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Topthemen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport: Wir ordnen ein, wir klären auf, wir bohren nach. "SWR Aktuell im Gespräch" - das sind Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.

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    • Jun 11, 2026 LATEST EPISODE
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    Autonomes Auto auf Testfahrt: Wann kommen Robotertaxis nach Deutschland?

    Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 6:29


    Erstmals hat in Berlin ein Fahrzeug eine Prüfungsfahrt unter Level 4 Bedingungen im Straßenverkehr absolviert. Das bedeutet, dass Auto fährt innerhalb eines festgelegten Einsatzgebiets selbstständig, ohne dass ein Fahrer ständig eingreifen muss. Stefan Reindl, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, sagt im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph, dass Deutschland die rechtlichen Voraussetzungen für solche Tests bereits geschaffen hat. Vollautonomes Fahren ist allerdings nur unter klar definierten Bedingungen erlaubt, etwa auf bestimmten Routen, bei festgelegten Geschwindigkeiten und passenden Wetterverhältnissen. Bei Schnee oder Glätte stoßen die Systeme derzeit noch an Grenzen. Level 4: Der Mensch wird zum Passagier Der entscheidende Unterschied zu den heute bereits verfügbaren Level 3 Systemen: Bei Level 4 muss der Mensch nicht mehr ständig bereit sein, die Kontrolle zu übernehmen. Allerdings schreibt die aktuelle Rechtslage in Deutschland weiterhin vor, dass sich eine Person im Fahrzeug befinden muss, die im Notfall eingreifen kann. Noch einen Schritt weiter geht Level 5. Dann könnten Fahrzeuge überall und unter allen Bedingungen vollständig autonom fahren. Dafür gibt es bislang jedoch keine rechtlichen Regelungen. Robotertaxis als Zukunftsmarkt Als wichtigstes Einsatzfeld für autonomes Fahren sieht Reindl die Personenbeförderung. Robotertaxis sind bereits in einigen US-Städten unterwegs. Auch in Deutschland könnten solche Angebote künftig entstehen. Fahrgäste würden Fahrzeuge per App zu virtuellen Haltepunkten bestellen. Ein zentrales Thema bleibt dabei die Sicherheit. Autonome Systeme müssten nach Reindls Einschätzung sicherer fahren als Menschen, um Akzeptanz zu finden. Schon heutige Assistenzsysteme wie Notbrems- oder Spurhalteassistenten würden helfen, Unfälle zu vermeiden. Mit Robotertaxis in deutschen Städten rechnet der Automobilexperte allerdings nicht vor Mitte der 2030er Jahre.

    Wachstum durch Reformen: "Da muss jeder seinen Beitrag leisten"

    Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 5:43


    Beim Reformvorhaben der Bundesregierung zähle die Kommunikation, meint CDA-Vorsitzender Dennis Radtke (CDU).

    Warnung vor Sportwetten-Offensive zur Fußball-WM

    Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 6:22


    Mit dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft wächst nach Einschätzung des Bündnisses gegen Sportwetten-Werbung auch der Druck durch Werbung für Sportwetten. Mitbegründer Markus Sotirianus kritisiert im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspies, dass Wettanbieter rund um die WM besonders präsent seien: In Stadien, TV-Übertragungen und Online-Angeboten. Das Bündnis sieht darin ein Problem für den Jugend- und Spielerschutz. Sportwetten seien Glücksspiel mit hohem Suchtpotenzial, sagt Sotirianus. Besonders kritisch bewertet er, dass ein Anbieter Livestreams auf seiner Wettplattform anbieten darf. Dadurch werde die Teilnahme an Sportwetten zusätzlich mit einem vermeintlichen Mehrwert verbunden. Sportwetten-Werbung soll stärker eingeschränkt werden Das Bündnis fordert, Werbung für Sportwetten ähnlich streng zu behandeln wie Tabakwerbung und stärker aus der Öffentlichkeit zurückzudrängen. Die legalen Anbieter verweisen zwar auf Schutzmaßnahmen wie Sperrmechanismen und Limits. Aus Sicht des Bündnisses handelt es sich dabei jedoch vor allem um gesetzliche Mindestanforderungen und nicht um ausreichenden Spielerschutz. Besonders problematisch sei die starke Präsenz der Werbung im Fußballumfeld. Wer sich für Fußball interessiere, könne ihr kaum noch ausweichen, so Sotirianus. Er fordert deshalb strengere Regeln und einen stärkeren Fokus auf Spieler- und Jugendschutz.

    Fußball-WM: Vorfreude, Kritik und Proteste in Mexiko

    Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 4:35


    Die Fußball-Weltmeisterschaft startet mit dem Eröffnungsspiel Mexiko vs. Südafrika. In Mexiko überwiegt die Vorfreude.

