Der Kult des Menschenopfers“. Sprecher: Ulrich Allroggen Bild: Flickr. https://www.flickr.com/photos/42311564@N00/4035001659 www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Zwischen 1933 und 1945 sahen sich die Kirchen in Deutschland der schwierigen Aufgabe gegenüber, ihre religiöse Identität und institutionelle Selbstständigkeit innerhalb eines totalitären Regimes zu behaupten. Während die evangelische Kirche aufgrund ihrer Aufteilung in 28 weitgehend autonomen Landeskirchen nur locker organisiert war, verfügte die katholische Kirche mit dem Papst über eine klar definierte, zentralisierte Führung. Diese strukturellen Unterschiede prägten maßgeblich die jeweiligen Reaktionen auf die Ideologie und Machtpolitik des Nationalsozialismus. Die katholische Kirche bemühte sich vor allem auf diplomatischem Wege – etwa durch den Abschluss des Reichskonkordats – ihre Rechte und Handlungsspielräume zu wahren. Zugleich erhoben einzelne Bischöfe und Geistliche durch Predigten, Hirtenbriefe und konkrete Hilfeleistungen ihre Stimme gegen staatliche Übergriffe. Die evangelische Kirche hingegen wurde innerlich zerrissen: Während die Deutschen Christen die nationalsozialistische Weltanschauung weitgehend übernahmen und die Gleichschaltung vorantrieben, formierte sich in der Bekennenden Kirche ein entschiedener theologischer und institutioneller Widerstand.
Selbsthass und Regenbogenkult dominieren heute die westlichen Gesellschaften. Der Publizist Marvin Neumann meint: Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern hat ihre Wurzeln in der amerikanischen Weltanschauung - deren Entwicklung bis in die Gründerzeit der USA zurückreicht. Gegenüber AUF1 führt Neumann diese Idee aus.
Mit dieser Predigt sind wir bereits beim dritten Teil der Predigtreihe „The Meaning of History, christliche Weltanschauung“ angelangt, wo die zentrale Frage „Was denkt ein Christ eigentlich über die Welt?“ vertieft wird. Die Predigt befasst sich insbesondere mit der These, dass die Geschichte kein Chaos ist.Die Predigt beleuchtet die gängige Wahrnehmung der Welt, die von Krieg, Inflation, politischer Instabilität und Polarisierung geprägt ist und bei jungen Menschen Zukunftsangst erzeugen kann. Die christliche Weltanschauung lehnt jedoch die Vorstellung ab, dass Krisen bedeuten, Gott habe sich zurückgezogen. Stattdessen werden Erschütterungen, wie sie Jesus im Evangelium nennt (Krieg, Aufruhr, Erdbeben, Verfolgungen), als Gelegenheiten verstanden.Der entscheidende Unterschied für den Christen liegt in der Standhaftigkeit: Jesus sagt, „Eure Standhaftigkeit wird euch das Leben gewinnen“. Christen sind nicht dazu berufen, in eine „schöne heile Welt“ zu fliehen oder sich zurückzuziehen, sondern standhaft zu bleiben, was in einer immer schneller werdenden Kultur ein revolutionärer Akt sein kann. Die Treue und Ausdauer der Christen sollen so zum Zeugnis werden.Die Erschütterungen dienen dabei als Prüfstein. Wie ein auf Felsen gebautes Haus, das durch ein Erdbeben getestet wird, zeigt sich auch im Leben eines Menschen erst in der Krise, ob die Überzeugungen wirklich tragen. Krisen sollen den Glauben nicht zerstören, sondern ihn auf die Probe stellen, um ihn stärker zu machen. Dies wird durch das Bild des Feuers aus dem Buch Maleachi verdeutlicht, das nicht vernichtet, sondern reinigt, um einen neuen Durchbruch zu ermöglichen.P. Georg Rota ermutigt dazu, Krisen nicht als Katastrophen zu sehen, sondern als Momente, in denen Gott als tragfähiges Fundament neu und tiefer gewählt werden darf.Ein wichtiger Fokus liegt auf der Mission der Standhaftigkeit. Der Prediger entlarvt zwei Versuchungen, die Paulus in der Lesung anspricht:1. Resignation (Es bringt eh nichts, es ist hoffnungslos).2. Hyperaktivität (Ich muss die Welt retten durch Aktionismus). Stattdessen ruft die Predigt dazu auf, treu zu bleiben und standhaft im Rhythmus, in der Ruhe und im Gebet auszuharren.Abschließend wird dazu eingeladen, die Brille der Angst abzulegen und die Brille der Hoffnung aufzusetzen, um Erschütterungen als Gelegenheit zu sehen, in der kleinen Treue zu wachsen und Gott Raum zu geben.Unser Livestream-Programm:• Sonntags: 18:30 die "YP Messe" (Ein Gottesdienst für Young Professionals)Abonniere unseren Kanal: / zentrumjohannespaulii Folge uns auf... Instagram: / zentrumjp2 Facebook: / zentrumjp2 Webseite: https://www.zentrum-johannes-paul-ii.at
