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Au sommaire :Malgré l'annonce d'un accord de paix entre l'Iran et les États-Unis, le retour à la normale dans le détroit d'Ormuz risque de prendre plusieurs jours, voire plusieurs semaines, en raison de nombreuses incertitudes.Les marchés financiers ont salué l'accord, avec des progressions à la Bourse de Séoul, Tokyo et sur le Nasdaq aux États-Unis, mais l'impact économique réel du conflit reste à évaluer.La zone euro est jugée plus vulnérable que les États-Unis face à ce choc pétrolier, en raison d'une plus grande dépendance aux approvisionnements du Golfe Persique.L'accord commercial entre l'Union Européenne et les États-Unis devrait être définitivement adopté, malgré les tensions commerciales entre la France et les États-Unis sur la taxation des géants du numérique.L'industrie de défense ukrainienne a connu un essor important ces dernières années, avec de nombreuses innovations présentées au salon Eurosatory, tirant parti de l'expérience du terrain.Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran auf ein Abkommen geeinigt. Der Vermittler Pakistan, Donald Trump und der Iran bestätigen die Einigung. Am Freitag soll das Abkommen in der Schweiz unterzeichnet werden. Die Straße von Hormus soll geöffnet werden. Das Abkommen ist allerdings nur ein erster Schritt. Wie es zum Beispiel mit dem iranischen Atomprogramm weitergeht, soll erst in den kommenden Wochen ausgehandelt werden. [01:03]Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence and Space, stellt klar: Das Ende des gemeinsamen Kampfjets bedeutet nicht das Ende von FCAS – das System der Systeme werde weiter verfolgt. Das Scheitern des Kampfflugzeug-Projekts erklärt er mit strukturellem Versagen: „Political Alignment war zumindest anfänglich sehr stark und das industrielle Alignment ist wirklich systematisch und strukturell nie gelungen." Mehr F-35 zu kaufen hält Schöllhorn für den falschen Weg: „Dass die eigene Industrie dann irgendwann abgehängt ist, ist ein Preis, den sollte Europa im Moment nicht zahlen." [04:05]Deutschland ist mit einem deutlichen Sieg in die Weltmeisterschaft gestartet. In Houston gab es gegen Curaçao ein 7:1. [21:44]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dr. Michael Schöllhorn steht an einer der zentralen Schnittstellen europäischer Sicherheit: Als CEO von Airbus Defence and Space verantwortet er die Bereiche Verteidigung, Raumfahrt und vernetzte Intelligenz. Zugleich ist er Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie. Das Gespräch wurde beim Wirtschaftsforum NEU DENKEN in Palma aufgenommen, wo Dr. Michael Schöllhorn auch als Referent auf der Bühne zu Gast war. Im Willi-pedia Podcast spricht Podcast Produzentin Timothea Imionidou mit ihm über eine neue geopolitische Realität, in der Europa seine Verteidigungsfähigkeit neu organisieren muss. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die weit über die Verteidigungsindustrie hinausreichen: Wie kann Europa schneller skalieren? Warum braucht Verteidigungsfähigkeit das Zusammenspiel von Politik, Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft? Welche Rolle spielen Satelliten, Künstliche Intelligenz, Cyberresilienz und autonome Systeme? Und warum entscheidet die Fähigkeit zur industriellen Umsetzung darüber, ob politische Ziele tatsächlich sicherheitswirksam werden? Eine Folge über Europa, Verantwortung, technologische Zukunft und die Frage, wie Sicherheit in den kommenden Jahren neu gedacht werden muss.
Ein hauch von Arbeitskampf ging in den vergangenen Tagen durch das sonst so streikarme Österreich. In den letzten beiden Wochen kam es in der chemischen Industrie zu Streiks, bei der unter anderem eine Erdgasleitung in Linz lahmgelegt wurde. Donnerstag Nacht erzielten die Verhandler eine Einigung: die Ist-Löhne steigen demnach um 1,8 Prozent, maximal aber 100 Euro. Dieser reiht sich damit ein in eine Serie schwacher Abschlüsse, deutlich unter der Teuerungsrate, durch alle Branchen hinweg.Aber wie läuft so ein Streik eigentlich ab? Warum sind die Abschlüsse seit einigen Monaten so schlecht? Liegt das wirklich nur an der wirtschaftlichen Situation? Und welche Rolle spielt heute noch die Sozialdemokratie innerhalb der Gewerkschaft? Das alles bespricht Alisa mit Raphael Magauer. Raphi arbeitet in der Chemie in Linz und ist Teil des Podcastteams.
La catastrophe de Bhopal est un accident chimique qui survient dans la nuit du 2 au 3 décembre 1984 à Bhopal, une ville du centre de l'Inde. Elle est la conséquence de l'explosion d'une usine d'une filiale de la firme américaine Union Carbide produisant des pesticides et qui a dégagé quarante tonnes d'isocyanate de méthyle dans l'atmosphère de la ville. Elle est considérée comme l'une des pires catastrophes industrielles de l'histoire.⭐️ Abonnez-vous à MINUIT+ pour écouter nos épisodes en avance et sans publicité → https://m.audiomeans.fr/s/S-pSlDfzMxCatastrophes • Histoires Vraies est un podcast produit par MINUIT. Narration : Patrick BlandinScript : Sandrine Brugot Hébergé par Audion. Visitez https://www.audion.fm/fr/privacy-policy pour plus d'informations.
Das "Future Combat Air System" war mehr als ein Kampfjetprojekt. Ist das Symbol des deutsch-französischen Zusammenhalts an der Industrie oder an der Politik gescheitert? Und welche Sorgen weckt Deutschlands neuer Rüstungskurs? Wurzel, Steffen; Detjen, Stephan; Alviz, Laura
Ce vendredi 12 juin, Olivier Lascar, rédacteur en chef du pôle digital de Sciences et Avenir, était l'invité dans Le monde qui bouge - L'Interview, de l'émission Good Morning Business, présentée par Laure Closier. Ils ont discuté de son livre intitulé "Enquête sur Elon Musk, l'homme qui défie la science" et de son point de vue sur la personnalité d'Elon Musk et son processus industriel très particulier. Retrouvez l'émission du lundi au vendredi et réécoutez la en podcast.