    Bundesärztekammer warnt vor Katastrophenfall Hitze

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 5:52


    Europa ist der Kontinent, der sich am schnellsten im Klimawandel erwärmt. Das wird für Hitzewellen sorgen. Sind wir darauf vorbereitet? "Für uns war das Jahr 2021 ein Weckruf", sagt Clemens Becker, Medizin-Professor an der Universität Heidelberg. Er fordert im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Christian Hauck, den Hitzeschutz entsprechend anderer Katastrophenschutzszenarien aufzustellen. Damit ist er nicht allein: Die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), die Bundesärztekammer und die Krankenkasse AOK haben gemeinsam ein Positionspapier mit dem Titel "Baden-Württemberg bei 44 Grad" formuliert. Im Südwesten werden besonders oft extreme Hitzeereignisse registriert.

    BW-Gesundheitsminister Hildenbrand warnt vor "unkontrolliertem Kliniksterben"

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 5:02


    Die geplante GKV-Reform der Bundesregierung löst weiter Proteste und Kritik aus. Der Baden-Württembergische Gesundheitsminister Hildenbrand (Grüne) äußert sich im SWR.

    S21: Alte Systeme, falsche Kabel und das Ziel der Digitalisierung

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 4:30


    Das Bahnprojekt Stuttgart 21 war als Prestigeprojekt geplant und hat sich als Sorgenkind entpuppt. Nach jahrelanger Bauzeit kann man den Eindruck gewinnen: Kaum ist ein Problem bewältigt, taucht das nächste auf. Auch die Digitalisierung der Bahnstrecke stellt eine Herausforderung dar. Zuletzt sorgten falsch verlegte Kabel für Schlagzeilen. Zwischen Hightech und Altertum Hans Leister, Experte für Bahn-Digitalisierung und Verfechter des Pilotprojekts Stuttgart 21, sagt im Gespräch mit SWR Aktuell: "Das Hinterherhängen der Zugausrüstung deutschlandweit ist ein Riesenproblem." Wenn die Kommunikation zwischen hochtechnisierten Betriebszentralen und modernen Zügen mittels Lichtsignale geschehe, was in Deutschland größtenteils der Fall sei, so Leister, dann sei das "ein altertümliches System". Mischbetrieb als Herausforderung Längst gäbe es ein digitales Zugsicherungssystem namens ETCS (European Train Control System), das sich bewährt habe. Allerdings sei das deutsche Schienennetz nur zu Teilen damit ausgestattet. Der Mischbetrieb von alten und neuen Systemen sei sehr herausfordernd, so Leister. Dies bedeute auch einen enormen Verkabelungsaufwand. Wo Deutschland im internationalen Bereich bei der Zugtechnik steht, beschreibt Hans Leister im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler.

    FCAS-Aus: Was soll ein Kampfjet der Zukunft können?

    Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 6:36


    Die Idee ist 2001 entstanden - eigentlich damals weitsichtig: ein europäisches Kampfflugzeug zu entwickeln, das auch im Verbund mit Drohnen operieren kann. Von da waren es mehr als 15 Jahre bis zum eigentlichen Startschuss von FCAS im Jahr 2017, noch unter Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nun, nochmals knapp neun Jahre später, ist Schluss. Axel Schulte, Professor am Institut für Flugsysteme der Universität der Bundeswehr in München, beschreibt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspies die Kampfflugzeug-Entwicklung so: In der fünften Generation sind vor allem viele Daten eingeflossen, die in Kampfsituationen hilfreich sein sollen. Außerdem sei die Tarnkappen-Funktion typisch für Flieger der fünften Generation. "Bei der sechsten Generation kommt noch hinzu: das Führen von Drohnen aus dem Cockpit". So sollen bemannte und unbemannte Kampfsysteme einen Verband bilden.

    Anschläge aufs Stromnetz: Wie lassen sich Täter abschrecken?

    Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 5:37


    Manuel Hagel (CDU) ist noch nicht lange Innenminister von Baden-Württemberg, doch gestern musste er schon in den Krisen-Modus wechseln. Nach dem großflächigen Stromausfall in Reutlingen geht das zuständige Ermittlungsteam nämlich von Brandstiftung aus. Hagel war am Tag des Stromausfalls vor Ort und hat gesagt, man werde die Täter mit aller Härte zur Rechenschaft ziehen. Der Staatsschutz und das Antiterrorzentrum des Landeskriminalamts hätten die Ermittlungen übernommen: "Wir werden in aller Härte gegen die Täter vorgehen und unsere Ermittlungsgruppe wird jeden einzelnen Stein umdrehen und wir werden die Täter auch mit aller Härte zur Rechenschaft ziehen." Nach dem Stromausfall in Reutlingen und Umgebung fordert die AG KRITIS, die sich mit kritischer Infrastruktur beschäftigt, mehr Resilienz. Manuel Atug, Sachverständiger für kritische Infrastruktur, Gründer und Sprecher der AG KRITIS, hat im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler gesagt, nur durch Resilienz ließen sich potenzielle Täter abschrecken, weil ihr Angriff ohne Auswirkungen bleibe.