Mit dieser Predigt sind wir bereits beim dritten Teil der Predigtreihe „The Meaning of History, christliche Weltanschauung“ angelangt, wo die zentrale Frage „Was denkt ein Christ eigentlich über die Welt?“ vertieft wird. Die Predigt befasst sich insbesondere mit der These, dass die Geschichte kein Chaos ist. Die Predigt beleuchtet die gängige Wahrnehmung der Welt, die von Krieg, Inflation, politischer Instabilität und Polarisierung geprägt ist und bei jungen Menschen Zukunftsangst erzeugen kann. Die christliche Weltanschauung lehnt jedoch die Vorstellung ab, dass Krisen bedeuten, Gott habe sich zurückgezogen. Stattdessen werden Erschütterungen, wie sie Jesus im Evangelium nennt (Krieg, Aufruhr, Erdbeben, Verfolgungen), als Gelegenheiten verstanden. Der entscheidende Unterschied für den Christen liegt in der Standhaftigkeit: Jesus sagt, „Eure Standhaftigkeit wird euch das Leben gewinnen“. Christen sind nicht dazu berufen, in eine „schöne heile Welt“ zu fliehen oder sich zurückzuziehen, sondern standhaft zu bleiben, was in einer immer schneller werdenden Kultur ein revolutionärer Akt sein kann. Die Treue und Ausdauer der Christen sollen so zum Zeugnis werden. Die Erschütterungen dienen dabei als Prüfstein. Wie ein auf Felsen gebautes Haus, das durch ein Erdbeben getestet wird, zeigt sich auch im Leben eines Menschen erst in der Krise, ob die Überzeugungen wirklich tragen. Krisen sollen den Glauben nicht zerstören, sondern ihn auf die Probe stellen, um ihn stärker zu machen. Dies wird durch das Bild des Feuers aus dem Buch Maleachi verdeutlicht, das nicht vernichtet, sondern reinigt, um einen neuen Durchbruch zu ermöglichen. P. Georg Rota ermutigt dazu, Krisen nicht als Katastrophen zu sehen, sondern als Momente, in denen Gott als tragfähiges Fundament neu und tiefer gewählt werden darf. Ein wichtiger Fokus liegt auf der Mission der Standhaftigkeit. Der Prediger entlarvt zwei Versuchungen, die Paulus in der Lesung anspricht: 1. Resignation (Es bringt eh nichts, es ist hoffnungslos). 2. Hyperaktivität (Ich muss die Welt retten durch Aktionismus). Stattdessen ruft die Predigt dazu auf, treu zu bleiben und standhaft im Rhythmus, in der Ruhe und im Gebet auszuharren. Abschließend wird dazu eingeladen, die Brille der Angst abzulegen und die Brille der Hoffnung aufzusetzen, um Erschütterungen als Gelegenheit zu sehen, in der kleinen Treue zu wachsen und Gott Raum zu geben. Unser Livestream-Programm: • Sonntags: 18:30 die "YP Messe" (Ein Gottesdienst für Young Professionals) Abonniere unseren Kanal: / zentrumjohannespaulii Folge uns auf... Instagram: / zentrumjp2 Facebook: / zentrumjp2 Webseite: https://www.zentrum-johannes-paul-ii.at
"Du musst irgendwie nicht in die Wüste gehen, um meine Kirche zu besuchen." Dieser Satz stellt die zentrale theologische Herausforderung dar: Gott ist nicht außerhalb, sondern sucht uns. Obwohl die Welt oft als lärmendes und unruhiges Chaos erfahren wird, will Jesus mitten unter uns sein. Das Problem ist, dass seine Denkweise eine "ganz andere Denkweise als die Welt" ist, und wir kämpfen damit, die Dinge so zu sehen, wie er sie sieht. In dieser Predigt, die die Serie "Meaning of History" fortsetzt, setzt sich P. Mark Thelen LC mit der Frage auseinander, wie wir in dieser christlichen Weltanschauung wachsen und die Erneuerung des Denkens erleben können. Er erinnert uns daran: Die Kirche feiert heute zwar ein physisches Gebäude (die Lateranasilika), doch das eigentliche Wunder ist, dass "Ihr seid Gottes Bau". Er präsentiert drei ganz konkrete Fragen, die uns helfen, die Gegenwart Jesu in uns zu entdecken und das notwendige innere Chaos ausschicken zu lassen: 1. Wo spüre ich Gott im Alltag? 2. Was muss in meinem Herzen gereinigt werden? 3. Wie werde ich zum lebendigen Tempel für andere in meiner Umgebung? Das Ziel ist die notwendige Reinigung des Herzens, damit wir den Frieden und die Freude erfahren und Jesus aus uns heraus "in die Welt gehen" kann. Dies ist der 2. Teil der Predigtserie "Meaning of History – sind Geschichte und christliche Weltanschauung" und wurde im Zentrum Johannes Paul II. in Wien gehalten.
"Du musst irgendwie nicht in die Wüste gehen, um meine Kirche zu besuchen." Dieser Satz stellt die zentrale theologische Herausforderung dar: Gott ist nicht außerhalb, sondern sucht uns. Obwohl die Welt oft als lärmendes und unruhiges Chaos erfahren wird, will Jesus mitten unter uns sein. Das Problem ist, dass seine Denkweise eine "ganz andere Denkweise als die Welt" ist, und wir kämpfen damit, die Dinge so zu sehen, wie er sie sieht.In dieser Predigt, die die Serie "Meaning of History" fortsetzt, setzt sich P. Mark Thelen LC mit der Frage auseinander, wie wir in dieser christlichen Weltanschauung wachsen und die Erneuerung des Denkens erleben können. Er erinnert uns daran: Die Kirche feiert heute zwar ein physisches Gebäude (die Lateranasilika), doch das eigentliche Wunder ist, dass "Ihr seid Gottes Bau".Er präsentiert drei ganz konkrete Fragen, die uns helfen, die Gegenwart Jesu in uns zu entdecken und das notwendige innere Chaos ausschicken zu lassen:1. Wo spüre ich Gott im Alltag?2. Was muss in meinem Herzen gereinigt werden?3. Wie werde ich zum lebendigen Tempel für andere in meiner Umgebung?Das Ziel ist die notwendige Reinigung des Herzens, damit wir den Frieden und die Freude erfahren und Jesus aus uns heraus "in die Welt gehen" kann.Dies ist der 2. Teil der Predigtserie "Meaning of History – sind Geschichte und christliche Weltanschauung" und wurde im Zentrum Johannes Paul II. in Wien gehalten.