Die Batterie ist eine Schlüsselkomponente des Elektrofahrzeugs. Deutschland braucht eine integrierte Zell- und Batteriesystemproduktion. Diese zwei Sätze stammen aus dem Jahr 2010, sie stehen im ersten Zwischenbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität, die von der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ins Leben gerufen wurde. Die Erkenntnis ist also nicht neu. Doch mittlerweile ist der Weltmarkt für Batteriezellen fest in chinesischer Hand. In Deutschland scheiterten die meisten Versuche, eine Produktion aufzubauen. Spektakulär war das Aus für Northvolt im vergangenen Jahr, trotz hoher dreistelliger Millionenförderung. Zwar gibt es in Thüringen eine Fabrik, die Akkus in hohen Stückzahlen produziert. Sie gehört allerdings CATL, einem chinesischen Hersteller, der allein rund 40 Prozent des Weltmarkts bedient. Alle Hoffnung ruht nun auf einem Projekt der Volkswagen-Tochtergesellschaft PowerCo in Salzgitter. Wie es so weit kommen konnte, und warum wir die Hoffnung auf eine von China unabhängige Industrie trotzdem nicht aufgeben sollten, diskutieren wir in dieser Folge des Podcasts Digitalwirtschaft mit Professor Martin Winter. In der Autoindustrie wird der Elektrochemiker auch als „Batteriepapst“ bezeichnet, er forscht seit 30 Jahren an Akkus und war vom ersten Tag an Mitglied der Nationalen Plattform. Hauptberuflich ist er Wissenschaftlicher Direktor des MEET, des Batterieforschungszentrums der Universität Münster, das er selbst aufgebaut hat. Die Ursache für den Status quo sieht Winter zu wesentlichen Teilen im Beharrungsvermögen der deutschen Industrie sowie in der Illusion, man könne dauerhaft auf einen fairen Welthandel setzen. „Das haben wir selber zu verantworten“, sagt Winter. Eine profitable Produktion von Batterien setze voraus, dass man hohe Stückzahlen mit geringen Fehlerquoten erreicht. Dies aber sei nur mit entsprechender Erfahrung möglich. Deshalb rät Winter dazu, mit der Produktion so rasch wie möglich anzufangen. „Die Chancen sind da“, man müsse dafür jedoch das System so umbauen, dass weniger Verluste in Bürokratie und Regularien auftreten.
In dieser Folge ist Ilan zu Gast bei Ucaneo in Berlin-Marzahn, am Schwarze-Pumpe-Weg, wo gerade die größte Direct-Air-Capture-Anlage Deutschlands entsteht. Ilan spricht mit Florian, Mitgründer und Geschäftsführer von Ucaneo, über eine Technologie, die CO2 direkt aus der Luft filtert, inspiriert von der menschlichen Lunge. Statt klassischer hitzebasierter Verfahren setzt Ucaneo auf einen elektrochemischen Prozess, der über 50 Prozent energieeffizienter arbeitet und sich flexibel an erneuerbare Energien anpassen lässt. Wir sprechen darüber, wie Florian und seine Mitgründerin Carla mit 15.000 Euro Eigenkapital und Aquarienpumpen im Labor gestartet sind, in zwei Monaten 1,3 Millionen Euro eingesammelt haben und heute mit 27 Leuten und 17 Millionen Euro Risikokapital eine komplett neue Industrie aufbauen. Themen der Folge: Wie elektrochemische DAC-Technologie funktioniert und warum sie so effizient ist Warum Ucaneo Anfang 2023 die komplette Technologie umstellen musste Wie der CO2-Markt funktioniert: freiwillige Zertifikate, EU-ETS und Contracts for Differences Warum CO2 in Zukunft ein knapper Rohstoff werden könnte Use Cases von Zement über Bier bis zu synthetischen Treibstoffen Zusammenarbeit mit der Öl- und Gasindustrie und wie das Team damit umgeht Integration von DAC-Anlagen in den Strommarkt als flexible Last Politische Hebel: warum DAC in den EU-ETS gehört Wie man als Gründer sane bleibt Am 2. Juli eröffnet Ucaneo die Anlage in Berlin-Marzahn inklusive CO2 Store of the Future. Mehr zu Ucaneo: https://ucaneo.com Kontakt: hello@ucaneo.com Querverweise: Folge 39 mit Benjamin Schulz (Carbon Removal Partners), Ucaneos erstem Investor Folge 49 mit Stefan Permin (Universal Cell) zum Thema Batteriespeicher
Vanille ist knapp. Kakao wird teurer. Fischöl ist endlich. Und die Lebensmittelindustrie schaut oft noch zu, während die Rohstoffbasis, auf der sie seit Jahrzehnten aufbaut, unter Druck gerät. In dieser Folge spreche ich mit Jenny Rädecke — Betriebswirtin, Food-Expertin und meine Co-Gründerin bei Future Food Technology — über die Frage, die uns beide seit einer Weile beschäftigt: Was kommt, wenn die klassischen Rohstoffe nicht mehr reichen? Future Food Technology ist ein Unternehmen, das wir gemeinsam gegründet haben, um genau diesem Problem zu begegnen. Gemeinsam mit einem Biotechnologen, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern arbeiten wir an Rohstoffen, die über biotechnologische Prozesse hergestellt werden — Rohstoffe, die bisher schwer zugänglich waren, zu teuer, zu instabil oder schlicht nicht in ausreichender Menge verfügbar. Im Gespräch klären wir, was hinter Begriffen wie Präzisionsfermentation und pflanzlicher Zellkultivierung wirklich steckt — ohne Fachjargon, ohne Hype. Präzisionsfermentation ist dabei keine neue Erfindung: Labferment, das für die Käseherstellung benötigt wird, wird bereits seit den Neunzigern auf diesem Weg produziert. Was sich verändert hat, sind die Anwendungsfelder — tierisches Protein ohne Tier, Kakaobutter aus dem Bioreaktor, Vanillin ohne Vanilleschote. Wir reden auch darüber, warum die Industrie trotz steigender Rohstoffpreise oft noch zögerlich reagiert, welche technischen Hürden bei der Zellkultivierung noch zu nehmen sind und was die europäische Novel-Food-Regulatorik mit dem Tempo dieser Entwicklung macht. Und wir wagen einen konkreten Blick nach vorne: Welche Produkte könnten in zehn Jahren Standard im Supermarkt sein — und was wird trotz großer Versprechen vielleicht verschwinden? Diese Folge ist etwas Besonderes, weil ich hier ausnahmsweise auch in eigener Sache spreche. Es ist ein Gespräch zwischen zwei Menschen, die an einer Sache arbeiten, von der sie überzeugt sind — und die offen darüber reden wollen, wo wir stehen, was noch fehlt und warum es höchste Zeit ist, dieses Thema aus den Laboren in die öffentliche Diskussion zu bringen. Wer mehr über Future Food Technology erfahren möchte: www.futurefoodtechnology.com
Die Ukraine versetzt Russland empfindliche Schläge, vor allem die Ölindustrie leidet │Auf der Krim und in angrenzenden russischen Regionen wird der Kraftstoff knapp │ Im Irankrieg sieht es nach Bewegung aus im Verhandlungspoker Washington Teheran │ Schlechte Nachrichten für Fischstäbchenliebhaber - ein neues geplantes Sanktionspaket der EU bedroht die fischverarbeitende Industrie in Deutschland
Die Stahlindustrie in Deutschland steht unter Druck. Schwankungen beim Strompreis, Konkurrenz aus China. Neben einem Industriestrompreis und Zöllen gibt es mehrere Ideen zur Unterstützung der deutschen Stahlindustrie.