    Verwaltung ohne Papierberge: Dörfer in Rheinland-Pfalz machen es vor

    Play Episode Listen Later Jun 8, 2026 6:17


    Wartezeit, endlose Papier-Formulare, Vor-Ort-Termine wegen einer Unterschrift: Vermutlich alle von uns haben ein Lieblingsbeispiel für besonders umständliche Behördenerlebnisse parat. Bei der Digitalisierung der Verwaltung landet Deutschland europaweit zuverlässig auf den hinteren Plätzen. Ein Netzwerk aus rund 60 rheinland-pfälzischen Dörfern hält dagegen. Projektleiterin ist Sarah Brühl, sie ist auch die Digitalbeauftragte der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain. Was dort dank des Netzwerks einfacher geworden ist und was es bringt, über den Tellerrand zu schauen, schildert sie im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Constance Schirra.

    Friedensgutachten warnt vor den "Warlords" Putin, Trump und Netanjahu

    Play Episode Listen Later Jun 8, 2026 5:21


    Vier deutsche Forschungsinstitute erstellen jedes Jahr ihr gemeinsames "Friedensgutachten“. Zu analysierende Konflikte gibt es derzeit immer mehr. Und sie haben manches gemeinsam. Ein zentrales Stichwort im neuen Friedensgutachten ist "Warlords", ungefähr übersetzbar mit "Kriegsfürsten". Wer sind die „Warlords“ der aktuellen Kriege und was macht sie aus? Eine erste Besonderheit: Es handelt sich um "staatliche Warlords", betont Johannes Füllers, Professor an der Universität Duisburg-Essen und Mitautor des Friedensgutachtens. Und das zeige klar ein verbindendes Muster.

    SpaceX-Aktie: Lohnt sich ein Investment - und wann?

    Play Episode Listen Later Jun 8, 2026 5:33


    Es ist der erste große Börsengang einer ganzen Reihe: Elon Musks Firma SpaceX wird zur Aktiengesellschaft. Was heißt das für Kleinanleger? Aktienindizes sind eigentlich ziemlich konservativ - selbst in den Vereinigten Staaten. Eigentlich können Wertpapiere, die frisch an der Börse gelandet sind, erst nach einer Übergangsphase von einigen Monaten Teil eines Aktienindex werden. Entsprechend dauert es auch Monate, bis sie in Index-Fonds landen. Dies dient für gewöhnlich dem Schutz von Anlegerinnen und Anlegern - ein Unternehmen soll sich nach dem Börsengang erst beweisen. Weil aber die Börsengänge von mehreren US-Großkonzernen anstehen, überlegen die Finanzmärkte, die Regeln hier zu ändern. SpaceX macht nämlich am 12. Juni nur den Anfang - demnächst werden wohl auch OpenAI und Anthropic folgen, die beiden großen Konkurrenten im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Derzeit gebe es Überlegungen, SpaceX schon nach zehn Tagen in Indizes einfließen zu lassen, sagt Saidi Sulilatu, Chefredakteur des Geld-Ratgebers "Finanztip" im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch.

    Digitalisierung auf dem Land: Ausbaufähig

    Play Episode Listen Later Jun 8, 2026 5:23


    Auf der „Landkreisversammlung“ in Berlin treffen Größen der Politik auf die Landrätinnen und Landräte der Republik. So trifft der Alltag vor Ort, etwa im Mini-Landkreis Vulkaneifel mit seinen knapp 60.000 Menschen, auf diejenigen, die vorwiegend in Hauptstädten und Flugzeugen leben. Ein gemeinsames Anliegen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seinem Stellvertreter, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), sowie der vielen Landrätinnen und Landräte ist die Digitalisierung. Sie soll das Leben der Menschen einfacher machen und die Wirtschaft ankurbeln. Im Vorfeld der Landkreisversammlung in Berlin hat der Präsident des Deutschen Landkreistags und Landrat im Neckar-Odenwald-Kreis, der CDU-Politiker Achim Brötel, eine gemischte Bilanz der Digitalisierungsbemühungen auf Bundesebene gezogen: "Da hat die Digitalisierung schon einen neuen Stellenwert erhalten, dadurch, dass es jetzt ein eigenes Ministerium in der Bundesregierung gibt", hat er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler gesagt. Er hat aber auch Kritik an der Politik der Bundesregierung.

    Frühstücks-Quarch: Darf sich der Papst bei KI einmischen?

    Play Episode Listen Later Jun 6, 2026 6:28


    Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: Die Enzyklika von Papst Leo XIV. Darin beschäftigt er sich mit dem Umgang mit künstlicher Intelligenz und deren Stellung im Bezug auf den Menschen. Im Klartext: Bestimmt die KI über uns oder wir über die KI? Trotz tiefgreifender technologischer Umbrüche betont der Papst in seiner Enzyklika die unvergleichliche Würde des Menschen. KI wird als mächtiges Werkzeug anerkannt, darf den Menschen aber niemals ersetzen. Warum der Philosoph und Autor Christoph Quarch das für einen großen Dienst an der Menschheit hält, erklärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Morderator Andreas Böhnisch.