Podcastreihe 1/5Warum Nervensystemheilung ALLES verändert.Thema der heutigen Folge: ➛ Nervensystemregulierung ist kein Luxus. Sie ist Weltanschauung. Die entscheidet wieviel Geld, Liebe, Nähe du halten kannst.Instagram: https://www.instagram.com/violamaria.lehrl/Meine Angebote an dichAnmeldung Hypno-Embodiment Coach Ausbildunghttps://violamaria.com/WartelisteWunderschön, dass du hier bist.Ziehe dir aus diesem Podcast heraus, was du jetzt für dich integrieren möchtest.Genieße die Folge indem du dir dein Lieblingsgetränk zubereitest. Einen heißen ☕️ Tee, Kaffe, Matcha…
Mit dieser Predigt startet die neue Predigtreihe „The Meaning of History, christliche Weltanschauung“ mit einer tiefgründigen Auseinandersetzung über die existenzielle Frage der eigenen Endlichkeit. Wir sind uns bewusst, dass unsere Lebenszeit — sei sie 10, 50 oder 100 Jahre — wahnsinnig schnell vergeht. Die Zeit ist eines der größten Geschenke, die der Herr uns gibt, und die zentrale Frage lautet: Was mache ich damit?. P. George Elsbett beleuchtet, wie dieses Bewusstsein für die Vergänglichkeit (das manchmal ungesund in Leistungsdenken münden kann) bei ihm durch biografische Notizen und den frühen Verlust vieler ihm nahestehender Menschen (wie seinem Vater, seiner Cousine oder Freunden durch tragische Unfälle) geprägt wurde. Anlässlich des katholischen Gedenktags Allerseelen zeigt er, wie die ehrliche Reflexion über den Tod zu Klarheit führen kann. Er greift dabei auf die Entscheidungsfindung des Heiligen Ignatius von Loyola zurück: Wir sollen uns fragen, wenn wir am Sterbebett lägen und zurückblickten, welche Entscheidungen wir dann getroffen hätten. Diese Übung hilft, die Nebel der Verwirrung im Hier und Jetzt zu lichten. Der entscheidende Unterschied für den Christen liegt im Besitz der Ewigkeit: Der Gläubige muss nicht versuchen, den Ewigkeitswert aus dem Augenblick herauszuquetschen, weil er weiß, dass ihm die Ewigkeit selbst verheißen ist. Die große Würde des Menschen besteht darin, dass er nicht nur für ein paar Jahre auf dieser Erde geschaffen wurde, sondern einen Ruf für die ganze Ewigkeit mit Gott hat. Der Glaube verheißt die Auferstehung des Fleisches — die volle Einheit von Körper, Geist und Seele in der ewigen Liebesgemeinschaft mit Gott. Da wir uns auf Erden oft nicht vollkommen selbst besitzen können, unzulänglich und von Egoismus getrieben sind, braucht es einen Ort der Reinigung, das sogenannte Purgatorium (Fegefeuer). Dieses Purgatorium ist kein physisches Feuer, sondern ein Sehnsuchtsfeuer, das das Herz vorbereitet für die ewige Hochzeit des Himmels. Nur wer sich selbst ganz besitzt, kann sich ganz Gott schenken. P. George Elsbett ermutigt die uns, in dieser Woche den „Sterbebett-Test“ für wichtige Entscheidungen anzuwenden und die christliche Realität auf dem Friedhof bewusst wahrzunehmen. Er betont die Gütergemeinschaft mit den Verstorbenen (Fürbitte für die Armen Seelen) und den Heiligen (Fürsprache von Freunden im Himmel).
Mit dieser Predigt startet die neue Predigtreihe „The Meaning of History, christliche Weltanschauung“ mit einer tiefgründigen Auseinandersetzung über die existenzielle Frage der eigenen Endlichkeit. Wir sind uns bewusst, dass unsere Lebenszeit — sei sie 10, 50 oder 100 Jahre — wahnsinnig schnell vergeht. Die Zeit ist eines der größten Geschenke, die der Herr uns gibt, und die zentrale Frage lautet: Was mache ich damit?.P. George Elsbett beleuchtet, wie dieses Bewusstsein für die Vergänglichkeit (das manchmal ungesund in Leistungsdenken münden kann) bei ihm durch biografische Notizen und den frühen Verlust vieler ihm nahestehender Menschen (wie seinem Vater, seiner Cousine oder Freunden durch tragische Unfälle) geprägt wurde.Anlässlich des katholischen Gedenktags Allerseelen zeigt er, wie die ehrliche Reflexion über den Tod zu Klarheit führen kann. Er greift dabei auf die Entscheidungsfindung des Heiligen Ignatius von Loyola zurück: Wir sollen uns fragen, wenn wir am Sterbebett lägen und zurückblickten, welche Entscheidungen wir dann getroffen hätten. Diese Übung hilft, die Nebel der Verwirrung im Hier und Jetzt zu lichten.Der entscheidende Unterschied für den Christen liegt im Besitz der Ewigkeit: Der Gläubige muss nicht versuchen, den Ewigkeitswert aus dem Augenblick herauszuquetschen, weil er weiß, dass ihm die Ewigkeit selbst verheißen ist. Die große Würde des Menschen besteht darin, dass er nicht nur für ein paar Jahre auf dieser Erde geschaffen wurde, sondern einen Ruf für die ganze Ewigkeit mit Gott hat.Der Glaube verheißt die Auferstehung des Fleisches — die volle Einheit von Körper, Geist und Seele in der ewigen Liebesgemeinschaft mit Gott. Da wir uns auf Erden oft nicht vollkommen selbst besitzen können, unzulänglich und von Egoismus getrieben sind, braucht es einen Ort der Reinigung, das sogenannte Purgatorium (Fegefeuer). Dieses Purgatorium ist kein physisches Feuer, sondern ein Sehnsuchtsfeuer, das das Herz vorbereitet für die ewige Hochzeit des Himmels. Nur wer sich selbst ganz besitzt, kann sich ganz Gott schenken.P. George Elsbett ermutigt die uns, in dieser Woche den „Sterbebett-Test“ für wichtige Entscheidungen anzuwenden und die christliche Realität auf dem Friedhof bewusst wahrzunehmen. Er betont die Gütergemeinschaft mit den Verstorbenen (Fürbitte für die Armen Seelen) und den Heiligen (Fürsprache von Freunden im Himmel).
In den 1930er-Jahren war der Bund Deutscher Mädel (BDM) fester Bestandteil des Alltags beinahe jedes Mädchens in Deutschland. Was nach unbeschwerten Freizeitaktivitäten wie Wandern, Singen und Sport aussah, entpuppte sich in Wahrheit als Teil eines umfassenden Erziehungsprogramms des nationalsozialistischen Staates. Der BDM hatte das Ziel, junge Mädchen zu gehorsamen, pflichtbewussten und körperlich robusten Frauen zu formen – zu künftigen Müttern, die im Sinne Hitlers den „neuen Menschen“ heranziehen sollten. Hinter der Fassade von Gemeinschaft, Idealismus und jugendlicher Lebensfreude verbarg sich ein perfides System politischer Indoktrination, das Millionen junger Frauen ideologisch prägte und in den Dienst der nationalsozialistischen Weltanschauung stellte.