Chinas Solarindustrie hat die einst führende deutsche Solarindustrie überholt, heimische Hersteller können mit der günstigen Massenproduktion aus China nicht mithalten. Doch auch in China haben Überkapazitäten und sinkende Preise Folgen für die Industrie. Eva Lamby-Schmidt berichtet
In den Kommentaren geht es unter anderem um die Entlastung der Industrie beim Strompreis. www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Stéphane Berthomet revient sur les principaux enseignements du Podcast Show 2026 de Londres, qui a réuni plus de 25 000 participants provenant d'une soixantaine de pays. L'industrie du balado poursuit sa croissance, avec des revenus publicitaires mondiaux qui devraient atteindre 5 milliards de dollars américains et plus de 619 millions d'auditeurs dans le monde. Mais au-delà des chiffres, une question domine les discussions : qu'est-ce qu'un podcast aujourd'hui? Avec la montée de la vidéo, la diffusion sur les plateformes de télévision et l'évolution des habitudes de consommation, les frontières entre balado, vidéo web et contenu télévisuel deviennent de plus en plus floues. Pour Stéphane Berthomet, l'avenir du secteur passera par une meilleure standardisation des mesures d'audience et une définition plus claire du média afin de répondre aux attentes des annonceurs et des créateurs.
Wat zit er in De 7 vandaag?De industrie duwt de deur grotendeels dicht voor flexi-jobs. In principe kan het vanaf 1 juli, maar heel wat sectoren passen ervoor.Sofwarereus Oracle doet de beleggers schrikken met hoger dan verwachten investeringen, in AI natuurlijk. Onze expert volgde de kwartaalresultaten.Het Gentse biotechbedrijf Aphea.bio gaat met het Duitse concern Bayer bio-insecticiden ontwikkelen. De CEO legt uit hoe ze dat gaan doen.En vandaag begint het meest politiek beladen WK voetbal ooit. Of moeten we zeggen: het meest commerciële ooit? Of gaat nu toch stilaan het sportieve gaan primeren? Host: Bert Rymen Productie: Joris Vanderpoorten Volg vanmiddag om 12 uur de Marktenchat over de beursgang van SpaceX See omnystudio.com/listener for privacy information.
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Seit die USA China mit Zöllen und Einfuhrverboten überziehen, gerät die Europäische Union in eine prekäre Lage: Autos, Maschinen und Elektronikbauteile, die China nicht mehr in Amerika unterbringt, drängen jetzt in großer Menge auf den europäischen Markt. Die Produkte sind nicht nur oft preisgünstiger als die der heimischen Hersteller, sie werden auch oft durch vorteilhafte Wechselkurse und Subventionen noch billiger gemacht. Für die europäische Industrie ist das lebensbedrohlich. „Der China-Schock kommt jetzt wirklich in Europa an“, sagt Tobias Gehrke im Capital Wirtschaftspodcast. „Die industriepolitischen Subventionen der Chinesen nehmen rasant zu.“ Der Wirtschaftsexperte der Denkfabrik European Council on Foreign Relations hat eine Analyse verfasst, in der er dringend zu Handelsschranken gegen China rät – und aufzeigt, dass Europa Mittel hat, mit denen es Druck ausüben kann. Aus Gehrkes Sicht ist das Fenster für eine China-Debatte jetzt „weit geöffnet“: „Es werden Zölle und protektionistische Maßnahmen kommen.“ Allerdings müsse sich die Gemeinschaft darauf vorbereiten, dass China zurückschlägt. „Wenn wir versuchen, den Handel wieder in eine Balance zu bringen, werden wir voraussichtlich in einen Handelskrieg kommen“, sagt Gehrke. „China möchte, dass Europa sich nicht bewegt.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
290.000 Euro Mehrumsatz in weniger als sechs Monaten. Allein über Social Media.Robert Kirs ist zurück bei der Plan Industriefahrzeug GmbH und Co. KG in Klebronn, wo wir vor einem halben Jahr die Zusammenarbeit gestartet haben. Heute sprechen wir über echte Ergebnisse. 150.000 Euro Neukundenumsatz, 140.000 Euro reaktivierter Bestandskundenumsatz. Keine Pseudo-Anfragen, sondern unterschriebene Aufträge, bei denen das Geld fließt und die Fertigung läuft. Herr Mesenohl hat selbst lange den kompletten Vertrieb gestemmt und suchte einen Weg, sich zu entlasten und planbar neue Anfragen zu gewinnen. Robert Kirs zeigt, warum schöne Logos und große Visionen für ein KMU Schwachsinn sind und worauf es wirklich ankommt. Direktansprache, sauberes Targeting, Werbeanzeigen im Direktmarketing-Stil und die clevere Kombination von Facebook, Instagram und LinkedIn zu einem System, das Ergebnisse liefert. Jetzt reinschauen.Key Learnings:290.000 Euro Mehrumsatz in unter sechs Monaten, allein über Social Media, aufgeteilt in Neukunden und reaktivierte Bestandskunden.Anfragen allein reichen nicht. Der Kunde muss vertrieblich mitziehen, nachfassen und die Leads in echte Aufträge verwandeln.Kein neues Logo, keine Vision. Direktansprache und sauberes Targeting auf den richtig kombinierten Plattformen sind das System.Timestamps:00:00 Intro 00:16 290.000 Euro in sechs Monaten 00:32 Neukunden und Bestandskunden getrennt 01:17 Das Unternehmen aus Klebronn 02:06 Warum Herr Mesenohl zu uns kam 02:51 Fachkräftemangel und harter Wettbewerb 04:09 Vom skeptischen Start zum Ergebnis 05:05 Reale Aufträge statt Pseudo-Anfragen 06:22 Warum Logos und Visionen Schwachsinn sind 07:37 Plattformen clever kombinieren
Décembre 1930, en Belgique. Un brouillard toxique s'est abattu dans la vallée de la Meuse. Il n'est pas seulement nocif, il est aussi mortel...Comprendre ce drame n'est pas si simple. Il faut creuser dans l'Histoire de l'industrialisation...⭐️ Abonnez-vous à MINUIT+ pour écouter nos épisodes en avance et sans publicité → https://m.audiomeans.fr/s/S-pSlDfzMxCatastrophes • Histoires Vraies est un podcast produit par MINUIT. Narration : Florent OulliéScript : Yann Kral Hébergé par Audion. Visitez https://www.audion.fm/fr/privacy-policy pour plus d'informations.
In der 48. Folge des „Podcasts zur Energiezukunft“ spricht Holger Schäfer mit Stephan Dinse, Head of Industry Origination bei Vattenfall, über ein Instrument, das für die Energiewende immer wichtiger wird: das Power Purchase Agreements (PPA).
