Dein Update: Wie geht’s den Firmen, der Börse, der Wirtschaft. Das sind die SWR-Wirtschaftsnews. Kurz, schnell, aktuell.

Die Deutsche Bahn will den Konsum von Alkohol an allen ihren Bahnhöfen noch in diesem Jahr verbieten.

Die EU-Kommission fordert 550 Millionen Euro, unter anderem weil gefälschte Ware verkauft wird.

Deutsche Restaurants und Hotels lassen besonders häufig negative Bewertungen bei Google löschen. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor.

Die Bundesnetzagentur erlaubt dem italienischen Bahnunternehmen Italo das deutsche Fernverkehrsnetz. Italo plant Angebote von München über Köln nach Dortmund und von München nach Berlin.

Die Regierung will Steuer- und Finanzkriminalität besser verfolgen und bestrafen. Künftig soll etwa eine Selbstanzeige nicht mehr automatisch straffrei bleiben.

Beim Bezahlen mit Karte oder Smartphone bleibt ein emotionales Erlebnis aus, zeigt eine neue Studie. Dadurch könnten wir leicht den Überblick über unsere Ausgaben verlieren.

Der Bund investierte im vergangenen Jahr 222 Euro pro Kopf in das Bahnnetz - so viel wie noch nie, so der Lobbyverband Allianz pro Schiene.

Bei der Bundesregierung steht heute der Abbau von Bürokratie besonders im Fokus. Die Ministerinnen und Minister kommen als sogenanntes „Entlastungskabinett“ zusammen, um zu beraten, an welchen Stellen Bürger und Unternehmen von überflüssigen Regeln befreit werden können.

2027 testen erste Banken und Zahlungsdienstleister den digitalen Euro. Auf einer Liste der Europäischen Zentralbank stehen auch Teilnehmer aus Deutschland.

Die Pflege im Heim wird immer teurer. Nach einer Auswertung des Verbands der Ersatzkassen zahlen Pflegebedürftige im ersten Heimjahr jetzt durchschnittlich fast 3.400 Euro im Monat aus eigener Tasche. Das sind fast 300 Euro mehr als vor einem Jahr.

Ab dem kommenden Jahr soll es regelmäßige Steuererhöhungen über einen Zeitraum von vier Jahren geben. Und zwar für E-Zigaretten, Zigaretten, Zigaretten-Tabak, Zigarren, Zigarillos, und Pfeifentabak.

Das umstrittene Sparprogramm der Bundesregierung für die gesetzliche Krankenversicherung ist verabschiedet. Pharmaunternehmen wie Boehringer Ingelheim sehen hohe Zusatzbelastungen.

Nach der Sitzung am Abend wurde nur allgemein auf einen "Zukunftsplan" verwiesen.

Das Gericht stuft Abos als digitale Dienstleistung ein, und dafür kann das Widerrufsrecht nicht generell ausgeschlossen werden.

Der Aufsichtsrat von Volkswagen berät heute über die Sparpläne des Konzernvorstands. Es geht um einen massiven Abbau von zehntausenden Stellen und die Zukunft von Standorten, wie zum Beispiel dem Audi-Werk in Neckarsulm. IG Metall und Betriebsrat haben bundesweit zu Protesten an allen Standorten des Volkswagen-Konzerns aufgerufen.

Die Umweltorganisation wirft den Mineralölkonzernen vor, sich nach Ende des Tankrabatts übermäßig zu bereichern.

Microsoft will in seiner Videospiel-Sparte über 3.000 Mitarbeitende entlassen. Der Grund: Die Konsole Xbox läuft schlechter als erwartet, obwohl der Konzern massiv investiert hat.

Die Bundesregierung will sich absichern - zum Beispiel für unerwartete Lieferstopps.

Ein deutsches Unternehmen soll bis zu 12 U-Boote für die kanadische Arktis bauen.

Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, sieht künstliche Intelligenz als eine mögliche Antwort auf die aktuelle Krise in Deutschland. Auf einer KI-Konferenz von DGB und Bundesagentur für Arbeit in Stuttgart haben Gewerkschaften und BA mehr Geld für KI und die Weiterbildung dafür gefordert. Bisher nutzen nur wenige Unternehmen KI.

Das Kabinett will heute den Entwurf für den Haushalt 2027 verabschieden, vor dem Kanzleramt sind Demos geplant.

Laut Kraftfahrbundesamt wurden etwa 85.000 reine E-Autos neu zugelassen - fast 80 Prozent mehr als im Juni vor einem Jahr.