    Warkens Pflegereform: "Eine Bestrafung für alle Pflegenden"

    Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 6:49


    Seit gestern liegen die Eckpunkte der Pflegereform der Bundesregierung vor. Und es gibt massive Kritik an den Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), vor allem von Pflegenden. Häusliche Pflege unter Druck Waltraud Klein, Gründungsmitglied des Vereins "Wir Pflegen" in Rheinland-Pfalz, kritisiert die Pläne der Bundesregierung scharf. Die geplante Senkung der Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige bedeutet aus ihrer Sicht eine weitere Benachteiligung. Die finanzielle Lage der Betroffenen werde dadurch langfristig noch schlechter. Das stärke am Ende eher die stationäre Pflege als die Versorgung zu Hause. "Die Familie ist ja eigentlich der größte Pflegedienst, den wir in Deutschland haben, und man stärkt diese Versorgungsform nicht, sondern man schwächt sie." Renten und Altersarmut Besonders hart trifft die Reform aus Kleins Sicht vor allem Frauen. Sie übernähmen den größten Teil der häuslichen Pflege und müssten ohnehin oft mit niedrigeren Renten rechnen. Wenn zusätzliche Leistungen gestrichen würden, verschärfe das die Gefahr von Altersarmut. Das gesamte Paket sei für sie voller Widersprüche und nicht nachhaltig gedacht. Häusliche Pflege sei für viele Familien aber genau die Form, die älteren oder kranken Menschen am meisten entspreche. Kritik an neuen Strukturen Auch den geplanten neuen Anspruch auf Pflegebegleitung sehe sie skeptisch. Nicht weil es inhaltlich keinen Sinn mache, sondern weil Deutschland gut darin sei, neue Begriffe zu schaffen, sagt Klein. Doch es gebe schon längst ähnliche Modelle wie Pflegelotsen oder Gemeindeschwestern Plus. Statt neuer Namen braucht es ihrer Ansicht nach endlich funktionierende Strukturen in der Fläche. Gerechtigkeit als Grundfrage: Wo kommt das Geld her? Für die Finanzierung der Pflegeversicherung fordert Klein eine grundsätzliche Debatte über Gerechtigkeit. Sie fragt, warum Beamte weiter nicht in die Pflegeversicherung einzahlen müssten, während über höhere Beiträge für Gutverdiener und Kinderlose diskutiert werde. Das System werde an dieser Stelle nicht konsequent genug gedacht. Bei pflegenden Angehörigen komme deshalb vor allem ein Signal an: "Wir werden wieder nicht gesehen, unsere Arbeit wird wieder nicht ernst genommen, also wir verstehen das alles nicht."

    Westbalkan-Gipfel: Deswegen ist die Region für uns so wichtig

    Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 6:49


    Deutschland habe ein großes Interesse daran, den Westbalkan schneller und entschlossener in die EU zu integrieren, sagt Jakov Devčić, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Serbien und Montenegro. Für die Bundesrepublik gehe es dabei nicht nur um Politik, sondern auch um wirtschaftliche Stabilität in Europa. Gerade in unsicheren Zeiten sei der Westbalkan ein wichtiger Partner. Auch Bundeskanzler Merz habe dafür vor wenigen Tagen neue Impulse gegeben. Fokus auf Ukraine sorgt für Spannung Die Debatte um eine mögliche schnellere EU-Anerkennung der Ukraine werde in den Westbalkanstaaten genau beobachtet, sagt Devčić. Für Montenegro gelte das allerdings nicht in gleichem Maß, weil das Land bereits am weitesten im Beitrittsprozess sei. In anderen Staaten der Region gebe es aber Sorgen, wegen des Ukraine-Fokus aus dem Blick zu geraten. Deshalb sei es wichtig, dass der Westbalkan-Gipfel in der Region stattfinde. Montenegro und Serbien unter Druck Montenegro wolle die Beitrittsverhandlungen noch in diesem Jahr abschließen, sagt Devčić. Das sei ambitioniert, weil noch zahlreiche sogenannte "Beitrittskapitel" offen seien. Für Serbien sei der Weg deutlich schwieriger, unter anderem wegen der Kosovo-Frage und der russlandfreundlichen Linie von Präsident Aleksandar Vučić. Der Westbalkan-Gipfel könne hier vor allem politische Signale setzen und den Reformdruck erhöhen. EU-Skepsis in Serbien In Serbien sei die Stimmung gegenüber der EU zwiespältig, sagt Devčić. Die Zustimmung zur Mitgliedschaft liege derzeit nur bei etwa 35 bis 40 Prozent. Historische Erfahrungen aus den Balkankriegen und eine ausgeprägt antiwestliche Haltung spielten dabei eine große Rolle. Zugleich zeige das Beispiel Kroatien, dass sich Meinungen auch rasch ändern könnten, wenn die politische Richtung klar sei. Europa müsse den Staaten der Region daher deutlich machen, dass die Tür offen stehe.

    Tee und Sauna: So hilft Hitze gegen Hitze

    Play Episode Listen Later Jun 4, 2026 5:19


    Die jüngste Hitzewelle ist gerade erst vorbei, die nächste steht uns mit Sicherheit bevor. Gerade im Südwesten gibt es mehrmals im Jahr Wochen, wo das Thermometer einfach nicht unter die 30°C-Marke sinken will. In anderen Kulturen wird dann häufig heißer Tee getrunken oder die Sauna angefeuert. Und häufig denken wir uns als Durchschnitts-Deutsche: Das machen Menschen, die in noch heißeren Regionen der Erde wohnen, das muss ja gut gegen die Hitze funktionieren. Was an diesen Mythen dran ist, erklärt Arzt und Journalist Lothar Zimmermann im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Petra Waldvogel.