In den Kommentaren geht es unter anderem um die Entlastung der Industrie beim Strompreis. www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Lutz Goebel, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates, im Gastgespräch über deutsche Reformpläne. – Industrie und Mittelstand in Deutschland klagen über erhebliche Wettbewerbsnachteile auch durch überbordende Bürokratie und ausufernde Regulierung. Wie geht es dem Mittelstand? Und wie sehr lasten Bürokratie und Regulierungen auf den Unternehmen? – Den Nationalen Normenkontrollrat (NKR) gibt es seit 2006. Was sind seine Aufgaben? Und wie trägt er zum Bürokratieabbau bei? – Die Kritik des Normenkontrollrates kann Gesetzesvorhaben verbessern. Welche Beispiele können das veranschaulichen? Was findet sich in der 77-Punkte-Liste des NKR? Und wo gibt es aktuell größeren Nachbesserungsbedarf? – Der NKR hat im März eine Zwischenbilanz der Modernisierungsagenda der Bundesregierung veröffentlicht und darin deutliche Worte gefunden. Was waren die wesentlichen Kritikpunkte? Und wie unterscheiden sich die Ministerien bei der Umsetzung? – Berlin neigt dazu, Brüsseler Vorgaben noch zu verschärfen. Wie sehr belastet das sogenannte Gold-Plating die deutsche Wirtschaft? Wie unterscheidet Deutschland sich dabei von anderen EU-Staaten? Und was tut die jetzige Regierung, entstandene Nachteile zu korrigieren? – Die vielen Berichtspflichten belasten Unternehmen. Einige Bundesländer setzen inzwischen auf eine Beweislastumkehr in Bezug auf deren Nutzen. Wie sieht diese aus? Und was kann Entlastung beim Berichtswesen bringen? – Die digitale Brieftasche (EUDI-Wallet) ist ein weiteres EU-weites Modernisierungsprojekt. Ab Anfang 2027 sollen sich Bürger darüber digital ausweisen können. Wie weit ist das Projekt? Und was ist in diesem Zusammenhang der Deutschland-Stack? – Bei den Behörden soll das Once-only-Prinzip eingeführt werden, damit Bürger ihre Daten nicht länger für jeden Verwaltungsakt neu eingeben müssen. Wie kommt die dafür erforderliche Registermodernisierung in Deutschland voran? Und wie fällt aktuell das Gesamtfazit bei der Modernisierung, Digitalisierung und beim Bürokratieabbau aus?
Wir haben uns inzwischen daran gewöhnt, dass eine Vielzahl der Dinge, die wir täglich benutzen, den Stempel „Made in China“ trägt. Früher waren diese Haushaltsgegenstände günstig und meist von minderer Qualität. Das hat sich geändert: Inzwischen kommen hochwertige Elektroartikel bis hin zu E-Autos aus China und drängen auf den europäischen Markt, sodass die einheimische Industrie unter Druck gerät. Denn was dem chinesischen Binnenmarkt an Kaufkraft fehlt, versucht er durch Exporte auszugleichen - und die Abschottung der USA tut ihr Übriges. Worauf müssen wir uns in Deutschland einstellen, wenn zunehmend günstige Waren aus China zu uns kommen, aber dringend benötigte Rohstoffe wie Seltene Erden ausbleiben? Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit Jürgen Matthes vom Institut der deutschen Wirtschaft, mit Prof. Aoife Hanley von der Kiel Institute China Initiative, mit unserem Brüssel-Korrespondenten Andreas Meyer-Feist und der Korrespondentin in Shanghai Eva Lamby-Schmitt. Podcast-Tipp: Welt.Macht.China Was macht China zur Weltmacht und was macht China mit der Welt? Wie funktionieren Politik, Wirtschaft, Kultur und Technik in der Volksrepublik? Und wie sieht der Alltag dort aus? Joyce Lee und Axel Dorloff sprechen darüber im ARD-Podcast „Welt.Macht.China“ mit aktuellen sowie ehemaligen China-Korrespondenten und -Expertinnen. Sie liefern tiefere Einblicke in das Land, Hintergründe, Analysen und Beobachtungen - und räumen nebenbei mit so manchem Vorurteil und Klischee auf. https://www.ardsounds.de/sendung/welt-macht-china/urn:ard:show:b5d8f07b1baa22d0/
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Größere Vermögenswerte konzentriert auf kleinstem Raum bündeln - das können Diamanten als langfristige Sachwert-Investments. „Der Schmuck ist eigentlich die unterste Schiene in der Diamant-Branche bevor es in die Industrie reingeht. Das heißt die seltenen, wertvollen Diamanten, die den Gesamtmarkt ausmachen, von denen wissen die wenigsten. Die meisten Menschen kennen auch nur weiße Diamanten. Sie wissen nichts von farbigen Diamanten", sagt Marco Dörr. Der Geschäftsführer von Schneider & Kollegen ist selbst Sachverständiger für Diamanten und Mitglied in der World Federation of Diamond Bourses sowie im Diamantenkring: „Aktuell gibt es keinen Diamanthändler, der einen roten Diamanten verkauft. Er ist so selten und wertvoll, dass ihn jeder haben will. Dieser Diamant hat in den letzten 20 Jahren eine Performance von 1400 Prozent hingelegt. Gewinne und Erlöse sind bei Diamanten nach dem ersten Jahr steuerfrei." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse und auf https://schneider-kollegen.net
Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Süß ohne Zucker. Geschmack ohne Kalorien. Genuss ohne Preis. Genau das ist das Versprechen – und genau da wird es spannend. Denn Süßstoffe sind längst nicht mehr nur in Cola Zero. Sie stecken in Geschmackspulvern, Sirups, Drops, Light-Produkten und Diät-Hacks. Eine ganze Industrie verkauft uns die Idee: Du kannst weiter süß leben, ohne die Konsequenzen zu tragen. Aber stimmt das wirklich? Cordelia nimmt in dieser Folge Aspartam, Sucralose, Stevia, Erythrit und Co. auseinander. Sie erklärt, warum die Aspartam-Krebs-Panik differenzierter betrachtet werden muss, was Sucralose mit der Darmflora machen kann, warum Süßstoffe nicht automatisch Heißhunger auslösen – und weshalb Erythrit trotz Herzinfarkt-Schlagzeilen nicht vorschnell verteufelt werden sollte.
„Entweder wird diese Politik korrigiert oder wir landen tatsächlich bei Verhältnissen, wo es dann zu Unruhen kommen wird, weil viele Leute plötzlich vor den Trümmern ihrer Existenz stehen und nichts mehr haben“ – Dr. Björn Peters im Interview Für den Energieökonom Dr. Björn Peters ist die aktuelle Energiepolitik gleichzusetzen mit „politischem Vandalismus.“ Gleichzeitig würde die die Energiewende zu einer der größten Umverteilungen von unten nach oben seit der Feudalzeit führen, so Peters: Über 600 Milliarden Euro wurden bereits ausgegeben, und die Kosten steigen weiter. Dabei zahlen die Bürger jährlich 1500 Euro für eine ineffiziente Energiepolitik, die die Industrie in den Ruin treibt. Seine Warnung: Ohne einen Kurswechsel drohen wirtschaftlicher Niedergang, soziale Spannungen und eine zunehmende Gefährdung der Versorgungssicherheit. Das Buch zum Interview: Sie können "Schluss mit der Energiewende" auch im Tichys Einblick Shop bestellen – mit einem Einkauf unterstützen Sie unsere Arbeit. https://live.tichyseinblick.shop/produkt/peters-schluss-mit-der-energiewende/ Kapitel: 00:00 Warum mehr Geld in erneuerbare Energien die Probleme nur verschärfen 03:27 Die wahren Kosten der Energiewende und ihre Auswirkungen auf den Steuerzahler 05:02 Die Gefahr eines Blackouts und die Instabilität des Stromnetzes 12:55 Was kostet die Energiewende den deutschen Steuerzahler 18:20 Drohende Deindustralisierung und soziale Unruhen als Folge der Energiepolitik Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/ Unterstützen Sie Tichys Einblick: Ihre Unterstützung ermöglicht uns unabhängigen Journalismus und freie Debatten. Besuchen Sie uns auf www.tichyseinblick.de oder unterstützen Sie uns direkt unter www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns #energiewende #kernkraft #strompreise #blackout #industrie #wirtschaft #deutschland #energiepolitik #energiekrise #stromnetz
Ce mardi 9 juin, Antoine Larigaudrie a reçu Christian Fontaine, directeur de la rédaction du magazine Le Revenu, et Félix Baron, fondateur du Club des Investisseurs Indépendants, dans l'émission Tout pour investir sur BFM Business. Retrouvez l'émission du lundi au vendredi et réécoutez la en podcast.
