Topthemen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport: Wir ordnen ein, wir klären auf, wir bohren nach. "SWR Aktuell im Gespräch" - das sind Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.

Auch wenn die meisten Migranten Ceuta wieder verlassen haben: Dass in der spanischen Enklave an der marokkanischen Küste innerhalb weniger Tage Zehntausende Menschen angekommen sind, bewegt Politiker und Bürger in vielen EU-Staaten. Vertreter dieser Staaten beraten ab heute darüber. Migrationsforscher Gerald Knaus erklärt im SWR-Aktuell-Gespräch bei Andreas Böhnisch, wo die Probleme liegen und warum eine klare Lösung wichtig ist

Wenn im Sommer auch der Bundestag und die Länderparlamente im Urlaub sind, zieht es manche Politiker aus der jeweiligen Regierung an die Basis. Bei den "Sommerreisen" sprechen sie, oft bei Bier und Grillwurst, mit Bürgern und mit denen, die in Städten und Gemeinden den Laden am Laufen halten. Passt so ein entschleunigtes Sommerritual noch in die Zeit, in der quasi Dauerkrise ist? Die Einschätzung von Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Schweiger im SWR-Aktuell-Gespräch bei Andreas Böhnisch.

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Doch bevor Entspannung und Erholung angesagt sind, müssen einige ihre Reiseübelkeit überwinden.

Wer aktuell Stromanbieter vergleicht, wird von Bonuszahlungen und Prämien förmlich erschlagen. Doch wer nicht aufpasst, zahlt am Ende sogar drauf. Wo die Haken versteckt sind, erfahren Sie hier.

Schulferien im Südwesten - Zeit, um mal wieder ins Kino zu gehen. Zwischen Superhelden, Spielzeug und Dinos verliert man schnell den Überblick. Welche Filme lohnen sich wirklich?

Die Feuer wüten, doch die Reise ist gebucht. Der Süden Europas brennt. Ist es okay, trotz Waldbrand dort Urlaub zu machen?

Etwa 60.000 Menschen gelangten nach spanischen Angaben von Marokko in die spanische Exklave Ceuta. Für Migrationsforscher Kasparek kommt das nicht überraschend. Warum?

AIDS ist noch immer unheilbar. Wer HIV-positiv ist, kann aber mit Medikamenten gut weiterleben. Doch wie geht die Gesellschaft mit Menschen mit HI-Virus um? Fragen an die AIDS-Hilfe in Trier.

Bei Temperaturen bis zu 40 Grad ist der Körper im Dauerstress. Was er braucht, ist vor allem eins: Erholung.

FIFA-Präsident Gianni Infantino will Anteile der Fußball-WM an private Investoren verkaufen. Die UEFA droht mit Boykott.

Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr einen Gewinn im dreistelligen Millionenbereich gemacht - erstmals seit sieben Jahren. Doch es gibt auch kritische Stimmen.

Die Urlaubszeit lässt uns Deutsche wieder ausschwärmen. Was sind heute Sehnsuchtsorte - gibt es sie überhaupt? Wie finden wir sie und welche Rolle spielt Social Media?

Ohne Smartphone? Geht gar nicht. Ist es kaputt, ist fix ein neues gekauft. Auch auf Kosten der Umwelt.

Wer draußen arbeitet, muss vor extremer Hitze geschützt werden. Auf dem Bau geht das nur bedingt. Aber neue Regeln wie Hitzefrei sind denkbar.

Spätestens ab 30 Grad wird es am Arbeitsplatz unangenehm. Doch wer in der Businesswelt etwas sein will, muss sich ganz traditionell und altmodisch an den Dresscode halten. Oder etwa nicht?

Hitze und Trockenheit machen den Menschen am Bodensee zu schaffen. Vor allem denjenigen, die ein Boot haben oder mieten wollen. Wo Segeln und Bootfahren noch möglich ist, sagt unser Reporter.