    Tagesgeld-Konten: Mit diesen Tipps können extra viel Zinsen drin sein

    Play Episode Listen Later Jun 4, 2026 3:31


    Banken bieten momentan relativ hohe Zinsen aufs Tagesgeldkonto. Wann lohnt sich das? Worauf muss ich achten? Und was ist zu tun, wenn die versprochenen hohen Zinsen schon nach kurzer Zeit wieder enden? Ratschläge dazu von der Finanz-Expertin Sophie Creitz von finanztip.de im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Katja Burck.

    Solar-Autos: Diese Schulen in Rheinland-Pfalz wetteifern um die besten Ideen

    Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 5:10


    Ein Rennen um das beste Solar-Auto: 15 Schulen in Rheinland-Pfalz treten miteinander in einen Wettkampf. Dabei geht's um Tempo, und um die besten Ideen, erklärt der Lehrer und Mit-Initiator Patrick Himpel im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr.

    (Fast) Nix zu sagen in der Welt: Kommt Deutschland in den UN-Sicherheitsrat?

    Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 5:28


    Deutschland möchte sich heute als nicht-ständiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat wählen lassen. Es gebe aber noch einige Hürden zu überwinden, sagt Andreas Zumach, Journalist und UNO-Experte. Deutschland gehe mit seiner bisherigen Haltung im Nahostkonflikt eher belastet in die Wahl. Zwar zähle die Bundesrepublik weiterhin zu den größten Geldgebern der UNO und sichere sich damit viel Zustimmung. Doch gerade die Position zu Israel und einem palästinensischen Staat werde international zunehmend kritisch gesehen. Vor allem im globalen Süden wachse der Eindruck von Doppelstandards: Einerseits verurteile Deutschland Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine sehr deutlich, andererseits trete man im Nahostkonflikt eher zurückhaltender auf. Vor der Wahl zum Sicherheitsrat: Schwierige Werbung in New York Auch die Reise von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) nach New York dürfte an dieser Lage wenig ändern, sagt Zumach. Er könne sich nicht von der Linie der Bundesregierung distanzieren und deshalb kaum neue Verbündete gewinnen. Zusätzlich sorgten gekürzte deutsche Zahlungen an UNO-Entwicklungs- und Hilfsprogramme für Enttäuschung, vor allem in vielen afrikanischen Staaten. Gerade dort werde genau registriert, wer internationale Verantwortung übernehme und wer nicht. Mögliche Pläne: Reform statt ständigem Sitz im Rat Sollte Deutschland dennoch gewählt werden, könnte die Bundesregierung nach Ansicht von Zumach vor allem Reformen in der UNO anstoßen. Seit den 1990er-Jahren lägen mehr als 100 Reformpunkte auf dem Tisch, umgesetzt worden seien aber nur wenige. Ein ständiger deutscher Sitz im Sicherheitsrat gelte dagegen weiterhin als kaum erreichbar. Dafür wäre nicht nur eine Zweidrittelmehrheit in der Generalversammlung nötig, sondern auch die Zustimmung aller fünf Vetomächte. Sinnvoller wäre es aus Zumachs Sicht, Afrika, Asien und Lateinamerika stärker im Sicherheitsrat zu verankern.

    Ticket für den Dom-Besuch: So geht das Ulmer Münster damit um

    Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 5:22


    Wer den Kölner Dom besichtigen will, der muss wohl bald Eintritt zahlen. Die Entscheidung sorgt aber für viel Unmut. Auch weil andere Gotteshäuser über Eintrittsgelder nachdenken. Entwarnung aber in Um: Am Münster wird wohl weiterhin kein Eintritt verlangt. Die Kirche setze bewusst darauf, dass der Raum allen offenstehe, sagt Peter Schaal-Ahlers, Pfarrer am Ulmer Münster und speziell für Tourismus zuständig. Im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch erklärt er, Eintritt zu nehmen, würde aus Sicht der Verantwortlichen den Charakter des Gebäudes verändern. Außerdem gebe es Menschen, die sich den Eintritt nicht leisten könnten. Auch die Unterscheidung zwischen Gläubigen und Touristen sei in der Praxis schwierig. Andere Dimensionen als in Köln Die Entscheidung werde dennoch verstanden, sagt Schaal-Ahlers weiter, weil sich das Ulmer Münster deutlich von anderen Kirchen unterscheide. Anders als im Kölner Dom gebe es hier keine großen Besucherströme, für das eigenes Sicherheitspersonal angestellt ist. Stattdessen werde vieles von Ehrenamtlichen getragen. Mit etwas mehr als einer Million Besuchern im Jahr seien auch die Dimensionen andere. Deshalb sei es richtig, das Münster kostenlos zugänglich zu halten. Teure Sanierung bleibt Thema in Ulm Gleichzeitig kostet der Erhalt des Bauwerks viel Geld. Rund drei Millionen Euro müssten jährlich für den Unterhalt des Ulmer Münsters aufgebracht werden. Ein großer Teil davon fließe in die Bauhütte mit knapp 25 Beschäftigten. Dazu kämen weitere Sanierungsarbeiten, etwa am Dach, an den Obergadenfenstern und beim Brandschutz. Auch der Klimawandel verursache zusätzliche Probleme. Das Münster sei damit eine dauerhafte Baustelle. Finanzierung über Gemeinschaft Langfristig setze man auf eine breite Mischfinanzierung. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Ulm beteiligten sich ebenso wie der Münsterbauverein, der jedes Jahr mehr als eine halbe Million Euro beisteuere. Zusätzlich solle auch die Spendenbereitschaft der Besucherinnen und Besucher gestärkt werden. Das Ulmer Münster sei eine Bürgerkirche, sagt Schaal-Ahlers. Genau dieser Geist solle wieder stärker in Erinnerung gerufen werden – nicht zuletzt mit Blick auf das 650-jährige Jubiläum im kommenden Jahr.