Weidner, Stefan www.deutschlandfunkkultur.de, Religionen
Sind Burschenschaften nur stramm konservativ oder vertreten sie eine rechtsextreme Weltanschauung? Um das herauszufinden, rekonstruieren wir einen Skandal, der das Verbindungsmilieu bis heute prägt. Außerdem beleuchten wir, wie einflussreich Burschenschaften in Deutschland sind – und welche Rolle dabei die AfD spielt. Folge drei unserer Podcastserie über rechte Männerbünde. Wenn ihr jetzt direkt weiterhören möchtet, dann könnt ihr das mit einem SPIEGEL+ Abo. Unter spiegel.de/podcastburschenschaft findet ihr jetzt schon alle fünf Folgen. Dort könnt ihr auch ein Probeabo für 1 Euro pro Woche abschließen. Wenn ihr unter 30 seid, kostet das Probeabo in den ersten 4 Wochen gar nichts. Mit dem Abo hört ihr alle Folgen und könnt das gesamte Angebot von SPIEGEL+ nutzen. Die Macht der Burschenschaften ist eine Produktion von Inside Austria.Moderation, Recherche, Konzept und Skript: Lucia Heisterkamp und Antonia RauthSounddesign und Produktion: Philipp FacklerRedaktionelle Mitarbeit: Colette Schmidt, Veronica Habela, Florian Diekmann, Ann-Katrin MüllerStorytelling: Käthe BergmannRedigatur: Käthe Bergmann, Zsolt Wilhelm und Benjamin Braden Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier: https://www.spiegel.de/thema/die-lage-inside-austria/+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Sind Burschenschaften nur stramm konservativ oder vertreten sie eine rechtsextreme Weltanschauung? Um das herauszufinden, rekonstruieren wir einen Skandal, der das Verbindungsmilieu bis heute prägt. 2011 sorgte ein Antrag im Dachverband "Deutsche Burschenschaft" für einen Eklat. Eine Burschenschaft forderte, dass nur Mitglieder mit "deutscher Abstammung" aufgenommen werden dürften. Unterstützt wurde der Vorstoß von einem Rechtsgutachten, das an die NS-Rassegesetze erinnert. Im Mittelpunkt des Konflikts stand der junge Kai Au, dessen Eltern aus Hongkong stammen. Wir haben mit ihm gesprochen. In Folge drei beleuchten wir außerdem, wie einflussreich Burschenschaften in Deutschland sind – und welche Rolle dabei die AfD spielt. In dieser Folge zu hören: Colette Schmidt (Innenpolitikredakteurin beim STANDARD), Florian Diekmann (Wirtschaftsredakteur beim "Spiegel"), Kai Au (Burschenschaft Hansea zu Mannheim), Bernhard Weidinger (Politikwissenschafter, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands); Moderation und Skript: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth; Redaktion: Käthe Bergmann, Benjamin Braden, Zsolt Wilhelm; Produktion: Philipp Fackler
Die Hitlerjugend (HJ) war die Jugendorganisation der NSDAP und wurde im Jahr 1926 gegründet. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 entwickelte sie sich zur einzigen staatlich anerkannten Jugendorganisation im Deutschen Reich. Sämtliche anderen Jugendverbände wurden entweder verboten oder in die HJ eingegliedert. Ziel der Organisation war es, Kinder und Jugendliche im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie zu formen. Dazu gehörten unbedingter Gehorsam gegenüber dem „Führer“, Begeisterung für Militarismus, die Verinnerlichung der nationalsozialistischen Rassenlehre sowie die Vorbereitung auf den späteren Dienst als Soldaten im NS-Staat. Eine zentrale Rolle beim Aufbau und der Ausweitung der Hitlerjugend spielte Baldur von Schirach, der seit 1931 als Reichsjugendführer der NSDAP fungierte und damit die oberste Leitung der HJ innehatte. Nach 1933 formte er die Organisation zu einer Massenbewegung, die Millionen Jugendlicher erfasste, und sorgte dafür, dass die HJ zum allein zulässigen Jugendverband im Deutschen Reich wurde. Unter seiner Führung entwickelte sich die Hitlerjugend zu einem der wichtigsten Instrumente zur frühzeitigen Indoktrination und zur Verankerung der nationalsozialistischen Weltanschauung in der jungen Generation. Dies soll in dieser Folge thematisiert werden.
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Nur meine ganz persönliche Meinung...