Heiße Sommer machen der Wirtschaft zu schaffen. Die Produktivität sinkt. Aber es gibt auch Unternehmen, die von den hohen Temperaturen profitieren.

Der Fußballweltverband will einen Teil der kommerziellen Rechte an seinen Turnieren - inklusive der Weltmeisterschaften - an private Investoren verkaufen. Wie gefährlich ist dieser Milliarden-Deal?

In Spanien und Frankreich wüten Waldbrände. Die Flammen bedrohen Urlaubsgebiete. Was, wenn das Feuer den auf die Kippe stellt?

Es ist geschafft. Auch die Schüler in Baden-Württemberg starten in die Sommerferien. Raus aus der Schule, rein in die Erholung. Eine Schulpsychologin gibt Tipps.

Der Personalumbau im Kabinett Merz schreitet voran. Heute soll der Posten des Unionfraktionsvorsitzenden neu besetzt werden.

Die Waldbrände in Frankreich werden auch von einem Wetterphänomen begünstigt: von Feuerwolken. Diese enthalten auch Rauch und Wasserdampf aus den Bränden. Was macht sie so gefährlich?

Zweimal hatte der mutmaßliche CSD-Attentäter ein Gespräch bei einem Deradikalisierungsprogramm. Allerdings hatte man dort das Gefühl, Abdul B. nicht erreichen zu können. Woran lag es?

Sind die Erbeeren reif, kommen Saisonarbeiter ins Land. Wer als Erntehelfer arbeitet, tut dies oft unter schlechten Bedingungen.

Für seinen Umgang mit Verkehrsminister Schnieder erntet Kanzler Merz viel Kritik. Aus Rheinland-Pfalz kommen klare Worte.

SchUM ist die Abkürzung der hebräischen Anfangsbuchstaben von Speyer, Worms und Mainz. Die drei Städte beherbergen ein reichhaltiges jüdisches Erbe. Was hat sich seit der Anerkennung getan?

Die Sicherheitslage weltweit ist angespannt. Deshalb haben Experten einen Operationsplan Deutschland erstellt. Wie regelt der Plan die Zusammenarbeit von Bundeswehr und zivilen Einrichtungen?

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days in Berlin ist noch unklar, ob die Tat von einer oder mehreren Personen begangen wurde.

Kann regelmäßiges Eisessen das Risiko für Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken? Einzelne Studien haben tatsächlich auf einen solchen Zusammenhang hingewiesen. Ernährungsexpertin Anna Dandekar mahnt im Interview bei SWR Aktuell jedoch zur Vorsicht: Die Ergebnisse seien kein Beleg dafür, dass Eis gesund ist. Entscheidend ist die gesamte Ernährung Die Studien seien sogenannte Beobachtungsstudien. Sie könnten Zusammenhänge zeigen, aber keine Ursache nachweisen. So könne etwa eine Rolle spielen, dass Menschen mit höherem Einkommen häufiger ein Eis essen, sich insgesamt aber auch gesünder ernähren und deshalb seltener erkranken. Für die Gesundheit komme es deshalb nicht auf ein einzelnes Lebensmittel an, sondern auf die gesamte Ernährung, sagt Dandekar. Wer überwiegend Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte esse, könne sich im Sommer ohne schlechtes Gewissen auch mal ein Eis gönnen. Wer es etwas gesünder mag, könne sein Eis mit frischen Früchten oder Nüssen ergänzen oder zu selbstgemachter "Nice Cream" aus gefrorenen Bananen greifen.