    Aktionstag gegen Schmerz: Wann Kopfschmerzen eine Krankheit sind

    Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 5:15


    Am heutigen Aktionstag gegen Schmerz spricht SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr mit Timo Klan, Schmerzexperte in Mainz bei der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Sein erster Rat beim langfristigen Kontern von Kopfschmerzen: Wer darunter leidet, sollte sich zunächst klar werden über die Ursache und die Dauer der jeweiligen Schmerzen. In jedem Fall kann die Ärztin oder der Arzt des Vertrauens die wichtigsten Fragen klären: Also, ob Kopfschmerzen die Folge einer anderen Erkrankung oder auch muskulären Fehl-Haltung oder schlicht Folgen einer Verspannung sind. Danach können die nächsten Schritte in Richtung einer möglichen Therapie folgen.

    Handy-Blitzer: So wirksam sind sie bislang in Rheinland-Pfalz

    Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 6:03


    Werden Handy-Blitzer auch in Baden-Württemberg eingeführt? Erfahrungen aus Rheinland-Pfalz könnten eine Anregung sein für die aktuelle Debatte darüber. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DRV) befürwortet Handy-Blitzer. Sein Vorsitzender Manfred Wirsch erläutert im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr, warum angesichts der hohen Zahl der handybedingten Unfälle eine flächendeckende Kontrolle wirksam wäre.

    Konflikt mit Ansage: Mainzer Landtag wählt Vorsitz der Ausschüsse

    Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 4:24


    Zwischen den Fraktionen im neu gewählten rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz dürfte es heute zu einem Konflikt kommen. Denn die Ausschüsse dort tagen erstmals und CDU, SPD und Grüne haben angekündigt, keinem AfD-Vertreter in einen Vorsitzposten verhelfen zu wollen. Prof. Claudia Ritzi, Politikwissenschaftlerin an der Uni Trier, erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Christian Hauck, warum hier Potential für Konflikte besteht und warum Parteien darauf hören sollten, was die Wählerschaft von der Politik verlangt.

    Tankrabatt-Halbzeit: Wie geht es weiter an der Zapfsäule?

    Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 5:24


    Der sogenannte Tankrabatt, den die Bundesregierung zur Abfederung der Spritpreise eingesetzt hat, hat die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Bis Ende des Monats gilt er noch, aber wie geht es danach weiter? Tankrabatt wirkt, aber Zukunft an den Tankstellen unklar Der Tankrabatt habe zwar etwas Bewegung in den Markt gebracht, sagt Birgit Priemer, Chefredakteurin von Auto, Motor und Sport. Gleichzeitig sei die Maßnahme von Anfang an umstritten gewesen. Manche Tankstellen hätten die Preise vor dem Start erst erhöht, um den Rabatt später leichter weiterzugeben. Das habe viel Unruhe ausgelöst. Priemer kritisierte zudem, der Tankrabatt helfe vor allem Menschen mit großen, verbrauchsintensiven Autos. Für sozial Schwächere sei er kaum ein gezieltes Instrument der Unterstützung. Priemer findet Kosten für den Staat zu hoch Aus ihrer Sicht stehen die Kosten in keinem guten Verhältnis zum Nutzen. Die rund 1,6 Milliarden Euro an Steuermindereinnahmen hätte man ihrer Ansicht nach anders einsetzen können. Priemer verweist darauf, dass Benzin und Diesel in Deutschland ohnehin stark mit Steuern und Abgaben belastet seien. Bei Benzin liege der Anteil bei rund 60 Prozent, beim Diesel bei etwa 50 Prozent. Deshalb brauche es aus ihrer Sicht eher einen generellen Hebel, der allen Verbrauchern und auch Unternehmen helfe. Ab Juli: Energie-Bilanz wird wichtiger Für die Zeit nach dem Auslaufen des Tankrabatts rät Priemer dazu, die eigene Mobilität genauer zu prüfen. Jeder müsse sich fragen, wie viele Kilometer wirklich gefahren würden und ob dafür immer das Auto nötig sei. Auch bei der nächsten Anschaffung lohne sich ein Blick auf sparsamere Modelle, Plug-in-Hybride oder ein Elektroauto. Wer die Möglichkeit habe, privat zu laden, könne ebenfalls umdenken. Benzin- und Dieselpreise würden ihrer Einschätzung nach schwer kalkulierbar bleiben und langfristig eher steigen. Neu- und Gebrauchtwagen: E-Autos legen deutlich zu Trotz hoher Preise sieht Priemer eine wachsende Nachfrage nach Elektroautos. Das liege nicht nur am Krieg gegen die Ukraine und den hohen Energiepreisen, sondern auch an einem besseren Angebot. Günstigere Modelle wie der Dacia Spring oder der Citroën ë-C3 machten den Einstieg leichter. Hinzu komme die wieder verfügbare Förderung. Im April seien die Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um 41 Prozent gestiegen, der Marktanteil habe in Deutschland knapp 26 Prozent erreicht. Bei gefragten Modellen wie dem Mercedes CLA oder dem BMW iX3 gebe es inzwischen sogar monatelange Wartezeiten.