Ein Undercover-Ermittler in der Welt der Anarchisten "Der Mann, der Donnerstag war" ist ein 1908 erschienener Roman des englischen Schriftstellers Gilbert Keith Chesterton und gilt als burlesker Spionagethriller mit philosophisch-theologischen Untertönen. Die Handlung folgt dem Dichter Gabriel Syme, der von der Londoner Polizei als Undercover-Agent in einen anarchistischen Geheimbund eingeschleust wird. Die Mitglieder dieser Gruppe tragen Decknamen nach Wochentagen, wobei Syme den Titel "Donnerstag" erhält. Die anarchistische Organisation plant Anschläge, um durch "Propaganda der Tat" die Gesellschaft zu erschüttern. Im Verlauf der Handlung entpuppt sich jedoch, dass alle Mitglieder bis auf den mysteriösen Anführer "Sonntag" Undercover-Polizisten sind. Diese absurde Wendung führt zu surrealen Konfrontationen, in denen Chesterton Fragen nach Chaos, Ordnung und göttlicher Vorsehung erkundet. Der Roman verbindet Kriminalplot mit existentialistischer Allegorie – Sonntag wird als personifizierte Urkraft dargestellt, die sich menschlicher Kontrolle entzieht. Chestertons Werk wird oft als frühes Beispiel des metaphysischen Kriminalromans interpretiert, das satirisch Gesellschaftskritik mit theologischen Spekulationen verknüpft. Die grotesken Szenen und paradoxen Charaktere reflektieren Chestertons katholische Weltanschauung, die später in seinen Father-Brown-Geschichten weiterentwickelt wurde. Autor: Gilbert Keith Chesterton Vorlage: Der Mann, der Donnerstag war (Roman, englisch) Besetzung: René Deltgen (Gabriel Syme), Rudolf Therkatz (Gregory), Peter Esser (Präsident/Sonntag), Kaspar Brüninghaus (Sekretär/Montag), Werner Hessenland (Marquis de St. Eustache), Hermann Pfeiffer (Professor de Worms/Freitag), Gerhard Geisler (Dr. Bull/Samstag), Heinrich Fürst (Der Vorsitzende), Karl Maria Schley, Rudolf Böhme, Frank Barufski, Herbert Kappen Bearbeitung: Gisela Prugel Komposition: Hans Jönsson Regie: Wilhelm Semmelroth Redaktion: Thilo Guschas Produktion: Nordwestdeutscher Rundfunk 1950
Hinweis: Aufgrund unzureichender Tonqualität in der ursprünglichen Aufnahme wurde dieser Beitrag neu eingespielt. Joseph Goebbels – von dem Historiker Joachim C. Fest als „das Gehirn der Manipulation der Seelen“ und als „eine der wenigen echten Potenzen im Führungsapparat der Bewegung“ charakterisiert – zählt zu den zentralen Figuren des Nationalsozialismus. Doch hinter der öffentlichen Rolle als Propagandaminister verbarg sich ein innerlich zerrissener Mensch: ein gescheiterter Künstler, geplagt von körperlicher Behinderung, tiefem Selbstzweifel und der rastlosen Suche nach Identität und Anerkennung. Geboren im Rheinland als Sohn einer streng katholischen Arbeiterfamilie, durchlebte Goebbels eine Jugend voller Spannungen zwischen religiöser Prägung und intellektuellem Ehrgeiz. Die nationalsozialistische Bewegung, die ihn zunächst als körperlich wie geistig ungeeignet abtat, erschien ihm schließlich als Ort der Erlösung – ein verhängnisvoller Irrglaube, der sein Leben und das Millionen anderer zerstören sollte. Sein literarisches Projekt „Michael. Ein deutsches Schicksal in Tagebuchblättern“, 1929 im Franz-Eher-Verlag erschienen, sollte der Welt seine künstlerische Berufung beweisen. Goebbels verstand das Werk als Ausdruck innerer Hingabe – ein „Denkmal deutscher Inbrunst“, wie er es selbst formulierte. Doch in Wahrheit offenbart der autobiografisch gefärbte Roman vor allem eines: das Weltbild eines Mannes, der sich und andere der Ideologie opfert, die ihm Halt zu geben scheint. In seinem Tagebuch notierte Goebbels im Februar 1924 mit Pathos: „Mein Roman in Tagebuchblättern bekommt Linie und Farben. Blut strömt hinein; es ist ein Augenblick der schöpferischen Geburt in mir. Dostojewski fungiert als Geburtshelfer. Goethe [hält] mit seinem ‚Werther‘ formale Patenschaft.“ Doch trotz solcher literarischer Anleihen bleibt der Zweifel allgegenwärtig: „Die ersten Seiten sind die schwierigsten. Man muß den Ton finden, den Duft, den Hauch: den Stil.“ Und am Ende des Schreibprozesses steht eine resignative Bilanz: „Ich bin wohl zufrieden mit dieser Geschichte. Aber doch bin ich froh, daß ich sie hinter mich gebracht habe. Ich werde nie zu Frieden kommen!“ So zeigt sich in „Michael“ nicht nur der Wunsch eines Mannes, sich als Künstler zu verwirklichen, sondern auch der innere Abgrund, aus dem seine radikale Weltanschauung erwächst.
Wie kann das Evangelium in einer Kultur voller anderer Wahrheiten relevant und verständlich bleiben? Paulus predigt in Athen – der Hochburg antiker Philosophie – und zeigt, was es heißt, das Evangelium zu kontextualisieren, ohne es zu verwässern. Zwischen stoischer Weltanschauung und Sinnsuche formuliert er eine Botschaft, die gleichzeitig konfrontiert und einlädt. Was bedeutet es heute, in einer kulturell geprägten Gesellschaft Christus ins Zentrum zu stellen – mit sprachlicher Sensibilität, aber auch geistlicher Klarheit? Eine Predigt von David Schimmel.