Auf gesetzlich Versicherte kommen in den kommenden Jahren höhere Kosten zu. Zusatzbeiträge der Krankenkassen könnten steigen und viele Versicherte bekommen das möglicherweise gar nicht mit. Denn die bisherige Pflicht der Kassen, über Erhöhungen aktiv zu informieren, fällt weg. Worauf Verbraucher achten sollten, erklärt Saidi Sulilatu, Chefredakteur beim Geldratgeber Finanztip, im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg. Besonders betroffen könnten laut Sulilatu drei Gruppen sein: Menschen mit einem hohen Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze, regelmäßige Medikamentennutzer und Familien, in denen ein Partner oder eine Partnerin kostenlos mitversichert ist. Für Besserverdienende könnte die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze eine Mehrbelastung von rund 25 Euro im Monat bedeuten. Auch bei Medikamenten könnten die Kosten steigen: Die gesetzlichen Zuzahlungen sollen von derzeit 5 bis 10 Euro auf künftig 7,50 bis 15 Euro pro Medikament steigen. Mehr Eigenverantwortung beim Krankenkassenwechsel Dass Krankenkassen Versicherte künftig nicht mehr aktiv über steigende Zusatzbeiträge informieren müssen, sieht Sulilatu kritisch. Er rät deshalb, selbst regelmäßig nachzuschauen, ob die eigene Kasse teurer wird. Auf dem Gehaltszettel sei eine Erhöhung nicht immer sofort erkennbar, etwa wenn gleichzeitig andere Abgaben sinken. Wer feststellt, dass die eigene Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhöht, hat ein Sonderkündigungsrecht und kann wechseln. Grundsätzlich empfiehlt der Finanztip-Chefredakteur ohnehin, Krankenkassen stärker zu vergleichen: „Mehr Wettbewerb würde dem System guttun“, sagt er. Dabei sollte nicht nur der Beitrag entscheidend sein. Auch Zusatzleistungen könnten einen Unterschied machen, etwa Zuschüsse zur professionellen Zahnreinigung, Reiseimpfungen, Sportkurse, Leistungen für Schwangere oder Zuschüsse zu osteopathischen Behandlungen. Je nach persönlicher Situation könnten Versicherte damit mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Zahnersatz könnte teurer werden Auch beim Zahnersatz müssen Versicherte mit höheren Eigenkosten rechnen. Der Zuschuss der Krankenkassen soll sinken. Bei einer typischen Brücke mit Kosten von etwa 1.700 Euro könnten dadurch rund 170 Euro mehr am Patienten hängen bleiben. Eine Zahnzusatzversicherung sei deshalb aber nicht automatisch die beste Lösung, sagt Sulilatu. Sie koste häufig zwischen 20 und 40 Euro im Monat und lohne sich vor allem dann, wenn in den kommenden Jahren eine sehr teure Behandlung wahrscheinlich sei. Wer das Risiko selbst tragen könne, könne auch überlegen, das Geld zurückzulegen. Sein Rat: Gerade rund um den Jahreswechsel sollten Versicherte ihre Krankenkasse überprüfen, nicht nur wegen möglicher Beitragserhöhungen, sondern auch wegen der Leistungen, die zur eigenen Lebenssituation passen.

Es ist eines dieser Bücher, von denen viele sagen: eigentlich unverfilmbar. Helen Macdonalds Bestseller "H wie Habicht" erzählt vom Verlust des eigenen Vaters und davon, wie die Abrichtung eines wilden Habichts einer Frau hilft, ihre Trauer auszuhalten. Jetzt hat Regisseurin Philippa Lowthorpe den Stoff mit Claire Foy verfilmt. Anna Wollner hat "H wie Habicht" gesehen. Der Film basiert - wie gesagt - auf einem internationalen Bestseller.

Bestseller-Autor und Philosoph Christoph Quarch gibt jeden Freitagmorgen seinen "Frühstücks-Quarch" im Radioprogramm SWR Aktuell ab. Er sucht sich also jede Woche ein Thema aus, über das er nachdenkt und sich manchmal auch aufregt. Diese Woche: Die Kunst des Verlierens scheint im Niedergang zu sein. Beispielhaft dafür steht das Verhalten der argentinischen Fußballnationalmannschaft nach der Niederlage im WM-Finale gegen Spanien. Warum können wir so schlecht verlieren? Das klärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem.