    Schwitzen in der Stadt: Mit Fake-Bäumen gegen Hitze

    Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 5:40


    In Stuttgart steigen die Temperaturen im Sommer besonders stark. Eine mögliche Lösung könnten sogenannte "Ecotriis" sein.

    Bafög-Reform: Davon hängt es ab, ob sie kommt

    Play Episode Listen Later Jun 1, 2026 6:24


    Kommt sie nun, die Bafög-Reform, die im Koalitionsvertrag der schwarz-roten Bundesregierung vereinbart wurde? Es geht um eine schrittweise Anhebung der Bafög-Sätze – das ist der Vorschuss, den vor allem Studentinnen und Studenten erhalten, um ihre Lebenshaltungskosten zu decken. Verbände fordern schon lange eine Reform des Bafög - und die schwarz-rote Koalition hatte sich so eine Reform auch im Koalitionsvertrag vorgenommen. Am Wochenende haben Äußerungen von Bundesforschungsministerin Bär dazu für Irritationen gesorgt. Eine Reform zum Wintersemester sehe sie eher nicht. Etliche prominente Stimmen aus der SPD widersprachen klar und deutlich – teils heftig. Auch Katharina Rummenhöller übt Kritik, sie ist eine der Vorsitzenden des Dachverbandes fzs für Studierende. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Simon Dörr erinnert sie daran, dass zwar lediglich 11% aller Studierenden Bafög in Anspruch nehmen, doch gerade diese seien „akut darauf angewiesen“ und das gelte auch für alle, die sich für ein Studium interessieren und abwägen, ob sie es sich zum Studienbeginn im kommenden Wintersemester leisten können. Rummenhöller hofft darauf, dass die SPD innerhalb der schwarz-roten Koalition „genügend Druck ausübt“ um die Reform umzusetzen, offenbar hänge es davon ab, ob die Reform kommt, oder nicht.

    Undav-Gala: Warum der Stuttgarter so wichtig für die WM ist

    Play Episode Listen Later Jun 1, 2026 4:14


    Im Testspiel gegen Finnland hat die deutsche Nationalmannschaft ihre Qualitäten gezeigt. Beim 4:0 in Mainz konnte vor allem der Stuttgarter Deniz Undav beweisen, wie wichtig er für die DFB-Elf ist. Allein mit seinen zwei Toren (34./57. Minute) hat er auch gegenüber seines größten Kritikers, Bundestrainer Julian Nagelsmann, seine Durchsetzungskraft unterstrichen. ARD-Sportreporter Philipp Hofmeister erklärt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch, dass Nagelsmann bei so einer Leistung kaum etwas an Undav auszusetzen haben kann. Undav habe den unbedingten Willen, aus jeder Spielsituation das Maximum herauszuholen, so Hofmeister. Warum der Bundestrainer dennoch auch Alternativen mit zur WM nimmt, das erklärt Hofmeister im Gespräch.

    Eiscreme selber machen: Nicecream liegt im Trend

    Play Episode Listen Later May 31, 2026 4:05


    Die Temperaturen sind sommerlich und die Eis-Saison ist längst gestartet. Eisläden locken wieder mit neuen Kreationen wie Matcha-Erdbeere und alten Klassikern wie Schoko und Vanille. Manch einer kommt vielleicht auch auf die Idee dieses Jahr, Eiscreme selber zu machen. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderator Hans Liedtke mit Ernährungsexpertin Anna Dandekar.

    Steuer-Apps im Test: Kostenlose App schneidet besonders gut ab

    Play Episode Listen Later May 30, 2026 2:30


    Wer seine Steuererklärung selbst macht, muss diese bis 31. Juli abgeben. Viele Steuer-Apps versprechen Hilfe beim Erstellen der Steuererklärung. Finanztip hat sie getestet.

    Frühstücks-Quarch: Warum sind uns unsere Kinder so wenig wert?