Don Sawyer's THE TUNNELS OF BUDA, the second romantic fantasy thriller in the Soul Catcher series, in which a magical gem maker and an empath struggle against a hideous conspiracy of evil headquartered in a maze of fantastic tunnels deep below Hungary's Buda Castle.The Mester is dead or maimed and the black stone used to control his network of gem makers is in Barbara and Zoltan's hands. But as Zoltan discovered in the ruin bars of Budapest from a former associate, who turned up beheaded and his hands cut off, the Mester was just a small part of a much larger cabal, an ancient Order dating back to Aristotle and beyond. The Order has one goal: to convince the populace that there are masters divinely intended to rule and slaves meant only to obey.Using magic and sorcery, both ancient and modern, they will stop at nothing to protect the rule of the aristoi.But this time the “slaves” are fighting back, drawing on the knowledge and skills from many traditions and backgrounds, including magic of their own, to battle this shadowy cabal and its message of fear, division and hopelessness.In The Tunnels of Buda Zoltan, the 110-year-old gem maker and Barbara, empath and gem wielder, veer in new and terrifying directions, facing evil on an unimagined scale. They are drawn to the lair of the Justin, so powerful he controls the minds of all around him and who commands the Company, a hidden underground futuristic complex that serves as the hub of the Order's monstrous conspiracy to enact the darkest of Nietzsche's Weltanschauung.Barbara and Zoltan find new allies and diabolical enemies as they fight for their lives in the mines and ancient tunnels deep below Buda Castle in Budapest.Support this show http://supporter.acast.com/houseofmysteryradio. Become a member at https://plus.acast.com/s/houseofmysteryradio. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Statt indischer Einflüsse prägen deutschsprachige philosophische Vorstellungen die neue Weltanschauung von Rudolf Steiner, sagt der Religionswissenschaftler Dirk Schuster Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 01.04. 2025
Peace Matters - A Podcast on Contemporary Geopolitics and International Relations
In dieser Episode werfen wir einen Blick auf die geopolitischenEntwicklungen rund um China, sowohl aus westlicher als auch aus chinesischer Perspektive. Wie nimmt China seine Rolle in einer sich verändernden Weltordnung wahr? Wir beleuchten, wie China nicht nur militärische „Hardpower“ einsetzt,sondern auch mit „Softpower“ – durch wirtschaftliche Initiativen wie die „Belt and Road Initiative“ (1B1R) – globalen Einfluss gewinnt. Welche Auswirkungen hat dies auf Afrika und andere Regionen, die die Lücken westlicher Hilfe wie USAID füllen? Und wie sieht China selbst seine geopolitischen Ziele?Ein wichtiger Teil der Diskussion ist auch, wie sich die Beziehungen zwischen Europa und China entwickeln. Was bedeutet die Entfremdung zwischen den USA und dem Westen für das Verhältnis Europas und China? Welche wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Prioritäten haben die Menschen in China, und wie sehen sie die EU und die USA? Dabei gehen wir auch auf die unterschiedlichen Perspektiven zu Menschenrechten, sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Entwicklung ein.Abschließend betrachten wir die Frage, wie Europa mit China umgehen sollte – pragmatisch und strategisch, um einelangfristige Partnerschaft zu fördern und dabei die eigene Autonomie zu wahren. Ziel ist es, ein differenziertes Bild von China zu zeichnen, das über die Mainstream-Narrative hinausgeht und auch die Perspektive der Menschen in Chinaeinbezieht.Gäste:Thomas Eder ist Post-Doc Researcher am Österreichischen Institut für Internationale Politik (ÖIIP). Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören: Chinas Außen- und Sicherheitspolitik, China und Völkerrecht, sowie europäische und US-amerikanische China-Politik. Er hat zu diesen Themengebieten zwei Bücher, und zahlreiche Artikel und Analysen verfasst und kommentiert regelmäßig in nationalen und internationalen Medien. Vor seiner Zeit am oiip, hat er bei internationalen Think Tanks, an den Universitäten Wien und Hongkong, und im österreichischen Außenministeriumgearbeitet. Er hat an der Universität Wien, der Peking Universität und der Universität Hongkong studiert, war Gastforscher an der Academia Sinica und der NYU, und hat in China mehrfach Feldforschung betrieben.Lukas Weber beschäftigt sich seit 20 Jahren mit China. Als studierter Sinologe setzte er sich auch in einem Philosophie- sowie einem MBA-Studium schwerpunktmäßig mit China auseinander. Sein Fokus liegt auf den kulturellen Unterschieden zwischen abendländischer und chinesischer Weltanschauung, deren Ausprägung in der heutigen Gesellschaft und die damit verbundenen politischen Implikationen. Neben seiner Arbeit für die Austrian Chinese Business Association verbrachte Lukas Weber mehrere Jahre in China, in denen er das Land quer durch alle Gesellschaftsschichten vom Wanderarbeiter bis zum Vorstand von Huawei kennenlernte, und in all seinen Facetten, von tibetischen Schafzüchtern bis zum Golfclub von Shenzhen zu durchdringen trachtete.Moderation:Stephanie Fenkart, Direktorin des IIPDiese Folge wurde am 25. März mit der Unterstützung des Zukunftsfonds Österreich aufgezeichnet.
Geishas und Maid-Cafés, Samurais und Spielhöllen, Tempel und Schreine – das alles gehört zu Japan. Das Land bezaubert Besucher durch mystische Landschaften und eine märchenhafte Kultur. In den Hama-rikyu-Gärten in Tokio steht eine 300 Jahre alte Kiefer. Wolkenkratzer rahmen einen See ein, aus dem ein Teehaus ragt. „Shioiri-no-ike“, der Name des Sees, bedeutet „Gezeitenteich“. Er ist mit Salzwasser aus der Bucht von Tokyo gefüllt, der Wasserspiegel hebt und senkt sich mit Ebbe und Flut, Wolfsbarsche und Großkopfmeeräschen tummeln sich darin. An den Metrostationen in der größten Stadt der Welt ist es immer voll, aber nie hektisch. Manga-Fans zieht es nach Akihabara, in das Einkaufsviertel für Elektronikwaren und Computerzubehör. Wer Anime von Hayao Miyazaki und Studio Ghibli mag, kann eine riesige Uhr aus dem Film „Das wandernde Schloss“ vor dem Gebäude des Fernsehsenders Nippon TV bestaunen. Zur Entspannung dient ein Bad in einem Sento. Aus Okinawa stammt die Kampfkunst Karate. Zum Kern von Karatedo gehört das „Do“, das in vielen Namen von Sportarten steckt: Aikido, Judo oder Taekwondo. Der Begriff bezeichnet ein Prinzip der Weltanschauung und stammt aus dem japanischen Zen-Buddhismus. Er kann viele Bedeutungen haben, beispielsweise Weg, Grundsatz oder Methode. Das Ziel jedes Karateschülers ist nicht das Erlernen einer Technik, sondern das Erweitern seines Potenzials. Unsere Autorin Isa Hoffinger besucht alte Meister und lernt von ihnen, wie sie sich selbst verteidigen kann. Die Yoshida Brothers sind berühmte Shamisen-Musiker. Ryoichiro Yoshida und Ken´ichi Yoshida wurden auf der nördlichsten japanischen Hauptinsel Hokkaido geboren. Beide begannen bereits im Alter von fünf Jahren, Musik zu machen. Eine Shamisen ist eine Langhalslaute mit drei Saiten. Sie wird mit einem Plektrum gespielt. Die Ursprünge der Shamisen reichen 400 Jahre zurück. Die Yoshida Brothers berichten über ihre Liebe zur Musik und präsentieren einen Song exklusiv für die NDR-Hörer.
Warum konnte gerade Stuttgart zur deutschen Hauptstadt der Anthroposophie werden? Eine Ausstellung im Stadtpalais Stuttgart beschäftigt sich mit leiser Ironie mit den Anfängen der kontroversen esoterischen Weltanschauung in der Stadt: Besucher können eurythmisch nicht etwa ihren Namen tanzen, sondern eine schwäbische Ur-Vokabel: Maultasche.