Jürgen Klopp ist heute am Vormittag als neuer Fußball-Nationaltrainer vorgestellt worden - alle, die zustimmen mussten, haben zugestimmt. Unser Sportreporter und DFB-Experte Tim Brockmeier hat die Vorstellung in Frankfurt verfolgt. Mit ihm spricht SWR Aktuell-Moderatorin Katja Burck.

Bald beginnt das neue Ausbildungsjahr. Um Unternehmen und Bewerber zusammenzubringen lädt die Agentur für Arbeit in Freiburg zu einer Last-Minute-Lehrstellenbörse ein. Die Handwerkskammer Freiburg unterstützt diese Veranstaltung. Jochen Schicht ist dort zuständig für Presse und Politik. Mit ihm spricht SWR Aktuell-Moderatorin Katja Burck.

Die schweren Waldbrände im Südwesten Frankreichs spitzen sich weiter zu. Allein in der Nacht mussten auf der Halbinsel Cap Ferret erneut mehrere tausend Menschen ihre Häuser und Ferienunterkünfte verlassen. Insgesamt wurden inzwischen mehr als 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Das Feuer ist nach Angaben des SWR-Frankreichkorrespondenten Cai Rienäcker weiterhin nicht unter Kontrolle. Feuerwehr hofft auf Regen Seit Wochen sorgen anhaltende Hitze, Trockenheit und starker Wind dafür, dass sich die Brände rasant ausbreiten. Allein rund um Bordeaux und im Feriengebiet Biscarrosse sind bereits etwa 5.000 Hektar Land verbrannt. Frankreich hat deshalb über den europäischen Katastrophenschutz Unterstützung angefordert. Im Laufe des Tages sollen Löschflugzeuge aus anderen EU-Staaten eintreffen. Hoffnung macht den Einsatzkräften außerdem die Vorhersage von Gewittern am Abend, die die Lage etwas entspannen könnten.

Sechs Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt warnt die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), davor, den Erfolg der AfD als rein ostdeutsches Phänomen zu betrachten. Ostdeutschland sei oft ein Seismograf für politische Entwicklungen, die später auch im Rest Deutschlands sichtbar würden, sagt sie im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem. Vertrauen in Politik stärken Kaiser sieht die Ursachen für den Erfolg radikaler Parteien unter anderem im Strukturwandel, wirtschaftlichen Unsicherheiten und dem Gefühl vieler Menschen, abgehängt zu sein. Politik müsse deshalb wieder stärker zeigen, dass sie Probleme löse und verlässlich handle. Glaubwürdigkeit sei dabei entscheidend. Verstöße gegen eigene Maßstäbe schadeten dem Vertrauen in die Demokratie.

Deutsche Äpfel vom Bodensee sind eine sehr leckere Angelegenheit, die aber auch sehr arbeitsintensiv ist. Gerade rund um die Ernte. Auf dem Obsthof Bernhard in Kressbronn kommt dabei seit neustem ein Roboter zum Einsatz. An dessen Entwicklung sind gleichermaßen Unternehmen als auch Wissenschaftler von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg beteiligt. Professor Dr. Thomas Dietmüller leitet dort das Zentrum für Digitalisierung in Produktion und Produktentwicklung. Mit ihm spricht SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex.

Social Media kann süchtig machen, das ist inzwischen ziemlich klar. Welche Auswirkungen es aber auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat, wenn sie übermäßig im Netz unterwegs sind, das ist noch wenig erforscht.