    Play Episode Listen Later May 30, 2026 5:17


    In einer UNICEF-Vergleichsstudie zum Wohlbefinden von Kindern belegt Deutschland nur den 25. Platz von 37 bewerteten Ländern. Philosoph Christoph Quarch hat sich darüber seine Gedanken gemacht.

    Einsatz gegen Ebola: Ein deutscher Arzt im Risikogebiet

    Play Episode Listen Later May 29, 2026 9:36


    Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo: Mehr als 200 Tote gibt es bisher und das sind nur die offiziell registrierten. Dazu kommen rund 1.000 Verdachtsfälle. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderatorin Laura Koppenhöfer mit Dr. Thomas Pärisch. Er fährt als einer der ersten Deutschen für Ärzte ohne Grenzen in den Ebola-Einsatz.

    Baden gehen, aber sicher: Diese Gefahren lauern in Seen

    Play Episode Listen Later May 29, 2026 6:43


    Schönstes Badewetter in Deutschland. Leider nimmt damit aber auch die Zahl der Badeunfälle zu. Manche enden sogar tödlich. Wie sich das Risiko verringern lässt, weiß die DLRG.

    Weniger Steuern, Formulare und Regeln: Wie die FDP durchstarten will

    Play Episode Listen Later May 29, 2026 5:53


    Wenn sich die FDP am Wochenende zum Bundesparteitag trifft, soll es für die Partei ein Neustart auf ganzer Linie werden. Wie soll der ablaufen? Wir sprechen mit FDP-Generalsekretärin Nicole Büttner.

    Jugend forscht: "Der Austausch untereinander ist besonders wertvoll"

    Play Episode Listen Later May 28, 2026 6:05


    Heute beginnt wieder die Aktion Jugend forscht. Die Ideen, Themen und Projekte sind dabei so bunt, wie das Leben selbst. Auch der Austausch untereinander ist wertvoll. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex mit Heiko Stangl, Lehrer und Leiter des Landeswettbewerbs Jugend forscht in Baden-Württemberg.

    Sieht BW-Finanzminister Bayaz als Familienvater anders auf die Politik?

    Play Episode Listen Later May 28, 2026 6:22


    Danyal Bayaz (Die Grünen) und seine Frau sind beide in der Politik tätig - und haben zwei kleine Kinder. Hat er einen anderen Blick auf die Bedürfnisse von Kindern und Familien als kinderlose Kollegen?

    Drei Monate Iran-Krieg: "Eine nie dagewesene Schwere liegt auf dem Land"

    Play Episode Listen Later May 28, 2026 6:09


    Die Bilder jubelnder Exil-Iraner sind verschwunden. Im Iran selbst liege eine Schwere auf dem Land, wie sie sie noch nie wahrgenommen habe, beschreibt Autorin Gilda Sahebi die Lage.

    Hitze: So schützen Zoos ihre Tiere im Sommer

    Play Episode Listen Later May 27, 2026 5:34


    Ende Mai und wir befinden uns bereits mitten in einer Hochsommerhitze mit deutlich über 30 Grad. Darunter leiden nicht nur Menschen, sondern auch Tiere. Darüber spricht SWR Aktuell Moderatorin Ulrike Alex mit Joshua Förg, Biologe und Kurator im Zoo Heidelberg.

    Terror „Made in Germany“: Daniela Klette muss in Haft

    Play Episode Listen Later May 27, 2026 4:17


    Der Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ist zu Ende. Sie muss 13 Jahre ins Gefängnis - unter anderem wegen schweren bewaffneten Raubes. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderatorin Laura Koppenhöfer mit dem Reporter Bertil Starke, der den Prozess beobachtet hat.

    Volle oder gar keine Kinderarztpraxen: Was ist uns die Gesundheit unserer Kinder wert?

    Play Episode Listen Later May 27, 2026 6:04


    Zu einem kinderfreundlichen Land gehört eine gute Gesundheitsvorsorge dazu. An dieser scheint es zu haken, gerade für Familien mit wenig Geld. Das Beispiel einer Kinderärztin aus Mannheim.

    Ukraine-Experte: "Mit Russland zu reden, wäre Zeitverschwendung"

    Play Episode Listen Later May 27, 2026 7:05


    Die Ukraine leidet aktuell unter den schlimmsten Angriffen Russlands seit Beginn des Kriegs im Februar vor vier Jahren. Wie soll Europa damit umgehen?

    Trendwende: Jugendliche rauchen und vapen wieder mehr

    Play Episode Listen Later May 26, 2026 5:39


    Jugendliche in Deutschland rauchen und vapen wieder mehr. Das ist das Ergebnis der Drogenaffinitätsstudie. Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, nennt das eine Trendwende. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderator Florian Zelt mit ihm.

    Selbstbaukurs für Solaranlagen: So macht man seine eigene Energiewende

    Play Episode Listen Later May 26, 2026 6:07


    In Heilbronn machen die Bürger ihre eigene Energiewende. Und zwar mit Hilfe der Initiative "Institute for Solar Education" und ihrem Selbstbaukurs für Solaranlagen. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex mit einem der Chefs, Kurt Stefan Hübner.

    Claim SWR Aktuell im Gespräch

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