Imagine the thrill of witnessing your art travel across oceans for a debut in Europe. Join Nathan Terborg he recounts the exhilarating journey of his solo exhibition at Gallerie Benjamin Eck in Munich and the captivating artist talk with curator Domenico de Cirico. This episode promises an insider's look into the logistics of moving over 1,300 pounds of art, the Japanese philosophy of wabi-sabi that fuels his worldview, and the concept of Weltanschauung that shapes his artistic vision. With Domenico's engaging questions, they traverse the landscape of impermanence and decay, finding beauty in the overlooked and forgotten materials Nathan incorporates into his works.Listeners will gain insight into his creative processes as Nathan shares how artists like Kiefer, Burri, and Bradford have profoundly influenced his work with discarded materials. This isn't just about art; it's a narrative of transformation and resilience. From a personal journey from addiction to recovery, they explore parallels between personal growth and artistic creation. This conversation is a heartfelt appreciation of the power of creativity to renew perspectives and give new life to forgotten materials, turning them into compelling stories of renewal. A special thanks goes to Benjamin Eck for this incredible opportunity, Domenico de Chirico for the thoughtful and thought-provoking questions, Chris Fay for doing the videography at the event, and everyone who supported and attended the exhibition.@galerie_benjamin_eck@domenico_de_chirico@chris_fay_mediaSend us a message - we would love to hear from you!Make sure to follow us on Instagram here:@justmakeartpodcast @tynathanclark @nathanterborg
Giuseppe Vettori"Persona e Pluralismo"Leo S. Olschki Editorewww.olschki.itNella Chiesa di San Marco a Firenze, sono raccolte le spoglie di alcuni dei più grandi uomini che nel corso di 500 anni hanno dedicato opere e parole decisive sul valore della Persona. Nel testo se ne ricorda due: Pico della Mirandola e Giorgio La Pira. Il primo, nella sua Orazione sulla dignità dell'uomo, esalta la visione di un uomo collocato “al centro del mondo”, “né celeste né terreno, né mortale né immortale”, “investito dell'onore di decidere liberamente”. Nel 1944 il secondo, durante la fuga per sottrarsi a un ordine di cattura della polizia fascista, inizia una riflessione sulla condizione dell'uomo del suo tempo, muovendo da una Weltanschauung capace di dare risposta agli interrogativi sui problemi essenziali della realtà e della Storia. Da quelle radici nasce l'idea di Persona, da affermare, oggi, come fonte e sintesi dei criteri di valutazione dell'umano. Senza alcun rilievo giusnaturalistico e senza alcuna riduzione identitaria, ma con una tecnica basata su un'oggettività ideale e giuridica espressa da due fattori: il Pluralismo, sociale e politico, e un'azione ordinante della dimensione sempre nuova dell'esistenza.Giuseppe Vettori è professore emerito dell'Università di Firenze. Ha fondato nel 1995, la collana “Persona e mercato” ed è direttore dell'omonima rivista. I suoi studi sulla Persona, il Contratto, l'Efficacia, l'Opponibilità, i Rimedi sono confluiti in lavori monografici tra i quali si segnala, da ultimo, Effettività tra legge e diritto (2020). Un'attenzione particolare è stata dedicata al diritto europeo nei volumi Diritto dei contratti e “Costituzione” europea (2005) e Diritto privato e ordinamento comunitario (2009). Tra il 2011 e il 2015 è stato coordinatore del Dottorato di Diritto Privato Europeo promosso dall'Università degli Studi di Firenze e dall'Istituto Italiano di Scienze Umane (SUM), ora Scuola Normale Superiore. Ha partecipato in qualità di relatore e coordinatore a moltissimi convegni e incontri nazionali e internazionali in Italia, Germania, Francia, Spagna, Argentina, Cuba. - (settembre 2024) -IL POSTO DELLE PAROLEascoltare fa pensarewww.ilpostodelleparole.itDiventa un supporter di questo podcast: https://www.spreaker.com/podcast/il-posto-delle-parole--1487855/support.
Kunst im Dritten Reich war zutiefst ideologisch geprägt und ein machtvolles Werkzeug der nationalsozialistischen Propaganda. Sie diente nicht nur ästhetischen, sondern vor allem politischen Zwecken: Adolf Hitler und seine Gefolgschaft sahen in ihr ein Mittel, ihre rassistische, nationalistische und totalitäre Weltanschauung visuell und emotional zu untermauern. Kunstwerke, die den Idealen der „arischen Reinheit“ entsprachen, wurden gefördert und in monumentalen Ausstellungen wie der „Großen Deutschen Kunstausstellung“ inszeniert. Gleichzeitig diffamierten und verfolgten die Nationalsozialisten Künstler, deren Werke sie als „entartet“ deklarierten, und verbannten diese aus Museen und der Öffentlichkeit. So wurde die Kunst nicht mehr als Ausdruck individueller Kreativität gesehen, sondern als Spiegel und Verstärker einer menschenverachtenden Ideologie – ein erschreckendes Zeugnis davon, wie Kultur politisch instrumentalisiert werden kann.