Thorsten Frei soll neuer Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag werden. CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz sowie CSU-Chef Markus Söder haben den CDU-Politiker aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis als Nachfolger von Jens Spahn vorgeschlagen. Gewählt werden soll Frei in der kommenden Woche. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem wies Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, Kritik an Frei zurück. Er habe als Kanzleramtsminister maßgeblich dazu beigetragen, dass die Koalition in den vergangenen Monaten wichtige Vorhaben wie die Gesundheitsreform und Einigungen mit den Ländern umgesetzt habe. Frei bringe deshalb beste Voraussetzungen für das neue Amt mit. Bilger sieht Frei als guten Nachfolger Auf die Frage, ob Frei als enger Vertrauter von Bundeskanzler Merz die Interessen der Fraktion auch gegenüber dem Kanzler vertreten könne, zeigte sich Bilger überzeugt. Zu einem vertrauensvollen Verhältnis gehöre es auch, unterschiedliche Positionen klar anzusprechen. Sollte es innerhalb der Fraktion Widerstand gegen Vorhaben der Bundesregierung geben, werde Frei diese Anliegen auch gegenüber Merz deutlich vertreten. Wer Frei als Kanzleramtsminister nachfolgen soll, wollte Bilger nicht kommentieren. Diese Entscheidung liege allein beim Bundeskanzler.

Die Therapeutische Wohneinrichtung Jella schlägt Alarm: Für suchtkranke Mädchen und junge Frauen gibt es nach Angaben der Einrichtung viel zu wenige Therapieplätze. Jella feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen und ist nach eigenen Angaben bis heute bundesweit die einzige suchttherapeutische Einrichtung speziell für Mädchen. Schnelle Hilfe oft nötig, aber nicht möglich Einrichtungsleiterin Heidrun Neuwirth berichtet im Interview mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem von rund 400 bis 500 Anfragen pro Jahr. Dem stehen nur 16 Plätze gegenüber. Viele Betroffene müssten deshalb monatelang auf Hilfe warten, obwohl gerade bei Suchterkrankungen schnelle Unterstützung entscheidend sei. Nach Einschätzung von Neuwirth braucht es deutlich mehr Entzugs- und Therapieplätze für Minderjährige. Außerdem fordert sie einen Ausbau der Prävention und frühzeitiger Hilfsangebote, damit betroffene Mädchen möglichst früh erreicht werden.

Zum ersten Mal ist eine KI aus ihrer Testumgebung ausgebrochen und hat ein anderes Unternehmen angegriffen. Was wie ein Szenario aus einem Science-Fiction-Film klingt, ist Wirklichkeit geworden. Darüber spricht SWR Aktuell-Moderator Christian Hauck mit Alexander Winkler, KI-Experte aus der SWR-Wirtschaftsredaktion.

Große Ohren, riesige Füße, Stupsnase. In den 90ern war sie überall: auf Tassen, Postern, Kissen. Seit dieser Woche gibt es wieder Diddl-Produkte in Deutschland zu kaufen. Darüber spricht SWR-Aktuell-Moderatorin Katja Burck mit Paul Bremer, Psychologe beim Rheingold-Institut für psychologische Wirkungsforschung.

Die Ernte in Rheinland-Pfalz fällt in diesem Jahr nach Einschätzung der Bauern- und Winzerverbände knapp unterdurchschnittlich aus. Eberhard Hartelt, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd, sagt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Jonathan Hadem, vor allem spätere Kulturen hätten unter Hitze und Trockenheit gelitten. Die Ernte habe außerdem so früh begonnen wie selten zuvor. Landwirtschaft passt sich an den Klimawandel an Laut Hartelts reagieren viele Betriebe bereits auf die veränderten Klimabedingungen. Sie setzen früher ausreifende und hitzetolerantere Sorten ein, darunter häufig Getreidesorten aus Frankreich. Ein grundlegender Wechsel zu mediterranen Kulturen wie Oliven oder Zitrusfrüchten sei jedoch keine realistische Option. Dafür fehlten neben geeigneten Standorten auch die notwendige Infrastruktur und Vermarktung. Hoffnung setzt die Branche auf neue Züchtungsmethoden, mit denen klimaresistentere Pflanzen schneller entwickelt werden könnten.