Ce mardi 9 juin, Antoine Larigaudrie a reçu Gilles Santacreu, trader algorithmique et administrateur du site Boursikoter.com, dans l'émission Tout pour investir sur BFM Business. Retrouvez l'émission du lundi au vendredi et réécoutez la en podcast.
Wir recyceln, kaufen »klimaneutral« ein und vertrauen darauf, dass Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsversprechen halten. Doch nicht jede „grüne“ Werbeaussage hält, was sie verspricht. „Greenwashing“ ist eher die Regel als die Ausnahme. Ein aktueller Greenpeace-Report deckt auf, wie die Industrie systematisch Politik und Verbraucherschaft mit leeren Versprechen und »freiwilligen Selbstverpflichtungen« ruhigstellt – und sich über ihre Lobbyarbeit längst Einfluss auf politische Entscheidungen gesichert hat. Greenwashing ist nicht nur irreführende Werbung – es ist ein lukratives Geschäftsmodell und Milliardenbusiness. Denn statt Umweltschutz zu betreiben, ist es billiger, ihn vorzutäuschen. Welche Strategien der Täuschung, aber auch politischen Einflussnahme stecken hinter Greenwashing? Welche tiefgreifenden Veränderungen bräuchte es, um Greenwashing zurückzudrängen und durch glaubwürdiges, wirksames Handeln zu ersetzen?
Louis-Carl Vignon, Président de Ford France - L'automobile US en France depuis plus d'un siècle Je reçois aujourd'hui Louis Carl Vignon, Président de Ford France. Qui ne connaît pas Ford ? Personne. Mais connaissez-vous leurs véhicules ? Et savez-vous ce que représente Ford en France et en Europe ? Avec Louis-Carl, j'ai rencontré un homme à l'opposé des hommes que je connais déjà dans cette industrie folle qu'est le secteur automobile. Le secteur auto est l'un des plus difficiles, des plus complexes, des plus compétitifs au monde. Pour être à la direction de ces géants dont les CA dépasse souvent les 100Md€ - le CA de Ford dans le monde fut de 187Md$ l'année dernière - , il faut des hommes et des femmes hors normes. Souvent, pas toujours, ils sont difficiles d'accès. Souvent, pas toujours, même après leur avoir serré la main, ils ne sont pas les plus commodes. Louis-Carl est loin de tous ces clichés même si son métier n'est pas moins difficile que celui de ses confrères. Vous vous en rendrez compte en nous écoutant. Aujourd'hui, nous parlons de Ford en France, en Europe et aux US. Nous parlons des concurrents de Ford dans le monde. Nous parlons de l'avènement de l'électrique, des obligations réglementaires qui façonnent déjà le marché européen. Nous parlons des véhicules chinois aussi. Bref, nous parlons du monde automobile actuel et de celui qui vient. Passionnant. Suivre Louis Carl sur LinkedInSi cette nouvelle interview vous a plu, parlez-en autour de vous, notez 5 ⭐ le podcast (Spotify, Deezer, ApplePodcast...) et rédigez un avis.N'hésitez pas à m'écrire sur LinkedIn, à vous abonner à notre Newsletter hebdo et à notre nouvelle chaîne YoutubeToutes les Histoires d'Entreprises sont également disponibles sur histoiresentreprises.com et sur le site de bluebirds.partners, site de la communauté d'indépendants que j'anime et qui conseille ou remplace des dirigeants. Un podcast co-réalisé avec Agnès GuillardHébergé par Ausha. Visitez ausha.co/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Dans cet épisode du "Décryptage", David Barroux revient sur l'échec du projet d'avion de chasse européen SCAF (système de combat aérien du futur). Il explique les raisons de cet échec, notamment les désaccords entre les industriels français et allemands sur le partage des rôles et des responsabilités. Cet épisode souligne les difficultés de la coopération européenne en matière de défense et d'armement, face à la domination américaine. Il invite à tirer les leçons de cet échec pour construire de véritables programmes communs à l'échelle européenne.Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Tanzende, boxende und Marathon laufende Roboter sorgen weltweit für Aufmerksamkeit. Gleichzeitig entstehen in China sogenannte Dark Factories - hochautomatisierte Fabriken, in denen Robotik, Künstliche Intelligenz und vernetzte Maschinen die Produktion weitgehend selbst steuern. China treibt den Umbau seiner Industrie mit hohem Tempo voran. Robotik und KI gelten für die Staats- und Parteiführung als Schlüsseltechnologien auf dem Weg zur wirtschaftlichen und technologischen Weltspitze. Milliardeninvestitionen, staatliche Förderprogramme und zahlreiche Pilotprojekte sollen diesen Wandel beschleunigen. Doch wie verändern KI und Roboter die Arbeitswelt tatsächlich? Ist China ein Labor für die Zukunft der Arbeit? Wie leistungsfähig sind chinesische Roboter heute - und wo liegen ihre Grenzen? Was ist echte Weltspitze, was vor allem Inszenierung? Darüber spricht Host Axel Dorloff in dieser Folge von Welt.Macht.China mit der ARD-China-Korrespondentin Marie von Mallinckrodt und Antonia Hmaidi vom Mercator Institute for China Studies. "Welt.Macht.China" ist der China-Podcast der ARD. Aktuelle und ehemalige Korrespondent*innen und Expert*innen haben sich zusammengetan, um einen vielfältigen Einblick in das riesige Land zu geben. Es geht um Politik, Wirtschaft, Kultur, das Leben und den Alltag in der Volksrepublik, außerdem um Klischees und Chinas Rolle in der Welt. Eine neue Folge gibt es jeden zweiten Dienstag unter anderem in der ARD Sounds App: https://www.ardsounds.de/sendung/welt-macht-china/urn:ard:show:b5d8f07b1baa22d0/ Ihr habt Anmerkungen, Lob und Kritik? Schreibt uns an weltmachtchina@ard.de. Und hier noch ein Podcast-Tipp von uns für euch: "11km: der tagesschau-Podcast": https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/
Ce lundi 8 juin, Antoine Larigaudrie vous présente le placement à suivre dans l'émission Tout pour investir sur BFM Business. Retrouvez l'émission du lundi au vendredi et réécoutez la en podcast.