Länger arbeiten für dasselbe Geld: Die Pläne für einen verschärften Sparkurs angesichts der angespannten Lage bei Mercedes-Benz sorgen besonders bei der IG Metall für Aufregung. Deshalb ruft die Gewerkschaft die Mercedes-Beschäftigten heute zu Protesten auf.

Trotz aller Krisen im In- und Ausland herrscht an der Börse Partylaune. Dass der Dax heute zum ersten Mal seit knapp einem halben Jahr einen neuen Rekord erreicht hat, hat vor allem einen Grund.

Der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS verschiebt seinen Börsengang auf frühestens September. Damit verschiebt sich auch die geplante Beteiligung des Bundes an dem Panzerbauer.

Um 12 Uhr haben die Tankstellen die Preise erhöht - zum ersten Mal seit Auslaufen des Tankrabatts. Benzin und Diesel kosten seither an vielen Orten wieder mehr als zwei Euro pro Liter.

Um Mitternacht ist der sogenannte Tankrabatt der Bundesregierung ausgelaufen. Die Tankstellen dürfen aber, wie bisher auch, erst wieder ab 12 Uhr mittags die Preise erhöhen. In den vergangenen zwei Monaten war die Steuer auf Benzin und Diesel um rund 17 Cent pro Liter gesenkt worden. Nach Einschätzung des ADAC könnten die Preise trotz des Auslaufens wegen der gesunkenen Ölpreise aber trotzdem unter zwei Euro pro Liter bleiben.

Die Inflation in Deutschland hat sich im Juni auf rund 2,3 Prozent abgeschwächt. Bedeutet, dass die Verbraucherpreise etwas langsamer gestiegen sind. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor.

Nach zwei Monaten wird die Energiesteuer wieder auf Kraftstoffe erhoben. Was hat der Tankrabatt gebracht und was hat er gekostet?

Der deutsche Staat hat im vergangenen Jahr deutlich mehr investiert als in den Jahren zuvor - unter anderem in die Verteidigung. Gleichzeitig liegen die Investitionen weiterhin unter dem EU-Schnitt.

Der Tankrabatt für Diesel ist offenbar nicht genug an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben worden. Das berichtet das Münchner Ifo-Institut. Demnach seien die Preise bei Diesel nur um durchschnittlich 12 Cent pro Liter gesunken - der Rabatt lag aber bei rund 17 Cent.

Volkswagen steht vor einem massiven Stellenabbau. In den kommenden Jahren will Europas größter Autobauer 100.000 Arbeitsplätze abbauen.

Der Bundestag entscheidet über ein Gesetz, das Verkehrsprojekte deutlich beschleunigen soll. Das Gesetz soll die Planung und Genehmigung für den Bau von Autobahnen, Schienen und Wasserwegen vereinfachen.

Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer hat im milliardenschweren US-Rechtsstreit um mutmaßliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Glyphosat einen entscheidenden Sieg vor dem Obersten Gerichtshof der USA errungen.

Alkohol ist das häufigste Suchtmittel im Job, so ein Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Autrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Dahinter folgen Cannabis und Nikotin.

Minijobs galten jahrelang als Brücke in eine dauerhafte Beschäftigung. Inzwischen hagelt es Kritik. Nun hat die Rentenkommission vorgeschlagen, Minijobs in die gesetzliche Rente mit ein zu beziehen.

Zum Auftakt des zweitägigen Bauerntages in Freiburg will Bauernpräsident Joachim Rukwied sprechen. Erwartet wird auch der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne).

Laut Statistik können 17 Millionen Menschen in Deutschland aus finanziellen Gründen nicht in den Urlaub fahren. Jede und Jeder Fünfte.

Der neue Porsche-Chef, Michael Leiters, stellt sich erstmals den Fragen der Aktionäre auf der Hauptversammlung. Dabei geht es auch um die Neuausrichtung des angeschlagenen Stuttgarter Autobauers.

Im Streit ging es darum, dass in der Rewe-App keine Preise für konkrete Artikel angegeben waren - nur ein Bonus, wenn man diese kauft.

Bundesweit werden symbolisch viele kommunale Einrichtungen abgesperrt, auch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Bundesbauministerin Hubertz will mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen die stark gestiegenen Baukosten in Deutschland senken und den Wohnungsmangel bekämpfen. Die SPD-Politikerin legte bei einer Investorenkonferenz mit Vertretern der Immobilien- und Finanzbranche in Frankfurt einen 13-Punkte-Aktionsplan vor.

Nach dem sogenannten Bau-Turbo und einem Baugesetzbuch-Upgrade legt die Bundesministerin jetzt einen Aktionsplan für bezahlbares Bauen vor.