Tune in for our annual year-end extravaganza where we reflect back on all of the great interviews and experiences we've had during the year.In Part 1, Hear holiday music, performances, and messages from:- Judah Kim - "Weltanschauung"- Jacob Betts of The American Hotel System- Roberta Faceplant - "Merry Grittmass"- Raina Douris of WXPN / World Cafe- Anthony D'Amato of Fantastic Cat - "Merry Christmas, I Guess"And meet the performers of our live, in-person event happening this Friday, December 6th at Godfrey Daniels:- Joe Edelmann, frontman of There, There - a tribute to Radiohead- Emma Bockrath- Kate HughesWe'll hear "Winter Wonderland" in the key of Radiohead by There, Thereand the wonderful original tune "On Film" by Emma BockrathFind out more info and purchase tickets at our site:https://nextfavband.com/winter-wonderjam-2024/Text us your thoughts on this episode, and who should be OUR #NextFavBand...As always, our hope is to bring you "your next favorite band". If you tuned in today because you already knew this musician - thank you very much! We hope that you enjoyed it and would consider following us and subscribing so we can bring you your #nextfavband in the future. And check out nextfavband.com for our entire catalog of interviews!If you have a recommendation on who you think OUR next favorite band should be, hit us up on social media (@nextfavband everywhere) or send us an email at nextfavband@stereophiliastudio.com.Thank you to Carver Commodore, argonaut&wasp, and Blair Crimmins for allowing us to use their music in the show open and close. It makes everything sound so much better! Let's catch a live show together soon!#nextfavband #livemusic #music #musicinterview #musician #singer #guitar #song #newmusic #explorepage #instamusic #bestmusic #musicismylife #musicindustry #musiclife #songwriter #musiclover #musicfestival
Moralisierende Benennungen, eine Vermischung von Fakten und Meinung, Emotionalisierung, Personalisierung und: Feindbildaufbau! Das sind einige der Kritikpunkte an Medien, die die Politikwissenschaftlerin Renate Dillmann in ihrem neuen Buch „Medien. Macht. Meinung. Auf dem Weg in die Kriegstüchtigkeit“ herausgearbeitet hat. Im NachDenkSeiten-Interview zeigt Dillmann auf, wie im Journalismus Informationen, etwa über die verwendete Sprache, nach WeltanschauungWeiterlesen
Is mainstream Western media news, often FAKE News? (Part 2) Black Spy Podcast, Season 17, Episode 0002 In this week's Black Spy podcast Carlton King asks specialist New journalist and PR DAPS Agency boss, Firgas Esack, about the mainstream mass media, its hold on Western citizen's Weltanschauung and questions whether the media properly undertakes it role as the fourth estate - which in our so called democratic system is meant to hold governments, state bodies and the powerful to account! Dr Rachel Taylor additionally explains how the brain works to the advantage of governments wishing to inculcate their citizens with particular points of view that are favourable to them, their agencies, their leading officials and their billionaire backers. Thereby, fake news' modus operandi is to effectively narcotise the masses who utilise the mass media for information. Finally, in this debate, Carlton also points to the dark arts utilised by governments their intelligence and security agencies and the various other bodies that politicians control to pump their propaganda via the media and other tools to their citizens. In short the Black Spy Podcast asks citizens to think for themselves, to assess situations from an analysed and researched perspective and to dig as deeply as possible into history to gain a full and proper overview of ant situations or conflict. Please feel free to put any questions you might have to any of the Black Spy Podcast team concerning this or any other of our fascinating subjects. Moreover, if you want to continue learning whilst being entertained, please don't forget to subscribe to the Black Spy Podcast for free, so you'll never miss an episode. To contact Firgas Esack of the DAPS Agency go to Linked In To contact Carlton King by utilising any of the following: To donate - Patreon.com/TheBlackSpyPodcast Email: carltonking2003@gmail.com Facebook: The Black Spy Podcast Facebook: Carlton King Author Twitter@Carlton_King Instagram@carltonkingauthor To read Carlton's Autobiography: “Black Ops – The incredible true story of a (Black) British secret agent” Click the link below: https://www.amazon.co.uk/dp/BO1MTV2GDF/ref=cm_sw_r_cp_awdb_WNZ5MT89T9C
Is mainstream Western media news, often FAKE? (Part 1) Black Spy Podcast, Season 17, Episode 0010 In this week's Black Spy podcast Carlton King asks specialist journalist and PR the DAPS Agency boss, Firgas Esack, about the mainstream mass media, its hold on Western citizen's Weltanschauung and questions whether the media properly undertakes it role as the fourth estate - designed to hold governments to account, thereby seemingly supporting democracy! Dr Rachel Taylor additionally explains how the brain works to the advantage of governments wishing to inculcate their citizens with particular points of view that are favourable to them, and that of leading government official's billionaire backers. Thereby, this modus operandi effectively narcotises the masses utilising fake news. Finally, in this debate, Carlton also points to the dark arts utilised by governments and the intelligence services and the security agencies and bodies that politicians control, to pump out their propaganda via the media and other primary definers. In short the Black Spy Podcast asks citizens to think for themselves, to assess situations from an analysed and researched perspective and to dig deeply, and historically to gain such an overview. Please feel free to put any questions you might have to any of the Black Spy Podcast team concerning this or any other of our fascinating subjects. Moreover, if you want to continue learning whilst being entertained, please don't forget to subscribe to the Black Spy Podcast for free, so you'll never miss an episode. To contact Firgas Esack of the DAPS Agency go to Linked In To contact Carlton King by utilising any of the following: To donate - Patreon.com/TheBlackSpyPodcast Email: carltonking2003@gmail.com Facebook: The Black Spy Podcast Facebook: Carlton King Author Twitter@Carlton_King Instagram@carltonkingauthor To read Carlton's Autobiography: “Black Ops – The incredible true story of a (Black) British secret agent” Click the link below: https://www.amazon.co.uk/dp/BO1MTV2GDF/ref=cm_sw_r_cp_awdb_WNZ5MT89T9C14CB53651
Merriam-Webster's Word of the Day for March 8, 2024 is: Weltanschauung VELT-ahn-show-ung ("ow" as in "cow") noun A Weltanschauung is a worldview; in other words, a comprehensive conception or apprehension of the world especially from a specific standpoint. The word is typically capitalized. // Many people disagree with the writer's personal Weltanschauung, but most can appreciate the quality and thoughtfulness of her work. See the entry > Examples: "[Writer Martin] Amis' subject matter was unforgiving: the degradation of individual values and the incorporation of greed, indifference and cruelty into public morality. But so intense was his focus, and so forensic the methodology he brought to his task, that each novel revealed some new facet of his ever-darkening Weltanschauung." — The Southland Times (New Zealand), 24 May 2023 Did you know? The German word Weltanschauung literally means "world view"; it combines Welt, meaning "world," with Anschauung, meaning "view." (You might have noticed this word's resemblance to another German borrowing, weltschmerz, meaning “world-weariness” or “world-pain”). When English speakers first adopted Weltanschauung in the mid-19th century, it referred to a philosophical view or apprehension of the universe, and this sense is still the most widely used. It can also describe a more general ideology or philosophy of life. Note that the word is typically capitalized in English, as all nouns are in German.