Deze week in The Trueman Show: Caroline Franssen Caroline Franssen is coach, opleider en actief in het debat rondom vrouwenrechten, genderbeleid en transgenderzorg. De afgelopen jaren kwam ze regelmatig in het nieuws door haar kritiek op de manier waarop Nederland omgaat met genderidentiteit, medische transitie en de positie van vrouwen binnen dit debat. In deze aflevering vertelt Caroline hoe haar activisme begon bij het Meldpunt Tantra Misbruik, waar zij aandacht vroeg voor vrouwen die volgens haar tussen wal en schip vielen. Die ervaring bracht haar voor het eerst in aanraking met de weerstand die ontstaat wanneer je gevoelige onderwerpen bespreekbaar maakt. Vanuit die ervaring komen we uit bij het onderwerp waar Caroline zich tegenwoordig voornamelijk mee bezighoudt: de impact van het huidige genderbeleid op vrouwen en jongeren. Ze deelt haar visie op transgenderzorg, puberteitsremmers, medische trajecten voor minderjarigen en de maatschappelijke veranderingen die volgens haar de afgelopen jaren hebben plaatsgevonden. Ook spreken we over vrijheid van meningsuiting, activisme, media, politieke besluitvorming en de persoonlijke gevolgen van het innemen van een controversieel standpunt. Caroline vertelt openhartig over de kritiek, bedreigingen en weerstand die zij naar eigen zeggen heeft ervaren vanwege haar publieke uitspraken. In deze podcast: Het Meldpunt Tantra Misbruik Vrouwenrechten en het genderdebat Puberteitsremmers en transgenderzorg voor jongeren Wetgeving rondom gender en geslachtsregistratie Media, activisme en publieke beeldvorming Genderidentiteit en sociale beïnvloeding Vrouwensport, vrouwengevangenissen en vrouwenruimtes De persoonlijke prijs van een afwijkend standpunt Vrijheid van meningsuiting en maatschappelijk debat Word Member en bekijk Uncensored op That's The Spirit: https://thatsthespirit.nu/in Volg ons op: Instagram: / thetruemanshowpodcast Facebook: / thetruemanshowpodcast Telegram: https://t.me/s/jornluka?before=217 X: / TruemanshowNL Wekelijks op de hoogte blijven van alle afleveringen, updates, boekentips en de blogs van onze gasten? Schrijf je in voor de nieuwsbrief: https://thetruemanshow.com/nieuwsbrief/ Meer lezen over Caroline Franssen? Bezoek dan haar website https://beeldkracht.eu/ Werken bij The Trueman Show? Van social media en content creatie tot copywriting: we zijn op zoek naar mensen die begrijpen waar The Trueman Show, That's the Spirit en Jorn Luka voor staan en willen meebouwen aan een conscious media-ecosysteem dat mensen raakt, wakker maakt en in beweging brengt. Creatief, zelfstandig en scherp? Misschien zoeken we jou. Bekijk de vacatures hier https://vacatures.thatsthespirit.nu/ Deze podcast wordt mede mogelijk gemaakt door de volgende sponsoren: THAT'S THE SPIRIT Met The Trueman Show brengen we dingen aan het licht. Met That's the Spirit helpen we je om zelf in je licht te gaan staan. In de That's the Spirit shop vind je zorgvuldig geselecteerde producten waar Jorn zelf volledig achter staat. Van krachtige supplementen en betrouwbare waterfilters tot producten tegen straling en nog veel meer. Check de shop shop.thatsthespirit.nu NORD VPN Bescherm jouw online identiteit met deze exclusieve NordVPN Deal: Probeer het nu 4 maanden gratis! Check de link https://nordvpn.com/truemanshow
Ciprian* arbeitet in einem Schlachthof – wie knapp 180.000 andere Menschen in Deutschland. Oft kommen die Arbeiter und Arbeiterinnen aus dem Ausland und hoffen, hier in Deutschland gut bezahlte Arbeit zu finden. Doch die Realität ist oft eine andere: Rassismus, körperlich harte Arbeit und die psychische Belastung ständig zu töten macht den Job knochenhart. Y-Kollektiv-Reporter Moritz Kalvelage hat selbst als Schüler im Schlachthof gearbeitet und trifft jetzt, viele Jahre später, für diese Folge Ciprian* aus Rumänien, der ihm schockierende Einsichten gibt. In dieser Folge hört ihr, wie hart die Arbeit in einem Schlachthof sein kann, wie es in einem Schlachthof aussieht, worauf die Industrie achten muss und achten will – und warum kaum jemand an die Menschen denkt, die das Fleisch herstellen, das wir essen. *Name von der Redaktion geändert "Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb in Zusammenarbeit mit dem SR. Diese Episode ist eine Produktion von Radio Bremen 2026. Autor: Moritz Kalvelage Host: Annika Prigge Redaktion: Jana Wagner, Daniel Kähler Produktion: Philipp Stemmer Habt ihr Feedback oder Kritik? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder https://www.instagram.com/y_kollektiv/
Die deutsche Industrie steht vor einer Mammutaufgabe. Die Digitalisierung traditioneller Schlüsselbranchen und die gleichzeitige Dekarbonisierung erfordern enorme Kapitalsummen zu einer Zeit, in der sich das makroökonomische Umfeld fundamental gewandelt hat. Marcus Schenck, Co-Head Investment Banking für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei der renommierten Investmentbank Lazard, kennt beide Seiten dieses Spannungsfeldes wie kaum ein Zweiter. Nach prägenden Stationen bei McKinsey und Goldman Sachs lenkte er als Finanzvorstand die Geschicke des Energiekonzerns E.ON und später als CFO und Vize-Chef die der Deutschen Bank. Diese seltene Kombination aus tiefer Konzernpraxis und internationaler Investmentbanking-Expertise schärft seinen Blick für die aktuellen tektonischen Verschiebungen im M&A-Geschäft. Fusionen und Übernahmen dienen den Unternehmen heute immer seltener dem reinen Größenzuwachs, sondern fungieren als überlebenswichtiges Werkzeug, um sich fehlendes technologisches Know-how und digitale Innovationskraft radikal schnell einzukaufen. Wie tiefgreifend sich die Rahmenbedingungen für solche Geschäfte verändert haben, wurde soeben auf der SuperReturn-Konferenz in Berlin greifbar, dem wichtigsten Treffpunkt der Private-Equity- und Venture-Capital-Szene. Auch Schenck berichtet von einer spürbar größeren Selektivität unter den internationalen Geldgebern. Investoren prüfen Geschäftsmodelle kompromisslos auf ihre Profitabilität und Resilienz. Und dennoch ist die Liquidität im Markt alles andere als ausgetrocknet – sie fließt nur ungleich fokussierter. Allen voran steht Künstliche Intelligenz (KI) als branchenübergreifender Produktivitätshebel. Wie deutsche Schlüsselindustrien in diesem harten, hochselektiven Wettbewerb um die Transformationsmilliarden bestehen können, entschlüsselt dieses Podcast-Gespräch.
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Der Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland hat sich innerhalb der Dauer des Krieges auch zu einem ökonomischen Phänomen gewandelt: Weil das ukrainische Militär zu Beginn nur wenig eigene Waffensysteme zur Verfügung hatte, baute das Land im Eiltempo eine Produktion auf – oft mit Methoden, die aus der Startup-Lehre stammen könnten. Vor allem bei Drohnen verschiedener Reichweiten entwickelte sich die Ukraine so zu einem ernst zu nehmenden Produzenten, der seine Produkte sogar den Golfstaaten im Nahostkrieg anbieten konnte. „Wir können sehr viel von der Ukraine lernen“, sagt Holger Lipowsky, Experte für die Verteidigungswirtschaft, im Capital Wirtschaftspodcast. „Was wir in der Ukraine sehen, ist dramatisch, dramatisch positiv. Dort werden mit den gegebenen Mitteln und sehr kurzen Entwicklungszyklen Produkte auf den Markt gebracht, die einsatzfähig sind.“ Lipowsky, hat als Partner des Beratungsunternehmens Kearney eine umfangreiche Studie über die Lage der europäischen Rüstungsindustrie erarbeitet. Er geht dabei auch ausführlich auf die Ukraine ein. „Es gelingt, mit den vorhandenen Mitteln substanziell zu skalieren“, sagt er. „Da werden einfach alle Ressourcen genutzt. Jeder, der fräsen kann, der mit Metall umgehen kann, der sich mit der Integration von Elektronik auskennt, wird eingebunden.“ Europa müsse sich darauf vorbereiten, seine Produktion im Ernstfall vergleichbar schnell hochzufahren. Aus deutscher Sicht ergebe sich dabei auch die Möglichkeit, Unternehmen der zivilen Industrie an der Konjunktur der Verteidigungswirtschaft zu beteiligen. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Ce jeudi 4 juin, Antoine Larigaudrie a reçu Géraldine Métifeux, associée gérante chez Alter Egale, et Mireille Weinberg, journaliste indépendante, dans l'émission Tout pour investir sur BFM Business. Retrouvez l'émission du lundi au vendredi et réécoutez la en podcast.
Oekraïne boekt winst in de oorlog met Rusland, en da's opvallend want het Russische leger is op papier groter en sterker. Hoe komt dat? Kiev mag zich vandaag de belangrijkste drone-macht ter wereld noemen. Dat laat zich voelen tot in de - voor Rusland belangrijke - Krim. Er komen niet gemakkelijk cijfers bovendrijven over de dodentol aan Russische zijde, sinds de inval in Oekraïne eind februari 2022. De voorbije dagen sijpelde er toch eentje door. Volgens de Britse inlichtingendiensten sneuvelden al een half miljoen Russische soldaten in de oorlog. Bovendien zouden er nog zo'n twee miljoen gewonden zijn. Raakt het Russische leger stilaan uitgeput? “Het kan niet anders dan dat Poetin (de president van Rusland, red.) dit voelt”, zegt buitenlandredacteur Dominique Minten. “Zeker omdat de droneaanvallen van Oekraïne steeds efficiënter worden.” Met dank aan de snelgroeiende drone-industrie waar de Oekraïense president Volodymyr Zelensky heel bewust op heeft ingezet.” Dankzij droneaanvallen is de Krim vandaag zo goed als afgesneden van alle bevoorrading, en dat leidt tot onrust en olietekort op het symbolisch én strategisch belangrijke schiereiland, dat sinds 2014 door Rusland wordt geannexeerd. Door de dronestrategie is er een “gamification” van de oorlog aan de gang, zegt Dominique. Oekraïense successen worden op de sociale media verspreid via video's die aan games doen denken. En binnen de dronebrigade van het leger heerst een felle competitie om zoveel mogelijk “punten” te scoren. Journalist Dominique Minten | Presentatie Marjan Justaert | Redactie Marjan Justaert, Janne Maeseele | Eindredactie Janne Maeseele | Audioproductie XYZ | Muziek Brecht PlasschaertSee omnystudio.com/listener for privacy information.
Die Idee der Achtsamkeit geht zurück auf uralte Kulturtechniken. Im Zeitalter des Neoliberalismus verdient allerdings auch eine milliardenschwere Industrie daran. Autorin Kathrin Fischer warnt vor den Folgen. Von WDR 5.
L'Union européenne souhaite renforcer sa cybersécurité en limitant la présence des fournisseurs chinois dans ses infrastructures critiques. Mais cette stratégie se heurte à l'opposition de l'Allemagne et de l'Espagne, qui redoutent les conséquences économiques d'un retrait de Huawei. Derrière ce bras de fer se dessinent les enjeux de souveraineté technologique, de dépendance industrielle et de relations commerciales avec la Chine. Au cœur de cette nouvelle mésentente européenne se trouve le géant chinois Huawei. Depuis plusieurs années, l'entreprise s'est imposée comme l'un des principaux fournisseurs d'équipements de télécommunications dans le monde. Huawei fabrique notamment des antennes 5G, des infrastructures internet, des serveurs ou encore des solutions de cloud. Grâce à des équipements souvent moins coûteux et parfois plus avancés technologiquement que ceux de ses concurrents européens, le groupe chinois a progressivement gagné des parts de marché sur le continent. Résultat : de nombreux opérateurs européens ont intégré du matériel Huawei dans leurs réseaux de télécommunications. Mais cette présence massive inquiète aujourd'hui Bruxelles. Car au-delà des simples équipements, les réseaux de télécommunications sont devenus des infrastructures stratégiques. Contrôler les réseaux, c'est aussi contrôler une partie de l'économie numérique, des communications et des services essentiels. C'est précisément ce qui alimente les inquiétudes occidentales. Depuis plusieurs années, les États-Unis accusent Huawei d'entretenir des liens étroits avec le pouvoir chinois et de représenter un risque pour la sécurité des infrastructures critiques. À lire aussiComment le chinois Xiaomi talonne Apple et Samsung sur le marché mondial du smartphone Bruxelles veut durcir les règles de cybersécurité Jusqu'à présent, l'Union européenne est restée relativement prudente sur le dossier Huawei. Mais la situation évolue. La Commission européenne prépare actuellement une réforme de sa législation sur la cybersécurité. Son objectif est de permettre l'exclusion progressive des fournisseurs considérés comme « à haut risque » des infrastructures critiques européennes. Même si Huawei n'est pas explicitement mentionné dans le texte, l'entreprise chinoise apparaît clairement comme l'une des principales cibles de cette future réglementation. Le problème est que l'Europe s'est largement équipée avec ces technologies au cours des dernières années. Remplacer ces infrastructures ne reviendrait pas simplement à changer quelques antennes. Cela impliquerait de reconstruire une partie importante des réseaux numériques européens. Et la facture pourrait être particulièrement élevée. La Commission européenne estime déjà que le remplacement des équipements concernés représenterait plusieurs milliards d'euros d'investissements. Selon une étude commandée par la Chambre de commerce chinoise auprès de l'Union européenne, le coût pourrait même atteindre près de 370 milliards d'euros d'ici à 2030 si les fournisseurs chinois étaient exclus de nombreux secteurs stratégiques. L'Allemagne et l'Espagne redoutent les conséquences économiques C'est précisément pour cette raison que certains États membres, notamment l'Allemagne et l'Espagne, se montrent réticents face aux projets de Bruxelles. L'Allemagne entretient des liens économiques étroits avec la Chine. Les constructeurs automobiles allemands réalisent une part importante de leurs ventes sur le marché chinois, tandis que de nombreuses industries du pays restent fortement dépendantes des chaînes d'approvisionnement chinoises. Berlin se retrouve donc dans une position délicate. D'un côté, les autorités allemandes reconnaissent les enjeux liés à la cybersécurité et à la souveraineté numérique. De l'autre, elles redoutent les conséquences économiques d'un affrontement avec Pékin. Cette inquiétude est renforcée par les menaces de représailles formulées par la Chine. Pékin a déjà prévenu qu'il pourrait prendre des contre-mesures si Huawei était exclu des réseaux européens. L'Espagne partage également cette prudence. Madrid cherche depuis plusieurs années à attirer les investissements chinois, notamment dans les secteurs des véhicules électriques et des énergies renouvelables. Derrière la bataille autour de Huawei apparaît donc une fracture plus large au sein de l'Union européenne. Le débat dépasse désormais la seule question des télécommunications. Il touche à la capacité du continent à devenir souverain technologiquement tout en préservant ses intérêts économiques. Car l'Union européenne se retrouve aujourd'hui coincée entre deux grandes puissances. D'un côté, les États-Unis poussent leurs alliés à réduire leur dépendance à la Chine. De l'autre, Pékin demeure un partenaire commercial essentiel pour de nombreuses économies européennes. Toute la difficulté pour les États membres consiste désormais à trouver un équilibre entre sécurité, souveraineté technologique et intérêts économiques. Un défi qui pourrait façonner les relations entre l'Europe et la Chine pour les années à venir. À lire aussiCorruption: le scandale Huawei ébranle le Parlement européen, deux ans après le Qatargate
Tristan de Witte a été un expert de la finance et de l'investissement avant de devenir un entrepreneur dans l'industrie du savoir-faire français. Tout en développant son groupe familial, il donne un élan puissant en tant que Président aux Entreprises du Patrimoine Vivant. L'art de la finance, le bon sens et la capacité à rassembler sincèrement font de lui un des personnages les plus efficaces et les plus sympathiques de l'écosystème des savoir-faire français.
Scherer, Katja www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Armbrüster, Tobias www.deutschlandfunk.de, Interviews
Die Schweizer Tech-Industrie blickt mit Sorge auf die internationalen Handelskonflikte. Swissmem-Präsident Martin Hirzel über unsichere US-Zölle, die existenzielle Bedrohung durch die EU und die Folgen des Nahost-Kriegs für die Lieferketten. Swissmem-Präsident Martin Hirzel zieht für die Schweizer Tech-Industrie (Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie) eine vorsichtig positive Bilanz zum Start ins Jahr 2026: Aufträge, Umsatz und Exporte legen leicht zu - vor allem dank des Booms bei KI-Datencentern, von dem Elektro- und Energieinfrastrukturfirmen profitieren. Schwieriger bleibt die Lage dagegen für viele KMU im klassischen Maschinenbau, die unter geopolitischen Unsicherheiten und der Investitionszurückhaltung leiden. Sorgen bereiten der Branche zudem die US-Zölle sowie neue EU-Zölle auf Stahl, die Schweizer Produzenten stark treffen könnten. Hoffnung setzt die Industrie deshalb auch auf neue Freihandelsabkommen etwa mit den Mercosur-Staaten, das nun im Parlament diskutiert wird.
durée : 00:09:14 - Les interviews d'Inter - par : Marion L'Hour - La Cité des sciences et de l'industrie, située dans le parc de la Villette à Paris, fête ses 40 ans. L'occasion d'envisager l'avenir pour Sylvie Retailleau, présidente d'Universcience, la structure publique qui gère la Cité des Sciences et le Palais de la Découverte. - invités : Sylvie Retailleau Présidente d'Universcience Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
Podcast: OT Security Made SimpleEpisode: Der blinde Fleck der Industrie: Warum das OT Asset Inventory noch lange nicht gelöst ist | OT Security Made SimplePub date: 2026-05-26Get Podcast Transcript →powered by Listen411 - fast audio-to-text and summarizationKlaus Mochalski und David Petrikat (AMDT) beleuchten den blinden Fleck der OT-Security: das Asset Inventory. Erfahren Sie, warum klassische Netzwerk-Scanner oft scheitern, über die Hälfte der Unternehmen noch am Anfang steht und wie intelligentes Konfigurationsmanagement stattdessen eine verlässliche Basis für echte Cyber-Resilienz schafft.Mehr zum Thema OT Security Made simple findet Ihr auf rhebo.com oder schreibt uns mit Euren Ideen, Fragen oder Gastvorschlägen an podcast@rhebo.com. The podcast and artwork embedded on this page are from Klaus Mochalski, which is the property of its owner and not affiliated with or endorsed by Listen Notes, Inc.
Au sommaire :Le gouvernement fait appel à quatre économistes indépendants pour préparer le budget 2027 et poser les bases du débat parlementaire à moins d'un an de l'élection présidentielle.Les fortes chaleurs attendues en France ont des conséquences économiques considérables, notamment sur la productivité des entreprises et la filière forestière.Un accord salarial sans précédent est conclu chez Samsung, avec une augmentation des salaires de base de 6,2% et une prime moyenne de 290 000 euros pour les 78 000 salariés éligibles.Le Rassemblement national critique le marché européen de l'électricité et souhaite renationaliser les prix de l'énergie, ce qui inquiète les industriels du secteur.La restauration rapide s'en sort mieux que la restauration traditionnelle dans un contexte économique difficile, mais le président de l'UMIH déplore le manque de soutien aux restaurateurs.Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
« C'est bien d'exporter des chaussures, des meubles ou des noisettes (…) mais on doit monter en gamme », a déclaré le ministre des Finances turc, Mehmet Simsek. Outre les fleurons industriels du secteur automobile et militaire, les autorités misent sur les technologies de pointe pour attirer les investisseurs étrangers. Au sommaire également : l'île albanaise convoitée par la famille Trump pour y construire un hôtel de luxe est cernée de munitions non explosées. Devenir une autre « usine du monde », tournée vers l'Europe Le pays compte déjà quelques fleurons industriels dans le secteur automobile et militaire, mais la Turquie veut aller plus loin. Le ministre des Finances, Mehmet Simsek, cherche à attirer des investissements étrangers dans des secteurs de pointe, à forte valeur ajoutée. Il a annoncé un programme de réformes et une enveloppe : 30 milliards de dollars de soutien de l'État d'ici à 2030 pour des secteurs clés tournés vers l'export. Véhicules électriques, batteries, semi-conducteurs, centres de données ou intelligence artificielle… des chantiers prometteurs, à condition de rassurer les investisseurs aussi sur les plans politiques et juridiques. À Ankara, le reportage d'Anne Andlauer. À lire aussiComment la Turquie perçoit des revenus grâce aux passages de navires par ses détroits Albanie : des mines compliquent le projet des Trump La famille Trump rêve de transformer l'île de Sazan en paradis hôtelier pour milliardaires. Mais une enquête du média Balkan Insight révèle que ce pari immobilier est fortement mis à mal par la présence de munitions non explosées. Les explications de notre correspondant, Louis Seiller. À écouter aussiL'Albanie, ses investissements immobiliers et la famille Trump Les églises évangéliques en plein essor en Espagne Un temple ouvre presque tous les quatre jours ! En dix ans, cette communauté religieuse a augmenté de 30% selon la Fédération des entités religieuses évangéliques d'Espagne, qui chiffre à 1,5 million le nombre de fidèles. Désormais troisième force religieuse du pays après les catholiques et les musulmans, cette dynamique doit beaucoup à l'immigration latino-américaine. Reportage à Madrid, Diane Cambon. À écouter aussi«Le nouveau pouvoir évangélique» : un protestantisme militant à la conquête du monde ? La Chronique musicale de Vincent Théval Massive Attack Boots on the Ground (Royaume-Uni).